7. August 2018

Brautfrisur mit Schleier und Blumen

Super dickes, kastanienbraunes Haar, taillenlang und das Ganze an einer strahlenden Braut: Ich durfte mich austoben und bin sicher, wir haben die richtige Frisur für sie, ihr Kleid und den Tag an sich gefunden.

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Meine Kollegin Lisa hat geheiratet. Und welche Ehre, dass sie mich gefragt hat, ob ich ihr am großen Tag zu einer Brautfrisur verhelfen könne. Denn irgendwie hatte sie bei regulären Frisören kein so gutes Gefühl. Danke meine Liebe! Ich hoffe und glaube auch, dass ich dich nicht enttäuscht habe!

Lisa kam einmal zum Probefrisieren, hatte mir vorab schon Fotos von ihrer aktuellen Haarlänge geschickt (da ich in Elternzeit bin, hatte ich sie länger nicht persönlich gesehen) genauso wie vom Kleid und mir die Info gegeben, dass es einen Schleier geben würde. Auch den hat sie zum Probefrisiren mitgebracht.

Die perfekte Frisur finden.

Lisa ist ein natürlicher Typ, dem dabei klassische Eleganz sehr gut steht. Bei ihrem Kleid ist sie hervorragend beraten worden: Es schmeichelt ihrer Figur und ihrem Typ optimal mit genau der richtigen Mischung aus sehr klaren klassischen Linien und romantischer Spitze. Weiterlesen

31. Juli 2018

Heiki liest: Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn

Ein Buch, das es mir unglaublich viel leichter gemacht hat mit dem Wahnsinnsalltag mit einem Baby auf dem Weg zum Kleinkind liebevoller, geduldiger und in vieler Hinsicht einfach buchstäblich viel verständnisvoller umzugehen. Das ist es, das Wunschkindbuch. Ein paar Bücher habe ich ähnlich oft empfohlen, aus keinem zitiere ich so oft, wie aus diesem.

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Wenn man schaut, wie lange der letzte Artikel schon wieder her ist und weiß, dass ich nur deshalb bei Instagram so regelmäßig poste, weil ich das vom Bett aus neben dem schlafenden Baby machen kann, dann hat man schon eine ungefähre Vorstellung davon, wie viel Baby und nach wie vor wie wenig Heike es in meinem Alltag gibt. Aber: Es wird besser! Wir hangeln uns hier von Entwicklungsschub zu Entwicklungsschub immer nach dem Motto: #onenightatatime. Und: Ich finde das nicht mehr tragisch. Schade ja, denn ich liebe meinen Blog, aber mein Geduldsfaden hat mittlerweile Schiffstaustärke erreicht, was mein Baby angeht. Zum einen durch Übung und Mentaltraining (dazu ein andern Mal mehr), zum anderen durch Verständnis. Denn Verständnis macht mich empathischer und dadurch geduldiger.

Und da wären wir auch schon. Je mehr ich über Babys kognitive Entwicklung weiß und verstehe, desto verständnisvoller und liebevoller kann ich sein. Dafür lese ich solche Bücher, sie ummanteln meine Geduld mit jeder Erkenntnis ein Stückchen mehr.

Die Entwicklungsschübe bzw. -sprünge hatte ich schon mal in meiner Rezension von „Oje, ich wachse“ erwähnt, ein Buch, das man für meinen Geschmack leider doch eher selektiv lesen muss. In diesem Zusammenhang ist mir immer wieder der Blog vom „Wunschkind“ bzw. deren Autorinnen Denielle Graf und Katja Seide ans Herz gelegt worden. Und diese Empfehlung gebe ich heute dann direkt weiter. Wenn euch also die Entwicklungssprünge interessieren, dann schaut dort auf dem Blog vorbei! Die Thematik ist dort so viel besser aufgearbeitet als im Oje-Buch, viel geduldiger, liebevoller und mit besseren Aufbaustrategien für erschöpfte Eltern. „Oje ich wachse“ gehört zu ihren Quellen, man verspasst also nichts, wenn man direkt zum Wunschkind geht.

Über den Blog hier und den Austausch mit meiner wirklich wundervollen Instagram-Community bin ich immer wieder auch auf das Buch „Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn!“ gestoßen worden. Und so habe ich es gelesen. Beziehungsweise: Ich habe es gehört. Mit dem Lesen ist das im Moment auch noch so eine Sache, ähnlich wie mit dem Schreiben. Ich hatte also die Hörbuchversion, habe diese zweimal direkt hintereinander gehört, da so viele wertvolle Informationen für mich enthalten waren und habe mir schlussendlich die Printversion auch noch zugelegt.

Das Hörbuch empfehle ich für alle, denen es wie mir geht, die nämlich kaum Zeit haben, in ein Buch zu schauen, sehr wohl aber Möglichkeiten haben sich – noch! – via Headset etwas auf die Ohren zu spielen. Das Buch empfehle ich allen anderen. Denn die Informationsdichte ist wie gesagt hoch und es lässt sich wesentlich besser nachschlagen als nachhören. Deshalb habe ich es mir nachgekauft. Es gehört für mich in meine Bestandsbibliothek.

Die kognitive Entwicklung von Kleinkindern

Genau darum geht es. Manchmal glaube ich, mein direktes Umfeld rollt schon innerlich mit den Augen, wenn ich mit dem K-Wort loslege (kognitive Entwicklung…), aber sei es drum: Es ist so, so wichtig im Sinne von unglaublich hilfreich und alltagserleichternd zu wissen und zu begreifen, was Kinder verstehen. Und vor allem auch: Was nicht. Dabei vor allem anderen: Es macht den Umgang mit den Kindern und den eigenen Wunschvorstellungen und Ansprüchen so viel respektvoller und nachsichtiger. Genau dort setzt das Wunschkind an. Im Buch wird sehr schnell deutlich, dass das, was Eltern meinen und das, was das Kind dann versteht, sehr verschieden sein kann.

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14. Juni 2018

Rotebeetebrot

Schnell, einfach, würzig-saftig und auf jeden Fall eine echte Abwechslung, wenn es um belegte Brote geht. Dass dieses hier überbacken ist, macht es nur noch besser.

Ui, ein Rezept! Das ist aber lange her! Jaaaa, hier ist so einiges lange her. Das meiste ist ziemlich genau neun Monate her… Aber: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben und so kommen jetzt wieder viel mehr Heike-Themen, auch wenn Merle Teil dieser Themen bleiben wird.

Also, fangen wir an!

Zutaten

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7. Juni 2018

Wie ist das Leben mit Kind? – 9 Monate altes Baby

„Durchhalten, weitermachen! Das zahlt sich im nächsten halben Jahr alles aus!“
Das hat mir die Kinderärztin bei der U5 mit einem somit knapp 6 Monate altem Baby gesagt, als Raketenmerle ihr freudestrahlend fast vom Arm gesprungen ist und ich erwähnte, dass wir allmählich vom stündlichen Stillen weg kommen. Nun, drei Monate später kann ich schon sagen: Oh ja, wie Recht sie hatte!

Die üblichen Meilensteine

Und natürlich sind sie dennoch für uns hier besonders, auch wenn es eben das ist, was man ja irgenwie von einem Baby erwartet. Da sich die Kinder mit fortschreitendem Alter aber immer stärker voneinander auch in dem unterscheiden, was sie wann mit welchem Elan oder Ruhe erlernen, sind es doch wieder sehr individuelle Meilensteine. Zumal, wenn man die Erwartung aufgibt und dem ganzen mit Vorfreude begegnet. Wirklich, das ist nicht nur ein netter Nachsatz, dieser Perspektivwechsel macht enorm viel aus, macht die Momente, auch die anstrengenden so viel schöner.

Lachen und erste Wortvorstufen

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1. Juni 2018

Instagram Twin Frisuren

Denn es gibt ein paar Fotos, da wäre es doch einfach zu schade, wenn ich sie nicht zeigen würde.

Einmal im Monat ist „Twintime“ mit einigen tollen Rapunzelmädels auf Instagram. Das heißt, wir sprechen uns vorher ab, suchen ein Frisurenthema aus und dann macht sich jede ans Werk. Das machen wir glaube ich schon über zwei Jahre mittlerweile?! Irre! Nicht immer sind alle dabei, aber immer sind es einige von uns.

Ich mag mal meine Frisuren der letzten Monate zeigen und natürlich auf die andern Mädels verlinken.

Gerade in der ersten Babyzeit waren das oft die einzigen „echten“ Frisuren, die ich gemacht habe. Und gerade rückblickend bin ich froh, diese mitgemacht zu haben. Es hat sich gerade in letzter Zeit doch oft so angefühlt, als würde ich total in meiner Mamiwelt versumpfen. Und ganz ehrlich: Aus diesem Restsumpf wollte bzw. will ich so flott wie möglich wieder raus. Ich behaupte, ich bin es schon. War auf jeden Fall kein Wellnessurlaub da im Moor… Also. Schöne Haare. Bitte sehr. Wir gehen rückwärts in der Zeit. 🙂

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25. Mai 2018

Beikost, Breikost, Bonuskost oder: Was isst Babymerle denn?

Fragen über Fragen. Und wenn ich eins allein durch Beobachtung und Austausch bei Mamitreffs, Muddispazierrunden, Rückbildungskursen oder auch natürlich online gemerkt habe, dann das: Der Beikoststart ist so individuell wie die Elternkindpaare. Wollte ich auf alle Fragen im Detail eingehen, würde das hier ein Buch. Selbst für meine Verhältnisse kurzgefasst habe ich hier mal wieder zumindest ein Booklet erstellt. Für heute erzähle ich euch also einfach mal, wie wir das machen, warum und auch, wie ihr bei Bedarf selbst weiter recherchieren könnt, um einen für euch passenden Weg zu finden.

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Beikost oder Bonuskost?

Ich bin ja bekennender Fan von Herbert Renz-Polster und sehe das Thema Babyessen genau so, wie er es in seinem Buch „Kinder verstehen“ beschreibt: Beikost müsste eigentlich Bonuskost heißen. Ein Baby ist lange Zeit in erster Linie noch ein Säugling, Muttermilch ist die perfekte Nahrung für ihn (siehe unten: Gedanken zu Beikost und Stillen). Beikost sollte idealerweise nicht aufs Abstillen abzielen, sondern einfach darauf dem Baby sobald es dafür bereit ist (Stichwort Beikostreifezeichen), weitere Nährstoffquellen zu erschließen. Brei oder Fingerfood wollten wir somit nicht geben, um eine Stillmahlzeit zu ersetzen, sondern um das Stillen zu ergänzen.

Beikostfahrplan oder baby led weaning

Es gibt verschiedene Beikostfahrpläne. Die meisten beginnen damit am Mittag einen Brei zu geben und dadurch „die Mittagsbrust“ zu ersetzen. Wer nach Bedarf stillt, merkt schon, dass das sowieso nicht ganz passt. Einfach weil es nicht DIE Mittagsstillmahlzeit gibt. Weiterlesen

16. Mai 2018

Haare im… oh wir haben schon Mai!

Postpartaler Haarausfall überwunden und schon zweimal Spitzen geschnitten, na, nun wird es aber wirklich Zeit für ein Update!

Tatsächlich. Zuletzt habe ich im Februar zu meinen Haaren gebloggt und froh verkünden können, dass der postpartale Haarausfall überstanden war und ich mich auf einen baldigen Spitzenschnitt freute. Und es kam der März und der April und auch der Mai und ich war so beschäftigt mit wichtigeren Themen, dass ich die Haare hier auf dem Blog einfach mal hinten angestellt habe. Geschnitten habe ich also quasi „heimlich“ nur im realen Leben. 😉

Wichtigere Themen?

Ja. Auf Instagram bin ich ja immer noch mit viel Engagement tagesaktuell unterwegs und wer dort mitliest, weiß nicht nur, dass Babymerle sich grandios entwickelt und nun sogar schon krabbelt, sondern auch und vor allem, Weiterlesen

19. April 2018

Meine gar nicht so geheime Superkraft: Ich bin hochsensibel

Wenn man über ein Thema stolpert und viele kleine Puzzelteile finden wie von Zauberhand endlich ihren Platz und ergeben ein stimmiges Bild, dann hat man diesen unglaublich tollen Aha-Effekt von tiefem „Oh ja, klaaaar!“
Verständnis und Erkenntnis nennt man das korrekterweise. So ging es mir mit dem Thema Hochsensibilität.

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Ich höre ein paar von euch innerlich oder auch tatsächlich etwas genervt oder unwillig stöhnen. Gerade euch mag ich aber direkt abfangen: Genau so ging es mir auch, als ich dem Thema zum ersten Mal begegnet bin. Ich fand es ein bisschen lächerlich. Ein bisschen „Mimimimi, also ich bin hochsensibel, deswegen empfinde ich viel mehr als andere, bitte Rücksicht nehmen, ich habe nämlich jetzt eine Entschuldigung für alles!“

Nun, es mag Menschen geben, hochsensible Menschen, die mit der neu gewonnenen Erkenntnis, dass sie genau das sind, also bedeutend empfindsamer als „andere“, genau so umgehen. Und tatsächlich empfinde ich das auch eher als etwas für auf meiner Seite inneres Augenrollen. Aber für die allermeisten Hochsensiblen ist es wirklich eine Offenbarung, wenn sie zum ersten Mal darüber stolpern, dass es für das, was sie bisher mehr oder weniger bewusst oder unterbewusst schon als ihre besondere Eigenschaft wahrgenommen haben, einen Namen gibt. Und mit dem Namen, also dem Begriff der Hochsensibilität, kommen dann auch viele Erklärungen, Verständnis statt Entschuldigungen und Ausreden. Aus einer vermeintlichen Schwäche wird einfach eine Eigenschaft, die mit beidem daher kommt: Stärken und Schwächen. Und da das wirklich toll für diese Menschen ist, sich plötzlich verstanden zu fühlen und sich selbst vielleicht auch besser zu verstehen, teile ich mit euch meinen eigenen kleinen Weg der Erkenntnis. Er ist vermutlich auch ein bisschen anders als bei den meisten Hochsensiblen… aber dazu gleich mehr, nachdem ich die Begrifflichkeit etwas geklärt habe.

Was ist Hochsensibilität?

Ein HSM (Hochsensibler Mensch) bzw. eine HSP (hyper sensitive person, ich bevorzuge den Begriff HSP) zeichnet sich dadurch aus, dass er oder sie mehr empfindet und wahrnimmt als der berühmte Durchschnittsmensch. Weiterlesen

11. April 2018

Wieder fit nach Schwangerschaft und Geburt

„Da war doch nie ein Baby drin!“ „Du hast aber wirklich Glück mit deiner Figur!“ Doch, war es. Und jein, etwas Glück gehört dazu, aber bei Weitem sehr viel mehr einfach richtige Entscheidungen. Und somit auch einiges an Anstrengung.

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Mit einem neuen Workoutvideo kann ich derzeit (noch? Mal sehen) nicht dienen, aber nichts desto Trotz habe ich auch eine Menge zu sagen zu einem der typischsten Frauenfitnessthemen überhaupt: zum Thema „After Baby Body“.

Nach der Geburt ist Frau post partum. Und zwar ihr Leben lang.

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30. März 2018

Babyfarbtyp: Merle ist ein Sommer

Farbtypen! Oh ich liebe sie so sehr, denn wenn man sie einmal durchschaut hat, und danach die Kleidung auswählt, passt plötzlich alles zusammen und alles ist schmeichelhaft. Ich selbst bin ein Soft Autumn. Und ich habe mich schon schwanger so sehr darauf gefreut, dann herauszufinden, welchen Farbtyp unser Kind wohl haben wird. Es ging einfacher als erwartet!

Farbtypbestimmung ist nach wie vor ein großer Spaß für mich. Eigentlich alle Menschen, die ich kennenlerne, ordne ich im Kopf für mich zu und wenn sie Freude daran haben, dann unterhalten wir uns auch darüber. So oft werde ich dazu mittlerweile um Rat gefragt und ich werde dabei richtig leidenschaftlich. Deshalb musste dieser Artikel jetzt auch sein. Für alle, die sich selbst einordnen mögen – oder eben wie ich heute – ihre Kinder.

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