19. Juni 2016

Grow long hair with the Magic Seven – #3 Light

Mittsommer, die hellste Zeit des Jahres. Per se eine magische Zeit und manchmal frage ich mich ehrlich, warum wir so komische andere Feiertage haben, für die es frei gibt (zum Glück!), aber sowas nicht gewürdigt wird. Ich wäre dafür, dass der 21. und 22. Juni frei sein sollten, zumindest überall auf der Nordhalbkugel. Traditionelles Grillfest oder so. Seid ihr dabei?
Midsummer, the lightes time of the year. If you ask me this is naturally a magic time and sometimes I ask myself why we have such strange holidays but none for the longest day of the year… I’d like to have the 21st and 22nd of June as an international holiday. At least for the northern hemisphere. Traditional barbeque or alike. Are you in?

Aber wo war ich?
Beim dritten Teil meiner Sonntagsserie zu den Magischen Sieben

Wasser, Essen, Bewegung, Ruhe, Licht, Luft und Liebe

Hier geht es zum Intro-Artikel, hier zu Teil 1, Ruhe und hier zu Teil 2, Essen.
So welcome to the third part of my Sunday series about the Magic Seven: 
water, food, move, rest, light, air and love

Here you find the intro article, here the first topic: rest and here the second topic: food.

Licht. Warum brauchen wir Licht, um lange Haare wachsen zu lassen? Wir sind doch keine Blumen. Wachsen die Dinger nicht eher, wenn man schläft und das also auch ganz gut im Dunkeln?
Ja und nein, aber das habt ihr euch schon gedacht.
Light. Why do we need light to grow long hair? We are no flowers. Doesn’t hair grow when we sleep so in the darkness? Yes and no, but you already thought that by yourself.
Licht ist definitiv ein Aspekt der Magischen Sieben, den ich bisher nur sehr oberflächlich anrecherchiert habe. Meine Intuition ist allerdings sehr stark, und sie sagt mir sehr, sehr deutlich, wie wichtig dieser Aspekt für unsere Gesundheit ist. Behaltet das im Hinterkopf. Die wissenschaftlich-logische Grundlage ist hier und heute recht dünn. Ich wage mich dennoch vor, weil ich bisher mit genau diesen Bauchgefühlen einen immer sehr zuverlässigen Kompass hatte, der zumindest die Richtung gut erspürt hat, wenn auch nicht immer den exakt besten und und schnellsten Weg (denn das ist Aufgabe meines Kopfes).
Light definitely is one aspect of the Magic Seven I did only minor and rather superficial research on. But my intuition is strong as always and it tells me loudly that this aspect is essential for a holistic sense of health. Keep that in mind that the scientific backup here is of low quality. Nevertheless I want to talk about light, as my gut feeling always turnes out to be an accurate compass to find the right direction even if not the easiest and fastest path (which is the job of my mind).

Licht und Materie sind Energieträger, sie sind die Ressourcen aus denen alles besteht. Alles. Leben und Nicht-Leben. Was genau es ist, was aus Nicht-Leben dann Leben macht, ist eines der großen Geheimnisse der Existenz, wenn nicht gar das Geheimnis und ich hoffe ja ehrlich darauf, lang genug zu leben, um eine Antwort darauf zu erhalten. Sei es eine für mich oder eine von klugen Wissenschaftlern, ich glaube, da bin ich gar nicht so wählerisch.

Verlassen wir aber die spirtuellen oder zumindest philosophischen Gefilde hier und kommen zurück zur zumindest Halbwissenschaft, die ich anstrebe.
Light and matter are forms of energy, they are the ressources everything is made of. Everything. Life and non-life. What it is exactly which turns non-life to life is one of the big secrets, if not the secret and I hope to find an answer to this in my own lifetime. No matter if I find the answer for myelf or if scientists find out. I am not that picky for this. But let’s leave the spirituality by now and come back to light.
Licht ist eine Form von Energie, die es ermöglicht belebte Materie umzuwandeln. Ah, Photosynthese, da war doch was in der Schule. Ja genau. Photosynthese ist der Promi unter den lichtabhängigen Biosynthesen. Aber Licht tut mehr. Wir benötigen Licht, um Vitamin D in unserer Haut herstellen zu können. Da Lichtenergie potentiell auch sehr agressiv ist, wählt die Haut einen Kompromiss zwischen hell genug, um möglichst viel Vitamin D bilden zu können und dunkel genug, um sich gut gege die UV-Strahlung zu schützen. Deswegen sind Ethnien in sonnenärmeren Breiten heller als in sonnenreichen Gegenden. Wenn ihr farbig oder sogar im Wortsinne schwarz seid und zum Beispiel hier in Deutschland lebt, tut ihr gut daran euer Vitamin D (und generell eure Lichtmenge!) so gut im Auge zu behalten, wie eine weiße Person sich in Äquatornähe vor Sonnenbrand schützen muss.
Light is a form of ererngy which makes it possible for the living to transform matter. Ah, photosythesis, you remember, there was something in school about that. Exactly. Photosynthesis is the celebrity among the light dependend synthesis. But light does more. We need light to build vitamin D in our skin. As light is potentially agressive too, skin chose a compromise between dark enough to pretect us from damaging UV-rays and light enough to let enough rays in for that vitamin D. This is why ethnics in sunnier places are darker than the northern population. If you are black and live let’s say here in Germany you have to whatch your vitamin D (and you light input in general!) as carefully as a white person must whatch out for sunburn in areas around the equator.
Licht trägt maßgeblich zum Schlaf-Wach-Rhythmus bei. Deswegen sind wir im Sommer leistungsfähiger als im Winter. Sommer, 20 Uhr: „Och ich könnte noch das und das tun“. Winter, 17 Uhr: „Ich glaube, ich ziehe mir gleich schon mal den Schlafanzug an…“ Das ist völig normal und für empfindliche Menschen recht anstrengend damit im Winter umzugehen, da wir ja in der Regel leider dasselbe Arbeitspensum rund ums Jahr bewältigen müssen.
Light is key for or sleep-wake-cylce. That is why we are more productive in summer. Summer, 8 pm: „Oh I could start doing this or that now!“ Winter 5pm: „I think I will put on my pyjamas now…“. That is pretty normal but for rather sensitive people it can be a hard time through winter as most of us have to perform at work the same way throughout the whole year.  
 
Teil meiner Intuition bezüglich Licht fußt in dem alljährlichen Januar-Gefühl, das mich emotional und körperlich sehr fordert: Es ist die dunkelste Zeit (Dezember ist heller sowohl was die Beleuchtung als auch die Stimmung angeht durch Weihnachten) des Jahres, man hat bereits zwei Monate in der Dunkelheit verbracht, vielleicht sogar drei, wenn der Oktober fies war und man weiß genau, man muss noch ein, zwei Monate aushalten, bis es wieder einigermaßen geht. Ich empfinde körperlichen Lichthunger. Unabhängig davon, dass ich Vitamin D supplementiere (nur in den Wintermonaten), denn da ist ganz offensichtlich mehr, was in meinem Körper passiert, wenn Sonne auf meine Haut fällt und durch meine Augen in mich gelangt.
Dass ich damit nicht allein bin, wird mir allein dadurch bestätigt, dass dieses Thema auch alle Jahre wieder durch die Presse geht mit Tipps gegen Winterblues und Dauermüdigkeit.
Part of my intuition concerning light is based on my all year returning January-feeling which demands a lot of erngy from me both mentally/emotionally and physically: It is the darkest time of the year (December is lighter both for the visible lights and for the mood thanks to Christmas) you already spent two months in darkness, maybe even three if October was nasty and you know for sure: you have to go through two more months until it will finally get better. I sense physicall hunger for light then. And this does not depend on vitamin D supplementation (which I only take during winter). Evidently there is more happening which happens with my body when sunlight touches my skin and falls in through my eyes. 
That I am not alone is proven by the thousands of articles flooding the media all year again with tipps against winter blues.
Ich lerne von den Besten. / I learn from the best.
Tipps für mehr Licht im Leben
Tipps for more light in your life
Ganz einfach: Geht nach draußen. Täglich. Hundebesitzer wie ich haben mehrfach täglich einen zwingenden Grund dafür. Im Winter ist durch meinen Arbeitsrhythmus aber tatsächlich nur eine dieser drei Runden mit Tageslicht gesegnet. Geht laufen, spazieren, macht einen Outdoorsport, der auch im Winter geht. Damit schlagt ihr auch gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe, denn zu Bewegung und Luft kommen wir ja bald.
Lasst Licht an eure Haut. Also verhüllt euch nicht komplett.
Deutschland ist auch im Sommer nicht gerade als Sonnengarant bekannt (wie die letzten Wochen mal wieder eindrucksvoll bewiesen haben). Wenn also die Sonne scheint und ihr könnt es irgendwie einrichten: Nutzt die Gelgenheit sofort und geht nach draußen! Unterbrecht eure Tätigkeit falls möglich, um stattdessen den Sport, die Hunderunde, die Mediation, die Tee- oder Mittagspause oder was auch immer nach draußen zu verlagern. Das ist mit einem normalen Bürojob nicht leicht, ich weiß. Tut es aber zumindest in eurer freien Zeit. Läufer oder Hundebesitzer tun sowas fast schon automatisch.
It is quite simple: go outside. Daily. Dog people like me have several times daily which demand from them to go out, no excuses. But in winter only one of the three walks is blessed with daylight for me too, due to my start and end time of work. Go out to run, to hike, do an outdoor sport which is also possible in winter. Like this you reach several goals with one action, because keep in kind the other magic aspects of move and air will follow soon. Let your skin feel the light. So don’t wrap yourself completely. Germany has no guarantee for sunshine also in summer (as the last week has proven
impressively). So when the sun is out and you are able to manage a littel break: Seize the opportunity and go outside immediately! Stop your work if possible to do yout outdoor action first: the sports, the walk, the meditation, the tea break, the lunch break, what ever. When you have a regular office job this is hardly possble. But try to do it in your free time. Again dog people and runners do that almost naturally.
„Aber ich verbrenne so schnell…“ Das sollt ihr nicht! Das ist wieder der Kompromiss aus Sonnenbaden und Schutz vor Verbrennung. Aber legt es nicht darauf an, Hautkrebs ist kein Spaß. Und auch im Schatten bekommt ihr gut Licht ab. Eine helle Wohnung dagegen reicht nicht. Wenn ihr draußen spazieren seid, schaut einfach mal in die Häuser. Selbst die mit großen Fenstern sind Höhlen. Drinnen ist es immer bedeutend dunkler als draußen. Das fällt aber in der Regel nicht so auf, wenn man drinnen ist. 
Gerade emotional tut aber eine helle Wohnung schon viel fürs Gemüt, wenn auch nicht wirklich etwas für die körperlich aufgenommen Lichtmenge. Ist die Wohnung leider nicht von sich aus hell, macht sie hell. Mit Lampen, mit hellen Farben. Und mit wenig Zeug, da jedes Ding auch einen Schatten wirft.
„But I burn so quickly!“ Oh, please don’t! This is again a compromise between sunbathing and sunprotection. Never ever push your skin to its limit voluntarily. Skin cancer is no fun. But you can have a big amount of light also when you are outside but in the shadows. Whereas a light home is not sufficiant. When you are outside, just look at the houses. Even those with big windows are caves. Inside it is way darker than outside. Usually you don’t notice that when you are inside. But especially emotionally a light home can do a lot for you. If your flat/house is not light, make it light. With electric lights of course and with light colours. And with less stuff, as every thing casts a shadow.

 

Ich bin ein großer Fan von Tageslichtweckern. Wesentlich sanfteres Aufwachen, kein brutaler Riss aus den Träumen. Meist werde ich vom Licht langsam wach, noch bevor der Sound einsetzt.
Für den Winter können echte Tageslichtlampen helfen. In skandinavischen Ländern sind sie stärker verbreitet, da die Menschen dort besser um die Wichtigkeit des Lichtes wissen. Hier wird man ja gern belächelt, wenn man über die Dunkelheit klagt. Ist doch bloß Winter. Geht doch vorbei. Ja. Nach Monaten! Und will ich mein halbes Leben sehnsüchtig nach Helligkeit schmachtend verbringen? Nein.
Das Beste, was man machen kann – wenn man kann – ist es den Winter zu unterbrechen mit einem Urlaub in hellen Gebieten. Ich arbeite daran das dieses Jahr zum ersten mal endlich für mich möglich zu machen.
I am a big fan of daylight alarms. You wake up that much smoother, no brutal itnerruption of your dreams. Most times I wake up from the light only before the sound starts. In winter real daylight lights can help. In scandinavian countries they are much more popular as the people there know better about the importance of light whereas here you get smiled at when you mention your need for light. It is just winter, dude. And winter will pass. Yes. But after months! And do I really want to live half of my life craving for light? No. 
The best thing you can do – if you you can – is to make a break in winter with vacations in a lighter country. I work hard on making this finally possible for me this year for the first time.
Ja super. Urlaub, Tageslichtlampen, helle Bude, Lampen… so richtig natürlich ist das aber nicht. Das passt nicht so ganz zu den Magischen Sieben, die doch ganzheitlich sein sollen.
Jein. Das Beste wäre sicherlich einfach an einem Ort zu Leben, der nicht so lange dunkle Winter hat und dazu einen Job zu haben, der uns den Großteil unserer Wachzeit draußen sein lässt. Wäre das der Fall, bräuchten wir die anderen Krücken hier nicht. Aber, nun, das wird für die allerwenigsten möglich sein. Deshalb gebe ich hier Tipps für ein paar Anpassungen.
Oh great. Vacations, daylight lamps, light homes, eletric lights… this is not really natural, is it? This does not match the Magic Seven whicha re supposed to be holistic.
Yes and no. The best would be to live in a place without dark long winters and to have a job which makes it possible for you to spend most of your waking time outside. If this was the case we would not need theses littel helpers. But well, realistically this is not possible for most of us. Therefore I give advice to adjust.
„Ich mag es aber dämmrig und gemütlich!“
Dagegen ist gar nichts einzuwenden. Ich lebe mit einem Mann, der genau so tickt. Solche Dämmerung beruhigt, sie ist gut zur Entspannung. Aber sie ist eben nur ein Aspekt. Und ihr werdet zustimmen (tut er auch), dass es einen himmelweiten Unterschied zwischen schummerig warmem Kerzenschein (Lampionketten sind auch ganz toll) und diffus verhangener Trübnis gibt. Die Lichtwärme (der Rotanteil) spielt dabei eine Hauptrolle.
Kurz angerissen: Licht ist nicht einfach nur Helligkeit. Licht ist Farbe. Weißes Licht ist die Summe aller Farben. Jede Farbe des Spektrums hat unterschiedliche Wirkungen auf uns, Farbpsychologie ist sehr spannend. Schwarz ist hier nicht per se schlecht. Keine andere Farbe wie diese Nicht-Farbe (Schwarz als Abwesenheit von Licht) lässt andere Farben in ihrem Kontrast mehr leuchten. Wir brauchen die Dunkelheit, um das Licht zu sehen.
So, jetzt rutschen wir schon wieder etwas ab. Aber sei es drum.
„But I like the twighlight mood, it is so cozy and comfortable!“
Nothing wrong with that. I live with a man who arguments exactly like this. Such twighlight is soothing, calming and helps to relax. But it is just one aspect. And you will agree (he does too) that there is a huge difference between cozy lampion and candle light and overcast dim. The warmth of the remaining light (the amount of red light) plays a main role here.
Just to mention it in brief: Light is not only brightness. Light is colour. White light is the sum of all colours. And every colour of the spectrum has a certain influence on us. Colour psychology is such a great thing… And black is not naturally bad. No other colour (non-colour) makes the other colours stand out more on the contrast. We need the darkness to see the light. 
Okay, we are again leaving th slightly scientific field I was aiming for.  But not too bad.

Also: Geht (mehrmals) täglich nach draußen und bitte mehr als die oft beschriebenen 10 Minuten, die angeblich reichen. Eigentlich war es das schon. Je weniger das für euch möglich ist, desto mehr, müsst ihr gegensteuern. Außerdem ist es ganz schön, wenn man da in der Sonne liegt und nichts tut und sich keine Gedanken machen muss, wie faul man doch ist: Denn man tut etwas sehr wichtiges: Ruhen, an der Luft sein und Licht tanken. Ich finde das überhaupt nicht faul, sondern sehr vernünftig und produktiv.

So finally: Go oput (several times) daily and please longer than only the often recommended 10 min which supposedly are sufficiant. 
Actually that’s it. The least possible this is for you, the more you need to adjust.Besides that it is a really nice thought: imagine you sunbath and do nothing. You no longer have to feel lazy. You rest, you are outside in fresh air and you absorb light. Nothing lazy about that in my eyes. It is very reasonable and productive.

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11 Kommentare

  1. Ich als Neuheidin und "Hexe" freue mich sehr auf den Tag an dem sich das Rad dreht und die Tage wieder kürzer werden. Auch ich fände obligatorisches Grillen toll.
    Übrigens, zum Thema Nahrung, ich liebe Holunderblütensirup. Damit lassen sich herrlich erfrischende Getränke mischen.

  2. Moin,
    ich lese deinen Blog immer wieder gerne. Zu diesem speziellen Thema kann ich vielleicht ein bisschen was beitragen, bzw. deine Ausführungen bestätigen.
    Die so ziemlich letzte Veranstaltung in meinem Medizinstudium fand dieses Jahr in einer Reha-Klinik in NRW statt. Dort hielt der Chefarzt einen Vortrag u.a. auch über chronische (autoimmun) Erkrankungen. Er war vor allem Spezialist in Bezug auf MS. Für mich sehr überraschend waren seine langen Ausführungen (mit aktuellen Studien) über Vit. D und den Zusammmenhang des Vit. D Spiegels im Blut mit der Prävalenz bestimmter chronischer Erkrankungen. So waren deutliche Unterschiede zwischen Patienten mit hohen und Pat. mit niedrigen Vit. D Spiegelen nachweisbar. Das ganze auf eine Weltkarte übertragen, zeigte auch deutlich, dass eben auch die erhöhte Sonnenlichtexposition (und damit die Vit. Produktion des eigenen Körpers) sich deutlich positiv auf den Krankheitsverlauf auswirkte, bzw. in südlichen breiten die Prävalenz (Auftreten) bestimmter Erkrankungen einfach deutlich niedriger war.
    Ich möchte keinen Roman schreiben, also hier möglichst kurz das Ergebnis seiner Ausführungen: Eine großzüge Zufuhr mit Vit D ist für ziemlich viele chronische Erkrankungen sehr relevant. Die Studien zeigten, dass es die Symptome einer MS deutlich bessern und auch einen deutlichen Rückgang der Symptome bei z.B. Gicht, M. Crohn, C. ulcerosa, und anderen chronischen Erkrankungen, bei denen eine autoimmunolgische Ätiologie diskutiert wird, bringen kann.
    Vit. D greift u.a. in entzündliche Prozesse ein und (ganz platt gesagt) senkt/hindert Entzündungsfaktoren.
    Auch erstaunt war ich über die Menge des Vitamins, die den Patienten mit niedrigen Vit. D Spiegeln gegeben wurde. Zudem liegt der zuträgliche Vit. D Spiegel im Blut wohl auch deutlich höher als bisher gedacht.
    Ich möchte hier keine Dosen oder genauen Blutwerte nennen. Erstens bin ich (gerade noch) kein Arzt und zweitens stützt sich mein Wissen auf diesen einen Vortrag. Aber ich kann sagen, dass dort Vit. D Mengen diskutiert wurden, die mir bei meinem derzeitigen Wissen wirklich enorm erschienen und alle deutlich über den empfohlenen Dosen lagen, die man in aktuellen Medizinbüchern oder auf Selbsthilfeseiten o.ä. finden kann.

    Eine regelmäßige und verantwortungsbewusste Líchtexposition scheint mir also sehr empfehlendswert 🙂

  3. Hey 🙂
    Ich bin sehr dankbar dafür, dass Vitamin D in den letzten Jahren mehr Aufmerksamkeit bekommen hat. Mein Wert war komplett im Keller und seit ich (seit 2 Jahren) suppementiere, gehts mir das ganze Jahr ausgezeichnet.

    Abgesehen von Vitamin D ist das mit dem Licht aber denke ich zum guten Teil Typsache. Meine Schwester zum Beispiel ist ein totaler Sonnenmensch und hatte im Winter auch immer extremen "Lichthunger" und war sehr unglücklich – jetzt wohnt sie in Portugal. Ich dagegen bin sehr ungern in der Sonne und mag das Gefühl auf der Haut nicht. Wenns draußen hell ist und ich mich im Schatten aufhalten kann – gern. Ansonsten finde ich es einfach unangenehm. Deshalb liebe ich Abend- und Nachtspaziergänge auch abgöttisch und bin froh, wenn den Sommer tagsüber in meiner kühlen, schattigen Wohnung verbringen kann! Ab 20, 21 Uhr gehts dann immer 1-2 Stunden ins freie, die frische Luft genießen 🙂

    Meine Haare sind trotzdem lang und dicht, also das ist denke ich von Mensch zu Mensch relativ unterschiedlich!

    Liebe Grüße 🙂

  4. Vielen Dank für deinen beitrag! Das deckt sich alles exakt mit meinen recherchen. :9 Sehr hohe Dosierungen, sehr hilfreich für chronisch entzündliche Erkrkankungen, die im autoimmunen Kontext genannt werden (ob es tatsächlich autoimmin ist wird ja derzeit zumindest bei der Colitis stark diskutiert, da bin ich als Betroffene besser im Thema als bei den anderen Krankheitsbildern).
    Freut mich auf jeden fall sehr, dass so ein Vortrag nun auch für Schulmediziner in der realität angekommen ist, wirklich. Ich finde es nach wie vor sehr schwer, Ärzte zu finden, die sich kontinuierlich weiterbilden und die offen sind für neue Ansätze. Die, die ich bisher gefunden habe, waren wirklich immer Glücksgriffe und ich hätte sie nicht ergooglen können.
    Noch mal: vielen Dank, das bestätigt mich sehr. 🙂 Das tut gut bei einem so harten Faktenthema wie Vitamin D.
    Liebe Grüße,
    Heike

  5. Der bezug zu den Haaren ist ein bisschen weicher, als meine Überschrift das suggeriert. 🙂 Es gibt auch genug leute mit tollen Haaren die sich ernähren wie der letzte Mensch. Wir alle sind unterschiedlich. Ich ziele darauf ab, dass Menschen, die Probleme mit gesundem Haarwachstum haben, sich darüber klar werden müssen, dass sie nicht gezielt ihre Haare aufbauen können, sondern sich um sich selbst als Ganzes kümmern sollten, da Haare einfach für den Körper nicht wichtig sind und deshalb oft in Mitleidenschaft gezogen werden. Haare spiegeln viel, Hat auch, nur meist sogar noch offensichtlicher und schneller. 🙂
    Ich bin z.B. das beispiel dafür, dass ich schon sehr viel richtig mache, aber meine Haare trotzdem Mimosen sind, die auf jede kleine Schwankung reagieren. Für Menschen wie mich, sind solche Ansätze hilfreich. Und man gewinnt so oder so nur dabei.

    Klar, Sonnenmenschen und Nachteulen sind einfach unterschiedliche Typen. mein Mann ist auch so ein Grottenolm. Den muss ich fast in die Sonne prügeln. Klar, er ist blass, aber nicht kränklich, gar nicht. Er braucht mehr gemütliches Licht. Ich dagegen könnte mich stundenlang in weißem Mittagslicht aalen – nur verbrennt man dann natürlich. Auf jeden schätze ich die Helligkeit.
    Viele Grüße, Heike

  6. Ich bin auch so ein Mensch, der viel Sonne braucht. Im Winter kriege ich regelmäßig meine Winterdepression. Seit drei Jahren nehme ich in der Jahreszeit Vitamin D, draußen bin ich eh viel, auch im Winter bei Tageslicht, aber das reicht nicht. Letzten Winter habe ich meine Küche (in der ich zu Hause die meiste Wachzeit bin) mit Tageslichtlampen ausgestattet. Hierbei ist sehr wichtig, nicht nur auf die Lichtfarbe, sondern auch auf die "Menge" zu achten. Je heller umso besser. (Also viele Lampen ;o) ) Das hat mir durchaus ein besseres Gefühl gegeben und etwas von der Dunkelheit vertrieben, aber viel besser ist natürlich der Sommer. Daher genieße ich diese Jahreszeit jetzt! Sonnenbaden ist trotzdem nichts für mich, das wird mir schnell zu warm. Hell bitte sehr gerne, Hitze muss nicht 😉

  7. Licht ist sehr wichtig und Luft – frische Luft – natürlich auch. Wir Menschen leben heute ein absolut künstliches Leben was mit dem eigentlichen Mensch sein nichts mehr zu tun hat. Immer drinnen, Klimaanlagen, Staub, wenig Licht, ständig sitzen und wenn wir einen Garten oder Aussenbereich am Haus/der Wohnung zur Verfügung haben ist der meist auch sehr klein und bietet wenig Freiraum für Bewegung.
    Der Rat sich so oft wie möglich ins Freie zu begeben ist richtig und wichtig aber leider für die wenigsten umsetzbar. In den meisten Berufen ist das so gut wie unmöglich.
    Dazu kommt, zumindest m.E. , daß es in der heutigen Zeit, gerade auch für eine Frau, nicht mehr ganz unproblematisch ist morgens vor der Arbeit oder abends draussen spazieren zu gehen oder in einem Park zu joggen. Das ist leider nicht mehr so ungefährlich wie es einmal war. Ich jedenfalls gehe kein Risiko ein, zuviel ist in letzter Zeit passiert, mein Motto ist "better safe than sorry".
    Deshalb ist es ja auch leider so, daß selbst sportliche Aktivitäten oft drinnen – eben im Fitnesstudio – stattfinden. Traurig.
    Da bleibt meist nur Sport bzw. Bewegung am Wochenende tagsüber, draussen und das ist einfach viel zu wenig.
    Sehr schade aber so ist es. Solange die Menschheit die heutige Art zu leben nicht wirklich überdenkt und ändert, wird die Tendenz wohl eher weiter in Richtung "Kunstmensch der in einer künstlichen Welt lebt" gehen, fest verankert und gefangen in der modernen Technologie: Ersatzleben durch Fernsehkonsum, soziale Medien gaukeln einsamen Menschen Freundschaften vor, die Blicke werden auf iphone und tablet gerichtet und niemand sieht mehr ob der Himmel blau oder rot ist. Manche Menschen würden nicht einmal bemerken, wenn ein Atompilz am Horizont
    aufgehen würde – so sehr sind sie in ihrer virtuellen Welt gefangen.
    Ich weiß manche würden sagen ich sehe das zu negativ. Ich halte allerdings nichts von Schönfärberei, ich bin ein Realist.
    Ich hoffe immer noch, daß mehr Menschen aufwachen. Doch allein die Bevölkerungsdichte in Deutschland und die massenhafte Zuwanderung in Deutschland werden leider nicht dazu beitragen, daß wir in Zukunft entspannt und glücklich leben können. Landmasse/Platz ist nun mal begrenzt und zu viele Menschen auf engem Raum bedeutet immer Stress und Kampf und kaum Ruhe.
    Zu einem gesunden Körper, einer gesunden Seele und das schliesst auch gesundes Haar ein, gehört immer auch die Möglichkeit in Ruhe leben zu können ohne Lärm, ohne ständige Belästigung durch irgendwelche Geräusche und Nachbarn, Verkehr, Baustellen, Flugzeuge, Stereoanlagen etc.
    Und diese Ruhe im Alltag zu finden ist für die meisten Menschen schon heute einfach nicht mehr möglich, ist aber unabdingbar für Gesundheit.
    Aber Ruhe zu finden in dieser hektischen Welt wird immer schwieriger.
    Ein schöner Blog mit schönen Gedanken von einem Menschen der erkannt hat was im Leben wichtig ist.

  8. Danke für deinen langen Kommentar. 🙂
    Schade, dass du so sehr frustriert bist. Ich stimme dir in vielen zu: es ist heute schwieriger natürlich zu leben, als noch vor einigen Jahrzehnten.
    Und du sagst etwas sehr Wahres: mit den heutigen Jobs ist das kaum mögluch mit Licht und Luft und Ruhe.
    Und jetzt kommt mein Aber: das muss nicht so sein. wenn ich erkenne, dass etwas wichtiger ist, als etwas anderes, dann arbeite ich daran, das wichtigere wahr zu machen. Und ja, das schließt berufliche Veränderung ebenso ein, wie auch andere etwas unbequeme Verädnerungen, die man oft nicht angehen mag, weil doch der Mut fehlt.
    Ich bin es mir wert für mich zu kämpfen. Für meine Luft, mein Licht, meine Ruhe.
    Ich werde nicht auf mein Leben zurück blicken und festsellen, dass ich es arbeitend für jemand anderen drinnen verbracht habe.
    Natürlich braucht man ein finanzielles Auskommen und manche haben es schwerer als andere, sich umzuorientieren und ja manche Entscheidungen lassen sich nicht rückgängig machen (Familie z.B.). Dennoch. Es gibt immer eine Wahl. Ich leide immer so lange, bis das Leid zu groß wird. Und wie viel Leid ich akzeptiere, hat viel damit zu tun, wie viel ich mir selbst wert bin.
    Wie gesagt, es gibt genug äußere Faktoren, die das schwerer machen, als es optimal wäre. Ich habe ebenfalls solche Faktoren. Ich kann auch nicht von heute auf Morgen in ein Haus im Grünen ziehen, weil das die gesündere Entscheidung wäre. Aber ich entscheide tagtäglich kleinere Entscheidungen, die Stein für Stein das Leben formen, das ich leben will. Rückschritte inklusive, auch größere. Fail forward.

    Nicht aufgeben. Meist gibt man sich die Antwort selbst. Zu unsicher zum draußen abends und morgens allein laufen? Such dir jemanden zum laufen.
    Alle Tageslichtstunden im Büro? Geh zur Mittagspause raus. Frag nach Gleitzeit. Oder ist vielleicht der Job wirklich nicht der richtige? Was bietet er, was dich bewegt zu bleiben, trotz der Einschränkungen? Was würde es beudeten ihn zu wechseln? Kein geld mehr zu haben beschneidet natürlich massiv das Sicherheitsbedürfnis und auch die Möglichkeit sich Essen kaufen zu können, welches Teil der magischen Sieben ist.
    Die Gesellschaft ändert sich politisch und/oder durch Aktionen einzelner. Politisch geht im Zweifel schneller und mächtiger, aber da sind es eben einige wenige die entscheiden. Die große Chance der Vernetzung ist es, die Veränderung wirklich von innen heraus durchführen zu können.

    Ich wünsche dir ein sonniges Wochenende. Ich kenne die Bitterkeit, aber ich beschließe jeden Tag wieder, dass es bitter genug ist, wie die Welt ist, da muss ich selbst nicht auch noch bitter werden. Ich mag ein kleines Fleckchen Licht sein. Das klappt nicht immer. Aber immer öfter. Und das gibt mir viel, obwohl ich ja eigentlich gebe.

    Liebe Grüße, Heike

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