11. Januar 2018

Heiki liest: Kinder verstehen von Herbert Renz-Polster

Besser gesagt: Babys verstehen. Und genau dafür ist das Buch absolut Gold wert. Ich war mehr als einmal einfach nur erleichtert zu lesen, dass ich mich nicht anstelle, mir dieses jenes nicht einbilde und es völlig normal ist, dass manches grad furchtbar ist, obwohl wir uns hier beide Beine für das Kind ausreißen. Herr Renz-Polster, wollen Sie Merles Kinderarzt werden?

Denn genau das ist,Herbert Renz-Polster: Kinderarzt. Ich kannte seinen Blog „kinder-verstehen“ bereits und habe den euch auch schon mal empfohlen. Und bei fast allen Fragen, die ich zwischenzeitlich hier rund um „Warum zur Hölle ist Merle grad so und so, ist das normal und was kann ich tun?“, bin ich über kurz oder lang auf Artikel von ihm gestoßen. Und die waren so gut, dass ich irgendwann direkt „Renz Polster“ mit in meine google Suchanfragen geschrieben habe. Kann ich ebenfalls empfehlen. Man bekommt sinnvollere Treffer und nicht nur kilometerweise Forengescrolle…

Da dem so war, habe ich mir dann „Kinder verstehen“ des guten Mannes zugelegt. Außerdem hatten viele von euch es mir wiederholt empfohlen, da war der Kauf dann klar.

Ui und was für ein Brocken! Damit hatte ich nicht gerechnet, mit so einem Wälzer! Aber: Tatsächlich, so viele Seiten müssen auch sein. Ich bin sehr begeistert und anders als bei „artgerecht“ und „geborgen wachsen“, welche ich euch letztens schon vorgestellt habe, ist hier wenig Redundanz mit den vorangegangenen Büchern, trotz vieler gemeinsamer Themen (was logisch ist, letztlich geht es eben immer um das Leben mit und das Aufziehen von Babys). Renz-Polster ist vielmehr auch Quelle für die erste genannten Autorinnen, was für mich dann ein weitere Kaufkriterium war. Ein Weiterleseargument, trotz des wie gesagt für mich gerade aktuell mit sehr begrenzten Zeitressourcen etwas abschreckenden Umfangs, war einfach die Intelligenz, die sich aus jeder Zeile herauslesen konnte. Noch lieber als als Kidnerarzt hätte ich herrn Renz-Polster als Verwandten, auf den man sich freut, weil man bei den großen Familienfeiern mit ihm einfach geniale Gespräche führen kann.

Durch die Augen der Evolution

Ich bin also sehr begeistert. Und erleichtert. Denn ich bin wieder gut abgeholt worden, teils freigesprochen von Problemen, bei denen ich einfach nicht mehr weiter wusste (Stichwort Dreimonatskoliken) und ich mag es sowieso, wenn man mich logisch an ein Thema heranführt. Da Renz-Polster evolutionsbiologisch argumentiert, steht er dem „artgerecht“ Ansatz somit sehr nahe bzw. umgekehrt. Ebenfalls etwas, was ich an beiden Büchern schätze, ist, dass ich mich als Mutter, wir uns als Eltern gut aufgehoben fühlen bei Themen, bei denen einfach klar ist: Evolution gut und schön, aber wir leben nicht mehr in Höhlen und wollen dahin auch nicht zurück. Wir müssen arbeiten gehen und oft leben die Großeltern mehre hundert Kilometer entfernt. Da sehen dann manche Themen evolutionsbiologisch noch so logisch aus, das, was wir heute daraus dann machen müssen, ist oft ein Kompromiss, denn einen eigenen Clan erschafft man nicht über Nacht. Und da geht es Renz-Polster eben darum, dass der Alltag so odern er eben nun ist, für alle Beteiligten so gut wie möglich machbar ist – was immer ein Kompromiss ist. Ziel ist ein Baby, das weiterhin artgerecht, geborgen und sicher gebunden aufwachsen kann und Eltern, die nicht im Stehen einschlafen (oder schlimmeres…). Mal klappt das besser, mal schlechter. Und dass das selbst unter Idealbedingungen oft ein Ziehen und Zerren ist, ist ebenfalls normal, auch das wird schön deutlich.

Babys sind keine unfertigen Erwachsenen…

…sondern perfekte Babys. Und Kinder sind perfekte Kinder. Renz-Polster erklärt wunderbar, weshalb es aus evolutionsbiologischer Sicht Sinn macht, wenn Babys genau so sind, wie Babys sind. Warum Kleinkinder trotzen und warum Beikost eigentlich Bonuskost heißen sollte. Über das ganze Buch war ich voller Respekt und Bewunderung für seine Art genau so über Kinder zu schreiben: Respektvoll, fasziniert, klug und mehr als manchmal auch sehr humorvoll.

Ressourcenverteilung

Interessant und dadurch sehr lesenswert und neu fand und finde ich Renz-Polsters Ansatz, dass es beim Zusammenleben von Baby und Eltern bzw. Kind und Eltern immer um die Interessen mehrer geht. Da ist eben nicht nur das Baby, dessen Bedürfnisse durch die Eltern befriedigt werden müssen/sollen/können, da sind auch die Eltern selbst, deren Aufgabe es ist dabei mit ihren Kärften so zu haushalten, dass sie selbst dabei nicht zu kurz kommen. Evolutionsbiologisch leicht nachvollziehbar, denn wenn die Eltern nicht mehr kampffähig sind, dann sieht es auch für den Nachwuchs finster aus. Wieder einmal besonders spannend im Kontext mit der modernen Gesellschaft, in der wir nun mal leben.

Diese Ressourcenverteilung ist auch ein spannender Ansatz, um zum Beispiel die Trotzphase zu erklären, egal ob da tatsächlich Geschwisterchen nachgekommen sind, die dem Trotzkind die Ressource Mama (und damit auch die Ressource, Muttermilch, Wärme und einfach Aufmerksamkeit) streitig machen oder nicht. Aber das nur, um das Thema mal anzureißen.

Dreimonatskoliken und abendliche Schreistunde

DAS war mein „Lieblingskapitel“: Schreien. Damit habe ich das Buch begonnen, ihr könnt euch denken, weshalb. Und oh, was war ich froh, es gelesen zu haben! Ich habe zwar keinen neuen Ansatz mehr bekommen, um Merle über ihre teilweise Untröstlichkeit in diesen ersten grob 100 Lebenstagen besser hinweg zu helfen, aber ich habe gelesen, dass all das, was ich schon getan habe, was wir getan haben, im statistischen Mittel zumindest zu weniger Schreien führt und das war dann wiederum für uns als Eltern sehr tröstlich. Und so haben wir die Kleine einfach weiter getragen, getröstet, gewiegt, besungen, regelmäßig an die Luft und ins Tageslicht gebracht, generell Routinen gepflegt und viel Körpernähe gegeben. Und… sehr viel nicht gemacht. Das war vielleicht das Härteste dabei. Mit diesem Kapitel hatten wir für uns geistig eine Lösung, einen Freispruch. Wir kamen uns nicht mehr wie grobe Holzklötze vor, die einfach zu blöd sind zu verstehen, was ihr Baby braucht. Es brauchte alles und nichts. Wenn Renz-Polster denn Recht hat. Ich mag es ihm glauben. Er selbst sagt, die Thematik ist auch für Kinderärzte unbefriedigend, weil das Schreien der ersten drei Monate kaum erklärbar bleibt. Koliken sind eine Mögloche Theorie, aber noch nicht mal eine sehr plausible. Schlicht der Name „Dreimonatskoliken“ hat sich eingebürgert.

Auf Augenhöhe

Dieses Buch bekommt von mir eine große Empfehlung, auch wenn es wie die zuvor schon besprochenen Bücher „artgerecht“ und geborgen wachsen“ dieselben Themen behandelt. Es bietet eben noch etwas mehr an Themen, mehr Detailwissen und sehr schöne „Einblicke und Ausbblicke“ wie Renz-Polster sie nennt. Also ein paar Denkanstöße, die deutlich machen: Was man jetzt weiß, ist eben das, was man jetzt weiß, sich zusammengereimt hat. Ob es so stimmt? Und wenn ja, was hat das für eine Konsequenz? Keine, mehrere, widersprüchliche? Sehr spannend.

Den größten Pluspunkt bekommt er aber von mir für seine schon erwähnte so liebevolle, respektvolle und gleichzeitig humorvolle Art über Kinder zu schreiben. Wie er sagt: Es sind keine unfertigen Erwachsenen. Es sind erst mal einfach perfekte Babys und Kinder und sie haben das Rüstzeug, um genau das zu sein. Man liest seine Bewunderung für diese kleinen Geschöpfe heraus, seine Faszination. Es liest sich anders (nicht primär besser oder schlechter, einfach anders) als die Bücher von Nicola Schmidt und Susanne Mierau, welche fürsorglicher, ja eben bedürfnisorientierter und geborgener schreiben. Renz-Polster gibt wenig Alltagstipps, sondern bereitet das Hintergrundwissen so auf, dass man kein explizites „Tu dieses und jenes!“ mehr braucht, denn man kommt mit dem neuen Wissen dann selbst darauf.

In diesem Sinne: Renz-Polster ist für mich gleichauf mit Nicola Schmidt. Noch umfangreicher (dafür dauert es dann eben auch länger, bis man alles gelesen hat) und dabei nicht minder unterhaltsam. Wer bei dem Wälzer in Leseschockstarre verfällt, dem empfehle ich nach wie vor „geborgen wachsen“, das liest sich so runter. Was mir hier einige kommentiert haben, bezüglich, wer „Kinder verstehen“ gelesen hat, der brauche die anderen Bücher nicht, dem stimme ich teilweise zu. Teilweise nur deshalb, weil „Kinder verstehen“ eben genau dieser enorme Wälzer ist. Ich lese seit Wochen daran. Für erste Hilfe im Wochenbett sind die anderen Bücher bedeutend schneller und da ja jede Nacht zählt, ist das finde ich schon ein Argument, das nicht zu vernachlässigen ist. Wer sich noch schwanger vorbereiten mag, oh ja, dem empfehle ich Renz-Polster als Nummer eins.

***

Das Buch findet ihr hier bei Amazon:

Herbert Renz-Polster: Kinder verstehen. Born to be wild: Wie die Evolution unsere Kinder prägt

8 Kommentare

  1. Liebe Heike,
    ich hatte euch so die Daumen gedrückt, dass ihr verschont bleibt. Soll es ja geben. ☺️ Bei mir waren es auch die „Dreimonatskoliken“, die mir dieses Buch so lieb und teuer werden ließen. Ich stand zu diesem Zeitpunkt ziemlich allein auf weiter Flur. Und da stand eben nicht nur, dass Schreienlassen schrecklich ist – was es ist – sondern auch, dass es trotzdem geboten sein kann, sich ein paar Minuten aus der Situation zu nehmen, bevor man zusammenbricht, um sich dann bitteschön Hilfe zu besorgen. Gerade der wohlwollende Blick auf das Kind UND die Eltern hat mir sehr gut getan. Ich muss zugeben, ich habe es nicht von vorne nach hinten gelesen, sondern immer das Kapitel, das mich gerade beschäftigt hat. Mittlerweile verschenke ich das Buch gerne auf Babypartys. In der Schwangerschaft hat man oft noch mehr Zeit zum Lesen. 😉

    Alles Liebe für euch drei

    1. Ich habe auch erst die für uns relevanten Kapitel gelesen und als die durch waren, dann von vorn der Rest. Oh ja!
      Schwanger hat man da noch mehr Zeit! Aber ich nehme mir die zeit zum lesen immer noch. Lernen ist für mich ebenso indiskutabel Teil meines Alltags wie Sport. Ich lese, wenn ich mit Merle im Bett liege. Da sie aktuell nicht schläft ohne mich neben sich, bleibt da dann doch mehr zeit für als gedacht. 🙂
      Auf jeden Fall ein sehr „verschenkenswertes“ Buch.

  2. Liebe Heike

    Dieses Buch war auch für uns eine der besten und hilfreichsten Anschaffungen (ebenso wie „Schlaf gut, Baby!: Der sanfte Weg zu ruhigen Nächten“) ,ich habe sehr oft bereut es nicht schon während der Schwangerschaft gelesen zu haben und kann mich deshalb MohneBohnes Empfehlung anschließen. Die anderen beiden Bücher hatte ich nicht nicht und werde sie nach allem was ich hier gelesen wohl auch nicht mehr dazukaufen.

    Was mir bei Renz-Polster auch sehr gut gefällt ist das ausdrückliche Eingehen auf ALLE Eltern unabhängig davon wo sich ihre Kinder auf der umfangreichen und fließend beweglichen Skala von High-Need-Baby bis zur anspruchslosen Topfpflanze gerade befinden. (zum Beispiel dass Verurteilungen aber auch manchmal aufgedrängte und wohlmeinende Tipps und Ratschläge von Eltern deren Kinder im Verhältnis zu denen des Beratschlagten eher weniger anspruchsvoll sind manchmal verunsichern und sich oft eher kontraproduktiv auswirken und diesen deshalb hier im Zweifelsfall eher „genießen und schweigen“ empfohlen wird… wobei ich persönlich alle gutgemeinten Ratschläge zu schätzen weiß auch wenn sie mir nicht viel bringen, das sich-davon-nicht-noch-mehr-verunsichern-lassen hat sich nach „Kinder verstehen“ auch erledigt 😉 )

    Ein Aspekt, den ich persönlich oft vermisse und den ich bei Renz-Polster erfreulicherweise gelesen habe ist das Berücksichtigen dass nicht nur Babys unterschiedlich intensiv bedürftig sein können (High-need vs. Topfpflanze 😉 ) sondern auch die Eltern. Denn von High-need-Müttern oder -Vätern liest man irgendwie kaum, dabei ist es doch ganz logisch dass beispielsweise jemand der selbst sehr sensibel ist und sich ohne mangelnden Raum und Zeit für sich eher schwertut zur Ruhe zu kommen in der Babyphase seine eigenen Akkus weniger gut aufladen kann als andere eher robuste Naturen und deshalb eher auf dem Zahnfleisch geht… was dann das Baby natürlich auch wieder mitnimmt.

    Ich habe mich auch gefreut von eurem erfolgreichen Beikoststart zu lesen und hoffe dass er Euch die ersehnten Erleichterungen mitbringt. Wir haben es hier ähnlich gehandhabt mit einer Mischung aus Brei und Fingerfood und in gleichem Umfang Weiterstillen nach Bedarf und haben gute Erfahrungen damit gemacht. Allerdings stillen wir jetzt mit 10 Monaten trotzdem nachts noch sehr viel. Ein Bericht zu Euren Erfahrungen würde mich sehr interessieren.

    Viele Grüße und weiterhin alles Liebe für Euch

    1. Du brauchst die andren Bücher auch defintiv nicht zusätzlich. 🙂 „Topfpflanze“, oh ja!
      Ja… Merle ist ein ziemlich anspruchsvolles Baby, was mit beiden Seiten der Medaille daher kommt: Sie lernt unheimlich schnell und entwickelt sich prächtig, weil sie sich ja auch einfach nicht zufriedenstellen lässt mit Rumliegen lassen. Andererseits hui, da müssen wir hier ganz schön springen. Allmhlich passt es. Sie hat uns hochtrainiert. Ich vergleiche das ganz gern mit jemandem, der plötzlich den Jakobsweg läuft, ohne vorher genug wandern gewesen zu sein und wenn dann ohne Rucksack. Die Meilen, die ich hier mit Baby am Körper (ein Hoch auf die Trage!) zurücklege, die sind ganz ehrlich ziemlich sportlich. Und das leisten zu können nach Schwangerschaft und Geburt hat mich körperlich echt arg an meine Grenzen gebracht und tut es noch ab und zu.

      Zum Thema Beikost: Läuft gut. Ich hab mich vergleichsweise wenig belesen und verfahre nach dem, was ich allgemein über Ernährung weiß plus das was artgerecht, geborgen wachsen und Kinder verstehen mir jetzt auch mitgegeben haben, plus eine Freundin von mir ist Ökotrophologin und hat ihre Doktorarbeite hier im Dortmund am FKE über Babynahrung gemacht.
      Wir füttern z.B. auch Obst obwohl man das ja noch nicht „soll“ nach den meisten konventionellen Ratgebern. Sie mag auch Kokosmilch im Brei und AVocado, auch beides eher ungewöhnlich. Getreidemilchbrei haben wir uns bisher vollkommen geklemmt, das halte ich, wenn wir bei Renz-Polster bleiben, für evolutionär am wenigsten sinnvoll, Getreide und Milchprodukte würde ich mit als letztes einführen. Aber wird sich zeigen, was sie will. SIe giert auf mein Müsli. Aber ohne Zähne kein Müsli. 😀

  3. Danke für deine Rezension! Das Buch steht schon eine Weile auf meiner Liste (als noch-ein-paar-Jahre-Nichtmama); deine Empfehlung lässt es noch weiter nach oben rücken. Danke, dass du dir trotz wenig Zeit die Zeit nimmst für so tolle, ausführliche Rezensionen – die empfinde ich als super hilfreich!

    1. Danke bitte gern! Der Artikel hier ist vom Schreiberischen her nicht so wirklich eine Glanzleistung, aber nun denn, ich mache Abstriche. Ich wollte ihn online haben und dann musste er so eben gut genug für mich sein. 🙂
      Das Buch liest sich echt spannend. Vielleicht so als Vergleich: Ich habe ja auch Pferdebücher und Hundebücher gelesen als ich noch nicht (laaaang ist es her) geritten bin und noch keinen Hund hatte. Und da habe ich sehr viel bei gelernt. Allein das war schon toll, auch ohne es anwenden zu können.
      Das Buch hier kann man ähnlich lesen. Es spricht bei mir denselben Nerv an, wie psychologische Texte, denn das interessiert mich auch einfach immer. Hier ist eben der Schwerpunkt nicht auf Persönlichkeitstypen, Introversion, Extraversion o.ä. sondern eben auf Babys und Kleinkindern.

  4. Was mich ein wenig an dem Buch stört: Herr Renz-Polster bezieht sich oft genug auf Studien, die mit Ergebnis X durchgeführt worden seien, aber er vermerkt sie nirgendwo.
    Ich habe es aber auch nie ganz durchgelesen.
    Damit komme ich mal aus der stillen Ecke hervor und bedanke mich für deinen Blog – habe hier viel Wertvolles lesen können!
    LG

    1. Aber er hat doch immer kleine grüne Zahlen indiziert für den Quellennachweis. Diese Anmerungen werden am Ende des Buchs aufgedröselt. Die grauen Indizes werden auf der zum Buch gehörigen Website aufgeschlüsselt. Zugegeben, alles im Anhang des Buches wäre da wohl sinnvoller gewesen…

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