3. September 2015

Criss-Cross-Mermaid-Half-up

Ich habe eine Frisur erfunden. Oder so. Also sagen wir: ich war ein bisschen kreativ. Meist baue ich Frisuren ja einfach nur nach, die ich irgendwo bei Pinterst, YouTube oder Instagram gefunden habe, aber die hier habe ich mir beim Flechten überlegt und bin ganz angetan.
I invented a hairstyle! Or… at least I have been a bit creative. Most of the times I recreate hairstyles, which I have seen on pics somewhere on Pinterest, YouTube or Instagram but this here was my own invention just while braiding it.

How to
Flechtet vier normale englische Zöpfchen. Zwei an der Front beginennd aus dem oberen, scheitelnahen Segment, zwei aus der Schläfenpartie jeweils. Kreuzt die Zöpfe am Hinterkopf so, dass immer ein Scheitelzopf mit einem Schläfenzopf verbunden wird. Löst die ersten Zopfgummis und flechtet aus den gebündelten Strähnen einen Mermaidbraid. Also einfach einen Minifranzosen mit lockeren Seitensträhnen.
Braid four small regular English braids. Two at the front starting next to the middle part and two at the front starting at the temples. Cross the braids at the back of the head so that you tie always one templebraid with the opposite close-to-part-braid. Release the lower parts of the braids and start braiding a mermaid braid from the now freed strands of the braids, just like braiding a tiny french braid with loose sidestrands.

Also wirklich sehr einfach, dafür aber effektvoll. Alles, was ihr beherrschen müsst, ist die normale englische und die französische Flechttechnik. Es wird also immer nur mit drei Strängen gleichzeitig geflochten.
So really easy. All you have to master is the english and the french braiding technique, so only braiding with three strands at a time.

27. Juni 2015

Infinity-Braid

Und ich dachte erst, das würde nur bei dickerem Haar gut aussehen. Gar nicht! Vor allem so als Pferdeschwanzbasis gefällt mir diese wirklich super einfache Flechttechnik ausgesprochen gut: Sie ist stabil und breit gleichzeitig.
And I thought this braid was only for thicker hair! Oh no, it is not! Especially as a ponytail base I like this style which is both: secure and flat (and therefore big). 

Material
ein dünnes Haargummi (Silikon)
Haarlänge egal, alles länger als Schulterlänge.
You only need a small hairtie (silicone) and you can do this braid with all hairlength from shoulderlength downwards. 

Das Ornament ist nicht nur Deko, sondern zeigt euch das Wickelschema.
The ornament is not only just pretty it also shows you the winding pattern.

How to
Greift die Haare zum Pferdeschwanz im Nacken und teilt ihn in zwei gleich große Stränge. Nehmt vom linken Strang eine dünne Strähne (so, wie wenn ihr eine Fischgräte flechten wolltet) und legt sie über den linken Strang und unter den rechten. Dann nehmt ihr vom rechten Strang eine dünne Strähne auf (wirklich dünn, nicht so dick, wie wenn ihr eine Fischgräte flechten wollen würdet!) und fügt sie der dünnen Wickelsträhne hinzu. Jetzt geht es achtförmig weiter, also um den rechten Strang herum, hinter den linken Strang und dann auch dort wieder ein dünnes Strähnchen abteilen und der Wickelsträhne hinzufügen und so weiter. Am Ende des Zopfes bzw. an der Stelle, wo ihr das Flechtuster enden lassen wollt nehmt ihr einfach das Haargummi und sichert den Zopf. Dann zieht ihr die Wickelsträhne vorsichtig etwas nach unten, um das SIlikongummi zu verdecken und seid auch schon fertig.
Deswegen Infitiy-Braid: ihr legt immer wieder Achten mit der dünnen Strähne, UND diese Strähne wird quasi unendlich lang, weil sie immer wieder mit neuem langem Haar aufgefüttert wird.
Grab you hair in a low ponytail and split it into two equal strands. Take a small section of hair from the left strand and wind it over the left and under the right big strand. Than add a tiny section of hair from the right strand to the little winding strand and continue winding in an eight-shape: over the right strand, under the left. Than add a tiny section of hair from the left strand to the winding strand and continue till you reach the end of the braid or the place where you want the infinitiy pattern to end. Take the hairtie and fix the braid, than pull a bit at the winding strand to cover the hairtie and you are done.
So now you know why it is called an infinity braid: it is because of the pattern of a lieing eight and because the winding strand is somehow a neverending strand because you keep adding new hair all the time.

Mir gefällt der Zopf sehr gut. Ich finde, das ist auch mal einer, der nicht so verspielt oder romantisch aussieht, wie die meisten Flechtereien, sondern der durchaus auch sehr geradlinig und streng gestylt werden kann. Ein Bürozopf sozusagen.
I like this braid very much. It is different to the most rather playful or romantic braids, as it looks sophisticated and sleek. Perfect longhairstyle for the office in my eyes. 

Ich finde diesen Zopf auch bei meinem Haar wirklich schön. Sieht gleich doppelt so dick aus, finde ich.
Ich really like this braid even with my hair. It  looks twice as thick I think.

Wie Ihr seht hätte ich dann noch eine Frisur, über die ich schreiben könnte. 🙂 Demnächst.
As you see I have another hairstyle here to write about. Soon. 🙂

30. Mai 2015

Waterfall Crown Half-up – Long Bridalhair

Ihr habt so oft gefragt, nun muss es sein: hier ist die Anleitung zu dieser wirklich außergewöhnlichen Frisur, die ich schon auf Instagram und im LHN gezeigt hatte. Eigentlich wollte ich sie hier bloß auch unter „Hairstyles on Instagram“ posten. Aber ihr habt schon Recht, diese Frisur verdient einen eigenen Beitrag.
You kept demanding and so I obey: here are the instructions to create this very special longhair updo which I already showed an Instagram and on the LHN. Actually I just wanted to post it as part of a Hair-on-Instagram-post, but you are right, this style deserves an own feature.

Nickike hat mir mal wieder ihren traumhaften Schopf zur Verfügung gestellt. 🙂 Ihre Haare sind in jeder Hinsicht perfekt zum Flechten: lang, dick, wenig Taper, nicht zu lockig, nicht zu glatt und schön hell, sodass man die Flechtmuster gut sieht.
Nickike lend me her head again. 🙂 Her hair is perfect for braiding in every aspect: long, thick, barely any taper, not too curly, not too straight and light coloured so that the braiding patterns really show.

Material
1 kleine Krebsspange
1 Silikonhaargummi
einige U-Pins, nach Bedarf
gut 1 Stunde Zeit 😉
You need a smal clawclip, a silcone hairtie, some U-pins and plan to be busy for approximately an hour. 😉

Haarvorraussetzungen
Besser länger als kürzer, besser dicker als dünner. Nickike hier auf den Fotos hat fast den Klassiker bei 9-10cm ZU und wenig Taper. Je dünner die Haare sind, desto feiner müssen die Akzentzöpfchen abgeteilt werden, da sonst zu viel Volumen im offenen Haarbereich fehlt. Auch bei dickem Haar nicht zun groß abteilen, sonst geht das  Flechtmuster verloren. Und sonst wird der Abschlussdutt überproportional groß.
Ideal wäre Haar rund um Taillenlänge, mitteldick bis dick, wellig und leicht gestuft. Damit würde der Übergang der losen Waterfallsträhnen besonders harmonisch und der Dickenverlust durch den Half-up würde sich im offenen Haar nicht negativ auswirken.
Nicht zu empfehlen für gleichzeitig sehr langes und dünnes Haar, das wird im unteren Abschnitt sonst ziemlich dünne. Ich würde in so einem Fall ja dann eiskalt mit Clip-ins nachhelfen. 😉
This style works better with longer than shorter hair, better thicker than thinner. Nickike’s hair here on the photos is almost at classci lenmgth with 9-10cm ponytailcircumference and few taper. The thinner your hair is, the tinier must be the braiding sctions and therefore the accentbraids. If you take to big sctions you braid to much hair up and the hair down might become too seethrough. But also with thick hair: don’t make too big sctions, because you want to see the intricate braiding. Therefore thinner braids are better. And with to big sections you end up with a rather thick bun at the end which might look a bitunproportional. Ideally you have hair around waistlength, medium thick to thick, wavy and slightly layered. WIth hair like this the shortend hair from the waterffallbraid blend s in best and you won’t see w harsh layer where the upper thickness ends and the lower thin ends begin. Also with hair like this the substracted volume of the hair down should not matter for the final style. I wouldn’t recommand this style for hair which is both (very) long and thin, because I gues that the lower part might become very transparent. But, if you are like me: simply help yourself with clip-in extensions. 🙂

Könnt ihr das Flechtmuster erkennen? Bei diesem Zwischenschritt sind die akzentzöpfchen noch nicht wieder aufgelöst.
Can you see how the braid is done? As it is not finished yet on theses pics the accent braids or not yet loosend again.

How to
Ihr flechtet etwa 5 Runden einen normalen Waterfallbraid. Dann sichert ihr den Zopf mit einem kleinen Krebsspängchen und flechtete aus den fallen gelassenen Strähnen kleine Akzentzöpfe. Einfach so weit runter, dass sie sich nicht sofort wieder aufribbeln. Ihr müsst sie nicht extra mit einem Haargummi sichern.
Braid about five normal waterfall stitches then scure the braid with the clawclip and braid the left out starnds from the waterfallbraid to tiny accentbraids. Just braid that far, that the braids don’t open right after you let go of them, You don’t need to secure them with a hairtie here.
Dann löst ihr das Sicherungskrebschen und flechtet weiter, addiert nun aber immer, wenn ihr von unten Haar aufnehmt, einen Akzentzopf dazu. Dabei fangt ihr mit dem vordersten Zopf an und legt ihn einfach in einem Bogen über alle anderen Zöpfchen und das offene Haar. In der nächsten Runde nehmt ihr den zweiten Zopf und so weiter. Wenn eure Akzentzöpfchen aufgebraucht sind, sichert ihr wieder den Waterfallbraid mit dem Krebschen und flechtet wieder die losen, fallen gelassenen Strähnen ein.
Remove the clawclip and continue braiding the waterfall. Now add in the accentbraids. Start with the first braid from the front and continue till you reach the point where there is no more braid to add. Secure the waterfall again and braid new accent braids. 
So arbeitet ihr euch um den Kopf herum. Kurz hinter Ohrhöhe hört ihr auf einen Waterfallbraid zu flechten, sondern flechtet einen normalen dreisträngigen Zopf zu Ende. Zieht den Zopf schön auseinander, dann bekommt ihr einen hübsch blumigen Dutt, wenn ihr den Zopf dann aufrollt (das düne Ende in die Mitte, also schneckenförmig). Alles mit U-Pins und oder Bobbypins fixieren und jetzt nur noch die heraushängenden Akzentzöpfchen öffnen, damit das lose hängende Haar auch wirklich offen ist. Justiert noch mal die Bögen der Zöpfchen und fertig.
Like this you keep on braiding until you reach the opposite side of the head, behind the ear. Finish the waterfall braid with a regular english braid. Pancake the braid and wrap it up like a seashell, the end of the braid at the inside of the bun. Like this you create a flowerbun. Pin and secure in place with the U-pins or bobbypins and you are almost done. Just losen the remaining accentbraids which hang out of the waterfall, so that all hair down is not braided. Adjust the accent braids and, tada, finished!

Hier habe ich noch masl versucht deutlicher zu machen, wie die Strähnen verlaufen. Es sieht bedeutend komplizierter aus, als es ist.
I tried to make the pattern more visible for you. Don’t be afraid: it looks much more complicated than it actually is.

Ich könnte mir dazu super gut gewellte oder gelockte Enden vorstellen. Vielleicht noch etwas Glitzer oder Perlen dazu und ihr habt eine wirklich umwerfende Hochzeits- oder Ballfrisur, die dabei noch schön Länge zeigt. Und mit Locken in den Spitzen fällt es dann auch gar nicht mehr groß auf, sollte der Half-up etwas viel Volumen gefressen haben.
If you ask me, wavy or curly ends would make a perfect match to this half-up. Maybe some glitter or pearls on top and you have a wonderful unique bridal- or promhairstyle which shows both: intricate braiding and length. And with curled ends you can hide a bit if your lengths are nor that superthick after you braided away the half-up.

Nickike, du brauchst auch einen Blog. Oder zumindest Instagram. Oder so. Das geht doch nicht, dass immer nur ich deine tollen Bilder poste! 😀
Nickike, you need an own blog! Or at least Instagram. Can it be that is is always me who posts your gorgeous hairpics? 😀

Warum noch mal habe ich letztes Jahr schon geheiratet?
Ach ja, aus Liebe.
So was aber auch! Diese Frisur hätte ich auf jeden Fall auch genommen. 😀
So why did I already marry last year?
Ah, because of love, I remember!
Too bad! This hairstyle would have been absoulutely me too.:D

23. Mai 2015

Maiglöckchen Fischgrätendutt – Lily of the valley fishtail bun

Ich finde, das sollte mein Hinterkopf sein. So aus Prinzip. Wegen der Blümchen und weil das einfach so ein großartiger Dutt geworden ist!
Aber – leider – ist das Celestinas Haar. 😉 Aber zumindest meine Flechterei. Ich bin immer noch ganz verliebt. Und weil ich eben Maiglöckchen dazu dekoriert habe, bekommt dieser Dutt einen eigenen Post.
I really think that this here should be my head. Just because! Because of the flowers and well, this bun is simply stunning, isn’t it? But – unfortunately – it is Celestina’s hair. 😉 But at least my braidwork. I am still in love with it… And because I decorated the updo with lily of the valley flowers it deserves an own post.

Ich finde diese Frisur perfekt als Hochzeits- oder Ballfrisur. Ob als Gast oder Haupattraktion ist dabei fast egal und ließe sich durch Schmuck oder Blumen entsprechend aufwerten oder zurücknehmen. Mittlere Haardicke und Haarlänge (plus minus Taille) wären ideal, bei dickerem, längerem Haar gibt es sonst Ohrenwärmer, dünneres Haare dagegen sollte eigentlich kein Problem darstellen, außer, dass man etwas schauen muss, dass es keinen Kopfhautblitzer gibt und dass die Zöpfchen am Ende etwas breiter gezogen werden müssen.
This hairstyle is perfect for a wedding or a prom. Both, for guests and for the star of the event. Just pimp it up with accessoires or flowers and you have really big hair.  Medium thick hair with medium length (around waistlength) is ieal for this style. Otherwise with thicker, longer hair you risk earmuffs. With thinner hair just braid very neat to avoid sclap see throughs and pancake the braids in the end to add volume.

Vielleicht kennt ihr die Frisur auch schon. Ich hab die Vorlage dazu vor Urzeiten auf Pinterest gefunden (leider habe ich keine Originalquelle) und habe das Bild sogar in meinem Adventskalender gezeichnet. Nicht ganz identisch, aber ähnlich.
Maybe you already know the style from my advent calender last year. I drew it. Reference was a picture I found on Pinterest a long time ago (unfortunately I can give no original credit here). Not identical but close.

How to
Eigentlich sehr simpel und ich schätze, ihr könnt es eigentlich sogar direkt erkennen, wenn ihr euch die Fotos anschaut. Es sind zwei französische Fischgräten, die von vorn beginnend über die Seiten des Kopfes bis ganz nach hinten geflochten werden. Also Fischgrätenclassics, wenn ihr so wollt. Die Zöpfe werden dann im Nacken gekreuzt und immer um das schon bestehende Flechtmuster herum aufgewickelt. Dabei entsteht ein Oval beziehungsweise eine Bohnenform.Die Frisur schreit geradezu danach noch mit Deko versehen zu werden.
The style is pretty simple and I guess you can already tell it by just looking at the photos. You braid two french fishtail braids at the sides of the head to the back in the middle. Fishtail classics if you like. Cross the braids in the nape and wrap them around the opposite bases. Like this you get an oval or beanlike shape. When I look at it his bun just demands to be decorated with some jewellery or flowers!

Diese Frisur würde ich so so gern auch mal an mir selbst sehen. Sie wäre sozusagen eine Zielfrisur. Zusammen mit der Zopfkrone à lá Timoschenko. Seufz. Eines Tages. 🙂
Wobei ich ja oben doch eigentlich grad selbst geschrieben habe, dass das mit dünnerem Haar auch gehen müsste… Also: to do!
I would really love to see this style on my own head once. So you can regard it as a „goal hairstyle“ if you like. This bun and the crown braid like Timoschenko wears it. Sigh. One day. 🙂 
But hey, I just wrote above that this style should be managable with thinner hair too… To do!

Wenn ihr ihr mal eine spezielle Frisur sehen wollt, hinterlasst mir einfach einen Kommentar.
Bedeutend mehr Frisurenkreationen findet ihr übrigens auf meinem Instagram-Account. Auch dort könnt ihr mich gern taggen, wenn ihr eine Frisur gefunden habt und sie euch quasi von mir wünscht. Bei Instagram bin ich auch in der Regel schneller im Nachbauen, als hier auf dem Blog, da ich hier noch mehr Informationsposts veröffentliche. Also, schaut ruhig mal vorbei. Ich verspreche, ihr werdet nicht enttäuscht sein. 
If you want me to braid a specific hairstyle just leave a comment. By the way: you can find many more hairstyles on my Instagram. And of course you can also tag me there, if you found a style which you want me to try. Normally I am much faster with recreations on Instagram than I am here because here is more information content. So just head over and have a look. I promise you won’t be disappointed. 

Edit 31.5.
Ich habe den Dutt nun auch an mir selbst geflochten. Ausgferechnet an einem Tag, an dem der Mann nicht da war und so habe ich mir mit Stativ und Selbstauslöser einen abgebrochen… Trotzdem schöne Frisur. Auch für dünne Haare!
I finally did the hairstyle on myself too! But why did I do that on a day when Mr. G. was not at home…? Well, I did my best with my tripod and the remote release. Nevertheless, a wonderful hairstyle. For thin hair too!





Mehr Blumen für mich: Rhododendron und natürlich Maiglöckchen.
More flowers for me: rhododendron and lily of the valley of course.

25. März 2015

How to cut other girls‘ hair

Na, habt ihr es bei Nessa schon gesehen? Ich habe ihr bei meinem Besuch letztens die Haare geschnitten. Und da Nessa gefilmt hat, könnt ihr jetzt mal sehen, wie das so aussieht, wenn ich anderen Leuten die Haare schneide. Diverse andere Schnitte und Trimms findet ihr hier ja bei mir fotografisch festgehalten unter der Kategorie „cuts“.

Worauf ich beim Schneiden achte:

Oberste Prämisse: Es wird auf keinen Fall mehr abgeschnitten als die Mähnenträgerin möchte. Ich treffe meist ziemlich genau oder unterschreite die Vorgaben. Den berühmt berüchtigten 3-5cm langen Frisörzentimeter gibt es bei mir nicht. Mein zentimetergefühl ist eher 8-10mm lang. 😉
Ich bin immer ehrlich und gebe meine Einschätzung ab, was abmüsste, wenn es z.B. um eine deutliche Kantenverbeserung geht oder darum Schäden zu elimineiren. Ich sage meinen Mädels aber auch, wenn ich es total überflüssig finde etwas zu schneiden. Da empfiehlt sich dann oft ein 5mm Microtrimm. Fürs Gefühl geschnitten zu haben. Manchmal ist der Haarverlust dann noch nicht mal messbar (geschweigedenn, dass man die gefallen Spitzen irgendwo auf dem Boden sehen würde), aber man merkt es trotzdem am Haarpinsel.
Es wird immer vorsichtig gekämmt. „Du musst nicht SO vorsichtig sein!“ Doch, muss ich. Ich habe es früher wie die Pest gehasst beim Frisör zu sitzen und schon zu wissen, dass es ziepen wird. Ich habe damals schon darauf bestanden vorher immer selbst zu kämmen. Und trotzdem war das immer ein Gerupfe. Mag ich nicht. Mache ich also auch nicht bei anderen. Knoten werden vorsichtig gelöst, wenn nötig Haar für Haar auseinander gezupft. Da wird nichts abgerissen.
Ich fange an in der Mitte die Grundlänge wegzuschneiden und arbeite mich dann zu den Seiten vor. Je länger und dicker die Haare sind, desto mehr Feinkorrekturen brauche ich, da die Haare zwischendurch auffgeschüttelt werden müssen. Gerade bei einem U-Cut oder V-Cut übersieht man sonst Haare, die ein bisschen schräg gelegen haben.
Zwischendurch und am Schluss die Symmetrie überprüfen. Ich hab schon öfter Freundinnen die Haare nachgeschnitten, die vom Frisör kamen und die eine Seite war 3-5cm kürzer als die andere.
Wenn die Haare „kürzer“ sind (Taille und kürzer) ist es auch ganz wichtig noch mal zu schauen, ob die Haare nach vorn genommen symmetrisch fallen. In dem Zusammenhang: Immer zum Schneiden den Scheitel so ziehen, wie er auch im Alltag (meistens) liegt.

Nessa hatte um 8-10cm gebeten, es wurden dann 6cm. Bei ihr geht es darum noch Haar nach und nach wegzutrimmen, das noch nicht in den vollen Genuss jahrelanger perfekter Pflege gekommen ist. Was die Kantenfülle angeht, das seht ihr selbst, ist da nichts nötig. Und bei ihrer Länge ist es sowieso relativ unauffällig, ob die Haare 5cm länger oder kürzer sind. Es geht also auch hier eher um das gute Gefühl von vom Ansatz bis in die Spitzen gepflegten, gesunden Haaren. Und das hat Nessa. Ein bisschen was geht natürlich immer, aber auf einer Perfektionsskala von 1-10 haben ihre Haare die 9 schon hinter sich. Finde ich.

Hello my dears! Today I can show you how it looks like, when I trim other girls’ hair. 

Nessa of haartraumfrisuren.de who I visited recently filmed how I cut her almost knee length hair. 
 
What is important for me, when I cut:
  1. I never ever cut more, than the head under the hair wants me to. Most times I cut exactly what we discussed before, or I cut even a bit less. Experiencing that a hairdresser’s centimeter is in fact 3cm long won’t happen, if I cut. My centimeters are 8-10mm long. 😉
  2. I am always honest. I tell the girls how much I would cut for a neat hemline/getting rid of damages/a nice shape or the other way round: I also tell them when I see no need to cut at all. If they persist on getting a cut, we mostly go for a microtrim of about 5mm. Something hardly measureable but you still feel it and that counts for many girls. 🙂
  3. I am a gentle comber. No teasing, no pulling. I used to hated it to go to the hairdresser  already with the knowledge, that it will hurt when my hair is brushed. So I always insisted to brush on my own first. So even if one of the girls tells me, that I can brush faster, I won’t. And if I find a knot I will detangle it. Even if it is necessary to do it hair by hair.
  4. I start in the middle to adjust the basic hairlength and than work my way to the sides. Shaking the hair inbetween is important, especially, when I cut a U- or V-shape on very long hair. And I always take a special look at the symmetry. I often had to adjust friend’s haircuts, when they came from the hairdresser with one side several centimeters longer than the other. The „shorter“ (waistlength and shorter) the hair is, the more important it is to have a look from the front to check if it is all even. 
In Nessa’s case I cut 6cm. She asked für 8-10cm, so you see what I mean with: my centimeter is 8-10mm long. She just wants to get rid of old hair that did not get the full attention of perfect haircare like the rest of her mane. Her hair is already very close to perfection, so this is just a little adjusting to maintain and slowly slowly improve the overall health. 
 
And the braid Nessa braided on my head is nice too, isn’t it? 😉

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15. Februar 2015

Flechtwerk – French Pinless Bun

Heute zeigen wir euch bei Flechtwerk eine Frisur, die sich bei mir großer Beliebtheit erfreut, weil sie schnell geht, gut hält und auch bei dünnem Haar zu einer recht ansehnlichen Flecheterei anwächst.

Der French Pinless Bun hat als Basis einen französischen Zopf, durch den ein Haarstab oder eine Forke senkrecht durchgestochen wird. Den restlichen Zopf wickelt man außen rum und das war’s schon. Je nach Zopflänge, -dicke und je nach dem, wie fest man wickelt, hält das dann ohne weitere Pins, einfach durch Unterstopfen der Spitzen.

Das war die Kurzanleitung.
Natürlich guibt es ein paar Kniffe, wie die Frisur besser gelingt. Also:

Anleitung

Flechtet einen Französischen Zopf und setzt dabei nicht zu hoch an. Flechtet auch nicht bis ganz runter in den Nacken französisch, sondern addiert die letzten Stränge etwas oberhalb. Ziel ist es einen nicht zu langen französischen Teil am Hinterkopf zu haben, damit der Dutt eine schöne Höhen-Breiten-Proportion bekommt. Je dünner eure Haare sind, desto besser wird die Frisur, wenn ihr keinen ganz langen Franzosen flechtet.

Flechtet die restlichen Längen zuende. Oben eher stramm, nach unten hin lockerer bzw. nach unten hin zieht ihr den Zopf etwas breit, damit er gleichmäßig dick aussieht, sonst wird die Frisur arg asymmetrisch.

Stecht den Stab/die Forke also nur durch den französischen Teil der Frisur. Allein aus Bequemlichkeitsgründen ist es jetzt auch gut, dass der Franzose nicht bis ganz in den Nacken geflochten wurde.

Zopf hinter dem Stab/der Forke aufwickeln, bei Bedarf mit Pins fixieren und fertig.

Je nach Haarlänge oder auch bei stärkerem Taper kann die Frisur recht asymmettrisch werden, weil der dickere Zopfteil auf einer Seite liegt, der dünnere auf der anderen. Eventuell gibt es auch für eine zweite Wickelrunde nicht genbügend Zopflänge, sodass ihr nur eine halbe Windung schafft – was das Ungleichgewicht verstärkt.
Deswegen empfehle ich allen, die genügend Haarmasse haben, lieber ab dem Nacken zwei Zöpfe weiter zu flechten und diese dann über Kreuz aufzuwickeln. Bei dünnem Haar könnt ihr euch mit einem Parandi behelfen. Keine Frage, ich tue das gern. Und das sieht dann so aus:

Ganz schön beachtlicher Dutt, oder? Parandis sind nicht jedermanns Sache, da schon ziemlich auffällig und anders, aber ich liebe sie sehr. Vielleicht auch gerade wegen dieser Attribute.

Hier findet ihr die Beiträge von 

Nächsten Monat werden wir uns bei Flechtwerk dann mit Game of Thrones Frisuren beschäftigen. Das verspricht spannend zu werden!





This month Flechtwerk (Haartraumfrisuren, Wuscheline, Waldelfentraum, Nixenhaar, Grow Beyond Your Limitis – and I) present a hairstyle to you: The french pinles bun. I likle this hairstyle a lot, as it turns out big and special even on thinner hair. 
The basic idea is: make a french braid, pin in a hairfork or – stick vertically and then wrap the remaining braid around the french base, behind the pin. Tuck under the ends, maybe you will need some pins (despite the bun’s name) and that’s it.
But of course I have some tricks for you to make this hairstyle even more perfect. The style tends to turn out asymmetric, because the upper part of the braid is thicker than the ends. Therefore pull gently at the braid the lower you braid to even it. Even better: make two braids from the nape downwards and wrap them around the base in opposite directions. If you hair is rather thin and two braids are not manageble, help yourself with a parandi. I often do so and like the look a lot!
Another trick: don’t braid the french base all down till the nape. Try to finish it slightly higher. Like this the bun is more comfortable with the vertical stick in it and it becomaes rounder, less oval. 

Next month Flechtwerk will go into the Game of Thrones topic. So be courisou about the hairstyles we will choose.

15. Mai 2014

Flechtwerk: Hairstyles with Ribbons

Diesen Monat haben wir also Bänder im Haar.
Wir, das sind Nessa, Zoey, Wuscheline, Lenja, die Bobbly-Nixe und ich, Flechtwerk eben. Schaut mal bei den Mädels vorbei, sie haben bestimmt noch ganz andere Möglichkeiten für Frisuren mit Bändern gefunden.
This month you can see us – Nessa, Bobbly, Wuscheline, Lenja, Zoey and me aka Flechtwerk –  with ribbons in our hair. Have a look at what the girls did!

Ich für meinen Teil wollte irgendwie „was anderes“. Und beim Stöbern auf Pinterest, bin ich auf diese Frisur gestoßen. Okay, das ist jetzt mehr Garn als wirklich ein Band, aber das war einfach zu genial, um es fallen zu lassen. Und so habe ich mir mit meinen Tressen und diversen Baumwollfäden einen buntren Fischgrätzopf gemacht, der nicht nur aussieht, als hätte ich lauter bunter Strähnchen, ähnlich wie Dip-Dye, sondern der durch die Tressen auch herrlich dick und schwer ist.
(leider ziept es dadurch aber auch ein bisschen, manchmal auch ein bisschen mehr)
Da das mit den Fäden eine ganz schöne Fummelei war, habe ich die Frisur dreimal ausgeführt, auch um zu testen, wie komfortabel die Tressen aktuell sind. Danach musste ich die Bänder rausnehmen, da sie zu weit runtergerutscht waren. Eine stabile Verbindung mit dem Tressenhaar wollte ich nicht, schließlich will ich die Tressen auch weiterhin so wie sie sind verbauen können.
I felt for „something different“. And so I went for inspiration to Pinterst – and there I found „something different“. Yes, you are right, these are no real ribbons, it is yarn, but nevertheless, it appeared, as I searched for hairstyles with ribbons. And it looked too good in my eyes, I simply had to copy that.
And here we are: several cotton yarns knotted to my clip-ins and then braided to a fish tail. Like this, it looks not only as if I have all thick hair, it also looks as if I dyed some strands, similar to dip-dye.
I was really in love with that hairstyle and wore it three times. After that I had to take out the yarns, but I really felt pretty with this rainbow fish by my side. 🙂

auf diesem Foto fehlt ein „o“
this pic is missing an „o“

Nächsten  Monat  wenden wir uns mal wieder der Haarpflege zu. 
Das Juni-Thema wird: 
Leave-ins
Next month we will talk again about haircare as we will tell you something about the leave-ins we use.
21. November 2013

Clip-in Extensions: Farbe angleichen

*please read the italic version for translation*

Hallo ihr Lieben!
Meine Hochzeitsfrisur liegt nicht auf Eis, aber sie brauchte erst mal wieder etwas Vorbereitung. Mittlerweile kann ich die Tressen so einarbeiten, dass sie gut sitzen und nicht ziepen. Aber ich hatte schnell ein anderes Problem. Die Farbe stimmte einfach nicht. Mein Weathering (Weathering = natürliches Ausbleichen der Haare nach unten hin, durch Sonne oder auch einfach durch die Zeit. Bei mir sehr stark ausgeprägt) hat die neuen Clip-ins zwar gut zu meinen goldigen Haarspitzen passen lassen, aber man hat das Fake-Haar am Oberkopf mehr als unschön durchschlagen sehen.
Hello my lovelies!
My weddinghairstyle had to wait a while because I had to solve some problems concerning the clip-ins. Now I am able to fix them all secure and comfortable. And since last weekend my fake hair has the perfect colour too because I dyed the clip-ins. 🙂  That was not that easy because I had to create a natural weathering effect to match my own haircolour. My hair bleaches naturally from darkblonde to golden blonde simply due to sun and ageing. The tips were nice with the clip-ins, but the roots were much to dark against the light strands.

Also habe ich die Strähnen gefärbt. Katzemyrdin kennt ihr bestimmt, wenn ihr in den Foren unterwegs seid. Sie hat mit gute Tipps gegegben, wie ich einen Farbverlauf erzielen kann, der zu meinem Weathering passt. Ich hab mich letztlich nicht an ihre Farbempfehlungen gehalten – aus blanker Faulheit und purem Aktionismus! – aber daran, dass Verdünnung nichts bringt, sondern nur ein Abschwächen über die Einwirkzeit. Für eine zweite Farbe war ich auch zu faul… Die Teststrähne wurde scheckig, die zweite Teststrähne dann so, wie ich es wollte und somit habe ich dann alle Tressen gefärbt. Und es hat sehr gut geklappt. Danke, katze. 🙂
So I dyed my clip-ins. Katzemyrdin (you might know her from the forums) gave me some helpful advices how to blend the colour. So I didn’t dilute the colour but worked with the time to develope to get a smooth gradiation from darker to lighter blonde. Thanks a lot , katze. 🙂

Also:
How to dye a „weathering-effect“
using clip-in extensions and normal drugstore haircolour

Olle Klamotten an, olles Handtuch bereit, die Tressen der Länge nach in der Wanne auslegen und zwar trocken.
Schutzhandschuhe anziehen, Farbe anmischen und hier bitte sehr gründlich schütteln! Die Farbe MUSS homogen sein. Sieht es in der Flasche scheckig aus, wird es das auch auf den Haaren.
Flasche aufschrauben und den ersten Farbstrahl direkt ins Klo und verwerfen. Oben in der Spitze der Applikatorflasche vermengt sich die Farbe nicht richtig. Ihr könnt bei transparenten Flaschen dunkle Schlieren durchscheinen sehen. Das war auch ein Grund, weswegen die erste Strähne sehr dunkle Stellen aufwies.
Bei den Clips anfangen und darauf achten Farbe auch unter die Kämmchen zu bringen.
Dann in 5-10cm Schritten weiter runter arbeiten. Farbe auftragen und mit den Fingern einkämmen. Immer schön nach unten ausblenden und die Strähnen zwischendurch umdrehen. Farbe einmassieren und wieder auseinanderkämmen.
Achtet penibelst darauf, dass bei dickeren Strähnen keine inneren Haare trocken bleiben!
Bei meiner Farbe waren als Einwirkzeit 30min angegeben. Bis ich die Strähnen gleichmäßig eingematscht hatte, waren davon gut 20 Minuten verstrichen. Danach habe ich noch etwas Farbe bis in die Spitzen gezogen und habe dann ausgespült.
Unbedingt den mitgelieferten Condi verwenden! Und wenn nicht den, dann einen anderen, sauren Conditioner. Das ist nötig, um den Färbeprozess abzuschließen, sonst dunkelt es nach. Dank katzemyrdin weiß ich jetzt wieso: die Färbugn selbst ist ein alkalischer Prozess. Der saure Condi beendet die Reaktion und schließt zudem die Haarschuppenschicht.

Wear old clothes and a have an old towel at hand that might get stained. Put the dry clip-ins in the bath tub at full length. Mix the colour conscientiously. It is important to have a homogen liquid, otherwise the colour result won’t be even. The first jet of colour goes right into the toilet. In the tip of the applicatorbottel it is hard to impossible to mix the components right. You can see it if the bottel is transparent: inside the tip, the liquid is stained. So away with it.
Start at the clips and be shure to colour the hair under the combs too! Than work your way down. Slowly. Centimeterwise, always blending with your fingers (in rubber gloves!). Always have a look that no inner hair remains uncoloured and dry. We don’t want light undyed stains.
My colour needed 30min at all to develope. When I reached the middle part of the strands, this time was already almost over. I waited 5 more minutes put only a tiny amount of coulour down the tips and than washed the strands and finished with the conditioner belonging to the dye. That is neccessary to stop the dyeing process. Another acidic conditioner would have worked too.

In meinem Fall war ich beim ersten Versuch zu vorsichtig und habe den Farbverlauf nicht weit genug runter gezogen. Also musste ich nochmal färben, selbes Prozedere, nur schneller. Also wieder oben anfangen und dann runterarbeiten, aber mit nicht so langer Einwirkzeit.
Bloß nicht nur den unteren zu hellen Bereich färben! Das gibt dann ein quergestreiftes Ergebnis.
Auch ganz wichtig: nicht in Etappen färben!
Also oberes Drittel, 10min warten, mittleres Drittel, 10min warten, unteres Drittel 10min, warten, ausspülen. Das gibt ebenfalls Streifen. Ihr bleibt dabei und verteilt und verblendet die ganze Zeit. Passt euer Tempo so an, dass ihr nach 5 Minuten ausspülen könnt, wenn ihr unten angekommen seid.
It turned out nice, but I didn’t dye far enough so I had to rework it and blend the colour further down. Than I was really happy, but have a look! 🙂 
Really important too: don’t dye in intervalls, which means: don’t leave your strands and the colour alone for a while, than come back and dye the next part. That would turn out striped, not so nice.

Die Tressen sind nun oben etwas dunkler, als sie es hätten sein müssen, aber man sieht das Fakehaar nicht mehr. Die Längen passen auch noch gut. Hätte ich mir den zweiten Färbeanlauf sparen können, wäre die Farbe oben identisch zu meinem Haar gewesen. Aber besser etwas zu dunkel als nach unten hin immer noch viel zu hell.
Ich habe über 80cm Echthaartressen mit doppelter Dicke. Fünf Einzelclips, zwei 15cm Clips und einen 10cm Clip. Diese habe ich jeweils in zwei Durchgängen gefärbt, also nicht alle Tressen gleichzeitig, sondern ich habe die Masse halbiert. Für diese Haarmenge solltet ihr besser zwei Färbungen kaufen. Mit nur einer wurde es am Ende ganz schön knapp. Und wenn es knapp wird, bedeutet dass immer, dass es scheckig zu werden droht.
The clip-ins are now slightly darker than my own hair. So you don’t see the clips anymore, all is nice and smooth and blends with my own hair. If I hadn’t to dye them twice the colour would have been super close to identical.
For clip-ins as long and as thick as mine you better work with two packages of haircolour, to avoid the risk of uneven colour result.

Bemerkung zum Schluss: 
Mit meinem eigenen Haar hätte ich das nie gemacht!
Wollt ihr so eine Färbung mit einer dauerhaften Coloration bei eurem eigenen Haar machen, geht bitte zum Frisör! Die Arbeitsgeschwindigkeit ist entscheidend und ihr solltet das komplette Haar sehen können, was ja spätestens am Hinterkopf selbst mit Rückspiegel echt schwierig wird. Allein schon die Ansätze alle gleichzeitg einzufärben, ohne dabei die Längen zu früh mitzufärben, ist schon schwer, also tut euch den Gefallen und spart an dieser Stelle lieber nicht.
Davon ab: mit Chemiefarbe würde ich nach den Erfarhungen sowieso nicht mehr an meine eigenen Haare gehen. Der GESTANK! Ich hatte stechende Kopfschmerzen danach. Sowas kommt mir nicht auf die Haut. Sollte ich jemals färben wollen, nur mit Pflanzenhaarfarbe.
 Note: With my own hair I would never have done this dyeing on my own!
If you want a smooth gradiation on your own hair with a lasting hair dye, please, go to the hair dresser. The working speed is really crucial and you have to be able to see the strands you are working on. Just colouring the roots all evenb and without staining the lengths is difficult enough.
So please, do yourself the favour and donät try to safe money at this point.
By the way: after that excperience I say: no chemical dye for me! Never! That SMELL! I had a bad headache after the procedure. If I ever want to dye my hair: plant based colour only! It felt as if I was inhaling poison.

So, nun stimmt die Farbe, als nächstes kommen die Locken. Denn SO, da werdet ihr mir zustimmen, so geht das nicht. Was für ein Gefranse!
Aber die Länge ist schon ziemlich genial. 🙂
Well now the colour is matching. 🙂 Next step: curls! Because you agree: like there is no point for going on a wedding and at last on my own wedding! Hemline? What is it. Yes. SO there is still work to do, but we are closer now.
And the length is stunning, isn’t it? 🙂

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9. November 2013

Scalp-Wash

*please scroll down for translation*

Und wieder ein Punkt weniger auf der Coming-Soon-Liste. 🙂

Scalp-Wash oder zu Deutsch „Ansatzwäsche“ ist die Waschmethode, für die ich mich entschieden habe, da ich so meine eher empfindlichen Längen schonen kann, ohne auf frisch gewaschene Haare verzichten zu müssen. Vielleicht kennt ihr das ja auch: die Haut fettet eher schneller und spätestens nach zwei oder drei Tagen ohne Wäsche sind die Haare dadurch sehr platt und ja, eben fettig geworden. Tägliche Wäschen sind recht strapaziös für die Haare. Gern zitiere ich den Vergleich mit dem Kaschmirpullover: den wascht ihr auch nicht täglich, wenn er schön bleiben soll. 365 mal im Jahr waschen und trocknen und Shampoo und Bürsten… das stellt eine nicht zu vernachlässigende chemische, thermische und auch mechanische Balstung dar. Nasses Haar quillt immer etwas auf und wird dabdurch viel empfindlicher als es trockenes Haar ist. Das Aufquellen und wieder Zusammenziehen an sich ist schon bei häufiger Wiederholung nicht zuträglich. Auch Waschen alle zwei Tage ist noch recht häufig.
Da langes Haar etliche Jahre auf dem Buckel hat, ist die Überlegung also einleuchtend zu versuchen, nicht so oft zu waschen oder doch zumindest vor allem das ältere Haar zu schonen.
Ein Fettkopf kam und kommt für mich dabei aber nicht in Frage. Deshalb also Scalp-Wash. Dabei wird nur der Oberkopf nass und das 0 bis 3 Jahre alte Haar bis knapp über Schulterlänge.

Was braucht man dafür?
Je nach Haarlänge einen eher eng sitzenden BH oder eine Krebsklammer.
Darf ich vorstellen? Mein mit Abstand am häufigsten zum Einsatz kommender Haarschuck: meine goldene Leopardenkrebsklammer! Trash!
Ach und ein Haargummi braucht ihr auch. Besser ein eher dickeres.

How to scalp-wash
Flechtet einen sehr lockerne Zopf (vor allem im Nacken sehr locker) und fixiert das Ende mit einem ruhig eher dickeren Haargummi. Darf unproportional und hässlich sein, ist ja nur zum Waschen.
Den Zopf fädelt ihr unter dem BH durch. Wenn ihr den Kopf dann nach vorne neigt, stoppt das dicke Haargummigeknubbel am BH und hält den Zopf fest.
Alternativ bei zu wenig Länge oder wenn euer Zopf ebenfalls in den Längen sehr dünn ist so wie meiner, nehmt eine Krebsklammer. Bei mir rutscht der Zopf nämlich dann doch manchmal unter dem BH weg.
Die Krebsklammer klammert ihr dann an eurem Shirt oder Pulli mitsamt dem Zopf fest. Achtet nur darauf, dass ihr keinen Rollkragen oder ähnliches tragt, ansonsten geht das mit allen Klamotten, da wird nichts nass.
Ihr seht, ich hab dafür den fetten Winterpulli mit seinem dicken Kragen ausgezogen, das wäre nämlich so ein eher suboptimaler Fall.
Beugt euch über das Waschbecken/die Badewanne/die Duschtasse und macht den Kopf unter dem Hahn oder noch besser mit der Duschbrause nass. Immer schön vom Nacken wegzielen.
Einshampoonieren und beim Ausspülen den Nacken etwas gründlicher spülen, da hängt sonst gern Shampoorest fest.
Das war’s. Abtrocknen, Zopf öffnen, ausschütteln und entwirren. Nicht erschrecken, ihr habt erst mal einen kräftigen Busch auf dem Kopf, das lässt sich aber i.d.R. sehr gut entwirren. Ich bin ja jemand, der vorsichtig mit dem Tangle Teezer das nasse Haar kämmt. Habe dadurch nie Schäden feststellen können. Betonung aber definitiv auf VORSICHTIG! Nasses Haar ist wie gesagt sehr empfindlich. Wenn ich das aber nicht mache, trocknen meine Haare sehr verknickt und frizzig, da habe ich dann auch nichts von.

Der zeitliche Aufwand bei der Scalp-Wash-Methode ist viel geringer als bei einer Komplettwäsche, da die ganze Conditionerbehandlung wegfällt und ich festgestellt habe, dass es so auch schneller trocknet. Alle 5 bis 10 Tage wasche ich komplett. Je nach dem, wie „dreckig“ die Haare geworden sind, ob ich sie geölt habe oder ölen will oder ob ich will, dass sie ganz glatt sind oder tolle Flechtwellen annehmen, denn dafür müssen sie vorher sowieso nass gemacht werden. Okay, und wenn ich bade, dann werden sie auch immer komplett gewaschen. Ich liebe baden einfach, da müssen die Haare durch (und nein, Kopf die ganze Zeit über Wasser ist keine Option). 🙂

And yet anathor point from my to-do-list. I am almost done. 🙂
I wanted to explain to you how I wash my hair with the scalp-wash-method.

What is scalp wash?
Scalp wash means you only wash your head and leave the length of your hair untouched. Like that the older longer hair is not stressed that much by heat, water and chemicals and therefore stays healthier for longer.
I chose this method because it is quicker than a complete wash, as I just said, I can take care of my fragile lengths and that’s really important to me, as I need to wash my hair every day or at least every other day. It becomes greasy a bit faster than other people’s hair but the more important aspect is my hairtonic which I have to wash off regularly because it is a bit sticky.

What do you need?
Well, a tight fitting bra or a claw clip. See that cheetah-golden-beauty above? Trash-i-licious! 😉 In fact it is the hairtoy I use the most. Ah and you need a scrunchie, better a thicker one.

How to scalp wash
Make a low English braid and braid very losely especially right at the start. Secure the ends with the scrunchie und pull the braid under your bra-strap. If your braid is shorter than waistlength, or is rather thin like mine, you should chose the claw-clip-version. Put on a sweater or t-shirt and claw-clip your braid to your shirt’s back.
Bend forward over your bathtub or showersink and water your head. Always aim away from your neck. Like that you won’t soak your shirt. Shampoo, wash and rinse and that’s it.
Afterwards your head will look really bushy, but don’t worry, it is easier to detangle than it looks like first.
I open my braid and headbang before I use my Tangle Teezer. Yes I brush my wet hair. But I am super careful! Like that I never noticed any damage. But really be carefull, wet hair needs to be treated like finest silk.
If I don’t brush, my hair ends up as a kinky, frizzy mess after drying, so I prefer to take my time detangling it when still wet, even though maybe, maybe! that can cause some damage.

So scalp-wash is my almost daily haircare routine. All 5 to 10 days I do a complete hairwash with deep treatments and conditioning. How often I wash depends on how „dirty“ my hair got and how I want it to look: all straight or braidwaved or up in a bun… Okay and when I decide to have a bath I always do a complete wash and don’t care about whether my hair needs a complete wash or not. I love bathing. 🙂

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28. Oktober 2013

How to use Clip-in Extensions

*please read the italic version for translation*

Der Monat neigt sich dem Ende zu und wenn ich hier noch eine Sache auf jeden Fall unterbringen möchte, dann doch das Thema Clip-ins. So oft nachgefragt und auch schon so lange in der Coming-Soon-Liste, das muss jetzt einfach sein. Auch hier: Ich war so frei mit älteren Bildern zu arbeiten, da ich das schon mal für das LHN fotografiert hatte.
Thin-hair-hairstyle-October is already almost over but if there is one thing I want to talk about, it’s the clip-in-extension topic. Similar to the parandi-post I use older pics here, because I have already made a post like this some times ago for the LHN.

Basics: Worauf man bei Clip-ins achten sollte
Nun, die Farbe, die Struktur, die Länge, die Dichte und die Qualität der verarbeiteten Haare müssen stimmen und zum eigenen Haar passen, um sich gut einzufügen.
Ich spreche hier grundsätzlich von Echthaar. Kunstfasern machen Spaß für Farbeffekte und mal so ab und zu. Eine Verlägnerung oder Verdichtung, die echt aussieht, ist damit aber nicht möglich. Kunstfasern sind witzig für Perücken und Verkleidungen.

Meine Clip-.ins in verschiedenen Längen und Farben – und mit einem falsch angebrachten Kämmchen.
My clip ins  with different lengths and colours – and a wrong attached comb.

Farbe: Gute Shops bieten Farbbestimmungen an. Via Foto (halte ich nicht viel von), via Testsrähnen, die man bestellen muss oder via Teststrähnen, die man dort hin schickt (gesammeltes Haar aus der Bürste). Lasst euch nicht von Bildschirmfotos beeinflussen. Die geben nur eine Tendenz, mehr aber auch nicht. Billige Extensions gibt es meist nur in strohblond, schokobraun, gefärbt-rot und schwarz. Die an sich verbreitetsten Mitteltöne findet man bei sehr viel weniger Herstellern.
Struktur: Oft gibt es nur die Wahl zwischen glatt und stark gewellt. Locken sind selten, Zwischenstrukturen sind fast unmöglich zu bekommen. Die Haare, die ich hier als „glatt“ bekommen habe, sind etwa 1b bis 1c-glatt. Man merkt, dass das Haar ursprünglich einen leichten Drall hatte. Wäscht man die Tressen, kommt die natürliche Struktur wieder raus. Somit habe ich mit meinem Haartyp viel Glück, da er gut zum Zweithaar passt. Struktur bedeutet aber auch: wie dick ist das einzelne Haar? Chinesisches Haar ist das günstigste, aber auch das dickste. Es kann geradezu drahtig sein und hat viel Sprungkraft. Für das typische eher weiche Mitteleuropäerhaar ist das weniger geeignet. Indisches Haar hat meist eher eine M-Struktur und passt besser. Feine F bis M-Strukturen sind am seltensten und auch am teuersten, da hier dann oft Osteuropäisches Haar verwendet wird.
Länge: Wenn ihr verdichten wollt, zieht einen Querscheitel von Ohr zu Ohr am Hinterkopf entlang und messt von dort an abwärts. Das ist etwa die Länge, die ihr braucht. Da ihr bis zum Nacken runter clipsen könnt, können die Tressen damit noch gut 5cm mitwachsen. Bei Verlängerungen seid ihr freier. Die meisten Hersteller bieten Längen bis zu 50 oder 60cm an, länger ist dagegen sehr rar. Das entspricht Längen von grob 75 bis 90cmSSS, je nachdem, wie groß euer Kopf ist und wo ihr einclipst. Ich selbst habe Tressen von 65-70cm Länge, die für meine 95 bis 100cm SSS gut zur Verdichtung passen.
Dichte: Je dichter, desto voller das gepimpte Haarkleid, klar. Aber auch: je dichter, desto schwerer. Bedenkt das, das kann nach einer Weile besonders bei langen Längen ganz schön ziehen, auch, wenn ihr sauber eingeclipst habt. Viele Hersteller bieten unterschiedliche Dichten an. Meist werden dabei mehrere Tressen übereinander genäht und an einem Kämmchen befestigt. Ich habe doppelte bis dreifache Dichten hier, je nach Tressen. Das erfüllt seinen Zweck für mich am besten, ist aber wie gesagt schwer. Für offenes Haar ist das nicht angenehm, außer für ein paar wenige Stunden. Bei kürzeren Haaren mag das länger gut gehen.
Qualität: Die Tressen müssen sauber vernäht sein, sonst verlieren sie Haare. Die Kämmchen sollten Lackköpfchen an den Zinken haben, damit sie nicht kratzen und eine Silikonbeschichtung am unteren Clip, damit das Eigenhaar geschont wird – außerdem halten die Tressen dann besser. Wenn die Gummierung noch über die Ösen geht, um so besser, manchmal verhaken sich dort sonst einzelne Härchen und das kann ganz schön fies ziepen. Das Haar sollte schonend gebleicht worden sein, sonst habt ihr dasselbe wie mit allen blondierten Haaren: spröde, trockene Fasern. Somit ist es gut, die Haare vor dem Kauf anfassen zu können. Geht das nicht, informiert euch online. In der Regel gibt es nach einem moderaten Rechercheaufwand  genügend Bewertungen. Das hat mich vor einigen Fehlkäufen bewahrt. Die ersten Treffer bei Google sind nicht unbedingt die besten.
Herkunft: Das ist etwas, was ich auch gern verdränge. Aber man sollte zumindest einmal drüber nachgedacht haben. Echthaar bedeutet selbsterklärend: Menschenhaar. Die Herkunft nachzuvollziehen ist oft nicht ganz leicht und auch ich muss ein Stück weit einfach darauf vertrauen, dass das, was die Shops auf ihren Websites veröffentlichen, stimmt. Da bei dem langsamen Haarwuchs davon ausgegangen werden kann, dass Menschen nicht wie Pelztiere gehalten werden, ist der schlimmste Gedankengang schon mal beiseite getan. Gott sei Dank.
Nichts desto Trotz: Wo kommt denn die ganze Menge an langem Haar her, das hier in Europa und in Nordamerika so gern zu Extensions verarbeitet wird? Die größten Importeure sind China und Indien. Chinesisches Haar ist am günstigsten, mir fiel es aber immer schwer nachzuvollziehen, wo es genau herkommt. Wieso sollte jemand seine superlange Mähne abschneiden? Für ein paar Scheinchen? Hm. Bilder im Kopf von unglücklichen Frauen mit plötzlich kurzem Haar. Bei den Osteuropäern sieht es für mich ähnlich aus. Müssen da junge Frauen aus finanzieller Not ihre Schöpfe lassen? Ich weiß es nicht. Aber ich habe keine andere plausible Erklärung dafür, weshalb man so schönes langes Haar in rauen Mengen abschneiden sollte. Wären es nur vereinzelte Frauen, die eben Lust auf einen Kurzhaarschnitt haben, dann müssten die Extension um ein Vielfaches teurer sein. Bleiben die Inder. Und damit sind wir beim indischen Tempelhaar. Die Pilger opfern dort ihren Haarschopf freiwillig aus religiösen Gründen. Ob ihnen wirklich bewusst ist, dass das Haar weiterverkauft wird, weiß ich nicht. Darf man den verschiedenen Berichterstattungen glauben, so werden die Schöpfe dort aufgekauft und weiterverarbeitet. Ein Teil des Gewinns fliest zurück zum Tempel.
Auf jeden Fall ist diese Herkunft für mich die einzige, die ich in Ordnung finden kann. Bei meinen älteren Ursi-Tressen kann ich aber leider nicht sagen, woher das Haar kommt. Xtend-yourhair kommunizieren indisches Tempelhaar als Bezugsquelle auf ihrer website. Ich muss zugeben, dass damals, als ich bei Ursi bestellt habe, ich die Frage nach der Herkunft auch einfach überhaupt nicht präsent hatte.

Alte Farbproben von xtend-your-hair – mittlerweile haben sich die Farben geändert!
Old colour swatches from ctend-your-hair. Meanwhile they have changed the colours!


Basics: What is important on clip-in extensions?
Colour: Of course the additional hair should match your own haircolour, or at leats be as close as possible. Good shops offer  help to find your colour. Some have test strands you can buy for small money, some ask for a strand of your hair, which you can send in in an envelope, so that they can tell your the perfect match or some ask for photos of your hair. I recommand only the first two choices. You know my photos here. Depending on the photo I would get goldenblonde, ahsbrown or slightly coppery colour recommandations.
Never ever judge the coulur you see from the colourswatches on the shops’s homepages. They help to find a range, but if you order ony atfer looking at the pics, that’s colour lottery.
Strucutre: Normally you can choose between straight or wavy hair. Sorry for the curlies here. Straight hair extensions are often between 1b and 1c. Brand new they often look like 1a, but after washing the underlying structure comes out. So for me it is easy to find a structure blending in smoothly with my own structure. But it is not only the wavyness: the thickness of the single hair must be considered too. Chinese hair is ess expensive, but iot is also the thickest, it is mostly real C-type hair. Indian hair is softer with around M-type hair. If your hair has an F-type you will always feel the difference between your own and the fake hair. Try to find smooth M-hair.
Length: If you want to fill up your own length with volume (like I do, when I use my clip-ins), you need  am matching length. Measure from the back of your head downwards. That’s the length you need.If you clip in deep in the neck maybe 5cm shorter can be sufficiant too. If you want to extend your hairlength, simply chose what you like.
Thickness: Often you can choose from different thicknesses. More thickness means more hair of course, more volume, but also more weight, especially with longer lengths. I have double or even triplle thickness clip-ins here. There are perfect for my pruposes, but unbraided, worn down they become heavy on my scalp quite soon, That’s something for a few hours on an evening occasion but nothing for an all-day-long hairstyle.
Quality: Take a look at the little combs which serve as clips: The prongs hsould be coverd with small lacj-heads and there should be a silikonlayer on the lower part to protect your hair and give more grip, when clipped. The hair itself should be smooth and flexible. Remeber: extensions are bleached and afterwards dyed. They are always not in best condition tehrefore (unbleached, natural hair is so expensive, I don’t really mention it here). The tresses should be sewn properly. If not, they will suffer from hairloss. 
Origin: Yes, we have to talk about that too. Extensions are made of human hair and therefore there must be a lady (or gent) out there who cut her (or his) hair so that I can wear it now. Why should she do that? Is she paid well for it? There are three main origins af exntension hair: China, India and Eastern Europe. When I think of China and Eastern Europe I cannot imagin a reason why someone there should cut their hair and give it away – no other reason than being really in need of money. Or worse: someone else forces them to cut, because this „other one“ wants to demonstrate his power. Talking away a ladies hair is a very harsh akt of supression. Pictures of unhappy girls and women in my head, suddenly shorthaired. That’s nothing I want to wear an my head. If there were only few ladies who go to the hairdresser’s and ask for a short cutand there is this long hair simply „over“, hm, than extensions had to be much moire expensive as they already are. So that’s not the point.
What about Indian hair? In India there is a certain place of pilgrimage, whre the pilgrims sacrifice thair hair. It is like a donation to the temple. I guess they don’t really now, what is done with their hair afterwards, but they give their manes voluntaryly and that’s the point. The hair is sold an a certain (probably quite small) amount of the money returns to the temple. 
In brief: this origin is the only I can accept for me. According to their website communication xtend-your-hair.de sells Indian temple hair. Ursis gives no information about that on their website. And I have to admit that two years ago, when I bought my ursi-extensions, I did not ask this question, I didn’t even have  it on my mind.

Haarfarbe bestimmen. Bei mir passte am ehesten haslenussbraun.
Finding the matching haircolour. For me Hzalenutbrown was closest.

How to use Clip-in Extensions

Für offenes Haar
1. Clips auf
2. Querscheitel ziehen, Deckhaar hoch
3. Kämmchen einschieben und zwar schön eng und ordentlich. (idealerweiese näher am Querscheitel, als ich das auf dem Foto gemacht habe)
4. Deckhaar drüber fallen lassen.
Einkämmen, fertig.
Je stärker die eigene Schnittkante ist, desto schwerer fügen sich die Extensions ein. Stufenschnitte oder fedrige Kanten helfen enorm. Vor allem, wenn die Haare nicht nur verdichtet, sondern verlängert werden sollen, ist der eigene Haarschnitt ein wichtiger Punkt, damit es nicht sofort als Fake auffällt.
For wearing your hair down
1. open the clips
2. make a half-up and lift the upper hair away
3. clip the extensions in the hair below the half-up, all neat please, 🙂
4. let go of the half-up-hair
comb to blend in
and that’s it.
If it blends in smoothly depends not on the extensions you buy, it depends on your haircut.The thicker the hemline, the worse for hairextensions. A layerd cut is best especially with a feathered hemline. You see, my hair is thin in the ends, I really have no hard hemline. But still my haircut is far a way from optimal to blend in with longer clip-ins. Most shops offer length till 50 or 60cm. Longer is pretty rare. My longest clip-ins are 80cm long (in fact, they are longer, but I bought them as 80cm).

Für einen Pferdeschwanz
Inneren Pferdeschwanz abteilen, Resthaar wegclipsen.
Clip-ins um den Pferdeschwanz herum einclipsen.
Resthaar lösen und drumherum legen, mit zweitem Haargummi fixieren.
Voilà, ein dicker Pferdeschwanz.
Hier blenden die Haare besser ineinander, auch wenn bei offenem Haar vielleicht Probleme mit der eigenen Schnittkante auftraten.
For a ponytail
Make an inner ponytail and clip away the remaining oputer hair
clip in the extensions around the base of the ponytail
open the remaining hair and drape it aoround the inner ponytail with the extension
Fix it all with a second hairband.
Et voilà: a thick ponytail.
Like this your own hair and the extension blend in more smoothly, even though you might have difficulties to wear them down.

Für Dutts (mit nur einer, schmaleren Tresse)
5. Pferdeschwanz binden (optional mit einer weiteren Tresse im inneren, so wie auf dem ersten Foto gezeigt).
6. Tresse oberhalb einclipsen.
7. Eigenes und Fake-Haar flechten oder kordeln.
8. Clip oben wieder lösen, zuclipsen ohne am Kopf befestigt zu sein.
9./10. Zopf aufrollen und den Clip damit verdecken.
Dadurch hält das Fake-Haar garantiert ziepfrei und 100%ig haarschonend.
For buns (with only one, smaller clip-in)
5. Make a ponytail (optional with another clip-in on the inside, like you see it on the first pic).
6. Clip in the extensions over the base.
7. Braid or ropebraid both: your hair und the extensions.
8. Open the clip and free it fromn your headm than close it again.
9./10. Wrap your braid around the base and cover the combclip like this.
Like this you have a bigger bun absolutely without causing damage, because the clip does not remein in your hair. 

Die Tressen können auch noch näher am Querscheitel eingclipst werden
The extensions can be clipped in even closer to the part.

 

 

 

Gute Videoanleitungen findet ihr bei Lilith Moon, sie ist auf jeden Fall die Queen of Clip-ins. Aktuell mit rosa Haar. 🙂 Sonst in Blond.
Perfect videotutorials can be found on Lilith Moon’s youtube chanel. She is really the queen of clip in exctensions. Normally in blonde, at the moment with pink hair. 

Konkret welche Tressen hast du?
(Fotos siehe oben)
Ich habe Tressen von ursis-haare.net mit 65-70cm Länge, Mischfarbe dunkelblond und erdnuss, maximale Dichte. Die Tressen habe ich schon bald zwei Jahre und es ist kein Vergang an ihnen, obwohl ich sie regelmäßig trage. Die Haarstruktur ist griffig, aber noch nicht zu starr für meine eigene, die Kämmchen und Nähte sind sauber verarbeitet. Sehr guter Service. Der Shop ist in Österreich, aber ich zahle gern mehr Versand, da mich die Qualität überzeugt hat.
Gleichwertig ist für mich xtend-your-hair.de. Deutscher Shop mit Überlängen bis zu 80cm Haar. Tatsächlich sind meine Tressen sogar über 90cm lang, was eine Länge ist, die man sonst fast gar nicht bekommt. Ich habe auch hier die doppelte Dichte und die hochwertigen Kämmchen, Farbton haselnussbraun. XTYH hat mehr Haarfarbauswahl als Ursi, allerdings hatte ich da schon einen Reinfall mit den Probesträhnen und der dann tasächlich gelieferten Farbe. Durch mein ausgeprägtes Weathering war das nicht SO schlimm und fügte sich dennoch gut ein, aber an sich sind Tressen, die gut 2-3 Nuance heller sind als bestellt schon ein Ärgernis. Die Haare sind weicher als bei Ursi und die Frabe nicht gemischt, dadurch etwas natürlicher. Dafür sind die Nähte und die Kämmchenanbringung bei Ursi besser.
Beide Shops würde ich weiterempfehlen, es kommt eben etwas darauf an, worauf man mehr Wert legt: perfekt vernähte Tressen oder Überlängen und eine sehr gute Farbauswahl.
Die 80cm Tressen sind wirklich sehr schwer vom Gewicht und auch das Handling hat es in sich. Wer noch nie Clip-ins hatte, könnte damit überfordert sein.

Okay, and which clip-ins do you have?
I have clip-ins of ursis-haare.net (60-75cm long, maximum thickness, mixed colour of darkblonde and peanut) and of xtend-your-hair.de (80cm long, hazelnutbrown, double thickness). In fact the XTYH-tresses are even longer, over 90cm and that is very rare. They have more colours available but I have already experienced an annoying mistake, as I got the wrong colour which was 2 or 3 nuaces lighter than I had ordered.Not too bad, as I have that much weathering, but nevertheless a mistake. XTYH hair is a bit finer than Uris’s hair and I like the colours (if they are correct). Ursis tresses are a bit neater. So I like them both it simply depends of what you prefer: perfectly sewn tresses or superlength and a wide variety of colours.
My 80cm tresses are really heavy. If you want hair that long, be warned: if you have never ever worn clip-ins before they are a bit difficult to handle and you will feel the weight on your scalp, which is not comfortable.

Ein dickerer Zopf ist natürlich auch möglich
Thicker braid with the help of clip-in-extensions.

Sonstige FAQ

Wie pflegt man Clip-ins?
Genau so, wie ich langes Haar allgemein (bzw. langes, blondiertes und gefärbtes Haar) pflegen würde: vorsichtig kämmen, nicht föhnen und da die Tressen ja nicht fetten, reicht Conditioner völlig aus, um sie zu reinigen. Die Kämmchen wasche ich nicht mit. Solltet ihr das Gefühl haben, dass die doch eine Reinigung nötig haben, würde ich mit einem feuchten Lappen darüber wischen (in „Wuchsrichtung“).
How to care for clip-ins?
Just like you care for normal hair (or especially for dyed or belached hair): comb carfully, no blow drying, and as your tresses don#t become oily, simplke conditioner-only-wash is absolutely sufficiant. If the combs need  to be cleand, take a wet cloth and gently „rub“ them clean.

Kann man Clip-ins färben?
Ja, aber nur dunkler. Da die Haare schon blondiert und gefärbt sind, ist das aber nicht so einfach wie bei unbehandeltem Haar. Im Zweifel wie auch für eigenes Haar: Probesträhne machen oder den Frisör fragen. Dunkler färben ist in der Regel kein Problem, von weiterer Aufhellung raten alle Anbieter von Extensions ab.
Can I dye my extensions?
Yes, you can. But be aware that the extensions are already bleached and dyed afterwards. So make a test strand or ask a hairdresser for help. Normally dying darker is easy but all shops warn of bleaching again.

Kann man mit Clip-ins Schwimmen?
Über diese Frage muss ich immer etwas lächeln. Man „kann“ schon. Aber ich würde das nicht machen. Eigenes Haar ist nach dem Schwimmen schon immer sehr klettig, wenn ich mir dann vorstelle da die Fakesträhnen noch rausfummeln zu müssen… außerdem wage ich zu behaupten, dass man die Kämmchen sehen wird, wenn das Haar so angeklatscht wird. Und ich sprach schon vom Gewicht. Nasses Haar ist ja dann noch mal schwerer. In Schwimmbädern darf man sowieso aus hygienischen Gründen nicht mit offenem Haar schwimmen (zumindest nicht in denen, die ich kenne), da ist das nette Kopfkino von wegen Haare wie eine Meerjungfrau sowieso hinfällig. Wozu sich also die Mühe machen? Flechten und gegebenenfalls dutten und Ruhe ist. Ich würde also ganz klar abraten.
Can I go swimming with my clip-ins?
Really? Of course you „can“ but I won’t recommand it. Probably you will see the clips. The soaked hair will become even heavier and detangling your own wet hair can be a nasty job (when you swim with your hair open). I don’t want to think about detangling the mess of my own AND the fake hair. Rather panful, I guess. In the swimming baths I know swimming with long hair let down is prohibited due to hygiene issues. So there is no point in playing mermaid with long floating hair. Braid it and/or bun it without clip-ins and that’s it.

Schädigen Clip-ins das eigene Haar?
Wenn ihr ordentliche Kämmchen habt, sauber abteilt und ordentlich einclipst, dann nicht. Wenn es aber anfängt zu ziepen, dann wisst ihr, dass ihr neu einsetzen müsst oder es langsam Zeit wird, auszubauen. Warum sollte unser Körper uns ein Schmerzsignal geben, wenn ihn nicht wirklich etwas stören sollte? Also: Jein. Kommt aufs Handling an. Ich habe bei mir keinerlei Schäden feststellen können, weder mehr Haarbruch, mehr Haarverlust oder sonstiges. Aber ich achte auch penibelst darauf, dass nichts ziept.
Do clip-ins causedamage to my own hair?
If you have high quality comb-clips and if you seperate your hair and clip in neatly, than the clips won’t do you any harm.If it starts hurting, that an obvious sign, that it is time to put your extra hair off. Because why should our body claim pain, if there isn’t something wrong? So: yes and no. It all depends on the handling. Personally I never found any damage on my hair: no brakeage no extra hairlouss, nothing. But I am really fastidious with my clip-ins. You should be too.

Fazit:
Ich liebe meine Tressen für gelegentliches Big Hair oder auch einfacherer Frisuren, die mit mehr Fülle einfach besser wirken. Sie sind für mich nichts für jeden Tag. In der schlimmsten Zeit nach dem großen Haarausfall waren sie mir sehr geliebte Orthesen, die viel für mein Selbstbewusstsein getan haben, denn nach einem schlimmen Haarausfall fühlt man sich schon ein bisschen wie amputiert. Nicht nur meine Erfahrung.
Von allen Haarverlängerungen sind Clip-ins die günstigste und dabei haarschonendste Alternative. Und ihr seid damit einfach sehr frei, da ihr sie jederzeit wieder selbst ausbauen könnt.
Also egal ob ihr nun Clip-ins interessant findet, um damit einfach ein bisschen Spaß zu haben oder um fehlende Fülle zu kaschieren, ich hoffe doch, dass ich euch ein bisschen helfen konnte die richtigen Tressen für euch zu finden.
Summary:
I love my clip-ins for accasional big hair or simply for hairstyles which look better on not so thin hair.  But they are nothing for every day for me. During the worst period of time right after my severe hairloss I was incredibly happy to have them, becuase they helped my hide the obsious damage the hairloss left behind. After such a big shed you can feel likebeing amputated, not only my experience.
Of all extensions available clip-ins are the least expensive and the least damaging choice. And you are freee not to use them, when ever you want.
So whether you want this extra hair for fun or as an orthese, I hope I could helpd you to find the matching extensions for you. Of all extensions available clip-ins are the least expensive and the least damaging choice. And you are freee not to use them, when ever you want.

 

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