19. März 2016

Ein Container gegen die Kirmes im Kopf

So viele Themen auf diesem Blog:
Langhaarzucht, Frisuren, Pflege, Haarausfall, Schmuck, Rezepte, Ernährungstipps, Gesundheitspalaver, nachdenkliche Themen, Buchkritiken, Entrümplung… habe ich etwas vergessen? Ach ja, Jakob!
So many subjects on this blog: growing long hair, care and style, hairloss, accessoires, recipes, diet health, something to think about, book reviews, decluttering… anything forgotten? Oh, yes! Jakob! 

Und in meinem Kopf ist noch viel mehr Kirmes.
Deswegen wird dort aufgeräumt. Und heute habe ich den Container geholt, in Form dieses Blogposts.
And in my head there is even more carnival. That is why I declutter and brought a container with me today. In form of this blogpost.

Denn was wurde eigentlich aus…
Because what about…

… der Wohnungsaufräumaktion?
Kurz: Marie Kondo hatte Recht. Wenn man es nicht 100%ig macht, kommt der Wust zurück. Wir haben das Arbeitszimmer nicht abschließen können und genau so sieht es auch wieder aus. Die 100%igen Räume sind nach wie vor 100%ig. Am wichtigsten ist mir aber gerade eben der Raum zwischen meinen Ohren, drum die Containeraktion hier.
… decluttering my home? Long story short: Marie Kondo was so right. If you don’t clean up 100%, the clutter will return. We were not able to finish the office and well, it looks just like this again. The other rooms which reached the 100% are still 100%. But the most important room by now is the space between my ears, therfore this article here.

… Minimalismus?
Dieser Artikel ist Teil davon. Aufräumen im Kopf. Ich kann nicht alles haben, ich kann nicht alles machen und ich kann auch nicht über alles nachdenken. Manche Themen werden outgesourct, so wie ich einen Steuerberater habe, so wie andere eine Putzfrau haben, so überlasse ich anderen Leuten die Lobbyarbeit für die folgenden Bereiche. Damit ich das tun kann, was ich wirklich gut kann. Ich bin immer noch eine ziemliche eierlegende Wollmilchsau, aber eigentlich reicht es mir völlig ein Eierschaf zu sein.
… minimalism? This artcile is part of it. Tidying up in my head. I can’t have everything and I can’t think about everything. Some topics get outsourced to specialized people. I am still jack of all trades device, but I am perfectly fine with beiing busy with few things instead of every thing.

… dem Nörgelfasten
Das war ein guter Gedankenansatz. Erkenntnisse: Ich nörgel bedeutend weniger, als ich dachte. Die Situationen, in denen ich was zu meckern hatte, waren nachvollziehbar, wirklich unnötiges Gekrittel gibt es von mir sehr selten und wenn dann in Situationen, in denen ich unter Stress stehe. So gesehen auch wieder nachvollziehbar, weil es um Kompensation geht. Schönreden im Sinne von „We can do it!“ und so weiter macht die Situation für mich übrigens schlimmer, da es den Druck erhöht erfolgreich aus einer schweren Situation rausgehen zu müssen: man muss ja nur wollen. Es ist ein Unterschied, ob ich Dinge beschönige, um das Hamsterrad auszuhalten oder ob ich mich motiviere, weil ich an mich glaube. „Whether you believe you can or you can’t, you are right.“ Was für ein Höher-schneller-weiter-Schwachsinn. Der Tag hat 24 Stunden. Ich muss noch andere Dinge tun, außer schaffen.
Weitere Erkenntnis: WENN es um unnötiges Gekrittel geht, hat nichts so einen starken Einfluss auf meine eigenen Gedanken und Worte, wie mein Umfeld. Das war geradezu frappierend. Wenn einer loslegt mit dem Gemecker, steigt man (nicht nur ich, ich habe ja auch beobachtet) sehr schnell darauf ein. Die Deeskalation zu wählen, kostet dann richtig Willenskraft.
In diesem Sinne ist mein Gesamtfazit: sachliche Kritik immer, emotionalisiertes Gezeter nicht. Und wenn es doch passiert, dann weiß ich Bescheid, dass einfach der Druck grad wieder zu hoch ist. Was sachliche Kritik erfordert, um den Umstand zu ändern. Wow mit Glitzer, Augen auf und durch bringt da auch nichts. Ressourcen sind immer endlich: Zeit, Energie, Optimismus, Wille, ja auch Liebe. Wer etwas anderes behauptet, beutet sich oder andere aus.
…the nagging fast? Some conclusions: how much you/I nag depends on two big factors: stress level and environment. Someoneelse is nagging? This quickly escalates as it is very easy to join but it needs willpower to stay diplomatic and kind. Stress level high? Than nagging is often just a ventile to get rid of pressure which often has not much to do with the subject you are moarning about. This is really important as this just shows, that there again is too much pressure. Not nagging and beining happily positive is not the solution. Getting rid of the pressure is. And clinging to „We can do it!“ and „Whether you believe you can or you can’t, you are right.“ won’t help but higher the pressure because you just have to believe in yourself to succedd right? No. Ressources are always limited: time, energy, optimism, yes, also love. Who claims something different  is exploiting himself and/or others in the rat race. 

 

Glas statt Plastik. Geht öfter als man denkt. Ich bin ja nicht mehr fünf und lasse alles fallen.
Glas instead of plastic. Works better as you might think. I no longer a clumsy toddler who is dropping everything.


 
plastikfrei leben?
Oh, erinnert ihr euch noch? Lange her das Thema. Wir achten bei Neukäufen darauf. Wir benutzen Stoffbeutel, aber wenn wir spontan noch in den Supermarkt huschen, wird es die Plastiktüte, die wir dann als Müllbeutel zumindest einmal noch wiederverwerten. Ich nehme Gläser mit zur Arbeit für mein Essen und wenn das nicht passt und es doch die Klickbox wird, dann erhitze ich im Plastik zumindest nichts mehr. Ich kaufe keine Getränke in PET-Flaschen, wohl aber in Tetrapacks und ich trinke auch bei anderen Leuten aus Plastik.
Insgesamt habe ich eine Abneignung gegen Kunststoff, allein schön ästhetischer Natur, was es recht leicht macht bei Neukäufen ziemlich freiwillig und intuitiv darauf zuverzichten, ohne Gedanken daran zu verschwenden.
Kurz: Das Thema ist für mich durch. Ich habe keinen Ehrgeiz in diesem Bereich. Nicht, weil es nicht wichtig wäre, sondern weil andere besser darin sind als ich, sich damit zu beschäftigen und zu zeigen wie man aus Bienenwachs und einem Trockentuch plastikfreien Frischhaltefolienersatz machen kann.
live without plastic? Do you remember? It is a long time ago, that I talked about this topic. Well, we have a look at that when we buy things new. But we are far from perfect. Occasionally we transport our grocery shopping with plastic bags, because we forgot the textitle bags. I usually use lunchjars (glas) but for some food, lunchboxes (plastic) just fit better. I don’t buy water in PET bottles but in Tetra Paks and I also frearlessly drink water from plastik bottles, when there is not other available. In general I have a natural aversion against plastic, simply depending on its aesthetic, so it is very easy for me to not buy something new. Brief: the topic is shelved. Not because it is not important but just because there are other people out there who are better than I am at telling you how to avoid fresh foil by making your own out of fabric and bees wax.

… dem Dilemma um vegane Ernährung?
Nach wie vor ist die vegane Ernährugnsweise bzw. der vegane Lebensstil in meinen Augen moralisch unantastbar. Ich weiß, dass Tiere sterben und leiden müssen, wenn ich sie esse oder Produtke von ihnen konsumiere. Ich weiß um die Schrecken. Aber ich bin ein Omnivor. Ich kann es nicht leugnen und ich will es auch nicht, macht mich doch der derzeitige Veganhype schon beinahe wütend, weil er so… ein auf mindestens einem Auge blinder Trend bei vielen ist, der viel zu viel mit Ersatzreligion zu tun hat. Immer auf der Suche nach Anschluss in einem Lifestyle, der einfach die schönsten Foodfotos bringt, weil ich sage mal freundlich „obst-vegan“ dazu einfach echt fotogen ist und viele Mädchenfarben hat. Ich traue mich bei Instagram ja selbst nicht so recht ein Bild von Eiern mit Speck zu posten, weil ich so schon die Haterkommentare unter meine Smoothies mit Ei bekomme von wegen Hühnermenstruation wäre ja eine super Zutat für Mahlzeiten. Bei Waffeln und Kuchen sind die meisten da übrigens toleranter… aber wehe der gesunde Smoothie enthält Ei. Frevel. Narf.
Aber zurück zum Thema: Ohne Fleisch geht es mir schlecht. Subjektiv (Heißhunger, Schwäche, Unrast) und objektiv: verminderte Leistungsfähigkeit, schlechtere Blutwerte. Ja, ich habe es ausprobiert. Und nein, ich probiere es nicht noch mal. Vielen Menschen geht es wunderbar mit veganer Ernährung, mir nicht. Ich bin der T-Rex, der lieber Aladar oder Little Foot wäre und jedes Mal, wenn ich Kuhbabies niedlich finde, mag ich mich innerlich ohrfeigen, weil ich Fleisch esse. Ich verurteile Tierquälerei und bin doch selber so schuldig. Ich liebe Science Fiction und immer wenn da böse Aliens sind, die Menschen fressen, denke ich mir: Jo und wir essen doch auch andere Spezies! Auch welche die beutend liebenswerter und niedlicher sind als Menschen. Ich esse anonyme Kühe und käme doch nie auf die Idee meinen Hund zu vertilgen. Menschsein ist bei dem Thema echt anstrengend. Und was mache ich nun mit dem Thema, das einen ganzen Raum in meinem Kopf beansprucht, der ein bisschen aussieht wie Dexters Labor?
Es kommt in den Container, genau deshalb. Weil auch das etwas ist, worüber andere so viel besser schreiben als ich.
Plantbased, not vegan.
Es tut mir Leid. Wirklich. Das hier fühlt sich an wie Scheitern und ist es wohl auch, aber ich bin nicht willens weiter so viel Energie in das Nachdenken über dieses Scheitern zu stecken, drehe ich mich doch sowieso im Kreis. Das macht es nicht besser.
And now I come to the point of translation (read below) and only summarize: I am not vegan, not even vegetarian and I won’t ever be one of those plant worriors.  I tried and failed and I won’t try again as for me peronally a vegetarian diet is not the healthiest way. My respect to everybody who can as we are all different, but I am T-Rex even tough I would prefer to be Alaldar or Little Foot. It feels a lot like failure and it is sad, but I have this subject in mind for years now and it hurts. And it hurts more, the more I think about it. This is why I let it go. And accept that I am not what I whish I was. I decide to feed me the way it is optimal for me even though it is not optimal if not to say deadly for animals. 

Sieht vegan aus, ist es aber nicht.
Looks vegan but isn’t.

 
… dem ethisch korrekten Einkaufen?
Wenn schon nicht vegan, ja noch nicht mal vegetarisch, dann aber mit dem Vorwissen doch nun bitte zumindest alles bio und fairtrade? Ich wünschte, es wäre so. Warum ist es das nicht? Weil Zeit und Geld endliche Ressourcen sind, siehe oben. Weil ich nicht zig Kilometer bis zum nächsten Ich-streichel-meine-Kühe-tot-Bauernhof-Schlachter-fahren kann. Weil ich es oft auch einfach nicht schaffe noch die Extrarunde zum Biomarkt zu fahren und es dann eben doch der Discounter wird, weil der infrastrukturell besser angebunden ist.
Was andere Konsumgüter jenseit des Essens angeht, bin ich mittlerweile einfach an dem Punkt, dass ich weniger kaufe, dafür hochwertiger (auch hier lieber plastikfrei, was dann auch oft zurück zu Tierprodukten führt…), damit es länger hält. Kaufst du billig, kaufst du zweimal. Dann warte ich lieber länger und kaufe dann das, was ich wirklich will. Auch das geht nicht immer, wie gesagt, auch Geld ist endlich.
Das Thema kommt damit in den Container, weil ich meinen Frieden damit habe. Der Aufwand, den ich betreibe, um weniger Schaden durch meinen Konsum zu verursachen, ist der, den ich betreiben kann. Mehr ist (derzeit) nicht drin. Ich reflektiere meine Käufe und wähle die beste der Alternativen in meiner Reichweite. Und damit bestimmen also Infrastruktur, Geld und Zeit mein Handeln. Das ist der Grund, weshalb solche Themen gesellschaftsliche Themen sein müssen. Ich wette, ich bin bei Weitem nicht die einzige, die dann doch ab und an wohlwissend unfairgehandelt und nichtbio kauft, einfach weil der Umweg zu umständlich ist. Zu umständlich wenn korrekter Konsum eben bei Lichte betrachtet einfach nicht in den Top 3 Prioritäten des individuellen Lebensentwurfs rangiert. Und alle, die wahlweise sehr gestresst sind, Kinder und/oder mehrere Jobs haben oder unter einer weiteren Doppelbelsatung stehen, die werden sich nicht beim Einkaufen noch einen Klotz ans Bein hängen. Auch wenn der Klotz fair gehandelt ist. Bitter. Letztlich sind es immer wieder die Zeit und das Geld, die bestimmen. Es ist nicht getan mit „Du hast die Wahl und das Wissen, wähle das Richtige!“
… ethical correct consumption? So If I am not vegan or vegetarian than I buy all organic and fairtrade at least? I whish it was like this. Why is it not? Because time and money are limited. I always aim for the best, but at the end of the day (literally) it happens, that my decisions were not as noble as I wanted them to be. Because the effort would have been to big. This is why subjects like organic or fairtrade produce must be a topic for society and politicians. Because the consumer in the end does not only have to make the decion he must also be in the position to go for this decision. And this depends a lot on infrastructure, time and money. I am by far not the only one to go shopping at the discounter when I am running out of time and energy because it is closer buy than the health store. 
This topic is for my mental container because I am at peace with it. I do my best but beyond that I am not mad with me, when I am not 100% perfect.

… Projekt Foodforskin?
Lässt sich leicht so zusammenfassen: „Don’t ask for a food answer, if you have a lifestyle question.“
Da kommt noch was. Ist ein Monsterartikel, den ich brutal unterschätzt habe, deswegen dauert der. Kommt also nicht in den Container, sondern liegt in der Wiedervorlage. Diesen Teil meiner geistigen Ablage kann ich wirklich herzlich wenig leiden, drum hat er ein Verfallsdatum. Wenn ich Ende April immer noch finde, dass er nicht genügt, poste ich ihn trotzdem so wie er dann ist und vermutlich war ich sowieso bloß wieder zu perfektionisitisch.
… project foodforskin? In brief: „Don’t ask for a food answer, if you have a lifestyle question.“ I highly underestimated the work on that article. It is not for the container but for the hold-file. I really dislike this segment of my mind, this is why it has an expiration date. If I am not happy with the article by the end of April I will post it regardless. And maybe I just was too perfectionistic again.

… Youtube?! Mach doch mal Youtube!
Nein. Meine Kernkompetenz ist das Schreiben, das Bloggen und die Bilder dazu. Eierschaf, ich sagte es bereits. Wenn ich etwas zu filmen haben sollte, werde ich mal ganz lieb zu Nessa blinzeln und ich glaube, dann kriegen wir das hin.
…what about YouTube? Don’t you want to…? No. I stay with what I am good at. I want to do less, not more. And if there is something worth filming, I will have a nice smile in Nessa’s direction and I guess we can handle that.  

… dem Homepageumzug?
Outgesourced. Wann es fertig wird, kann ich noch nicht sagen, aber ich bin froh, dass ich mich nicht mehr selbst darum kümmern muss.
… the homepage move? Outsourced. I can’t tell you yet, when it will be finished, but I am so happy that this is nothing anymore I have to work on my own.

… Übersetzungen? 
Gerade bei solchen Riesenposts möchte ich ehrlich immer ein bisschen heulen, wenn ich dann sehe, dass ich alles noch übersetzen muss. Deshalb verabschiede ich mich nun von dem Anspruch Satz für Satz in aller Vollständigkeit zu übersetzen. Denn dafür ist mir meine Zeit zu kostbar. Je länger der Artikel, desto zusammengefasster wird die Übersetzung. Was mich aber eher auf kürzere Artikel an sich abzielen lässt.
…translations? Especially such giant posts need way too much time to translate. This is why I decided to cut short on the English part from now on. The longer the post, the more will be shortend in the translation. Because my time is just too precious. But don’t worry, this leads more to shorter articles in generel than to minimalistic translations.

… gigantischen Blogposts?
Da wir gerade dabei sind: Das hier ist ja schon wieder so ein Monolith aus Text. Auch solche gigantischen Posts, die wieder viel zu viel auf einmal wollen, wandern hiermit in den Container. Was nicht heißt, dass es nichts mehr zu lesen oder zu denken geben wird. Einzig so ein Brocken hier braucht ca. 2 Stunden zum Schreiben, noch mal fast genauso lang zum Übersetzen, noch mal eine Stunde (mindestens!) zum Editieren und dann kommen noch die Bilder. Für Jakob bin ich bereit so viel zu geben. Ansonsten eher selten, wenn überhaupt.
Dieser Aspekt hier macht den Container mindestens halb voll sehe ich grad. Wird mir erst jetzt bei der Entsorgung bewusst, was für ein Brocken das ist. Huch…
…giant blogposts. As we are talking about it: this again is such a monolith of text. Articles like this here which want way too much and absorb hours after hours go to the container from now on. I am willing to give this time and energy to Jakob, but besides that only rarely to something else.  This aspect here fills the container over the half I see right now… Gosh…

… deinem Garten! Du wolltest doch mal zeigen…? Nein…?
Der ist vorhanden. Ich mag ihn gern und pflanze Blumen und Sträucher hinein, die ich gut leiden kann und die sich hoffentlich bald nett als Fotohintergründe machen. Ich behandle den Garten wie einen Raum in der Wohnung: Bitte leicht zu pflegen und dabei schön. Wenn ich mit dem Auge an etwas hängen bleibe, was mich stört, wird das geändert. Da ich bei Gärten ein Freund von Natur bin und keine kugeligen Buchsbäume brauche (obwohl ich welche habe) ist das recht entspannt und führt dazu, dass ich vertrocknete Blüten vom Vorjahr angucke und denke „Oh, vertrockente Blüten vom Vorjahr.“ statt „Oh ich müsste mal wieder was im Garten machen.“ Ich sehe der Natur zu, wie sie wächst und vergeht und manchmal schnibbel ich ein bisschen dran herum. Hat was von Haarewachsen lassen. Passt.
… your garden. You wanted to show…? No? The garden is just existing. Nothing to blog about. I am relaxed with it and watch it grow and wither and every now and then I go cutting here and there a bit, planting new… very similar to growing hair. You can see the garden in the backgrounds of my pictures. This is all I have to say about it. 🙂

So, Container kann abgeholt werden.
Ich gehe dann mal Wandfarbe kaufen. Was soviel heißt, wie dass ich auf der Fensterbank sitze, nichts tue und in den Garten gucke. Der Flieder treibt übrigens aus. Nett, nicht wahr?
So, well done, the container can be taken away. Which means as much as: I am sitting on the window sill, doing nothing and looking in my garden. The lavender has buds, nice, isn’t it?

16 Kommentare

  1. Setz dich nicht so unter Druck. Du machst viel richtig und bist eine Inspirationsquelle. Das ist viel mehr als ganz viele andere hinbekommen. Vielleicht bist du nicht perfekt an der 100%-Marke gemessen, aber im direkten Vergleich zu anderen, netto, bist du nah dran.

  2. Genau darum geht es ja: Druck rausnehmen. Weniger machen. 🙂 Ich hab hier zu viele Themen und an sich möchte ich höchstes noch drei haben: Haare, Essen und Jakob.
    Und Danke. ^^

  3. Cooler Beitrag. Kopf frei kriegen und sich darüber im klaren werden, was einem wirklich wichtig ist, ist genauso wichtig wie Ordnung und Ausmisten des Hausstandes. Vorallem wenn man einen Blog betreibt und seine Gedanken quasi unter die Leute kriegen kann/will. Da verzettelt man sich oft in zu vielen Themen und hetzt von einem Megapost zum anderen… Obwohl du das bisher immer sehr toll gemeistert hast, ist klar, dass es mega anstrengend und zeitraubend ist.
    Interessant wie es dir mit dem Nörgelfasten ging 🙂 Man muss manche Sachen mit bis zum Ende durchziehen, um dennoch einiges zu lernen und mitnehmen zu können.
    Mit Plastik gehe ich ähnlich wie du um. Zum Essen verwenden wir so gut wie gar keines, da graut mir sehr davor. Marmeladengläser bekommen wir sehr häufig ganz ohne zusätzliche kosten durch leere Honiggläser 🙂 Und darin lässt sich sehr viel sehr praktisch aufbewahren, mitnehmen und daraus futtern. Und für die Mikrowelle hab ich Glasschalen mit Silikondeckel gekauft, damit bin ich mega happy.
    Das mit der Ernährung ist schade, weil du gerne würdest aber nicht vegan leben kannst. Aber ich sehe das wie du: Gesundheit geht vor! Und wer Fleisch und Eier gut verträgt bzw. ohne ziemliche Probleme hat, der wäre dumm wenn er es sich verweigert. Davon hat die tote Kuh auch nix! Du hast nicht versagt! Rede dir sowas nicht ein – oder lass es dir einreden von dummen Kommentaren!!
    Auf das Foodforskin bin ich schon sehr neugierig.
    Einen schön entspanntes Verhältnis hast du zu eurem Garten 🙂 Manche müssen nicht mega viel Arbeit reinstecken und architektische Pläne ausarbeiten ^^ Ich liebe es einfach mal eine Stunde die Rosen zu schneiden, ganz entspannt die überwachsenen Grasbüschel am Rand wegzuschneiden und den Katzen beim Sonnen zuzusehen. Ein Garten entsteht sowieso nicht in einem Sommer. Jedes Jahr kommt etwas dazu, manche Riesenprojekte brauchen 2 Jahre und dazwischen sieht es etwas chaotisch und unfertig aus… na und? ^^

  4. Da landet aber Einiges im Container!
    Ich bin aber sicher, dein Blog wird ebenso lesens- und ansehenswert bleiben wie er es bisher ist.
    Ich kenne es gut, daß man bei manchen Themen irgendwann an die Grenzen des Machbaren kommt. Bei mir ist das der ganze Bereich der mit fairer Kleidung zu tun hat, ein Thema, das mir wirklich sehr am Herzen liegt. Ich bemühe mich redlich, muß aber der Tatsache ins Auge sehen, daß ich nicht jedes Unterhemd und jedes Paar Socken das ich gerade brauche aus fairem Handel kaufen kann. Da heißt es dann, bei dem bleiben was möglich ist und akzeptieren, daß eben derzeit noch nicht alles möglich ist. Jedenfalls für Menschen mit normalem Geld-und Zeitbudget nicht.
    Einen schönen Sonntag wünscht
    Violetta

  5. Hallo Eva! Ja, mach mal, ist sehr befreiend. Die Idee kam mir beim Fensterbanksitzen und nichts tun. Wenn man wirklich mal nichts macht, merkt man ganz gut, was einem dabei alles durch den Kopf geht und hui, das war so viel! Die Analogie zur Wohnung finde ich außerem sehr passend. Einen aufgeräumten Kopf habe ich schon lange, aber zu voll ist/war es darin trotzdem auch wenn alles für sich genommen und gut schön war. So sehe ich jetzt einfach die Dinge, de mich wirklich erfreuen wieder besser. 🙂
    VG, Heike

  6. Huhu Lenja! 😀
    Unser Garten ist ja auch einfach bedeutend kleiner als eurer und er ist alt. Wir sind ja hauptsächlich damit beschäftigt alten Bestand nach der entsetzlichen "Gärtneraktion" direkt nach unserem Einzug wieder hochzupäppeln. Und das geht am besten durch in Ruhe lassen und gezieltes Düngen oder freischneiden. Aber viel angelegt werden muss hier ja nichts.
    Vegan ist einfach so ein Thema. Ich lasse mir da kein schlechtes Gewissen einreden, das habe ich schon selbst. *autsch* Aber wie gesagt, ich drehe mich da seit jahren im Kreis und auf dieses Gedankenkaroussel habe ich einfach keine Lust mehr. Ich habe mich für meine Gesundheit entscheiden und das ist nun der Punkt. 🙂 Damit mag ich weiter leben. Bewusst, ja, aber ich kann es eben nicht immer nur mit schlechtem Gewissen sehen. 🙂
    Liebe Grüße, Heike
    (P.S.: Ich freu mich SOOOOO auf Mai!)

  7. Hallo Violetta!
    Ja, doch, du musste einiges weg. 🙂 Aber meine Kernthemen halte ich ja: Haare, Essen, Gesundheit. Und eben das Buch. Ich kann eben einfach nicht so viel noch in der Peripherie mitnehmen rund um Weltverbesserung und Fitness und Beauty.
    Kleidung finde ich auch sehr schwer. Second hand finde ich einen sehr guten Ansatz, der es ermöglicht fairer zu kaufen ohne in große Geld- und Beschafungsnöte zu kommen. Aber: Second Hand braucht auch wieder Zeit. Ich schaffe es derzeit noch nicht mal in der Stadt einklaufen zu gehen (und ich arbeite sogar in der City!), sodass ich online bestelle, weil ich es sonst nicht schaffen würde. Infrastruktur wieder… plus eben Zeit und Geld als Ressourcen. Leider, leider.
    Dir auch einen schönen Sonntag,
    liebe Grüße,
    Heike

  8. Hallo liebe Heike!
    Es tut soooo gut, all das zu lesen! Mir geht es ähnlich wie dir. Und ich finde es total mutig, dass du diesen Artikel geschrieben hast. Ich habe eine Zeit vegan gelebt, aber mit der Geburt meines Sohnes vor vier Jahren, hat sich mein Körper total verändert und ich brauche nun auch regelmäßig Fleisch, weil es mir sonst schlecht geht. Ich bin dir von Herzen dankbar, für deine Worte, weil ich schon finde, dass man sich heutzutage fast für seine Ernährung rechtfertigen muss.
    Ich lese gerne bei dir und die Posts über Haare helfen mir sehr, meine eignen ganz lang zu züchten. 😉 Und auf mehr von dir und Jakob bin ich wirklich gespannt. Schön, dass es dir wieder besser geht.
    Alles liebe und einen wunderschönen Frühlingsanfang,
    Susanne

  9. Sehr interessanter Artikel. Ich liebe es solche Updates von seinen Projekten zu lesen. Manche Sachen kappen besser als erwartet, andere weniger. Manchmal muss man seine Gedanken mal auslassen und das find ich super!

    Das Aufräumen und Ausmisten werde ich in den nächsten Wochen weitermachen, da die Klausuren nun vorbei sind. Nun hab eich mir vorgenommen weniger online zu sein und mehr zu lesen. Mal sehen wie es klappt. Ich habe nun seit drei Monaten weentlich weniger eingekauft und konsumiert und bin mit der bisherigen Bilanz sehr zufrieden. Ich muss demnächst Kleidung shoppen gehen und wollte schauen, dass ich einfach weniger und dafür besseres kaufe.

    Mit diesem Veganer-Hype kann man mich auch jagen. Ich habe nichts dagegen, wenn man aus Überzeugung vegan ist oder man auf diese Idee kommt, wenn man eh keine Milch mehr verträgt und nicht so gerne Fleisch isst. Manche können es auch richtig gut zubereiten, dass es mir als Fleischfresser richtig richtig gut schmeckt. Die meisten tun es nur um auf der Gesundheitsbewusst-Detox-Superfood-Welle mitzureiten. Dabei hat vegan gar nix damit zu tun. Ich esse gerne Fleisch und stehe dazu. Ich esse aber auch nicht jedes Billigfleisch und auch nicht 5x die Woche. Und ich werde aggressiv, wenn auf Krawall gebürstete Veganer mich anmachen, wenn ich gerade ein Schnitzelbrötchen vertilge! Soll doch jeder so leben wie er/sie will.

    Plastikfrei bewundere ich, wäre für mich aber nichts. Ich nutze meine Plastiktragetüten und Flaschen einfach mehrmals und vermeide damit zumindest etwas Müll.

  10. Ich liebe deine Blogposts. Ich hab deinen Blog mit in der Schnellstartleiste meines Browsers und freue mich immer über deine neuesten Lebenserkenntnisse, weil sie so natürlich und "normal" (im positivsten Sinne, da ich die Normalität manchmal so sehr vermisse wenn ich nach der Arbeit in der S-Bahn sitze und mich umschaue oder wenn ich in Foren lese und leider auch manchmal wenn ich mir meine Familie angucke), motivierend, inspirierend sind – an sich selber zu denken ohne egoistisch zu sein! Das richtige Maß finden.

  11. Ich liebe deine Blogposts. Ich selbst bin mittlerweile auch allergisch auf Veganer die meinen einem vorschreiben zu müssen wie man "gut Lebt". Jeder sollte das tun das er / sie / X für richtig hält

  12. Hallo Susanne!
    Gern geschehen. 🙂 Und ja, dieses Rechtfertigungsgefühl kenne ich. Deswegen finde ich es auch nochmal wichtiger, dass man da ehrlich bleibt und nicht nur alles so darstellt, dass es zum Image passt, das die meisten Likes generiert… Fällt sowieso irgendwann auf. Und was habe ich davon? Nichts. Essen ist gleichzeitig einfach etwas sehr persönliches und gleichzeitig etwas sehr gesellschaftliches. Das macht es nicht leicht. Aber eben deshalb ist ehrlicher Austausch eben so wichtig.
    Liebe Grüße, Heike

  13. Oh, da hab ich mit dem vegan-Abschnitt offenbar einen Nerv getroffen… Aber freut mich vor allem zu lesen, dass meine kleinen Ergüsse hier tatsächlich auch Anlass geben andere bereiche selbst anzugehen. 🙂 Das Aufräumen ist denke ich nach wie vor mein Lieblingsthema. 😀 Wünsche dir viel Erfolg dafür.
    Viele Grüße, Heike

  14. Oh Danke. 😀 Ja, immer wieder das maß, die Balance. Ist nicht einfach. gerade das Thema Zeit und wofür ich sie nutze, ist derzeit bei mir und um mich herum omnipräsent. Damit wohl eben sehr normal. betrifft alle. Aber die Lösungsstrategien sind recht schwergängig, das macht es dann sehr zäh, da zu einem Weg zu kommen, der normal genug ist, um ihn in den Alltag zu integrieren ohne sich direkt nur noch barfuß auf dem nächsten Aussiedlerhof selbst versorgen zu wollen. 😉
    Viele Grüße, Heike

  15. Oh, tatasächlich begegnen mir solche Veganer sehr selten. Und ich fined ja auch, dass die moralischen ARgumente unbestreitbar sind. Einzig der etwas scheuklappige Hype darum, der nicht genug hinterfragt, der stößt mir auf. Und für mich eben die Erkenntnis, dass ich nicht vegan sein kann, obwohl ich es gern wollte. Jeder wie er7sie es für richtig hält ist nicht ganz mein Credo. Ich tue Dinge immer solange so, wie ich sie für richtig halte, bis mir jemand anderes glaubhaft machen kann, dass ich irre und dass ich eshalb nachjustieren müsste. Womit sich beim Veganthema die Katze in den Schwanz beißt. Moralisch gewinnt vegan immer. Gesundheitlich bei mir persönlich und wohl auch bei etlichen anderen leider nicht. Und da muss man dann eben sehen, wie man aus diesem Dilemma herauskommt. Für mich ist es eben so, dass ich das Thema schon so oft hoch und runter gespielt habe, dass ich mich einfach nicht mehr im Kreis drehen mag und deshalb das Thema zu den Akten lege. Auch wenn es unbefriedigend ist.

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