15. September 2013

Flechtwerk – Unsere Pflegeroutine

Kein Sponsoring oder ähnliches, dennoch Werbung da Markennennung.

Neuer Monat, neues Thema!
Heute zeigen wir euch mit Flechtwerk, wie wir unsere Haare pflegen. Wir, das sind Nessa (sehr dickes, kräftiges, glattes Haar auf Mitteoberschenkel-Länge in hellbraun), Zoey (lockig-welliges, dickes, fast schon drahtiges Glänzehaar auf klassischer Länge mit Hennalängen bei mitteltoniger Naturhaarfarbe), Bobbly  (hüftlange mitteldicke Wellen in Hennarotbraun), Lenja (glattes, feines, naturblondes Seidenhaar mit geringem Zopfumfang und Fairytalenends auf dem Weg zum Steiß), Wuscheline (klar definierte, dichte Locken bei weichem Haar etwa auf BSL in natürlichem Rotbraun) und ich (mitteldichtes, durch Haarausfall stark ausgedünntes blondbraunes Haar mit unentschiedener Struktur zwischen noch glatt und schon wellig).

Und, Mai Glöckchen, machst du viel Bohei?
Ich finde nicht, aber ich vermute Erika Mustermann würde einmal stöhnen ob das Aufwandes, den ich für meine Haare betreibe.
Während meiner nun etwa dreieinhalb jähreigen „Züchterkarriere“ habe ich etliches an Pflegepridukten durchgetestet. Einiges klappte gut, andres weniger.

 

Was ist neu, was ist geblieben?

 

Neu bei mir zu Haus sind Shampoo-Bars. Da reite ich wohl auf der allgemeinen Welle rund um dieses selbstgemachten Shapoostückchen mit. Meine sind von Princess aus dem LHN. Ich verwende Hairtlicious (das ist das grüne, kräuterige Shampoo) habe aber noch Creamy und Almond Kiss hier. Letztere noch nicht verwendet, da sie reichhaltiger sein sollen und selbst Hairlicious für meine Feen manchmal schon zu schwer ist, wenn ich zum Beispiel vorher gekurt habe.
Diese Shampoo-Bars verwende ich nun bei 90% der Wäschen. Überzeugt hat mich, dass ich damit saubere Haare habe aber keinen Frizz. Normalerweise habe ich entweder das eine oder das andere, wenn ich mit normalen Shampoos aus Drogerie, Supermarkt oder Apotheke wasche. Und am wichtigsten: meine Kopfhaut ist entspannt. Die zickt und juckt ja leider sehr schnell. Wichgtig bei den Bars ist aber auf jeden Fall das Ausspülen. Bitte gründlich, sonst bleibt gern ein leichter Belag. Die eine Minute mehr nehme ich mir morgens aber gern.
Mir gefällt außerdem, dass ich ein handgemachtes Produkt verwende mit hochwertigen pflanzlichen Inhalststoffen ohne Plastikmüll drum herum. Das nur am Rande.

Für die übrigen 10% der Wäschen habe ich noch ein paar alte Flaschen mit diversen Shampoos hier. Am liebsten verwende ich nach wie vor mein Bübchen Kindershampoo. Mild, aber reinigt gut. Gegen eine Ölkur kommt der Hairlicious bei mir nämlich nicht an.

Bei Conditionern bin ich nicht so wählerisch. Hauptsache er überpflegt nicht  und es riecht gut. Derzeit habe ich verschiedene Garnier Ultra Doux /Garnier natural beauty Condis hier und brauche auf. Den Vanille-Condi kennt ihr schon, er ist allein schon vom Geruch her einer meiner Lieblinge. Wenn der Condi mal nicht reichhaltig genug wasr, gibt es danach ein Leave-in und alles passt wieder.

Leave-ins verwende ich vier verscheidene, je nach Bedarf. Zum Einen pures Öl (da wechsle ich zwischen Monoi Tiare Vanille, alverde Haaröl und normalem Kokosöl), das kommt rein am Tag vor der Wäsche, dann können sich die Haare schön vollsaugen und sind nach der Wäsche weniger trocken.
Zum Anderen eine Mischung aus Rosenwasser, Orangenwasser Monoi-Tiare-Vanille-Öl und Vanille Condi. Damit glätte ich störrischen Frizz und mache Flechtzöpfe geschmeidig. Und es duftet!
Dann wäre da noch das Maiglöckchen Bodyspritz von Heymountain. Es ist meine Sofortlösung bei offenem Haar, das fliegt und trocken wirkt.
Und zu guter Letzt: Moroccan Oil, eine Mischung aus Arganöl und Silikonölen. Ich verwende es, wenn ich vorsätzlich offen tragen möchte, also zum Beispiel bei Forentreffen oder auf Feiern. Damit lassen sich die Haare hinterher VIEL besser auskämmen. Und sie liegen länger geschmeidig.

Kuren besitze ich keine fertigen. Ich rühre selber an aus Öl, Condi und etwas Wasser oder auch Aloe Vera. Ordentlich einmatschen, einflechten und über Nacht einwirken lassen.Am nächsten Tag mit einer CWC-Wäsche ausspülen. Kein Extrashampoo für die längen nötig.

Unumgänglich ist für mich Kopfhautpflege. Ich verwende nach wie vor jeden Abend mein Antihaarausfalltonikum, das mit viel Isopropanol nicht gerade hautfreunlich ist. Somit habe ich zum Einen meinen selbstgerührten Kopfhautbalsam, der immer dann zum Einsatz kommt, wenn die Haut wirklich empfindlich ist, zum Anderen eine von einer lieben Blogleserin angerührte Probe einer Kopfhautbutter (Danke noch mal dafür!), die ich ab und an verwende, wenn ich meine, es könnte auch einfach mal wieder mehr Pflege auf die Haut. Und dann ist da noch mein basisches Haarwasser, das ich immer dann verwende, wenn die Kopfhaut Talggriesel ausbildet. Nach Anwendung lösen sich die Griesel leicht und das Jucken hat nahezu sofort ein Ende.

Allgemeines
Waschfrequenz: Ich wasche jeden oder jeden zweiten Tag, je nach dem, wie es so aussieht. Seltener geht nicht wegen des Haarwassers, das wird pappig und unangenehm. Unter der Woche mache ich Scalpwash, am Wochenende wird komplett gewaschen, meistens in der Badewanne, einfach weil ich gerne bade. Klar kommt dann auich ds Badewasser an meine Längen und die dümpeln da auch ziemlich lang drin rum, aber das müssen sie abkönnen. Meine Wochenendwanne lasse ich mir nicht nehmen. Und wenn ich meine, das die Haare da nicht drin rumschwimmen sollen, drehe ich mir einen Dutt mit meiner Corian-Forke und wasche dann erst am Ende.
Waschmethode: Scalpwash: Shampoo only, Komplettwäsche: CWC
Rinse: immer kalter Abschlussguss. Saure Rinsen trocknen bei mir aus, Glanzspülungen überpflegen und strähnen.
Leave-in: nach Bedarf und immer vor der Wäsche
Kopfhautpflege: nach Bedarf
Kuren: selten, nach Bedarf
Sonst so: selten S&D, da kaum nötig, Zopfschoner für Nachts (das ist echt für Fortgeschrittene, schön ist anders. Es soll schon Männer gegeben haben, die angesichts von Häubchen und Co. geglaubt haben die Beziehung neige sich dem Ende zu – und ein bisschen kann ich das verstehen), vorsichtig kämmen, schonende Frisuren

Das alles ist für mich so eine Routine geworden, dass es mir sehr unaufwändig erscheint. Hier einmal runtergeschireben ist es aber doch echt viel.
Die wichtigste Weisheit lautet auch für mich aber immer noch:

Es ist nicht so wichtig, was du mit deinen Haaren machst.
Wichtiger ist, was du nicht mit ihnen machst.

Ich föhne seltenst (und wenn dann auf niedrigster Stufe mit viel Abstand), glätte nicht, färbe nicht, reiße nicht, toupiere nicht, verwende nur hochwertigen Haarschmuck und gut verarbeitete Werkzeuge, benutze nur sehr selten Haarspray und bin auch sonst vorsichtig mit meinen Haaren.

Die beste Pflege nützt mir aber nichts, wenn meine Haare ausfallen. Die, die ich habe, sind weich und schön. Aber ich habe eben viele verloren. Deshalb beschäftige ich mich kaum mit meiner Pflege, die läuft so nebenher. Wichtiger ist für mich, meinen Körper so fit zu machen, dass er keinen Grund mehr hat, sein Haupthaar abzuwerfen.

Nächsten Monat wird es verwunschen: 
Im Oktober  werden wir Mädels uns ins Zeug legen und euch 
Märchenfrisuren 
präsentieren.

Klar, dass wir alle Rapunzel lieben, aber die Gebrüder Grimm, Disney, die guten alten Tschechen und Co. haben noch viel mehr schöne Prinzessinnen mit tollen Haaren im Angebot. Nur Disneys Schneewittchen, mit der wird hier wohl keine mehr warm… 😉

New month new Flechtwerk-topic!
This time, Nessa, Zoey, Wuscheline, Lenja, Bobbly and I talk about our haircare routine.
For me it is really a routine, I don’t think much about it. It matters more to me to prevent future hairloss, because without hair there is nothing to care about, right?:)
Nevertheless I am involved in hair care too of course. As my hair has thinned a lot and is rather  fragile, it is important to nurish it but not to overdo it because it easily becomes flat and somehow oily even if it is freshly washed.
The most important wisdom right at first:
Nothing of what you do with your hait is as important as what you DON’T do with it.
That means: handle with care, be nice, don’t use chemicals or heat and protect your hair from damage.

Okay, what do I do, what do I use?
At the moment I am part of the LHN-hype about solid shampoo bars. Mine are from Princess, thank you darling! 🙂 They work pretty nice for me: soft, clean hair but no frizz and best ingredients. What do I want more? They are a bit different to the handling you might be used to from liquid shampoos, but that’s a question of routine.
If I want a deeper cleanse I still cling to my Bübchen Kindershampoo, e.g. for washing out an oil treatment.

Conditioners vary. At the moment I have different sorts of Garnier Ultra Doux here and I simply decide from the fragarance. Cnids have to be light for my hair. If they are too light I fix that with a bit of leave-in afterwards.


As a leave-in I use different oils, a selfmade mixture of rosewater, orangewater, vanilla-coconut-oil and condi (the smell is perfect!) or even a silicon hairoil when I want to wear my hair down.

For deeper treatments I am still very happy with my mixture of oil, condi and water or aloe-vera).

As I use my anti-hairloss tonic daily and with isopropanol in it this is not very friendly to my skin, I have to care for my scalp. Mostly with my aloe balm or with my alcaline hairtonic.

I do almost daily scalp wash and once per week I wash completely following the CWC routine. I rinse afterwards with cold water and before every complete wash I give my length an extra oiltreatment.

So that’s it. Much ado about nothing? Maybe. But for me it is all routine, as I already said. And it is neccessary. Without that my hair would be much shorter and probably even much thinner than it actually is due to more hairloss and brakeage. So it is longer than average even though its condition is not the bes,  I think I did a good job till now. 🙂

Next month Flechtwerk will go enchanted:
On October 15th we will present
faiytale hairstyles
to you.


So read you soon, best wishes, 
Mai

15. August 2013

Flechtwerk – Fünferzopfvariationen

Hallo zusammen!
Wie an jedem 15. des Monats stellen Nessa, Zoey, Lenja, Bobbly, Wuscheline und ich euch ein gemeinsames Thema vor.
Das Augustthema ist geradezu ein Klassiker unter Langhaarzüchtern:

Einen dreisträngigen Zopf schaffen die meisten mit ein wenig Übung problemlos. Bei einem Vierer wird es schon schwieriger und ab dem Fünfer haben die meisten vor allem am Anfang das Gefühl, einfach nicht genügend Finger zu haben und ein Extrapaaraugen, das hinter den Kopf schauen kann, wäre auch hilfreich.

Dabei ist das Flechtschema gar nicht so schwer:
links: drunter, drüber
rechts: drunter drüber
Und so weiter.

Ihr nehmt also immer den äußeren Strang und legt ihn unter den Strang daneben und über den folgenden. Dann wechselt ihr zur anderen Seite, nehmt wieder den äußeren Strang und flechtet unter dem Nachbarstrang entlang und über den folgenden.
Und so weiter. Ihr werdet sehen, dass ihr eine Routine braucht in welche Fingerzwischenräume, welche Haarstränge einsortiert werden müssen.
Französisch/holländisch funktioniert das natürlich genauso, dann addiert ihr immer zum äußeren Strang neues Haar vom Kopf dazu. Deswegen ist es auch schöner, wenn ihr drunter, drüber / drunter, drüber flechtet, statt drüber, drunter / drüber, drunter, weil das am „französischen“ Teil dann hübscher wird, da der Zopf dann aufliegt, ihr also einen holländischen Fünfer flechtet.

Ohne Video ist das schwer zu erklären, aber Nessa hat da bestimmt was vorbereitet. Vermute ich mal. Aber sie hat auch ein „älteres“ Video zu dem Thema

Falls nicht, hier findet ihr gute Tutorials.
kupferzopf 
LuxyHair
Haartraumfrisuren (Nessa)

Und so sieht das dann bei mir aus:

Mein erster Versuch nach seeeehr langer Zeit. Am Oberkopf sieht der Zopf schon genauso aus wie früher. Das freut mich sehr. Und ich konnte sogar ein bisschen Sonne abgreifen (allerdings ist das Foto nicht von dieser Woche).
Früher habe ich den Zopf öfter auf Familienfeiern getragen. Eine Zeit lang war mir der Zopf dann wegen des Haarausfalls zu dünn, aber so finde ich den schon wieder ganz vorzeigbar. Von der Seite ist er sehr flach, denn das Volumen, das in die Breite geht, fehlt dann natürlich in der Dicke.

Hier noch ein paar alte Impressionen aus 2010 und 2011 vor dem Haarausfall.

Lang ist’s her, noch mit altem Maiglöckchen Logo.
Long ago with an old logo

Und ein noch älteres Logo.
And an even older logo.
Und mein allererster 5er (noch seitlich, zwecks Spiegelkontrolle) vor mittlerweile über 3 Jahren. Ich sehe so anders aus! Und nicht nur, weil die Haare so sehr rötlich wirken.
This was my first 5strand braid at all. I made it over the shoulder, so I could check in the mirror. My look has changed so much! And not only because my hair looks so ginger there.

Und noch ein paar Variationen, ebenfaalls von „früher“:

2010: Heidizöpfchen aus jeweils 5 englischen Zöpfen zu einem 5er verflochten.
2010: Pigtails made of 5 3-strand-braids each.

Und so siehtd as aus, wenn ihr nicht drunter, drüber flechtet, sondern drunter, drüber, drunter. Der Zopf bekommt dadurch in der Mitte noch mehr Struktur.
And this is how it looks like, if you don’t braid under, over but under, over, under. It adds another structure in the middle of the braid.

Last but not least: geduttet mit ein bisschen Fake:

Zopf mit Tresse, da damals dünnes Haare durch HA.
Braid with clip-ins because my hair was thin from hairloss then.

Duttkissen angepinnt und Zopf drumrum gelegt.
Pinned a donut and wrapped the braid around it.
Große Blume verdeckt die freien Flächen.
Add a flower to hiode the donut.

Joah. Lang ist’s her, würde ich mal sagen…

Am 15. September dann erwartet euch Flechtwerk mit einem Thema, das immer wieder nachgefragt wird: 
Unsere Pflegeroutine

Hello my dearest followers!
It’s Flechtwerk-time again and this month  Nessa, Zoey, Lenja, Bobbly, Wuscheline und ich want to introduce you to a very typical longhair hairstyle: the 5-strand-braid.
This braid is one of the harder challenges when it comes to longhair hairstyles, because you might feel as if you don’t have enough fingers for it. An additional pair of eyes to look behind your head would be helpful too.

The braiding scheme is quite simple:
left: under, over
right: under, over
And so on.
Always take the outer strand, bring it under the next and over the following, than do the same on the other side and so on.

But don’t worry, the internet is full of nice tutorials to show you how this braid is done. I am shure Nessa will prepare a video for you, but if not here are some links with good tutorials:
kupferzopf
LuxyHair 
Haartraumfrisuren (Nessa) 

On the photos you can see how the braid looks on my head. The first picture is a few days old and then we go back in time till 2010 with my first 5-strand-braid.
I used to wear this braid quite often on party occasions, then followed a time, when I found this braid to thin for me (hairloss…) but now I am quite happy with it again.

On September 15th Flechtwerk will talk about a highly requested topic:
Our haircare routine


So see you soon!

15. Juli 2013

Flechtwerk – Ich packe meinen Koffer und nehme mit…

Kein Sponsoring oder ähnliches, dennoch Werbung da Markennennung.

Hallo zusammen!
Neuer Monat, neues Flechtwerk-Thema. Und nun auch zum ersten Mal mit vergrößerter Runde.
Folgt den Links, um zu den Beiträgen von haartraumfrisuren, growbeyondyourlimits, Nixenhaar, Wuscheline, und Waldelfentraum zu gelangen.

In meinem Fall sehenh die fünf unverzichtbarsten Dinge so aus.
Mein Bübchen Kinder Shampoo geht einfach immer. Ich habe noch andere Shampoos mit denen ich abwechsle, aber das Bübchen Shampoo ist jetzt seit über 2 Jahren das einzige, welches ich wirklich regelmäßig nachkaufe, weil es für mich funktioniert. Allergikerinfo: Gibt es im Übrigen seit Neustem (oder zumindest seit einer Weile) auch ohne Kamille.
Bei Conditionern bin ich ehrlich gesagt gar nicht so wählerisch. Da könnten auch drei, vier andere auf dem Tisch liegen. Der Vanille-Condi ist es deshalb geworden, weil er einfach so unheimlich gut riecht. Und weil er eben auch zu denen gehört, die tolle Haare machen. Ein eher leichter Condi, also schön für alle, die ihre Haare nicht zu sehr beschweren wollen, aber trotzdem in den Genuss von Glanz, Glätte und guter Kämmbarkeit kommen möchten.
Bei beiden, Shampo und Spülung hätte ich aber in entsprechende kleine Fläschchen umgefüllt, um nicht das ganze Gewicht der (fast) vollen Flaschen tragen zu müssen.
Das Pumpfläschchen, das aussieht, als wäre es leer, enthält tatsächlich Haaröl. Schön klein, gut zu dosieren. Bei Ölen mag ich am liebsten das Monoi Vanille, auch wieder wegen des Geruchs und weil es gut einzieht (was ich nicht für die Urlaubstasche wählen würde, weil es fest ist und ich die Dosierung von festen Ölen immer etwas sauig finde). Brokkolisamenöl istz ebenfalls ganz weit vorn und das, was tatsächlich in dem Fläschchen ist, ist derzeit einfach das alverde Haaröl, was eine Mischung aus verschiedenen Ölen ist. Funktioniert, ist günstig und leicht zu beziehen, bei Pflege bin ich ja gerne bequem.
Dann noch ein schwarzes (passt zu allem) sehr elastisches Haargummi, das nicht zu dick ist. Damit kann ich sowohl eine Zopfbasis machen als auch einen Flechtzopf abschließen.
Und meine wasserfeste Forke aus Corian. Realtiv schlicht und unaufdringlich, passt zu fast allen Farben im Kleiderschrank und ist wie gesagt wetter- meer- und poolfest. Corian ist ein sehr strapazierfähiges Material aus dem sonst auch Küchenarbeitsplatten hergestellt werden. Meine habe ich von der lieben Copperwaves (LHN) bzw. Aries (NagaiKami), die mittlerweile auch einen eigenen Dawanda-Shop für ihre Forken hat.

Nur fünf Sachen auszuwählen war wirklich sehr, sehr schwer, aber so sieht man dann doch auch ganz gut, was uns wirklich wichtig ist. Tatsächlich komme ich nicht unter zehn Dingen davon.
Denn es fehlen auf dem Bild noch mein Haarwasser gegen den androgenetischen Haarausfall, ohne das gehe ich nirgendwo hin, Absetzen kommt derzeit ja einfach nicht in Frage. Dann fehlt noch mein Zopfschoner für die Nacht, aber das ist tatsächlich für wenige Nächt zu verkraften 😉 und es fehlen ein paar Pins, mindestens ein Silikonhaargummi und eine Ficcare in einer neutralen Farbe (Honey Marble in der Regel), weil das Türkis des Corians ja nicht zu allem passt.

Die gezeigten fünf sind aber die absolute Grundausstatten. Für den Fall von überstürzten Abreisen, Treckingtouren, wo jedes Gramm zählt, plötzlichen Krankenhausaufenthalten oder ähnlichem.
Wenn ich noch weiter reduzieren müsste, würden wohl nur Shampoo, Spülung und Forke übrig bleiben.
Aber da ich bisher nicht vor hatte den Jakobsweg zu gehen oder etwas in der Art zu unternehmen, werde ich wohl auch in Zukunft eher 10 bis 15 statt 5 Haardinge mit in den Urlaub nehmen.

Wir bleiben der Zahl 5 treu, sodass ihr euch im August auf folgendes Thema freuen dürft:

5er-Zopf-Variationen

Ein Klassiker unter Langhaarzüchtern, möchte ich behaupten. Ich freu mich schon. Mein letzter 5er-Zopf ist lange her.

New month, new Flechtwerk.
This time it is about our 5 must-haves when we go to holidays – or elsewhere. 🙂
To pick only 5 pieces was the hardest part. In my case I never leave the house overnight with less than 10 hairrelated items. But here we are, my 5 things af highest importance.
My Bübchen Kindershampoo, as it always works for me. The vanilla conditioner because it makes my hair all nice and has such a nice scent. A tiny bottle of hair oil. This time it is the cheap but always working version from the drugstore, alverde hair oil. Then a black elastic for braids and a waterproof hair fork from my fellow longhair Copperwaves from the LHN (or Aries as you might know her from NagaiKami).
That’s it. 

No it is not. As I already said, infact I „need“ more. My silk tube for my sleeping braid, at least one or two ficcares, my hairtonic and so on. But okay, we said „take 5“ and so I chose 5.

We cling to this number so that I can introduce next month’s topic to you: 
5stranded braid variations. 
That’s somehow classical among longhairs I would say.

30. Juni 2013

Flechtwerk hat Zuwachs bekommen!

Unsere kleine Kooperation darf sich über neue Mitglieder freuen!

Wer Flechtwerkt noch nicht kennt, schaut mal oben bei den Seiten, dort findet ihr eine Zusammenfassung.
Flechtwerk, das waren bisher Nessa von haartraumfrisuren.de, Louisa von growbeyondyourlimits.blogspot.de und ich.
Einmal im Monat posten wir zu einem gemeinsamen Thema, um euch Lesern die Möglichkeit zu geben auch direkt schauen zu können, wie andere Langhaarmädels mit einer Aufgbenstellung umgehen und wie es bei ihnen ausieht.

Nun darf ich mich freuen euch unsere „Neuen“ vorzustellen:

Flechtwerk is growing!
Till today Flechtwerk was a cooperation of three bloggers: Nessa (Haartraumfrisuren.de), Louisa (growbeyondyourlimits) and me. But now I am happy to introduce three „newbies“ to you who will join us from now on, with our monthly posts about a common topic.

Wuscheline von wuscheline.de

Wie ihr seht hat Wuscheline dickes Haar und Wellen, zu denen man eigentlich schon Locken sagen müsste. 🙂 Sie züchtet seit 3 Jahren von einer Ausgangslänge, die bei nur noch 2cm lag. Ihr Haar ist sehr pflegebedürftig, wofür sie Naturkosmetik und Haarseife verwendet.
Ein sehr aufgeräumter, schon gestalteter WordPressblog, von dem ich mir mal eine Scheibe abschneiden könnte.
As you can see Wuscheline has got gorgeous wavy to curly locks which she is growing for 3 years now, starting at only 2cm. Her hair needs a lot of care, she mostly uses hairsoap and natural cosmetics. Very well structured wordpress blog and… did I mention the locks?! 🙂

Bobbly von Nixenhaar.de

Bobbly (auch gern mal Bobby oder soBobbly)  hat mittlerweile stabile Hüftlänge bei naturbraunem welligen Haar, das sie auch mit rotem Henna behandelt. Volles, welliges Haar, das bei Hüftlänge noch längst nicht am Ziel angekommen ist, sondern gen Fingerspitzen wächst.
Auf ihrem Blog geht es neben den Haaren hauptsächlich um diverse Naturkosmetika.
Bobbly has reached hiplength now with her naturally brown hair, which she treats with henna to dye it red. But be shure: hiplength cannot be the end! Follow her on her way to claccis length or even fingertips.

Lenja von waldelfentraum.blogspot.de

Die Bloggerin kann den meisten von euch als Lenja aus dem LHN bekannt sein. Regelmäßige Posts, viel Outdoor und: Feenhaar in Reinform. Lenjas Haar ist naturhellblond, glatt und sehr fein. Mittlerweile hat sie Hüftlänge erericht und züchtet weiter auf den Klassiker. Ein tolles Beispiel, um zu widerlegen, dass dünnes Haar nicht lang werden kann.
You can already know Lenja from the LHN. She is posting quite regularly a lot of outdoor hairpics and: her hair is fairy hair at it’s best. The best example to show, that thin and fine hair CAN grow long. By now she has overgrown hiplength and is on her way down to classic length.


Willkommen an alle drei! Schön, dass ihr dabei seid!
Welcome the three of you! So nice to have you in company!

Ab dem 15. Juli posten wir nun also zu sechst. Zur Erinnerung, das Thema wird sein:
5 (haarbezogene) Dinge, die im Urlaubskoffer nicht fehlen dürfen.

So at our next Flechtwerk post we will publish together. Just to remind you: The July topic is about the 5 hairrelated things you really need in your suitcase.


15. Juni 2013

Flechtwerk – Nicht so streng!

Hallo ihr Lieben!

Ein Monat ist vorbei und wie angekündigt zeigen Nessa, Louisa und ich euch heute ein paar Beispiele für ein sehr bekanntes Problem:
Wie kann man langes Haar frisieren, dass es von vorne nicht so streng aussieht? Mit Dutt ist das nämlich immer so eine Sache.

Ich muss sagen, das war echt eine harte Nuss. Und ich habe so viele Bilder gemacht und halb entsetzt am Rechner in die Tonne gehauen, das war nicht schön.

Um euch die Problematik leicht auf die Spitze getrieben zu verdeutlichen: Gestatten?

Noch Fragen, warum viele „nur Dutts“ nicht so mögen? Ist doch schade, wenn man sich plötzlich mit dem Heck präsentieren muss, wenn es um die Schokoladenseite geht. 

Also.
Welche Möglichkeiten haben wir?
Haare offen tragen

Nee, das gilt nicht, auch wenn es mit Abstand das beste ist, was man mit langen Haaren machen kann, damit sie weniger streng aussehen. Aber es ging ja um Dutts dabei.

1. Möglichkeit: Strähnchen rauszuppeln (macht im Zweifel der Wind von selbst)
2. Möglichkeit: hängende Ohrringe

Viel besser! Finde ich. Muss man aber mögen, denn eine gewisse Unordentlichkeit geht mit diesem Look einher. Man kann aber auch noch dickere Strähnen vorn abteilen und sie auf Mundwinkel- bis Kinnlänge kürzen. Aber dann sind sie eben kurz und können Probleme machen, wenn man sie doch mal zurücknehmen will.
Die Ohrringe rahmen das Gesicht ein und sie sind beweglich. Das lockert auf.
Okay, ich hab geschummelt, auf dem Bild hab ich einen Pferdeschwanz, auch das ist netter, selbst wenn man den direkt frontal nicht sieht.


3. Möglichekeit: Seitenscheitel

Jetzt also auch richtig mit Dutt. Durch die Asymmetrie des Seitescheitels (ich teile nur den Ponybereich seitlich, damit ich keine dicke und dünne Haarhälfte bekomme), wird die Gleichförmigkeit (man könnte auch sagen Langeweile) im Gesicht aufgebrochen. Mittelscheitel sind gut für eher kurze und dabei sehr symmetrische Gesichter, da er jede Asymmetrie im Gesicht betont und Asymmetrien im Gesicht sind anders als bei der Frisur leider nicht vorteilhaft. Ergo: Mittelscheitel nur für sehr hübsche Menschen. Durchschnittlich hübsche können den auch tragen, wenn sie sich gut schminken. Sonst wird es wie gesagt schnell öde und betont das Falsche.


4. Möglichkeit: Pony (Haarteil) 

Wer Pony trägt, ist bei dieser Frage klar im Vorteil. Problem: wie auch bei den unterschiedlichen Scheitelvarianten: Pony steht nicht jedem. Und es ist schon eine ziemlich dauerhafte Entscheidung. Ich habe hier ja meinen Ponyhaarreifen. Ab und an trage ich den ganz gern. Wenn ich mir so einen Pony schneiden lassen würde, müsste ich, um auf diese Dicke zu kommen, fast die Hälfte meines Haares nehmen. Das heißt, für sehr feines Haar kommt so ein Vollpony in Natura auch nicht in Frage. Das wird dann eher halbdurchsichtig und/oder strähnig. Beim Haarteil muss man darauf achten, dass die Farbe passt. Meine ist etwas zu rotbraun, aber noch im Rahmen für mal so ab und zu. Aber verständlich, wenn das nicht jedermanns Sache ist mit so einem Fakepony rumzulaufen.

5. Möglichkeit: Lacebraids

Oh bitte, guckt bei Louisa und Nessa! Mir steht das ja sowas von gar nicht. Das liegt zu platt und macht mir ein Knicköhrchen. An sich ist das aber eine sehr süße Idee und wem das vom Gesicht her steht, dem ist damit sehr geholfen.
Mir wie gesagt so gar nicht. Leider. An anderen finde ich diese Frisur nämlich echt hübsch.


6. Möglichkeit: Haarband

Vergleicht mal den Gesichtsausdruck mit dem Lacebraid-Foto. So fühle mich mich doch gleich wieder wohler. Je nach Kopfform auch wieder sehr hübsch. Wichtig auch bei breiteren Bänden und Tüchern: den allermeisten Gesichtern schmeichelt es mehr, wenn ihr das Band so platziert, dass vor dem Band Richtung Stirn noch Haare liegen. Sonst sieht das schnell nach Kopftuch aus und zwar so, als hättet ihr sonst keine Haare. In meinem Fall muss das Band sehr weit hinten sitzen, damit es gut aussieht. Problem: es rutscht nach hinten weg. Gefällt mir gut, ist aber nicht sehr haltbar. Mit Bobbypins fixieren, brinnt bei mir wenig, da es dann einfach über den Oberkopf weg rutscht.
Ich muss auch dabei Seitenscheitel tragen. Komplett zurück genommen mit Haarband steht mir auch gar nicht und das Foto erspare ich mir und euch jetzt einfach mal.
Wenn das Band so weit hinten am Kopf sitzt wie bei mir, sollte hinter dem Haarband kein Scheitel mehr liegen, das macht einen schöneren Hinterkopf.

7. Möglichkeit: seitlicher Zopf

Ihr seht, das Haarband hat mir gefallen, ihr kennt das Bild schon von oben. Ein seitlicher Zopf ist ja schon wieder halb geschummelt, denn es ist kein Dutt. Aber es sieht hübsch aus, die Haare sind zusammengefasst und aus dem Weg. Ich mag das besonders gern, wenn der Zopf etwas auseinander gezogen ist, damit er breiter liegt.

8. Möglichkeit: Zopfkrone

Die hab ich jetzt mal eben für euch gefaket. Es gibt diverse Möglichkeiten einen Krone zu flechten. die Schwierigste ist dabei die, bei der rund um den Kopf französisch bzw. holländisch im Kreis geflochten wird. Die einfachste ist die, die ich hier andeute: einfach den Zopf rund um den Kopf legen. Tja, aber dafür braucht ihr Haare die noch mal länger als 1m sind, damit das klappt. Oder, ihr nehmt ein Parandi. 🙂 Das kennt ihr ja auch schon von mir.

Ihr seht, ich habe Bewusst das Wort „Möglichkeit“ gewählt und nicht „Variante“. Weil allein schon an meinem Kopf nur das wenigsten davon auch gut aussieht. Ihr müsst wahrscheinlich ebenfalls einfach mal durchprobieren, was euch steht.
Ich für meinen Teil war erstaunt, wie gut das mit Seitenscheitel und Haarband aussieht, das hatte ich bisher so nie getragen, sondern immer nur den Seitenscheitel an sich. Dabei bleibt es auch: Seitenscheitel/Schrägpony mit und ohne Haarband, mit und ohne Zopfkrone. Und wenn ich mal nen fetten Pickel auf der Stirn habe, denn setze ich mir mein Fakeponyhaarteil auf.

Oder, und auch das kommt vor, ich wähle absichtlich einen strengen Look. Dann sieht es gewollt aus – was es ja dann auch ist.
Aber schön ist doch: das sind jetzt schon 9 Möglichkeiten lange Haare von vorn anders aussehen zu lassen (die offen Variante und die Ohrringe mitgezählt). Dann könnt ihr natürlich noch die Haarbänder varieren, die Zöpfe können geflochten, gekordelt, mehrsträngig oder mit Bändern oder Parandis sein.
Ich bleibe dabei: kein Haarschnitt ist so vielseitig wie langes Haar.
Und wenn ihr wollt, könnt ihr natürlich auch toupieren, aber sagt bloß keinem, dass ich das gesagt habe. 😉
Das ist aber auf jeden Fall etwas, was ihr bitte nur sehr selten machen solltet, ja? 🙂

Im nächsten Monat präsentiert euch Flechtwerk passend zum Sommer am 15 Juli 
Die haarigen Top 5 Must-Haves für das Reisegepäck.

Aber wir haben auch noch was anderes vor. Lasst euch überraschen, lang müsst ihr nicht mehr warten.

Ich freu mich drauf!

English version in brief:
This month Flechtwerk worked upon the topic of  looking rather boring and severe from the front, when you wear a bun. As you can see above, I showed you different possibilities to make you look more girly, easier, fresher, nicer, less straight. And you can see too, that not every version fits to my face. So you also have to try a bit, what you like to see in the mirror. In my case I prefer the sidepart combined with a headband or a crownbraid. Lacebraids are so beautyful und intricate braids, they can look so gorgeous – but not with my face.
Have a look at Nessa’s or Louisa’s blog, to see, what they have made. 🙂

See you next month when we talk about our Top 5 hairy must haves when it comes to pack your bag or suitcase for holidays.

15. Mai 2013

Flechtwerk – Steckbrieffrisur

So meine Lieben, wir gehen in die zweite Runde.
Louisa von grow beyond your limits, Nessa von haartraumfrisuren und ich möchten euch wieder ein gemeinsames Thema präsentieren:

Kein Sponsoring oder ähnliches, dennoch Werbung da Markennennung.

Wie angekündigt, die Steckbrieffrisur.
Also die Frisur, an der man uns im Zweifel im Alltag erkennt, welche wir am häufigsten tragen.
Ich denke, wenn ihr raten müsstet, welche es bei mir ist, ihr lägt richtig (Luisa wird etwas später nachziehen, sie ist verhindert, leider)
Hello my lovelies! (to talk with Torrin 😉 !
Louisa (grow beyond your limits) and Nessa (haartraumfrisuren) and I want to present our next subject:
Our signature hairstyle.
This means the hairstyle you could recognize us from, when you see us in public, the hairsytle we wear most of the time. You don’t have to think a lot, which hairstyle is my signature style, I guess (Louisa will update a bit later, she has got reallife business).

Der Centerheld ist mit dem LWB mein Everyday-Bun: klappt immer, hält bombig, sieht nach viel Haar aus. Ich bin jetzt schon so oft gefragt worden, wie der geht. Meine Erfindung ist das nicht, aber ich weiß auch nicht mehr, von wem ich die Technik habe. Irgendwann mal im Forum aufgeschnappt.
The centerheld (centerhold?) is with the LWB my everyday bun: easy, secure hold and looking big. I have been asked very often how I do this bun. It is not my invention but I cannot tell who was first. I caught it somewhere in the forum.

Haarvorraussetzungen
* Je dünner, desto weniger Länge ist nötig, wie meistens.
* einfach antesten: sind die Haare lang genug, um mindestens eineinhalb Runden aufzurollen (besser 2), reicht die Länge
The thinner your hair ist the less length you need – as usual.  Just give it a try: can you wrap your braid around more than 1 1/2 times (better 2 times), than it should work.

Schwierigkeitsgrad
* Zwei von fünf Sternen.
Difficulty: two of five stars.

Benötigtes Equipment
* Bürste / Kamm
* kleines (Silikon-)Haargummi
* Haarstab, Forke, Ficcare oder Flexi (eher eine kleine/kurze Größe, ihr verarbeitet damit ja nur das Duttzentrum, nicht den kompletten Dutt)
* Pins oder Scroos (optional)
What you need: Brush or comb, small elastic, hairstick, fork, ficcare or flexi (better take the smaller sizes), pins or scroos (optional).

Anleitung für Forke oder Stab

Ich zeige die geflochtene Variante, weil das für die Centerheldtechnik die einfachste ist, da sich der Zopf gut greifen lässt. Außerdem kann ich so noch zeigen, wie ich das mache, dass die Dutts hoch am Kopf sitzen, ohne dass ich ein Basiszopfgummi brauche. Der Centerheld funktioniert aber genauso gut auch tief im Nacken.
How to – with a fork or hairstick
I show the braided variant, as it is the easiest one. And so I can show you how I  position my braid higher on my head without an elastic for the base.

1. Haare zu hohem Pferdeschwanz zusammenfassen und diese Körperhaltung einnehmen: so weit wie möglich den Kopf in den Nacken und Hohlkreuz.
Make a high ponytail, tilt your head in the neck, bend your back.
2. Körperhaltung beibehalten! Haare dritteln, indem ihr von unten die Daumen am Nacken hochschiebt. Nicht von oben abteilen, dann wird es beulig und der Zopf setzt tiefer an.
Stay like this! Make three equal strands by pushing your thumbs through your hair from neck to crown upwards. Don’t part downwards, if you want a high bun.
3. Zopf flechten bis zum bitteren Ende, mit Haargummi sichern und Haarschmuck der Wahl in Reichweite halten.
Braid your hair till the end, secure with the small elastic and get prepared for the hairtoy part..
4. Sorry, aber da muss die Hand drüber. Ich wickle gegen den Uhrzeigersinn. Deswegen klappe ich den Zopf rechts an der Basis vorbei hoch. Ruhig schön hochziehen und plattdrücken.
Sorry, but I have to hold my hand over the bun.  I wrap counterclockwis so I pull the braid up on the right of the base. Be shure the braid lies flat under your hand.
5. Oben dann nach links führen. Ihr wickelt unter der linken Greiffhand her, so kann nichts verrutschen, weil ihr nicht nachfassen müsst.
Wrap under your left hand  to the left. Everything should stay firm at its place, because you don’t have to take the left hand away.

6. So sieht das dann aus. Eine Dreiviertelumdrehung.
You look at a 3/4 wraparound.
7. Mit links diese Windung an Ort und Stelle halten (schön Zug nach oben, damit der Dutt nicht jetzt schon absackt). Forke mit rechts einstechen auf etwa 1 bis 2 Uhr.
Hold the wrapped braid with your left hand and insert your fork with the right hand.
8. Durch die Windung und das Haar am Kopf weben und versuchen so auf 7 bis 8 Uhr wieder rauszupieken. Lieber immer etwas senkrechter stechen. Denn…
Try to go from 1 or 2 o’clock to 7 or 8 o’clock.  Better go closer to 12 o’clock than to 3 o’clock because…
9. …das nun schon gehaltene Duttzentrum (Centerheld) dreht sich immer ein bisschen wieder zurück. An sich war’s das jetzt schon.
…the bun tends to twist a bit downwards, when it is finished.

10. Ich empfehle Pins. Auch wenn der Dutt auch eine gewisse Zeit ohne weitere Hilfsmittel hält. Ich mag das lieber, wenn ich weiß, dass ich den ganzen Tag nicht nachfrisieren muss.
I recommand to use pins. The bun will stay in place without pins too, but it feels more secure and you can be shure, that once the hairstyle is finished you won’t have to work on it again till evening, when you go to bed.
11. Aufwickeln und dabei festpinnen. Immer UNTER den Forkenenden her wickeln, flach wickeln.
Wrap the rest of your braid around the base. Always under the fork. Pin every now and then.
12. Spiegelkontrolle. Auf jeden Fall. Der wird gern etwas eierig, lässt sich aber im Nachhinein noch gut justieren.
Check in the mirror. If your bun turned out more oval than round, you can correct that easyly.

Fertig. / Done.


Anleitung für Ficcare
Hier verkürze ich etwas, das Wichtigste seht ihr ja oben.
This tutorial is shorter, the most important instructions can be read above.

1. Wie eben eine Dreiviertelwindung legen. Unteren Ficcareschnabel auf 1-2 Uhr einstechen und 7-8 Uhr anpeilen.
Wrap arouund 3/4 of a circle.  Insert the bottom beak (?) of your ficcare at 1-2 o’clock and come out at 7-8 o’clock.
2. Schnapp. Hier bitte mit Rückspiegel kontrollieren. Da ihr nicht durch den Zopf webt, sondern ihn greift, ist es für die Optik des Dutts wichtig, dass ihr ziemlich genua das Duttzentrum erwischt, sonst stehen Beulen raus. Auf dem Foto seht ihr meine korrigierte Version.
Close the ficcare  and check in the mirror if you  managed to grab the center of your bun. Otherwise it will look bumpy. Me too, I had to correct it twice until it pleased me.
3. Aufwickeln und für einen wirklich runden Dutt wickelt ihr am Federende der Ficcare durch die beiden Schnabelteile.
To have a really round circle wrap the braid through the part of your ficcare, where you put your fingers to open and close it.
4. Auf der anderen Seite ebenfalls durch den geöffneten Schnabel wickeln, dafür gegebenefalls den Schnabel noch mal leicht aufdrücken.
On the opposite side wrap through the beak too. Maybe you have to open the ficcare a bit to do that.

Fertig. Mit Ficcare wirkt dieser Dutt am größten. / Done. The bun looks biggest with ficcare.

Damit Schritt 3 und 4 klappen, ist es wichtig, dass ihr die richtige Ficcaregröße habt. Ist sie zu groß, verzieht sich der Dutt zum Federende hin und hat dann rechts oben eine Art Zacken. Ist sie zu klein, könnt ihr Probleme bekommen den Zopf durch das Federende zu legen. Kann also sein, dass das bei iii-Mähnen selbst mit einer L-Ficcare nicht geht.
The right size of you ficcare is crucial if you want a circle and not an oval. If it is too large, the bun will be asymmetric.  If it is too small, it can be difficult to put the braid between the upper beak. If you have iii-hair even an L-sized Ficcare can be too small for this technique.

Mit Flexi ist es etwas schwierig, weil das am besten aussieht, wenn die Flexi waagerecht im Duttzentrum sitzt und sich dieser Dutt ja gern noch ein bisschen dreht. Hier darf sie auch auf keinen Fall zu groß sein, sonst rutscht es.
If you want to make this bun with a flexi, you will have to check very often in the mirror, if the flexi is placed horizontally, that’s the biggest difficulty.

 

Das Thema für den Flechtwerk-Juni-Post am 15.06. wird etwas mit weniger Hinterkopfbildern: Langhaarfrisuren, die von vorn nicht so streng aussehen
Das beklagen ja einige, dass das mit Dutts passiert. Ich werde mein Bestes geben, dennd as Problem habe ich ehrlich gesagt auch echt oft, vor allem in letzter Zeit mit sowieso weniger Oberkopfvolumen.
Next Flechtwerk subject will be posted on June, 15th: how to look less severe from the front when you wear typicla longhair up-dos.

 

21. April 2013

Flechtwerk – Chamäleondutt

Oh, ich bin ganz aufgeregt: Flechtwerks erster Post zu einem gemeinsamen Thema.
Mal abgesehen vom Vorstellungspost vorgestern.

Oh I am so excited: Flechtwerk’s first cooperative post!
Besides from the presentationpost the day before yesterday.


Erfunden hat diesen Dutt Cini.Mini aus dem Langhaarnetzwerk, dorther habe ich auch die Basisanleitung. Und natürlich könnt ihr auch dort mal gucken, was die andere User so daraus gemacht haben. Der Dutt ist derzeit recht populär.
Garantiert schöne Fotos und professionelle Anleitungen findet ihr aber auf jeden Fall bei meinen beiden Mädels
Louisa auf growbeyondyourlimits.blogspot.com  und
Nessa auf haartraumfrisuren.de.
Ich selbst hab sie ja bisher auch noch nicht gesehen, aber auch so ungesehen garantiere ich für Qualität. 🙂

Cini.Mini of the the Langhaarnetzwerk invented the chameleon bun. I got the basis instructions from there, where the bun is quite popular at the moment. Of course you can look there too what the other users have made of this bun.
Under guarantee beautyful photos and perfect instructions can be found at my girl’s: at Louisa’s blog growbeyondyourlimits.blogspot.de and on Nessa’s website haartraumfrisuren.de. Okay, I havn’t seen their posts yet but nevertheless I guarantee for them. 🙂

Haarvoraussetzungen:
Besser nicht zu dick, sonst ist sicherlich der Daumen zu kurz (war bei mir schon fummelig).
An sich aber auch nicht zu dünn, der Dutt ist selbst mit mitteldickem Haar extrem klein.
Also: egal wie eure Haare sind, leicht wird das nicht.
Länge: je nach Dicke ab BSL bis Taille, würde ich schätzen.

Your hair should not be too thick, because otherwise it can be difficult with the loop over your thumb. But also not too thin hair, because this bun is even with medium hair rather puny. 
So in fact it does not matter how thick your hair is: the bun will be difficult.
Length: depending on your thickness you need BSL or waistlength. Longer always works.

Was ihr sonst noch braucht:
Haargummi für die Zopfbasis
Haarforke oder Stab (besser schmale Forke, es rutscht tierisch)
Nerven.

You need a scrunchie for the ponytailbase, a hairfork or hairstick. I highly recommand a two-prong-fork, the bun is pretty slippery). 
And you need strong nerves.

Schwierigkeitsgrad:
Für mich 3 von 5 Sternen. 😉 Das Wickelmuster ist einfach, tricky wird es aber bei dem Versuch die Daumenschlaufe nicht zu verlieren und außerdem sackt das Ding eben gern ab.

Difficulty: I would say 3 of 5 stars. 😉 The wrapping scheme is not that bad, but it becomes tricky trying not to lose the loop around your thumb. And as I already said: that thing tends to be pretty slippery and want’s to gow down your neck.

Anleitung:

Hohen (!) Pferdeschwanz binden. Wirklich eher hoch, der Dutt sackt auch so noch mehr als genug ab.
Greif den Pferdeschwanz mit der rechten Hand, der Zopf baumelt über dem Daumen.

Gather your hair in a high ponytail. Really high! The bun will drop down to the neck, believe me.
Grab the ponytail with your right hand between thumb and indexfinger.

Zopf mit der linken Hand greifen. Ein C wickeln: über den Daumen klappen, links an der Zopfbasis vorbei, hinter dem Zeigefinger her, loslassen. Der Zopf baumelt über oder rechts der Basis herum.

Grab the ponytail with your left hand and wrap a C-shape: over the thumb downwards, left up, behind the indexfinger to the right and let go. Your hair hangs down right of or over the base.

Zopf neu greifen und zwischen Zeigefinger und Daumen nach links führen, über die Zopfbasis.
Hoch und hinter dem Zeigefinger her wickeln.
Ab jetzt wird die Restlänge um die Basis aufgewickelt.

Grab the ponytail again and go between thumb and indexfinger to the left, over the base.
Take it high and wrap it behind the indexfinger.
From now on you only wrap the remaining length around the base of the bun.

Weil der Dutt bei mir sehr klein wird, muss ich die Schlaufen auseinader ziehen, damit ich die Forke überhaupt durch den ganzen Dutt schieben kann.
Because the bun is so tiny in my case I have to pull at the loops. Otherwise no chance to insert the fork through the whole bun.

Da ich Rechtshänder bin und mit links einfach keinen Haarschmuck gescheit platzieren kann, greife ich hier nun um und wechsle den Dutt von der linken in die rechte Hand. Ihr könnt natürlich auch gleich spiegelverkehrt wickeln. Ich konnte es nicht…

Because I am righthanded and my left hand is really untalanted to work with hairtoys, I switch the bun from my right hand to the left hand now to insert the fork with my preferred right hand. Of course you can also bun your hair mirror-imgage – but I couldn’t…

Nehmt die Forke und stecht von der oberen Schlaufe durch den Dutt, hinterm Haargummi her und aus der unteren Schlaufe wieder heraus.

Insert the fork in the upper loop, go down under the base and come out through the lower loop.

Tada! Schöne Schlaufen, die irgendwie schief im Nacken hängen. Vorteilhaft und hübsch ist anders. Und so winzig! In dem Dutt ist schon eine Tresse verbaut, weil ich bei meinen vorherigen Versuchen geradezu schockiert war, wie klein das Knötchen geworden war.

Tada! Nice loops but somehow the bun moved down the neck even though I had a scrunchie at my base. Does not look good in my eyes. So puny… and in this bun here is already one clip-in hidden! The testversions without fake-hair were supertiny.

Also zieht ihr nun die Forke wieder heraus, für einen „spektakulären“ Bundropeffekt…
So you pull out the fork for a spectacular – haha – bundrop…

…wickelt alternativ einen LWB und seid glücklich, weil der einfach ist, immer klappt, viel größer ausieht und nicht so doof abrutscht. 🙂

… and make a LWB instead and be happy, because this bun always works, looks much bigger and does not move down to your neck. 🙂

Der nächste gemeinsame Flechtwerk-Post wird am 15. Mai veröffentlicht.
Thema: Steckbrieffrisur

The next Flechtwerk-Post will be published on Mai, 15th.
Topic: Signature Hairstyle

Bis dahin geht es hier aber natürlich weiter. 🙂

Untill then I will continue posting of course! 🙂

19. April 2013

Flechtwerk

Darf ich vorstellen?
Louisa und Nessa (und ich). Zusammen kooperieren wir als Partnerblogs unter dem Titel Flechtwerk.

Allow me to present:
Louisa and Nessa (and me). Together we cooperate as Flechtwerk, a blogger collective.

Und das ist auch schon die kleine Überraschung, die ich angekündigt hatte.
Einmal im Monat werden wir zu einem gemeinsamen Thema posten, um euch Gelegenheit zu geben zu sehen, was unterschiedliche Köpfe und Schöpfe aus der gleichen Grundidee machen.

This is the surprise I have been talking about.
Once in a month we are going to present a common topic, to give you the oppotunity to see what other heads and hair create of the same idea.

Am Sonntag wird es den ersten Post zum Chamäleon-Dutt geben.
Ich bin schon ziemlich gespannt, auf die Ergebnisse der anderen beiden, denn wir haben zwar das Thema zusammen beschlossen, aber uns nicht vorher darauf verständigt, wer was wie umsetzen wird.
Ich für meinen Teil muss sagen: ich hab mir die Zähne an diesem Dutt ausgebissen – und das, obwohl ich es dieses Mal war, die den letzten Entschluss gefällt hat, dass wir mit diesem Dutt starten werden, der grad im LHN sehr präsent ist.
Aber dazu Sonntag mehr, nun also eine kleine Vorstellungsrunde:

Sunday there will be our first post: the chameleon-bun. 
I am pretty excited what the other girls would have made of that, because we decided together which subject to take, but we did not arrange whow takes which part.
In my case I have to admit: this bun was a pain in the ass – and this time it was me who made the final dicision, that we will start with this actually popular bun (at least in the LHN it is popular).
But we will see that on Sunday.
Today I want to introduce my fellows:

Louisa Rosefuls Blog ist growbeyondyourlimits.blogspot.com oder vielleicht kennt ihr sie auch aus dem LHN als Zoey.
Louisas Haar ist fast klassisch lang, hat eine typische C-Struktur, ist sehr dick und noch größtenteils hennarotbraun. Größtenteils, weil sie gerade rauswachsen lässt. Ihr Stil ist romantisch und herrlich ungezwungen natürlich. Im Gegensatz zu vielen andern Langhaars trägt Louisa viele Zöpfe (auch Dutts, ja, aber eben auch Zöpfe). Und ich für meinen Teil finde ja, das solche Haare für Zöpfe prädestiniert sind.

You can know Louisa Roseful from her blog growbeyondyourlimits.blogspot.com or from the LHN where she has named herself  Zoey.
Louisa’s hair has almost classic length, it is thick, sometimes wavy, sometimes curly and a typical example for coarse type C hair. At the moment her hair is of a reddish brown, but she is growing out her natural haircolour which is a bit lighter brown, less red but still warm. Compared to other longhairs, she often wears braids. Also buns, but I have to stress the braids, as they are so gorgeous.

Nessa könnt ihr ebenfalls bereits kennen: Ihre website ist haartraumfrisuren.de, auch ihm LHN ist sie als nessa angemeldet.
Ihr Haar ist über klassisch lang, fast Mitte Oberschenkel, dabei 1a glatt und DICK. Also wirklich enorm. Zöpfe wie Pythons, Dutts wie Extraköpfe (das sind Komplimente, falls das jemand missverstehen will…). Farblich bewegen wir uns im ähnlichen Segment von dunkelblond-hellbraun-haselnuss. Sie macht hervorragende Frisuren-Videotutorials und ist an sich selbst und auch an anderen eine außergewöhnliche Flechtkünstlerin.

You can already know Nessa too: her webiste is  haartraumfrisuren.de and she also is active on the LHN as nessa.
Her hair has already passed classic length and is on its way to midthigh. 1a straight and super THICK. I mean: her hair is enourmous. Braids like pythons, buns like extra heads (these are ment as compliments, you know?) Hair colour is similar to mine: somewhere in the darkblonde-lightbrown-hazelnut range.
She makes a lot of very well instructed hairstyle video tuturials. And she is really blessed with her skills to braid on her own or on other ones’s hair.

Und für alle, die von solchen wundervollen Supermähnen nun eingeschüchtert sind: ich bin ja auch noch da. 😉
Hab extra noch neue Bilder gemacht für den Post hier.

And for those of you who feel a bit intimidated by these supermanes now: hey there, I am still here too! 😉
And I have made some extra photos for this post.

Die Links zu den websites findet ihr wie immer oben in den Langhaarseiten, aber ab jetzt auch extra noch in der Sidebar (klick auf die Grafiken).

You find the links to the websites as always on top in the Langhaarseiten, but I also added them in my sidebar (click on the images). 

In diesem Sinne:
Wir sehen uns Sonntag mit dem Chamäleon-Dutt!
Ich freu mich drauf!

Along these lines:
See you Sunday mit the chameleon bun!
I am so excited. 🙂