20. September 2016

Feminine and Masculine Strength & The Bingo Theory

Auf der Suche nach Mr. oder Mrs Right – oder einfach nur nach sich selbst? Die Bingo Theory ist wie eine gute Freundin, die sagt: „Hey, du brauchst niemanden, um dich zu komplettieren, du bist selbst schon toll! Aber weil Zweisamkeit doch echt nett ist, gucken wir uns das trotzdem an.“

Die letzten zwei Sonntage habe ich genutzt, um euch die 16 Personalities nach dem Myers-Briggs-Type-Indicator zu erklären. Die Stärke und gleichzeitig Schwäche des MBTIs ist seine Komplexität und damit auch relative Genauigkeit. Er ist damit schwer greifbar, nachdem ihr nur einmal bei Heiki den Artikel gelesen und dann einen Schnelltest irgendwo im Internet gemacht habt. Viele fühlen sich in so engen Kategorien (manche möchte wohl auch Schubladen dazu sagen) nicht wohl. Der MBTI bietet nicht viel Raum für Überschneidungen und Ausgewogenheiten, beziehungsweise, wenn ihr an dem Punkt angekommen seid, dann habt ihr vermutlich schon ein paar Wochen recherchiert… Ihr erinnert euch vielleicht: Ich selbst habe viel Gutes für mich aus dem MBTI ziehen können, aber nach wie vor kann ich mich noch nicht klar einem Typus zuordnen. Auch nach andauernder Recherche nicht. Und ich habe euch letztens schon gesagt, dass ich gerade für diese Unbestimmtheit wirklich froh bin, über die Bingo-Theory gestolpert zu sein, denn sie ist erstens einfacher aufgebaut und zweitens ist es diese Ausgeglichenheit, die es für MBTI schwierig macht, die hier im Vordergrund steht. Sie ist sogar das Ziel.
Looking for Mr. or Mrs. Right – or just for yourself? The Bingo Theory comes to you in the look of a relationship or even dating guide but it actually is more like a good friend telling you: „Hey, you don’t need somebody to complete you, you are amazing on your own! But romance is really nice so we will have a look at this too.“
The previeous two Sundays I introduced to you the 16 personalities based on the Myers-Briggs-Type-Indicator. Both strength and weakness of the MBTI is its complexity and therefore relative accurateness. It is hard to capture only after you have read Heiki’s article and doing some quick free tests on the internet. Maybe you also don’t feel comfortable in the limited borders of the 16 categories (they can feel like boxes). The MBTI does not give a lot of range for intersections or balances or at least, when you get to this point, you have spent already a long time researching, some weeks probably… Maybe you remeber that I could draw a lot of goodness  from the MBTI for me but also that I still can’t chose that one specific personality type for myself. Even not after ongoing research. I already mentioned last times, that I was really happy to stumble upon the Bingo Theory while I was parallely looking for the solution of this „problem“ of not matching personality types because the Bingo Theory is way simpler and what is hard to capture with the MBTI – the balance, the intersctions – is the explicit topic and even goal of the Bingo Theory.

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1. September 2016

Be happier with The Five Minute Journal

Und es sind sogar weniger als fünf Minuten. Gut investierte Zeit, um öfter zu lächeln oder sogar zu lachen, zufriender zu sein, besser zu schlafen und besser durch den Tag zu kommen –
auch durch einen doofen Tag.

Das Five Minute Journal ist das zweite Büchlein, dass ich über Mimi und Alex Ikonn gefunden habe – das andere ist der Productivity Planner, den ich euch vor zehn Tagen vorgestellt habe. Tatsächlich hatte ich das Journal aber zuerst, denn als ich es gefunden hatte, war ich gerade mittendrin in meinen Recherchen rund um positives Denken, Mindset, Dankbarkeitstagebücher und ähnlichem. Und das ist letztlich genau das, was das Journal ist: ein Dankbarkeitstagebuch. Aber da es eben auch nicht einfach nur das ist, kam es mir mehr als gerade recht.
And in fact there are less than five minute to invest. This is time you have and you should take, to smile more, feel happier and satisfied, improve your sleep and have a better way going through your day.
The Five Minute Journal  is the second book which I found via Mimi and Alex Ikonn – the other is the Productivity Planner, which I introduced to you 10 days ago. Actually I owned the Journal first, as I stumbled upon it, when I was just deep into my research about positive mindset, gratefulness and gratitude diaries specifically. And this is just what the Journal as: a gratitude diary. But it is a bit more and therefore was just the perfect match for me.

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21. November 2015

Marie Kondo: The lifechanging magic of tidying

New York Times Bestseller zum Thema Aufräumen und Entrümpeln – komm zu Mama!
So in etwa lief der Bestellvorgang.
Marie Kondo ist also der neuste Stern am Ausmisthimmel und ich wollte dann natürlich auch wissen, was dran ist am Hype, zumal ich ja knietief drin stand in meinen Rumpelkisten. Und ihr vielleicht gerade auch? So nach meinen letzten Beiträgen? (Less is more 1, Less is more 2)
Meinen Aufräummotivationsliebling von Karen Kingston erwähne ich ja praktisch in jedem Beitrag zum Thema, aber natürlich gibt es da noch andere Ansätze. So wie eben die KonMari-Methode.
The New York Times Bestseller for all around tidying and decluttering – come to Mama!
This is how you can imagine my book order. Almost. Marie Kondo is the newest star on the decluttering sky and me too I wanted to know what this hype around her was all about. Especially as I was standing kneedeep in my decluttering boxes by that time. And maybe you too at the moment? I mean just after my recent articles? (Less is more 1, Less is more 2) I mention my decluttering favourite Karen Kingston practically in every article to this topic but of course she is not the only one. So here we are with Marie Kondo and her KonMari method.

Ich mag für euch hier ihre wichtigsten Ausmist- und Aufräumprinzipien zusammenfassen.
I like to summarize her most important decluttering and tidying instructions.

1. Erst ausmisten, dann aufräumen. Und zwar wirklich 100% aufräumen (siehe Punkt 2). Sonst räumt ihr einfach Krempel von A nach B und verzettelt euch.
1. Discard first, storing and arranging follows after that. And discard completely, 100% (see tipp number 2). Otherwise you start carrying things from A to B and get lost in that.

2. Macht es einmal richtig. 100%ig. Perfekt. Dieser Impact ist so stark, dass ihr nie wieder zum alten Zustand zurück wollt, sagt Kondo. Wenn ich hier Wow-Effekt schreibe, spricht sie von „lifechanging magic“. Wie man es auch nimmt, ich mag hier zustimmen. Nichts hält sich leichter in Ordnung als etwas, was von Grund auf her Ordnung hat. Und nichts zieht mehr Gerümpel an, als anderes Gerümpel und sei es auch nur eine winzig kleine Ecke. Es ist geradezu magnetisch… Dieses einmal in einem Rutsch alles Ausmisten führt Kondo als Hauptgrund dafür an, weswegen ihre Klienten nie rückfällig Kramhorter werden.
2. Do it right, do it 100%. Perfect. The following impact is so strong that you will never ever want to get back to your old way of living and storing, Kondo says. What I call „wow-effect“ she calls „lifechanging magic“ but no matter how you name it, I want to agree with her. Nothing is easier to keep tidy than things which are already tidy. On the other hand nothing attracts clutter more than other clutter. It is almost magnetic… This once and for all technique is the reason why Kondo’s clients don’t fall back to old hoarding habits, she says.

3. Behaltet nur die Dinge, die dich erfreuen. Genauer gesagt „things, which spark joy“, was ja noch etwas kräftiger im Englisch ist, als „erfreuen“ auf Deutsch. Dieser Rat ist wunderbar, muss aber etwas abstrahiert werden. Manche Dinge erfreuen mich natürlich nur, weil sie praktisch sind (Putzlappen), andere, weil sie mir Sicherheit geben (wohlsortierte Aktenordner mit wichtigen Papieren). Dass ich da nicht glücklich werde, wenn ich die Dinge anfasse, ist klar. Aber es geht um das Grundgefühl. Habe ich eine positive Verbindung zu einem Ding? Oder ist es eher so mehhhhh oder gar richtig ätzend? Das ist Kondos Maß dafür, ob man Dinge behalten soll oder nicht.
3. Only keep things, which please you, literally: „which spark joy“. This advice is wonderful but needs a bit subtext. Because some things only please me because they are useful (cleaning cloth) others because they give me security (well organized papers, contracts and polices). That I don’t burst in happiness when I touch them, is obvious. But it is about the basic feeling. Do I have a positive relation to a certain object? Or is it more like mehhhh or even nasty? This is Kondo’s way of deciding between things which may stay and things which should be discarded.

4. Nehmt jedes Ding in die Hand und entscheidet dann, welche Gefühle ihr ihm gegenüber habt. Angucken allein reicht nicht, nein, bitte anfassen, jedes einzelne. Sehr gut geeigenet zum Einstieg ist Kleidung. Hier sind die Emotionen meist sehr eindeutig. Tipp von mir: Holt euch jemanden dazu, der euch vielleicht beobachtet. Gerade bei Dingen, bei denen der Verstand noch nicht sicher ist, ist die Körpersprache oft schon sehr eindeutig wissend.
4. Take every object in your hand and then decide from your feelings towards it. Looking at it is not sufficiant. Touch it. Every single one. Try this at first with clothing. Usually your emotions will be obvious here. My tipp: ask another person to help you, just by watching your process. When it comes to unshure things, when the mind has not yet made a clear decision often the body language already knows and shows.

5. Geht kategorienweise vor, nicht raumweise/schrankweise. Hervorragender Tipp! Bisher hatte ich es immer andersherum gemacht – ich bin sicher, ihr auch! Aber nach Kategorien ist viel besser. Weil ihr dann wirklich mal seht, wo ihr überall Klamotten bunkert und wie viele das wirklich sind. Gar nicht nur der übervolle Kleiderschrank. Hier noch eine Box Handschuhe, da noch eingemottete Wintermäntel und da noch ein Anzug oder ein Ballkleid, Schuhe, Stiefel, Accessoires… das streut. Alles auf einem Haufen zu sehen, ist erschreckend. Ich bleibe mal wieder bei mir/ uns und sage nur: Verlängerungskabel und Werkzeug. Es war einfach überall. Wie eine Plage.
Kondo empfiehlt dann in logischer Konsequenz beim Aufräumen die Dinge auch kategorienweise zusammengefasst zu lassen und sie nicht wieder zu streuen. Begrenzt machbar, je nach Wohnung, aber die Richtung sollte stimmen.
5. Sort by categorie, not by location. Genius advice! Until then I always did it the other way round – I am shure you did too. But sorting by categorie is much better. Because you just realize on how many places you stored your clothes. Overall the house! And how many they are! Much much more than in the bursting wardrobe. Here a box of gloves, there some stored winter coats, an evening gown or a suit, shoes, boots, accessoires… that’s spread! Seeing all this on one big heap is frightening. Talking abolut me again I can only just refer again to cables and tools. It was everywhere. Like a plague.
Kondo recommands for storing the objects after the finsihed discarding process in only one place, don’t spread them again. Depends on your home if this is possible, but aim for it at least.

Mein Haarschmuck. Alles auf einen Blick. Ich dachte mir, das solche Schubladen für euch am interessantesten sein würden.
My hairaccessoires, all at one glance. I thought by myself that drawers like this are the most interesting for you.

 

Dekorative Kosmetik und ein bisschen Haarpflege.
Make-up and a bit of haircare.

 

Kleine Helfer – aber viele. Haargummis, klammern, Pins und Co. Nicht optimal, da die Behälter rund sind. Eckig ist besser.
Little helpers – but many of them. Elastics, clips, pins and Co. Not optimal as the containers are not rectangled.

Das sind die Grundpfeiler. Und die finde ich sehr, sehr hilfreich. Im zweiten Teil des Buches geht es um möglichst organisiertes Aufräumen der Dinge, die man behalten mag. Ich sage jetzt mal… da reicht es die Überschriften zu lesen, es sei denn, es ist für euch eine bahnbrechende Neuigkeit, dass man Kleidung besser faltet, statt sie auf einen Haufen zu werfen oder in Fächer zu stopfen. Ich persönlich brauchte keine seitenweise Anleitung zum Falten. Aber Kondo hat da wohl ein Fable für.
Nützlich ist noch der Rat möglichst nicht zu stapeln, sondern die Dinge so anzuordnen, dass man immer an alle heran kann, immer alle sehen kann. Aufrecht in Schubladen idealerweise, das Pendant zu einer Hängekartei quasi. Ich habe zwar immer noch nicht ganz den Denkfehler gefunden, der sich bei „store vertically“ verbirgt, denn ihr System ist für mich horizontal, stapeln geht ja in die Höhe und ist vertikal… aber ich kann das auch auf sich beruhen lassen.
These are the main principles I consider to be very, very helpful. In the second part of the book, Kondo talkes about how to store and organize the things you now want to keep. I would say… well it is sufficiant to read the chapters‘ headlines. Just go into deep when it is really something new for you, that it has certain advantages to fold your clothes instead of piling or stuffing them. I personally did not need pages after pages of instructions for folding clothes. But Kondo seems to be keen on that. Nevertheless the advice for sorting upright and next to each other, not piled on top of each other is very good. Like this you can always see everything  and take everything out easily. Best in drawers. The pendant of hanging files, if you like. Very practical. But I don’t understand, why she calls it „vertically storing“. Because it is horizontal in my eyes… piling is vertical. But okay, I can leave her with that.

Ah! DAS hat einen Unterscheid gemacht. Büromaterialien. VIEL besser als gestapelt.
Ah! That made a difference! Office supplies. MUCH better like this than piled.

Und? Buchempfehlung?
So halb. Marie Kondo ist zwar Japanerin, schreibt aber ganz im Stil amerikanischer Ratgeberliteratur, also mit viiiiielen Wiederholungen. Soweit, so gut, bin ich gewohnt. Schleift sich ja dann ein. Etwas anstrengend ist, dass sie wirklich sehr, sehr viel einfach von sich und ihrer Aufräumerei erzählt. Kapitelweise. Und das meiste davon hat zu Menschen in anderen Lebessituationen als der ihren einfach keinen Bezug und somit kaum Mehrwert. Ist ja schön, dass sie in der Schule schon gern aufgeräumt hat. Aber nach der vierten Wiederholung ist das einfach etwas nervig.
Die erste Hälfte des Buches finde ich dennoch empfehlenswert wegen der oben angeführten Eckpfeiler ihrer Strategie. Die zweite Hälfte ist wirklich Aufräumen für Anfänger. Etwas ermüdend.
Da das aber so ein Bestseller ist, frage ich mich ein bisschen, ob das an der PR-Maschinerie liegt oder ob sie hier tatsächlich den Nerv der Menschen getroffen hat, für die es eine Offenbarung ist, wenn ihnen jemand aufschreibt, wie man Strumpfhosen ideal zusammenlegt und in den Schrank sortiert. Hm.
Would I give you the advice to read this book too? Well, yes and no. Marie Kondo is Japanese but she writes in the style of American coaching books, which means with tons and tons of repetitions. So far so good, I am used to reading such books. Repetions make you learn things… But for me it was a bit tiring that she writes about herself and her tidying carrier from childhood onwards really chapterwise. And most of her story is not comparable with other people’s life so there is nothing you can extract from that only just coming to know Kondo better. Nice for her, that she was obsessed with tidying already in her school time. But after the fourth repetion I really got that. 
The first half of the book nevertheless is something I can recommend reading because of the above mentioned main principles of her tidying. The second half is storing for beginners and a bit boring. As her book is such a bestseller I can’t help but asking myself whether her success is based on well placed marketing or if she indeed hit a nerve of people for who it is a revelation, when someone tells them how to store their tights in a cupboard. Hm.  

Und so bleibt der Schreibtisch frei. Hier war ich sehr rigoros mit dem Ausmisten.
And like this my desk stays clear. I discarded rigorously here.

Ich bleibe bei Karen Kingston. Ob das nun Feng Shui oder KonMarie heißt, ist mir ja egal. Ich brauche Motivation und Realitätsbezug. Und beides bekomme ich besser bei Kingston. Außerdem hat sie Humor. Marie Kondo hat vor allem sich selbst.
So I stay with Karen Kingston as my favourite. Whether you call things KonMari or Feng Shui, this does not matter much to me. What I need it motivation and advice for real life. Both is much better from Kingston. Besides that she has humor. Whereas Marie Kondo mostly has herself.

Fazit: Kann man lesen, muss man aber nicht.
Summary: You can read that, but you don’t have to.  

You might also like
Less is more 1
Less is more 2
Clean your clutter with Feng Shui 1
Clean your clutter with Feng Shui 2

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11. April 2015

Giveaway: crazy sexy gesund

Giveaway Klappe die Zweite! Giveaway take two!

1 Million Seitenaufrufe, ein Jahr Bauchfrieden, ein halbes Jahr ohne Haarausfall. Für alles, was ich bisher erreicht habe, waren es neben Motivation, Hartnäckigkeit und Disziplin  die gute alte Recherche, die mich so nach vorn gebracht hat. Und so weit das Internet auch ist, so unübersichtlich wird es dann doch auch oft. Viele Bücher, die mich auf meinem Weg begleitet haben, habe ich euch auch hier bereits vorgestellt. Eine  Lektüre, die mir dabei ganz besonders ans Herz gewachsen ist, kann ich heute unter euch verlosen.
Ihr kennt sie vielleicht schon, die Crazy Sexy Diet von Kris Carr.
Toll für euch ist, dass das Buch nun auch auf Deutsch im Aurum-Verlag erschienen ist. Doppelt toll, dass der Verlag mir ein Exemplar zur Verfügung gestellt hat, um es unter euch verlosen zu können. 
Dieses Buch stand recht weit am Anfang meiner Futter-Recherchen, gehört aber immer noch zu dem Teil meiner Bibliothek, den ich mit Abstand am häufigsten empfehle, verleihe oder verschenke. So nun auch heute wieder.
1 million visits, one year without belly trouble and 6 months without hairloss. For everything I reached uintil now there were some things crucial: motivation, discipline and the good old research. The internet offers a lot but is at the same time confusing with its tons of information. Many of the books I read on my journey were already shown on the blog here. One of my favourites is now also available in German – and I can give it to you! It is one of my earlier readings when I started my food research but it still is one of my most often recommandations.

Was Crazy Sexy Gesund und Kris Carr für mich so empfehlenswert machen, ist die Kombination aus Information, fröhlich liebevoller Gestaltung und dem Gefühl eigentlich just im Moment mit Kris auf der Couch zu sitzen und Tee zu trinken, während sie erzählt: über Ernährung, über Entspannung, über Sport, über die Moral beim Essen und das Gefühl, das bei alle dem am Ende bleibt, nämlich ein Gutes.
Kris selbst ist über den Krebs zu ihrem Lebensstil gekommen. Aber sie sagt selbst: so hart muss es ja erst gar nicht kommen, auch jemand, der auf den ersten Blick erst mal gesund ist, profitiert in der Regel enorm davon, noch mal das ein oder andere zu überdenken und sich sauberer, vielfältiger und ausgewogener zu ernähren. Da Kriss viel übrig hat für kleine Wortspielereien, muss man es der deutschen Übersetzung aber ein bisschen nachsehen, wenn es hier und da ein bisschen holpert. 😉
It is the combination of information, a happy loving layout and the feeling of having a nice little chat on my couch with Kris, which makes this book so precious. It is the way Kirs talks about nutrition, exercise, the moral aspects of a diet and the feeling that lasts after all: a good feeling.
Kris herself came to the nutriton and healthy lifestyle topic through cancer but as she states: it must not be a severe cause as cancer to think again about how you lead your life. Also obviously healthy people profit a lot from healthier choices.

Schon bei meiner ersten Rezension habe ich dieses Buch empfohlen für alle, die noch recht neu im Thema sind, sich Motivation wünschen und erst mal jemanden suchen, der sie freundschaftlich an die Hand nimmt.  Es ist einfach ein toller Einsteig. Ebenso macht es einfach Freude darin zu blättern und vielleicht das ein oder andere noch mal nachzulesen, selbst wenn Clean Eating, Whole Foods, alkalische Ernährung und alles rund um das Vegansein gedanklich nicht mehr mit Fragezeichen versehen sind.
I recommanded this book also in my first review for everbody who is rather new in the diet and nutrition topic and needs a friendly helping hand to do the first steps. But the book can also be somehow a good friend for those who are familiar with whole foods, clean eating, an alcaline diet and veganism.

Vegan?
Du bist du nicht vegan! Das passt doch jetzt nicht… Ist das nur was für Veganer?
Nein, gar nicht. Ich lebe nicht vegan, vieles aus der veganen Ernährungsphilosophie kann ich aber wunderbar auf mich übertragen und das kann jeder andere auch. Meine Basis ist anch wie vor Paleo, eine, um es kurz zu fassen, also recht fleischlastige Ernährung. Dennoch kann ich immer sehr viel von der veganen Philosophioe mitnehmen: sowohl Rezepte als auch Denkanstöße.
Wer ein Backbuch toll findet, isst ja auch nicht nur Kuchen. 😉
Vegan? But you are not a vegan! Such a hypocrit… Is this book just something for vegans?
No, it is not. I am not vegan but many things of the vegan philosphy match mine. My basis is still paleo, a diet with a rather high amount of meat. Nevertheless I am inspired by many vegan subjects, both lifestyle and recipes. Just think about it: Only because you love a book about baking does not mean you eat nothing else but cake. 😉

Das Giveaway ist weltweit geöffnet. Sollte jemand von euch gewinnen, der nicht deutsch ist, würde ich mein eigenes englisches Exemplar verschenken.
The book I got for the giveaway is in German, but as I also own it in English I can give away my own copy.

Also dann: Das Gewinnspiel funktioniert so, wie beim letzten Mal auch, läuft als von jetzt bis Mitternacht in einer Woche von Freitag auf Samstag: Viel Glück!
So here we are. The giveaway functions like the last one. So ist runs for one week and ends at midnight from Friday to Saturday. Good luck!

a Rafflecopter giveaway

  • Das Giveaway beginnt JETZT.
  • Teilnahmeberechtigt sind volljährige, natürliche Personen. Minderjährige bedürfen zu ihrer Teilnahme, sofern diese nicht ausdrücklich ausgeschlossen ist, der Zustimmung ihrer/ihres Erziehungsberechtigten.
  • Hinterlasst einen Kommentar unter diesem Beitrag, ob ihr Kris Carr und crazy sexy gesundschon vorher kanntet!(Kommentar erscheint erst nach Moderation durch mich, alspo keine Sorge, wenn ihr ihn nicht sofort auf dem Blog sehen könnt)
  • Dann folgt einfach den Anweisungen im Rafflecopter Widget. Über das Widget könnt ihr keinen Kommentar hier hinterlassen, das geht nur am unteren Rand des Beitrags. Ihr müsst dort nur bestätigen.
  • Folgt ihr auf Instagram, hinterlasst mir dort einen Kommentar, unter dem Give-away-Bild, damit ich euch verifizieren kann.
  • Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen.
  • Der Teilnahmeschluss ist nach einer Woche am Samstag den 18.04.2015 um 00:00 Uhr. Die Gewinner werden über Rafflecopter per Zufall ausgelost und zeitnah via Email benachrichtigt.
  • Im Anschluss wird der Gewinner hier unter dem Beitrag bekannt gegeben.
  • Das Giveaway ist weltweit geöffnet!
  • Eure Emailadresse wird ausschließlich genutzt, um euch später im Fall des Gewinns kontaktieren zu können.
  • Vielen Dank an den Aurum Verlag, der mir diesen tollen Preis zur Verfügung gestellt hat
  • The Giveaway starts NOW..
  • Eligible is every full age, natural person (over 18). Underage persons need the agreement of their parents.
  • Leave a comment below (not within the Rafflecopter widget) and tell me if you already knew Kris Carr and the crazy sxy diet. Comments become visioble after I moderated them. So don’t be sfraid if you don’t see it on the blog right now.
  • Then follow the Rafflecopter Widget. 
  • If you follow on Instagram, leavve a comment below my give-away-pic so I can see your account name for verification.
  • Deadline for entries is in one week, saturday 18.04.2015 at 12:00 (GMT +01:00). The winner will be drawn by Rafflecopter and will be contacted shortly after this via Email.
  • After this I will anounce the winner here below this post.
  • The Giveaway is open worldwide.
  • Your Email adress in only used for being able to contact you if you are the winner..
  • Thanks to Aurum who gave me this price.

Das Gewinnspiel ist eine Woche geöffnet, der Gewinner wird dann von mir am 18. April ermittelt und sowohl via Email als auch hier in den Kommentaren benachrichtigt.

25. Oktober 2014

Rezension: Fit ohne Geräte

Da ist es, mein erstes Fitnessbuch.
Marc Lauren ist vermutlich DER Guru im Bereich des Bodyweighttrainings, sein Buch war lange auf der Bestsellerliste und davon habe ich mich beeinflussen lassen und mir gedacht: Nehmen wir mal das!
Joah.
Es ist ein bisschen… hm… ambivalent.
Die Begeisterung, die mich bei Marco Santoros Fitmacher Formel gepackt hatte, wollte sich hier so gar nicht einstellen.
Lauren weiß, wovon er spricht, definitiv, er ist (oder war?) zuständig für die Fitness der U.S. Spezialeinheiten, er ist einer der vielzitierten Drillinstructors, der Folterknecht, der noch mehr Liegestütze sehen will. Oder, wie er es sagt: Bei seinen Klienten hängt nicht der Lebensunterhalt von ihrer Fitness ab (so wie es bei Sportlern oder Stars der Fall ist, die ja gern als Referenz von anderen Coaches genannt werden), sondern bei den Menschen, die er trainiert, hängt das Überleben an sich von ihrer Fitness ab.
Damit ist auch schon fast alles gesagt, was ihr zu dem Buch wissen müsst. Laurens Übungenbieten alles, was man sich wünschen kann: sie sind effizient, einfach, wirklich jederzeit an jedem Ort durchführbar mit variablen Schwierigkeitsgraden und strukturiert nach Muskelgruppen. Trainingspläne und Futterempfehlungen gibt es auch.

Aber.
Aber ich bin ein Mädchen und dieses Buch ist für mich irgendwie wie eine Testosteron-Schocktherapie_ dicke Bizeps, mächtige Schultern, hervortretende Adern und manchmal hatte ich beinahe den Eindruck ein entferntes „Harr-harr-harr!“ vernehmen zu können… Vermutlich ist das der Knackpunkt und gar nicht das Buch an sich. Da ihr hier aber auch fast alle LeserInnen seid, gehe ich auf den Punkt mal kurz ein.
Dieses Buch ist von einem Mann für Männer geschrieben worden (es gibt von ihm auch ein Frauentrainingsbuch als Pendant, das habe ich aber nicht hier). Um es mal so zu sagen: das Testosteron trieft förmlich aus jeder Zeile. Das ist mir persönlich zu viel Dickes. Wie er erzählt, wie er den Tauchrekord gebrochen hat, seine Kameraden am Beckenrand bereit ihn jederzeit heraus zu ziehen, wenn er bewusstlos werden würde… wie er sich damit profiliert, dass er vor dem Fotoshooting zum Buch am Vorabend eine Sauftour mit pubertärem Wetteinsatz gemacht hat… tjaaa…. irgendwie, war es das dann für mich.
Außerdem gibt es von mir große Abzüge für das Layout und für die Fotos.
Als ich das Buch in der Hand hatte und aufschlug, dachte ich ehrlich, es sei aus den Siebzigern. Nur Schwarzweißbilder und die auch noch zu einem großen Teil nicht gut gemacht, mit schlechten Hintergründen (weißes, knittriges Tuch…) und irgendwie komischem Equipment (Plastikgartenstuhl…). 
Das Cover ist das einzige, was es zumindest über die Milleniumgrenze geschafft hat, was die Optik angeht…

Nun ja.
Mein werter Mann findet das Buch super. Er hat die Post-its reingeklebt. Also doch alles nur eine Genderfrage? Lässt Mann sich besser von Muskelpaketen beindrucken und Frau (ich…) sich mehr von einem insgesamt ansprechenden Konzept?

So gut die Übungen auch sind (und wie gesagt, das sind sie!), ich muss mich echt dazu überwinden, das Buch überhaupt aufzuschlagen. Das ist für mich ein absolutes Kill-Kriterium bei einem Ratgeber. Denn wenn ich schon keine Lust habe in das Buch zu gucken, dann muss ich mich ja im Zweifel noch mehr aufraffen, um dann mit den Übungen loszulegen.
Von daher weiß ich auch nicht, ob ich dem Frauenpendant quasi eine zweite Chance geben mag, obwohl mir da eine Freundin schon gesagt hat, dass das Buch gut sei. Schlechte Schwarzweißbilder hat das aber wohl auch…
Hmpf.
Fight or flight.
In meinem Fall… könnt ihr es euch denken. 


Here it is: my first fitness book. Marc Lauren is probably THE guru when we talk about bodyweight training. That is why I thought his book might be a good idea… But after reading I am far away of being thrilled to start a workout with him. I was excited to do my sports, when I read Marco Santoro’s Fitmacher Formel, but, here…? Nope.
But let’s start with what is good:
Lauren is not only training stars or athletes as many coaches refer to in their books, his job is (or was?) to drill the U.S. special forces. His main argument is: His clients don’t earn a living with a fit body, they need a fit body to survive and that makes all the difference. Lauren coaches them to workout anywhere with only a minimum of time and place without any equipment. And that’s perfect! His instructions are really good, his advices helpful and easy to follow.
But!
I am a girl. And reading this book is like a testosterone shock therapy. Big biceps, mighty shoulders and sometimes I had the impression to hear a distant „Harr-harr-harr!“ of masculinity when reading. Lauren tells tough man stories about how he broke the diving record, his comrades always ready to get him out of the water, when he looses his conciousness (what definitely happens, when you dive that long as it is needed, to break the record), or the anecdote how he acted like a foolish teenager before one photoshooting for the book, being out the night before the shoot, drinking and making silly bets, but hey, the next day he made the shooting with a giant hangover. Gnaaaah…!
If it was only that. But there ist also the really bad quality of the photgraphs. All black and white, all look oldfashioned and improvised: a creased white curtain as a backgrpound, a plastic garden chair as equipment. The cover is the only part of the book’s layou, which looks younger than the millenium.
Well. 
My husband likes the book, he is the one who worked with the post-its… 
The exercises are nice, as mentioned above. But… really, most people easily come to like sports, once they have started. The hard thing is to get started, to lift the ass off the sofa. And with such a book, which I don’t like to open, there is only little chance that it will motivate me, to exercise – even though the exercises are nice.
So I am not quite shure if I want to give the female version of the book (which a friend of mine works with and likes) a new chance.
Hmpf.
Fight or flight? I guess you already  know my answer to this question this time.

12. Oktober 2014

Rezension: simplify your life

Aha, daher weht der Wind! Darum vertickt sie grad ihre Haarspangen!
Ja, tatsächlich, dieses Buch hat einen großen Teil dazu beigetragen, dass ich noch mal meine Besitztümer durchgegangen bin und mich dabei vor allem gefragt habe, wer da wen besitzt: ich die Dinge oder sie mich?!
Im Fall des Haarschmucks fiel die Antwort dann also öfter zu meinen Ungunsten aus und somit war das Schicksal der Spängchen besiegelt.

Zum Buch.
Clean your clutter with Feng Shui hatte ich euch ja schon mal vorgestellt. Auch ein Buch, das einem sagt: „Trenn dich von Überflüssigem und räum auf, dann wirst auch du selbst aufgeräumter und klarer.“
Ohne behaupten zu wollen, dass dieses Buch bei mir wahre Wunder bewirkt hat, halte ich den Ball mal lieber flach und sage: es war unglaublich befreiend und ich hätte nie damit gerechnet, wieviel Energie frei wird, wenn man sie nicht mehr in Dingen gebunden hat. Vor allem in unordentlichen, hässlichen Dingen… Clean your clutter hat mir auf jeden Fall gezeigt, dass Aufräumen nicht nur diese lästige Verpflichtung ist, an die einen Mütter erinnern, sondern etwas, was wahrlich eine Befreiung sein kann. Damit war der Weg geebnet für einen weiteren Ratgeber in diese Richtung: ich war angefixt.

Das Simplify-Buch hat aber lange nicht nur den Aufräumer-Ansatz – wobei mir das beim Kauf noch gar nicht so klar war. Ich wollte es hauptsächlich haben, um mir noch mal den letzten Arschtritt zu verpassen, der nötig war, um jetzt auch wirklich allen verbliebenen Klumpatsch aus der Wohnung zu schaffen, den, der eher versteckt ist.
Simplify your life stand schon lange auf meiner To-Read-Liste, gekauft habe ich es aber letztlich, weil ich es bei einer Langhaarfreundin im Regal wiedergesehen habe. Sie ist eine Person, die ich aus vielerlei Gründen beeindruckend, um nicht zu sagen vorbildlich finde: sie ist ruhig, strukturiert und weiß, was sie will, dabei  ist sie aber trotzdem (denn diese Attributkombination wird ja gern in einem Atemzug mit „kalt“ und „hartnäckig“ genannt) gelassen und herzlich. Sehr erstrebenswerte Eigenschaften, wie ich finde. Ihre Wohnung spiegelt vor allem ihre Strukturiertheit und Klarheit eindrucksvoll wider und darüber kamen wir dann auch ins Gespräch und letztlich das Buch auf meinen Nachttisch. Ich musste es selbst haben, auch wenn sie es mir geliehen hätte, soviel dann also noch mal kurz zum Thema Besitz…

Meine Freundin hatte mir schon gesagt, dass es eines der wichtigsten Bücher sei, das sie bisher gelesen hatte und dem muss ich mich nun anschließen.
Ich habe mir beim Lesen so oft gedacht: DAS ist mal ein Buch, das man einem jungen Menschen in der Schule als Pflichtlektüre aufdrücken sollte. Natürlich nicht als Ersatz für Lyrik und Prosa, aber zusätzlich. Wobei man vor, während oder nach der Pubertät dafür vermutlich wenig Sinn hat… also sagen wir: zum Ausbildungsbeginn. Oder Studienbeginn. Oder eben auch später. 😉
Simplify your life ist ein Ratgeber“, das wäre eine großartige Untertreibung. Das Buch ist dutzende Ratgeber. Clean your clutter with Feng Shui ist auch drin, quasi.
Die Autoren Küstenmacher und Seiwert gehen sämtliche Lebensbereiche durch und strukturieren sie, immer ein Ziel vor Augen: das Leben in diesem speziellen Bereich und damit auch im Ganzen einfacher (im Sinne von leichter, angenehmer, weniger kompliziert, nicht zu verwechseln mit eintöniger!) und glücklicher zu machen.
Es fängt tatsächlich mit den Besitztümern an, arbeitet sich weiter vor über Finanzen und Zeit, zu Sozialkontakten, Partnerschaft, Selbstverwirklichung und Spiritualität.
Euch wird es vermutlich gehen wie mir: manche Kapitel findet ihr sofort spannend (so wie ich auf das Aufräumen angesprungen bin), bei manchen möchtet ihr aber am liebsten vor dem Lesen schon einmal laut Gähnen. Aber vor allem die Gähn-Kapitel sind dann aber doch viel spannender als gedacht – und auch viel hilfreicher als die anderen. Weil es ja meist die Bereiche sind, die man sonst eher stiefmütterlich behandelt.

Was ich an dem Buch besonder toll fand und finde: Form und Inhalt der Kapitel korrespondieren. Die Kapitel sind nämlich übersichtlich, kurz, prägnant – eben einfach. Die meisten Unterpunkte füllen noch nicht mal eine Seite. Küstenmacher scheint Meister der Kurzfassung zu sein (ich nicht so, wie ihr seht 😉 ), dabei sind die Texte beleibe nicht trocken, sondern immer unterhaltsam. Man kann also wunderbar häppchenweise lesen und dabei immer auch ein bisschen schmunzeln. Es verhält sich damit wie mit dem Appetit, der beim Essen kommt: hat man erst mal zwei, drei Kapitelchen gelesen, will man noch eins und noch eins und noch eins.
Eine echte Erleichterung ist auch der Praxisbezug, denn man wird nicht allein gelassen mit der Aussage: „Unordnung im Haus spiegelt Unordnung im Kopf!“, sondern es gibt ganz konkrete Tipps, wie man die Unordnung los wird. Kleinschrittig und einfach. 

Fazit
Kaufen – oder leihen 😉 – lesen und das Leben ein bisschen besser machen. Ganz ohne den heute so verbreiteten Druck, sich perfektionieren zu müssen. Es geht immer nur darum, das Leben angenehmer zu machen, nicht fordernder.

Ich habe viele gute Bücher in letzter Zeit gelesen und ich kann viele zu verschiedenen Bereichen empfehlen. Aber bei keinem habe ich meinen Mann so sehr genervt, dass er es auch lesen sollte, wie bei diesem. Noch nicht mal bei Kris Carr und ihrer Crazy Sexy Diet – und ihr wisst ja Essen und Ganzheitlichkeit ist eins meiner Lieblingsthemen. Und Kris Carrs Buch ist bunt und hübsch und Hey-Wow für (möchtegern?) Hipster-Mädels wie mich, die Bock haben auf grüne Smoothies, schönere Haut und tolle Haare. Das simplify-Buch dagegen ist gelb, kompakt und die Küstenmacherzeichnungen sind zwar ganz süß, aber eigentlich so gar nicht mein Geschmack. Und trotzdem hat es Kris von ihrem Thron gestoßen. Und es kommt wohl noch der Tag, an dem ich es dem Mann irgendwie aufnötigen werde. Bis dahin leben er und ich grad ganz gut damit, dass ich ihm Passagen daraus vorlese. Oder ich ab und an referierend hinter ihm her laufe. Weil ich drüber reden muss. „Im simplify-Buch steht…!“
Weil es so toll ist. Und so viel ändern kann. Und das so einfach!

Vermutlich hat der Mann aber schon einen Teil des Buches ganz gut verinnerlicht: Wozu selber lesen, wenn Frau es zusammenfasst? Ist doch so dann viel einfacher.
Ich empfehle es ihm trotzdem immer noch ständig. 🙂

Ready to simplify your life?  As you might already know or at least guess: I am! Saying good bye to half of your hairtoy collection is definitely something for the pros. 😉
You know I like to read and learn about living a happy, healthy life. Diet is one of my favourite subjects concerning this lectures, but I also like to learn about structuring and organizing my home. As a designer I like things nice and beautyful which almost always goes together with neat and tidy. 🙂
I already wrote about Clean your clutter with Feng Shui, which was a real big help for me, but this time we will go more into deep. Simplify your life is a book I wanted to read for long, but in the end it was a friend of mine who gave me the last kick: she is very well organzied and does know what she want and is at the same time hearty, friendly and balanced. She had the book on her shelf and we came to a conversation about her home, which reflects perfectly well her attributes. She told me, that the book was really important for her and so it found its way to me. Even though I bought it for myself. Some things I still want to posses, but she would have lend it to me. 🙂
I was thrilled to learn more about organzing as this is the topic I already like so much, but very soon I found out that this is only the very base of the book’s intention. The material organization is followed by finances, time, social aspects, love and parternship, self-fulfillment and spirituality. Some chapters seemed to bore me to death even before I started reading – just to turn out the best of the book for me. Simply because they told me so many news and gave me so many really practical advices. So don’t be scared of finances, if you hate to calculate your spendings. Don’t stop, when it comes to spirituality when you talk of yourself as an atheist. There is so much to find out – and everthing always aims at a simpler, happier life. 
This book’s mission is not to force you into perfection. It is a signpost which shows you different ways, friendly telling you which one is the most likely to be comfortable and leading to success. 
I am no big fan of the tiny illustratiuons in the books, even though they are funny and to the point. I don’t like the jelling yellow cover, but nevertheless this book succeeded in pushing Kris Carr and her colourful hipster lifestyle and diet book from its throne. 
There is no book which I promoted that much, talking with my husband, that I want him to read it too. I followed him through our flat quoting paragraphs from the book, reading passages to him.
Well… after a little while it came to my mind, that maybe he does not have to read it. Because he already knows, that it is much easier to listen to my summary, than to read the book  himself. Simply easy.Lesson already learned. 😉
Nevertheless I still recommand it to him 🙂

8. Oktober 2014

Rezension: Die Fitmacher Formel

Mein zweites Sportbuch!
Und ich bin endlich begeistert.
Wie, und was ist mit dem ersten? Das kommt noch. Aber ich wollte erst von dem schreiben, das ich mochte, weil ich euch gern etwas wirklich empfehlen möchte. Kommt besser, als bei einem neuen Thema direkt mal mit was anzufangen, was irgendwie nicht so der Reißer war.

Also dann: Marco Santoro und Gela Brüggemann mit der Fitmacher Formel.
Worum geht es? Bodyweighttraining mit Kickbox-Elementen.
Ich will Sport machen, für den ich keine Fitnessstudiomitgliedschaft brauche, den ich hier sofort anfangen kann und der auch keine sperrigen Geräte benötigt. Aus Geiz: Platzgeiz, Geldgeiz, Zeitgeiz. Ersetze Geiz durch Effizienz und das klingt nicht mehr so garstig nach Dagobert Duck.
Außerdem halte ich auch sonst viel vom Training mit dem eigenen Körpergewicht.
Marcos Art (er duzt seine Leser auch), hat sofort meinen Nerv getroffen, der ja sehr empfänglich ist für Motivationscoaching. Und das macht er eben wirklich gut: positiv, frisch, energetisch und dabei ehrlich und athentisch – das hat mich als Leserin sofort mitgerissen. Ich hatte das Gefühl, dass er auf nichts mehr Bock hat, als seine Leser an die Hand zu nehmen, sie vom Sofa zu zerren und ihnen zu zeigen wie genial es sein kann, seinen Körper so zu trainieren und damit so fit zu machen, wie er es verdient. Und wozu er ja auch gemacht ist: für Bewegung, Kraft, Flexibilität. Dass der Mensch auch ganz gut sitzen kann, ist ja eher so ein fauler kleiner Nebeneffekt. 😉
Das Buch bietet sowohl die Möglichkeit sich einzelne Übungen herauszusuchen und in den eigenen Trainingsplan zu integrieren, als auch einem 60-Tage-Programm zu folgen und nach Marcos Anweisungen zu trainieren. Ich habe bisher nur ersteres gemacht, da ich bis zu meinem 30sten erst mal schauen wollte, wohin ich so kommen kann, flexibel und ohne vorgeschriebenen Plan, denn so ganz blutiger Anfänger, dem man vorkauen müsste, welche Übungen für welche Muskelgruppen da sind, bin ich ja nicht.

Schön im Buch sind die kleinen Zitate zwischendurch, die den Kern des Trainings immer wieder gut treffen: nämlich den mentalen Schweinehund, gar nicht den der körperlichen Lesitungsfähigkeit. Marco übertreibt es damit aber auch nicht. Muss also keiner Angst haben vor: „Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum!“ und andere Platitüden.

Das Buch ist viergeteilt: Einleitung mit Fitness- uind Ernährungsbasics, dann der Abschnitt mit Rezepten, gefolgt vom Abschnitt mit den Übungsanleitungen und am Ende geht es in den 60-Tage-Plan.
Alles ist sehr gut bebildert mit hochqualitativen Fotos und verständlichen Anleitungen (nicht selbstverständlich, wenn es darum geht eine Bewegung mit einem gedruckten Bild zu erläutern).

Das Buch ist optisch unisex: kein typischer Frauenfitmacher mit rosa Geschnörkel und Barbiesilouetten im Hintergrund und auch kein Wahre-Kerle-Testosteron-Geprotze mit erschlagenden Boldschriftschnitten und dicken, brutzelbraunen Bizepsfotos. Die Zusammenarbeit von Marco als Trainer und Gela als Schreiberin funktioniert hier sehr gut. Die Fotos zeigen sowohl Marco als auch Gela, wie sie die Übungen ausführen.

Wenn ihr also ein Buch sucht zur Anleitung, dann ist das hier definitiv nicht verkehrt. Youtubevideos sind ja super als Bewegungstutorials, aber wer kein Tablet oder einen Laptop hat, den er sich dorthin stellen kann, wo Platz ist für Sport, ist definitiv mit so einem Buch sehr gut beraten.

Also dann, heute schon gesportelt?

This is the second book I read about sports and fitness. Yes the second. The first was nothing I would totally recommand and so I decided to start with the second one too motivate you. Because exercising is so much fun!
Unfortunately this book is a German book only, so I will cut short my translation. 
It is a book abought bodyweight training, including a nice introduction for beginners, a chapter with recipes, a large section with very good photo tutorials (and it is not that easy to show a motion without a video!) and a 60-day-challenge at the end. What I liked most was besides the nice unisex look (no pink glitter, no grilled-chicken tanned male biceps), the inspiration and motivation. You feel the athours‘ excitement, you read their thrill to grab your hand and show you the healthy and powerful world of working with your body as it is meant to. 
The layout and design is up to date, the photos are of high quality and the structure logical and easy to follow. A nice book for all people who want to exercise at home without any equipment. Maybe you prefer video workouts on youtube? Well, not everybody has a tablet or a notebook to take the video to the room where it is enough space to exercise. This book can be a nice solution for this problem.
So: 
Have you done your workout for today?

21. August 2014

Rezension – Ernährung nach dem Stoffwechseltyp

Es gibt mal wieder Neuigkeiten von der Futter- und Lesefront!
Allein vom Cover her hat es mich ja so gar nicht angesprochen – und das hier ist die zweite Auflage, da sieht es schon besser aus. Dieses Buch habe ich für meinen eigenen Bestand nachgekauft, denn die erste Auflage mit Miss-Wet-T-Shirt vor unscharfem Kuchenhintergrund vorn drauf, die hatte ich von Thari (LHN) geliehen bekommen. Nur wegen dieses schäbigen Covers hab ich das Buch zwei Monate lang verschmäht. Zu Unrecht! War wieder ein schönes Bespiel dafür, weswegen mein gelernter Job (Grafik Designerin) doch seine Existenzberechtigung hat.
Because you judge a book by its cover.

Worum geht es also?
Basis sind die verschiedenen Stoffwechseltypen, bezogen auf die großen Makronährstoffe Eiweiße und Kohlenhydrate (Fette kommen hier nicht als eigener Typ vor). Somit ergeben sich

Eiweißtyp, Kohlenhydrattyp und Mischtyp.

Ann Gittleman erklärt, wie es kommt, dass nicht jeder Mensch mit jeder Diät die gleichen Erfolge erzielen kann. Schlimmer noch: dass eine Diät, die für den einen ein Heilsbringer ist, für den anderen eine kleine Katastrophe sein kann, je nach eigenem Typ.
Außerdem betont sie, dass manetwas nicht vergessen sollte, was oft übersehen wird:

Eine Heildiät ist nicht gleich Dauerdiät.

Ich habe das Buch auch deshalb lange verschmäht, weil das für mich immer so sehr nach Hausfrauenklatschblatt klang: Abnehmen mit der Blutgruppendiät! So, wisst ihr?
Tatsächlich werden Blutgruppen auch angeführt, aber der Kontext ist dankbarerweise ein besserer, bzw. wenn man seine Blutgruppe nicht weiß, ist das auch nicht dramatisch. Aber klar war ich so neugierig meine dann auch wissen zu wollen (wem es genauso geht: Man kann in Apotheken Schnelltests für Zuhause bestellen. Kostet keine 20 Euro. Beim Arzt ist das viel teurer!).

Zum ersten (also den Stoffwechseltypen nach Makronährstoffen) komme ich gleich, da es der größte Komplex des Buches ist, aber der zweite Punkt (Heildiät vs. Dauerdiät) war schon wieder so ein Ding, bei dem ich mir echt hätte vor den Kopf schlagen wollen, weil ich da nicht selber drauf gekommen bin. Ich meine, wir alle wissen doch, dass wir anders essen (sollten), wenn wir z.B. einen Magendarminfekt haben. Krebspatienten haben je nach Behandlungssstadium auch ganz unterschiedliche Diätpläne. Aber es käme doch keiner auf die Idee Haferschleim, Kraftbrühe und geriebenen Apfel als Dauerdiät anzupreisen, weil man damit seinen Durchfall gut überstanden hat, oder? Bei der Krebsgeschichte aber, da sieht das schon anders aus, da wird viel propagiert… Dieser Punkt „Heildiät ist nicht gleich Dauerdiät“ entkräftet (fast möchte ich sagen: leider) sehr viele vegan-vegetarische Argumente. Denn tatsächlich bietet eine Ernährung ohne tierisches Protein viele Vorzüge – nicht alle Menschen profitieren aber dauerhaft davon, sonder eher in bestimmten Situationen.

Nun also der Stoffwechseltyp.
Grob gibt es laut Gittleman wie gesagt drei: den Eiweißtyp, der Kohlenhadrattyp und den Mischtyp (letzteren eher selten). Das sind alles keine scharfen Grenzen, aber doch deutliche Tendenzen. Bei den Typen geht es nicht darum, wer womit am besten abnimmt oder wem wass am besten schmeckt, sondern wer womit eine optimale Gesundheit erhalten kann. Für sehr viele Menschen aus unserem Kulturkreis ist das schlicht gleichbedeutend mit Gewichtsabnahme. Für mich zum Beispiel aber nicht.
Die Blutgruppen geben noch innerhalb dieser groben Typenunterteilung weitere Tendenzen an, was bestimmte Lebensmittelgruppen angeht und auch noch mal mehr was das Eiweiß-Kohlenhydratverhältnis anbelangt

Wie finde ich heraus, welcher Typ ich bin?
Wie gesagt geht es nicht um Vorlieben oder Geschmack, sondern darum, was zu unserem Stoffwechsel am besten passt, was uns am besten bekommt, uns am besten nährt. Nicht jeder Grillmeister ist ein Eiweißtyp, nicht jeder Nudelfan ein Kohlenhydrattyp. Im Buch befindet sich ein Schnelltest, um eine grobe Idee davon zu bekommen, wo man sich selbst einordnen kann. Mir fiel der Test sehr leicht, ich bin aber auch sehr senisbilisiert für das Thema Ernährung. Bei absoluten Neulingen im Thema vermute ich, dass der Schnelltest recht fehleranfällig ist, weil die Selbsteinschätzung bei einigen Fragen nicht wirklich einfach  bzw. tagesformabhägig ist. Vorerkrankungen insbesondere des Verdauungdtraktes verzerren das Ergebnis natürlich zusätzlich, wobei wir dann auch schnell wieder bei der Frage nach Heildiät vs. Dauerdiät sind.
Kennt man nun Stoffwechseltyp und Blutgruppe, hat man einen Fahrplan, nach dem man sich richten kann, um bei der Suche nach der eigenen optimalen Ernährung nicht so viele errors bei den trials zu erleben.

Und selbst?
Dass Heildiät nicht gleich Dauerdiät ist, weiß ich schon lange (Aber wie gesagt hat es irgendwie ohne das Buch vorher nicht so recht Klick gemacht). Ich heile beispielsweise sehr gut mit vielen Smoothies und rohen, frischen Säften, erst mal auch ohne Fleisch, bzw. nur Brühe, keine tierisschen Feststoffe. Dauerhaft (gesund, länger als ein paar Tage) ist das aber etwas, was mich nicht sättigt, nicht kräftigt und womit ich immer friere. Auch beim Schnellteest kam bei mir das heraus, was ich vermutet hatte: ich bin ein Eiweißtyp, was gut erklkärt, warum ich Dauerhaft nicht glücklich werde mit Salat, Smoothies, Rohkost und Getreiden. Meine Ausprägung dabei ist normal mit einer guten Toleranz für glutenfreie Getreide, aber Nachtschatten sind nicht so toll.
Tada! Alles richtig gemacht. Aber es hat gedauert dahin zu kommen, also vorher, ohne das Buch, nämlich gut und gern 10 Jahre,in denen ich mich ja wirklich so ziemlich du alle heilsversprechenden Diäten durchgetestet habe – glücklicherweise nie extrem, mein Körpergefühl ist schon lange geschult genug, um sehr schnell anzuzeigen, wenn etwas funktioniert – oder auch nicht. Mit Buch hätte ich Paleo und AIP aber vermutlich bedeutend früher gefunden.

Mal wieder: paleo vs. vegan
Ich nenne die beiden, weil es die extremen Pole auf einer Ernährungslinie sind. Ich hätte auch Low-Carb vs. Low-Fat nehmen können, aber wir wollen jetzt nicht verwirren mit dem Fett… Ein Eiweißtyp (vor allem einer mit Blutgruppe Null) kann laut Gittleman praktisch unmöglich vegan leben ohne dabei körperlich Tribut zu zahlen und selbst vegetarisch ist nicht empfehlenswert. Paleo und Low-Carb allgemein sind dagegen seine Ernährungsformen der Wahl. Ein Kohlenhydrattyp (am besten laut Buch mit Blutgruppe A) kann dagegen gut vegetarisch oder vegan leben. Das erklärt wunderbar, weswegen manche Vegetarirer/Veganer überaus missionarischen Eifer an den Tag legen (abgesehen vom Moralthema, bei dem alle Veganer, ob passender Stoffwechseltyp oder nicht, Recht haben) andere zu überzeugen, denn mit der Diät fühlen sie sich so gut wie nie. Das stimmt auch. Für sie. Aber eben nicht für alle. Ein Kohlenhydrattyp würde mit Paleo unglücklich, sowohl körperlich als auch emotional, letzteres wohl sowieso, wenn man eben aus der vegan-vegetarischen Richtung kommt. Bei Paleos ist dieses Missionieren an der Gesundheitsfront ja noch stärker ausgeprägt. Ich vermute, weil sich dort noch mehr Menschen tummeln, die schon viele andere Ernährungsversuche durch haben, denn Paleo ist ja nicht so populär wie viele andere Diäten (Vegetarismus, Rohkost, 80-20, Brigitte-Diät, Low-Fat, Weight Watchers, Crazy Sexy Diet, Kimberly Snyders Beauty Detox Solution, Säure-Base-Diäten…), die bis auf wenige Ausnahmen (Atkins, Low-Carb, Glyks, typische Sportler-Diäten) eher für Kohlenhydrattypen geeignet sind. Wenn die nicht geklappt haben und bei Paleo macht es dann AHA!, dann ist klar, dass man denkt, man hätte für sich (und andere) den goldenen Gral der Ernährung gefunden. Also Obacht wenn jemand eine Ernährungsform als das Non-Plus-Ultra anpreist (auch bei mir hier. Bitte bewahrt euch eure Skepsis, ich bemühe mich immer kritisch zu sein, aber auch mein Horizont ist begrenzt, durch das Wissen, das ich habe, das ich nicht habe und natürlich durch eigene Subjektivität). Im Zweifel kennt niemand euren Körper so gut wie ihr selbst – nur das Hinhören muss oft geschult werden.

Das Dilemma eines vegetarischen Eiweißtypen
Gerade die vegetarisch-vegan-Frage ist für die meisten, die sich für diese Ernährung entschieden haben, ja keine rein gesundheitliche Frage, sondern der Gesundheitsaspekt ist eher ein zusätzliches Benefit, neben der Ethik – oder aber eben leider auch ein bedauerlicher Tribut, den viele dann bereit sind auch zu zahlen. Um so schöner fand ich, im Buch ein wirklich ausführliches Kapitel zu diesem moralischen Zwiespalt vorzufinden. Die Autorin selbst hat lange Zeit vegetarisch gelebt – gegen ihren Ernährungstyp. Auch sie kannte die Ersterfolge einer rohen, pflanzlichen Kost (sich leicht fühlen, Energiekicks – typisch für vegetarisch-rohköstliche Heil- und Detoxerfolge), auch sie hat diese Diät lange propagiert. Langfristig (womit wir wieder bei der Dauerdiät wären) hat es ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden aber erheblich geschwächt. Dieses ethische Dilemma ist wie gesagt etwas, was sie auf einem breiten Kapitel ausrollt, das kann ich so hier nicht widergeben, aber mir ist wichtig für meine Pflanzenkostleser darauf explizit einzugehen, denn diese Frage ist eine, die einen immer wieder einholt, wenn man sich entscheidet, sowohl so gesund wie möglich, als auch so korrekt wie möglich essen zu wollen.
Mein Einwand an dieser Stelle: Veganismus und Paleo stellen zwei Extremformen der jeweiligen Ernährungstypen dar. Ist gibt viele Wege dazwischen. Besonders solche Extreme sind nicht für jeden geeignet, zumindest nicht – na, seht ihr das Satzende voraus? – dauerhaft.

Persönliches Fazit
Für mich heißt das: vegetarisch/vegan ist nicht drin. Ich habe das ja schon gemerkt, als ich Fleisch auf nur 1-2 Portionen pro Woche reduziert habe, dass es mir sofort SEHR fehlte. Und damit habe ich weitere Experimente in die Richtung gelassen. Gut so, sage ich jetzt. Schade, dachte ich seinerzeit und denke ich noch.
Fast noch bedauerlicher finde ich, dass dieser moralisch so edle Weg wohl für sehr viele Menschen nicht gangbar ist, wenn man Gittleman glaubt (und ich bin schwer geneigt ihr zu glauben), ich also keine Ausnahme bin, die bezüglich des empfindlicheren Verdauungstraktes damit nicht gut umgehen kann.
Was ich moralisch mit dem Erkenntnisgewinn mache, ist etwas anderes, weitaus Schwierigeres. Dabei bin ich noch zu keinem abschließenden, befriedigenen Ergebnis gekommen. Der hohe Tierproduktkonsum, der sich für mich in den letzten zwei Jahren als gesundheitliche Wohltat herausgestellt hat, ist mit Tier rein aus biologischer Aufzucht schlichtweg nicht umzusetzen. Aktuell läuft es auf eine Mischung aus echten Bioprodukten und Bio vom Discounter hinaus. Muss ich wohl nicht dazu sagen, das letzteres eher Augenwischerei ist.
Aber wie gesagt, das ist dann eine neue Baustelle und ich werde sehen, was ich da noch tun kann, um Wunsch und Wirklichkeit näher zueinander zu bringen.

Fazit zum Buch
Ich war erstaunt soviele Ernährungsansätze in einem vereint vorzufinden (noch dazu so viele Ansätze, die jetzt gerade gehypt werden und das in einem Buch aus den Achtzigern!) und es ist das erste, das mal ein bisschen hilfreicher ist als: „Probiere es aus und höre auf deinen Körper!“ (was ja  letztlich zum VBeispiel auch bei der befrieten Ernährung von Christian Opiz stehen bleiben würde) und dabei keine Diät per se verurteilt – außer natürlich mal wieder die American Standard Diet, aber wer sollte die auch loben, den man damit ernst nehmen wollen würde?
Was mir etwas fehlt in der Betrachtung sind die Fette, denn wenn wir uns schon auf Makronährstoffe stürzen, ist das schließlich die dritte Gruppe. Es wird erwähnt, wenn auch eher in Nebensätzen, dass Eiweißtypen meist gut mit High-Fat leben, Kohlenhydrattypen mit weniger Fett. Deckt sich mit den Paleo-Empfehlungen und auch mit vielen Diöätempfehlungen von typischen Kohlenhydrattypn-Ernährungsweisen.

Verständlich, hilfreich, umfassend. Passt so. Nur wie gesagt mit dem Selbsttest, da bin ich etwas skeptisch was die Treffsicherheit angeht. Für Menschen, die schon geübter im Ernährungsthema sind, halte ich die Lektüre für sehr sinnvoll und zielführend. Für Anfänger würde ich das vermuten, was auch Gittleman schreibt: Um sich richtig einzuordnen und sich nicht zu verrennen, sollte man sich dann jemanden dazu holen, der mehr Ahnung hat. Im Idealfall jemanden, der sich schon schwerpunktmäßig mit den Stoffwechseltypen beschäftigt hat. In der Regel findet man solche Personen eher im heilpraktischen als im ernährungsberatenden Sektor.
Allerdings kann man nicht wirklich was verlieren, wenn man es selbst versucht. Im Zweifel hat man eben einen error mehr bei den persönlichen trials. Also das, was man vermutlich ohne Buch auch gehabt hätte.

After such a long review in German I want to kepp the English version shorter (because of: scrollscrollscroll…). The original title of the book I am talking about is „Your body knows best“, the German Title translated litterally would sound like „To eat according to your metabolism type“. Both titles describe, what the book is about. We are all different and not every diet is made for everybody. What is perfect for person A must not be perfect for person B. Ann Gittleman – the athor – gives advice how to find out, which diet could fit to your special body and metabolism, so that you have less errors while trying to find out, what is best for you. The metabolism types are different, she says. You can make differences between  the protein type, the carbohydrate type and the mixed type (the mixed type is the smallest group). These types tell you which macronutrient should be the base of your diet. Not specially intended to loose weight, but to live as healthy as possible. For many people in Europe and America that simply means the same: becoming healthier and loosing weight. To help you find out wether your diet should be rather carb based or protein based, Gittleman offers a quicktest in the book. A test which was easy for me, but I am shure, for many people not as much in that dietary topic as I am, the test is not the clearest. Nevertheless it gives you an idea where to start. Proteintypes profit from a diet high in protein, like low-carb, paleo or Atkins. Carbohydrate types profit from diets high in carbs (and rather low in fat) like vegetarian or vegan diets, low-fat, or maybe Weight Watchers. 
For more details Gittleman takes the blood types into consideration. The strongest proteintype is one with blood typoe zero, the strongest carbohydrate type has blood type A. The other way round:  a protein type with blood type zero won’t prosper on a vegetarian or vegan diet, a carbo type with A won’t feel healthy and comfortable with paleo or other diets rich in meat and eggs. 
Somehow that’s a hard point, especially for those who want to eat without animals dying for them, but who are themselves protein types – welcome to my world. :-/ Not easy to solve that problem, but who said life and especially moral is supposed to be easy…?. 

Besides that typing, Gittleman states something else that I think is of real high importance: a diet to heal should not be mistaken as a diet for every day. Think about it. What do you eat, when you are sick? Naaa? And do you think you should eat that every day, because that helped you to recover? The answer is a clear no. That’s a point of importance especially for those who follow a certain diet, because they healed with it. Something typical for many vegetarians, vegans, raw foodists or – on the opposite side – paleos. A diet without animal protein has many benefits, especially, when you are not healthy. Nevertheless, after all Gittleman say – and I tend to believe her – that is not an everyday regimen for everybody.

For me personally the book underlined, what I found out on my own. But I whished to have found it earlier. I needed about 10 years to come to the point I am now. I guess with that book I would have found paleo und AIP much earlier…
So, here I am, a protein type with a good tolerance of gluten free grains, but nightshades are not the best for me… tada. Though I am a protein type my body heals best with a mostly raw, plant based dioet: many smoothies, fresh juices and no meat or eggs, especially not in a solid form.But after healing I have to switch back to animal proteins. If not; I feel chilly, hungry, unsteady and not at ease. Yes, I have tried it. Raw and vegan is wonderful to recover for me, but when I am healthy I live much better with meat…

I recommand the book for all of you who are still searching, what might be best for you. Simply be a bit careful with the quicktest. Because in the end, it comes to the English title: Your body knows best.

11. August 2014

Rezension – Michael Pollan: Lebensmittel

 Ihr erinnert euch an meine Rezension der beiden Strunz-Bücher über Vitamine und Mineralien? Mein Fazit war: empfehlenswert (vor allem das Buch über Vitamine). Das sind sie auch immer noch.
ABER.
Nach der Lektüre von „Lebensmittel“ von Michael Pollan muss ich ein ziemlich großes ABER nachschieben.
Pollan beschreibt sein Buch selbst als „das Manifest eines Essers“ und als eine Streitschirft gegen den „Nutrionismus“.
Nutrio-was?
Nutrionismus beschreibt die aktuell so oft verbreitetet Methode Lebensmittel in ihre Einzelteile, ihre Nährstoffe im Mikro- wie im Makrobereich zu zerlegen. Futter A hat besonders viel Eisen, Futter B ist reich an Vitamin C. Futter C ist low-carb. Das ist Nutrionismus.
Und Pollan macht ein Buch lang deutlich, dass das seiner Ansicht nach vermutlich eine der dümmsten Ideen in der Geschichte der modernern Ernährung überhaupt war, Lebensmittel so zu kategorisieren.

„Essen Sie Lebensmittel, nicht zu viel und vorwiegend Pflanzen.“

Das ist es, worauf es bei Pollan hinaus läuft. Es ist sein erster Satz und er selbst schiebt direkt nach: Damit ist eigentlich alles gesagt. Ich sage:

„Essen Sie Lebensmittel, nicht zu viel,  abwechslungsreich und vorwiegend Pflanzen.“ 

Aber eigentlich meint er das auch.
Pollan erklärt detailliert belegt (1/3 des Buches sind nur Quellenangaben), warum die moderne Wissenschaft, die Ernährungswissenschaft, die Nahrungsmittelindustrie, die Werbung und – das wird er nicht müde auch immer wieder zu erwähnen – der Journalismus, also die Medien, erstens irren, wenn sie Lebensmittel so auf ihre Nährstoffe reduzieren und zweitens, warum sie es dennoch tun, denn: es bringt Profit. Was auch sonst…

Zwei Kernaussagen möchte ich euch zusammenfassen, zwei Aspekte, bei denen es bei mir wieder große Aha-Effekte gab (dafür liebe ich meine Sachbuchlektüre). Für mehr empfehle ich dann das Eigenstudium des Buches.

Muttermilch und Folgemilch.
An Muttermilch lässt sich wunderbar zeigen, wie wenig wir über Lebensmittel wissen. Seit Ewigkeiten wird versucht Muttermilch nachzuempfinden – aus verständlichen Gründen. Immer wieder werden Milchersatz und Folgemilchprodukte verbessert. Jetzt haben wir Vitamine zugesetzt, JETZT haben wir das Rezept. Hm, nein, Babys gedeihen mit Muttermilch trotzdem besser. Jetzt haben wir auf die Fettsäuren geachtet, JETZT müsste es aber… nein, immer noch geht es Babys, die gestillt werden besser. Jetzt haben wir noch… nein immer noch nicht. Immer wieder wird dem Verbraucher suggeriert, dass die Forschung (die Industrie) nun herausgefunden hätte, was tatsächlich ALLES in Muttermilch enthalten ist, um ein adäquates Ersatzprodukt zu schaffen. Aber nach wie vor: Babys, die gestillt werden, profitieren gegenüber ihren Flaschenkinderfreunden.
Das dient nicht dazu Müttern, die ihren Babys die Flasche geben (müssen) ein schlechtes Gewissen zu machen! Das ist ein sehr persönlicher, ja intimer Lebensbereich, in dem mehr entschieden wird als nur die Frage nach dem Nährstoffgehalt. Folgemilch bzw. Ersatzmilch heute ist wesentlich besser als früher. Aber dennoch ist es ein Beispiel, an dem sich ziemlich genau zeigt, dass wir die Natur nicht nachempfinden können. Vielleicht jetzt noch nicht, vielleicht nie und vielleicht oder sogar wahrscheinlich ist das eigentlich auch gut so.

Mangelerkrankungen
Mineralstoffmangel, Vitaminmangel… grad in Langhaarkreisen ist das Thema ja bekannt. Diese Mangelzustände sind messbar und real. Sie lassen sich medizinisch auch durch Gabe des entsprechenden Mikronährstoffes beheben. Das ist etwas, da bin ich ganz bei Strunz. ABER. Genauso wenig, wie eine abgemagerte Person einfach nur einen Kalorienmangel hat, genauso wenig hat jemand mit leerem Eisenspeicher einen Eisenmangel. Der unterernährten Person mangelt es an Lebensmitteln mit entsprechender Energiedichte. Entweder isst sie das Falsche oder zu wenig. Oder beides. Und es ist ein ganz leichter Gedankenschritt zu verstehen, dass es dieser Person wohl an noch mehr mangelt, als nur an Brennstoff aka Kalorien.
Die Person, die einen Eisenmangel hat, ermangelt also wohl auch nicht nur Eisen. Der Eisenspiegel ist messbar, durch Eisengabe lassen sich viele Symptome (oft auch alle, die man vordergründig bemerkt) beseitigen, aber einfach nur den Speicher mit Eisen aufzufüllen wäre ungefähr so, als würde man der unterernährten Person ein Paket Zucker geben. Wer einen Eisenmangel hat, der hat irgendwo ein Leck, irgendwo wird sehr viel Eisen verbraucht – und vermutlich eben nicht nur Eisen. Oder die Person isst zu wenig eisenhaltige Lebensmittel. Auch die enthalten… richtig, nicht nur Eisen. Sondern noch viel mehr, was wir vielleicht einfach nicht mit bestimmt haben oder auch gar nicht bestimmen können. Denn man kann nur messen, was man kennt.
Somit ist es kurzfristig natürlich sinnvoll der unterernährten Person leicht verfügbare Kalorien zukommen zu lassen genauso wie der Eisnemangelpatient sein Eisen bekommen sollte. Langfristig sollte aber immer die Lebensweise respektive (auch) die Ernährung angepasst werden. Warum nicht nur die Lebensweise anpassen? Weil sich Mängel über lange Zeit einschleichen. Der Körper hat gute Puffersysteme, sonst müssten wir ja jeden Tag genau die richtige Menge von allen bekannten und unbekannten Makro- und Mikronährstoffen zu uns nehmen. Müssen wir aber nicht. Es reicht, wenn wir das langfristig gesehen tun. Einen Mangel über Ernährung zu beseitigen, kann so lange dauern, wie es gedauert hat ihn zu bekommen. Unter Umständen also Jahre. Das kann das Risiko von Spätfolgen bergen.
Nichts desto Trotz: mit dem Auffüttern des spezifischen Mangelnährstoffes ist es eben nicht getan. Denn das, was wir nicht gemessen haben, was wir nicht wissen, wurde nicht mit aufgefüllt. Das braucht also vielleicht auch ein paar Jahre, um wieder aufgefüllt zu werden. Nur bemerken wir es nicht so vordergründig.
Jemand mit der Diagnose Eisenmangel, hat somit also eigentlich keinen Eisenmangel, sonderne einen Mangel an unter anderem eisenreicher Nahrung (oder eben ein Leck, bei dem unter anderem Eisen verloren geht – oder beides).
Oder: Vitamin D
Das ist ja nun endlich mal auf dem Wege anerkannt zu werden, dass in unseren Breiten ein Vitamin-D-Mangel am Ende des Winters fast unvermeidlich ist – wenn man ein „modernes“ Leben führt. Und auf dem Land zu wohnen und es ruhig angehen zu lassen reicht da nicht, um „unmodern genug“ zu sein.
Aber an sich ist auch das kein Vitamin-D-Mangel, sondern ein Mangel an Sonnenlicht, der sich unter anderem in einem zu niedrigen Vitamin-D-Spiegel äußert.
Es macht also vermutlich Sinn im Winter Vitamin D zu supplementieren, man darf sich damit aber keinen vormachen, dass man damit aus dem Schneider wäre. An sich braucht es nach wie vor die Sonne in den Sommermonaten. Eigene Erfahrung: ich supplementiere Vitamin D und mein Spiegel ist nachgewiesener Maßen gut bis sehr gut. Nichts desto Trotz habe ich mich nach diesem trüben, dunklen Winter, in dem noch nicht mal Schnee für Helligkeit sorgte, geradezu nach Licht und Sonne verzehrt. Da kann mir keiner erzählen, dass das nur Vitamin D ist, was da gebildet wird.

Der Mensch kann mit einer Vielfalt von unterschiedlichen Speiseplänen überleben und sogar gedeihen. Darunter vegane Ernährungsformen, sehr fleischlastige, sehr grüne, sehr fruchtige, mit sehr viel oder sehr wenig Kochkost mit vielen oder wenigen Gewürzen, mit viel aus dem Meer oder fast nichts aus dem Meer, viel fermentiert oder auch nicht, viele Getreide oder gar keine… aber nach allem, was wir heute wissen, gehört die westliche Standarddiät (Standard American Diet – SAD) nicht dazu. Und dass wir hier in Deutschland leben und nicht in den USA ist definitiv kein Freibrief.

In diesem Sinne: Esst mehr Lebensmittel!
Das sind die, die ohne Packung bzw. zumindest ohne Zutatenliste daher kommen. 

P.S.: Nach der Lektüre bin ich noch mal zuversichtlicher, dass meine Haare sich noch bessern können. Ich habe keinen nachgewiesenen Mangel mehr. Hatte ich aber mal und zwar recht ausgeprägt. Nach den logischen Schlussfolgerungen oben, liegt die Vermutung nahe, dass ich noch ein paar Monate oder auch Jahre damit zu tun haben werde, alte Löcher von was auch immer zu stopfen.
So, wie es mir geht, so wie ich von Woche zu Woche wieder fitter werde, habe ich den Eindruck, dass mein Weg nicht ganz verkehrt sein kann. 🙂

Do you remember my review about the Strunz books about vitamins and minerals? I recommanded them both, expecially the one about vitamins.
I still do, BUT!
But I read Michael Pollan`s In Defense Of Food. I simply had to as this book is mentioned as a source in many other books I read.
So what is it all about?About „nutrionism“. That’s the word Pollan uses to describe the modern way of analysing  foods and diets. And he says that this is the wrong way: to look at foods and judge them by their measureable vitamins and minerals. Food X is rich in iron, food Y is rich in zinc. 
He states that we simply have to go back to the very roots: eat whole foods, not too much and basically plants. That’s his first sentence ( I hope I translated it right). And I totally agree, only with a simply add: Eat an abundance of whole foods, not too much and basically plants. If you think of it for a while, I guess you will agree too. Strunz of course is right too, when he says, that we should check our vitamin intake. Especially when it comes to a real deficiancy, then I am totally with Strunz: whole food helps to prevent deficiancies, but if you already got one, you better take some supplements. Nevertheless it is wrong to totally rely on pills. Because Pollan explains, that we can only supplement (or even measure) what we know. And most likely we only know very few. And that’s the point: a person with a deficiancy  – let’s say iron for example as it is that common – has in fact not just an irondeficiancy. He or she has a deficiancy of foods which contain also iron. Most probable the person lacks other food components which can be found in foods rich in iron. But as we don’t know them, we cannot measure them and therefor not supplement them.
Got it? Strunz and Pollan are both right.
So why are we so focussed on nutrients? Because it is somehow human nature to try to explain how things work and we started doing this by chunking things down to smaller parts – and often forget the whole thing. And, as always, there are many people who can earn money with that procedure: scientist, food brands, supplement brands, doctors, nutritionist – and don’t forget the journalists! That’s something that Pollan stresses through the whole book: media, respectively journalists form a huge part of what we consider to ba „fact“. And you can earn much more money with tons of articles about the different macronutrients, micronutrients, the foods which contain them best, foods which inhibt them and so on then with one article telling people… well: eat an abundance of whole foods, not too much and basicsally plants.
As far as we know human beings can live with many, many different sorts of diets: with a lot of animal protein, without any animal protein, with tons of whole grains, without grains at all, basically fruits, basically low-carb and so on. But also as far as we know the western standard diet aka standard American diet is not on that list. Because it is the „whole“ before the foods which makes the difference.
So, go and buy (and eat) whole foods.
Which are…?
Well, those which come without packaging. Or if they have a wrapper, there is no list of ingredients on it, or only a very, very short list. A whole food is the opposite of a processed food.

18. Juli 2014

Mehr als eine Rezension: Clean your clutter with Feng Shui *** Part 2

Willkommen zum zweiten Teil meiner Doppelrezension, die doch mehr zu einem Erfahrungsbereicht geworden ist. 🙂 Den ersten Teil findet ihr wenn ihr runterscrollt – oder gern auch direkt hier.
Welcome back to the second part of my bookreview which turned out to be rather a report on my experiences. You’ll find the first part when you scroll down – or simply by clicking here.

Gestern habe ich ja mit folgenden Worten geschlossen: „Schaut euch um. Seth ihr, was ihr sehen wollt?“
Damit haben wir die Überleitung zu den konkreten Ratschlägen, die ich aus den Büchern mitnehmen konnte.
Yesterday I finished with the words: „Have a look around. Do you like, what you see?“
And like this we can transition so the advices I found in the books, at least some of them.

Karen Kingston empfiehlt ihren Lesern:  

Geht durch eure Wohnung, schaut euch um und versucht die Augen eines Fremden dabei zu haben. Wonach sieht eure Wohnung aus, wie würdet ihr sie kurz und prägnant einer dritten Person beschreiben? 

Naaa…?
In meinem Fall war mein Ergebnis letzten Sommer dieses: vollgestopft, kreativ, liebevoll, realtiv dunkel und VOLL-GE-STOPFT!
Huch, dachte ich. Ups!
Kreativ und liebevoll, das war der Plan, aber warum diese anderen Attribute? Die mochte ich ja so gar nicht.
Wenn ich mich jetzt – nach einem vollen Jahr konsequenten Auf- und Ausräumens! – umsehe, dann haben sich die Adjektive unserer Wohnung verändert: kreativ, liebevoll, wirkt größer, als sie von den Quadratmetern her ist („großzügig“ kann man das aber immer noch nicht überall nennen) und viel zu sehen. Und es gibt jetzt sogar drei Zimmer, die man ganz ehrlich „hell“ nennen kann.
„Viel zu sehen“ ist wesentlich besser als „VOLLGESTOPFT!“
Mein ganz eigenes Gefühl zur Wohnung ist: wie nach einem Umzug. Es wurde eine andere Wohnung, obwohl es natürlich dieselbe geblieben ist. Sie ist nun auch nahezu „fertig“ und das fühlt sich wirklich wahnsinnig gut und befreit an.
Karen Kingston asks her readers to go through their homes and see it witrh the eyes of a stranger. How does your house or flat look like? How would you describe it to a third person in brief? In my case the words which came to my mind, were: crammed, creative, loving, relatively dark and, yes, OVERSTUFFED!
oops. That was not what I expected and  really not what I wanted to „hear“. Creative and loving, yes, that was intended, but: dark and crammed? Hell, no, please!
If I look at our home now – after a full year of cleaning, throwing away, structuring and reorganising, the attributes have changed: still creative and loving but now also: seems to be bigger than it acutally is concerning floor area (not yet really spacious, but much more room than before), and there is much to see. „Much to see“ is so much better than „crammed and overstuffed“. 
My own impression is, that I feel like we moved. It is somehow a new flat and now it feels almost „done“. A nice feeling for a home. Relieved and freed.

Eine andere Übung, die von mir ist und nicht von Frau Kingston, eine Übung:  

Wenn jetzt Besuch käme, was würdet ihr als erstes noch wegräumen?

Lauft ihr sofort hektisch herum und stopft Dinge (welche?) in Schränke und Schubladen? Macht ihr schnell eine Zimmertür zu? Wofür würdet ihr euch entschuldigen?
Habt ihr überhaupt eine Chance, die wichtigsten Peinlichkeiten aus dem Weg zu räumen, bevor jemand eure Wohnung betritt? Oder verfahrt ihr da nach: „Wer mich kennt, der nimmt mich auch mit meiner Unordnung!“? Was auch völlig legitim ist. Freunde nicht reinlassen wegen unaufgeräumter Bude geht auch irgendwie gar nicht. Aber es gibt einen Unterschied zwischen belebter und etwas siffiger Unordnung… Letztere ist die unangenehme, muss ich wohl kaum sagen. Denn wer ist denn immer bei euch zu Haus und siehtd as immer? Ihr selbst. Und eure Familie. Also eigentlich die Menschen, für die ihr doch per se nur das beste wollte (sparen wir uns SPitzfindigkeiten wie „meistens“ an dieer Stelle). Für Schwiegermama würdet ihr den Kram also aufräumen, aber nicht für euch selbst? Und es geht jetzt nicht darum der Familie den hintern nachzutragen, nur weil man die Bude schön haben will. Es geht darum für sich selbst einen Ort zu erschaffen, in dem man sich wohl fühlt.
Another exercise, my idea not Kingston’s: look around you. What if someone rings at the door and comes to visit you. Right now, totally spontaneously.  Do you get hectic,m jumping around, grabbing this and that, throwing things in drawers or even in a hole room (a room which the visitor is not allowed to see today!). Are there things you have to apologize for? Do you even have the slightest chance of bringeing your home to a state which is okay for you in that short time, your visitor need tto climb the stairs? Or do you act like this: „Who knows me takes me as I am and my chaos is part of me!“ That’s totally okay, if you feel comfortable like this. But if not maybe you should thinbk again about your rooms and your tidyness… But to state that: better let your friends come in even thopugh they see your mess than closing the door infront of them. 😉 And I guess you can tell the difference between a living home that shows with a certain untidyness, that there are people living in it, and a flithy, chaotic mess. The last one it the mess we are actually talking about here. A certain living chaos can be soemhow refreshing too in a predoinantly neat and acurate home.

Bei Teenagern ist das Spiel recht beliebt: stellt dir vor, der Junge, für den du schwärmst, erwärmt sich wirklich für dich und er kommt dich bei dir zu Hause besuchen. Wie könnte er dein Zimmer finden?
Als meine Freundin mir diese Frage einmal stellte, habe ich meine Pferdeposter abgehängt und stattdessen ganz viele Windowcolourherzen geklebt.
Ob es das schöner gemacht hat? Man weiß es nicht. 😉 aber es zeigt gut, dass man von Zeit zu Zeit seine Umgebung mit anderen Augen betrachten sollte, um zu sehen, ob sie sich mit uns weiterentwickelt hat oder ob es Zeit ist sie an unser neues Leben und unsere neuen Träume anzupassen.
Among teenagers there is another popular game: imagine THE boy, your heartthrob is comeing along and will see your room. How could he judge your room? What might he think about you? My bestfriend asked me that quastion once (upon a long, long time 😉 ) and my response was to get rid of my horse posters and place sticky window colur hearts everywhere around the room. Did my room look better afterwards? Questionable. But it shows that time after time we should take a second glance at our home to see if it still fits our life and our dreams.

Wenn wir nun also beim Entrümpeln sind, mag ich noch auf mein Lireblingsthema eingehen: Energie fließen lassen, also Wege freiräumen, Blockaden beseitigen. Ich erzählte euch bereits mehrmals von unserem Arbeitszimmer, das eine einzige Blockade war, ständig musste man ausweichen: den Stühlen, den Regalen, den Sachen, die aus den Regalen herausragten, der Blume, den Computern auf dem Boden und wäh! Das Zimmer der Schande eben. Es so zu nennen, war schon bezeichnend genug. Habt ihr auch sowas? Eine Rumpelkammer? Ein „Verließ“? Einen Schandflecken? Und jetzt sagt nicht, das man das ja braucht. Man braucht Abstellmöglichkeiten und Stauraum für hässlichere Dinge, da bin ich dabei. Aber diese Abstellfläche dann selbst zuzumüllen ist nicht wirklich angenehm. Allein schon, weil man schlecht etwas wiederfindet. Verschwendete Energie beim Suchen und Daraufherumdenken, wo nun wieder die Wasserwage abgeblieben ist…
My favourite topic concerning cleaning away my clutter was and is: flowing erngy, which means getting obstacles out of the way, erase blockades, make room for light and air. I told you several times before about our homeoffice which was one big blockade itself: you always had to be carefull not to walk in sheves, the plant, things which protruded out of the sheleves, des desks, the chairs… whenever you entered the room you hit something – unevitably! So annoying. We called it „the chamber of horrors“. Do you have such a place in your flat too?I totally agree that you need a place for storage. But storage does not automaticcaly mean clutter. Just remeber the last time when you were on the hunt for your screwdrivers. Such a waste of time! Better tidy up and find them immediately.
Vielleicht habt ihr es überlesen.
Die Wohnung und generell unseren Besitz in einen Zustand zu bringen, der sich wie „so gut wie fertig“ anfühlt, hat ziemlich genau ein Jahr gedauert. Und ich war konsequent.
Ich kann nicht mehr sagen, wieviele SÄCKE an Müll und alten Textilien unsere Wohnung verlassen hat. 

Ich weiß, dass wir allein durch den Verkauf von Dingen (vornehmlich Kleidung und Möbel, die wir noch nie mochten) knapp 1000 Euro eingenommen haben.

Und da gab es diese ungezählten Situationen, in denen ich dastand, irgendso eine Unsäglichkeit in den Fingern und mich gefragt habe, wie zur Hölle dieses hässliche, überflüssige Ding es geschafft hat über drei Umzüge mitgeschleppt zu werden.
Maybe you just skipped the fact we needed a whole year to clean and transformour home into a place which really feels right. One year. And I wasn’t lazy! I cannot tell how many bags of clutter left our home, how many bags of clothes, we donated, how many packages I brought to mail and shipping. Only by selling old stauuf which we really did not like at all, which clogged our wardrobes and kitchenfurniture (or furniture itself), we earned about 1000 Euros. Not to mention the countless situations in which I stood there holding this incredibly ugly thing in my hand asking myself how this freaky object survied three flat moves.

Fast fertig heißt: Das ehemalige Zimmer der Schande, das Arbeitszimmer, ist immer noch das schwarze… nein, nur noch mittelgraue Schaf der Wohnung. Aber jeden Tag ein bisschen besser.:)

Kingston empfiehlt auch sich die Räume einzeln anzusehen (oder auch nur vorzustellen) und danbn ganz ehrlich mit sich zu sein und aufzuschreiben, wieviel Platz mit Gerümpel belegt ist. Das Ergebnis war für uns erschreckend.

Wir kommen von einer Wohnfläche, die zu 30% von Rumpel okkupiert wurde (WTF?!). 
Aber nun, nun sind es nur noch 9%.

Ihr könnt also so vielleicht nachvollziehen, weshalb es sich anfühlt, als wäre die Wohnung größer geworden.
Zu unserer Ehrenrettung: zu dem Rumpel zählt alles, was Kingston als Gerümpel definiert: „echtes Gerümpel“, Kaputtes, Dreckiges, Ungeliebtes, Provisorien, Überflüssiges, Hässliches. Dire letzten vier haben bei uns den Braten fett gemacht. Die ersten drei waren dagegen recht zahm.
We are almost done means: the former chamber of horrors, the home office, is still the black… I mean the dark grey sheep of our flat. But every day we improve. Progress not perfection, ou know? 😉
As I have no before-and-after-pics for you I made some graphics and made some pics around our flat yust like it is now.
You see, we started with 30% of clutter (WTF?!). And we are now at 9%. So you can tell why it feels as if we have an extra room now? As retrieval of our honor: the 30% of clutter comprise all sorts of clutter as Kingston defines it: „reeal clutter“, broken things, dirty things, onloved things, provisories, redundant things and ugly things. The last four made the biggest part for us. Also because it is harder to tell weather it is clutter or not.

Zeig mir, wie du wohnst und ich sag dir, wer du bist.
Wenn ihr Anregungen braucht, wie schön ein Zuhause sein kann, hier ein paar Links (meine Fotos sind jetzt vielleicht nicht unbedingt die besten Inspirationen… Da mir wie erwähnt die Vorher-Nachher-Fotos fehlen, habe ich ein bisschen durch die Bude geknipst, wie ihr seht…) Da stöbere ich gern, wenn ich meinen Augen etwas Gutes und meinem Hirn eine Inspiration gönnen will. Manches ist nur zum Gucken, manches kann man kaufen.
Show me how you live and I tell you who you are.
If you need some inspiration hwhat a nice home can look like, I have some links for you. Some are only to watch, some are to shop.
SoLebIch
natürlich mal wieder Pinterest
westwing.de
fab.de
look, pimp your room
Ohhh…Mhhh
Wiener Wohnsinn

Würdet ihr gern mehr zu solchen Themen lesen und sehen (wohnen, leben, Interior, aufräumen, strukturieren)?

 

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