21. März 2013

Haartypen

Ein weiteres absolutes Basicthema.
Den eigenen Haartyp zu kennen macht Sinn, denn um es mal ganz vereinfacht zu sagen: dünnes Haar hat andere Ansprüche als dickes, glattes Haar verhält sich anders als welliges, feines Haar ist empfindlicher als eher grobes Haar.
Kennt man seinen eigenen Hartyp, ist es viel leichter zu suchen, welche Pflege zu einem passen könnte. Nicht umsonst haben so gut wie alle online-Züchter ihren Haartyp in der Signatur. Meiner ist 1bF7,5 oder 1bii

Wofür stehen diese Codes?
Das einfachste zuerst:

Die Dicke des einzelnen Haares
F – fein
Das Haar ist sehr fein, wirkt einzeln fast durchsichtig und ist auch auf kontrastreichen Untergründen nur sehr schwer zu sehen. Rollt man es zwischen den Fingern, ist es kaum zu spüren und wenn doch, dann wie ein sehr feiner Seidenfaden. Feines Haar fühlt sich insgesamt meist sehr seidig bis sogar wattig an.

M – medium
Mitteldickes Haar. Fühlt sich gerollt zwischen den Fingern wie ein sehr feiner Baumwollfaden an, dabei nicht grob oder rau.

C – coarse
Grobes, dickes Haar. Das einzelne Haar ist gut sichtbar auch auf kontrastarmen Untergründen. Zwischen den Fingern gerollt gibt es Widerstand, es kann etwas Drahtiges haben. Man kann das Rollen unter Umständen sogar hören.

Das Gesamtvolumen
Die Zahl am Ende des Codes gibt den Pferdeschwanzzopfumfang an. Das ist genauer als das verbreitete Fia-Sytem, dass das Gesamtvolumen in drei Kategorien unterteilt.

i – dünn
Zopfumfang kleiner als 5cm

ii – mittel
Zopfumfang zwischen 5 und 10cm. Der durchschnittliche europäische oder doch zumindest deutsche Zopfumfang liegt bei etwa 7cm (das ist eine LHN-Statistik).

iii – dick
Zopfumfang größer als 10cm

Wie ungenau die i-Angaben sind, darauf gehe ich in einem eigenen Post noch mal ein.


Die Haarstruktur
Hier geht es von glatt über wellig bis gelockt und gar kraus.
1 – glatt, gerade
2 – wellig, S- förmig
3 – lockig, Spiralen
4 – kraus, in der Regel Afrohaar
Die Additionen a, b und c geben die Abstufungen an.

Um die Haarstruktur zu bestimmen, ist es wichtig, das Haar natürlich fallen zu lassen. Das heißt: ungestylt,  frisch gewaschen, aber ohne Conditioner. Am besten wascht ihr im Stehen unter der Dusche. Wenn ihr über Kopf wascht, verfälscht das in Richtung mehr Wellen, weil die Hare krumm trocknen. Beim Trocknen: nicht kämmen, nicht entwirren. Ich für meinen Teil würde sagen: aufschütteln ist okay, aber manche meinen, auch das würde schon verfälschen. Wen Haare aber knotig trocknen hat das doch auch nichts mehr mit natürlicher Struktur zu tun, oder? Also: es geht einfach darum, dass ihr weder Wellen einknetet, noch auskämmt.
Der Haartyp, der sich dann zeigt, kann sich bis zu zwei Grade von dem unterscheiden, was ihr gewohnt seid zu sehen, wenn ihr stylt. 
Ein anderer guter Indikator, ob ihr richtig mit eurer Einschätzung liegt, ist in welche Struktur eure Haare zurück wollen, wenn ihr sie verändert habt. Bei mir hängen sich z.B. Flechtwellen und Duttknicke wieder aus. Bei Menschen mit mehr Wellen oder Locken kann etwas feuchtere Umgebungsluft reichen, um die ausgekämmten Wellen wieder sichtbar zu machen.
Wenn man etwas unsicher ist, ob man nun 2a oder 2b hat, ist nicht weiter tragisch. Man hat die Richtung und das reicht aus, um zu wissen, wie sich die Haare verhalten und wie man am besten mit ihnen umgehen kann.

1a / 1b / 1c

1a
Schnurgerades, absolut glattes Haar ohne jegliche Bewegung. 1a-Haar sieht sehr oft dünner aus, als es vom Zopfumfang her eigentlich ist.

1b
Glattes Haar, das aber einen gewissen Stand hat, es wirkt volumiger als 1a und hat manchmal einen leichten Drall in den Spitzen.

1c
Immer noch mehr glatt als wellig, aber mit ein oder zwei großen, gestrecketen Wellen, vielleicht auch mit etwas mehr Bewegung bei Nacken- oder Schläfenhaaren.

 2a / 2b / 2c

2a
Nicht mehr glatt, sondern leicht wellig. Die Wellen sind locker und gestreckt. Ähnlich zu schon etwas ausgehangenen Duttwellen.

2b
Die Wellen sind enger und vergleichbar zu Flechtwellen. Spätestens jetzt liegt eine Kante nicht mehr gerade, sondern ist immer etwas zipfelig.

2c
Deutliche Wellen, in der sich schon mal eine Locke verstecken kann. Solches Haar wirkt deutlich volumiger als glattes, auch mit weniger Zopfumfang.

 3a / 3b / 3c

3a
Große spiralige Locken.

3b
Engere Spirallocken.

3c
Enge Korkenzieherlocken.
Im 3er-Bereich ist das Shrinkage enorm: das heißt die gelockte Länge kann wesentlich kürzer sein als die langgezogene Länge. Gerade bei sehr langem Haar ist darauf zu achten, dass das Eigengewicht der Haare, am Kopf für eine glattere Struktur sorgen kann und sich nur der letzte Abschnitt wirklich kringelt.

4a
Extrem enge Korkenzieherlocken.

4b
Krauses Haar, das sich nicht mehr zu Locken definieren lässt. Extrem volumig, filzige Optik. Man bezeichnet diesen Haartyp auch als kinky.

Die Ethnie
Das glatteste Haar findet man bei Asiaten, oft in Kombination mit C-Haar, dass dadurch bei kurzen Schnitten einen beachtlichen Drall entwickelt, sodass selbst fingerlanges Haar ohne Styling noch abstehen kann wie ein Mecki. Wer sich schon mal mit Extensions beschäftigt hat, weiß, dass asiatisches und vor allem chinesisches Echthaar viel starrer und gröber ist europäisches Haar. Die Haarfarben beschränken sich auf den dunklen Bereich zwischen Blauschwarz und allenfalls Schokobraun.
(Ich weiß, Russland gehört auch zu Asien, aber das hilft hier nicht, um nach Ethnie zu sortieren. So gesehen ist Ruslland für mich Osteuropa.)

Europäer haben in der Regel sowohl feineres, als auch welligeres Haar als Asiaten. Dennoch sind auch hier die meisten Haare eher glatt bis nur mäßig wellig. Ausgeprägte Locken sind selten. Je südlicher der Menschentyp, desto dicker sowohl das einzelne Haar als auch das Gesamtvolumen und die Wahrscheinlichkeit von Locken. Südeuropär, Araber und Nordafrikaner ähneln sich sehr vom Haartyp. Je weiter man sich in Europa nach Norden bewegt, desto feiner wird das Durschschnittshaar der Bevölkerung und desto höher wird die Wahrscheinlichkeit von sehr hellem oder auch rotem Haar. Europäische Haarfarben sind grundsätzlich  stark durchmischt. Die häufigsten Farbtöne findet man im Bereich rund um Dunkelblond und Hellbraun, je südlicher man kommt, desto dunkler wird der Durchschnittsschopf.
Europäer haben im internationeln Vergleich die kürzesten Haare – freiwillig! Denkt nicht, dass eure Haargene schlechter wären, weil man hier so wenige sehr lange Haare sieht. Vergleicht mal mit Osteuropa oder Russland, wo die Tradition bei Frauen stärker ausgeprägt ist Haare lang zu tragen. Da gibt es wunderschöne Mähnen. Die gäbe es hier auch bei anderer Mentalität.

Afrikanisches Haar ist wie das der Asiaten nur im dunklen Bereich naturfarbig: Dunkelbraun bis Blauschwarz. Hellere Brauntöne sind möglich bei stark von der Sonne beanspruchtem Haar und können einen warmen Zimtton bekommen, sind aber immer noch dunkel. Afrohaar ist mit Abstand das lockigste. Die 4er Struktur ist auf diese Ethnie beschränkt. Durch die starken Locken ist echtes langes Haar in dieser Bevölkerungsgruppe extrem selten. Das Haar mag zwar langgezogen bis zum Po geben, kringelt sich aber hoch bis auf APL. Pflege und Handling von afrikanischem Haar ist nicht mit anderen Haartypen vergleichbar. Das Haar sieht robust aus, ist aber in der Regel sehr pflegehungrig. Mit einer Bürste darf man solchem Haar nicht zu Leibe rücken.

Indisches Haar. Klar, auch dieses Haar ist asiatisch. Dennoch bekommt es von mir einen Sonderpunkt. Europäer haben im internationalen Vergleich extrem kurzes Haar (wie gesagt freiwillig), Inder dagegen sehr langes. Überpolange Zöpfe sind kein Klischee. Die Haarfarben beschränken sich auch hier typischerweise auf den Schwarz- und Braunbereich. Echte Locken sind selten, ebenso wie sehr glattes Haar. Die meisten Schöpfe liegen im 2er Bereich. Indisches Haar ist nicht so grob, wie zum Beispiel chinesisches. Somit ist indisches Haar besser für Extensions geeignet, da es der europäischen Struktur näher kommt und meist nur eine Farbanpassung erforderlich ist.
Was ich aus eigenen Beobachtungen nicht bestätigen kann, ist, dass Inder so enorm dickes Haar hätten. Durschschnttlich gesehen sicherlich dicker als europäisches Haar, aber die meisten Schöpfe sind durchschnittlich bis leicht überdurchschnittlich. Einzig, sie werden öfter lang getragen und auch oft sehr lang. Mir fällt nicht eine Inderin ein, die ich hier mit Haaren kürzer als APL gesehen hätte. Dass langes Haar dort also so verbreitet ist, hat nicht nur etwas mit guten Genen zu tun. Vielmehr hängt es damit zusammen, dass Inderinnen ihre Haare nicht kurz schneiden, eigentlich ganz einfach, oder? Ebenso wie es extrem selten ist eine Inderinn mit chemisch gefärbtem Haar zu sehen, geölte Zöpfe dagegen gibt es oft. Ihre Kultur ist also von vorn herein freundlicher zu langem Haar als die europäische Mentalität.

Amerikanisches Haar. Gibt es an sich nicht als Kategorie. Die Bevölkerung ist zu stark durchmischt, um darüber eine Aussage treffen zu können. Das war ja bei den Europäern schon schwer und musste mit Nord-Süd-Gefälle aufgesplittet werden. Durch die starke Durchmischung ist der durchschnittliche amerikansiche Zopf dicker als der durchschnittliche europäische Zopf. Einfach weil die Dichte an afrikanischem Haar, asiatischem und auch Latino-Haar (was in etwa den Südeuropäern entspricht) wesentlich höher im Vergleich zur kaukasischen Bevölkerung ist, als in Europa. Vergleicht man die, die sich in der LHC als dünnhaarig empfinden mit denen, die sich im LHN als dünnhaarig bezeichnen, liegen dort Welten dazwischen. Für Europär ist ein ZU von 7cm stabiler, guter Durchschnitt. In der LHC gehört man damit zu denen mit dünnem Haar, die sich darüber auch gern beklagen. Selbst 8 oder 9cm ZU werden als nicht ausreichend wahrgenommen. Dieses Phänomen gibt es im LHN auch (Haar ist nie lang genug und nie dick genug…), aber anders ausgeprägt. Die Züchter wissen hier in der Regel, dass sie mit 8-9cm ZU auf hohem Niveau jammern.

Auch für (bzw. gegen) dieses Jammern auf hohem Niveau ist eine Einordnung des eigenen Haares nicht verkehrt. Weil es nichts nützt sich als Latina schwedenblondes Haar zu wünschen. Weil es nur unglücklich macht, mit leicht unterdurchschnittlichem 1a-Haar auf das Volumen von Lockenköpfen mit bald armdicken Zöpfen zu schielen.
Nicht jeder Haartyp kann sehr lang werden, das zu behaupten wäre Augenwischerei.
Aber aus jedem Haartyp lässt sich das Optimum heraus holen. Wenn man eben beachtet, was für den eigenen Haartyp am passendsten ist, sowohl was Pflege und Handling, als auch die Frisur an sich angeht. Und damit ist kein „pfiffiger“ Kurzhaarschnitt gemeint – wenngleich der auch nicht ausgeschlossen ist, wenn man ihn mag. Langhaarzüchter neigen dazu, zu meinen, alle Kurzhaarschnitte wären nur da, um sie zu quälen, und ihr inneres Langhaar (wer versteht die Anspielung auf einen aktuellen Bestseller? 😉 )zu unterdrücken. Überspitzt gesagt. Zumindest entsteht manchmal der Eindruck, wenn man ein bisschen zu lang im Forum unterwegs war.
Niemand sollte unglücklich sein, weil er einen Haartyp bekommen hat, der „schlechter“ ist als ein anderer.
Wie gesagt, ich weiß, dass sich das gerade beim Wunsch nach langem oder sehr langem Haar relativiert. Eine gewisse Grundicke ist da definitiv von Vorteil.
Manche Haare brauchen eben mehr Aufmerksamkeit als andere, damit es klappt. Das ist so wie mit der Figur: manche müssen mehr auf ihre Ernährung und auf Sport achten als andere, aber es gibt eigentlich immer die Möglichkeit zu optimieren. Die Gene schaffen kein fixes Bild. Sie geben lediglich den Rahmen vor.

Ouf. 
Everytime I write down a post as long as this one, I think about using google-translator… but we all know that this… would be… let’s say „funny“…
So let’s have a go!
Today we talk about hairtyping.
If you know your type, it is much easier to look for fitting haircare and styles – and it is easier to look for haitrtwins to compare and to ask for advice.  When it comes to growing your hair online you will find a certain code, often in the signature of other longhairs. My code for example is 1bF7,5 or 1bFii. Why I prefer the numbers will be the topic of another post.

Easiest first.
The thickness of the single hairs.
F means fine hair, like silk, very soft and almost invisible even on contrasting surfaces.
M is for medium. Like smooth cotton.
C stands vor coarse. You might even hear your hair, when you roll it between your fingers. It feels coarse and maybe a bit like thin wire.

Overall thickness/ponytailcircumference
i is for thin hair. Circumference under 5cm.
ii is for the medium categorie. 5 to 10cm circumference.
iii means thick ponytail. Circumference over 10cm

Hairstructure
1 straight
2 wavy
3 curly
4 tightly curly or kinky (afro)
The addition a, b and c define how straight, wavy or curly the hair is.

1a – Stickstraight.
1b – Straight but with more volume.
1c – Mainly straight but with a slight movement.
2a – Long, soft wave, like a bit older bunwaves.
2b – Defined waves, that may look very similar to braidwaves.
2c – Smaller waves maybe with a curl here and there.
3a – Big curls, spiral form.
3b – Tighter curls.
3c – Very small spirals.
4a – Here we are at the afro-hair. Very tight, small spirals.
4b – That is also called kinky hair. Often looks a bit like felt or cotton balls.

Ethnic hair
Asian hair: the straightest hair, often C-hair. Only dark colours from blueish black to dark brown. Lighter shades are very rare, as well as curls. (I know Russia is part of Asia too, but that is not what I mean to distinguish between the ethnic hairtypes. In this case Russia is more like eastern Europe to me.)

European hair: The finest hair and in the same way the thinnest. Also the lightest. The more up to the north the more natural blonds and redheads there are. The deeper the south, the darker, thicker und wavier becomes the hair. Most common haircolours are around darkblond and light brown. Europeans wear the shortest hair, when it comes to international comparison. But most do it voluntaryly, don’t forget that. Being European does not mean you hairgenes are weaker than others. Just compare to the Russians who have a stronger tradition of wearing women’s hear long. They have gorgeous manes there!

African hair: The curliest. Only dark colours from black to brown, maybe with a touch of cinnamon on very weatherd hairtips. Haircare and style is completely different to all other hairtypes.

Indian hair: Of cousre, they are Asian too, but nevertheless I want to note them seperately. As the other Asians their hair is black or brown. Indian hair is finer and wavier than for example Chinese hair. That is why this hair is preferred for extensions. It is closer to the European (and American) heads, who buy these tresses. It is a myth that Indians have that much better hair, than we have. Of course, their hair is a bit thicker on average, but it is mostly their culture and their habits which help them grow these very long braids. They simply don’t cut it. Have you ever seen an Indian woman with short hair? If so, it must have been one or maybe two, not more. Even when there grow old, they keep their length. The shortest I ever saw was APL. In addition to that, most Indians do not dye or bleach their hair. If they use colour, they use henna. And oiling their braids is a routine. So the circumstances for Indian hair are much better than they are for European hair where dying is as normal as using lipstick.

Amercian hair: Does not exist as a categorie. The population is too mixed. But that is why their average ponytailcirumference is higher than the European. As I read on LHC I wonderd about those girls with stable ii-manes about 7, 8 or even 9cm ponytailcircumference who complained about their thin hair. Compared to the „thinnies“ an the German LHN, who are at the range of 5 to 6,5cm ponytailcircumference, that looked like  fishing for compliments to me. 7cm are  good average in Europe (at least in Germany as this is a LHN-statistic), with 9cm your hair is really thick. But of course you compare to your sourroundings und of course hair is never long enough and never thick enough. That’s the same here and on LHC.

So now you know your hairtype. I know there are some who will mourn: My hair is too thin, it is too curly, too straight, too coarse, too fine… Yes, there are hairtypes which are easier to grow, than others. With locks you will have to wait longer for visibly more length, because of the shrinkage. With superfine hair, you will have to be more careful with the handling, than with medium or coarse hair. And with a thin ponytail it will be much more difficult to reach longer lengths from waist or so downwards.
But remeber: your genes do not define the exact look of your hair. No, it just gives you a range. With the best care and handling there is always something to improve. Not everybody can reach every length, but almost everybody can have beautyful hair. I say „almost“ because I cannot talk for everybody. I won’t give a promise I can’t keep.
Before it comes to long hair, it comes to healthy hair. And look around you: if you manage to have healthy hair, you are far better than most others. 

Translation done! 🙂

20. März 2013

60th Street

LWB, 5″ 60th Street, Raspberrytwist, Annie

Kein Sponsoring oder ähnliches, dennoch Werbung da Markennennung.

Wenn’s mal wieder schneller gehen muss, dann hilft ein Standarddutt und eine gut sitzende Forke (oder eine Ficcare). Das ist meine einzige 60th Street, ich hatte auch schon andere, aber diese ist einfach mein unangefochtener Liebling. Und ich habe ja sehr viel Glück mit der Färbung des Dymondwoods: schön satt und dunkel. Raspberrytwist fällt leider sehr oft flau und gräulich aus. Die Forken von 60th Street sind sehr leicht, sehr glatt und dennoch stabil.

If you are in a hurry, you need an everydaybun and a well fitting hairfork (or a ficcare). Here you see my 60th street, the only fork I posses of that manufacturer. I had others, but this one is my one and only favourite. And I am pretty lucky with the dymondwood: often raspberrytwist turns out dull and greyish, but this one really looks like berries. 🙂 These forks are very light and smooth but also stable.

Tapestry, Desert Camo, Raspberrytwist (all 5″) and Field&Stream (4″)

Ein paar mal haben die Farben nicht gepasst, ein paar mal die Größen. Die Field&Stream war wunderschön, ich habe sie aber kaum getragen und mittlerweile wäre sie mir wohl auch zu kurz. So blieb die Raspberrytwist-Forke. Ich bevorzuge auch ganz klar 5″ und vier Zinken.

Sometimes the colours were not fitting, sometimes the sizes. The Field&Stream was really beautyful, but too short now. I prefer 5″ and four prongs.

19. März 2013

Die Parodie der bunten Leiche

Ein netter Nebeneffekt meines Studiums ist, dass ich Menschen kenne, die ebenfalls kreativ sind und das Schöne lieben. Und dass man auf diesem Wege manchmal an Fotos kommt, für die andere eine Menge Kohle hinlegen müssten.
Letztes Jahr habe ich für meine Freundin Beke (sie wurde hier schon ab und an erwähnt als Beraterin in Layoutfragen) für einen Kurs gemodelt, in dem es um ein fiktives Modelabel ging: Scum&Pearls.

Hier zwei Auszüge aus dem Lookbook.

Haare sind hier zwar nur Nebensache, aber schöne Fotos gucken wir ja immer gerne an, oder? Ich liebe das Licht! Viel zu viel, mag mancher schreien, aber genau davon leben die Fotos. Und dass ich persönlich dann natürlich finde, dass die Haare zu dünn sind, das interessiert ja auch keinen. Gerade das letzte Bild hat sowas Ätherisches, da passt überhaupt keine blickdichte Mähne zu.

Mehr davon, die Auflösung meines Titels und Einblicke in Bekes weitere Arbeiten findet ihr auf bekerodewald.de, speziell in der Kategorie Fotografie. Ich persönlich  lege euch außerdem noch den Punkt Portfolio ans Herz, weil ich ihre Skizzenbücher einfach liebe.
Die Seite ist noch ganz neu und wird gerade mit Inhalten gefüttert. Und ist das Logo nicht genial?

A nice sideffect of my studies is the fact, that I know other creative people who live for beauty. Last year I got the chance to model for my friend Beke (I have already mentioned her here, concerning quastions of layout), who had a class of conceptionating a fictive fashion label: Scum&Pearls.
Here are two shots of the lookbook. 
More of here work and the answer why I have titled this post like that on bekerodewald.de especially in the categorie „Fotografie“
And my personal advice: check out her scrapbook! You find it at „Portfolio“.
Hair isn’t in the center of interest here, but we all like beautyful photos, don’t we? 🙂

18. März 2013

Fishtailvariation / Hybrid-Zopf / alternativer 5er

Manchmal bedarf es einer gewissen Inspiration, um eine Frisur mal wieder auszuprobieren. Diesen Zopf kenne ich schon länger aus dem Langhaarnetzwerkt als „Hybrid-Zopf“, da er optisch ein Mittelding zwischen Engländer und Fischgräte darstellt, an sich aber ein fünfsträngiger Zopf ist.

Half-up Engländer wird ab Nacken mit dem Resthaar zu einem 5er-Zopf kombiniert.

Den letztlichen Impuls das auch mal auszuprobieren, habe ich von Lady Igor bekommen, sie hat auch eine Videoanleitung dazu gepostet. Mit fünf Engländern lässt sich das Flechtschema leichter üben, allerdings sollte man dafür schon eine gewisse Haardicke mitbringen. Wenn ich mir fünf Engländer flechte, habe ich fünf Rastas am Kopf und bin über eine Stunde mit der kompletten Frisur beschäftigt (geschätzt). Davon ab, dass das auch nicht gar so schick sondern eher nach Häkelgürtel aussehen würde. Aber vielleicht probiere ich es trotzdem mal aus…

Sometimes you need a certain inspiration to finally try a hairstyle you already know for a long time. In my case it was Lady Igor who gave me the last shove to try this braid. She also made a videotutorial for this, so have a look! In this video she uses five normal English braids, something that makes it easier to seperate the strands, but also something which does not work for me and my hair, that is that much thinner than hers. If I braid five English braids I would end up with five rastas, spending about an hour only for braiding. And I guess it won’t look too good… rather like a crocheted belt than a braid. But maybe I will try this sometimes in the future…

Das ist ein dünner Zopf, ja. Für meine Verhältnisse ist der aber schon ganz ansehnlich.
That’s a thin braid, right, but for me it is already a bigger one.

Mein Neuwuchs hat etwa Schulterlänge ereicht. Aber der wirklich dicke Blobb hängt noch wensentlich weiter oben, näher am Kopf, sodas man ihn bei tiefen Zöpfen noch kaum sieht. Bei hohen Zöpfen und Pferdeschwänzen aber schon.
My regrowth hit shoulderlength I would say. But the really thick blobb is still too close to my head to show up in a low braid. But it is already clearly visible in higher braids or ponytails. 🙂

Flechtschema / Braidingscheme:
links drüber-drüber / left over-over
rechts drüber-drüber / right over-over

Immer den äußeren Strang über die zwei nächsten legen. Also wie beim Engländer: immer in die Mitte flechten, nur dass ihr zwei Stränge überspringt und nicht nur einen.
Nach zwei, drei Flechtrunden sind die Stränge auch schön separiert, sodass ihr nicht mehr durcheinander kommt.
Schwierigkeitsgrad ist aber dennoch schon etwas fortgeschritten. Einen Engländer müsst ihr sicher beherrschen, bevor ihr euch hier heranwagt.
Viel Spaß und Erfolg! 🙂

Always take the outer strand and cross over the next two strands. Like an english braid, only that you cross over two instead of only one strand. After two or three braidingrounds, the strands are neatly seperated so braiding becomes much easier. Nevertheless I would call that a style for advanced braiders. You should be really firm with the English braid, before you try this one.
Enjoy and good luck! 🙂

17. März 2013

Haarschnitte für langes Haar

Eigentlich hätte ich schreiben müssen: Haarformen für langes Haar. Denn nicht alles hat etwas mit einer Schere zu tun.

Es gibt grob 5 verschiedene Formen/Schnitte, zwischen denen man als Langhaar wählen kann, unabhängig von der Länge an sich oder ob ein Pony vorn dabei ist.

gerade Kante / U-Cut / V-Cut / Stufenschnitt / Fairytaleends

Zur Ästethik der einzelnen Schnitte und den Empfehlungen, die ich gebe, möchte ich dazu sagen, dass das meine subjektive Meinung ist, die ich aber argumentativ untermauere. Somit ist sie nicht ganz haltlos, aber natürlich immer noch mein persönlicher Geschmack.

Gerade Kante: Hier verläuft die Schnittkante waagerecht.
Dieser Schnitt ist an sich nur etwas für Haar, das zum Einen glatt ist und zum Anderen schon eine gewisse Länge hat. Ist das Haar wellig, kann dieser Schnitt sehr unnatürlich aussehen, da die Haare nie wirklich auf einer Linie liegen und esso mit meist aussieht, als hätte man irgendwann mal einfach den Pferdeschwanz abgeschnitten und nun wächst es so vor sich hin. Die Kante wirkt zipfelig und ungleich, außer das Haar ist wirklich sehr dicht. Das relativiert sich aber auch etwas mit mehr Länge.
Lockiges Haar mit gerader Kante wird sehr schnell blockig und erschlagend für die Trägerin.
Mehr Länge ist aber auch bei glattem Haar bei einer geraden Kante schöner. Besonders, wenn man von einem Kurzhaarschnitt runterwachsen lässt, wirken Übergangslängen noch viel mehr wie Notlösungen, wenn es einfach aussieht wie ein rauswachsender Bob. Gerade Kanten bei verhältnismäßig kurzem Haar (zwischen Kinn und APL) wirken sehr grafisch und hart. Wenn das gewollt aussehen soll, muss der Schnitt sehr exakt sein und der Typ dazu passen. Natürlich ist definitiv was anderes, das muss einem klar sein. Ist man nicht der extrovertierte Typ, der diese klare Linie aufnehmen kann, dann wirkt so ein Schnitt im besten Fall langweilig, im schlechtesten wirklich sehr unvorteilhaft.
Eine so ausgeprägte Linie betont immer die Körperpartie, an der sie verläuft. Eine gemeißelte gerade Kante auf Taillenlänge legt den Fokus also sehr stark diesen Bereich, außerdem unterteilt sie den Körper an dieser Stelle. Somit sind gerade Kanten bei längerem Haar (Kante irgendwo auf dem Rücken, zwischen APL und Hosenbund) besonders vorteilhaft für eher zierliche Figuren und große Menschen. Man sollte sich so eine Kante nicht ausgerechnet auf der Höhe schneiden, auf der man sowieso schon Problemzonen hat, egal ob Rettungsringe, Muffinrolls oder, oder, oder.
Viele Langhaars bevorzugen diesen Schnitt vor allem wegen seiner Vorzüge bei geflochtenem Haar: alle Haare sind gleich lang und somit bleibt die Zopfquaste möglichst dick. Die volle Haarlänge kann für Frisuren ausgenutzt werden, es stiezt nichts raus.
Ich betone noch mal, dass das allgemeine Empfehlungen sind. Geschmack, Körper und Haare sind individuell sehr unterschiedlich. Aber man kann sehr wohl Empfehlungen zu Haarschnitten und Typen geben, genauso wie man das mit Kleidungsschnitten kann. Eine Leggins ist nichts für Größe XXL, um mal bös zu pauschalisieren.
Straight hemline: Fits straight hair und needs a certain length to look good. Not the best for waves because of an uneven look, not recommandable for locks, as they look to blocky and massive. Many longhairs like it because of the even braid with the fat tassel.

U-Cut: Hier verläuft die Schnittkante in einer sanften Rundung.
Dieser Schnitt ist tragbar für alle Haartypen und alle Haarlängen. Glattes Haar wirkt natürlicher und bekommt einen weichen Gegenpol zur dominanten Vertikalen. Welliges Haar kann natürlich fallen und Zipfel in der Kante stören nicht, auch lockiges Haar fällt so noch recht natürlich, sollte aber hier auch schon eine gewisse Grundlänge mitbringen, um nicht zu weit auseinander zu fallen.
Ein U-Cut bietet außerdem den Vorteil, dass die Haare offen getragen natürlich wirken, geflochten aber noch eine recht gute Quaste bilden und nicht zu stark fleddern.
Das sind dann auch die Gründe, weswegen ich mich für den U-Cut entschieden habe.
U-cut: Fits every hairtype and -length. It combines the natural look of a V-cut with the easy braiding of a straight hemline.

V-Cut: Die Schnittkante verläuft (fast) dreieckig, je nach Ausprägung. Der Übergang zwischen tiefem U und leichtem V ist fließend. Dieser Schnitt ist ideal für lockiges und sehr lockiges Haar, außerdem für kleine oder auch etwas stämmigere Trgerinnen, da er streckt und den natürlichen Fall der Haare unterstützt. Weniger bis gar nicht geeigent ist dieser Schnitt für dünnes Haar, da so am Ende nur wenige Haar übrig bleiben. Offen sieht das schon oft dürftig aus, geflochten ist es praktisch nicht tragbar. Ebenfalls nicht empfehelnswert für kurze Längen (BSL und kürzer), da die Seitenhaare dann ständig nach vorn rutschen und auf dem Rücken nur die Mittelsträhne liegen bleibt, was auch nicht mehr Fülle beschert.
Viele Langhaarzüchter bekommen ohne Zutun eine V-Form, indem sie ungeschnitten wachsen lassen, da bei den meisten die Front- und Seitenhaare erstens dünner und zweitens langsamer sind als die Haare am Hinterkopf.
V-cut: Perfect for locks, nice for waves or thick hair. Don’t cut that with hair shortes than BSL or with thin hair. Thin hair in a v-shape lacks to much volume. Wearing down will be difficult, braiding is almost impossible, espacially when you have thin AND rather short hair.

Stufenschnitt: Meist in Kombination mit V- oder tiefem U-Cut. Das Deckhaar ist kürzer als die Unterwolle. Je nach Haardicke können auch mehrere Lagen gestuft werden. Dünnes Haar verträgt meist nicht mehr als eine Stufe, bei dickem und vor allem lockigem Haar geht da wesentlich mehr. Bei offenem Haar mit natürlicher Bewegung darin (Wellen und Locken) kann so ein Schnitt sehr schön aussehen, sehr lebendig und locker. Auch glattes Haar kann mit der entsprechenden Dicke damit mehr Struktur bekommen.
Es ist allerdings ein Mythos, dass stufiges Haar gut geeignet für dünnes, feines Haar wäre, weil es mehr Volumen geben würde. Mehr Volmuen gibt so ein Schnitt nur sehr dichtem, schweren Haar, da das Deckhaar kürzer auch leichter wird und sich somit besser bewegt und nicht so aushängt. Bei dünnem Haar nimmt eine Stufe schlicht Volumen weg, welche dann an der Kante fehlt und diese schnell durchscheinend oder gar abgefressen aussehen lässt. Je länger das dünne Haar dabei ist bzw. werden soll, desto weniger passt dazu ein Stufenschnitt, da auch schon durch das natürlich Ausdünnen bei mehr Länge unten immer weniger Haare ankommen.
In Langhaarzüchterkreisen sind Stufenschnitte geradezu verhasst. Es geht um das „Eliminieren“ der Stufen, um das „Loswerden“. Grund ist, dass vor allem bei kürzeren Längen (BSL und kürzer) Stufenschnitte fast nicht frisierbar sind, wenn es um typische Hochsteck- oder Flechtfrisuren geht, da die Stufen sich nicht einfügen. Flechtzöpfe sehen rupfig aus, Dutts zerfleddert. Hat man diese Frisur nützt es also nichts: Frisuren sehen ziemlich messy aus bis man mehr Länge und/oder weniger Stufen hat.In der Zwischenzeit sind die Haare fast nur offen oder im Pferdeschwanz hübsch zu stylen. Die kürzeste STufe definiert bei Flechtzöpfen die maximale Flechtlänge, alles darunter wird fransig.
Layers: Mostly combined with a V- or deep U-shape. Looks nice with thick hair and waves or locks. Thick and straight can look good too. Absolute no-go for thin hair! Never ever cut that! Don’t believe what people say. Layers do not create more volume! That works only for very thick and heavy hair, which becomes lighter, when it is cut, more moving. If you have thin hair, a layerd cut will make your even thinner, that’s the truth. And the longer the hair is or is going to be, the worse is such a layered style.

Fairytaleends: Damit sind die Spitzen gemeint, die natürlich oder künstlich so ausgedünnt sind, dass sie in Strähnen zipfelig auslaufen: die Standard-Manga-Frisur und somit eine Frisur für sehr langes Haar und V-Cuts. Von Cut zu sprechen, ist zwar eigentlich falsch, aber es geht um die Form. FTEs bei geraden Kanten sehen abgefressen und unnatürlich aus. Auch bei U-Formen passen sie nur seltenst. V-förmig fügen sie sich besser ins Bild da ja auch das V eine Form ist, die natürlich wächst und außerdem das spitze Zulaufen der einzelen FTEs, der einzelnen Strähnen mit aufnimmt. Bei nicht sehr langen Längen (idR alles kürzer als Steiß, Schmerzgrenze Taille) wirken FTEs suboptimal. Es liegt in der Natur von FTEs auf den letzten Dezimetern transparent zu sein. Und wenn ich von Taille an 10-20cm aufwärts gehe, dann habe ich also einen blickdichten Bereich oberhalb von APL und drunter ist alles durchscheinend. Das sieht ungepflegt aus, auch wenn die Trägerin noch so oft sagt, dass die Hare gesund und splissfrei sind. Mag sein, dass sie damit Recht hat, aber es ändert nichts an der ausgedünnten Optik. Bei sehr langem Haar können FTes dagegen sehr passend wirken und sehr schmeichelhaft. Wie der Name aber schon sagt, optimalerweise ist die Trägerin auch eine Fairy. Zierliches Haar an zierlichen Frauen. Ist das Haar dünn und die Trägerin darunter eher massig, betonen die dünnen Haar die Speckrollen und umgekehrt. Dünnes, langes Haar sieht nur gut an schlanken Menschen aus. Das ist eine harte Wahrheit, aber… leider eben wahr. Aber es gibt ja schöne Hochsteckfrisuren. 🙂 Und die sind oft tausendmal besser als ein frecher Kurzhaarschnitt, den man Frau dann gern aufschwanzten möchte.
Fairytaleneds: Lengths and tips look naturally thinned. That is a look for very long hair from hiplength downwards, better tailbonelength or more. And a V-Cut is obligatory. With shorter hair and a straight or only slighlty u-shaped hemline FTEs look unkempt. FTEs are seethroughlengths, they are very light and as I already mentioned, thin. They say nothing about the hair’s health! But you have to be careful with that look as it is for most peaople the look of long time not trimmed hair.
If you do a good job with your FTEs your hairstyle can look like that of a manga-superhero oor of course of a fairy. If not, you are closer to a crazy catlady or so.

You know my U-Cut already, but I can show you some trimms I made yesterday, with different shapes.

Nickike’s U-Cut. 5cm trimm over all. The first step was too straight, so I shortend the sides to make a better U.
Louisa’s slight U-Cut, almost straight across. 1cm trimm. Hair and hemline is already perfect. She trimms to maintain that state.

Eva’s U-shape grew out and looked more like a V. Circa 5cm cut and now again visibly U-shaped.
There is still some damage left due to former dyeingprocedures, but we are pretty close to all healthy hair now.
Here we need a close-up.
PrincessLeia’s straight across trimm looks a bit like a slight U because of the waves. 1,5cm trimm.
All healthy hair, but she wants to trimm to thicken up the hemline atfter an long period of growing with only tiny trimms.
Straight across cut of about 3 to 4cm.
Goallength reached, hemline already perfect. We just trimmed back to her favorated length.

Ich bin immer wieder stolz, dass mir die Mädels so vertrauen. Frisöre sind ein sehr heikles Thema, wenn man wachsen lässt. Ich selbst habe sowohl die schlimmsten als auch die besten Erfahrungen mit dieser Berufsgruppe gemacht  und bin froh, dass ich mir mittlerweile sehr gut selber helfen kann.

Bin grad unsicher, ob und was ich hier immer übersetzen will/soll. Muss ich noch drüber nachdenken.

I am always a bit proud, that the girls trust in me like that. Hairdressers are a delikate subject in the longhaired world. Me myself I have made both experiences with them: the best and the worst. But now I am happy, that I can trimm my hair on my own. 

Unshure whether I shoul translate everything or not… Hm. I guess everbody understands enough English to get the informations. But not everybody speaks German. But I am German! Hm.
Have to think about it.

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How to cut your own hair
Cutting kneelong hair

Prinzessinnentreffen

Kurz war ich ja versucht „Irrentreffen“ zu schreiben, aber nein! 😉
Die Langhaarnetzwerkler treffen sich ja mehr oder weniger reglemäßig in regionalen Gruppen. Die NRW-Truppe gehört zu denen, die sich sehr oft (alle ein bis zwei Monate) sehen, sodass wir uns mittlerweile tatsächlich schon recht gut kennen: gefühlt eine Mischung aus Weiberabend und Vereinsstammtisch.
Üblicherweise bringt jede etwas zu essen und Haarschmuck mit und dann wird einen Nachmittag lang durch gequatscht, geflochten, ausprobiert, gegessen und Fotos gemacht.
Ich liebe die Treffen! Wirklich! Sie sind immer Highlights, auf die ich mich schon Wochen vorher freue.

Gestern war ich Gastgeberin und da das Wetter draußen eher ungemütlich vor sich hin winterte, sind wir drinnen geblieben, auch für die Fotos. Dafür mussten wir das Gruppenbild eben in mehreren Durchgängen machen.
Alle Teilnehmerinnen waren einverstanden damit, dass ich die Bilder hier poste. Ein paar wollten aber lieber aber ohne Namen bzw. Nicknamen bleiben.
Ihr dürft mich also suchen! Und vielleicht erkennt ihr ein, zwei andere ja auch so. Louisa Roseful zum Beispiel oder Eva.
Und ihr seht: mann muss keine meterlangen Haare haben, um ein Langhaar zu sein. Viel wichtiger ist der Spaß an den Haaren an sich, an Pflege und Frisuren und dem Austausch darüber. Aber natürlich sind da schon ein paar, die über die Zeit wirklich superlange Mähnen bekommen haben.

Ich habe noch viele Fotos mehr, aber die wollen noch bearbeitet und zsuammengestellt werden. Es gibt also viel Blogfutter für die nächsten Tage. 🙂

Yesterday the LHN-NRW-group met at my house. Spending a whole afternoon with other hair-nerds, eating selfmade delicacies, trying on hairtoys, brainding, making photos and of course  – we are all gilrs! – a bit of gossiping: that’s a higlight I always look forward to for weeks. 
As the weather was still winterly nasty, we decided to stay inside to make our photos. Everybody agreed with posting them here, but some  wanted to stay unnamend. 
So have a try: who am I? And maybe you even recognize somebody else. Louisa Roseful for example, or Eva
And you see: beeing a longhair does not depend on your hairlength. It depends on having fun with long hair, care and styles. And of course there are some, who already reached superlong lengths.

There are a lot more photos, so stay alert, as there is pretty much to blog here for the next days. 🙂

Die Gruppenbilder noch mal im Detail: / Groupphotos in detail:

Wir haben uns nicht abgesprochen. Aber Petrol gehört zu den dankbarsten Kleidungsfarben, wenn es darum geht offenes Haar zu präsentieren. Der Kontrast ist immer gut und selbst dünnes Haar wird optimal in Szene gesetzt.
Teal is one of the best colours to wear your hair down.
The contrast is always high and your hair looks fuller than on lighter colours.
Das sind auch für Forenverhältnisse SEHR lange Haare.
Goldmarie und Schneewittchen (nicht, dass sie wirklich so hießen)
These are VERY long manes even if you compare it to forum’s hairlengths.
Goldilocks and Snowwhite. Not that they are really called like that.
Tip für schönere Fotos: der Kamerablitz ist ein Freund. Damit bekommt man im Nu Glanz wie aus der Pantene-Werbung. Und glaubt mal nicht, dass die Werbefilmer das nicht wissen..
Tip for better photos: use the flash of your camera. Your hair will look that much shinier, just like in a pantene-ad. And be shure those commercial-guys know of this fact. More light, please!

15. März 2013

Wie blöd kann man eigentlich sein?

Ich möchte mir ja ganz gerne die ganze Zeit an den Kopf packen. Oder selbigen gegen den Türrahmen donnern.
AAAAH!
Wie DUMM von mir!
Ich mache mich, mein direktes Umfeld (allen voran meinen armen Freund), diverse *hust* Foren und überhaupt ALLE verrückt von wegen, mir gehen wieder die Haare aus.
Ja, tun sie!
Aber das ist wohl ziemlich normal! Selbst für jemand Gesundes ohne irgendwelche Dispositionen wäre das normal. Und ich komme auf das allernaheliegendste erst nach über zwei Wochen!

Erstens: polyfaktorisch. Hatte ich glaube ich schon aufgezählt, was alles Ursache sein könnte:
* saisonal?
* Ernährungsumstellung im November/Dezember 2012
* Haarwasser im November/Dezember ausgeschlichen
* winterliches Kopfhautjucken

So und nun, der eigentliche Klopper. Keine Ahnung, wie ich das so erfolgreich verdrängen konnte, schön war das ja nicht:
Ich habe ziemlich genau vor 3 Monaten meine Weisheitszähne rausbekommen. Und zwar alle 4 auf einmal.
Erstens: körperlicher Stress.
Zweitens: Nervenstress (kann mir keiner sagen, das er Null Angst bei sowas hat. Ich hatte auch ganz schön weiche Knie, obwohl Zahnarzt und Co. jetzt nicht meine Erzfeinde sind)
Drittens und am wichtigsten: Betäubung.
Ich habe örtliche Betäubungen bekommen, keine Vollnarkose. Unter anderem extra deshalb, weil meine Zahnärztin mich vor Harausfall nach einer Vollnarkose gewarnt hatte.
Örtlich hin order her, das waren vier Wunden, eine davon auch größer, weil der Knochen aufgefräst werden musste. Örtlich am Kopf halte ich aber dennoch für noch ziemlich nah an meinen Sensibelchen von Haarwurzeln.

Ich habe sogar vor drei Monaten extra noch notiert, das es mich nicht wundern würde, wenn Ende Februar/Anfang März, mehr Haare ausgehen sollten.

Mann, Mann, Mann.

Ihr seht, die OP ist sehr gut verlaufen. Ich erke ja schon lange nichts mehr davon. So gut, dass ich sie vergessen hatte – vorübergehend.

Und nun hoffe ich einfach auf baldige Besserung:
Ende März sollte der schlimmste Shed wegen OP und Ernährungsumstellung durch sein.
Falls Androgenetischer HA aber eine Rolle spielt, dürfte dann auch die Sheddingphase einsetzen.
Also peile ich jetzt mal Mitte bis Ende April an und schaue dann, was ich noch in meiner Bürste finde.
Falls ich mich irre, ist ja schon alles eingeleitet: Kopfhautpflege, Haarwasser, Blutcheck (der ist soieso zum Quartalswechsel fällig).

Aber ich habe nun wieder viel mehr Hoffnung als noch gestern Abend, dass ich meine Haarlänge behalten kann.

Toi, toi, toi.

Und als Entshcädigung für schon wieder soviel Geschwafel, ein Pferdeschwanz von vor einem Monat, dem man die 7,5cm ZU auch glauben kann.


Hey stupid! What was going on three months ago?
I could scream or knock my head against a wall or so, because I am such a derp!
Three month ago, the time where the cause of my actual shed must be located there was a lot of change in my life. I already thought of anyything: the hairlotion, my diet, stress, maybe just winter and dry air causing dry, sensitive skin…
For the last two weeks I was dorve everybode crazy about that stupid hairloss: in the first place my boyfrined, in the second my other freinds and not to forget severel (ehem…) well severel forums, not noticing the easiest:
Three month ago I had a surgery: all four wisdom teeth were taken out.

Any further questions?
The local anasthetic should have been enough for my poor roots. My dentist even warned me, that I shoul prefer a local anesthetic instead of general. Because of hairloss. 
Ha!
And even me myself I wrote down, three months ago, that I would not wonder, if I will shed in late February/early March.
So here we are.
If I am right, the shed should stop in April. If there is an androgenetic component, that will unfortunately also be the shedding time. Which shoul be over two or three weeks later. 
So let’s see, how full my Tangle Teezer is at the end of April.

Meanwhile I am doing everything to prevent bigger damages: care for my scalp, use the hairlotion, get my blood checked. 

So there is more hope again, that I can keep my hairlength.

Nasty teeth…

Makeover?

Ich habe trotz meines ja nun mittlerweile der Hauptzielgruppe wohl schon entwachsenen Alters heute Abend Germany’s next topmodel geguckt. Davon abgesehen, dass ich diese Staffel konzeptionell wesentlich gelungener finde, als die vorherigen (ruhiger, mehr Fotos, mehr Mode, weniger Rumgeheule), musste ich heute natürlich auch einschalten, weil das Umstyling auf dem Programm stand.
Und auch hier war ich sehr überrascht: ich fand ausnahmslos alle Veränderungen gut. Nachdem dann der erste Karottenschock nach Jimmy-Jimmy-Coco abgespült war, sahen alle super aus. Keine Veränderung auf Biegen und Brechen.
Allerdings muss ich ja gestehen, dass ich immer noch etwas rot werde beim Tippen, weil ich vorher am Telefon sagte, – wohlgemerkt zu einer Langhaarfreundin! – dass ich das jetzt gucken müsse, um zu sehen was da passiert, immerhin hatten alle Mädchen bis auf eine langes Haar und ich war sicher, dass da ordentlich was geschnitten werden würde.
Bäh, bin ich so ein ekliger Voyeur?
Offenbar zumindest ein bisschen. Wobei ich das ja nicht gucke, um mich dann daran zu erfreuen, sondern um hinterher zetern zu können, was man den armen Mädchen angetan hat, um der Quote willen.
Aber ist ja nicht passiert.
Dennoch habe ich nach meinem blöden Spruch das Bedürfnis nach Karmapflege…

Und nach der Sendung habe ich um so mehr das Bedürfnis ein eigenes Makeover zu machen. Zu machen! Ja, zu bekommen wäre wohl etwas teuer… außerdem würde ich mindestens so hysterisch werden wie gewisse Mädchen aus früheren Staffeln, wenn es ums Haareschneiden gehen würde. Also bin ich mein eigener Frisör, wie schon seit Jahren.
Fakt ist, dass mir wieder zu viele Haare ausgehen, leider. Und auch wenn ich geübt darin bin jetzt nicht am Rad zu drehen. Auch wenn ich weiß, wie ich kaschieren kann. Auch wenn ich weiß, dass es aufhört und nachwachsen wird. Auch wenn ich so, so gern den Klassiker hätte oder doch zumindest meine Länge halten würde…
…es nützt nichts, die bittere Wahrheit ist einfach, dass meine Längen so ausgedünnt sind von den vorangegangenen Sheds, dass sie eine weitere Runde Haarausfall nicht auffangen können.
Ich hoffe sehr, dass ich den jetzigen Zustand einfach werde halten können, wenn ich konsequent den Zuwachs trimme. Eine Verbesserung wie in den letzten Monaten, erwarte ich nun nicht mehr. Es dürfte also wirklich entweder schlechter, sprich dünner, werden oder nur so bleiben wie es ist.
Bleiben, wie es ist, wäre nicht das Problem, wenn ich tolle Haare hätte, aber ich erachte den jetzigen Zustand eigentlich als Übergangslösung. Das ist nichts, was so bleiben sollte, das ist nicht das, was ich mir unter schönen steißlangen Haare vorstelle, nicht das, was ich vor meinem inneren Auge hatte, als ich beschlossen habe, dass ich so eine Länge auch will.
Aktuell ist der Plan meine Haare zu Ostern wieder zu schneiden und dann zu warten bis der Haarausfall durch ist und dann zu entscheiden, was noch runter muss.
Ich wollte und will immer lange Haare, aber nicht um jeden Preis. Ich habe den ersten schweren Haarausfall so aussitzen können, weil ich dachte, dass es sich ja wieder komplett erholen würde. Zwar langsam, das war mir klar, aber es würde werden.
Den androgenetische HA konnte ich auch so hinnehmen. Aber jetzt noch mal? Es war klar, dass das passieren kann. Aber genau da liegt der Hase im Pfeffer: das kann passieren. Und das kann auch in Zukunft wieder passieren. Ich bin da leider einfach anfällig.
Ich werde meine Haare nicht präventiv abschneiden, aber ich bin nicht mehr bereit die sichtbaren Haarausfallschäden mit mir rumzutragen, in der Hoffnung darauf, dass in einem Jahr alles gut aussehen könnte, wenn ich kosequent trimme und es nachwächst. Denn es könnte genauso gut in einem Jahr noch schlechter aussehen, wenn sie wieder ausfallen.
Nicht jeder kann superlange Haare haben, zumindest nicht in schön. Manche können noch nicht mal normal lange Haare erreichen. Man kann zwar meist noch einiges an zentimetern rausschinden, wen man richtig pflegt und schont, aber das tue ich ja schon seit Jahren, mein Sppielraum ist praktisch ausgereizt.
Ich hoffe sehr, dass es ohne größeren Schnitt vorbei gehen wird und ich werde wie immer mein Möglichstes dafür tun. Aber es gibt eben Grenzen. Bei einigen ist es die genetische Terminallänge, bei anderen das sowieso sehr geringe Grundvolumen, bei manchen Haarbruch, bei wieder anderen extrem langsames Wachstum. Ich habe eben die Haarausfall-A-Karte gezogen. Nützt nix, so ist das eben.
Ich wollte immer superlange Haare.
Aber noch viel mehr wollte und will ich Haare, die schön aussehen. Wenn das bedeutet, dass da was geschnitten werden muss, dann ist das so.
Ich bin sehr glücklich mit meiner Länge, seit sie etwa 85cm lang sind, also tiefe Taille. Das sind immer noch sehr lange Haare für Erika Mustermann, wenn auch nur noch grad so an der Schwelle zu echter Langhaarigkeit für Forenverhältnisse, an denen ich mich ja schon irgendwie messe. Aber das sind gute 13cm Puffer, die ich von jetzt an habe.
Ich hoffe sehr, dass ich sie nicht brauchen werde.

Zur Veranschaulichung für alle, die sie noch nicht kennen mal meine Bittere-Wahrheit-Fotos mit meinen Haaren auf Weiß. So trage ich die NIE. Das ist reine Dokumentation. Bitte nicht die Bilder auf dunklem Grund vergessen, da habe ich mittlerweile wieder echt schöne Haare, deswegen bleiben sie ja auch vorerst auf jeden Fall dran, weil sie eben sehr wohl schön aussehen können.

Vor dem Schnitt im Februar und danach, 5,5cm kürzer.

Transparente Längen bis Midback, vielleicht auch Taille, wenn sie besser liegen würden. Blöndliches Haar auf Weiß ist IMMER undankbar. Aber dennoch sieht man ziemlich gut, bis wo die Schäden gehen. Und das ist wie gesagt der Zustand, den ich halten könnte. Wenn das schlimmer wird, dann wird das auch auf dunkleren Klamotten nicht schöner.
Einen Radikalschnitt bis Midback schließe ich aus. Ich möchte meine Frisuren weiterhin machen können und der Haarschmuck soll bitte auch weiterhin passen. Aber weitere 5-10cm könnten durchaus fallen. Schön ist einfach irgendwie anders – auf lila ist es zum Beispiel schön. 🙂

So. Ich beobachte das also und erfreue mich an dem, was ich habe, solange es (noch?) da ist. Und hoffe einfach, dass der Shed schnell vorbei geht und nicht schlimmer wird. Mir ist es aber wichtig, mich damit auseinander zu setzen, was wäre wenn.

Eigentlich wollte ich das Modelthema aufgreifen, um was Schöneres zu posten und zu verlinken… aber der Post hier ist jetzt so negativ… das mag ich dann nicht. Mache ich dann lieber die Tage anders. Und schöner. (Sorry Beke)

I was watching Germany’s next topmodel tonight: the girls got their makeover. 
And I had to think about an own makeover. Maybe rather sooner than later. My length have thinned a lot due to the two hairlosses I had within the last years. There is not enough hair left to compensate another shed. And, I want to be honest to myself, it is nor only possible, it is probable, that I will shed again. Sooner or later. I have that nasty disposition, that’s my Achilles‘ heel. 
I am realy longing for classic length, really. But not at all costs. In the first place I want beautyful hair. And I am so tired of that hairlossdamage, the seethrough-lengths…
If I can manage my shed so that it does not get worse, I will simply trimm and maintain. But if it gets worse, I will cut.
As you see on the pictures on white cloth, I actually had to cut till midback, but no way! Between waist and hiplength would be the shortes length Iwould cut. Around 85cm I felt for the first time really longhaired and at ease with the length. That is something I want to keep.
Not that I want to cut! It is just important to me to think about what if…

14. März 2013

Winterfrisur

Kein Sponsoring oder ähnliches, dennoch Werbung da Markennennung.

Mützen sind ja denkbar unpraktisch für Langhaarmenschen, die dabei einen Dutt tragen wollen. Tiefe Zöpfe und offenes Haar kann man schön unter Mützen hervorbaumeln lassen und das finde ich auch immer sehr süß, mache ich aber so gut wie nie, weil da viel verflizt: so mit Schal und Kragen und Mütze und eventuell noch ein Gurt von einer Tasche.
Normale Stirnbänder verziehen die Frisur beim beim Auf- und Abnehmen.
Bleiben zwei Alternativen:

Ohrenschützer und Calorimetries.
Ich bevorzuge Ohrenschützer, weil sie wärmer sind und es mir auch mit Calorimetries passiert, dass die Frisur vorn an der Stirn total verstrubbelt.

Ob die jetzt so wunderschön sind? Hm.
Es gibt ganz tolle von UGG (wie die Boots), aber die kosten glaube ich fast um die 80 Euro.
Die Hipsterfraktion 😉 kann auch einfach dicke Kopfhöhrer nehmen, die tun es auch, sind stylisch und in diversen Farben erhältlich. Und eben mit Musik.
Calorimetries von einer Mitzüchterin aus dem LHN gestrickt.

Ein Calorimetrie ist also ein im Nacken schmal zulaufendes Stirnband, das mit einem Knopf geschlossen wird, sodass ihr es nicht über den Kopf drüber wursten müsst.
Wie ihr seht, steht mir das nicht so bombastisch. Wenn ich vorne nicht noch extra Ponyhaare in die Stirn schiebe, sehe ich ein bisschen aus als trüge ich Kopftuch.

…und so richtig über die Ohren geht es auch nicht…

If you are a longhair and it is winterly cold, you have three oportunities:  wearing a cap with your hair down open or in braids, (what normally looks really cute), but for me that’s not my way. Hair gets easily knotty with all that scarfs and hoodies and wool and so.
So, the other two opportunities: earmuffs (that’s what I prefer) or a calorimetrie. A calorimetrie is a headband with a button in the neck, so you can open and close it there and you don’t have to pull it over your head and ruin your hairstyle.

13. März 2013

Caramel-Timeline

Kein Sponsoring oder ähnliches, dennoch Werbung da Markennennung.

Hier eine meiner Lieblingsficcares, deswegen würdige ich sie gleich mal mit mehreren Bildern. Das aktuellste ist das obere Bild. Mittlerweile trage ich ja hauptsächlich Größe M bei Ficcare, die Border Caramel hatte ich aber vorher auch schon in S.

Centerheld mal wieder, letzte Woche
Centerheld-Cinnamon, noch mit Ficcare Größe S, Frühjahr 2012
LWB zu schlimmsten HA-Zeiten, Spätsommer 2011

Beim letzten Bild habe ich grad sehr schlucken müssen und habe sehr überlegt, ob ich das posten möchte.  Die Haare sind auf dem Bild nur etwa 8cm kürzer als jetzt und sie sehen… superdünn aus. Sind sie ja auch. Zu der Zeit habe ich meistens meine Tresse getragen.
Allen Bildern ist das Neuwuchsgefussel am Oberkopf gemein. Ich hoffe sehr, dass ich zu diesem Zustand nie mehr zurückkehren werde. Andererseits zeigt es mir auch, dass sich die Haare wirklich vergleichsweise schnell wieder erholt haben.

Mein aktueller „Shed“ berzeichnet leider einen Aufwärtstrend. Ich nehme jetzt seit 11 Tagen wieder das Haarwasser, da kann sich ja auch noich nichts besser. Zwischen 60 und 100 Haaren am Tag. Waren auch schon mal nur 40, aber meist zwischen 80 und 100. Damit bin ich jetzt in dem Bereich, in dem ich da nicht nur ein Auge drauf habe, sondern mir anfange Sorgen zu machen. 100 ist einfach die Schallgrenze. Die Sheddingrate ist jetzt also 3-4x so hoch wie noch vor einigen Wochen. Die starken Temepraturschwankungen zur Zeit machen die gereizte Kopfhaut nicht besser, aber das bekomme ich mit Balsam und Ölen noch ganz gut in den Griff.

One of my favourite ficcares: Border Caramel. You see it here in size M (first picture), how it looks now, than in picture two spring 2012 in size S (second picture) and late summer 2011 size S in a LWB (last picture). I was a bit shocked at I found the last photos. Hopefully my hair will never ever return to that state again, so thin… but so you (and I!) can see, how fast it recovers. There is such a progress between the pictures.

My actual „shed“ is increasing. 🙁 Between 80 and 100 hairs a day mostly. So I have crossed the line where I am no longer only suspicious, now I begin to worry.
My sensitive scalp is not amused about the strong fluctuations in temperature during the last days and week. I keep balming and oiling my sclap pre-wash and that does its job.