14. Juni 2018

Rotebeetebrot

Schnell, einfach, würzig-saftig und auf jeden Fall eine echte Abwechslung, wenn es um belegte Brote geht. Dass dieses hier überbacken ist, macht es nur noch besser.

Ui, ein Rezept! Das ist aber lange her! Jaaaa, hier ist so einiges lange her. Das meiste ist ziemlich genau neun Monate her… Aber: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben und so kommen jetzt wieder viel mehr Heike-Themen, auch wenn Merle Teil dieser Themen bleiben wird.

Also, fangen wir an!

Zutaten

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7. Juni 2018

Wie ist das Leben mit Kind? – 9 Monate altes Baby

„Durchhalten, weitermachen! Das zahlt sich im nächsten halben Jahr alles aus!“
Das hat mir die Kinderärztin bei der U5 mit einem somit knapp 6 Monate altem Baby gesagt, als Raketenmerle ihr freudestrahlend fast vom Arm gesprungen ist und ich erwähnte, dass wir allmählich vom stündlichen Stillen weg kommen. Nun, drei Monate später kann ich schon sagen: Oh ja, wie Recht sie hatte!

Die üblichen Meilensteine

Und natürlich sind sie dennoch für uns hier besonders, auch wenn es eben das ist, was man ja irgenwie von einem Baby erwartet. Da sich die Kinder mit fortschreitendem Alter aber immer stärker voneinander auch in dem unterscheiden, was sie wann mit welchem Elan oder Ruhe erlernen, sind es doch wieder sehr individuelle Meilensteine. Zumal, wenn man die Erwartung aufgibt und dem ganzen mit Vorfreude begegnet. Wirklich, das ist nicht nur ein netter Nachsatz, dieser Perspektivwechsel macht enorm viel aus, macht die Momente, auch die anstrengenden so viel schöner.

Lachen und erste Wortvorstufen

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1. Juni 2018

Instagram Twin Frisuren

Denn es gibt ein paar Fotos, da wäre es doch einfach zu schade, wenn ich sie nicht zeigen würde.

Einmal im Monat ist „Twintime“ mit einigen tollen Rapunzelmädels auf Instagram. Das heißt, wir sprechen uns vorher ab, suchen ein Frisurenthema aus und dann macht sich jede ans Werk. Das machen wir glaube ich schon über zwei Jahre mittlerweile?! Irre! Nicht immer sind alle dabei, aber immer sind es einige von uns.

Ich mag mal meine Frisuren der letzten Monate zeigen und natürlich auf die andern Mädels verlinken.

Gerade in der ersten Babyzeit waren das oft die einzigen „echten“ Frisuren, die ich gemacht habe. Und gerade rückblickend bin ich froh, diese mitgemacht zu haben. Es hat sich gerade in letzter Zeit doch oft so angefühlt, als würde ich total in meiner Mamiwelt versumpfen. Und ganz ehrlich: Aus diesem Restsumpf wollte bzw. will ich so flott wie möglich wieder raus. Ich behaupte, ich bin es schon. War auf jeden Fall kein Wellnessurlaub da im Moor… Also. Schöne Haare. Bitte sehr. Wir gehen rückwärts in der Zeit. 🙂

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25. Mai 2018

Beikost, Breikost, Bonuskost oder: Was isst Babymerle denn?

Fragen über Fragen. Und wenn ich eins allein durch Beobachtung und Austausch bei Mamitreffs, Muddispazierrunden, Rückbildungskursen oder auch natürlich online gemerkt habe, dann das: Der Beikoststart ist so individuell wie die Elternkindpaare. Wollte ich auf alle Fragen im Detail eingehen, würde das hier ein Buch. Selbst für meine Verhältnisse kurzgefasst habe ich hier mal wieder zumindest ein Booklet erstellt. Für heute erzähle ich euch also einfach mal, wie wir das machen, warum und auch, wie ihr bei Bedarf selbst weiter recherchieren könnt, um einen für euch passenden Weg zu finden.

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Beikost oder Bonuskost?

Ich bin ja bekennender Fan von Herbert Renz-Polster und sehe das Thema Babyessen genau so, wie er es in seinem Buch „Kinder verstehen“ beschreibt: Beikost müsste eigentlich Bonuskost heißen. Ein Baby ist lange Zeit in erster Linie noch ein Säugling, Muttermilch ist die perfekte Nahrung für ihn (siehe unten: Gedanken zu Beikost und Stillen). Beikost sollte idealerweise nicht aufs Abstillen abzielen, sondern einfach darauf dem Baby sobald es dafür bereit ist (Stichwort Beikostreifezeichen), weitere Nährstoffquellen zu erschließen. Brei oder Fingerfood wollten wir somit nicht geben, um eine Stillmahlzeit zu ersetzen, sondern um das Stillen zu ergänzen.

Beikostfahrplan oder baby led weaning

Es gibt verschiedene Beikostfahrpläne. Die meisten beginnen damit am Mittag einen Brei zu geben und dadurch „die Mittagsbrust“ zu ersetzen. Wer nach Bedarf stillt, merkt schon, dass das sowieso nicht ganz passt. Einfach weil es nicht DIE Mittagsstillmahlzeit gibt. Weiterlesen

16. Mai 2018

Haare im… oh wir haben schon Mai!

Postpartaler Haarausfall überwunden und schon zweimal Spitzen geschnitten, na, nun wird es aber wirklich Zeit für ein Update!

Tatsächlich. Zuletzt habe ich im Februar zu meinen Haaren gebloggt und froh verkünden können, dass der postpartale Haarausfall überstanden war und ich mich auf einen baldigen Spitzenschnitt freute. Und es kam der März und der April und auch der Mai und ich war so beschäftigt mit wichtigeren Themen, dass ich die Haare hier auf dem Blog einfach mal hinten angestellt habe. Geschnitten habe ich also quasi „heimlich“ nur im realen Leben. 😉

Wichtigere Themen?

Ja. Auf Instagram bin ich ja immer noch mit viel Engagement tagesaktuell unterwegs und wer dort mitliest, weiß nicht nur, dass Babymerle sich grandios entwickelt und nun sogar schon krabbelt, sondern auch und vor allem, Weiterlesen

19. April 2018

Meine gar nicht so geheime Superkraft: Ich bin hochsensibel

Wenn man über ein Thema stolpert und viele kleine Puzzelteile finden wie von Zauberhand endlich ihren Platz und ergeben ein stimmiges Bild, dann hat man diesen unglaublich tollen Aha-Effekt von tiefem „Oh ja, klaaaar!“
Verständnis und Erkenntnis nennt man das korrekterweise. So ging es mir mit dem Thema Hochsensibilität.

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Ich höre ein paar von euch innerlich oder auch tatsächlich etwas genervt oder unwillig stöhnen. Gerade euch mag ich aber direkt abfangen: Genau so ging es mir auch, als ich dem Thema zum ersten Mal begegnet bin. Ich fand es ein bisschen lächerlich. Ein bisschen „Mimimimi, also ich bin hochsensibel, deswegen empfinde ich viel mehr als andere, bitte Rücksicht nehmen, ich habe nämlich jetzt eine Entschuldigung für alles!“

Nun, es mag Menschen geben, hochsensible Menschen, die mit der neu gewonnenen Erkenntnis, dass sie genau das sind, also bedeutend empfindsamer als „andere“, genau so umgehen. Und tatsächlich empfinde ich das auch eher als etwas für auf meiner Seite inneres Augenrollen. Aber für die allermeisten Hochsensiblen ist es wirklich eine Offenbarung, wenn sie zum ersten Mal darüber stolpern, dass es für das, was sie bisher mehr oder weniger bewusst oder unterbewusst schon als ihre besondere Eigenschaft wahrgenommen haben, einen Namen gibt. Und mit dem Namen, also dem Begriff der Hochsensibilität, kommen dann auch viele Erklärungen, Verständnis statt Entschuldigungen und Ausreden. Aus einer vermeintlichen Schwäche wird einfach eine Eigenschaft, die mit beidem daher kommt: Stärken und Schwächen. Und da das wirklich toll für diese Menschen ist, sich plötzlich verstanden zu fühlen und sich selbst vielleicht auch besser zu verstehen, teile ich mit euch meinen eigenen kleinen Weg der Erkenntnis. Er ist vermutlich auch ein bisschen anders als bei den meisten Hochsensiblen… aber dazu gleich mehr, nachdem ich die Begrifflichkeit etwas geklärt habe.

Was ist Hochsensibilität?

Ein HSM (Hochsensibler Mensch) bzw. eine HSP (hyper sensitive person, ich bevorzuge den Begriff HSP) zeichnet sich dadurch aus, dass er oder sie mehr empfindet und wahrnimmt als der berühmte Durchschnittsmensch. Weiterlesen

11. April 2018

Wieder fit nach Schwangerschaft und Geburt

„Da war doch nie ein Baby drin!“ „Du hast aber wirklich Glück mit deiner Figur!“ Doch, war es. Und jein, etwas Glück gehört dazu, aber bei Weitem sehr viel mehr einfach richtige Entscheidungen. Und somit auch einiges an Anstrengung.

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Mit einem neuen Workoutvideo kann ich derzeit (noch? Mal sehen) nicht dienen, aber nichts desto Trotz habe ich auch eine Menge zu sagen zu einem der typischsten Frauenfitnessthemen überhaupt: zum Thema „After Baby Body“.

Nach der Geburt ist Frau post partum. Und zwar ihr Leben lang.

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30. März 2018

Babyfarbtyp: Merle ist ein Sommer

Farbtypen! Oh ich liebe sie so sehr, denn wenn man sie einmal durchschaut hat, und danach die Kleidung auswählt, passt plötzlich alles zusammen und alles ist schmeichelhaft. Ich selbst bin ein Soft Autumn. Und ich habe mich schon schwanger so sehr darauf gefreut, dann herauszufinden, welchen Farbtyp unser Kind wohl haben wird. Es ging einfacher als erwartet!

Farbtypbestimmung ist nach wie vor ein großer Spaß für mich. Eigentlich alle Menschen, die ich kennenlerne, ordne ich im Kopf für mich zu und wenn sie Freude daran haben, dann unterhalten wir uns auch darüber. So oft werde ich dazu mittlerweile um Rat gefragt und ich werde dabei richtig leidenschaftlich. Deshalb musste dieser Artikel jetzt auch sein. Für alle, die sich selbst einordnen mögen – oder eben wie ich heute – ihre Kinder.

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17. März 2018

Wie ist das Leben mit Kind? – 6 Monate altes Baby

Der zweite Einblick in „Wie ist es denn nun wirklich?“ im Vergleich zu den Vorstellungen, die ich noch schwanger hatte. Oder auch noch vor ein paar Monaten.

Realität entsteht im Kopf

Das ist wohl die wichtigste Lektion, die ich jetzt nicht nur begriffen habe (das schon länger), sondern auch wirklich lebe. Nichts ist so wichtig wie die Einstellung, mit der ich durch meine Tage und Nächte gehe. Das gilt grundsätzlich, mit Kind aber noch mal mehr. Ich habe den Artikel hier zigmal angefangen, an ganz unterschiedlichen Tagen. Ein euphorischer war dabei, ein niedergeschlagener, einige gute und ein paar weniger Tage. Alle Standpunkte sind wahr und real, aber ich entscheide, was ich teilen will, denn es erschafft meine Realität mit. Gerade in Instagrams polierten Momentaufnahmen wirkt schnell alles schöner als es im Tagesmittel  tatsächlich ist, aber ich halte mir zu Gute, dass meine Texte immer authentisch sind und ich auch bei den Fotos keine Plastikwelt entwerfe, aber doch ja, ich lächle lieber auf Fotos. Bildmaterial zu völlig fertigen Tagen banne ich nicht für die Ewigkeit. Aber ehrlich darf und soll es weiter sein. Ich bin der Typ Mensch, der davon profitiert, wenn er weiß, was auf ihn zukommen kann, auch wenn es dann vielleicht nicht oder doch anders passiert. Deshalb teile ich auch hier das, was mich und euch weiterbringt: Ein Sandwich aus positiven Entwicklungen, realistischen auch härteren Alltagskämpfen und positiven Ausblicken.

Merle ist jetzt ein Babykind

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17. Februar 2018

Heiki goes (fast) pesci vegetarian

Jawohl! Richtig gelesen. Frau Paleofriendly hat das Fleisch vom Speiseplan gestrichen. Wie, wieso und überhaupt? Und auch: Was mache ich denn dann jetzt mit meinem Beikostbaby?

Zunächst einmal: Wieso?

Aus moralischen Gründen. Ich war schon mal aus Überzeugung ein Jahr vegetarisch unterwegs und ich habe mich rund um 2013/2014 auch viel mit Veganismus auseinander gesetzt, um nicht nur einsieitig die Paleosichtweise zu betrachten. Der moralische Ansatz hat für mich, was vegetarisch/veganes Essen angeht, schon immer gewonnen, die Umsetzung hat sich für mich aber schwierig gestaltet. Dazu gleich mehr unter „Wie?“. Dass ich mich nicht für einen vegetarischen Lebensstil entschieden habe, hat immer an mir genagt und ich habe diesen Konflikt gepflegt wegignoriert, denn ich bin im inneren Zwiegespräch einfach nicht vor und nicht zurück gekommen.

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