3. Februar 2018

Haare im Februar 2018: Good bye postpartaler Haarausfall!

5 Monate nach der Geburt der kleinen Merle gibt es, was die Haare angeht, nur Grund zur Freude. Und beinahe hätte ich hier mit 90-60-90 getitelt.

„Echt jetzt?“ Das ist ja so mein Standardausspruch, wenn ich etwas selbst noch nicht ganz glauben kann. Etwas positives. Und wie positiv!

90

Der postpartale Haarausfall hat aufgehört. Erst zwei Wochen ausschleichend, dann ganz plötzlich innerhalb von 2 Tagen war es einfach vorbei. Geschafft. Ich verliere wieder unter 100 Haaren am Tag. Das wäre dann die erste 90 hier.

60

Eigentlich sogar 62. Millimeter. Ich habe zwar gut 6mm an Zopfumfang eingebüst (5mm innerhalb der letzten zwei Monate), was man deutlich merkt, aber wow, ich hatte mich auf einen schlimmeren Ausgang eingestellt. Ihr erinnert euch vielleicht an meine Aussage im Artikel zur Vorbeugung von postpartalem Haarausfall? Wenn ich die 6 vorne werde halten können, verbuche ich das als vollen Erfolg. Aber dazu gleich noch mal. Jetzt kommt erst mal noch die zweite…

…90

Ich habe nämlich tatsächlich 90cm Haarlänge wieder erreicht. Wenn diese drei Zahlen hier also kein Grund zur Freude sein sollen, dann weiß ich es auch nicht! Ich müsste jetzt gsnz dringnd einen Jingle einspielen können. Eine Fanfare. Oder dergleichen. Denkt es eiuch dazu. Tröööt!

Ein Jahr danach

Ein Jahr nach dem großen Cut bin ich also sowohl was Länge, als auch was das Volumen angeht, wieder fast am selben Punkt über den Umweg von zwischenzeitlich deutlich kürzerem aber auch deutlich vollerem Haar. Ich habe sogar noch 2mm mehr an Volumen, das ist schon zielich genial.

Resumee nach 5 Monaten postpartalem Haarausfall

Tatsächlich! Es waren 5 Monate. Bei mir ging es ja Knall auf Fall nach der Geburt los und hat sich dann wie zu erwarten war 3 Monate nach Geburt noch mal massiv gesteigert. 2 Monate war es somit verstärkter Haarverlust, aber nicht dramatisch, 3 Monate hatten es ganz schön in sich, was die Knäulgrößen anging. Aber auch hier: Das kenne ich vom Eisenmangelhaarausfall bedeutend schlimmer. Es ist sehr mild bei mir verlaufen. Unglaublich irgendwie nach wie vor für mich.

Gelitten haben bei mir vor allem der Bereich der Geheimratsecken und der Haaransatz direkt über den Ohren. Der Stirnhaaransatz ist jetzt nicht mehr so dicht und klar abgegrenzt wie vorher, aber noch voll im Rahmen. Wenn ich nicht  darauf hinweise, fällt es niemandem auf. Im Nacken habe ich einige Haare gelassen, aber die hat mir Merle beim Umarmen ausgerissen, auch wenn ich mein Bestes tue, sie davon abzuhalten und mich verlustfrei aus ihren Fängen zu befreien. Klappt nicht immer. Und dass sie verstehen kann, dass sie das nicht darf, das dauert noch ein bisschen.

Insgesamt sind also 6mm an Umfang verloren. Was dabei meine größte Freude ist, ist dass der durchsichtige Bereich nicht signifikant nach oben gewandert ist. Schon sichtbar, aber ich habe in der Zeit auch meine Haare nicht geschnitten, von daher, ziehe ich noch mal 7cm Längenzuwachs ab, dann kommt das gut hin. In meinem Fall wäre also Längehalten für die Optik ideal gewesen. Für offenes Haar. Da ich mit Baby allerdings so gut wie nie offen tragen konnte und längeres Haar sich besser dutten lässt, würde ich es immer wieder so machen, wie ich es gemacht habe: wegstecken, ignorieren, abwarten.

Hat die Vorbeugung gewirkt?

Das kann man nicht sagen. Denn ich bin ja nur eine Ein-Personen-Studie. 😉 Fakt ist, dass ich sehr gute Vorarbeit geleistet habe, bevor das Baby kam, was die Nährstoffversorgung anging (siehe Artikel zur Vorbeugung) und ich ebenfalls sehr gute Stressbewältigungstools an der Hand hatte – die auch zeitweise bitter nötig waren. Ein paar weitere habe ich mir in den letzten Monaten angeeignet. Nichts desto trotz konnte ich aber zum Beispiel micht so essen, wie ich mir das vorgestellt hatte, Stichwort Insulinspitzen vermeiden, denn der Hunger in der Anfangsstillzeit war gigantisch und ich musste dem auch nachgeben, um das Stillen nicht zu gefährden. Würde ich immer wieder so machen. Nicht nur, weil ich natürlich das Wohl meines Babys über das meiner Haare stelle, aber, um es hier mal gesagt zu haben für die unter euch, die jetzt denken „Ja natürlich ist das wichtiger. Aber Manno. Muss denn das Baby so viele körperliche Opfer von der Mutter verlangen? Ich nehme das Fläschchen, wenn es soweit ist…“

Insulinpeaks vermeiden war vor dem Hintergrund gut (bzw. wäre gut gewesen), als dass Insulinpeaks zu wiederum vermehrter Cortisolausschüttung führen und das wiederum ist als Stresshormon eher kontraproduktiv für eure Haare. Stillen bietet aber ganz andere Hormonkaskaden, die euch als Mutter VIEL Gutes tun und ja, auch eurem Haar. Das, was ihr mehr an Kohlenhydraten futtert, das braucht euer Körper für die Milch. Auch ein Leistungssportler isst Kohlenhydrate, um abliefern zu können, die Insulinspitze ist dadurch nicht mehr gar so „schädlich“ und wenn ihr euren Süßkram aus nährstoffdichten Quellen ranschafft, statt nur aus Nudeln und Weißbrot, dann ist es noch mal weniger schlecht. Was ich mir hier an Datteln und Haferflocken weggefuttert habe, das war und ist irre. Wir haben schon gewitzelt: „Von wegen Fläschchenmilch ist teurer als Muttermilch. Ich esse derzeit wirklich für zwei! Das ist mindestens genauso teuer!“. Auf jeden Fall fördert Stillen die Prolaktin- und Oxytocinausschüttung und diese beiden Hormone helfen euch massiv bei der Stressbewältigung (somit weniger Cortisol) und ihr schlaft damit bei nächtlichem Stillen auch schneller wieder ein. Teilweise wenn ich etwas geistig angeknipst im Bett liege, freue ich mich auf das nächste Andocken meiner Tochter, weil ich weiß, höhö, dann werde ich sehr wahrscheinlich wegpennen. Anfangs, wenn Stillen unter Umständen noch wehtut, dann nicht, aber Durchhalten lohnt sich da wirklich.

Was den Schlaf angeht, hatten wir hier 3-4 Monate lang wirklich sehr zu kämpfen, mittlerweile hat es sich deutlich beruhigt. Vorerst. Man weiß ja nie. Schüne, Zähne, Kinderkrankheiten… was auch immer. Aber wir sind jetzt soweit eingegroovt, dass „Go with the Flow“ uns nicht mehr hysteirsch lachen lässt, sondern wir die Achseln zucken und sagen: „Joah. Was denn auch sonst?“

Haarpflege mit Rinsen oder Ölen… ihr habt es euch schon gedacht: War nix. Keine Zeit und wenn Zeit, dann wirklich besseres zu tun.

Wenn also irgendwas wirklich geholfen haben sollte den Haarausfall, der das Potential hatte wirklich massiv zu werden (Plazenta weg, ich bin sowieso anfällig für Haarausfall, knüppelhartes Wochenbett und deutliches Schlafdefizit über 3-4 Monate und noch ein paar Faktoren mehr), abzuschwächen, dann wird es die Summe aus hoher Grundfitness vor der Geburt gewesen sein, plus die sehr guten Blutwerte, plus weiterhin passende Supplementen, plus sehr gute Ernährung. Ich bin zwar mittlerweile großer Tortillachipsfan, komme aber dennoch auf meine 5 Portionen Gemüse am Tag mit eiweißreichen Nahrungsmitteln in (fast) jedem Essen und die anderen üblichen Heikifressereien rund um nährstoffdichtes Clean Eating.  Plus Yoga und wirklich jeeeeden Tag Arbeit am Mindset. Stressmanagement heißt nicht umsonst so. Erst mal ist es Arbeit, zahlt sich aber sehr aus.

Also an dieser Stelle erneut ein Plädoyer für gesunden Lebenswandel. Immer wieder positiv neueinstellen, aufraffen, weiter machen. Gesund essen. Ruhen, wo es geht. Sporteln im Rahmen der Möglichkeiten (nicht auspowern!). Go with the Flow. Iss das Gesunde zuerst. 🙂

Ausblick

Auch wenn die Entwicklung der letzten zwei bis drei Wochen ziemlich eindeutig war, warte ich jetzt noch bis März/April, bis ich schneide (und auch dann erst mag ich einen abschließenden Vergleich mchen, so mit weißer Wand und so. 😉 ). Erstens, weil ich erst noch eine Runde Pflege investieren will, denn auch die ist in den letzten Monaten zu kurz gekommen und gut gepflgtes Haar braucht für einen optischen Erfolg nicht so einen großen Cut wie vernachlässigtes. Außerdem hat Benedict zu der Zeit Elternzeit und ich mag den Schnitt schön dokumentieren, dazu brauche ich ihn als Kameramann. Geplant ist wie immer: So wenig wie möglich, so viel wie (in meinen Augen) nötig.

Eine liebe Leserin wird feststellen, dass hier nicht mehr „Schneidegedanken“ steht, sondern ich dieses negative Wort ersetzt habe auf ihre Anregung hin.

Babyhaar

Aaaah, das Beste zum Schluss! Wobei diesmal so viel Gutes für mich hier auch dabei war, dass diese Aussage wohl nur daher kommen kann, dass ich eben Mutter dieses kleinen Menschen bin.
Merles Haar ist mittlerweile ganz und gar eindeutig hellblond. Ein kühles Silberblond noch dazu, fast weiß. Da kommt sie also ganz nach ihrem Papa, der auch als Baby weißblond war (und jetzt als Erwachsener hell- bis mittelblond wäre, würde er längeres Haar tragen als einen Winteransatz). Die Farbe ist wirklich ein Traum. Nicht dass mir ihr Dunkelblond, mit dem sie geboren wurde, nicht gefallen hätte, aber wow. So ein helles Blond ist einfach selten und ja. Ich mag es sehr. Ich würde hier vermutlich über jede Haarfarbe ein Loblied anstimmen. Ist ja mein Töchterchen. 😉

Die dunkelblonden Spitzen sieht man kaum noch. Einiges ist wohl ausgefallen, am Hinterkopf ist eine Menge abgeschubbert (schluchz!) trotz Seidentuch unterm Kopf beim Schlafen und beim Aufdemrückenliegen und an den Seiten ist es irgendwie verwachsen mit dem Hellblond, sodass man es kaum noch sieht.

Kopfgneis ist nun mit nur noch spordischem Ölen auch an der letzten Stelle verschwunden.

Ansonsten ist das eingetreten, was mir viele erzählt haben: Der Babykopf wächst schneller als das Babyhaar. Dadurch werden die einzelnen Haare zwar länger, schaffen es aber nicht länger den Nacken- oder den Stirnhaaransatz hinunter.

Alles in Allem also hier nur gute Neuigkeiten heute. Das ist doch toll, oder? Der Frühling kann kommen, dann kann Benedict Merle auch öfter tragen (wir haben noch keine Wintertragejacke für ihn, deshalb ist das jetzt mein Job) und ich springe mit offenen Haaren fröhlich durch die Landschaft und mache mal wieder Haarfotos vor einem anderen Hintergrund als unseren ewigen Gartenkoniferen. Das wird toll!

Erst mal freue ich mich auch auf den nächsten großen Längen- und Dichtenvergleich, bevor ich dann ein bisschen die Spitzen auffrischen werde. Ein bisschen. Der Pferdeschwanz in so lang ist zu gut!
Abwarten und aussitzen hat sich also sehr, sehr, sehr gelohnt.
Habt einen schönen Tag, ich habe Freude zu verteilen und schiebe euch was rüber!

16 Kommentare

  1. Toll siehst du aus. Ein ganz ganz großes Kompliment. Ich freue mich mit dir. Und danke wieder für all die positiven Denkanstöße. Auch bei deinem letzten Instagrambild, wo du ja eh über einen sehr anstrengenden Abend geschrieben hast. Du hast trotzdem so positiv geklungen. Ich möchte mir da ganz viel abgucken. Bei meinen Kindern (1,5 und 4) wird alles auch viel leichter. Auch wenn die Kleine immer noch miserabel schläft. Aber das ist ein anderes Thema. Hier erstmal Applaus für die wirklich schönen Haarfotos.

    1. Danke schön! Also das ehrt mich jetzt wirklich sehr. So ein Kompliment von einer Mutter von zwei Kindern. Vielen, vielen Dank! Ich gebe mein Bestes. Klappt nicht immer, aber immer öfter und immer besser. 🙂

  2. Soo schön! Sowohl du, als auch Merle und deine Neuigkeiten.
    Danke für die rübergeschobene Freude. Ich freue mich mit euch 🙂
    Und ich finde es echt bemerkenswert wie positiv du immer alles angehst.
    Liebe Grüße, Jade

  3. Das freut mich sehr für dich. Und irgendwie auch beruhigend, dass man selbst mit Haarausfallneigung einen glimpflichen Ausgang haben kann, zumindest wenn man daran arbeitet und etwas Vorbeugung betreibt. Ich glaub Nährstoffmängel während Schwangerschaft und Stillzeit werden da sowieso oft als Ursache/Teilursache von postpartalem Haarausfall unterschätzt.

    1. Und wir sind jetzt von Länge und ZU ziemlich gleichauf. Fiel mir nur gerade auf. Werd aber dieses Jahr zumindest noch den kompletten Zuwachs trimmen. Ich bin gespannt wie’s bei dir weitergeht.

      1. Ach wie witzig! Ich denke, ich werde maximal die 90cm plus minus halten oder auf rund um 85cm kürzen. Das schaue ich mir dann an, wenn es soweit ist. Manchmal liebäugel ich wieder mit APL, aber wirklich nur ganz ganz selten, wenn ich eine schöne Frau mit der Frisur gesehen habe. Ich für mich bin total froh wieder Hüftlänge zu haben.

    2. Oh ja, das glaube ich auch, dass das deutlich unterschätzt wird. Die Mängel sind ja schon ohne Schwanegrschaft und Stillzeit so weit verbreitet…

  4. So ein schöner positiver Blogpost! Ich freu mich total für dich!!! Bei deinem Wochenbetthorror hab ich ja schon ein bisschen befürchtet, dass sich das extrem auf die Haare auswirkt und freue mich nun umso mehr, dass es nicht so schlimm würde wie befürchtet!
    Und jetzt muss ich weiter Geburtstagsparty organisieren. Ich hab hier nämlich jetzt kein Baby mehr sondern seit heute ein Kleinkind :O.
    Ganz liebe Grüße, Annie

    1. Das hatte ich auch befürchtet. Nach wie vor schalgen Stressnächte hier auch deutlich im Bürstenfüllstand zu von daher eine gar nicht so abwegige Überlegung.
      Dann mal ganz viel Spaß mit der Geburtstagsplanung. Ich hab heute auch einmal in Merles Gesicht geguckt und gedacht: „Irre. Kind, was bist du schon groß!“

  5. Wieder mal zwei wunderschöne Schöpfe! 🙂
    Es freut mich, das Du einen so positiven Schlussstrich unter das Kapitel „postnataler Haarausfall“ ziehen konntest. Ich bin gespannt, wie es haarig weiter geht.
    Merles silberblonde Haare und die hellblauen Augen – so klar, so schön. Es erweckt bei mir die Assoziation eines Huskywelpen. ❄️ Bitte nicht falsch verstehen, das ist sehr positiv gemeint. Ich bin eben ein alter Nordlandfan. 😉

    1. Oh wie süß, ein Husky! Nein, da verstehe ich nichts falsch. 😀 Stell dir vor wenn sie jetzt noch zwei unterschiedliche Augenfarben hätte. Dann müsste man direkt so einen Hund ranschaffen für ein Bild der zwei zusammen. Ich Fotofreak.

    1. Wenn sie weiterhin so stark ncah ihrem Papa kommt, dann wird sie blond bleiben. Wenn meine Seite stärker durchschlägt, dann könnte sie in der Pubertät deutlich nachdunkeln. Mein Papa war als Kind hellblond und ist nachgedunkelt auf faast schwarz. Kann aber auch gut sein, dass das bei Männern stärker ausgeprägt ist mit dem Nachdunkeln. Die Farbe blond ist unter anderem auch ein bisschen vom Östrogenspiegel abhängig.

  6. Na dass sind ja positive Nachrichten! Toll! Glückwunsch zum Ende des fieses HA!
    Ich bin ja sehr gespannt wie es mir da geht. Teils denke ich ja das wird mich vllt gar nicht treffen. Nicht direkt aus Naivität sondern weil ich bei allen hormonellen Umstellungen in den letzten Jahren nie welchen hatte. Sogar die Hormonspritzen und aller Fehlversuchen und das lange Periodenloch und die Vollnarkose waren mir körgerlich egal. Die Ärztin die damals die Akupunktur machte überlegte ob das daran liegt weil mein Körper vorher zu wenig Hormone hatte und durch die Therapie nicht überdosiert wurde sondern endlich welche bekam lol
    Andererseits ist kein HA wieder eher selten und warum sollte ICH da rausfallen? ^^
    Aber werden wir erst im Sommer erfahren. 😉

    PS: ich glaub ich praktiziere auch bis Ende 2018 das magische wegdutten und lass sie wachsen. Daheim mit Baby-backen-Schonprogramm macht Zopf oder offen keinen Sinn oder Spaß. Dutte deshalb eh 90%
    Dann kann ich Ende 2018 vllt nen schönen Trimm machen 🙂

    1. Guter Plan! Das ist dann auch befriedigend, wenn man etwas mehr kappen kann. Zumal wenn du dazu kommst, sich in deinem leben ja auch sowieso ganz viel verändert haben wird, da fühlt sich so ein Schnitt dann auch einfach noch mal richtig gut an. Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen, dass du vom HA verschont bleibst!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.