17. November 2016

Vollzeit, Teilzeit – Lebenszeit

Warten auf Feierabend, warten aufs Wochenende, warten auf den Urlaub – warten auf die Rente?!
Weshalb ich nicht für einen Vollzeitjob gemacht bin und ihr sehr wahrscheinlich auch nicht

Dass sich etwas ändern musste, habe ich schon vor grob einem Jahr gemerkt, als ich als dritte, beobachtende Person miterleben durfte, wie schlimm es ist, wenn das Leben auf einmal so viel endlicher ist, als man immer glauben wollte. Anfang 2016 dann ist bei vielen Menschen die Uhr abgelaufen – teilweise weit, weit vor der Zeit.

Ich erinnere mich an ein Spazierganggespräch im Sommer, als mein Entschluss zur Arbeitszeitreduzierung schon gefallen war und ich bereits meinen Countdown begonnen hatte, für mich. Es waren noch drei Monate, die ich durchhalten musste. „Drei Monate“, habe ich gesagt, „Das ist so nah dran, das ist so wenig. Und es ist so viel. Manche Menschen bekommen Diagnosen, die ihnen keine drei Monate Zeit mehr einräumen. Es ist schrecklich die Tage runterzuzählen und wegzuwünschen.“

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21. August 2016

Get things done with the Productivity Planner

Who fails to plan, plans to fail!

Ich bin ein Planer, ich stehe dazu und ich liebe es. Wer zu viel plant, plant zweimal? Wegen mir auch dreimal, ich mache das gern. Es entspannt mich, einen Plan zu haben – im Übrigen auch einen Plan fürs Loslassen und den Buckel runter rutschen. 😉 Ich plane Zeiten ein ohne Plan. Und damit bin ich ziemlich glücklich.
I am a planner I am proud of it. Who plans too much, plans twice? Totally fine, I will even plan thrice, I like it and it relaxes me, to have a plan. So I even plan my letting go and easyness. I plan times without plans. Like this I am pretty happy.

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7. August 2016

Build a life you don’t need vacations from

Endlich kann ich es euch sagen! Auf diesen Moment habe ich seit Wochen gewartet!

Aber erst musste der Blogumzug fertig werden – auch deshalb war ich so schrecklich ungeduldig. Und dann noch ein paar längst überfällige Posts veröffentlichen. Und dann und dann. Aber hier sind wir, hier bin ich und ich platze fast, habe mich auch schon hier und da in Unterhaltungen auf Instagram oder so teilweise verraten: ich lebe mein Ändern. Ab November.
Finally I can tell you! I have been waiting for this moment for weeks! But first the blog move needed to be done – which was a major reason why I was so impatiently waiting for this to happen. And then some long postponed articles needed to be published. And then, and then. But here we are and I am almost bursting as I already gave some hints in some conversations on Instagram and can’t hold it any longer: I live my change! Starting this November.

Was? – Ich meine… Wie Bitte?

Ab November werde ich nur noch drei Tage die Woche im Büro arbeiten. Die übrigen vier Tage werde ich Dingen widmen, die sich in den letzten Monaten als unumstößliche Prioritäten in meinem Leben herausgestellt haben.
What? I mean… excuse me? – From November onwards there will be only three days of work in the office for me. The other four days of the week will finally be dedicated to what turned out to be my real priorities in life.

Es sind die Magischen Sieben und meine fast schon wütende Erkenntnis, dass ich nicht länger bereit bin mich zeitlich, emotional, mental und gefühlt auch körperlich zu vierteilen, um all dem zu entsprechen, was ich weiß, was gut für mich ist und Priorität haben sollte – ja müsste!  – und gleichzeitig dem, was angeblich nötig ist. Es ist die Zerreißprobe zwischen Blog, Buchprojekten, einer fragilen Gesundheit, die gerade erst Fitness werden will und eben dem, was sich Bürojob nennt. Und ihr wisst schon, dem ganzen Kram rund um Haushalt, Freundschaftspflege und so auch noch.
It is a lot about the Magic Seven and my almost raging insight, that I am no longer willing to cut myself into four pieces talking about time, emotions, sanity and physically to get on the one hand side everything done I know is necessary and good for me and needed to be a priority therefore and on the other hand the things which demands my daily attention. It is the pull test between blog, book projects, a fragile health which is just even on the verge of fitness and this thing called office job. And you knwo, all that stuff around household and having a social life on top.

Es ist vor allem Jakob. Den ich nicht loslassen kann und will. Es sind all die Ideen in meinem Kopf, die unendlichen Listen mit Dingen, die ich tun könnte, wenn ich nur die Zeit dafür hätte. Und diese Zeit nehme ich mir nun. Der Preis, den ich dafür bezahle, ist in jedem Sinne ein Preis, denn natürlich werde ich dann weniger verdienen, aber dennoch. Zunächst. Denn der Plan sieht vor, dass ich das anders kompensieren werde.
First of all it is Jakob. Who I don’t want to and cannot let go. There are all these ideas in my head, the endless lists of things I could do if only I found time for them. And I take this time now. The price I pay is in every sense of the word a price, as of course I will get alower salary. But only at the start. My plan includes compensation for this lack of money.

Wie kam es zu der Entscheidung? / How did I make this decision?

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31. Juli 2016

Grow Long Hair with the Magic Seven: #7 Love

Finale meiner Sonntagsserie zu den Magsichen Sieben!

Die andern Artikel findet ihr hier:
Intro, Ruhe, Essen, Licht, Luft, Wasser, Bewegung
Final of my Sunday series about the Magic Seven! The other articles can be found here:
Intro, rest, food, light, air, water, move

Liebe. Sie ist der Aspekt der Sieben, der am wenigsten körperlich erscheint, richtete sich doch alles andere stark darauf aus unsere physische Hülle in Balance zu halten. Liebe ist wahrlich der magischste Aspekt, wirkt er doch nicht durch Teilchen oder Wellen (zumindest soweit wir wissen), sondern existiert auf der Metaebene. Am nächsten verwandt ist sie noch der Regeneration, die ebenfalls ohne Trägersubstanz daherkommt, aber aus einem ruhenden Körper heraus entsteht. Und einem ruhenden Geist und einer ruhenden Seele, womit wir die Schnittmengen hätten.
Love. Love is the aspect of the magic seven which seems the less physical as everything else is focussed on balancing our physical body. So love could be seen as the really most magic aspect as it acts without particles or waves 8at least as far as we know) but is existing on a meta level. Closest to love is regeneration and rest which also comes without carrier but is created in a resting body. And in a resting mind and soul which makes the intersection.

Liebe wirkt durch Worte, durch Blicke und besonders durch Taten. Ihr Wirken wird dadurch bestimmt, wie sie ausgesendet wird und wie wir sie empfangen. Ähnlich wie das Licht, gibt es sie in unterscheidlichen Helligkeitsabstufungen und Farben – und ähnlich wie beim Licht können wir unseren Blick schulen. Was nötig ist, vor allem, wenn es dunkler wird.
Love acts through words, through expressions and especially through actions. Love’s power is determined by how we send it put and how we receive it. Similar to light it exists in different shades and colours – and similar to light we can train our eyes and heart. And this becomes important when darkness falls.

Unmöglich der Liebe in einem einzigen Artikel gerecht zu werden, aber ich mag euch wie immer ein paar Denkanstöße geben.
Liebe ist real, ob messbar oder nicht, wir alle wissen das. Woher wir das wissen? Weil der Mensch nicht lebensfähig ist ohne Liebe, viele andere Tiere übrigens auch nicht… Es gibt grausame Tierexperimente mit Liebsentzug zu diesem Thema… Vielleicht habt ihr schon vom Broken Heart Syndrom gehört, einem cardiologischen Phänomen, das oft alte Menschen ereilt, deren Lebenspartenr verstarb, aber auch junge Liebende treffen kann.
It is impossible to honor the power of love in only one blog post but as usual I want to give you some things to think about.
Love is real, measurable or not, we all know that. And why do we know? Because human beinings canät survive without, just as many other animals… There were cruel experiments with animals depriving them of love… Or maybe you already heard of the broken heart syndrome, a cardiological phenomenon which is often observed among older people who lost their partner in life, but this can also happen to young lovers.

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10. Juli 2016

Grow long hair with the Magic Seven: #6 move

Willkommen zum sechsten Teile meiner Sonntagsserie zu den Magsichen Sieben,
heute zum Thema „Bewegung“.

Die anderen Artikel findet ihr hier:

Intro, Ruhe, Essen, Licht, Luft, Wasser
Liebe folgt am Sonntag, 31. Juli.
And so I say welcome to the sixth part of my Sunday series about the Magic Seven. Today’s topic is „move“.
You can find the other articles here:
intro, rest, food, light, air, water
Love will follow next Sunday, 31st of July.

So ihr Lieben, heute kommen wir zum anstrengendsten Teil der magischen Sieben, der zu dem ihr gleich einen stattlichen inneren Schweinehund mitgeliefert bekommt, der sagt. Och, Ruhe ist doch super, oder? Hat die Heiki doch gesagt! Nimm die Ruhe. Ja? Ja. Prima.
Aber nein, so einfach lasse ich euch nicht davon kommen.
Okay my dears, today we come to the most demanding part of the magic seven, which is always delivered right with that feeling of better ignoring it because… Heiki said that rest is important too, right? Right? Right. But I won’t let you go that easy.

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3. Juli 2016

Grow long hair with the Magic Seven: #5 water

Willkommen zum fünften Teile meiner Sonntagsserie zu den Magsichen Sieben,
heute zum Thema „Wasser“.

Die anderen Artikel findet ihr hier:
Intro, Ruhe, Essen, Licht, Luft
Bewegung und Liebe folgen in den nächsten Wochen.
And so I say welcome to the fifth part of my Sunday series about the Magic Seven. Today’s topic is „water“.
You can find the other articles here:
intro, rest, food, light, air
move and love will follow the next weeks.

Notiz für euch: Es tut mir Leid, aber die letzten Wochen waren hart und somit war es mir weder möglich voll zu übersetzen noch die gewohnte Bildqualität zu liefern. Ich hoffe ihr verzeiht es mir im Sinne meiner Nummer eins der Magischen Sieben: Ruhe.
Note for my foreign readers: I am Sorry, but no full translation today. The last weeks were rough and so it was not possible for me to maintain everything on the level I used to do. Bare with me in the sense of my first magic seven, rest. I at least managed to translate the tips for drinking more water each day (scroll down)

Wasser. Dieses Thema klingt ähnlich simpel wie das rund um Luft und ist doch auch ähnlich komplex. Nach der Luft ist Wasser der zweitplatzierte Mangel, den wir nur sehr kurz überleben. Ohne zu atmen, ist nach wenigen Minuten das Licht aus, ohne Wasser bleiben uns je nach Umgebung nur wenige Tage.
Aber bereits ein Tag mit nicht ausreichend Wasser, stresst unseren Körper – und unseren Geist. Wir sind erwiesenermaßen weniger leistungsfähig, wenn wir durstig sind, bzw. sogar schon bevor der echte Durst sich meldet. Denn Durst ist eigentlich das Zeichen für: „Du hättest schon längst Wasser nachgefüllt haben sollen!“
Dehydriert bekommen wir leicheter Kompfschmerzen, die Konzentration fällt ab, wir sind reizbarer, das Schmerzempfinden ist stärker, die Haut wird nicht mehr optimal mit Feuchtigkeit versorgt und verliert an Elastizität, das Blut wird dicker, die Nieren haben es schwerer und Mundgeruch ist auch nicht gerade schön. Die ganze Reihe bis zum finalen Verdursten müssen wir nicht durchexerzieren, denn mir geht es hier ja mal wieder um die netten First-World-Problems von Menschen, die ein bisschen verlernt haben, wie ihr Körper natürlicherweise funktioniert. Dass zu wenig Wasser im Körper zu Nierensteinen führen kann ist aber schon recht eindrücklich. Im Prinzip ist es so, wie wenn ihr Salz in einem Wasserglas auflöst. Habt ihr genug Wasser, löst sich alles. Lasst ihr das Wasser stehen und fängt es an zu verdunsten, wird irgendwann der Punkt erreicht, ab dem das Salz wieder in Kristallform übergeht (es fällt aus), weil nicht mehr genug Wasser vorhanden ist, um es zu lösen. Salz verdunstet nicht. Stichwort Löslichkeitsprodukt, vielleicht klingelt da was, wenn ihr an den Chemieunterricht denkt.

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26. Juni 2016

Grow long hair with the Magic Seven: #4 air

Wie lange könnt ihr den Atem anhalten? 30 Sekunden? 40? Länger?
How long can you hold your breath? 30 seconds? 40? Longer?

Und damit willkommen zum vierten Teile meiner Sonntagsserie
zu den Magsichen Sieben, heute zum Thema „Luft“.

Die anderen Artikel findet ihr hier:
Intro, Ruhe, Essen, Licht
Wasser, Bewegung und Liebe folgen in den nächsten Wochen.
And so I say welcome to the fourth part of my Sunday series about the Magic Seven. Today’s topic is „air“.
You can find the other articles here:
intro, rest, food, light
water, move and love will follow the next weeks.
Und? Wie lange könnt ihr aufhören zu atmen? Nicht lang, nicht wahr? Luft ist für uns in erster Linie Sauerstoff und ohne Sauerstoff sterben wir. Und zwar schnell. Keinen Mangel toleriert unser Körper weniger als den an Luft. Unser Sauerstoffpuffer ist extrem begrenzt.
So back to my introducing question: How long can you hold your breath? Not long I guess. Air is at first place for us oxygen and without oxygen we die. Quickly. There is no other deficiancy with which our body can deal for a shorter time. Our oxygen buffer is very limited.

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19. Juni 2016

Grow long hair with the Magic Seven – #3 Light

Mittsommer, die hellste Zeit des Jahres. Per se eine magische Zeit und manchmal frage ich mich ehrlich, warum wir so komische andere Feiertage haben, für die es frei gibt (zum Glück!), aber sowas nicht gewürdigt wird. Ich wäre dafür, dass der 21. und 22. Juni frei sein sollten, zumindest überall auf der Nordhalbkugel. Traditionelles Grillfest oder so. Seid ihr dabei?
Midsummer, the lightes time of the year. If you ask me this is naturally a magic time and sometimes I ask myself why we have such strange holidays but none for the longest day of the year… I’d like to have the 21st and 22nd of June as an international holiday. At least for the northern hemisphere. Traditional barbeque or alike. Are you in?

Aber wo war ich?
Beim dritten Teil meiner Sonntagsserie zu den Magischen Sieben

Wasser, Essen, Bewegung, Ruhe, Licht, Luft und Liebe

Hier geht es zum Intro-Artikel, hier zu Teil 1, Ruhe und hier zu Teil 2, Essen.
So welcome to the third part of my Sunday series about the Magic Seven: 
water, food, move, rest, light, air and love

Here you find the intro article, here the first topic: rest and here the second topic: food.

Licht. Warum brauchen wir Licht, um lange Haare wachsen zu lassen? Wir sind doch keine Blumen. Wachsen die Dinger nicht eher, wenn man schläft und das also auch ganz gut im Dunkeln?
Ja und nein, aber das habt ihr euch schon gedacht.
Light. Why do we need light to grow long hair? We are no flowers. Doesn’t hair grow when we sleep so in the darkness? Yes and no, but you already thought that by yourself.
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12. Juni 2016

Grow long hair with the Magic Seven – #2 Food

„It starts with food.“
Der Titel dieses Buches hat sich mir in seiner Wahrheit so eingebrannt, dass er zu einem Teil meines Selbstverständnisses geworden ist. Eigentlich ist Food meine Nummer 1. Uneigentlich habe ich dieses Thema schon so weit abgearbeitet, dass es für mich fast ein Selbstläufer geworden ist und somit die Ruhe für mich Priorität Nummer eins geworden ist.
„It starts with food.“ The title of this book has sunken so deep into my conciousness that it feels like part of me by now. Actually food is my number one. Non-actually I worked on this topic so much, that it is a self runner for me and rest overtook this aspect to become my new number one.

 

Willkommen also zum zweiten Teil meiner Sonntagsserie zu den Magsichen Sieben:
Wasser, Essen, Bewegung, Ruhe, Licht, Luft und Liebe
So welcome to the second part of my Sunday series about the Magic Seven: 
water, food, move, rest, light, air and love

Ihr findet hier auf meinem Blog in der Food-Kategorie etliche Rezepte und auch etwas theoretische Kost (pun intended), unter Health meine über die Jahre gesammelten Erkenntnisse, die auch zum großen Teil diesen Teil der magischen Sieben beackern und unter Books ebenfalls eine Menge Empfehlungen, wie ihr an das Thema heran gehen könnt.
On my blog you find many recipes in the food section as well as some theoretical input about food. In the health section you also find mostly articles around nutrition and diet, as well as in the book section

Eat, sleep repeat. Oder so. 🙂

Das will ich jetzt nicht alles wiederkäuen (pun intended…). Aber wo stehe ich jetzt?
Populär ausgedrückt wohl am ehesten bei Clean Eating. Letztens auf Instagram habe ich sehr über das Synonym #nobullshit gelacht, aber das trifft es ebenfalls. Kein fancy low oder high irgendwas. Keine verbotenen Lebensmittel. Einzig es sollten tatsächlich Lebensmittel sein. Etwas, was aus einem Labor kommt, braucht auch vereinfacht gesagt ein Labor, um wieder zerlegt zu werden.
Abgesehen von Nobullshit ist mein wichtigstes Credo: Menschen sind Individuen. Wir brauchen unterschiedlich viel Schlaf, vertragen unterschiedlich viel UV-Strahlung, sind eher der Typ Dauerkuschler oder der mit sich selbst vollkommen zufriedene Kaktus. Warum also erwarten, dass etwas so komplexes wie Ernährung, bei dem anderen Lebewesen assimiliert werden, die ja auch wieder alle individuell sind, dass das für uns alle vereinheitlicht werden könnte?
Manche Leute pupsen wie eine Blaskapelle von Zwiebeln. Manche nicht. Manche sind gesunde, satte Veganer, manche bedienen mit dieser Diät eher das blasse Klischee von vor ein paar Jahren. Manche lieben Bananen. Manche könnten vom Geruch schon brechen.
I don’t want to ruminate (pun intended)  all that. Aber wo stehe ich jetzt?
In popular terms the closest describtion would be: clean eating. I recently laughed out loud as I found on Instagram someone using #nobullshit as a synonym, but yes, that’s the point. No fancy low or high whatsoever. No verbidden foods. Except for that I eat real food only as something made in laboratory is most likely to need a lab to be broken down again too. Besides from nobullshit my most important credo is: humans are individuals. We need different amounts of sleep, can deal with different amounts of UV rays, are the all time snuggler or the happy to be left alone cactus. So why expecting that something as complex as diet, when it comes to assimilation of other lifeforms which are individuals too, could be made equal for everybody? Some people fart from onions like a brass band, some don’t. Some are happy, satisfied vegans, some show a rather weak and pale version of themselves with this way of eating. Some love bananas. Some could throw up only when they smell them.

Eat better not less.

Ich versuche deshalb so kurz wie möglich das Thema Essen für euch in sehr einfachen Richtlinien zusammenzufassen:
This is why I tried to break down the food topic down to the very basic guidelines for you.

Esst Lebensmittel. Whole foods. Keine Chemie. No bullshit.
Eat whole foods. No chemicals. No bullshit.
Du bist, was du isst – und was dein Essen vorher gegessen hat.
You are what you eat – and what your food ate before.
Essen ist hochgradig individuell.
Food is highly individual.
Der Mensch ist nicht per se Pflanzenfresser, Omnivor oder laktoseintolerant. Der Mensch in der Gesamtheit seiner Spezies ist nicht nur was seine Ernährung angeht vor allem eins: sehr, sehr variabel und anpassungsfähig. Überlegt mal, was Tiere fressen und was wir essen. Was für eine Vielfalt!
Human beings are not all the same vegan, omnivor or lactoseintolerant. Human beings in the entity of their species – not only talking about how they eat – are at first place one thing: very, very variable and adaptable. Think about what certain animals eat. And what we eat. Such an abundance!
Gemüse ist egal bei welcher Ernährungslehre immer euer Freund. Esst es. Keine Ausreden.
Vegetables are you friends, no matter which healthy diet you want to follow. Eat your veggies. No excuses.
Die Dosis macht das Gift.
The dose makes the poison.
Ausreichend versorgt ist nicht dasselbe wie optimal versorgt. Zielt auf das Optimum.
Sufficiantly supplied is not the same is optimally supplied. Aim for the optimum.
Bevorzugt nährstoffdichtes Essen. Je geringer die Nährstoffdichte, desto mehr müsst ihr essen, um euch gut zu versorgen. Wer da nicht viel Bewegung ins Spiel bringt, läuft Gefahr vor allem zu viel an Energieträger aka Kalorien aufzunehmen.
Prefer food dense in nutrients. The lower the density of nutrients is, the more you have to eat to get the nutrients you need. If you don’t move around a real lot, you risk to take in way to much energy this way. Talking about calories here. 
Esst besser nicht weniger. Denn wenn ihr besser esst, erledigt sich das eventuelle Zuviel meist sowieso von selbst.
Eat better not less. Because if you eat better the risk of eating too much is vanishing almost on its own.
Verdauung beginnt im Mund. Bitte anständig kauen. Also langsam, lange genug und ohne euch die Zähne kaputt zu mörsern, weil ihr gleichzeitig unterbewusst noch versucht den Stress der letzten Tage zu zerbeißen.
Digestion starts in your mouth so please, chew thoroughly. This means: slowly, take your time and don’t grind your teeth because you unconciously try to bite down your day’s stress.
Je kleiner die Partikel eures Essens sind, desto größer ist im Verhältnis zum Volumen die Oberfläche, desto mehr Nährstoffe könnt ihr aufnehmen. Also nochmal: bitte gut kauen. Und Smoothies sind auch deshalb eine feine Sache.
The smaller the particles of your food, tha larger is their surface compared to their volume which means more sufrace to take in nutrients. So again: chew thoroughly. And smoothies are a good choice also because of this. 
Essen ist nicht nur eine Frage des Was, sondern auch des Wann, des Wie und des Mit-wem. Genuss ist etwas Großartiges. Geselligkeit ist etwas Tolles. Damit das gut mit dem Essen klappt, braucht es Toleranz und Gelassenheit – aber auch Disziplin. Tut mir Leid, doch, letzteres auch.
Eating is not only a question of what but also of when, how and with whom. Savour your food. Have company when eating. To make this work for you, you need to be tolerant, relaxed and disciplined. Well yes, disciplined too, sorry that I have to disappoint you here, but it still is a bit of work too.
Wenn ihr ungeübt seid: Vertraut nicht eurem Hunger. Der sagt: Gib mir Zucker! Gib mir Fett! Gib mir Geschmacksverstärker und Salz! Ich brauche das! – Braucht ihr in der Regel dann nicht.
If you are not skilled don’t trust your carvings! They say: give me sugar, give me fat, give me flavour enhancers and salt! We need that! – Mostly you don’t.
Wenn ihr geübt seid: Vertraut eurem Hunger. Heißhunger auf etwas spezielles hat meist einen Grund, also gebt ihm nach.
If you are skilled: Trust your cravings. If you really feel the need for a certain food, this probably is for a reason. So eat it. 
Essen ist keine Religion.
Food is no religion.
Generell, achtet darauf gut entsorgen zu können. Andere Stoffwechselendprodukte, die nach außen gelangen, waschen wir extra ab: Schweiß, Talg, Popel…  Den Darm zu säubern wird da schon schwieriger. Eine gute Wasser- und Ballaststoffversorgung ist hier die absolute Basis und ein indiskutables Muss. Also: was oben rein geht, muss unten wieder raus. Zeitnah. Oder um es mit Schwiegerpapas Worten zu sagen (Willkommen im Ruhrpott): „Kacken gehn ist eine Not, denn wer nicht kacken kann, geht tot!“
Make shure that you can purge well. Other metabloic end products which reach the surface usually get washed away with our help: sweat, sebum, boogers… To clean your colon is way more difficult. So plenty of water and fibre is the absolute unquestionable base. Keep in mind: what you fill in has to come out again soon. Or as my father in law states (Ruhr area sense of humour is a bit bold, I try to translate literally even though I lack the little rhyme): „Shitting well is a big need. Because if you can’t shit you will decease!“ Hm, almost a rhyme, I did my best.

Eat your veggies. Cucumbers from our garden.

Also dann: Wie wär’s mit einer Portion mehr Gemüse heute? Einfach eine mehr als gestern. Das schafft ihr. 🙂
So far: How about an extra serving of veggies today? Just one more than yesterday. You can do it! 🙂

You might also like:
Why I eat what I eat – food diary
Futtergrundausstattung / Food basics

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5. Juni 2016

Grow long hair with the Magic Seven – #1 Rest

Oder: Tu dir doch einfach mal was Gutes. Es ist so einfach – und doch so kompliziert. Genau wie Haare wachsen zu lassen: einfach nicht schneiden, nicht wahr? Fast.
Or: Just do something good for you! It is so easy – and at the same time so complicated. Like growing hair: just don’t cut. It is that easy, right? Almost.

 

Willkommen somit zum ersten Teil meiner kleinen Sonntags-Serie zu den Magischen Sieben
Wasser, Essen, Bewegung, Ruhe, Licht, Luft und Liebe
Welcome to the first part of my little Sunday series about the magic Seven
water, food, move, rest, light, air and love.

In meinem Intro-Artikel habe ich euch bereits kurz erklärt, wie ihr auch herausfinden könnt, welche der sieben Aspekte besonders wichtig für euch persönlich sind: an sich müsst ihr nur wirklich hinsehen und hinhören.
In my intro-article I already told you in brief how you can find out for yourself which of this seven aspects are the most important for you: acutally it is all about listening and having a closer look.

So kam ich sehr schnell zu meiner persönlichen Nummer 1, mit der ich dann heute starte:

Es ist die Ruhe.

Like this I quickly found out my personal number one which is my first Sundy topic now: Et is rest.

Woher weiß ich, dass ich Ruhe brauche?
„Tu dir mal die Ruhe an.“
„Nimm das nicht so ernst.“
„Willst du nicht mal langsam ins Bett gehen?“
„Nimm’s gelassener.“
Das sind die Sätze, die ich oft höre von Menschen, bei denen ich darauf vertraue, dass sie nur mein Bestes wollen.
Horche ich (horchte ich… aber bleiben wir der Einfachheit halber im Präsens) in mich hinein, merke ich gut, dass da zwar mein Unrast von Geist immer noch dreißigtausend andere Ideen ausbrüten und begackern will, der Rest von mir aber eigentlich grad intensiv nach dem Aus-Schalter sucht, oder zumindest gern auf Stand-by wäre.
Schaue ich in den Spiegel und betrachte mich als eine andere Person, der ich etwas raten müsste, würde ich sagen: „Mädchen, schlaf dich mal aus, lass locker. Du siehst erschöpft aus.“
Also dann.
Diese nette kleine Erkenntnis ist nicht neu. Beschlossen mich nach ihr zu richten, habe ich aber erst im April. Relaxed since April 2016. Tatsächlich ist auch das so einfach und so kompliziert: Ich habe es einfach beschlossen. Und seit dem läuft es.
How do I know that it is rest I need the most?
„Have a rest!“ „Don’t take it too serious.“ „Better go to bed now, hm?“ „Relax a little.“ Suggestions of people I know who just want my best. When I listen to my inner self (or better: when I listened, as it should be written in past tense to be correct, but lets cling to present to make it more simple) I easily feel that my restless mind is up to a thousand more ideas but the rest of me of is longing for the on-off switch or at least the stand-by mode. When I look in the mirror, looking at myelf as if I were another person who asked me for advice I would say: „Girl, go get some sleep, relax. You look exhausted.“ So well. This nice insight is not new, but I only just decided in April to follow the advice of rest. Relaxed since April 2016. In fact it is that easy and that complicated: I just decided to do so. And since then it works.

Das hängt über unserem Bett und erinnert mich daran, dass ich das eben nicht von Natur aus bin, sondern diesen Aspekt lernen musste und muss. Und ja, das kann man lernen. So wie Sport und Kochen und Freundlichkeit auch.
This here is hanging right above our bed and reminds me that I am not naturally relaxed, but had to learn it. And yes, you can learn it. Just like sports, cooking are kindness

Und da es eben nicht einfach so einfach ist, spiele ich doch noch mal den Erklärbären.
Was ist denn Ruhe überhaupt? Nämlich lange nicht nur Schlafen und die Abwesenheit von Geräuschen.
Ruhe ist primär die Basis für Regeneration: körperlich, mental und emotional.
And as easy is not that easy I will play teacher today. What is rest? Because it is far more than only sleep or not moving. Rest is the base of regenration: for your body, your mind, your soul.

Die Königsdiziplin ist sicherlich – ihr habt es euch schon gedacht – der Nachtschlaf. Wie wichtig er ist, merkt ihr, wenn ihr krank seid und euer Körper mehr Schlaf einfordert. Schlaf ist eines DER Mittel des Körpers sich gegen Umwelteinflüsse zu erwehren, sie zu verarbeiten, aus ihnen zu lernen und auch an ihnen zu wachsen: gegen Infektionen, gegen muskuläre Anstrengungen, gegen emotionale Krisen, gegen geistig einfach zu viel Input, für Erkenntnis, für Lernerfolg, für Entscheidungen, für „zu den Akten legen können“.
8 Stunden Schlaf mit möglichst großem Block davon vor Mitternacht ist der allgemeine Richtwert. Ich sage: Menschen sind unterschiedlich. Schlaft so lange, dass ihr ausgeschlafen seid. Schlaft möglichst dann, wenn euer Körper sagt: Zeit zu schlafen. Je nach Jobsituation wird es hier schon schwierig.
Supreme discipline is for shure – you guessed it – sleeping at night. How important it is becomes very obvious when you are sick and your body demands more sleep. Sleep is THE way of your body to deal with environmental stress, to digest it, to learn from it, to grow. The stress can be an infection, muscular stress, emotional crisis, mentally too much input – it can be anything which draws energy from you. 8 hours with a bigger block before midnight  are often recommended. I say: everybody is different. Sleep as long as you need to wake up awake. Go to sleep when your body tells you so. Depending on your job, this can cause some difficulties.
Nickerchen, gern gesellschaftlich aufgewertet als „Powernap“. Wobei ich tatsächlich das Wort Nickerchen bevorzuge. Beim Powernap schwingt schon wieder mit, dass man doch gefälligst danach Leistung zu liefern hat. Ein Nickerchen ist aber manchmal auch einfach deshalb toll, weil danach alles ein bisschen langsamer ist als vorher und vielleicht auch ein bisschen weicher. Das reicht mir als Begründung. Ich muss danach nicht meine Steuererklärung in einem Rutsch machen. Wenn das doch klappt, um so besser.
Allgemeiner Ratschlag ist hier ein Schläfchen von 20 bis maximal 40 Minuten, um danach wieder gut hoch zu kommen. Ich sage: Stimmt. Aber wenn ihr länger schlaft ohne von selbst wieder wach zu werden, dann ist das ein sicherer Indikator dafür, dass ihr zu wenig Nachtschlaf bekommen habt.
Naps. Often upgraded by calling them „powernaps“. But let’s cling to naps only as a powernap automatically includes, that you have to be productive afterwards. But sometimes it is really sufficiant to feel the world became a bit slower and smoother after a nap. That is sufficiant for me. I don’t have to rush through my paperwork afterwards in one go. If I do, the better, but not obligatory. General recommandation is to sleep for 20 to a maximum of 40 minutes to avoid being more tired afterwards than before. I say: right. But when you really sleep longer without wakeing up without an alarm this is a very good indicator for lack of night’s sleep.
Tagträumen finde ich mindestens genauso schön. Hinlegen mit dem festen Vorsatz jetzt aber einen Powernap machen zu wollen ist… recht anfällig dafür zu scheitern und eine halbe Stunde später wieder aufzustehen, etwas frustig, weil man jetzt nicht geschlafen hat und außerdem noch Zeit verbummelt hat. Aber hinlegen/hinsetzen und einfach nichts tun und vor sich hin denken, einschlafen nicht ausgeschlossen, das ist schön. Das sind meine Intervalle, die mir deutlicher als alles andere machen, was ich wirklich noch mit der verblieben Wachzeit machen will. Und mit den nächsten Wochen und meinem Leben überhaupt.
Daydreaming is something wonderful if you ask me. Maybe even better than a nap. To lie down with the strong intention to powernap is very likely to fail and to stand up 30min later a little frustrated that you did not sleep and lost time for your projects. But lie down or sit down to just do nothing and let your mind wonder is really relaxing and nice. These are my intervals in which I find out best what I want to do in the remaining time of the day. Or the following week. Or my life. 
Meditation. Wer es kann, nur zu. Wohl eine der besten Methoden den Geist aufzuräumen und zu regenerieren. Vermutlich bin ich zu sehr Anfänger, denn ich kann es bisher nicht, habe da aber auch wenig Ehrgeiz. Ich tagträume gern. Wenn ich das, was ich tue Meditation nennen würde, hätte ich wieder unterschwellig Ehrgeiz jetzt aber bitte meinen Geist entleeren zu müssen um danach mit der großen Lebenserkenntnis frisch zur Tat zu schreiten. Fragt mich nächstes Jahr noch mal.
Meditation. If you can, have a go! Might be one of the best methods to clear and refresh your mind. Probably I am to much of a beginner, because I am not able to do „real“ meditation, but I am not very ambitious when it comes to this. I prefer my daydreaming. If I called that meditation my subconciousness would feel urged to succeed in emptying my mind and getting up afterwards with the biggest insight, ready to change the world. Well, just ask me again next year. 

Photo taken by echtandrea

 Weniger ist mehr. Alles, was ihr wahrnehmt, wird von euch verarbeitet und zieht somit an euren Ressourcen. Und es prasselt unheimlich viel auf uns ein. Fragt mal eure Eltern wieviel Input sie in eurem Alter täglich hatten und was auf uns heute einstürzt. An sich ist es ein Wunder, dass wir überhaupt noch geradeaus laufen. Je ruhiger und strukturierter mein Umfeld, desto klarer meine Gedanken. Je weniger, ihr verarbeiten müsst, desto weniger Verarbeitungszeit (also Schlaf, Auszeiten…) braucht ihr. Das ist ein Plädoyer gegen Dauerberieselung, ständiges Handychecken, Mulltitasking, Zu-viel-Tasking, allen gerecht werden wollen, Lärm und Unordnung. Letzterer ist einer meiner Lieblingspunkte, da er still ist und gern übersehen wird, dabei aber enorm viel ausmacht, ist er einmal bereinigt. Siehe diese Artikel zum Thema Entrümpeln. -> 1 / 2 / 3 / 4 / 5

Less is more. Everything you perceive has to be dealt with and therefore needs energy ressources. And there is a LOT to deal with nowadays. Just ask your parents about the input they had our age and what is happening today. The longer I think about it the more magic it seems, that we are still able to walk upright. The more structured my surrounding is, the clearer are my thoughts. The less is generated around you, the less you have to re-generate (sleep, time-outs). This is a plea against information overload, all time smartphone checking, multitasking, too-much-tasking, wanting to please everybody, noise and clutter. The last aspect is definitely one of my personal favourites as it is silent and easily gets overlooked but it changes a lot in your energy level once this point is cleared. Read more in my articles about decluttering. -> 1 / 2 / 3 / 4 / 5

Quality time vs. quantity time. Quality time wurde in den letzten Jahren so hoch gelobt: Zeit für sich und die lieben Menschen, den Moment leben. Aber gut gemeint – und in den allermeisten Fällen schlecht gemacht. Wer sich in der Hektik des Alltags schon Gedanken um Quality time macht, erwartet fast automatisch, dass dieser eine schöne Moment mit unseren Lieben oder unserer Leidenschaft jetzt bitte den Stress der Restzeit drum herum aufwiegen soll. Das führt zu Druck und Freizeitstress bzw. Qualitytime-Stress. Wehe der Moment wird dann nicht so toll wie erwartet! Und dafür habe ich meine kostbare Zeit investiert…? Na. Toll. Verbummelt. Dabei ist es für die Regeneration genau das, was wir brauchen: die Möglichkeit auch mal einfach Zeit sein zu lassen, sie nicht mit etwas zu füllen, das wir labeln. So ein wirklich mal komplett versumpfter Tag oder gar ein ganzes Wochenende. Ich habe oft den Eindruck, dass meine Generation plus minus, das wenn überhaupt nur noch mit Netflix und Bingewatching kann. Für viele bleibt es bei der Vorstellung davon, wie schön es doch mal wäre Pyjamas all day der To-Do-Liste den Mittelfinger zu zeigen. Gerade Familien sprechen viel von Quality time. Und es tut mir ehrlich weh zu sehen, dass es für sie oft die einzige Möglichkeit ist mit der Ressource Zeit noch umzugehen. Die Quantität ist in anderen Hamsterrädern gebunden.
Quality time vs. quantity time. Over the last years quality time has been hyped a bit: time for yourself, for the ones you love – live the moment! The road to hell is paved with good intentions… Who is thinking in his or her hectic everyday life abut qualitiy time is most likely to build new pressure because the expectations about this quality time are high. Quality time is easily supposed to compensate the stress in the remaining time. Dare you, moment, if you don’t become the best relaxing time of the day! If not why should I fiddle away precious time on you? Because it is exactly that what you need for regeneration: the feeling you experience when fiddling away letting time just be time and no schedule. Like a whole lazy day or even weekend. I often get the impression that my generation plus minus is only able to do so by Netflix and binge watching. And for many it even stays pure imagination about pajamas all day showing your to-do-list your middle finger. Especially families talk about quality time. And it really hurts me to see that this seems to be the only way for them to deal with their so limited ressoure of time as the quantity is bound in other rat races.
Auszeitmomente. Durchatmen. An die frische Luft gehen. Neuen Tee kochen gehen. Lange auf dem Klo sitzen. Einfach mal machen. Raucher schaffen soclhe Auszeitmomente mehrmals täglich, wenn auch ziemlich ungesund. Nur so für den Fall, dass ihr sagt, selbst das sei nicht möglich. Doch, ist es. Je unmöglicher ihr es empfindet, desto mehr. Diese Momente hier sind Notnägel. Wenn selbst die ein Kampf sind, läuft etwas sehr falsch.
Timeout moments. Breath. Go outside to catch some fresh air. Make new tea. Sit on the toilet longer than necessary. Just do it. Smoking people manage to fit in those tiny break severeal times daily, but the unhealthy way. So can you with a healthier choice. The more impossible you feel it is, the more you need it. But keep in mind that this is only a band-aid. If it is a fight for you to get just these little breaks, something goes really wrong.
Auszeittage. Siehe Quality and Quantity Time und so. Wochenenden sind nicht nur dafür da, die Einkäufe zu erledigen, zu putzen und die Menschen zu treffen, die ihr sonst nicht seht. Achtet regelmäßig darauf einfach mal nur für euch zu sein. „Für euch sein“ kann auch heißen mit jemandem zusammen zu sein, mit dem man schweigen und nichtstun kann. 😉 Kein Besuch, für den man vorher noch das Bad putzt oder vor dem man sich für den Wäschekorb im Flur entschuldigt. Der Punkt hier wird übrigens bedeutend entspannter, wenn ihr den Weniger-ist-Mehr- Punkt gut für euch gelöst habt. Dann steht da sowieso nicht wirklich was rum, was ihr bei Besuch meint wegräumen zu müssen.
Timeout days. See above, quality and quantity time. Weekends are not only meant for grocery shopping, cleaning your home and meeting the people you otherwise won’t see. Make shure that you have regularly days only for yourself. „Only for yourself“ can mean in company of someone you can stay silent with and for who’s visit you don’t start to hectically clean the bathroom before or appologize for the laundry in your hallway. This point becomes significantly more easy when you fixed the aspect about less is more (read above). Because then there will be just less clutter you feel the need to put away first when someone comes for a visit.
Urlaub. Selbsterklärend, oder? „Erhol dich gut!“ ist nicht nur eine Floskel. Es ist der eigentliche Sinn eines Urlaubs. Je nach Energielevel kann das dann durchaus sehr aktiv sein. Schaut euch mal das englische Wort an: vacations. Vacant ist etwas ohne Inhalt.
Vacation. This stands for itself, doesn’t it? „Come back relaxed!“ is not only an empty phrase, it hits the deeper sense of vacations. Depending on your energy level this can be an active way of relaxing. Look at the word itself: Vacations. Vacant means with nothing in it.
Krankheit. Was? Im Ernst jetzt? Ja. Das wollt ihr natürlich nicht. Aber wer sich dauerhaft die Ruhe versagt, der erfährt über kurz oder lang, dass „mind over body“ Blödsinn ist. Mind with body. Und wenn wir auf den Kopf nicht hören, dann kümmert sich der Körper eben selbst.
Sickness. What? For shure? Indeed. Of course you don’t want that. But when you refuse to give you the rest you need, your self will find ways to force you. If your conciousness won’t listen, your body will become loud. It is not mind over body. It is mind with body.

Danke an Nickike für das Foto. Ich liebe die Unschärfe. Nicht alles, was man als Fail empfindet, ist einer.
Thanks to Nickike for the photo. Not everything you think is a fail at first glace actually is a fail.

Ihr habt es schon gemerkt, Ruhe ist der zeitintensivste Part der magischen Sieben, gleichzeitig aber eigentlich auch der bequemste. Ruhe wird gesellschaftlich derzeit sehr ambivalent betrachtet: Zum Einen hat sie keine gute Lobby, wenn Ruhe und Erholung mit Faulheit und Trägheit verwechselt werden, also dem Zuviel an Ruhe, die wieder nichts mit Regenration, sondern mit Stagnation zu tun hat. Aber ich sage jetzt mal: Ruhe ist Mangelware in „meiner Zielgruppe.“
Leiser Stupser in die Seite: Haare mögen keine Mangelzustände. Das gilt nicht nur für Eisen, Zink und Co.
You already see it: rest is the most timeconsuming aspect of the magic seven, but funnyly also the most comfortable one. Rest is looked upon very ambivalently in these times and society. On the one hand side rest has no good lobby as it is easily mistaken for lazyness and sloth, the too much of rest, which has nothing to do with regeneration but with stagnation. But let’s face it: in „my target group“ and also my peer group, rest is a scarce good. Little poke in the side: Hair does not like deficiancies. That does not only count for iron, zinc and other nutrients. It counts for the magic seven also.
Zum anderen bewundern wir diese entspannten Menschen, die sich einfach (haha) nicht  stressen lassen. Das wird schön wiedergespiegelt durch den „Schnappschusstrend“ in der aktuellen Lifestylefotografie. Ein bisschen nebenbei, ganz ungezwungen, ganz natürlich. Entspanntheit ist geradezu ein Statussymbol in der Welt der gestressten Hamsterradler. Aber bitte da auch wieder nur, wenn derjenige vorher was geleistet hat, sonst ist er ja doch faul, oder? Das lasse ich jetzt mal so stehen.

Und wo steht ihr?

On the other hand side there are these relaxed people which simply (haha) don’t stress themselves and which we admire like iconic figures. This is ironically reflected by the common trend in temporary lifestyle photography: everything is just a snapshot, undone, so easy and natural. Being relaxed is a status symbol in a world of running rat races. But, please, only if the relaxed persons are productive! Because otherwise they are lazy, aren’t they? I will leave the point like this.

And what is your point?

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