24. Oktober 2017

Eiweiß! – Wer braucht wieviel, was ist dran am Hype und was machen wir damit?

Wir, denn Benedict und ich haben ganz unterschiedliche Voraussetzungen und trotzdem eine ähnliche Ernährungsweise. Das ist für euch dann hilfreicher, weil es nicht nur um eine schlanke Frau geht, die derzeit stillt, sondern auch um einen Mann mit sportlichen Ambitionen, der trotz wirklich guter Grundfigur immer mit dem Bauchspeck kämpft. Außerdem habe ich noch Luise mit ins Boot geholt, um für euch einen weiteren weiblichen Vergleich dabei zu haben. Also lasst uns das Mysterium Eiweiß sowie den Eiweißbedarf näher erkunden.

Auf diesen Artikel freue ich mich irgendwie schon total lange, ich weiß auch nicht warum. Aber ich habe mit ihm gewartet, bis eine meiner liebsten Leserinnen Katja (wir kommentieren uns hier sozusagen die Finger blutig 😉 ) ihren Artikel veröffentlicht hat, den sie nämlich für Nadja Herman als Gastbeitrag auf fettlogik.wordpress.com verfasst hat. Ich durfte vorher schon mal reinschauen und hab nun nur noch eben auf die Veröffentlichung gewartet, damit ich euch direkt drauf stoßen kann und sagen kann: Da guckt! Lest das! Das ist gut! Wenn ihr meine Texte mögt, dann ihre auch. Und dann… habe ich eine Runde Wochenbett überstehen müssen, aber voilá! Da wären wir. 🙂

Long Story short: Wer sich durch die Quellen wühlt, findet unterschiedliche Eiweißmengenempfehlungen in der Regel von 0,8 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht am Tag (abgekürzt g/kg/d) bis zu 2,0g/kg/d. Es gibt für Ausnahmen auch Empfehlungen darüber, allerdings dann in der Regel nicht für eine dauerhafte Ernährung, sondern dann eher im Bereich des Bodybuildings bzw. Leistungssports, wo über eine kurze Phase soviel Protein konsumiert wird.

Für mich mit meinen nun grob 65kg macht das einen Bedarf von 52-130g Eiweiß am Tag.
Für Benedict mit seinen ca. 80kg kommen wir auf einen Bedarf von 65,6-160g Eiweiß am Tag.
Für Luise mit ihren etwa 55kg kommen wir auf einen Bedarf von 44-110g Eiweiß am Tag.

Das ist eine ziemlich große Spanne und wer sich für das Thema deshalb interessiert, weil er bzw. sie genauer darauf achten möchte, ob die Makronährstoffverteilung passt, für den ist das viel zu ungenau.

Deshalb schauen wir mal, welche Faktoren den Bedarf in die eine oder andere Richtung verschieben.

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18. Oktober 2017

Benedicts Schoko-Erdnuss-Protein Energiebällchen

Klingt das jetzt versaut? Ich glaub, ich bin grad pubertär… So oder so: Benedict liebt dieses Rezept, ich werde zur Nachproduktion angehalten bzw. zur Not macht er sie sich eben selbst. Oweia. Nun ist es ganz vorbei.

Ich wollte doch nur mal wieder ein Rezept mit euch teilen, wie ist das denn jetzt hier passiert? Nun denn. Da wären wir. In diversen Schwangerschaftsposts habe ich meine Liebe zu Energiebällchen besungen, weil sie einfach prima für die Vorratshaltung funktionieren und dabei eine echte Alternative zu konventionellen Süßigkeiten darstellen. Diese hier sind wie gesagt Benedicts Lieblinge. Und Luise und Cordula haben auch schon bekudnet, dass sie sich daran wälzen könnte. Mir sind sie etwas zu stückig, Benedict und Luise finden sie gerade dadurch genial. Dass wir da noch extra Eiweißpulver reingehauen haben, das geht auch auf Benedict. Der Herr macht Sport, dass ich vor Neid erblasse. Ist also optional, die gehen auch ganz wunderbar ohne und sind dann immer noch gut mit Eiweiß bestückt (und mit Fett und Kohlenhydraten, kalorienreduiziert findet ihr hier bei mir ja eher weniger).

Stillkugeln

Oder auch Lactationballs. Sowas muss ja immer einen Namen haben… Und tatsächlich habe ich diversen Energiebällchen schon so betitelt gefunden. Ich bleibe bei Energiebällchen. Aber ja, die machen sich ganz hervorragend auf dem Beistelltisch neben Spucktuch und Stilleinlage und einem Glas Wasser.

Zutaten

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12. Oktober 2017

Haare im Oktober: 1 Monat post partum

Alles eine Frage der Prioritäten. Das hätte auch die Überschrift für diesen Monat sein können. Was passiert also mit der Langhaarmähne, wenn plötzlich ein Baby da ist?

Zuallererst mal: Die Haare sind nebensächlich und sie müssen aus dem Weg. Babys Greifreflex ist ziemlich stark und das ziept nicht nur bei mir, das ist auch ziemlich lästig, die einzelne lange Haare aus den Fäustchen zu bekommen, ohne dass es schneidet. Also: Dutt oder Zopf.

Meine Go-To-Frisur…

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7. Oktober 2017

Healthy Mindset – Alles eine Frage der Einstellung

Über  habe ich mich ja schon mehr als einmal ausgelassen. Heute geht es an die Grundlage all dessen: Wie bekomme ich das eigentlich hin, das alles zu wollen, zu tun und mich dabei gut und nicht unter Druck gesetzt zu fühlen?

Das ist so ein Artikel, von dem ich längst nicht gedacht hätte, dass ich ihn mal schreibe. Mindset. Mir ist dieser Begriff in verschiedenem Kontext immer wieder begegnet: Einstellung, Achtsamkeit, Meditation, Haltung, Positivität, Affirmation, Visualisierungen, Dankbarkeit, Disziplin, Dedication, Commitement… Das waren die Begleitbegrifflichkeiten. Meist kam das Thema an mich heran durch Fitnessrecherchen und auch über meine Liebe zum Minimalismus.

Und nun bin ich doch da. Und mag mit euch teilen, denn offenbar bin ich so nah zu diesem Kern vorgedrungen, dass ich es so soweit ausstrahle, dass ihr mich danach fragt, wie ich das mache. Was für mich ein enormer Ritterschlag ist. Tausend Dank dafür!

Was wirklich zählt, ist das Innere

Das Innere, das seid ihr, das Selbst, das ist was euch wirklich ausmacht. Es ist die Kraft und Macht eurer Gedanken, die letztlich bestimmt, wie ihr euch selbst und eure Umwelt wahrnehmt und wie ihr auf sie reagiert.
Bei solchen Sätzen war ich lange Zeit total raus. Ist ja toll, hab ich gedacht, und was, wenn mein Inneres aber ein Zweifler ist und irgendwie da drin alles so vollgestopft ist und ein bisschen oder auch ein bisschen mehr durcheinander und unsortiert und ab und an auch dunkel, zynisch und vielleicht sogar agressiv oder deprimiert? Klar, da sind auch andere, schöne Seiten in mir, aber wie soll denn meine Kreativität, mein Intellekt, mein „Und es ist mir nicht egal!“, wie soll das denn die andere Teile kompensieren? Muss ich die kompensieren? Das bin doch auch ich? Ruht ihr mal alle schön in euch selbst, Menschen sind unterschiedlich und ich bin so eben nicht!

Und da bin ich dann gestolpert. Denn das kollidierte mit einer meiner grundsätzlichsten Säulen meines Selbst- und Weltverständnisses: Es ist eben nicht einfach so! Und so hab ich ein Auge auf das Thema behalten. Ein skeptisches.

Ich funktioniere von außen nach innen

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