5. November 2015

Less is more! – Decluttering complete!

Und fertig! „Perfekt“ wäre das Bild mit nur noch weißer Bettwäsche und ich dürfte natürlich keine Socken anhaben, sondern am besten nur so ein neckisches Oversizeshirt, nackige Beine und gaaaanz vielleicht noch Grobstrickstrümpfe… Ähm ja. Nein. 😉
And done! This pic would be „perfect“ with only plain white bedding me sitting on it with such a cuty-cute oversize shirt, naked legs and mayb, maybe knitted stockings… Ehem, yeah. No. 😉

Entsetzen! Ja, ich glaube Entsetzen beschreibt es ganz gut, was ich streckenweise empfunden habe, als ich wirklich mal ALLE Schränke und Kisten geöffnet und geleert und aussortiert habe. Oh. Mein Gott. So viel Zeug! SO VIEL!
Aber der Reihe nach.
Bis Ende Oktober wollte ich mir Zeit geben räumlich für Ordnung zu sorgen im Sinne einer möglichst optimalen Umgebung für mehr Ordnung im Kopf und dadurch dann auch wieder mehr Kreativität aus demselbigem heraus.
Horror. Yes, I guess I want to call it horror what I experienced from time to time while I was sorting my possessions. When I open every cupboard an every box and looked at EVERYTHING. Gosh, all that clutter. All these… things!
But let’s begin at the start.Until the end of October I wanted to give me time to make space. To tidy and to structre aiming for space and structure in my head to get creative and productive (again).
Entstanden aus dem bedrängenden Gefühl von „Viel zu viel, alles viel zu viel!“ in einer akuten Stresssituation heraus, ist aus der Ausmistaktion schnell ein Selbstläufer geworden. Und ein Projekt. Ihr wisst, ich liebe Projekte. Und Holla, das hier hat wirklich gerockt! Dass es so krass werden würde, hätte ich zu Anfang nie erwartet.
This action was born out of the surpressing feeling of „Too much, all much too much!“ in an urgent stressfull situation, but it quickly turned into a no-brainer (oh nice translation here! In German this is a „self-runner“). It turned into a project. And you know how much I am on fire for projects! And gosh, this here rocked! I never ever would have thought, that it could turn out to something big like this now.

Dinge finden sich. Diese alte Flow habe ich beim Ausmisten gefunden und den Arzikel dann noch mal gelesen.
Things find you. I found this old Flow while I tidyed up and read the article again.

Und deshalb zuerst ein Blick auf unsere Ergebnisse. Richtig, unsere. Nicht meine. Herr Blond und ich haben das zusammen gemacht und allein wäre es auch ungleich schwieriger geworden, schließlich leben wir zusammen. Würde er sehr an Dingen klammern, wäre das bei weitem nicht so gut gegangen. Aber ich war wohl ziemlich ansteckend, übrigens auch nicht nur bei ihm. Die halbe Familie ist infiziert und auch im Freundeskreis werden Müllsäcke voller Zeug zum Wertstoffhof gekarrt.
So first let’s have a look on our results. Yes, correct, our results. Not mine alone. Mr. Blond and I rocked that together. And to be honest: if I had to do this on my own or even worse against him, this would have been very much harder. Because: we live together. We share our possesions as well as the storage. But it seemed as if I have been really contagious, not only concerning him. Half of our family is involved by now and also our friends drive around with cars full of bin bags to the recycling yard.

Also, Fakten: 
Das ist weggekommen:
Stand 31.10., denn ich habe die Deadline mit dem Monatsende gehalten
3 Touren zum Wertstoffhof
30 Müllsäcke voll Krempel weggeworfen (jeweils 20 Liter, teils Wertstoffhof, teils einfach über die normale Müllabfuhr)
4 IKEA-Tüten voll Papier zum Container gebracht (das meiste waren prähistorische Zeichnungen und Kartons)
9 Müllsäcke zur Kleiderspende
8 Möbel verkauft (eine Bank, zwei Sofas, zwei Regale, zwei Schreibtische und ein riesiger Teppich)
17 Kartons voll Zeug aus der Wohnung in den Keller umgezogen, davon dann aber wieder 6 Kisten entsorgt
20 ebay-Päckchen
2 große momox-Pakete
45 GB Festplattenmüll entsorgt (ca. 800 Fotos und ein paar offene Grafikdaten)
2 Zimmer getauscht (Arbeits- und Schlafzimmer – eine Offenbarung!)
Our results: What is all gone (by October 31st, as I held my deadline)
3 tours to the recycling yard, 30 bin bags (20 liter) full of clutter were discarded (recycling yard and normal garbage), 4 IKEA bags of paper went to the container (mostly prehistoric drawings and boxes), 9 bin bags with clothes for donation, 8 pieces of furniture sold (a bench, two sofas, two desks, two big shelves and a giant carpet), 17 boxes full of clutter transitioned from the flat down in the cellar – but 6 boxes of them got dismissed later in the process, 20 items sold via ebay, 2 big packages to momox (they buy used books and DVDs), 45 GB of harddrive clutter deleated (around 8000 photos and some graphic data) and 2 rooms were switched (work space and sleeping room – such a revelation!).

Selbes Zimmer, fast selber Winkel. Das war nicht die Situation vor sieben Wochen oben, aber vom Sommer und… muss ich noch mehr sagen?!
Same Room almost same angle. The picture from above older than seven weeks but it is from thsi summer and… do I have to say more?

Neu angeschafft: eine Couch und zwei Schreibtische, hier wurde also endlich ausgewechselt. Außerdem ein Sideboard als kleinerer, hellerer und vor allem nicht mehr offener Ersatz für die Regale.
Drei Regale sind außerdem in den Keller gewandert, um dort nicht mehr alles in Umzugskartons gestapelt zu haben, sondern gut sichtbar archiviert und bevorratet.
We also bought some new furniture: a new couch and two desks, so here we just changed. Besides that we have a new sideboard now to replace the large dark shelves with something smaller, white and finally with doors and drawers. Three shelves found their way down in the cellar to organise the things there so that they are easy to find and no longer stockpiled in boxes over boxes.

Was hat das mit mir/uns gemacht:
Ich habe glaube ich noch nie so schnell so einen Motivations- und Energieschub lostreten können. Nicht mit dem Essen, nicht mit dem Sport, nicht mit einer anderen Leidenschaft. Und ich bin ja nun wirklich begeisterungsfähig. Das anfängliche schon beschriebene Entsetzen ist mittlerweile absoluter Begeisterung gewichen. Und ab und zu auch Sprachlosigkeit. Das Arbeitszimmer… ihr erinnert euch vielleicht, dass es schon in der alten Wohnung von uns den Titel „Zimmer der Schande“ bekommen hatte. Und auch nach dem Umzug letztes Jahr wurde es hier wieder zum Stiefkind. Jetzt nicht mehr. Und es ist… tja, erschreckend und begeisternd wie anders es sich nun arbeitet. So viel leichter.
What this did to me/us:
I think I never ever was able to kick off such a boost in motivation and energy  before. Not even with food, sports or with any other passion. And you now I am really easy to ignite! The before mentioned first horror left for total excitement. And every now and then we were really speechless. The office, our workspace… Maybe you remeber that already in our older flat this room had the telling title of „chamber of horrors“. And even after we moved last year the office again became the room we liked least. No longer now. And it is, well yes, horrifying how differnet working is now. So much easier.

Davon ab halten sich alle unsere Räume nun quasi von selbst aufgeräumt. Es gibt keine Rumpelecken mehr, die anderes Zeug magnetisch anziehen und dort gerinnen lassen. Mein wöchentlicher Wohnungsputz braucht nur noch grob 1/3 der Zeit, verglichen mit noch Anfang September. Manchmal stehe ich tatsächlich da und überlege, ob ich etwas vergessen habe, weil ich schon fertig bin. Ich weiß, wo all meine Dinge sind. Sogar im Keller. Alle.
Besides that all of our rooms seem to stay tidy on their own now. There are no more cluttering spots which seem to attract other clutter magnetically. My weekly tyding and cleaning routine consumes only 1/3 of the time I was used to just by early September still. Sometimes I just stand there and wonder if I have forgotten to clean/tidy something, because I am already done. And I know now where all my possions are. I mean really all of them.
Und ich weiß, es klingt etwas „speziell“, aber es atmet sich anders in der Wohnung. Ich hatte das so oft gelesen, und tatsächlich ist es so. Freier. Tiefer.
Ich entspanne zigfach besser. Ich habe wirklich rangeklotzt für dieses Projekt, aber wie gesagt hat der Prozess so viel Energie freigesetzt, dass es dennoch nicht ermüdend war. Aber jetzt, da ich durch bin, kann ich etwas, was mir schon immer mit am schwersten gefallen ist: ab und zu einfach mal nichts tun. Und zwar von selbst. Nicht als Vorsatz, als Tagesordnungspunkt, an den ich mich erinnern muss, weil Pausen wichtig sind. Nein. Die Räume atmen Ruhe. Und geben mir damit immer genau das, was ich brauche: Ruhe, um runterzukommen oder die Weißfläche, um zu schaffen.
No kidding, it is a different breathing in our home now. I read about this phenomenon a lot, and I can just confirm: it is the case. You breath easier. Deeper. And I relax many times easier. For this project I worked pretty hard but the process freed that much energy, that it was not tiring. Now, that I am done I can easily do what is one of the hardest to-dos for me: I can do nothing. And I can just make this happen without effort. It is no longer something on my list which is necessary to fit in my daily schedule as it is important for me and my health. I just do it naturally. The rooms breath silence. They calm me down or smile at me like a blank page which I can fill with what ever I want. Just as I need it.
Und damit zum Wichtigsten: Das Hauptziel habe ich erreicht, ich bin bedeutend kreativer und produktiver. Nicht, dass ich sowas wie eine Schreibblockade gehabt hätte, aber ich war glaube ich gedanklich einfach so okkupiert, dass auch im Kopf nicht so viel Platz für schaffende Gedanken war. Hat natürlich aber auch was damit zu tun, dass ich nicht nur Dinge geräumt habe, sondern auch dafür Sorge getragen habe, dass sich mein Zeitgerümpel reduziert hat – was zigfach schwerer war als den materiellen Berg zu bewältigen.
Mit allem, wovon ich mich getrennt habe, bin ich jedes Mal ein Stück näher zu mir gekommen. Freigelegt sozusagen. Eine kleine Metamorphose.
And this leads to the most important change: We reached our maingoal. My maingoal to get more creative and productive again. Not that I had a writer’s block or something like that, but I guess I was so occupied mentally with too many things, that I just had not enough room for my creative thoughts. Of course feeling freer no has also a lot to do with the fact that I also cleaned up my time clutter (much, miuch harder than cleaning material clutter!) and made not only space but also time for myself again. 
Finally I can only stress again that with every thing I tossed I came closer to myself. It was like digging to the ground, a little metamorphosis.

Arbeitszimmer vorher (jetzt Schlafzimemr, s.o.) und jetzt (ehemals Schlafzimmer). Die Schreibtischsituation vorher war schlicht untragbar. Das ist schon peinlich, wenn ich mir das jetzt so angucke. Wobei es auf Fotos immer noch mal schlimmer aussieht als in echt. Also macht mal Bilder von euren Räumen, dann springen euch die Schandflecken förmlich an. 😉
Office before (now bedroom, see above) and now (former bedroom). The workspace situation was unbearable before. The pics are almost embarrassing, when I look at them now. But on pics it always looks even worse than in reality. So just take pics of your rooms and the eyesores will literally jump at you. 😉

Ihr ahnt schon, was jetzt kommt: Der Aufruf an euch, das auch zu tun natürlich!
You can already tell what is following now: the call-up to you to go and clean your clutter too of course!

Und ich habe bereits während der Aktion immer wieder an diesem Artikel geschrieben, um meine wichtigsten Tipps für euch zusammenzustellen. Heute bekommt ihr Nummer eins bis fünf. Sechs bis elf werden folgen, aber sonst ufert das hier wieder so aus. Also:
Already in the decluttering process I collected my experiences and most usefull advice in this document here. Today you get five tipps from me, six more will follow soon. But I want to split here as this post is already a giant again.

Wichtigste Tipps fürs Ausmisten

Vorwort:
Es geht hier explizit ums Ausmisten, nicht ums Aufräumen. Wenn ich eins gelernt habe, dann dass Aufräumen erst dann wirklich Sinn macht, wenn man vorher alles Überflüssige entfernt hat. Natürlich räumt man immer wieder zwischendrin etwas von A nach B, das ist ja auch keine Aktion, die man an einem Nachmittag wuppt. Aber grundsätzlich: zerbrecht euch keinen Kopf über Stauraum, solange ihr noch aussortiert. Fangt nicht an Kisten, Ordner oder gar Schränke zu kaufen, das könnt ihr hinterher noch machen. Sonst habt ihr eher am Ende Kisten und Ordner übrig, die ihr aussortieren müsst. Und das tut ihr dann vielleicht nicht, weil sie ja noch so neu sind.
Most important tipps for decluttering. Prolog: Explicitely I talk about decluttering, discarding here. If I learned one thing than that it is of highest importance to discard first everything unnecessary before you start tidying, storing or even arranging. Of course you have to move things from A to B as such a project is nothing you do overnight but in general: don’t rack your brains about storage as long as you are still in the discarding process. Don’t start buying boxes, folders or even cupboards. Otherwise you most likely end up with excess boxes or shelves and tossing them is even harder as they are brand new.

1. Arbeitet in großen Schwüngen
Das geht wie gesagt nicht alles in einem Rutsch, aber immer nur hier mal 30min und da mal eine Viertelstunde frisst eure Motivation auf ohne antreibendes Ergebnis. Ihr enthaltet euch den Wow-Effekt vor und der ist es, der den echten Unterschied macht und euch zeigt, dass der Kraftakt es wert ist. Wenn ich lange aussortiere, dann sortiere ich außerdem rigoroser weg. Einfach, weil ich sehe, wie sich die Kellerkisten füllen und ich denke: Boah, nä, da will ich nächstes Jahr nicht schon wieder in das ganze Gelörre gucken. Weg damit. Nehme ich mir Schublade für Schublade vor, mit Pausen, behalte ich wesentlich mehr in der Wohnung.
1. Work with big efforts. As I said you won’t master the whole situation at one day but here 30min and there a quarter hour is nothing you should aim at, basically because it consumes your motivation and won’t give you the boost of a big wow-effect afterwards. And this wow-effect is what  will preward and push you, which shows you, that all this effort is worth it. In addition to that, when I spend a longer time in a row with sorting and discarding, throwing things away becomes much, much easier. Simply because I see how my cellarboxes fill and I think by myself: Oh girl and next year you will sort this stuff again?!  So away with it. Because everything in the cellar must be sorted twice. At least.

Na, seht ihr es? Oben, das war schon aufgeräumt! Kisten nach Farben sortiert und so… Aber SO VIEL!!! Jetzt reicht uns diese Kommode, um den Bürokrempel, den wir wirklich immer zur Hand haben wollen, im Raum zu haben. Und mir gefällt die symbolische Verbindung von Herrn Blonds und meinen Themen.
Do you see it? The shelves on the top picture were already tidyed! Boxes sorted by colour… But SO MUCH stuff! By now this dresser is sufficiant for all of our working material which we really want to have right at hand. And I like the symbolic connection of his and mine themes.

2. Was macht den größten Effekt? – Das zuerst!
Im Sinne dessen, was ich gerade beschrieb. Ihr braucht den Wow-Effekt. Der setzt dann wieder neue Energien frei weiterzumachen. Also eben nicht die Unterwäschenschublade, sondern knöpft euch das vor, was den größten Unterschied verheißt. In unserem Falle war das die überzählige alte Couch, die wir endlich abgegeben haben. Danach ließ sich die Mammutaufgabe „Arbeitszimmerregale“ wesentlich besser stemmen.
Prädestiniert sind also überzählige Möbel, zugemüllte Oberflächen (Schreibtische, Arbeitsplatten, Sideboards) und alles, was Engstellen verursacht, weil man z.B. eine Tür nicht richtig öffnen kann. Wenn ihr ganz am Anfang steht: Sind alle Fenster unverstellt, alle wichtigen Wege hindernisfrei begehbar? Gut. Dann knöpft euch als nähstes die Fußböden vor und räumt sie frei.
2. What promises the biggest effect? – Do this first! Just in the sense of what I just described: you need that wow-effect because this will release new energy to continue working. So don’t start with your panty drawer, but start with the project which will show the biggest positive change afterwards. In our case it was this second sofa we kept over a year beause… well somehow because. After the couch vanished the mammoth project of tidying the office shelves could be tackled much easier. So predestined are excess furniture, surfaces vanished unter clutter and everything which results in constrictions like when you cannot fully open a door. When you are really, really at the very start: are all windows free? Are all mainroads in your flat negotiable without obstacles? Fine. Then continue with the floors and free them.

3. Habt (Vor-)Freude beim Räumen!
Ganz wichtig: behaltet im Blick, dass ihr euch nicht permanent gegen etwas entscheidet, sondern für etwas anderes. Ihr entrümpelt ja auch, um die Dinge, die ihr liebt, die euch erfreuen wirklich in den Fokus zu rücken. Das, was bleibt (oder endlich neu kommen kann!) soll euch erfreuen. Freut euch also darauf in einen Schrank mit Lieblingskleidung zu blicken (oder zumindest in einen ohne doofe Klamotten). Freut euch auf (in unserem Fall) ein Arbeitszimmer, dass motivierend, inspirierend und strukturiert auf euch und euer Schaffen wirkt.
3. Enjoy the tidying process – or at least face the future tidyness with a thrill of anticipation. Very important: always keep in mind that you don’t permanently decided against certain object but for something else. You declutter to focus on the things you really love. That what is staying (or which will come!) is meant to please you. Look forward to a wardrobe only filled with favourite clothes (or at least without unwanted clothes). Look forward to (in our case) a workspace which is acts upon us and our work as motivating, inspiring and well structured.

4. Vorsicht mit den Vielleicht-Kisten
Behaltet die Kellerkisten im Auge. Da muss man dann ja noch mal ran. Und es ist ja sowieso schon nur Zeug drin, das halb auf der Abschussliste steht. Also, doch besser weg damit? Nutzt diese Kisten nicht, um Entscheidungen aufzuschieben, sondern vor allem für wertigere Dinge. Beispiel: Es ist okay noch mal die tollen Lampionketten für die Gartenparty einzumotten, weil vielleicht nächstes Jahr doch endlich die Gelegenheit dafür kommt. Leere Parfumflakons oder die dritte rote Strumpfhose sollten nicht in diesen Kisten mumifiziert werden…
4. Be carefull with the use of the maybe-box. Keep an eye on this box / these boxes. Because you will have to go through this stuff a second and maybe even a third or more time. And the boxes are already filled with stuff which did not get a clear „Yes, it will stay!“. Don’t use these boxes to postpone decisions but only for things of a higher value which might be unlucky to throw away. Example: It is okay to keep this light garlande for a gardenparty which did not take place this year but maybe next year. Empty parfum flacons or the third red pair of tights are not meant to be mumified in theses boxes. 

5. 20-20-Regel
Ich liebe sie! Sie war eine Erleuchtung! Diese Regel hilft euch enorm, wenn ihr nicht nur an der Wegwerfentscheidung knabbert, sondern vor allem an der Frage: Kellerkiste oder nicht? Die 20-20-Regel wird gegen „Könnte man ja vielleicht noch mal Brauchen“-Plunder eingesetzt. Alles, was man bei Lichte betrachtet für unter 20 Euro (Dollar) in maximal 20 Minuten wiederbeschaffen könnte, wird jetzt ausgemistet. Diese Vorratshaltung staut nämlich nur die Ecken voll und betrachtet die Zukunft als etwas, was von Mangel gekennzeichnet sein könnte. Wertvollere, schwerer zu beschaffende Gegenstände/Ersatzteile darf man behalten. Deshalb eben pro Lampionkette, contra Strumpfhose, contra 20 Ersatzglühbirnen und aber leider hier auch pro doofes Papierarchiv, das wichtig und sehr schwer wiederzubeschaffen ist.
Diese Regel war der Todesstoß für meine absoluten Hasskisten (ja, Plural!): die Kabelkisten, die Computerzubehörkisten, die Werkzeugkisten und die Glühbirnenkisten. Ich hasse diese Kabel, wie sie da wie ineinanderverknotete Eingeweide in ihrer Kiste klemmen und man nie nur eins rausziehen kann, wenn man doch mal eins sucht. Und immer hat man nur Verlängerungskabel mit genau zu vielen oder zu wenigen Steckerplätzen. So viele Nägel und Schrauben, wie wir besaßen, da hätte ich zwei Boote draus bauen können. Oder so. Bah, näh, weg! Wobei es hier schwer wurde mit dem Mann zu kooperieren, Werkzeug und Technik, ihr könnt es euch denken… aber wir sind uns einig geworden. Im übrigen: Wenn ihr etwas innerhalb von 20min bestellen könnt, dann gilt das auch. Die Lieferzeiten zählen hier nicht mit. Außer vielleicht Überseeverschiffungen, aber ich denke, ihr habt das schon gut genug verstanden, um zu sehen, was Ausnahmen sind und was Ausreden. 🙂
5. 20-20-Rule. I LOVE it! Such a brainwave! This rule helps enormously if you are not only fighting the decision to throw things away but at first place you always ask yourself: cellerbox or not? The 20-20-rule is used against „This might be usefull someday“-stuff. Everything which can be gotten back  for under 20 Euro (Dollar) within maximum 20 minutes of effort, is discarded. Because this stockpiling clutters too many corners, boxes, shelves, drawers… and additional it regards the future as something which is labeld with shortage. Things of higher value or things which are much more difficult to get back may stay. This is why: pro light garlande, contra tights, contra 20 replacement light bulbs but unfortunately pro boring stupid paperarchive as theses papers are important and hard to get back. This ruel was the killing stroke for my absolute hate-boxes (oh yes, hate! Strong word her…): the cable boxes, the tool boxes and the replacement bulb boxes. A harder part to cooperate here with the man, you know, tools and devices… but we could arrange. Besides: if you can order something within 20min this counts as well. The postal way time is not included in this calculatzion. Except for oversea shipping maybe. Maybe. But I guess you got the point already.

Und könnt ihr das Kleingedruckte lesen? – „And do less of what doesn’t“
And can your ead the mouseprint? – „And do less of what doesn’t“

 

Da dieser Post so schon wie gesagt gignatisch ist, gönne ich euch und mir an dieser Stelle eine kleine Verschnaufpause.
Den zweiten Teil mit meinen Tipps 6-11 und einer weiteren Aussicht, den gibt es dann am in vier Tagen am 09.November.
Well you see, this article is a real giant. So a little breathing pause for you and me here. The second part of my Less-is-more series will follow at November 9th and come with 6 more tipps to declutter as well as a foresight what will happen from now onwards. 

Und ich bin ehrlich gespannt, wie viele von euch mir bald schreiben, dass sie nun auch losgelegt haben.  Ich zähle auf euch, Jungs und Mädels!
And I am really excited how many of you will comment here pretty soon, that they started decluttering too. I count on you ladies and gents!

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26 Kommentare

  1. Wow, da kannst du echt stolz auf dich sein – der Unterschied ist die Zeit und Mühe definitiv wert.
    Ich selbst hab in den letzten Monaten auch ordentlich ausgemistet. So viel Kram zu haben stört mich schon seit Jahren (und seit geraumer Weile konnte ich auch endlich benennen, was genau mich eigentlich unterbewusst stört). Noch dazu bin ich von zu Hause ausgezogen und habe nur die nötigsten Sache mitgenommen. Das fängt bei den Möbeln an und reicht bis zu den Socken. Ich brauche keinen Beistelltischchen, nicht 40 Paar Strümpfe… Was einem die Familie bei so einem Auszug immer noch andrehen möchte unter dem Apsket "aber das brauchst du doch" (erwähnten Beistelltisch, Tablett, Nachtschrank, ein zweites Regal, etc….), ist unglaublich. Da muss man auch erstmal schlucken und einen klaren Kopf behalten, schnell ist sonst mal "ja, nehme ich mit" gesagt. Bzw. brauchte es bei manchen Sachen regelrechten Widerstand, da alle meinten zu wissen, was ich benötige.
    Jetzt kann ich problemlos auf 18 m² wohnen (Raum für meine persönlichen Sachen, Küche/Bad natürlich noch extra), habe nur noch einen Bruchteil an Gegenständen und mir fehlt nach 4 Wochen genau nichts.

    Danke für die Inspirationen und ich freue mich auf die noch folgenden Tipps!

  2. Was für ein toller Post, ich muss das endlich in Angriff nehmen, da ich in letzter Zeit auch so fürchterlich genervt bin von dem ganzen Kram überall (!). Leider bin ich nur am Wochenende zuhause, so dass ich es automatisch immer schiebe, da die Wochenenden auch ordentlich voll gepackt sind. Ich hoffe, durch dich nun die Motivation aufbringen zu können und freu mich schon auf die weiteren Tipps.

  3. Ohh, das passt ja perfekt – mein Mann und ich haben die letzten zwei Wochenenden genutzt, um auch komplett auszumisten und zwei Räume zu tauschen. Wir haben gestrichen, gerödelt, ganz viel Zeug weggeschafft und genau das, was du beschreibst,ist auch bei uns eingetreten: Es lässt sich besser atmen! Noch dazu ist der Raum, der bei uns 'die Rumpelkammer' war, nun unser Kreativraum – perfekt.
    Und die weiße Kommode, die haben wir da jetzt auch stehen… 🙂
    Vielleicht berichte ich demnächst auch mal auf meinem Blog darüber, du hast mich auf jeden Fall dazu motiviert (Bilder habe ich ja glücklicherweise gemacht).
    Hab' einen sonnigen und un-beschwerten Tag. 😉

  4. Gott sei Dank hast du mich damals bei eurem Umzug mit dem Ausmisten angesteckt und wir sind jetzt einige Monate später noch immer dabei. Dafür beim schlimmsten Schwung: *Gruselstimme an:* "den Dachboden!!!!" Hier sah man den Boden nicht mehr, alle Kisten vom Umzug vor fast 2 Jahren standen hier verstaub und ignoriert. Mein übermotivierter Mann hat mich vor 2 Wochen gezwungen hier endlich auszumisten und ich war knallhart. Während er oft zu "könnte man ja in 3 Millionen Jahren brauchen" tendiert, hasse ich ewiges Aufheben.
    So tolle Vorher-Nachher-Bilder kann ich leider nicht liefern, aber eure sind umwerfend! Das Schlafzimmer sieht unheimlich gemütlich, hell und einladend aus!! Und das Büro ist nicht weniger toll geworden. Nebeneinander arbeiten macht auch mehr Spaß, wie ich aus Erfahrung weiß.

  5. Hach ja, ich hoffe, auch irgendwann mal solche Vorher-Nachher Fotos machen zu können. Wir sind seit zwei Jahren schubweise immer mal wieder am Ausmisten und Aufräumen. Bei uns ist das allerdings nicht so einfach. Wir haben das Elternhaus meines Mannes übernommen, das überquillt an Zeug, was die Familie über Generationen angesammelt hat!! In unserer Wohnung ist die Hälfte der Zimmer vollgestellt und über den Rest des Hauses will ich gar nicht reden… 🙁
    Leider kann/darf ich dann auch nicht so schalten und walten, wie ich will, weil das nicht mein Kram ist und die Familie da etwas empfindlich, obwohl wir ihnen eigentlich einen Gefallen tun würden (sie brauchen es ja offensichtlich nicht mehr, sonst hätten sie es mitgenommen). Am Wochenende kommen dann endlich mal wieder ein paar von ihnen vorbei und helfen uns, für den Sperrmüll zu sortieren.
    Lange Rede, kurzer Sinn: Ich bin dankbar für alle Tipps und freue mich wahnsinnig auf deine weiteren Artikel!! Die sind (egal bei was für einem Thema eigentlich) immer wieder eine Inspiration! 😀

  6. So ein Auszug von Zuhause ist natürlich quaasi ein perfekter Start, weil man auch noch die Möglichkeit zrück zu lassen, ohne sofort alles entsorgen zu müssen. Andererseits natürlich ein bisschen fies, denn irgendwer muss sich ja um die verbliebenen Dinge kümmern. Aber gerde so bei dem ersten Auszug finde ichd as sehr gut, dass du wirklich nur mit den Sachen gestartet bist, die du wirklich willst. Ich konnte das damals noch nicht. Ich habe viel mitgenommen, was sicherlich unnötig war, womit ich mich damals aber einfach sicherer gefühlt habe.

  7. Dann wünsche ich dir viel Erfolg für dein Projekt. 🙂 Mach einen Termin mit dir selbst dafür. So für drei, vier Stunden etwa, so, als würdestd du dich mit jemandem treffen. Und dann lehgst du los. Und nicht mit Putzen und Aufräumen verzetteln, richtig konsequent ausmisten und nur so die letzten 20min doer so wieder aufräumen. Das bringt schon richtig viel. 🙂

  8. Hihi, ich hab schon fast das Gefühl, das im Moment "alle" am Ausmisten sind. Oder es längst tun wollten. Ich glaube, das trifft grad einfach einen Nerv. WIr sind einfach alle etwas erschlagen von dem ganzen Zuviel.

  9. So eine Dachbodenaktion hatten wir ja in der alten Wohnung zu bewerkstelligen. Puh, das war auch einfach schlimm. Da hatte uns der Vormieter ja einfach seinen Müll dagelassen. Allein das alles zu trennen und zu sortieren war brutal. Aber ich finde es jetzt (und fand es auch damals) einfach toll nun einen wirklich nutzbaren Abstellraum zu haben. Wobei ich schon eher dazu tendiere den Keller "Archiv" zu nennen. Über 50% der Dinge dort unten sind Papierkram, der einfach nicht entsorgt werden darf. Noch nicht. Aber man kommt jetzt wenigstens gescheit dran und hebt sich nicht mehr an gewaltigen Umzugdskisten einen Bruch. 😀

  10. Danke schön und gern geschehen. 🙂
    Wobei mich sowas wie du es beschreibst ja fast schon stellvertretend böse macht. Wenn sie das zeug behalten wollen, sollen sie es mitnehmen. Ihr wohnt da jetzt, also müsst ihr es auch nicht hüten. Ihr seid doch nicht die Kramhüter anderer Leute nur weil ihr vermeintlich mehr Platz habt.
    Naja. Aber ich kenne ja nur die oberflächliche SItuation beschrieben in deinem Kommentar. 🙂
    Also ganz bald dann noch mehr Tipps. Mir macht das auch einfach so viel Spaß, ich hab da noch ganz viel zu zu schreiben. 🙂
    Viel Erfolg und nicht unterkriegen lassen. Nicht vom Zeug und nicht von Leuten.

  11. Deine neue Einrichtung sagt mir echt zu! Das ist mir nicht zu clean und auch nicht zu voll. Irgendwann werde ich auch das radikale Ausmisten von Zeichenkram, Büchern und Co in Angriff nehmen. Ich bin erstaunt wie viel du von deinem Bürokram losgeworden bist Hast du die Sachen alle weggeworfen oder digitalisiert?!

    In diesem Jahr habe ich meine Schulunterlagen und meine Kosmetik ausgemistet. Ich habe nun bedeutend weniger, aber immer noch seeehr viel! Sobald ich etwas mehr Freizeit habe, werde ich auch meine Fotos ausmisten. 300 Feuerwerkfotos braucht man einfach nicht! Aber Kabelsalat und Computerzubehör wegzuwerfen wird mir wohl extrem schwer fallen…

  12. Super Post! Mehr davon 🙂 Ich miste auch aus 😉
    Fällt mir aber nicht so leicht. Ich hänge zum Beispiel so an den ganzen Babyklamotten… Wahrscheinlich sollte ich einfach eine handvoll aufheben und den Rest raus, aber ich will es eigentlich an meine Brüder und Freundinnen weitergeben, nur die sind alle noch lange nicht so weit mit Kindern. (Dazu kommt, dass noch ein Kind nicht ausgeschlossen ist und ich hasse es, eeewig auf Kinderkleidermärkte zu müssen.)
    Bei den Büchern fällt es mir auch schwer. Ich finde auch, dass die einem Wohnzimmer Gemütlichkeit geben, aber es sind trotzdem zu viele…
    Aber generell unpersönliche Dinge zu entsorgen fällt mir leichter. Irgendwelche alten Schränke/Regale/Polster und Co. zum Schrotthof zu bringen, das mache ich regelmäßig, wenn mir was Überflüssiges in die Hände fällt. Wobei ich wiederum Wegschmeißen bei noch zu gebrauchenden Sachen nicht gut kann: Die würde ich am liebsten alle verschenkt wissen, damit sie nicht zu Müll werden, der diesem Planeten ja auch nicht gut tut.
    Meine Oma mistet auch total aus. Leider ist sie etwas übermotiviert. Das sieht man auch und es sieht gut aus. Schlecht ist aber, dass sie auch ihre ganzen Abschlusszeugnisse und Co. weggeschmissen hat – und sich nun überlegt hat, beruflich doch noch was zu machen… Na ja, aber sogar das scheint ihr kein Hindernis zu sein.

    Interessant war, dass ich auch Kinderspielzeug ausgemistet habe, vor einem halben Jahr. Der Karton ist noch da, aber auf dem Boden. Die Kinder haben nur eine Sache daraus vermisst, in den ganzen Monaten. Das fand ich sehr erstaunlich.

    Gestern hatten wir ein kleines Abenteuer, weil ich in diesem Herbst ein Gartenprojekt am laufen habe (habe 18 Bäumchen/Büsche gepflanzt). Der dabei entstandene Bodenaushub muss nicht zum normalen Schrotthof, sondern auf eine Bauschuttdeponie. Die lag irgendwo in der Walachai und den Weg dahin kannte nicht einmal mein Navi. Entsprechend querfeldein sind wir dort hin gekommen…

    Deine Bilder fühlen sich auch leicht an, Heike. Also ich meine die Räume auf deinen Bildern. Im wahrsten Sinne des Wortes unbeschwert.

  13. Liebe Heike,.
    das ist wirklich eine tolle Veränderung – und ja! mich hast du motiviert. 🙂 Bei uns ist das Schlafzimmer das "Zimmer der Schande", auch wenn es nicht so betittelt wird. Viel zu voll, viel zu dicht, alle Ecken mit Gerümpel zugestellt, einfach viel zu viel. Der Mann ist allerdings nicht so weggebefreudig und auch leider nicht so motiviert, solche Dinge anzugehen. Ich glaube, für ihn fehlt da auch die Notwendigkeit. Aufräumen ist hier auch so eine Sache, da geben wir uns allerdings beide nichts…. Aber ich kann ja einfach für mich mal anfangen und vielleicht reiße ich ihn ja mit. Oder nerve oft genug mit einem "kann das weg", bis er mitmacht.
    Also, danke für diesen hilfreichen und motivierenden Post, du bist wirklich eine Inspiration!

    LG, Jana

  14. Hallo Lila,
    Danke schön. Wir fühlen usn auch sehr wohl. Wobei meine Traumwohnung noch etwas anders aussehen würde, aber da geht es dann nicht mehr primär ums Ausmisten, sondern auch um die Möbel an sich und das wird dann irgendwann einfach teuer. Versuch mal, nicht "Irgendwann" zu sagen, sondern dir einen konkreten zeitpunkt dafür auszusuchen. Irgendwann kommt nie. 😉 Oder es bedarf eines großen Impulses von außen (so wie bei mir die Stressituation im Sommer), es ist aber wesentlich angenehmer das frei zu tun und nicht quasi gezwungen.
    Ich habe tatsächlich gar nichts digitalisiert. Und in den Regalen waren ja verhältnismäßig wenige Bücher. Wir haben ein Regal noch im Wohnzimmer, das wirklich voller Bücher ist, es gingen zwei große Pakete an Momox und sonst war in den Regalen ja vor allem das Papierarchiv (ist jetzt im Keller und in einem Sideboard im Wohnzimmer, wo man es nicht mehr sieht) und dann waren da eben noch die zig Kisten mit Kram drin. Das wurde entsorgt oder in den Keller verfrachtet.
    Abr witzig, bei Kabelsalat und Computerzubehör bin ichr echt rigoros. Das Zeug mochte ich noch nie, da trenne ich mich leicht.

  15. Hallo Ayula,
    Dankedanke. Mehr davon wird kommen. Und ich muss schon schmunzeln, denn da wird auf jeden Fall noch was für dich bei sein. Was du da über die Kinderkleidung etc. schreibst z.B. Man kann nicht alles verschenken. Oder für dritte aufheben. Die wollen das meistens gar nicht, die haben ja ihre eigene Kramhorterei. Einfach mal fragen und sonst weg damit. Bei Sachen, die "noch gut" sind, kann man immer spenden. Wenn schon die Spende sie nicht mehr will, dann ist das ziemlich eindeutig, dass es sich um Kram handelt, der nur für dich noch einen Wert hat.
    Emotionalen Wert zu entsorgen ist aber immer Köngisklasse. Alle Ratgeber empfehlen, das am Ende zu machen, wenn man schon Übungen mit anderen Dingen bekommen hat. Ich schließe mich dem an.

    Liebe Grüße, Heike

  16. Liebe Jana,

    am ansteckendsten ist tatsächlich ein sichtbarer Erfolg. Ständig "kann das weg" zu fragen, ist eher nervend für den anderen, das macht bockig. Bei Herrn Blond und mir bin auch ich die treibende Kraft – zumindest bion ich meist der Initiator. Das lief am Anfang hauptsächlich so, dass ich meinen Kleiderschrank und meinen Schreibtisch tippitoppi aussortiert und aufgeräumt hatte und er seinen daneben ja im direkten Vergleich hatte und das dann auch schön haben wollte. Genauso bei anderen Schränken. Gemeinsamen Kram habe ich oft angegangen und er hat dann mitgemacht. Räume niemals für jemand anderes auf! Und wird schon gar nicht dessen Sachen weg. Was du machen kannst, ist aber deine Bereiche von seinem Kram freiräumen und in seine Ecken vrerfrachten. Auf den Schreibtisch, auf den Stuhl, in den Schrank. Dann sieht derjenige erst mal, wie viel das ist. Und gegen das Argument: Bei meinen Sachen will ich das nicht haben!" kann man nichts einwenden.

    Und Danke schön. 🙂

  17. Ach was ich noch fragen wollte: WAS ist das neben deinem Bett, also am Nachttisch rechts? Ein Wecker? Lichtwecker? Falls ja: wie findest du die? Ich will mir schon ewig einen zulegen, weil ich im Winter immer aus dem Tiefschlaf gerissen werde und dann erst mal tot bin, während ich im Sommer schon weit früher wach werde, durch die Sonnenstrahlen.
    Oder ist es etwas ganz anders? ^^

  18. Ja, das ist ein Lichwecker. 🙂 Ich mag den sehr. Meiner ist schon etwas älter, der "Vogelgesang" klingt etwas blechern, aber ich werde durch das langsam hochdimmen meist schon vor den ersten Geräuschen wach. Empfinde ich als sehr angenehm, mag ich nicht mehr missen.

  19. Wunderbar ! Ich versuche es auch gerade auf diese Art, hab aber oft die Blockade, Erinnerungsstücke aufzuheben..und davon gibt es leider viele..aber je öfter ich über Deinen Post lese und die tollen Bilder sehe, desto mutiger werde ich.
    Danke dafür !
    Es befreit wirklich ! Auch wenn ich noch nicht soviel geschafft habe wie Du, aber es ist wirklich spürbar wie entrümpeln befreit…Bücher kann man viel drüber lesen, aber solche Bilder wie Deine, machen mehr Mut und treiben an….

    Danke und liebe Grüsse

  20. Zu den Erinnerungsstücken schreibe ich morgen noch mal was. Das ist für fast alle das Schwierigste. Du bist also in guter Gesellschaft. Ich habe mir das auch bis zum Schluss aufgehoben. 🙂
    Und Danke schön. Motivation zu geben, war das Ziel dieses Artikels. 🙂

  21. Hallo Heike,
    danke für deinen tollen Post. Du hast mich schon mit einer deiner letzten Posts abgesteckt und ich habe mir darauf hin Karen Kingstons Buch gekauft. Wir sind im Mai umgezogen und hatten sehr viele Kisten einfach nur im so genannten "Büro" abgestellt. Als ich das Buch gelesen hatte, hat mich der Rappel gepackt 😀 und ich habe innerhalb von zwei Tagen alles ausgräunt und ausgemistet, was ich vor dem Umzug nicht geschafft habe, da ich mich nicht trennen konnte.
    Das mit dem freier atmen kann ich absolut bestätigen. Auch habe ich durch eBay Kleinanzeigen Verkäufe schon ca. 600€ eingenommen. So kann es weiter gehen 🙂
    Grüße, Vicky

  22. Hallo Vicky!
    Ach das freut mich zu lesen. 🙂 Tolles Gefühl, viel Freiraum UND noch mal einen Extraschwung Kohle, das ist doch perfekt. Bei uns ist der große Schwung ja nun auch erst ein Jahr anch dem Umzug rausgekommen. Vorher hatten wir zwar auch schon mal sehr gründlich ausgemistet, sind da aber nicht weit genug gekommen, da der Umzug für uns ja sehr plötzlich kam. Geplant war der ja erst für Sommer 2015. Aber die Wohnung war einfach zu gut, um sie nicht zu nehmen. Diese Größe, ruhig mit Garten, das ist in Dortmund fast nicht ohne Beziehungen zu bekommen. Wir waren einfach glücklich. 🙂

    Liebe Grüße,
    Heike

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