15. Mai 2019

Heike liest: Das Kind in dir muss Heimat finden von Stefanie Stahl

Was wir glauben, bestimmt, wie wir unsere Realtität wahrnehmen und somit unsere Wahrheit. Das Auflösen negativer Glaubenssätze und das Installieren neuer, positiver Überzeugungen hat somit das Potential, dir ein völlig neues, besseres und leichteres Leben zu schenken. Ohne dass du darauf warten oder daran arbeiten müsstest, dass sich im Außen etwas ändert (Das kommt dann von allein).

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Ui, ich habe so viele Bücher auf meiner Möchte-ich-euch-unbedingt-vorstellen-Liste. Aber ich beginne mit diesem hier, denn es ist das Buch, auf das ich aktuell am häufigsten verweise. Einfach deshalb, weil ich sehr damit beschäftigt bin, genau das zu tun, was ich im Untertitel anpreise: Ich transformiere mein Selbstbild und damit meine Realität. Dass das tatsächlich geht, ist eine Wucht, ein Wunder, bin ich versucht zu sagen.

Kleine Warnung

Um es direkt vorweg zu nehmen: Die Arbeit mit dem inneren Kind ist sehr unbequem, anstrengend und somit etwas, was Ressourcen zieht. Dieses Buch ist keine nette Bettlektüre. Die Übungen darin erst recht nicht. Auch dieser Artikel ist eher nichts zum mal abends vor dem Schlafengehen noch ein bisschen daddeln und rumlesen. Aber das habe ich ja schon gelernt: Es lohnt sich immer ganz besonders dahin zu schauen, wohin man nicht sehen will, die Fässer zu öffnen, die man aus gutem Grund verschlossen und vielleicht sogar so gut versteckt oder gar vergessen hat, dass man sie selbst erst mal wieder suchen muss. Sind diese Fässer geöffnet und geleert, lebt es sich so viel leichter. Das Ego ist um einige Munition ärmer und das eigene echte, freie Selbst kann so viel leichter atmen. Ich bin noch im Prozess und kenne schon ganz gut sowohl das Gefühl des um sich schießenden Egos als auch das des Friedens danach. Es lohnt sich. Absolut. Aber wenn du gleich ins Bett gehen willst, dann komm lieber morgen wieder hier hin zurück. Ich würde mich freuen!

Somit Triggerwarnung. Früher habe ich nie richtig verstanden, was das heißen soll, jetzt schon. Deshalb achte auch beim Lesen dieses Artikels darauf, was er mit dir macht.

Wenn du dich auf diese Thematik einlassen magst, sei bitte besonders liebevoll mit dir. Das gilt ganz besonders, wenn du ohnehin in einer herausfordernden Lebenssituation steckst. Dann Ballast loszulassen, ist natürlich wunderbar, trotzdem musst du dafür diesen Ballast ja erst mal bewegen. Platt gesagt: besser man wuppt den Umzug, bevor das Kind geboren wird. Aber wenn es dann einfach zu eng in der alten Wohnung ist, dann geht es auch später. Nur eben noch mal unbequemer. Auch deshalb ist Hilfe bei dieser Thematik wirklich eine gute Investition. Das kann ein*e gute*r Freund*in sein, der Partner oder tatsächlich ein Coach oder Therapeut. Die Autorin ist selbst Psychotherapeutin, dass ausgerechnet sie dieses Buch geschrieben hat kommt also auch nicht von ungefähr.

Die Lösung für (fast) alle Probleme

So der Untertitel von Stefanie Stahl. Ich selbst kenne den Buchtitel schon gefühlt ewig und hab mich elendig lange gegen ihn gesträubt, weil das Vokabular so gar nichts war, womit ich etwas anfangen konnte (keine Resonanz). Das erwähne ich hier extra, so wie ich das auch schon in meinem Artikel zu Laura Malina Seiler gemacht habe, weil ich viele Menschen kenne, denen es da ganz ähnlich geht. Meine persönliche, begrenzte Erfahrung hat mir gezeigt, dass gerade das Menschen sind, die sehr davon profitieren könnten, wenn sie bereit wären, diese Toleranz für etwas andersartige Wort- und Themenwahl aufzubringen. Und da greife ich mir mal gepflegt an die eigenen Nase.

Alle Probleme? Nun, da steht ja ein „fast“ dabei. Aber ja, es sind wirklich so ziemlich fast alle Probleme, die sich auf negative Glaubenssätze zurückführen lassen.

Die Lösung? Nein. Es gibt immer (so gut wie, ich kann ja nicht alles wissen) mehr als nur eine Lösung. Es ist EINE mögliche Lösung und zwar eine, die sehr gut recherchiert ist, gut angeleitet wird und ohne weitere Vorkenntnisse bearbeitet werden kann. Nur eben auch gern (siehe oben) mit Unterstützung bzw. zumindest in einer Situation, die ein Mindestmaß an Ressourcen dafür zur Verfügung stellt.

DIE Lösung, egal unter welchen Umständen, ist meiner Meinung nach Liebe. So ganz kurz. In ganz lang würde das eine Enzyklopädie…. Bleiben wir hier heute beim inneren Kind.

Wenn du eine Sache an deiner Mutterschaft ändern könntest…

…was wäre das? Das hat Isabel Huttarsch @mamapsychologie letztens in ihren Instagram-Stories gefragt und ich habe geantwortet: Meditation und Innere-Kind-Heilung lernen, BEVOR ich schwanger werde.

Da wäre zum Beispiel ja dann auch eine weitere Lösung für (fast) alle Probleme: Meditation. Dafür habe ich mich ja hier schon direkt als erstes ausgesprochen, seit der Blog reaktiviert wurde. Auch Das Kind in dir nutzt übrigens Meditationstechniken. Sie sind angeleitet, also gilt weiterhin: keine Vorkenntnisse nötig aber natürlich sind sie hilfreich, wenn man sie hat.

Warum habe ich das geantwortet?

Weil ich mittlerweile sehr deutlich den Unterschied spüre, zwischen der Heike, die ihre Glaubenssätze (positive wie negative) nicht kennt und damit sehr oft voll auf Autopilot in die emotionale Abwärtsspirale gerasselt ist, wenn ein entsprechender Trigger kam, der Heike, die ihre Glaubenssätze aufgedeckt hatte (zumindest schon mal ein paar) und dadurch die Trigger erkennen konnte und sie somit im Nachgang bearbeiten konnte und der Heike, die durch dieses Nachbearbeiten schon einige negative Überzeugungen auflösen oder zumindest schon bedeutend abschwächen konnte.

Konkret heißt das: Wenn mich früher Kleinigkeiten getriggert haben, sind es jetzt schon eher Großigkeiten. Ich bin viel stressresistenter, viel mehr im Mitgefühl, ich gehe bedeutend später an die Decke (Wut ist ein typisches Ventil für Hochsensible, das habe ich aber an anderer Stelle gelernt), weil ich mich viel später erst bedrängt fühle. Ich nehme viel weniger persönlich und kann damit viel länger liebevoll mit mir selbst und anderen sein. Das hätte ich zu exzessiven Schreizeiten wirklich gut gebrauchen können, denn Mitgefühl ist bedeutend stärker und kostet viel wengier Kraft als Disziplin und Selbstbeherrschung, obwohl das beides definitiv Stärken meinerseits sind. Mitgefühl kommt auch nicht mit so überaus garstigen Gedanken anbei, bei denen man hinterher gleichermaßen beschämt ist, sie gehabt zu haben und auch stolz, sie nicht verbalisiert zu haben. Oder traurig bis schuldig oder beschämt, wenn eben doch.

Wie finde ich meine negativen Glaubenssätze?

Genau damit beginnt das Buch. Zunächst über Information, dann über die richtigen Fragen, bis hin zu einigen Übungen. Denn diese Glaubenssätze sind gemein, sie sind oft so subtil, dass sie kaum wahrgenommen werden. Weil sie Teil der Identität und Realität sind. Sie sind die Bäume im sprichwörtlichen Wald, nur dass man hier die einzelen Bäume vor lauter Wald nicht sieht. Dazu kommt, dass etliche negative Glaubenssätze dermaßen verbreitet sind, dass wir sie auch dadurch schwer ohne Hilfe identifizieren können. Weil sie akzeptiert sind. Ist denn nicht jeder ein bisschen so und so?

Der unsichtbare Feind

Wenn dir in deiner Vergangenheit etwas wirklich Schlimmes passiert ist: eine Gewalterfahrung, Vernachlässigung und dergleichen, dann stehen die Chancen gut, dass du das weißt. Das macht die Sache nicht besser und diese Wunden wollen auch bitte bitte versorgt werden und auch diese Wunden können (wahrscheinlich sogar) in negativen Glaubenssätzen resultieren. Zum Beispiel  ist ein sehr einfach zu identifizierender negativer Glaubenssatz, basierend auf einer Vernachlässigungserfahrung: Ich bin nicht liebenswert. Das ist für jeden verständlich, dass diese Wunde in der Seele geschlagen wurde. Das Gute daran ist, dass du diese Wunde kennst. Vermutlich kennst du sie sogar gut. Es sei denn, du hast entschlossen nicht hinsehen zu wollen, weil es zu schmerzhaft ist. Auch dann wird dieser Glaubenssatz zum unsichtbaren Feind.

Viele Wunden sind aber so verbreitet, dass es sehr schwerfallen kann, sie als Wunden zu erkennen, weil ja quasi fast alle eine gebrochene Nase haben. Ist doch normal. Man kennt den Anblick. Diese Wunden sind noch nicht mal unbedingt wengier schlimm, aber sie sind in der Bewertung durch dich und andere vermutlich weniger schwerwiegend. Solche Gedanken kommen dann wie: „Ja mein Gott, und in Afrika sterben Kinder!“ oder „Also man kann sich auch anstellen. Das ist doch kein Beinbruch.“

Schmerz ist immer subjektiv. Punkt. Auch psychischer. Vielleicht sogar gerade der. Wenn es für dich schlimm ist, ist es schlimm. Niemand anderes fühlt, was du fühlst.

Sehr verbreitete negative Glaubenssätze sind:

Ich bin nicht liebenswert.
Ich muss stark sein.
Ich bin nicht genug.
Ich bin nicht richtig, so wie ich bin.

Letzterer ist quasi der Ursprung. Wir alle wollen geliebt werden, genau so, wie wir sind. Akzeptiert. Auch und gerade wenn wir nicht in bester Sonnenscheinform sind.
Ich sagte ja, dass ich der Meinugn bin, dass Liebe DIE Lösung ist… Aber Liebe ist ein Verb. Das Kind in dir gibt ganz viel (neuen) Handlungsspielraum für dieses Tuwort.

If it is hysterical it is historical

Wenn es hysterisch wird, ist es etwas aus der Vergangenheit. Also geht es nicht um den Trigger im Moment, sondern um etwas, was weit zurück liegt und innerlich sein Unwesen getrieben hat. Ich mag das Wort „hysterisch“ so gar nicht (wenn du wissen willst wieso, hier geht es zu einem Artikel zum Thema Genderstereotypen), für diese Eselsbrücke kann ich es aber so stehen lassen. Wenn dich also etwas von Null auf 180 bringt, wenn du durch einen Satz, eine Tat, ein was auch immer total emotional wirst und deine Schutzstrategien aktivierst (schimpfen, beleidigen, zicken, attackieren, wehleiden, Rückzug…), dann bist du einem Glaubenssatz vermutlich schon auf der Spur. Spoiler: Du kannst auch „Ich bin nicht liebenswert“ als Glaubenssatz haben, selbst wenn du eben erst mal gedacht hast, dass du ja nicht vernachlässigt wurdest. Entdecke die unendlichen Möglichkeiten subtilerer Grausamkeiten jenseits von: „Geh mir aus den Augen und sieh zu, wie du klar kommst!“ in einer heruntergekommenen Wohnung und Eltern, die nur fernsehen oder nicht da sind.

Na, du merkst spätestens jetzt, dass das echt kein Buch für entspanntes Einschlafen ist.

Schutzstrategien: Hurt people hurt people

Ein paar habe ich schon erwähnt. Und das ist etwas, wo es dann spannend wird: Denn der negative Glaubenssatz an sich, der macht noch gar nicht so viel Schlimmes. Wohl aber die Schutzstrategien. Denn die brauchen Kraft. Die richten die Negativität entweder nach innen oder nach außen und geben den Schmerz somit weiter, oft vervielfältigen sie ihn sogar noch. Verletzte Menschen, verletzen Menschen. Das muss kein Schlag ins Gesicht sein (kann aber). Aber Vorwürfe, Zynismus, verbale Aggeression in welcher Form auch immer… ich muss wohl niemandem erklären, wie verletzend das werden kann. Auch Mauern und passive Aggressivität gehören dazu. Nur einen negativen Gedanken zu haben, macht ihn noch nicht zum Glaubenssatz. Du bist nicht deine Gedanken und Gefühle, du hast Gedanken und Gefühle. Du bist auch nicht deine Glaubenssätze, aber deine Glaubenssätze arbeiten unterbewusst, weswegen sie nicht so einfach wie Gedanken oder Gefühle bemerkt und ziehen gelassen werden können 8das ist oft schon schwer genug). Immer wieder denselben Gedanken vor allem in emotionalem Kontext zu haben, kann ihn zum Glaubenssatz werden lassen. Positiv, wie negativ. Und da siehst du schon: Eine Möglichkeit ist es es, die Glaubenssätze mit ihrem Gegenteil zu überschreiben. Auch das ist nicht so einfach, weil du vom bewussten Denken und Fühlen ins Unterbewusste senden musst, um das möglich zu machen. Deshalb gibt dir Stefanie Stahl auch weit mehr Anleitung als nur positive Affirmationen mit.

Schattenkind und Sonnenkind

Die negativen Glaubenssätze  und ihre Schutzstrategien gehören zum Schattenkind. Die positiven Glaubenssätze und ihre Schatzstrategien gehören zum Sonnenkind. Jeder trägt beide Anteile in sich. Das Buch hilft dir dabei, dein Sonnenkind anzuleiten, wie es das Schattenkind trösten und transformieren kann. Ganz viel geht da über das Annehmen. Gefühle sind zum Fühlen da. Es geht nicht darum nie mehr traurig oder wütend zu sein. Es geht vor allem darum, dass das Schattenkind nicht mehr seine Schutzstrategien nutzt, um mit Kanonen auf Spatzen zu schießen. Es geht darum dem Sonnenkind, der Freude, der Liebe, der Zuversicht und Leichtigkeit Raum zu geben und es zum maßgeblichen Entscheider in deinem Leben zu machen. Zu dem Anteil in dir, der mit positiven Glaubenssätzen überwiegt und somit deine Realitätwahrnehmung bestimmt und damit deine Wahrheit erschafft.

Mama-Beispiel

Situation/Trigger: Das Kind schreit. Oder es hat einen Wutanfall. Oder auch schon den zehnten oder zwanzigsten an dem Tag. Es hat etwas kaputt gemacht. Bis zu diesem Moment waren die Eltern liebevoll, mitfühlend, begleitend und verständnisvoll. Und dann Bam! Läuft das Fass über. Vielleicht haben sie schon gemerkt, dass das Fass voll ist, aber so voll? Uff.
Negative Glaubenssätze, Möglichkeiten:
Ich genüge nicht. (Denn wenn ich genügen würde, dann würde das Kind doch aufhören, oder?)
Ich bin nicht liebenswert. (Denn wenn mein Kind mich lieben würde, dann würde es mich doch nicht so anschreien.
Ich werde nicht gesehen/gehört, meine Position ist unwichtig, ich bin nicht wichtig. (Denn man hat doch schon x-Mal gesagt, dass das und das nicht so schlimm ist/man dort aufpassen muss/ dass wir da sind, um zu trösten – warum hört das Kind denn nicht zu?!)

Glaubenssätze reagieren nicht gut auf die Erklärungen von Hirnreife beim Kind… Wie tief das steckt, kann man gut daran erkennen, dass oft gesagt wird: „Sei lieb!“ und damit gemeint ist „Sei lieb zu mir. Sei so, dass ich mich gut fühle durch dich.“)

Schutzstrategien: z.B. Blockade, aggressive Gedanken (ja nach Triggerstärke und Ressourcenmangel auch mehr als nur Gedanken – siehst du, deshalb ist das so wichtig das aufzulösen!), emotionale und/oder räumliche Distanz, um die verbliebenen eigenen Ressourcen (und das verletzte innere Kind) zu schützen.
Maximaler Stress, Überlebensmodus. Gesucht wird der schnellstmögliche Weg, um aus der Situation zu entkommen. Beinahe koste es, was es wolle. Dieser Glaubenssatz bzw. diese Glaubenssätze können Eltern dazu bringen ihre Babys allein schreien zu lassen, sie verbal zu attackieren oder gar physische Gewalt anzuwenden wie schütteln oder grobes Festhalten! Das ist hochgefährlich in diesem Kontext. (Und wieder siegt die Liebe, denn in den allermeisten Fällen ist sie stärker als selbst mächtige Glaubenssätze, zumindest puffert sie sehr lange). In weniger dramatischem Kontext führen solche Glaubenssätze zu Selbstzweifeln, Ängsten und Verzweiflung. In jedem Fall sind die Glaubenssätze massive Energieräuber. Denn die Liebe wird gebraucht, um sie in Schach zu halten. Das Sonnenkind tut alles, was es kann, um gegen dieses Dunkel zu leuchten, der innere Erwachsene zieht ebenfalls alle Register, um mit Vernunftsargumenten gegen die immer größer werdenden negativen Gefühle anzukämpfen.

Eltern geben immer ihr Bestes, davon dürfen wir hier erst mal ausgehen. Das Beste hier ist die Liebe aus dem Sonnenkind und die Liebe und das Verständnis aus dem erwachsenen Bewusstsein. Dabei könnten diese Kräfte für das Baby/das Kind statt gegen die eigene Dunkelheit leuchten und allen wäre geholfen. So viel leichter.

Deshalb ist das Auflösen der negativen Gaubenssätze so wertvoll.

Weitergedacht: Hurt people hurt people hurt people…

Wenn du nun verstanden hast, wie unglaublich transformierend die Arbeit mit dem inneren Kind für dich persönlich sein kann, wirst du automatisch auch sehen, dass du damit zu dem Dominostein wirst, der nicht (mehr so schnell) fällt. Wenn ich anderen im Mitgefühl begegne, triggere ich erstens nicht deren Schattenkinder (zumindest nicht so schnell, die Schattenkinder sind ja doch sehr subtil erreichbar) und zweitens erschaffe ich auch keine neuen negativen Glaubssätze. Das wird besonders offenbar, wenn es um Elternschaft geht, da die meisten Glaubenssätze in den sensiblen Phasen der ersten Lebenjahre angelegt werden und die Eltern sind dabei absolut prägend (eine weitere sensible Phase ist die Pubertät mit noch mehr Prägung durch Gleichaltrige und auch im späteren Leben ist nicht zu unterschätzen: You become like the five people you spend the most time with).

Isabel hat auch dazu einen wunderschönen Post verfasst. Und ich war sehr glücklich dann von ihr zu lesen, dass sie meinen Kommentar dazu als voller Klarheit wahrgenommen hat. Klarheit ist an dieser Stelle Gold für mich. Denn ich bin also absolut klar darüber, dass ich diesen Weg gehe. So anstrengend und abschreckend er auch passagenweise ist. Für mich. Für die Menschen um mich herum. Und ganz besonders für meine kleine wunderbare Merle. Bedingungslose Liebe ist somit sowohl angeboren als auch (wieder) erlernbar.

Ich hatte auch einen guten Post zu dem Thema. Und mit dem ende ich dann auch hier: Mit der Umarmung, die die Schutzmauern schmilzt.

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Bezugsquellen

Das vorgestellte Buch bekommst du in jeder Buchhandlung oder, wenn du magst, über den untenstehenden Link bei Amazon. Wenn du darüber kaufst, unterstützt du sowohl mich (ich bekomme eine Verkaufsprovision von 10%) als auch natürlich Amazon. Wenn du vor Ort kaufst, unterstützt du die Menschen in deiner Umgebung, die etwas so schönes wie eine Buchhandlung betreiben. Vergiss im Sinne der Nachhaltigkeit bitte auch nicht die örtlichen Biblitheken oder die Secondhandbörsen deiner Wahl. It’s up to you.

Das Kind in dir muss Heimat finden: Der Schlüssel zur Lösung (fast) aller Probleme

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