1. April 2017

Schwangerschaftsübelkeit – Was mir geholfen hat

Versprochen, dieser Artikel  ist einer, der ein bisl mehr für euch parat hat, als nur „Iss häufiger kleine Mahlzeiten!“, „Probier mal Ingwertee!“ und „Iss das, wonach dein Körper verlangt!“

Wirklich super Ratschläge und tatsächlich auch die ersten, die ich geben würde, aber da kommt noch mehr. Ich hatte von Woche 7 bis Ende Woche 16 mit teilweise schwerer Übelkeit zu kämpfen und ja doch, da liest man sich einiges an und probiert vieles aus. Mittlerweile in Woche 19 wird mir nur noch selten leicht übel und ich habe alles, was ich brauche, um das ohne Erbrechen wieder wegzubekommen.

Häufiger kleine Mahlzeiten

Das hilft, wenn die Übelkeit vor allem von Blutzuckerschwankungen kommt. Widersprüchlich dabei, dass die meisten Schwangeren da aber mit Nahrungsmitteln mit hohem glykämischen Index nicht gut zurecht kommen, sondern bei Zwieback, Keks und Co. landen, was ja „schnelle“ Kohlenhydrate sind. Dennoch, viele kleine Mahlzeiten haben mir am Anfang sehr geholfen als es noch nur „Kodderigkeit“ war. Kleine Umstellung großer Effekt, Versuch immer wert!

Ingwertee

Frisch aufgebrüht, half auch gerade am Anfang gut, bei besagter Kodderrigkeit. Gegen echte Übelkeit machtlos bei mir.

Iss, wonach dein Körper verlangt

Tatsächlich der beste Indikator dafür, dass es – vermutlich – drin bleibt. Grad am Anfang nicht ganz leicht rauszuhören, was er denn verlangt. Ich bin darin recht geübt, musste aber teilweise wirklich 10-15 Minuten intensiv draufrum denken und in mich hinein hören, bis ich wusste: „Okay, du isst das zwar sonst nie, aber Thunfischpizza wäre jetzt voll dein Ding.“ War es. Eine Weile. Dann gar nicht mehr. Besser nicht zu großzügig bevorraten, das schwankt schnell und drastisch. Ich hab ewig viel Hühnerfrikassee gegegessen (Fertigprodukt, Weight Watchers) mit noch etwas mehr Erbsen und Möhren aus dem Glas und diesen glitschigen kleinen Pilzen aus der Dose. Auch Dosenpfirsiche mussten sein, zunächst keine frischen.

Noch im Bett morgens als erstes einen Zwieback/Keks o.ä. essen

Standardtipp, drum nehme ich ihn auf. Hat mir nichts gebracht, im Gegenteil. Vermutlic aber auch, weil ich bei Getreideteigwaren nach wie vor das Weite suche. Örgs.

Orangensaft

Mein erstes Getränk am Morgen zusammen mit meinen Supplementen, dann sind die schon mal drin, es gab Zucker und Vitamin C. Flüssig fällt mir grundsätzlich leichter als fest. Oft auch mein letztes Getränk am Abend, wenn ich schon so lange nichts mehr essen konnte, dass ich Hungerübelkeit auf die Schwangerschaftsübelkeit oben drauf entwickle (Hungerübelkeit krampft schmerzhaft, Schwangerschaftsübelkeit ist mehr wie richtig gemeine Reiskrankheit). Zucker ist an sich jetzt nicht so der Hammer, wenn ihr aber kaum essen könnt, wird er wieder zu dem, was er primär ist: ein Energielieferant. Über eure Makro- und Mikronährstoffe macht ihr euch später Gedanken, Hauptsache, es geht überhaupt was rein.

Viel trinken

Das hilft nicht direkt gegen die Übelkeit, aber wenn es rauskommt, dann geht es leichter und ist weniger sauer.

Kartoffeln

Pur. Am liebsten, wenn sie schon kalt und etwas wachsig sind, deswegen koche ich die direkt auf Vorrat, sie werden besser, je länger sie rumstehen.

Reis

Aber bitte richtig weichgekocht mit kaum Salz. Unbedingt dazu trinken, denn Reis zieht Wasser im Bauch nach und wenn ihr den erbrechen müsst, dann ist es zwar nicht so sauer (der saugt eben gut was auf), aber auch leider ziemlich fest.

Weißbrot

Für mich persönlich bis auf eine sehr kurze Phase war und ist das die Hölle! Obwohl ich mittlerweile wieder fast alles essen kann, bei dem geruch von Aufbackbrötchen gehe ich stiften. Sehr viele Schwangere kommen aber gerade mit Weißmehlprodukten ganz gut zurecht. Leicht verdaulich, wenig Eigengeschmack.

Kakao

Gebt mir die bitterste Bitterschokolade! Damit kann ich starke Übelkeit auf mittlere runterfahren, indem ich dran rum nuckel. Ansonsten mache ich gern Kakao aus Reismilch/Hafermilch mit Backkakao, Vanille und Ahornsirup. Entweder ganz heiß oder aus dem Eisfach, grad noch flüssig. Die Temperatur ist wichtig! Nicht zimmerwarm! Online schreiben viele, dass sie nur den Landliebe Kakao trinken können. Hab ich nicht probiert, weil fast alle Milchprodukte meine Haut in ein Katastrophengebiet verwandelt haben. Ich denke, es ist echt einfach der Kakao, evtl. in Kombination mit Zucker und Temperatur. Seit ich wieder ein bisschen mehr variieren konnte, habe ich eine gefrorene Banane dazu in den Mixer geschmissen für mehr Vitamine und Gehalt.

Malzbier

Half phasenweise bei mittlerer und leichter Übelkeit, wollte ich aber nur abends. Unbedingt kalt.

Scharfes Essen

Salz ging und geht gar nicht, Schärfe fand ich sehr angenehm, hab extra Cayenne Pfeffer bestellt. Der allgemeine Rat ist eigentlich nicht scharf zu essen, weil es den Magen reizt. Meiner mochte und mag es. meine Theorie ist, dass die Schärfe die Übelkeit überlagert.

Bitteres Essen

Auch das klingt widersprüchlich, denn man ekelt sich ja sowieso schon, dennoch hatte ich eine Phase, in der ich Rukkola (zusätzlich auch leicht scharf), Artischocken und bittere Tees sehr angenehm fand. Rukkola und Artischocken sind da noch moderat, sind aber gängige Lebensmittel für Leber und Galle eben wegen der Bitterstoffe. Mein Tee war der 7×7 Kräutertee von Jentschura. Elend teuer und ehrlich, der schmeckt nicht. Ich habe auf den aber immer Gelüste, wenn ich Kopfschmerzen habe, drum habe ich ihn seit Jahren immer zu Hause.

Frauenmanteltee, Pfefferminztee und andere Hebammentees

Ist nicht meine erste Wahl (siehe Absatz hierrüber), aber wird oft erwähnt und ist zumindest etwas, was ich runterkriege, auch wenn es nicht wirklich eine Besserng für mich bringt. Frauenmantel finde ich ganz lecker. Sehr mild. Meine Hebamme hat ihn mir empfohlen und direkt darauf hingewiesen, dass man bei dem von Sidroga nichts drauf geben soll, dass da drin steht „nicht für Schwangere und stillende“. Sie sagt, das ist DER Tee für Frauen vor allem Schwangere. Ich habe losen Tee in Bioqualität bestellt und zwar diesen hier.
Frauenmantel-Tee -Bio (100g), Frauenmantelkraut, Kräutertee lose | aus kontrolliert biologischem Anbau

Was mochtet ihr als Kind?

Nur meine Beobachtung: Das, was ich dann bald wieder essen konnte, waren typische Sachen, die ich als Kleinkind mochte. Totgekochte gräulichgrüne Erbschen aus dem Glas. Dosenpilze. Dosenpfirsich. Fertighühnerfrikasse (das von Weight Watchers ist ganz okay von den Zutaten her und auch geschmacklich). Milchreis (Pflanzenmilch aber für mich). Kartoffeln ohne alles. Porridge. Malzbier, Kakao, und die Thunfischpizza gehört sicherlich auch in diese Auflistung. Die absolute Abneigung gegen Gemüse und fast alle Soßen wohl auch. Ich erinnere mich auch gut daran, dass ich als Kind die Sachen wirklich nicht runtergekriegt hab, auch bei bestem Willen nicht. Ich habe einmal in die Serviette gekötzelt, weil Oma Mandarinen im Salat hatte. Gab Ärger. Aber es war wirklich keine Anstellerei.

Das merke ich mir schon mal für unsere Tochter. Ich möchte, dass sie gesund isst, aber wenn es nicht geht, geht es nicht. Dann kriegt sie eben Kartoffeln und Dosenpfirsich oder was es dann auch sein sollte. Ist ja in der regel temporär und ihr könnt euch denken, dass ich sehr dahinter her sein werde, ihr alles mögliche an gutem Essen unterzujubeln.

Heißhunger nachgeben

Alles Obengenannte ist kein Heißhunger, es sind Lebensmittel, die ich dann toleriere, ohne zu brechen. Das sind keine Gelüste! Ich hatte aber mal Jieper auf Lakritz, mal auf Hühnerfrikasse und mal auf Thunfischpizza. Hat wunderbar funktioniert – aber zeitlich sehr begrenzt, phasenweise. Aber einer der Standardtipps, ähnlich zu „Iss, wonach dein Körper verlangt!“

Plant euer Essen sinnvoll

Schwangerschaftsübelkeit kommt lange nicht zwingend morgens, aber in der Regel zu festen Tageszeiten, ist also zumindest das: berechenbar. Es folgen die weiterführenden Tipps.

Putzt euch die Zähne vor der wüsten Übelkeit,

damit ihr nach dem Kotzen nicht den von der Säure angegriffenen Zahnschmelz anschrubbt. Außerdem müssen viele Frauen schon würgen, allein durch den reiz der Zahnbürste im Mund. Mit entsprechendem Abstand zum Erbrechen könnt ihr Fluoridzahnpaste nehmen, um den Zahnschmelz zu schützen. Bei Fluorid scheiden sich die Geister, also besser wirklich nur auf die Zähne aufpinseln und darauf achten echt nichts abzuschlucken. Ich habe da ebenfalls meine Vorbehalte, aber nichts macht meine empfindlichen Zähne wieder sanftmütiger als eine Runde elmex gelee. Ich verwende das wie ein Medikament für meine Zähne, also vorsichtig, nach Bedarf. Wie gesagt, da gibt es ganze Verschwörungstheorien drum, was für ein Sauzeug Fluorid angeblich ist. Ich habe keine endgültige Meinung dazu, weiß nur, dass meine Zähne mir gelegentliches Bepinseln damit sehr danken. Und da die Dinger nicht nachwachsen, ja noch nicht mal heilen können, bin ich sehr penibel mit ihnen. Wenn ihr es nicht sowieso tut: verwendet Zahnseide! Die Schleimhäute sind in der Schwangerschaft etwas „aufgeweichter“ als unschwanger und auchd as zahnfleisch ist empfindlicher. Ich habe deutlich gemerkt, dass ich leichter in die Zahnfleischtaschen komme und – durch meine sehr süße Essweise – habe ich deutlich mehr Plaque. Ich putze ab und an 3x täglich Zähne. Immer sanft, ganz weiche Bürste, dafür lieber länger. „Ein Kind ein Zahn“ hieß es früher, auch wegen des Calciummangels, der auftreten konnte. Meine Zahnärztin sagt, da muss man heute keine Sorge mehr vor haben. Ich sage: Bitte Calciumwert im Zweifel checken lassen, falls nötig supplementieren und gründlich aber sanft (!!!) putzen. Dann muss das wirklich nicht sein. 😀

4h vor der heftigen Übelkeitsphase sollte die letzte fettig-proteinhaltige Mahlzeit gegessen werden

(falls möglich), da sie die längste Magenpassagezeit benötigt und schon in den Darm abgegeben sein sollte, bevor ihr erbechen müsst.
Danach nur noch einfache Kohlenhydrate (Reis, Kartoffeln, Brot, Obst) und Flüssigkeiten.
Kurz vor Übelkeit nur noch Flüssigkeiten, besser nichts mit Kohlensäure, das fördert den Brechreiz, es sei denn, ihr wollt erbrechen, um dem Elend ein Ende oder zumindest eine Unterbrechung zu gönnen.

Wenn ihr ein Zeitfenster habt, in dem ihr essen könnt, esst!

Das hat dann Priorität eins. Nährstoffdicht, aber leicht verdaulich. Wenn nährstoffdicht nicht geht, nehmt, was ihr kriegen könnt.
Habt ihr Probleme mit Fett, supplementiert Fischölkapseln, die gehen dann leichter runter.
Achtet auf eure Elektrolyte, also nicht nur die Vitamine, sondern auch die Mineralstoffe. Euer Kreislauf ist als Schwangere sowieso schon anfälliger als sonst. Ich fahre sehr gut mit meiner Elektrolytlimo, die sich für mich auch schon bei schweren Druchfällen sehr bewährt hat.

Supplementiert (in Absprache mit Hausarzt/Gynäkologe!), was ihr nicht essen könnt/woran es euch fehlt.

Eisen ist ein Klassiker, Magnesium, B-Vitamine und Vitamin-D auch. Letzteres ist ohnehin etwas, was ihr über Nahrung kaum zu euch nehmen könnt und im Winter über Supplementierung nachdenken solltet. Leicht zu recherchieren mittlerweile. Nicht jedes Supplement macht in jeder Schwangerschaftsphase Sinn, drum redet mit eurem Gynäkologen. Ich habe einige Werte auf eigene Kappe bestimmen lassen. preislich voll im Rahmen, zumal wenn ich das mit andern individuellen Gesundheitsleistungen in der Schwangerschaft vergleiche, die wir auch sinnvoll fanden und selbst zahlen mussten. Die meisten Mineralstoffstatus kosten je nach Labor zwischen 10 und 30 Euro pro Wert, meist um die 15 Euro. Zum vergleich: ein Extra-Ultraschall (der medizinisch nicht nötig ist, aber den man vielleicht gern hätte, um Baby sehen zu können) kostet bei meinem Gyn 90 Euro. meiner ist auch teuer, aber unter 40 Euro kommt ihr da seltenst weg.

Wenn nichts mehr geht: Finger in den Hals

Habt ihr schon rausgelesen, denke ich… Besser ein Ende mit Schrecken, als Schrecken ohne Ende. Und dann kotzt ihr wenigstens ins Klo statt in den Flur. Oder… vor Nachbars Haustür…
Wenn ihr nicht trinken könnt danach (wäre ideal), zumindest Mund mit Wasser auspülen, falls möglich. Stichwort Zähne und Säure. Vesucht unbedingt zu trinken! Und sei es nur in winzigen Schlückchen.

Nuckeln statt kauen

Ihr könnt einen Wattebausch eintunken und daraus tropfenweise nuckeln, das geht manchmal besser, weil der echte Trinkreiz fehlt und es sich mehr anfühlt wie Speichel. Auch ein Schokostück könnt ihr so gaaanz langsam wegnuckeln. Ihr seht dann zwar aus wie Kind mit braunem Lippenstoft, aber das ist sowieso egal. Gerade da Kakao vielen gegen Übelkeit hilft, ist das einen Versuch wert. Über Zitrusfrüchte habe ich das auch öfter gelesen: an einer Schnitz Mandarine riechen und zutzeln. Auch Weißbrot wie Toast oder Miolchbrötchen kann man in Mikroportionen weglutschen. Das ist vor allem dann ganz hilfreich, wenn es nicht mehr darum geht, noch unbedingt etwas zu essen, aber man das, was man sich vielleicht vorher reingezwungen hat bitte drinbehalten will. Das mit dem Wattebausch und dem Wasser ist für alle, die auch nicht mehr trinken können ein Notnagel, ersetzt aber in der Regel nicht den Weg zum Arzt, weil Dehydrierung droht.

Ein paar Worte über Übelkeitsheftigkeit

Ihr merkt schon, ich habe da differenziert. Übelkeit ist denke ich auch ähnlich zu bewerten wie Schmerz: subjektiv. Was für eine Person noch aushaltbar ist, ist es für eine andere vielleicht nicht mehr. „Nahtoderfahrung“ war der Wortlaut einer meiner lieben Instagramleserinnen. So schlimm empfinde ich es nicht, aber es ist ein Elend, das sich anders als Schmerz schwer bis gar nicht kanalisieren lässt.
Leichte Übelkeit. Nervig, aber erträglich. Die kan man wegatmen, wegdenken und ein bisschen wegessen. Sie ist präsent, aber damit kann man immer noch Spaß haben und Dinge erledigen. So ging es mir in Woche 7 und da hab ich noch gedacht, das ich das nur mit kleinen Mahlzeiten und etwas komischen Essgewohnheiten hinbekomme.
Mittlere Übelkeit ist für mich etwa so wie Reisekrankheit oder akuter Ekel. Kann man grad so wegatmen, ist wirklich unangenehm und essen ist schon ziemlich absurd, wenn man daran denkt. Man möchte am liebsten schlafen, damit sie weg ist. Oder man sucht verzweifelt nach DEM Lebensmittel, das wie bei leichter Übelkeit dafür sorgt, dass es aufhört. Ob man was findet, ist nicht gesagt. Bei mittlerer Übelkeit reicht ein Ekelmoment oder Geruch, um sofort zu erbrechen.
Schwere Übelkeit ist nicht mehr wegzuatmen oder wegzuessen. Bei schwerer Übelkeit liegt man oder schaukelt sich oder zieht (in meinem Fall) ein schickes Konzentrationsduckface und hofft, dass man bitte endlich kotzen kann, weil es danach immer für einen Moment besser ist. Kommt dann auch meist zeitnah. Ich war buchstäblich grün im Gesicht.
Sehr schwere Übelkeit hatte ich glücklicherweise nicht. Bei sehr schwerer Übelkeit wird auch Trinken fast unmöglich und man liegt, vorzugsweise starr auf dem Rücken. Schwangere, die darunter leiden müssen aufpassen wegen Dehydrierung, vor allem, wenn es keine Phase am Tag gibt, in der gegessen und getrunken werden kann. Im Zweifel gibt es eine Infusion. Hyperemesis Gravidarum nennt sich die medizinische Diagnose, die bekommt man aber auch schon bei schwächeren Übelkeiten.

Was ich sonst noch empfehlen kann

Sucht euch eine Ablenkung, bei der ihr die Zeit runterzählen könnt. Es geht vorbei. Guckt Serien, hört Hörbücher, sowas. Passive Berieselung, nicht aktiv. Pinterest oder ein stumpfes Computerspiel ist für mich so das höchste der Gefühle an Aktivität gewesen. Sonst war und bin ich in „ich kann jetzt grad nix mehr“-Phasen, in denen ich aber noch nicht schlafen konnte/kann mit „Schrankalarm“ und „Ziwschen Tüll und Tränen“. Da findet ihr schon was. 🙂 „My Little Pony“ mag ich ja auch sehr gern.

Und ganz wichtig: Es geht vorbei.

Es kann echt dauern, aber es geht vorbei. Nicht aufgeben. Rumheulen ist voll okay, finde ich, aber nicht aufgeben. Man sagt: Keine Wehe kommt zweimal, vorbei ist vorbei. So ist das mit Schmerzen allgemein. Und mit der Kotzerei eben auch. Zeit vergeht, gnädig und ungnädig, wie man es nimmt. Und darauf kommt es an: Wie man es nimmt. 🙂

Merken

Merken

Merken

8 Kommentare

  1. Hallo Heike,
    schön das es dir wieder besser geht. Ich hatte damit zum Glück damals nicht so viel mit zu tun. Außer 2 Wochen so am Anfang in denen ich dachte besonders gesund essen zu müssen und ich Dinge gegessen hab, die ich schon normal nicht mochte. Das hab ich dann schnell wieder aufgegeben. Lediglich Käse ging überhaupt nicht. Und alleine der Geruch von Zahnpasta uhä. Zum Glück geht das ja alles vorbei – denkste! Zahnpasta kann ich auch Jahre danach nur mit Ekel und Würggefühl ertragen.
    Also weiterhin alles Gute

    1. Oha, Zahnpasta ist ja dann echt denkbar undankbar. Auf die Idee verschiedene Geschmacksrichtungen auzuprobieren bist du vermutlich schon längst gekommen. Oh Mann, das ist ja doof! Wenn bei mir die Aversion gegegn Brötchen bleibt, ist das ja nicht so tragisch.

  2. Ich feiere dene Zeichnung total und freue mich, dass es dir besser gehtl 😀
    Ich hätte nicht damit gerechnet, dass man ausgerechnet das Essen, was man am liebsten essen möchte, im Magen behält. Mein Geschmack als Kind ist das komplette Gegenteil von dem was ich heute mag.

    1. Hihi, freut mich, dass dir die Zeichnung gefällt! 😀 Ich esse jetzt (wieder) auch sehr anders als als Kind, aber es war eben sehr eindrücklich, dass ich genau die Sachen zuerst wieder auf den Speiseplan holen konnte, die ich so in Kindergarten und Grundschule mochte und da war ich echt sehr wählerisch.

  3. Interessant. Ich denke dass ist einfach total subjektiv. Diese Übelkeitsunterteilung war bei mir nicht so. Es gab übel mit übergeben und halt übel ohne übergeben und dann gabs noch das spontane übergeben, also stoßartig ( besonders toll wenn es pure Magensäure ist) selbst die Übelkeitstabletten vom Arzt haben da nur sehr bedingt geholfen.

    1. Stimmt, das ist alles schon sehr verschieden. Nur gut, dass es vorbei geht. Tabletten habe ich keine genommen, am wichtigsten war einfach immer Ruhe. Ich hab wegen meines Darms aber auch noch mal doppelten und dreifachen respekt vor medikamenten, die auf die Verdauung wirken und wollte deshalb nichts nehmen.

  4. Ich glaube, wie es jemanden mit der Übelkeit erwischt, ist sehr unterschiedlich. Das liest, hört und sieht man ja oft… Auch im eigenen Umfeld. Ich hatte das Glück, nix zu haben. Lediglich leichte, unterschwellige Übelkeit ohne mich übergeben zu müssen. Die einzige Übelkeit die ich hatte, waren manche Gerüche sowie die Benutzung der elektronischen Zahnbürste war nicht möglich. So unterschiedlich kann das sein.
    Bzgl. Flour… Das geht ja weiter, wenn das Kind da ist. Da werden einem im Krankenhaus direkt Flourtabletten für das Kind in die Hand gedrückt.
    Wie du sagst… Da scheiden sich die Geister. Ich gebe es meinem Kind jedenfalls nicht!

    1. Ich hab auch nix mit Fluorid daheim, also manche Salze haben das ja sogar… Nur eben mit den Zähnen so als Direktbehandlung, das kann ich mir vorstellen, dass das anders ist, als das systemisch zu schlucken. Aber man schluckt natürlich immer aucn Zahnpasta ab. Voll doof… Ich mag mich da noch mehr belesen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.