28. Februar 2016

Du musst dein Ändern leben

 

„Verdienst du eigentlich etwas mit deinem Blog?“
„Ein bisschen.“
So oft, wie mir die Frage gestellt wird, darf ich davon ausgehen, dass ich hier wirklich gut Kohle machen könnte. Mit Product Placement, Werbung… ganz klassisch eben.
Ist ja so ein bisschen der vorbestimmte Weg für einen Blog, der gut läuft, oder?
Oder?
Entscheide mich für das Oder.
Denn ich will etwas ganz anderes. Und genau das werde ich nun tun.
– You have to live your change! –
„Do you earn money with your blog?“
„A little.“
As often as I get asked this question I might guess that I could make really some money from this blog thing. With product placement, advertising… the common way. And it seems somehow as if this is the predestined path for a website which is running well, isn’t it? Not? 
I  decide to take the not.

Haselnussblond.de hat zwischen 60.000 und 100.000 Seitenaufrufe im Monat (je nach Analysetool). Ich sehe, dass ihr nicht nur reinklickt, sondern dass ihr bleibt und lest. Minutenlang. Und dass ihr wiederkommt.
Das ist etwas, was mir unglaublich viel bedeutet, heißt es doch, dass ich nicht mit den unendlichen Leeren des Internets rede, sondern mit euch.
Wann immer ich diese Zahlen nenne, werden die Augen meines Gegenübers groß. Und ein bisschen ungläubig, dass ich eben keine Werbung schalte und ich meine Sponsorings an einer Hand abzählen kann, weil mir die Glaubwürdigkeit so wichtig ist.
Und das wird auch so bleiben.
haselnussblond.de has between 60.000 and 100.000 pageimpressions every month (depending on which analyzing tool I use). Also I can see that you not only click by but you stay and read. For minutes. And I see that you return. This is something which means so much to me, because it means that I am not talking to the wide emptiness of the internet, I am talking to you.
Whenever I tell these numbers the other one’s eyes turn big. And it is immediately followed by a frown when I tell that I don’t do ads and that I can count last year’s sponsorings at one hand because for me it is of highest importance here to keep my reliability.
And: I will stay true to this.

Denn das Ändern, das ich leben will, ist ein anderes. Aber meine Klickzahlen haben mich bis jetzt dazu verleitet, mich nicht zu trauen. Denn ich könnte euch ja vergraulen. Was, wenn plötzlich nur noch 20.000 oder gar weniger von euch hier vorbei kämen? Dann…?
Ja, nichts und dann! Ich habe keine Werbepartner, vor denen ich mich rechtfertigen müsste, nur vor mir selbst und meinen Träumen.
Denn ich träume nicht davon mit meinem Blog die nächste Tausendermarke zu knacken. Auch nicht davon – so nett das sicherlich ist – Kleidung, Haarschmuck oder gar Reisen gesponsort zu bekommen, nicht davon euch anderer Leute Produkte und Ideen vorzustellen und damit mein Geld zu verdienen. Sowas mag vorkommen ist aber kein Traum.
Because the change I want to live is something different. But my number of clicks held me back until now, the number made me awkward, because what if I scared you away? What if all of a sudden only 20.000 or less of you will visit me in the future months? What if…? 
Well, nothing, what if! I have no advertising partners to warrant my decisions. There is only me. And my dreams. 
Because I don’t dream of reaching the next thousend click milestone. Neither do I dream of getting sponsored with clothes, hairjewellery or even travelling (though it is a nice thought). I don’t dream of showing you other people’s and brands‘ products and ideas to earn a living from that. Maybe this happens, but it is far from being a dream.

Nein. Mein Traum ist mein eigenes Buch, greifbar, gedruckt und natürlich auch ein bisschen besonders jenseits des üblichen Taschbuchformats, denn: „Wer ist Jakob Winter?“
No. My real dream is my own book. Hardware I mean, printed. And of course a bit special beyond the regular formats of paperbacks because: „Who is Jakob Winter?“

Ob mit oder ohne Verlag, dieses Buch ist mein Herzensprojekt, mein Baby, ich will es in Händen halten und ja, beihnahe genauso sehr will ich es in euren Händen sehen, auf der gespannten Suche nach Antworten auf diese nur auf den ersten Blick einfache Frage, wer denn dieser Jemand ist, den ich mir da ausgedacht habe.
With or without a publisher, this book is my hearts desire, my baby and almost as much as I want to hold it in my hands, I want to see it in your hands. you looking for the answer of this only seeminglsimple question who this somebody is I created.

Gleich zwei alte Namen. „Das, was fehlt“ war der Titel, den ich der Geschichte 2012 verpasst hatte, als ich meine Abschlussarbeit in Illustration damit gemacht habe. Und Becker heiße ich auch nicht mehr.
Two old names here. „That waht#s missing“ was the title I gave my storx 2012 when I made my exams in illustrations with it. And I am no longer a Becker too.

Ich kann, ich will und ich werde.
Aber ich kann es nicht, indem ich euch weiterhin in der hohen Frequenz mit Rezepten und Frisuren versorge, wie ich es in den letzten Monaten und Jahren getan habe, denn auch mein Tag ist endlich. Behalte ich mein Bloggen bei wie bisher, wird es immer ein „eines Tages“ bleiben und nie ein Datum werden. Aber ich kann es, indem ich das tue, was ihr hier an mir immer geliebt habt: indem ich euch mitnehme. In meinem Traum. Auf meinen Weg. Oder auch auf meinen Umwegen.
Nur den Weg weitergehen wie bisher, stehen bleiben oder gar umkehren kommt nicht mehr in Frage.
And I know that I can and I will. 
But I cannot by serving you with hairstyles and recipes in the frequency I held up the last years. Because my day also has an end. If I keep on blogging the way I did, my dream will always stay a „one day“ and never a date. But I can by doing what I am best at and what you seem to love most about me and this website: I will take you with me. In my dream, on my way. And maybe also on my detours. Just keeping on the old track, stopping or even turning around is no option any more. 

 

Meine Haare, die Rapunzelmähne, sind und waren ein Traum, der mich vor allem eines gelehrt hat: dass ich wieder aufstehe, wenn ich falle und dass ich weitergehe.

Nie habe ich den Traum geändert, nur den Weg.

Und, was noch vor einem Jahr unerreichbar schien, ist mit 95cm Haarlänge und glücklichen Kringellöckchen plötzlich greifbarer denn je und wichtiger, ich für mich habe mir meinen Traum erfüllt, wie ich gestern bereits schrieb.
Und dabei scheine ich noch etwas anderes richtig gemacht zu haben, als nur die Pflege und die Beharrlichkeit in meinem Kampf gegen den Haarausfall. Denn niemand – NIEMAND! – der mich so auf der Straße sehen würde, käme auf die Idee, dass ich die mit dem Langhaarblog bin. Doch, das bin ich. Ihr seid alle hier, so viele von euch, so treu und für mich kaum zu glauben: sogar bewundernd für meine zarten Haare.
Vielleicht, so denke ich, weil ihr hier seid für die Geschichte und nicht primär für das lange Haar. Weil ihr mit mir auf das Happy End fiebert. Aber ich verrate euch etwas: Es endet nie! Zeit für ein neues Kapitel. Neu und trotzdem ich.
My hair, the rapunzelmane, was and is my dream which told me one big lessons over and over: that I rise after falling. I never changed my dream, I only changed the way. And what seemed still somehow impossible only one year ago is now with 95cm and happy curly ends closer than ever. And more important, as I told you yesterday: I feel like I have reached my goal. It is an arrival. 
On my way to this goal I seemed to have done one thing right and I am not only talking about the right haircare and my persistence and consistency in my fight against my hairloss. Because, just think about it for a second, nobody – NOBODY! – who met me on the streets will ever think of me as the girl with the longhair blog. But still: I am! You are all here, so many of you, so true and loyal, and – almost unbelievable for me – even admiring my fragile hair.
Maybe, so I think, because you are here for the story and not primarily for the hair. Because you are dreaming with me of the happy ending.

Denn das ist es wohl, was ich kann: ich kann eine Geschichte erzählen. Ich habe die Worte und ich habe die Bilder dafür. Und die Leidenschaft, den Traum. Und ich habe euch. Meine Leser, hier. Deswegen werde ich euch nicht mit Werbung vergraulen. Deswegen bin ich weiterhin das, was ihr von mir gewohnt seid und was ihr am meisten liebt: ich bin ehrlich, ich bin ich mit meinem Haarspleen und den Foodies und vor allem auch Themen etwas ab vom Schuss, die ein bisschen etwas für zwischen die Ohren geben. Und so verletzlich mich das macht, ich werde euch mitnehmen auf meinem neuen Weg, auch wenn ich scheitern sollte.
And this is obviously what I am good at: telling a story. I have the words and I have the images. I have the passion and I have the dream. And I got you. My readers, here. Maybe my duture readers of my coming book. And this is a big reason why I won’t dare to scare you away with advertising. And that is why I will still be who you know and what you seem to love most about me: I am honest and authentic, I am me with my hairspleen and the foddies and most important still with things to say which might last a little longer between your ears than bare nice pictures. And I know that my decision will make me vulnarable, but I will take you with me on my new way, even though I might fail.

Das Scheitern… Ein ganzes Jahr bin ich schwanger mit meinem Traum gegangen, habe mich am Abgrund bewegt und auf die andere Seite geschmachtet. Einen Abrgrund, den es vielleicht sogar nur in meinem Kopf gibt.

„What if I fall?“
„But Darling, what if you fly?“

Failing…  a whole year I was pregnant with my dream, wandered at the gap  and longing on the other side. A gap which maybe – probably – only existed in my own head. 
„What if I fall?“
„But Darling, what if you fly?“

Ich beginne mit einem Sprung. Jetzt.
Und es ist mir egal wieviele Tausend von euch mit mir springen oder nicht.
Das hier ist für mich.
Und ich weiß, dass die handvoll Menschen unter euch, auf die es ankommt, dass die auch noch da sein werden, sollte ich fallen – und dann eben weiter klettern werde.
I start with a jump. Now. And it does not matter to me how many of you will leap with me or not.
This here is for me. And I know that the handfull of people among you, those who count, will still be with me, if I fall – to help me up to crawl and climb my way.

Happy Birthday, haselnussblond.
Happy Birthday, Jakob.
(Tatsächlich hat er im September Geburtstag… / Actually his birthday is in September…)

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10. Februar 2016

Nörgel-Fasten

Achte auf deine Gedanken, sie formen deine Worte und Taten.
Watch your thoughts, they determine your words and acting.

„Und, fastest du?“
Ja! Und dieses Jahr ziehe ich das durch: Ich nörgel-faste.
So positiv ich bin, so sehr ich an mich glaube, so gut ich darin bin, mich selbst zu pushen – ich bin ein Ja-aber-Typ. Irgendwas ist immer.
Und wie es eine Freundin letztens so schön (sinngemäß) sagte: „Ich hätte überhaupt keine Zeit dafür, mich über sowas aufzuregen!“
Es geht also um Kleinigkeiten. Nach wie vor bin ich kein Positivity-only-Verfechter, nach wie vor finde ich, muss es sein, das man Dinge beim Namen nennt, die nicht in Ordnung sind. Ich bin ein Kämpfer. Für mich und für andere und das geht nicht nur mit rosa Brille.
Aber jeder Aufreger zieht mir Energie ab. Deswegen möchte ich die unnötigen davon fasten. Das gibt mir nicht nur mehr Energie für die schönen Dinge, sondern auch geschärfte Waffen für die wirklich wichtigen weniger schönen.
„And what about you? Are you doing a fast?“ 
Yes! And this year I will cling to it: I am doing a nagging fast. As positive as I am, as much as I believe in myself, as much as I am godd at pushing myself to improve – I am a Yes-but-type-of-girl. There is always something to nag about. And like a friend of mine recently stated (not literally): „I just don’t have the time to get angry about such things!“ 
So we are talking about trivia here. Still I am no positivity-only fangirl, still I believe in the necessity to call things by their real name, also when the name is ugly. I am a fighter. For me and for others and this just does not work through pink glasses. But every agitation costs energy. This is why I want to fast the trivia nagging. This will not only give me more energy for the happy things but will also prepare me with sharpened weapons for the real fights.

Gefastet wird das Gemecker über das Wetter, über Blogger, die mir zum 100sten Mal ihre blöde Hans Wurst Designer Uhr neben den Smoothie legen, über den Geruch in den öffentlichen Verkehrsmitteln und die Unmöglichkeit für mich essen zu gehen, ohne im Hinterkopf zu behalten, dass ich vielleicht nur Wasser trinken und Salat ohne Dressing nehmen kann.
Gefastet werden selbstverständlich auch die wenigen (!) verbliebenen Spitzfindigkeiten über anderer Leutes Unzulänglichkeiten. Auch bekannt als Lästern. Das war noch nie ein feiner Zug, auch wenn dabei viel gelacht wird.
So I am fasting nagging about the weather, about bloggers showing me for the umpteenth time their Oh-my-gosh-so-amazing watch next to their smoothie, about the smell in the tram or about the impossibility for me to just go out for eating because I might end up with water and salad without dressing as the only things I can consume without risking a very upset stomach. 
Fasting involves of course also the few left nitpicks about other people’s imperfections. This has never been nice even though it is usually laughed a lot while doing so.

Ihr seht schon, das könnte schwierig werden. Tatsächlich habe ich das letztes Jahr schon versucht und habe nach 5 Tagen aufgegeben.
Warum also noch mal? Bin ich vielleicht einfach ein bisschen fies? Bin ich vielleicht einfach von Grund auf eine wütende Person, spitzfinding und bei weitem nicht so nett und fair, wie ich… es… gerne… wäre!
Darum.
Ich verlasse also meine Komfortzone der ventilgebenden Nörgelei und schaue mal, wie ich mich so schlage.
Und nach 5 Wochen werden wir sehen, ob ich direkt mit einem Aufreger zurück komme:
„Boah, also geht ja gar nicht!“
Oder ob ich andere Wege für mich gefunden habe, Ungerechtigkeiten, Nerverei und Schlechtigkeit wahrzunehmen, zu bewerten – und zu parieren. Das wäre doch mal was.
You see, this could get difficult. In fact I tried this already last year but quit only after 5 days. So why again? Maybe I just am the a little bit mean kind of person? Maybe I am anrgy right from the inside? nit-picking and by far not as nice and fair as… I… would like to be?
Because!
So I quit my comfortzone of ventilating nagging and have a look of how I deal with that. And after five weeks we will see if I return with another outrage:
„No way ever again! Bah!“
Or if I found other ways for me to perceive, judge and eveluate unfairness, stress and annoying little things – and to deflect them. Because this would be really nice, wouldn’t it?

31. Dezember 2015

2015/2016 non-hairy review and preview

Haselnussblond ist ja nun längst mehr als „nur Haare“, von daher gebührt den anderen Themen auch ein bisschen Beachtung so zum Jahreswechsel.
Haselnussblond is for long now more than only just about hair, so the other topics deserve some attention too at the end of the year.

Food
2015 habe ich meine strengen Regeln etwas gelockert. Ich esse wieder ein paar (glutenfreie bzw. sehr glutenarme) Getreide und auch ein paar Hülsenfrüchte. Ich bin nicht mehr oberstreng mit Zucker. Warum? Weil meine Verdauung so gesundet ist, dass sie es verträgt. Und auch ich mag manche Dinge einfach, weil sie lecker sind. Wer hätte das gedacht.
2015 I ate less restrictive with some nogluten or very lowgluten grains on my plate again and also some legumes. I am not longer superstrict with sugar. Why? Because my digestions recovered so much that I can now deal with this again. And some things are simply too delicious not to eat if you are able too. 
2016 werde ich weiter an den kleinen Stellschrauben drehen, um meinen Endgegener (Haut und Haar) anzugehen. Das Was ich esse ist schon ziemlich gut. Am Wie, Wann und der Kombination kann ich aber noch viel machen.
Und ich mag 2016 mehr Rezepte für euch bereit stellen. Na, das findet ihr gut, oder?
2016 I want to fix some smaller things to tackle my final enemy (skin and hair). What I eat is already on a very high level. But I made the experience that there is much range for improvement concerning the how, the when and the combination. And I want to provide more recipes for you in 2016. I guess you are happy about this announcement, right?

Gesundheit/Fitness
2015 war mein bisher fittestes Lebensjahr. Mit Ausnahme eventuell einer Phase in der Grundschule… ich war noch nie so stark, so fit und so fest. Meine Blutwerte waren noch nie so gut. Objektiv und subjektiv war 2015 ein voller Erfolg. Meine Colitis hat die längste Ruhephase seit Diagnosestellung. Meine Migräne, die mich von Kindheit an begleitet hat, ist einfach fort. Allergien kenne ich nur noch von Weitem. 2015 hat meinen Bauch flachgezogen und den Hintern gehoben. Ich bin so schwer wie nie ohne dabei auch nur 1cm an Umfang zugelegt zu haben, im Gegenteil. Wie schon unter Food erwähnt, bleibt mein Endgegner die Haut und mit ihr einhergehend das Haar.
Let’s proceed with health and fitness. 2015 was the fittest year of my whole lifetime. Maybe except a short epriod of time in elementary school… I have never ever been this strong, fit and toned before. My bloodlevels are at their best. So both objectively and subjectively 2015 was a full success. My colitis is at its longest peaceful period since diagnosis. My migraine which haunted me since I was a small kid simply disappeared. Allergic reactions are bare memories. 2015 gave me a flat tummy and lifted my booty, I am on my heaviest weight I ever reached without gaining a single centimeter of girth, in fact it is more the opposite. As already mentioned talking about food there is only just my skin and hair left to be finally fixed. 
2016 werde ich deshalb gezielt das Gesamtorgansystem aus Haut, Verdauungstrakt und Lunge (alles Körperoberflächen für Stoffaustausch) angehen. Ich habe meinen Haarausfall und meine Akne (fieses Wort) schon sehr gut im Griff, aber ich muss enorm viel arbeiten, um da ein Ergebnis zu erzielen, was nur okay und noch längst nicht optimal ist. Ich will Ende des Jahres einen Klimmzug und einen Pistolsquat können. Und ja, doch, ein Jahr finde ich realistisch für ein Sixpack. Ich hab doch Blut geleckt…
2016 I will focus on getting exactly this fixed: skin and hair which will be a big cleansing and caring process for skin, digestion and lungs as this three systems are closely connected (all surfaces for exchange of… ah, don’t have the vocabulary… surfaces to get things in and others out: oxygen, food, toxins, nutrients… e.g.). I am already able to control my acne and my hairloss way better than years before, but there is still room for improvement. 
Besides that, at the end of the year, I want to be able to perform a full push-up and a pistol squat. And okay, yes, I want a real sixpack… this really caught my ambitions, I have to admit.

Prioritäten
2015 war großartig, um genau die für mich herauszufinden. Wie wohl so gut wie immer lernt man sowas besser auf die harte Tour. Aber ich kann nicht zu sehr klagen, musste ich doch keinen schlimm hohen Preis für meine Einsicht bezahlen, „nur“ ein paar Monate Lebenszeit…
Ich halte jetzt keinen Vortrag über Work-Life-Balance. Ganz einfach runtergebrochen habe ich drei Prioritäten: Essen, Schlafen/Erholen und Sport. Seit drei Monaten lebe ich danach und lasse nichts über diese drei kommen. Alles andere muss sich unterordnen. Und das tut so, so gut! Tatsächlich schaffe ich dadurch auch alle anderen Dinge besser, die nachgeordnet sind.
Talking about priorities… 2015 was great to find out, what I really want. As it seems to be usual, me too I had to learn this the harder way. But I don’t want to moarn too much as I „only“ had to pay with around 3 months of lifetime for this insight…  No essay here about work-life-balance but broken down to the very base I have three priorities: eating, sleeping/recovery and fitness. For three months I live according to these top priorities and everything else gets subordinated to them. And I feel so good like this! In fact I can perform much better in the other areas of my life when I keep these top three up.
2016 mag ich dennoch am Erholungspunkt noch arbeiten, er ist der schwächste der drei, der mir am leichtesten entgleitet. Kennt ihr bestimmt: Man sollte schlafen gehen, aber man macht „schnell mal eben“ noch dies und jenes. Nein. Wirklich nur in Ausnahmen. Und die müssen sich besser rechtfertigen lassen als mit: „Dann kann ich einen Haken dran machen.“
Priorisierung hat 2015 nicht nur im Kopf stattgefunden, sondern sich mit der großen Aufräumaktion (mehr Links am Ende des Beitrags dort) veräußerlicht. 2016 werde ich das noch mal angehen, um den letzten Rest zu wuppen. Ich werde wohl nicht zum Minimalisten, aber ich dulde einfach keinen Ballast mehr um mich herum. Gleich welcher.
Nevertheless 2016 I will focus more on the recovery part as this is the point which is the most difficult for me to keep up. I guess you know that too: actually you should go to bed, but, well there is this one thing you just want to fix before. And maybe this other too… No. I really want to do this only exceptionately. And an exception from the rule must be better to justify than just with: „Then I can wipe it from my to-do-list.“
Priorities were not only a mental process through 2015 but also got visible in the big tidying process (more links at the end of this linked article). 2016 I will tackle this again to fix the final remnants. I shurely won’t become a minimalist, but I am no longer willing to accept any form of clutter around me. I mean reall any.

Blog
2015 war mein Instagramjahr.
2016 steht nun endlich der Blogumzug an. Sollte sich hier bald eine Phase ohne Updates einschleichen, dann liegt das daran, dass ich dann im Hintergrund an der Technik werkel und ihr ganz bald das neue haselnussblond.de vorfinden werdet. An sich hoffe ich aber, das parallel hinzubekommen.
Darüberhinaus vermute ich, dass Instagram auch über 2016 für mich eher noch wichtiger werden wird.
For the blog I can really say, that 2015 was my Instagram-year. 2016 wil finally be the year to move and relaunch this blog. So if there will be a time with few or no updates here, you can be shure that I am working backstage to fix the technical issues for the move. Beside that I guess that 2016 will still take place a lot on Instagram.

Sonst so
Viel. 😀 Und wenig. Denn wie schon unter Prioritäten erwähnt, habe ich ziemlich reduziert mit dem, was ich wirklich will. Und das ist auch gut so. Sonst so wird sich zeigen.
For everything else I have to admit: I have a lot of resolutions for 2016. As always 😀 But as mentioned unter „priorities“ I reduced a lot of my i-want-to’s. Because I see clearly now what I really want. So everything else will show when it’s time has come.  

Kommt gut rein. 🙂
 

21. Dezember 2015

Moments of Hair

Werbung

Wie versprochen, heute gibt es wirklich wunderschöne Fotos. Und das Beste: Es sind welche, die ihr auch haben könnt! Nicht nur hier zum Anschauen auf dem Blog, sondern in hoher Qualität ausgedruckt zum an die Wand hängen. Für euch. Daheim.
Vielleicht erinnert ihr euch, ich schrieb Anfang des Sonmmers bereits davon: Tanja Weber hat einen Langhaarkalender auf die Beine gestellt und den gibt es  seit diesem Wochenende über ihren Dawanda-Shop zu kaufen.
Warum ich das mit euch teile? Nun, weil ich eines der Modelle bin, weil ich Tanja persönlich kenne und ihre Bilder sehr schätze.
Im Übrigen hat sie selbst auch langes Haar und ich denke auch dadurch diesen wirklich guten Blick dafür, wie man solches Haar in seiner Schönheit auf Fotos einfängt.
As promised I have really beautiful photos for you today! And the best of all: you can have them too! Not only just to look at them here on the blog, no, you can have high resultaion, high quality prints for your home as a wall calender for 2016. Maybe you remember when in early summer I wrote about the shooting with Tanja Weber, who produced this calender. Well since this weekend you can buy the calender „Moments of hair“ via her dawanda shop. Why I talk about that? Well because I am am one of the models and I know Tanja personally and really, really aprreciate her photos. 
She is a longhaired girl too and I think it is because of that that she has this special view when it comes to capture longhair beauty on photos.
 

Tatsächlich kenne ich einige der Modelle, wie zum Beispiel natürlich Nessa von haartraumfrisuren.de, die das Titelbild schmückt (das Foto dazu ist in meinem Garten entstanden, die Blumenkrone habe ich gemacht), Andrea von nrsss.de  meine liebe Celestina und noch andere Mädels, die ich über die Communitiy teilweise wirklich schon seit Jahren kenne (Annikay, Seraphina Evans, Avilee…).
Es sind ganz unterschiedliche Haare, aber alle lang. Meine sind im übrigen mit Abstand die kürzestens, das Foto für Miss September-Haselnussblond entstand im Mai, da war ich optisch erst mit viel gutem Willen bei Taille. Aber ich mag das Leuchten. Fotografie ist Licht, ich kann es nicht oft genug wiederholen.
In fact I know many of the models. Some personally (Nessa from haartraumfrisuren.de – the photo was taken in my garden with a flowercrown I made that day –  Andrea from nrsss.de and my dear Celestina), some via the community (Annikay, Seraphina Evans, Avilee…). All manes are differen, but they are all long. Besides, my hair is by far the shortest, because the picture for Miss September-Haselnussblond was taken in May, as mentioned above. And by that time I was only around waistlength. Maybe. But I love the glow. Photography is light, I can’t stress that enough. 

Also: Wer noch ein Last Minute Geschenk sucht oder sich einfach von diesem außergewöhnlichen Kalenderthema durch das nächste Jahr begleiten lasen mag, dem empfehle ich den Moments of Hair Kalender. DIN A3, 14,99 für einen Kalender, Rabatt, wenn ihr mehr als einen kauft. Alle weitern Infos findet ihr auf Tanajs Facebookseite dazu.
So if you need a last minute christams present or if you just want to be accompanied by beautyful long hair through your 2016, have a go and buy one or more of Tanja’s calenders. IIt costs 14,99 Euro and comes in DIN A3 size. If you buy more than one there is even some price off. More info can be found on her facebookpage

 
Und noch ein kleiner Schubs: los, kauft den! Ich möchte, dass Tanja das nächstes Jahr noch mal macht. Dann leg ich den Kopf in den Nacken und spiele Klassiker!
Nein, Spaß. 🙂 Keine Ahnung, ob ich da wieder Model sein werde, das entscheidet natürlich Tanja, aber wenn ich hier so fleißig für sie werbe, dann muss ich vielleicht nicht mehr ganz so große Kulleraugen machen, wenn ich sage: Ich will noch mal! Biiiiittööööö! Wie der gestiefelte Kater in Shrek. 😀
And another push: Go! Buy it! I want Tanja do work on this project again for 2017. And than I tilt my head backwards to play classic length…!
No, just kidding. 🙂 I have no idea if I could model again for the calender, because it is up to Tanja to decide which Rapunzels she want’s to show. But if I make good advertising for her, maybe I don’t have to make such big eyes saying pleeeeease! I want again! Like puss in boots in Shrek, you know. 😀

 

25. Oktober 2015

Venner Moor

 

Ein kleines Fotozwischenspiel, damit ich noch mal am großen Post für Dienstag feinschleifen kann, denn dann gibt es das Review zum BBG! Heute ist der letzte Restday und den werde ich noch nutzen, um Bilder zu machen.
Also Bilder. Heute noch mal aus dem Venner Moor. Ein paar hatte ich euch schon hier gezeigt.
Ich hatte vorletzte Woche Urlaub und eigentlich war geplant die Umgebung hier zu erkunden: wandern, Fotos machen, schauen, was die Region hier so zu bieten hat, man muss ja gar nicht immer so weit weg fahren, für schöne Landschaft. Nur hat mir meine fette Erkältung doch einen ganz schönen Strich durch die Rechnung gemacht, sodass es nur bei diesem – wunderschönen –  Ausflug ins Moor blieb.
A little photo interlude so give me time to prepare the big articel for Tuesday when I will finally show you my review of the BBG! Today is the last restday and then I am done. I will seize the day to take my final result photos. 
Photos. Today as the title tells you from our little hike through the Venner Moor. I already showed you some pics over here. The week before last week I had vacations and we had planned to explore the region as you don’t always have to travel that far for beautiful landscapes. Well my bad cold forced me to switch the plan, but at least we had that one wonderful day at the Venner Moor. It is a sancturary close by, a little swamp.

 

Das Venner Moor ist im goldenen Herbst wirklich lohnenswert. Wir waren sofort verliebt. Empfehlung: seid auf jeden Fall rund um den Sonnenaufgang dort. Dann ist das Licht einfach am besten. Die Bilder, die ihr hier seht, sind alle zwischen 8:00 und 9:30 entstanden. Außerdem ist es dort dann schön einsam.
This swamp is really glowing from autumn beauty by this time of the year, we immediately fell in love. My recommandation: start your hike around dawn for the best light and for breathing in the loneliness and bare nature around you. All pics you see here were taken between 8:00 and 9:30am. 

 

 

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17. Oktober 2015

The illusion of everything is possible

Schwere Kost mit schönen Bildern als Verdauungshilfe. / Rombergpark
Content made easier with nice pictures. / Rombergpark

Denkanstoß
Just think about it

„Sehnsucht ist erschöpftes Wünschen.“
Dieser Satz kam mir in der letzten Septemberwoche in den Sinn, auf den letzten Metern zu meinem Ziel: den Oktober zu erreichen und damit endlich wieder von meinem hohen Stundenpensum auf der Arbeit runter auf ein normales Maß zu kommen. Ich war bereits fast angekommen, aber so so kurz vorm Ziel war nichts mehr übrig an Vorfreude auf die bald wiedererlangte Zeit. Ich konnte sie nur noch herbei sehnen.
„Longing is wearied whishing“ I hope I translated it correctly. This is what came to my mind in my last weeks of September so close for reaching the finishing line to finally being back to normal in October. Finally back to a normal level of working hours per day, per week. I was almost there, but so so close to this last step I could no longer feel this thrill of anticipation. The only thing I could, was longing.

In meiner raren Freizeit der letzten Monate habe ich viel über Zeit und Arbeit, Besitz, Schein und Sein nachgedacht. Und über das, was das Prinzip Leistung aus unserer Lebensrealität gemacht hat.
Wohin ich schaue, wo ich auch lese, das Thema ist da: diese große Erschöpfung, die Überforderung, der Druck, die Sehnsucht nach Entschleunigung und Vereinfachung. Und damit dieser gigantische Widerspruch aus dem, was sein soll (all die Möglichkeiten, die Ideen, das Schaffen, höher, schneller, weiter, schöner, besser, ethischer, klüger… Superlative an Superlative) und dem, was ist (Überforderung, Erschöpfung, Fremdbestimmung, Montagshass, Freizeitstress, Zerissenheit zwischen Job und Familie, Druck… ein Zuviel von allem).
In my rare freetime of the last months I have been thinking a lot about time and work, possesions, making and faking. I thought about what this priciple of performance did to our lifes. Wherever I look, wherever I read this topic seems to haunt me: this big exhaustion, this overload, the pressure and the longing for slowing down and simplicity. And this is such a great contradiction to this which is supposed to be (all these possibilties, the ideas, the creations, more, higher, faster, better, smarter, more beautiful, more ethically correct… superlatives wherever you look) and this which is (overload, exhaustion, heteronomy, Mondayhate, freetime stress, being torn between job and family, pressures… to much of anything).

Venner Moor. Sehr empfehlenswert um diese Jahreszeit.

Da sind all diese Positivity-only Lamentierer, die uns Zitate entgegen schmettern wie „Whether you think you can or you can’t you are right!“ „She believed she could, so she did!“ „Live life at the fullest!“ „Do more of what makes you happy!“ „Rise and shine!“
Und so weiter.
Alles für sich genommen nicht falsch, aber… dieser Druck dahinter.
„Jetzt tu es einfach und du wirst Erfolg haben! Los, die anderen können das doch auch!“
Ich weiß, dass es nicht nur mir so geht. Im Gegenteil, es geht nicht nur wenigen anderen so wie mir, sondern den meisten.
Ich rede nicht von Menschen, die ein Motivationsproblem haben, die auf der Couch vor der fünften Folge einer Serie versauern, der sie noch nicht mal ein Lieblingszertifikat ausstellen würden. Ich rede nicht von Menschen, die auf die Frage „Und, was machst du so am Wochenende?“ mit „Mal gucken.“ antworten.
Ich rede auch nicht von einer bestimmten Generation. Generation Golf, Generation Null Bock, Generation Y… Das, was ich meine, ist umfassender und zieht sich durch alle Altersgruppen. Diese Grundstimmung findet sich wieder in anderen Zitaten: „Das L in Montag steht für Lieblingstag“ „Ich wäre dann bereit für Feierabend. Ach, was Wochenende. Nein! Urlaub. Was sage ich? Rente! Rente wäre schön!“ „But first, coffee!“ „Ich wäre dann bereit abgeholt und ans Meer gebracht zu werden!“ „Würde ich nach Müdigkeit bezahlt werden, wäre ich Spitzenverdiener!“ und der Klassiker „Thank God its Friday!“.
All die Sprüchlein, die es da sicherlich noch in Bezug auf Mütter und Kinder und die Doppelbelastung Familie-Beruf gibt, die gehen etwas an mir vorbei, bin ich da doch nicht die richgtige Zielgruppe. Aber ich bin mir sicher, die gibt es genauso.
Ich rede von Privilegierten: Job, Familie, Freunde, Absicherung, Hobbies, ein Streben nach Selbstverwirklichung, alles vorhanden. Aber es sind Menschen, die so beschleunigt sind, dass sie das nicht mehr sehen können. Und das erschreckt mich. Menschen, die sich selbst permanent gemahnen müssen, doch dankbar zu sein, für das, was sie haben. Weil es an ihnen vorbeirauscht, weil sich ihr Zuviel nur noch mit schnell-schnell-schnellen Routinen bewältigen lässt. Und Routinen sind der Energiesparmodus unseres Selbsts. Quasi die Antimaterie eines Erlebnisses.
You know them too, those endless positivity-only-quotations: „Whether you think you can or you can’t you are right!“ „She believed she could, so she did!“ „Live life at the fullest!“ „Do more of what makes you happy!“ „Rise and shine!“
And so on. Everything can stand alone and contains truth… but do you too feel the pressure behind these quotes? „So start doing and have success! The others are successfull too!“ This is what I read in the subtext. And I know I am not the only one who feels like this reading such inspirational quotes. I guess most people at least feel the slight pressure even though they can’t tell what really happened, because an inspirational quote is an inspirational quote, isn’t it?! 
I am not talking about people lacking motivation, hanging on the couch in front of the fifth episode of a series they won’t even call favourite. I am not talking about people who answer to the question „And what are you going to do at the weekend?“ with „Oh we will see.“ I am not talking about a certain so called generation. What I am talking about is comprehensive to all ages. This uncertain feeling which erupts in other quotes: „The F in Monday stands for favouriteday“ „I am ready for home time now! Ah for weekend! Or better: vaction! What am I saying: I am ready for retirement! Retirement would be nice!“ „But first coffee!“ and the alltime classic „Thank God it’s Friday!“
Not to mention all theses quotes which shurely exist about being a working mom but which I don’t know as I am not the peergroup.

Ich spreche also von Menschen, die leisten. Die auch bereit sind zu leisten. Bei denen es nicht am Wollen scheitert, einzig am (noch) können.
Wohin ich schaue: Überstunden, mehr Arbeit, weniger Personal, Termindruck in der Freizeit, um irgendwie noch Sport, Freunde, Familie, vielleicht gar ein oder mehrere Hobbies (und die der Kinder…) oder schlicht „Termine“ unterzubringen, alles natürlich so, dass es gut aussieht: mit der passenden Kleidung, dem Make-up, dem coolen Spruch auf den Lippen. Machende Männer und strahlende Frauen. Und so oft gibt es noch nicht mal mehr rettende Wochenend- und Feiertagsinseln, weil immer mehr Jobs sich dem Diktat permanenter Verfügbarkeit unterwerfen und es somit an immer mehr Stellen einen Dummen geben muss, der den 24/7-Service aufrecht erhält.
I talk about people who perform. And who are willing to perform. It is not they don’t tell themselves that they can and will, but it is that they can’t (no more). Wherever I look: extratime hours, more work, less employes, deadlines also after work to somehow manage to fit in sports, friends, family or maybe even one or more hobbies (and those of the kids) or simply to fit in appointements. And all time dressed up and made-up with a cool phrase to pass by: making men and glowing women. But it is permanent sprinting. And much too often the saving weekend or holiday islands are gone too as there are so many jobs which yield to the demand of permanent availabilty and so there are even more people who have to maintain this 24/7 service.

Für dieses Licht solltet ihr spätestens gegen 8 Uhr auf dem Parkplatz sein und dann losgehen können.
If you want to capture such light, you should be right at the parkling area to start hiking around 8:00 am.

Ich sehe Kinder, die schon in der Grundschule so viel Stress erfahren, weil die Angst der Eltern über ihnen schwebt, sie könnten keine Empfehlung für das Gymnasium bekommen. Teenager, die neben Schule und Terminen kaum Zeit haben für das, was in dem Alter an Nummer eins stehen sollte: Persönlichkeitsentwicklung.
Und im Studium? Meine Generation ist bereits in der harten Realität angekommen, dass das, was uns mit dem Studium, ja sogar mit dem Abitur versprochen wurde: bessere Jobchancen, höheres Einkommen, dass das sich als Lüge herausstellt. Reiben wir uns nicht noch mehr auf und arbeiten neben dem Studium, gehen ins Ausland und pimpen unseren Lebenslauf (und werden natürlich spätestens Mitte zwanzig fertig), sind wir am Ende mit 30 da, wo andere mit einer Ausbildung mit Anfang zwanzig stehen. Vielleicht! Wir sind keine attraktiven Arbeitnehmer, denn uns fehlt die Berufserfahrung (was schlicht heißt schon zu wissen, wie man den Druck aushält und sich noch weiter beschleunigt, die fachliche Kompetenz ist da eher zweitrangig) und mit rund um 30 dann oft auch einfach der Wille noch groß durch die Welt zu reisen. Denn wir sind bereits voll angekommen in der nächsten Rushhour: es gibt eine Partnerschaft, vielleicht sogar schon Familie oder wir denken über Familie nach. Dabei sind wir selbst gerade erst abgenabelt. Und so dann die nächste Frage nach der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, verbunden mit dem Wunsch noch selbst etwas von dem Leben zu genießen, was man sich mühsam erarbeitet hat, verdient man doch endlich Geld, um sich vielleicht eine Reise zu gönnen. Oder zwei. Etwas zu sehen, zu erleben. Was mit Kindern vielleicht auch geht, aber anders und – machen wir uns nichts vor – schwieriger.
I see children who are so stressed even in elementary school because their parents are afraid they could fail at getting a recommandation for gymnasium. Teenagers who have barely time besides school to do and learn what should have number one priority by this age: finding and getting to know themselves. Finding out, what they whish to do and be in their future. Passing to students the situation does not get better. My generation already hit reality’s hard floor realising that the promises we got in school and starting to study, that this will somehow garantee us a better life with higher wages and safe jobs, that this was a lie. If we don’t loose ourselves studying, studying in another coutnry for a while, pimping our vita with traineeships or alike we are with around 30 at the point which could already be reached in our early twenties if we only did an apprenticeship. Maybe! We are no attractive employes: lacking job’s experience (which simply means that we are not yet used to even further speeding up of things and more pressure – the qualification and networking is rarely the true reason) and around 30 we are maybe not willing to travel the world for our job. Because we are right here at the next rushhour: there is a relationship, maybe even already a small family or maybe we think about founding a family. But  keep in mind we just got independent ourselves. And there is the next question about the compatibilty of job and family added to the whish of enjoying life on our own a bit which is just now possible as we earn our own money. So much we want to do and see. You can have that too with children. But let’s stay honest: this is different and much more difficult.

Währenddessen werden die Eltern älter, denn viele von uns haben bereits selbst Eltern, die sich erst mit einer 3 an erster Stelle für Kinder entschieden haben. Das Damoklesschwert der Dreifachbelastung zwischen Job, Familie und Elternpflege hängt immer tiefer.
Und was, wenn der Partner dann geht…? Wie sich organiseren oder gar jemand neues finden, in der raren Zeit? Mit Kind…?
Ach ja, die eigenen Eltern: auch die stehen kurz vor der Verrentung. Auch an ihnen nagt die Geschwindigkeit. Das Zuviel. Das lange Finanzieren der Kinder, das fast nahtlos in die Betreuung der Enkelkinder übergeht – sofern man denn nah genug beieinander wohnt, sind Familien dochall zu oft durch hunderte Kilometer von einander getrennt. Und wie war das dann noch mit dem Fall, dass die Eltern Hilfe brauchen?
Meanwhile our parents get older too especially as many of us a born from parents who themselves were in their thirties when they made their decision to found a family. Damokles’s sword of triple pressure through job, children and care for no longrer independet parent’s is approaching. And what if the partner leaves…? How to organize such a life? How to find someone new, mybe. With a kid…?
Ah and let’s stay a bit longer with the parents: they too are confrontetd with that permanent speeding up, close to their own retirement. They too feel the pressure of more and more. The financial substituion of their children almost immediately passes by to taking care of the grandchildren – ifthey are close by enough as we are so often seperated by hundreds of kilometers. And what did I just say about parents needing assistance?

Verwundert es da noch, dass Burnout keine Altergrenzen mehr nach oben oder unten hat? Wenn wir überall hören, dass wir doch für unsere Sache brennen sollen? Begeistert im Job, liebend in der Familie, fit, sexy, gesund und ethisch so korrekt?
So is it really a question why burnout has no limit to lower or higher ages? As we hear everywhere that we are supposed to burn for what we do? Comitted in our jobs, passionate with our family, fit, sexy, healthy and morally correct?

Dieser Sommer hat mir so viel gezeigt von dem, womit wir bezahlen, für all unser Mehr. Ich und zu viele meine Lieben ebenfalls, die, als wir uns darüber unterhielten, nur müde einen Mundwinkel gehoben haben: „Willkommen im Club.“
Das Leben ist kein Ponyhof, aber mit dem Hamsterrad bin ich auch nicht einverstanden.
Ist es nicht bezeichnend, dass die Deutschen ihre Wohnungen absuchen nach Sachspenden für Flüchtlinge, aber das, was wirklich gebraucht wird, nämlich Zeitspenden, um mit den Flüchtlingen zu lernen, zu Behörden zu gehen, vielleicht auch einfach da zu sein, die sind rar. Denn an Zeit sind wir arm. Scheinbar je höher die Bildung und der Wohlstand ist, desto ärmer.
Je mehr ich in mein Leben lasse, desto mehr fordet es. Finazielle Ressourcen, Zeit, Aufmerksamkeit – Energie letztlich in welcher Form auch immer.
This summer I was really caught in the rat race. This summer shwoed me so much of what we pay for all this more and more and more. Isn’t it  striking that  the Germans search their homes for donations of clothes and even furniture  for the refugees, but that what is needed the most, that is something only very few can give: it is time. Time to help the refugees with the language, to help them with visits of the authoprities or maybe just time to be there and show compassion. Because time is our biggest limitation. When it comes to time we live in poverty. Seemingly the higher the education and the income, the poorer we are.The more I let into my life, the more it demands from me. Financial ressources, time, attention – energy in any form in the end.

Ich bin dankbar, dass dieses Nachdenken in mir „nur“ durch drei bis sechs Monate Zuviel erzeugt wurde. Denn ich bremse bereits wieder. Und zwar konsequent.
Mehr zu leisten, um damit mehr schaffen zu können, funktioniert nur bis zu einem gewissen Grad und ist wie gesagt nicht das, worauf ich hier abziele. Es geht mir nicht um Fleiß oder Engagement. Das ist bei dem, wovon ich hier spreche selbstverständlich vorhanden. Ich rede von Selbstopferung. Von einem Leben, das vorbeirauscht. Vom Gegenteil von Langeweile. Von der Schnappatmung Nachts, wenn man aufwacht und überlegt, ob man diesen einen Anruf getätigt hat…
I am grateful, that this contemplation just needed three to six month to settle in my mind. Because I am already slowing down again. Consequently.
More performance to reach more goals is only possible up to a certain level and is not what I am aiming at here. I am not talking about dedication and diligence. Because that is taken for granted  in today’s topic. I am talking about sacrificing yourself. I talk about a life rushing by, the opposite of boredom. I talk of that grasping for air when you wake up at night, pancking whether you did this one phone call or not…

Kurz vor Ende des Jahres bin ich an dem Punkt, an dem es für mich immer wieder auf eines der oben genannten Zitate hinaus läuft. „Do more of what makes you happy.“ Doch dieses Zitat ist unvollständig. „And do less of what doesn’t!“ ist die logische Konsequenz, die so viele übersehen. Entscheide ich mich für etwas, muss ich mich gegen etwas anderes entscheiden, ein Tag ist endlich. Leben ist endlich. Was will ich also wirklich? Drei und mehr Hobbies, 20 Freunde, elf Stunden Arbeit am Tag (ich rechne mal Mittagspause und Fahrzeiten mit ein), Erreichbarkeit rund um die Uhr, Statussymbole an jeder Extremität, und noch eine Hochzeit zum drauf tanzen?
At the end of the year I am at a point when all comes down to one single quote: „Do more of what makes you happy“. But this quotation is incomplete. It has to continue like „Anfd do less of what doesn’t!“ Its just the logical consequence moszt people overlook. If I make adeciosn for something I immediately make a decision against something else. A day has an end. So has life. So what dio I really want to do? Three hobbies, twenty friends, eleven hours of work a day (I include the time you spent with your way to work and back home as well as your lunchbreak), being available around the clock, status symbols on every extremity and another wedding to dance on ( German proverb for another project/event to be part of).

Das sind echte First World Problems. Denn sie sind der Preis, den wir bezahlen für unser MEHR.
These are real first world problems. Because they are the price we pay for our MORE.

„Weniger ist mehr.“
„Less is more.“

Noch so eine Teebeutelweisheit, die man überliest, weil man sie schon sooo oft gelesen hat. Aber eben sehr wahr. Lebe den Augenblick geht nicht in der kurzen Kaffeepause zwischen den nächsten zwei Terminen, geht nicht über ein schnell geteiltes Foto vom goldenen Sonnenuntergang oder dem kurzen Glücksrausch beim Auschecken mit dem virtuellen Warenkorb.
Der Augenblick lebt, je mehr wir ihn wahrnehmen. Und das geht, je weniger mit ihm in unserer Aufmerksamkeit konkurriert.
Another teebag’s wisdom. And something we overread as we just read it too often already. But nevertheless it is true. More time, more intensity, more self. Time for the sake of time and the living. For the sake of creation, for experiences and emotions in me and with others. Live the moment is nothing you can fit in in your coffeebreak or inbetween two meetings. It is not real with a shared sunset photograph on your favourite social media, nur is it real pleasure you experience with the next thrill of checking out wirth your virtual shopping cart.

Bei all dem hier geht es um Energie. Energie, die wir investieren, die uns geraubt wird – oder auch gegebene Energie, um zu überleben oder zu verändern.
Mehr Energie, um zu schaffen, zu inspirieren und zu verbessern ist das, was ich mir wünsche, weswegen ich mich gesund ernähre (ohne Gesundheit ist alles andere geradzu lächerlich weit entfernt von den eigenen Möglichkeiten), Sport treibe und eben auch solche, nennen wir es mal „Mentalhygiene“ betreibe.
Energie ist gebunden in Taten und Objekten, nicht nur so im übertragenen Sinne sondern tatsächlich auch physikalisch.
Everything here is about energy. Energy we invest, we lose or even got stolen – or maybe also energy which is given. To survive or to change. More energy to create, to inspire and to improve is what I whish for. This is why I feed myself healthyly and exercise (because without health you are not in the position to ask such questions) and this is also why I regularly do something like this, which I call „mental hygiene“ because it clears my mind to see the real important things. Energy is bound in actions and in objects. Not only in the figurative sense, but also physically.

Denn das sind die Augenblicke die ich erleben und einfangen will.
Because these are the moments I want to live and to capture.

„Wünschen ist hoffnungsvolles Sehnen.“
Und damit schaue ich positiv nach vorn. Ganz im Sinne der ersten Zitate und doch auch ganz anders. Denn auch wenn ich nicht an „Positivity only“ glaube, so glaube ich daran, dass es immer eine Wahl gibt. Dass Entscheidungen den echten Unterschied machen. Nicht das Fixieren auf nur das Gute und das Ausblenden des Schlechten. Sondern die Entscheidung für das Gute, das Bessere. Ent-scheiden ist Loslassen und Verneinen. Und das ist viel, viel besser, als es die Worte allein transportieren könnte. Denn ich entscheide mich gegen das, was ich hier so lang beschrieben habe. Denn das sind First World Solutions: die echte Möglichkeit zu haben, sich zu entscheiden. Etwas, was mich unglaublich dankbar macht. Und – man glaubt es kaum – optimistisch. 🙂
„Whishes are hopefull longings.“
And with this I face my future with a positive mind and heart. Right in the sense of the first quote collection but also very different. I don’t believe in „positivty only“, but I believe that there always is a choice. That making decicions makes all the difference. Not the almost blind focus on just the good things, ignoring the bad, but the decions for the good, the better. Deciding alsways means seperating and letting go. Which is much better than only negation. Because like this I decise against what I was talking about here in novel length. And theses are real first world solutions: having the opportunity to decide. Something which makes me grateful, and – believe it or not after thsi article – optimistic. 🙂

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17. September 2015

Minimalismus Flirt

 

Ich liebäugel. Schon eine ganze Weile. Und diesen Sommer irgendwie noch mal mehr. Denn dieser Sommer hat mir beigebracht, was ich wirklich will. Vielleicht erinnert ihr euch noch an meine Monatsprojekte Anfang des Jahres? Was will ich wirklich und wie zur Hölle bekomme ich all das, was ich will, in meinen Tag hinein?
Dieser Sommer war für mich der härteste seit langem. Ich habe viel Zeit mit Dingen verbringen müssen, die so überhaupt nicht ich waren. Und genau das hat mir gezeigt, was ich bin und was ich will. Die Sehnsucht  (und auch die Erschöpfung) der letzten Monate war wesentlich eindeutiger als die Qual der Wahl, die es mir im Frühjahr so schwer gemacht hat.
I am flirting with minimalism. Already for a longer while. And I guess this summer brought me closer to this as it told me so much about myself and my deepest desires. Maybe you remember my project months at the start of the year and my dilemma with having too many opportunities and too few time. Well having very few opportunites and being exhausted because my time was fully occupied this summer  made me long for what I really wanted. And this longing is much more specific than my questions were a few months ago.

Und das will ich: Weniger.
Weniger von fast allem, abgesehen von meinen großen drei Themen: Zeit, Raum und Kreativität. Meine drei Ressourcen, aus denen ich schöpfe.
Zeit ist die Basis von allem, nur mit ihr kann ich kreativ sein.
Raum bedeutet ganz simpel Platz um mich herum. Ich habe es gern gemütlich, es muss also nicht leer sein, aber stukrturiert, mit Freiflächen. Weißraum wäre das im Grafikdesign. Kostbare Leere, durch die das, was da ist, erst wirklich wirken kann. Und alles, woran man stockend  hängen bleibt, sowohl ganz wörtlich als auch einfach nur mit den Augen, gehört weg. Ich will Fluss, ich will Licht.
Raum bedeutet aber auch, dass ich Fernweh habe. Vermutlich, weil ich zum ersten Mal in meinem Leben stark genug bin (körperlich), dass ich keine Angst mehr habe einen Schritt weiter zu gehen als ich es sonst gewagt habe. Ich war in meinen Zwanzigern durch meine angeblich ja chronischen Unheilbarkeiten dermaßen eingeschränkt, dass ich jetzt Nachholbedarf habe. Ich konnte so vieles nicht. Jetzt kann ich. Und ich will. Und ich werde.
Kreativität ist mein Innerstes. Das ist wohl mehr ich als alles andere. Aber ich kann ohne Raum und Zeit nicht kreativ sein. Ich brauche meinen aufgeräumten Platz, ich brauche den Raum, in den ich hinausgehen kann für die Eindrücke, ich brauche die Zeit, um die Eindrücke aus mir heraus zu Schöpfungen werden zu lassen. Ob in Worten oder Bildern ist gleich, das alles bin ich. Das ist mein Leben und vielleicht auch meine Form der Unsterblichkeit.
What I really want: less. Almost in all areas except from my big three field which turned out to be my most important ressources and also my inner self: time, space and creativity. Time as the foundation of everything else. If your time is occupied you can’t do, what you want, simple as that.
Space as the room I need around me, the structure. Like the blank space in design you need to make the things shine which are really important. But space is also the world outside, I want to push my limitations. I guess I feel this wanderlust (oh German word here also in English… I mean „Fernweh“, the whish to travel) because I was so limited in my twenties due to my supposedly incureable illnesses which I have overcome the last years. And now I am finally in the position to be able to wander, to travel, to explore. I want this freedom and I will take it.
Creativity is my innermost part. This is more me than anything else. But I can’t be creative without time and space. I need a structured surrounding to focus on my creations and I need to go outside and see the world to be inspired. No matter if we are talking about words or pictures or anything else. It always comes back to that. Creativity is my life. And maybe also somehow my immortality.

Meine Zeit bekomme ich nun bald zurück. Und den Raum werde ich mir nehmen.
Der Plan:  Der Keller ist voll, das wird großzügig entsorgt und dann wird alles aus der Wohnung, bei dem auch nur der Hauch eines Zweifels besteht, ob ich es wirklich behalten will, in den Keller verbannt. Ein Jahr darf es dann dort unten bleiben – oder wieder zurück geholt werden. Was nach einem Jahr immer noch dort unten ist, wird ebenfalls abgegeben.
So bekomme ich den Raum, den ich brauche. Radikal genug, um wirklich etwas zu spüren, mit doppeltem Boden für einen Minimalismusanfänger wie mich.
Aber freier Raum schafft auch freie Zeit, denn Dinge, die ich nicht beachten und pflegen muss, wollen nichts mehr von mir. Und so kann ich mehr (er)schaffen und sein wie ich will. Denn das ist mein Ziel. Nicht ein bestimmter cleaner Look meines Wohnzimmers, den man mit Minimalismus verbinden könnte, nicht die Reduktion auf nur noch eine Kleinstgarderobe, die in einen Koffer passt. Sondern ich will nur noch Dinge haben, die wirklich ich sind, die mich erfreuen, die mir nützen.
I am very close to getting my time back. And talking about the space, the room: I will take it! The plan: The cellar is crammed. We will toss, sell or donate all the crap generously and than go through our flat and pack everything which has just a hint of a doubt if we really want to have it around us and move it to the cellar. There it may stay for one year – or might get back upstairs. All things we did not bring back until next year will be tossed, sold or donated also. Like this I (we) get the space I need in a big visible change. But it is also a way of sorting which is not too hard for a beginner in minimalism who just loves certain things. Because they are beautiful for example. But I am not aiming for a basic wardrobe fitting in one trunk. I don’t want a certain clean look for my living room which might be associated with minimalism. I am aiming for a structured surrounding, filled with only things that please me and are really useful.

Keep on exploring – mehr Raum bitte!
Keep on exploring – I want to go further!

Wohin ich auch schaue, sehe ich Menschen, die vor diesen scheinbar unlösbaren Zeitproblem stehen. So viel zu tun, so wenig Zeit. Hamsterrad, Stress, mehr, mehr, mehr. Im Mit-Dingen-abfinden, war ich ja noch nie gut (zum Glück!) und deswegen muss auch hier eine Lösung her. Für mich und somit vielleicht auch für euch. Beginnen wir also – mal wieder – bei der Wohnung. Minimalismus fängt dort weder an, noch hört er dort auf, aber das Räumen ist für mich einfach der leichteste Hebel, deswegen ist er mein persönlicher Startpunkt, obwohl ich an sich auf Ordnung und Frieden im Geist abziele. Heike ruht in sich selbst oder so. 😉
Ich gebe mir Zeit bis Ende Oktober, dann melde ich mich zurück mit ersten Ergebnissen, wie auch immer die ausfallen mögen.
Wherever I look I see people struggling with this seemingly insoluble lacking of time. So much to do – but when?Luckily I have never been good at taking things just like they are (like others tell you they are) so I am looking for a solution here too. So for me and maybe also for you, I start with my home. Again. Minimalism does not start, neither does it end there but for me it is the easiest part with decluttering and so it is my personal start even though I am much more aiming for a structured, peaceful mind to be cretaive with than in fact for an all tidied up flat. 
I will give myself time till the end of October. Then I will come back here with first results.

Seid ihr mit mir dabei? Oder wartet ihr lieber ab, ob ich mich da nicht verspekuliere?
Are you with me? Or do you prefer to first watch next month how or even if I made it?

 

EDIT Juni 2017:
Gerade habe ich diesen Post verlinkt, in meinem Artikel zum Miracle Morning und habe hier meine 2 Jahre alten Wort gelesen. Und jetzt bin ich stolz auf mich. Manchmal liebe ich meinen Blog noch ein bisschen mehr als sonst. So wie jetzt.
Also: Ich habe mich nicht verspekuliert. Ganz im Gegenteil. Im Juni 2017 arbeite ich an meinem Buch, bin im dritten Trimester schwanger und ganz ehrlich: so aufgeräumt war meine Bude und mein Kopf noch nie. Selbst bei „Heike ruht in sich selbst“ bin ich beim Lesen eben nicht gestolpert, sondern habe nur einmal gegrinst, über mein jüngeres Ich, das das noch eher sarkastisch gemeint hat.

🙂

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4. September 2015

Ich bin groß, nicht krank.

„Hast du sehr unter deiner Größe gelitten?“
Als mir diese Frage vor ein paar Wochen gestellt wurde, ist mir alles aus dem Gesicht gefallen, als ich den Grund dafür erfahren habe. Im entfernteren Dunstkreis gibt es ein Mädchen, gerade 13, bei dem in Erwägung gezogen wurde, sie für Jahre auf eine Hormontherapie zu setzen, damit sie vielleicht ein paar Zentimeter weniger in die Höhe geht. Ihre Prognose liegt bei deutlich über 1,80m an die 1,90m, derzeit ist sie 1,73m.
Noch immer bin ich etwas fassungslos, wenn ich daran denke.
Ja, 1,90m ist wirklich groß, zumal für eine Frau. Aber rechtfertigt das solche massiven Eingriffe in ihren Körper? Denn nach meinem Verständnis ist eine Hormontherapie genau das.
Jana von bekleidet.net hat vorgestern einen Post dazu geschrieben „Wie es ist als dürre Bohnenstange aufzuwachsen“ und da war das Thema sofort wieder präsent.
Jana ist 1,77m, ich bin 1,79m groß. Vieles, was sie erzählt, kann ich so unterschreiben. Die dummen Sprüche wie „Spielst du Basketball?“ oder netter „Du könntest doch modeln!“ fast im gleichen Atemzug mit: „Du bist aber nicht magersüchtig?!“
Lebhaft in Erinnerung ist mir auch noch der Kommentar des Vaters einer Freundin (selbst ein sehr großer, sehr schlanker Mann), der mich wohl aufmuntern wollte, indem er meinte: „Ich kenne das mit dem schnellen Wachsen. Man läuft wie ein Gorilla!“ Zu meinem Unglück hatte er Recht. Es braucht eine Zeit, bis man die neuen Längen koordiniert bekommt. Nummer eins dummer Spruch kam aber von meiner Oma: „Werd‘ nicht so groß, sonst bekommst du keinen Mann!“ gepaart mit der Empfehlung mir ein Buch auf den Kopf zu legen, damit ich aufhöre zu wachsen. Und besser nicht in den Mairegen stellen. Ähm, ja…
Wenn man mit 14 dann schon 1,77m groß ist und damit größer als alle im Jahrgang (auch als die Jungs), dann überlegt man, ob Oma Recht haben könnte. Wenn man Ende der Oberstufe immer noch keinen festen Freund hatte, dann frisst sich dieser Satz ins Unterbewusstsein und nagt dort im Stillen am Selbstwert.
Ich habe ungelogen eine Zeitlang überlegt, ob ich nicht auf so eine grauenvolle OP sparen soll, bei der einem aus Ober- und/oder Unterschenkel Knochen rausgesägt wird, damit man nachher kleiner ist. Offenbar hatte ich noch ein bisschen Hirn und noch mehr Respekt vor den zu erwartenden Schmerzen, dass ich das dann doch wieder verworfen habe.

Also, um auf die Anfangsfrage zu antworten: Ja, verdammt, ich habe echt unter meiner Größe gelitten. Sehr sogar. Dass ich dabei auch noch so dünne war, war mir relativ recht, dadurch habe ich wenigsten weniger Raum eingenommen. Denn was man mir auch schon recht früh mitgegeben hatte, war: Du bist groß, du bist clever (Teenager messen Intelligenz an Schulnoten…), du bist schlagfertig, das schreckt ab. Jungs wollen ein Mädchen beschützen.Also sieh zu, dass du nicht wie eine Walküre auftritts.
Klein machen konnte ich mich nicht (dass krumm stehen und gehen mich nicht attraktiver macht, habe ich recht schnell gelernt), dünne war ich ja schon immer und naja, an einer kleinen Schule weiß sowieso jeder, wer im Jahrgangsranking auf den Streberplätzen logiert. Dennoch ein beängstigendes Gefühl, dass es sein konnte, dass gerade das, was so sehr ich war, dass das vielleicht Jungs davon abhielt, mich mehr als nur zu mögen. Denn mögen war nie ein Problem.

Mit dem Studium und dem Verlassen der Provinz begegneten mir dann aber auf einmal viel mehr große Menschen in meinem Alter. Männer undFrauen. Tatsächlich gehört das mit zu den klarsten Erinnerungen an mein erstes Semester: wie ich auf dem Bahnsteig stehe, die Menschen beobachte und total fasziniert bin, dass ich nicht die größte Frau bin. Hat Dortmund mehr große Menschen zu bieten als ein nordhessisches Kleinstädtchen, dass sich im Ruhgebiet wohl noch nicht mal „Dorf“ nennen dürfte? Wahrscheinlicher ist, dass ich generell einfach sehr viel mehr Menschen zu Gesicht bekommen habe und das genügte schon, um alles wieder zu relativieren. Das und das bessere Angebot an Klamottenläden mit Hosen in Länge 34 und 36.
Und mit all den vielen Menschen wurde die Größe immer mehr zum Vorteil. Ich muss nicht in der U-Bahn, wenn es überfüllt ist und es nur noch Stehplätze gibt, in die Achselhöhle eines Fremden atmen. Ich kann sehen, was zwei, vier, 20 Meter vor mir passiert. Ich werde gesehen und nicht überrannt.

Und siehe da, ich hab einen abgekriegt. Ganz ohne Buch auf den Kopf legen.

Diese verquere Idee, dass Frau aber nicht größer sein darf oder sollte, hatte es sich aber schon recht bequem in meinem angefressenem Unterbewusstsein gemacht und wollte lange nicht ausziehen. Mein Mann ist sieben Zentimeter größer als ich, wirkt aber kleiner als ich, weil ich sehr aufrecht gehe und nur aus Hals bestehe, wohingegen er seine Größe aus den Beinen holt, sodass er im Sitzen tatsächlich deutlich kleiner ist als ich. Wehe wenn mal jemand sagte „Aber Benny ist doch auch kleiner als du!“
„Ist er gar nicht!“ Wie ein trotziges Gör.
Ja, aber selbst wenn?
Es ist  zwiegespalten. Denn einerseits ist es mein eigenes Ideal, dass Frau etwa einen Kopf kleiner ist als Mann. Einfach so, das ist so ein Bild in meinem Kopf, das empfinde ich als richtig. Aber woher kommt das denn? Und was bedeutet das?
Sind wir da nicht im selben Segment wie dem, das Frau doch bitte schlanker zu sein hat als Mann? Schwächer? Zerbrechlicher allgemein? Arzt und Krankenschwester, Chef und Sekretärin?
Ich musste weit über zwanzig werden, um nicht nur verstehen sondern auch wirklich fühlen zu können, wie falsch diese Vorstellung ist. Was sie mit Frauen macht. Wie sie sie abwertet. Und wie sie umgekehrt – denn dieser Blickwinkel wird ja zu gern vergessen – Männern suggeriert, sie müssten immer der Fels in der Brandung sein, immer stark, immer kraftvoll. Eine Frau, die in den Armen des Mannes schluchzt und getröstet wird, das ist okay. Sie hat ihren Helden, er wird es schon richten. Aber umgekehrt? Mannweib. Waschlappen. Ist grad noch so okay, wenn der starke Mann einen schweren Schicksalsschlag erleidet, dann darf man den gebrochenen Helden retten. Noch so ein Frauending. „Keiner versteht ihn, nur ich. Ich rette ihn!“ Oh Gott, ich schweife ab…
Aber was soll das? Ob blau oder rosa, das ist mir völlig egal. Genauso ob gestrickt oder Holz gehackt wird, jeder, wie er oder sie will. Aber bedenkt, was die Geschlechterspezifizierung wirklich tut. Was der Unterschied von Puppen und von Werkzeugen ist. Welche Richtung das Spiel mit Waffen und das Spiel mit Schminke weist.

Starker Frauen, starker Mann. Mama, ich und mein Stiefpapa. Mein Papa ist aber auch genauso groß.

Und da ist also dieses Mädchen im Bekanntenkreis, das nun unter ihrer Größe leidet. Wie ich damals. Das ich so gut verstehe in ihrem Wunsch nicht größer zu werden. Nicht mehr aufzufallen.
Aber Pubertät ist so. Jeder Unterschied ist ein potentieller Angriffspunkt, wie Jana schreibt: Es gibt kein höheres Ziel als ein perfektes Abbild der Herde zu sein. Aber Größe ist keine Krankheit. Ja, die Kleiderwahl wird irgendwann etwas schwieriger. Aber das Argument gilt auch für besonders kurze Beine, für besonders auffällige Oberweiten oder dergleichen. Und im Zeitalter des Internets ist das wirklich kein Drama mehr.
Das einzige, was stehen bleibt, ist tatsächlich das Argument der Partnerwahl. Große Frau mit kleinem Mann ist gesellschaftlich nicht akzeptiert, es wird immer kritisch beäugt. Wie erwähnt, kann auch ich mich nicht davon frei machen darüber zu stutzen. Es ist drin, ich bin so konditioniert und muss mich geistig daran erinnern, dass es dummes Zeug ist.

Am Ende des Tages zählt aber doch das: dass der Mann, mit dem ich zusammen bin, mich liebt wie ich bin. Groß, als große Frau, klein, als kleine. Dieses Gefühl jemanden beschützen zu können, mag eine gewisse Attraktivität haben, in einer romantisierten Vorstellung von Heldentum und der Zerbrechlichkeit von Schönheit. Aber im Alltag, da wünsche ich mir doch einen Partner, der mich aufrichtet, der mich stärkt, an dem ich wachse. Und das möchte ich auch für ihn sein. Wer möchte allen Ernstes jemanden, der ihn bzw. sie kleinhält? Und ein Mann, der mich nicht will, weil ich zu präsent bin, zu stark vielleicht, der ist mir dann, tut mir Leid, einfach nicht gewachsen.

Ihr seht, es ist nicht die Größe allein. Es geht um Stärke, darum für sich selbst zu stehen und kein Anhängsel zu sein. Denn das ist Liebe. Für mich selbst und den Menschen an meiner Seite neben mir. Auf Augenhöhe.

P.S.: Als ich bei Nessa zu Besuch war und wir drei Mädels (mit der blonden Sabrina) wandern waren, wurden wir von einer großen Gruppe Chinesen nähe Neuschwanstein um ein Foto gebeten. Auslöser war, dass ich Sabrinas und Nessas Zöpfe fotografiert hatte.
Erst war ich irrtiert, dass ich auch mit auf die Fotos sollte. Denn meine Haare, naja… so im Vergleich…  Erst als wir schon posiert haben, habe ich erkannt, was wahrscheinlich für die chinesischen Touristen  zu sehen war: Nicht das tauseildicke Haar und der überirdisch seidige Blondzopf zusammen mit dem Rattenschwanzzöpfchen, sondern das Tauseil, die blonde Seide und die irre große Frau. Ich war ja mehr als einen Kopf größer als sie. Ich habe sehr breit auf den Fotos gelächelt. Schade, dass ich keines habe.

24. August 2015

Rombergpark Part 2: Bubbles & Portraits

Den erste Teil unserer Fotobeute mit dem Titel „Haarwurf“ aus dem Rombergpark hatte ich euch letzte Woche hier schon gezeigt. Heute geht es weiter mit Seifenblasen und Portraits.
I have already shown you last week the first part of our photos from the Romberpark titled „Throw you Hair“. Today I we continue witzh bubbles and portraits. 

Morgenlicht ist einfach großartig. 🙂
Morninglight is just the best. 🙂

You might also like:
Romberpark Part 1: Throw your Hair
Jeder sollte eine Trauerweide haben
Als noch Sommer war…

24. Juli 2015

Farbtypen

EDIT Sommer 2018: Dieser Artikel ist rasant veraltet! Es ist meine erste Annährung an das Thema und so poetisch er teilweise ist, so wenig hilfreich doch auch. Wenn ihr euch für Farbtypen interessiert, schaut bei diesen Artikeln rein:

Farbtypen: Das 4er System
Farbtypen das 12er bzw. 16er-System

 

Guter Witz: Ich mache dann mal EINEN Post zum Thema Farbtypen.
Ha.Haha. Hahaha.
Dazu gibt es ganze Welten!
Ich versuche es trotzdem. Ich wollte doch Kürzen üben. Noch so ein Witz.
Ich habe für diesen Post sehr viel Recherche betrieben, aber dennoch bin ich kein Profi im Thema. Seid also bitte nachsichtig mit mir, wenn meione Einschätzungen nicht ganz Lehrbuchrecht sein sollten. Die in meinen Augen Profis habe ich am Ende des Posts verlinkt.
Good joke: I will do a post about the colour types. Ha. Haha. Hahaha. There are whole worlds out there only talking about wearing your season. Nevetheless I gave it a try. To cut things short is a good exercise for me. Another joke…
I did a lot of research for this but still I am not a pro. So please don’t be mad with me, when it is not as perfect as you expect this post to be. I did my best. The pros are linked at the end of this post.

Ich trage hier Soft Summer Farben in einer Soft Autumn Umgebung. Passt.
I am wearing soft summer colours in a soft autumn sorrounding. Match!

Worum geht es?
Jedem Menschen stehen die verschiedenen Farben unterschiedlich gut, jeder hat Farben, mit dem er oder sie strahlt, genauso wie Farben, bei denen nichts zu stimmen scheint. Die Farbtypkategorien ordnen Menschen nach ihrem jeweiligen Kolorit in verschiedene mal mehr mal weniger fein definierte Kategorien ein. Das hilft dann den eigenen Kleiderschrank wirklich passend zum eigenen Typ zu füllen, Fehlkäufe zu vermeiden und die beste durch Farben unterstützte Außenwirkung zu haben.
Es geht letztlich darum „sich selbst zu tragen“, also das zu verstärken, was den jeweiligen Typ ausmacht, um ihn aus sich heraus leuchten zu lassen. Was nicht zu verwechseln ist mit leuchtenden Farben an sich!
What is it all about?
Every person looks different wearing certain colours. Everybody has colours which are flattering, other colours which let us look somehow ill, or simply oddly wrong. The theory about the colour types (I think you translate it correctly with colour season…) puts every person depending on his or her colorite in a certain group which is called season. This helps to fill your wardrobe with flattering colours, pervent mispurchases and simply make you look your best, when it comes to colours. Finally it is all about „wearing yourself“, which means wearing the colours which support your natural beauty to let you glow from within. Not to be mistaken with glowing bright colours!

Das Vier-Farb-System
Frühling: warme, eher klare und helle Farben
Sommer: kühle, gedämpfte und helle bis mittlere Farben
Herbst: warme, eher gedämpfte, mittlere bis dunkle Farben
Winter: kalte, klare und eher dunkle Farben
Ihr unterscheidet hier also primär nach der Farbwärme und guckt dann, ob ihr eher gedämpft oder klar, hell oder dunkel besser tragen könnt.
The four season system
Spring: warm, more bright and light colours
Summer: cool, muted and light to medium colours
Autumn: warm, a bit muted and medium to dark colours
Winter: cool, clear and dark colours
Primarily you differ by the warmth or coolness of the colours and than take a closer look at the light and darkness and the brightness/saturation.

Mit diesem Farbsystem habe ich mich lange sehr schwer getan. Das liegt nahe, wenn man etwas genauer schaut und feststellt, dass bei mir eben nicht die Farbwärme das mächtgiste Kriterium ist, sondern Farbsättigung und auch Farbhelligkeit mehr Gewicht haben als die Wärme. Deswegen fahre ich besser mit dem 12-Farbsystem.
With this colour scheme I had my difficulties for a long time. That is not surprising because as I took a closer look I noticed, that for me the warmth is not the priority one when it comes to matching seasons. For me it is more important to find my matching range of brightness and even the light-darkness-balance is more important than the warmth. This is why I feel much more comfortable with the 12-season-system.

Soft Summer Pastellblumen. Schwarz ist an sich nicht mein Farbtyp, aber mit gebräunter Haut ist die Toleranz recht hoch. Außerdem mag ich es, wie die Blumen dadurch stärker hervortreten.
Soft Summer pastel flower. Black is in fact not matching for my season, but with a soft tan the tolerance is higher. Besides that I like how the black supports the outstanding flowers.

Das 12-Farb-System.
Zur Farbwärme kommen also noch zwei andere Aspekte hinzu: die Helligkeit der Farben und die Sättigung.
Kurz erklärt:
The 12-season-system: Now we don’t only talk about warmth but go in detail with two other aspects: lightness/darkness and brightness/saturation. I want to explain these two first before I start describing the 12 seasons.

Wie mischt man Farben?
Das zu allererst, denn nur so versteht ihr, warum Gelb wärmer ist als Rot. Es gibt zwei Möglichkeiten Farben zu mischen: additiv und subtraktiv. Additve Farbmischung ist RGB: Rot, Gelb, Grün. Ihr kennt sie von Röhrenfernsehern und vielleicht auch, wenn ihr Bilder bearbeitet. Fotos werden in RGB angelegt. So funktioniert RGB: Also alle Farben des Lichts zusammen ergeben weiß. Erinnert ihr euch an das Prisma in der Schule?
Für die Farbtypen interessanter ist allerdings CMYK, die subtraktive Farbmischung. CMYK steht für Cyan Magenta, Gelb/Yellow und Schwarz/Key. Schwarz können wir hier einklammern, denn da kommen wir auch so hin. Schwarz ist nur mit bei, da es in der Drucktechnik Sinn macht. Das ist die Farmischung, die ihr selbst bestimmt schon ausprobiert habt, wenn ihr mit Wasserfarben gemalt habt, mit Buntstiften oder wenn ihr eine Wand gestrichen habt. Vielleicht auch beim Kochen. So funktioniert CMYK: Alle Farben zusammen ergeben schwarz beziehungsweise ein dunkles, dunkles Braun.
Bei den Farbtypen geht es um Cyan Magenta und Gelb. Wenn ihr jetzt schon seht, dass es NICHT Blau, Rot und Gelb sind, habt ihr schon viel verstanden. Das, was ihr als Blau im Kopf habt – ich gehe mal von Köngisblau aus – ist nämlich vermutlich eine Mischung als Cyan, Magenta und Schwarz. Das typische Apothekenrot ist eine Mischung aus Cyan und Gelb. Magenta ist also praktisch neutral, was die Farbwärme angeht.
How do you mix colours? This is the base to understand how the shades of the different colours are made and why therefore yellow is warmer than red. There are two possibilities to mix colours: subtractive or additive. Additive mixing is RGB, red green and blue. You add the colours of light and if you combine them all you get white. You know this effect from prisms or televions. RGB is the colour mode you use for photos if you are familier with photo editing.
More interesting for the colour seasons is the subtractive colour mixture. This is what you might already know as CMYK, which is used for printing. CMYK stands for cyan, magenta, yellow and key, which is black. We can somehow leave out black here as it really something neccessary for print, but not for understanding the mixing. Yellow, magenta und cyan combined make black in theory (or rather, a dark, dark shade of brown practically). When we come back to the colour seasons we talk about the composing of cyan, magenta and yellow. Now you see, that the basic colours are NOT yellow, red and blue you have understood a very important part. Cyan is the coolest colour not what you might have in mind as a royal blue which is a colour composed of cyan, magenta and maybe also a hint of black. On the other hand red is not the warmest colour, which is yellow. Red is comopsed of yellow and magenta. Magenta is even somehow neutral, when it comes to warmth.

Farbwärme
Wie gerade schon erklärt ist Gelb die wärmste Farbe, Cyan die kälteste. Eher kalte Farben haben einen mehr oder wengier starken Cynananteil, eher warme Farben einen mehr oder weniger starken Gelbanteil.  Farben, die sowohl Gelb als auch Cyan enthalten, werden uneindeutiger und tendieren mehr in die eine oder andere Richtung. Ein Grund, weshalb viele Grüntöne so beliebt sind oder auch mein absoluter Liebling Petrol, ebenfalls eine Mischung aus Blau und Gelb (und anderen Beimengungen) bei vielen Farbtypen funktioniert, auch wenn es vielleicht nicht 100%ig passt..
As mentioned above yellow is the warmest colour, cyan the coolest. So warm colours are composed of yellow parts und cool colours contain cyan. The amount of this basic colours tells you the direction in which the colour tends: more warm or more cool. Colours which consist of both, cyan and yellow parts, turn out less obvious and tend to one direction or the other. This is one reason why shades of green are so popular for clothes and especially my darling teal which is a mix of blue and yellow (and other colours) and can be worn by many colour seasons withut looking completely wrong.

Sättigung
Hohe Sättigung: grelle Farben, klar, brilliant. Der Gipfel wäre wohl Neon, aber das lassen wir mal raus. Wer Photoshop oder andere Bildbearbeitungsprogramme kennt, der wird den Regler für die Sättigung kennen. Bei hoher Sättigung ist alles kreischend bunt, bei niedriger Sättigung alles ist nur noch grau. Flaue Farben, die auch schmutzig wirken können. Sättigung zeigt also an, wie stumpf vs. grell eine Farbe wirkt. Taubenblau vs. Azurblau zum Beispiel. Altrosa vs. Pink. Wenn bei den Farbtypen von gedämpft und klar gesprochen wird, ist damit die Sättigung gemeint.
Brightness/Saturation: High saturation means bright, clear, gay colours. The top of it would be neons, but let’s leave them out here. Who is familiar with photoshop or other programs like this knows the saturation correction. If you shift to high saturation everything turns our bright almost screaming colourful. Low saturation makes muted, dull, to even grayish colours. So saturation tells you how muted vs. bright a colour looks. Smokyblue vs. azur. Powderpink vs. bright pink. When we talk about muted and bright colours with the colour seasons we talk about saturation.

Helligkeit
Na, das kriegt ihr hin, oder? Aber trotzdem der Vollständigkeit halber: es gibt auch Dunkelgelb. Auch wenn Gelb immer eine helle Farbe bleibt. Hellgelb wie es an Fassaden gern verwendet wird ist heller als Senfgelb.
Alle Töne lassen sich praktisch fast runter bis auf schwarz abdämpfen. Bei Gelb kommen wir dann zu Ocker und popligen Brauntönen… ähem, Erdtönen.
Lightness/Darkness: Well this is easy, isn’t it?Buit to makle it complete: there exists also a dark yellow. Light yellow like the colours of many jugendstil houses which is much lighter than mustard yellow. All colours can be put down till almost black. Clinging to yellow we go over mustard to ocre, to yellowish browns.

Herbstfarben mit ein bisschen Lila im Hintergrund. So schön der Rhododendron ist. Gerde so im Kontrast sieht man schon, dass die erdigen Töne besser für mich sind.
Autumncolours with a hint of violet in the background. I really like rhododendron but if you look just at the colours you see, that the esarthy tones are much better for me than the brighter violet.

Die 12 Frabtypen im Einzelnen
The 12 seasons in particular
Light Summer: Helle, etwas gedämpfte, kühle Farben. Morgenhimmelblau, Altrosa, Hellgrau, ein nicht zu gedämpfter Fliederton. Alles eher kontrastarm aber nicht grau. Luftig, ätherisch, frisch. Light Summer können richtig gekleidet wahre Lichtgestalten sein, gerade zu überirdisch. Wie ein Einhorn.
Light, softly muted, cool colours. Morningskyblue, powderpink, lightgrey, a slightly brighter shade of lavender. Low contrasts but not grey in general. Airy, ethereal and fresh. Light summers can be personified light, when they match their colours. Like unicorns.

True Summer/Clear Summer/Bright Summer: Verschiedene Begriffe je nach Quelle für ein und dasselbe. Immer noch kühle Farben, aber mittlere Helligkeit und mittlere Sättigung sind optimal. Mittagshimmelblau, Amethyst, Beerentöne. „Echte“ Farben, kontrastreich, ohne dabei grell zu sein. Frisch, satt, üppig, wie sonnenbeschienen Blumen in voller Blüte. Fügt Blau hinzu und ihr seid auf einem guten Weg.
All names describe the same season depending on the source. The base is cool but with medium lightness and medium saturation. The clear sky at noon, amethyst, berrytones. „Real“ colours, more contrast without looking shiny bright. Fresh, lustrous like sa summery meadow in bloom. Add blue and you should be on a good way.

Soft Summer/Muted Summer: Soft Summer wird öfter verwendet, „muted“ trifft es aber fast besser. Ein stillerer Farbtyp als der True Summer. Immer noch kühle Farben, aber schon nicht mehr so ganz eindeutig, der Soft Atumn ist hier sehr nahe. Mittlere Helligkeit, schwache Sättigung. Wenn ihr wisst, was ein „warmes Grau“, also ein Steingrau ist, dann habt ihr schon mal eine Idee. Grau ist die Farbe des Soft Summers. Fast egal welche Farbe: mischt Grau dazu und es passt wieder zum Typ. Ein Softsummer trägt True Summer Farben mit einem leichten Abendlichtfilter darüber: gedämpfter, weicher, und dadurch nicht so hell wie der Light Summer. Ist der Light Summer eine fliegende kaum greifbare Fee (oder Einhorn), so ist der Soft Sumnmer eine leise schreitende Elfe. Erdverbundener.
Soft summer is the more common terminus but muted ist a better match in my eyes. This season is silent next to the true summer. Still cool colours but not as obvious, the soft autumn is very close. Medium lightness, low saturation. If you know what is meant talking of a „warm stony grey“ you are on the right rack. Grey is THE colour of the soft summer. Almost  no matter what colour you choose: add grey and it will match much, much better. A soft summer wears true summer colours but filtered through a soft evening sky: muted, softer but not as light as the light summer. When the light summer is the flying almost untouchable fairy (or unicorn), the soft summer is the striding elve. More grounded (right word? I mean closer to earth).

Soft Autumn: Das Licht nimmt weiter ab, wir nähern uns dem Sonnenuntergang. Alles wird nun wärmer. Das Licht ist flach und weich, der kühle Einfluss vom Soft Summer ist aber noch nicht ganz verschwunden. Was dem Soft Summer sein Grau ist dem Soft Autumn sein Sand. Beide Farbtypen werden sehr oft auch Zwillingsfarbtypen genannt, da sie sich sehr schwer voneinander trennen lassen. Der Herbst ist an sich aber eine dunklere Jahreszeit, ganz helle Farben sucht man hier vergebens. Der Soft Autumn ist noch mitteltonig: Sand, Puder, Roségold, helle Erdtöne. Die Soft Summer Elfe taucht quasi ein in die Dämmerung zwischen den Bäumen. Sehr natürliche Farben, sehr weich. Still ist das Wort, dass ich am meisten damit assoziere. Geerdet.
The light passes on and we approach the mild light before sunset. Everything becomes warmer now, the light is low and soft but the cool influence of summer is not yet fully gone. What is stony grey for the soft summer is  the sandy beige for the soft autumn. Both seasons are often described as twin seasons as they are so close together. Autumn in general is a darker season, really light colours are not typical. The soft autumn is the lightes of all three autumns with medium lightness/darkness: sand, powder, rosegold, lighter earthy shades. The soft summer elve dives into the evening shades of the first trees at the forrest line. Very natural, very soft. Silent is again the word I associated the most. Earthbound.

Warm Autumn: Es wird dunkler, aber wir sind immer noch eher im mittleren Segment. Dabei nun sehr warm. Bernstein, Gold, Kupfer, Kürbisorange, Bordeaux – auch das Gedämpfte der Farben nimmt ab, es geht hin zu mehr Sättigung. Satte Grüntüne mit Gelbeinschlag. Der Warm Autumn ist DER Herbst. Alle Farben der fallenden Blätter sind seine. Tiefer Sonnenuntergang. Gemütliches, flackerndes Feuer.
It is getting darker but we are still in the medium range of light. Now everything is really warm. Amber, Gold, Copper, pumpkinorange, bordeuax. Also the muted of the colours draws back we shift to more saturation. Saturated greens with more yellow than cyan. The warm autumn is THE autumn. All colours of falling leaves are his. A deep sunset. Cosy, warm light of fire.

Deep Autumn: Und noch mal dunkler. Weinrot, dunkles Tannengrün, eigentlich ja schon fast weihnachtlich. Satte, schwere Erdtöne, wie von feuchtem Boden. Der Deep Autumn ist schwer und dabei auf eine sehr gemütliche, ruhende und dabei kraftvolle Art warm. Ein Abend an der Glut des Kaminfeuers.
And darker. Deep dark red wine, blackforrest greens – in fact rather christmaslike. Heavy dark earthy tones like damp soil. The deep autumn is heavy and in a cosy, resting and at the same time powerful way very warm. A late evening by the glow of fire.

Deep Winter: Dunkel und kühl, dabei eher gedämpft. Das Tannengrün des Deep Autumns steht ihm ebenfalls. Schattige Nadelwald- und Nachtfarben sind seins: sehr dunkle Violettöne, Mitternachtsblau mit einer Spur Nebel in der Luft, schweres, blauverkühltes Beerenrot. Man sieht die Atemwölkchen förmlich aufsteigen. Aber es ist noch nicht klirrend kalt, obwohl die Nacht am dunkelsten geworden ist.
Dark and cool and at the same time a tiny bit muted. The blackforrest green of the dark autumn still matches. Shady dark colours of the deep forrest and the night are his: dark, heavy violets, midnightblue with maybe a hint of fog in the air. Heavy blueishy iced berrytones. You can see your breath form clouds in the cold darkness. But it is not yet biting cold even though the night is at its darkest. 

Cool Winter: Nach Mitternacht, der Himmel wird klarer. Frost. Und weißes Mondlicht lässt die Kälte der Farben strahlen. Die Farben sind dunkel, aber klar dabei: hallo Schneewittchen. Schwarzblau, Kirsch- bis Blutrot, Alabasterteint. Die Farben des Deep Winters werden härter im Mondlicht. Passend zu dieser magischen Stunde ist der Cool Winter eine sehr kraftvolle Jahreszeit mit harten Kontrasten. Der Cool Winter hat Präsenz. Seine Farben können einen ganzen Raum dominieren.
After midnight, the sky clears up, it is icy cold. The cold of the colours glistens in the white moonlight. The colours are dark but bright: hello Snowwhite: blood- to cherryred, alabasterteint. The colours of the deep winter turn brighter and harder in the moonlight. Matching this magical scenery the cool winter is a very powerful season with sharp contrasts, it has almost touchable presence. His colours can dominate a whole room.

Clear Winter: Die Blaue Stunde, die endlose Dämmerung, bevor sich bald die Sonne wieder erheben wird. Am Ende des Winters werden die Tage wieder länger, das Licht kehrt zurück, gleichzeitig legt sich ein zarter Weichzeichner über die Härte des Cool Winters. Es ist kalt aber es gibt erste Ideen von Licht. Den Clear Winter finde ich am schwersten zu umschreiben und vom Cool Winter abzugrenzen. Stellt ihn euch vor als Übergang zum…
The blue hour, the endless twilight before dawn. At the end of winter the days become longer again, the light return and at the same time a soft filter blushes over the harsh edges of the cool winter. It is still cold but there are first hints of light and warmth at the horizon.The clear winter is the season I find the hardest to get hold of and to draw a line to the cool winter. Imagine it as a transion to…

Clear Spring: Das Licht ist zurück! Und auch die Kälte ist besiegt. Das Jahr ist neu und sauber und so ist der Tag. Reine Farben mit mäßiger Wärme. Der Clear Spring ist rein. Eine belebende Quelle.
And finally the light returns! And also the cold is beaten. The yesar is young and new and so is the day. Clean colours with moderate warmth. The clear spring is pure. A vitalising fountain.

Warm Spring: Der Winter ist endgültig besiegt, der Tag hat begonnen, die Luft ist voller Vögel und Insekten, alles ist aktiv und unterwegs. Für mich die lebhafteste Jahreszeit mit kräftigen warmen Farben, ein bunter Osterkorb voller gelber Blumen. Eine Jahreszeit wie spielende Kinder: fröhlich und wach.
Winter is completely over now, the day is light and present. The air is swarming with birds and butterflies, everythin is active. In my eys this is the most vivid, flourishing season  with bright warm colours. An Easter basket full of yellow flowers. A season like playing children: happy and bright.

Light Spring: Später Vormittag, das Licht wird heller, steiler verliert aber etwas an morgendlicher Wärme dadurch. Helle Grüntöne, Zitroneneisgelb, Pfirsich. Die kühlste (und dabei warme) und frischeste Jahreszeit, bevor der Sommer mit seinem blauen Mittagslicht zeigt, dass kühle Farben und heiße Sonne zusammen gehen.
Late morning, the light turns even lighter and loses a bit of its morning warmth. Light shades of spring green, lemonicecreamyellow, peach. The coolest and at the same time still basically warm season. So fresh and light before summer with its blueish light of noon  will show again, that cool colours and sunlight are a wunderful match. 

Herbstfarben mit sehr weichem Licht. Das Bild ist ziemlich gräulich so. Die Weste ist tatsächlich schon fast zun warmtonig für mich (true autumn), aber in dieser Szenerie geht es sehr gut.
Autumncolours with very soft light. The pic is really greyish like this. In fact my vest is a bit to warm for me (true autumn) but in this setting it works.

Und da sind wir wieder.
Was ihr hoffentlich seht: es gibt nicht nur die großen vier Jahreszeiten, es gibt noch vier andere große Gruppen:
Soft, Deep, Clear und Light, die sich jeweils an den Übergängen der Jahreszeeiten befinden. Wenn ihr also irgendwie nicht so recht weiter komnmt, wenn ihr versucht euch in einer Jahreszeit einzurichten, dann versucht es mal über diese vier Gruppen. Willkommen in meiner Welt: Hallo, ich bin ein Soft. Ob warm- oder kaltfarbig ist nicht SO wichtig. Aber gedämpft und mitteltonig, das sind meine Stichworte, vor allem ersteres.
And here we are again. What I hope you see now: there are not only the four big seasons spring, summer, autumn and winter, but also four other big groups:  soft, deep, clear and light which are positioned at the transitioning points between the mainseasons. If you feel like not fitting really into one of the year’s seasons try these groups and welcome to my world. Hello, I am a soft. Whether my colours are more warm or more cold is not so much of a question. But my colours are supposed to be of moderate lightness/darkness and please always muted.

Dieser gigantische Post muss nun langsam zu einem Ende kommen. Vielleicht mache ich noch mal einen weiteren dazu, aber da muss ich erneut an eure Geduld appelieren, denn bereits dieser Artikel war enorm aufwändig für mich durch die Recherche und das Ausarbeiten. Und ihr seht, das Bilderproblem habe ich immer noch nicht recht gelöst.
Es gibt bereits so viele gute Quellen im Internet zum Thema Farbtypen mit Paletten und Promibeispielbildern, sodass ich beschlossen hatte meinen Fokus auf etwas anders zu legen. Nämlich auf das Grundverständnis von Farbmischung (CMYK) und darauf euch zu zeigen, dass es nicht schöne und weniger schöne Farbtypen gibt. Jeder Typ hat seine eigenen einzigartige Schönheit. Und seid gewiss, nur weil ihr euch vielleicht nicht in Begrifflichkeiten wie „elfenhaft“ oder „kraftvoll“ zu Hause fühlt, heißt das nicht, dass ihr nicht genau das sein könnt, was ihr ausstrahlen möchtet, auch wenn das nicht primär zu eurem Farbtyp gehört. Denn es gibt immer noch Stoffe und Texturen, Schnitte und Formen, Accessoires und – am wichtigsten: euch.
Die Art wie ihr geht und steht, eure Mimik, eure Gestik, euer Blick – eure Präsenz. Eure Farbtyptfarben sind dafür da, das an euch zum Leuchten zu bringen, was ihr natürlich mitbringt. Sie sind dafür da, um euch mehr nach euch selbst aussehen zu lassen. Ich bin wie gesagt ein Soft, dennoch wage ich zu behaupten, dass mir dieser softe Typ nichts von meiner Energie abzieht, wenn ich ihn trage, im Gegenteil. Ich wirke frischer, gesünder, stärker. Und ich wünsche euch, dass es euch geht wie mir, wenn ihr dann vor dem Spiegel steht und alles stimmt und ihr denkt:
Ja genau, DAS bin ich.
This giant post has to come to an end now. Maybe I will add another one, but already this here was a real big deal for me, so again I pledge for your patience.
There are already plenty of sources on the internet showing you pallettes and descriptions and VIP examples so that you can have a closer look with helping pictures.
My intention was to explain to you how colours work basically (CMYK) and that there is not something like a more beautiful season compared to another. Every season has its own unique beauty. And be shure, only because you don’t feel at home with descriptions like „soft“ or „powerful“ does not mean you cannot dress up the other way round but still using your matching colours. Because there are still textures, forms, cuts, accessoires and most important: you. 
You posture, your eyes, your mimics and your gestures. The colours are just there to support your natural presence. They are there to make you more you. I hope you enjoy it when you look in the mirror and have the same experience as I had:
Wow, THIS is me. 

Das bin ich. Alle Kleidiungsfarben sind gedämpft. Aber man käme nicht auf die Idee das als flau oder farblos zu empfinden.
This is me. All clothingcolours are muted but you would never have the idea that this look dull or boring on me.

Und nun noch ein paar Links:
And now, links please!

einfachhaferbrei.blogspot.com
Ich lege euch den ganzen Blog ans Herz, wenn ihr mehr zum Thema Farbytpen, Archetypen, Minimaliusmus etc. wissen wollt. Materialfehler und Lunaleca machen wirklich ganze Arbeit. Die weiterführenden Links sind großartig. Ich weiß, der Blog hat eine etwas hausgemsachte Ästhetik (Entschuldigung…), aber bitte, bitte, don’t judge this blog by it’s layout (meinen bitte auch nicht zu sehr… so langsam brauche ich mal ein Upgrade…).
I really highly recommand this blog for everythign about colour seasons, archetypes or minimalism. Materilfehler and Lunalesca do a really good job there. All further lkinks in there articles are precious and helpful. I know the blog has a certain slightly homemade look (Sorry…). But please: don’t judge this blog by its layout (and don’t do so with mine also. I know, I really need an upgrade soon…). German only, I am sorry.

Farbtypthread bei den Beautyjunkies.
Thread in the beautyjunkies forum. German only again. 

Truth is beauty
Gaaanz schlimmes Websitelayout. Ganz schlimm. Abere inhaltlich astrein. Augen zu und aufs Wesentliche konzentrieren.
Ooooh, I know, sueprbad layout. Superbad. But please again: don’t judge to early. The content is good. And it is in English!

Mehr gute Links wie gesagt auf einfachhaferbrei oder dann auch wieder auf Truth is beauty.
More links as mentioned above on einfsachhaferbrei and on truth is beauty. 

Viel Spaß!
Have fun!