26. Mai 2015

One year after the big cut – before & after

Exakt heute vor einem Jahr habe ich es nicht mehr ausgehalten und mich von meinen durch den damaligen Haarausfall stark ausgedünnten, leblosen Längen verabschiedet. 17cm sind in einem großen Schnitt gefallen (den Beitrag dazu findet ihr hier), insgesamt wurden 2014 sogar ganze 40cm gekürzt.
Seit nun schon 8 Monaten ist der Haarausfall aber vorbei und seit zienmlich genau einem halben Jahr lasse ich nun ohne weitere Schnitte wachsen.
It was exactly one year aho that I cut my more than hiplength hair back to waistlength in one big chop of 17cm. Due to the hairloss episode I was going through my hair had become terribly thin and so this had been the only right decision for me. Overall I cut 40cm in 2014. But the hairloss is over now for about 8 months and I am growing my hair back for six months now without further cutting.

Mai 2014: 5,5cm ZU, Schnitt von 96cm auf 79cm Länge
Mai 2015: 5,6cm ZU, 85cm Länge
May 2014: 5,5cm ponytailcircumference, cut from 96cm back to 79cm
May 2015: 5,6cm ponytailcircumference, 85cm length

Der Doppelbusen da ist übrigens mein Brustkorb. Ich hab habe von Geburt an dort  eine leichte Fehlstellung. Bisher war die aber nie so fotoversessen wie hier. 😉
The „doubleboobs“ you see here is actually my ribcage. My body is a bit out position in that area rigth from birth. But normally my ribs are not so excited to be shootingstars on my photos. This time they were. 😉

Man sieht sauber, wo die Haare aufhören. Klar sind das immer noch dünne Haare, aber sie sind gleichmäßiger, glänzender und guckt euch bitte mal an, was mit der Struktur passiert ist! Frizz zu Wellen. Alle Bilder zeigen ausgebürstete Haare. Nur die Spitzen habe ich bei den aktuellen Bildern etwas geknetet.
You can easily tell where my hair ends. Of course I still have thin hair, but it is more even, more shiny and please have look at the structure! Frizz to waves. All pics show brushed hair. I only formed the ends on the newest pictures with my hands a bit.

Nicht schön aber aussagekräftig ist diese Bilderereihe. Ganz links zeigt eindrucksvoll, weswegen ich schneiden wollte: die untere Hälfte (!) war fast unsichtbar, wenn sich die Haare bewegt haben und nicht nett auf dunklem Shirt rumgelegen haben. Geschnitten hatte ich damals so, dass der transparente Bereich dann noch die Zopfquaste vom Flechtzopf bildete. Man sieht gut, wie der dichte Blobb herunter gewachsen ist, auch wenn die Spitzen noch weit von einer vollen Kante entfernt sind. Ist aber derzeit auch nicht mein Ziel. Die Proportion von dichtem zu transparentem Anteil der Längen ist zigfach besser, das ist es, was zählt. Für mich.
This is not really a beautiful progressline but it shows what matters.On the left you see my horror before the chop: the lower half (!) of my hair had been almost invisibl especially when my hair moved and was not draped on a dark cloth for photos. The second picture shows how I cut: the seethrough area formed my braids tassle then. And the third now shows really nice that the thickness grew downwards. The ends are stil transparent but a thick hemline is not my momentary goal. The proportion of thick to seethrough hair is much better and that is what matters most to me.

Dieser letzte Vergleich ist für mich eigentlich der beste. Krankes Rastazöpfchen zu unscheinbar stumpfem, aber nicht mehr auffällig schlimmem Normalozöpfchen zu gleichmäßigem, seidigem Flechtzopf. Immer noch dünn. Klar. Aber vor allem der Vergleich von vor dem Schnitt zu jetzt ist krass. Auf dem mittleren Bild habe ich vor allem im unteren Zopfabschnitt locker geflochten, um den Taper optisch auszugleichen. Die Zopfquasten sagen eigentlich alles. Haarpinselchen zu Struppi, zu Seide.
Noch kein sichtbares Nachdicken an der Zopfbasis, aber das müsste in den nächsten Monaten kommen.
This last comparison is my favourite. Weak rasta to mousy shorty braid to even shiny braid. Of course still thin. But compare my braid now to the braid before the cut! On the photo in the middle I braided loosely especially at the lower end to even out my taper. Actually the tassles tell all you need to know: tiny fine brush, to dry and dull frizz tassle to shiny S-strand. No visible gain of thicknesss at the braids base yet but I am shure this will show soon.

click to enlaaaaarge 🙂

Vor allem über den Zopfumfang bin ich sehr glücklich, denn das sind schon 7mm mehr als zu schlimmsten Zeiten. Und 7mm sind viel! Vor allem im untern ZU-Segment entscheiden wenige Millimeter darüber, ob Frisuren machbar sind oder nicht. Und dass meine Haare jetzt auch länger sind, das nehme ich doch mit Kusshand noch dazu. Noch 11cm bis zu meiner alten Länge vor dem Schnitt und noch 18cm bis zu der längsten Länge, die ich je hatte.
Außerdem bin ich bereits jetzt (glaube ich) in der längsten schnittfreien Phase, die ich bisher überhaupt je hatte. Und wenn ich mir das so ansehe, wird diese Phase auch noch ausgedehnt. Zumindest ein bisschen.
Mein Zopfumfang steigt ziemlich konstant Monat für Monat um etwa 1mm an. Ich bin gespannt, wie lange dieser Trend anhalten wird. Und ob ich noch mal an meinen Bestwert von 7,8cm heranreichen kann. Aber erst mal ziele ich jetzt auf die 6cm. Also wird weiter gezüchtet, gehegt und gepflegt. Und Geduld geübt natürlich.
 Especially the ponytailcircumference makes me happe as it is already 7mm higher than it was it its worst. 7mm are a lot! Especially on the thinner end of hairvolume every millimeter counts and make all the difference wether a certzain hairstyle can be done or is impossible. Well and longer hair is alwys nice, isn’t it? 11cm to go to my old length before the cut and 18cm to go till I reach my longest length I ever had again. 
Besides that I have now (at least I believe so) the longest interval withoput any cutting or trimming at all. And when I look at the pics, I think this periopd will last a litte longer. My ponytaulcircumference increases relatively constantly one millimeter per month and I am excited how long this trend will continue. And who knows? Maybe I can reach again my personal best at 7,8cm again? One day? But first I aim for 6cm. So I keep growing and caring. And waiting of course. 🙂

31. März 2015

6 month without hairloss: progress pics

Ihr Lieben, es ist Zeit für ein Update – und ein erfreuliches noch dazu!
Mein Haarausfall ist nun ein halbes Jahr vorrüber und es wächst und wächst und wächst. Um euch das zeigen zu können, habe ich eine kleine Vergleichsstrecke gebaut. Die Vorher-Bilder sind allerdings noch nicht ein halbes Jahr alt, sondern sind von Anfang Dezember als ich das geringste Haarvolumen hatte, da war der Haarausfall schon etwa 6-8 Wochen vorbei. Die Haare dünnen aber natürlich noch eine Weile weiter aus, weil man ja auch ohne Haarausfall täglich Haare verliert.
My dears, it is time for a new update – and it is a happy one too! My hairloss is over now for half a year and my head is full of regrowth. To show you my progress I made some comparisons for you. The before-pics are not from half a year ago, but from early December when my hair was at its thinnest. Hairloss had been over then for already 6-8 weeks, but it is normal to keep loosing volume some month after the stop of the shed, because you still loose hair daily and the regrowth is much to short to fill that.

Gefällt mir! Mehr Länge und sie fallen in einer schönen Form. Darf so bleiben und weiter wachsen.
I like what I see. More length and a nice form. That may stay like this and keep growing a bit more.

Im Dezember lag mein Zopfumfang somit bei sehr knappen 5cm. Jetzt, Ende März, bin ich bei 5,5cm, schon gut messbar aber noch kaum sichtbar. Ich habe außerdem seit November nicht mehr geschnitten. Dadurch sind meine Haare sichtbar länger geworden, wachsen lassen war nun zum ersten Mal seit 2 Jahren wieder möglich. Das Spitzenvolumen ist aber natürlich etwas geringer, das seht ihr vor allem auf hellem Untergrund. 

So in December my ponytailcircumference was at 5cm, now by the end of March, it is at 5,5cm. Already measureable but not yet so much visible improvements. I havn’t cut since November, so the most obvious thing is, that I gained length. Something that had not been possible for me for two years.The ends have thinned of course as you see below on a lighter background.

Okay auf hellem Untergrund könnten meine Haare echt einen Schnitt vertragen.
Okay on a light surface my hair definitely needs a trim.

Insgesamt bin ich sehr zufrieden, mit dem, was ich da sehe. Auf hellen Untergründen könnte es immer besser sein, aber auf dunklen Farben sieht das alles sehr gut aus, vor allem für fast ein halbes Jahr ohne Schnitt.
In total I am pleased with what I see. On a light shirt there is much room for improvement, but on teal it is nice especially for hair that has not met the scissores for 5 month now. 

Lockere LWBs. Sieht eher so aus, als wäre der links eng gewickelt, ist er aber nicht. Der Dutt ist jetzt größer. Hier zahlt sich das Nachdicken zusammen mit dem Mehr an Länge am meisten aus. Und der Haaransatz ist wieder etwas gleichmäßiger. Die Lücke links im Nacken ist etwas aufgefüttert.
Fluffy LWBs. The left one looks as if I wrapped it tight, but it isn’t. The bun today is bigger. Here you see what regrowth together with 5cm more length add to a hairstyle. And what I am really happy about: the hairline in the nape is more even now. The almost bald spot on the left has filled up.

Eng gewickelte LWBs. Position nicht identisch, was aber auch daran liegt, dass höhrere Dutts jetzt wieder besser gehen, ohne dass die Seiten meines Kopfes licht aussehen. Auch hier sieht man: etwas größer und das doofe Loch im Nacken hat sich gut geschlossen. Und: vorn die Strähnchen vor den Ohren sind neu. Die zwei kleinen Beulen auf beiden Bildern, oben, dort, wo der Scheitel entlangläuft, das sind auch Neuwuchsbeulen. 😀
Tight wrapped LWBs. The positions are not identical, but that is also an improvement: now I can place my buns higher again without getting seethroughs at the sides of my head. Here too you can see a slightly bigger bun now and an even hairline in the nape. The littel bumps on top of my head on both photos are caused by regrowth next to my part. 😀

Was habe ich getan, um den Haarausfall zu überwinden?
Alles und nichts.
Am besten lässt es sich wohl damit zusammenfassen, dass ich einfach sehr gesund lebe. Gesundes, für mich (!) passendes Essen vorneweg, dazu Sport, frische Luft, Schlaf, positive Einstellung, bla… man kennt die Aufzählung ja. Niemand will sie hören, wenn man auf der Suche nach dem Schalter ist, den es umzulegen gilt, um gesund oder gesünder zu werden. Aber meine Lieben, diese Aufzählung ist der Schalter, wenn ihr so wollt. 
Ansonsten empfehle ich euch, solltet ihr selbst von Haarausfall betroffen sein, meine Haarausfall Hilfeseite hier und in dem Zusammenhang auch immer die Unterstützung durch einen Arzt. Mit ihm könnt ihr entscheiden, ob ihr vielleicht Supplemente braucht oder eine andere Störung vorliegt, bei der ein gesunder Lebenswandeln vermutlich auch alles andere als verkehrt wäre, es aber zunächst sinnvoll ist noch andere Maßnahmen zu ergreifen. 
Sanfte, vor allem auf die Kopfhaut angepasst Pflege und liebevoller Umgang mit den Haaren sollte sich von selbst verstehen, wenn man möchte, dass sie schön aussehen: Haarpflege ist super für das, was schon gewachsen ist. Kopfhautpflege für das, was noch wachsen wird.
What did I do to overcome my hairloss?
Everything and nothing. The best summary would be to say: I live a healthy life. Healthy food, fitting to my (!) digestion in first place and in addition to that sports, fresh air, sleep and a positive mind and heart. Blaaaa… You know this line. Nobody wants to here this when he or she is searching for the magic pill to adjust all discomfort. But hey, this somehow IS the magic pill. 
Besides that I recommand for all suffering from hairloss to read my hairloss help and FAQ here and to go and see a doctor. With his help you can find out what can help you recover quicklier, if there is something more imbalanced than „just“ a not so healthy lifestyle. He is the one to consult before taking supplements by random. 
Gentle, mild haircare and a careful handling goes without saying. Good haircare is for the hair you already have, good scalpcare for the hair which will grow in the future. 
Auch hier ist wieder eine andere Zopfposition möglich, ohne über den Ohren und an den Schläfen blank zu ziehen. Wenn ihr genau hinseht, seht ihr auch, dass alles vor den Ohren jetzt dichter bewachsen ist. Dass die Spitzen verfranselt aussehen, liegt an der anderen Zopfposition und eben daran, dass ich jetzt länger nicht geschnitten habe. Die Zopfbasis ist ebenfalls etwas dicker geworden.
Again here you see that I am now able to bind a higher ponytail than in December. My temples are not yet perfect, but the hair ther is much thicker than in winter. The ends of my hair look a bit messed up, which is also due to the changed ponytail position – and due to not cutting for so long. And if you know where to look you can see a tiny improvement at the base of my pony. It is a little bit thicker.

Ich für meinen Teil bin unsagbar froh und dankbar, dass ich nun auch endlich bei den Haaren die Früchte meiner Bemühungen ernten kann. An anderern Stellen (Ausdauer, Kraft, Hautbild) kann ich das schon lange. 

In einem halben Jahr werde ich einen neuen Verlgeich anstellen. Gut möglich, dass man den Neuwuchs dann bereits im Flechtzopf bemerkt. Erst mal werde ich jetzt noch ein bisschen wachsen lassen. Und mich dann bald darum kümmern, dass auch die Spitzen wieder dichter werden. Mal sehen, wie lange ich ohne Schere noch durchhalte.
Finally I have to say that I am so happy and greatful that I can now finally reap the benefits of all my struggles also here, concerning my hair. In other areas (endurance, strength, skin) I can do that for long already. Half a year in the future I want to make new progress pictures. And maybe we can see then first regrowth in the braid too. 
By now I will continue growing for a little while. And then soon, I will take care of my ends again to help them thicken up too. We will see how long I can persist the calling of the scissors.

Locker geflochtene Zöpfe. Hier sieht man natürlich noch nichts, fängt ja tief im Nacken erst an. Das wird noch dauern. Aber mehr Länge ohne nennenswerten Dickenverlust in den Spitzen.
Loose braids. Of course you cannot see any regrowth yet as the braids start low in the nape. That will take some more time. But I gained length without significant taper in the ends.

Eng geflochtene Zöpfe. Schön gleichmäßig, passt. Und wenn man sich ein bisschen was einbilden möchte, dann könnte es sein, dass es ganz oben im Zopf laaaangsam wieder dicker wird. Also wenn man es sehen will. 😉 Sonst eher nicht.
Tight braids. Espsecially the March-version is really even. And if you really want to see an illusion, you could say, that maybe, maybe the braid base starts to thicken up a tiny bit. If you want to see it. If not, then not. 😉
Hach ich bin wirklich hin und her gerissen. Wie immer. 😉 Die wiedergewonnene Länge gefällt mir sehr gut, aber wenn ich jetzt noch mal 4-5cm schneiden würde, hätte ich auch auf hellem Grund wieder volles Haar. Und mir ist es wichtig, dass die Haare gesund aussehen. Aber ich kann mich selbst bald ein Jahr nach dem großen Rückschnitt einfach nicht mit Längen kürzer als Hüfte/Steiß wirklich anfreunden. Das fühlt sich immer noch deutlich zu kurz an und nicht wirklich nach mir. Hmhmhm… Was meint ihr? Aber bitte nicht mit Steinen werfen. 😉
Oh well, I am so torn! As always. 😉 The regained length is something I really appreciate but if I cut about 4-5cm now, I could have a neat hemline and healthy looking hair even on lighter backgrounds. And it is important to me, that my hair looks healthy. On the other side even almost one year after the big chop I don’t feel comfortable with this shortness. My hairlength feels right at hiplength/tailbonelength and maybe downwards. This here is much too short in my eyes and does not really feel like MY hair. Hmhmhm… What do you think? But please don’t throw stones in your comments. 😉
9. Dezember 2014

Haarausfallupdate: Bestandsaufnahme

So Mädels, tief Luft holen, das sind ungeschönte Bilder für die Dokumentation. Mein Haarausfall ist nun seit 2 Monaten nicht mehr zurück gekommen und gaaanz langsam merke ich, dass Neuwuchs die Lücken schließt. Somit war Anfang des Monats Zeit den Ist-Zustand festzuhalten. Um später (ich denke in einem halben Jahr mache ich das wieder) schauen zu können, was sich getan hat.
Also hier sind sie. Meine Haare nach anderthalb Jahren moderatem bis starkem Haarausfall mit durchschnittlich deutlich über 200 Haaren Verlust am Tag, zu Spitzenzeiten zwischen 300 und 400. Ich zähle seit einem halben Jahr nicht mehr, aber die Knäule sind etwa auf ein Viertel geschrumpft seit dem Frühsommer (also auch da schon mit vergleichbarer Haarlänge).
Okay ladies, take a deep breath, I am going to show you the status quo of my hair after over one and a half year of moderate to severe hairloss (average of over 200 hairs a day, peak with about 300 to 400 hairs a day) . It is over now for two month and I notice first recovery on my head with much fingerlong regrowth. Even my ponytailcircumference slowly climbs up again. So I thought: let’s make pics to have a comparison sooner, to see  – hopefully! – some improvement.

Die kleine Außenwelle in den Spitzen macht die Kante optisch dünner. Auf Weiß ist noch sehr deutlich eine Dichtenstufe etwa 5cm oberhalb der Spitzen zu erkennen. Aber ich bin mit beiden Bildern total zufrieden. Ich kann also getrost auf allen Klamotten offen trage und das war seit langer Zeit mein erklärtes Ziel. Auch wenn die Hochzeit um ist, es ist einfach entspannt zu wissen, dass egal, was ich trage, sich der Dutt auch mal auflösen darf, ohne dass dann da optisch nur noch Gefranse übrig bleibt.
The slight wave in my tips make them look a bit thinner, but nothing to worry about though. On white you can still see a remarkable change in thickness about 5cm above the hemline. But all in all I am totally satisfied with theses pics. I can wear my hair down on all clothes. And that’s something important to me. Even though the wedding gown thing is over, it feels safe and comfortable not to worry about a loosening bun which might show crappy ends on a light coloured shirt. 

Lazy wrap bun fest und locker gewickelt. Locker ist er für mich in Ordnung. Was aber bei den Bildern deutlich wird: mein Haaransatz im Nacken hat ganz schön gelitten. Links ist ein richtiges Loch. Nicht kahl, also kein kreisrunder Haarausfall, aber da wächst derzeit kaum was langes. Bevor ich die Bilder gemacht habe, wusste ich das nicht. Hab mich ein bisschen erschrocken. Die Stelle ist etwa so groß wie ein 2-Euro-Stück.
Den Dutt kann ich auch aktuell kaum höher ansetzen, weil es sonst am Haaransatz überall wie hingekämmte Kopfhautblitzer gibt. Die Position ist so aber nicht optimal und für mich nicht grad schmeichelhaft. Mein Kopf sieht so ein bisschen aus wie eine Glühbirne.
A tight and a loose lazy wrap bun. The loose version is nice, I think, but I don’t like the tight one. So, let’s wrap it loosely, right? 😉 But what reaklly makes my sigh a bit is the state of my hairline. You can see a real gap at my nape where only few short hair is growing, it almost looks like a bald spot (it isn’t). Before I made the pics I did not know about that spot. It has almost the size of a 2 Euro coin. 
Besides that the position of this bun is not really flattering, but I can’t wear it any higher at the moment to avoid see throughs. Like this my head looks a bit like a light bulb. 

Flechtzopf ganz locker und ganz eng geflochten. Mehr Volumen kann ich da also nicht reinschummeln ohne einen Pancakebraid zu machen. Von der Seite seht ihr sehr gut wie dünn das Zöpfen eigentlich ist, obwohl es sich so artig volumig aufpuschelt. Zopfumfang von 5,2cm habe ich etwas weiter oben gemessen als ihr es auf dem Foto seht. Alle Haare vor den Ohren sind ebenfalls sehr licht, das ergibt gekämmte Kopfhautblitzer. Stramme Dutts und Zöpfe gehen deshalb grad nicht. Also gehen schon, gefallen mir so aber nicht.
Was mich aber freut, ist, dass ich oberhalb des Zopfgummis keinen signifikanten Dichtensprung mehr habe. Es tapert sehr gleichmäßig. Es sind wirklich nur die unteren 5cm, die noch mittelfristig weggetrimmt werden sollen. Der Rest ist im Rahmen seiner Möglichkeiten sehr in Ordnung.
A loose and a tight braid. And I rbaided as loosely as possible. More Volume is not possible with that hairstyle without useing the pancake technique. Looking from the side, you see how tiny the ponytailcircumference really is. My hair tends to be really volumous, which is nice for the ponytail, but at the base it is puny. The circumference is a t 5,2cm now, but I measured that a bit higher, than you see on the pics. Something else to note: Alle hair in front of my ears has thinned. There are seethroughs by the brush. That is why I don’t wear tight, high buns or braids. 
What I like to see, is, that in a braid there is not extraordinary taper above the elastic. My hair tapers regularly downwards. Only the very ends , the last 5cm which make the tassle are thinner.

Ich wünsche mir für den Vergleich in einem halben Jahr, dass natürlich der Haarausfall weiter fern bleibt, dass ich die dünnen 5cm noch loswerde, ich das Volumen auf über 5,5cm anheben kann und dass die lichten Stellen im Nacken und an den Schläfen zuwachsen.
Alles machbar, denke ich. 🙂
For the comparison half a year in the future I whish to get rid of the thin ends, of course I want the hairloss to stay away from me, maybe my volume rises ober 5,5cm and I want the almost bald spots to regrow enough hair to become invisible again.  That should be in the range of possible. 🙂

20. September 2014

Haarausfallupdate: Es ist so flauschig!!!

„It’s so fluffy! I’m gonna die!“

Und wie immer sieht man auf Fotos höchstens ein Drittel von dem, was da in natura herumplüscht.
Photos always show less regrowth than there actually is. I guess you can see here about one third of what you would see, if  your eally stand in front of me..

Ich habe TONNENWEISE Neuwuchs. Mindestens so viel, wie nach dem Eisenmangel. Ich bestehe bei manchen Frisuren nur noch aus Plüsch. Das ist erst mal nicht gar so hübsch, da es wirklich keine geschlossene, seidige Oberfläche mehr gibt, sondern nur noch Kükenflaum, wohin man schaut, aber wurscht: Newuchs! 😀
Mein Haarausfall dauert nun schon über eineinhalb Jahre und ist auch nach wie vor nicht in einem Bereich angekommen, den man zumindest mal als „ein bisschen viel, aber normal“ ansehen könnte, aber seit nun etwa 3 Monaten wächst es signifikant nach. Im Frühjahr habe ich ja erste einzelne neue Antennen gesichtet, aber vermutlich auch nur, weil ich danach gesucht habe. Das ganze Jahr vorher fiel es einfach nur aus und wuchs sonst so vor sich hin, keine Anstalten das verlorene Haar sofort wieder zu ersetzen.
Jetzt dagegen büschelt es an allen Stellen hervor. Egal wo ich aufscheitel: kurze, neue Haare!
Besonders stark ist es in den Bereichen, die zeitweilig fast einen völligen Kahlschlag erlitten hatten (was so schlimm war, dass ich zunächst dachte, es wäre kreisrunder HA, war es aber nicht. Es war nur sehr, sehr licht und die verbliebenen einzelnen Haare sehr, sehr fein). Hinter den Ohren wachsen mir quasi Plüschflügel. Der Haaransatz rundum flust vor sich hin. Mein Scheitel hat einen Mini-Irkosenschnitt.
Fotografieren lässt sich das leider denkbar schlecht, aber vor dunklem Hintergrund bekommt ihr schon mal eine ungefähre Vorstellung davon: vor denm Ohren wachsen mir immer längere „Herrenwinker“, um den Stirnhaaransatz rollt sich eine kleine Tolle auf, hinter den Ohren besagter Kükenplüsch und im Nacken sind sogar schon ein paar längere Strähnen dabei.
Was ihr außerdem seht, ist meine natürliche Haarstruktur jetzt 3 Jahre nach dem großen Shed: deutlich wellig, durch die unterschiedlichen Längen aber leider vorrangig zerzaust. Wurscht: Neuwuchs! 😀
Vermutlich werde ich bald noch welliger bei dem Schwung an neuen Haaren, der sich gerade bereit macht. Wobei es nur die ersten 20cm der neuen Haare sind, die sich so deutlich wellen. Ich vermute, dass es wie bei Babyhaar ist: viele Kleinkinder haben Löckchen, bis man sie einmal schneidet, dann sind sie weg.
Die ganz neuen Härchen haben zumeist etwa 3-6cm Länge und es kommen noch mehr kürzere nach.

Eine meiner aktuellen Frisurenstandards: der Top-Knot oder wegen mir auch „Bloggerdutt“. So mit krebsspange hält der wunderbar, der Oberkopf ist schön locker und volumig und der klappt sogar an den übelsten Bad-Hair-Frizz-Days. Krebsspangen sind an sich nicht so meine Lieblinge, aber seit ich diesen Dutt öfter trage, habe ich sie doch ständig in Verwendung, Eine Flexi hält nicht, ein Ficcare drückt zu platt und ziept bei diesem Dutt, nur Pins allein sind nicht stabil genug.
One of my momentary favourits: the top knot with a claw clip. Normally I don’t like those plastic crabs, but for this hairstyle they work best. Ficcare make the bun to flat, flexi can’t fix it enough, the same for only pins.

Wie kommt’s?

Haarwasser abgesetzt
Ich habe vor etwa 4-5 Monaten das Haarwasser ausschleichen lassen und dann abgesetzt. Das ist somit doppelt positiv: nicht nur, dass ich trotz des Absetzens keinen vermehrten HA bekommen habe. Nein, es wächst sogar nach. Und die Chemiekeule samt Hormoncocktail bin ich auch los. Und das Beste: das bedeutet, dass es nicht zwingend androgenetischer HA sein muss, denn ganz offensichtlich war die Wirksamkeit des Haarwassers marginal bis nicht vorhanden. Zumindest in dieser Runde.

Kopfhautölen mit Bringaraj
Dieses Arjurvedische Haaröl habe ich mir im Frühjahr gegönnt und meine Kopfhaut bekommt 2-4x die Woche davon eine ordentliche Ladung ab als Pre-Wash-Kur, oft über Nacht. Um euch das Googlen zu erleichtern:  Bringaraj heißt auch Eclipta Alba oder False Daisy. Es ist Bestandteil von khadis vitalisierendem Haaröl und ebenfalls vieler anderer indischer Haaröle. Ihm wird eine vergleichbare Wirkung wie Minoxidil (Wirkstoff von Regaine) nachgesagt, das hat mich neugierig gemacht, deshalb habe ich es gekauft. Meine Bezugsquelle ist Seyfrieds.
Auch wenn fraglich ist, ob das nun den Neuwuchs tatsächlich gefördert hat: fest steht, dass ich seit dem kein Kopfhautjucken mehr habe und dafür war ich sonst immer sehr, sehr anfällig. Das Bringaraj stinkt übrigens deutlich weniger, als befürchtet. Nach dem ersten Öffnen war es ziemlich fies, aber der Geruch hat sich schnell verflüchtigt. Das khadi Öl riecht bedeutend strenger.
Nachdem ich das Video von Lilith Moon über ihre Ölexperimente gesehen habe, halte ich meine Ergebnisse aber gar nicht mehr für so abwegig. Wobei man bei Lilith den Faktor „verminderter Haarbruch durch bessere Pflege“ nicht vergessen darf, da sie ja blondiert.


Sport und Schlaf
Seit etwa drei Monaten hat sich mein Aktivitätslevel deutlich verändert. Ich treibe bedeutend mehr Sport, bin mehr an der frischen Luft und ich schlafe mehr. Da ich, was diesen Punkt angeht, auch schon andere körperliche Benefits genieße, ist es ebenfalls nicht ganz abwegig, dass auch ein bisschen was von der neuen Energie in meinen Haarwurzeln ankommt. Anggekurbelter Stoffwechsel und bessere Regeneration wären da die Stichworte. Übrignes wieder nicht nur ein subjektives Gefühl, sondern auch meine Blutwerte werden nach wie vor besser, sogar mein Eisen stabilisiert sich immer mehr. Da war gutes Essen auf jeden Fall die Zündung, aber die Flamme brennt heller, seit ich noch ganzheitlicher mit mir selbst umgehe.
Sülz, ja ich weiß, die alte Leier. Aber wenn es denn doch nun mal stimmt?
Calpea sana ex corpore sano. 
Oder so. (Übersetzung ohne Gewähr)

Woran liegt es nun?
Man weiß es nicht. Vielleicht an allem zusammen ein bisschen? Da jeder Punkt für sich aber schon genug Vorteile hat, um es beizubehalten, auch ohne Einfluss auf Haarausfall, rühre ich das Haarwasser nicht mehr an, treibe weiter Sport, schlafe viel und pflege meine Kopfhaut mit dem Bringaraj. Dass ich sehr clean esse, muss ich glaube ich nicht mehr sagen.

Meine Haare enden etwa bei dem weißen Fond. Auch wenn sie an dem Tag wirklich sehr frizzig und zerrupuft waren: auch an einem seidigeren Tag sind sie etwa bis hoch zu dem dunkelroten Querstreifen meines Hemdes durchscheinend. Wird also Zeit wieder was zu schnreiden. Ich freu mich schon drauf. 🙂
My hair ends at the with fond. It was super frizzy that day, but even in when silky the ends are seethroug up to that one darkred stripe of my blouse. So I look forward to my next cut. 🙂

Mein Zopfumfang ist natürlich noch völlig unbeeindruckt von den neuen Babyhaaren, die sind ja noch viel zu kurz. Da ich weiter Haare wie ein Retriever Plüscheinhorn, nimmt mein Hauptvolumen weiter ab – obwohl mein Oberkopf von Tag zu Tag voller wird. Ich habe nun im Nacken unter 4cm Zopfumfang und die letzten 10cm sind sehr stark ausgedünnt, was bei meinen pferdeschwanzbildern ja sehr offensichtlich wird. Beim nächsten Trimm werde ich wohl noch mal mehr Länge lassen als nur auf 80cm zurück zu gehen.
Aber der volle Oberkopf ist keine Einbildung, es ist nicht nur Plüsch: wenn ich mir eine Assipalme binde, dann habe ich dort stabil über 6cm. Das stimmt mich sehr zuversichtlich.

Edit: Ganz vergessen zu sagen: Das hier war einer der zwei Songs, die wir für die Hochzeit für den Tanz geplant hatten. Vorher ne Schnulze von Coldplay (Atlas) und dann zur Tanzflächeneröffnung den hier. Wurde nichts draus. Es war so heiß, dass alles draußen saßen und man konnte draußen die Musik nicht genug hören. War trotzdem schön. 🙂

Happy regrowth!
At the moment I look like a baby chicken on my head: everthing is overgrown by soft, fluffy babyhair about some centimeters long. I am still shedding, but this huge amount of regrowth makes me face my longhair future all optimistic: I shed over 1,5 years now and my lengths keep thinning, but during all the time I have had no significant regrowth. Some new antennas here and there, okay, but you really had to look for them, I mean you had to know what to look for to find them. But since July (three month) it is visibly regrowing. It seems even more as after the irondeficiancy. Especially the areas behind the ears are all fluffy. That were the areas where I shed the most. Some months ago it looked similar to alopecia areata, but it wasn’t. It was only really, really thin. 
So now my head looks as if I am growing an extra mane.
How comes?
First: I stopped working with my hairtonic in May. Regrowth now is a double good as I was a bit frightend to shed even more without my medical little helper, but that didn’t happen. As a bonus: no more agressive chemicals and hormones on my scalp.
Second: I am treating my scalp for three month now with bringaraj, which is an ayurvedic hair oil (you can find it as ingredient in khadi’s vitalizing hair oil for example), also known as false daisy or eclipta alba. Some sources say, that it works similar to minoxidil, the active agent of Regaine. Whether it helped my regrowth or not, it definitely cared about my scalp which stopped being itchy-bitchy, a problem that occours very often on my head. 
Third: Since June I remarcably changed my activity level: I am exercising regularly and I rest and sleep much more. My overall health and metabolism profits a lot! Even my doctor noticed my visible changes and found them proofed  in my blood levels. 
So what was the real helper? One of the three reasons? Two? All three? None? I don’t know. But as I definitely profit of all changes I will cling to them, wether it has a connenction to my hair follicles or not.
As my regrowth is still that short and I am still shedding like a retriever, my ponytail circumference is still decreasing. I am under 4cm at the nape now and my ends are really thin again, as you see it on the ponytailphotos, so I will cut a bigger  part next time. But hey: regrowth! And on the very top of my head the regrowth is already mighty enough to build a ponytailcircumference over 6cm.
What you also see is my natural hairstructure on the photos with my new very wavy hair. The old straight hair is almost completely gone, what is left is the regrowth from 2011, after the irondeficiancy. The lower 20cm are all wavy and I guess it is the same phenomenon as that which you see on small children: many have wavy or even curly hair as toddlers. But after a first chop the curls are gone. Only the tips were curly. So I guess with that amount of regrowth on my head I will stay curly-fuzzy-fluffy-frizzy for a long time. And then, one day, when the shedding is over and the tips have reached a „long“ length to get trimmed, then I might be back to straight hair.
If not, well, then I am also happy with wavy hair. It is only that I am sometimes a bit astonished when I look in the mirror and see a slightly curly girl looking back. 🙂

14. April 2014

Da hängt was raus…

… aus dem Dutt.
Kleines Haarausfall-Update mal wieder. Es wächst gut nach, aber es fällt auch weiter viel aus – hauptsächlich langes, altes Haar, der Neuwuchs bleibt ziemlich verschont und sprießt so vor sich hin. Und hängt bei einem Sockendutt nun also etwas unvorteilhaft aus dem Mittelloch heraus. Nun ja. Trotzdem eine schöne Frisur mit viel Volumen, die wird auch weiterhin im Repertoire bleiben.
There is something hanging out of my bun. Little hairloss update again. Regrowth is full and strong, but I also still shed a lot of hair. It is mostly old, long hair that I lose and the new regrowth remains untouched and growing. And as you see, sometimes it peers out of my hairstyles, like here out of the centerhole of my sockbun. Oh well. Nevertheless this is a nice hairstyle for big volume, so it will stay in my repertoire.

5. Februar 2014

super long wedding hair

*please read the italic version for translation*

Tut mir Leid, leider nach wie vor keine Bilder vom Hochzeitskleid. Aber vielleicht mögt ihr ja auch die Bluse? Ich hab sie getragen, da ich am Montag meinen Termin bei der Schneiderin hatte, um das Kleid anpassen zu lassen. Es ist mir zu weit (natürlich, denn die Probemodelle sollen ja möglichst vielen Bräuten einen Eindruck davon geben können, wie es dann fertig aussieht. Somit sind diese Ausstellungsstücke nicht in allen Größen im Laden. Mein Kleid ist ein solches Ausstellungsstück, was prima ist, denn dadurch habe ich es uzm Saisonwechsel deutlich reduziert bekommen.), aber glücklicherweise passt die Länge. Bei der Schneiderin habe ich meine Haare aufgemacht, um einmal das Gesamtbild aus Kleid, Schuhen, Schleier, Frisur und Haarschmuck sehen zu können. Und – welch ein Glück! – auch wenn ich die Locken auf den Blusenfotos nicht so wirklich super fand, auf dem Kleid sah alles sehr stimmig aus.
Ich habe dieses Mal mit einem größeren Lockenstab bei niedrigerer Temperatur gearbeitet und offensichtlich waren die 110°C nicht ausreichend. Ich hatte auch bis auf Schulterhöhe alles gelockt, aber das hat sich sofort wieder ausgehangen. Wie auch immer: mir gefällt Länge und Dicke. Aber der vergleich meiner eigenen Haare ohne Tressen ist schon brutal. Da musste ich dann wirklich einmal für euch ranzoomen, damit ihr seht, dass die letzten Spitzen schon länger als die Bluse sind. Nun, mit dem Thema werde ich mich nach der Hochzeit beschäftigen. Für den Moment heißt es: richtigen Lockenstabdurchmesser, richtige Temperatur udn richtige Wickelhöhe herausfinden.

 Well, no, still no photos of the dress. 🙂 But maybe you like my blouse too? I wore it because last MondayI had my meeting with the taylor to make my bridal gown (which is too large for me) fit my frame. Luckily the length is perfekt, so I have not to spent money on shortening it. At the taylor’s I let my hair down to see how it looks alltogether: dress, veil, shoes, hairaccessoire. And even though I was not satisfied with the curls, as I was still at home and took theses photos, they turned out really nice with the gown. 🙂
This time, I used a bigger curling iron with lower temperature, but as you see, the temperature was probably too low. Nevertheless: I like the length and thickness. The comparison to my own hair is brutal. From the fullbody photo you would think that my so called „hemline“ ends a bit past the top. But well, I can work on that after the wedding. For now I have to find out which curler diameter is right together with which temperature and where to start curling the strands.

21. Januar 2014

Hairloss Update

*please read the italic version for translation*

Zweieinhalb Jahre nach dem großen Eisenmangelhaarausfall sieht es nun so aus: der Neuwuchs hat Schulterlänge überschritten (zumindest hinten), die neuen Haare von 2012 flusen auf Ohrhöhe herum und das, was sich an den 2013er Shed anschließt sprießt fröhlich am Scheitel und Oberkopf vor sich hin. Damit sehe ich wieder aus, als wäre da irgendwie ein total verschnittener Bob unter meinen langen Haaren und einen richtigen Flusenhalo habe ich auch öfter, aber man will ja nicht meckern. 🙂 Es wächst und das nicht zu wenig. An meinem Flechtzopf sieht man am besten, was für einen deutlichen Unterschied das macht. Toll, was da alles kommt, aber auch erschreckend, wenn ich daran denke, dass ich diese Massen innerhalb weniger Monate 2011 verloren habe. Man sieht, dass es mehr als die Hälftre war.

 So two and a half years after the irondeficiancy the big regrowth blob overgrew shoulderlength. The 2012 regrowth is at about earlength and makes me (again) looking like I wear I halo bob hairstyle. And than the regrowth of 2013. It is not that compact as the new hair of  2011 and 2012 because the shed lasted longer and had no abrupt ending. But there are lots of new sprouts along my part and peaking through all over my crown.
I can show you my braid which shows best were my regrowth is at the moment. And my head right after a walk in the park with damp air and a bit of wind.Amazing how much there is growing. But also scary when I imagine, that I lost this enormous amount of hair within a few month in 2011. You can see that it was more than half of my overall volume.

28. Oktober 2013

How to use Clip-in Extensions

*please read the italic version for translation*

Werbung, da Markennennung

Der Monat neigt sich dem Ende zu und wenn ich hier noch eine Sache auf jeden Fall unterbringen möchte, dann doch das Thema Clip-ins. So oft nachgefragt und auch schon so lange in der Coming-Soon-Liste, das muss jetzt einfach sein. Auch hier: Ich war so frei mit älteren Bildern zu arbeiten, da ich das schon mal für das LHN fotografiert hatte.
Thin-hair-hairstyle-October is already almost over but if there is one thing I want to talk about, it’s the clip-in-extension topic. Similar to the parandi-post I use older pics here, because I have already made a post like this some times ago for the LHN.

Basics: Worauf man bei Clip-ins achten sollte
Nun, die Farbe, die Struktur, die Länge, die Dichte und die Qualität der verarbeiteten Haare müssen stimmen und zum eigenen Haar passen, um sich gut einzufügen.
Ich spreche hier grundsätzlich von Echthaar. Kunstfasern machen Spaß für Farbeffekte und mal so ab und zu. Eine Verlägnerung oder Verdichtung, die echt aussieht, ist damit aber nicht möglich. Kunstfasern sind witzig für Perücken und Verkleidungen.

Meine Clip-.ins in verschiedenen Längen und Farben – und mit einem falsch angebrachten Kämmchen.
My clip ins  with different lengths and colours – and a wrong attached comb.

Farbe: Gute Shops bieten Farbbestimmungen an. Via Foto (halte ich nicht viel von), via Testsrähnen, die man bestellen muss oder via Teststrähnen, die man dort hin schickt (gesammeltes Haar aus der Bürste). Lasst euch nicht von Bildschirmfotos beeinflussen. Die geben nur eine Tendenz, mehr aber auch nicht. Billige Extensions gibt es meist nur in strohblond, schokobraun, gefärbt-rot und schwarz. Die an sich verbreitetsten Mitteltöne findet man bei sehr viel weniger Herstellern.
Struktur: Oft gibt es nur die Wahl zwischen glatt und stark gewellt. Locken sind selten, Zwischenstrukturen sind fast unmöglich zu bekommen. Die Haare, die ich hier als „glatt“ bekommen habe, sind etwa 1b bis 1c-glatt. Man merkt, dass das Haar ursprünglich einen leichten Drall hatte. Wäscht man die Tressen, kommt die natürliche Struktur wieder raus. Somit habe ich mit meinem Haartyp viel Glück, da er gut zum Zweithaar passt. Struktur bedeutet aber auch: wie dick ist das einzelne Haar? Chinesisches Haar ist das günstigste, aber auch das dickste. Es kann geradezu drahtig sein und hat viel Sprungkraft. Für das typische eher weiche Mitteleuropäerhaar ist das weniger geeignet. Indisches Haar hat meist eher eine M-Struktur und passt besser. Feine F bis M-Strukturen sind am seltensten und auch am teuersten, da hier dann oft Osteuropäisches Haar verwendet wird.
Länge: Wenn ihr verdichten wollt, zieht einen Querscheitel von Ohr zu Ohr am Hinterkopf entlang und messt von dort an abwärts. Das ist etwa die Länge, die ihr braucht. Da ihr bis zum Nacken runter clipsen könnt, können die Tressen damit noch gut 5cm mitwachsen. Bei Verlängerungen seid ihr freier. Die meisten Hersteller bieten Längen bis zu 50 oder 60cm an, länger ist dagegen sehr rar. Das entspricht Längen von grob 75 bis 90cmSSS, je nachdem, wie groß euer Kopf ist und wo ihr einclipst. Ich selbst habe Tressen von 65-70cm Länge, die für meine 95 bis 100cm SSS gut zur Verdichtung passen.
Dichte: Je dichter, desto voller das gepimpte Haarkleid, klar. Aber auch: je dichter, desto schwerer. Bedenkt das, das kann nach einer Weile besonders bei langen Längen ganz schön ziehen, auch, wenn ihr sauber eingeclipst habt. Viele Hersteller bieten unterschiedliche Dichten an. Meist werden dabei mehrere Tressen übereinander genäht und an einem Kämmchen befestigt. Ich habe doppelte bis dreifache Dichten hier, je nach Tressen. Das erfüllt seinen Zweck für mich am besten, ist aber wie gesagt schwer. Für offenes Haar ist das nicht angenehm, außer für ein paar wenige Stunden. Bei kürzeren Haaren mag das länger gut gehen.
Qualität: Die Tressen müssen sauber vernäht sein, sonst verlieren sie Haare. Die Kämmchen sollten Lackköpfchen an den Zinken haben, damit sie nicht kratzen und eine Silikonbeschichtung am unteren Clip, damit das Eigenhaar geschont wird – außerdem halten die Tressen dann besser. Wenn die Gummierung noch über die Ösen geht, um so besser, manchmal verhaken sich dort sonst einzelne Härchen und das kann ganz schön fies ziepen. Das Haar sollte schonend gebleicht worden sein, sonst habt ihr dasselbe wie mit allen blondierten Haaren: spröde, trockene Fasern. Somit ist es gut, die Haare vor dem Kauf anfassen zu können. Geht das nicht, informiert euch online. In der Regel gibt es nach einem moderaten Rechercheaufwand  genügend Bewertungen. Das hat mich vor einigen Fehlkäufen bewahrt. Die ersten Treffer bei Google sind nicht unbedingt die besten.
Herkunft: Das ist etwas, was ich auch gern verdränge. Aber man sollte zumindest einmal drüber nachgedacht haben. Echthaar bedeutet selbsterklärend: Menschenhaar. Die Herkunft nachzuvollziehen ist oft nicht ganz leicht und auch ich muss ein Stück weit einfach darauf vertrauen, dass das, was die Shops auf ihren Websites veröffentlichen, stimmt. Da bei dem langsamen Haarwuchs davon ausgegangen werden kann, dass Menschen nicht wie Pelztiere gehalten werden, ist der schlimmste Gedankengang schon mal beiseite getan. Gott sei Dank.
Nichts desto Trotz: Wo kommt denn die ganze Menge an langem Haar her, das hier in Europa und in Nordamerika so gern zu Extensions verarbeitet wird? Die größten Importeure sind China und Indien. Chinesisches Haar ist am günstigsten, mir fiel es aber immer schwer nachzuvollziehen, wo es genau herkommt. Wieso sollte jemand seine superlange Mähne abschneiden? Für ein paar Scheinchen? Hm. Bilder im Kopf von unglücklichen Frauen mit plötzlich kurzem Haar. Bei den Osteuropäern sieht es für mich ähnlich aus. Müssen da junge Frauen aus finanzieller Not ihre Schöpfe lassen? Ich weiß es nicht. Aber ich habe keine andere plausible Erklärung dafür, weshalb man so schönes langes Haar in rauen Mengen abschneiden sollte. Wären es nur vereinzelte Frauen, die eben Lust auf einen Kurzhaarschnitt haben, dann müssten die Extension um ein Vielfaches teurer sein. Bleiben die Inder. Und damit sind wir beim indischen Tempelhaar. Die Pilger opfern dort ihren Haarschopf freiwillig aus religiösen Gründen. Ob ihnen wirklich bewusst ist, dass das Haar weiterverkauft wird, weiß ich nicht. Darf man den verschiedenen Berichterstattungen glauben, so werden die Schöpfe dort aufgekauft und weiterverarbeitet. Ein Teil des Gewinns fliest zurück zum Tempel.
Auf jeden Fall ist diese Herkunft für mich die einzige, die ich in Ordnung finden kann. Bei meinen älteren Ursi-Tressen kann ich aber leider nicht sagen, woher das Haar kommt. Xtend-yourhair kommunizieren indisches Tempelhaar als Bezugsquelle auf ihrer website. Ich muss zugeben, dass damals, als ich bei Ursi bestellt habe, ich die Frage nach der Herkunft auch einfach überhaupt nicht präsent hatte.

Alte Farbproben von xtend-your-hair – mittlerweile haben sich die Farben geändert!
Old colour swatches from ctend-your-hair. Meanwhile they have changed the colours!


Basics: What is important on clip-in extensions?
Colour: Of course the additional hair should match your own haircolour, or at leats be as close as possible. Good shops offer  help to find your colour. Some have test strands you can buy for small money, some ask for a strand of your hair, which you can send in in an envelope, so that they can tell your the perfect match or some ask for photos of your hair. I recommand only the first two choices. You know my photos here. Depending on the photo I would get goldenblonde, ahsbrown or slightly coppery colour recommandations.
Never ever judge the coulur you see from the colourswatches on the shops’s homepages. They help to find a range, but if you order ony atfer looking at the pics, that’s colour lottery.
Strucutre: Normally you can choose between straight or wavy hair. Sorry for the curlies here. Straight hair extensions are often between 1b and 1c. Brand new they often look like 1a, but after washing the underlying structure comes out. So for me it is easy to find a structure blending in smoothly with my own structure. But it is not only the wavyness: the thickness of the single hair must be considered too. Chinese hair is ess expensive, but iot is also the thickest, it is mostly real C-type hair. Indian hair is softer with around M-type hair. If your hair has an F-type you will always feel the difference between your own and the fake hair. Try to find smooth M-hair.
Length: If you want to fill up your own length with volume (like I do, when I use my clip-ins), you need  am matching length. Measure from the back of your head downwards. That’s the length you need.If you clip in deep in the neck maybe 5cm shorter can be sufficiant too. If you want to extend your hairlength, simply chose what you like.
Thickness: Often you can choose from different thicknesses. More thickness means more hair of course, more volume, but also more weight, especially with longer lengths. I have double or even triplle thickness clip-ins here. There are perfect for my pruposes, but unbraided, worn down they become heavy on my scalp quite soon, That’s something for a few hours on an evening occasion but nothing for an all-day-long hairstyle.
Quality: Take a look at the little combs which serve as clips: The prongs hsould be coverd with small lacj-heads and there should be a silikonlayer on the lower part to protect your hair and give more grip, when clipped. The hair itself should be smooth and flexible. Remeber: extensions are bleached and afterwards dyed. They are always not in best condition tehrefore (unbleached, natural hair is so expensive, I don’t really mention it here). The tresses should be sewn properly. If not, they will suffer from hairloss. 
Origin: Yes, we have to talk about that too. Extensions are made of human hair and therefore there must be a lady (or gent) out there who cut her (or his) hair so that I can wear it now. Why should she do that? Is she paid well for it? There are three main origins af exntension hair: China, India and Eastern Europe. When I think of China and Eastern Europe I cannot imagin a reason why someone there should cut their hair and give it away – no other reason than being really in need of money. Or worse: someone else forces them to cut, because this „other one“ wants to demonstrate his power. Talking away a ladies hair is a very harsh akt of supression. Pictures of unhappy girls and women in my head, suddenly shorthaired. That’s nothing I want to wear an my head. If there were only few ladies who go to the hairdresser’s and ask for a short cutand there is this long hair simply „over“, hm, than extensions had to be much moire expensive as they already are. So that’s not the point.
What about Indian hair? In India there is a certain place of pilgrimage, whre the pilgrims sacrifice thair hair. It is like a donation to the temple. I guess they don’t really now, what is done with their hair afterwards, but they give their manes voluntaryly and that’s the point. The hair is sold an a certain (probably quite small) amount of the money returns to the temple. 
In brief: this origin is the only I can accept for me. According to their website communication xtend-your-hair.de sells Indian temple hair. Ursis gives no information about that on their website. And I have to admit that two years ago, when I bought my ursi-extensions, I did not ask this question, I didn’t even have  it on my mind.

Haarfarbe bestimmen. Bei mir passte am ehesten haslenussbraun.
Finding the matching haircolour. For me Hzalenutbrown was closest.

How to use Clip-in Extensions

Für offenes Haar
1. Clips auf
2. Querscheitel ziehen, Deckhaar hoch
3. Kämmchen einschieben und zwar schön eng und ordentlich. (idealerweiese näher am Querscheitel, als ich das auf dem Foto gemacht habe)
4. Deckhaar drüber fallen lassen.
Einkämmen, fertig.
Je stärker die eigene Schnittkante ist, desto schwerer fügen sich die Extensions ein. Stufenschnitte oder fedrige Kanten helfen enorm. Vor allem, wenn die Haare nicht nur verdichtet, sondern verlängert werden sollen, ist der eigene Haarschnitt ein wichtiger Punkt, damit es nicht sofort als Fake auffällt.
For wearing your hair down
1. open the clips
2. make a half-up and lift the upper hair away
3. clip the extensions in the hair below the half-up, all neat please, 🙂
4. let go of the half-up-hair
comb to blend in
and that’s it.
If it blends in smoothly depends not on the extensions you buy, it depends on your haircut.The thicker the hemline, the worse for hairextensions. A layerd cut is best especially with a feathered hemline. You see, my hair is thin in the ends, I really have no hard hemline. But still my haircut is far a way from optimal to blend in with longer clip-ins. Most shops offer length till 50 or 60cm. Longer is pretty rare. My longest clip-ins are 80cm long (in fact, they are longer, but I bought them as 80cm).

Für einen Pferdeschwanz
Inneren Pferdeschwanz abteilen, Resthaar wegclipsen.
Clip-ins um den Pferdeschwanz herum einclipsen.
Resthaar lösen und drumherum legen, mit zweitem Haargummi fixieren.
Voilà, ein dicker Pferdeschwanz.
Hier blenden die Haare besser ineinander, auch wenn bei offenem Haar vielleicht Probleme mit der eigenen Schnittkante auftraten.
For a ponytail
Make an inner ponytail and clip away the remaining oputer hair
clip in the extensions around the base of the ponytail
open the remaining hair and drape it aoround the inner ponytail with the extension
Fix it all with a second hairband.
Et voilà: a thick ponytail.
Like this your own hair and the extension blend in more smoothly, even though you might have difficulties to wear them down.

Für Dutts (mit nur einer, schmaleren Tresse)
5. Pferdeschwanz binden (optional mit einer weiteren Tresse im inneren, so wie auf dem ersten Foto gezeigt).
6. Tresse oberhalb einclipsen.
7. Eigenes und Fake-Haar flechten oder kordeln.
8. Clip oben wieder lösen, zuclipsen ohne am Kopf befestigt zu sein.
9./10. Zopf aufrollen und den Clip damit verdecken.
Dadurch hält das Fake-Haar garantiert ziepfrei und 100%ig haarschonend.
For buns (with only one, smaller clip-in)
5. Make a ponytail (optional with another clip-in on the inside, like you see it on the first pic).
6. Clip in the extensions over the base.
7. Braid or ropebraid both: your hair und the extensions.
8. Open the clip and free it fromn your headm than close it again.
9./10. Wrap your braid around the base and cover the combclip like this.
Like this you have a bigger bun absolutely without causing damage, because the clip does not remein in your hair. 

Die Tressen können auch noch näher am Querscheitel eingclipst werden
The extensions can be clipped in even closer to the part.

 

 

 

Gute Videoanleitungen findet ihr bei Lilith Moon, sie ist auf jeden Fall die Queen of Clip-ins. Aktuell mit rosa Haar. 🙂 Sonst in Blond.
Perfect videotutorials can be found on Lilith Moon’s youtube chanel. She is really the queen of clip in exctensions. Normally in blonde, at the moment with pink hair. 

Konkret welche Tressen hast du?
(Fotos siehe oben)
Ich habe Tressen von ursis-haare.net mit 65-70cm Länge, Mischfarbe dunkelblond und erdnuss, maximale Dichte. Die Tressen habe ich schon bald zwei Jahre und es ist kein Vergang an ihnen, obwohl ich sie regelmäßig trage. Die Haarstruktur ist griffig, aber noch nicht zu starr für meine eigene, die Kämmchen und Nähte sind sauber verarbeitet. Sehr guter Service. Der Shop ist in Österreich, aber ich zahle gern mehr Versand, da mich die Qualität überzeugt hat.
Gleichwertig ist für mich xtend-your-hair.de. Deutscher Shop mit Überlängen bis zu 80cm Haar. Tatsächlich sind meine Tressen sogar über 90cm lang, was eine Länge ist, die man sonst fast gar nicht bekommt. Ich habe auch hier die doppelte Dichte und die hochwertigen Kämmchen, Farbton haselnussbraun. XTYH hat mehr Haarfarbauswahl als Ursi, allerdings hatte ich da schon einen Reinfall mit den Probesträhnen und der dann tasächlich gelieferten Farbe. Durch mein ausgeprägtes Weathering war das nicht SO schlimm und fügte sich dennoch gut ein, aber an sich sind Tressen, die gut 2-3 Nuance heller sind als bestellt schon ein Ärgernis. Die Haare sind weicher als bei Ursi und die Frabe nicht gemischt, dadurch etwas natürlicher. Dafür sind die Nähte und die Kämmchenanbringung bei Ursi besser.
Beide Shops würde ich weiterempfehlen, es kommt eben etwas darauf an, worauf man mehr Wert legt: perfekt vernähte Tressen oder Überlängen und eine sehr gute Farbauswahl.
Die 80cm Tressen sind wirklich sehr schwer vom Gewicht und auch das Handling hat es in sich. Wer noch nie Clip-ins hatte, könnte damit überfordert sein.

Okay, and which clip-ins do you have?
I have clip-ins of ursis-haare.net (60-75cm long, maximum thickness, mixed colour of darkblonde and peanut) and of xtend-your-hair.de (80cm long, hazelnutbrown, double thickness). In fact the XTYH-tresses are even longer, over 90cm and that is very rare. They have more colours available but I have already experienced an annoying mistake, as I got the wrong colour which was 2 or 3 nuaces lighter than I had ordered.Not too bad, as I have that much weathering, but nevertheless a mistake. XTYH hair is a bit finer than Uris’s hair and I like the colours (if they are correct). Ursis tresses are a bit neater. So I like them both it simply depends of what you prefer: perfectly sewn tresses or superlength and a wide variety of colours.
My 80cm tresses are really heavy. If you want hair that long, be warned: if you have never ever worn clip-ins before they are a bit difficult to handle and you will feel the weight on your scalp, which is not comfortable.

Ein dickerer Zopf ist natürlich auch möglich
Thicker braid with the help of clip-in-extensions.

Sonstige FAQ

Wie pflegt man Clip-ins?
Genau so, wie ich langes Haar allgemein (bzw. langes, blondiertes und gefärbtes Haar) pflegen würde: vorsichtig kämmen, nicht föhnen und da die Tressen ja nicht fetten, reicht Conditioner völlig aus, um sie zu reinigen. Die Kämmchen wasche ich nicht mit. Solltet ihr das Gefühl haben, dass die doch eine Reinigung nötig haben, würde ich mit einem feuchten Lappen darüber wischen (in „Wuchsrichtung“).
How to care for clip-ins?
Just like you care for normal hair (or especially for dyed or belached hair): comb carfully, no blow drying, and as your tresses don#t become oily, simplke conditioner-only-wash is absolutely sufficiant. If the combs need  to be cleand, take a wet cloth and gently „rub“ them clean.

Kann man Clip-ins färben?
Ja, aber nur dunkler. Da die Haare schon blondiert und gefärbt sind, ist das aber nicht so einfach wie bei unbehandeltem Haar. Im Zweifel wie auch für eigenes Haar: Probesträhne machen oder den Frisör fragen. Dunkler färben ist in der Regel kein Problem, von weiterer Aufhellung raten alle Anbieter von Extensions ab.
Can I dye my extensions?
Yes, you can. But be aware that the extensions are already bleached and dyed afterwards. So make a test strand or ask a hairdresser for help. Normally dying darker is easy but all shops warn of bleaching again.

Kann man mit Clip-ins Schwimmen?
Über diese Frage muss ich immer etwas lächeln. Man „kann“ schon. Aber ich würde das nicht machen. Eigenes Haar ist nach dem Schwimmen schon immer sehr klettig, wenn ich mir dann vorstelle da die Fakesträhnen noch rausfummeln zu müssen… außerdem wage ich zu behaupten, dass man die Kämmchen sehen wird, wenn das Haar so angeklatscht wird. Und ich sprach schon vom Gewicht. Nasses Haar ist ja dann noch mal schwerer. In Schwimmbädern darf man sowieso aus hygienischen Gründen nicht mit offenem Haar schwimmen (zumindest nicht in denen, die ich kenne), da ist das nette Kopfkino von wegen Haare wie eine Meerjungfrau sowieso hinfällig. Wozu sich also die Mühe machen? Flechten und gegebenenfalls dutten und Ruhe ist. Ich würde also ganz klar abraten.
Can I go swimming with my clip-ins?
Really? Of course you „can“ but I won’t recommand it. Probably you will see the clips. The soaked hair will become even heavier and detangling your own wet hair can be a nasty job (when you swim with your hair open). I don’t want to think about detangling the mess of my own AND the fake hair. Rather panful, I guess. In the swimming baths I know swimming with long hair let down is prohibited due to hygiene issues. So there is no point in playing mermaid with long floating hair. Braid it and/or bun it without clip-ins and that’s it.

Schädigen Clip-ins das eigene Haar?
Wenn ihr ordentliche Kämmchen habt, sauber abteilt und ordentlich einclipst, dann nicht. Wenn es aber anfängt zu ziepen, dann wisst ihr, dass ihr neu einsetzen müsst oder es langsam Zeit wird, auszubauen. Warum sollte unser Körper uns ein Schmerzsignal geben, wenn ihn nicht wirklich etwas stören sollte? Also: Jein. Kommt aufs Handling an. Ich habe bei mir keinerlei Schäden feststellen können, weder mehr Haarbruch, mehr Haarverlust oder sonstiges. Aber ich achte auch penibelst darauf, dass nichts ziept.
Do clip-ins causedamage to my own hair?
If you have high quality comb-clips and if you seperate your hair and clip in neatly, than the clips won’t do you any harm.If it starts hurting, that an obvious sign, that it is time to put your extra hair off. Because why should our body claim pain, if there isn’t something wrong? So: yes and no. It all depends on the handling. Personally I never found any damage on my hair: no brakeage no extra hairlouss, nothing. But I am really fastidious with my clip-ins. You should be too.

Fazit:
Ich liebe meine Tressen für gelegentliches Big Hair oder auch einfacherer Frisuren, die mit mehr Fülle einfach besser wirken. Sie sind für mich nichts für jeden Tag. In der schlimmsten Zeit nach dem großen Haarausfall waren sie mir sehr geliebte Orthesen, die viel für mein Selbstbewusstsein getan haben, denn nach einem schlimmen Haarausfall fühlt man sich schon ein bisschen wie amputiert. Nicht nur meine Erfahrung.
Von allen Haarverlängerungen sind Clip-ins die günstigste und dabei haarschonendste Alternative. Und ihr seid damit einfach sehr frei, da ihr sie jederzeit wieder selbst ausbauen könnt.
Also egal ob ihr nun Clip-ins interessant findet, um damit einfach ein bisschen Spaß zu haben oder um fehlende Fülle zu kaschieren, ich hoffe doch, dass ich euch ein bisschen helfen konnte die richtigen Tressen für euch zu finden.
Summary:
I love my clip-ins for accasional big hair or simply for hairstyles which look better on not so thin hair.  But they are nothing for every day for me. During the worst period of time right after my severe hairloss I was incredibly happy to have them, becuase they helped my hide the obsious damage the hairloss left behind. After such a big shed you can feel likebeing amputated, not only my experience.
Of all extensions available clip-ins are the least expensive and the least damaging choice. And you are freee not to use them, when ever you want.
So whether you want this extra hair for fun or as an orthese, I hope I could helpd you to find the matching extensions for you. Of all extensions available clip-ins are the least expensive and the least damaging choice. And you are freee not to use them, when ever you want.

 

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6. September 2013

Regrowing braid

Ich bin nun zu Englischen Titel übergegangen. Nicht ausschlißlich, aber sie werden häufiger. Genauso, wie ich hier immer öfter nicht deutschsprachige Leser in meienr Statistik finde. Das freut mich natürlich! Hätte mir mal jemand vor ein, zwei Jahren sagen sollen, dass es Leute in den USA und Canada und quer durch Europa gibt, die interessiert, was ich so schreibe. Über Haare!

Nach dem durch Tressen aufgepimpten Foto von letztem Mal, gibt es diesmal ein unbearbeitetes, ungepimptes und auch fast ungestelltes 😉 Bild zu sehen.

Ich habe meinen Zopf so weit runtergeflochten, wie mein Neuwuchs reicht. Unterhalb wird es rapide dünner, aber die Flechtwindungen, die so entstehen, sehen schon wieder nach einem normalen Zopf  aus. Nicht dick, nicht dünn, ganz normal einfach. Gefällt mir schon sehr gut. So darf das gerne weiter runter wachsen.
Mein Eisenmangelhaarausfall ist jetzt ziemlich genau zwei Jahre her. Hätte ich nicht zwischendurch zwei weitere Sheds gehabt, das könnte wohl noch besser aussehen. Aber interessant finde ich vor allem zu sehen, wie weit es die Haare in zwei Jahren mit dem Nachdicken geschafft haben: bis Schulterlänge. Ein bisschen ernüchternd. Aber irgendwie auch wieder nicht. Noch zwei Jahre bis BSL etwa. Gut Ding will Weile haben. Immer.

As you see, my dearest non-German readers, I switch more and more to english titles. Because I see more and more of you in my statistics and I want you to feel comfortable when you visit my blog.

After my last photo of my hair pimped with clip-in extensions I show you today my natural braid, without any extra hair in it. I baided it down till the point where most of my regrowth ends. So you can see how far my hair came to thicken up my braid almost exactly two years after my severe hairloss from iron deficiancy: it’s shoulderlength. If there had not been the other two „smaller“ sheds I am shure this could look even better.
Okay, two years. Another two years to reach BSL I guess. Rome wasn’t built in a day. Hairgrowth is a question of patience. Always.

14. August 2013

Strukturveränderung nach Haarausfall

Öfter schon erwähnt, aber jetzt mag ich euch das noch mal genauer zeigen:

Bislang hatte ich immer nur vermutet, dass sich meine Haare nach dem Eisenmangelhaarausfall 2011 verändert haben
 jetzt weiß ich es sicher. 

Ich komme von 1bF 6,5-7,5cm. Ein Zentimeter Spielraum, weil ich Anfangs mit unterschiedlichen Methoden gemessen habe und weil meine Haare nach der Pflegeumstellung erst mal glatter wurden und dadurch der Zopfumfang abnahm, ohne dass ich Haarausfall gehabt hätte. Meine Haare waren definitiv F-fein, sehr seidig, sehr weich und relatiiv glatt.
(Zur Erinnerung: hier könnt ihr die unterschiedlichen Haartypen nachsehen)
Mehr Wellen konnte ich künstlich erzielen, indem ich über Kopf gewaschen habe und dann ungekämmt so habe trocknen lassen, dann kam ich auf 1c.

Dieses Bild ist etwa ein Jahr alt und daraufhin wurde ich als 1b-Typ eingestuft.

undone / detangled

Und nun:

Das Trichogramm im April hat ja bereits bewiesen, dass ich keine F-Haare (mehr) habe. Ich habe stabilen Durchschnitt. Ich merke es auch beim Hineingreifen: sie sind griffiger geworden. Davon ab wachsen sie dunkler nach. Nicht deutlich, aber sichtbar. Haselnussblond hin oder her, das, was nachwächst, ist aschiges bis neutrales Hellbraun. Nach wie vor verschwindet der Aschton schnell und bleicht goldig aus, aber an sich ist es doch dunkler als früher.
Glatte Haare kann ich nach wie vor haben, wenn ich sie durchbürste, wenn sie noch nass oder zumindest feucht sind, aber selbst dann schlagen die Wellen im Nacken schon durch. Lasse ich das Bürsten sein und verzichte sogar mal auf Spülung, dann habe ich schon recht eindeutige Wellen.
Im Langhaarnetzwerk habe ich im entsprechenden Thread mal nachgefragt und wurde dort und in meinem Projekt anhand der obigen Fotos auf 1c bis 2a eingestuft. Das deckt sich mit dem, was ich selbst vermutet hätte. Grenzfall zwischen 1c und 2a. Letztlich ist dieses Kürzel natürlich egal, aber wer schon sein Haarwachstum monatlich misst, der hat auch oft Spaß daran sich eine Kategorie für den Grad der Welligkeit rauszusuchen. 🙂

Fakt ist: die neuen Haare sind dunkler, dicker und welliger.

Ich vermute auch, dass mein Zopfumfang sogar deutlich über meinem früheren Maximum von 7,5cm liegen würde, wenn mir der Shed dieses Jahr nicht dazwischen gekommen wäre. Sollte ich es schaffen weitere Haarausfallphasen zu vermeiden, denke ich, ist ein 8er-Umfang überhaupt nicht mehr unrealistisch. Mal sehen, wie sich das in den kommenden Monaten weiter entwickelt.
Bessere Haare als vor dem großen Haarausfall würde den Schluss nahelegen, dass ich bereits vorher nicht gut versorgt war und  es einfach nicht gemerkt habe. Und natürlich, dass es mir jetzt einfach besser geht. Was außer Frage steht. Meine Fitness ist so gut wie… hm… nie? Zumindest so gut wie seit über 15 Jahren nicht mehr. Wäre doch  ganz wunderbar, wenn sich Ernährung, Sport, Entspannung und tolle Menschen um mich rum, so auswirklen würden, oder?

I considered it before, but now I am shure: my hair has changed after the big shed due to irondeficiancy 2011. I come from 1b F 6,5 to7,5cm. One centimeter range, because I used to measure differentely and my ponytail became thinner without hairloss as I changed my haircare and my hair became smoother. 
Now I am much wavier with a hairtype of about 1c to 2a (so said my fellows on the LHN and so do I), the regrowth is darker and thicker, so that I am at 1c/2a M 7,3 now. I guess the change will continue and if there had not been this nasty shedding this year I might already have hit the border of 8cm ponytailcirsumference. So my hair is on its way to become the best I have ever had. At least the thickest and the waviest. 😉 I think that is just nice and  fair, that my change in lifestyle, diet, fitness (and don’t forget all that wonderful people around me, who make me happy) make my hair improve. 🙂
We will see.
For the moment I like what I see.