12. März 2014

30 Tage Challenge – Fazit

*please read the italic version for translation*

Ich schulde euch noch das Resümée meiner 30-Tage-Challenge. Hab ich den Post hier jetzt auch prokrastiniert? Nein, ich habe nur priorisiert, aber dazu unten mehr. 🙂
Sorry for the delay with this 30–day-challenge-summary. Did I procrastinate this post? No, I just had to make priorities, but read below. 🙂

Bauch vorher-nachher. Nur Schwellung, kein Gewichtsverlust!
Belly before and after. No weightloss!

Essen
Das war mit Abstand der einfachste Bereich. Aber darin war und bin ich auch einfach am geübtesten. Nichts desto trotz, war es gut diesen Monat besonders streng anzugehen, denn: ich habe mein Cortison abgesetzt. Das geschafft zu haben UND dabei die Symptome sogar noch weiter zurückzudrängen ist für mich ein voller Erfolg. Gewicht wurde gehalten. Also:
Medikationsfrei und außerdem am Bauch 7cm (Taille) bzw. 4cm (Blobb-Stelle unterm Nabel) an Schwellung verloren. Von der Seite betrachtet bin ich um die Mitte rum wieder am schmalsten und nicht mehr am dicksten. Immer noch mit Restschwellung, wie ihr seht (eigentlich ist stehen meine Beckeknochen weiter vor als mein Bauch), aber es wird. 🙂 Das Absetzen ist der Grund, weswegen dieser Post später dran ist: Entspannung und gutes Essen war dann einfach wichtiger als Blog-Pflege.
Food // The easiest part for me. But of course the part I am the most routined. Nevertheless it wasgood and neccessary to be very strict this month: like this I managed to ween my cortsion pills. This AND my symptoms declined. 🙂 So now I am off medication and I lost 7cm of waistcircumference without losing weight. That was all swollen before. There is still a way to go for me (normally my stomach is flatter than my hipbones), but for now I can see a huge success. 😀
That is also why this post has delay: relaxing and eating well was of much higher importance than blogging. 

Sport
Mit Abstand der am stiefmütterlichsten behandelte Teil, was aber auch einfach viel der Schwäche durch das Medikamentenabsetzen geschuldet war. 
Mein Hund war auf jeden Fall Gold wert (sowieso): durch ihn war ich dann doch trotzdem sehr viel mehr an der Luft und habe mich mehr bewegt, wenn auch dabei nicht geschwitzt. Insgesamt habe ich diesen Monat gut 20km mehr Strecke gemacht, als üblich. Trotz eher niedrigem Energielevel. Und ich habe etwa 10x Yoga gemacht. Immerhin. 🙂
Sports // Oh, can we call it really sports? I guess not. But at least I managed to be active and move outside as I was not as fit I I would have liked to be due to my medication. My dog was perfect (he always is) because with him I walked about 20 extra kilometers this month. Together with 10 time yoga I think my performance is okay for a weakend body. And I am improving, which is the most important aspect. 🙂

Was man draußen so zu sehen bekommt, wenn man sich dort aufhält. Sogar in der Stadt!
What you see, when you spend time outside – even when you life in the city!

Entspannung
Hier bin ich wirklich stolz auf mich: ich habe das geschafft, was ich seit Monaten vorher schon erfolglos versucht habe: Entspannung als festen Bestandteil meiner Tagesroutine zu integrieren. Ich muss mich nicht mehr daran erinnern, ich mache es von selbst. 1-2 Auszeiten am Tag sind für jemanden, der von 1-3 Auszeiten pro Woche kommt, richtig gut. Wird definitiv beibehalten. Vor allem, weil es ach irgendwie gar keine Extrazeit gekostet hat, was ich ja sonst immer befürchtet hatte. Ich dachte imemr: „Ich muss aber erst noch das und das erledigen, danach kann ich mich ausruhen.“ Ich habe in diesem Monat mehr geruht und dennoch mehr geschafft als in den Monaten davor. Für mich hat das nur eine logische Konsequernz: wer zwischendurch entspannt, schafft in der restlichen Zeit deutlich mehr. Und nicht nur mehr, nein, auch besser!
Relax // Here I am really proud of me! I managed to create a certain routine for pausing. Normally I work till the limit and than have a pause. Now I refill my energy before it is empty – much better way of living, believe me! I make 1 to 2 brakes a day – quite a lot as I used to make 1 to 3 a week. 
The best part: I always thought that I don’t have the time to relax. But no! I have! I have even more time, when I realx for a while. Because I am much more productive, when I am refreshed. Not to mention, that I feel so much better.

Nutze das Licht! – Sonnenbaden war eine meiner Lieblingsentspannungen. Und ist es noch.
Seize the sun! – Sunbathing was one of my favopurite relaxing times – and it still is.

Ordnung
Ihr habt es längst gemerkt, das war und ist mein Lieblingsthema.
Den großen Brocken habe ich direkt am Anfang erledigt: das Zimmer der Schande wurde wieder zum Arbeitszimmer. Insgesamt haben in diesem Monat etwa 20 Extramüllbeutel die Wohnung verlassen. Die Beutel voller Kleider- und Bücherspenden nicht mitgerechnet. Die Dinge, die nun nicht mehr hier sind, hätten zusammen etwas den Raum eingenommen, den unser Bett benötigt. Sowohl in Breite, Länge als auch Höhe. Das dürften ungefähr 3 Kubikmeter gewesen sein. Also 1m mal 1m mal 2m. Stellt euch solche Kuben mal vor: Raum, der vorher mit Kremepl okkupiert war.
Neben dem „Zimmer der Schande“ gab es noch einen Begriff im Hause G.: „Das Freitagssyndrom“. Das bezeichnet den Zustand der Wohnung nach einer Arbeitswoche. Überall liegt was rum, man braucht Stunden, um aufzuräumen und zu putzen. Das Freitagssyndrom gibt es nicht mehr. Es wäre gelogen zu behaupten, die Bude wäre immer gleich aufgeräumt und sauber, aber diese Unordnungskonglomerate, die sich sonst unter der Woche auf Kommoden, Tischen, auf Stühlen oder in Eclen gebildet haben, die gibt es einfach nicht mehr. Die Dinge finden ihren Platz.
Allein in diesem Monat haben wir nur über ebay-Kleinquatsch fast 300€ zusätzlich in der Haushaltskasse. Geld, das in Sachen feststeckte, die uns entweder nicht mehr passten, die uns nicht mehr gefielen (oder noch nie gefallen haben), die wir nie benutzten oder von denen wir teilweise noch nicht mal mehr wirklich wussten, dass wir sie hatten.
Alle Türen und Schubladen gehen wieder zu. Es ist Platz für Neues da.
Tidy up! //You already noticed, that was my favurite part! Circa 20 extra bags of waste left our flat over the last month – not to mention the bags full of clothes and books for donation. And all that stuff, which found its way to ebay! Only last month, we sold clutter worth over 300 €! Alltogether we have now about three cubicmeters more space in our flat. That is approximately the space our bed needs. Besides the fact, that our „Chamber of horrors“ became an office again, another vocabulary left our daily talk: the Friday syndrome. That is the state in which our flat usually was on Fridays after a week of work: untidy and in an urgent need of cleaning. Not that our flat is always neat and shiny now, but you can’t compare that to the Friday syndrome we were used to.

Ich habe vor dem Foto nicht vorher aufgeräumt. Das sieht jetzt immer so aus. Mein Lieblingszimmer. Man sieht direkt, wie klar die Energie geworden ist auch wenn ich weit entfernt bin von professionellen Interior-Aufnahmen.
I did not tody up before taking this photo. It always looks like this now. My favouroite room. You can really see how bright the energy became even though I am far away from professional interior photography.

Prokrastination
Mein Ziel war es mich „freizuschwimmen“. Tatsächlich ist immer noch einiges übrig und ich schwimme noch, aber ich sehe Land. 🙂 Wenn lang aufgeschobenes erledigt ist, sieht man wieder, was man wirklich gern tun möchte. Und das ist „der große Brocken“, an den ich mich einfach nicht dranwagen konnte bisher: meine Graohic Novel, mein Roman. Vor anderthalb Jahren habe ich meinen Abschluss gemacht, und Hölle! Jakob, Anna, Tom und Ellen fehlen mir echt. Und sie sind zu schade, um auf meiner Festplatte zu verschimmeln.
Der erste Schritt ist getan: ich habe angefangen mich schlau zu machen, wie ich auf Verlage zugehen kann. Und natürlich will wieder gezeichnet werden. Auch dafür hatte ich irgendwie keine Zeit, es war ja immer so viel zu tun.
Jetzt wird es! Ich bin mir sicher.
Procrastination // My goal was to „swim free“. Actually I am still swimming but I can already see land. 🙂 If you manage to do long planned things, your view becomes clear for thing you really WANT to do. In my case this is „the big thing“ which still is a big deal for me: my graphic novel, my novel. One and a half year ago I finished my studies and made my exames with that graphic work. And hell! I miss Jakob, Anna, Tom and Ellen! They are much to worthy to become mouldy on my hard drive. The first step is now made: I started to look for information how to contatc publishers. And of course I want so revive my artworks. 🙂 It felt as if I had no time for them because there was always so many other stuff to do. 
But now I will get it! For shure!

Neue Bücherregale für das frühere „Zimmer der Schande“ Also für das Arbeitszimmer.
New bookshelves for the former chamber of horrors. The office, I mean.

Persönliches Best-of:
Natürlich meine Genesung. Heute ist Tag 5 ohne Medikamente. Ich habe bisher noch nie ein Jahr ohne geschafft. Aber ich binr sicher, dass ich in 360 Tagen einen ein Jahr alten heilen Darm werde feiern können.
My personal best-of: of course my healing! Today is day 5 off medication. I never managed to stay healthy forjust a year or longer. But I am shure that in 360 days I will celebrate a one year old peacecul colon.

Erkenntnisse der Challenge
Gehe nicht an deine Grenzen.
Ans Limit gehen ist etwas für Menschen, die wissen wollen, wo diese Grenzen sind. Ich weiß, wo meine sind und ich weiß auch, dass mir mein Körper den Stinkefinger zeigt, wenn ich mehr von ihm verlange, als er leisten kann. 
Diese Weisheit habe ich übrigens von einer lieben Freundin aus dem LHN. Ich sagte: „Ich merke einfach, wie schlecht es mir bekommt, wenn ich über meine Grenzen gehe.“ Sie war vollkommen ruhig und lächelte Weise: „Ich gehe einfach nicht an meine Grenzen.“
Wie wahr. Man kommt sich geradezu doumm vor, dass man sowas einfaches nichts chon vorher gesehen hat.
Liebe Grüße, Liebe S.! Deine Weisheit hat wesentlich dazu beigetragen auf meinen Bauch zu hören.

Wenn Veränderung von innen nach außen schwer fällt, versuche es umgekehrt.
Die Zufriedenheit und Ruhe zu finden und das dann nach außen zu tragen, ist eine tolle Sache. Sich aber vorzunehmen ab jetzt „ruhig, gelassen und strukturiert“ zu sein, ist das eine, das umzusetzen, so aus dem blanken Vorsatz heraus, aber das andere. 
Mir fällt es umgekehrt bedeutend leichter. Ich habe meine Wohnung entrümpelt, gereinigt und strukturiert und ich merke, wie das nach innen abfärbt. Selbes gilt für Kleidung und Umgang mit dem Körper. Das alles kommt im Bewussten und Unterbewussten an. Einmal angestoßen wird der Prozess zum sich endlos spiegelnden Selbstläufer, wenn das neu sortierte Innere wieder nach außen strahlt. 

Ansonsten hatte ich euch ja schon an ein paar Erkenntnissen teilhaben lassen. Das waren so die wichtigstens.
Insight of the challenge:
Don’t go at your limits! 
Sometimes insights can be that easy. Best wishes to S. who shared her wisdom with me.
If it is hard for you to change from inside out, do it the other way round.
The best intention don’t help, if you are unable to life them. For me, it is much easier to change my outside world (flat, clothing, look, food, habits to reach a change in mind (and heart). 

Und nun?
Ich habe ein paar Gewohnheiten etabliert, die ich beibehalten möchte. Ein paar Freischwimmübungen sind noch geblieben, genauso, wie ich immer noch erstaunt bin, das unsere Wohnung einfach nicht aufhört KRAM zu Tage zu fördern, es ist wie Auswurf. Und die Bude hustet und hustet. Aber eher so, wie ein Goldesel hustet siehe ebay und so.
And now? I managed to create some more routines, which I want to maintain. There are still some things to „swim free“ and I am still astounded that our flat simply does not stop to bring up more and more clutter. It is as if our rooms are cughing. But more like a cash cow as we see what happens on ebay.

Und nun!
Machen wir hier weiter wie üblich: hübsch frisiert, gut gefüttert und gern gelesen. Aber aufgeräumter, entspannter und sehr viel gesünder im Allgemeinen!
And now! Now I will proceed as usual: nicely braided, well fed and with good books at hand. But more structured, more relaxed and much healthier at all!

5 Kommentare

  1. Dein Bauch! Das ist ja der helle Wahnsinn!
    Ich muss mich nochmal genauer in dein Projekt einlesen. Ich hab die 30-Tage-Challenge zugegebenermaßen nur überflogen, v.a. weil mich Ernährung so recht wenig interessiert. Ich ernähre mich vegan, fahre damit ganz gut, fühle mich wohl, weiß, was ich essen muss, um an meine notwendigen Nährstoffe zu kommen, aber ich bin Genießerin. Ich weiß, das ist nicht gut, aber da mach ich oft einfach dicht.
    Dein Vergleichsfoto bewegt mich aber schon zum Umdenken. Ich bin nicht dick, aber mein Bauch sieht ähnlich aus, wie auf deinem Vorher-Bild. Bisher dachte ich, dass liegt an fehlender Muskulatur, die das Ganze strafft, aber auch jetzt nach wochenlangem Ausdauertraining und gezielten Bauchübungen kann ich noch lange nicht so einen Fortschritt vorweisen wie du.
    Ist nun nur die Frage, ob sich das auch mit veganer Ernährung realisieren lässt. Gehe ich aber mal stark von aus.

  2. Liebe Cheetah,
    vielleicht war ich in diesem Post nicht deutlich genug: ich habe eine Colitis Ulcerosa, das heißt eine chronisch entzündliche Darmerkrankung. Was du auf den Fotos siehst, ist ein aufgedunsener Bauch der von Schwellungen des Dickdarms herrührt, in meinem Fall kaum Blähungen. Gesund ist mein Bauch noch wesentlich flacher als auf dem nachher-Bild, nämlich flacher als meine Beckenknochen. Dass die Schwellung soweit zurückgegangen ist, ist kein Ernährungserfolg (zumindest nicht allein), sondern liegt an korrekter Medikation, Ernährung, Entspannung und allgemein der Summe an Heilung, die in den letzten Wochen möglich war.
    Das ist also ein Vergleich, um zu zeigen, was ich persönlich geschafft habe. Für alle ohne entzündeten Darm ist das kein Maßstab. Sei froh, dass du keinen hast, das wüsstest du nämlich, wenn doch.

    Nichts desto Trotz KANN auch ein auf den ersten Blick beschwerdefreier Darm aufgequollen sein durch Kotreste, aber das Thema ist umstritten. Prinzipiell kannst du vier Dinge tun für einen flacheren Bauch, ohne dass es um Gewichtsverlust geht: Blähungen vermeiden, vollständig abführen (allein das ist ein Tehema für sich), Darmreizung (und somit eben Schwellung) vermeiden und ganz simpel aber am wirksamsten von der Optik her: gerade stehen. 🙂

    LG, Mai

  3. Liebe Mai, ich finde deine Challenge grandios und habe jeden Beitrag dazu verschlungen. Ich habe enormen Respekt vor deiner Disziplin! Insgesamt eine sehr motivierende Strecke, die mir persönlich wieder deutlich gemacht hat, wieviel wir selbst in der Hand haben und wie gut uns schon kleine Veränderung tun (bzw. wie blockierend manche Verhaltensweisen sein können) Das meiste "weiß" man ja irgendwie aber die Umsetzung steht nochmal auf einem anderen Blatt. Ich kann ein Lied davon singen… (vermutlich ne halbe Oper 😉 ) Man hat deutlich heraus gelesen, wie viel besser es dir bereits nach den ersten Wochen ging. Vielen, vielen Dank, das du uns so viel an deinem Leben teilhaben lässt! 🙂 Weiterhin gute Besserung! Viele liebe Grüße, Katharina

  4. Schöne Challenge, danke das Du uns daran teilhaben läßt. Mit dem Bauchbild hast Du mich etwas geschockt. Man findet sich manchmal selber wieder. Wie lange pro Tag sind denn Deine Auszeiten die Du Dir nimmst?

  5. das ist unterschiedlich natürlich. Je nach dem, wie snatrengend das Drumherum ist. Ich kann allerdings pauschal sagen: je mehr zu tun ist und je anstrengender der Tag und je mehr man das Gefühl hat jedes Miniminizeitfenster ausnützen zu nüssen, um überhaupt irgendwie "fertig" zu werden, um so wichtiger ist es an solchen Tagen sich zur Ruhe zu zwingen.Tue ich das, schaffe ich viel mehr, obwohl ich ja eigentlich eine Stunde geschlafen habe oder YOga gemacht habe. Danach bin ich einfach wieder viel produktiver und effektiver. Und ich weiß, was wirklich auf der Prioritätenliste oben steht. Meine Pausen pro Tag schwanken zwischen 30min und und 1,5 Stunden. Am Wochenende natürlich mehr! 🙂

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