5. März 2013

Abschied vom Winter

Kein Sponsoring oder ähnliches, dennoch Werbung da Markennennung.

Diese Bilder sind von letzter Woche in der trüben Endphase eines gefühlt ewigen Winters. Mit Licht war da leider nicht viel.
Da ich den Wollpulli jetzt aber eigentlich nicht mehr anziehen mag, um meine Frühlingslaune nicht zu vermiesen, schieße ich keine Fotos mehr bei besserem Licht nach.
Ich mag es, wenn Haarschmuck und der Rest des Outfits zusammen passt.

Und ich benutze nicht dies fürchterlichen Minischwämmchenapplikatoren… ich habe Pinsel. Die liegen da noch drin, weil… ich sie offensichtlich noch nicht weggeworfen habe.
Ficcare Corvy 2Tone Pink
Ja, schon wieder ein Centerheld… ich verspreche ich mache demnächst auch mal andere Frisuren.
Ist eben mein Everydaybun.
Und rosa Stiefel habe ich auch. 🙂

Da die Bilder ja wirklich sehr grau sind, hab ich mal gekramt und diese hier vom letzten Sommer rausgesucht.

Na sieh an! Zwar auch ein Centerheld, aber ein Cinnamon, kein Flechtdutt.
Ja, ich hab einiges in Rosa. 🙂

My dearest followers, I finally managed to translate every post (at least in brief)! As I posted so much in my first week, I postponed this „little“ job, but now it is finished. 🙂 Of course I am no interpreter and of course there are passages where you see, that my mothertongue is German, but I did my best.

Here you see parts of my wardrobe matching to my hairtoys. Or is it the other way round? 🙂 As the pictures from last week are so dark and dull, I added another sequence from last summer where the colour of my ficcare and my clothes and so got better caught.

4. März 2013

Sonnenwoche

Na, ich hoffe doch! Samstag gab es ja schon mal einen schönen Vorgeschmack auf den angekündigten Frühling.

Zu Besuch bei Mama.

Ich freue mich auf jeden Fall sehr auf Licht und Luft, nicht mehr so dicke Jacken und gerne auch offene Haare in der Sonne, weil endlich der Mantel mit der fetten Kapuze nicht mehr so oft gebraucht wird.
Wobei ich ja extra auch einen Wintermantel ohne Kapuze habe, damit ich auch im Winter gut offen tragen kann, wenn ich will. Das ist ein Kaufkriterium gewesen, ohne Witz.

Noch etwa 5-7cm Dip Dye Reste. Was sich nicht verwäscht, wird rausgetrimmt.
Dünnes Haar wirkt leider oft trockener als es ist. Zumindest bei mir.

Such die Pupillen…! 🙂

Noch Fragen, warum Sonne so toll ist?

The forecast says there will be a lot of sun this week. I hope so! Saturday we got a little foretaste of spring, when I was visiting my mother. Can’t wait for winter to be over. No more long coats, no more hoods. 
But in fact I have a wintercoat without a hood, because I want to have the possibility to wear my hair down, even if it is winter. I really took this into consideration as I bought this cloth.

3. März 2013

Extra für mich!

Kein Sponsoring oder ähnliches, dennoch Werbung da Markennennung.

Im Langhaarnetzwerkt gibt es einige wirklich begnadete Haarschmuckkünstlerinnen. Eine davon, BlackRaven, hat mir eine Forke angefertigt, die wirklich wie Faust aufs Auge zu mir passt: Gold und Perlmutt, ein bisschen schnörkelig aber nicht zu viel, ein bisschen Vintage, aber nicht zu gewollt. Ich bin schwer begeistert! Stabilität und Handhabung sind vergleichbar mit meiner zweizinkigen Norsi von Senza Limiti, auch wenn hier nicht geschmiedet wurde.

Dieses Schmuckelement nennt sich Cabochon, wie ich jetzt weiß. 🙂

 

Senkrecht gedrehter LWB.

 

Und ja, ihr habt richtig gesehen: ich habe kleine Kämmchen als Ohrringe. Gab es mal bei Six, kann man aber auch jetzt noch in unterschiedlichen Designs über Dawanda beziehen, folgt einfach dem Link.


One of the girls from the LHN – BlackRaven – made this wonderfol hairfork for me. 🙂 I love that vinatge look with pearl and golden ornament. And it fits to my earrings, I think. I had to buy these tiny combs.

2. März 2013

Haarausfall Klappe die… fünfte? Fünfte??? Fünfte! Oder doch nicht?

Haarwasser zur Behandlung von androgenetischem Haarausfall bei Frauen.

Kein Sponsoring oder ähnliches, dennoch Werbung da Markennennung.

Haarausfall ist auf jeden Fall mein größtes Handicap auf dem Weg zu langem Haar.
Um es kurz zu fassen, ich hatte schon öfter mit dem Thema zu tun.
1. In der Oberstufe. Massiver HA, Ursache unbekannt. Vermutlich Stress (Teenagersein war nicht so meins). Hörte mit Biotintabletten irgendwann auf. Ob es an den Tabletten lag oder sich selbst regulierte, weiß ich nicht.
2. 2008-2009. Mäßiger HA, dafür lang anhaltend. 80-120 Haare jeden Tag, hat mich schon gar nicht mehr gewundert. Außerdem kriechend langsames Haarwachstum. Ich war in vielerlei Hinsicht unfit. Nachdem die Ursache gefunden und behoben wurde, verschwand auch das verstärkte Shedding.
3. Sommer 2011. Massiver Eisenmangel, massiver Haarausfall. Eisensubstitution brachte den gewünschten Erfolg.
4. Frühjahr 2012. Androgenetischer Haarausfall. Früh erkannt, schnell interveniert und somit zum Glück relativ wenig Haarverlust.

Und nun, 2013, sieht es so aus als hätte ich einen neunen Schub androgenetischen HAs. Oder vielleicht auch nicht? Ich verliere doppelt so viele Haare wie im November. Im November habe ich angefangen das Haarwasser gegen den androgenetischen HA ausschleichen zu lassen. Die Zeitspanne, seitdem ich wieder mehr Haare in der Bürste finde, passt zu den 12 Wochen Ruhezeit, die ein Haar durchläuft, bevor es ausfällt. Ich bin so gesehen in Woche 16 und seit ein paar Wochen ist erstens mehr in der Bürste und zweitens, das was da mehr drin ist, sind zu 80% sehr kurz Haare von 5-8cm Länge, was dem Neuwuchs vom androgenetischen HA 2012 entspricht.

Links: tägliches normales Shedding im November: etwa 15 Haare pro Tag. Optimal.
Rechts: zum Vergleich 75 Haare (von 3 Tagen im November, es schwankt also immer etwas)
Aktuell verliere ich etwa so viele Haare wie rechts – aber an einem Tag.
Nicht dramatisch, aber deutlich mehr als gewöhnlich.

Ich bin nicht gewillt mehr Haare zu lassen, als unbedingt nötig. Deshalb werde ich das Haarwasser ab heute wieder nehmen – auch wenn ich es erst seit zwei Wochen nicht mehr nehme (ich habe ausschleichen lassen und nicht von heute auf morgen komplett abgesetzt). Nach etwa 5 Wochen sollte die Sheddingphase mit noch mal deutlich mehr Haarverlust einsetzen. Ist das der Fall, dann kann ich das Haarwasser also nicht absetzen und auch nicht so stark reduzieren. Zumindest jetzt nicht. Tritt keine Sheddingphase ein, dann war es falscher Alarm und es handelt sich um saisonale Schwankungen oder mehr Kurzhaarverlust durch Kratzen. Andere Möglichkeiten schließe ich aus, mein Blutbild ist recht aktuell und ist das beste, das ich seit Jahren hatte.
Dann also lieber 5 Wochen länger als nötig das Haarwasser verwenden als einen neuen HA zu provozieren.
Wobei es auch sein kann, dass es androgenetischer HA ist und ich keine Sheddingphase bekomme, weil jetzt noch alles okay ist (wir reden von noch stabil unter 100 Haaren am Tag, das ist nicht besorgniserregend. Ich bin nur übersensibel bei dem Thema). Ich bin etwas unschlüssig. Aber ausharren und nur zugucken werde ich nicht.

Die beiden kurzen Ponysträhnen sind Teile des Neuwuchses vom androgenetischen HA. Diese Haarlänge fällt derzeit vermehrt aus. Das, was da in ziemlich fetten Strähnen bis Mundwinkel/fast Kinn reicht, das ist der Neuwuchs nach dem Eisenmangel. Und das ist nur der Frontbereich, das ist am ganzen Kopf so. Das merkt und sieht man enorm, wenn diese Haarmenge fehlt. Das will ich also auf jeden Fall vermeiden, dass mir diese Haare wieder abhanden kommen

Blöd ist das doch. An sich möchte ich das Haarwasser nicht wieder nehmen. Vielleicht liegt es ja doch am Jucken (hab etwas zu oft das Shampoo gewechselt in letzter Zeit, gab so tolle Probiergrößen…). Das wäre die einfachste Lösung.
Okay, also zwei, drei Tage kann ich jetzt auch noch warten und erst mal meine Kopfhaut cremen und pflegen und vielleicht ist es dann ja doch wieder gut.
Aber nach der Auflistung oben mit meinen Erfahrungen mit Haarausfall ist es denke ich verständlich, dass ich sehr dafür sensibilisiert bin. Ich habe keine Panik, ich bin nur schon hellhörig. Eine gewisse Grundparanoia lässt sich bei dem Thema auch nicht wegdiskutieren. Eben nicht, nachdem sich schon viermal meine Sorgen als berechtigt erwiesen haben.

Hairloss is my biggest handicap on my way to long hair. I guess and hope that the ironthing is over now, but the androgenetic alopecia is something that can flare up every once in a while. I started to reduce my medication in November so now the three months of telogen hair are over. In fact I am in week 16 since I started to reduce. And there are more hairs in my TT now. Not drastically many, but remarcably.  And there are really a lot of shorter hairs of about 5-8cm length, which fit to my AGA-regrowthlength. Do I shed my regrowth?
As I am pretty paranoid after that neverending shedding story of the last two years, I decided to take my hair lotion again. Maybe the increased number of shed hairs is just seasonal, but what if maybe not? I rather be a bit overcareful.
We will see.

Warten auf den Meilenstein

Kein Sponsoring oder ähnliches, dennoch Werbung da Markennennung.

Seit ich angefangen habe Dutts zu tragen, warte ich auf einen Moment: nämlich den, ab dem man den Dutt auch von vorne sieht. Okay, also von vorne wird ewig dauern bzw. wohl nie passiern, es sei denn, ich dutte oben auf dem Kopf, aber zumindest im Halbprofil würde ich gern was vom Dutt sehen.

Die schönste Bildbearbeitung der Welt… zur Veranschaulichung, was ich meine.

Na, immerhin ragt schon die Federseite der Ficcare hervor. Aber vom Dutt ist da noch nichts zu sehen. Der müsste vermutlich noch 1-2cm mehr Durchmesser bekommen.

Und ich mag die Abstimmung von Harrschmuck mit Schmuck und Kleidung.
Ficcare Border Grey im etwas eierigen Centerheld.

Waiting for the milestone
Since I started growing my hair and wearing the thypical updos I waited for my buns to show uo behind my head, when I look in the mirror. Well there is still some time to wait. But at least the ficcare is showing. 🙂 Maybe sooner and not later the bun will become visible.

1. März 2013

Dos & Don’ts

Das musste ich grad erst mal nachschlagen, damit ich das richtig apostrophiere… sieht komisch aus, obwohl es sich doch so gut spricht…

Also.  
Das Langhaar-Einmaleins.
Selbst blutigsten Anfängern wird etliches bekannt vorkommen – manches aber eben auch nicht. Sieht erst mal viel aus, lässt sich aber gut zusammenfassen, ist alles logisch und somit auch leicht zu merken.

Hier geht es um den richtigen Umgang mit langem Haar oder Haar, das lang werden soll. Dass das mit einigen konventionellen Stylingvorlieben kollidiert, muss ich eigentlich nicht noch mal extra erwähnen, denke ich. Eigentlich. Deswegen tue ich es trotzdem.

Goldene Regel 1:
Es ist VIEL wichtiger, was du mit deinen Haren nicht machst, als was du mit ihnen machst.
Die beste Pflege nützt nichts, wenn du deine Haare (zu sehr) strapazierst.Was „zu sehr“ ist, ist individuell sehr unterschiedlich. Geh im Zweifel lieber von empfindlicheren Haaren aus.

Goldene Regel 2:
Handle with care!
Bedenke wie lange deine Haare auf deinem Kopf bleiben müssen, damit sie lang werden. Jahre! Viele Jahreunter Umständen! Dann denk daran wie dünn ein einzelnes Haar ist. Und nun denk an deine Klamotten, wie die aussehen, wenn du sie ständig trägst und wäschst.
Also: Vorsicht bitte. 🙂 Wenn du keine Lust auf Vorsicht hast und noch dazu empfindliches Haar, dann wird das mit dem Traum von langem Haar schwierig bis unmöglich.

Goldene Regel 3:
Sei geduldig.
Haar wächst langsam. Wenn du lange Haare willst, dann musst du das jahrelang wollen. Das schöne ist: das heißt nicht, dass du dich nicht verändern kannst. Lange Haare sind so ziemlich die vielseitigste Frisur, die man tragen kann, ganz im Gegensatz zur landläufigen Meinung darüber.

Und nun im Detail:

Vermeide mechanische Belastungen
* Kein grobes Durchkämmen oder Bürsten, kein Reißen. Nicht sofort vom Scheitel in die Spitzen kämmen, sondern die Haare zu einen Zopf greifen (bei dickerem Haar eine gut kämmbare Strähne nehmen) und erst die unteren zehn Zentimeter glatt kämmen. Vorsichtig. Knoten einzeln per Hand entwirren. Dann die nächsten zehn Zentimeter, bis ihr oben am Ansatz seid. Bei gesundem Haar geht das sehr schnell, selbst bei verhedderten Haaren. Der gegriffene Zopf verhindert, dass ihr Haare ausreißt, wenn ihr auf einen Knoten trefft, den ihr übersehen habt. Haar aus dem Dutt oder Zopf habe ich nach einer halben Minute entwirrt. Offenes Haar nach zwei, drei Minuten. Offenes Haar nach Wind und Regen ist dagegen ein Geduldsspiel.
* Achte auf hochwertige Bürsten und Kämme. Es dürfen keine Grate oder Pressnähte vorhanden sein. Bei Holz darf keine Faser abstehen. Grate auf Haar haben einen ähnlichen Effekt wie Schere auf Kräuselband. Empfehlenswert sind hochwertige Horn- und Holzkämme, Holzbürsten, am besten ohne dickere Köpfchen an den „Borsten“ und viele schwören auf den Tangle Teezer, auch wenn er eine Plastikbürste ist. Ich liebe ihn auch. Eine Naturborstenbürste dient nicht zum Entwirren, sondern eher zum glätten oder reinigen.
* Kein Schmuck mit scharfen Kanten. Typischer Billigschmuck, wie man ihn in Drogerien, Accessoire-Shops und bei den einschlägigen Modehäusern bekommt, ist in der Regel haarunfreundlich. Hier gilt dasselbe, wie für Bürsten und Kämme: keine Pressnähte, keine Grate und bei Spangen: keine Metallspangen, die das Haar knicken. Patentspangen sind echte Haarbruchproduktionswerkzeuge. Selbes gilt für die Knickclips, die man häufig bei kleinen Mädchen sieht. Keine Metalverbindungen an Haargummis.
* Nasse Haare sind empfindlicher als trockene. Wenn du partout nicht darauf verzichten kannst deine Haare nass zu kämmen, sei NOCH vorsichtiger, als wenn sie trocken sind. Die Haare sollten auf keinen Fall gedehnt werden  und das passiert schnell bei nassem Haar.
* Vermeide Reibung. Sind die Haare lang genug, um sich zwischen Rücken und Sitzlehne einzuklemmen, räum sie aus dem Weg (sprich: nimm sie nach vorn oder wirf sie über die Lehne). Manche Kleidung reibt stärker als andere. Jedes Langhaar kennt den Effekt von schnell verfilzendem Haar auf Fleece oder Wolle. Das hat man bei glattem Textil nicht so ausgeprägt. Idealerweise steckt man die Haare hoch, dann hat sich das Reibungsproblem erübrigt. Die meisten Langhaars tragen wesentlich öfter ihre Haare hoch als offen. Schonung ist ein Grund dafür.
* Achte auf deine Nachtfrisur. Pass auf, dass du nicht auf deinen Haaren liegst und sie somit zwischen dir und der Matratze filzen. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten zwischen Zöpfen, Dutts, Seidenkissenbezügen, Schlafhauben und Zopfschonern. Etliches davon sieht ziemlich lächerlich aus, erfüllt aber seinen Zweck. Muss man wissen, ob es das einem wert ist. Sehr langes und dazu schweres Haar lässt sich je nach Bettgestell über das Kopfende werfen und somit aus dem Weg schaffen, ohne eine eigene Frisur zu brauchen.
* Kein Toupieren! Wirklich nicht. Beim Toupieren wird gegen die Schuppenschicht des Haares gekämmt, das reißt Schuppen ab, öffnet die Haarstruktur und macht das Haar damit sehr anfällig. Immer nur mit der Wuchsrichtung kämmen.
* Vermeide Haarspray, -lack, -schaum und Gel. Spray und Gel kleben die Haare zusammen. Beim Ausbürsten können Haarschuppen mit abgerissen werden und somit die Schuppenschicht es Haares beschädigen. Willst du nicht drauf verzichten, wasche lieber vorsichtig aus, statt auszukämmen.
* Die wenigsten Haare müssen täglich gewaschen werden. Überleg mal, wie dein Lieblingspulli aussehen würde, wenn du ihn täglich waschen würdest. Also: so wenig wie möglich, so oft wie nötig waschen. Was nötig ist, hängt von vielen Faktoren ab. 

Vermeide chemische Belastungen
* Kein Blondieren! Langes Haar und Blondierung funktioniert nicht – zumindest nicht, wenn man mehr als Taillenlänge möchte. Es gibt extrem wenige Ausnahmen, bei denen es dennoch klappt, aber das benötigt sehr widerstandsfähiges, gesundes Haar und/oder viel Pflegeknowhow. Für empfindliches Haar ist eine Blondierung ein Todesstoß, und selbst für durchschnittliches Haar bedeutet eine Blondierung, dass man extrem viel pflegen muss, um Länge zu erhalten. Es wird Haarbruch geben, es wird Spliss geben, die Haare werden trockener und verlieren massiv an Glanz. Wenn ihr draußen langes blondiertes Haar rumlaufen seht, könnt ihr sicher sein, dass es zu 99%iger Wahrscheinlichkeit entweder Extensions sind oder noch nicht sehr lange blondiert wird, die Haare also unblondiert auf die Länge gekommen sind, bevor man sie aufgehellt hat. Mittelfristig wird sich die Länge nicht halten lassen, zumindest nicht in schön und dicht. Der restliche eine Prozent sind eben diese privilegierten Menschen, die alles mit ihren Haaren machen können. Aber ich denke nicht, dass ihr dazu gehört, sonst würdet ihr wahrscheinlich nicht hier lesen, weil sowieso alles einfach funktioniert. 🙂
* Obacht bei anderen chemischen Farben. Dunkler färben ist nicht so heftig wie aufhellen, da keine eigenen Pigmente zerstört werden müssen. Für empfindliches Haar kann aber auch eine chemische Färbung schon sehr belastend sein. Meist merkt man es hier eher an einem Verlust an Glanz und dafür mehr Trockenheit. Das führt zu einem kleinen Teufelskreis: die Farbe wirkt frisch gefärbt satt und glänzend, dann verblasst sie und wird matt, also färbt man wieder. Und da haben wir den Kreis auch schon.
* Keine chemische Strukturveränderung: keine Dauerwelle, keine chemische Glättung. Das hat einen ähnlichen Effekt auf das Haar wie eine Blondierung. Wer schon mal Blondierung oder auch Dauerwellenchemikalien gerochen hat, der kann sich vorstellen, dass das Zeug mit Sicherheit nicht pflegend ist, egal wie oft der Friseur von einer Kur danach spricht oder die Werbung suggeriert, dass das Haar schon beim Färben genährt wird.
* Achte auf Shampoos und Pflege, die zu deiner Kopfhaut und deinen Haaren passen. Es sollte nicht austrocknen, es sollte nicht jucken oder schuppen. „Mild“ ist hier das Stichwort. Eine konkrete Empfehlung kann ich hier so knapp nicht geben, das ist ein eigenes Kapitel für sich und individuell extrem unterschiedlich.

Vermeide thermische Belastungen
* Kein Glätteisen! Der Dampf, der dort aufsteigt, steigt auch auf, wenn die Haare vorher trocken waren. Glätten entzieht massiv Feuchtigkeit und macht das Haar damit angreifbar. Starke Hitze kann außerdem zu Hitzeschäden durch Verschmelzungen oder Verbrennungen führen. Da Haare ja schmerzfrei sind, ist man geneigt der Illusion zu glauben, es mache ihnen nichts aus. Lockenstäbe und Heißwickler sind genauso tabu, wenn doch, dann nur für absolute Ausnahmefälle. Sehr empfindliche Haare verzeihen auch keine Ausnahmen. Eine Ausnahme ist eine Hochzeit. Oder ein runder Geburtstag. Weihnachten. Der Discobesuch am Wochenende ist keine Ausnahme in diesem Sinne.
* Kein Föhn! Wenn es schon sein muss, weil es nun mal Winter ist, man einfach sonst zu spät kommt oder, oder, dann bitte auf der Kaltstufe, eher Wind als Sturm (wegen der Knoten, die sich sonst bilden) und mit einem Abstand von grob 30cm mindestens zum Haar. Und nicht trocken föhnen, bis die Haare wirklich trocken sind. Etwas Restfeuchte sollte bleiben. Die Haare sollten sich nach dem Föhnen kühl anfühlen, vielleicht noch minimal strähning. Das verfliegt innerhalb von Minuten von selbst.
Haare sind Handwäsche und keine Kochwäsche. Abgesehen davon mag die Haut das auch lieber, wenn man sie nicht abbrüht.

So. Diese lange Liste enthält also die Verbote. Das, was man mit den Haaren nicht tun sollte.
Und nun die kleine überschaubare Liste dessen, was man ihnen Gutes tun kann.

Die richtige Pflege:
* Das Shampoo sollte auf die Kopfhaut abgestimmt sein. Gesunde Kopfhaut produziert gesundes Haar. Vereinfacht gesagt.
* Shampoo gehört nur auf den Kopf! Die Längen werden nicht mit eingeschäumt! Das was an Schaum später noch drüber läuft reicht. Oder Conditioner.
* Spülung/Conditioner nur für die Längen. Auf dem Kopf wird es schnell pappig. Spülung hilft sowohl die Längen zu reinigen, als auch sie zu pflegen und gut kämmbar zu machen. Die beschriebene Verwendung von Shampoo und Spülung gilt für die Waschmethoden WC und CWC, die verbreitetsten Methoden.
* Öle sind deine Freunde. Wasser allein spendet keine Feuchtigkeit. Öle helfen diese im Haar zu binden.
* Verwende Öle und/oder Conditioner ruhig lange vor der Wäsche, z.B. über Nacht. Verlängerte Einwirkzeit erzielt meist eine bessere Wirkung.
* Pflege deine Kopfhaut. Hier sind Öle vor der Wäsche das Stichwort.

Und sonst:
* Gesunder Lebenswandel. Haare braucht der Körper weniger als… so ziemlich alles andere. An ihnen wird zuerst gespart. Ohne gesunde Ernährung läuft gar nichts. Dass Zellgifte wie Alkohol und Nikotin nicht förderlich sind, sollte klar sein. Haare sind langsam. Ihnen sieht man Veränderungen und somit auch Schäden von innen sehr spät erst an. Aber wer nach einer durchzechten Nacht oder einem verrauchten Abend morgens in den Spiegel guckt, der sieht schon an der Haut ganz gut, was da im Körper passiert ist.
* Trage haarschonende Frisuren: hochgesteckt mit hochwertigem Schmuck.
* Habe Spaß an der Sache. 🙂 Suche dir Vorbilder, probiere Frisuren, tausche dich aus. Am Anfang erscheinen ein, zwei oder drei Jahre, vielleicht sogar noch länger, bis zur Wunschlänge wie eine Ewigkeit. Aber Zeit hat die Angewohnheit zu vergehen. Und warum es sich nicht so schön wie möglich dabei machen? Jeder Wegabschnitt hat seine Besonderheiten. Es wartet sich viel besser auf Weihnachten, wenn man Plätzchen backt, dekoriert und das Essen plant (und die Geschenke), als wenn man einfach nur den Kalender anstarrt. Mit dem Warten auf eine bestimmte Länge verhält es sich genauso.

In diesem Sinne: ich hoffe, dass mein Blog für euch eine Art „Plätzchenbacken“ ist.

So viel für heute,
bis bald und gute Nacht,
Mai
(die mit einem Zopfschoner schläft. Ja ich bin schon in der Haarnerdprofiliga…)

Only a short summary as this post as already pretty long.
Three golden rules for long hair:
1. It is more important what you don’t do with your hair, than what you do with it!
2 Handle with care!
3. Be patient!

Prevent mechanical damage:
* always be careful 
* no rubbing
* no pulling
* no hard brushing
* only use good materials foir your brushes and combes as well as for your hairtoys

Prevent chemical damage:
* no bleaching
* better no dyeing
* no perm
* mild shampooing

Prevent damage from heat
* no blow dryer
* no flatiron
* no curler

In additon:
* live a healthy life
* wear your hair up
* have fun! 🙂

The last point is important as we know you need a lot of patience. If you are motivated, growing your hair will be much easier.

28. Februar 2013

FOTD

Kein Sponsoring oder ähnliches, dennoch Werbung da Markennennung.

Das muss eigentlich noch mit ins Glossar: Frise of the Day.
Eine Wortkreation, wie sie schöner kaum sein könnte… nicht von mir, aber mittlerweile etabliert.

Centerheld mit Parandi und Flexi8 in M.

Parandis gehören zu den besten Entdeckungen des letzten Jahres für mich. Diese Zopfverlängerung und -verdickung, lässt sich sehr gut selbst herstellen und ist leicht einzuflechten. Der Effekt ist gerade für dünnes Haar enorm. Ich habe hier auf meine Pulloverfarbe abgestimmt (ich habe mehrere Parandis in unterschiedlichen Farben).


Hairstyle of the day: braided centerheld with parandi and a large-sized flexi8. I really love my parandi (I have severeal colours here to fit my clothes). Halps a lot to fake hairstyles which look better on thicker hair.

27. Februar 2013

3 Jahre Züchten

Happy Anniversairy to me!

Wie ihr seht, habe ich den Blog nicht erst am 28.02. online gestellt, aber dieser Tag ist der Tag, an dem ich ihn öffentlich mache.

Ich freue mich auf neue und bekannte Gesichter, über Kommentare und Feedback. Es steht euch jederzeit frei zu fragen. Da wir ja aber keinen Thread wie im Forum haben, werde ich die Fragen sammeln und sie regelmäßig in der Rubrik Q&A beantworten.
Und wie es so einem Jahrestag gebührt, habe ich einen Vergleich für euch. 🙂
Februar 2010 mit 73cm (natürliche Struktur) // Februar 2013 mit 98cm (mit Duttwellen)
 103cm waren angestrebt, hätte ich auch haben können, aber ich habe mich ja letztens dann doch lieber für einen Schnitt und eine dichtere Kante entschieden, als auf Biegen und Brechen 30cm in 3 Jahren zu schaffen.
Man sieht den Rest Dip Dye immer noch…
Bilder in Halbjahresabständen
In den ersten beiden Jahren  ging es also auf Länge, dann habe ich mehr oder weniger nur noch die Länge gehalten, um den Haarausfallschäden Herr zu werden. Eine Weile werde ich meiner jetzigen Länge rund um Steiß noch treu bleiben, dann geht es aber auf weiter nach Süden.
Steißlänge ist etwa Ende des Pullis. Die Wellen kürzen minimal ein.
Und sie glänzen schön. Deswegen mag ich das Foto so sehr.
Three years of growing online: looking back. 
In my first year I gained length and learned a lot about haircare and styles. I was really happy.
My second year started pretty nice – and turned out really bad, as my hairloss took away more than the half of my hair. 
My third year was the year of recovering from that massive shed.
Now I have reached tailbonelength, the meter, and trimm and maintain at this length to help my regrowth catch up with the lengths.

Deutsch – Langhaar // Langhaar – Deutsch


Wer sich mit der Züchterei beschäftigt, der stößt unweigerlich auf gewisse Abkürzungen und Termini, die sich nicht sofort erschließen. Dieses Glossar ist oben in der Naviagtiosnleiste für euch festgepinnt und wird aktualisiert, wenn mir etwas einfällt, was ich vergessen habe.
Abkürzungen (alphabetisch):
SSS – Stirn Scheitel Spitzen. Die Messmethode. Man legt das Maßband vorn an der Stirn an, über den Scheitel und misst bis runter zu den Spitzen. Diese Länge ist also um die Scheitellänge länger als die reale Länge. Da sie besser reproduzierbar ist, ist die aber die gängige Längenangabe in den einschlägigen Communities.
1aFii – Beispiel für die Haartypisierung (bekommt noch einen eigenen Post).
AO – Aubrey Organics. Pflegeproduktmarke.
APL – Armpitlength, Achsellänge.
BCL – ebenfalls eher im englischen Sprachraum: Buttcracklength. Sehr ähnlich zu TBL Steißlänge. Anfang Poritze ist das.
BNL – Bauchnabellänge. Entspricht in etwa Hüftlänge hinten.
BSL – Brastraplength. BH-Verschlusslänge. Manchmal deshalb auch BHL oder BVL.
CBL – Collarbonelength. Schlüselbeinlänge.
CO – Waschmethode. Conditioner only. Kein Shampoo.
CWC – Waschmethode. Condition, wash, condition. Eignet sich sehr gut um Ölkuren rauszuwaschen.
FTEs – Fairytaleneds. Das Gegenteil einer sauber geschnittenen Kante. Natürlich oder künstlich ausgedünnte Spitzen.
HA – Haarausfall.
HES – Honig-Ei-Shampoo. Etliche Züchter schwören darauf. Ich nicht so.
HM – Heymountain. Pflegeproduktmarke.
NHF – Naturhaarfarbe.
NW/SO – no wash / sebum only. Das als Waschmethode zu bezeichnen ist etwas fehlinterpretiert…
SL – Senza Limit. Haarschmuckhersteller.
TBL – nur im englischen gebräuchlich: Tailbonelength. Steißlänge
TT – entweder: Timberstone Turnings, ein Haarstabhersteller, oder: Tangle Teezer, eine spezielle Bürste
WC – nein, kein Klo. Das ist wash condition. Eine Waschmethode. Einmal shampoonieren danach mit Conditioner behandeln.
WO – Waschmetjode. Water only. Kein Shampoo, keine Spülung.
ZU – Zopfumfang

Termini:
Engländer, Franzose und Holländer –  Hier keine Nationalitäten sondern Bezeichnungen für einen dreisträngigen Flechtzopf, je nach Flechtschema.
Feenhaar – Euphemismus und Fachchinesisch für eher dünnes (wenig ZU), feines (Einzelhaar sehr dünn) Haar. Manche verwenden den Begriff nur für dünnes Haar, manche nur für Feines, manche nur für Haar das beide Kriterien erfüllt. Meine Haare nach dem Haarausfall waren damit Feenhaare per Definition.
Fairytaleends – Das Gegenteil einer sauber geschnittenen Kante. Natürlich oder künstlich ausgedünnte Spitzen.
Half-up – Oberhalb der Ohren wird ein Teil der Haare abgeteilt und zusammengefasst, gezopft oder geflochten. Muss nicht die Hälfte der Haare sein, kann aber. Der Rest hängt offen.
Pferdehaar – Dickes, drahtiges Haar. Meist für C-Haare mit zugleich großem ZU verwendet
Silberlinge – Erste graue Haare.
Taper – Das Ausdünnen der Haare von oben nach unten. Viel Taper = Zopfbasis deutlich dicker als die Länge, deutlich dicker als die Spitzen. Wenig Taper = sehr gleichmäßig dicker Zopf.
U-Cut – Die Haarkante ist nicht gerade, sondern rund, beschreibt eine U-Form.
V-Cut  – Dreieckige Haarkante. Zwischen U und V gibt es ein tiefes U.
Natürlich gibt es da noch mehr, aber das sind so die gängigsten. Einige machen auch einfach mehr Sinn, wenn man sie mit Bildern erklärt. Somit werde ich auf einige Begriffe früher oder später noch mal im Detail eingehen.

26. Februar 2013

Online-Züchten

In meinem ersten Jahr habe ich es direkt über mein Langzeitziel Taille hinaus geschafft. Alles lief rund. Ich lernte enorm viel über Pflege und Frisuren, über flechten mit mehr als drei Strängen, Dutts mit Haarstäben und Forken (bei denen ich zu Anfang nur sehr wenige hübsch fand), ich lernte meine Haare selbst zu schneiden und natürlich auch, wie man das Ganze dokumentiert.

2010
Anmeldung im LHN im Februar, deshalb fehlt das Januarbild.
Start mmit 73cm SSS, Abschluss müssten 81 oder 82cm sein.
Mein zweites Jahr (2011) fing sehr gut an – und ließ dann sehr stark nach. Die Haare waren voll und geschmeidig, ich war auf dem Weg zum Hosenbund. Ein Längenziel, welches ich bei Anmeldung im Forum für unerreichbar gehalten hatte. Klar hatte ich da auch noch was zu meckern (Merke: die Spitzen sind IMMER zu dünn und die Haare sind IMMER zu kurz 😉 ), aber an sich hatte ich sehr schönes Haar. 
2011
Haarausafll in den Sommermonaten.
Von 82cm SSS auf knapp über 90cm.
Ende des Frühjahrs fing der Ärger an. Wegen des Wunsches keine Tabletten mehr zu schlucken, hatte ich im Februar die Pille abgesetzt. Bald darauf fettete die Haut wie verrückt, die Kopfhaut juckte und entzündete sich, eine neue Pflege musste her. Und irgendwie gingen immer mehr Haare aus. Das Hautproblem ließ sich regeln, sodass es nur noch fettig, aber sonst friedlich war und gegen Fett kann man ja bekanntlich waschen. Aber obwohl es nicht mehr juckte, fielen die Haare immer weiter aus. Und immer mehr. Im Hochsommer dann so massiv, dass ich bei 300-400 Haaren am Tag war, sich die Schläfen lichteten, vorn sich ein umgekehrter Witwenspitz bildete (also ein Bereich am Stirnansatz, dort wo der Scheitel ist, der wurde kahl) und ich beim Frisieren gefühlt mehr Haare in der Bürste als noch auf dem Kopf wiederfand. Mein Schmuck wurde zu groß, alles wirkte löchrig. Obwohl ich mich sehr beeilte zu Ärzten zu kommen, dauerte es zu lange, um meinen Schopf zu retten. Ich hatte massiven Eisenmangel und bis der wieder so weit aufgefüllt war, dass der Haarausfall aufhörte, hatte ich über die Hälfte meiner Haare verloren. Die Bilder hier vom Verlauf sind SEHR vorteilhaft, aber zum Haarausfall komme ich wann anders noch mal genauer.
Ich hatte mit Hängen und Würgen Hosenbundlänge erreicht, aber das, was da ankam, war ein Trauerspiel.
Zu meinem Glück ließ sich der Eisenmangel rasch beheben und schon im Oktober konnte ich ersten Neuwuchs sehen. Der katastrophale Zustand der Haare besserte sich sehr rasch. Auch wenn die Dicke natürlich nicht von heute auf morgen wieder da war, so sahen die Haare doch wieder gesund aus – nur eben sehr dünn. Unter dem Mangel waren sie einfach nur grässlich gewesen.
Ich schnitt ein wenig ab, ansonsten trug ich die Haare fast ausschließlich im Dutt. Der war zwar auch klein, sodass ich fast sämtlichen Haarschmuck gegen zwei Nummern kleineren austauschen musste, aber ich schaffte es, mit der neuen Haarsituation mich so zu arrangieren, dass ich immer noch hübsche Frisürchen tragen konnte. Hätte ich radikal abgeschnitten, ich hätte kurze dünne Haare statt langer dünner Haare gehabt. Damit hätte ich nichts kaschieren können.
2012
Erreichen des Meters im Sommer, ab dann Zuwachstrimmen.
Dip Dye im November, im Dezember schon verwaschen, aber bis dato noch ganz leicht sichtbar.
Mein drittes Züchterjahr fing blöd an und hörte dafür umso besser auf. Im Frühjahr konnte ich wieder einen vergrößerten Zopfumfang feststellen. Die Hare wuchsen schnell und gut, ich hatte den Hosenbund mit 92cm erreicht und war auf dem Weg zum Meter, Steißlänge. Und dann fielen die Haare wieder aus. Glücklicherweise habe ich das sehr schnell bemerkt, denn nach dem großen Shed vom Vorjahr hatte ich immer ein Auge auf den Füllstand meiner Bürste. Wieder zum Arzt, alles abgeklopft und schließlich stand die Diagnose: androgenetischer Haarausfall. Ich habe ein Haarwasser dagegen bekommen und das Problem ließ sich damit lösen. Meine Haare wurden dabei nicht dünner, sondern haben die Dicke gehalten. Der Eisenmangelneuwuchs wuchs so massiv nach, das von ihm genug da war um aufzufüllen, obwohl der androgenetische HA wieder Umfang geklaut hatte. Als der dann aufhörte stieg der Zopfumfang wieder. Ich kam von 5cm August 2011 und habe mich bis heute wieder auf 7,5cm vorgearbeitet und es fehlen immer noch Haare, die nicht im Zopfgummi sind.
Den Meter habe ich erreicht und nach einem größeren Schnitt vor drei Wochen derzeit wieder knapp unterschritten (98cm jetzt). Insgesamt habe ich seit Erreichen des Meters schon 13,5cm gekappt, um nun die Dicke aufschließen zu lassen. Seit dem behobenen Eisenmangel fallen nur noch sehr wenige Haare aus. Außerdem war mein drittes Züchterjahr auf jeden Fall das mit dem schnellsten Haarwachstum von 1,5-2cm pro Monat.
Ja und nun bin ich hier und starte in mein viertes Jahr mit meiner eigenen Langhaarseite.  Einen Post speziell zu mir gibt es noch, dann habe ich mich genügend vorgestellt und es geht an die Basics des Züchtens und das Tagesgeschäft. ;).

Three years of growing my hair online. 
2010 was all nice: I reached my longtermgoal waistlength and learned a lot about haircare and style, I even learned to cut my hair on my own.
2011 started so good and turned out so horrible. In spring my hair looked perfectly smooth, thick and healthy. Of course I used to think, that it was to thin, but a hemline is NEVER thick enough. 😉 Compared with what was coming, I had really beautyful hair. Late spring, early summer I started to shed my hair. Even though I was really fast at the doctor’s, it was too late to save my mane: severe irondeficiancy stole more than the half of my hair. As I got supplements the hairloss stopped. But more than 50% of my thickness was gone. I recoverd really fast and pretty soon my hair started to look good again – thin, of course, but again shiny and smooth. Under the deficiany it always looked terrible. 
2012 I started with almost hiplength and grew till tailbonelength, the meter in my case. I reached this goal in summer and since then I am trimming and maintaining. In spring I had a new shed: this time caused by androgenetic alopecia. But I quickly saw the doctor and the problem could be fixed and bigger damage could be prevented.
Now 2013 after a bigger cut auf 5,5cm I am at 98cm and still maintaining around the meter. The thickness is growing downwards, but I still need a lot of patience. I came from 5cm ponytailcircumference in summer 2012 and am now again at 7,5cm.