17. Juli 2017

Wann ist der richtige Zeitpunkt für ein Kind? – Oder: Warum gerade jetzt?!

Eine sehr persönliche, aber auch eine gesellschaftspolitische Frage. Aber trotz aller Rationalität und Familienpolitik bleibt da etwas, was wohl in keinem Lebensbereich so mächtig ist, wie rund um Kinderwunsch und Schwangerschaft: das Bauchgefühl. Wann ist der richtige Zeitpunkt, wann fühlt es sich richtig an? Denn Familienplanung kann das eine sein, Kinderwunsch das andere.

Den ersten, gesellschaftspolitischeren Teil (Geld, Gesellschaft und ein bisschen Glück), habe ich vor ein paar Tagen veröffentlicht und oweia, was hat der Wellen in den Kommentaren geschlagen! Somit komme ich nicht umhin hier noch auf einiges Bezug zu nehmen, bevor es dann wirklich um das geht, was ursprünglich die Frage war: Warum haben wir ausgerechnet jetzt beschlossen ein Kind zu bekommen? Ich habe schon fast ein bisschen Bammel. An kaum einem Artikel habe ich soviel rumeditiert, wie an diesem, ist es doch vermutlich der, der wie kein anderer offenlegen wird, wieso ich die Person bin, die ich bin. Mit meinen Plänen, meiner Disziplin, meiner Känpfer- und Stehaufmännchenmentalität, meinen Recherchen und meinem Glauben an mich selbst und an meine Träumen – und eben nun auch mit meiner Familie.

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16. Juli 2017

Wann ist der richtige Zeitpunkt für ein Kind? – Geld, Gesellschaft und ein bisschen Glück

Das hier wird der erste Teil eines Zweiteilers zu einem Thema, das ihr euch sehr gewünscht habt. Heute gebe ich euch allgemeine Informationen, die euch bares Geld sparen können und im Zweifel auch eine Menge Nerven. Nächstes Mal folgt die Geschichte unserer persönlichen Entscheidung.

Es gibt nicht den richtigen Zeitpunkt für ein Kind!
Kinder zu bekommen darf keine finanzielle Entscheidung sein!
Wenn das Kind erst mal da ist, wird es schon gehen!

Sehr wahr und auch sehr… naiv. Leider, wirklich leider. Aber ich wäre nicht ich, wenn ich das dann einfach mit einem „Wird schon!“ abtun würde. Also, seid ihr bereit für ein paar harte Wahrheiten und am Ende einen Ausblick darauf, wie man dabei trotzdem nicht durchdreht?

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11. Juli 2017

Haare im Juli: Großer Längen- und Volumenvergleich

Länger, dichter, besser! Ein Hoch auf meine Schwangerschaftshaare!
Sie machen sich ganz hervorragend und ich genieße sie jeden Tag!

Wie angekündigt bin ich heute hier nicht nur mit einem Längen- und Zopfumfangupdate, sondern auch mit mal wieder einem größeren Vergleich von Längen und Volumen bei offenem Haar auf verschiedenen Untergründen, Zöpfen und Dutts.

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6. Juli 2017

Hurleywolf

Ein Leben das kommt und eines das geht.
Das hier ist für Hurley, den besten Babywolf, den wir uns je hätten wünschen können.
Das hier ist für Benedict und mich, für gestern und heute und die Tage die noch kommen.

We take photos as return tickets to moments otherwise gone.

Zumindest sind die Fotos noch da. Klar und deutlich und ich fühle und erinnere die Momente, in denen sie aufgenommen wurden.

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1. Juli 2017

Heiki liest: The Miracle Morning von Hal Elrod

„Guten Morgeeeen!“, Miracle Morning, das klingt nach chronisch glücklichen Menschen, die einem schon vor Sonnenaufgang auf die Nerven gehen mit überdreht fröhlichem Gutelaunegesülz. Tatsächlich handelt es sich aber um eine Morgenroutine, die alles ist, nur nicht überdreht und die mich meine Tage sowohl bedeutend entspannter als auch effektiver nutzen lässt.

Und das, obwohl Hal Elrod zu den überdrehtesten Menschen gehört, die man sich auf YouTube so reinziehen kann. Also: Lieber Buch lesen statt Podcasts gucken, wirklich. Er ist schon ziemlich grell. Selbst für amerikanische Verhältnisse, selbst für Amerikanische Overachieververhältnisse, selbst für amerikanische Lifecoaching Overachiever. 😉

Gut gestartet ist halb am Ziel

Wie wir unseren Tag beginnen, legt die Grundlage für den restlichen Tag, für die Woche, den Monat und zack ist wieder ein Jahr verstrichen. Morgens ist der Zeitpunkt für die wichtigsten Aufgaben, die wir uns vornehmen können, denn morgens sind wir noch fit und klar.

Das Wichtigste zu erst

Laut Miracle Morning – und ich stimme zu – sind die wichtigsten Tätigkeiten die, die uns zu dem Menschen werden lassen, der wir sein müssen, um der zu sein und das Leben zu führen, der wir sein und das wir führen wollen. „Selfdevelopement“ nennt sich das im Buch (ich habe mal wieder das englische Orginal gelesen, gibt es aber auch auf Deutsch, Verlinkung am Ende des Artikels).Tätigkeiten, die passiert sein sollten, bevor wir zur Arbeit oder zur Uni gehen oder uns in den Haushalt stürzen oder ähnliches.

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24. Juni 2017

Babyparty, Mutterschutz und… keine 10 Wochen mehr!

Gartenpartys sind die besten. Und wenn man noch nicht mal genötigt ist, derbe abzufeiern, sondern einfach nur schlemmern, quatschen, lachen und Fotos machen darf, dann ist das in meiner Welt ziemlich perfekt!
Jetzt 14 Monate nicht zur Arbeit zu gehen ist auch irgendwie genial. Gibt es eine größere Chance sich weiterzuentwickeln als so eine lange Auszeit mit so einer großen Herausforderung?

Das Wetter hat mitgespielt, der Garten war schön, meine Freundinnen sind zu Besuch gekommen und wir haben uns die Bäuche vollgeschlagen – so war das letzten Samstag und ich würde eine Babyparty jedes Mal wieder genau so machen. Es war entspannt und gesellig, ungezwungen und damit in jeder Hinsicht passend zu mir allgemein und auch zu mir im speziellen mit dicker Kugel. Klar haben wir vorher geputzt und aufgeräumt und Deko gab es auch, aber ich habe keine Cupcakes in Fläschchenform gebacken oder was ähnlich abgefahrenes präpariet. Es gab keine extra Babygirlanden, keine Spielchen, nur eben das Wesentliche. Was großartig war, denn normalerweise war ich als Gastgeberin immer latent gestresst, wenn die Gäste kommen und ich war nie rechtzeitig fertig… Diesmal schon.

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19. Juni 2017

Heiki liest: Die Psychologie des Gelingens von Gabriele Oettingen – Die Sache wird geWOOPt!

Träume verwirklichen, Ziele erreichen, besser werden – jeder hat etwas, was ihm am Herzen liegt. Und die meisten haben auch in dieser Liste etwas, was irgendwie zu kurz kommt. „Denk positiv, dann wird das schon!“ Nicht ganz, aber beinahe genauso einfach ist es tatsächlich.

Oh Gott, ich bin schwanger und meine Energie ist so limitiert! Wie schaffe ich denn dann jemals all das, was ich tun muss und zusätzlich auch noch das, was ich tun will? Ich habe schon immer große Träume und war noch nie ein Freund davon tiefzustapeln, nur weil es schwieriger wurde. Problem? Lösung. Das ist meine Welt und die impliziert ganz ausdrücklich, dass ich nicht bereit bin, mich für Lösungen aufzureiben. Das sind nämlich dann keine echten Lösungen. Und mit 12 und mehr Stunden Schlaf am Tag im ersten Trimester, viel Gekotze und einer Aufmerksamkeitsspanne von 12 bis Mittag brauchte ich dringend einen Krückstock, um mich aus dem Sumpf wieder herauszuziehen. Denn am Ufer wartete noch mein Buch auf mich. Und so viel anderes.

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13. Juni 2017

Hallo, hier wohnt Merle! – Kinderzimmergestaltung

I proudly present the fast fertiges Kinderzimmer!

Bei der Subline kann ich direkt behaupten, dass unsere Tochter biligual aufwachsen wird! Höhö.
Jetzt aber. Merles Kinderzimmer ist so fertig, dass ich es als fertig empfinden kann, auch wenn noch ein bisschen was fehlt. Ich argwöhne aber, dass wir in nächster Zeit noch das ein odere andere Dekoobjekt und Co bekommen werden, deshab haben wir nichts weiteres gekauft und warten erst mal ab. Könnt ihr euch vorstellen, wie gut ich das kann, das Warten. 😉 😀

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8. Juni 2017

Senza Limiti Angelique mit Rosenquarz

Mein Allgäu-Souvenir und vor allem Schmuck mit einer Bedeutung für mich. Denn die Blätter-KPOs von Senza Limiti hatten es mir schon lange angetan. Und Rosenquarz sowieso.

Wir erinnern uns, der Start in die Schwangerschaft war toll – um dann nach wenigen Wochen total ausgebremst zu werden mit Energie unter Kellerniveau und Speiübelkeit. Was hat Frau gemacht? YouTube geguckt (und Vox-now mit Zwischen Tüll und Tränen), um die Zeit von Übelkeitsstart, bis sie schlafen konnte, abzuzählen. Holistic Habits hab ich viel geschaut und Sarah hat so tolle Edelsteine! Und wohl irgendwie aus Sympathie habe ich angefangen meinen Handschmeichler-Rosenquarz mit mir rumzuschleppen, denn ein paar Edelsteine habe ich auch, hab als Kind sogar mal gesammelt…. Und dann hab ich mir noch zwei etwas kleinere Quarze dazu gekauft. Ein paar Wochen hatte ich die in den Hosentaschen oder hab sie in den Händen geknetet. Mittlerweile liegen sie wieder einfach auf meinem Nachttisch und sind dekorativ.

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5. Juni 2017

Heiki liest: HypnoBirthing von Marie Mongan

Ich weiß nicht, wie oft es explizit mir und auch allgemein „der Welt da draußen“ empfohlen wurde und so habe ich mich mal wieder überwunden und ein Buch gekauft, das mich weder vom Titel noch vom Cover her anspricht. Wie schon so oft: Ich wurde nicht enttäuscht, denn auch ich empfehle es weiter. Wenn auch ein bisschen mit Einschränkungen.

Worum geht es?

Um Geburt. Beziehungsweise genauer laut Untertitel: Der natürliche Weg zu einer sicheren, sanften und leichten Geburt: Die Mongan-Methode – 10000fach bewährt! Mit Audio-CD!

Bisschen abbschreckend, fand ich. So plakativ, dass ich es unglaubwürdig fand. Und mit Audio-CD… Muss ich die hören? Aber naja, eine sichere, sanfte und leichte Geburt finde ich ja mal ansprechend. Die nehme ich! Einmal zum Mitnehmen bitte! Fast. 😉

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