4. Juli 2014

Julilänge: 80cm trotz Trimm

Good Hair Day! Glänzend, volumig und kaum Frizz. Soll man nicht meinen, dass das keine 5,5cm mehr sind.
Dafür bekommt man eine gute Vorstellung davon, dass die Zeiten mit ganz glattem Haar vorbei sind: Hallo Wellen!

Meine Haare waren wirklich sehr schnell im letzten Monat. 1,5-2cm haben sie geschafft und ich konnte bequem von 81cm wieder auf 80cm runtertrimmen.
Mein Zopfumfang ist dennoch noch mal um 2mm geschrumpft und ich komme nun nur noch auf 5,3cm. Es wird definitiv endlich mal Zeit für ein neues Sidebarpic! Aber ich hab da schon eins, das soll hier aber erst noch in anderem Kontext gezeigt werden. 🙂
Es gibt viel Neuwuchs und was ich so seit ein paar Wochen in der Bürste habe, lässt mich doch recht zuversichtlich nach vorn schauen, dass der Juli der erste Monat seit über 1,5 Jahren sein könnte, in dem ich nicht Haarmasse von der größe eines kleinen Dutts abwerfe und in dem mein Zopfumfang endlich nicht weiter schrumpft.
Toi, toi, toi! 😀

My hair was really fast last month! With 1,5 to 2cm of growth I could easily trimm 1cm from 81cm back to 80cm. My ponytailcircumference is still slightly decreasing and is now at 5,3cm. Definitely time for a new sidebarpic! I actually have one, but I want to show it here first in a pending post. 🙂
I have tons of regrowth now and when I look at the tangle teezer I look quite hopeful into the future. It is very likely that July will be the first month after over 1,5 years, that I won’t shed a hairball of the size of a smaller bun and maybe it will also be the first month with no decreasing ponytailcircumference.
I keep my fingers crossed! 😀

Wie ihr seht, seht ihr nichts. rechts ist also das Nachher-Bild. An dem Tag waren sie extrem frizzig. Und da ist sogar tatsächlich Leave-in drin. Meine Haare waren vollkommen unbeeindruckt.
Ich hatte eigentlich gehofft nach dem großen Cut im Mai dann nun beim Trimmen mehr Haare zu schneiden als dieses Mikrohäufchen. Aber Geduld, Geduld…
30. Mai 2014

Haarschneidemarathon

Wenn ich die Fotos nicht hätte, ich hätte glaube ich an dem Abend vergessen, wie vielen von meinen „Vereinskolleginnen“ ich die Haare geschnitten habe – oder im Fall von Wuscheline auch nicht. 🙂
If I hadn’t the photos I am shure I could not remeber how many ladies came to me that evening to get their hair cut – or in the case of Wuscheline, to get no haircut. 🙂

Aber seht selbst, das war mein Freitagabend beim Treffen im Allgäu: messen, drapieren, schneiden.
But have a look and see what my first evening on our meeting at Nessa’s looked like: measuring, draping, trimming.

Hier seht ihr Mensch/nrsss. Mitteldickes Haar auf recht genau Hosenbundlänge. Sie lässt noch alte Haarfarbe herauswachsen – aber man sieht es kaum noch. Sie aber schon, deswegen sollte was ab. Die Kante an sich hätte es nicht nötig gehabt.
Ihre Haare sind wirklich spiegelglatt. Sehr, sehr rutschig. „Schwierig“ mag manch einer dazu sagen. Ich finde diese Haare großartig und wirklich außergewöhnlich.
Bei ihr habe ich nur einen kleinen Trimm mit einem ganz flachen U-Schnitt vorgenommen.
Here you see Mensch/nrsss. She has got hair of medium thickness, hipöength or trousers‘ waistband if you like. She is growing out old dye – but you can hardly seeit anymore. But she knows it is there, so have a go and cut. Her hemline was close to perfekt before, thoug.
Her hair is really, really glossy and slippery. Difficult you might also say. I am a big fan of her mane. I think it look wonderful and extraordinary.

MissMut hatte schon fast klassische Länge, aber die Spitzen waren vom langen Wachsenlassen deutlich ausgedünnt. Ich habe bei ihr gut 4cm geschnitten, und dabei die natürliche Wuchsform ihres Haares berücksichtigt, um bei minimalem Längenverlust ein bestmögliches Ergebnis in der optischen Dichte zu erzielen.
MissMut was very close to classic length before we cut. But her ends have thinned during that long period of growing.We decided to go for a 4cm-cut following her natural line of thickness in a deep U-shape. That was minimal loss of length with a well visible effect on the thickness.

Lenja, die süße Waldfelfe, hatte ebenfalls eine stark ausgedünnte „Kante“. Wobei sie per se keine hat und auch keine will. Sie trägt ihre Haare als Fairytaleends und das ist auch gut so, schmeichelt es ihrem zarten Haartyp doch am meisten. Eine blockige, harte Kante ist bei feinem Haar wie ihrem praktisch unmöglich und sehr langes Haar tut für sie optisch wesentlich mehr, als es ein stumpf geschnittener relativer Kurzhaarschnitt tun würde. Nichts desto Trotz haben wir uns auch hier auf einen relativ großzügigen Schnitt geeinigt. 4-5cm sind gefallen, um die Vorreiterhaare an den Rest anzupassen und ihr eine natürliche U-Form zu geben.
Lenja, the cute little „fairy of the forrest“ had too a very thinned „hemline“. She is not aiming for a blunt cut and prefers fairytaleends, so that is no big deal here. Nevertheless we evened up the shape of her ends, so that they are now more U-shaped, which suits her much better. Maybe you don’t see it. but we made a relatively big cut of 4-5cm on the longest hairs.

Nickikes Haare schneide ich schon seit über einem Jahr regelmäßig. So haben wir ihre Blondierreste eliminiert und jetzt trimmen wir zum Klassiker. Was da ab muss? Nichts, aber wenn man sie fragt muss da immer was ab. Nickike ist absoluter Kantenfan, außerdem hat sie sehr schnell wachsendes Haar, sodass man bei ihr relativ viel schneiden kann und sie trotzdem an Länge gewinnt. Wir trimmen immer auf ein relativ flaches U. Die Wellen auf dem Bild sind Flechtwellen bzw. Rosebunwellen, die die Kante etwas weniger rund aushängen lassen, als sie dann war. Optimal zum Schneiden sind immer Haare in ihrer Ursprungsstruktur oder gegebenfalls glatte Haare. Künstliche Wellen und Knicke erschweren das Ganze.
Nickike’s hair knows my scissors for over a year now. Together we trimmed out her bleached blonde ends and now she is aiming for classic length but please with a THICK hemline. That is my part again.  As Nickike’s hair grows really fast, we can trimm quite a lot and she is still gaining length. As always we went for a slight U-Shape. What you see on the pics are rosebunwaves. That is not optimal for cutting. I prefer straight her to cut or the natural structure. But no artificial waves please. That is why the hemline looks a bit asymmetric.

Nymeria wollte eigentlich auf den Ostermeter züchten. Uneigentlich wollte sie dann doch (Vorsicht Kalauer!) die Gelegenheit beim Schopf  ergreifen und ihre Spitzen trimmen lassen. Bei Locken bzw. starken Wellen wie ihren ist diese Notwendigkeit immer erst seeeeeh viel später gegeben verglichen mit glatten Haaren – wenn überhaupt. Locken und starke Wellen profitieren sehr oft von Fairytaleends. Nymeria möchte aber lieber ein Kante. Hatte sie auch vorher schon, trotzdem hat man langgezogen gesehen, dass auch sie seit schon sehr langer Zeit ohne größere Schnitte wachsen lässt und wir haben die untersten Enden angeglichen. Wie bei MissMut habe ich die schon verhandene Wuchs- bzw. Schnittform nur nachgeschnitten.
Nymeria actually was longing for the Easter-meter. But less actually she decided to take the chance of getting a trim by a fellow longhair and so the Easter-meter became now the autumn-meter. Hair like Nymeria’s or even curlier structures don’t need a trim as often as straight hair does. Curls and waves often look better with slight fairytalends than with a blocky hemline. But Nymeria likes her her cut blunt and there we were. I didn’t take off much, only the first faster growing hairs, following her U-shape, she already had.

Wuscheline wollte dann auch einen Trimm. Nix da. Wo denn? Ihr Haar ist sehr voll, sehr dicht und lockig. Einstimmig wurde entschieden, dass sie zum indest noch mal eine Nacht darüber schlafen sollte. Denn eine noch dickere Kante? Das gäbe ja einen Block. Nun, am nächsten Morgen war sie dann doch froh, dass alles dran geblieben ist.
Wuscheline also wantd a trimm. But everybody yelled NOOOO! Because: why? Her hair ist thick and healthy, no thinned hemline or so. So we decided that she shoul sleep a night over the decision. And the next morning she was happy, that every single centimeter was still there. 

Und Nessa schließlich. Unsere Gastgeberin mit den mit Abstand längesten und dicksten Haaren wollte auch einen Schnitt. Wir hatten vorher schon drüber gesprochen, dass grob 10cm fallen sollten. Es wurden dann 8,5cm. Zunächst in nur einem sehr flachen U bzw. fast schon einer geraden Kante, dann habe ich am nächsten Tag noch mal auf ihren Wunsch korrigiert zu einem weicheren, tieferen U, das einfach harmonischer aussah. Nicht täuschen lassen: am nächsten Morgen ist keine weitere Länge gefallen, nur die Seiten habe ich nach oben angeglichen. Die Perspektive spielt uns hier einen Streich und lässt die Haare kürzer aussehen.
Warum da was absollte? Noch ein paar Restschäden aus Zeiten als Nessa ihre Haare noch nicht so wichtig waren, will heißen der letzte Abschnitt ist ausgeblichen und splissiger im Vergleich zum Rest. Was die Dicke der Kante angeht, hätte da nichts abgemusst. Nessa will bei Längen zwischen Knie und Mitte Oberschenkel bleiben, somit war der relativ große Schnitt für sie völlig im Rahmen. Bei Längen wie ihrer fällt es tatsächlich auch einfach nicht mehr so auf, prozentual zur Gesamtlänge ist der Schnitt immer noch eher klein. Der Effekt auf die Kante und Zopfquaste war aber enorm.
And finally there was Nessa. Our host had the longest and thickest hair of us all and she too wanted a cut. We talked about that earlier and discussed about 10cm.  We went for 8,5cm then. At first I cut a very shallow U-shape, but the next day we corrected the shape to a deeper U which was more flattering. Don’t be mistaken: the next day I cut no more length, I only worked on the sides. the perspective makes the hair look shorter.
Why she wanted to cut? Because her ends are remnants of a time, when hair was not that important to Nessa and the care therfore not that perfect already. The last decimeters are drier, a bit bleached from ageing and more prone to split ends. That is why she wants to eliminate this old hair sooner or later. She wants to maintain between kneelength and midthigh, so that big chop was not that big at all – compared to her overall length. And her goal is already reached. The length seems only a bit shorter now than before, but the hemline and the tassle are now absolutely perfect.

25. Mai 2014

The first cut is the…

… deepest? Shortest? Hardest?
Da das ja nicht mein erster Schnitt war, kann ich das gar nicht so beantworten. 🙂
Aber ich kann sagen, dass der Schnitt nötig war und ich mich danach SEHR befreit gefühlt habe.
Mein Haar ist nun so kurz wie vor 4 Jahren und es ist dünner als jemals zuvor – was der ausschlaggebende Grund für den Schnitt war. Die Längen waren so durchsichtig und tot, das war einfach kein Haar mehr, das ich am Tag meiner Hochzeit noch an meinem Kopf angewachsen haben wollte.
Also ist es nun ab.

Schaut euch mal diesen winzig kleinen Zopf an. Das bisschen Haar macht keinen Dutt größer, keinen Flechtzopf eindrucksvoller durch mehr Länge und erst recht reicht das nicht mehr für eine volle Optik geschweigendenn schöne Kante bei offenem Haar.
ZU nun von 5,5cm bei 79cm Länge, knapp über Taille. Das kann ich eine Weile halten, auch wenn es weiter ausfallen sollte. Ist jetzt also erst mal Ruhe.

96cm vs. 79cm -> 17cm cut

Ich habe extra so geschnitten, dass der große Dickenverlust nun auf Höhe des Zopfgummis bei einem Flechtzopf sitzt. Die Quaste puschelt sich bei mir immer etwas auf und sieht nach mehr Haar aus, als sie ist, aber der geflochtene Teil, der sollte endlich wieder vernünftig aussehen. Die restliche Stufe, die nun noch geblieben ist, die möchte ich gern nach und nach raustrimmen. Wenn das Grundvolumen dann an der Kante angekommen sein sollte, dann lasse ich vielleicht auch wieder etwas Lägne dazu kommen.

 

Ich mag Flechtzöpfe. Und meiner sieht nun endlich wieder nach mehr aus als nach einem Rasta.
Die Frisur ganz links habe ich in den letzten Wochen auch so getragen.

 

Einfach einen Flechtzopf abschneiden macht eine tolle Quaste. Und ich wollte ja das Endschwänzchen aufheben. Wie ihr seht, muss man dann aber deutlich nachkorrigieren. Für eine vollst mögliche Flechtzopfquaste braucht es also eigentlich einen starken umgekehrten U-Cut. Offen finde ich das aber unmöglich.
Den Korrekturschnitt habe ich nach der Methode von Feye vorgenommen, nur ohne Schritt 2, der Zopf war ja schon gekürzt.

Ich bleibe also erst mal positiv und warte auf Neuwuchs, aber ich habe mich auf der anderen Seite auch bereits damit arrangiert, dass es möglich ist, dass ich nun am Ende meiner „Langhaarkarriere“ angekommen bin. Warum? Darum. Weil es auch für viele Jungs Mitte Zwanzig einfach Realität ist, dass sie eine Glatze bekommen. Als Frau ist dieses Schicksal in gewisser Weise härter, auch wenn wir in der Regel nicht komplett kahl werden. In der Gesellschaft ist Alopezie bei Frauen so kein Thema, aber vertut euch nicht, nur weil man sich über etwas ausschweigt, heißt das nicht, dass es nicht wesentlich häufiger vorkäme, als man meint.
Also Mädels: da bin ich. Zwar definitiv nicht mit einem Kurzhaarschnitt, aber nun auch doch recht weit entfernt von diesen überdurchschnittlichen Längen, die ich ja so sehr liebe. Ich hoffe also einfach auf Haarneuwuchs, aber wenn der nicht kommen sollte, werde ich mir von meinen ausfallenenden Haaren nicht auch noch das Lächeln wegnehmen lassen.
Machen wir das Beste draus!
Was sonst?!

Von hinten sind meine Haare ja recht fotogen. Da glaubt man auf freundlichen Farben oft gar nicht, dass sie so dünn sind. So von der Seite sieht man aber gut das Neuwuchsgewuschel, gefolgt von einem stark ausgedünnten Bereich, der nicht mehr hängt, sondern immer eher schwebt. Nach dem Schnitt sieht man endlich wieder wo die Haare aufhören. 🙂

 

Superrasta vs. süßer Babybraid.
Mit dem korrigierten U-Cut ist die Quaste wieder etwas dünner, aber dafür habe ich eben auch offen eine Frisur, die nicht nach Unfall aussieht. :).

 

Kein Mensch läuft so rum. Aber man sieht so den Neuwuchsblobb am besten. Links müsst ihr meine Haarspitzen echt suchen (unterer Bildrand), rechts ist es auch noch nicht optimal, aber alles, was da jetzt transparent ist, ist im Flechtzopf die Quaste, damit kann ich leben.

 

Ich habe Plusterhaare, also eine sehr hohe Friktion, das heißt, meine Haare gehen von sich aus gern auf Abstand.
Das lässt den Zopf und die offenen Haare dann nach Mehr aussehen. Auch trockener, als sie sind, aber das Mehr ist ja erst mal gut. 🙂 Von der Seite seht ihr die tatsächliche Dicke des Zöpfchens.

… deepest? Shortest? Hardest?
Well, as it is not my first cut, I can’t answer that. 🙂
But I can say, that it was neccessary and I felt relieved afterwards.
My hair is now shorter than it was over the last 4 years and it is thinner than ever – which is the reason for the cut. The lengths were to see-through and dead, I did not feel like keeping them on my head on my wedding day.
So now, they are gone. 
Look at this tiny, tiny braid. Nothing to make a bun bigger, nothing to make a braid look more impressive beacuase of the extra length and especially nothing that could make a hemline. From BSL downwards my hair was invisible on any coulour lighter than dark blue or purple. Even on teal it looked like a mess.
And now?
My ponytailcircumference is down  to a minimum of only around 5,5cm and I am still shedding like hell, so now good prospect.
As you see, there is no way to grow my hair long again at the moment. No growing while shedding. Hopefully the shedding will come to an end sometime in the near future… If not, I will look for other ways to wear my hairr in a pretty way.
I try to stay hopeful, that it will regrow again. But I also face the possibility that my career of a real longhair is over now. Why? Because. Because for so many guys it is normal deal with a bald head in their mid twenties. As a woman that fate is somehow harder and women usually don’t get totally bold, but even though society doesn’t talk about female alopecia it is much more common as you might think.
So ladies: here I am, not yet a shorty but no longer a „real longhair“ too. Hoping for my hair to regrow, but if it won’t I won’t let my shedding hair take my smile with it!
Let’s make the best of it.
What else?!

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19. Februar 2014

Sie hat es getan!

*please read the italic version for translation*

Haare ab!
Zumindest ein ordentliches Stück davon. Meine lieben LHN-Kolleginnen können ein Lied davon singen, wie lange ich mit mir gehadert habe, ob oder ob nicht und wenn ja wie viel und vor der Hochzeit oder doch erst noch warten…
Nun, vermutlich hat meine 30-Tage-Challenge ihr übriges dazu getan, dass ich diese Altlasten (ich spreche von den ausgedünnten Längen, denen man die vergangenen Haarausfallphasen deutlich ansieht) nicht mehr mit mir rumtragen wollte. Immerhin sind die an mir angewachsen. Wenn irgendwas dran sein sollte an schlechter Energie und so weiter, dann doch sicherlich erst recht mit soetwas.
„Manchmal müssen die alten Zöpfe eben ab!“, hat eine Freundin gesagt. Man entwickelt sich weiter. Ich hatte ja sowieso letztes Jahr das deutliche Gefühl, dass mein HA auch eine Art Mauser war.
Chop!
Okay, my hair is still long, but nevertheless I cut a big piece of it. My fellow ladies on the LHN know well how long I was thinking over and over again whether I should cut or not or how much and when, before the wedding or afterwards…
Well, probably my 30-day-challenge gave the final push to get rid of this legacy. I mean, if anything is true about this good and bad energy stuff, than something that is part of your body and a reminsence of bad, unhappy, sick times is the worst you can carry around, right?
„Sometime old braids have to be cut!“ a friend of mine said. And she was right. I made a lot of progress last year and I am definitely not the same person as I was it in early 2013. And through the year my hairloss really felt like a moult, I mentioned it once or twice.

Kurz: 9cm sind für’s Erste gefallen. Somit bin ich bei 93cm, knapp Hosenbundlänge immer noch und immer noch gut 3cm mehr als meinen letzten Radikalschnitt im Mai 2013. Auf lange Sicht also geht da noch was mit der Länge. Nur eben laaangsam. 🙂
Es müssten noch mal 5-15cm runter, aber mit denen hab ich es jetzt nicht mehr eilig. Ich fühle mich wieder wohl, ich habe eine Länge, die ich immer noch sehr gern mag (obwohl ich Steißlänge proportional passender fand) und an meinen Hochzeitsfrisurplänen ändert der Schnitt auch nicht wirklich etwas. Eventuell steige ich auf die kürzeren Ursi-Tressen um, aber das hat weniger etwas mit dem Schnitt zu tun, als damit, dass die x-tend-your-hair-Überlängen einfach echt schwer sind. Vielleicht zu schwer.
In brief: 9cm are gone. So I am back at 93cm which means trousers‘ waistband for me and that is still almost 3cm more length compared to the last bigger cut in May 2013. So maybe on the long run more length with thicker ends is possible, but it needs patience.
I think 5-15cm should still go during 2014 but for the moment I am satisfied and happy. I like the length, even though tailbone length suited me a bit more talking about proportions. For my wedding hairstyle: still the same plan: clip-in extensions and big waves. But I will most prabably use the shorter Ursi-clip-ins. Not because of the length, but because of the heavyness, so this has nothing to do with the cut.

Was meint ihr? Hat sich doch gelohnt, oder? 🙂
Gaaanz langsam wieder Richtung Steißlänge zu gehen, kann ich mir vorstellen, aber für’s erste möchte ich die HA-Schäden kompllett raustrimmen. Ich möchte volleres Haar, gesünderes. Und lang ist es ja schon. Von daher. 🙂
What do you think? You can see a real improvement, don’t you?
I will sloooooowly grow back to TBL, but at first I want to get rid of the rest of hairloss damage. I want thicker hair, healthier hair. And I mean: they are already long. So. 🙂

3. Dezember 2013

Ingas Schokohaar gibt sich die Kante

*please read the italic version for translation*

Meine Freundin Inga war bei mir zu Besuch. Und neben Weltverbesserungsgesprächen hatten wir auch einen „Frisörtermin“. Passte also noch ganz gut in den Haarschneide-November. 😉
Inga fand ihre Spitzen zu dünn und wollte einen großzügigeren Schnitt, um wieder eine volle Kante zu haben.
Da sieht man wieder schön, dass Forengebaren nicht (zumindest meistens nicht) auf das Leben „da draußen“ übertragbar sind. Inga hatte vorher schon das, was im LHN alle eine „Möderkante“ nennen würden. Einzig sie hatte ein klein bisschen Taper auf den letzte 5-10cm durch Haarbruch. Nun, nach dem Schnitt kann man sich an ihrer Schnittkante quasi den Kopf stoßen. 😉
Von Taillenlänge+ auf Midback da ich etwa 6 bis 7cm geschnitten habe. Wir haben aber nicht gemessen.
Sie hat aber auch einfach sehr viel Glück mit ihrem Schopf, der würde bei jeder Länge gut aussehen. 

Last week my friend Inga came to visit me. Besides talking about saving the world, we had a „hairdressing meeting“. So I have a bit delay for the haircut-November. 😉
Inga considered her ends to be too thin and wanted a bigger cut to have a thick hemline. Well, you see that what we on the forums consider to be a thick hemline is often not that what others think. Inga’s hair was all full and thick even before the cut only the last 5-10cm had a bit taper due to some brakeage. After the cut you can almost hit your head on that block of hair. 😉
She went from waistelngth+ to midback as I cut about 6 to 7cm. We didn’t measure that.
But Inga is really lucky with her chocolate mane which would look good with any length.

8. November 2013

Annikas taillenlanger U-Cut

Annika kennt ihr vielleicht schon bzw. noch. Ich hatte ihr im Mai zuletzte die Haare geschnitten. Ziel war: Taillenlänge! Und da Frisöre ja eher immer etwas großzügiger schneiden, hat sie sich vertrauensvoll in meine Scherenhände begeben. Ein halbes Jahr später sind ihre Haare gut gewachsen, aber ein Spitzenschnitt war nötig.
Zum Einen, weil sie selbst lieber volle Kanten mag und „es nicht eilig hat“, wie sie sagt, ihr also Gesundheit vor Länge geht – was bei jemandem, der praktisch immer offen trägt auch wichtiger ist, als bei jemandem, der fast nur hochsteckt – zum Anderen weil die Spitzen nun nicht nur verwachsen waren, sondern auch durch die mechanische Benspruchung und das Blondieren deutlich angegriffen waren.
Wir haben uns auf etwa 3-4 cm geinigt. Somit hat Annika jetzt knapp Taillenlänge erreicht – und es soll noch weiter südwärts gehen. Finde ich ja gut. 🙂
Bin gespannt wie weit ihre Haare kommen. Auf dem Foto sehen sie wundervoll aus (und live sind das ebenfalls einfach nur schöne, blonde Haare). Beim Anfassen merkt man aber deutlich den Unterschied zu nicht gebleichtem Haar und Spliss ist definitiv ein Thema bei ihr. Auch das Geräusch, das der Tangel Teezer beim Entwirren machte (was eeewig dauerte) war ziemlich fies. Da aber in der Regel ja niemand ihre Haarspitzen inspiziert, außer sie selbst und noch dazu die Haare voll und blickdicht sind, kann sie ruhig noch ein bisschen wachsen lassen, da sieht ja so nichts ungepflegt aus. Das ist der Vorteil bei hellem Blond: man sieht Trockenheitsschäden nur von ganz Nahem.
Ich schreibe das hier dazu, damit niemand denkt: „Ach, sieh an, geht ja doch mit blondiertem Haar!“ und sich dann über eine eventuelle Kurzschlussreaktion ärgert, die Wasserstoffperoxid beinhaltete… Ja, das geht. Aber man muss sich eben darüber im Klaren sein, dass die Haare definitiv deutliche Abzüge in der Qualität hinnehmen müssen, wenn sie künstlich so blond sein sollen. Kommt also drauf an, was man will, wie immer. 🙂

Do you remeber Annika?
I cut her bleached blonde hair in May. She wanted to grow to waistlength and as we all know that can be difficult to impossible, when you go to a normal hairdresser and aks for a tiny trimm.
Half a year later she reached her goal and we made a new 3-4cm cut to even her hemline which grew out over the last months.
Looks gorgeous, doesn’t it?
Don’t be mistaken, her hair suffers from the bleaching, split ends are definitely a topic for her and she needed severel minutes to detangle her hair and the sound the Tangle Teezer made, whilst she was brushing was terrible. But if you are not a forums longhair and if you are the only one who inspects the ends of your hair, to detact split ends – why not growing it longer? It look all fine and thick so we will see how far she wants to grow it – and how far will be possible.
But as she says: she has time. She would always chose healthy ends over length. Which I would always recommand for somebody like her who wears her hair down all the time.
We will se. 🙂

5. November 2013

Schnipp, schnapp, ab! – Kurzhaarschnitt! ;)

*please scroll down for translation*

Hallo ihr Lieben!

Gemeiner Titel, was? 🙂
Nach dem letzten Längenbild und weil ich mich überhaupt grad ganz wohl mit meinen Haaren fühle, habe ich beschlossen, dass die Fransen erst mal unangetastet und die Schneideutensilien in der Schublade bleiben. Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben. Spätestens nach der Hochzeit wird wieder getrimmt. Mal sehen, welche Länge ich dann mit wievielen Haaren erreicht haben werde.

Ich habe aber dennoch ein paar Schnibbeldokumentationen für euch. Wenn schon nicht an mir, dann doch an anderen Köpfen. 🙂

Ich schneide z.B. mittlerweile nicht nur lange Haare, sondern auch schon seit gut zwei Jahren den Kurzhaarschnitt von Herrn G. Mit dem Bartrimmer bin ich da auch früher immer mal wieder dran entlang gegangen (und hab innerlich geheult! Er hat so tolles, volles Haar, das von Natur aus semmelblond ausbleicht! Welch Frevel das abzuscheren!), aber einen richtigen Schnitt mit Schere und einer richtigen Technik gibt es erst seit diesem Jahr.
Ich bin sein Lieblingsfrisör. Wenn ich schneide, kann er zu Hause Star Trek gucken (50cm vom Fernseher entfernt, er muss ja die Brille abnehmen), es kostet ihn nichts und ich schneide die Haare so, dass sie mit dem Wirbel fallen und nicht die leichten Geheimratsecken aussehen lassen, als wollten sie gen Nacken streben.
Bisl Gel oder Haarwachs dazu und fertig. Im Sommer gibt es außerdem noch etwas Blondspray dazu. Der Luxus eines Kurzhaarschnitts. 🙂

So sieht das aus:

Er hatte übrigens auch mal „lange“ (überschulterlange) Haare, aber das war vor meiner Ära. 😉
Ich liebe langes Haar, bin da aber dann doch eher konventionell und bevorzuge es bei Frauen. Gut geschnitten und gepflegt mag ich es aber auch bei Männern, das muss einfach zum Typ passen.
Das ist Geschmacksache und optische Gewöhnung. Überlegt nur mal wie vollbärtig, teilweise duttfrisiert und brusthaarig die Herren derzeit rumlaufen und auch in Modemagazinen abgebildet werden. Vor 5 bis 10 Jahren hätten „sie alle“ Iiiiiiih! geschrien.
Ich persönlich mag an Männern Dreitagebärte und Haare, die irgendwo zwischen struppig (kein Bürstenschnitt!) und wuschelig sind, also alles, was sich so zwischen den beiden Bildern oben abspielt etwa. 🙂 Glattrasiert, finde ich, steht genauso wenigen Gesichtern wie Vollbärte.
Somit habe ich wohl Glück gehabt mit Herrn G. 🙂 Sowieso.
„Und du, Schatz, was magst du für Haare am liebsten bei Frauen?“
„Natürlich lange Haare!“
Diplomat!
„Nee, mal so allgemein.“
„Pferdeschwanz.“
Liegt im Rahmen der Möglichkeiten, würde ich behaupten. 🙂

Hello my dears!
After my last lengthpic I decided not to trimm my hair. I feel quite comfortable with it at the moment, so why cutting? I wear it almost all the time in a bun, as it is rainy and cold outside. And if I want to wear itdown, I have my clip-ins.
But hair-trimming-November is here, right?
Even though my own hair will stay as it is, I can show you other heads I worked on. 
Today you can see Mr G.’s short haircut. I cut his hair for about two years now. Before, I had to mow his hair with his beard’s razor machine. If I wouldn’t do it, he would do it and that would not have made it any better. But what a sacrilege to cut this thick, healthy, naturally brightening up to strawblonde hair that short. *sigh*. But these times are over. 🙂 Nowadays I do a usual men’s short haircut, having a look at how his hair naturally parts so that his temples don’t look like they want to reach for his back (like many hairdresser cut his hair before!). While I cut, he is watching Star Trek, half a meter in front of the TV, as he has to take of his glasses. 🙂 So I can say I am his favourite hairdresser: unexpensive, caring and an always available at-home-service.

By the way, he used to had long hair (more than shoulderlength) too. But that was before my era.
I love long hair, but when it comes to men with long hair, I am a bit mainstream and prefer it on women. But it really depends on the guy. And I guess it has to do with habit and fashion trends. I mean, look at all theses guys with their long beards, buns and hairy chests. 5 to 10 years ago „people“ would have said, that they find it disgusting. Something à la mode, you know. 🙂
In my case, I prefer shorter hair on men, something between short and undone and a bit longer than fingerlength to have something to run my finger through. That’s what you see on the pictures above. I made a good catch, I think. 😉
„And you, darling? Which ladies‘ hairstyle do you prefer?“
„Long hair of course!“
Ha, diplomat!
„No, honestly. In general.“
„I like ponytails.“
I would say I can deal with that. 🙂

11. Juli 2013

Spitzenschnitt

Gestern war die liebe Nickike mal wieder bei mir zu Besuch.
Unter anderem habe ich ihr die Haare geschnitten. Und ich finde, das kann sich sehen lassen.
Gut siehst du aus, Frau Nickike!
Yesterday my dearest Nickike was here again to visit me.
And as you see I trimmed her hair. I think, that looks really nice and neat. You are looking greeat, Mrs. Nickike! 🙂

Bei ihr sieht man wunderbar, was ein guter Spitzenschnitt ausmachen kann. Das Haar wirkt gleich viel voller, fällt viel besser. Alle drei Fotos sind immer so perfekt wie irgend möglich drapiert. Auf dem ersten Bild konnte ich aber die Haare nicht so breit auffächern, wie auf den Bildern nach dem Schnitt, da die Spitzen sonst sehr uneben und ein bisschen löchrig ausgesehen hätten. Obwohl die so schon sehr dicht sind!
In der Mitte habe ich erst mal die Länge vorgeschnitten, da seht ihr, dass es nach außen hin dann etwas dünner wirkt, als in der schön kompakten Mitte. Rechts dann mit dem U-Cut, folgt die Schnittkante dem natürlichen Verlauf von Nickikes Haardichte. Dadurchs kann man breiter auffächern, das Haar wirkt voluminöser, obwohl ja eigentlich durch das sogar U weniger unten ankommt als bei einer geraden Kante.
Nickike lässt Blondierschäden rauswachsen.
Blondierung? Wo?
Ich muss sagen, ich sehe die auch kaum noch, aber sie hat recht, man fühlt den Qualitätsunterschied. Es sind jetzt etwa noch 8cm, die rausgetrimmt werden sollen. Und danach möchte sie entscheiden, was sie mit ihren Haaren weiter macht.
Ich sage: Zum Klassiker wachsen lassen natürlich! Was für eine Frage, bei der Mähne! 🙂

Nickike’s haircut is a wonderful example to show how much thicker hair can look after a little trimm in a shape following the natural hairgrowth. On all three pictures her hair is brushed and draped as neat and nice as possible. But on the first I could not make a larger fan, because otherwise her tips would look more uneven.  In the middle I made the cut for the length and added only a slight U-shape. But still the sides didn’t look as full as the middle. The final photo shows the U-shape which follows the natural thickness of Nickike’s hair. Therefore you can drape it much larger and it looks fuller, even though there is less volumen in the longest tips than before.
Nickike grows out old bleaching damages.
Hu? Bleaching? Where?
I have to admit, I can hardly see the blond bleaching too, especially not on these photos. But she is right: you can feel the difference in hair quality. There are about 8cm left to trimm, than we are done. And than she will decide what to do next with her hair.
I say: Grow to classic length! What a question with a mane like this! 🙂

5. Mai 2013

How to trimm your own hair

Update 2016: Mittlerweile gibt es eine Videoanleitung von mir und haartraumfrisuren dazu, wie ihr eure Haare selber schneiden könnt. Hier geht es zum Blogpost und das hier ist das Video direkt.

Kein Sponsoring oder ähnliches, dennoch Werbung da Markennennung.

Oft nachgefragt und nun endlich fertig:
Meine Haarschneideanleitung.

Aber, ha! Louisa war schneller! 🙂
Und das sogar unabgesprochen. Bei ihr könnt ihr hier sehen, wie ihr einen straight-across-Cut nach Feye schneidet, gern auch Feye für Faule genannt (normalerweise schneidet sie mit dem Crea-Clip).

Ich zeige euch heute, wie ich meine U-Form schneide. 
Auch ich arbeite nach der Methode von Feye (alle auf einen Blick, U-Cut, V-Cut und gerade Kante –  hier geht’s zum Original).

Highly requested: how I cut my own hair.
I use Feye’s method for the U-shape, her original full instructions for the U-shape- V-shape and the straight hemline can be seen here.
Also my dearest Flechtwerk-fellow Louisa recently made a post how she cuts her hair (straight acorss).

Was ihr braucht
Eine gute Haarschere. Keine Bastelschere! Schlechte Scheren schneiden euch mehr Spliss rein als raus!
Ein schön elastisches Zopfgummi.
Am besten einen feinzinkigen Kamm. Das hier ist ganz schnöde einer von dm. Bei eurem täglichen Striegelwerkzeug ist es wichtig keine Grate und Kanten zu haben. Hier sollte das natürlich auch am besten nicht der Fall sein, aber für einen geraden Schnitt ist es am wichtigsten, dass ihr die Haare schön stramm glatt ziehen könnt. Und das geht mit feinen Kunststoffkämmen einfach am besten.
You need:
A good pair of scissors (and those especially for hair! Not those you also use in your office or kitchen. Theyx would cause more splitt ends than you delete with a them), a flexible elastic and a comb with fine teeth. The finer the better to even the hemline before cutting.

Schritt 1

Seit dem Haarausfall trage ich wieder Mittelscheitel, da die Geheimratsecken zu schwach bewachsen sind. Deswegen stimmt das nun so.
Since the hairloss I wear a middlepart again. My sidepart became unwearable as the temples have only very few hairs.

Scheitelt die Haare wie immer. Dann vom Hinterkopf aus runter einen Mittelscheitel bis in den Nacken ziehen, die Haare teilen und links und rechts vorn über die Schultern legen. Nicht komplett mittelscheiteln, wenn ihr sonst Seitenscheitel tragt, dann wird es zipfelig. Nicht bis in den Nacken seitenscheiteln, auch das wird nicht symmetrisch.
Geradeaus schauen für ein moderates U. Je weiter ihr den Kopf in den Nacken legt, desto flacher wird das U, je weiter ihr den Kopf senkt, desto tiefer und V-förmiger wird es. Ich persönlich schaue recht deutlich nach unten, aber noch nicht so stark, dass ich mir ein Doppelkinn drücken würde.
Kopf so halten, Haare glatt kämme, zwischen die Finger klemmen und gerade daran entlang schneiden.
Bei mir sieht man die Kante schon sehr gut, weil ich das seit Jahren so mache. Kommt ihr von einer anderen Ausgangsform oder habt lange nicht geschnitten kann es auch gut sein, dass eure Spitzen schräg verlaufen. Trotzdem gerade schneiden.
Das macht ihr auf beiden Seiten gleich.
Part your hair as usual. Than make a middlepart from your crown down your neck. Separate the hair and bring it up to the front.
Look ahead for a slight U-shape. Look to the celeing for a softer U or to the floor for a deeper U, close to a V-shape. In my case, I look downwards but not so much, that I would get a double chin. 
Hold still and comb your hair straight. Hold the ends firmly between your fingers and cut. Same game on the other side. 

Hier schaue ich zu sehr geradeaus. Also: Kopf runter.
Here I don’t tilt my head enough: look downwards!

Kontrolle
Schaut gerade in den Spiegel und zieht die Haare links und rechts lang. Sie sollten auf gleicher Höhe enden. Sonst macht ihr einen Korrekturschnitt, nach dem selben Schema wie zuvor.
Check: look straight in the mirror and pull on both strands. Are they equal? Do they end at the same length? If not make another cut on the longer side to correct the asymmetry.

Schritt 2

Die Rückenansichtbilder zeigen ganz gut, wie sehr der Haarausfall gewütet hat und dass ich noch lange werde schneiden müssen.
The pictures on the left show pretty well how much damage the hairloss left and there is much more trimming needed.

Bindet einen tiefen Pferdeschwanz und zieht das Zopfgummi gerade herunter, schaut dabei geradeaus.
Bei sehr langem Haar könnt ihr das Zopfgummi von vornherein eher auf Taillenhöhe binden, statt im Nacken. Sonst müsst ihr unter Umständen irgendwo Mitte Rücken das Gummi neu festzurren und das kann dann leicht schief werden.
Wenn ihr fast ganz unten seid, holt ihr den Zopf vorsichtig nach vorn, schön festhalten, nichts darf im Haargummi verrutschen.
Zopfpinsel glatt kämmen, zwischen die Finger klemmen und gerade schneiden.
Make a low ponytail (looking straight ahead) and pull the elastic downwards. Bring the ponytail up to the front (be shure of a firm hold!), comb the tassle and cut. With very long hair you can make a ponytail on waistlength, so you don’t have to pull down that far.

Schritt 3

Nehmt alle Haare über eine Schulter nach vorn: geradeaus schauen, glatt kämmen, festklemmen, gerade schneiden, was zipfelig aussieht.
Wiederholt das Ganze mit allen Haaren über die andere Schulter genommen.
Take all your hair over one shoulder: look ahaed, comb and cut everything that looks uneven. Repeat it with all the hair over the other shoulder.

Fertig

Ich bin groß, vergesst das nicht. Meine 8cm sehen aus wie 4-5cm bei normalgroßen Frauen.
I am tall, don’t forget that. My 8cm look like 4-5cm on women of average height.

Bei welligem Haar empfiehlt es sich, die Haare leicht anzufeuchten, um sie bessr glatt ziehen zu können. Ihr könnt auch Öl nehmen, aber dann habt ihr danach strähnige Haare und kännt nicht sofort sehen, ob die Kante sich verbessert hat.
Bei welligem Haar fallen leichte Unebenheiten aber auch nicht so auf.
Done. If your hair is wavy you can help with a bit of water or oil to smooth it down for a hemline more perfect. But with wavy hair you won’t see tiny unevenenesses.

Warum so viele Schritte?
Nur der erste Schritt führt zu einem Zipfel in der Mitte. Nur der zweite Schritt führt zu einer geraden Kante. Nur erster und zweiter Schritt machen ein Trapez. Nur der dritte Schritt macht ein Dreiceck.
Meine Erfahrung sagt, dass wenn ich bei jedem Schnitt 1cm trimme, ich bei etwa 1,5cm Gesamtlängenverlust raus komme.
Habioku hat auf ihrem YouTube Kanal ein gutes Schaubild dazu eingefügt.
Hier der Link zum Video, das Schaubild findet sich ab Minute 5:22.
Why so many steps? Only step one make a V-shape. Only step 2 a straight hemline. Only step 3 something like a V too. And step 1 and 2 combined form a trapezium.
The lenghts don’t add completely. Normally if I cut about 1cm at each step, I lose about 1,5cm of the total length. 
Habioku made a nice scheme on her youtube channel. Here is the link to her video. The scheme can be found at 5:22.

Meine Haarschere Jaguar prestyle ergo habe ich bei amazon seierzeit gekauft, knapp über 30€. Haargummi und Frisierkamm gibt es in jeder Drogerie für ein paar Cent bzw. Euro.
I used to bought my scissors via amazon (Jaguar prestyle ergo). Comb and elastic are available for a few coins in every drugstore.

So viel zum Cut an sich.
Ihr seht, ich habe doch schon einige Zentimeter gelassen, das war dann nun leider doch der Tribut, welcher der Haarausfall gefordert hat. Normalerweise schneide ich das Monatswachstum ab, um die Länge zu halten und den Kantenzustand zu verbessern, also 1-2cm.
Zum aktuellen Stand meines Sheddings, des Neuwuchs und auch ein Vergleich der Dicken, Längen und Zöpfe komme ich in einem andern Post die nächsten Tage dann ausführlicher. Für heute soll es nun erst mal gut sein und ich fühle mich schon wohler, auch wenn das immer noch keine dicken Haare sind.
So far, this was the cut as such. 
As you see, I got rid of several centimeters this time, the tribut I had to pay to my hairloss. Normally I trimm to maintain length, about 1-2cm per month.
Everything concerning my hair stae, the hair loss, the regrowth and a nice comparison of braids and length are planned für one of my next posts soon. 
For today I am done. I feel much better now, even though this is still no thick hemline. 

 

90,5cm habe ich jetzt noch. Etwas mehr als Taille vorne, etwas weniger als Hosenbund hinten.
I am at 90,5cm now. A bit more than waistlength from the front, a bit less than trousers‘ waistband from behind.

 

3. Mai 2013

Neu infiziert

Meine liebe Kollegin Annika brütet eventuell auch einen Langhaarfimmel aus. Zumindest temporär. Sie ist zwar ein Verfechter von offenem Haar und blonden Strähnchen, was ja in Foren schon für Herzinfarkte gesorgt haben soll 😉 aber sie will jetzt doch mal bis zur Taille wachsen lassen (wir alle wissen, dass das DIE Anfixlänge ist! 🙂 ) und somit „musste“ ich ihre Haare vermessen. Und sie hat beschlossen, dass ich vertrauenswürdiger bin als ihr Frisör, wenn es darum geht, die Spitzen zu schneiden und bloß nicht zu viel.

My dear colleague Annika might become a real longhair too. 🙂 She decided to let her hair grow and came to me for a microtrimm. We also measured her hair to track her growth. Haha! Trapped! Soon she will go for classic length. Or not. No, only waistlength, she said. Hmmmm, waistlength. 🙂 We all know, that this is the first length to trigger more.

Sieht aus, als wäre sie fast bei Taillenlänge. Ist aber noch etwa 5cm weit.
Looks as if she is already close to waistlength. But she still needs circa 5cm.

Wegen mir hätte da nichts ab gemusst, aber sie meinte schon. Und so sind jetzt erst mal 1,5cm gefallen, auch um den Dickenunterschied links und rechts etwas abzufangen (rechts ist deutlich dichter. Viele Schöpfe wachsen nicht symmetrisch dicht, das ist nicht weiter ungewöhnlich, muss man nur beim Schneiden drauf achten). Der U-Cut wurde beibehalten und die Messung habe ich leider vergessen. 73cm? Irgendwie so.
Auf jeden Fall geht da noch einiges, auch wenn sie ja der Todsünde Blondierung treu bleiben wird. Die Haare sind in sehr gutem Zustand.
Ach und sie verwendet Haarpflege mit Silikonen und ist noch nicht glatzköpfig. 😉 Erstens heißt das, dass sie Glück hat und zweitens, dass Silikone unter Umständen bei chemisch strapaziertem Haar gar nicht die letzte Wahl sind. Hängt ein bisschen von der Länge ab, die man gern hätte. Ohne Blondierung geht in der Regel noch deutlich mehr.

If you aks me, she did not need a cut at all, but she wanted it. So we made a 1,5cm trimm to even the difference in thickness when you compare the left and the right side. The right side is much fuller. Nothing to worry about, most heads grow hair asymmetrically. But you have to have an eye on it, when you trimm. 
We also measured her hair. Something around 73cm, I forgot. 
As you see, she has much potential for more length even though she wants to cling to her bleaching. her hair is in pretty good condition. Oh, and she uses haircare with cones and is not bald. 😉 That means that she is lucky with her hair but also that cone scan be good for chemically damaged hair. Depends a bit on the length you are aiming at.

Nun ist Wochenende und ich darf schon mal ankündigen, dass Veränderungen anstehen.

Now it is finally weekend and I have to tease you a bit: there will be some changes. 🙂