2. März 2017

Babybauch Woche 13, 14, 15 – Kotziwochen

Trotz des Titels: Ein kleiner großer Grund zum Feiern!
Das erste und empfindlichste Trimester ist geschafft!

Und ich bin hier mit einem Babyupdate. Und Heiki-Update. Mein Bauch ist nicht das einzige, was sich verändert.

Wie weit

Aktuell in Woche 15.

Babys Entwicklung

Wunderbar. Der große Ultraschall in Woche 13 hat bestätigt, was mein Gefühl schon zu wissen glaubte: alles super. Ein echter Minimensch mit allem dran.

Bauch

Nicht mehr zu leugnen, Bauchnabel innen, keine Dehnungsstreifen, Gebärmutter für mich von außen tastbar, da jetzt fester und größer.

Gewicht

Plus niedliche 400g in Woche 13. Die Kotzerei schlaucht mich. Ich verliere überall (minimal) Umfang  außer an Bauch und Brust, selbst am Hintern. Besondern eindrücklich leider dort, wo ich es am wenigsten will, aber das ist ja immer so: an den Armen.

Haut und Haar

Haar fällt normal stark aus, Wimpernausfall hat sich beruhigt, dafür hab ich Augenbrauen gelassen und sehe da etwas löchriger aus als üblich. Da ich normalerweise sehr dichte, gleichmäßige Brauen habe, die ich nicht schminken „muss“, fällt das kaum auf, es sei denn, ich zeige drauf.
Haut spielt verrückt mit Mitessernestern auf den Schultern (sehen aus wie Sommersprossen) und auf den Rippenbögen auf dem Rücken. Dazu Punkteinblutungen rund um die Augen vom Erbrechen (Würgemale sozusagen). Bevor ich breche, bin ich klischeehaft graugrün.

Andere körperliche Anzeichen

Mir schläft öfter mal der Hintern ein. Vermutlich aber einfach deshalb, weil ich so viel sitzliege. Kopfschmerzen vom vielen Sitzliegen und keinem Sport. Wodurch ich dann noch mehr sitzliege und noch weniger sportel… Verzwickt.

Schlaf/Energie

Woche 12/13 noch sehr übel, mittlerweile etwas besser, was mich hoffen lässt, dass auch das Erbrechen bald ein Ende hat. Müsste ich arbeiten, ich würde heulen. Ich funktioniere, weil ich mich schonen und ruhen kann. 10-12h Schlaf plus am Tag etwa 4-6h Ruhe. Bleiben grob 9h, in denen ich überhaupt wach bin, 4-5h davon habe ich gekotzt. Mein Tag ist/war überschaubar.

Übelkeit/Abneigungen

„Warte auf das 2. Trimester“, haben sie gesagt, „Ab dann wird es toll!“, haben sie gesagt. Haha.
Ja. Wisst ihr ja schon. Ist grad alles eher tricky. Mein Glück, dass ich morgens einigermaßen große Mengen essen kann, ab frühem Nachmittag ist mir derbe flau, ein paar Stunden später geht es rund.
Sofortiges Kotzi bei Geruch von Teigwaren (wenn ich jetzt „Aufbackbrötchen“ schreibe, muss ich würgen), kein Salz, keine Tierprodukte außer Fisch, kein Fett, kein Gemüse bitte (scheint sich aber gerade etwas zu entspannen).

Heißhunger/Gelüste

Keine. Es sind einfach ein paar Sachen geblieben, die ich normal essen kann ohne Ekel. Primär einfache Kohlenhydrate aus Beeren, (glutenfreien) Getreiden und Kartoffeln.

Sport

Guter Witz. 1-2x am Tag gehe ich mit Hurley, auch so für die Frischluft, morgens in normalem Tempo ab Mittags im Omamodus. Blackroll für den Rücken, so 5min, das schaffe ich. Aber nicht immer.

Emotional

Gut drauf, aber mittlerweile etwas zynisch, ihr merkt das schon. Man muss das trennen. Ich freue mich mega auf das Küken und hab geheult wie selten, als ich realisiert habe, dass das Baby gesund ist (4 Stunden nach den Gyn-Termin, allein zu Hause mit Musik). Wie irre großartig und unselbstverständlich und Gott bin ich dankbar! Echt! Wirklich! Aber. Schwangersein ist nicht meins. Das Schreiben hier zu unterbrechen, um abends mein Mittagsessen ins Klo zu speien, ist nicht so meine Vorstellung von: „Oh wie großartig, ich trage Leben in mir!“ Also: Ich freue mich derbe auf unser Kind. Aber eben auch darauf, wenn es aus mir raus ist. Jetzt schon. Längst.

Neuanschaffungen

Diverses. Wir gehen grad das Kinderzimmer an und da wir, haha, keins haben, bedeutet das, dass wir die Bude umorganisieren müssen. Es gibt also auch viele Babyanschaffungen, die nur sekundär fürs Kind sind, aber nötig, damit wir hier weiter auch arbeiten können – bald ohne Arbeitszimmer.

Schönste Momente

Beim Frauenarzt, er setzt den Schallkopf auf und ZACK! perfekter Längsschnitt, Baby ist sofort voll sichtbar mit Profil des Gesichts, beiden Armen und Beinen und es turnt. Krass. Vor Ort war ich wohl so still, dass mein Frauenarzt irgendwann einen Fakejubel initiiert hat mit den Worten: „Na einer muss sich hier ja mal freuen!“ Sorry. Ich war perplex und Benedict auch. Ich hab dafür dann die Sprechstundentanten beim Rausgehen angeweint und wie gesagt zu Haus noch mal den Hund. Baby ist gesund! Schluchz!

Ich kann das Menschlein jetzt schon anklopfen spüren.
„Waaaaas, echt?! In Woche 15?! Never!“ Doch. Ungewöhnlich für Erstgebärende ja, aber erstens bin ich ziemlich dünn, was das Erspüren erleichtert und zweitens gibt es an mir vermutlich keine andere Körperpartie, die so dermaßen sensibel ist und in die ich es auch unschwanger so gewohnt bin hineinzuhorchen, wie meinen Bauch. Es ist noch selten, aber es wird häufiger und ich bilde es mir sicher nicht ein.

Schreckmomente

Morgens im Bad, ich muss husten und… kotzen. Sofort. Ohne Vorwarnung. Dann noch ein Schreck beim Blick auf den Kontostand, nachdem wir beim Gyn die ganzen Untersuchungen bezahlt haben (oh ja, da meisten darf man selbst löhnen). Warum wir die alle machen? Weil zwar bei einigen die Ergebnisse nichts am Verlauf der Schwangerschaft ändern würden, wir aber in jedem Fall wissen wollen, was uns erwartet. Wenn Baby krank sein sollte, möchten wir das so früh wie möglich wissen, um uns darauf einzustellen, das ist der Gedanke.

Wichtigste neu gelernte Lektionen

Hast du kein Bock mehr auf Schwangersein, geh zu Pinterest und such nach Kinderzimmerinspirationen, nach Kinderspielen, Klamotten und anderem Baby- und Kleinkindkram. Das versöhnt sofort. Also mich. Ich bin sehr visuell. Geh auf keinen Fall in Foren. Irgendeine hat immer ne schlimmere Horrorgeschichte und ich für meinen Teil krieg ne Hormonvergiftung, wenn ich nur zweimal gescrollt habe. Aber vielleicht seid ihr da anders und euch tut das gut, offensichtlich trifft das auf viele zu, denn es gibt glaube ich noch nicht mal zu Haustieren so viele Foren, wie für (werdende) Muttis.
Davon ab: Alle anderen wissen es sowieso besser als man selbst. Ein innerliches Jaja und winken und lächeln. Das ist nicht oft meine Umgehensweise mit Meinungsverschiedenheiten, aber bewährt sich in der Schwanegrschaft grad ungemein. Ich hab schon ne ziemlich glatte Buckelrutsche bekommen.

Vorsätze und Aussichten

Ich beeeeete dafür, dass das Ende von Woche 16 (gern vorher!) mich dann bitte in diesen Glow des 2. Trimesters schickt, von dem alle schwärmen, ich muss gleich schon wieder speien.
Tja, und sonst warten wir auf die nächste Untersuchung in knapp  zwei Wochen, denn dann werden wir definitiv wissen, ob das Baby ein Mädchen oder ein Junge ist. Tatsächlich hat mein Gyn schon einen Tipp abgegeben, womit wir so Null gerechnet hätten in Woche 13 und es deshalb auch für einen Scherz gehalten haben, um uns aus der Reserve zu locken, wie wir reagieren, was wir gern hätten und so. Aber nein, er meinte, sein Tipp wäre abgegeben, natürlich noch lange nicht sicher, und im Zweifel hat er nichts gesagt. Nun denn. Ich verrate hier noch nichts. Irgendein netter „Gender-Reveal“ jenseits von „Tu-tus or Touchdown“ und „Guns or Glitter“ (WTF?!) mit ganz viel rosa und blau wird mir schon einfallen.
Ansonsten bin ich vollkommen damit ausgelastet meine Nahrungsaufnahme so zu planen, dass ich alle Nährstoffe und genug Flüssigkeit kriege, denn wenn ich eins nicht will, dann ins Krankenhaus an eine Infusion. Bisher zahlt sich mein Wissen über Ernährung wirklich aus uuuund wie gesagt ich habe die milde Hoffnung, dass es ganz langsam besser wird.

Und der Papa

Der ist weiterhin Privatmasseur und muss mir das schlechte Gewissen ausreden, weil ich mir ab und zu nutzlos vorkomme, wie ich da stundenlang rumsitzliege und „Zwischen Tüll und Tränen“ und „Schrankalarm“ gucke.
Benedict wünscht sich, mir helfen zu können, wenn ich kotze und hält tapfer meine Haare und holt mir Wasser. Er ist mein Wärmflasche-ins-Bett-Service. Er hält viel von mir fern an Alltagslästigkeiten, die meistens ja im Briefkasten auf einen lauern und ich könnte nicht dankbarer sein. Er sagt: „Es gibt keine Ausrede mehr, jetzt nicht mehr erwachsen zu sein.“ (Und meint damit sich selbst). Er rechnet alles durch, er vergleicht und  koordiniert. Für das Kinderzimmer, das wir jetzt fertig geplant haben, ist er bereit auf einen Computer zu verzichten (wir ähm, haben… mehr als man braucht) und das ist ein echtes Opfer. Ich opfere im Übrigen meinen Schreibtisch… Er sagt sehr stolz „Unser Söhnchen/Töchterchen“ (wie gesagt, das verrate ich, wenn es sicher ist) und sucht mit Babykleidung aus und Kuscheltiere und Kissen (Deko, dafür ist Baby ja noch zu klein).

Jetzt mit den neuen Ultraschallbildern und mit einer regelmäßig würgenden Frau ist das ganze Schwangersein doch ziemlich präsent, auch für ihn.

Sonst so

Zeit ist noch kostbarer geworden und ich minimalisiere grad ziemlich rabiat an mehreren Fronten. Wenn man nur ein Zeitfenster von knappen 4-5h am Tag hat, um sich da zu waschen, zu kleiden, zu füttern und die anderen verbleibenden 20 Stunden so vorzubereiten, dass man sie einigermaßen gut rumkriegt, wird man noch mal härter in der Wahl der Prioritäten. Meine sind: Waschen, kleiden, essen, Essen machen, 1x am Tag Frischluftspaziergang und bitte etwas für mich, was mich erfreut. Das kann der Blog sein, ein Film, eine Freundin, die mich besucht, Blumen – oder manchmal auch nichts davon, weil sich das Zeitfenster schon wieder geschlossen hat.
Was geflogen ist, sind definitiv meine langen englischen Übersetzungen hier, ich habe mein Smartphone ziemlich ausgemistet, bin vielen Accounts entfolgt und bin generell eher genervt von der Dauerpräsenz dieses Endgeräts, wodurch es jetzt oft lautlos irgendwo rumliegt, statt mit mir immer ab Platz zu liegen, es könnte ja Ping machen.
Zeug und Informationsoverload empfinde ich als extrem störend, mein Körper verlangt nach Ruhe und die gebe ich ihm.

Tja und meine Fotoqualität ist auf Smartphoneniveau gefallen, weil das schneller geht. Damit leben wir jetzt eine Weile.

Ich habe gemerkt, wie weh es mir tut, Jakob auf Eis gelegt zu haben. Und dass mich das mehr schmerzt  als ein seit 10 Tagen nicht gesaugter Fußboden. Ich habe gemerkt, wie sehr ich diesen Blog liebe und dass ich hier schreibe, sobald ich kann – mich aber die englische Übersetzung tierisch nervt, weil sie redundant in meinem Kopf ist und soooo lange dauert. Drum die Abkürzung.

Und nun auch in diesem Kontext: Genug für heute. Ich und mein Eimer, wir kuscheln jetzt noch ein bisschen.

Ich denke, wir lesen uns wieder zum Gender Reveal!

Wie hat man da denn zu gesagt, bevor das so durchamerikanisiert wurde? Ich glaube, man hat einfach gesagt: Beim nächsten Mal erfahrt ihr, ob es ein Mädchen oder ein Junge ist!

In diesem Sinne. Gute Nacht. 🙂

(Text wurde Abends geschrieben, Bilder morgens dazu und ab dafür)

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26 Kommentare

    1. Danke dir. 🙂 Akkupressur hilft mir bei leichter bis moderater Übelkeit auch nur für so 10min leider. In den ersten Wochen ging das noch ganz gut, später leider nicht mehr. Hoffe, dass es bei dir so gut zu behandeln bleibt, das hilft viel. 🙂

  1. Glückwunsch zum gesunden Baby! Wenn der FA so früh schon ne Tendenz abgibt, ist es bestimmt ein Junge 😉
    Ich drück dir ganz doll die Daumen, dass es bald vorbei ist mit dem Gekotze. Eine Freundin hatte das leider auch ganz schlimm, aber ab Woche 16 war es vorbei. Also hast du es hoffentlich ganz bald geschafft.
    Ich hab mein Mini übrigens auch schon in der 15. Woche gespürt – wie kleine Seifenblasen. Und ich bin nicht mal besonders schlank. Aber man weiß dann doch irgendwie ganz sicher „Das ist das Baby“, oder? 🙂 In der 20. konnte dann der Papa sogar schon was von außen spüren. Ich finde, das gibt einem nochmal unglaubliche Sicherheit, sein Kind spüren zu können. Mittlerweile ist es bei mir (35. SSW) manchmal nicht mehr ganz so romantisch, weil mein kleines Mädchen an die Rippen kommt. Aua! 😀 Aber bis dahin hast du ja noch etwas Zeit.
    Ich drück dir weiterhin alle Daumen 🙂

    1. Danke schön! 😀 Ja, das Baby spüren zu können ist toll, ich warte auch darauf, dass es häufiger und deutlicher wird. 🙂
      Bezüglich Geschlecht: sagen wir so, wir wissen jetzt, dass Klitoris und Penis in SSW 13 sehr ähnlich aussehen. Hm. Aha. Das war mir z.B. neu.

  2. Liebe Heike,

    ganz herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft und zur Bestätigung, daß das Baby gesund ist!
    Ich lese schon lange still hier mit (in unregelmäßigen Abständen, wie man sieht, so hab ich die wundervolle Nachricht erst jetzt entdeckt).
    Vielen Dank dafür, daß Du hier so vieles teilst. Das hat mir schon so oft geholfen (z.B. bzgl. HA oder Ernährung) oder mich inspiriert.
    Ich freue mich sehr für Euch und wünsche Dir, daß die Zeit mit der Kotzerei baldmöglichst überstanden ist und Du das zweite Trimester dann genießen kannst.
    Alles Liebe für Euch alle drei.

    Herzliche Grüße von Jessica

    1. Danke schön! Ah ja, das wünsche ich mir auch einfach so sehr. Ist jetzt auch mal gut mit dem Kotzi. Wobei ich grad schon wieder auf der couch liege und mir nur flau ist. Narf. Naja. Bald bald. 🙂

  3. Freut mich dass das Kind gesund ist 😀
    Und ich hoffe, dass du die kotzerei bald überstanden hast. Wenns bei mir mal irgendwann soweit ist, hoffe ich sehr, dass ich das nicht haben werde!
    Ansonsten noch alles gute! 😀

  4. Wow, geht ja ordentlich rund bei dir! 😀 Herzlichen Glückwunsch zum erreichen des zweiten Trimesters!!
    Wenn Bedarf besteht, kann ich dir auch mal den ein oder anderen Text für den Blog übersetzen, wenn du meinst das interessiert deine internationale Leserschaft 🙂 Ich bin da recht fix und fit drin. Aber nur falls du magst; ist nur ein nett gemeintes Angebot. 🙂
    Liebe Grüße und alles Gute weiterhin!

  5. Das mit dem was anziehen ist wirklich ein wichtiger Schritt. Ich arbeite beruflich mit psychisch kranken Menschen, da haben mir schon einuge gesagt, dass das einen großen emotionalen Unterschied macht.
    Natürlich ist eine Schwangerschaft keine (psychische) Krankheiten wie z.B. Depression, aber beim Energielevel gibt es gewisse Parallelen.
    Ich drück dir die Daumen, dass du dich im 2. Trimester fitter fühlst und die Schwangerschaft mehr genießen kannst.

    1. Ja, so wie das morgens eben auch aufstehen, auch wenn ich mich dann zeitnah wieder hinlege. Man versumpft sonst total. Habe ich so schon sehr den Eindruck, aber mehr ist grad einfach nicht drin. So ähnlich stelle ich mir auch die Antriebslosigkeit einer Depression vor.

  6. Hallo liebe Heike!

    Durchhalten! Ich war auch nicht so gerne schwanger, aber das wenn das Baby da ist ist es wirklich (fast) vergessen.
    Seit Anfang Februar ist meine Maus da *.*
    Ich bin schon gespannt, was da in deinem Bauch ranwächst – aber Hauptsache gesund und munter. So ging es mir damals auch. Die Ärztin wollte beim ersten großen Screening auch eine Tendenz zum Geschlecht abgeben, allerdings anhand von einem Bauchumfang im Verhältnis zum Geschlechtshügel (wenn ich mich jetzt richtig erinnere …)
    ich hab aber darauf verzichtet.

    Ich wünsche dir das bei dir ganz schnell mehr Ruhe reinkommt!

    Viele liebe Grüße,
    Andrea mit ihrer kleinen Maus und Spotty 😉

    1. Ach du und Spotty, ihr seid mir in so guter Erinnerung! 🙂 Hab ich dir schon zu deiner Kleinen gratuliert oder earst du beim letzten Kommentar noch schwanger? Ich weiß es grad gar nicht… Wenn also nicht dann jetzt: Herzlichen Glückwunsch! Lasst es euch so gut wie möglich gehen. 😀

  7. Liebe Heike, ich wünsche Dir von Herzen, dass die Übelkeit bald überstanden ist und Du die Schwangerschaft genießen kannst. Ich lese nach wie vor, mit Begeisterung, jeden Deiner Texte und freue mich, immer wieder Interessantesvon Dir zu lesen. Alles Liebe für Euch und das Wölfchen

    1. Danke dir! Heute abend hab ich beid er Hunderunde erst mal bei den Nachbarn vors Haus gebrochen… Hehe… Kann ich wieder was von der Life-Goals-Liste streichen. 😉 Nee, doof. Die sind nett. Peinlich. Naja. Ist jetzt so, hab es weggespült.

  8. Herzlichen Glückwunsch zum gesunden Kind!
    Ich mag deine Texte so sehr, du hast einen so schönen Schreibstil und gerade der leise Zynismus gefällt mir! 🙂
    Ich hoffe, dass es dir bald besser geht!

    1. Danke schön! Für Kind- und Schreibglückwünsche bzw. Komplimente. 🙂 Ich hoffe auch, dass es jetzt besser wird. Die Vormitage sind schon ganz vielversprechend. Wenn nur die Nachmittage und Abende nicht so fies wären.

  9. Liebe Heike,
    ich sitze hier mit Tränen in den Augen vor´m Bildschirm, denn ich fühle so sehr mit Dir, diese unendliche Leichtigkeit, dass das Kind gesund ist. Ich habe zwar selbst (noch) keine Kinder, aber ich stelle mir diesen Moment genau so vor, wie Du ihn beschreiben hast.
    Gibt es schönere Nachrichten, als zu hören, dass das eigene Kind wohlauf ist?
    Ich glaube nicht.

    Eine Frage hätte ich noch:
    die Chlorella-Tabletten. Kann man die auch nehmen, wenn man generell eh sehr wenig Obst und Gemüse isst aufgrund diverser Allergien und Unverträglichkeiten?

    Liebe Grüße,
    Rabea

    1. 🙂 ja,d as war und ist schon sehr bewegend.
      Ja, die Chlorella Algen kannst du nehmen, das ist nichts weiter als Pressgrünzeug. Einzig wenn du Schilddrüsenprobleme hast gilt wie bei allen meeresprodukten etwas Vorsicht wegen des Jods. Aber blöd gesagt. wenn ich das schwanger nehmen kann, gibt es idR keine Einschrönkungen, die dann nur für Nicht-Schwangere gelten. 🙂 Mit frischem Gemüse tust du dir aber einen größeren Gefallen, weil eben frisch und saftig und es ist ganz logisch, dass das mehr für dich bietet, als etwas , was ein mehrere Monate langes Verfallsdatum hat. Ich krieg das eben nur aktuell nicht runter, ohne zu würgen, werde aber dahin wieder zurückkehren, sobald ich kann.

  10. Ich freu mich, dass das Baby gesund ist und du dich trotz der Kotzerei auch darüber freuen kannst! Das hört sich bei dir echt ganz übel an und ich hab gleichzeitig Mitleid und bin im Nachhinein erleichtert, dass ich „nur“ mit Übelkeit zu tun hatte und die sich auch kurz vor Ende des 1. Trimesters verabschiedet hat.
    Minimalismus und Prioritäten setzen ist aber auf jeden Fall eine gute Sache! Denn spätestens nach der Geburt musst man das dann unweigerlich tun. Mich haut das teilweise noch ein Bisschen um, weil ich in der Schwangerschaft völlig uneingeschränkt fast normales Pensum fahren konnte und jetzt mit so einem kleinen Wesen, was zu 100% existenziell von mir abhängig ist, muss ich ob ichs will oder nicht auf ganz schön viel verzichten. Manchmal komm ich nichtmal zum Essen oder Trinken. Heute war ganz schlimm: Erster Tag keine Elternzeit mehr für meinen Mann und der Kleine ist seit 4 Uhr nie länger als mal 10-20min am Schlafen, schreit ständig, lässt sich nur wippend auf dem Gymnastikball (absolut eine Anschaffung wert, hören wir inzwischen aus unserer Umgebung auch von allen möglichen Leuten) natürlich mit Körperkontakt auf dem Arm einigermaßen beruhigen oder wenn er an der Brust ist. Ich hatte eigentlich eine lange To-Do-Liste für heute, bin aber komplett blockiert und sowohl emotional als auch kräftemäßig Oberkante Unterlippe… Ich glaub mir gehts grad ein Bisschen andersrum wie dir, ich wär in manchen Momenten dann doch gern wieder schwanger…
    Aber bei einer Stilleinheit hab ich ein Bisschen Schrankalarm geguckt und musste an dich denken :-D.
    Ich wünsch dir weiterhin alles Gute und dass sich das mit der Kotzerei so schnell wie möglich einrenkt! Und ich kümmer mich mal wieder um mein Kind, das gradmal für die Dauer dieses Kommentars grad ein Bisschen geschlummert hat und schon wieder jammernd aufwacht…
    LG, Annie

    1. Oh, das klingt sehr anstrengend! Alles Gute für euch, sozusagen: Gutes gelingen! Ich hab viel rumrecherhciert ja in den letzten Wochen wegen dieser Erschöpfung und dem nichts mehr gebacken kriegen… Mein Fazit, das mich irgendwie beruhigt: Man ist nicht 9 bzw 10 Monate schwanger, sondern etwa 2 Jahre. die anderen 14 Monate kommen dadurch, dass man vielleicht vorher schon eine zeit hatte bei masivem Kinderwunsch, in der es um nichts anderes ging als das Kind, in jedem Fall aber noch ein stabiles Jahr nach der Geburt, in der das Kind immer noch so unreif ist, dass es eigentlich sinnvoller wäre, es wäre noch im Mutterleib. Geht nur nicht wegen des großen Kopfes, Menschenkinder sind quasi alles Frühchen, zumindest wenn man ja am liebsten einen Nestflüchter hätte, der schon zumindest ein bisschen mobil ist…
      Auf jeden Fall finde ich den Gedanken ganz gut. Man hat das Kind immer noch genauso nah, wie vorher, es braucht npoch genauso viel energie von dir, sogar mehr, weil es ja jetzt größer ist, sich selbst warm halten muss und je mehr es wächst, desto mehr Energie (Milch) braucht es.
      Und je länger ich drüber nachdenke, desto verständlicher finde ich, dass ein Kind „grundlos“ schreit.
      Es ist in einer Welt, in der es auf einmal alles selbst machen muss. Alles. Atmen. Essen. Essen wieder loswerden. Sich warm halten. Und dann diese verfluchte Schwerkraft, das viele Licht, die Geräusche, alles anders. Jeder Erwachsene hätte bei so einer krassen Mileuveränderung erst mal ein Trauma bzw. eine massive Anpassungsstörung und heulen ist da dann noch recht moderat als Reaktion.
      Tröstet dich vermutlich nicht in Übermüdung und wenn der Kleine eben so weint, aber ich finde es immer hilfreich, wenn man versteht. Wobei ich glaube, das tust du. 🙂 Das hab ich grad auch ein bisschen so für mich aufgeschrieben. Denn ich hab echt Respekt vor der Zeit mit dem externen Baby, in der ich mich dann ja auch noch innerlich heilen muss… Aber ich freue mich darauf.
      Alles Liebe!

      1. Ja, da hast du recht. Das ist echt ne krasse Umstellung für die Kleinen. Und soweit ich quergelesen habe ist so um die 5./6. Woche der erste große Wachstumsschub, wo sich bei den Kleinen massiv was entwickelt. Die Hebamme hat auch gemeint, dass es so mit die anstrengendste Zeit ist… Da stecken wir grad mittendrin, aber ich zähl auf das Versprechen der Hebamme, dass es nach der 6. Woche besser wird :-D.
        Da hat man dann teilweise kaum bis gar keine Zeit mehr, sich um sich selbst zu kümmern… Da bin ich froh, wenn ich überhaupt dazu komme was zu essen, auch wenn es vielleicht am Ende nur Cracker sind, weil der Kleine mich ständig belagert 😀 (im wahrsten Sinne des Wortes).
        Aber es ist auch schön, wenn er anfängt sich mit einem zu „unterhalten“ und einen dann anlächelt. Wir arbeiten aber noch dran, dass das Lächeln häufiger und das Weinen weniger wird :-D.
        Alles Liebe dir auch! Genieße die Zeit, so gut es geht, es ist schon besonders…
        LG, Annie

        1. Halt durch Liebes!
          Ich hab mir schon auf Empfehlung „Oje, ich wachse!“ bestellt, da geht es genau um diese Wochen der verschiedenen Entwicklungsschübe. Gibt es auch als App. Alles Jungeletern, die ich kenne, schwören darauf. Nicht weil es dann DIE Lösung anbietet, aber weil es dir sagt: Das ist normal, du bist nicht allein, es geht vorbei. das englische Pendent wäre „Wonder Weeks“, hat auch meine heiß geliebte Mimi Ikonn sehr empfohlen.

          Pass schön auf dich auf! Lass dir von deinem Mann fertig geschnittenes Obst, Cracker, Datteln und andere Häppchen an die Plätze stellen, wo du den kleinen stillst. Vielleicht schaffst du es dann öfter mal einen Haps für dich reinzuschieben. Oder wenn gar nix geht, weil keine Hand frei: Saft, Kakao oder Smoothie mit dickem, langem Strohhalm.
          Ist nicht praxiserprobt, aber das sind die Strategien, die wir uns bisher überlegt haben, für die Stillzeit. Benedict wird auch nur einen Monat am Anfang mit da sein können. Aber wir versuchen jetzt schon so viel wie möglich zu organisieren, dass ich es mit Schlaf und Essen so einfach wie möglich haben werde. Mehrere Tage nichts essen ist für mich einfach nicht machbar. Ich möchte gern stillen, mache mir da aber nix vor, dass das für mich evtl körperlich nicht zu leisten sein könnte. Bester Willen und Plan ist da, Plan B und C auch. Zur Not kommt meine Mama und quartiert sich bei uns ein. Sind wir alle nicht sonderlich scharf drauf, weil es sich im eigenen Bett am besten schläft, weil zu hause eben zu hause ist und Dauerbesuch zwar total lieb und nett ist, aber dennoch Besuch.
          Also. Pass schön auf dich auf. Lass dich von netten Menschen besuchen, bei denen es dir egal ist, wie die Bude aussieht oder auch du selbst und bitte sie, dir Häppchen mitzubringen. Und wenn es nur 10 Minuten sind, in denen jemand da ist und dein dritter Arm ist, der dir was zu Futtern reinschaufelt. 🙂

          Alles Liebe, Heike

  11. Ich freue mich für dich, dass es deinem Küki gut geht. Allerdings hört sich das mit dem vielen Kotzen wirklich nicht gut an. Ich hoffe, dass sich das bald bessert.

    1. Jaaa, es sieht besser aus. 🙂 Tatsächlich. Zumindest das mit dem Kotzen. Jetzt hab ich ne Erkältung. Öfter mal was neues… aber naja. Ist „angenehmer“ als ads Erbrechen. 😉 Und Küki geht es gut, da bin ich ganz sicher. Im Untergeschoss ist alles so friedlich und entspannt, kann mir nix anderes vorstellen.

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