23. März 2013

Fahrplan

Ausgefallene Haare zählen ist jetzt nicht grad etwas, was man angibt, wenn man gefragt wird, warum man morgens so lange im Bad braucht. Wobei man auch nur dann lange braucht, wenn da wirklich schon was zu zählen ist…
Ich zähle meinen Bürsteninhalt aus, seit dem Eisenmangelhaarausfall 2011. Als es besser wurde nur noch stichprobenartig, das kann man dann auch optisch ganz gut bewerten, wie voll die Bürste ist. Als der androgenetische HA kam wieder täglich, dann wieder stichprobenartig. Zur Zeit wieder täglich. Es schwankt. Und es macht echt keinen Spaß mit immer mal wieder über 100 bis sogar 150 Haaren in der Bürste.
Bisher habe ich im LHN meine HA-Statistik immer so geführt, hier die Screenshots:

Counting your ched hairs is nothing you boast about. But sometimes it can be really useful to keep track of your hair-health. I am counting since my big shed in 2011 and it helped me prevent bigger damage when it came to the androgenetic shed spring/summer 2012 because I noticed the increased shedding very quickly and coul intervene.
At the moment I am counting daily and it is no fun. Somedays it all looks nice,as if it was over, then the other day I shed over 150 hairs.
Here you see my hairloss statistic, screenshoted from the LHN.

Mag schon fast überpenibel erscheinen, hat mir aber sehr geholfen. Hätte ich das nicht gemacht, hätte ich den AGA letztes Jahr nicht so glimpflich abfangen können.

So konnte ich gut nachhalten, wann es sich besserte und wie schnell.
Klar ist es ein Scheißgefühl, wenn die Menge in der Bürste immer mehr wird, umgekehrt aber auch sehr gut, wenn man merkt, es wird weniger. Und wenn man 200 Haare abwirft, dann sieht man 10 mehr oder weniger nicht mehr. Aber es tut gut zu merken, wenn sich eine Abwärtstendenz einstellt.

Was nicht so gut daraus hervorgeht, sind die Verbindungen. Deswegen habe ich nun eine ander Übersicht für mich angelegt.

What you can not conclude so easyly from this statistic are the connenctions between reason and symptom. So I made a new statistic to have everything at first glance:

Ja, schwer zu lesen, aber ich hab das Bild extra kleiner gemacht, damit ich es euch hier überhaupt zeigen kann.
Kalenderwoche / einzelne Tage / durchschnittlicher Haarverlust in der Woche / Notizen / Verbindungen.
Das wichtigste erkennt ihr: meine grüne Statistik wird langsam rot. Und das fällt zusammen mit etlichen Ereigenissen jeweils 12 Wochen vorher.
Ich werde das fortführen.

Immer zwölf Wochen zurück zur Ursachenfindung bzw. zwölf Wochen vor bis zu merklichen Auswirkung (erste Auswirkugnen sind meist schon hac 6 Wochen spürbar, das volle Ergebnis aber erst nach besagten 3 Monaten).

Jetzt sehe ich erst mal richtig, was sich da so alles ballt. Ein paar Wochen muss ich noch durchhalten, dann sollte es aufhören. Gestern war ich zeitweilig dann doch etwas panisch… Trotzdem war es gut meine Blutwerte checken zu lassen. Mein Ferritinwert ist noch gut, aber im Vergleich zu vor drei Monaten massiv abgesackt. Eisenmangel ist ne Bitch.

Always go 12 weeks back for the reasons respectively go 12 weeks forward to see, when you will get the consequences. Most times you get first results even earlier: after about 6 weeks. But you have to wait the whole 12 weeks for a final statement about what happend. 

I felt somehow relieved when I made this. You see how many causes for my momentary shed there are? A lot! And in a few weeks it should be over. Hopefully! Yesterday I was slightly in panic…
Nevertheless it was good to get my blood checked. My iron is already down again. Still okay, but it declined a lot in the last three month. Irondeficiancy is a bitch!

22. März 2013

Natürliche Schönheit von innen

Das war doch mal ein Werbeclaim, von… ja von was denn noch mal? Ich habe es vergessen.

Süßkartoffel / Maniok / Champignons / Butternutkürbis / Gemüsezwiebeln / Äpfel / Möhren / Kochbananen / normale Banane / Honigmelone / Mangos / Avocados
Ein Teil dessen, was in meiner Küche so rumliegt. Die Menge auf dem Bild reicht für uns zwei personen etwa für 2 Tage. Wobei ich davon den Großteil esse.

Du bist, was du isst
Dieses Thema ist mir sehr wichtig und sollte es auch für euch sein, wenn ihr wirklich schönes Haar haben wollt. Insbesondere gilt es für Personen wie mich, die schon mit Haarausfall zu kämpfen haben, aber jeder Mensch sollte sich mit seiner Ernährung und Lebensweise auseinandersetzen.
Wenn die Motivation dafür Schönheit oder in diesem Fall langes Haar ist, ist das genauso recht und billig, wie der Wunsch nach langem Leben oder einem Beitrag zu einer besseren Welt.

Zur Haarmotivation:
Haare sind ein Luxus. Sie sind Schmuck, der Körper braucht sie vergleichbar wenig bis fast gar nicht. Deswegen wird am Haar als erstes gespart, wenn irgendwo ein Mangel auftaucht. Also müssen wir unseren Körper ausreichend mit Nährstoffen versorgen.
Und damit kommen wir zum ersten wichtigen Punkt:
Ausreichend ist nicht gleich optimal!
Ausreichend ist schulisch eine 4,0. Damit geht es grad so noch. Wollt ihr geht-grad-so-noch-Haare oder wollt ihr wunderschöne 1er Haare? Deshalb: wenn ihr euch trotz Junkfood und schlechtem Lebenswandel noch gut fühlt, dann heißt das lange nicht, dass es euch gut geht. Es heißt, dass eure Gewohnheiten noch keine 5 verdienen, aber wie knapp sie dran vorbei geschrammt sind, das wisst ihr nicht.

Was also grundsätzlich für euren Körper gut ist, das ist auch gut für eure Haare. Egal welche Ernährungsweise (ich meine keine Diäten zum Abnehmen, ich meine grundsätzliche Essgewohnheiten und Prinzipien) man aus welchen Gründen auch immer bevorzugt: Vegan, Vegetarisch, Vollwertkost, Rohkost, Bio, Paleo, Glyx…

…beinahe alle Diäten lassen sich auf ein paar Grundregeln zusammenfassen:
* trinke ausreichend. Wasser!
* iss frisch. Sowohl frisch im Sinne von nicht lang gelagert, als auch im Sinne von frisch zubereitet
* iss abwechslungsreich: dann ist es unwahrscheinlicher einen Mangel zu entwickeln
* bevorzuge regionale Lebensmittel: sie werden reifer geerntet. Die CO2-Bilanz ist ein netter Nebeneffekt
* iss saisonal. Erdbeeren im Winter haben eine weiter Reise hinter sich und sind definitiv nicht wirklich reif geerntet worden.
* keine Crashdiäten
* meide Industriezucker. Leere Kalorien sind da fast noch das geringste Übel
* meide Weißmehlprodukte. Siehe Industriezucker
* meide chemische Lebensmittelzusatzstoffe
* meide Fertiggerichte (siehe die vorangegangenen drei Punkte)
* kein Alkohol!
* die Dosis macht das Gift

Ich halte mich auch nicht immer an alle Regeln, aber ich passe mich daran an. Bananen esse ich trotzdem, auch wenn sie nun wirklich alles andere als regional sind.
Für Haare besonders interessant ist eine ausreichende Versorgung mit Eisen, den B-Viatminen, Zink und anderen Spurenelementen, außerdem eine gute Aminosäureversorgung, also gute Eiweiße.
Was für euch besonders gut ist, könnt ihr recht leicht an eurer Haut ablesen, sie reagiert schneller auf Umstellungen als Haare. Bei Haaren kann es Monate dauern, bis ihr eine Veränderung zum Positiven oder zum Negativen feststellt.

Und immer dran denken: Essen ist nicht nur dafür da euch mit allem lebensnotwenidgem zu versorgen. Es ist ebenso Genuss und Geselligkeit. Wenn ihr euch durch eure Diät dauerhaft (eine Umstellung ist am Anfang nie leicht) gestresst fühlt, dann läuft etwas flasch. Eine gute Diät wird euch mehr Lebensqualität geben, nicht weniger.

Your are what you eat
This is a highly important subject, not only for growing hair but in general. 
If you want beautiful healthy hair, you have to nurish your body with everthing it needs. Remember: hair is something of the lowest importance for your body. If you are lacking something your body will stop the supply of your hair at first. 
And here we come to a very important point:
Sufficiant is not optimal!
Sufficiant in school means that you just managed not to fail but it does not mean, that you were good. That’s the same with nutrition. If you still feel at ease with junkfood and bad habits, that does not mean, that everthing is super. It means, that you body manages not to fail. How far away from failure you are, that is something you do not know.

Almost every diet (and I mean the way you are eating in general, not specifically a diet to reduce weight) is based on some fundamental rules:
* drink al lot! And I mean water!
* eat fresh. Fresh as fresh prepared and fresh as not old, long stored food
* eat varied. The risk of a deficiancy can be reduced by that
* eat regional. The food is fresher and as a sideeffect it is better for the environment, concerning CO2
* eat seasonal. So the food is ripe and fresh
* no chrashdiets!
* avoid industrial sugar. Empty calories are the smalles part of the problem
* avoid white wheat
* avoid chemical additives in your food

* avoid fastfood, junkfood and instantmeals
* no alcohol
* the dose makes the poison

I don’t follow every rule strictly. For example I love my bananas, even though they are in no case regional.
For your hair it is of high importance to be well supplied with iron, zinc, B-vitamins and other trace elements. Also have a look at your protein intake.

Hair replies very slowly to changes, but if you watch your skin it will give you hints, what is better for you.

And always remember: eating is more than supplying your body with what it needs. It is delight and  social activity too. If you feel stressed with your diet, something went wrong. A good diet will give you a higher lifequality not a lower.

21. März 2013

Haartypen

Ein weiteres absolutes Basicthema.
Den eigenen Haartyp zu kennen macht Sinn, denn um es mal ganz vereinfacht zu sagen: dünnes Haar hat andere Ansprüche als dickes, glattes Haar verhält sich anders als welliges, feines Haar ist empfindlicher als eher grobes Haar.
Kennt man seinen eigenen Hartyp, ist es viel leichter zu suchen, welche Pflege zu einem passen könnte. Nicht umsonst haben so gut wie alle online-Züchter ihren Haartyp in der Signatur. Meiner ist 1bF7,5 oder 1bii

Wofür stehen diese Codes?
Das einfachste zuerst:

Die Dicke des einzelnen Haares
F – fein
Das Haar ist sehr fein, wirkt einzeln fast durchsichtig und ist auch auf kontrastreichen Untergründen nur sehr schwer zu sehen. Rollt man es zwischen den Fingern, ist es kaum zu spüren und wenn doch, dann wie ein sehr feiner Seidenfaden. Feines Haar fühlt sich insgesamt meist sehr seidig bis sogar wattig an.

M – medium
Mitteldickes Haar. Fühlt sich gerollt zwischen den Fingern wie ein sehr feiner Baumwollfaden an, dabei nicht grob oder rau.

C – coarse
Grobes, dickes Haar. Das einzelne Haar ist gut sichtbar auch auf kontrastarmen Untergründen. Zwischen den Fingern gerollt gibt es Widerstand, es kann etwas Drahtiges haben. Man kann das Rollen unter Umständen sogar hören.

Das Gesamtvolumen
Die Zahl am Ende des Codes gibt den Pferdeschwanzzopfumfang an. Das ist genauer als das verbreitete Fia-Sytem, dass das Gesamtvolumen in drei Kategorien unterteilt.

i – dünn
Zopfumfang kleiner als 5cm

ii – mittel
Zopfumfang zwischen 5 und 10cm. Der durchschnittliche europäische oder doch zumindest deutsche Zopfumfang liegt bei etwa 7cm (das ist eine LHN-Statistik).

iii – dick
Zopfumfang größer als 10cm

Wie ungenau die i-Angaben sind, darauf gehe ich in einem eigenen Post noch mal ein.


Die Haarstruktur
Hier geht es von glatt über wellig bis gelockt und gar kraus.
1 – glatt, gerade
2 – wellig, S- förmig
3 – lockig, Spiralen
4 – kraus, in der Regel Afrohaar
Die Additionen a, b und c geben die Abstufungen an.

Um die Haarstruktur zu bestimmen, ist es wichtig, das Haar natürlich fallen zu lassen. Das heißt: ungestylt,  frisch gewaschen, aber ohne Conditioner. Am besten wascht ihr im Stehen unter der Dusche. Wenn ihr über Kopf wascht, verfälscht das in Richtung mehr Wellen, weil die Hare krumm trocknen. Beim Trocknen: nicht kämmen, nicht entwirren. Ich für meinen Teil würde sagen: aufschütteln ist okay, aber manche meinen, auch das würde schon verfälschen. Wen Haare aber knotig trocknen hat das doch auch nichts mehr mit natürlicher Struktur zu tun, oder? Also: es geht einfach darum, dass ihr weder Wellen einknetet, noch auskämmt.
Der Haartyp, der sich dann zeigt, kann sich bis zu zwei Grade von dem unterscheiden, was ihr gewohnt seid zu sehen, wenn ihr stylt. 
Ein anderer guter Indikator, ob ihr richtig mit eurer Einschätzung liegt, ist in welche Struktur eure Haare zurück wollen, wenn ihr sie verändert habt. Bei mir hängen sich z.B. Flechtwellen und Duttknicke wieder aus. Bei Menschen mit mehr Wellen oder Locken kann etwas feuchtere Umgebungsluft reichen, um die ausgekämmten Wellen wieder sichtbar zu machen.
Wenn man etwas unsicher ist, ob man nun 2a oder 2b hat, ist nicht weiter tragisch. Man hat die Richtung und das reicht aus, um zu wissen, wie sich die Haare verhalten und wie man am besten mit ihnen umgehen kann.

1a / 1b / 1c

1a
Schnurgerades, absolut glattes Haar ohne jegliche Bewegung. 1a-Haar sieht sehr oft dünner aus, als es vom Zopfumfang her eigentlich ist.

1b
Glattes Haar, das aber einen gewissen Stand hat, es wirkt volumiger als 1a und hat manchmal einen leichten Drall in den Spitzen.

1c
Immer noch mehr glatt als wellig, aber mit ein oder zwei großen, gestrecketen Wellen, vielleicht auch mit etwas mehr Bewegung bei Nacken- oder Schläfenhaaren.

 2a / 2b / 2c

2a
Nicht mehr glatt, sondern leicht wellig. Die Wellen sind locker und gestreckt. Ähnlich zu schon etwas ausgehangenen Duttwellen.

2b
Die Wellen sind enger und vergleichbar zu Flechtwellen. Spätestens jetzt liegt eine Kante nicht mehr gerade, sondern ist immer etwas zipfelig.

2c
Deutliche Wellen, in der sich schon mal eine Locke verstecken kann. Solches Haar wirkt deutlich volumiger als glattes, auch mit weniger Zopfumfang.

 3a / 3b / 3c

3a
Große spiralige Locken.

3b
Engere Spirallocken.

3c
Enge Korkenzieherlocken.
Im 3er-Bereich ist das Shrinkage enorm: das heißt die gelockte Länge kann wesentlich kürzer sein als die langgezogene Länge. Gerade bei sehr langem Haar ist darauf zu achten, dass das Eigengewicht der Haare, am Kopf für eine glattere Struktur sorgen kann und sich nur der letzte Abschnitt wirklich kringelt.

4a
Extrem enge Korkenzieherlocken.

4b
Krauses Haar, das sich nicht mehr zu Locken definieren lässt. Extrem volumig, filzige Optik. Man bezeichnet diesen Haartyp auch als kinky.

Die Ethnie
Das glatteste Haar findet man bei Asiaten, oft in Kombination mit C-Haar, dass dadurch bei kurzen Schnitten einen beachtlichen Drall entwickelt, sodass selbst fingerlanges Haar ohne Styling noch abstehen kann wie ein Mecki. Wer sich schon mal mit Extensions beschäftigt hat, weiß, dass asiatisches und vor allem chinesisches Echthaar viel starrer und gröber ist europäisches Haar. Die Haarfarben beschränken sich auf den dunklen Bereich zwischen Blauschwarz und allenfalls Schokobraun.
(Ich weiß, Russland gehört auch zu Asien, aber das hilft hier nicht, um nach Ethnie zu sortieren. So gesehen ist Ruslland für mich Osteuropa.)

Europäer haben in der Regel sowohl feineres, als auch welligeres Haar als Asiaten. Dennoch sind auch hier die meisten Haare eher glatt bis nur mäßig wellig. Ausgeprägte Locken sind selten. Je südlicher der Menschentyp, desto dicker sowohl das einzelne Haar als auch das Gesamtvolumen und die Wahrscheinlichkeit von Locken. Südeuropär, Araber und Nordafrikaner ähneln sich sehr vom Haartyp. Je weiter man sich in Europa nach Norden bewegt, desto feiner wird das Durschschnittshaar der Bevölkerung und desto höher wird die Wahrscheinlichkeit von sehr hellem oder auch rotem Haar. Europäische Haarfarben sind grundsätzlich  stark durchmischt. Die häufigsten Farbtöne findet man im Bereich rund um Dunkelblond und Hellbraun, je südlicher man kommt, desto dunkler wird der Durchschnittsschopf.
Europäer haben im internationeln Vergleich die kürzesten Haare – freiwillig! Denkt nicht, dass eure Haargene schlechter wären, weil man hier so wenige sehr lange Haare sieht. Vergleicht mal mit Osteuropa oder Russland, wo die Tradition bei Frauen stärker ausgeprägt ist Haare lang zu tragen. Da gibt es wunderschöne Mähnen. Die gäbe es hier auch bei anderer Mentalität.

Afrikanisches Haar ist wie das der Asiaten nur im dunklen Bereich naturfarbig: Dunkelbraun bis Blauschwarz. Hellere Brauntöne sind möglich bei stark von der Sonne beanspruchtem Haar und können einen warmen Zimtton bekommen, sind aber immer noch dunkel. Afrohaar ist mit Abstand das lockigste. Die 4er Struktur ist auf diese Ethnie beschränkt. Durch die starken Locken ist echtes langes Haar in dieser Bevölkerungsgruppe extrem selten. Das Haar mag zwar langgezogen bis zum Po geben, kringelt sich aber hoch bis auf APL. Pflege und Handling von afrikanischem Haar ist nicht mit anderen Haartypen vergleichbar. Das Haar sieht robust aus, ist aber in der Regel sehr pflegehungrig. Mit einer Bürste darf man solchem Haar nicht zu Leibe rücken.

Indisches Haar. Klar, auch dieses Haar ist asiatisch. Dennoch bekommt es von mir einen Sonderpunkt. Europäer haben im internationalen Vergleich extrem kurzes Haar (wie gesagt freiwillig), Inder dagegen sehr langes. Überpolange Zöpfe sind kein Klischee. Die Haarfarben beschränken sich auch hier typischerweise auf den Schwarz- und Braunbereich. Echte Locken sind selten, ebenso wie sehr glattes Haar. Die meisten Schöpfe liegen im 2er Bereich. Indisches Haar ist nicht so grob, wie zum Beispiel chinesisches. Somit ist indisches Haar besser für Extensions geeignet, da es der europäischen Struktur näher kommt und meist nur eine Farbanpassung erforderlich ist.
Was ich aus eigenen Beobachtungen nicht bestätigen kann, ist, dass Inder so enorm dickes Haar hätten. Durschschnttlich gesehen sicherlich dicker als europäisches Haar, aber die meisten Schöpfe sind durchschnittlich bis leicht überdurchschnittlich. Einzig, sie werden öfter lang getragen und auch oft sehr lang. Mir fällt nicht eine Inderin ein, die ich hier mit Haaren kürzer als APL gesehen hätte. Dass langes Haar dort also so verbreitet ist, hat nicht nur etwas mit guten Genen zu tun. Vielmehr hängt es damit zusammen, dass Inderinnen ihre Haare nicht kurz schneiden, eigentlich ganz einfach, oder? Ebenso wie es extrem selten ist eine Inderinn mit chemisch gefärbtem Haar zu sehen, geölte Zöpfe dagegen gibt es oft. Ihre Kultur ist also von vorn herein freundlicher zu langem Haar als die europäische Mentalität.

Amerikanisches Haar. Gibt es an sich nicht als Kategorie. Die Bevölkerung ist zu stark durchmischt, um darüber eine Aussage treffen zu können. Das war ja bei den Europäern schon schwer und musste mit Nord-Süd-Gefälle aufgesplittet werden. Durch die starke Durchmischung ist der durchschnittliche amerikansiche Zopf dicker als der durchschnittliche europäische Zopf. Einfach weil die Dichte an afrikanischem Haar, asiatischem und auch Latino-Haar (was in etwa den Südeuropäern entspricht) wesentlich höher im Vergleich zur kaukasischen Bevölkerung ist, als in Europa. Vergleicht man die, die sich in der LHC als dünnhaarig empfinden mit denen, die sich im LHN als dünnhaarig bezeichnen, liegen dort Welten dazwischen. Für Europär ist ein ZU von 7cm stabiler, guter Durchschnitt. In der LHC gehört man damit zu denen mit dünnem Haar, die sich darüber auch gern beklagen. Selbst 8 oder 9cm ZU werden als nicht ausreichend wahrgenommen. Dieses Phänomen gibt es im LHN auch (Haar ist nie lang genug und nie dick genug…), aber anders ausgeprägt. Die Züchter wissen hier in der Regel, dass sie mit 8-9cm ZU auf hohem Niveau jammern.

Auch für (bzw. gegen) dieses Jammern auf hohem Niveau ist eine Einordnung des eigenen Haares nicht verkehrt. Weil es nichts nützt sich als Latina schwedenblondes Haar zu wünschen. Weil es nur unglücklich macht, mit leicht unterdurchschnittlichem 1a-Haar auf das Volumen von Lockenköpfen mit bald armdicken Zöpfen zu schielen.
Nicht jeder Haartyp kann sehr lang werden, das zu behaupten wäre Augenwischerei.
Aber aus jedem Haartyp lässt sich das Optimum heraus holen. Wenn man eben beachtet, was für den eigenen Haartyp am passendsten ist, sowohl was Pflege und Handling, als auch die Frisur an sich angeht. Und damit ist kein „pfiffiger“ Kurzhaarschnitt gemeint – wenngleich der auch nicht ausgeschlossen ist, wenn man ihn mag. Langhaarzüchter neigen dazu, zu meinen, alle Kurzhaarschnitte wären nur da, um sie zu quälen, und ihr inneres Langhaar (wer versteht die Anspielung auf einen aktuellen Bestseller? 😉 )zu unterdrücken. Überspitzt gesagt. Zumindest entsteht manchmal der Eindruck, wenn man ein bisschen zu lang im Forum unterwegs war.
Niemand sollte unglücklich sein, weil er einen Haartyp bekommen hat, der „schlechter“ ist als ein anderer.
Wie gesagt, ich weiß, dass sich das gerade beim Wunsch nach langem oder sehr langem Haar relativiert. Eine gewisse Grundicke ist da definitiv von Vorteil.
Manche Haare brauchen eben mehr Aufmerksamkeit als andere, damit es klappt. Das ist so wie mit der Figur: manche müssen mehr auf ihre Ernährung und auf Sport achten als andere, aber es gibt eigentlich immer die Möglichkeit zu optimieren. Die Gene schaffen kein fixes Bild. Sie geben lediglich den Rahmen vor.

Ouf. 
Everytime I write down a post as long as this one, I think about using google-translator… but we all know that this… would be… let’s say „funny“…
So let’s have a go!
Today we talk about hairtyping.
If you know your type, it is much easier to look for fitting haircare and styles – and it is easier to look for haitrtwins to compare and to ask for advice.  When it comes to growing your hair online you will find a certain code, often in the signature of other longhairs. My code for example is 1bF7,5 or 1bFii. Why I prefer the numbers will be the topic of another post.

Easiest first.
The thickness of the single hairs.
F means fine hair, like silk, very soft and almost invisible even on contrasting surfaces.
M is for medium. Like smooth cotton.
C stands vor coarse. You might even hear your hair, when you roll it between your fingers. It feels coarse and maybe a bit like thin wire.

Overall thickness/ponytailcircumference
i is for thin hair. Circumference under 5cm.
ii is for the medium categorie. 5 to 10cm circumference.
iii means thick ponytail. Circumference over 10cm

Hairstructure
1 straight
2 wavy
3 curly
4 tightly curly or kinky (afro)
The addition a, b and c define how straight, wavy or curly the hair is.

1a – Stickstraight.
1b – Straight but with more volume.
1c – Mainly straight but with a slight movement.
2a – Long, soft wave, like a bit older bunwaves.
2b – Defined waves, that may look very similar to braidwaves.
2c – Smaller waves maybe with a curl here and there.
3a – Big curls, spiral form.
3b – Tighter curls.
3c – Very small spirals.
4a – Here we are at the afro-hair. Very tight, small spirals.
4b – That is also called kinky hair. Often looks a bit like felt or cotton balls.

Ethnic hair
Asian hair: the straightest hair, often C-hair. Only dark colours from blueish black to dark brown. Lighter shades are very rare, as well as curls. (I know Russia is part of Asia too, but that is not what I mean to distinguish between the ethnic hairtypes. In this case Russia is more like eastern Europe to me.)

European hair: The finest hair and in the same way the thinnest. Also the lightest. The more up to the north the more natural blonds and redheads there are. The deeper the south, the darker, thicker und wavier becomes the hair. Most common haircolours are around darkblond and light brown. Europeans wear the shortest hair, when it comes to international comparison. But most do it voluntaryly, don’t forget that. Being European does not mean you hairgenes are weaker than others. Just compare to the Russians who have a stronger tradition of wearing women’s hear long. They have gorgeous manes there!

African hair: The curliest. Only dark colours from black to brown, maybe with a touch of cinnamon on very weatherd hairtips. Haircare and style is completely different to all other hairtypes.

Indian hair: Of cousre, they are Asian too, but nevertheless I want to note them seperately. As the other Asians their hair is black or brown. Indian hair is finer and wavier than for example Chinese hair. That is why this hair is preferred for extensions. It is closer to the European (and American) heads, who buy these tresses. It is a myth that Indians have that much better hair, than we have. Of course, their hair is a bit thicker on average, but it is mostly their culture and their habits which help them grow these very long braids. They simply don’t cut it. Have you ever seen an Indian woman with short hair? If so, it must have been one or maybe two, not more. Even when there grow old, they keep their length. The shortest I ever saw was APL. In addition to that, most Indians do not dye or bleach their hair. If they use colour, they use henna. And oiling their braids is a routine. So the circumstances for Indian hair are much better than they are for European hair where dying is as normal as using lipstick.

Amercian hair: Does not exist as a categorie. The population is too mixed. But that is why their average ponytailcirumference is higher than the European. As I read on LHC I wonderd about those girls with stable ii-manes about 7, 8 or even 9cm ponytailcircumference who complained about their thin hair. Compared to the „thinnies“ an the German LHN, who are at the range of 5 to 6,5cm ponytailcircumference, that looked like  fishing for compliments to me. 7cm are  good average in Europe (at least in Germany as this is a LHN-statistic), with 9cm your hair is really thick. But of course you compare to your sourroundings und of course hair is never long enough and never thick enough. That’s the same here and on LHC.

So now you know your hairtype. I know there are some who will mourn: My hair is too thin, it is too curly, too straight, too coarse, too fine… Yes, there are hairtypes which are easier to grow, than others. With locks you will have to wait longer for visibly more length, because of the shrinkage. With superfine hair, you will have to be more careful with the handling, than with medium or coarse hair. And with a thin ponytail it will be much more difficult to reach longer lengths from waist or so downwards.
But remeber: your genes do not define the exact look of your hair. No, it just gives you a range. With the best care and handling there is always something to improve. Not everybody can reach every length, but almost everybody can have beautyful hair. I say „almost“ because I cannot talk for everybody. I won’t give a promise I can’t keep.
Before it comes to long hair, it comes to healthy hair. And look around you: if you manage to have healthy hair, you are far better than most others. 

Translation done! 🙂

20. März 2013

60th Street

LWB, 5″ 60th Street, Raspberrytwist, Annie

Wenn’s mal wieder schneller gehen muss, dann hilft ein Standarddutt und eine gut sitzende Forke (oder eine Ficcare). Das ist meine einzige 60th Street, ich hatte auch schon andere, aber diese ist einfach mein unangefochtener Liebling. Und ich habe ja sehr viel Glück mit der Färbung des Dymondwoods: schön satt und dunkel. Raspberrytwist fällt leider sehr oft flau und gräulich aus. Die Forken von 60th Street sind sehr leicht, sehr glatt und dennoch stabil.

If you are in a hurry, you need an everydaybun and a well fitting hairfork (or a ficcare). Here you see my 60th street, the only fork I posses of that manufacturer. I had others, but this one is my one and only favourite. And I am pretty lucky with the dymondwood: often raspberrytwist turns out dull and greyish, but this one really looks like berries. 🙂 These forks are very light and smooth but also stable.

Tapestry, Desert Camo, Raspberrytwist (all 5″) and Field&Stream (4″)

Ein paar mal haben die Farben nicht gepasst, ein paar mal die Größen. Die Field&Stream war wunderschön, ich habe sie aber kaum getragen und mittlerweile wäre sie mir wohl auch zu kurz. So blieb die Raspberrytwist-Forke. Ich bevorzuge auch ganz klar 5″ und vier Zinken.

Sometimes the colours were not fitting, sometimes the sizes. The Field&Stream was really beautyful, but too short now. I prefer 5″ and four prongs.

19. März 2013

Die Parodie der bunten Leiche

Ein netter Nebeneffekt meines Studiums ist, dass ich Menschen kenne, die ebenfalls kreativ sind und das Schöne lieben. Und dass man auf diesem Wege manchmal an Fotos kommt, für die andere eine Menge Kohle hinlegen müssten.
Letztes Jahr habe ich für meine Freundin Beke (sie wurde hier schon ab und an erwähnt als Beraterin in Layoutfragen) für einen Kurs gemodelt, in dem es um ein fiktives Modelabel ging: Scum&Pearls.

Hier zwei Auszüge aus dem Lookbook.

Haare sind hier zwar nur Nebensache, aber schöne Fotos gucken wir ja immer gerne an, oder? Ich liebe das Licht! Viel zu viel, mag mancher schreien, aber genau davon leben die Fotos. Und dass ich persönlich dann natürlich finde, dass die Haare zu dünn sind, das interessiert ja auch keinen. Gerade das letzte Bild hat sowas Ätherisches, da passt überhaupt keine blickdichte Mähne zu.

Mehr davon, die Auflösung meines Titels und Einblicke in Bekes weitere Arbeiten findet ihr auf bekerodewald.de, speziell in der Kategorie Fotografie. Ich persönlich  lege euch außerdem noch den Punkt Portfolio ans Herz, weil ich ihre Skizzenbücher einfach liebe.
Die Seite ist noch ganz neu und wird gerade mit Inhalten gefüttert. Und ist das Logo nicht genial?

A nice sideffect of my studies is the fact, that I know other creative people who live for beauty. Last year I got the chance to model for my friend Beke (I have already mentioned her here, concerning quastions of layout), who had a class of conceptionating a fictive fashion label: Scum&Pearls.
Here are two shots of the lookbook. 
More of here work and the answer why I have titled this post like that on bekerodewald.de especially in the categorie „Fotografie“
And my personal advice: check out her scrapbook! You find it at „Portfolio“.
Hair isn’t in the center of interest here, but we all like beautyful photos, don’t we? 🙂

18. März 2013

Who’s your Daddy?!

Mensch, was bin ich stolz!
Jetzt habe ich drei Stunden hier am Layout rumgefummelt, Schriften gesucht und installiert, augetauscht und neu gebaut, mein Farbkonzept überarbeitet und es sogar auf die Reihe bekommen einenn RSS-Feed-Button zu installieren, der nicht aussieht wie der letzte Mist. Und da ich jetzt weiß, wie das geht, kann ich das bei Bedarf dann auch schneller wieder austauschen.
Was mich ja noch stört ist dieser hässliche Kasten von google friend connect mit dieser 90er-Jahre Schaltfläche oben dran.  Sobal ich mehr Leser habe verschiebe ich das im Layout nach unten, als Footer. Jetzt mit so wenigen Lesern sieht das aber lächerlich aus und macht es nur noch schlimmer. Deswegen bleibt es jetzt da. soll ja angeblich sowieso bald abgeschafft werden. Aber das wird schon seit bald einem Jahr geunkt.

New font: Mission Script. Harbell was free for personal use only. This blog is personal, but as I am a graphic designer, I could get in trouble using it here, so I replaced it.

Fitting signatureimage for forums.

Favicon. You should see it in your browser right in front of my blogadress.
Maybe I will see it too, when I close and start firefox again.

Die Schrift des Headers ist neu, außerdem gibt es jetzt ein Favicon (was aber bei mir irgendwie nicht angezeigt wird, obwohl es difinitiv da ist). Dazu passend habe ich mir eine Forensignatur gebaut. Der Blog ist so noch nicht fertig, aber sehr viel besser. Haselnussbnlond und Petrol geht einfach echt gut zusammen, wissen wir spätestens seit dem LHN-Treffen am Samstag. Und es ist nicht so blass und altbacken wie vorher. Musste man mich aber auch erst drauf stoßen.
Besten Dank an Beke und Louisa!

Oh my dear, I am so proud!
In the last three hours I managed to improve my layout (thanks to Beke and Louisa): new colourconcept with teal as second colour, new font for header and favicon (yes, there is also a favicon) and I also made a forums‘ signature. And I have a (better) fitting RSS feed button now. 🙂 Once understood it is no magic, but pretty easy. The blog is far from perfect but looks much better now.
I still really dislike the ugly google friend connect button, so 90ies… As soon as there are more follower I will move it to the bottum of the page as a footer. But with onyl few followers that looks a bit to nicely. Maybe GFC will be closed before that, as the rumors go for about a year now. We will see. For the moment the button will stay where it is.

Fishtailvariation / Hybrid-Zopf / alternativer 5er

Manchmal bedarf es einer gewissen Inspiration, um eine Frisur mal wieder auszuprobieren. Diesen Zopf kenne ich schon länger aus dem Langhaarnetzwerkt als „Hybrid-Zopf“, da er optisch ein Mittelding zwischen Engländer und Fischgräte darstellt, an sich aber ein fünfsträngiger Zopf ist.

Half-up Engländer wird ab Nacken mit dem Resthaar zu einem 5er-Zopf kombiniert.

Den letztlichen Impuls das auch mal auszuprobieren, habe ich von Lady Igor bekommen, sie hat auch eine Videoanleitung dazu gepostet. Mit fünf Engländern lässt sich das Flechtschema leichter üben, allerdings sollte man dafür schon eine gewisse Haardicke mitbringen. Wenn ich mir fünf Engländer flechte, habe ich fünf Rastas am Kopf und bin über eine Stunde mit der kompletten Frisur beschäftigt (geschätzt). Davon ab, dass das auch nicht gar so schick sondern eher nach Häkelgürtel aussehen würde. Aber vielleicht probiere ich es trotzdem mal aus…

Sometimes you need a certain inspiration to finally try a hairstyle you already know for a long time. In my case it was Lady Igor who gave me the last shove to try this braid. She also made a videotutorial for this, so have a look! In this video she uses five normal English braids, something that makes it easier to seperate the strands, but also something which does not work for me and my hair, that is that much thinner than hers. If I braid five English braids I would end up with five rastas, spending about an hour only for braiding. And I guess it won’t look too good… rather like a crocheted belt than a braid. But maybe I will try this sometimes in the future…

Das ist ein dünner Zopf, ja. Für meine Verhältnisse ist der aber schon ganz ansehnlich.
That’s a thin braid, right, but for me it is already a bigger one.

Mein Neuwuchs hat etwa Schulterlänge ereicht. Aber der wirklich dicke Blobb hängt noch wensentlich weiter oben, näher am Kopf, sodas man ihn bei tiefen Zöpfen noch kaum sieht. Bei hohen Zöpfen und Pferdeschwänzen aber schon.
My regrowth hit shoulderlength I would say. But the really thick blobb is still too close to my head to show up in a low braid. But it is already clearly visible in higher braids or ponytails. 🙂

Flechtschema / Braidingscheme:
links drüber-drüber / left over-over
rechts drüber-drüber / right over-over

Immer den äußeren Strang über die zwei nächsten legen. Also wie beim Engländer: immer in die Mitte flechten, nur dass ihr zwei Stränge überspringt und nicht nur einen.
Nach zwei, drei Flechtrunden sind die Stränge auch schön separiert, sodass ihr nicht mehr durcheinander kommt.
Schwierigkeitsgrad ist aber dennoch schon etwas fortgeschritten. Einen Engländer müsst ihr sicher beherrschen, bevor ihr euch hier heranwagt.
Viel Spaß und Erfolg! 🙂

Always take the outer strand and cross over the next two strands. Like an english braid, only that you cross over two instead of only one strand. After two or three braidingrounds, the strands are neatly seperated so braiding becomes much easier. Nevertheless I would call that a style for advanced braiders. You should be really firm with the English braid, before you try this one.
Enjoy and good luck! 🙂

17. März 2013

Haarschnitte für langes Haar

Eigentlich hätte ich schreiben müssen: Haarformen für langes Haar. Denn nicht alles hat etwas mit einer Schere zu tun.

Es gibt grob 5 verschiedene Formen/Schnitte, zwischen denen man als Langhaar wählen kann, unabhängig von der Länge an sich oder ob ein Pony vorn dabei ist.

gerade Kante / U-Cut / V-Cut / Stufenschnitt / Fairytaleends

Zur Ästethik der einzelnen Schnitte und den Empfehlungen, die ich gebe, möchte ich dazu sagen, dass das meine subjektive Meinung ist, die ich aber argumentativ untermauere. Somit ist sie nicht ganz haltlos, aber natürlich immer noch mein persönlicher Geschmack.

Gerade Kante: Hier verläuft die Schnittkante waagerecht.
Dieser Schnitt ist an sich nur etwas für Haar, das zum Einen glatt ist und zum Anderen schon eine gewisse Länge hat. Ist das Haar wellig, kann dieser Schnitt sehr unnatürlich aussehen, da die Haare nie wirklich auf einer Linie liegen und esso mit meist aussieht, als hätte man irgendwann mal einfach den Pferdeschwanz abgeschnitten und nun wächst es so vor sich hin. Die Kante wirkt zipfelig und ungleich, außer das Haar ist wirklich sehr dicht. Das relativiert sich aber auch etwas mit mehr Länge.
Lockiges Haar mit gerader Kante wird sehr schnell blockig und erschlagend für die Trägerin.
Mehr Länge ist aber auch bei glattem Haar bei einer geraden Kante schöner. Besonders, wenn man von einem Kurzhaarschnitt runterwachsen lässt, wirken Übergangslängen noch viel mehr wie Notlösungen, wenn es einfach aussieht wie ein rauswachsender Bob. Gerade Kanten bei verhältnismäßig kurzem Haar (zwischen Kinn und APL) wirken sehr grafisch und hart. Wenn das gewollt aussehen soll, muss der Schnitt sehr exakt sein und der Typ dazu passen. Natürlich ist definitiv was anderes, das muss einem klar sein. Ist man nicht der extrovertierte Typ, der diese klare Linie aufnehmen kann, dann wirkt so ein Schnitt im besten Fall langweilig, im schlechtesten wirklich sehr unvorteilhaft.
Eine so ausgeprägte Linie betont immer die Körperpartie, an der sie verläuft. Eine gemeißelte gerade Kante auf Taillenlänge legt den Fokus also sehr stark diesen Bereich, außerdem unterteilt sie den Körper an dieser Stelle. Somit sind gerade Kanten bei längerem Haar (Kante irgendwo auf dem Rücken, zwischen APL und Hosenbund) besonders vorteilhaft für eher zierliche Figuren und große Menschen. Man sollte sich so eine Kante nicht ausgerechnet auf der Höhe schneiden, auf der man sowieso schon Problemzonen hat, egal ob Rettungsringe, Muffinrolls oder, oder, oder.
Viele Langhaars bevorzugen diesen Schnitt vor allem wegen seiner Vorzüge bei geflochtenem Haar: alle Haare sind gleich lang und somit bleibt die Zopfquaste möglichst dick. Die volle Haarlänge kann für Frisuren ausgenutzt werden, es stiezt nichts raus.
Ich betone noch mal, dass das allgemeine Empfehlungen sind. Geschmack, Körper und Haare sind individuell sehr unterschiedlich. Aber man kann sehr wohl Empfehlungen zu Haarschnitten und Typen geben, genauso wie man das mit Kleidungsschnitten kann. Eine Leggins ist nichts für Größe XXL, um mal bös zu pauschalisieren.
Straight hemline: Fits straight hair und needs a certain length to look good. Not the best for waves because of an uneven look, not recommandable for locks, as they look to blocky and massive. Many longhairs like it because of the even braid with the fat tassel.

U-Cut: Hier verläuft die Schnittkante in einer sanften Rundung.
Dieser Schnitt ist tragbar für alle Haartypen und alle Haarlängen. Glattes Haar wirkt natürlicher und bekommt einen weichen Gegenpol zur dominanten Vertikalen. Welliges Haar kann natürlich fallen und Zipfel in der Kante stören nicht, auch lockiges Haar fällt so noch recht natürlich, sollte aber hier auch schon eine gewisse Grundlänge mitbringen, um nicht zu weit auseinander zu fallen.
Ein U-Cut bietet außerdem den Vorteil, dass die Haare offen getragen natürlich wirken, geflochten aber noch eine recht gute Quaste bilden und nicht zu stark fleddern.
Das sind dann auch die Gründe, weswegen ich mich für den U-Cut entschieden habe.
U-cut: Fits every hairtype and -length. It combines the natural look of a V-cut with the easy braiding of a straight hemline.

V-Cut: Die Schnittkante verläuft (fast) dreieckig, je nach Ausprägung. Der Übergang zwischen tiefem U und leichtem V ist fließend. Dieser Schnitt ist ideal für lockiges und sehr lockiges Haar, außerdem für kleine oder auch etwas stämmigere Trgerinnen, da er streckt und den natürlichen Fall der Haare unterstützt. Weniger bis gar nicht geeigent ist dieser Schnitt für dünnes Haar, da so am Ende nur wenige Haar übrig bleiben. Offen sieht das schon oft dürftig aus, geflochten ist es praktisch nicht tragbar. Ebenfalls nicht empfehelnswert für kurze Längen (BSL und kürzer), da die Seitenhaare dann ständig nach vorn rutschen und auf dem Rücken nur die Mittelsträhne liegen bleibt, was auch nicht mehr Fülle beschert.
Viele Langhaarzüchter bekommen ohne Zutun eine V-Form, indem sie ungeschnitten wachsen lassen, da bei den meisten die Front- und Seitenhaare erstens dünner und zweitens langsamer sind als die Haare am Hinterkopf.
V-cut: Perfect for locks, nice for waves or thick hair. Don’t cut that with hair shortes than BSL or with thin hair. Thin hair in a v-shape lacks to much volume. Wearing down will be difficult, braiding is almost impossible, espacially when you have thin AND rather short hair.

Stufenschnitt: Meist in Kombination mit V- oder tiefem U-Cut. Das Deckhaar ist kürzer als die Unterwolle. Je nach Haardicke können auch mehrere Lagen gestuft werden. Dünnes Haar verträgt meist nicht mehr als eine Stufe, bei dickem und vor allem lockigem Haar geht da wesentlich mehr. Bei offenem Haar mit natürlicher Bewegung darin (Wellen und Locken) kann so ein Schnitt sehr schön aussehen, sehr lebendig und locker. Auch glattes Haar kann mit der entsprechenden Dicke damit mehr Struktur bekommen.
Es ist allerdings ein Mythos, dass stufiges Haar gut geeignet für dünnes, feines Haar wäre, weil es mehr Volumen geben würde. Mehr Volmuen gibt so ein Schnitt nur sehr dichtem, schweren Haar, da das Deckhaar kürzer auch leichter wird und sich somit besser bewegt und nicht so aushängt. Bei dünnem Haar nimmt eine Stufe schlicht Volumen weg, welche dann an der Kante fehlt und diese schnell durchscheinend oder gar abgefressen aussehen lässt. Je länger das dünne Haar dabei ist bzw. werden soll, desto weniger passt dazu ein Stufenschnitt, da auch schon durch das natürlich Ausdünnen bei mehr Länge unten immer weniger Haare ankommen.
In Langhaarzüchterkreisen sind Stufenschnitte geradezu verhasst. Es geht um das „Eliminieren“ der Stufen, um das „Loswerden“. Grund ist, dass vor allem bei kürzeren Längen (BSL und kürzer) Stufenschnitte fast nicht frisierbar sind, wenn es um typische Hochsteck- oder Flechtfrisuren geht, da die Stufen sich nicht einfügen. Flechtzöpfe sehen rupfig aus, Dutts zerfleddert. Hat man diese Frisur nützt es also nichts: Frisuren sehen ziemlich messy aus bis man mehr Länge und/oder weniger Stufen hat.In der Zwischenzeit sind die Haare fast nur offen oder im Pferdeschwanz hübsch zu stylen. Die kürzeste STufe definiert bei Flechtzöpfen die maximale Flechtlänge, alles darunter wird fransig.
Layers: Mostly combined with a V- or deep U-shape. Looks nice with thick hair and waves or locks. Thick and straight can look good too. Absolute no-go for thin hair! Never ever cut that! Don’t believe what people say. Layers do not create more volume! That works only for very thick and heavy hair, which becomes lighter, when it is cut, more moving. If you have thin hair, a layerd cut will make your even thinner, that’s the truth. And the longer the hair is or is going to be, the worse is such a layered style.

Fairytaleends: Damit sind die Spitzen gemeint, die natürlich oder künstlich so ausgedünnt sind, dass sie in Strähnen zipfelig auslaufen: die Standard-Manga-Frisur und somit eine Frisur für sehr langes Haar und V-Cuts. Von Cut zu sprechen, ist zwar eigentlich falsch, aber es geht um die Form. FTEs bei geraden Kanten sehen abgefressen und unnatürlich aus. Auch bei U-Formen passen sie nur seltenst. V-förmig fügen sie sich besser ins Bild da ja auch das V eine Form ist, die natürlich wächst und außerdem das spitze Zulaufen der einzelen FTEs, der einzelnen Strähnen mit aufnimmt. Bei nicht sehr langen Längen (idR alles kürzer als Steiß, Schmerzgrenze Taille) wirken FTEs suboptimal. Es liegt in der Natur von FTEs auf den letzten Dezimetern transparent zu sein. Und wenn ich von Taille an 10-20cm aufwärts gehe, dann habe ich also einen blickdichten Bereich oberhalb von APL und drunter ist alles durchscheinend. Das sieht ungepflegt aus, auch wenn die Trägerin noch so oft sagt, dass die Hare gesund und splissfrei sind. Mag sein, dass sie damit Recht hat, aber es ändert nichts an der ausgedünnten Optik. Bei sehr langem Haar können FTes dagegen sehr passend wirken und sehr schmeichelhaft. Wie der Name aber schon sagt, optimalerweise ist die Trägerin auch eine Fairy. Zierliches Haar an zierlichen Frauen. Ist das Haar dünn und die Trägerin darunter eher massig, betonen die dünnen Haar die Speckrollen und umgekehrt. Dünnes, langes Haar sieht nur gut an schlanken Menschen aus. Das ist eine harte Wahrheit, aber… leider eben wahr. Aber es gibt ja schöne Hochsteckfrisuren. 🙂 Und die sind oft tausendmal besser als ein frecher Kurzhaarschnitt, den man Frau dann gern aufschwanzten möchte.
Fairytaleneds: Lengths and tips look naturally thinned. That is a look for very long hair from hiplength downwards, better tailbonelength or more. And a V-Cut is obligatory. With shorter hair and a straight or only slighlty u-shaped hemline FTEs look unkempt. FTEs are seethroughlengths, they are very light and as I already mentioned, thin. They say nothing about the hair’s health! But you have to be careful with that look as it is for most peaople the look of long time not trimmed hair.
If you do a good job with your FTEs your hairstyle can look like that of a manga-superhero oor of course of a fairy. If not, you are closer to a crazy catlady or so.

You know my U-Cut already, but I can show you some trimms I made yesterday, with different shapes.

Nickike’s U-Cut. 5cm trimm over all. The first step was too straight, so I shortend the sides to make a better U.
Louisa’s slight U-Cut, almost straight across. 1cm trimm. Hair and hemline is already perfect. She trimms to maintain that state.

Eva’s U-shape grew out and looked more like a V. Circa 5cm cut and now again visibly U-shaped.
There is still some damage left due to former dyeingprocedures, but we are pretty close to all healthy hair now.
Here we need a close-up.
PrincessLeia’s straight across trimm looks a bit like a slight U because of the waves. 1,5cm trimm.
All healthy hair, but she wants to trimm to thicken up the hemline atfter an long period of growing with only tiny trimms.
Straight across cut of about 3 to 4cm.
Goallength reached, hemline already perfect. We just trimmed back to her favorated length.

Ich bin immer wieder stolz, dass mir die Mädels so vertrauen. Frisöre sind ein sehr heikles Thema, wenn man wachsen lässt. Ich selbst habe sowohl die schlimmsten als auch die besten Erfahrungen mit dieser Berufsgruppe gemacht  und bin froh, dass ich mir mittlerweile sehr gut selber helfen kann.

Bin grad unsicher, ob und was ich hier immer übersetzen will/soll. Muss ich noch drüber nachdenken.

I am always a bit proud, that the girls trust in me like that. Hairdressers are a delikate subject in the longhaired world. Me myself I have made both experiences with them: the best and the worst. But now I am happy, that I can trimm my hair on my own. 

Unshure whether I shoul translate everything or not… Hm. I guess everbody understands enough English to get the informations. But not everybody speaks German. But I am German! Hm.
Have to think about it.

You might also like:
How to cut your own hair
Cutting kneelong hair

Prinzessinnentreffen

Kurz war ich ja versucht „Irrentreffen“ zu schreiben, aber nein! 😉
Die Langhaarnetzwerkler treffen sich ja mehr oder weniger reglemäßig in regionalen Gruppen. Die NRW-Truppe gehört zu denen, die sich sehr oft (alle ein bis zwei Monate) sehen, sodass wir uns mittlerweile tatsächlich schon recht gut kennen: gefühlt eine Mischung aus Weiberabend und Vereinsstammtisch.
Üblicherweise bringt jede etwas zu essen und Haarschmuck mit und dann wird einen Nachmittag lang durch gequatscht, geflochten, ausprobiert, gegessen und Fotos gemacht.
Ich liebe die Treffen! Wirklich! Sie sind immer Highlights, auf die ich mich schon Wochen vorher freue.

Gestern war ich Gastgeberin und da das Wetter draußen eher ungemütlich vor sich hin winterte, sind wir drinnen geblieben, auch für die Fotos. Dafür mussten wir das Gruppenbild eben in mehreren Durchgängen machen.
Alle Teilnehmerinnen waren einverstanden damit, dass ich die Bilder hier poste. Ein paar wollten aber lieber aber ohne Namen bzw. Nicknamen bleiben.
Ihr dürft mich also suchen! Und vielleicht erkennt ihr ein, zwei andere ja auch so. Louisa Roseful zum Beispiel oder Eva.
Und ihr seht: mann muss keine meterlangen Haare haben, um ein Langhaar zu sein. Viel wichtiger ist der Spaß an den Haaren an sich, an Pflege und Frisuren und dem Austausch darüber. Aber natürlich sind da schon ein paar, die über die Zeit wirklich superlange Mähnen bekommen haben.

Ich habe noch viele Fotos mehr, aber die wollen noch bearbeitet und zsuammengestellt werden. Es gibt also viel Blogfutter für die nächsten Tage. 🙂

Yesterday the LHN-NRW-group met at my house. Spending a whole afternoon with other hair-nerds, eating selfmade delicacies, trying on hairtoys, brainding, making photos and of course  – we are all gilrs! – a bit of gossiping: that’s a higlight I always look forward to for weeks. 
As the weather was still winterly nasty, we decided to stay inside to make our photos. Everybody agreed with posting them here, but some  wanted to stay unnamend. 
So have a try: who am I? And maybe you even recognize somebody else. Louisa Roseful for example, or Eva
And you see: beeing a longhair does not depend on your hairlength. It depends on having fun with long hair, care and styles. And of course there are some, who already reached superlong lengths.

There are a lot more photos, so stay alert, as there is pretty much to blog here for the next days. 🙂

Die Gruppenbilder noch mal im Detail: / Groupphotos in detail:

Wir haben uns nicht abgesprochen. Aber Petrol gehört zu den dankbarsten Kleidungsfarben, wenn es darum geht offenes Haar zu präsentieren. Der Kontrast ist immer gut und selbst dünnes Haar wird optimal in Szene gesetzt.
Teal is one of the best colours to wear your hair down.
The contrast is always high and your hair looks fuller than on lighter colours.
Das sind auch für Forenverhältnisse SEHR lange Haare.
Goldmarie und Schneewittchen (nicht, dass sie wirklich so hießen)
These are VERY long manes even if you compare it to forum’s hairlengths.
Goldilocks and Snowwhite. Not that they are really called like that.
Tip für schönere Fotos: der Kamerablitz ist ein Freund. Damit bekommt man im Nu Glanz wie aus der Pantene-Werbung. Und glaubt mal nicht, dass die Werbefilmer das nicht wissen..
Tip for better photos: use the flash of your camera. Your hair will look that much shinier, just like in a pantene-ad. And be shure those commercial-guys know of this fact. More light, please!

15. März 2013

Wie blöd kann man eigentlich sein?

Ich möchte mir ja ganz gerne die ganze Zeit an den Kopf packen. Oder selbigen gegen den Türrahmen donnern.
AAAAH!
Wie DUMM von mir!
Ich mache mich, mein direktes Umfeld (allen voran meinen armen Freund), diverse *hust* Foren und überhaupt ALLE verrückt von wegen, mir gehen wieder die Haare aus.
Ja, tun sie!
Aber das ist wohl ziemlich normal! Selbst für jemand Gesundes ohne irgendwelche Dispositionen wäre das normal. Und ich komme auf das allernaheliegendste erst nach über zwei Wochen!

Erstens: polyfaktorisch. Hatte ich glaube ich schon aufgezählt, was alles Ursache sein könnte:
* saisonal?
* Ernährungsumstellung im November/Dezember 2012
* Haarwasser im November/Dezember ausgeschlichen
* winterliches Kopfhautjucken

So und nun, der eigentliche Klopper. Keine Ahnung, wie ich das so erfolgreich verdrängen konnte, schön war das ja nicht:
Ich habe ziemlich genau vor 3 Monaten meine Weisheitszähne rausbekommen. Und zwar alle 4 auf einmal.
Erstens: körperlicher Stress.
Zweitens: Nervenstress (kann mir keiner sagen, das er Null Angst bei sowas hat. Ich hatte auch ganz schön weiche Knie, obwohl Zahnarzt und Co. jetzt nicht meine Erzfeinde sind)
Drittens und am wichtigsten: Betäubung.
Ich habe örtliche Betäubungen bekommen, keine Vollnarkose. Unter anderem extra deshalb, weil meine Zahnärztin mich vor Harausfall nach einer Vollnarkose gewarnt hatte.
Örtlich hin order her, das waren vier Wunden, eine davon auch größer, weil der Knochen aufgefräst werden musste. Örtlich am Kopf halte ich aber dennoch für noch ziemlich nah an meinen Sensibelchen von Haarwurzeln.

Ich habe sogar vor drei Monaten extra noch notiert, das es mich nicht wundern würde, wenn Ende Februar/Anfang März, mehr Haare ausgehen sollten.

Mann, Mann, Mann.

Ihr seht, die OP ist sehr gut verlaufen. Ich erke ja schon lange nichts mehr davon. So gut, dass ich sie vergessen hatte – vorübergehend.

Und nun hoffe ich einfach auf baldige Besserung:
Ende März sollte der schlimmste Shed wegen OP und Ernährungsumstellung durch sein.
Falls Androgenetischer HA aber eine Rolle spielt, dürfte dann auch die Sheddingphase einsetzen.
Also peile ich jetzt mal Mitte bis Ende April an und schaue dann, was ich noch in meiner Bürste finde.
Falls ich mich irre, ist ja schon alles eingeleitet: Kopfhautpflege, Haarwasser, Blutcheck (der ist soieso zum Quartalswechsel fällig).

Aber ich habe nun wieder viel mehr Hoffnung als noch gestern Abend, dass ich meine Haarlänge behalten kann.

Toi, toi, toi.

Und als Entshcädigung für schon wieder soviel Geschwafel, ein Pferdeschwanz von vor einem Monat, dem man die 7,5cm ZU auch glauben kann.


Hey stupid! What was going on three months ago?
I could scream or knock my head against a wall or so, because I am such a derp!
Three month ago, the time where the cause of my actual shed must be located there was a lot of change in my life. I already thought of anyything: the hairlotion, my diet, stress, maybe just winter and dry air causing dry, sensitive skin…
For the last two weeks I was dorve everybode crazy about that stupid hairloss: in the first place my boyfrined, in the second my other freinds and not to forget severel (ehem…) well severel forums, not noticing the easiest:
Three month ago I had a surgery: all four wisdom teeth were taken out.

Any further questions?
The local anasthetic should have been enough for my poor roots. My dentist even warned me, that I shoul prefer a local anesthetic instead of general. Because of hairloss. 
Ha!
And even me myself I wrote down, three months ago, that I would not wonder, if I will shed in late February/early March.
So here we are.
If I am right, the shed should stop in April. If there is an androgenetic component, that will unfortunately also be the shedding time. Which shoul be over two or three weeks later. 
So let’s see, how full my Tangle Teezer is at the end of April.

Meanwhile I am doing everything to prevent bigger damages: care for my scalp, use the hairlotion, get my blood checked. 

So there is more hope again, that I can keep my hairlength.

Nasty teeth…