17. November 2015

1 year no cuts – 1 year without hairloss!

Und da ist nun tatäschlich ein Jahr verstrichen, in dem ich meine Haare nicht geschnitten habe. Am 10.11.2014 um genau zu sein, habe ich zum letzten Mal etwas großzügiger die Schere angesetzt und mich von den letzten dünnen Haarausfallschäden (herrührend vom Eisenmangel 2011) in den Spitzen verabschiedet. Seit dem durften meine Haare ungeschnitten wachsen.
Wie ihr seht, habe ich deutlich an Länge gewonnen. Und zwar ging es von 76cm auf 91,5cm, somit also 15,5cm Jahreswachstum.
Damit wäre auch widerlegt, dass ich ja angeblich so schnellen Haarwuchs habe. Habe ich nicht. Ich komme auf knappe 1,2cm pro Monat. Einzig, ich habe eben ein Jahr nicht geschnitten.
And it just happend: one year has passed and I did not cut my hair at all. On November 10th 2014 to be exact I cut for the last time to get rid of the last thin ends of hairloss damage (due to the irondeficiancy 2011). Since then my hair just grew.
As you see I gained a signifiant distance of length. I came from 76cm and am know at 91,5cm which results in 15,5cm of growth over a year. And so it is proven: my hair is not fast with 1,2cm per month. I just did not cut it.

gekämmt/combed

Trotz diesem ganzen Jahr schnittfrei fallen meine Haare auch in den Spitzen reeeelativ gut. Locken und Fairytaleends sind gute Freunde.
Ausgebürstet sieht man allerdings natürlich deutlich, dass die Enden ausgedünnt sind. Was normal ist: in einem Jahr habe ich natürlich weiter Haare verloren und ein bisschen Haarbruch kommt noch dazu, außerdem ungleichmäßiges Wachstum. Spliss ist leider deutlich vorhanden (hab ich versucht zu fotografieren, hat aber nicht geklappt). Auch das ist normal nach so langer Zeit schnittfrei, zudem erschwerend mit so fragilem Haar wie meinem. Außerdem habe ich viel offen getragen und viel gezopft, was einfach mechanischen Stress durch Reibung verursacht. Und, auch wenn meine Haare nicht rasend lang aussehen: sie sind es. Über 90cm ist einfach auch schon altes Haar. Da sieht man dann schon einen gewissen Verschleiß. UND ich habe auch kein S&D betrieben. Was ich sonst immer gemacht habe. Somit viele Gründe für Spliss und der Spitzenzustand ist ziemlich so, wie er demnach zu erwarten war, eigentlich sogar besser.
Despite this long time without cuts my hair looks reeelatively nice in the ends. Curls and fairytale ends are a good match. Brushed you see of course that the ends have thinned. Which is just normal as you continue shedding some hair every day, and some brakeage adds up. Split ends unfortunately are now a big topic for me (tried to photograph it, but failed). This too is totally normal after such a long period without cuts especially with hair as fragile as mine and I wore my hair down or in braids very often which causes mechanical stress. And keep in mind: even though my hair does not look very long, it IS very long. More than 90cm means my ends are pretty old so there is some wear. And I did not do my usual S&D sessions. So having all this in mind, my ends look just like you would expect them. Maybe even a bit better.

Diese Jahreszeit bedeutet leider mal wieder schlechte Fotolicht drinnen…
This time of the year unfortunately means bad lighting indoors…

Aber wie gesagt ist nicht nur das eine Jahr schnittfrei erreicht, sondern auch ein Jahr ohne Haarausfall. Was eigentlich viel, viel genialer ist. Und drum gibt es jetzt natürlich auch hier noch den Dichtenvergleich. Auf Petrol bin ich absolut zufrieden. Von oben bis unten. Länger, voller und das Bisschen, was es in den Spitzen dünner ist, da hatte ich mich ja grad schon drüber ausgelassen. Passt. Sehr, sehr zufrieden. Die Vorher-Fotos habe ich, wie ihr seht letztesJahr im Dezember gemacht, weil ich ja erst mal schauen wollte, ob der HA wirklich weg ist oder ob es nur eine Atemnpause war.
But as before mentioned this date does not only mark one year without the scissors but also one year without hairloss. Which is much, much more genius! So here comes the comparison of thickness. On teal I am absolutely satisfied, from roots to tips. Longer, fuller and this little loss of thickness in the ends, well I just talked about that in detail. I like. I am very, very pleased with what I see.
The before pictures from 2014 are from one month post hairloss as I wanted to wait a little before  I celebrated the end of my hairloss. Could have been just a catching breath before shedding again.

Tiefer U-Cut hat sich zu einem V verwachsen.
My deep U-cut grew to a V-shape.

Weiß ist natürlich immer gemein, aber auch hier bin ich wirklich zufrieden. Der dichte Teil ist runtergewachsen, der dünne Spitzenbereich ist nur unwesentlich länger als vor einem Jahr. Würde ich auf dieselbe Länge zurückschneiden, hätte ich nun blickdichte Haare bis in die Spitzen auch auf heller Kleidung.
White is always nasty, but here too I am satisfied. The thicker part grew down. The thin part in the ends on the other hand did not get much worse. If I cut back to the same length I had last year I would have thick hair all the way down even on light clothing.

😀 😀 😀

Na Hallo! Wir sehen hier plus minus 12mm mehr Zopfumfang. Knapp unter 5cm zu knapp über 6cm. Schwankt immer ein bisschen je nach Lockigkeit. Sehr zufrieden. Ich schätze sogar, dass ich die 6,5cm auf jeden Fall noch knacken werde. Steht und fällt alles mit dem täglichen Haarverlust. Und der ist aktuell wirklich zufriedenstellend moderat bis gering.
Die Haaransätze sind außerdem kein Vergleich mehr zu vor einem Jahr. Davon ab sieht man auf dem linken Bild trotz meiner Gesichtsanonymisierung, dass ich da bedeutend schwächlicher war. So insgesamt. Megagut, was sich da getan hat!
Oh hello! Around 12mm more ponytailcircumference make a significant change. From close under 5cm to close over 6cm, it still varies a bit depending on how wavy my hair is. Very pleased. I even believe that I will hit the 6,5cm demarcationline next year easily. It all depends on the daily shedding rate. But this is momentary really nice with moderate to low shedding.  
And look at the hairline. And my overall appearance even though I cencored my face on the left. I look that much stronger, fitter – better!

Links hat der Zopf  so wenig Eigengewicht, dass er schon einen Drall bekommt und sich wegdreht.
On the left the braid is so light weighted, that it turns in itself.

Stramm geflochten. Sieht man was? Na, sieht man was? Ich befürchte fast immer noch nicht, es sei denn, man will etwas sehen. Feste Flechtzöpfe lügen nicht. Sie sind mit die beste Frisur, um das Haarvolumen anhand eines Fotos einzuschätzen. Dementsprechend bei Feenhaaren nicht gerade beliebt.
Tightly braided. Can you see something? Really? Can you see something? I am afraid you can’t see much, still, or only if you want to see it. Tight braids don’t lie, they are the best hairstyle to tell the true hairvolume just from a photo. This is why fairyhaired ladies ofetn don’t like this hairstyle that much.

Links ist der Zopf so locker geflochten, dass er schon schlabbert. Rechts wohl auch locker aber nicht so arg. Auch deshalb optisch kaum ein Unterscheid, außer, dass der Zopf länger ist und besser liegt.
On the left the braid is so loosely braided, that it is really wobbly. On the right it is also loosely braided but not that much. Maybe no difference in thickness because of that, but you see the new braid is much more reagular and falls down smooth.

Und hier noch mal locker geflochten. Ich sehe immer noch keinen Unterschied. Ist aber auch normal. Bei 15cm Jahreswachstum sind ja noch nicht mal die neuen Fronthaare lang genug, um im Nacken an der Zopfbasis anzukommen. Das Nachdicken sieht also auch hier aus wie natürliches Tapern. Das sollte noch etwa 6-12 Monate dauern, bis man es wirklich im Zopf als Dickensprung sieht. Hoffentlich!
Loosely braided. I still see no difference. But that’s also normal. With 15cm of growth over the last year my front hair is not yet long enough to reach down to a low braid. That is why the regrowth and thickening still looks like normal tapering. I guess it will take 6-12 months more until we can see a significant change in thickness at my braid. Hopefully!

Links hätte ich den Dutt gar nicht so hoch ansetzen können wie rechts ohne Kopfhautblitzer an den Schläfen zu produzieren.
On the left I could not position the bun that high without producing seethroughs on my scalp around my temples.

Stramm gewickelter LWB jeweils. Und auf unvorteilhafter Höhe für mich, macht eine komische Kopfform… irgendwie. Auf jeden Fall: Haha, da geht was! Ist auch sehr eindeutig mittlerweile, wenn ich Haarschmuckgrößen für meine Alltagsdutts zur Arbeit auswähle.
LWB tightly wrapped. Not that flattering for me in this position, makes a strange shape of head… But the point is: Haha, it is growing! The pictures proves what I experience week by week, when it comes to choosing the right hairtoy sizes for my everyday buns for work.

Das Nackenloch am Haaransatz! Es ist vollständig weg (war es schon nach einem halben Jahr).
That bald spot at my nape hairline! It is fully covered with hair again (hair was regrown already after half a year).

Und locker gewickelt, da geht noch mehr! Kombi aus mehr Länge, mehr Dichte und mehr Locken sieht man deutlich. Braver LWB!
LWB loosely wrapped and look even more improvement! Combination of more length, more thickness and more curls add up. Fine LWB!

Und wie geht es weiter?

Und langgezogen schon Hüftlänge. 🙂 Aber wer wollte an den Wellen denn ziehen? Ich nicht.
Pulled at the ends this would be already hiplength. 🙂 But who want’s to pull this hair straight? I don’t.

Tja, und da die Haare auf undokumentarischen Fotos so aussehen, sehe ich auch ein Jahr nach dem Schnitt keinen Grund nun zu schneiden. Die Länge kommt geraaaade so wieder in dem Bereich an, der anfängt mir zu gefallen und bei dem ich mir nicht mehr ein total affig vorkomme Haarposerbilder zu machen denn… womit pose ich denn? Durchschnittliche Länge, ziemlich dünn. Im Vergleich zu Schöpfen, die sonst so fleißig Poserbilder machen. Aber ich dokumentiere hier ja quasi eine Genesung, und da ist schon mal klar, dass die besser läuft, wenn ich meine Haare schön finde und lieb habe. Für das, was meine Haare durchgemacht haben (drei Haarausfallphasen innerhalb von 3-4 Jahren, zwei davon mit jeweils einem Verlust von über 60% Volumen), sehen sie wirklich hervorragend aus und dürfen deswegen auch posen. Finde ich. 🙂
And what will follow now? Well, as my hair looks like this on non-documentary pictures I don’t feel the urge for a cut one year after the last. My length juuuust came down again to where I like it again and I finally start not feeling super crazy taking poserphotos…. because… what am I posing with? Average length, rather thin, compared to other manes posing around. But even posing is somehow a documentation of recovery. And recovery works much better, when you enjoy the way. For what my hair has been through (three hairloss episodes in 3-4 years two of them with a total loss of over 60% volume) it looks really pretty. And therefore they are allowed to pose. I think. 🙂

Dem Spliss werde ich mit gründlichem S&D zu Leibe rücken und was den Plüsch angeht, tja, ich muss mich einfach von meinen Pflegeroutinen, die immer noch eher auf glattes Haar ausgerichtet sind, verabschieden und mich anpassen. Eigentlich weiß ich ja wie Lockenpflege geht. Ich sag nur: bloß nicht bürsten! Also keine Frage des Schnitts hier, sondern des Werkzeugs und der Leave-ins. Das kriege ich hin.
Against the split ends I will do some big S&D sessions and concerning the plush effect, well I guess I have to say goodbye to my old haircare routine which still is for straight hair needs. I will adjust to curly haircare. I just say: no brushing! So no question of cutting here but of tools and leave-ins. Something I can manage.

😀

 

😀 BÄHM! 😀

Wie hast du das durchgehalten, ein Jahr nicht zu schneiden?
Tatsächlich bin ich das jetzt wirklich oft gefragt worden. Nun, ich habe eben nicht geschnitten. Das ist absolut Kopfsache. Die Schere überfällt euch ja nicht nachts im Schlaf. Ihr müsst zum Schneiden selbst aktiv werden oder gar jemanden aufsuchen, der das für euch übernimmt. Lasst es einfach. Die ersten vier Monate hatte ich einen recht deutlichen Schneidedrang, da das bisher so mein maximaler schnittfreier Intervall war. Ab dem halben Jahr hab ich es tatsächlich einfach nur noch ausgesessen. Ich habe auch jetzt keinerlei Schneidedrang. Würde ich nun schneiden, wäre es ein vernünftiges Abwägen, ob das besser für die Optik ist. Aber dieses Bauchgefühl von wegen: Uuuuuh, also ich müsste/sollte/MÜSSTE aber mal wieder, das gibt es nicht mehr.
Sehr angenehm, entspannt und wesentlich objektiver.
P.S.: In fact this here was a frequently asked question over the last weeks: How did I manage not to cut over one whole year? The answer is plain simple: I just did not cut. It’s all in your head. Your scissors won’t jump at you while you are sleeping. You have to get active on your own or even ask somebody to do the cut for you. So just don’t. The first four month I felt a strong urge to cut, I have to admit, as this has always been the longest interval which passed without cuts for me. From half a year onwards it suddenly became really easy and the urge vanished completely. If I cut now this would be a decicion all made by my mind concerning the visible results. The urge of „Oh I shoul/could/have to cut!“ is no longer existent. Which is really nice, relaxed and mucb more objective.

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19. Oktober 2015

Cuts: Classic Trim & V-Shape Waistlength

„Könntest du dann noch mal schneiden?“ *lieb guck*
Und ja, ich höre das Liebgucken auch durchs Telefon. Meine beiden Flechtmusen haben mich um meine Dienste als Langhaarschneiderin gebeten, wer bin ich da Nein zu sagen? 🙂
„Could you please make a trim please?“ *bigeyes*
And yes I can hear their big eyes even through the telephone. My braiding muses asked me for my services as a longhairdresser and who am I to say no then?

Perspektive und Kopfhaltung täuschen einen deutlich großzüigeren Schnitt vor.
Perspective and head posture makes this look like a larger trim than it actually was.

Nickike hat einen 3cm-Spitzenschnitt bekommen, um wieder genau auf klassische Länge zurück zu schneiden. Wie immer habe ich das U vertieft, denn bei ihr verwächst sich die Form immer recht schnell zu einer scheinbar geraden Kante.
Nickike got a 3cm trim to even her classic length hemline and give back the U-shape we prefer for her. Her hair has a strong tendency to grow back to an almost straight across looking cut. 

Schnitt  Ende Juni. Das rechte Bild könnte man also als eine Art „Vorher-Bild“ ansehen.
Cut at the end of June. You can take the right pic somehow as „beofre-pic“

Celestina hatte mir am Vorabend ein paar Oh-mein-Gott!-Bilder aufs Handy geschickt mit einem Nest abgesäbelter Haarenden in ihrem Waschbecken. Ziel war ein V-Cut stark angeschrägt bis zu den gesichtsumspielenden Strähnen, geworden ist es… nun ein Trapez.
Man kann einen V-Cut auch selbst schneiden, aber besonders bei so extremen Schrägen ist es wirklich besser, wenn das jemand anderes macht.
Celestina sent me some Oh-my-Gosh!-pictures on my phone showing a nest of cut off hair in her bathroom sink. She aimed for a V-shape with short strands around her face but ended up with soimethign that looked ratehr like a trapzium. You can cut a V-shape on your own head but I highly recommand not to experiment with that and ask someone else for help (a hairdresser) especially with such steep slants.

Iiiiieks.

 

„Wächst ja wieder!“ Ja… zum Glück! 😀
„It will regrow!“ Yes… luckily! 😀

Celestina hat sich noch einen Rückschnitt auf Taillenlänge gewünscht, sodass ich noch mal 7cm von der Grundlänge abgenommen habe und das Trapez zu einer weicher fallenden Parabel korrigiert habe. Echte V-Schnitte fallen harmonischer und natürlicher, wenn die Spitzen angestuft und fedrig geschnitten werden. Was bei Langhaarzüchtern meistens unerwünscht ist, da es die Zopfquaste und die Schnittkante an sich eben ausdünnt und man so öfter für einen Korrekturschnitt pausieren „muss“, weil die Kante verfranselt.
Celestina hatte da keine Bedenken, trotzdem habe ich nur wenig angestuft. Gerade so, dass die Kante nicht wie mit dem Fallbeil gehackt aussieht, sondern weicher fällt. Noch mal nachschneiden geht in unserem Fall ja schnell. Aber was ab ist, ist ab.
Besides the V-shape Celestina asked for cut back to waistlength, so I cut off 7 more centimeters from the basic löength in the middle and corrected the V to a slighter parabolic shape. Real V-cuts look naturally and harmonic when you layer the ends in a feathery way. Something girls in thgis longhaircommunity mostly donät like, as it thins the tassle of the braid even more and you might“have to“ pause more often for a correcting cut as the hemline starts t o look bitten faster. Celestina had no converns about that, but I only slightly layerd her hemline that is did not look so brutally cut off, more natural. It is easy to cut again in our case, but what’s gone, is gone.

Zwischenschritt. Danach habe ich noch etwas mehr Symmetrie rausgeholt und noch ein wenig gestuft. Ein klein wenig.
In progress. After this I worked a bit more on the symmetry and than layered the ends a tiny bit. Just a tiny bit.

Ja und damit hat Celestina nun 7cm kürzere Haare als ich, aber sie sehen nun gleichlang aus wie meine. Die Entfernung zum Boden ist nun gleich lang. Ich korrigiere: die Entfernung ihrer Kante und fünf meiner Haare zum Boden ist identisch. 😉
Im Gegensatz zu Nickikes Haare wachsen meine nämlich mit der Zeit immer V-förmiger.
Was mich selbst betrifft: noch 22 Tage und ich bin 1 Jahr schnittfrei.
Huiuiui, da ballen sich dann aber die großen Vergleichs-Posts Ende Oktober/Anfang November: 1 Jahr schnittfrei, BBG-Training abgeschlossen, großes Entrümplungsfazit…
Well and like this Celestina has now 7cm shorter hair than I have but now they look like the same length: the distance to the ground is now identical. Okay let’s say: the distance of her hemline and about 5 of my hairs is the same. 😉
Unlike Nickike’s hair my hair has a strong tendency to grow in a V-shape naturally. And talking about myself: only 22 days left until I have completed ine whole year without any cuts. 
Boyohboy, that seems like a lot of comparing-potsts around end of October/beginning of November: 1 year no cut, BBG training completed, big decluttering summary…

Ich hatte an dem Tag einen Plüschtag. Drapieren war nötig.
My hair had a plush-day that day. Draping was neccessary.
Tada! Gleich lang.
Tada! Same length.

Also dann. 🙂 Es bleibt spannend.
Well then. Stay curious. 🙂

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26. Mai 2015

One year after the big cut – before & after

Exakt heute vor einem Jahr habe ich es nicht mehr ausgehalten und mich von meinen durch den damaligen Haarausfall stark ausgedünnten, leblosen Längen verabschiedet. 17cm sind in einem großen Schnitt gefallen (den Beitrag dazu findet ihr hier), insgesamt wurden 2014 sogar ganze 40cm gekürzt.
Seit nun schon 8 Monaten ist der Haarausfall aber vorbei und seit zienmlich genau einem halben Jahr lasse ich nun ohne weitere Schnitte wachsen.
It was exactly one year aho that I cut my more than hiplength hair back to waistlength in one big chop of 17cm. Due to the hairloss episode I was going through my hair had become terribly thin and so this had been the only right decision for me. Overall I cut 40cm in 2014. But the hairloss is over now for about 8 months and I am growing my hair back for six months now without further cutting.

Mai 2014: 5,5cm ZU, Schnitt von 96cm auf 79cm Länge
Mai 2015: 5,6cm ZU, 85cm Länge
May 2014: 5,5cm ponytailcircumference, cut from 96cm back to 79cm
May 2015: 5,6cm ponytailcircumference, 85cm length

Der Doppelbusen da ist übrigens mein Brustkorb. Ich hab habe von Geburt an dort  eine leichte Fehlstellung. Bisher war die aber nie so fotoversessen wie hier. 😉
The „doubleboobs“ you see here is actually my ribcage. My body is a bit out position in that area rigth from birth. But normally my ribs are not so excited to be shootingstars on my photos. This time they were. 😉

Man sieht sauber, wo die Haare aufhören. Klar sind das immer noch dünne Haare, aber sie sind gleichmäßiger, glänzender und guckt euch bitte mal an, was mit der Struktur passiert ist! Frizz zu Wellen. Alle Bilder zeigen ausgebürstete Haare. Nur die Spitzen habe ich bei den aktuellen Bildern etwas geknetet.
You can easily tell where my hair ends. Of course I still have thin hair, but it is more even, more shiny and please have look at the structure! Frizz to waves. All pics show brushed hair. I only formed the ends on the newest pictures with my hands a bit.

Nicht schön aber aussagekräftig ist diese Bilderereihe. Ganz links zeigt eindrucksvoll, weswegen ich schneiden wollte: die untere Hälfte (!) war fast unsichtbar, wenn sich die Haare bewegt haben und nicht nett auf dunklem Shirt rumgelegen haben. Geschnitten hatte ich damals so, dass der transparente Bereich dann noch die Zopfquaste vom Flechtzopf bildete. Man sieht gut, wie der dichte Blobb herunter gewachsen ist, auch wenn die Spitzen noch weit von einer vollen Kante entfernt sind. Ist aber derzeit auch nicht mein Ziel. Die Proportion von dichtem zu transparentem Anteil der Längen ist zigfach besser, das ist es, was zählt. Für mich.
This is not really a beautiful progressline but it shows what matters.On the left you see my horror before the chop: the lower half (!) of my hair had been almost invisibl especially when my hair moved and was not draped on a dark cloth for photos. The second picture shows how I cut: the seethrough area formed my braids tassle then. And the third now shows really nice that the thickness grew downwards. The ends are stil transparent but a thick hemline is not my momentary goal. The proportion of thick to seethrough hair is much better and that is what matters most to me.

Dieser letzte Vergleich ist für mich eigentlich der beste. Krankes Rastazöpfchen zu unscheinbar stumpfem, aber nicht mehr auffällig schlimmem Normalozöpfchen zu gleichmäßigem, seidigem Flechtzopf. Immer noch dünn. Klar. Aber vor allem der Vergleich von vor dem Schnitt zu jetzt ist krass. Auf dem mittleren Bild habe ich vor allem im unteren Zopfabschnitt locker geflochten, um den Taper optisch auszugleichen. Die Zopfquasten sagen eigentlich alles. Haarpinselchen zu Struppi, zu Seide.
Noch kein sichtbares Nachdicken an der Zopfbasis, aber das müsste in den nächsten Monaten kommen.
This last comparison is my favourite. Weak rasta to mousy shorty braid to even shiny braid. Of course still thin. But compare my braid now to the braid before the cut! On the photo in the middle I braided loosely especially at the lower end to even out my taper. Actually the tassles tell all you need to know: tiny fine brush, to dry and dull frizz tassle to shiny S-strand. No visible gain of thicknesss at the braids base yet but I am shure this will show soon.

click to enlaaaaarge 🙂

Vor allem über den Zopfumfang bin ich sehr glücklich, denn das sind schon 7mm mehr als zu schlimmsten Zeiten. Und 7mm sind viel! Vor allem im untern ZU-Segment entscheiden wenige Millimeter darüber, ob Frisuren machbar sind oder nicht. Und dass meine Haare jetzt auch länger sind, das nehme ich doch mit Kusshand noch dazu. Noch 11cm bis zu meiner alten Länge vor dem Schnitt und noch 18cm bis zu der längsten Länge, die ich je hatte.
Außerdem bin ich bereits jetzt (glaube ich) in der längsten schnittfreien Phase, die ich bisher überhaupt je hatte. Und wenn ich mir das so ansehe, wird diese Phase auch noch ausgedehnt. Zumindest ein bisschen.
Mein Zopfumfang steigt ziemlich konstant Monat für Monat um etwa 1mm an. Ich bin gespannt, wie lange dieser Trend anhalten wird. Und ob ich noch mal an meinen Bestwert von 7,8cm heranreichen kann. Aber erst mal ziele ich jetzt auf die 6cm. Also wird weiter gezüchtet, gehegt und gepflegt. Und Geduld geübt natürlich.
 Especially the ponytailcircumference makes me happe as it is already 7mm higher than it was it its worst. 7mm are a lot! Especially on the thinner end of hairvolume every millimeter counts and make all the difference wether a certzain hairstyle can be done or is impossible. Well and longer hair is alwys nice, isn’t it? 11cm to go to my old length before the cut and 18cm to go till I reach my longest length I ever had again. 
Besides that I have now (at least I believe so) the longest interval withoput any cutting or trimming at all. And when I look at the pics, I think this periopd will last a litte longer. My ponytaulcircumference increases relatively constantly one millimeter per month and I am excited how long this trend will continue. And who knows? Maybe I can reach again my personal best at 7,8cm again? One day? But first I aim for 6cm. So I keep growing and caring. And waiting of course. 🙂

8. Mai 2015

Trim marathon and why a U-cut is flattering for most longhaired ladies

Es hat nun schon beinahe Tradition: Wenn wir bei einem Treffen zusammen kommen, dann schneide ich den Mädels die Spitzen. Diesmal auch schön komfortabel mit Schemelchen für meine langhaarigen Modelle und einem Stuhl für mich. Alle sieben haben nämlich so lange Haare, dass ich sonst hätte knien müssen und so nach Nummer drei wäre das dann anstrengend geworden. Ich bin ja auch schon alt, gell? 
It is almost tradition now: when we meet I cut the girls’ hair. This time I almost felt like a pro, having a small stool for my models and a chair for me. This makes it much easier for me to cut, when they step up a little, because otherwise I would have to kneel and well, I am not the youngest, you know? 😉

Also, alles super und schnipp-schnapp Kante bereinigt, Form korrigiert oder verstärkt und ich darf behaupten, am Ende waren alle zufrieden. 

So let’s go ahead and get started with the trim session to even hemlines and bring back some shape. I can look back and say: all were satisfied.

Warum ein U-Cut für die allermeisten Langhaarmädels am vorteilhaftesten ist
Nehmen wir MissMut und somanoana (siehe unten) als Beispiele zur Illustration. Beide haben einen U-Cut bekommen, der der natürlichen Wuchsform ihrer Haare besser gerecht wird. Von der Grundlänge habe ich jeweils nur 1-2cm geschnitten. Durch das U wirken die Haare aber viel voller, als wäre deutlich mehr gefallen. Das ist bei den meisten so, da die Haare an den Seiten häufig dünner sind als die in der Mitte was völlig normal und sogar logisch ist: Diese Haare entspringen dem Pony-, Schläfen- und Um-die-Ohren-Bereich. Dort wachsen sowieso schon weniger Haare als im Vergleich am vollständig bewachsenen am Hinterkopf. Außerdem haben diese Haare oft eine kürzere Terminallänge. Besonders an den Schläfen kennt das eigentlich jeder: feine Flusen oder geesichtsumrahmende Strähnen. Diese Haare sind zudem oft besonders fein und fragil, somit anfällig für Pflege- und Stylingschäden. Und diese Haare wachsen oft auch noch langsamer. Bei mir zumindest. Ich hatte schon genug Neuwuchsschübe, bei denen ich beobachten konnte, dass der Frontbereich nur etwa das halbe Tempo beim Wachsenlassen an den Tag legt wie der Hinterkopfbereich. Das sind auch die Gründe, weswegen es sehr schwer ist alle Haare gleichlang und dick zu bekommen, die Fronthaare müssten ja etwa doppelt so alt werden. Je länger die Haare an sich schon sind, desto mehr wird dann diese natürliche Unregelmäßigkeit in der Dichte sichtbar.
Why I think that a U-cut is the most flattering for longhaires girls
Let’s take MissMut and somanoana (see below) for examples. Both got a U-shape because it matches their natural hairgrowth scheme much more than a straight hemline. I cut only 1-2cm from the overall length but shortend the sides. Like this their hair looks much fuller afterwards, as if I had cut much more. This counts for most people. The thinner sides depend on hair growing at the front, the temples and the areas aorund the ears – much less surface than the completely covered with hair back of your head. In addition to that those front hair is more fragil than that of the back of the head and it often has a shorter terminal length. You know that from the temples I guess: short babyhair or shorter strands framing the face. And talking about myself, this hair is slower than the rest. Mine has half the speed compared to the hair on the back of my head. All this is why it is so difficult to reach very long length with all hair at one length. The longer you aim, the more difficult it gets, the more you might see the natural difference in growth and thickness. 

Mit einem U-Cut lassen sich also optisch die längsten Längen bei vollem Haar erzielen. Ich glaube, das ist nur wenigen bewusst, dass dieses Ideal von „alle Haare auf einer Länge“ sehr viel schwerer zu erreichen ist, als man meinen sollte, weil es eben einfach durch pflegen und wachsen lassen nur sehr selten erreicht werden kann. Allein um den Geschwindigkeitsunterschied auszugleichen braucht es Spitzenschnitte.
Im Gegensatz zum U-Cut wirkt ein V oft schon zipfelig, weil dann auch die Mitte stark ausgedünnt ist. Ich schneide in der Regel keine Vs. Natürlich, wenn sich das jemand wünscht, Bitte. Ich würde aber immer eher zu einer Parabel, also einem tiefen U raten, die Haare fallen dann harmonischer.
Gerade Kanten sind optimal für Flechtzöpfe. Offen wirken sie schnell sehr hart und grafisch, was man dann bewusst betonen kann. Bei sehr vollem, gesundem Haar wird dadurch die Optik von „Wow, so dickes, gesundes Haar!“ unterstützt. Eine gerade Linie betont sowohl den Bereich, in dem sie endet, als auch sich selbst. Volle Kante und Körperpartie (Rücken, Taille, Becken), die man mag: prima! Nicht so volle Kante auf Höhe eines Bereiches, den man nicht noch in die Quere betonen will: besser nicht. Alles natürlich immer im Rahmen des persönlichen Geschmacks und so weiter, aber was Querlinien und deren Betonung angeht, habe ich mir das jetzt nicht grad ausgedacht. Ihr kennt den Effekt vermutlich sowieso schon von Gürteln oder Ringeln. 🙂
So now you understand why most people can reach the longest length while maintaining a hemline with a U-shape. I think only very few beginners really know how difficult it is to reach the ideal of „all hair at one length“. Just good haircare and let it grow is not sufficiant. Simply to even out the differences in growth speed needs some trimms. 
Compared to a U-cut a V often looks tippy because also the middle section is thinneds a lot. I usually don’t cut V-shapes. Okay, if anybody really wants me to,  you are welcome. But I would recommand a parabola shape. This looks more natural. Straight hemlines are perfect for braids  but with hair down they often look , well, straight, even graphic. With full and healthy hair, a straight hemline underlines this healthy status. If your hair is rather thin and not that healthy a straight hemline will focus on that too. You can also use the straight horizontal line to lead the eye to a certain bodypart (the part where the hemline is). So be aware: if your hair ends at an area you don’t want to stress even more, a straight hemline is not your choice (or you have to outgrow it). If you want to turn the focus on that part: here you go. Of course you are always free with your choice. Do, what you like. But what I just said about horizontal lines is nothing I made up in my mind just now. You already might know this effect from belts or striped pullovers.

So. Nach diesem Ausflug in die Theorie und meinem Lobgesang auf das U geht es direkt weiter mit Lady Amaltheas Schnitt. Bei ihr habe ich nur einen klitzekleinen Spitzentrimm (auch U-förmig) vorgenommen. Fürs Gefühl. Ihre Haare fallen super und fächern sich optimal auf, sodass sie immer blickdicht sind, obwohl sie sogar leicht unterdruchschnittlich dickes Haar hat.

Well. After this theoretic excursion and my hymn to the U we continue with Lady Amalthea’s cut. Just a little trim for the good feeling afterwards. Her hair  is really extraordinary not only for the colour but also for its shape on her back: always silky and no seethroughs even though her hair is not the thickest.

Bei Lenja von waldelfentraum.com habe ich den größten Schnitt gemacht. Zurück auf 90cm nach einem Jahr schnittfrei. Bei ihr zeichnet sich allmählich Terminallänge ab. Ein klein bisschen wird mit viel Geduld bestimmt noch gehen. Der Schnitt ist sehr ähnlich zu dem, den ich bei ihr letztes Jahr gemacht habe, aber es hat sich doch noch ein bisschen etwas an der Dichte getan, finde ich.

Lenja’s cut was the biggest. Back to 90cm after a year without any cut. You see that she is close to terminal length now.With patience there might be some more centimeters to reach. The cut this year looks very similar to that of last year but you can still see a little progress.

Nickike braucht öfter einen Schnitt fürs Gefühl. Immer U und seit einiger Zeit plus-minus auf der selben Länge. Ihr Haar ist gesund und gleichmäßig bei einer Länge, mit der sie sich wohlfühlt. Somit trage ich dazu bei, dass dieses Wohlfühlen bestehen bleibt.

Nickike needs a trim more often just for her feeling of healthy ends. Always a U around the same length. Her hair is healthy and even with a length she likes. So I contribute on her feeling at ease with her hair. 

Nrsss habe ich ebenfalls nur einen kleinen Spitzentrimm gegönnt und die U-Form etwas verstärkt. Zuerst wollte sie ganz stark angeschrägte Seiten bis etwa BSL. Wenn sie das nächstes Mal immer noch will, kriegt sie es. Für dieses Mal war sie viel zu schnell wieder davon abzubringen. Doof für Flechtzöpfe und so.
Nrsss got a small trimm and a deeper U as well.  At first she wanted her sides to be shortend up to around BSl. If she still wants that next time, she will get it. Fpr this time she was much too easy to convince, that this was no good idea because this sort of haircut would be annoying for braids.

Die Letzte schließlich ist Nymeria. Locken sind immer schwieriger zu schneiden als glattes Haar, verzeihen aber kleine Fehlerchen dafür auch eher. Bei glattem Haar sieht man jede Millimetermacke in der Kante, bei Locken nicht. Und: Schande auf mein Haupt, hier habe ich tatsächlich etwas mehr geschnitten als abgesprochen. Was mich auch echt ärgert, auch wenn es nur 1,5cm daneben waren. Ich finde das schon ärgerlich. Versaut mir meine Statistik. 😉  Zu meiner Verteidigung: Wie gesagt sind Locken schwerer zu schneiden und durch das Langziehen ist die Zentimeterzahl schwerer abzuschätzen. Getrimmt wurden letztlich nur die Enden, die sich gegen den dichten Hauptteil der restlichen Haare abgehoben haben. Optisch kaum Längenverlust, dafür kompaktere Kringellöckchen. Ist übrigens auch ein U-Cut, aber wie gesagt, Locken, Die fallen dann jedes Mal wieder anders. Eventuell würde ich aber hier etwas mehr anschrägen, wenn ich mir das jetzt so anschaue. Nur ein bisschen.
The last in the row is Nymeria. Curkls are much more difficult to trim for me, as it is difficult to straighten them, so that you really see the hemline. But that is at the same time the beneft: little mistakes won’t show. With straight hair every millimeter is crucial. Well, I have to admit that Nymeria is the only one who „suffered“ from a trim bigger than planned. I was really not satisfied with my work, even though the mistake is only 1,5cm. But for me that is rather big… not good for my statistic. 😉  But as I said: curls are difficult and the centimeters are hard to estimate when you have to pull the strands for cutting. But now it is how it is: a small trim just to even up the hemline so that her curly tips look fuller than before.This is also a U-cut, but well, curls. I already saidd it. They always look different. But maybe a little deeper U would be even better. Next time maybe. 🙂

Und? Was meint ihr? Hat sich doch gelohnt, oder? Auf den Längenbildern haben übrigens schon alle ihren Trim bekommen. 
Und ich bin erst mal weiter scherenabstinent, was mich selbst angeht. Aktuell habe ich fast nur Good-Hair-Days, was für mich immer ein guter Indikator dafür ist, ob ein Trimm nötig ist oder nicht. 
Und noch drei Wochen bis zum Jahresvergleich nach dem großen Schnitt letzten Mai!
And what do you think? It was all worth the effort, wasn’t it? On the lengthpics all trims were already done, by the way. 
Talking about myself: I won’t let the scissors touch my hair. At the moment I have a long period of good-hair-days which is always a significant marker for me to tell me that my hair does not want to be trimmed. And there are only three weeks left until my big chop has its first anniversairy which demands a bigger comparison. 🙂

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25. März 2015

How to cut other girls‘ hair

Na, habt ihr es bei Nessa schon gesehen? Ich habe ihr bei meinem Besuch letztens die Haare geschnitten. Und da Nessa gefilmt hat, könnt ihr jetzt mal sehen, wie das so aussieht, wenn ich anderen Leuten die Haare schneide. Diverse andere Schnitte und Trimms findet ihr hier ja bei mir fotografisch festgehalten unter der Kategorie „cuts“.

Worauf ich beim Schneiden achte:

Oberste Prämisse: Es wird auf keinen Fall mehr abgeschnitten als die Mähnenträgerin möchte. Ich treffe meist ziemlich genau oder unterschreite die Vorgaben. Den berühmt berüchtigten 3-5cm langen Frisörzentimeter gibt es bei mir nicht. Mein zentimetergefühl ist eher 8-10mm lang. 😉
Ich bin immer ehrlich und gebe meine Einschätzung ab, was abmüsste, wenn es z.B. um eine deutliche Kantenverbeserung geht oder darum Schäden zu elimineiren. Ich sage meinen Mädels aber auch, wenn ich es total überflüssig finde etwas zu schneiden. Da empfiehlt sich dann oft ein 5mm Microtrimm. Fürs Gefühl geschnitten zu haben. Manchmal ist der Haarverlust dann noch nicht mal messbar (geschweigedenn, dass man die gefallen Spitzen irgendwo auf dem Boden sehen würde), aber man merkt es trotzdem am Haarpinsel.
Es wird immer vorsichtig gekämmt. „Du musst nicht SO vorsichtig sein!“ Doch, muss ich. Ich habe es früher wie die Pest gehasst beim Frisör zu sitzen und schon zu wissen, dass es ziepen wird. Ich habe damals schon darauf bestanden vorher immer selbst zu kämmen. Und trotzdem war das immer ein Gerupfe. Mag ich nicht. Mache ich also auch nicht bei anderen. Knoten werden vorsichtig gelöst, wenn nötig Haar für Haar auseinander gezupft. Da wird nichts abgerissen.
Ich fange an in der Mitte die Grundlänge wegzuschneiden und arbeite mich dann zu den Seiten vor. Je länger und dicker die Haare sind, desto mehr Feinkorrekturen brauche ich, da die Haare zwischendurch auffgeschüttelt werden müssen. Gerade bei einem U-Cut oder V-Cut übersieht man sonst Haare, die ein bisschen schräg gelegen haben.
Zwischendurch und am Schluss die Symmetrie überprüfen. Ich hab schon öfter Freundinnen die Haare nachgeschnitten, die vom Frisör kamen und die eine Seite war 3-5cm kürzer als die andere.
Wenn die Haare „kürzer“ sind (Taille und kürzer) ist es auch ganz wichtig noch mal zu schauen, ob die Haare nach vorn genommen symmetrisch fallen. In dem Zusammenhang: Immer zum Schneiden den Scheitel so ziehen, wie er auch im Alltag (meistens) liegt.

Nessa hatte um 8-10cm gebeten, es wurden dann 6cm. Bei ihr geht es darum noch Haar nach und nach wegzutrimmen, das noch nicht in den vollen Genuss jahrelanger perfekter Pflege gekommen ist. Was die Kantenfülle angeht, das seht ihr selbst, ist da nichts nötig. Und bei ihrer Länge ist es sowieso relativ unauffällig, ob die Haare 5cm länger oder kürzer sind. Es geht also auch hier eher um das gute Gefühl von vom Ansatz bis in die Spitzen gepflegten, gesunden Haaren. Und das hat Nessa. Ein bisschen was geht natürlich immer, aber auf einer Perfektionsskala von 1-10 haben ihre Haare die 9 schon hinter sich. Finde ich.

Hello my dears! Today I can show you how it looks like, when I trim other girls’ hair. 

Nessa of haartraumfrisuren.de who I visited recently filmed how I cut her almost knee length hair. 
 
What is important for me, when I cut:
  1. I never ever cut more, than the head under the hair wants me to. Most times I cut exactly what we discussed before, or I cut even a bit less. Experiencing that a hairdresser’s centimeter is in fact 3cm long won’t happen, if I cut. My centimeters are 8-10mm long. 😉
  2. I am always honest. I tell the girls how much I would cut for a neat hemline/getting rid of damages/a nice shape or the other way round: I also tell them when I see no need to cut at all. If they persist on getting a cut, we mostly go for a microtrim of about 5mm. Something hardly measureable but you still feel it and that counts for many girls. 🙂
  3. I am a gentle comber. No teasing, no pulling. I used to hated it to go to the hairdresser  already with the knowledge, that it will hurt when my hair is brushed. So I always insisted to brush on my own first. So even if one of the girls tells me, that I can brush faster, I won’t. And if I find a knot I will detangle it. Even if it is necessary to do it hair by hair.
  4. I start in the middle to adjust the basic hairlength and than work my way to the sides. Shaking the hair inbetween is important, especially, when I cut a U- or V-shape on very long hair. And I always take a special look at the symmetry. I often had to adjust friend’s haircuts, when they came from the hairdresser with one side several centimeters longer than the other. The „shorter“ (waistlength and shorter) the hair is, the more important it is to have a look from the front to check if it is all even. 
In Nessa’s case I cut 6cm. She asked für 8-10cm, so you see what I mean with: my centimeter is 8-10mm long. She just wants to get rid of old hair that did not get the full attention of perfect haircare like the rest of her mane. Her hair is already very close to perfection, so this is just a little adjusting to maintain and slowly slowly improve the overall health. 
 
And the braid Nessa braided on my head is nice too, isn’t it? 😉

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19. November 2014

Back to Midback aka. Novemberlänge

Mehr als 6 Wochen Haarbehaltphase! Endlich wieder zunehmender Zopfumfang! Und um das Ganze für mich perfekt zu machen: Ich habe ich mich vom letzten Rest Gefransel getrennt!
Meine Kante hat jetzt die ersten Ausläufer des Eisenmangelneuwuchs erreicht und sieht nun nicht nur deutlich dichter aus, sie fühlt sich auch endlich so an.
More than 6 weeks without shedding! Finally regrowing ponytailcircumference! And to make it perfect for me I got rid of the last shabby ends. My hemline is now not only visibly a thicker hemline, it also finally feels nice and even.

 
Länge vor dem Schnitt: 82cm
Länge nach dem Schnitt: 76cm
Zopfumfang: 5,2cm
Somit 6cm geschnitten und 2mm mehr an der Volumenfront.

Ich bin jetzt wieder bei Midback (kleine Wehmut: damit bin ich im LHN erst mal raus aus der Motivtions-Gruppe „Kleine Umfänge ab Taille“, aber das wächst ja schnell wieder nach), die alten noch glatten Längen sind weg und ich habe jetzt eine vollständige, deutlich wellige Zweierstruktur, die auch irgendwie immer NOCH welliger wird. Ausgekämmt komme ich auf sehr volumiges 2a, ungebürstet auf platteres da zusammengerottetes 2c mit ein paar 3a-Strähnen.
I am back to midback now (which means, that I am out of the motivation group for thin hair beyond waistlength on hte LHN, but well, hair grows, doesn’t it? ), the old, straight remnants of my old length are gone and left me with a head that is definitely wavy, no longer straight. Uncombed I am at 2c with some strands really curling into 3a, brushed you see me on the pics with still defined 2a waves. And it even seems as if my hair becomes wavier from week to week.

Und da ich mir hier einen Tag vorher *kreisch* einen Fignernagel bis aufs Rosa runtergerissen habe, habe ich jetzt beschlossen, erst wieder meine Haare zu messen, wenn der Nagel seine alte Länge wieder hat. Ich trage etwa 5mm Krallen, da bin ich einfach mal neugierig wieviel schneller meine Haare im Vergleich sind. Wollte ich immer schon mal wissen. Nerd, ich. 😉
Maybe it was fate, but one day before the cut I broke one fingernail *scream* down to the fleshy part. So now I can follow a little experiment: I will only measure my hair again, when my nail will have its old length. I wear my claws at 5mm so that would be a nice calculation to see how much faster my hair is in comparison. Something I wanted to now for years. For fun. Nerd, I am. 😉

4. Oktober 2014

goldene Oktoberlänge: 80cm

Wenn es eine Sache gibt, die ich an meinen Haaren wirklich sehr mag, dann ist es die Farbe im Sonnenlicht. 🙂
If there is one thing I really like about my hair, it is its colour in sunlight. 🙂

Acceptable in the 80s!
Oder so.
Heute habe ich nach 6 Wochen wieder getrimmt. Und ich bin SEHR zufrieden. Endlich muss man nicht mehr wissen, wo man hinschauen soll, um eine Veränderung, ja sogar eine Verbesserung zu sehen, nein, es geht endlich sichtbar und spürbar voran!
In den letzten 6 Wochen sind meine Haare stolze 3,5cm auf 83,5cm gewachsen.Das sind enorma 2cm und ein bisschen pro Monat und damit deutlich überdurchschnittlich. Diesen Zuwachs habe ich komplett wieder geschnitten und dabei ein wie ich finde ganz ansehnliches Schnibbelhäufchen produziert.
Und eine Kante, die sich auch so nennen darf.
Es wird. Endlich! ENDLICH!
Mein HA ist seit zwei Wochen sehr deutlich zurückgegangen, mein Kopf ist voller Neuwuchsbüschel und mein ZU hat sich bei 5cm stabilisiert (war ja kurzfristig schon mal drunter) und weiter oben gemessen ist er sogar schon höher.
Was will ich mehr? Wenn die Haare so weiter wachsen, kann ich 2015 eventuell ganz vorsichtig wieder über ein paar Zentimeter mehr Länge nachdenken. Denn von den dünnen Enden ist jetzt nur noch ein etwa 7-10cm breiter Bereich übrig. Man bedenke: dieser Bereich hat mal die Hälfte meiner frei hängenden Längen ausgemacht, also über 30cm.

Vorher sind die Haare gewellter, nachher glatter, dadurch fällt die Längendifferenz von 3,5cm kaum auf.
On the before-pic my hair is wavier compared to the straighter after-pic. That is why you don’t really see the difference of 3,5cm.

4 Monate Zuwachstrimmen bei sehr schnellem Wachstum. Die Form ist harmonischer, die Haarqualität ist weniger frizzig, die optische Dichte konnte trotz Haarausfall weiter gehalten werden.
4 month of trimming all growth shows a more harmonic shape of the hemline, an improved hairstructure (less frizzy) and a maintained overall volume even though my shedding continued.

Acceptable in the 80s!
Today I trimmed back on 80cm – again. I maintain at this length since May and finally my trimming shows progress! The amount of trimmed hair has visibly grown, my hemline can now really be called hemline and well, what else to say but HAPPY, when I mention my hairgrowth over the last 6 week: 3,5cm! Happy!
My ponytailcircumference has stabilized at 5cm, my head is coverd with fluffy regrowth and my hairloss came down to an „okay-rate“: not really good, but no longer bad. 🙂
Like this I allow myself to look a bit forward to 2015 when I might have the chance to grow some centimeters of length again. From the very thin ends, there are only 7-10cm left now, so the regrowth-catch-up-trimming can be done by spring 2015. Sometimes I forget what I already reached: the thin ends once made about half of my free hanging length. Now there are only few centimeters left. 🙂

25. August 2014

„Septemberlänge“: 80cm

Nach dem Schnitt. Nur meine Haare, keine Tressen, dafür Duttwellen (ich glaub, es war ein Nautilus).
So dürfen sie gern immer aussehen.
Post-trimm: not clip-ins, just my own hair with bun waves (I guess it was a nautilus). I want it to look always like this. 🙂

Anführungsstriche, weil ja nun wirklich noch nicht September ist. Aber ich habe am Wochenende getrimmt.
Die Haare waren wieder turboschnell und haben erneut stabile 2cm geschafft – genauso viel ist auch wieder gefallen. Sie waren lieb und seidig, schön unfrizzig, das Schnibbelhäufchen ist auch ein bisschen größer als letztes Mal, mir gefällt die sichtbare Kante und auch der Vergleich zu Mai nach dem großen Cut stimmt mich positiv: sie werden wieder geschmeidiger.
Zopfumfang ist ungefähr gleich geblieben, derzeit schwanken meine Messwerte sehr, aber es fühlt sich nicht groß anders an.
Plan weiterhin: Länge halten und mal schauen, ob die Kante mit der Zeit doch noch etwas voller wird.

Okay, it is not September yet, but nevertheless I made my monthly trimm last weekend and somehow that counts for September… My hair was superfast again last month with a growth of 2cm – and that’s exactly the length I trimmed off. It was smooth and nice, not as frizzy as it was so often the last weeks, the little heep of cut hair is slightly bigger, than it was last time, I am satisfied with how my hemline looks now – even when compared with the May pic after the big cut because again you see: smoother and shinier. 
My ponytailcircumference seems to stagnate now, measuring won’t work at the moment, but it looks and feels all the same. As last month: I still plan to maintain some months longer on that length to see, if it is possible to thicken up my hemline a bit more.

Diese Länge zu halten funktioniert also schon mal. Schauen wir mal, ob mit etwas mehr Geduld es vielleicht auch möglich wird Länge und Qualität etwas zu verbessern.
Maintaining works. We will see, if a bit more improovement of length and quality is possible.

 

10. August 2014

Haareschneiden bei Wadenlänge

Das ist es, was ich meinte mit einem wirklich eher besonderen Schnitt!
Víla hatte vor dem Schnitt beim letzten LHN-Treffen so lange Haare, dass ich so unmöglich eine gute Form hätte schneiden können. Auf dem Boden liegend macht die Scherenführung sicherlich nicht besser. Also fragten wir nach einem Schemel oder Stuhl – und bekamen eine Leiter. Knien musste ich trotzdem noch.
Ihr seht unheimlich gesunder, superlange Haare, die so auch noch locker länger als bodenlang werden könnten – wenn Víla das möchte.
Ich gestehe, offen finde ich diese Haare sagenhaft beeindruckend aber selbst mir ist das zu lang, nur so für die Offentrageoptik. Allerdings nur bis zu dem Moment, bis sie die Haare flechtet (Zopf kürzt ja sehr) oder duttet. Das ist einfach spektakulär und das finde ich wieder sehr, sehr schön.
Wenn ich solche Haare hätte, würde ich nur noch mit Flechtzopf rumlaufen. 😉

Geschnitten wurden etwa 5-6cm und von gerader Kante zu einem sehr weichen U.

Nickike war auch wieder dran mit 4-5cm, sie meint ja immer, dass da total viel ab müsste und cryptic elf wollte unbedingt auch einen Schnitt. Da da auch nichts nötig war, sie aber partout wollte, war sie letztlich glücklich mit einem 5mm Staubschnitt. Fürs Gefühl.

You remeber my last post about our longhair cometogether? I told you that I want to seperate the cutting session, because it was something special. Now you see why. Vílas hair is that long, that we needed a leddar for her. Otherwise trimming would have been almost impossible.
I cut about 6cm from a straight hemline to a slight U-shape. 
You see super healthy hair here which can easily be grown longer than floorlength – if wanted. My personal opinion about hair with such a length is: worn down, well, that is too much for me, I mean: midthigh or kneelength would be sufficiant. But in a braid I love it and the buns are absolutely stunning. If I had such hair I would wear a braid all the time. 😉
Nickike and cryptic elf got a trimm too. Nickike about 4-5cm and cryptic elf only a 5mm dusting „for a better feeling“.

7. August 2014

Augustlänge: 80cm und Turbowachstum

 Vor dem Urlaub hab ich noch mal schnell das Maßband und die Zahnseide gezückt. Und die Schere.
Und somit ergeben sich folgende Daten für den Start in den August:
ZU: 5,3cm (zum ersten Mal nicht weniger als im Vormonat!)
Trimm: ~2-3cm
Länge nach Trimm: +80cm
Daraus resultiert ein Wachstum im Juli, das ich kaum für möglich halten würde, nämlich auf jeden Fall mehr als 2cm, selbst wenn ich alle möglichen Messungenauigkeiten berücksichtige. Stur gemessen ohne ein paar Fehler mit einzubeziehen hätte ich mehr als 3cm Zuwachs gehabt und das ist dann doch utopisch. Auf jeden Fall waren sie schnell. 🙂
Plan ist weiterhin die 80cm erst mal eine Weile zu halten. Nächster Trimmtermin ist vor meinem Geburtstag, also Ende August. Mal sehen, wieviel dann runter kann. Und mal schauen, ob sich mein Zopfumfang endlich stabilisiert. Toitoitoi! Ich haare wieder sehr phasenweise. Letztens Monat war eine lange Etappüe recht gut, daher wohl auchd er konstante ZU. In den letzten Tagen büschelt es dagegen wieder gehörig. heute so, morgen so.

My hair has been extraordinairy fast in July. Depending on how I calculate (with a certain tolerance concerning measuring mistakes or not) I had a growth between +2cm und +3cm. +3cm ist not realistic, but +2cm is still a lot!
My ponytailcircumference grew also! That’s the first time after over 1,5 years. 
So here I am, post-trimm with +80cm length und 5,5cm ponytailcircumference. I still want to maintain that length for a while. The next trimm is scheduled for the end of August before my birthday. We will see how much I can cut off then AND hopefully my ponytailcirucumference will finally plateau (or even grow…?)! Keep your fingers crossed for me. 🙂

Die Messwerte waren etwas anders, aber ca. Angaben auf so einem kleinen Bild unterzubringen ist irgendwie sehr unordentlich. Näherungsweise passt das so.

Da ich vorgestern einen absoluten Bad-Hair-Day hatte und ich kurz davor war noch mal 5-10cm abzusäbeln, habe ich gestern, also am Folgetag noch mal neue Fotos draußen bei Sonnenschein gemacht. Mit fluffigen, frisch gewaschenen Haaren ohne Shampoounfall. Nun dürfen sie doch noch bis Ende August auf die Schere warten.

Ganz wichtiger Schneidetipp:
Schneidet NIEMALS an einem Bad-Hair-Day!

Die Haare werden auch danach nicht so aussehen, wie ihr euch das vorstellt. Und vermutlich opfert ihr zu viel. Wartet lieber ab, bis sie wieder schön sind. 

As I had a real bad-hair-day the day before yesterday and went outside the following day (aka yesterday 😉 ) asnd amde some nice hairpics in the sun. Because I was sooooo close to cut off another 5-10cm that bad day. 
So ladies, please remeber:
Never ever get a haircut on a bad-hair-day!
Your hair won’t look like you want it to afterwards, anyway. Just wait a day or too and make a cut, when your hair is already all nice and cooperative.