6. August 2017

Hanteln, Bank und Co – Unser Workout-Equipment

Aktuell ist ein neues Workout-Video für euch in Arbeit, diesmal zum Mitmachen.
Und dabei habe ich gemerkt, dass ich erst mal eine Übersicht für euch hier brauche, um euch zeigen zu können, welche Trainingsgeräte wir daheim haben. Einschließlich Erfahrungsberichten dazu und dementsprechend Pro und Contra. Denn eins ist klar: so viel braucht ihr nicht. Aber einiges ist doch nützlicher als anderes.

Unser Sportzeug haben wir eigentlich nur von zwei Bezugsquellen: Decathlon und Amazon, ab und an war aber auch mal was bei einem Discounter im Wochenangebot. Decathlon ist bei uns in der Nähe, man kann die Sachen vor Ort testen und die Eigenmarke Domyos ist wirklich fair im Preis-Leistungs-Verhältnis. Amazon hat dagegen oft noch ein bisschen mehr Auswahl und je nach dem, was wir bestellt haben, war es irgendwie ganz nett die Sachen an die Haustür geliefert zu bekommen. Sind ja doch schwer… Ich binde euch hier die Amazonlinks ein.

Leichtgewichte und Basics

Matte. Eine Matte ist ein Muss. Auf dem Teppich geht zwar auch, aber den versaut ihr euch je nach Workouts damit schnell. Ich bevorzuge Yogamatten, weil sie dünner sind als Workoutmatten und man auf ihnen stabiler steht, außerdem sind sie meist länger und lassen sich kleiner einrollen und damit besser verstauen. Für Übungen, bei denen mir die Matte allein dann zu hart sein sollte, lege ich einfach ein Handtuch unter, gegebenfalls gefaltet, um den Steiß zum Beispiel bei Sit-ups und Crunches zu polstern. Da ich kein Fan von Plastik bin (weder optisch noch haptisch noch überhaupt), haben wir nicht nur eine normale Gummimatte, sondern auch eine aus Kork. Fazit: Das Korkding hat neu schlimm gestunken und zwar nach Klebstoff, der Geruch blieb auch recht lang. Haptisch ist die Matte toll, aber wirklich nur für Yoga geeignet. Macht ihr Übungen mit Sprüngen darauf, reibt sich der Kork extrem schnell ab. Deswegen klare Empfehlung an dieser Stelle pro Gummimatte. Unsere ist über 6 Jahre alt und nur minimal abgerieben.
Yogistar Yogamatte Kork Sehr gute Bewertungen, ich bin wie gesagt eher kein Fan…
Lotuscrafts Yogamatte Viele verschiedene Farben, sonst aber schön simpel. Ich habe ein schadstoffreies Modell für euch rausgesucht.

Gymnastikball. Super für die Schwangerschaft, nicht nur für Workouts, auch einfach zum drauf sitzen und lockern. Für die Stillzeit angeblich auch, weil man das Baby darauf leicht in den Schlaf wippen kann. Ich bin gespannt! Ursprünglich haben wir das gute Stück aber mal angeschafft, weil es sowohl für Bodyweight- als auch Freihantelübungen ein nettes Extra ist, um bei den Übungen zusätzlich Balance zu fordern, was praktisch jede Übung damit erschwert und zur Ganzkörperübung macht. Definitiv nur ein optionales Fitnessgerät, aber zumindest ein vielseitiges. Leider sperrig und nicht grad hübsch und jedes mal neu aufpumpen nervt. Wir haben ihn in der Regel nicht in der Wohnung sondern im Keller eingemottet und benutzen ihn nur phasenweise, wenn uns unsere Workputs langweilig vorkommen. Aktuell ist er eben wieder da, weil ich darauf gute Beckenkreisen und anderen Kram machen kann, der für Hochschwangere eben super ist.
Glücklicherweise gibt es solche Bälle mittlerweile zumindest in annehmbareren Farben und mit etwas aufgerauter Oberfläche, was weniger knatscht und sich besser anfühlt. Unser blaues Monstrum ist schon etwas älter und wenn er sich für mich in Schwangerschaft und Stillzeit bewähren sollte, werde ich ihn durch ein hellgraues Pendant ersetzen. Achtet bei der Wahl des Balles auf eure Körpergröße! Unserer dürfte eigentlich gern etwas größer sein. Also definitiv etwas, wofür es sich lohnt doch eher vor Ort zu kaufen statt online.
Dick Anti-Burst Gymnastikball inkl. Ballpumpe von 45cm 55cm 65cm 75cm & 85cm Unser Ball hat 55cm Durchmesser und dürfte gern 65 oder 75cm haben.

0,5kg Hantelscheiben. / 1kg Hantelscheiben. Für manche Armübungen vor allem am langen Hebel vollkommen ausreichend, wenn ihr merkt, dass ihr sie Bodyweight only schon gut schafft. Wechselscheiben machen Sinn, vor allem aber wenn ihr in die höheren Gewichtsbereiche kommt, um euch dann immer euer passendes Gewicht bauen zu können (siehe weite unten). Im unteren Gewichtssegment sind Einzelgewichte einfacher, da nicht umgebaut und abgebaut werden muss und kleine Gewichte lassen sich auch noch ganz gut unterbringen.

2kg Kurzhanteln (blau) / 3kg Kurzhanteln (rot). Und dass da jetzt niemand „Mädchenhanteln“ zu sagt! Niedrige Gewichte haben ihre volle Berechtigung. Je länger ein Hebel, desto weniger Extragewicht braucht ihr, um den Muskel zu stimulieren. Versucht mal die Swimmers-Übung (flach auf den Bauch, Arme und Beine ausgestreckt und dann kleine Auf-und-ab-Bewegungen, also die Bewegung der Füße wie beim Kraulen, die Arme machen dasselbe) mit 1-3kg Gewicht in jeder Hand oder einem Knöchelgewicht von 1kg und ihr wisst, was ich meine.
Diese Hanteln hier sind günstig, durch die unterschiedlichen Farben je Gewicht sind sie leicht zu unterscheiden und damit schnell zur Hand. Durch die Gummierung außenrum machen sie keine Kratzer ins Parkett und die achteckige Form verhindert Wegrollen. Ich mag sie trotzdem nicht so sehr. Weil sie unschön sind. Ich benutze unschöne Dinge nicht gern, da bin ich vielleicht etwas speziell…
Diese Neoprenbeschichteten Hanteln sind unseren sehr ähnlich. Von 0,5kg bis 5kg.
Hier wäre noch mal ein anderer Anbieter, bei dem die Hanteln dann alle eine Farbe haben: rot.

4kg Kurzhanteln von Kettler. Als ich mit den 3kg nicht mehr weiter gekommen bin, aber keine Lust hatte Benedics auf 12kg hochgerüstete Kurzhanteln mit den Wchselscheiben immer umzubauen (und er auch keine Lust hatte die dann immer wieder aufzubauen) haben wir diese Hanteln gekauft. „Bitte nicht die bunten Dinger!“, war meine Vorgabe. Vorteil der Kettler-Hanteln ist die Gummierung an den Gewichten (Kratz- und Stoßschutz) und sie sehen noch annehmbar aus, auch wenn sie mal offen rumliegen. Die Schaumstoffgriffe sind nicht so meins, weil man reinschwitzt, aber sie sind natürlich angenehmer an den Händen als aufgerauter Stahl, da weicher. Auch mag ich den riesigen Markenschriftzug nicht, das geht mir wieder gegen die Ästhetik.
Kettler Chrom Hanteln, 1kg, 2kg oder 3kg Die 4kg-Variante ist derzeit nicht verfügbar.

5kg und 6kg schlichte Chrom-Kurzhanteln. Irgendwann brauchte ich auch mehr als 4kg (im Übrigen rede ich hier von meinen Anfängen 2014, ich habe damals Bizepscurls Bodyweight only angefangen! Rehasport. Super wichtig, aber gerade am Anfang eher etwas zäh, weil es nach nichts aussieht und einen trotzdem fertig macht) und die großen 5kg-Wechselscheiben, die wir haben, lassen sich nicht gut für alle Übungen greifen. Nach wie vor war das mit dem Umbauen der Wechselhanteln so eine Sache. Nervig. Nach den Kettlerhanteln wollten wir keine mehr mit Schaumstoff, außerdem war unser Sportarsenal schon recht ansehnlich und die Hanteln lagen offen im Wohn- bzw. Schlafzimmer. Also bitte so clean vom Design wie möglich ohne ein Vermögen zu kosten. Diese Produktreihe hier sind meine Lieblingshanteln, eben genau deshalb, weil sie einfach sehr schlicht und damit ruhig im Design sind. Nachteil: guckt mal wie ähnlich 5kg und 6kg aussehen. Ich habe schon mal links 6kg bewegt und rechts 5kg und dann staunend zu Benedict gemeint wie krass das ist, dass ich als Rechthänder rechts so viel mehr kann… ähm ja. Der Griff ist sehr rau. Aber bei längeren bzw. regelmäßigen Hantelworkouts habe ich sowieso Sporthandschuhe und dann passt das wieder.
TRENAS Chrom Kurzhantel Das sind unsere Hanteln. Meine Favoriten, wenn es keine Wechselscheiben sein sollen. Die Hanteln gibt es praktisch in allen kleinere Gewichten bis hoch zu 25kg pro Hantel. Wer also ein Ästhetikthema hat wie ich, ist hiermit gut beraten. 😉

Schwergewichte und mehr Extras

Kurzhanteln mit Wechselscheiben. Da wären sie. Jenseits der 6kg haben wir keine Einzelhanteln mehr sondern verwenden die beiden Sets. Die kleinere mit den „Spangen“ als Stopper hatten wir zuerst, sie sind sicherlich schon 15 Jahre alt. Diese Spangen sind der Grund, weswegen Umbauen so sehr nervt. Als echte Anfänger hat man Probleme, die Spangen so fest zudrücken zu können, um sie gut zu lösen und auch wieder aufzufädeln. Ich konnte es anfangs nicht! Benedict musste für mich umbauen, was richtig blöd war. Deshalb haben wir dann auf das Set mit Gewinde aufgerüstet. Geht schneller, braucht keine Extragreifkraft und ist auch sicherer. Und klimpert nicht so rum. Also ganz klare Empfehlung: Wenn Hanteln mit Wechselscheiben, dann mit Gewinde!
Diese hier sind unsere Kurzhantel-Set mit Gewinde sehr ähnlich

Braucht man allein schon so viele Kurzhanteln? Ja und nein. Benedict und ich trainieren aber öfter zusammen und dann braucht man sie doch. Sonst wird das Umbauen einfach ein bisschen nervig. Es dauert, man kann nicht weiter machen, weil der Partner grad die Hanteln hat und spätestens bei Übungen mit mehreren Durchläufen hört es dann auf. Das zweite Set Wechselhanteln wurde aber erst nötig, als ich entsprechend Kraft aufgebaut hatte, um bei gemeinsamen Workouts gleichzeitg mit Benedict Gewicht über 6kg zu brauchen. Mit Hand- und Fußgelenksmanschetten ließ sich da noch ein bisschen was machen, aber so mit den zwei Sets ist es besser und macht wieder richtig Spaß. Und das sollte es machen!

Hantelblöcke (nicht im Bild). Gar nicht so geheim träumen wir ja von einem Fitnessraum mit richtig tollem Hantelregal, alles zueinander passend und von 0,5 bis 12kg alles fertig griffbereit. Da wir so einen Raum erst mal nicht haben, ist der kleine Bruder dieses Traums das, was Kelli und Daniel von Fitness Blender verwenden: Hantelblöcke mit Schnellwechselsystem. Zwei meiner Freundinnen haben sich die Teile zugelegt (irre teuer, aber zusammengerechnet ist unser Hantelarsenal auch nicht ganz billig und braucht mehr Platz) und beide sagen einstimmig: Super Investition, weil platzsparend und schnell, aber: Je nach Übungen hat man ein bisschen das Gefühl mit Wasserkästen zu hantieren. Die klobig kastige Form ist etwas speziell.
PowerBlock® Sport 5.0, 2.5kg – 22.5kg Paar
PowerBlock® Sport 2.4, 1.5kg – 11.0kg Paar
PowerBlock macht wirklich großartige Hanteln. Sie führen diverse Sets mit unterschiedlichen Gewichtsklassen und Staffelungen. Ich würde ja allein fürs Auge schon wieder zu den grauen (der untere Link) tendieren.

Langhantel mit Wechselscheiben. Etwas kürzere Version und echte Langhantel. Die kürzere hatten wir zuerst, sie lässt sich besser verstauen und ist für viele Übungen völlig ausreichend. Wenn aber breitere Griffe erforderlich sind, funktioniert sie nicht mehr. Die lange Langhantel ist aber an sich schon ein Trümmer, bei der die Stange allein schon 10kg wiegt. Idealerweise habt ihr eine Hantelbank dazu. Da wir aber dafür wirklich keinen Platz mehr opfern wollten, haben wir darauf verzichtet. Das heißt, Benedict hat sich diese Stange erst zugelegt als klar war, dass ich bei den Übungen werde assistieren können. Eingeschränkte Empfehlung, meist liegt das Teil nur rum, weil wir es immer demontieren müssen, um es zu verstauen. Und das sagte ich ja schon: Das Aufbauen ist eine echte Hemmschwelle. Vergesst auch nicht, das ihr mit so eine riesigen Ding wirklich Platz braucht, nicht nur so eine Fläche von einer Sportmatte neben dem Bett.
Gorilla Sports Langhantelstange mit Sternverschluss, 150 cm Das ist die lange Langhantelstange.
MOVIT® Profi Langhantelstange, Varianten 120 140 160 183cm mit Sternverschlüssen Andere Marke, unterschiedliche Längen erhältlich.

5kg und 10kg Wechselscheiben. Für die Langhanteln super. Außerdem mag ich die auch ganz gern als Medizinballersatz. Eine Kettlebell ersetzen sie nicht, weil sie sich so nicht greifen und damit schwingen lassen, aber gerade die 10kg-Scheibe ist für manche Übungen angenehmer als 2x 5kg Kurzhanteln. Aber: braucht ihr erst mal nicht.
ScSPORTS 20kg Hantelscheiben-Set Gusseisen 2x 10kg
ScSPORTS 20 kg Hantelscheiben-Set Gusseisen 4x5kg

1kg Fußmanschetten. Umschnallen und wie gewohnt trainieren und alles ist sofort etwas schwerer.
Schildkröt 1kg Gewichtsmanschette Gibt es auch noch mit höheren Gewichten und natürlich könnt ihr die auch um die Handgeöenke schnallen, da rutschen sie meist nur mehr.

1kg Handgelenksmanschetten. Selbes wie bei den Fußgelenkmanschetten. Außerdem eine prima Alternative, wenn ihr immer nur 1kg rauf oder runter wechseln müsst bei höhreren Gewichten. Die Handgelenksmanschetten sind schneller an- und ausgezogen als die Hanteln neu bestückt, weil ihr da ja für die Symmetrie immer zwei 0,5kg-Scheiben pro Hantel wechseln müsst. Beide Manschetten sind auch nette Extras für Walking, Jogging oder dergleichen.
Reebok Damen Handgelenksmanschette Derzeit lange Lieferzeiten.
MOVIT® 2er Set Neopren Gewichtsmanschetten Diese hier sind schneller verfügbar, sogar prime. Und günstiger sind sie auch.

Trainingsbank. Muss nicht sein, ist aber wirklich ein Schätzchen. Obwohl sie so sperrig ist und wir echte Stauraumprobleme mit ihr hatten, haben wir es nie bereut sie angeschafft zu haben. Gut gepolstert, leichter Erhöhung für den Kopf, unten können hanteln auf den Streben geklagert werden – was wir nicht tun, weil die bamk damit nicht mehr mobil wäre. Sie steht schön stabil, ist also auch für Sprünge geeignet. Am meisten schätze ich sie für Bauch- und Beinübungen aus dem BBG und für Hanteltraining für die Brustmuskulatur. Sie kann nicht geneigt werden, das wäre noch ein nettes Extra gewesen. Es gibt auch Bänke, die man zusammenklappen kann, wir wollten aber eine, die ein gewisses Gewicht hat und sehr stabil ist, weil eben klar war, dass wir auch auf sie draufspringen werden und sie dann nicht wegrutschen darf. Sie wurde ein Jahr von uns beiden intensiv genutzt und Polsterung und Bezug sind einwandfrei, das Gestell sowieso. Sie ist auch lang genug, dass wir beide absolut problemlos mit ihr arbeiten können. Auch für jemandem um die 1,90m sollte sie noch gut passen.
Das hier ist exakt unsere Trainingsbank von Bodymax

Klimmzugstange für den Türrahmen oder einen Querbalken. Für Klimmzüge/Pull-ups und Chin-ups. Bei uns erweitret durch eine Stange, die eigentlich für Satellitenschüsseln gedacht ist (bekommt ihr im Baumarkt), um breiter greifen zu können bzw. weil das, was nach breiten Griffen an der Klimmzugstange aussieht, am Türrahmen anliegt. Das müssen sie auch, damit die Stange stabil eingehängt werden kann. Etwas verwirrend, wenn man erwartet die Griffe nutzen zu können. Macht euch da also sehr gut schlau, was ihr für Türen habt und welche Stangen da geeignet sind. Unsere Extrasatellittenschüsselstange ist mit Gaffatape und Kabelbindern befestigt– absolut stabil und ultrahässlich. Lagert unterm Bett… Eins der wenigen Geräte, das ich liebe trotz seiner Unansehnlichkeit. Ich schaffe zwar noch nicht viel daran, aber ich merke, dass es mir enorm gut tut. Klimmzüge sind eine der schwersten Übungen für Frauen. Wer da allein einen schafft, darf schon mächtig stolz auf sich sein.
Trend-Welt Türreck Klimmzugstange das ist unsere Klimmzugstange. Griffe sind also nur die Schaumstoffteile mit den orangen Linien. Die schwarzen Schaumstoffpolsterungen schützen den Türrahmen.

Springseil. Das Plastikding lässt sich gut sauberhalten, wenn ihr es draußen verwendet habt (drinnen je nach Deckenhöhe und Körpergröße eher nicht zu empfehlen). Eins der beliebtesten Aufwärmutensilien aber auch für HIIT sehr gut geeignet. Ich mag es nicht. Wegen der Deckenhöhe. Ich simuliere das dann, indem ich mit 0,5-1kg Hantelsheiben pro Hand einfach so hüpfe und so tue als würde ich ein Seil schwingen. Das ist nicht so effektiv, weil koordinativ nicht so anspruchsvoll, aber es lässt meine Wohnzimmerdecke weiß. Im Sommer hopse ich tatsächlich manchmal draußen damit auf der Terrasse. 500 Sprünge und ihr wisst, was ihr getan habt.
Kettler Springseil/Speedrope Unser Springseil. Die Farben kosten unterschiedlich viel… Weiß finde ich am schönsten ist sogar prime. Hellblau bekommt man am günstigsten. Ich vermute fast seinerzeit gab es nur dieses schlimme Gelb…

Sporthandschuhe. Da gibt es unterschiedlichste. Ich habe hier welche mit Lederinnenflächen und löchrig gehäkelter Oberseite. Damit sind sie sehr schön atmungsaktiv. Wenn ihr viel mit Hanteln arbeitet, vor allem, wenn sie schwerer werden, sehr zu empfehlen, um Schwielen vorzubeugen. Die 5kg und 6kg Kurzhanteln oben sind wirklich rau und ihr Gewicht reicht, um zu scheuern. Bei den schwereren Gewichten sowieso. Bei intensiven Trainings kommen Schwielen aber auch mit Handschuhen. Die Handschuhe machen den Effekt nur kleiner. Keine Angst aber davor, das merkt ihr ja. Ihr bekommt genauso wenig schwielige Hände über Nacht wie ein Sixpack. 😉
Hier macht ein Kauf vor Ort richtig viel Sinn, damit die Handschuhe wirklich gut passen, sonst machen sie Zweifel mehr Schwielen, als dass sie davor schützen.

Achtet bei Hanteln mit Wechselscheiben unbedingt darauf möglichst bei einer Marke zu bleiben oder ganz genau auf den Innendurchmesser des Lochs zu achten. Sonst fehlt im Zweifel ein halber Millimeter und ihr könnt die neuen Scheiben nicht auf die alten Stangen packen.
Und ich wiederhole es: Nehmt Hanteln mit Gewinde. Alle anderen Verschlusssystem sind bedeutend unkomfortabler.

Alternativen

Wenn ihr keine Hanteln da habt und auch unsicher seid, ob ihr überhaupt welche anschaffen wollt, versucht bei Gewichten von 0,5 bis 1,5kg einfach mal mit Wasserflaschen zu trainieren. Der Klassiker. Wobei sich 1,5kg schon schlecht greifen lassen.

Je nach Übungen kann eine Pfanne auch ganz nett sein oder ein Wok, gern gusseisern, denn da sind schon Griffe dran. Seid erfinderisch. Ein 5kg-Sack Trockenfutter wiegt genauso 5kg wie ein 5kg Medizinball oder eine 5kg Hantelscheibe.

Grundausstattung

Jede Menge Zeug, aber bedenkt, dass wir seit Jahren dabei sind, vor allem Benedict über 10 Jahre, wenn auch immer mal mit Unterbrechungen. Wir wissen also, dass wir Spaß daran haben und dass es uns das wert ist, dafür Platz zu schaffen. Gleichzeitig wägen wir aber immer gut ab, ob wir jetzt noch eine Kettlebell oder einen Bosuball haben wollen, ein Gymnastikband, einen Medizinball oder was auch immer es da noch gibt. Bisher war die Antwort dabei immer ein Nein. Für jemanden ganz am Anfang oder einfach jemanden, der keine Lust auf so viel Kram hat, gibt es genug Bodyweight only Sportvideos online, nur eben eine Matte, die braucht ihr wirklich. Damit wäre dies die Basis:

1. Matte

2. Kurzhantelset mit Wechselscheiben. Scheiben dabei mit 0,5kg, 1kg und 2kg. Insgesamt sollte das Set so ausgestattet sein, dass ihr etwa 12kg pro Hantel aufbauen könnt.
Bei einer Kurzhantel wiegt die Stange meist 2kg.
8x2kg=16kg
4×0,5kg=2kg
4x1kg=4kg
macht 20kg an Scheiben plus die Hantelstangen. Das wäre ein ideales Anfängerset, mit dem ihr maximal flexibel seid. Genau in der Zusammensetzung werden sie auch oft als Koffer verkauft.

Alternativ geht ihr ins Fitnessstudio, spart den Platz daheim und habt immer Geräte auf dem neusten Stand und auch einen Trainer dabei, der euch anleiten, korrigieren und generell unterstützen kann. Wir waren beide schon mal über Jahre Fitnesstudiomitglieder und obwohl wir diese Vorzüge schätzen, sind wir totale At-Home-Workout-Anhänger, weil wir beide keine Lust auf die Anfahrt und den Rückweg haben, man sich sonst schnell denkt: „Boah, für 20min Training fahre ich nicht los!“ und wir auch einfach sehr gern allein oder eben nur mit dem Partner trainieren. Laufen gehe ich auch gern mit ein, zwei anderen. Aber Krafttraining und Yoga, das ist etwas für mich. Da brauche ich keine Unterhaltung und kein Publikum. Da schnaufe ich gern für mich allein und im Zweifel auch einfach morgens direkt im Schlafanzug, der dann in die Wäsche wandert und ich unter die Dusche. Undenkbar fürs Fitnesstudio.

Das Workoutvideo braucht noch ein bisschen Arbeit, kommt aber entweder im nächsten oder übernächsten Artikel. 😀 Ich freu mich schon!

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17 Kommentare

  1. Liebe Heike,

    ich stehe in der Klemmen-und-Gewinde-Debatte auf der anderen Seite. Ich mag Gewinde nicht, weil man beim Wechseln sehr lange mit Drehen beschäftigt ist, die Klemmen sind in der Hinsicht bedeutend schneller. Und, wenn man nicht mit Rehasport anfängt, wie du es so schön nennst, bin ich mir sehr sicher, dass man die auch als Durchschnittsfrau locker aufbekommt.
    Eine Alternative können hier Metallringe mit einer Schraube drin sein: Diese lassen sich so schnell abziehen wie Klemmen, aber durch die Schraube braucht man keine Kraft um sie festzuziehen. Eventuell aber einen Imbusschlüssel um sie richtig, richtig fest anzuziehen – ich habe leider nur Erfahrungen mit Ringen, bei denen die Gewinde der Schrauben nicht mehr gut sind, da geht es sowieso nur mit Schlüssel. Aber ich behaupte jetzt einfach mal, dass es auch einen Unterschied macht, ob man sechs oder 20kg drauf hat.

    Klimmzüge und solche Späße sind in einem Augen vor allem eine Frage der Technik – das hat bei mir zumindest den größten Unterschied gemacht. Ich hatte allerdings früher schon nicht wenig Kraft im Schulter- und Armbereich und durch’s Bouldern ist das nochmal deutlich mehr geworden.
    Wenn dir die Klimmzüge guttun (und du nicht an deinen langen Fingernägeln hängst), kann ich dir Klettersport ans Herz legen. Ob Klettern oder Bouldern musst du wissen, ich habe bisher nur mit letzterem Erfahrung. In beiden Fällen tust du dabei sehr viel für Schultern und Arme, aber auch für Körperspannung/Körpermitte und Beine.

    Ich habe mich mit Sporthandschuhen nie anfreunden können, weil der Grip damit viel schlechter ist. Kreuzheben ging damit für mich überhaupt nicht. Und solange man die Hände pflegt, halten sich die Schwielen auch ohne in sehr überschaubaren Grenzen.

    Ansonsten freut es mich, dass du so viel Spaß mit Workouts hast – mir ist das sowohl im Fitnessstudio, als auch daheim immer zu langweilig gewesen.

    Liebe Grüße,
    Katja

    1. Vielleicht kommt es bei den Klemmen auch auf die konkrte Marke an. Ich krieg unsere hier immer noch kaum rauf und wieder runter. Diese Ringe mit Schrauben haben wir auch (an der kürzeren Langhantel) und sie sind die schlechtesten bei uns. Da müssen wir immer noch ein Taschentuch mit reinfummeln, damit der Ring wirklich schließt. Aber wie du sagtest, kann am Gewicht liegen. Wenn da pro Seite um die 20kg gehalten werden sollen, dann ist da natürlich Druck hinter.

      Klettern steht für mich auch auf dem Plan. Meine liebe Luise klettert auch, vor allem Bouldern und ich sehe an ihr sehr, sehr eindrücklich, was ihr das noch mal für einen Kraftboost beschert hat, wo sie doch bis vor einem Jahr etwa fast ausschließlich Läuferin war. Fingernägel wachsen bei mir sehr schnell, die würde ich opfern. Wenn das Klettern nichts für mich sein sollte, dann hab ich zwei Wochen später wieder Nägel, die ich schön finde. 🙂

      Bei Klimmzügen hab ich das schon zu oft gelesen und gesehen, dass das wirklich hart für Frauen ist. Luise kann glaube ich zwei. Und sie kist leicht und durchtrainiert. Kelli von Fitness Blender hat letzte Woche auf Instagram ihren ersten Klimmzug gepostet. Wobei der auch echt hakelig war, also könntest du mit der Technik echt Recht haben…

      Sag mal, was ist eigentlich aus deinem Artikel bei Nadja Hermann zu Eiweiß geworden? Gibt es den schon?
      Ich bin eben gerade über diesen ARtikel hier gestolpert und musste an dich denken.
      https://dotzauerinstitut.de/blog/ist-tierisches-protein-gefaehrlich-wie-rauchen
      Fand ich sehr schön aufgedröselt, was die Auswertung bzw. Bewertung der Studie anging. Hat mir natürlich auch gefallen, weil es Wasser auf meine Mühlen ist, das entspricht ziemlich genau dem, was ich mir allein durch beobachten und meine Logik bisher abgeleitet habe. as ja nun alles andere als unfehlbar ist.

      Zu Eiweiß wollte ich demnächst auch noch mal bloggen. Da werde ich so oft nach gefragt. Und da hätte ich deinen Artikel dann gern verlinkt. 🙂
      Liebe Grüße, Heike

      1. Oh, das mit den Ringen ist schade. Die, die ich kenne, sitzen gut. Eventuell ist das sowas, wo die Innendurchmesser gerade nicht passen. Wirklich schade :l
        Ufz, zur Marke der Klemmen kann ich dir nichts sagen. Ist aber nicht unwahrscheinlich – die Probleme hatte ich nämlich vor der Kletterzeit auch nicht.

        Sehr schön, dass du Klettern versuchst. Würde mich sehr interessieren, wie es gefällt, wenn es soweit ist 🙂

        Was die Klimmzüge anbelangt: Ich vermute, dass die Fitnessdamen schlicht und ergreifend relativ wenig (nichts) für die Maximalkraft, aber viel (ausschließlich etwas) für die Kraftausdauer tun. So sieht der Klimmzug von Kelli für mich auch aus, da fehlt die Kraft (und die Technik) um von unten rauszukommen. Das Anziehen unten ist einfach der schwerste Teil, ähnlich wie das Rausdrücken bei Dips.
        Als Vergleich: An unseren Türrahmen bekomme ich vier Klimmzüge hin, bevor sie mir zu rutschig werden und die Finger nicht mehr wollen (manche unserer Türrahmen sind massiv und so breit, dass man die drei mittleren Finger bis zum zweiten Gelenk auflegen kann) und nach dem Bouldern gehen im Dunstkreis von vier Stück. Das letzte Mal, als ich das „kalt“ welche gemacht habe (vor einem Jahr) waren es neun. (Wobei das an Ringen war, insofern keine Ahnung, welche Klimmzüge es genau waren.)
        Ich vermute stark, dass Klimmzüge nicht für Frauen speziell schwer sind, sondern die meisten Frauen einfach nichts für ihre Kraft tun. So ähnlich wie die meisten Männer zu wenig für die Dehnbarkeit tun.

        Den Artikel gibt es noch nicht, bzw. es gibt ihn als halb überarbeitete Version auf meiner Festplatte. Ich war bis vor einer Woche so mit meinem Semester eingespannt, dass ich keine Zeit dafür aufbringen wollte. Jetzt habe ich wieder Luft, insofern müsste er in absehbarer Zeit kommen. Hast du eine Deadline für deinen Artikel?
        (Ah, und wo wir gerade beim Thema sind, wollte Nickie nicht noch was über Figurtypen schreiben?)

        Der verlinkte Artikel ist gut. Ich habe oder hatte (?) auch eine Passage drin, die in die Richtung geht, dass man kucken muss, wer/was in den Studien untersucht wurde.

        Liebe Grüße,
        Katja

        1. Ich hatte mal gelesen, dass der Weltrekord bei Klimmzügen bei Frauen bei 44 liegt. Da kommen Männer wohl noch recht gut hin, wenn sie „einfach nur“ regelmäßig gut trainieren. Weiter nachrecherchiert habe ich das nicht.
          Ich war schon mal klettern und das hat mir auch Spaß gemacht, nur die Schuhe finde ich furchtbar… das tut so weh. Kann aber sein, dass ich da einfach keine passenden hatte, weil ich Leihschuhe getragen habe und ich ziemlich breite Füße habe, zumal für eine Frau, mir passen viele schmale Schuhe nicht… Also dass die eng sein müssen, weiß ich, aber so… das könnte der Knackpunkt werde. Fingernägel sind mir da jetzt nicht so wichtig. 🙂
          Bei Kelli bin ich auch immer etwas erstaunt wie viel schwächer sie im Oberkörper ist im Vergleich zu den Beinen. Zumal sie ja Trainerin ist und das ihr Lebensunterhalt ist. Kayla dagegen macht Klimmzüge so wie andere Squats, habe ich das Gefühl…

          Ach schade, dass der Artikel noch nicht online ist. Und nein, für meinen habe ich keine Deadline. Das ist einfach einer mit auf meiner Liste. Jetzt mit Baby-Merle setze ich mir keine deadlines, ich mache einfach, so wie es kommt.
          Und ja, da war der Figurtypartikel von Niiickike. Aber sie ist nicht zufrieden damit bisher. Vielleicht schubse ich sie mal liebevoll. Ich wette sie ist nur überkritisch und eigentlich ist er schon toll. Sie ist so gut in dem Thema!
          Liebe Grüße, Heike

          1. Hallo Heike,

            ich habe gerade ein bisschen rumgesucht, was die Rekorde angeht, siehe
            1 http://www.recordholders.org/en/list/chinups.html
            2 https://www.klimmzugstange.de/weltrekorde-im-bereich-klimmzuege/
            3 https://en.wikipedia.org/wiki/Pull-up_(exercise)#World_Records_.28pronated_grip.29
            Die Seite des Guinessbuchs lässt sich leider nicht ohne Weiteres durchsuchen und die restlichen Zahlen sind inkonsistent und für Frauen je nach Quelle unvollständig.
            Laut 1 liegt der Rekord für die meisten Klimmzüge am Stück bei Frauen bei 48, laut der gleichen Seite für Männer bei 232. Laut 2 liegt der Rekord für die meisten Klimmzüge am Stück bei Männern bei 612. Punkt 1: enorme Diskrepanz bei den Männern, d.h. die Weltrekorde sind nicht eindeutig. Vergleiche 3. Punkt 2: Wenn man sich an den anderen Werten in 1 orientiert, erreichen Frauen grob überschlagen etwa 75-70% der Wiederholungszahlen von Männern für Zeitspannen von unter 6 Stunden, darüber sinkt der Wert auf (wieder nur ganz grob überschlagen) 40-50%. Der Rekord für Klimmzüge am Stück bei Frauen fällt mit unter 25% deutlich aus diesem Muster raus. Da die Rekordhalterin für die meisten Klimmzüge am Stück sonst in keiner Tabelle auftaucht, vermute ich, dass sie den Rekord hält, weil es keinen anderen offiziellen Versuch gab.
            (Was sagen die Zahlen jetzt über meinen MBTI-Typen aus *lacht*)

            Ufz, zu Kayla kann ich nicht viel sagen. Ich habe nur einen Zusammenschnitt von Outdooraufnahmen gefunden, bei denen sie sich beim fünften schon merklich anstrengen muss, dann wird aber geschnitten. Bei den „fortgeschrittenen“ Übungen wird nach einer Wiederholung geschnitten. *schulterzucken* Ist ohne Kontext nicht sinnvoll beurteilbar.
            Ich bin nur wirklich erstaunt wie schmal die beiden sind – der Vergleich mit Frauen, die zumindest halbwegs ernsthaft bouldern ist das schon… krass. Kann mein Bauchgefühl stimmen, dass da keine großen Gewichte im Spiel sind, sondern eher viele Wiederholungen und Spannungsübungen?

            Was die Kletterschuhe angeht: Ich habe mir relativ schnell eigene Schuhe gekauft, weil klar war, dass ich dabei bleiben würde, insofern kann ich nur begrenzt eine Aussage hierzu machen. Ich habe aber auch sehr breite Füße (gerade gemessen, könnte durch die Messung am Abend also verfälscht sein(?): 11cm an der breitesten Stelle, bei Schuhgröße 38), wobei die sich in geschlossenen Schuhen gut zusammendrücken lassen (die Kletterschuhe haben an der breitesten Stelle 8cm Profil, der Schuh selbst ist ca 8,5cm weit. Müsste auch 38 sein). Nach meiner Erfahrung tun die Kletterschuhe früher oder später immer weh (und die Hände. Oh die Hände.) – das ist Gewöhnungssache und wird mit der Zeit besser. Inzwischen kann ich die zwei Stunden klettern plus 30min Kraftübungen/Dehnen gut tragen, ganz am Anfang musste ich nach spätestens einer Stunde mal raus. Wenn die Füße aber nach ein paar Minuten schon arg weh tun, sind die Schuhe definitiv zu eng. Solange die Spitze nicht umknickt, kannst du ein oder zwei Nummern größer nehmen (bei uns sind sie sehr kulant, wenn man doch größere Leihschuhe braucht) oder du ziehst die Schuhe wirklich nur zum Klettern an und in den Pausen dazwischen aus. Letzteres machen bei uns viele der sehr guten Leute, die ihre Schuhe sehr sehr klein tragen.

            Ok. Ich bin an meinem Artikel dran 🙂
            Ja gerne, gib Niiickike einen kleinen Schubs – ich freue mich schon sehr darauf.

            Liebe Grüße,
            Katja

          2. Warum auch immer ich deinen Kommentar heute moderieren musste… vermutlich wegend er Links…
            Stimmt, da sind massige Unteschiede bei den Rokordzahlen bei. Danke fürs Raussuchen! 😀 Ich hatte mein Halbwissen mal aus dem Spiegel Wissen-Heft zum Thema Bewegung…
            Wer mir noch einfällt bei Instagram ist Katei Crewe. Die Frau ist der Wahnsinn! Sehr trainiert, viel Muskel, dabei aber finde ich nicht bulky, sondern sehr fest und kurvig. Was ie an Übungen zeigt, da schlackern mir regelmäßig die Ohren. Großartig! Da muss ich immer immer wieder an diesen Spruch von Fitnessblender-Kelli denken „It’s all about what you boday can do…“
            irre. Katie kann mit Sicherheit 10 Klimmzüge und mehr, da würde ich drauf wwtten, auch ohne die 10 jetzt mal am Stück bei ihr gesehen zu haben.
            Ich bin aktuell total… ah, wie sagt man? Gallig? Heiß drauf wieder zu trainieren und zwar so richtig richtig. Ich freu mich dermaßen auf die zeit nach Wochenbett und Rückbildung, boah, großartig! Im Moment ist es ja primär auf Krafterhalt alles ausgelegt und auf maximale Elastizität. Ich mag auf Kraft und Definiton gehen, bald bald.

            So und jetzt hast du mich: ich setze mit meienr Riesenkugel am Schreibtisch und vermesse stöhnend meine Füße. 😀 Breiteste Stelle 9cm, wenn der Fuß entlastet ist, knapp 10cm, wenn ich mich auf das Lineal stelle. geht ja dann eigentlich. Ich dachte bloß, dass die so breit wären, weil ich bei vielen Flipflops mit den kleinen Zehen über die Sohle hänge. oder ich bei meinen Brautschuhen damals auch extra welche mit größerer Weite brauchte. Und ich laut orthopäden einen Spreitzsenkfuß (Plattfuß) habe. Und so neben Benedicts und Luises Füßen (das sind die nackten Füße, die ich am häufigsten als Vergleich zu sehen bekomme) hab ich echte Schlappen. 😀
            Na, ich muss ja noch etwas warten mit dem Klettern. Aber bald. Boah, ich freu mich da so drauf!
            Hatte ich schon gesagt.

            Niickike wurde angestubst. 🙂

          3. Kein Problem, ich mache sowas ja ganz gerne 😀 Ich bin mit dem FLÜ-Artikel auch noch mit mir am Hadern, wie genau ich mir in Artikeln verlinkte Studien ankucken will. Stellenweise wird mit Studien begründet, die, naja, ein bisschen dürftig sind. 20 Probanden über 10 Tage beobachtet oder sowas. *brrrrr*

            Katie ist ja super! Und die Übungen gefallen mir 🙂 Es wohnen nur unter uns Leute, da fallen Liegestützen mit Klatschen und ähnliches eher weg. Aber aus dem Liegestütz mit den Händen ans Bett „springen“ geht – ist das super 😀

            Wenn du bouldern solltest, würde ich dir ans Herz legen zu lernen, wie du dich sinnvoll abrollst. Man fällt zwar selten, aber wenn sollte man sich abrollen können. (Wir hatten letztens einen blöden Fall, deswegen sag‘ ich’s.) Wenn man zu faul ist um runterzuklettern, ist es aber auch ganz gut 😀

            Auf frohes Sporteln nach dem Wochenbett 🙂
            Katja

          4. Danke dir! 🙂 Ich nehme mir den Ratschlag mit dem Abrollen zu Herzen. Dann noch gutes Gelingen mit dem FLÜ-Artikel. Mit Studien hadere ich grad auch… arbeite am Artikel über postpartalen Haarausfall und uff, irgendiw hab ich da leider ganz viel Hörensagen und etwas dünne Quellen, bzw leider marktinglastige Quellen, obwohl mir die Aussagen erst mal logisch erscheinen… Werde das so verpacken, dass ich immer darauf hinweise, dass das mit Vorsicht zu genießen ist, aber ganz toll finde ich dasnicht. Bei HA sind die Angesprochenen ja sehr sensibel und nehmen im Zweifel alles an… da sehen dann auch meine Affiliates unseriös aus. Das ist der erste Artikel, bei dem ich echt schauen muss, wie ich den glaubwürdig, authentisch und ehrlich rüber bringe. ber kriege ich schon hoin, denke ich.

            Liebe Grüße!

  2. Schön, daß derzeit so viele Beiträge kommen. Nach dem Lesen dieses Beitrags fühle ich mich gerade sehr minimalistisch – ich mache seit etwas mehr als zwei Jahren regelmäßig Yoga zu Hause, bin aber bisher nicht auf die Idee gekommen, dafür in irgendeiner Art und Weise aufzurüsten. Die Übungen betreibe ich einfach auf dem Teppich, dem man das meiner Meinung nach aber nicht ansieht. Yoga war für mich nach einer längeren Krankheitsphase eine gute Möglichkeit, wieder Wohlbefinden in meinem Körper aufzubauen, und ich mache daher auch bis heute v.a. Dehnungs- und Entspannungsübungen. Vielleicht ist das der Unterschied zu Dir – ich will mich eigentlich gar nicht in irgendeiner Hinsicht steigern, sondern durch die Übungen Streß abbauen. Fit halte ich mich eher durch Fahrradfahren und Schwimmen…
    Naja, ich wünsch Dir auf jeden Fall weiterhin viel Spaß und Erfolg bei Deinen Workouts. Dein erstes Video habe ich mir übrigens angeschaut und fand es sehr sympathisch, daher freue ich mich schon auf weitere, wenngleich das Fitnessthema für mich nicht so relevant ist.

    1. 🙂 Yoga ist eine tolle Sache, ich schätze das auch sehr. Ich trainiere ja alle drei großen Hauptbereiche: Cardio (sowohl durch Laufen als auch mit At Home Workouts), Widerstandstraining, also Krafttraining, wozu wir hier das meiste Equipment haben und Stretching/Stressabbau (Yoga und eine Kombination aus klassischen Post-workout-stretches und Sachen aus der Physiotherapie).
      Ich denke, dass ich so Bock auf Krafttraining habe, liegt auch an meiner Vorliebe für Tabellen und Zahlen und Timelines. Ich mag das, wenn ich ein Kilo drauf legen kann oder mehr Wiederholungen schaffe. Das Zählen hat da für mich in der Situation etwas Meditatives, wobei das nicht wirklich gegen Yoga und Meditation mit seinen Atemtechniken und Mindset anstinken kann. 😉 Aber ich mag es einfach sehr. Kann total verstehen, wenn jemand damit wenig bis nichts anfangen kann, Krafttraining kann finde ich schneller als jedes andere Training trotz der Unterschiedlichkeit der Übungen langweilig werden. Eben weil man ja dann doch immer mindestens 8x die selbe Übung macht und vor sich hin zählt. 🙂
      Liebe Grüße, Heike

  3. Interessante Aufzählung!
    Meine 2,5kg „Tussi-Hanteln“, wie ich sie liebevoll nenne, benutze ich lustigerweise NUR für Sit-Ups 😀 Die lege ich auf meine Füße, damit die nicht abheben (plus noch die Fußmanschetten darüber gelegt). Aber ich mache keine Übungen für die Arme mit Hanteln, nur Eigengewicht-Sachen wie Liegestütze, Delphine usw.
    Bei der Matte bevorzuge ich doch die dicke Version. Spüre sonst bei den Rückenübungen jeden Wirbel gegen den Boden drücken, aua! Auch ein Grund wieso ich entweder ohne BH trainiere, oder mit Sport-BH ohne Häckchen hinten.
    Klimmzüge wären auch sehr cool! Vielleicht nach dem Unterarmstand das nächste Ziel…

    1. Mit BH könnte ich auch nicht trainieren, also nichts in Rückenlage genau weges des Verschlusses. Auaaua. Liegestütz und Delphin sind super! Gerade alles Richtung Liegestütz und Plank ist jetzt in der Schwanegrschaft aber ziemlich tabu, weswegen ich die Arme dann lieber im Stehen trainiere. Am Anfang gingen noch Liegestütz am Regal oder der Wand, aber mittlerweile würde da auch der Bauch zu stark gefordert. Obwohl Wand könnte noch gehen. 🙂

  4. Bin grad dabei deine Beiträge nachzulesen, im Umzugsstress hab ich hier lang nicht mehr vorbei geschaut, aber ich musste ziemlich lächeln, als ich gelesen habe, was ihr mit dem Gymnasitkball nach der Geburt vor habt. Ich hab mir in der Schwangerschaft einen Gymnastikball zugelegt für genau die Übungen die du nennst und seit über 6 Monaten wird unser Kleiner fast ausschließlich auf dem Ball in den Schlaf geschuckelt :D. In der Anfangszeit saßen wir manchmal stundenlang drauf (bis über den Punkt hinaus, wo der Rücken eigentlich streikt), weil wenn der Hunger gestillt war und der Kleine immer noch geschrien hat, einfach nichts anderes geholfen hat. Wir haben also definitiv ein Gymnastikball-Kind (und da ist wohl auch ein Bisschen Genetik dabei, Verwandte hatten auch so Kinder :D), mal schauen was Merle zum Ball sagt!
    Ansonsten ein super interessanter Artikel. Bei mir hakt es leider beim Sport daran, dass ich mich gar nicht erst dazu überwinden kann anzufangen bzw. einfach auch noch keinen Sport gefunden habe, den ich nicht einfach nur ätzend finde. Die einzigen beiden Sportarten, die ich bisher schonmal länger regelmäßig durchgezogen habe, sind leider mit vollzeit arbeitendem Mann und Kind schwer zu organisieren, weil ich dafür 2-3 mal die Woche für 2-3h außer Haus wäre…
    Ich hab mir aber fest vorgenommen, wenn der Umzug durch ist, zumindest mal wieder mit etwas Yoga anzufangen. Unsere neue Wohnung hat dankenswerterweise 60 Quadratmeter Kellerfläche, da könnt ich mir bestimmt ein Sporteck im Hobbykeller einrichten…
    Und vielleicht greife ich ja dann nochmal auf diesen Artikel zurück, wenn ich dann doch mal mehr Equipment als eine einfache Matte brauche :D.
    LG, Annie

    1. 🙂 Du hast mich ja auch seienrzeit auf den ball aufmerksam gemacht, deswegen habe ich ihn wieder aus dem keller geholt. Und seit wir im GVKL damit geübt haben, bin ich regelmäßig drauf. Aber das mit dem in den Schlaf schuckeln habe ich von dir.

      Schde, dass dir Sport so keine Freude macht. Wobei das ja leider ein gängies Phänomen ist, wenn man anfängt. Eine schöne Motivationstaktiv ist: nimm dir nicht vor Sport zu machen. Mach einfach genau da, genau jetzt wo du bist 10 Wiederholungen von irgendwas. 10x auf den Zehen wippen für die Waden. Oder 10 Kniebeugen. 10 Schulterkreise. Und danach üebrlegst du, ob du noch 10 Wiederholungen von was anderem machen magst. Und dann noch mal. Dafür musst du dich nicht umziehen und keine Matte ausrollen. Aber damit hast du einfach ein paar Bewegungen gemacht.
      Wenn ich so gar keine Lust habe mich zu bewegen (weil träge STimmung), dann mache ich das auch so. Dann sage ich mir: Ach komm, zumindest die Schultern lockern, verspannen ist doof. Und meistens mache ich danach dann noch eine bung für den Rumopf und eine für die Beine. Wenn ich dann immer noch das Gefühl habe ALLES ist schöner als das jetzt, nun gut, dann habe ich zumindest diese 3 Übungen gemacht. Aber meistens schiebe ich dann zumindest noch ein paar Dehnungen nach und schwupps sind es 10min. Und damit kommst du in einer Woche dann auch auf über eine Stunde. 🙂 Und es läuft etwas mehr von allein, als für etwas, für was du dich erst vorbereiten musst. Das kannst du dann immer noch, wenn du es mehr willst.
      LG, Heike

      1. Das klingt so einfach, wenn du es schreibst :). Du hast natürlich recht. Ich hab sogar in der Schwangerschaft mal angefangen regelmäßig deine sog. „Pipi-Squats“ zu machen. Hab das vielleicht 1-2 Wochen durchgezogen und dann hab ichs wieder vergessen.
        Ich bleib bei dem Thema aber auf jeden Fall dran, bis ich einen Sport gefunden habe, der sich für mich in meinem Alltag und mit meinem Körper umsetzen lässt. Das ist bei mir leider das andere Thema. Viele Standard-Übungen oder auch Youtube-Workouts kann ich nicht umsetzen ohne Schmerzen zu haben. Ich fürchte ich muss da ähnlich wie du erstmal mit „Reha-Sport“ anfangen, weil mein Körper eine Mimose ist bzw. ich einfach ernsthafter abklären lassen muss woher die Schmerzen kommen. Meine Schwachstelle sind die Gelenke, die vermutlich aufgrund einer Übergelenkigkeit sehr instabil sind und dann bei Belastung sehr schnell schmerzen. Übungen mit Sprüngen oder selbst joggen geht zB gar nicht.
        Du bist auf jeden Fall eine große Inspiration und eine stetige Erinnerung, dass ich an dem Thema dran bleib!
        LG, Annie

        1. Oh da mag ich diche rmuntern! Eine meiner besten Freundinnen ist auch hypermobil, aber der Sport hilft ihr enorm, weil sie dadurch auch einfach festigkeit als Spannung in den Körper bekommt.
          Und wenn du immer Schmerzen bei Bewegung hast… du, da würde ich aber noch mal zum Arzt gehen und auf Physio pochen. Genau darüber kannst du dann Übungen angeleitet bekommen, die für dich passen und die dann Stück für Stück ausbauen. Man kommt sich etwas gebrechlich dabei vor (also mir ging es so) aber irgendwie ist man es ja auch, aber es war schon ziemlich genial zu merken, wie sich mein Bewegungsapparat im Wochenrhythmus verbesser hat. Die absoluten Schwachstellen, die sprichwörtlichen Achillesfersen, haben gut 2 Jahre gebraucht, um wirklich normal belastbar zu werden, aber alleind er Unterschied von „echt aua“ zu „weniger aua“ war so super, dass ich dabei geblieben bin. 🙂
          Alles Gute da auf jeden Fall für dich! Nicht aufgeben! 🙂
          LG

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