21. März 2013

Haartypen

Ein weiteres absolutes Basicthema.
Den eigenen Haartyp zu kennen macht Sinn, denn um es mal ganz vereinfacht zu sagen: dünnes Haar hat andere Ansprüche als dickes, glattes Haar verhält sich anders als welliges, feines Haar ist empfindlicher als eher grobes Haar.
Kennt man seinen eigenen Hartyp, ist es viel leichter zu suchen, welche Pflege zu einem passen könnte. Nicht umsonst haben so gut wie alle online-Züchter ihren Haartyp in der Signatur. Meiner ist 1bF7,5 oder 1bii

Wofür stehen diese Codes?
Das einfachste zuerst:

Die Dicke des einzelnen Haares
F – fein
Das Haar ist sehr fein, wirkt einzeln fast durchsichtig und ist auch auf kontrastreichen Untergründen nur sehr schwer zu sehen. Rollt man es zwischen den Fingern, ist es kaum zu spüren und wenn doch, dann wie ein sehr feiner Seidenfaden. Feines Haar fühlt sich insgesamt meist sehr seidig bis sogar wattig an.

M – medium
Mitteldickes Haar. Fühlt sich gerollt zwischen den Fingern wie ein sehr feiner Baumwollfaden an, dabei nicht grob oder rau.

C – coarse
Grobes, dickes Haar. Das einzelne Haar ist gut sichtbar auch auf kontrastarmen Untergründen. Zwischen den Fingern gerollt gibt es Widerstand, es kann etwas Drahtiges haben. Man kann das Rollen unter Umständen sogar hören.

Das Gesamtvolumen
Die Zahl am Ende des Codes gibt den Pferdeschwanzzopfumfang an. Das ist genauer als das verbreitete Fia-Sytem, dass das Gesamtvolumen in drei Kategorien unterteilt.

i – dünn
Zopfumfang kleiner als 5cm

ii – mittel
Zopfumfang zwischen 5 und 10cm. Der durchschnittliche europäische oder doch zumindest deutsche Zopfumfang liegt bei etwa 7cm (das ist eine LHN-Statistik).

iii – dick
Zopfumfang größer als 10cm

Wie ungenau die i-Angaben sind, darauf gehe ich in einem eigenen Post noch mal ein.


Die Haarstruktur
Hier geht es von glatt über wellig bis gelockt und gar kraus.
1 – glatt, gerade
2 – wellig, S- förmig
3 – lockig, Spiralen
4 – kraus, in der Regel Afrohaar
Die Additionen a, b und c geben die Abstufungen an.

Um die Haarstruktur zu bestimmen, ist es wichtig, das Haar natürlich fallen zu lassen. Das heißt: ungestylt,  frisch gewaschen, aber ohne Conditioner. Am besten wascht ihr im Stehen unter der Dusche. Wenn ihr über Kopf wascht, verfälscht das in Richtung mehr Wellen, weil die Hare krumm trocknen. Beim Trocknen: nicht kämmen, nicht entwirren. Ich für meinen Teil würde sagen: aufschütteln ist okay, aber manche meinen, auch das würde schon verfälschen. Wen Haare aber knotig trocknen hat das doch auch nichts mehr mit natürlicher Struktur zu tun, oder? Also: es geht einfach darum, dass ihr weder Wellen einknetet, noch auskämmt.
Der Haartyp, der sich dann zeigt, kann sich bis zu zwei Grade von dem unterscheiden, was ihr gewohnt seid zu sehen, wenn ihr stylt. 
Ein anderer guter Indikator, ob ihr richtig mit eurer Einschätzung liegt, ist in welche Struktur eure Haare zurück wollen, wenn ihr sie verändert habt. Bei mir hängen sich z.B. Flechtwellen und Duttknicke wieder aus. Bei Menschen mit mehr Wellen oder Locken kann etwas feuchtere Umgebungsluft reichen, um die ausgekämmten Wellen wieder sichtbar zu machen.
Wenn man etwas unsicher ist, ob man nun 2a oder 2b hat, ist nicht weiter tragisch. Man hat die Richtung und das reicht aus, um zu wissen, wie sich die Haare verhalten und wie man am besten mit ihnen umgehen kann.

1a / 1b / 1c

1a
Schnurgerades, absolut glattes Haar ohne jegliche Bewegung. 1a-Haar sieht sehr oft dünner aus, als es vom Zopfumfang her eigentlich ist.

1b
Glattes Haar, das aber einen gewissen Stand hat, es wirkt volumiger als 1a und hat manchmal einen leichten Drall in den Spitzen.

1c
Immer noch mehr glatt als wellig, aber mit ein oder zwei großen, gestrecketen Wellen, vielleicht auch mit etwas mehr Bewegung bei Nacken- oder Schläfenhaaren.

 2a / 2b / 2c

2a
Nicht mehr glatt, sondern leicht wellig. Die Wellen sind locker und gestreckt. Ähnlich zu schon etwas ausgehangenen Duttwellen.

2b
Die Wellen sind enger und vergleichbar zu Flechtwellen. Spätestens jetzt liegt eine Kante nicht mehr gerade, sondern ist immer etwas zipfelig.

2c
Deutliche Wellen, in der sich schon mal eine Locke verstecken kann. Solches Haar wirkt deutlich volumiger als glattes, auch mit weniger Zopfumfang.

 3a / 3b / 3c

3a
Große spiralige Locken.

3b
Engere Spirallocken.

3c
Enge Korkenzieherlocken.
Im 3er-Bereich ist das Shrinkage enorm: das heißt die gelockte Länge kann wesentlich kürzer sein als die langgezogene Länge. Gerade bei sehr langem Haar ist darauf zu achten, dass das Eigengewicht der Haare, am Kopf für eine glattere Struktur sorgen kann und sich nur der letzte Abschnitt wirklich kringelt.

4a
Extrem enge Korkenzieherlocken.

4b
Krauses Haar, das sich nicht mehr zu Locken definieren lässt. Extrem volumig, filzige Optik. Man bezeichnet diesen Haartyp auch als kinky.

Die Ethnie
Das glatteste Haar findet man bei Asiaten, oft in Kombination mit C-Haar, dass dadurch bei kurzen Schnitten einen beachtlichen Drall entwickelt, sodass selbst fingerlanges Haar ohne Styling noch abstehen kann wie ein Mecki. Wer sich schon mal mit Extensions beschäftigt hat, weiß, dass asiatisches und vor allem chinesisches Echthaar viel starrer und gröber ist europäisches Haar. Die Haarfarben beschränken sich auf den dunklen Bereich zwischen Blauschwarz und allenfalls Schokobraun.
(Ich weiß, Russland gehört auch zu Asien, aber das hilft hier nicht, um nach Ethnie zu sortieren. So gesehen ist Ruslland für mich Osteuropa.)

Europäer haben in der Regel sowohl feineres, als auch welligeres Haar als Asiaten. Dennoch sind auch hier die meisten Haare eher glatt bis nur mäßig wellig. Ausgeprägte Locken sind selten. Je südlicher der Menschentyp, desto dicker sowohl das einzelne Haar als auch das Gesamtvolumen und die Wahrscheinlichkeit von Locken. Südeuropär, Araber und Nordafrikaner ähneln sich sehr vom Haartyp. Je weiter man sich in Europa nach Norden bewegt, desto feiner wird das Durschschnittshaar der Bevölkerung und desto höher wird die Wahrscheinlichkeit von sehr hellem oder auch rotem Haar. Europäische Haarfarben sind grundsätzlich  stark durchmischt. Die häufigsten Farbtöne findet man im Bereich rund um Dunkelblond und Hellbraun, je südlicher man kommt, desto dunkler wird der Durchschnittsschopf.
Europäer haben im internationeln Vergleich die kürzesten Haare – freiwillig! Denkt nicht, dass eure Haargene schlechter wären, weil man hier so wenige sehr lange Haare sieht. Vergleicht mal mit Osteuropa oder Russland, wo die Tradition bei Frauen stärker ausgeprägt ist Haare lang zu tragen. Da gibt es wunderschöne Mähnen. Die gäbe es hier auch bei anderer Mentalität.

Afrikanisches Haar ist wie das der Asiaten nur im dunklen Bereich naturfarbig: Dunkelbraun bis Blauschwarz. Hellere Brauntöne sind möglich bei stark von der Sonne beanspruchtem Haar und können einen warmen Zimtton bekommen, sind aber immer noch dunkel. Afrohaar ist mit Abstand das lockigste. Die 4er Struktur ist auf diese Ethnie beschränkt. Durch die starken Locken ist echtes langes Haar in dieser Bevölkerungsgruppe extrem selten. Das Haar mag zwar langgezogen bis zum Po geben, kringelt sich aber hoch bis auf APL. Pflege und Handling von afrikanischem Haar ist nicht mit anderen Haartypen vergleichbar. Das Haar sieht robust aus, ist aber in der Regel sehr pflegehungrig. Mit einer Bürste darf man solchem Haar nicht zu Leibe rücken.

Indisches Haar. Klar, auch dieses Haar ist asiatisch. Dennoch bekommt es von mir einen Sonderpunkt. Europäer haben im internationalen Vergleich extrem kurzes Haar (wie gesagt freiwillig), Inder dagegen sehr langes. Überpolange Zöpfe sind kein Klischee. Die Haarfarben beschränken sich auch hier typischerweise auf den Schwarz- und Braunbereich. Echte Locken sind selten, ebenso wie sehr glattes Haar. Die meisten Schöpfe liegen im 2er Bereich. Indisches Haar ist nicht so grob, wie zum Beispiel chinesisches. Somit ist indisches Haar besser für Extensions geeignet, da es der europäischen Struktur näher kommt und meist nur eine Farbanpassung erforderlich ist.
Was ich aus eigenen Beobachtungen nicht bestätigen kann, ist, dass Inder so enorm dickes Haar hätten. Durschschnttlich gesehen sicherlich dicker als europäisches Haar, aber die meisten Schöpfe sind durchschnittlich bis leicht überdurchschnittlich. Einzig, sie werden öfter lang getragen und auch oft sehr lang. Mir fällt nicht eine Inderin ein, die ich hier mit Haaren kürzer als APL gesehen hätte. Dass langes Haar dort also so verbreitet ist, hat nicht nur etwas mit guten Genen zu tun. Vielmehr hängt es damit zusammen, dass Inderinnen ihre Haare nicht kurz schneiden, eigentlich ganz einfach, oder? Ebenso wie es extrem selten ist eine Inderinn mit chemisch gefärbtem Haar zu sehen, geölte Zöpfe dagegen gibt es oft. Ihre Kultur ist also von vorn herein freundlicher zu langem Haar als die europäische Mentalität.

Amerikanisches Haar. Gibt es an sich nicht als Kategorie. Die Bevölkerung ist zu stark durchmischt, um darüber eine Aussage treffen zu können. Das war ja bei den Europäern schon schwer und musste mit Nord-Süd-Gefälle aufgesplittet werden. Durch die starke Durchmischung ist der durchschnittliche amerikansiche Zopf dicker als der durchschnittliche europäische Zopf. Einfach weil die Dichte an afrikanischem Haar, asiatischem und auch Latino-Haar (was in etwa den Südeuropäern entspricht) wesentlich höher im Vergleich zur kaukasischen Bevölkerung ist, als in Europa. Vergleicht man die, die sich in der LHC als dünnhaarig empfinden mit denen, die sich im LHN als dünnhaarig bezeichnen, liegen dort Welten dazwischen. Für Europär ist ein ZU von 7cm stabiler, guter Durchschnitt. In der LHC gehört man damit zu denen mit dünnem Haar, die sich darüber auch gern beklagen. Selbst 8 oder 9cm ZU werden als nicht ausreichend wahrgenommen. Dieses Phänomen gibt es im LHN auch (Haar ist nie lang genug und nie dick genug…), aber anders ausgeprägt. Die Züchter wissen hier in der Regel, dass sie mit 8-9cm ZU auf hohem Niveau jammern.

Auch für (bzw. gegen) dieses Jammern auf hohem Niveau ist eine Einordnung des eigenen Haares nicht verkehrt. Weil es nichts nützt sich als Latina schwedenblondes Haar zu wünschen. Weil es nur unglücklich macht, mit leicht unterdurchschnittlichem 1a-Haar auf das Volumen von Lockenköpfen mit bald armdicken Zöpfen zu schielen.
Nicht jeder Haartyp kann sehr lang werden, das zu behaupten wäre Augenwischerei.
Aber aus jedem Haartyp lässt sich das Optimum heraus holen. Wenn man eben beachtet, was für den eigenen Haartyp am passendsten ist, sowohl was Pflege und Handling, als auch die Frisur an sich angeht. Und damit ist kein „pfiffiger“ Kurzhaarschnitt gemeint – wenngleich der auch nicht ausgeschlossen ist, wenn man ihn mag. Langhaarzüchter neigen dazu, zu meinen, alle Kurzhaarschnitte wären nur da, um sie zu quälen, und ihr inneres Langhaar (wer versteht die Anspielung auf einen aktuellen Bestseller? 😉 )zu unterdrücken. Überspitzt gesagt. Zumindest entsteht manchmal der Eindruck, wenn man ein bisschen zu lang im Forum unterwegs war.
Niemand sollte unglücklich sein, weil er einen Haartyp bekommen hat, der „schlechter“ ist als ein anderer.
Wie gesagt, ich weiß, dass sich das gerade beim Wunsch nach langem oder sehr langem Haar relativiert. Eine gewisse Grundicke ist da definitiv von Vorteil.
Manche Haare brauchen eben mehr Aufmerksamkeit als andere, damit es klappt. Das ist so wie mit der Figur: manche müssen mehr auf ihre Ernährung und auf Sport achten als andere, aber es gibt eigentlich immer die Möglichkeit zu optimieren. Die Gene schaffen kein fixes Bild. Sie geben lediglich den Rahmen vor.

Ouf. 
Everytime I write down a post as long as this one, I think about using google-translator… but we all know that this… would be… let’s say „funny“…
So let’s have a go!
Today we talk about hairtyping.
If you know your type, it is much easier to look for fitting haircare and styles – and it is easier to look for haitrtwins to compare and to ask for advice.  When it comes to growing your hair online you will find a certain code, often in the signature of other longhairs. My code for example is 1bF7,5 or 1bFii. Why I prefer the numbers will be the topic of another post.

Easiest first.
The thickness of the single hairs.
F means fine hair, like silk, very soft and almost invisible even on contrasting surfaces.
M is for medium. Like smooth cotton.
C stands vor coarse. You might even hear your hair, when you roll it between your fingers. It feels coarse and maybe a bit like thin wire.

Overall thickness/ponytailcircumference
i is for thin hair. Circumference under 5cm.
ii is for the medium categorie. 5 to 10cm circumference.
iii means thick ponytail. Circumference over 10cm

Hairstructure
1 straight
2 wavy
3 curly
4 tightly curly or kinky (afro)
The addition a, b and c define how straight, wavy or curly the hair is.

1a – Stickstraight.
1b – Straight but with more volume.
1c – Mainly straight but with a slight movement.
2a – Long, soft wave, like a bit older bunwaves.
2b – Defined waves, that may look very similar to braidwaves.
2c – Smaller waves maybe with a curl here and there.
3a – Big curls, spiral form.
3b – Tighter curls.
3c – Very small spirals.
4a – Here we are at the afro-hair. Very tight, small spirals.
4b – That is also called kinky hair. Often looks a bit like felt or cotton balls.

Ethnic hair
Asian hair: the straightest hair, often C-hair. Only dark colours from blueish black to dark brown. Lighter shades are very rare, as well as curls. (I know Russia is part of Asia too, but that is not what I mean to distinguish between the ethnic hairtypes. In this case Russia is more like eastern Europe to me.)

European hair: The finest hair and in the same way the thinnest. Also the lightest. The more up to the north the more natural blonds and redheads there are. The deeper the south, the darker, thicker und wavier becomes the hair. Most common haircolours are around darkblond and light brown. Europeans wear the shortest hair, when it comes to international comparison. But most do it voluntaryly, don’t forget that. Being European does not mean you hairgenes are weaker than others. Just compare to the Russians who have a stronger tradition of wearing women’s hear long. They have gorgeous manes there!

African hair: The curliest. Only dark colours from black to brown, maybe with a touch of cinnamon on very weatherd hairtips. Haircare and style is completely different to all other hairtypes.

Indian hair: Of cousre, they are Asian too, but nevertheless I want to note them seperately. As the other Asians their hair is black or brown. Indian hair is finer and wavier than for example Chinese hair. That is why this hair is preferred for extensions. It is closer to the European (and American) heads, who buy these tresses. It is a myth that Indians have that much better hair, than we have. Of course, their hair is a bit thicker on average, but it is mostly their culture and their habits which help them grow these very long braids. They simply don’t cut it. Have you ever seen an Indian woman with short hair? If so, it must have been one or maybe two, not more. Even when there grow old, they keep their length. The shortest I ever saw was APL. In addition to that, most Indians do not dye or bleach their hair. If they use colour, they use henna. And oiling their braids is a routine. So the circumstances for Indian hair are much better than they are for European hair where dying is as normal as using lipstick.

Amercian hair: Does not exist as a categorie. The population is too mixed. But that is why their average ponytailcirumference is higher than the European. As I read on LHC I wonderd about those girls with stable ii-manes about 7, 8 or even 9cm ponytailcircumference who complained about their thin hair. Compared to the „thinnies“ an the German LHN, who are at the range of 5 to 6,5cm ponytailcircumference, that looked like  fishing for compliments to me. 7cm are  good average in Europe (at least in Germany as this is a LHN-statistic), with 9cm your hair is really thick. But of course you compare to your sourroundings und of course hair is never long enough and never thick enough. That’s the same here and on LHC.

So now you know your hairtype. I know there are some who will mourn: My hair is too thin, it is too curly, too straight, too coarse, too fine… Yes, there are hairtypes which are easier to grow, than others. With locks you will have to wait longer for visibly more length, because of the shrinkage. With superfine hair, you will have to be more careful with the handling, than with medium or coarse hair. And with a thin ponytail it will be much more difficult to reach longer lengths from waist or so downwards.
But remeber: your genes do not define the exact look of your hair. No, it just gives you a range. With the best care and handling there is always something to improve. Not everybody can reach every length, but almost everybody can have beautyful hair. I say „almost“ because I cannot talk for everybody. I won’t give a promise I can’t keep.
Before it comes to long hair, it comes to healthy hair. And look around you: if you manage to have healthy hair, you are far better than most others. 

Translation done! 🙂

4 Kommentare

  1. Jah! Noch mehr Zeichnungen! 🙂

    Schöner Post. Super erklärt.
    Allerdings finde ich das schwierig mit der Einteilung. Meine Haare waren, als sie noch kürzer waren wesentlich welliger. Nun sind sie wesentlich weniger wellig. Es gab eine Zeit, da hab ich meine Struktur alle paar Wochen geändert. Sicher bin ich mir nie so recht…

  2. Super Artikel!

    Ich muss ja sagen, dass mir dieses Geschrei nach mehr Dicke manchmal wirklich aufstößt. Ich bin sehr klein, 1,50m, habe aber sehr dickes Haar. Mein ZU liegt im Moment bei 11cm, war aber sogar mal mehr, dank blöder Kopfhaut hat sich da ein wenig verabschiedet. Netterweise habe ich 1a Haare, solange sie glatt sind, könnte ich theoretisch offen tragen (sind irgendwas zwischen Hüfte und Tailbone). Aber: Wenn Wellen drin sind, beispielsweise vom Dutt/Nachtzopf sehe ich erschlagen aus. Meine Figur wird von einer einzigen Haarmasse erdrückt, das Gesamtbild sieht noch gestauchter aus, echt nicht mehr schön.

    Da wünsche ich mir manchmal wirklich, ein paar weniger Haare zu haben. Ja, es sieht schön aus. Es ist hufig aber auch einfach nur unpraktisch. Man kann auch mit langen Haaren manche Dutts einfach nicht machen, weil man zu viel Dicke und immer noch zu wenig Länge hat und wenn, dann frisst der Dutt den Kopf auf. Einen schulterlangen Schnitt wollte ich aber auch nicht haben, der hängt dann sehr unschön und sieht nach nix aus.
    Was ich sagen wollte nach meinem Roman: all diejenigen, die oft glauben, ihr Haar sei zu dünn: bitte bitte findet es trotzdem schön, es hat Vorteile. Es sieht sehr zart aus und kann auch offen getragen werden, ohne Pferdeoptik!

    Lg, Lolita von NagaiKami

  3. Ich finde deine Beiträge total hilfreich. Auf dein Blog bin ich durch Haartraum (youtube) aufmerksam gemacht worden 🙂 Ich habe meine Haare nach deiner Anleitung charakterisiert: 2b/c M ii. Jetzt stelle ich mir die Frage wo ich nachschauen kann, welche Pflege etc. ich für meinen Haartypen verwenden soll? Wenn ich bei Google „2cMii Haartyp“ (und andere Variationen) eingebe, dann finde ich leider nichts dazu. Kannst du eine Quelle empfehlen, wo man explizit für seinen Haartypen die geeignete Pflege etc. nachschauen kann?

    Liebe Grüße

    Nadja

    1. Liebe Nadja,
      leider nein. Die Haartypen sind fvor allem in den großen Foren wie Langhaarnetzwerk, longhaircommunity and Haarforum interessant, weil dort die meisten Userinnen ihren Haartyp in der Signatur tragen. Dadurch findet man leichter Mitstreiter, die ähnlich Vorraussetzungen haben wie man selbst. Das ist erstens motivierend und zweitens kann man sich dort dann über pflege austauschen. Tatsächlich geben diese Haartypen nur eine Tendenz an, was die Pflege angeht, aber letztendlich ist es immer wieder sehr individuell.
      Grob gesagt: je dünner desto leichtere pflege, je lockiger, desto reichhaltiger. Aber es gibt immer Ausnahmen. Shampoo ist außerdem mehr abhängig von der Kopfhaut als vom Haar. Der Haartyp ist interessant für Condiotioner, Kuren und Leave-ins.
      Mit 2b/c Mii hast du damit denselebn Haartypen wie ich mittlerweile (ich war mal glatter). Aber obwohl ich z.B. ja grundandere haare habe als Nessa, ist unsere Pflege sehr ähnlich: Öle und Haircremes sind ähnlich, Kuren und leave-ins ebenfalls, sogar die Shampoos. Ich brauche einfach von allem bedeutend weniger und meine Haare verzeihen eine Überdosierung nicht, werden dann sofort strähnig. desert Essence ist toll vor allem Kokos und Mango, Lush R&B, Monoi Tiare Cocosöl Vanille, alterra Granatapfel Spülung.
      ich hoffe, da war was für dich dabei. 🙂
      VG, Heike

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