12. Februar 2017

Haarlänge im Februar – danach!

Na, da haben Wuscheline und ich ja ganz schön was angestoßen mit unseren großen Rückschnitten. Wird Zeit, dass ich darauf Bezug nehme.

Tatsächlich war mir gar nicht bewusst, dass Wuscheline ebenfalls geschnitten hat, bis ihr mich hier in den Kommentaren drauf gestoßen habt. Wow. Und wie viel! Aus ganz anderen Gründen als ich, wenn auch auf den ersten Blick wir beide einfach eine Menge Frust vor uns hergeschoben haben. Ihre Artikel findet ihr hier und hier.

Bei mir selbst habt ihr kommentiert wie nur was (ich glaube ich habe euch allen geantwortet 🙂 ) aber was ich aber erst seit ein paar Tagen weiß, ist, dass es sogar im Langhaarnetzwerk einen Diskussionsthread gibt, der nach Wuschelines und meinen Artikeln eröffnet wurde. Ich habe nicht alles gelesen, aber sagen wir mal so 70%. Und ich finde es spannend, wie unterschiedlich Menschen sind und was es ausmacht, in welchem Bereich ich mich bewege.

Bereich? Ja genau:

Kommentare hier auf dem Blog

Grundtenor: Hast du gut gemacht! Sieht toll aus und man sollte die Haare nur für sich selbst haben und nicht für andere. Und – da hab ich mich echt wie bescheuert drüber gefreut – die allermeisten von euch finden meine anderen Themen sowieso spannender. Was genial ist, weil ich da einfach mehr zu sagen habe, so sehr ich langes Haar liebe, liebe, liebe!

Kommentare im richtigen Leben (Haarmuggel):

Hui, da musste ich ab und an etwas schlucken, weil ich wirklich irritiert war, wie viele Menschen, die ich wirklich mag, die mir wohlgesonnen sind und die auch kommunikativ alles andere als unterdurchschnittlich unterwegs sind, mir sehr zweifelhafte Komplimente gemacht haben:
„Super, dass du geschnitten hast! Jetzt sind die dünnen Fransen endlich weg!“
„Das steht dir so viel besser! Das sah ja immer schon ziemlich ärmlich aus.“
„Das war echt nötig, steht dir so viel besser. Das war überfällig.“

Ähm, ja. Ich krame mal wieder den guten alten Figurvergleich hervor. Das ist, als würde ich jemandem sagen:
„Boah, toll hast du abgenommen, jetzt sitzt die Hose endlich nicht mehr wie Wurstpelle!“
Nachträgliches Abwerten in Form eines negativen Kompliments finde ich ziemlich daneben und ich muss gestehen, ich war in den Situationen so irritiert, dass mir dazu nicht sehr viel Kontra eingefallen ist.

Auch irgendwie übel fand ich die unverholen mitleidigen Blicke, wenn ich gesagt habe, dass das für mich genau der richtige Zeitpunkt war, weil ich nun zu einem dichten Haarbereich schneiden UND dabei noch eine für mich akzeptable Länge erhalten konnte. Klar hätte ich früher schneiden können, bis zu der Höhe, wo sie dichter werden. Aber Bob mochte ich noch nie an mir. Und kürzer als jetzt wäre wirklich ein extrem heftiger Leberhaken für meine Langhaarseele gewesen. Blicke, die gesagt haben: „Schön und gut, dass du an langen Haaren hängst, aber echt, doch nicht mit DEN Haaren! Tu dir selbst einen Gefallen und erkenne das.“
Das wurde nicht verbal geäußert, aber es gibt sehr beredte Gesichter.

Diskussion im LHN

Was ich toll finde, ist, dass die allermeisten dort wirklich zufrieden mit ihren Haaren sind, auch wenn da klar  jeder das ein oder andere zu meckern hat, was ja völlig normal ist: bisschen länger wäre schön, bisschen dicker, bisschen welliger, bisschen schneller trocknend… Aber an sich fühlen sich die Mädels dort wohl. Deutlich wird aber auch: je unkomplizierter das eigene Haar, desto höher ist die Zufriedenheit. Logisch, oder? Wuschelines Haar ist nach ihrer Schilderung kompliziert in der Pflege, meines ist… phhhh… kompliziert in fast allen Bereichen, Farbe ausgenommen. Pflege mittelzeitaufwendig, aber dabei einfach, finde ich, sehr routiniert.

Was mir außerdem im Kopf geblieben ist, ist die Aussage, dass viele es toll finden, dass sie sich durch die Haarpflege auch mehr um sich selbst als ganzes kümmern. Großartig! Das ist doch ein echter Mehrwert. Und Worte von Silberfischchen „Es (mein Haar) ist für mich ein Spiegel meiner Persönlichkeit und gleichzeitig ein guter Indikator dafür, wie gut es mir geht, und ob ich mich ausreichend um mich kümmere.“

Das hat mir einen Stich versetzt. Weil es EIGENTLICH genau das ist, was ich meinem Haar auch entgegenbringe. Bitter für mich nur, dass es eben meine Persönlichkeit nicht spiegelt, bzw. das Bild im Spiegel das von Mangel und Zerbrechlichkeit ist. Ob ich mich ausreichend um mich kümmere… Wer hier nur ein bisschen auf dem Blog rumliest, der weiß, dass ich echt seit 2011 (erster großer Haarausfall) sämtliche Register gezogen habe, um genau das zu tun. Von Ernährung, über Fitness, zu Yoga un Meditation, frische Luft etc. pp. Insgesamt hat mich das sowohl charakterlich als auch körperlich sehr, sehr weit nach vorn gebracht. Nur meine Haare… die erholen brutal langsam und streckenweise auch leider gar nicht. Gelohnt hat es sich wie gesgt trotzdem enorm.

Ich hätte nie gedacht, dass ich mit Ü-30 schon in den Bereich komme, der so deutlich macht, dass ich eben nicht mehr „so jung“ bin. Mir fehlt auch am Oberkopf nach wie vor fast 50% des Volumens. Länge ist für mich da tatsächlich wezitrangig wüsste ich, dass es voll nachwächst, was es aber nicht tut.

Wuschelines Schnitt und ihre Beweggründe haben mich ehrlich traurig gemacht, denn sie hat geschnitten, weil sie entnervt war. Zu viel Aufwand. Ich habe geschnitten, weil EGAL bei wie viel Aufwand mein Haar einfach irre dünn in der untern Hälfte war und mehr als fraglich war, ob das jemals nachdicken wird. generell machen mich große Rückschnitte bei Frauen, die eigentlich soooo tolles Haar haben immer ein bisschen traurig, weil sie freiwillig etwas abgeben, was ich mir so wünsche. das lässt sich wudnerbar auf andere Lebensbereiche übertragen und schult bestimmt ganz dolle den Charakter, aber meh.

So. Bevor das jetzt in Rumgeheule ausartet, da hat ja auch keiner was von, gucken wir uns an, wo ich jetzt stehe.

77,5cm sind sie lang, was bedeutet, dass ich 2,5cm Wachstum seit dem Schnitt verzeichnen kann, in also etwas weniger als einem Monat. Nehmen wir eine gewisse Messungenauigkeit dazu, bleibt dennoch ein beachtliches Tempo. Das nehme ich doch gern und schiebe es auf das Schwangersein! Aber, schwanger! Haha! Wenn ich schon jeden Abend „wie ein kleines Walross“ schnaufend auf der Couch liege und ab und zu das Gefühl habe, spontan in den Flur brechen zu wollen, so hat der Hormoncocktail doch was für sich: weniger Haarverlust und ja, mehr Zopfumfang. 6,3cm. Das ist der höchte ZU seit 2014. Tröööt! Na, wenn das mal nix ist!

Ja, hehe, hättest du doch mal gewartet mit dem Schnitt, jetzt wird es doch dicker! Nee. Ich warte nicht mehr auf das, was vielleicht in ein paar Jahren wieder hübsch aussehen kann (Längenvolumen) oder eben auch nicht, ich freue mich einfach, dass es nachdickt. Kann ich alles gebrauchen. Wer weiß, was nach der Entbindung kommt? Ich nehme jeden Puffer, den ich kriegen kann.

Vermisst du deine alte Länge?

Ganz eindeutig: Ja! Da habe ich ja auch nie einen Hehl draus gemacht. Ich LIEBE sehr langes Haar und mein Traum ist Steißlänge oder gar ein bisschen mehr. Ja, die Länge fehlt mir. Aber…

Vermisst du deinen alten Längen?

Na, Unterschied gefunden? Genau. Nein, ich vermisse meine alten Längen nicht. Sie waren irre dünn, trocken und splissig von meinen zwei Versuchen, sie mit Lockenstab doch etwas volumiger zu bekommen, zumindest ab und an. Ich bin froh, meine Haar ständig offen tragen zu können, wann ich will, wo ich will, ohne mir darüber dem Kopf zu zerbrechen, dass sie jetzt wieder aussehen, wie angefrizztes Elend. Es ist egal, ob meine Frisur abstürzt und man sieht, was aus dem Dutt kommt, weil es einfach langes, gepflegtes Haare ist, was sich da entrollt. Ich habe das abgeschnittene Ende ja noch in meinem Schminktisch und wirklich, nein, das ist so knusprig, das war nix mehr.

Wie geht es weiter?

Wachsen lassen, bis ich finde, dass die Kante franst oder ausdünnt. Der komplett neuwuchsdichte Bereich ist noch etwas weiter nördlich, von daher könnte ich auch ein Weile Länge halten. Aber ich hab grad so viel zu tun (und immer noch so wenig Energie), dass ich mir monatliches Trimmen im Moment nicht antun mag. Und da mir wie gesagt die Länge fehlt, die Haare aber grad super wachsen UND nachdicken, dürfen sie einfach wachsen, auch wenn die proportionl beste Länge ein bisl kürzer wäre als jetzt. Oder eben steißlang. Dennoch. Ich liebe langes Haar und ich will so viel wie möglich davon!

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36 Kommentare

  1. Hey. Wieder einmal ein interessanter Artikel und deine Haare sehen auf den Fotos echt super schön aus! Dir steht auch die Länge wirklich gut. Es ist aber echt etwas doof, wenn die Mitmenschen so blöd reagieren. Ich muss leider auch mal ein bisschen mehr abschneiden, da meine Längen zu dünn werden. Aber ich weiß noch nicht genau wie viel ;-). So viel wie bei dir wird es aber nicht werden, da mir BSL so gar nicht steht ;-). Ich denke es wird so auf Taille geschnitten. Und wenn ich jetzt mal kurz ganz furchtbar egoistisch bin, muss ich zugeben, dass es schade ist, dass du geschnitten hast, da ich mir bei deinen Fotos oft gedacht habe auch nicht so dicke Haare können richtig schön aussehen, dann geht das bei mir auch… ich sag ja, sehr egoistisch :-P. Ich freue mich schon auf deinen nächsten Artikel und insbesondere auf deine Berichte über Küki, ich fiebere schon ganz doll mit!

    Viele Grüße,

    Melanie

    1. Danke schön. 🙂 Ich weiß, was du meinst mit „ganz egoistisch“, das habe ich für mich ja irgendwie auch, ich hab es mir ja immer selbst beweisen wollen und naja… War eben nicht. 🙂 Ach das Küken. 😀 Das Küken wird ganz großartig. Aktuell bin ich daheim, weil Küken zwar toll ist, mich aber die Schwangerschaft total ausknockt. „Warte auf das zweite Trimester, dann wird alles toll…!“ Ahaha. Nee. Bisher nicht so. Aber ist ja jede anders. Uff.

  2. Liebe Heike, ja, wir waren echt fast zeitgleich beim Schneiden, ich habe auch gestaunt, weil ich es bei dir auch nicht erwartet hätte. Sehr schade, dass ich dir nicht etwas von meiner Haarfülle habe abgeben können, dann wären wir vielleicht beide glücklicher mit unseren Haaren. Aber wer weiß, was bei dir mit den Hormonen nun noch so passiert, ich drücke jedenfalls die Daumen, dass es den Haaren nutzt! 🙂

    1. Danke dir. 🙂 Bisher nutzt es ja auf jeden Fall schon mal der Wachstumsgeschwindigkeit und ich nehme da doch einfach mit, was ich kriegen kann. Finde ich nur fair, wenn es auch nette Sachen gibt, so als Ausgleich für schon im Liegen erschöpft sein. Ich hoffe, du bist weiter glücklich mit der neuen Frisur und ich wünsche dir vor allem für dein Sabbatical alles Gute! Ich finde sowas ist eine großartige Sache.

  3. Liebe Heike
    Ich finde deine neue Länge wundervoll und auch etwas frecher als vorher. Das eine Foto (aus dem Erstbericht nach dem Abschneiden), wo du in diesen mega tollen Oversize-Pulli in Olivgrün am Wasser stehst, wo dein Haar auf dem Oberkopf so leicht voluminös und frech verwuschelt ausschaut, genau…ähm..wo war ich nun…eben, dieses Foto fand ich wundervoll. Dir steht etwas die frechere Schnittart, nicht immer so geordnet im Dutt, sondern frisch, frei, fröhlich, Heike. Ich lese gerne hier…. alle deine Themen… Danke für deine Inputs.
    Und was die Sache mit dem „Reden“ anbetrifft halte ich es für mich folgendermassen: „Freiheit ist, wenn es dir schnurzpiepegal ist, was andere von dir denken.“
    Ich wünsche dir eine wunderbare Zeit…
    Crissi

    1. 🙂 Danke schön. 🙂 Aber eigene Freiheit endet auch dort, wo die der anderen anfängt, bzw da sind die spannenden Schnittmengen, in denen man ein paar Dinge sagt, tut oder auch nicht sagt oder tut, weil es sonst für andere verletzend ist. Das ist wie mit Ehrlichkeit und Rücksichtslosigkeit, kann man dasselbe mit meinen.
      Aber naja, Menschen sind eben spannend. 😉
      Ich mag an mir auch lockereres haar einfach viel lieber, ich sehe sonst schnell hart und kleinkopfig aus. 😀 SLeek und glatt muss ich sehr stark gegen anschminken, damit das passt.
      Liebe Grüße,
      Heike

  4. Freu dich dich über die dicke in der schwangerschaft und geniese die schönen haare, die du bekommst.
    Ein paar monate nach der entbindung kommt der haarausfall leider von ganz alleine. Bei meinem grossen habe ich 1/3 meiner haare eingebüßt.
    Die haarausfallphase bei meinem jüngsten durfte ich gestern offiziell einläuten. Ich hoffe diesmal wird es nicht so viel. Mal sehen was sich so ergibt.

    Auf jeden fall wünsche ich dir alles gute für dich/euch und deine haare.

    1. Da freue ich mich auf jeden fall drüber! HA danach ist ja nicht zwingend, aber doch leider sehr wahrscheinlich, von daher werden wir sehen. Alles gute für deine Familie und deinen Schopf. 😀

  5. Hallo Heike,
    vielen Dank für diesen interessanten Artikel. Haareschneiden ist wohl derzeit rundrum ein Thema. Ich habe es auch getan…und total verschnitten. Jetzt müssen zur Schadensbegrenzung gut und gerne 5 cm weg, ich heule bei dem blossen Gedanken. Hab ich es doch jetzt auf 67 cm geschafft und war sooo stolz. Aber es hilft nix, so kann das nicht bleiben. Ich schneide sehr oft selbst, aber was das diesesmal geworden ist, ich habe keinen blassen Schimmer. Schade, dass man hier keine Fotos posten kann, sonst würde ich Dich an meinem Elend teilhaben lassen.

    Über Wuschelines neue Haarpracht habe ich total gestaunt….und hätte auch hier heulen können. Wie kann man nur?! Aber ich verstehe ihre Gründe, ich selbst hab auch eher dickes Haar, nicht so wie Wuscheline, aber doch etwas kräftiger. Und auch ich stören sie oft. Aber für diese Momente gibt es gott sei dank einen Dutt. Leider habe ich sehr schweres Haar, so dass es nach etwa einer Stunde oft zu Kopfschmerzen kommt. Trotzdem würde ich sie nicht (mehr) abschneiden. Kurzes Haar kann man tragen wenn man 60 ist!

    Auch Deine Freundin Luise hat bei dem ganzen Wahn mitgemacht, die hat ja auch ganz schön Haar gelassen. Das ist wahre Freundschaft. Geteiltes Leid ist halbes Leid!

    Übrigens finde ich gar nicht, dass dir die aktuelle Länge besser passt als die Rapunzelmähne. Ich finde, Du bist ein absoluter Langhaartyp und ich finde bei Dir, je länger, desto besser. Klar gibt es Grenzen, so finde ich zum Beispiel alles was über POlänge geht nicht mehr wirklich attraktiv. Aber dies ist mein subjektives Empfinden. Gesünder sind Deine Haare im Moment allemal, das ja. Trotzdem finde ich bei Dir so etwa 85 bis 90 cm eine gaaanz tolle Länge. Gefällt mir persönlich an Dir am besten. UNd mal ganz ehrlich, sooo dünn finde ich Deine Haare nun wahrlich nicht. Da gibt es ganz andere. Ich ärgere mich häufig über diese , teils schon sehr persönlichen Kritiken und finde das geht gar nicht. Ich bin ein Verfechter der Wahrheit und meine, dass man niemandem einen Gefallen tut, wenn man ihm was vormacht oder etwas sagt, nur um ihm zu schmeicheln. Irgendwann rächt sich sowas. Aber wenn wir schon bei der Wahrheit bleiben wollen, dann muss ich sagen, dass ich finde, dass Du im Gegensatz zu manch anderen schönes Haar hast, wirklich. Ich finde sie wirken oft sehr trocken, aber nicht dünn. Soviel zu meiner Meinung.
    Bis bald und alles Liebe, Sabine

    1. Hallo Sabine! Oh, das tut mir Leid zu lesen, dass bei dir der Schnitt so daneben gegangen ist. Wie doof! Wie schade! Wuscheline hatte ja eine ganz andere Motivation, finde ich für mich schwer vergleichbar aber eben auch so so schade.
      Luise hat seit einem Jahr von mir in großen Stücken von fast Steiß immer mehr zurück schneiden lassen, das hat bei ihr aber ganz andere Beweggründe als bei mir. Blondreste ab, große Lebensveränderungen, sowas.
      Und ich finde auch: Steiß ist einfach die beste Länge an mir, aber die schaffe ich eben derzeit nicht so, dass sie mir gefallen würde. Das Trockene in der Optik ist die Summe aus sehr dünnem Haar, das zum Plustern neigt (2b-c-Haarstruktur, ich brüste ja nur in der Regel glatt) und Hitzestylingschäden. Da war einfach nichts zu retten für mich, ich hab täglich Leave-ins reingeschmiert und vor jeder Wäsche geöltkurt etc. Das mache ich jetzt immer noch und JETZT sieht man, dass die hare das annehmen können. Wenn die total durch sind, dann fällt Pflege quasi raus, das Haar hat da gar keine Substanz mehr für.
      Ich lasse auf jeden Fall wieder wachsen so weit, wie es eben schön in meinen Augen ist. 🙂

  6. Liebe Heike,

    die von dir beschriebenen Reaktionen von den Haarmuggeln finde ich echt hart, vor allem, wenn dann die eigene Meinung auf diese Art und Weise kund getan wird.
    Klar sollten Freunde einen drauf aufmerksam machen, wenn was gar nicht geht, aber in diesem Fall handelt es sich ja um rein subjektive Ansichten (nämlich wie lange Haare genau auszusehen haben), von denke ich allen möglichen Leuten, und da finde ich es echt unverschämt wenn dir das dann in dieser Form gesagt wird.
    Auf den tollen Fotos von deinem Blog und auch auf Instagram sahen deine Haare immer toll aus, aber das ist denke ich ja Absicht 😉

    Am Wichtigsten ist doch, dass du selber dich damit jetzt viel wohler fühlst und es im Moment für deine Situation am besten passt (durch die Schwangerschaftsübelkeit ist mein tägliches Minimalprogramm bis auf das Nötigste komplett flöten gegangen, einfach weil ich gar keinen Elan dafür habe, mich zu schminken oder meine Haare mit einer besonderen Frisur schön zu machen. Ich bin immer froh, wenn ich ordentlich angezogen bin und meine Gesichtspflege durchgezogen hab, einfach weil ich so schlapp und bäh bin und eigentlich nur in meinen Gammelklamotten im Bett liegen bleiben oder vor dem Fernseher versauern will (was mit zwei Kindern natürlich auch nicht geht^^). Auch ich habe im Moment ganz starke Haarschneidegelüste, weil mich Haare kämmen und Knoten entfernen grade richtig aggressiv macht ;-)).
    Und schön dass sie so schnell wachsen und du tolle Haare während der Schwangerschaft hast, das ist ja angeblich genau wie der Hautzustand auch Glückssache.
    Im Buch von George Michael (Haargeheimnisse: Natürlich gesundes und schönes Haar) steht übrigens entgegen der Sachen die ich im Internet gefunden hab, dass der Haarausfall nach der Schwangerschaft weniger mit den Hormonen als viel mehr mit der Umstellung, jetzt ein Baby zu haben (und dem damit verbundenen Stress) zu tun hat, Deswegen hätte man beim 2. und 3. Kind meistens auch weniger Haarausfall.
    Ich hatte jedenfalls auch nur nach meiner ersten Schwangerschaft viel Haare verloren (wobei ich den gar nicht so wahrgenommen hatte, das krasse waren nur die ganzen kurzen Haare, die nachgewachsen sind Oo), nach der zweiten hab ich nix bemerkt.
    Ich finde deine Kante übrigens sehr schön jetzt. Von deiner Seite her meiner Meinung nach kein Neid auf Luises Kante nötig ^^

    Liebe Grüße

    Anne

    1. Ich finde die kommentare einfach so grob. Klar weise ich meine mir Lieben darauf hin, wenn etwas vielleicht wirklich etwas unvorteilhaft ist, aber da nehme ich keine Schimpfvergleiche (Presswursthose), sondern sage, dass eine Nummer Größe der Hose besser sitzen würde, denn was ist besser: eine kleienre Zahl oder optisch ein harmonischerees Bein? So zum Beispiel. Klar, mje nah dem mit wem, kann man auch rumalbern und derber werden, aber bei empfindlichen Bereichen mache ich sowas nicht.
      Und hui, George Michaels Aussage finde ich gut, da bin ich doch gespannt, denn auf die Umstellung habe ich ja Bock und ich glaube, das wird gut, auch wenn ich da natürlich Respekt vor habe. Aber das ist vor allem mental besser beeinflussbar als meine Hormone. Ich glaube aber auch, dass das Trauma der ersten Geburt meist härter ist, weil Frau es noch gar nicht kennt und mit Ungewissheitsängsten hineingeht. Klar, später zu wissen WIE schmerzhaft es werden kann ist auch nicht dolle, aber blöder Vergleich: Wenn ich nich nie meine Kopfschmerzen gehabt hätte, und hätte sie jetzt, hätte ich Todesangst. Ich kenne die aber. Ich weiß, dass sie weggehen. Tja. Das macht sie nicht weniger schemrzhafz, aber weniger schreck-lich. Das ist finde ich psychologisch gut. Auch etwas, was ich mir für die Geburt denke. Ich kenne Schmerzen, die über Stunden so krass sind, dass man sich wünscht man möge duch bewusstlos werden. Seit über 20 Jahren. Sie gehen vorbei. Das denke ich mir auch für die Geburt. Es wird bestimmt heftig, aber der ganz große Kampf ist nach wenn es richtig ätzend läuft 2 Tagen vorbei. Das schaffe ich. Schmerz ist temporär und endlich.
      Liebe Grüße,
      Heike

      1. Liebe Heike,

        jede Geburt ist anders und bei manchen geht es auch beim ersten Mal superschnell und völlig reibungslos, bei manchen dauert es länger und andere haben dann doch einen Kaiserschnitt etc. etc. … und anderswo müssen viele Frauen Kinder auf die Welt bringen ohne so viel Unterstützung zu haben wie wir hier … das habe ich mir schon bei meiner ersten Schwangerschaft immer wieder versucht ins Gedächtnis zu rufen, aber so gegen Ende ist man dann doch immer aufgeregter und die Ungewissheit ist sicherlich ein großer Faktor dabei.
        Meine beiden Geburten waren unterschiedlich und klar ist man beim zweiten Mal zumindest was das Erkennen von Wehen angeht routinierter, aber diese Grundangst (hoffentlich geht alles glatt und das Kind ist gesund) bleibt immer 🙂
        Deine Einstellung ist super und ich glaube, dass es viel bringt, wenn man sich mental auf die Sache einlässt und sie akzeptiert. Und vielleicht geht es dir so wie meiner einen Freundin: zwei Stunden Wehen, und zack, das Kind ist da (beim zweiten gings noch schneller^^).

        Liebe Grüße

        Anne

  7. Liebe Heike,
    über die Gesellschaft und gemeinsame Leidenschaft für lange Haare – freue ich mich ganz ehrlich. Ich liebe lange Haare seitdem ich mindest 4 bin, möglicherweise noch eher. Hab Mut, Deine sind klasse, drapieren hin oder her.

    Zum Thema Geburt – sie waren NICHT schmerzhaft (die Eröffnungsphase seitweise wie dolle Krämpfe, mit denen hatte ich in der Jugendzeit zu tun; mit Pausen dazwischen, mein Mann durfte meinen teiefen Rückenbereich (Sakrum) massieren), nach der Eröffnungsphase war es wie Sport. Wirklich. Nicht schlimm. Wie Muskelarbeit. Fast wie Pyhsiotherapie. Ich hatte gute, flotte Geburte. Nicht kurz und schrecklich, sondern: Muskelarbeit und kurz. Die letzte Entbindung war sogar ambulant (eine schöne Sache, wenn man Unterstützung hat). Mein Mann war beide male dabei und denkt Kinderkriegen ist super einfach. Eins würde ich jeder allerdings raten – und zwar Akupunktur, wird selbst von vielen Uni Kliniken angeboten, hat meine Kasse sogar übernommen. Das habe ich in Anspruch genommen, einige Wochen vor dem geplanten Termin, nach dem Motto, nichts zu verlieren. Das war eine eine-Frau Studie, kann nur sagen, 2x super Geburte. Mein Mann scherzt, das nächste mal, fahren wir nicht mal los. Ich habe tiefsten Vertrauen in meinen Körper, meine Einstellung war mehr. kriegen wir schon hin. Als die Fruchtblase bei Kind No 1 platzte, sind wir gleich hingerast; bei Kind No 2, habe ich erst mal eine Runde herzhaft gefrühstückt (der Gedanke an Nüchternbleiben, falls Kaiserschnitt, habe ich einfach beiseite getan) danach habe ich meinen Mann geweckt und schnappte die vorbereitete Taschen. Denk an CDs – das ist wichtig, nette Musik macht VIEL aus. Ich hatte eine Salzkampe (warmes Licht) zum fixieren, während der Eröffnungdphase.
    Das wird. Ist kein Knaller zum Schluss, wofür mann Angst haben muss. Schaue um Dich herum, wäre Kinderkriegen so furchtbar, hätte es sich herumgesprochen – und Dortmund wäre ganz leer 🙂
    Bezüglich Haarausfall hinterher, jaaa, es viel mir anhand der Menge im Abflusssieb auf. Am Kopf selbst fiel es mir aber nicht auf.
    Hab Mut, es ist die schönste Aufgabe des Lebens. 🙂

    1. Ui, das klingt echt gut, schön mal sowas zu hören. Ich kenne fast nur Horrorgeschichten rund um Geburten. Tatsächlich fühle ich mich mental aber ganz gut gewappnet, da ich dirch meine starken Kopfschmerzen, schon eine gewisse Routine im Umgang mit Schmerzen haben und zwar auch mit solchen, bei denen man eine Ohnmacht grad für eine prima Alternative hält. Musik ist auf jeden Fall dabei, genauso wie ich ein paar Düfte dabei haben will (Orangenöl vorneweg). das sind nämlich genau solche Sachen, die ich durch die Kopfschmerzen schon weiß: der Schmerz wird nicht leichter dadurch, aber wenn die Umgebung besser passt, verblenden sie etwas besser. Kommt drauf a, was für Schmerzen, klar. Und Geburtsschmerz kenne ich ja einfach noch nicht. Aber alles, was krampfartig kommt, daran hab ich Übung. Das wird schon. 🙂

      1. PS Haut-/Dammrisse kriegt man fast immer, spürt man aber nicht im geringsten. Dafür hat die Natur gesorgt. (Die hatte ich nach dem ersten Kind; beim 2. kaum, weil alles schon vorgedehnt war.) Liebe Grüße!

        1. Ich bin sehr gespannt. Schön stelle ich mir den Aspekt der Geburt natürlich nicht vor, aber wirklich Angst habe ich davor nicht. Ich wünsche mir primär, dass ich nicht allein dabei bin (werde ich nicht sein), und wir es schaffen mit den Schmerzen so umzugehen, wie ich es sonst auch bei Schmerzen tue: eine Mischung aus Fluchen, das Ziel fikussieren und Lachen. Alles wird gut werden. Dem Krankenhaus vertraue ich auch, das ist für mich die halbe Miete, denn mit Ärzten hab ich zu viele Erfahrungen gemacht, die mich dazu gebracht haben immer selbst Experte für meine großen und kleinen „Zipperlein“ zu sein. Aber der Mann ist da, eine meiner besten Freundinnen wird da sein und Mama dann auch. Mein persönliches, menschliches rundum sorglos Paket. 🙂

          1. Darf ich eine persönliche Frage stellen? Wieso willst du keine PDA oder ähnliche schmerzstillende Mittel, wenn du die geburt (verständlicherweise) so extrem schmerzhaft und traumatisierend erwartest? Ich meine, wieso hast du dann diese leidensbereitschaft, ich versteh das nie muss ich ehrlicherweise sagen 😛

          2. Hu? Was? Wie? Wo sage ich das denn? Ich kenne lauter Horrorgeschichten, aber mache mir eben keine Sorgen darum, dass ich das nicht hinkriegen sollte. Von Schmerzmitteln oder PDA war doch hier nirgend die Rede, nur vom anderen drum herum. Ich bin Schmerzpatientin seit über 20 jahren mit Migräne, ich kenne Schmerz und eben auch solchen, der einen an den Rand der Belastbarkeit bringt, deswegen habe ich respekt fürhle mich für das Erlebnis aber gewappnet. Und ich nehme Schmerzmedikation mit Kusshand tatsächlich. Würde ich auch jetzt für meine Kopfschmerzen nehmen nur darf ich nicht, weil das entweder dem Baby oder meinem Colitisdarm schaden würde, gibt da leider keine Verträglichkeitsschnittmenge.
            Und ich sag jetzt mal: was soll eine Geburt anders sein als extrem schmerzhaft? Niemand behauptet dass es das nicht ist. Das beste, was passieren kann, ist eine rasche geburt ohne Komplikationen und ein großes Glücksgefühl danach. Ob man das Ganze als Trauma erlebt hängt viel davon ab, ob eben Komplikationen kommen und wie man mental mit Schmerz umgeht auch danach, erinnernd. Ich werde alles nehmen, was es mir leichter macht. Von eben Musik dabei bis Schmerzmittel, das würed ich sagen ist das Gegenteil von Leidensbereitschaft.

          3. Ach so, sorry dann für die unterstellung, ich hatte es irgendwie anders verstanden, ws weil ich so viel von schmerzen gelesen hab 😛 ich glaub ich bin auch einfach nur vorgeschädigt von geschichten wo meine freunde 30 stunden wehen hattn und keine pda oder iwas nehmen, da greif ich mir dann immer an den kopf 😛 ja eh extrem schmerzhaft ist klar, ich meinte nur, angeeeblich sollen ja manche hormonbedingt nicht an die schrecklichen schmerzen vorher denken, ich weiß natürlich nicht ob das stimmt oder nur verschönernde Erinnerung im nachhinein ist. Zumindest wäre dann die erwartungshaltung eine andere was die ablehnung von schmerzmitteln logischer machn würde, deshalb meinte ich.

          4. und alles gute für die restliche schwangerschaft und die geburt und alles drumherum 😉 und ich hoffe du kannst deine haare trotz eventuellen HA und so weiter bald wieder ganz lang wachsen lassen 😀

    1. Kein Problem, da bin ich ja selbst absolute Meisterin drin, vor allem in den Kommentaren hier, weil ich da nicht mehr korrekturlese.

  8. Hallo lebe Heike,
    ich hab fast immer so langes haar gehabt wie du nun gerade. Vor zwei Jahren hatte ich dann starken Haarausfall wegen Eisenmangel, Beruf und keine Ahnung. Doch: schlechte Ernährung, Färben und bestimmt auch zu wenig Pflege.
    So kam ich auf deinen Blog und ja ich hab mich gebessert – aber leider schon wieder zu wenig. Trotzdem sind meine Haare gewachsen und wieder voller geworden. Aber was glaubst du wie oft ich in meinem Leben ( 51 Jahre) schon 20 cm abgeschnitten habe. Dumme Kommentare, Neid und dämliche Ratschläge gibt es immer mal wieder.
    Aber wie meine Oma schon sagte, wir sind nicht Andere und nicht auf der Welt, um so zu sein wie Andere uns gerne hätten. Hauptsache du fühlst dich mit deinen Haaren wohl. Klar kann man gerne nach den tollen Haaren von Anderen schauen. Aber wie du schon gesagt hast, du bist mehr als die Summe deiner Haare.
    Ich hab auch nach jedem Schnitt beim Waschen ins leere gegriffen und das war wirklich ein komisches Gefühl. Aber ich hab es immer wieder wachsen lassen. Alles zu seiner Zeit. Und schwanger und später mit Kind ist die Zeit für Pflege auch nicht so oft da gewesen. Du bist mir in all der Zeit des wachsen lassen eine tolle Inspiration, gerade weil deine Haare halt nicht perfekt sind – man will ja immer die tollen Haare von irgendwem. Aber wir heißen nun mal nicht alle Nessa.
    Außerdem hast du so viele andere tolle Themen, darüber wachsen die Haare dann vielleicht wieder fast unbemerkt nach.
    Also Stress dich nicht – lass die Doofen zum einen Ohr rein, zum anderen wieder raus.
    Liebe Grüße von Sabine

    1. Omasprüche sind doch oft sehr viel weiser, als man zunächst meint, wenn man sie zuerst hört. Ich hoffe deine Haare wachsen nach deinem Ausfall weiter gut nach. 🙂 Sowas ist ja einfach immer richtig doof.
      Mit dem zum einen Ohr rein und zum anderen wieder raus, bin ich nicht so gut, aber ich bin besser darin geworden, dann einfach mir nur noch meinen Teil in der Situation dazu zu denken, denn eine Diskussion ust da in der Regel vollkommen müßig.
      LG,
      Heike

  9. Hallo Heike,
    ich finde an den Haaren hängt auch ein Teil der Seele und in Haaren liegt auch viel Gefühl. Ich habe mal gelesen, dass sie wie Antennen funktionieren können. 😉 Wenn die Haare nicht passen, ist Frau meistens unglücklich. Nach meiner ersten Schwangerschaft hatte ich keine Probleme mit Haarausfall, im Gegenteil. Aber dann habe ich sie mir an einer Kerze verbrannt und musste sie bis zum Schlüsselbein abschneiden lassen. Nach meiner zweiten Schwangerschaft fielen sie schlimm aus, danach trug ich einen ultrakurzen Bob. Sei zwei Jahren lasse ich sie wachsen. Nun haben sie BH-Länge erreicht und ich fühle mich superlanghaarig. 😉 Und sie werden wieder total schön dicht. Ich kann mir vorstellen, dass es dir nicht leicht gefallen ist. Aber die Kante finde ich sehr schön. Ich glaub, ich hab dir schon mal geschrieben, dass ich als Frisörin gearbeitet habe. Da waren sämtliche Haarhöhen und Tiefen dabei. Und es stimmt nicht, dass Frisöre Haare am liebsten abschneiden. Ich fand das oft ganz schön schwer…
    Alles Liebe, viel Gesundheit und alles was du dir selbst so wünscht.
    P.s. Wie weit bist du mit Jakob? 😉

    1. Ach das ist immer schön zu lesen, das HA nach der Schwangerschaft nich vorprogrammiert sein muss. 🙂 Und ui, pass bloß auf mit kerzen, das hätte noch bös ins Auge gehen können. Brrr… Du klingst nach einer „guten Frisörin“, das ist toll!Ich kenne leider zu viele, die da doch echt rabiat sind und ihr Ding durchdrücken wollen, als wäre die Kundin da, damit sich die Frisörin ausleben darf… ich sag mal so: nö! 😉
      Jakob ist „auf Eis“. Das erste Trimester hat mich dermaßen viel Energie gekostet, ich konnte mich Null um ihn kümmern, leider. Bin auch jetzt grad krankgeschrieben, weil ich einfach zu platt bin. Ich hoffe, dass es mir bald wieder besser geht und ich auch an der Friont wieder Licht sehe. Er fehlt mir auch sehr. Aber ich schaffe es aktuell ja noch nicht mal wirklich zu kochen, da ist die Zeichnerei und Buchplanung leider recht weit weg von in der Prioritätenliste. Blo kann ich ein bisschen auch von der Couch aus machen, das geht irgendwie, nur eben sehr langsam. Aber Jakob… ja, ich hoffe bald wieder.

  10. Hallo Heike,
    hier noch jemand ohne postpartalen Haarausfall (zumindest bis jetzt, ein knappes halbes Jahr nach der Geburt) – ich führe es darauf zurück, dass ich konsequent weiter Eisen supplementiert habe und zudem Vitamin D einnehme. Es ist bis heute nicht klar, ob der HA an hormonellen Veränderungen liegt oder ob junge Mütter durch Schlafmangel/Stress/Vitalstoffmängel die Haare verlieren.
    Schlafmangel und Stress hatte ich nur wenige Tage und danach wurde alles sehr entspannt… Das Leben mit Kind hatte ich mir wesentlich anstrengender vorgestellt!
    Liebe Grüße
    Alba

    1. Hallo Alba! 😀 Ah, das lese ich immer wieder gern, nur her mit solchen Storys! Und sehr verspätet dann an dieser Stelle meine Glückwünsche zum Nachwuchs! Toll, dass es so entspannt läuft. ich glaube das ist einfach so dermaßen individuell, wie es mit Schwangerschaft, Geburt und Kind dann wird, ich bleibe einfach neugierig und achte auf mich. Zink und Ferritin lasse ich bei jedem Checkup aktuell mit bestimmen. Kostet mich zwar extra, aber ich were nicht mit Supplementierung anfangen, wenn schon ein Mangel vorliegt sondern werde mir vorher einen stabilen Puffer anfuttern/ansupplementieren. Grad bei Zink muss ich gucken, da vedrtrage ich die SUpplemente nicht so gut, da kann ich nur kleine Dosen nehmen, da kann ich dann keine große Keule gebrauchen, wennd er Wert einmal weggesackt sein sollte.
      Ich glaube auch dass das Geburtstrauma viel ausmachen kann und dann eben potentielle Mängel dadurch, dass der Körper fast 10 Monate lang einen Menschen gebaut hat, den dann unter Blutverlust hergegeben hat UND dann bitte gleichzeitig heilen und das kleine Wesen versorgen soll. Ich bin ja generell an der Stelle einfach empfindlich, von daher falle ich nicht um vor Schreck, wenn ich starken HA ahben sollte, selbst wenn ich das alles so gut wie möglich über die Bühne kriegen sollte, aber ich glaube auch fest daran, dass, je besser ich zu mir bin (ernährungstechnisch, supplementiert, entspannt etc.) desto weicher wird der Übergang werden. 🙂
      Vit D nehme ich seit Jahren immer über den Winter, derzeit auch.
      Dir und deiner kleinen Familie alles Gute,
      Heike

  11. Kann es sein, dass du dich zu sehr auf dicke, lange, voluminöse Haare fokussierst?
    Du sagst, deine Haare sind am Oberkopf zu licht/ dünn. Es gibt aber doch auch viele Frauen mit richtig dünnen Haaren, die ihre Vorzüge gerade unterstreichen! Nicht nur dicke, lange, voluminöse Haare sehen gut aus!
    Es mag sein, dass wir bei Haaren Worte wie „dünne“ und „wenig“ sehr negativ auffassen, aber immer wieder sieht man doch Menschen, denen viel dickes Haar gar nicht so stehen würde.
    Mit dünnem Haar kann man z.B. viel früher bestimmte Dutts machen, besonders solche mit Schlaufen. Außerdem werden die Dutts nicht unförmig dick, was einige auch nerven kann oder so sehr stören, dass sie aus diesem Grund („Monsterdutt“) nicht weiter wachsen lassen.

    Kommentare von Bekannten: Leider gibt es immer wieder Idioten, die sehr unsensible Kommentare loslassen, meist völlig ohne Bewusstsein für die Gefühle des Betroffenen. Diese Kommentare sollte man komplett ignorieren! Diese Leute haben einfach kein Recht, über dein Aussehen zu urteilen, weil sie gar nicht deinen Geschmack haben und etwas ganz anderes anstreben würden als du! Und: Wer geübt im Meckern ist, findet auch immer Gründe dafür…

    Man kann seinen Körper nur in Maßen verändern. Mit den restlichen Aspekten muss man sich arrangieren und auch positive Seiten an dem finden, das man nicht ändern kann. Bedenke immer: Irgendwo da draußen gibt es Menschen, die sich deine Haare wünschen, weil ihre nicht lang wachsen oder ZU dick sind, oder eher in die Breite als in die Länge wachsen etc. Fast immer, wenn man von einem Aspekt seines Aussehens frustriert ist, gibt es jemanden, der genau diesen Aspekt liebend gern hätte.
    Und ja, ich kannte mal eine Frau mit weißblonden, sehr dünnen Haaren und „Fairytaleends“, bei der das sehr, sehr gut aussah und ihr Aussehen unterstrich. Und deren Haare waren weitaus dünner als deine!

    1. Ich stimme zu, auch dünnes Haar hat seine Ästhetik. Aber. Mein großer Knackpunkt ist, dass meins nicht von Natur aus so dünn ist, was ich über verschiedene Haarausfallphasen verloren habe, ist nicht komplett nachgewachsen. Von einem fast 8er ZU auf einen knappen 6er dauerhaft (seit Jahren) runterzufallen und sogar mal die 5cm zu unterschreiten ist eine Hausnummer. Klar kann ich mich imemr auch nach unten orientieren, irgendjemandem geht es immer weniger gut, aber ich vergleiche möglichst wenig mit anderen (ganz kann ich das nicht abstellen, das kann behaupte ich niemand), aber ich vergleiche mit mir selbst, mit dem was ich sein kann, was ich mal war und wo ich hin möchte. Deshalb ist es für mich eine echte aufgabe damit positiv umzugehen, dass mein Haar trotz aller Anstrengungen nicht wieder so gesundet ist, wie früher. Es ist ein Spiegel dessen, was ich tue und das Signal ist immer noch: reicht noch nicht bzw. immer noch nicht das Richtige.
      Davon ab, ja, ich finde volles Haar an mir und an so gut wie allen anderen Menschen grundsätzlich schöner. Nicht weil es schöner IST, sondern weil das für mich subjektiv so ist. Ich kenne nicht eine einzige Person, bei der ich sagen würde, dünnes Haar steht ihr in meinen Augen besser. Dünnes Haar steht vielen AUCH. aber besser eben in meinen Augen nicht. Dass ich damit nicht allein bin, wird sehr deutlich daran, dass sich niemand über dünner werdendes Haar freut, über dicker werdendes dagegen schon. Beim Frisör ausdünnen lassen, ist was anderes.
      🙂
      Liebe Grüße,
      Heike

  12. Ich finde, daß ganz kurzes Haar nicht zu dir passen würde. Ich habe auch feines Haar und trage es dennoch lang, denn auch zu mir passt kurzes Haar überhaupt nicht.
    Dein Haar ist wunderschön und gepflegt und ich finde es sehr gut, daß du nicht mehr abgeschnitten hast. Jetzt sehen die Haare insgesamt etwas voller aus und wachsen tun sie eh wieder. Sieht sehr schön aus.
    Ich finde Wuschelines Entscheidung sehr merkwürdig und es scheint mir eine Art Kurzschlußreaktion gewesen zu sein von der ich hoffe, daß sie es nicht bereut. Wuschelines jetzige Frisur finde ich grauslig, viel zu unweiblich, sie steht ihr nicht und das Schlimmste: Jetzt sieht Wuscheline nach 08/15 Durschnittsfrau aus. Verstehe ich nicht.

    1. Danke schön erst mal. 🙂 . Ab und zu liebäugel ich ja schon mit so ganz kurzen Haarschnitten, aber immer nur kurz. Nein. 🙂 Vielleicht hole ich mir mal für den Spaß eine Perücke mit der Frisur von Claire Underwood in House of Cards, also von Robin Wright. Aber so kurz schneiden… ich glaube nicht.
      Zu Wuscheline mag ich nichts sagen, sie ist einfach ein ganz anderer Typ Mensch als ich, sowohl charakterlich als auch was Haare und was ihr bei Frisuren steht angeht. Sie hatte ja ganz andere Gründe als ich zu schneiden, eben weil das alles so anders ist. Ich hoffe auch, dass sie es nicht bereut, so eine Länge bekommt man ja nicht wieder über Nacht…

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