23. Mai 2015

Maiglöckchen Fischgrätendutt – Lily of the valley fishtail bun

Ich finde, das sollte mein Hinterkopf sein. So aus Prinzip. Wegen der Blümchen und weil das einfach so ein großartiger Dutt geworden ist!
Aber – leider – ist das Celestinas Haar. 😉 Aber zumindest meine Flechterei. Ich bin immer noch ganz verliebt. Und weil ich eben Maiglöckchen dazu dekoriert habe, bekommt dieser Dutt einen eigenen Post.
I really think that this here should be my head. Just because! Because of the flowers and well, this bun is simply stunning, isn’t it? But – unfortunately – it is Celestina’s hair. 😉 But at least my braidwork. I am still in love with it… And because I decorated the updo with lily of the valley flowers it deserves an own post.

Ich finde diese Frisur perfekt als Hochzeits- oder Ballfrisur. Ob als Gast oder Haupattraktion ist dabei fast egal und ließe sich durch Schmuck oder Blumen entsprechend aufwerten oder zurücknehmen. Mittlere Haardicke und Haarlänge (plus minus Taille) wären ideal, bei dickerem, längerem Haar gibt es sonst Ohrenwärmer, dünneres Haare dagegen sollte eigentlich kein Problem darstellen, außer, dass man etwas schauen muss, dass es keinen Kopfhautblitzer gibt und dass die Zöpfchen am Ende etwas breiter gezogen werden müssen.
This hairstyle is perfect for a wedding or a prom. Both, for guests and for the star of the event. Just pimp it up with accessoires or flowers and you have really big hair.  Medium thick hair with medium length (around waistlength) is ieal for this style. Otherwise with thicker, longer hair you risk earmuffs. With thinner hair just braid very neat to avoid sclap see throughs and pancake the braids in the end to add volume.

Vielleicht kennt ihr die Frisur auch schon. Ich hab die Vorlage dazu vor Urzeiten auf Pinterest gefunden (leider habe ich keine Originalquelle) und habe das Bild sogar in meinem Adventskalender gezeichnet. Nicht ganz identisch, aber ähnlich.
Maybe you already know the style from my advent calender last year. I drew it. Reference was a picture I found on Pinterest a long time ago (unfortunately I can give no original credit here). Not identical but close.

How to
Eigentlich sehr simpel und ich schätze, ihr könnt es eigentlich sogar direkt erkennen, wenn ihr euch die Fotos anschaut. Es sind zwei französische Fischgräten, die von vorn beginnend über die Seiten des Kopfes bis ganz nach hinten geflochten werden. Also Fischgrätenclassics, wenn ihr so wollt. Die Zöpfe werden dann im Nacken gekreuzt und immer um das schon bestehende Flechtmuster herum aufgewickelt. Dabei entsteht ein Oval beziehungsweise eine Bohnenform.Die Frisur schreit geradezu danach noch mit Deko versehen zu werden.
The style is pretty simple and I guess you can already tell it by just looking at the photos. You braid two french fishtail braids at the sides of the head to the back in the middle. Fishtail classics if you like. Cross the braids in the nape and wrap them around the opposite bases. Like this you get an oval or beanlike shape. When I look at it his bun just demands to be decorated with some jewellery or flowers!

Diese Frisur würde ich so so gern auch mal an mir selbst sehen. Sie wäre sozusagen eine Zielfrisur. Zusammen mit der Zopfkrone à lá Timoschenko. Seufz. Eines Tages. 🙂
Wobei ich ja oben doch eigentlich grad selbst geschrieben habe, dass das mit dünnerem Haar auch gehen müsste… Also: to do!
I would really love to see this style on my own head once. So you can regard it as a „goal hairstyle“ if you like. This bun and the crown braid like Timoschenko wears it. Sigh. One day. 🙂 
But hey, I just wrote above that this style should be managable with thinner hair too… To do!

Wenn ihr ihr mal eine spezielle Frisur sehen wollt, hinterlasst mir einfach einen Kommentar.
Bedeutend mehr Frisurenkreationen findet ihr übrigens auf meinem Instagram-Account. Auch dort könnt ihr mich gern taggen, wenn ihr eine Frisur gefunden habt und sie euch quasi von mir wünscht. Bei Instagram bin ich auch in der Regel schneller im Nachbauen, als hier auf dem Blog, da ich hier noch mehr Informationsposts veröffentliche. Also, schaut ruhig mal vorbei. Ich verspreche, ihr werdet nicht enttäuscht sein. 
If you want me to braid a specific hairstyle just leave a comment. By the way: you can find many more hairstyles on my Instagram. And of course you can also tag me there, if you found a style which you want me to try. Normally I am much faster with recreations on Instagram than I am here because here is more information content. So just head over and have a look. I promise you won’t be disappointed. 

Edit 31.5.
Ich habe den Dutt nun auch an mir selbst geflochten. Ausgferechnet an einem Tag, an dem der Mann nicht da war und so habe ich mir mit Stativ und Selbstauslöser einen abgebrochen… Trotzdem schöne Frisur. Auch für dünne Haare!
I finally did the hairstyle on myself too! But why did I do that on a day when Mr. G. was not at home…? Well, I did my best with my tripod and the remote release. Nevertheless, a wonderful hairstyle. For thin hair too!





Mehr Blumen für mich: Rhododendron und natürlich Maiglöckchen.
More flowers for me: rhododendron and lily of the valley of course.

19. Oktober 2014

Little Rapunzels & Mighty Bridezilla

 Ach, ich hab so eine schöne Mail letztens bekommen. Von der lieben Verwandtschaft und den kleinen blonden Mädchen, die ganz glücklich waren mit ihren Rapunzel-Parandis, die ich ihnen gebastelt hatte.
Und dann habe ich auch noch ein Bild gemalt bekommen.

Ich mag die Haare. 🙂 Und aus der Perspektive eines Kleinkindes geht der Rock ja dann wirklich praktischn bis unter den Hals.
I like the hair of course. 🙂 And from the point of view of a small kid the skirt part of a dress really reaches up to the neck.

Das auf dem Bild bin ich. Im Brautkleid.
Muss ich mir Sorgen machen? 😀
Kampfkoloss!
Aber hey: Wow mit Glitzer!

I recently made some parandis for our little grand cousins. The girls are always so fascinated about long hair and I was right: they had a lot of fun with their new Rapunzel braids.
And then I got  a present, a drawing: That’s me, wearing my bridal gown. Ehm… beware of the angry bride! Or so… But hey: Wow with glitter!

14. September 2014

wedding: Gastgeschenke & Platzkarten

Ach jo! Wir haben ja geheiratet! Ist schon was her… Ein Vierteljahr schon.“Gerkrath“ und „mein Mann“ sind nun eingeschliffen und sogar die Nervaufgaben wie die Mitteilung der Namensänderung an den Gasanbieter und so sind abgehakt.
Und da war doch noch was, was auch mit Haaren zu tun hatte… genau: unsere Gastgeschenke, die gleichzeitig Platzkarten waren.
Die liebe Princess aus dem LHN hat mir Shampoobars gemacht: weiß eher frisch bis herb und rosa karamellig süß.
Da die Herzchen aussehen wie große Zuckerherzen, habe ich dann doch lieber noch dazu geschrieben, dass man sie nicht essen sollte…

 
Oh well, yes! We are married now! The big wedding is now already 3 month in the past.  Now I feel comfortable with my new name and talking about „my husband“. 
And there is one post pending with hair related wedding content: the little giftboxes we made for our guest which were also used as seating signs.
I asked Princess from the LHN to make some shampoo bars for our guests and they turned out really nice. The white version is fresh and herbal the baby pink verison smells sweeter like caramel.
As they really look like suger heart I had to write on the boxes, that thea are not edibae.

Ich wasche nach wie vor mit Shampoobars. Nicht ausschließlich, aber vor allem dann gern, wenn meine Haare einfach eine Auffrischung brauchen, weil wir zum Beispiel ausgehen, sie aber noch nicht wirklich fettig sind, iuch aber z.B. vorher gesportelt habe. Die Bars reinigen milder, dadurch wird die Kopfhaut weniger trocken. Gegen Ölkuren oder einen richtigen Fettkopf kommen die Bars bei mir allerdings nicht an.
I still wash every now and then with shampoo bars. Not every time, but I like them to refresh my hair, when it is no longer fluffy and soft but not yet really in need of a wash. For example when we go out at night. The shampoo bars are milder than my conventional bottled shampoos, so the scalp is not so dry afterwards. But I onyl use them for such a refreshing wash. If I had an oiltreatment or my hair is really greasy I go better with my bottled shampoos.

19. August 2014

we don’t remember days, we remember moments

Werbung. Für unseren Freund Roland, der uns die Fotos zur Hochzeit geschenkt hat.

Es gibt fünf Menschen, die am meisten darüber entscheiden, wie eine Hochzeit ablaufen wird:
Das Brautpaar natürlich, der Pfarrer oder Standesbeamte (also derjenige, der die Zeremonie durchführt) der Trauzeuge bzw. die Trauzeugin als wirklich wichtige Helferin (meist sind es doch die Mädels, die hier am meisten leisten, wären also auch sechs Menschen, wenn man zwei Trauzeugen hat) und der Fotograf.

Wir hatte unglaubliches Glück mit Roland einen Profifotografen im engtsen Freundeskreis zu haben, aber für alle ohne so einen Luxus: sucht gut und spart nicht an dieser Stelle! Der Tag geht so schnell vorbei und es sind die Erinnerungen, die bleiben. Und Erinnerung sind eben nicht nur die Bilder, die man im Kopf hat.

Kurz vor dem Urlaub haben wir also unsere Fotos bekommen! War ein bisschen so, wie wenn bei 4 Hochzeiten und eine Traumreise die Paare dann ihr Video gucken und dabei rumheulen. Nur, dass wir uns keine fiesen Bewertungen anhören mussten. 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

There are five (or six) peolpe who really decide how a wedding stays in memory:
The bride and groom, the maid(s) of honor, the person who leads the ceremony and – the photographer.
We were extraordinaryly lucky to have Roland as a professional photographer in our cirle of friends, but for all of you who are not in such a situation: make real good research and really, don’t decide to save money at this important point. The day passes so quickly and we want to keep the memories in mind as brilliant and shining as possible, don’t we? And the mind as not the best place for pictures to store… 😉 Good photos will make you smile many years after a wonderful moment. Bad photos will make you ask yourself if it was really that dark that day… and what the hell is aunt XY doing there in the background?! And so on.
Short time before our honeymoon we received our wedding photos. And it was a bit like watching the little film at The perfect wedding – only without being judged by nasty competitors.;)
6. August 2014

you were part of a golden heart

Da war noch was… Ja, ich habe noch ein paar Posts zum Thema Hochzeit. Heute endlich der, auf den einige wohl schon ein Weilchen warten…

Ich muss mich hier jetzt noch mal bei allen bedanken, die mir (uns!) ihre guten Wünsche zusammen mit einem Steinchen geschickt haben. Und auch die Briefe die dabeilagen! Ich war und bin wirklich gerührt. Da schreiben einem Menschen, die man noch nie gesehen hat und die das genauso komisch aber doch auch irgendwie spannend und toll finden wie ich.
Es war auf jeden Fall ein echter Erfolg. Ich weiß nicht, womit ich gerechnet hatte, aber vor allem nicht mit so vielen lieben Worten und teilweise sogar Fotos (von hinten natürlich!).

Und nun: wozu habe ich die Steine gebraucht?
Für eine kleine Symbolik, die mir wichtig war in die Hochzeit einfließen zu lassen, um unsere Gäste mehr mit einzubeziehen.
Alle Steine wurden golden angesprüht, (manche der eingeschickten Steine habe ich extra nur von einer Seite angesprüht, da sie dann doch zu schade dafür waren, komplett beschichtet zu werden). Ihr seht schon, deswegen solltend ie Dinger um Gottes Willen keinen echten Materialwert haben!
Die fertigen Goldnuggets sind in ein Nest gewandert (eigentlich sollten sie in eine Herzform…) und dieser Korb wurde am Bufet aufgestellt.
Jeder Gast sollte einen Teil des symbolischen goldenen Herzens mit nach Hasue nehmen können, sodass wir die guten Wünsche, die man uns geschickt hatte, weitergeben konnten.

Und liebe Lenja, deinen ganz besonderen Stein habe ich vorher aussortiert. Ich habe ihn direklt meiner besten Freundin und Trauzeugin gegeben. 🙂

So waren also eure Wünsche bei uns und wir haben sie weitergegeben. Das war der Sinn des Ganzen.
Und ich Danke euch noch mal. Die Idee kam sehr gut an.

Oh I have not forgotten you stones! Of course you should know what I did with them. 🙂
And by the way: I was really overwhelmed by your letters and wishes.  Some came even with pics of you (of coruse from behind, longhair at it’s best!) and well, it turned out much better than expected.
So, what did I do with the stones?
First I sprayed them all gold to make them become part of a „golden heart“. As some stones were too beautyful to spray them totally. Now you see, why I didn’t want stones with a real materialistic value).
Than I told all our guest that everybody can take a stone with them home and that every stone had been blessed with best wishes for our love and that we wanted to spread that love.
That’s it.
Love is golden and love is sharing. 
Thank you that you made this idea become a true gesture.

5. August 2014

Ich habe Sehnsucht nach den Bergen…!

Den Post-Titel muss man singen. Eigentlich doof von mir so einen privaten Insiderwitz als Headline zu nehmen, aber sei es drum, es passte so schön.

Zopf mit Tressen am Großen Alpsee

Herr und Frau G. waren also in den Flitterwochen. Und zwar im Allgäu. Ihr wisst schon, dieses Fleckchen Erde, auf dem Menschen mit solchen Haarträumen wie Nessa gedeihen.
Ach wie schön! Ich erspare euch großen Lobgesang auf die selbsterklärend wunderschöne Landschaft, ihr wollt ja sowieso lieber die Bilder. Bzw. auch nicht ZU viele. Alle Blogger waren jetzt in Urlaub unda lle werfen einen zu mit privaten urlaubsfotos, von denen auch 10-20% gereicht hätten, um einen schönen Eindruck zu bekommen…
Also dann:

Für alle, die gern genauer wissen mögen, wo wir waren.
Das ist Morgensonne. Wir waren meist recht früh unterwegs.

Die Iller mit Hochwasser – ganz überschwemmt war es nicht, es gab noch genügend freie Steine, um zu werfen.

Eigentlich hatten wir Unwetterwarnungen.
Uneigentlich waren die nassesten Tage nur etwas regnerisch oder so etwas mystisch verhangen wie hier.

Ein paar Bilder, die ich vorzeigbar finde, habe ich noch. Mit und ohne Haare. 
Und weil ihr zumindest auch ein bisschen über den Insider lachen können sollt, kommt hier „das Ende vom Lied“ bzw. der Refrain, die Strophen sind nicht ganz jugendfrei:

Ich habe Sehnsucht, nach den Bergen,
Se-hensucht nach dir!
Ich habe Sehnsucht, nach den Bergen,
bitte komm zurück zu mir!
Ich möchte dich vergessen,
doch ich kann es einfach nicht
und alles was mir bleibt,
ist dieses Reisgericht!
 („Die Porscheboys“ – Maggi, Christoph und Marc)

Applaus.

Frühstück auf den Mittagberg.
Ganz grandioses Müsli. Das wird mein nächster Foodpost!

Hello again Dortmund!
My husband (what a word!) and I spent our honeymoon in the Allgäu. You know, that wonderful place on earth were the superthick hair of haartraumfrisuren.de is growing…
Be shure, I won’t spam around with personal holiday pics grinning happily into the camera, but nobody else but us really appreciates them. That’s why you call them personal. 😉 But I have many outdoor hairpics for you. And okay, some of my landscape and flower pics are not so bad too.
So here I start!
And be warned, I plan to shoiw more in another post. Yes, with hnaircontent. 🙂

4. August 2014

Ja wo warst du denn…?

braided bun with clip-ins

In den Flitterwochen! Und das ist der Grund, weshalb es hier die letzten Tage etwas ruhiger und in jedem Fall wortärmer zuging als sonst. Wie versprochen melde ich mich aber nun zurück in der sogenannten Zivilisation und habe über 2 GB an Fotos mitgebracht. Unschwer zu erkennen in welche Himmelsrichtung es uns verschlagen hatte.
And that’s the reason why my blog was somehow a bit silent in comparison to normal days: we were on honeymoon. As promises I am back now with tons of photos. Easy to say where we spend our time. 🙂

10. Juli 2014

Unsere Hochzeitsringe

Ein paar Hochzeitsposts habe ich noch. 🙂 Heute also die Ringe!

statt Ringkissen
Bergkristallbett, Rosenquarz, Fluorit, Malachit

Wir waren uns schnell einig, dass unsere Eheringe keine typischen Hochzeitsringe sein würden. Der Mann mag es am liebsten schlicht und mittelgroß, ich mag es am liebsten ganz filigran ODER sehr wuchtig, dazwischen ist nicht so meins. Außerdem haben wir bereits seit über 7 Jahren klassische Partnerringe.
Und so wurde es ein Palladiumring mit Gravur für ihn und ein antiker Art-Deco-Ring im Toi-et-Moi-Design für mich. Jeder bekam einen Ring, den er wunderschön fand und jeden Tag tragen wollte.
Ich mag die Symbolik, mit der der Ring die zwei unterschiedlichen Materialien Brilliant und Perle auf einer gemeinsamen, geschwungenen Umlaufbahn verbindet…
Na kommt, Hochzeiten ohne Kitsch sind doch eher selten. Und bei uns war sie definitiv nicht frei davon. 🙂

Here you see our wedding rings. Not the classical combination of two matching rings but each of us now has a ring he (or she, which means I) wants to wear every day with honor. Mr. G. likes mediumsized rings, simple please. And I well, I don’t. I like the tiny fragile designs OR the big  gemstones. But inbetween…. hm. So here we are. Palladium for him with some words inside and a toi-et-moi ring for me, antique from the 1920s, art deco as I like it so much. It is a typical engagement ring and I really love the meaning of the two different „stones,“ on their golden way to eternity…
Wooohooo…. holy romatic! But sometimes we all need a little „Kitsch“, don’t we? 😉

29. Juni 2014

Meine Hochzeitsfrisur: Galadriel!

Kein Sponsoring oder ähnliches, dennoch Werbung, da Markennennung.

Ah, das ist er endlich! Der Post zum Thema Hochzeitsfrisur.
Jetzt zeig doch mal im Detail:! Aber gerne doch. 🙂

Die meisten von euch kennen vermutlich meine Suche nach der perfekten Brautfrisur.
Denn gerade bei dünnem Haar ist man doch recht eingeschränkt. Oder nicht? Man muss eben wissen, wie man frisieren muss und wo es Fallstricke gibt.

Bitte unterscheidet hier:
Feines Haar bezieht sich auf die Dicke des Einzelhaares. Auch mit feinem Haar kann man sehr großes Gesamtvolumen haben und keinerlei Frisier- oder Dichtenprobleme.
Dünnes Haar bezieht sich auf das Gesamtvolumen, nämlich eher wenig. Das geht sowohl mit feinem Einzelhaar als auch mit dickem Einzelhaar. Je weniger Volumen und je weniger Einzelhaare man hat, desto schwieriger wird es, denn desto dünner werden Zöpfe und desto weniger Volumen hat man sowohl am Oberkopf als auch in den Längen.

 

 

Aber hier geht es jetzt noch mal ganz egoistisch nur um meinen Elfentraum einer Galadrielfrisur zur Hochzeit. 

Wie ihr hier an verschiedenen Stellen nachschauen könnt, wollte ich von vornherein offenes, gewelltes Haar. Dazu habe ich verschiedene Versuche mit Küchenkreppwicklern (ohne Hitze, nur über Nacht trocknen lassen) und Lockenstab unternommen.
Die Küchenkreppmethode (alternativ hätte man auch Papilloten nehmen können) war schnell raus, wegen zu langer Vorbereitungszeit, außerdem zu fehleranfällig, falls eine Strähne nicht durchtrocknen sollte.
Beim Lockenstab musste die richtige Temperatur und der richtige Durchmesser (die oben verlinkten Locken fand ich schön, ich wollte aber aber lieber große, schwere Wellen) gefunden werden. Außerdem stand ich mit schwindender Haarmenge durch den anhaltenenden Haarausfall alsbald vor dem Problem, dass ich nicht nur zwingend auf Clip-in Extensions angewiesen war, wollte ich meine Frsiur weiterhin so stylen wie geplant, nein, es musste auch eine andere Technik her, da die Clips bei dem wenigen Restvolumen am Kopf in Kombination mit dem Gewicht der Tressen bei einer Länge von fast einem Meter Haar (reale Länge, nicht SSS) einfach rausrutschten und dabei enorm ziepten.
Nach etlichen zuppeligen Fehlversuchen hatte ich auch nur noch wenig Lust, die Frisur am großen Tag selbst zu machen, auch wenn ich dann natürlich noch mal stolzer drauf gewesen wäre.

Meine Lösungen:
Laaange Clip-ins. 😀 Ich wollte Rapunzel sein, Galadriel, wie auch immer, auf jeden Fall eine Braut mit wirklich langen, langen Haaren.
Für meine derzeit sehr dünnen Haare, habe ich noch Zusatzkämmchen angenäht (okay, Mama hat sie angenäht, noch am Tag der Hochzeit… manchmal verfliegt die Zeit doch wirklich…), damit es besser hält und das Gewicht besser verteilt wird, außerdem habe ich eine andere Einclip-Technik gewählt:
Wie üblich die Haare etagenweise abteilen und jede Lage für sich dann zu einem oder mehreren kleinen Zöpfchen bündeln und fixieren. Oberhalb der Zopfbasis dann die Clips einschieben. Dadurch kann nichts abrutschen, weil die Kämmchen zwingend an der Zopfbasis stoppen.
Dazu mache ich euch alsbald noch mal ein Tutorial. Das sprengt hier sonst den Beitrag.

Für die armen Brautnerven war meine liebe Freundin und Flechtwerkkollegin Nessa von Haartraumfrisuren.de zur Stelle und hat das Flechten der Zöpfchen, das Einarbeiten der Clip-ins und das Locken der Haare übernommen.
Beim Lockenstab habe ich einen mit großen Durchmesser für sogenannte „Hollywood Waves“ gewält, Turmalinoberfläche (kein Metall bitte!) ohne Halterungsclip (für lange Haare ist das ungeeigent, man bleibt daran sonst hängen). Vorher Hitzeschutzspray drauf (ich hab einfach ein paar Bewertungen gegooglet und dann nach Schönheit entschieden) und dann bei 180 Grad die Haare für etwa 3-5 Sekunden locken. Es  sollte ganz leicht Dampf aufsteigen, nicht viel, aber eben ein bisschen. 130 und 150 Grad waren zu wenig, das hatten wir getestet.
Ja und dann Krönchen auf, lächeln und winken, gell?
Ich fand mich wunderschön. Und an einem Hochzeitstag darf Braut das auch von sich auch ganz unarrogant sagen. Sie sollte sogar, finde ich!

Besten Dank noch mal an Nessa, die mit mir vorher noch zig andere Varianten (eine seht ihr unter anderem hier) durchgespielt hat, was wir machen, auch wenn durch den Haarausfall doch gar nichts mehr mit den Clip-ins machbar gewesen wäre.
Durch die neue Einclip-Technik hat aber alles geklappt und ich habe die Frisur bekommen, die ich von Anfang an wollte:
offen und laaaaang!

Und eines Tages – vielleicht – habe ich diese Länge dann auch mit meinem eigenen Haar.
Aber – pff! – selbst wenn nicht: meine Clip-ins sind ja wiederverwendbar. 😀

 

Here we are, finally: the post about my wedding-hairstyle. Yor have already seen it on other wedding photos of course, but nevertheless I want to talk a bit about how I came to that style.
Right from the start I wanted super long hair, worn down and with big waves. How to get there was much more difficult than expected. 
Why?
Because my hair has neither the length nor the thickness neccessary for the style I wanted. So very quickly I bought some clip-in extensions in that super size. But… my hair thinned so much over the last 1,5 years that I had to invent a new way of clipping in the tresses (tutorial is scheduled!): basically  you have to make tiny, short braids at the head to clip the tresses above the braid base so that they can not slip down the hair. 
I looked for a curling iron of high quality (turmalin, not metal, no clip, with variable temperature and different sizes) and found my elven tiara on Dawanda. Than, after some trials with errors, I asked Nessa for help, my fellow from Flechtwerk, who you might know from haartraumfrisuren.de. We curled at 180°C, used heat protection spray beforehand and a little ton of hairspray afterwards.
Like this the hairstyle was safe and turned out like I wanted it. No big braiding, no updo, only impressive with that super length.

 

 

One day maybe I will reach that length with my own hair.

And if not: clip-ins are reusable! 😀

Eine andere wirklich tolle Lösung für sehr langes, dabei aber auch sehr dünnes Haar könnt ihr bei Lenja von waldelfentraum.blogspot.de sehen. Sie hat eine Woche nach mir geheiratet. Bei ihr wurde mehr gesteckt und es gibt zarte Akzentzöpfchen und einen Blumenkranz.

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23. Juni 2014

wedding – flowers

 Werbung

Natürlich wollte ich Maiglöckchen. Aber der Frühling war so zeitig dieses Jahr, dass es Maiglöckchen zwar schon im April gab, aber Anfang Juni schon längst nicht mehr. Ach ja…
Aber ich hatte mir letztens welche für zu Hause gekauft, na wenigstens!
Beachtete also, welche Blumen gerade Saison haben. Das macht es nicht nur günstiger, sondern auch umweltschonender und natürlicher.
Wir haben unsere Blumen von unserer Floristin des Vertrauens bekommen, vom selben Marktstand, an dem ich auch unser Gemüse kaufe: regional, unbehandelt, selbst gezogen und wunderschön.

Die Gemüsemanufaktur Wegener’s entstand eigentlich aus der Rosenzüchterei. Dort bekommt ihr auch ungewöhnlichere alte Sorten. Ich schätze besonders die verschiedenen eigenen Tomaten und Zucchinis, die Rosen und die Eier vom den eigenen freilaufenden Hühnern.
Aber zurück zu den Blumen: wichtig ist natürlich ein Florist, der sein Handwerk versteht (Danke Frau Heming! Vor allem für ihr Engagement!), aber auch vorher eine gute Recherche, damit man weiß, was man möchte.

Was Blumen angeht, bin ich absolut blutiger Laie, ich weiß ja noch nicht mal wie die heißen und hatte etwa solche Anweisungen gegeben: „Bitte etwas lockeres, wo auch mal was raussteht, Wiesenblumen, so welche mit Puscheln oder so. Nur keine Gerbera!“
Gerbera kenne ich also. Und die mag ich nicht. Rosen kenne ich auch. Aber was Wicken und sind, musste ich googlen, als ich gefragt wurde, ob ich die auch nehmen würde. Und dass bei der Tischdeko Löwenmäulchen dabei waren, hat mir auch jemand anders gesagt, später. Ich hab dazu gesagt. „Diese hohen rosa Dinger, wie so eine Kerze, die fand ich toll!“
Das einzige, was partout nicht klappen wollte, waren die Sträußchen für den Bräutigam und den Stiefvater der Braut fürs Rervs. Die hielten nicht. Zumindest nicht so, wie sie sollten. Aber was soll’s. :)Ich hab mir sagen lassen, dass das wohl bei den meisten Hochzeiten eine der blödestens Friemeleien ist, diese Sträußen anzubringen…

Auf jeden Fall sah alles toll aus! Sogar die Besitzer von Schloss Steinhausen, wo wir gefeiert haben, haben gefragt, wer denn die Idee für das Arrangement gehabt hätte. „Pinterest und meine Floristin!“ habe ich gesagt.

Wenn euch der Stil gefällt und ihr auch eine Hochzeit oder Gartenparty plant: die Vasen habe ich derzeit bei ebay eingestellt. Die Spitzentöpfe haben schon einen Abnehmer gefunden, die sind schon vergeben, tut mir Leid. 🙂

Und wer aus Dortmund kommt:
Wegerns sind immer auf dem Wochenmarkt am Hansaplatz, irgendwo in dem Dreieck zwischen Karstadt und Hermès.

Of course I wanted lilys of the valley for my wedding. But as spring was really early this year: no way. At least I had some duriong the wedding preparations at home…
Nevertheless the bridal bouquet and all the flower decoration turned out wonderful! I was lucky to get my flowers from a local rosebreeder (? right vocabulary???) who also grows organic vegetables and especially old sorts. I usually buy my vegetables from their market stall , and every week also one bouquet of roses.
So again: local and green! 😀
I was really lucky with this decision as I am a big amateur concerning flowers. I can easily tell you which I like, and which I don’t, but I can#t tell you their names. So the briefing for the florist turned out like this: „Please something natural, like a summer garden , maybe something soft lruking pout, like gras or so. No gerberas please!“ I know gerberas because I really dislike them…
Well as you see these silly words and some screenshots from Pinterest worked well.
Even the hosts from Schloss Steinhausen where we married asked where we got the ideas for the flowers from. „Pinterest and a good florist!“ was my answer. 
And that it is.
Have a look around on the internet and especially on Pinterest, it could not have been easier.