15. September 2014

Flechtwerk: Runde Zöpfe

Kein Sponsoring oder ähnliches, dennoch Werbung, da Markennennung.

Flechtwerkzeit!
Das heißt Lenja, Nessa, Wuscheline, Zoey, Nixenhaar und ich, wir zeigen euch, was wir aus einem gemeinsamen Thema gemacht haben.
Diesen Monat, wie der Titel schon sagt, runde Zöpfe!

Was sind runde Zöpfe?
Runde Zöpfe haben einen eher runden Querschnitt. Im Gegensatz dazu haben die meisten etwas bekannteren Zöpfe wie Engländer, Franzose, 5er und Fischgräte einen flachen Querschnitt. Je mehr Stränge desto flacher wird dabei der Zopf.

Da runde Zöpfe also einen runden Querschnitt haben, kommen wir sehr schnell zu einem kleinen Feenhaarproblem: bei flächigen Zöpfen kann man auch mit dünnen Haaren noch sehr beachtliche Zöpfe flechten. Die sind zwar von der Seite dann sehr flach (in der LHC kursierte für diesen Effekt mal der Begriff „filet-o-braid“), aber von oben schon breit und dabei sehr filigran und hübsch.
Beim runden Zopf sieht man den eher dünnen Zopfdruchmesser aber von allen Seiten.
An sich habe ich meinen Frieden mit meinen zarten Härchen geschlossen, aber trotzdem gefallen mir runde Zöpfe an mir ohne Tressen überhaupt nicht. Das ist mir optisch einfach zu wenig. Ich kordel zwar trotzdem ab und an, weil sich damit sehr hübsche Dutts zaubern lassen, aber einen offen baumelden Zopf mache ich mit dem runden Schema nicht. Ich bin aber schon sehr gespannt auf Lenjas Zöpfe. Ihr Haar ist zwar auch sehr dünn, aber sehr gleichmäßig, da gefällt mir das besser. Und vermutlich bin ich mit mir selbst auch wieder strenger als mit anderen. 🙂

Drum musste jemand anderes herhalten. In diesem Fall habe ich Püppi aus ihrer Kiste geholt und im Sinne meiner letzten Abendunterhaltungen im Game-of-Thrones-Stil frisiert. Typisch sind  ja vor allem die in Königsmund vor allem an Sansa Stark und Cersei Lannister zu bewundernden zwei nach vorn genommen Kordeln. Und Half-ups gibt es eigentlich auch immer zu sehen.

Ich habe einen Criss-Cross-Twisted-Waterfallbraid geflochten, der an sich schon eine Mischung aus Kordel- und Flechttechnik darstellt. Diesen Half-up habe ich dann erst zu den erwähnten zwei Kordeln zusammengefasst und Püppi stilecht von unserer Brug… äh Balkonruine aus in die Ferne schmachten lassen.
Genieße die Blumen Püppi, der Winter naht!

Nächsten Monat – wie immer am 15. um 18:00 Uhr – erwartet euch Flechtwerk  mit Dekoration:
Unser liebster Haarschmuck!

Na, dann bin ich mal gespannt, was dann von meiner Ausmisteaktion noch übrig geblieben sein wird. 😉

Flechtwerktime!
Nessa, Zoey, Wuscheline, Lenja, Nixenhaar and I are going to present you a common hair topic. This time: round braids.
What are round braids?
You can make a difference between round and flat braids. The flat ones are more common, like the usual English braid, the fishtail or the five stranded braid. They are wide from behind but flat from the side. 
Round braids have a round section.
And here we come to one first little obstacle for those among us who have thin hair: flat braids work relatively well also for thin haired ladies. The braid becomes really flat from the side (on the LHC someone called that „filet-o-braid“ once), but from behind it looks intricate and has a nice size. But round braids are all the same from all angles: always pretty thin. That is why I don’t like to wear round braids down. I am comfortable with my fairy hair most of the time, but round braids are really not flattering in my eyes. nevertheless I braid (twist) them every now and then, because when bunned, those braids make a really beautyful structure especially on thinner hair.
Well.
But we wanted to show braids here, right? So I had to find someone else’s head to braid.
Rememeber, remember, I have Püppi at my side – or better: in her box.
So it was time for her to show up again.
As I really like the Game of Thrones seasons and of course I stare at the wonderful (wig) hair with the huge buns, intricate braids und elvenlike half-ups, I decided to go in that direction. Round braids are really matching. If you know the series, you also know the typical two ropebraids which are worn in King’s Landing noistly seen on Sansa Stark or Cersei Lannister. 
As I love half-ups and they are also matching GoT I started with a criss-cross-waterfall-twist, gathered all the hair in the neck and made the mentioned two ropebraids. Lacking a real castle I positioned Püppi on the railing of our balcony (which is close enough to a real ruin, I would say) and made pics of her sighing for a home come far, far away.
Enjoy the flowers darling, winter is coming!
Next month Flechtwerk will be back with decoration: our favourite hairtoy is our subject for October.

P.S.: Püppi braucht ganz dringed eine Ölkür und einen großzügigeren Trimm…
Püppi urgently needs a deep moisture treatment and a bigger trimm…

3 Kommentare

  1. Wow! Gekordelte Wasserfälle habe ich ja noch nie gemacht! Das sieht echt Super cool aus! Das muss ich unbedingt ausprobieren! Da ja bald Wiesn Zeit ist ;-), bin ich schon die ganze Zeit auf der Suche nach ausgefallenen tollen Flechtfrisuren. Das ist echt gar nicht so einfach, da einige bei sich selber dann doch nicht so richtig gelingen. Die gekordelten Waterbraids lassen sich bestimmt ganz toll mit einem Dutt oder Flechtzopf kombinieren und machen richtig was her. Leider habe ich nur keine Flexis und schon gar nicht so hübsche…

    LG Melanie

  2. So ein Püppchen ist schon praktisch! 😀 Eine tolle Frisur. Ich schmachte die Frisuren aus GOT immer an und bin frustriert, weil es mit meinen Feen einfach nur furchtbar aussehen würde -.-

  3. Einspruch! 😀 Waterfallbraids gehen auch wunderbar mit sehr feinem haar. Sie sind bloß schwieriger bei sich selbst zu flechten. Der Twist oben frisst so gut wie nichts an Dicke, nur zwei dünne Strähnchen werden nach hinten genommen, ein Minimini-Sides-Up also quasi. Alles andere bleibgt offen und hängt ja genau dort runter, wo es sonst auch wäre. Ohne Längenverlust und ohne Dichtenverlust. 🙂

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