11. Juli 2017

Haare im Juli: Großer Längen- und Volumenvergleich

Länger, dichter, besser! Ein Hoch auf meine Schwangerschaftshaare!
Sie machen sich ganz hervorragend und ich genieße sie jeden Tag!

Wie angekündigt bin ich heute hier nicht nur mit einem Längen- und Zopfumfangupdate, sondern auch mit mal wieder einem größeren Vergleich von Längen und Volumen bei offenem Haar auf verschiedenen Untergründen, Zöpfen und Dutts.

Die Eckdaten zuerst

Etwas über 1cm Wachstum, je nach dem, bei wieviel ich dann wirklich nach dem Mikrotrimm durch Nessa letzten Monat gelandet bin. +80cm waren es ja und jetzt sind es 81,5cm. Ich bin sehr zufrieden, das kann gern so weiter gehen. Die 8 vorne steht und es gibt auch keinerlei Grund sie zu opfern.

Der Zopfumfang ist diesen Monat gemessen konstant geblieben, also immer noch bei 6,5cm, gefühlt dickt es aber weiter nach. Da meine Haare ja sehr unterschiedlich in ihrer Tagesform sein können, was Seidkeit beziehungsweise Plüschigkeit angeht, kann es sein, dass ich diesmal einfach einen recht glatten Tag erwischt habe – oder die letzten Monate plüschigere Messzeitpunkte.

Schwangerschaftshaar

Nach wie vor verliere ich nur extrem wenige Haare (ist seit etwa Mitte des zweiten Trimesters so, also seit grob 4 bis 5 Monaten) und sie fetten weniger als vor der Schwangerschaft. Allerdings fetten sie wieder etwas stärker als zum Beispiel noch vor drei Wochen. Ich bin bei einem 2-Tages-Waschrhythmus, der am Ende von Tag 2 jetzt nicht mehr wirklich frisch ist, wohingegen es zwischendurch ja so aussah, als könne ich auf 3 Tage kommen. Nope, definitiv nicht.

Vergleichsreihe

Mir gefällt die Struktur und die Seidigkeit (die man auf meinen tollen Indoor-Aufnahmen mal so null sieht…) und natürlich, dass ich seit dem großen Cut im Januar wieder gut Länge reingeholt habe. Am meisten freue ich mich über den Volumenzuwachs, denn der ist einfach am härtesten zu erzüchten und zu erpflegen.

Ja… ich muss wieder das sich mühsam ernährende Eichhörnchen heranzitieren. Links ist natürlich die Vollkatastrophe und für die Länge, die ich da hatte, kann man auch nicht erwarten, dass die bei meinen 1,2cm pro Monat in knapp drei Jahren bis in die Spitzen nachwächst. Dennoch ist es bis 2016 klar dichter und gleichmäßiger geworden. Ob der große Cut Anfang 2017 jetzt so viel gebracht hat… hm, auf den Fotos eher fraglich. Stelle ich mir vor, wie es so weiter wächst, würde es bei aufgeholter Länge wohl wieder sehr ähnlich aussehen wie im November 2016 mit grob 95cm. Fragestellung also: Macht auf Länge gehen jetzt Sinn, oder ist das eher eine Länge zum Halten und Nachdickenlassen?

Die weiteren Bilder werden das beantworten.

Der letzte Sprung ist kaum sichtbar, finde ich, also so an der Zopfbasis. Haare etwas plüschiger an dem Tag, der Zopf hat mehr Stand und der Hinterkopfbereich wirkt aufgefüttert, aber natürlich ist das letzet Foto aus anderen Gründen mein Lieblingsfoto dieser Reihe. Ich trage zwar jetzt meinen Magen unters Kinn geschnallt, aber eben auch einen Extramenschen mit mir herum. 33. Schwangerschaftswoche (letzte Woche) ist das, so für die Akten.

Bisschen struppig. Ich muss mich wiederholen, die Lichtsituation hier im Erdgeschoss macht mir echt zu schaffen… Ich brauche ein Studio. Merle, Sorry, wird nix mit dem Kinderzimmer. 😉 Meine Ohren sind übrigens nicht schief, ich drehe und neige den Kopf da nur etwas, weil der Dutt nicht mittig am Hinterkopf war, ich ihn aber natürlich mittig auf dem Foto haben wollte für die Vergleichbarkeit. Man hätte auch neu dutten können… Fauli.

Erfolg: Gleich großer Dutt bei weniger Haarlänge. Das finde ich ja gut.

Irgendwie scheine ich anders gewickelt zu haben, dass die Mittelwindung da so rausguckt… oder es liegt eben am verschobenen Längen-Dicken-Verhältnis mit deutlicherem Taper. bzw eben mehr Ansatzvolumen. Das Bild links finde ich immer noch traurig mit der kahlen Stelle im Nacken und diesem Minidüttchen, das sich auch nicht höher ansetzen ließ, sonst hätte es Kopfhautblitzer gegeben. Oberkopfvolumen ist also seit dem mittleren Bild so gut aufgefüttert, dass meine Kopfform auch ganz anders wirkt, viel harmonischer, runder.

Der Dutt rechts ist sogar etwas größer als der in der Mitte, trotz weniger Haarlänge. Was wieder recht gut beweist: bei Dutts kommt es vor allem auf den Zopfumfang an, auf das Basisvolumen, vor allem bei dünnerem Haar. Über mehr Länge in Haarschmuck reinzuwachsen ist bei dünnerem Haar fast nicht möglich beziehungsweise braucht SEHR viel Länge. Da sprechen wir dann gleich von 30 cm plus minus, vor allem, wenn keine Lockenstruktur zusätzlich polstert. Ein Grund, weswegen ich keinen Haarschmuck zum Reinwachsen habe.

Auf dem linken Bild seht ihr den typischen Drall, den sehr dünne Zöpfe beim strammen Flechten oft bekommen. So ein Zöpfchen baumelt nicht, es verhält sich eher, als wäre ein Draht eingeflochten. In der Mitte seht ihr, dass da mein Neuwuchs noch nicht in den Zopfwindungen im Nacken angekommen war, auch wenn ich im Pferdeschwanz schon sehr deutlich sichtbar aufgefülltes Volumen hatte (siehe oben). Das kommt hin: in Zwei Jahren wachsen die Haare von der Kopfhaut aus etwa 24-30cm und das ich bei mir so haarscharf bis zum Nacken.

Rechtes Bild, über ein halbes Jahr später sind endlich die ersten Windungen aufgefüllt. Mehr als 2,5 Jahre hat es also gedauert, bis der Haarausfallschaden auch im Flechtzopf langsam wieder aufgefüttert wurde. Durch meine Schnibbelei ist die Zopfquaste dicker und der Drall des Zopfes ist nicht mehr da. Er ist etwas steif, aber insgesamt benimmt er sich schon fast wie ein normaler Zopf. Sein Gewicht spüre ich auf dem Rücken immer noch nicht. Auf das Gefühl warte ich ja. Ich erinnere es noch von meinen Zöpfe früher mit mehr als 7cm Zopfumfang und kaum Taper. Das war toll…

2014 kommt die starke Welligkeit der Haare zum Tragen (siehe unten), das füttert vor allem einen lockeren Zopf deutlich auf und lässt ihn sogar dicker wirken als den von 2016 und beinahe auch als den von letzter Woche. Aber auch beim lockeren Zopf 2014 seht ihr den Drall. Der kommt hier von der Welligkeit und davon, dass der Zopf einfach fast kein Eigengewicht hat, um dem entgegenzuwirken. 2016 waren die Haare seidig, da fällt der Zopf dann auch bei weniger Gewicht gerade, da das bisschen Extragewicht durch die Länge gereicht hat.

So locker geflochten, sieht man auch 2017 immer noch nichts vom Neuwuchs in den Zopfwindungen trotz über 1,5cm mehr Zopfumfang im Pferdeschwanz. Boah, dauert das lange!

Der unter Langhaars mit dünnerem Haar so gefürchtete Vergleich auf Weiß. Helle Untergründe schlagen immer bedeutend mehr durch als dunkle und machen Haare optisch zigfach dünner als freundlichere, dunkle Untergründe. Noch schlimmer sind nur helle Untergründe mit dunklen Mustern darauf. Von 2014 leicht wellig zu 2016 glatt zu 2017 angeplüscht. Der dichte Bereich gefällt mir von allen Bildern auf dem aktuellen am besten. Typisch für mich ist, dass ich mal wieder einen etwa zopfquastenlangen Bereich habe, der dünner ist als der Rest. Das habe ich bewusst so geschnitten. Damit konnte ich ein Maximum an Länge behalten, mit der sich geflochten und offen gut arbeiten lässt, denn der dünne Bereich stört mich als Zopfquaste (siehe oben) so gar nicht und ist offen nur auf Weiß wirklich sichtbar, womit ich gut leben kann. Nur wenn man den noch bis runter flechtet, bekommt man ein Rastazöpfchen. Aber macht man ja nicht. Der Bereich wird erst rausgetrimmt, wenn ich sonst mit der Länge zufrieden bin und da hab ich noch ein Stückchen vor mir.

Der Verlauf ist für mich ein voller Erfolg. Mit den 2016er Haaren wäre ich nicht mit offenen Haaren auf Weiß vor die Tür gegangen. Mit denen jetzt schon. Man muss finde ich etwas gucken, ob ich da noch viel mehr Länge rausschinden kann, bevor es unten dann doch wieder sehr ausdünnt, aber ich denke ein paar Zentimeter gehen da noch. Die blonde Strähne da ist übrignes natürlich und die habe ich schon immer. Mal rottet sie sich mehr zusammen, wie hier, mal weniger. An ihr sieht man auch im offenen Haar den Taper (Das Dünnerwerden des Gesamtvolumens vom Ansatz zu den Spitzen) ganz gut, scheint sie ja vor Ellenbogenlänge zu enden.

Da war ich 2016 grad noch so einverstanden mit dem Zustand der unteren Längen, aber nur in so drapiert. Die Haare jetzt gefallen mir bedeutend besser. Und ja, doch, ein paar Zentimeter gehen da auf jeden Fall noch mehr an Länge, denn…:

Mein Lieblingsvergleich kommt somit zum Schluss. Länger, dichter, besser! Hier sieht man es sehr, sehr eindeutig und dieser Vergleich ist der Hauptgrund, weswegen ich denke: Jo! Da geht noch was! Vielleicht nicht direkt bis wieder auf 95cm runter, aber die 90 halte ich für realistisch und zwar in schön!

Goodbye Taille im Übrigen

Merle liegt nach wie vor mal so und mal so und verhält sich wie die Hummel, die nicht weiß, dass sie nicht fliegen kann, eigentlich. Eigentlich kann sich unsere  Tochter auch seit ein paar Wochen schon nicht mehr pruzelbaumschlagend durch meinen Bauch bewegen. Angeblich. Laut verschiedener Onlinequellen. Uneigentlich tut sie das einfach ständig und meine Gyn meint auch, das passt schon. 🙂 Auf dem Bild liegt sie quer und das sieht man bei mittlerweile 2kg Baby dann auch von hinten.

Und das war’s. Die Eichhörnchenernährung von Haarausfallneuzucht eben. Trotz Schwangerschaftsboost dauert das echt Ewigkeiten und macht jedes Mal wieder deutlich, weshalb es keinen größeren Stolperstein auf dem Weg zu langem Haar gibt, als Haarausfall. Nicht Haarbruch, nicht Spliss, nicht langsames Wachstum, nicht suboptimale Pflege. Das wichtigste ist, dass die Dinger nicht ausfallen. Okay, sehr massiver Haarbruch, der fast am Ansatz beginnt, ist vergleichbar, aber ansonsten ist das eben genau das, was nicht passieren sollte, wenn man sich eine Rapunzelmähne noch in dieser Dekade wünscht. Es ist auch ein Grund (von noch einigen anderen), weswegen sehr langes Haar immer seltener wird, je älter der Mensch unter dem Schopf ist. Die Wahrscheinlichkeit steigt einfach mit zunehmendem Alter an, dass man schon mal eine Haarausfallepisode hatte, die dazu „gezwungen“ hat, abzuschneiden oder zumindest deutlich zurückzuschneiden.

Pläne

Ich peile somit ambitioniert die 90cm an, allerdings denke ich, dass ich zwischendurch ein, zwei Mikrotrimm-Boxenstopps einlegen werde, um die Kante so schön zu erhalten. Bei 1,2cm Wachstum pro Monat brauche ich noch grob 8 Monate dafür mit Trimmpuffer. Bis dahin ist Merle dann schon fast ein halbes Jahr alt und wir werden sehen, ob ich das Damoklesschwert des postpartalen Haarausfalls in der Luft halten kann. Dazu lesen wir uns alsbald wieder, denn ich bin voll in der Präventionsphase, die ich einmal mit euch teilen mag, bevor es dann 2018 darum gehen wird, ob meine Maßnahmen den gewünschten Effekt hatten.

Also. Ich lasse weiter wachsen, schone, pflege und erfreue mich auch zwischendurch einfach daran, dass ich offen tragen kann, wann ich will mit egal welchen Klamotten dazu. Außer für Fotos, da bin ich nach wie vor pingelig und hell gemustert meide ich da immer noch bezeihungsweise verwende dann meine Extensions. 🙂

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19 Kommentare

  1. Liebe Heike,

    es freut mich sehr, den Vergleich zu sehen! Schön sind sie geworden – gerade die Bilder in der Sonne sind toll. Ich drücke dir alle verfügbaren Daumen, dass du den Haarausfall abwenden kannst 🙂

    Ich habe vorgestern ähnlich wie du im Januar auch einen „größeren“ Schnitt gemacht und rund 10cm abgesäbelt. Die Spitzen waren einfach doch sehr dünn geworden – eben der Rastazöpfcheneffekt, wenn man ganz runterflechtet. Und toll haben sie sich auch nicht mehr angefühlt. Dafür ist die Kante jetzt eben auch auf Weiß schön dicht – die Hälfte des Vergleiches liest sich dann doch sehr ähnlich 😀

    Ich werde auch nochmal ein bisschen recherchieren, was die Häufigkeit von Splissschnitt, Öl, Kur und Protein angeht – ich habe den Eindruck, dass ich dahingehend in den letzten Jahren zu wenig gemacht habe.
    Wie ist denn dein Pflegerhythmus ungefähr? Und wie „fein und seidig“ bekommst du die Spitzen? Meine Haare neigen ähnlich zu Plüschigkeit, wie deine.

    Viele liebe Grüße,
    Katja

    1. Hallo Katja!
      Das liest sich so, als wärst du sehr zufrieden mit deinem Schnitt. Wudnerbar, so muss das sein.
      Ich kure 1-2x die Woche komplett mit der LPC vor der Wäsche, Leave-in mache ich nach Bedarf ebenfalls LPC oder etwas Lush R&B Creme. Das hängt vom Wetter ab und von den Frisuren. Nach Flechtereien plüschen meine haare sehr und brauchen mehr. Nach Offentragen auf Wollkleidung auch. Nach offen tragen und Wind auch. Dutt und gut braucht am wenigsten. Ich würde sagen so alle zwei Tage bekommen sie Leave-in, ab und an eben auch öfter.
      Seidigkeit ist demnetsprechend auch wetter-, frisuren- und kleidungsabhängig, aber hmmmm, wie soll ich vergleichen wie seidig sie werden? Wenn alles optimal ist fühlen sich die haare von oben bis unten gleich seidig an. Wenn sie etwas angeplüscht sind, dann wird es so ab Ohrhöhe, also ab da, wo nicht mehr unbedingt Sebum hinkommt etwas störrischer.
      Auch deshalb verwende ich vor der Wäsche wieder ganz gern die Wildschweinborstenbürste und verteile etwas, bevor dann die LPC als pre-Wash reinkommt.
      Ich hoffe, das hat dir schon mal geholfen. 🙂
      LG

      1. Hallo Heike,

        es ist auch das erste Mal, dass ich mich nach einem Haarschnitt nicht „amputiert“ fühle – war also wirklich gut.

        Vielen Dank für den Einblick in deinen Pflegerhythmus 🙂
        Die meisten Sachen laufen im Moment darauf raus, einen für mich sinnvollen Rhythmus zu finden – da muss ich probieren.
        Das zweite Ziel ist, eine Pflegeroutine zu basteln, die weitestgehend ohne Zutaten aus Internet oder Apotheke auskommt – ich bin ab Ende August bis Ende Januar im Ausland und weiß nicht, wie gut da was zu beschaffen sein wird. Und für die Zeit einen Vorrat anlegen? Geht nicht mit allem, auch wenn manches sehr ergiebig ist.
        Und das dritte besteht darin, die Spitzen dazu zu bekommen, dass sie weder Terrorplüsch/Seidenstroh (fühlt sich an wie Seide, sieht aus wie Stroh) noch Strähnen bilden. Wie ist das bei dir – du hast auf den alten Bildern ja sehr glatte Haare – hast du damit irgendwas gemacht oder hat sich die Struktur durch den Haarausfall verändert?

        Liebe Grüße,
        Katja

        1. Ich sollte vielleicht noch anmerken, dass ich 2c-Haare habe, die sich lang zu 2a aushängen. „Richtig glatt“ sind die also nicht, wenn ich sie in Ruhe lasse, dafür haben die einzelnen Haare zu viel… Struktur/“eigenen Willen“.

        2. Ich habe auch 2c-Haar von Natur aus, das aber sehr leicht auf Verformung reagiert. Allein Conditioner macht bei mir schon bedeutend glatter, wenn ichd ann noch durchbürste, wenn die Haare noch restfeucht sind, werden sie so glatt, wie du sie auf den Bildern siehst. „Seidenstroh“. Cooles Wort für ein Phänomen, das ich auch nur zu gut kenne. Erstereckt sich bei mir dank tausend Neuwuchsstufen und daudrch Spitzen und Frizz auf allen Längen über die gesamte Haaroberfläche ab Ohr abwärts.
          Beste Kombi derzeit ist LPC als Pre-Wash, Desert Essence Coconut Shampoo für den Ansatz, Alterra Granatapfel Condi für die Längen und ins trockene oder nur noch klamme Haar danach etwas Lush R&B Creme. Gegen Waschküchenwetter komme ich damit aber auch nicht an. Bei so einer Wetterlage habe ich den Frizz of Doom. 😀

          LG

  2. Hallo liebe Heike !

    Ich hab jetzt schon länger nicht bei dir kommentiert, weil ich beim Baby Thema noch nicht mitreden kann und mit heiraten beschäftigt war, aber ich habe alle Einträge von dir gelesen. Und es war herrlich nach einem langen Tag abends im Bett zu liegen und zu sehen, dass es bei haselnussblond was neues gibt. 🙂

    Nach der Hochzeit durften 5 cm Haar gehen (die Länge brauchte ich für die Frisur). Und jetzt werde ich meine Haare in 2-3 Wochen mit Khadi PHF dunkelbraun färben. Ich freu mich da schon wahnsinnig auf die Veränderung 😀

    Ich freue mich sehr für dich, dass deine Haare sich so gut machen.
    Ich freue mich sehr für euch, dass ihr bald Eltern werdet. Dein Bauch steht dir wunderbar. Und dein (von der Schwangerschaft begünstigter) Po auch 😉

    Als ich den Nachruf von Hurley gelesen habe, kamen mir die Tränen.
    Weil wir (meine Eltern) bald wahrscheinlich vor der gleichen Entscheidung stehen werden. Unser Familienhund ist fast 15 und wird auch langsam altersschwach. Wir haben ihn seit er 2 ist und alleine der Gedanke daran macht mir zu schaffen.

    Ich bin soo gespannt wie deine nächsten Wochen werden und verfolge es mit. 🙂

    Liebe Grüße
    Sandra

  3. Ich liebe Deine Vergleichsreihe und finde die Entwicklung echt sagenhaft. Unterschied wie Tag und Nacht! Ich hoffe sehr, dass Du den Status auch nach der Schwangerschaft halten kannst. Tolle Entwicklung 🙂 LG

  4. Wahnsinn! Der Unterschied haut echt rein. Und das nicht nur bei den Haaren. Alles an dir sieht einfach so viel gesünder aus. Ich wünsche dir, dass der postpartale Haarausfall nicht so schlimm wird und bin schon sehr gespannt, was du da für Tipps auf Lager hast. Ob ich die nochmal gebrauchen kann ist die Frage. Aber ich bin in der Haarausfall-Phase nach dem zweiten Kind auf deinem Blog gelandet und drum interessiert es mich natürlich, was du dazu zu sagen hast.

    1. Danke schön! 2014 war ich auch noch angeschlagen, das war relativ zeitnah nach meinen sogenannten „Glutamatmassaker“ also dem letzten wirklich schweren Entzündungsschub meiner Colitis. 2014 habe ich noch voll für Regeneration und Heilung gebraucht, richtig aufwärts ging es dann gen 2015, 2016 war super für mich gesundheitlich und 2017 jetzt auch. Das sieht man nun. 🙂
      Hab mich gerade eingeloggt um meinen Baby-Themen-Artikel zu bearbeiten, den zum haarausfall auch. Da will ich die nächsten Tage viel raushauen. 😀

  5. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, aber es lohnts ich. Dein Blog gibt mir die Kraft, dass ichdas mit meinen langen Haaren doch weiterhin probieren soll. Man sieht aber auch dass die Schwangerschaft etwas an der Haarstruktur verändert hat. Dennoch wäre ich sehr seh rfroh wenn ich deine Mähne hätte 🙂

    Ich hab vor einigen Monaten auf diese Telefonkabelhaargummis gewechselt. Der Haarbruch ist weniger geworden, aber ich merke leider immer noch, dass das nicht die beste Lösung ist. Ich kann meine Haare noch nicht offen tragen, weil sie eine extrem unregelmäßige und schüttere Kante haben und ich sie nicht wegschneiden kann – Ein Zopf sieht komisch aus, weil ich einen dicken Knubbel hab und danach sehr viel Dichte verliere – Dutt klappt deswegen auch nur mit viel Mühe. Ich hab auch das Gefühl, dass ich mir dabei die Spitzen erst recht kaputt mache, weil ich sie „reinstopfen“ muss, da sie sonst wie ein Pinsel abstehen. Du musst dir vorstellen, dass das Deckhaar wesentlich kürzer ist als meine untern Längen und dass meine Haarenden borstig sind. Hast du eine Idee, was man mit schulterlangen Haaren treiben kann ohne dass sie weiter brechen? Gibt es da vielleicht auch andere Tools zum Hochstecken oder Pferdeschwanz binden, die etwas schonender sind? Was hast du getan, um endlich mal aus dieser Schulterlänge herauszukommen?

    1. Hmmmm… also Shulterlänge und kürzer hatte ich zuletzt mit 14, von daher habe ich wenig eigene Erfarhung beizusteuern. Was aber gut geht bei der Länge ist ein „Tails-up“, dafür bündelst du die Haare im Nacken zum Pferdeschwanz, drehst sie leicht ein und klappst sie dann hoch, sodass die SPitzen nach oben zeigen, meist fächern sie sich dadurch etwas auf, Bei etwas mehr Länge kannst du sie auch wieder etwas runterklappen. Das Ganze kannst du mit einen Plastikkrebs, einer Ficcare in S, oder einer Flexi gut greifen. Bitte keine Patentspange, die führt zu noch mehr Haarbruch. Haarstäbe und Forken gehen bei der Länge noch kaum.
      Die telefonkabelhaargummis sind schon mal gut. Ansonsten würde ich dir bei den Haarproblemen, die du beschreibst, erst mal das Deckhaar auf selbe Länge mit dem Unterhaar zu zu züchten, also die Stufe rauszutrimmen, dan stützen sich die Haare gegenseitig besser und sehen auch einfach besser aus. Bei Schulterlänge kannst du auch schon ein paar Flechtfrisuren machen, vor allem solche aus zwei Zöpfen, einem pro Kopfseite und dann im Nacken zusammenlegen.
      Guck mal im Langhaarnetzwerk, im Unterforum für Haarkunstwerke. Da gibt es eigene Thread für Frisuren für noch kurze Haare. Schulterlänge ist für viele eine echte Hürde. Wenn die haare sowieso schon fein und angegriffen sind noch mal mehr.
      Ich gehe jetzt mal davon aus, dass du schon haarfreundlich pflegst und stylst. Also ohne Hitze, Haarwerkzeug ohne Grate und Kanten, nicht färben, nicht blondieren, immer vorsichtig, kein Haarspray und so weiter.
      Das wären so die Tipps. Ich habhier in den Basics auch einen Artikel mit den absoluten Dos und Don’ts. Findest du sonst auch über die Suchfunktion des Blogs 🙂

      1. Vielen Dank! Der erste Schritt wäre tatsächlich, die Haarlängen etwa gleich zu kriege. So ein Plastikkrebs wäre aber echt eine gute Idee, danke! Ich kriegs mit ner normalen Klammer nämlich nicht gefriemelt, weil ich zu viel Volumen habe.
        Ich benutze seit gut 6 Monaten festes Shampoo (silikonfrei), hochwertige Öle und Telefonkabelhaargummis. Um die Hitze komme ich leider nicht drumrum, weil ich fast krause Haare habe, die ohne Fön nicht trocknen. Das ist etwa so als würdest ein Wollknäuel zum Trocknen hinlegen. An der Luft verknoten die total. Ich habs ab und zu mit Kaltstufe probiert, aber da brauch ich ne Stunde und es wird frisselig 🙁

        1. Woah, nein, bitte, nicht föhnen! Krauses haar ist in der Regel absolut trocken! Alles was weiter austrocknet, macht es für dich schwerer. Guck unbedingt mal Curly Girl nach, oder schau bei Wuscheline.de auf den Blog, sie betreibt ja auch Lockenpflege, mit einer richtig dicken Matte zwar, aber ihr habt jetzt sogar eine ähnliche Länge.
          Locken und Krausen sind super pflegehungrig.
          Guck dir mal die Technik des Ploppens an. oder Conditioner only eventuell.

          Locken trocknen ist ein Akt, da gebe ich dir Recht. Aber wenn du die Haare lang haben willst, wirklich ganz, ganz wichtig: Nicht föhnen, nicht bürsten, wenn überhaupt nur Kämmen und am besten auch vor der Wäsche nur kämmen, danach nur mit den Fingern entwirren. Gebürstete Locken ergibt nur Oberplüsch.

          Hui, ich hoffe, damit konnte ich dir ein großes Stück weiter helfen. 🙂

          1. Ich hab leider keine schön fallende Locken, sondern einen zweiphasigen Plüsch-Wellen-Mix. Wie kommt man damit klar, wenn die Haare über 5 Stunden zum Trocken benötigen und sich dabei ineinander verhaken? Wenn ich einen Conditioner vertragen würde, wäre das alles halb so wild, denn dann könnt ich jeden Tag Leave Ins reinknallen. Seit ich den Conditioner weglasse geht es meiner Haut besser…

          2. Ich verstehe das ja immer noch nicht, wie der Conditioner sich so auf deine Haut auswirken kann. Wenn die haare auf den Rücken auf nackter haut aufliegen ja, dann schon. Aber auf Kleidung… Hm…
            Andere Leave-ins probieren. Burts Bees hat tolle, Shea Moisture, Desert Essence… Proteinsprühkuren oder Öl-Leave-ins gehen auch ohne Conditioner.
            Dieser Zweiphasen-Plüsch ist tyüisch für Locken, die einfach zu trocken sind. Da muss Feuchtigkeit rein. Aloe Vera Geld plus ein Minibisschen Öl oder Protein. Tropfenweise rantasten. Ins feuchte Haar kneten. Wellen und Locken üebrhaupt beim Trocknen gern immer mal wieder kneten.
            Vielleicht hast du auch eine Handcreme die du verträgst und kannst einfach, wenn sie noch nicht ganz eingezogen ist durch deine haare kneten. Das ist mein Notfallprogramm, wenn ich grad nichts anders da habe und die Haare sehr trocken sind und fliegen.

          3. Die Sache mit dem Conditioner ist mir immer noch ein Rätsel :/ Ich massier den ja nicht in die Kopfhaut, aber wenn ich Condi nutze, fallen mehr Haare aus und ich hab nach 1-2 Wochen Ekzeme.
            Ich hab leider keine Handcreme, die ich noch vertrage und auch die Suche nach Körperlotionen ist reichlich erschwert. Mittlerweile vermute ich dass ich gegen den Emulgator allergisch reagiere, denn es ist der selbe der auch in den meisten Conditionern steckt. Ich hab jedoch noch keine Lösung gegen dieses Problem gefunden. Das Anrühren klappte gut, aber die Pampe musste irgendwie raus. Da es mit dem Shampoo nicht ging, musste ich in aller Not Mamas Conditioner nehme und stand wieder am Anfang des Problems. Die Rezepturen ohne Ei und Avocado ließen sich besser auswaschen, aber die haben meinem Haar nichts gebracht.
            Die Proteinkur könnte ich mal probieren. Zur Zeit papp ich mir täglich Öl in die Haare. Ich muss vorher aber eine Alternative zum Balea After Sun Gel finden, das hab ich nämlich leider auch nicht vertragen.

          4. Alternativ zum Balea After Sun könntest du das von mir auch verwendete Aloe Vera Gel von alverde nehmen, das ist noch etwas reiner als das von Balea bzw. Sundance wirst du wohl meinen. Ansonsten bekommst du online relativ einfach auch reine Aloe Vera. Das ist dann bedeutend flüssiger, aber eben rein.
            Honig ist auch für viele angegriffene Hauttypen toll und oft auch fürs Haar. Joghurt geht auch gut zum Kuren (Pre Wash) und macht einen ähnlichen Effekt wie Conditioner, der er einen leichten Film auf den haaren hinterlässt. Wobei du gucken müsstest, ob du ihn dann ganz ausgewaschen bekommst so ohne Conditioner für die Längen. Da würde ich dann eher eine Variante mit geringem Fettanteil erst mal ausprobieren.

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