17. Mai 2017

Durchgegendert – #teamrosa und #teamblau

Mädchen, Junge, Unisex? – Wenn es darum geht sein Kind geschlechtstypisch zu kleiden, wohnen zu lassen oder allgemein zu behandeln, könnte man meinen, dass die Frage nach eindeutigen Pastellfarben zum Glaubenskrieg avanciert ist.

In den letzten Wochen habe ich tolle Gespräche über Genderthemen geführt: über Identitätsfindung, über biologisches Geschlecht, sexuelle Orientierung, Persönlichkeit. Denn natürlich ist sie geblieben die Frage nach dem „Was wird es denn?“ und seit klar ist, dass wir ein Mädchen bekommen, schiebt außerdem die Frage danach: „Und wie haltet ihr es mit Rosa?“ und „Muss sie denn dann auch lange Haare haben?“

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2. Mai 2017

Heiki liest: Hautnah von Dr. Yael Adler

Wer sich schönes Haar wünscht, tut gut daran zu lernen, wie gesunde Haut funktioniert.
Und schönere Haut gibt es dann quasi nebenbei.

Erinnert ihr euch noch an den Darm mit Charme? Ich war sehr begeistert von diesem Buch und habe mir am Ende gewünscht, dass Giulia Enders doch bitte einen Folgetitel auf den Markt wirft zum Thema Haut, also von der Innenoberfläche zur Außenoberfläche quasi. Giulia hat das nicht gemacht, aber Yael Adler, ihres Zeichens Hautärztin. Das Buch ist auch optisch schon an den Superbesteller Darm mit Charme angelehnt (Cover, Schriften, Innenillustrationen) und da ich mir genau sowas ja gewünscht hatte, habe ich es natürlich gelesen.

Heute bekommt ihr mein Review dazu.

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19. April 2017

Heiki liest: Fettlogik überwinden von Dr. Nadja Hermann

Was? Die dünne, schwangere Frau, die grad rumposaunt, dass sie zunehmen will, liest ein Buch über Diätmythen und Abnehmstrategien? Geht’s noch? Und wie das geht!
Ein Erfarhungsbericht

Einige von euch werden es sich schon gedacht haben: meine liebe Lenja von waldelfentraum.com hat mich angefixt. Wir können uns ja sowieso gut für dieselben Themen begeistern, von Farbtypen über MBTI bis eben nun zur Fettlogik. Und wir sind beide Feenhaar-Frauen, also Langhaarliebhaberinnen mit selbst feinem/dünnem Haar. Lenjas finalen Abschlussbericht zur Fettlogik und ihrem wirklich grandiosen Erfolg, den sie nach der Lektüre für sich erzielen konnte, habe ich hiermit verlinkt. 🙂 Mein eigener Erfolg ist ein gerade erst gestarteter Work in Progress und schwangerschaftsbedingt natürlich sowieso nicht repräsentativ. Dennoch: Auch mir hat die Fettlogik sehr geholfen vielleicht auch gerade jetzt mit Baby im Bauch.

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20. September 2016

Feminine and Masculine Strength & The Bingo Theory

Auf der Suche nach Mr. oder Mrs. Right – oder einfach nur nach sich selbst? Die Bingo Theory ist wie eine gute Freundin, die sagt: „Hey, du brauchst niemanden, um dich zu komplettieren, du bist selbst schon toll! Aber weil Zweisamkeit doch echt nett ist, gucken wir uns das trotzdem an.“

Die letzten zwei Sonntage habe ich genutzt, um euch die 16 Personalities nach dem Myers-Briggs-Type-Indicator zu erklären. Die Stärke und gleichzeitig Schwäche des MBTIs ist seine Komplexität und damit auch relative Genauigkeit. Er ist damit schwer greifbar, nachdem ihr nur einmal bei Heiki den Artikel gelesen und dann einen Schnelltest irgendwo im Internet gemacht habt. Viele fühlen sich in so engen Kategorien (manche möchte wohl auch Schubladen dazu sagen) nicht wohl. Der MBTI bietet nicht viel Raum für Überschneidungen und Ausgewogenheiten, beziehungsweise, wenn ihr an dem Punkt angekommen seid, dann habt ihr vermutlich schon ein paar Wochen recherchiert… Ihr erinnert euch vielleicht: Ich selbst habe viel Gutes für mich aus dem MBTI ziehen können, aber nach wie vor kann ich mich noch nicht klar einem Typus zuordnen. Auch nach andauernder Recherche nicht. Und ich habe euch letztens schon gesagt, dass ich gerade für diese Unbestimmtheit wirklich froh bin, über die Bingo-Theory gestolpert zu sein, denn sie ist erstens einfacher aufgebaut und zweitens ist es diese Ausgeglichenheit, die es für MBTI schwierig macht, die hier im Vordergrund steht. Sie ist sogar das Ziel.
Looking for Mr. or Mrs. Right – or just for yourself? The Bingo Theory comes to you in the look of a relationship or even dating guide but it actually is more like a good friend telling you: „Hey, you don’t need somebody to complete you, you are amazing on your own! But romance is really nice so we will have a look at this too.“
The previeous two Sundays I introduced to you the 16 personalities based on the Myers-Briggs-Type-Indicator. Both strength and weakness of the MBTI is its complexity and therefore relative accurateness. It is hard to capture only after you have read Heiki’s article and doing some quick free tests on the internet. Maybe you also don’t feel comfortable in the limited borders of the 16 categories (they can feel like boxes). The MBTI does not give a lot of range for intersections or balances or at least, when you get to this point, you have spent already a long time researching, some weeks probably… Maybe you remeber that I could draw a lot of goodness  from the MBTI for me but also that I still can’t chose that one specific personality type for myself. Even not after ongoing research. I already mentioned last times, that I was really happy to stumble upon the Bingo Theory while I was parallely looking for the solution of this „problem“ of not matching personality types because the Bingo Theory is way simpler and what is hard to capture with the MBTI – the balance, the intersctions – is the explicit topic and even goal of the Bingo Theory.

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1. September 2016

Be happier with The Five Minute Journal

Und es sind sogar weniger als fünf Minuten. Gut investierte Zeit, um öfter zu lächeln oder sogar zu lachen, zufriender zu sein, besser zu schlafen und besser durch den Tag zu kommen –
auch durch einen doofen Tag.

Das Five Minute Journal ist das zweite Büchlein, dass ich über Mimi und Alex Ikonn gefunden habe – das andere ist der Productivity Planner, den ich euch vor zehn Tagen vorgestellt habe. Tatsächlich hatte ich das Journal aber zuerst, denn als ich es gefunden hatte, war ich gerade mittendrin in meinen Recherchen rund um positives Denken, Mindset, Dankbarkeitstagebücher und ähnlichem. Und das ist letztlich genau das, was das Journal ist: ein Dankbarkeitstagebuch. Aber da es eben auch nicht einfach nur das ist, kam es mir mehr als gerade recht.
And in fact there are less than five minute to invest. This is time you have and you should take, to smile more, feel happier and satisfied, improve your sleep and have a better way going through your day.
The Five Minute Journal  is the second book which I found via Mimi and Alex Ikonn – the other is the Productivity Planner, which I introduced to you 10 days ago. Actually I owned the Journal first, as I stumbled upon it, when I was just deep into my research about positive mindset, gratefulness and gratitude diaries specifically. And this is just what the Journal as: a gratitude diary. But it is a bit more and therefore was just the perfect match for me.

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21. November 2015

Marie Kondo: The lifechanging magic of tidying

New York Times Bestseller zum Thema Aufräumen und Entrümpeln – komm zu Mama!
So in etwa lief der Bestellvorgang.

Marie Kondo ist also der neuste Stern am Ausmisthimmel und ich wollte dann natürlich auch wissen, was dran ist am Hype, zumal ich ja knietief drin stand in meinen Rumpelkisten. Und ihr vielleicht gerade auch? So nach meinen letzten Beiträgen? (Less is more 1, Less is more 2)
Meinen Aufräummotivationsliebling von Karen Kingston erwähne ich ja praktisch in jedem Beitrag zum Thema, aber natürlich gibt es da noch andere Ansätze. So wie eben die KonMari-Methode.
The New York Times Bestseller for all around tidying and decluttering – come to Mama!
This is how you can imagine my book order. Almost. Marie Kondo is the newest star on the decluttering sky and me too I wanted to know what this hype around her was all about. Especially as I was standing kneedeep in my decluttering boxes by that time. And maybe you too at the moment? I mean just after my recent articles? (Less is more 1, Less is more 2) I mention my decluttering favourite Karen Kingston practically in every article to this topic but of course she is not the only one. So here we are with Marie Kondo and her KonMari method.

Ich mag für euch hier ihre wichtigsten Ausmist- und Aufräumprinzipien zusammenfassen.
I like to summarize her most important decluttering and tidying instructions.

1. Erst ausmisten, dann aufräumen. Und zwar wirklich 100% aufräumen (siehe Punkt 2). Sonst räumt ihr einfach Krempel von A nach B und verzettelt euch.
1. Discard first, storing and arranging follows after that. And discard completely, 100% (see tipp number 2). Otherwise you start carrying things from A to B and get lost in that.

2. Macht es einmal richtig. 100%ig. Perfekt. Dieser Impact ist so stark, dass ihr nie wieder zum alten Zustand zurück wollt, sagt Kondo. Wenn ich hier Wow-Effekt schreibe, spricht sie von „lifechanging magic“. Wie man es auch nimmt, ich mag hier zustimmen. Nichts hält sich leichter in Ordnung als etwas, was von Grund auf her Ordnung hat. Und nichts zieht mehr Gerümpel an, als anderes Gerümpel und sei es auch nur eine winzig kleine Ecke. Es ist geradezu magnetisch… Dieses einmal in einem Rutsch alles Ausmisten führt Kondo als Hauptgrund dafür an, weswegen ihre Klienten nie rückfällig Kramhorter werden.
2. Do it right, do it 100%. Perfect. The following impact is so strong that you will never ever want to get back to your old way of living and storing, Kondo says. What I call „wow-effect“ she calls „lifechanging magic“ but no matter how you name it, I want to agree with her. Nothing is easier to keep tidy than things which are already tidy. On the other hand nothing attracts clutter more than other clutter. It is almost magnetic… This once and for all technique is the reason why Kondo’s clients don’t fall back to old hoarding habits, she says.

3. Behaltet nur die Dinge, die dich erfreuen. Genauer gesagt „things, which spark joy“, was ja noch etwas kräftiger im Englisch ist, als „erfreuen“ auf Deutsch. Dieser Rat ist wunderbar, muss aber etwas abstrahiert werden. Manche Dinge erfreuen mich natürlich nur, weil sie praktisch sind (Putzlappen), andere, weil sie mir Sicherheit geben (wohlsortierte Aktenordner mit wichtigen Papieren). Dass ich da nicht glücklich werde, wenn ich die Dinge anfasse, ist klar. Aber es geht um das Grundgefühl. Habe ich eine positive Verbindung zu einem Ding? Oder ist es eher so mehhhhh oder gar richtig ätzend? Das ist Kondos Maß dafür, ob man Dinge behalten soll oder nicht.
3. Only keep things, which please you, literally: „which spark joy“. This advice is wonderful but needs a bit subtext. Because some things only please me because they are useful (cleaning cloth) others because they give me security (well organized papers, contracts and polices). That I don’t burst in happiness when I touch them, is obvious. But it is about the basic feeling. Do I have a positive relation to a certain object? Or is it more like mehhhh or even nasty? This is Kondo’s way of deciding between things which may stay and things which should be discarded.

4. Nehmt jedes Ding in die Hand und entscheidet dann, welche Gefühle ihr ihm gegenüber habt. Angucken allein reicht nicht, nein, bitte anfassen, jedes einzelne. Sehr gut geeigenet zum Einstieg ist Kleidung. Hier sind die Emotionen meist sehr eindeutig. Tipp von mir: Holt euch jemanden dazu, der euch vielleicht beobachtet. Gerade bei Dingen, bei denen der Verstand noch nicht sicher ist, ist die Körpersprache oft schon sehr eindeutig wissend.
4. Take every object in your hand and then decide from your feelings towards it. Looking at it is not sufficiant. Touch it. Every single one. Try this at first with clothing. Usually your emotions will be obvious here. My tipp: ask another person to help you, just by watching your process. When it comes to unshure things, when the mind has not yet made a clear decision often the body language already knows and shows.

5. Geht kategorienweise vor, nicht raumweise/schrankweise. Hervorragender Tipp! Bisher hatte ich es immer andersherum gemacht – ich bin sicher, ihr auch! Aber nach Kategorien ist viel besser. Weil ihr dann wirklich mal seht, wo ihr überall Klamotten bunkert und wie viele das wirklich sind. Gar nicht nur der übervolle Kleiderschrank. Hier noch eine Box Handschuhe, da noch eingemottete Wintermäntel und da noch ein Anzug oder ein Ballkleid, Schuhe, Stiefel, Accessoires… das streut. Alles auf einem Haufen zu sehen, ist erschreckend. Ich bleibe mal wieder bei mir/ uns und sage nur: Verlängerungskabel und Werkzeug. Es war einfach überall. Wie eine Plage.
Kondo empfiehlt dann in logischer Konsequenz beim Aufräumen die Dinge auch kategorienweise zusammengefasst zu lassen und sie nicht wieder zu streuen. Begrenzt machbar, je nach Wohnung, aber die Richtung sollte stimmen.
5. Sort by categorie, not by location. Genius advice! Until then I always did it the other way round – I am shure you did too. But sorting by categorie is much better. Because you just realize on how many places you stored your clothes. Overall the house! And how many they are! Much much more than in the bursting wardrobe. Here a box of gloves, there some stored winter coats, an evening gown or a suit, shoes, boots, accessoires… that’s spread! Seeing all this on one big heap is frightening. Talking abolut me again I can only just refer again to cables and tools. It was everywhere. Like a plague.
Kondo recommands for storing the objects after the finsihed discarding process in only one place, don’t spread them again. Depends on your home if this is possible, but aim for it at least.

Mein Haarschmuck. Alles auf einen Blick. Ich dachte mir, das solche Schubladen für euch am interessantesten sein würden.
My hairaccessoires, all at one glance. I thought by myself that drawers like this are the most interesting for you.

 

Dekorative Kosmetik und ein bisschen Haarpflege.
Make-up and a bit of haircare.

 

Kleine Helfer – aber viele. Haargummis, klammern, Pins und Co. Nicht optimal, da die Behälter rund sind. Eckig ist besser.
Little helpers – but many of them. Elastics, clips, pins and Co. Not optimal as the containers are not rectangled.

Das sind die Grundpfeiler. Und die finde ich sehr, sehr hilfreich. Im zweiten Teil des Buches geht es um möglichst organisiertes Aufräumen der Dinge, die man behalten mag. Ich sage jetzt mal… da reicht es die Überschriften zu lesen, es sei denn, es ist für euch eine bahnbrechende Neuigkeit, dass man Kleidung besser faltet, statt sie auf einen Haufen zu werfen oder in Fächer zu stopfen. Ich persönlich brauchte keine seitenweise Anleitung zum Falten. Aber Kondo hat da wohl ein Fable für.
Nützlich ist noch der Rat möglichst nicht zu stapeln, sondern die Dinge so anzuordnen, dass man immer an alle heran kann, immer alle sehen kann. Aufrecht in Schubladen idealerweise, das Pendant zu einer Hängekartei quasi. Ich habe zwar immer noch nicht ganz den Denkfehler gefunden, der sich bei „store vertically“ verbirgt, denn ihr System ist für mich horizontal, stapeln geht ja in die Höhe und ist vertikal… aber ich kann das auch auf sich beruhen lassen.
These are the main principles I consider to be very, very helpful. In the second part of the book, Kondo talkes about how to store and organize the things you now want to keep. I would say… well it is sufficiant to read the chapters‘ headlines. Just go into deep when it is really something new for you, that it has certain advantages to fold your clothes instead of piling or stuffing them. I personally did not need pages after pages of instructions for folding clothes. But Kondo seems to be keen on that. Nevertheless the advice for sorting upright and next to each other, not piled on top of each other is very good. Like this you can always see everything  and take everything out easily. Best in drawers. The pendant of hanging files, if you like. Very practical. But I don’t understand, why she calls it „vertically storing“. Because it is horizontal in my eyes… piling is vertical. But okay, I can leave her with that.

Ah! DAS hat einen Unterscheid gemacht. Büromaterialien. VIEL besser als gestapelt.
Ah! That made a difference! Office supplies. MUCH better like this than piled.

Und? Buchempfehlung?
So halb. Marie Kondo ist zwar Japanerin, schreibt aber ganz im Stil amerikanischer Ratgeberliteratur, also mit viiiiielen Wiederholungen. Soweit, so gut, bin ich gewohnt. Schleift sich ja dann ein. Etwas anstrengend ist, dass sie wirklich sehr, sehr viel einfach von sich und ihrer Aufräumerei erzählt. Kapitelweise. Und das meiste davon hat zu Menschen in anderen Lebessituationen als der ihren einfach keinen Bezug und somit kaum Mehrwert. Ist ja schön, dass sie in der Schule schon gern aufgeräumt hat. Aber nach der vierten Wiederholung ist das einfach etwas nervig.
Die erste Hälfte des Buches finde ich dennoch empfehlenswert wegen der oben angeführten Eckpfeiler ihrer Strategie. Die zweite Hälfte ist wirklich Aufräumen für Anfänger. Etwas ermüdend.
Da das aber so ein Bestseller ist, frage ich mich ein bisschen, ob das an der PR-Maschinerie liegt oder ob sie hier tatsächlich den Nerv der Menschen getroffen hat, für die es eine Offenbarung ist, wenn ihnen jemand aufschreibt, wie man Strumpfhosen ideal zusammenlegt und in den Schrank sortiert. Hm.
Would I give you the advice to read this book too? Well, yes and no. Marie Kondo is Japanese but she writes in the style of American coaching books, which means with tons and tons of repetitions. So far so good, I am used to reading such books. Repetions make you learn things… But for me it was a bit tiring that she writes about herself and her tidying carrier from childhood onwards really chapterwise. And most of her story is not comparable with other people’s life so there is nothing you can extract from that only just coming to know Kondo better. Nice for her, that she was obsessed with tidying already in her school time. But after the fourth repetion I really got that. 
The first half of the book nevertheless is something I can recommend reading because of the above mentioned main principles of her tidying. The second half is storing for beginners and a bit boring. As her book is such a bestseller I can’t help but asking myself whether her success is based on well placed marketing or if she indeed hit a nerve of people for who it is a revelation, when someone tells them how to store their tights in a cupboard. Hm.  

Und so bleibt der Schreibtisch frei. Hier war ich sehr rigoros mit dem Ausmisten.
And like this my desk stays clear. I discarded rigorously here.

Ich bleibe bei Karen Kingston. Ob das nun Feng Shui oder KonMarie heißt, ist mir ja egal. Ich brauche Motivation und Realitätsbezug. Und beides bekomme ich besser bei Kingston. Außerdem hat sie Humor. Marie Kondo hat vor allem sich selbst.
So I stay with Karen Kingston as my favourite. Whether you call things KonMari or Feng Shui, this does not matter much to me. What I need it motivation and advice for real life. Both is much better from Kingston. Besides that she has humor. Whereas Marie Kondo mostly has herself.

Fazit: Kann man lesen, muss man aber nicht.
Summary: You can read that, but you don’t have to.  

Wenn ihr findet, doch, kann man bestimmt sehr gut lesen, fühlt euch frei den Link zu klicken, mit dem gelangt ihr direkt auf Amazon.
The Life-Changing Magic of Tidying: The Japanese Art

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11. April 2015

Giveaway: crazy sexy gesund

Giveaway Klappe die Zweite! Giveaway take two!

1 Million Seitenaufrufe, ein Jahr Bauchfrieden, ein halbes Jahr ohne Haarausfall. Für alles, was ich bisher erreicht habe, waren es neben Motivation, Hartnäckigkeit und Disziplin  die gute alte Recherche, die mich so nach vorn gebracht hat. Und so weit das Internet auch ist, so unübersichtlich wird es dann doch auch oft. Viele Bücher, die mich auf meinem Weg begleitet haben, habe ich euch auch hier bereits vorgestellt. Eine  Lektüre, die mir dabei ganz besonders ans Herz gewachsen ist, kann ich heute unter euch verlosen.
Ihr kennt sie vielleicht schon, die Crazy Sexy Diet von Kris Carr.
Toll für euch ist, dass das Buch nun auch auf Deutsch im Aurum-Verlag erschienen ist. Doppelt toll, dass der Verlag mir ein Exemplar zur Verfügung gestellt hat, um es unter euch verlosen zu können. 
Dieses Buch stand recht weit am Anfang meiner Futter-Recherchen, gehört aber immer noch zu dem Teil meiner Bibliothek, den ich mit Abstand am häufigsten empfehle, verleihe oder verschenke. So nun auch heute wieder.
1 million visits, one year without belly trouble and 6 months without hairloss. For everything I reached uintil now there were some things crucial: motivation, discipline and the good old research. The internet offers a lot but is at the same time confusing with its tons of information. Many of the books I read on my journey were already shown on the blog here. One of my favourites is now also available in German – and I can give it to you! It is one of my earlier readings when I started my food research but it still is one of my most often recommandations.

Was Crazy Sexy Gesund und Kris Carr für mich so empfehlenswert machen, ist die Kombination aus Information, fröhlich liebevoller Gestaltung und dem Gefühl eigentlich just im Moment mit Kris auf der Couch zu sitzen und Tee zu trinken, während sie erzählt: über Ernährung, über Entspannung, über Sport, über die Moral beim Essen und das Gefühl, das bei alle dem am Ende bleibt, nämlich ein Gutes.
Kris selbst ist über den Krebs zu ihrem Lebensstil gekommen. Aber sie sagt selbst: so hart muss es ja erst gar nicht kommen, auch jemand, der auf den ersten Blick erst mal gesund ist, profitiert in der Regel enorm davon, noch mal das ein oder andere zu überdenken und sich sauberer, vielfältiger und ausgewogener zu ernähren. Da Kriss viel übrig hat für kleine Wortspielereien, muss man es der deutschen Übersetzung aber ein bisschen nachsehen, wenn es hier und da ein bisschen holpert. 😉
It is the combination of information, a happy loving layout and the feeling of having a nice little chat on my couch with Kris, which makes this book so precious. It is the way Kirs talks about nutrition, exercise, the moral aspects of a diet and the feeling that lasts after all: a good feeling.
Kris herself came to the nutriton and healthy lifestyle topic through cancer but as she states: it must not be a severe cause as cancer to think again about how you lead your life. Also obviously healthy people profit a lot from healthier choices.

Schon bei meiner ersten Rezension habe ich dieses Buch empfohlen für alle, die noch recht neu im Thema sind, sich Motivation wünschen und erst mal jemanden suchen, der sie freundschaftlich an die Hand nimmt.  Es ist einfach ein toller Einsteig. Ebenso macht es einfach Freude darin zu blättern und vielleicht das ein oder andere noch mal nachzulesen, selbst wenn Clean Eating, Whole Foods, alkalische Ernährung und alles rund um das Vegansein gedanklich nicht mehr mit Fragezeichen versehen sind.
I recommanded this book also in my first review for everbody who is rather new in the diet and nutrition topic and needs a friendly helping hand to do the first steps. But the book can also be somehow a good friend for those who are familiar with whole foods, clean eating, an alcaline diet and veganism.

Vegan?
Du bist du nicht vegan! Das passt doch jetzt nicht… Ist das nur was für Veganer?
Nein, gar nicht. Ich lebe nicht vegan, vieles aus der veganen Ernährungsphilosophie kann ich aber wunderbar auf mich übertragen und das kann jeder andere auch. Meine Basis ist anch wie vor Paleo, eine, um es kurz zu fassen, also recht fleischlastige Ernährung. Dennoch kann ich immer sehr viel von der veganen Philosophioe mitnehmen: sowohl Rezepte als auch Denkanstöße.
Wer ein Backbuch toll findet, isst ja auch nicht nur Kuchen. 😉
Vegan? But you are not a vegan! Such a hypocrit… Is this book just something for vegans?
No, it is not. I am not vegan but many things of the vegan philosphy match mine. My basis is still paleo, a diet with a rather high amount of meat. Nevertheless I am inspired by many vegan subjects, both lifestyle and recipes. Just think about it: Only because you love a book about baking does not mean you eat nothing else but cake. 😉

Das Giveaway ist weltweit geöffnet. Sollte jemand von euch gewinnen, der nicht deutsch ist, würde ich mein eigenes englisches Exemplar verschenken.
The book I got for the giveaway is in German, but as I also own it in English I can give away my own copy.

Also dann: Das Gewinnspiel funktioniert so, wie beim letzten Mal auch, läuft als von jetzt bis Mitternacht in einer Woche von Freitag auf Samstag: Viel Glück!
So here we are. The giveaway functions like the last one. So ist runs for one week and ends at midnight from Friday to Saturday. Good luck!

a Rafflecopter giveaway

  • Das Giveaway beginnt JETZT.
  • Teilnahmeberechtigt sind volljährige, natürliche Personen. Minderjährige bedürfen zu ihrer Teilnahme, sofern diese nicht ausdrücklich ausgeschlossen ist, der Zustimmung ihrer/ihres Erziehungsberechtigten.
  • Hinterlasst einen Kommentar unter diesem Beitrag, ob ihr Kris Carr und crazy sexy gesundschon vorher kanntet!(Kommentar erscheint erst nach Moderation durch mich, alspo keine Sorge, wenn ihr ihn nicht sofort auf dem Blog sehen könnt)
  • Dann folgt einfach den Anweisungen im Rafflecopter Widget. Über das Widget könnt ihr keinen Kommentar hier hinterlassen, das geht nur am unteren Rand des Beitrags. Ihr müsst dort nur bestätigen.
  • Folgt ihr auf Instagram, hinterlasst mir dort einen Kommentar, unter dem Give-away-Bild, damit ich euch verifizieren kann.
  • Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen.
  • Der Teilnahmeschluss ist nach einer Woche am Samstag den 18.04.2015 um 00:00 Uhr. Die Gewinner werden über Rafflecopter per Zufall ausgelost und zeitnah via Email benachrichtigt.
  • Im Anschluss wird der Gewinner hier unter dem Beitrag bekannt gegeben.
  • Das Giveaway ist weltweit geöffnet!
  • Eure Emailadresse wird ausschließlich genutzt, um euch später im Fall des Gewinns kontaktieren zu können.
  • Vielen Dank an den Aurum Verlag, der mir diesen tollen Preis zur Verfügung gestellt hat
  • The Giveaway starts NOW..
  • Eligible is every full age, natural person (over 18). Underage persons need the agreement of their parents.
  • Leave a comment below (not within the Rafflecopter widget) and tell me if you already knew Kris Carr and the crazy sxy diet. Comments become visioble after I moderated them. So don’t be sfraid if you don’t see it on the blog right now.
  • Then follow the Rafflecopter Widget. 
  • If you follow on Instagram, leavve a comment below my give-away-pic so I can see your account name for verification.
  • Deadline for entries is in one week, saturday 18.04.2015 at 12:00 (GMT +01:00). The winner will be drawn by Rafflecopter and will be contacted shortly after this via Email.
  • After this I will anounce the winner here below this post.
  • The Giveaway is open worldwide.
  • Your Email adress in only used for being able to contact you if you are the winner..
  • Thanks to Aurum who gave me this price.

Das Gewinnspiel ist eine Woche geöffnet, der Gewinner wird dann von mir am 18. April ermittelt und sowohl via Email als auch hier in den Kommentaren benachrichtigt.

25. Oktober 2014

Rezension: Fit ohne Geräte

Da ist es, mein erstes Fitnessbuch.
Marc Lauren ist vermutlich DER Guru im Bereich des Bodyweighttrainings, sein Buch war lange auf der Bestsellerliste und davon habe ich mich beeinflussen lassen und mir gedacht: Nehmen wir mal das!
Joah.
Es ist ein bisschen… hm… ambivalent.
Die Begeisterung, die mich bei Marco Santoros Fitmacher Formel gepackt hatte, wollte sich hier so gar nicht einstellen.
Lauren weiß, wovon er spricht, definitiv, er ist (oder war?) zuständig für die Fitness der U.S. Spezialeinheiten, er ist einer der vielzitierten Drillinstructors, der Folterknecht, der noch mehr Liegestütze sehen will. Oder, wie er es sagt: Bei seinen Klienten hängt nicht der Lebensunterhalt von ihrer Fitness ab (so wie es bei Sportlern oder Stars der Fall ist, die ja gern als Referenz von anderen Coaches genannt werden), sondern bei den Menschen, die er trainiert, hängt das Überleben an sich von ihrer Fitness ab.
Damit ist auch schon fast alles gesagt, was ihr zu dem Buch wissen müsst. Laurens Übungenbieten alles, was man sich wünschen kann: sie sind effizient, einfach, wirklich jederzeit an jedem Ort durchführbar mit variablen Schwierigkeitsgraden und strukturiert nach Muskelgruppen. Trainingspläne und Futterempfehlungen gibt es auch.

Aber.
Aber ich bin ein Mädchen und dieses Buch ist für mich irgendwie wie eine Testosteron-Schocktherapie_ dicke Bizeps, mächtige Schultern, hervortretende Adern und manchmal hatte ich beinahe den Eindruck ein entferntes „Harr-harr-harr!“ vernehmen zu können… Vermutlich ist das der Knackpunkt und gar nicht das Buch an sich. Da ihr hier aber auch fast alle LeserInnen seid, gehe ich auf den Punkt mal kurz ein.
Dieses Buch ist von einem Mann für Männer geschrieben worden (es gibt von ihm auch ein Frauentrainingsbuch als Pendant, das habe ich aber nicht hier). Um es mal so zu sagen: das Testosteron trieft förmlich aus jeder Zeile. Das ist mir persönlich zu viel Dickes. Wie er erzählt, wie er den Tauchrekord gebrochen hat, seine Kameraden am Beckenrand bereit ihn jederzeit heraus zu ziehen, wenn er bewusstlos werden würde… wie er sich damit profiliert, dass er vor dem Fotoshooting zum Buch am Vorabend eine Sauftour mit pubertärem Wetteinsatz gemacht hat… tjaaa…. irgendwie, war es das dann für mich.
Außerdem gibt es von mir große Abzüge für das Layout und für die Fotos.
Als ich das Buch in der Hand hatte und aufschlug, dachte ich ehrlich, es sei aus den Siebzigern. Nur Schwarzweißbilder und die auch noch zu einem großen Teil nicht gut gemacht, mit schlechten Hintergründen (weißes, knittriges Tuch…) und irgendwie komischem Equipment (Plastikgartenstuhl…). 
Das Cover ist das einzige, was es zumindest über die Milleniumgrenze geschafft hat, was die Optik angeht…

Nun ja.
Mein werter Mann findet das Buch super. Er hat die Post-its reingeklebt. Also doch alles nur eine Genderfrage? Lässt Mann sich besser von Muskelpaketen beindrucken und Frau (ich…) sich mehr von einem insgesamt ansprechenden Konzept?

So gut die Übungen auch sind (und wie gesagt, das sind sie!), ich muss mich echt dazu überwinden, das Buch überhaupt aufzuschlagen. Das ist für mich ein absolutes Kill-Kriterium bei einem Ratgeber. Denn wenn ich schon keine Lust habe in das Buch zu gucken, dann muss ich mich ja im Zweifel noch mehr aufraffen, um dann mit den Übungen loszulegen.
Von daher weiß ich auch nicht, ob ich dem Frauenpendant quasi eine zweite Chance geben mag, obwohl mir da eine Freundin schon gesagt hat, dass das Buch gut sei. Schlechte Schwarzweißbilder hat das aber wohl auch…
Hmpf.
Fight or flight.
In meinem Fall… könnt ihr es euch denken. 


Here it is: my first fitness book. Marc Lauren is probably THE guru when we talk about bodyweight training. That is why I thought his book might be a good idea… But after reading I am far away of being thrilled to start a workout with him. I was excited to do my sports, when I read Marco Santoro’s Fitmacher Formel, but, here…? Nope.
But let’s start with what is good:
Lauren is not only training stars or athletes as many coaches refer to in their books, his job is (or was?) to drill the U.S. special forces. His main argument is: His clients don’t earn a living with a fit body, they need a fit body to survive and that makes all the difference. Lauren coaches them to workout anywhere with only a minimum of time and place without any equipment. And that’s perfect! His instructions are really good, his advices helpful and easy to follow.
But!
I am a girl. And reading this book is like a testosterone shock therapy. Big biceps, mighty shoulders and sometimes I had the impression to hear a distant „Harr-harr-harr!“ of masculinity when reading. Lauren tells tough man stories about how he broke the diving record, his comrades always ready to get him out of the water, when he looses his conciousness (what definitely happens, when you dive that long as it is needed, to break the record), or the anecdote how he acted like a foolish teenager before one photoshooting for the book, being out the night before the shoot, drinking and making silly bets, but hey, the next day he made the shooting with a giant hangover. Gnaaaah…!
If it was only that. But there ist also the really bad quality of the photgraphs. All black and white, all look oldfashioned and improvised: a creased white curtain as a backgrpound, a plastic garden chair as equipment. The cover is the only part of the book’s layou, which looks younger than the millenium.
Well. 
My husband likes the book, he is the one who worked with the post-its… 
The exercises are nice, as mentioned above. But… really, most people easily come to like sports, once they have started. The hard thing is to get started, to lift the ass off the sofa. And with such a book, which I don’t like to open, there is only little chance that it will motivate me, to exercise – even though the exercises are nice.
So I am not quite shure if I want to give the female version of the book (which a friend of mine works with and likes) a new chance.
Hmpf.
Fight or flight? I guess you already  know my answer to this question this time.

12. Oktober 2014

Rezension: simplify your life

Aha, daher weht der Wind! Darum vertickt sie grad ihre Haarspangen!
Ja, tatsächlich, dieses Buch hat einen großen Teil dazu beigetragen, dass ich noch mal meine Besitztümer durchgegangen bin und mich dabei vor allem gefragt habe, wer da wen besitzt: ich die Dinge oder sie mich?!
Im Fall des Haarschmucks fiel die Antwort dann also öfter zu meinen Ungunsten aus und somit war das Schicksal der Spängchen besiegelt.

Zum Buch.
Clean your clutter with Feng Shui hatte ich euch ja schon mal vorgestellt. Auch ein Buch, das einem sagt: „Trenn dich von Überflüssigem und räum auf, dann wirst auch du selbst aufgeräumter und klarer.“
Ohne behaupten zu wollen, dass dieses Buch bei mir wahre Wunder bewirkt hat, halte ich den Ball mal lieber flach und sage: es war unglaublich befreiend und ich hätte nie damit gerechnet, wieviel Energie frei wird, wenn man sie nicht mehr in Dingen gebunden hat. Vor allem in unordentlichen, hässlichen Dingen… Clean your clutter hat mir auf jeden Fall gezeigt, dass Aufräumen nicht nur diese lästige Verpflichtung ist, an die einen Mütter erinnern, sondern etwas, was wahrlich eine Befreiung sein kann. Damit war der Weg geebnet für einen weiteren Ratgeber in diese Richtung: ich war angefixt.

Das Simplify-Buch hat aber lange nicht nur den Aufräumer-Ansatz – wobei mir das beim Kauf noch gar nicht so klar war. Ich wollte es hauptsächlich haben, um mir noch mal den letzten Arschtritt zu verpassen, der nötig war, um jetzt auch wirklich allen verbliebenen Klumpatsch aus der Wohnung zu schaffen, den, der eher versteckt ist.
Simplify your life stand schon lange auf meiner To-Read-Liste, gekauft habe ich es aber letztlich, weil ich es bei einer Langhaarfreundin im Regal wiedergesehen habe. Sie ist eine Person, die ich aus vielerlei Gründen beeindruckend, um nicht zu sagen vorbildlich finde: sie ist ruhig, strukturiert und weiß, was sie will, dabei  ist sie aber trotzdem (denn diese Attributkombination wird ja gern in einem Atemzug mit „kalt“ und „hartnäckig“ genannt) gelassen und herzlich. Sehr erstrebenswerte Eigenschaften, wie ich finde. Ihre Wohnung spiegelt vor allem ihre Strukturiertheit und Klarheit eindrucksvoll wider und darüber kamen wir dann auch ins Gespräch und letztlich das Buch auf meinen Nachttisch. Ich musste es selbst haben, auch wenn sie es mir geliehen hätte, soviel dann also noch mal kurz zum Thema Besitz…

Meine Freundin hatte mir schon gesagt, dass es eines der wichtigsten Bücher sei, das sie bisher gelesen hatte und dem muss ich mich nun anschließen.
Ich habe mir beim Lesen so oft gedacht: DAS ist mal ein Buch, das man einem jungen Menschen in der Schule als Pflichtlektüre aufdrücken sollte. Natürlich nicht als Ersatz für Lyrik und Prosa, aber zusätzlich. Wobei man vor, während oder nach der Pubertät dafür vermutlich wenig Sinn hat… also sagen wir: zum Ausbildungsbeginn. Oder Studienbeginn. Oder eben auch später. 😉
Simplify your life ist ein Ratgeber“, das wäre eine großartige Untertreibung. Das Buch ist dutzende Ratgeber. Clean your clutter with Feng Shui ist auch drin, quasi.
Die Autoren Küstenmacher und Seiwert gehen sämtliche Lebensbereiche durch und strukturieren sie, immer ein Ziel vor Augen: das Leben in diesem speziellen Bereich und damit auch im Ganzen einfacher (im Sinne von leichter, angenehmer, weniger kompliziert, nicht zu verwechseln mit eintöniger!) und glücklicher zu machen.
Es fängt tatsächlich mit den Besitztümern an, arbeitet sich weiter vor über Finanzen und Zeit, zu Sozialkontakten, Partnerschaft, Selbstverwirklichung und Spiritualität.
Euch wird es vermutlich gehen wie mir: manche Kapitel findet ihr sofort spannend (so wie ich auf das Aufräumen angesprungen bin), bei manchen möchtet ihr aber am liebsten vor dem Lesen schon einmal laut Gähnen. Aber vor allem die Gähn-Kapitel sind dann aber doch viel spannender als gedacht – und auch viel hilfreicher als die anderen. Weil es ja meist die Bereiche sind, die man sonst eher stiefmütterlich behandelt.

Was ich an dem Buch besonder toll fand und finde: Form und Inhalt der Kapitel korrespondieren. Die Kapitel sind nämlich übersichtlich, kurz, prägnant – eben einfach. Die meisten Unterpunkte füllen noch nicht mal eine Seite. Küstenmacher scheint Meister der Kurzfassung zu sein (ich nicht so, wie ihr seht 😉 ), dabei sind die Texte beleibe nicht trocken, sondern immer unterhaltsam. Man kann also wunderbar häppchenweise lesen und dabei immer auch ein bisschen schmunzeln. Es verhält sich damit wie mit dem Appetit, der beim Essen kommt: hat man erst mal zwei, drei Kapitelchen gelesen, will man noch eins und noch eins und noch eins.
Eine echte Erleichterung ist auch der Praxisbezug, denn man wird nicht allein gelassen mit der Aussage: „Unordnung im Haus spiegelt Unordnung im Kopf!“, sondern es gibt ganz konkrete Tipps, wie man die Unordnung los wird. Kleinschrittig und einfach. 

Fazit
Kaufen – oder leihen 😉 – lesen und das Leben ein bisschen besser machen. Ganz ohne den heute so verbreiteten Druck, sich perfektionieren zu müssen. Es geht immer nur darum, das Leben angenehmer zu machen, nicht fordernder.

Ich habe viele gute Bücher in letzter Zeit gelesen und ich kann viele zu verschiedenen Bereichen empfehlen. Aber bei keinem habe ich meinen Mann so sehr genervt, dass er es auch lesen sollte, wie bei diesem. Noch nicht mal bei Kris Carr und ihrer Crazy Sexy Diet – und ihr wisst ja Essen und Ganzheitlichkeit ist eins meiner Lieblingsthemen. Und Kris Carrs Buch ist bunt und hübsch und Hey-Wow für (möchtegern?) Hipster-Mädels wie mich, die Bock haben auf grüne Smoothies, schönere Haut und tolle Haare. Das simplify-Buch dagegen ist gelb, kompakt und die Küstenmacherzeichnungen sind zwar ganz süß, aber eigentlich so gar nicht mein Geschmack. Und trotzdem hat es Kris von ihrem Thron gestoßen. Und es kommt wohl noch der Tag, an dem ich es dem Mann irgendwie aufnötigen werde. Bis dahin leben er und ich grad ganz gut damit, dass ich ihm Passagen daraus vorlese. Oder ich ab und an referierend hinter ihm her laufe. Weil ich drüber reden muss. „Im simplify-Buch steht…!“
Weil es so toll ist. Und so viel ändern kann. Und das so einfach!

Vermutlich hat der Mann aber schon einen Teil des Buches ganz gut verinnerlicht: Wozu selber lesen, wenn Frau es zusammenfasst? Ist doch so dann viel einfacher.
Ich empfehle es ihm trotzdem immer noch ständig. 🙂

Ready to simplify your life?  As you might already know or at least guess: I am! Saying good bye to half of your hairtoy collection is definitely something for the pros. 😉
You know I like to read and learn about living a happy, healthy life. Diet is one of my favourite subjects concerning this lectures, but I also like to learn about structuring and organizing my home. As a designer I like things nice and beautyful which almost always goes together with neat and tidy. 🙂
I already wrote about Clean your clutter with Feng Shui, which was a real big help for me, but this time we will go more into deep. Simplify your life is a book I wanted to read for long, but in the end it was a friend of mine who gave me the last kick: she is very well organzied and does know what she want and is at the same time hearty, friendly and balanced. She had the book on her shelf and we came to a conversation about her home, which reflects perfectly well her attributes. She told me, that the book was really important for her and so it found its way to me. Even though I bought it for myself. Some things I still want to posses, but she would have lend it to me. 🙂
I was thrilled to learn more about organzing as this is the topic I already like so much, but very soon I found out that this is only the very base of the book’s intention. The material organization is followed by finances, time, social aspects, love and parternship, self-fulfillment and spirituality. Some chapters seemed to bore me to death even before I started reading – just to turn out the best of the book for me. Simply because they told me so many news and gave me so many really practical advices. So don’t be scared of finances, if you hate to calculate your spendings. Don’t stop, when it comes to spirituality when you talk of yourself as an atheist. There is so much to find out – and everthing always aims at a simpler, happier life. 
This book’s mission is not to force you into perfection. It is a signpost which shows you different ways, friendly telling you which one is the most likely to be comfortable and leading to success. 
I am no big fan of the tiny illustratiuons in the books, even though they are funny and to the point. I don’t like the jelling yellow cover, but nevertheless this book succeeded in pushing Kris Carr and her colourful hipster lifestyle and diet book from its throne. 
There is no book which I promoted that much, talking with my husband, that I want him to read it too. I followed him through our flat quoting paragraphs from the book, reading passages to him.
Well… after a little while it came to my mind, that maybe he does not have to read it. Because he already knows, that it is much easier to listen to my summary, than to read the book  himself. Simply easy.Lesson already learned. 😉
Nevertheless I still recommand it to him 🙂

8. Oktober 2014

Rezension: Die Fitmacher Formel

Mein zweites Sportbuch!
Und ich bin endlich begeistert.
Wie, und was ist mit dem ersten? Das kommt noch. Aber ich wollte erst von dem schreiben, das ich mochte, weil ich euch gern etwas wirklich empfehlen möchte. Kommt besser, als bei einem neuen Thema direkt mal mit was anzufangen, was irgendwie nicht so der Reißer war.

Also dann: Marco Santoro und Gela Brüggemann mit der Fitmacher Formel.
Worum geht es? Bodyweighttraining mit Kickbox-Elementen.
Ich will Sport machen, für den ich keine Fitnessstudiomitgliedschaft brauche, den ich hier sofort anfangen kann und der auch keine sperrigen Geräte benötigt. Aus Geiz: Platzgeiz, Geldgeiz, Zeitgeiz. Ersetze Geiz durch Effizienz und das klingt nicht mehr so garstig nach Dagobert Duck.
Außerdem halte ich auch sonst viel vom Training mit dem eigenen Körpergewicht.
Marcos Art (er duzt seine Leser auch), hat sofort meinen Nerv getroffen, der ja sehr empfänglich ist für Motivationscoaching. Und das macht er eben wirklich gut: positiv, frisch, energetisch und dabei ehrlich und athentisch – das hat mich als Leserin sofort mitgerissen. Ich hatte das Gefühl, dass er auf nichts mehr Bock hat, als seine Leser an die Hand zu nehmen, sie vom Sofa zu zerren und ihnen zu zeigen wie genial es sein kann, seinen Körper so zu trainieren und damit so fit zu machen, wie er es verdient. Und wozu er ja auch gemacht ist: für Bewegung, Kraft, Flexibilität. Dass der Mensch auch ganz gut sitzen kann, ist ja eher so ein fauler kleiner Nebeneffekt. 😉
Das Buch bietet sowohl die Möglichkeit sich einzelne Übungen herauszusuchen und in den eigenen Trainingsplan zu integrieren, als auch einem 60-Tage-Programm zu folgen und nach Marcos Anweisungen zu trainieren. Ich habe bisher nur ersteres gemacht, da ich bis zu meinem 30sten erst mal schauen wollte, wohin ich so kommen kann, flexibel und ohne vorgeschriebenen Plan, denn so ganz blutiger Anfänger, dem man vorkauen müsste, welche Übungen für welche Muskelgruppen da sind, bin ich ja nicht.

Schön im Buch sind die kleinen Zitate zwischendurch, die den Kern des Trainings immer wieder gut treffen: nämlich den mentalen Schweinehund, gar nicht den der körperlichen Lesitungsfähigkeit. Marco übertreibt es damit aber auch nicht. Muss also keiner Angst haben vor: „Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum!“ und andere Platitüden.

Das Buch ist viergeteilt: Einleitung mit Fitness- uind Ernährungsbasics, dann der Abschnitt mit Rezepten, gefolgt vom Abschnitt mit den Übungsanleitungen und am Ende geht es in den 60-Tage-Plan.
Alles ist sehr gut bebildert mit hochqualitativen Fotos und verständlichen Anleitungen (nicht selbstverständlich, wenn es darum geht eine Bewegung mit einem gedruckten Bild zu erläutern).

Das Buch ist optisch unisex: kein typischer Frauenfitmacher mit rosa Geschnörkel und Barbiesilouetten im Hintergrund und auch kein Wahre-Kerle-Testosteron-Geprotze mit erschlagenden Boldschriftschnitten und dicken, brutzelbraunen Bizepsfotos. Die Zusammenarbeit von Marco als Trainer und Gela als Schreiberin funktioniert hier sehr gut. Die Fotos zeigen sowohl Marco als auch Gela, wie sie die Übungen ausführen.

Wenn ihr also ein Buch sucht zur Anleitung, dann ist das hier definitiv nicht verkehrt. Youtubevideos sind ja super als Bewegungstutorials, aber wer kein Tablet oder einen Laptop hat, den er sich dorthin stellen kann, wo Platz ist für Sport, ist definitiv mit so einem Buch sehr gut beraten.

Also dann, heute schon gesportelt?

This is the second book I read about sports and fitness. Yes the second. The first was nothing I would totally recommand and so I decided to start with the second one too motivate you. Because exercising is so much fun!
Unfortunately this book is a German book only, so I will cut short my translation. 
It is a book abought bodyweight training, including a nice introduction for beginners, a chapter with recipes, a large section with very good photo tutorials (and it is not that easy to show a motion without a video!) and a 60-day-challenge at the end. What I liked most was besides the nice unisex look (no pink glitter, no grilled-chicken tanned male biceps), the inspiration and motivation. You feel the athours‘ excitement, you read their thrill to grab your hand and show you the healthy and powerful world of working with your body as it is meant to. 
The layout and design is up to date, the photos are of high quality and the structure logical and easy to follow. A nice book for all people who want to exercise at home without any equipment. Maybe you prefer video workouts on youtube? Well, not everybody has a tablet or a notebook to take the video to the room where it is enough space to exercise. This book can be a nice solution for this problem.
So: 
Have you done your workout for today?