5. Januar 2018

Haare im Januar: 4 Monate post partum – Volumenverlust

Und damit sind wir bei zwei, fast drei Monaten Haarausfall beziehungsweise vermehrtem Haarverlust nach der Geburt unserer Tochter Merle. Die Haare wachsen weiterhin gut, aber ich verliere nun sichtbar und spürbar Volumen.

Oha, jetzt wird es ernst. Schon bevor ich gemessen habe, habe ich gewusst, dass ich diesen Monat deutlich an Volumen verloren hatte. Normal: Postpartaler Haarausfall dauert in der Regel etwa 6 Monate an, also bis das Kind 9 Monate alt ist, beginnt er ja verzögert 3 Monate nach der Geburt. Bei mir ging es früher los, mal sehen, ob es dann alsbald auch früher wieder aufhört. Das wäre ja schön.

Aber eins nach dem anderen.

Maße

88,5cm und damit 1,5cm Wachstum über Dezember und glatt gekämmt ist das schon ziemlich hüftlang, auch wenn noch so ein bis zwei fingerbreit eigentlich fehlen. Auf jeden Fall deutlich länger als taillenlang.

Der Zopfumfang ist von 6,7cm um ganze 4mm auf 6,3cm geschrumpft. Autsch. Aber noch über 6cm, das ist schon mal gut.

Knäulgröße

Hier haben wir mal ein Wochenknäul, der Tagesverlust schwankt erheblich und ist nicht repräsentativ. Die Wochenknäiule sind aber relativ konstant seit 4 Wochen. Ich finde, wenn Frau nicht weiß, dass sowas nach der Geburt auf sie zukommen kann (vermutlich sogar), dann ist das wirklich erschreckend. Und auch so ist es nicht schön, aber wie gesagt: normal.

Verändertes Handling

Bei etwas ausgeleierten Zopfgummis muss ich jetzt schon einmal mehr um den Pferdeschwanz herum schlingen. Noch passen meine Ficcare Clips Größe M besser als meine Clips in S, von daher bin ich nach wie vor für mich noch im grünen Bereich. Offen tragen geht aber absolut nicht: dann haare ich alles voll. Für besondere Anlässe habe ich meine Extensions wieder heraus geholt, aber auch die werden gezopft oder geduttet. Noch geht alles gut klar. Frisuren halten, ich habe noch nur eher sehr selten Kopfhautblitzer und vom wirklich dünnen Flechtzopf sieht man nicht viel, weil ich den derzeit wenn überhaupt nur im Flechtdutt weggesteckt trage. Schläfenbereich, vor den Ohren und Geheimratsecken sind aber schon  ziemlich ausgedünnt, dort wächst nur noch Haar von wenigen Zentimetern Länge. Der Scheitel wird weniger scharf, mehr diffus, ebenso der Stirnhaaransatz vor allem dort, wo ich den Scheitel trage.

Ich muss mittlerweile wieder täglich wadschen, weil ich kein Deckhaar mehr in dem Sinne habe, sondern alles eine Schicht ist, und das Haar somit sofort komplett fettig aussieht. Das ist mit Baby und dieser Haarlänge ziemlich lästig, auch Scalp-Wash hilft da nicht viel, weil vor allem die lange Offentragetrocknungszeit unpraktisch ist. Außerdem dusche ich im Moment öfter als früher, fast täglich jetzt. Früher habe ich aus Hautpflegegründen (meine ist super sensibel und lebt am besten, wenn ich nur kalt bis lau wasche und auch keine Seifen verwende) nur ein bis zweimal die Woche geduscht (außer nach Sport oder im Sommer, dann öfter) und mich sonst täglich gewaschen. Derzeit brauche ich die Dusche aber eher psychologisch, um die immer noch knüppelharten Babyabende am nächsten Morgen abzubrausen. Und da bietet sich eine Komplettwäsche dabei einfach an. Und Wasser über den Kopf fließen zu lassen wäscht einfach emotional besser rein, als unter der Dusche sich zu verrenken, damit der Schopf trocken bleibt.

Schneidegedanken?

Nach wie vor erst mal keine. Denn: Ich habe Ende November/Anfang Dezember bisher am stärksten gehaart mit Ausnahme eines wüsten Stresshaarausfallschubs letztens. Vielleicht ist das Gröbste schon überstanden und dann mag ich lieber schauen, was dann wirklich am Ende übrig bleibt, bevor ich zur Tat schreite. Eventuell helfe ich mir auch einfach weiter mit Extensions über die Durststrecke einer längeren Trimmphase. Also: Noch bleiben sie dran. Was mich mehr stört, ist, dass ich einfach nur platt auf dem Kopf aussehe, dadurch dass ich eben fest dutte, um nicht überall lose Haare zu verteilen und dem Kind Greifangebote zu unterbreiten, die ich lieber nicht gemacht hätte.

Babyhaar

Bei Merle ist der Kopfgneis bis auf ganz wenige Stellen verschwunden und wir mussten nur noch einmal eine Behandlung mit Öl und anschließendem Shampoonieren vornehmen. Ihr Schopf ist jetzt so dicht, dass er sich als geschlossener Flaum um ihren Kopf schmiegt. Tatsächlich sieht sie aber auf Fotos oft glatzköpfiger aus als früher, da ihre Haare nun doch sehr blond weiter wachsen, deutlich heller als die ersten dunkelblonden Spitzen. Diese schieben sich immer weiter von der Kopfmitte weg und machen Platz für etwas, was mittel- bis sogar hellblond ist. Nach wie vor sehr glatt, ganz fein und weich und unnötig zu sagen, dass ich sie wunderschön finde.

Zwar kann sie sich mittlerweile auf den Bauch drehen, aber sie liegt immer noch recht viel auf dem Rücken. Nachts ja sowieso. Da sie dabei sehr aktiv ist und sich am Hinterkopf ein Glätzchen gescheuert hat, habe ich Seidentücher besorgt, um weiteres Verfilzen und Wegscheuern zu verhindern. Klappt ganz gut. Die Stelle wird nicht größer und wächst ganz langsam wieder zu. Wirklich nur sehr langsam, und so lange sie eben weiter primär auf dem Rücken liegt, denke ich auch nicht, dass es ganz weggehen wird. Aber bald.

Da der Effekt wirklich deutlich war, denke ich derzeit über einen Seidenbezug für mein eigenes Kissen nach… Splissprävention. Na mal sehen. 🙂 Erst mal brauche ich wirklich, wirklich! für Januar eine neue Alltagsfrisur. Dieses streng Anglegte gefällt mir so überhaupt nicht…

23 Kommentare

  1. Liebe Heike, ich finde deine Haarfarbe ja so toll, fällt mir da mal wieder auf! Nur dieses „Länge um jeden Preis“ Ding kapier ich einfach nicht. Deine Haare würden so viel besser aussehen, wenn du was abschneiden würdest. So empfand ich das auch bei deinem größeren Schnitt letztes Jahr, danach sahen sie so schön dicht und gesund aus und einfach -für mich- harmonischer, stimmiger. Durch den normalen Haartaper plus Haarverlust jetzt sind die Längen halt schon ziemlich ausgedünnt, und auf den Fotos hier wirken sie außerdem ziemlich trocken/spröde. Natürlich hast du recht und die kalte Winterluft, trockene Heizungsluft, eventuell ohnehin stets vermehrter Haarverlust in dieser Jahreszeit etc. spielen auch eine Rolle!
    Ich kann ja schon verstehen, dass einem viel an den Haaren liegt, ich selbst habe lange gezüchtet und mir liegt auch viel am eigenen Haar. Jetzt werde ich auch bald ein Baby bekommen und ich sage mir schon die ganze Zeit, diese Haarknäuel im TT, auf dem Kissen, auf der Kleidung, überall-das tu ich mir nicht an, dann schneid ich lieber was ab. Und natürlich fallen kürzere Haare ebenso aus wie längere, aaaaber das fällt einfach nicht so stark auf. Ich beobachte das an anderen, die dasselbe durchgemacht haben. Viele meinten, dass es viel erträglicher war, sobald die Haare etwas kürzer waren. Daher kann ich dir dazu nur raten! Und du siehst mit 10cm oder so weniger ja immer noch super aus, hast immer noch langes Haar (nach der Ottonormalverbraucherdefinition) und außerdem, sie wachsen ja wieder, die Haare.

    Und sonstso: ich beobachte die ganzen Diskussionen hier und auf Instagram bislang eher stumm und mag erstmal nur sagen: Bleib dir treu! Mach dein Ding, lass dich nicht runterziehen und geh mit dir selbst nicht zu hart ins Gericht. Ich seh in der Social Media neben viel „Heike Mama“ auch immer noch ganz viel „Heiki“ durchblitzen. Bei soviel Reflexion wirst du dich schon nicht verlieren. Daumen hoch für deinen reflektierten Umgang und dafür, dass du das teilst und dich eben auch mal der Kritik „aussetzt“ und ihr stellst. Es gibt viel zu viel Glitzerbimbim-Social Media, wo genau das eben nicht getan wird, was bei Lesern/Zuschauern ein Gefühl eigener Unzulänglichkeit entstehen lässt. Ich sag mir immer: Heike (oder welcher Blogger, Instagrammer, Youtuber,… auch immer) ist auch nur ein Mensch.

    Also danke für all deine Beiträge, sowohl die über Haare, als auch über Merle, als auch über Ernährungsthemen etc.!

    1. Ich hatte schon mit Hüftlänge Haarausfall und zuletzt mit Kinnlänge. Letzteres hätte ich ganz sicher genauso gruselig gefunden, wenn ich nicht babybedingt Anderes im Kopf gehabt hätte. Man merkt einfach trotzdem, wieviel Masse verloren geht. Und man kann die Haare mit weniger Länge schlechter wegfrisieren (mit Kinnlänge gar nicht, für viele Dutts braucht man eine bestimmte Mindestlänge). Also liegen mehr Haare in der Gegend rum. Das macht es auch nicht angenehmer. Heike trägt ja zurzeit kaum offen. Und zehn Zentimeter weniger würden auch nicht mehr Ansatzvolumen bringen. Deshalb würde ich im Moment wahrscheinlich auch nicht schneiden, sondern eher nach der haarstrapazierenden Zeit. Dann ist die zukünftige Schnittkante jetzt noch nicht so viel Reibung, Wind und Heizungsluft ausgesetzt und später dafür umso gesünder.

      @Heike: Ich find Pferdeschwanz gut. Damit sieht man automatisch von vorn mehr Haare, was wiederum weniger streng wirkt.

    2. Wie man mit Haarausfall umgeht, muss man jedem selbst überlassen. Für manche wirkt ein größerer Schnitt tatsächlich befreiend. Andere halten die Länge lieber und trimmen jahrelang. Es ist beides legitim und beides führt irgendwann zum selben Ziel. Man muss nur schauen womit man in der Zwischenzeit glücklicher ist.

      Ich hab beides durch. Nach meinen ersten Haarausfallphasen hab ich von Hosenbundlänge auf BH-Verschlusslänge abgeschnitten. Die Kante war besser, eindeutig. Und ich war unglücklich damit, eindeutig. Das hat sich falsch angefühlt, viel zu kurz und ich hab genauso nur Dutts getragen, weil ich verstecken wollte (vor anderen und vor allem vor mir) wie kurz sie waren. Das letzte Mal hab ich es ausgesessen. Ich trimme seit 5 Jahren Schäden raus und werde noch ein weiteres Jahr trimmen, um alles raus zu haben. Und bin trotz weniger Kante glücklicher damit. Deshalb sind Radikalschnitte nichts für mich. Ich sitze lieber aus. Ich bin geduldig.

      Ich finde man darf nicht pauschal verurteilen wie jemand damit umgeht. Soll jeder so machen, wie er/sie in dem Moment zufriedener damit ist.

    3. Danke dir! Also bezüglich der Instagram-Mama-Diskussion.
      Wegen der Haare. Hmmm, das hat viel mit Wunschbild zu tun, ich LIEBE einfach sehr lange Haare, aber ja, auch bitte in gepflegt. Derzeit sind meine haare egal bei welcher Länge nicht so, wie ich mir sie wünschen würde, weil sie eben platt sind, trocken und ausfallen. Ich kenne von meinen vielen Haarausfallepisoden vorher schon, dass sich die Optik beinahe über Nacht ändert, sobald der aktive Haarausfall durch ist. Die Fotos hier sind die einzigen Momente mit offenem Haar im Dezember. Und auch abgeschnitten könnte ich sie derzeit nicht offen tragen aus genannten Baby- und Haarverlustgründen. Deshalb beliebn sie dran und alssen sich damit wenigsten noch gescheit dutten. Auch durch Schneiden bekomme ich nicht das, was ich mir wünsche: Oberkopfvolumen. Das muss nachwachsen. Und das wird es. Dauert eben.
      Aber das ist einfach auch eine sehr subketive Entscheidung von mir, in die auf jeden Fall auch mit reinspielt, dass ich gern bis zum Ende des HAs durchhalten mag, um dokumentieren zu können, wieviel sich da wirklich tut. Das sieht man nämlich so selten, weil ja wirklich die allermeisten aus den von dir beschrieben nachvollziehbaren Gründen vorher deutlich was abschneiden.
      Wird sich zeigen, ob ich durchhalte. 🙂

      1. Hm ja, an dem Punkt mit dem Oberkopfvolumen ist natürlich was dran, das hatte ich nicht so bedacht. Also ich habe jetzt schon eine Heidenangst vor dem Haarausfall nach der Geburt. Eigentlich albern, wo es da doch so viel Wichtigeres gibt-trotzdem, da bin ich auch eitel…
        Hast du es mal mit einem hübschen Haarband versucht, um das du etwa zwei „Deckhaar“strähnchen wickelst (Deckhaar in Anführungsstrichen, weil du meintest, das habest du gar nicht mehr so). Das zaubert doch auch Volumen auf den Kopf? Mir gefällt das immer sehr gut und es nimmt Strenge.

  2. Muss ja zugeben, dass ich sämtliche Haarthemen schon länger nicht mehr verfolge und deshalb zwar wusste, dass es postpartalen Haarausfall gibt – aber mehr auch nicht. Demzufolge auch nicht, dass er bis ungefähr neun Monate nach der Geburt dauert. Ich hab etwa acht Wochen nach der Geburt angefangen, massiv zu haaren (Haare überall, vor allem am Kind). Die Tage ging mir aber durch den Kopf, dass ich schon paar Wochen Ruhe habe (Kind = sechseinhalb Monate alt). Gibt es auch Frauen, an denen der Kelch postpartaler Haarausfall ganz vorüber geht? Hatte nach der Geburt auch kurzzeitig Eisenmangel. Vielleicht hab ich „nur“ deshalb gehaart?

    1. Ja, gibt es. Im LHN ist auch eine Umfrage dazu. Die ist nicht repräsentativ, aber grob 80% der Frauen dort haben Haarausfall mit massivem Haarverlust nach der Geburt. Im Artikel zur Prävention des postpartalen HAs beschreibe ich ja auch die vielen, vielen Ursachen. Der jormonele Faktor istd er mächtigste, aber längst nicht der alleinige. Man kann bedingt (je nach Kind auch!) etwas dafür tun, das es nicht ganz so heftig wird, sollte man dazu neigen. Mein Beispiel: Ich verliere locker doppelt so viele Haare am Folgetag einer Horrornacht als sonst. Das Thema Schlaf und Stress ist also definitiv zumindest für einige Frauen (mich) ein großes, wenn es um den Haarverlust geht. Leider einer, der sich mit Baby nur sehr begrenzt abfangen lässt. Kann lso gut sein, dass es aus diversen Gründen bei dir weniger massiv war. 🙂

  3. Also die Schneidegedanken kanst du getrost nach wie vor beiseite schieben, ich finde man sieht so gut wie überhaupt nicht, dass sie durch den postpartalen Haarausfall ausgedünnt sind.
    Hmm das mit der Alltagsfrisur kann ich aber nachvollziehen, die zwei, drei die ich mir so machen kann sind auch recht fad und halt einfach alles andere als abwechslungsreich. Was ich aber hin und wieder sehr gerne an mir mag, ist ein höherer Dutt und den dann ganz ohne Scheitel. Sprich die Haare von ganz vorn an der Stirn zurückkämmen und auch alle anderen dabei mitnehmen und dann den Dutt so hoch ansetzen dass du dich damit noch wohl fühlst. Ich mag das ganze gern mal ein bisschen messy und ein netter Nebeneffekt ist, dass es im Gesicht ein wenig verjüngt 🙂 Leider halten die bei mir nur in Haargummi/BobbyPins/Scroos – Kombinationen, für Dutts mit Stäben oder Forken sind meine Haare noch nicht lang genug.
    Oder lass dich doch mal auf Youtube, Pinterest, ect. für Alltagsfrisuren inspirieren (wobei, wem erzähle ich das hier.. 😀 )

    Liebe Grüße aus Bayern,
    Natascha

    1. Aktuell mache ich ab und an noch einen Topknot, den sieht man ja auch von vorn, aber da muss ich gucken, da die Schläfen schon so viel Kahlschlag abbekommen haben. Mit Scheitel sieht es doof aus, aber ohne Scheitel ziehe ich buchstäbdlich blank.
      Ich denke, eine Ideallösung gibt es eh nicht, von daher bin ich erst mal dazu übergegangen mir die Wimpertusche und Blush in Reichweite zu stellen, damit zumindest das Gesicht unter dem Haar etwas frischer aussieht, auch wenn alles weiterhin platt ist.

  4. Ich freu mich immer über die Haarbeiträge hier.

    Ich finde auch, dass man vom Ausdünnen noch nichts sieht und drücke dir die Daumen, dass es aufhört bevor es soweit kommt. Ich hab auch die Erfahrung gemacht, dass es bei mir keine 3 Monate dauert bis sich etwas auf die Haare äußert, sondern eher 4-8 Wochen. Das sehe ich an jedem Infekt und es war auch beim Ende des Haarausfalls/Sichten des Neuwuchses so, nachdem der Eisenmangel behoben wurde (war schon 6 Wochen nach der ersten Eiseninfusion). Vielleicht hast du’s so früher rum.

    Die letzten 10 cm sehen tatsächlich bissle trocken aus, aber ich denke das liegt am täglichen Waschen in Kombination mit zu wenig Zeit für Pflege. Das ist aber reparabel und wird in dem Moment besser werden, in dem du wieder mehr Zeit zum Pflegen hast. Bis dahin hochstecken und ignorieren. Ist ja mit der Kleinen sowieso praktischer.

    Ich kann absolut verstehen, dass du das erstmal aussitzen willst. Das wäre auch meine Strategie bzw. war und ist nach wie vor meine Strategie…kein Konjunktiv nötig. Ich trimme lieber seit 5 Jahren Haarsausfallschäden raus (und hab noch ein Jahr vor mir) anstatt Radikalschnitte zu machen. Und wie gesagt, sieht man es bei dir offen noch nichtmal. Noch weniger Grund für große Schnitte. Ich denke wenn es das war, bist du in Bezug auf postpartalen Haarausfall ziemlich glimpflich davongekommen. Da kenne ich andere, bei denen man es schon mit Schulterlänge deutlich gesehen hat.

    Bei Frisuren, die von vorne nach mehr Volumen aussehen kann ich dir glaub ich nicht helfen. Ganz einfach, weil ich noch in Erinnerung hab, dass du selber mal einen ziemlich guten und ausführlichen Blogbeitrag dazu verfasst hast. Da war von Lace-Braids, über Tolle, tiefen Seitenscheitel/Fake-Pony und Pony-Haarreif so ziemlich alles dabei. Von daher: Kennst du alles schon.

    1. den Ponyhaarfreif hatte ich letzten auch schon in der Hand, aber ich komme mir ein bisschen albern damit vor… Lacebraids schaffe ich zeitlich aktuell nicht, tiefer Seitenscheitel ist somit jetzt grad Mittel der Wahl, auch wenn der ebenfalls platt ist, gibt der zumidnest eine andere Kontur.
      Durch ist es leider noch nicht, aber vielleicht ja nächste oder übernächste Woche? Wer weiß 🙂
      Ich sitze es auf jeden Fall jetzt aus. Abschneiden geht dann immer noch. Trimmen hab ich schon mal gemacht, Radikalschnitte auch, ist ja jetzt nicht so, als müsste ich noch irgendwas probieren Hat alles sein Für und Wider, das sehe ich dann, wenn es soweit ist.

  5. Ich würde auch sagen, dass man von dem Haarverlust noch nichts sieht. 🙂
    Die letzten 5 cm sehen auf dem Bildschirm etwas trocken aus, aber das muss nichts heißen.
    Meine Haare haben auch mal einen blöden Tag und sehen so aus, obwohl da ganz frisch 8cm abgeschnitten wurden.
    Und weil du ja nie offen trägst, kann ich mir einfach nicht vorstellen das es ab muss. Ist ja nicht kaputt. Von daher, alles noch in Ordnung.
    Bei meiner Freundin ist der Haaransatz fast 3cm (überwiegend Geheimratsecken) nach hinten gewandert, als das Baby da war. Ist uns aber auch erst später aufgefallen als wir Fotos davon gesehen haben.

    Gutes durchhalten, liebe Heike 🙂

    1. Glaube ich dir sofort. Bei mir hat sich der Haaransatz vor allem über den Ohren extrem hochgezogen, ich würde sagen bisher sp 1,5 bis 2cm. Das ist echt blöd. kenne ich aber schon von anderen Haarausfällen, das wird wieder. 🙂

  6. Also, ich finde, deine Haare sehen toll aus! Schneid sie nicht ab. Im Dutt ist das egal. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass nach der Schwangerschaft, in der ich die schönsten Haare hatte der Haarausfall dann am schlimmsten eingeschlagen hat. Vielleicht ist das auch eine Sache der Fallhöhe. Aber es wird auf alle Fälle wieder besser. Zum Thema Alltagsfrisur kann ich folgendes beisteuern: Ich flechte mir meistens links und/oder rechts am Kopf einen französischen oder holländischen Zopf. Damit habe ich angefangen, als nach dem schlimmen Haarausfall die Haare wieder nachgewachsen sind und ich den Kopf voller kurzer Neu-Haare hatte, die in alle Richtungen abgestanden sind, wenn ich sie nicht am Kopf festgeflochten habe. Inzwischen mache ich das, weil so ein Flechtzopf die allermeisten Leute davon ablenkt, wie struppig oder fettig der Rest der Haare ist. Ich habe schon Komplimente für drei Tage alte Frisuren bekommen! 😀 Ich weiß jetzt nicht, wie das bei dir geht, wenn es am Oberkopf schon dünn ist, aber ablenken ist auf alle Fälle ne gute Taktik. Aber soviel ablenken musst du gar nicht, finde ich. Die Fotos sehen jedenfalls super aus.

    1. Geht leider nicht, Oberkopf zu ausgedünnt, vor allem die Partie über den Ohren ist bei mir extrem anfällig. Da kann ich nichts flechten bzw. zur Zeit zumindest nicht. Aber kommt ja wieder. Bald bald. 🙂 Geflochten acht derzeit nur die wüstesten Kopfhautblitzer. Das sieht dann leider fettig aus selbst wenn sie frisch gewaschen sind. Bödöm.

  7. Hallo liebe Heike,
    zum Volumen am Oberkopf kann ich Dir schildern, wie ich es mache: Grundsätzlich habe ich mehr Volumen, wenn ich nach dem Waschen die handtuchtrockenen Haare um Gesicht und oben am Kopf mit kleinen bis mittelgroßen Klemmspängchen locker wegstecke, also bewusst nicht straff nach hinten ziehe, sondern die Strähnen ein bisschen bausche. So lasse ich das eine Weile am Kopf trocknen und wenn die Zeit knapp ist, fahre ich noch kurz mit dem Fön rein, bevor ich meine Alltagsfrisur (meist Wickeldutt) mache. Ich beginne meine Dutts immer so, dass ich die Haare französisch flechtend aufnehme, dadurch kann man die Lockerheit der Strähnen am Oberkopf gut justieren und indem man sie wiederum locker legt, liegen sie bei mir eben nicht platt am Kopf an. Ob ich dann noch den Zopf runterflechte oder einfach nach Aufnahme aller Haare den Dutt wickele, mache ich nach Lust und Laune. Würde ich das alles nicht machen, würde die Länge meiner Haare auch dafür sorgen, dass am Oberkopf alles eher platt anliegen würde, was mir und meinem Gesicht aber nicht so gut steht.
    Ob die Prozedur, die zwar nicht aufwendig ist, aber eine gewisse zeitliche Ausdehnung erfordert, mit kleinem Kind durchführbar ist, weiß ich leider nicht. Solange man die Haare aus der Greifnähe des Kindes fern halten kann, müsste es aber eigentlich gehen.
    Lieber Gruß,
    die Mitleserin

    1. super gute Tipps, vor allem mit dem Franzosen. Das könnte bald wieder gehen. Denn du hast Recht, zeitlich derzeit echt tricky. Das mit den Klämerchen geht nicht, föhnen bedingt. 🙂 Aber auf jeden Fall super Tipps, die merke ich mir! Auch um sie an andere weiter zu geben.

      1. Ach, schön, dass Du antwortest! Den Trick mit den Klemmspängchen habe ich vom ortsansässigen Frisör, den ich vor ein paar Jahren mal aufgesucht hatte. Die haben dort richtig gut zugehört und mir nichts aufgeschwatzt. Die Chefin kam dann mit diesem Spängchen-Trick um die Ecke. Seither mache ich das und meine Haare liegen dadurch auch am 2. Tag noch recht gut. (Ich wasche alle 2 Tage)
        Lieber Gruß,
        die Mitleserin

  8. Liebe Heike,
    das mit den Seidentüchern klingt ja interessant. Eine Weile habe ich ein Schlafhäubchen aus Seidensatin verwendet. Aber mittlerweile nervt mich das. Wo hast du Merles Seidentücher besorgt?
    Liebe Grüße
    Ayula

  9. Liebe Heike,
    Bei dem Wort „Schneidegedanken“ stehen meine Haare gleich zur Berge vor Schreck. Ich würde für mich „ausharren/gedulden“ wählen. BTW ich habe eine Abdeckung für den Pferdeschwanz gefunden, heißt Pony-Dry oder so ähnlich, habe ich aus Kanada bestellt, ging reibungslos, sieht leicht unanständig aus, wie ein Haarkondom, sie wirkt aber sehr gut. Dann kann man unter der dusche stehen, den Ansatz waschen und der Rest bleibt trocken.
    Wenn die Ansätze ansonsten zu fettig aussehen und ich keine Zeit oder Lust habe zum Duschen nehme ich Stärke (bei dunkleren Haaren kann man Kakao darunter mischen). Wirkt auch sehr gut – wenn man davon zu viel nimmt sehen sie allerdings gräulich aus 🙂 Ist mir aber lieber als Trockenshampoo mit Alkohol.
    Verdünnte Kokosmilchspray mögen meine (und sie sehen ähnlich aus wie Deine) momentan mehr als Öle. Vielleicht nutzt Dir das. Ich habe so viele tolle Tipps von Dir! 🙂 Lg und ein Küsschen an Merles goldiges Köpfchen !

    1. Oh das sind sehr gute Tipps!
      Und du hastv Recht. Schneidegedanken ist kein gut gewähltes Wort an der Stelle, da lasse ich mir für die Folgemonate was anders einfallen. „Aussichten“ oder so ähnlich. 🙂

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