3. Februar 2017

Farbtypbestimmung Teil 1: Einführung und Das 4er System

Manche Themen begleiten einen ein Leben lang, andere sind eher wie ein Boomerang: Wenn man gedacht hat, man wäre durch mit ihnen, kommen sie noch mal zurück.

Die Farbtypen sind in gewisser Weise beides für mich. Ich hab hier und hier schon mal darüber geschrieben und ganz ehrlich: Das war nix. Das Grundverständnis war da, aber der Feinschliff und das echte Verständnis fehlte. Beides habe ich aber jetzt. Behaupte ich. Denn es gab einfach ein paar Aspekte, die mich sehr verwirrt haben – und ich glaube viele andere auch.

Deswegen erkläre ich euch heute und in den nächsten Wochen die Farbtypen. Sowohl das klassische 4er-System, als auch das 12er, als auch das System, mit dem ich mittlerweile shoppe, style und wer mich fragt, den berate ich auch danach. Beraten beschränkt sich natürlich auf meine lieben Mitmenschen, die mir nahe stehen, aber wenn ich hier blogge, habt ihr auch ganz viel davon. 🙂

Also.

Wozu sind Farbtypen gut?

Wie bei allen Kategorisierungen, die ich so sehr schätze, geht es auch hier um Vereinfachung und Verbesserung. Es geht nicht um Verbote, sondern darum, wie es einfach besser sein könnte, harmonischer. Es sind keine Regeln, sondern Richtlinien. Mir persönlich gefallen die Farbtypen aus mehreren Gründen sehr:

Ich liebe schöne Kleidung

Und ich habe lieber eine kleinere, ausgesuchte Garderobe als eine große, die aus schlecht kombinierbaren Einzeloutfits besteht. Was die Farben angeht, ist man damit mit den Farbtypen dann einfach auf der sicheren Seite. Und Farben, die zu meinem Typ passen, holen farbtechnisch einfach das Beste aus mir heraus.

Ich liebe Menschen mit wiedererkannbarem Stil.

Meine liebe Nickike und  auch Luise (beides Sommertypen bzw. Soft Summer) sind Personen, die ihren Stil sehr straight durchziehen. Ich mag die Wiedererkennbarkeit, ich mag, dass es ungezwungen und immer passend aussieht.

Als Zeichnerin weiß ich, dass man Charakteren so gut wie immer eine Farbfamilie (und einen Stil) zuordnet,

was für das Characterdesign sehr angenehm ist und die Leser/Rezipienten die Charaktere besser auseinander halten und definieren lässt.

Also, mit dem passenden Farbtyp seht ihr ohne viel Aufwand besser aus, eure Garderobe ist leichter kombinierbar und damit potentiell – wenn ihr wollt – kleiner und es entsteht dieser tolle Effekt von: „Wow, das Outfit/die Klamotte ist sowas von du!“
Der passende Farbtyp spart Zeit, Geld und Nerven. Ich halte das für sehr stabile Argumente.

Wie wird bestimmt?

Das Internet ist sich – natürlich – uneins, aber ich halte mich an das, was mir am logischsten erscheint: Der eigene Farbtyp wird ausschließlich durch den Hautton bestimmt. Augenfarben und Haarfarben ergeben dann das Gesamtbild und es gibt klischeehaft besonders markante Haar- und Augenfarben zu jedem Typen, aber sie legen nicht den Farbtyp fest. Durch Make-up, Haarefärben etc. ist es NICHT möglich den Farbtyp zu wechseln, es ist nur möglich einen anderen Typen mehr oder weniger gut zu immitieren. Sehr vereinfacht: ein kühler Hautton führt zu einem kühlen Farbtypen, ein warmer zu einem Warmen. Da wird dann aber noch nach Oberton und Unterton entschieden, es zählt nur der Unterton. So kann man gelblich auf den ersten Blick aussehen und dennoch einen kalten Unterton haben. Spätestens für Make-up wird es hier sehr speziell und tricky, aber das lassen wir heute mal außen vor und beschränken uns auf Kleidung.

Sich selbst (oder andere) drapieren

Bestimmt wird deshalb ungeschminkt und am besten mit zurückgenommenem bzw. so unauffällig wie möglich getragenem Haar, vor allem, wenn es gefärbt ist. Bestimmt den Farbtyp bei Tageslicht vor einem neutralen Hintergrund (weiße Wand) und tragt ein tief ausgeschnittenes Oberteil bzw. eines, das ihr mit Drapierstoffen gut verdecken könnt. Originale Drapierstoffe sind dabei absolut super – kosten aber ein Vermögen und sind auch echt schwer zu bekommen. Ihr könnt euch für eine erste Tendenz aber ganz gut einfach mit Tüchern, Schals, Pullis… was auch immer ihr da habt behelfen. Tonpapier geht auch. Nur bitte ohne Muster und versucht nichts zu wählen was zu arg glänzt, glitzert oder eine auffällige Struktur hat, das lenkt zu sehr von der Farbe ab. Ich hab z.B. auch einfach mal ein paar Farben ganz blöd vollflächig ausgedruckt.

Wenn ihr am Tag des Drapierens ein bisschen müde seid, nicht schlimm, im Gegenteil. Ihr werdet schnell sehen, welche Farben das noch betonen und welche euch frischer machen. Seid ihr in der glücklichen Position sehr jung zu sein, mit reiner und leicht bis gut gebräunter Haut und noch dazu grad wach, gesund und fröhlich, wird es tatsächlich mit dem Drapieren schwieriger, weil ihr den Effekt von hervortretenden Makeln kaum haben werdet. Seid ihr dann noch kein Klischee-Typ, also habt nicht die Standardaugen- oder Haarfarbe, dann wird es schnell schwierig. Hilfreich ist auch eine zweite Person, denn ihr habt für euch sicherlich schon Farbvorlieben. Ideal ist eine Person mit gutem Farbgespür, die euch nicht oder nur oberflächlich kennt, denn sie ist noch unbgefangener und wählt keine Farben aus, weil sie euch darin kennt und mag. Zum Beispiel ist die Winterpalette eine der beliebstens, ganz egal, ob die Person, die sie trägt, nun ein Winter ist oder nicht. Ein Farbtypberater macht also Sinn. 😉 Aber so unter Freunden macht es auch einfach Spaß ein bisschen zu rätseln.

Das 4er-System

Die wie ich finde beste ausführliche Erklärung,  findet ihr nach wie vor bei den Beauty Junkies. Aber hier kommt nun wie gesagt meine. 🙂
Das 4er-System unterteilt die Farbtypen in Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Die Typen ergeben sich aus der Kombination zweier Farbwerte: Farbwärme und Farbsättigung. Der dritte Aspekt, Helligkeit, spielt zwar mit rein, ist aber nicht entscheidend. Ich werde das noch öfter wiederholen…

Farbwärme: Die wärmste Farbe ist Gelb (nicht Rot), die kälteste Cyan (nicht Blau). Magenta ist in diesem Kontext neutral.
Farbsättigung: Am gesättigsten ist eine reine Farbe ohne Schwarz- oder Braunanteil (nicht vergraut). Die ungesättigste Farbe ist Grau. Entsättige ich eine Farbe, dann bleibt ihre Helligkeit bestehen, sie verliert aber an Leuchtkraft. Farbfoto vs. selbes Bild in Schwarz-Weiß. Wenn es um die Sättigung geht, spricht man im 4er und auch im 12er-System davon ob eine Farbe klar oder gedämpft erscheint.

Frühling: primär klar, sekundär warm.
Sommer: primär kalt, sekundär gedämpft
Herbst: primär warm, sekundär gedämpft
Winter: primär klar, sekundär kalt

Und da seht ihr schon eine große Schwachstelle des 4er-Systems: Es gibt keine primär gedämpfte Kategorie. Guckt noch mal… ja… tatsächlich. Klar, kalt und warm das sind primäre Faktoren, gedämpft aber sucht ihr vergeblich an erster Stelle. Da in unseren Breiten die Soft Sumer und Soft Autumn (12er System, primär gedämpft) gar nicht so selten sind, wird es hier schon für viele schwer, aber das 12er System beackere ich dann auch im Februar, versprochen. 🙂

Wie sich Farben zusammensetzen

Wenn ihr mit Bildbearbeitungsprogrammen arbeitet und die subtraktive Farbmischung CMYK verwendet (funktioniert prinzipiell so wie Wasserfarbenfarben mischen, also „normal“), dann habt ihr 4 Farbregler an denen ihr ziehen/schieben könnt:
C = Cyan / M = Magenta / Y = Yellow / K = Key/Black
Aus diesen Basisfarben mischt ihr ALLE anderen Farben. Weiß ist die Abwesenheit aller Farben.
Das Gegenstück zu CMYK ist RGB, die additive Farbmischung. So funktioniert Sonnenlicht mit Weiß als Summe aller Farben, gemischt aus Rot, Grün und Blau. Um die Farbtypen zu verstehen, hilft es enorm die Farbmischung nach CMYK zu verstehen – oder schon ein paar Mal mit Wasserfarbe oder auch Wandfarbe experimentiert zu haben. Deckweiß gibt es hier nicht, Weiß ist einfach nur eine Verdünnung bis hin zur reinen Transparenz, also gar keinem Farbanteil mehr.

Frühlingstyp

Klare, also gesättigte Farben und dabei am liebsten warm. Ein Osterkorb. So das Klischee. Ihr seht, die Farbhelligkeit spielt  keine Rolle. Eine Weißbeimischung funktioniert hier also, sodass es nicht nur die ganz grellen Leuchtefarben sind, die wir von Sportkleidung und Textmarkern kennen (oder aus Kindermalbüchern…), sondern auch sanftere Abstufungen dabei sind. Der Frühlingstyp ist der seltenste Typ. Weltweit und auch in Europa (leider hier keine Quellenangabe für euch, hab vergessen, wo ich das gelesen habe, aber macht Sinn). Für die meisten ist er der Farbtyp, der als erstes ausgeschlossen werden kann. Ich persönlich kenne nur zwei Frühlingstypen und bei dem einen bin ich nicht ganz sicher. Wichtig: Das 4er-Sytsem unterscheidet nicht nach Helligkeit und Kontrast, nur nach Wärme und Sättigung! Der Frühling ist keine zwingend helle Farbjahreszeit!
Probiert mal Taubenblau/Rauchblau an oder auch Schwarz oder Grau. Wenn ihr das toleriert, seid ihr ziemlich sicher kein Frühling. ABER: Diese Ausschlussfarben sind die schwierigsten. Sommer, Herbst und Winter haben eindeutigere No-Gos, da Schwarz, Grau und Blautöne (und Weiß) Farben sind, die einfach sehr beliebt in vielen Bereichen sind (Business, Jeans, klassisch) und bei denen die meisten Menschen irgendwie davon ausgehen, dass die ja sowieso zu allem passen. Also lieber hier den Positivtest machen mit Gelb und Orange und Pink und Hellgrün.

Farbmischung: Der warme Gelb-Regler ist hier euer Hauptakteur. Zusammen mit dem neutralen Magenta erhaltet ihr Orange- und Rottöne. Nehmt ihr einfach weniger Farbateil, erhalet ihr einen helleren Farbton davon (pastelliger, sieht aus wie mit Weiß beigemischt). Gelb plus Cyan ergibt die Frühlingsgrüns, wobei hier der Gelbanteil überwiegen muss, da Cyan kalt ist und der Frühling seine warme Tendenz behalten „muss“. Ein Frühlingsblau muss deshalb sehr gesättigt sein und immer noch Gelbanteile aufweisen, an sich ist es ein Blau-Grün. Reines Cyan kann gehen, da der Frühling eben primär klar/gesättigt ist und erst sekundär warm. Hioher Gelbanteil mit mittlerem bis hohem Magentaanteil plus etwas Cyan ergibt Frhlingspinktöne, je nach Warm,wärmetoleranz der Person geht es noch in den Lilabereich hinein, wobei bei Lila Cyan anfängt dominant über gelb zu werden, und die Farbe kalt wegbricht.
Schwarzbeimischungen sind für den Frühling ebenso tabu wie eine Mischung aus drei schwachen Farben (mittlere Menge Gelb, mittlere Menge, Magenta, mittlere Menge Cyan, denn das führt dazu, dass die Sättigung/Klarheit der Farbe abnimmt und wir in die gedämpften Töne der Herbst- oder Sommerpalette abdriften.
Also: Gib Gelb und zwar viel, Magenta ist ein Freund, Cyan mit Vorsicht zu genießen und Schwarz ein No-Go.

Klischeetyp: pfirsichfarbener Teint, grünblaue Augen, erdbeerblondes bis goldblondes Haar.

Klischeegarderobe: Wassermelone, leuchtendes Narzissengelb, strahlender Pfirsich, hellleuchtendes Orange und Maigrün. Signalfarben. Viele Frühlinge  gehen wegen dieser „Lautstärke“ ihrer Farben damit selten in die Vollen, sondern kombinieren sehr oft mit weiß (warm, nicht blaustichig!), was die Frische dieses Typs sehr gut unterstützt. Weiße Bluse und frühlingsfarbener Schal. Kleid mit Blumenstickerei in Frühlingsfarben. Der Frühling in kräftigster Ausprägung ist einfach das Gegenteil von leicht zu übersehen, da er die Signalfarben aus dem Gelb-Orange-Pink-Spektrum auf seiner Seite hat. Da kann man je nach Persönlichkeit sehr viel Spaß dran haben und damit wunderbar spielen – oder wie gesagt mit den helleren Tönen etwas gegensteuern.

Leicht zu finden für den Frühling: Sport- und Strandkleidung

Schwer zu finden für den Frühling: Businessoutfits und Winterklamotten. Außer vielleicht noch gaaanz selten im Outdoorbereich. Warnwestenfeeling. Männerkleidung ist schwer, vor allem, wenn es eben nicht nur sportlich sein soll. Und bei Businessoutfits für Frühlings-Männer wird es praktisch unmöglich, da die Farben ihrer Palette einfach für den seriösen Anzugträger nicht akzeptiert sind. Je nach Arbeitsbereich kann Mann eventuell mit der Hemdfarbe noch was für sich tun oder zumindest mit Krawatte und Einstecktuch.

Schmuck: Gold oder Roségold als Metall, Türkis, Regenbogenopal, Citrin, Smaragd, Turmalin als Schmucksteine, Rosenquarz als sanftere Variante geht auch gut. Warm und leuchtend bitte!

Beispiele: @nataliedarlingblog , gefunden habe ich sie vor über einem Jahr, als sie noch fast aussschließlich Frühlingskleidung getragen hat (scroll, scroll, scroll…) aktuell trägt sie… tja, fast alles außer Frühling. Ich glaube, ihr hat jemand gesagt, dass sie als Blondine in softem Blau toll aussieht (Sommertyp) oder so. Achtet darauf wie sie aufleuchtet, wenn sie Pink, Wassermelone, Pfirsich oder Orange trägt. Die Winterkombinationen mit Weiß, Knallrot und Schwarz erschlagen sie. Die vielen Sommeroutfits (gedämpfte Blautöne), die sie trägt, sind zwar ganz nett und gehen noch (ich denke, sie ist ein Light Spring und toleriert noch viel vom Light Summer), aber wirklich ihren Typ unterstützen tun sie nicht.
Hier sind Bilder von ihr, die einfach großartig sind: Weißes Top, bunter Rock, weißes Hippiekleid mit Blumenstickerei, noch ein weißes besticktes Kleidchen, jeder Nicht-Frühling würde in diesem Bikini zum Fürchten aussehen, genauso wie in diesem Rock (okay ein Winter könnte den grad noch so ab vermutlich)
Und ein prominenter Frühlingstyp, den ihr lieben werdet: Disneys Rapunzel! Klar, sie ist animiert, das sie jetzt mal also dahingestellt, aber Haarfarbe, Augenfarbe und Kleid sind super. Das Kleid dürfte noch wärmer für sie sein, aber Rapunzel ist kein Sommer, kein Herbst und kein Winter. Auschlussverfahren. 🙂

Sommertyp

Tatsächlich ist der Sommer nicht nur der in Europa verbreitetste Farbtyp, sondern auch die kälteste Farbjahreszeit (primär kalt, der Winter dagegen in primär klar), kommt dabei gedämpft bis sehr gedämpft daher, also mit einer gewissen Vergrauung/Ausbleichung der Farben. Das muss nicht zwingend sofort hell sein, sondern wirkt eher wie etwas verwaschen. Totgeliebte Kleidung wird gern stumpfer in den Farben. Bei Sommerfarben (und auch beim Herbst) ist das kein Problem, Frühlinge und Winter mögen das gar nicht, sie sind die wahre Zielgruppe für Colorwaschmittel, die versprechen die Farben strahlend zu erhalten. DIE Farbe des Sommers ist Blau in beinahe allen Spielarten. Das klischeehaft Pastellige des Sommertyps kann man sehr lieben (weich, ätherisch, natürlich, mild) oder auch sehr hassen (grau, dröge, langweilig). Alles kann es sein, nichts davon muss. Wieder: Das 4er-System unterscheidet nicht nach Helligkeit und Kontrast! Der Sommer ist zwar im großen Vergleich heller als der Winter, aber ein dunkles Sommeroutfit kann mit Leichtigkeit dunkler sein als ein helles Winteroutfit. Wo der Frühling schnell „schreit“ ist der Sommer an sich eine stille Farbjahreszeit, die für mehr Bums stärkere Kontraste oder ausgefallenere Schnitt braucht. Beziehungsweise: der Sommer kann das richtig gut ab und wird von solchen Auffälligkeiten dann nicht so schnell erschlagen.
Wenn euch Orange steht (gesichtsnah ist hier immer das Stichwort, wir reden nicht von Hosen, Schuhen oder Gürteln) oder ihr es auch nur toleriert, könnt ihr den Sommer für euch ausschließen. Schwarz ist keine Farbe für einen Sommertyp, zumindest nicht – ja genau, schon gelernt! – gesichtsnah ). Alternativ geht sehr dunkles Navyblau.

Farbmischung: Der wichtigste Regler beim Sommer ist der für Cyan, um die Farbkälte zu gewährleisten. Magenta lässt sich als neutrale Farbe gut beimischen. Darauf achten: die Regler nicht auf 100% aufreißen, denn sonst erhaltet ihr klare/gesättigte Farben. Um die Farben weiter zu dämpfen, mischt ein wenig (!) schwarz oder gelb hinzu, das bricht das Leuchtende. Gelb ist für den Sommer wirklich nur zum Abdämpfen geeignet, für nichts sonst! Das gedämpfzte Offwhite des Sommers, ist kein Weißgelb, es ist ein „Schmutzgelb“, also ein Ton aus allen Farben minimal zum Weiß dazu gegeben. Schwarz kann zugegeben werden, für mehr Dunkelheit.
Also: Von allen Farben nicht zu viel nehmen, wenn es dunkel sein soll, dann mischt alle Farbwerte zusammen, statt einen ganz aufzudrehen.Cyan ist die Grundlage, Magenta kooperiert anstandslos, Gelb ist nur zum Abdämpfen in geringen Dosen geeignet und auch wenn schwarz zum Dämpfen geht: nicht pur verwenden!

Klischeetyp: rosiger Teint, blaugraue Augen, aschblondes bis aschbraunes Haar

Klischeegarderobe: Jeanstöne kombiniert mit Altrosa, Mint, hellem Grau. Kühle Naturtöne, skandniavische Anmutung. Viele modebewusste Sommertypen tragen sehr monochrome Garderoben mit oft nur zwei Farbtönen in einem Outfit und nur drei Farben überhaupt im Schrank. Aktuell sehr gänig ist die Kombination aus Altrosa, weiß, grau, schwarz und vielleicht noch seltenem hellen Jeansblau. Aber Achtung: schwarz und und weiß sind keine Sommerfarben, vor allem schwarz nicht! Der Sommer ist sehr weich und sanft, schwarz macht ihn hager, müde und hart. Die Alternative ist gedämpftes dunkles Blau. Shcwarz und weiß ermöglichen in der schnell erzielten Monochromie des Sommers aber Kontrast und eben auch etwas mehr Härte. Wobei Härte an sich  aber wirklich nicht das ist, was einen Sommertyp als Typus stützt (da wären die Schnitte dann interessanter, aber da kommen wir schon zu Figurtypen und das sprengt es hier dann vollständig), dennoch ist Härte (edgyness) etwas, was viele Sommer einfach vermissen, für die Wirkung, die sie zumindest ab und an erzielen wollen. Wieder: Kontrast kommt beim 4er System nicht vor! Es gibt Sommertypen, die können das ab, die allermeisten aber sind mit Schwarz und Weiß wirklich nicht gut beraten. Genauso wie die allermeisten es trotzdem tragen.

Leicht zu finden für den Sommer: Sommertypen haben es in allen Kleidungsbereichen leicht, egal ob Business, Casual oder Abendgarderobe, denn da sie die Mehrheit der Bevölkerung in Nord- und Mitteleuropa darstellen, wird viel für sie produziert.

Schwierig zu finden für den Sommer: Meine liebe Nickike lebt wie gesagt ihren Sommertypen und sie hat mit Abstand am längsten nach nicht-schwarzen (und selbsterklärend nicht-braunen) Lederschuhen/-stiefeln gesucht. Basics in Dunkelblau und Grautaupe sind etwas seltener als schwarz, aber wenn man etwas gefunden hat eine Investition wert.

Schmuck: Silber, Weiß- und Roségold sowie Palladium, Titan und Platin. Amethyst, Aquamarin, Rosenquarz, Perlmutt, Mondstein, kühler Rauchquarz als Schmucksteine, sowie alle „weißen“ Schmucksteine also Bergkristall, Zirkonia, Diamant. Eigentlich gehe alle Mineralien, da Naturfarben gedämpft sind. Außnahmen sind natürlich die warmen Töne wie Karneol oder Bernstein sowie die ganz leuchtenden und schwarzen Steine (Onyx, Obsidian, Pyrit).

Beispiele: Sarah Jessica Parker (in Sex and the City aber oft nicht farbtypgerecht gestylt), Ellen Pompeo (Meredith Grey, Grey’s Antomy), Luise, Nickike, Andrea, Benedict, Nessa (Oh ja und ich muss mich echt entschuldigen, dass ich dich so lange für einen Winter gehalten habe, das Ding mit der Helligkeit…, der Fehler hat bei dir voll zugeschlagen. Ich komme zu deinem speziellen Fall noch mal im 12er-System zurück)  Jon Michel Hill (Markus Bell in Elementary), Adrian Lester (Mickey Bricks in Hustle)  – das wären zwei Beispiele für schwarze Männer, die einfach umwerfend in Flieder und Altrosa und Hellblau aussehen. Elementary ist sowieso eine Serie, die super mit Farbtypen für ihre Protagonisten arbeitet, ich komme noch an anderer Stelle auf sie zurück. Dann wäre da noch Robin Wright (Claire Underwood in House of Cards) und so schnell zum Gucken @_felistyle , aber sie ist leider nicht mehr aktiv. Hier seht ihr gut, was ich meine mit der Monochromie. Ich muss euch keine Einzelbidler raussuchen, sie ist sehr straight in ihrem Farbtyp. Außerdem: Jana von bekleidet.net.

Herbsttyp

Willkommen in meiner Welt. 😀 Es hat eine Weile gedauert, bis ich mich hier heimisch gefühlt habe, aber jetzt habe ich wirklich Wurzeln geschlagen. Der Herbst ist die wärmste Farbjahreszeit und mag dazu gefämpfte Farben, der Sommer ist aber in der Wirkung  noch gedämpfter als der Herbst, obwohl beide dieses Kriterium an zweiter Stelle tragen. Gedämpft bei warmen Farben bedeutet weniger Eingrauen der Farben, sondern eher „Einbraunen“. Klingt erst mal flau. Ist es aber nicht zwingend. Ich wiederhole mich gern, denn es war mein Kardinalfehler, um das 4er- und auch das 12er-System Ewigkeiten lang fehlzuinterpretieren: Helligkeit ist hier nicht ausschlaggebend! Der Herbst wirkt dunkler als der Frühling, aber ein dunkles Frühlingsoutfit kann dunkler sein als ein helles Herbstoutfit. Viele Herbstfarben wirken für das ungeübte Auge nicht sofort gedämpft sondern eher schwer, teilweise sogar kräftig, das kann etwas verwirren.

Farbmischung: Wie beim Frühling ist der gelbe Farbregler der Hauptakteur für die Farbwärme und Magenta der unkomplizierte Kooperationspartner. Cyan geht, solange Gelb über ihm dominant bleibt. ABER: nicht wie beim Frühling die Farben voll aufreißen, sondern wie beim Sommer mit weniger Farbauftrag arbeiten und mit der dritten Farbe oder mit schwarz leicht bis stark dämpfen. Schwarz pur ist hier ebenfalls nicht angeraten.

Klischeetyp: goldiger Teint, braune Augen, rotes bin kastanienbraunes Haar

Klischeegarderobe: Cognacbraun, Senfgelb, Weinrot, Schokobraun und gelbstichiges, schweres Grün – Herbstlaubfarben. Grüner Parka, mit braunen Lederschuhen zu dunkler Bluejeans mit wollweißem oder laubfarbenem Pullover.

Leicht zu finden für den Herbst: Herbst geht super in Casual Kuschelklamotte, im Sinne von: Davon gibt es viel zu kaufen. Lederwaren, da Cogancbraun einfach ein Klassiker ist. Wenn ihr auf Steampunk steht, habt ihr es als Herbst hier leicht, darin echt gut auszusehen.

Schwer zu finden für den Herbst: Abendgarderobe mit Understatement. Gold und dunkelrot sind wunderschön, aber z.B. für eine Hochzeit als Gast schnell etwas zu präsent oder zu nah am Brautkleid. Gedämpfte Braun oder Grüntöne sind super selten bei Abendmode. Außerdem: Kinderkleidung. Der sanftkühle Sommerbereich wird mittlerweile ganz gut bespielt vor allem von skandinavischen Labels und die leuchtenden Winter- und Frühlingsfarben sind ja so DIE Kinderfarben überhaupt, aber warm und gedämpft ist sehr rar bzw. wenn oft eher bei Öko-Labels vertreten, die mal so richtig teuer sind…

Schmuck: Gelbgold, Messing, Kupfer, Roségold. Kein Silber. Gelbgold war lange als Omaschmuck verschrien. Hat sich in den letzten Jahren etwas geändert, dennoch tun sich viele Herbste vor allem mit dieser Metallfarbe schwer, obwohl sie sie tragen können. Aber besser nicht das Gelbgold, das man mit indischem Schmuck asoziiert, das geht für den Frühling, denn seine Farbe ist sehr gesättigt und strahlend. Bernstein, Karneol, Granat, Jade, warmer Rauchquarz, Peridot, Smaragd als Schmucksteine. Wie auch beim Sommer gilt: Naturtöne sind selten wirklich leuchtend, deswegen geht sehr viel für den Herbst.

Beispiele: ich, Barbara Meier, Cynthia Dicker, Evangeline Lilly (mal nicht rothaarig), Jonny Lee Miller so gut wie immer sehr passend angezogen als Sherlock Holmes in Elementary, Cordula, Karolina, @aclotheshorse als Beispiel für einen Herbst, der Richtung in die Vollen geht mit viel Kontrast und gib alles in der Golden Hour und oft mit noch einem extra warmen Filter drüber. Scrollt mal ein bisschen, letzten Sommer hat sich sich etwas mit Haarfarben ausprobiert und klar, da ging es um Spaß, aber… Blau?! Platinblond? Sie ist sowas von rothaarig und das ist an ihr so wunderschön! Vermutlich ist sie deshalb auch zurück bei dieser Farbe.
@cmcoving ist Fashionbloggerin und trägt auch deshalb wohl nicht nur ihren Farbtyp, sondern das, was grad hip ist… Sie ist im Gegensatz zu aclotheshorse ein Softer Herbst (Soft Autumn, 12er System) und zeigt hier schön, wie unterschiedlich zwei Herbste sein können. Als Soft Autumn steht sie dem Sommer noch recht nah und kann die sehr gedämpften Farben dieser Palette noch gut tragen, auch den Frühling als ebenfalls warme Farbsaison steckt sie noch ziemlich gut weg, aber spätestens in Winteroutfits… wird aus einer sehr sehr schlanken Frau ein mageres Mädchen. Hart. Sie verblasst dahinter total. Hier sind ein paar tolle Herbstoutfits von ihr, die würde ich sofort nehmen, vor allem, weil sie auch so gerne Blanket Scarves trägt.
Mütze und Schuhe! Kein klassisches Herbstoutfit, aber ihr seht schon, was dieses Cognacbraun mit ihr macht. Wenn schwarz, dann bitte so! Nicht-Herbste sehen in so einem Burberry-Beige-Braun schnell total ausgewaschen und farblos aus. Der Pulli! Man sieht zwar nur ein bisschen Schulter und Hand, aber das reicht, um zu wissen, dass er ihr steht. Warme, gedämpfte Farben, wunderbar! Erdige Naturtöne und sie sieht einfach toll aus. Mit solchen Outfits hab ich sie gefunden und bin geblieben. Jaja, immer schön den Hipsterkaffee präsentieren… nun denn.

Wintertyp

Wie der Frühling ist der Winter primär klar, aber hier nicht warm, sondern kalt. So. Und jetzt wird es endgültig doof mit der Farbhelligkeit, denn auch wenn diese hier wieder nicht als Kriterium angelegt wird: ein Wintertyp ist fast immer dunkler in der Kleidung als ein Frühling. Es bleibt aber die Farbwärme, die die Abgrenzung bestimmt. Dass Winter dennoch dunkler sind als Frühlinge, liegt allein schon daran, dass Gelbtöne als wärmste Farben per se heller wahrgenommen wird als Cyantöne als kälteste Farben. Außerdem kann der Winter ganz wunderbar schwarz verwenden. Der Frühling nicht.

Farbmischung: Wie beim Frühling werden die Farbregler hier ziemlich aufgerissen für die Klarheit der Farben und zwar primär der für Cyan für die Farbkälte. Magenta kooperiert wie immer anstandslos als sekundäre Farbe in der Mischung. So und jetzt wird es spannend: Da der Winter nicht gedämpft ist und nicht warm, kann er mit Gelb EIGENTLICH so gar nichts anfangen. Gelb geht im Colourblocking, für massiven Kontrast und leuchtende Sättigung, aber Gelb ist bitte, bitte nie die Grundfarbe für ein Outfit. Wintergrün ist ein sehr spezieller Farbton, da die gelbbeimischung zum Cyan allein ind er Frühlingspalette mündet. Addieren wir schwarz, wird die Farbe gedämpft und rutscht Richtung Herbst oder Sommer ab. Somit ist der gesamte Gelb-Orange-Rot-Bereich sowie der Grünbereich raus. Reines Rot (100& Gelb + 100% Magenta) ist an sich auch eine Frühlingsfarbe, da warme farbe plus neutrale Farbe, dennoch gilt für dieses Knallrot, dass die meisten Winter es tragen können, eben weil es so stark knallt. Optimaler wäre aber ein leichter Cyananteil ABER die dritte Farbe in der Mischung führt wieder zu einer Farbdämpfung und bricht zu, Sommer hin weg. Deswegen ist alles aus dem Pink- und Violettbereich besser als Rot, da sich hier das kalte Cyan mit dem neutralen Magenta mit voller Kraft mischen kann.
Der Winter hat dadurch tatsächlich die begrenzteste Farbauswahl, da er kaum mit Nuancen/Mischungen arbeiten kann.
Fieses Beispiel: Ich bin Dortmunderin, hier spielt der BVB in seinen traditionell leuchtend gelben und schwarzen Trikots. Das heißt, ich sehe hier ständig sehr eindrücklich, wie grauenvoll Menschen im falschen Farbtyp aussehen, denn nur Winter kämen mit dieser Kombi einigermaßen klar, aber das Gelb ist für Winter eigentlich zu warm UND es ist die Hauptfarbe und dominiert das Schwarz, also sehen auch Winter einfach nicht gut darin aus. Darum geht es bei Trikots ja nicht, ein bisschen abschreckend auszusehen, ist im Sport ja durchaus ab und an erwünscht, aber wenn mein lieber Benedict als Fan von Kindesbeinen an und ein ganz Softer Softsummer sein natürlich vorhandenes Shirt anzieht… Oh. Mein. Gott. „Echte Liebe“, sag ich nur (Claim des BVB).

Klischeetyp: alabasterfarbene fast bläuliche Haut, schwarzbraune oder dunkelstahlblaue Augen, schwarzbraunes, bis schwarzes Haar, rote Lippen. Selten Weißblond. Angeblich nie anderes Blond, aber ob wirklich NIE nie kann ich nicht sagen, sagen wir: extrem unwahrscheinlich.

Klischeegarderobe: Kaltes Colourblocking mit leuchtendem Blau zu Schwarz, Weiß oder Knallrot (Vorsicht hier, das ist ein sehr bestimmtes Rot). Alternativ Schneewittchenlook mit rotem Mantel, weißer Bluse, schwarzer Jeans und rotem Lippenstift. Schwarz-weiß natürlich.

Leicht zu finden für den Winter: Winter geht sehr leicht in Business und ebenfalls in Sportkleidung. Der Gothic- und auch der Rockabillystil bedienen sich fast ausschließlich der Winter-Palette. Kinderkleidung ist ebenfalls leicht zu finden.

Schwer zu finden für den Winter: Casual gemütlich wird es schwieriger, weil ihm dort die gedämpften und wärmeren Farben den Rang ablaufen. Da der Winter sich aber als einziger Farbtyp auf schwarz und weiß echt ausruhen kann, gibt es damit ein sehr komfortables Schlupfloch.

Schmuck: Silberschmuck. Eindeutig. Titan, Palladium, Weißgold und Platin gehen aber natürlich auch sehr gut. Diamant, Bergkristall, Zirkonia, Lapislazuli, Onyx, Schneeflockenobsidian, Obsidian, Saphir

Beispiele: Schneewittchen, Zoey Deschanel, Lucy Liu ist fast immer perfekt farb- und figurtypisch gestylt als Joan Watson in Elementary. @newdarlings (vermutlich beide). Ein paar Beispielbilder: Allein dass Haar und Make-up an ihr so gut funktionieren. Niemand trägt Schwarz und Weiß so gut wie ein Winter. Schaut mal auf die Schuhe, die hauen total raus. Sie trägt zwar auch viel aus der Herbstpalette (vor allem Cognacbraun, aber zumeist kombiniert mit hartem Weiß und einem kräftigen Jeansblau), aber hier sieht man ziemlich gut, dass das nicht ihre Farben sind, sie wirkt damit gelblich. Schwarz, weiß, blau und roter Lippenstift – und sie sieht einfach perfekt aus.

Wir fassen zusammen

Wenn man nicht klischeehaft in eine der vier Kategorien passt, dann wird es hier schnell kompliziert. Ein aschblonder Herbst? Ein Sommertyp mit golden wirkender Haut? Ein rosiger Frühling? Ein gelblich wirkender Winter (fast alle Asiaten sind Wintertypen!)? Außerdem die Sache mit dem Make-up: Ich bin einer Herbst,d er als Make-up Sommertöne braucht und nur recht wenig aus der Herbstpalette toleriert und das auch nur an Tagen, andenen ich richtgi frisch bin. Wieso? Mein Hautober- als auch Unterton sind deutlich gelblich. Noch mehr Gelb im Make-up macht mich optisch richtig leberkrank. Da ich damals Make-up und Kleidung parallel nach Farbtypen bestimmt habe und ja gelesen hatte, dass der Hautton Vorrang hat, habe ich mich zunächst auf den Sommer eingeschossen, denn dieses Make-up passte so viel besser. Ich rate euch dringend: Fangt mit der Kleidung an! Das ist einfacher und tut mehr für euch – auch ungeschminkt. Make-up wird sehr speziell im Farbtypbereich, wirklich sehr. Mir persönlich fehlte ja außerdem im 4er-System der Aspekt von Kontrast und Helligkeit enorm. Deswegen bin ich seinerzeit am Anfang meiner Recherchen auch sehr schnell weitergezogen zum 12er System. Und genau mit dem lesen wir uns dann bald wieder.
Bis dahin: Viel Spaß beim Drapieren und ausprobieren! 🙂

 

P.S.: Ich habe unten die Farbtypen meiner Protagonisten in die Vorschläge gepackt. Ich musste mich auch dort korrigieren: Jakob ist kein (Soft) Summer, soe wich ihn angelegt habe, sondern ein Autumn. Grün geht einfach zu gut an ihm. Aber naja, sind ja nur Zeichnungen. Ich mag es trotzdem. 🙂

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90 Kommentare

  1. Yeah ich warte schon lange auf eine schöne (kompakte) Erklärung der Farbtypen. Danke dafür!

    Nur leider weiß ich immer noch nicht wo ich mich einordnen soll :-P. Ich bin mir sicher, ich bin kein Herbst Typ, aber das ist auch schon alles. Ich dachte immer ich bin ein Frühlingstyp, da ich sehr gut Türkistöne, Pinktöne und Pastell tragen kann. Aber gelb und orange ist eine Katastrophe!!! Dann dachte ich erst ich bin ein Sommertyp, aber so Kombinationen aus Altrosa und grau und sowas macht mich fürchterlich blass (grau ist ganz schwierig, mit beige die Farbe die mir am schlechtesten steht). Deshalb würde ich jetzt sagen die größte Tendenz ist beim winter. Allerdings steht mir so ein rot nicht wirklich gut und auch schwarz weiß ist nicht der Hammer. Ohje also irgendwie planlos 😀

    Zur Info übrigens ich habe helle eher rötliche Haut (gar nicht ins gelbliche oder bläuliche), braune Augen und hellbraune Haare.

    Auch wenn ich immer noch planlos bin, ein toller Artikel!!!

    Viele Grüße,

    Melanie

    1. Pastelltöne können alle Farbtypen haben, außer der Winter. Farbe plus nur weiß ist Pastelfrühling, Farbe aufgehellt plus Grau ist Pastellsommer, Farbe aufgehellt plus braun ist Herbstpastell, so grob. Beige wäre also ein herbstpastell. ALtrosa kann ein Herbst- oder SOmmerpastellsein im gegensatz zu Babypink, das ist Frühlingspastell. Türkis als Mischton zwischen Gelb und Cyan ist ähnlich schlecht für die Farbtypbestimmung wie Magenta, das ja auch neutral ist. Versuch mal die No-Gos an dir and auch die besten Farben. 🙂 Ist oft schwer die zu finden ohne Drapierstoffe, ich weiß.

  2. Toll zusammengefasst! 🙂

    Ich hab mich selber schon mal einordnen lassen, obwohl es glaub ich relativ klar war von Anfang an: Winter.
    (im 12er System ein True Winter, Farbpalette so wie hier http://3.bp.blogspot.com/-QfKGW-fb5rU/USOvlLk15oI/AAAAAAAAK7g/YwpNy-3GLUc/s1600/true+winter.jpg).
    Da ich von Haus aus am liebsten dunkelblau, weiß, schwarz oder sowas wie (dunkle) Himbeere trage, war keine große Umstellung da. Noch dazu fast ausschließlich Silberschmuck.

    Und ich kann das bestätigen was du schreibst: ich fühle mich schon oft eingeshränkt beim Shoppen, wenn ich nur nach diesen Farben gehe. Klar, weiß und schwarz und dunkelblau findet man immer überall, aber gerade diese knalligen klaren Farben, die den Winter mit ausmachen, sind nur schwer zu finden.
    Im Frühling gibts oft Pastell- und Lachstöne, im Sommer sowas wie „tomatenrot“ und „himmelblau“ und im Herbst dann Senfgelb, Braun und Khaki.
    Passend zu den jeweiligen Jahreszeiten, aber im Winter? Vermehrt schwarz, aber nichts knalliges (+ klares).

    Auch wenn man sich nicht jeder in diese Kategorien einordnen kann oder möchte, ich finde man kann schon SEHR viel aus seinem Styling rausholen/verbessern, wenn man nur schon mal danach geht, ob man besser warme oder kalte Farben trägt. Silber oder Gold. Wenn diese Basis passt, sieht man meist schon tolle Effekte 🙂

    Liebe Grüße,
    Eva

    1. Hallo Eva! Ahhhh, ja, doch Winter kann ich mir gut bei dir vorstellen. Ich hätte den dunklen Bereich des Sommers da noch mal gegengetestet, also vor allem Navyblau, Burgunderrot, tiefes gedämpftes Violett, aber doch, du könntest vom Typ so sein wie Lorelai Gilmore (also die Mama). Als True Winter kannst du in der Regel noch gut bei den schwerern (oben genannt) Farbtönen aus der True Summerpalette anleihen, das macht das Shopping dann etwas leichter. Wenn die Stoffe dann eher glänzend sind, hilft das auch oft über den leichten Mangel an Sättigung hinweg. Umgelehrt können einige Sommer Winterpinks und Viollett noch tolerieren, wenn der Stoff eher grob und stumpf ist (Strickwaren). Das ist zwar dann nicht ideal und ist eher was, was dazukombiniert wird und nicht als Basisteil, erweitert aber die Möglichkeiten.
      LG, Heike

      1. Einige Farben „leihe“ ich auch ab und an mal aus dem Sommerbereich aus, lustigerweise genau das was du genannt hast, also Navyblau und Burgunderrot 😀
        Die etwas dunkleren Farben des Winters stehen mir aber noch einen Tick besser, gerade in der Kombi Dunkelblau-weiß hab ich seehr viele Oberteile. Und da ich schwarz oder knalliges (blaustichiges) Pink auch sehr gut tragen kann, war da dann spätestens der Sommer raus 😉
        Wenn ich ein Oberteil unbedingt haben will, es aber z.B. eigentlich eine Frühlingsfarbe ist, dann nutze ich gerne den „Schal-/Tuch-Trick“ (der dann natürlich in Winter-Farbe), damit das Oberteil nicht das nächste an meinem Gesicht ist.
        Als Hose oder Schuh natürlich gar kein Problem mehr.

        Mir hat es damals sehr viel gebracht mich damit zu beschäftigen, besonderes das Thema kalte oder warme Farben. Dass Orange, braun oder khaki an mir schon immer grausam aussahen, hab ich recht schnell auch so gemerkt. Aber warum es gerade diese Farben sind und welche noch nicht gut gehen, da musste ich drauf gestoßen werden.
        Erleichtert das Shopping in der Hinsicht, dass man die Teile erst gar nicht mit in die Kabine nimmt und sich Frust erspart 😉

        Kennst du das Archesystem von Kibbe? Bin ich durch Lenjas Blog vor einiger Zeit drauf gekommen.
        Aufgrund des Tests (kennst du vielleicht schon, Vergleich mit Fotos; http://einfachhaferbrei.blogspot.de/2015/06/archetypen-system-kibbe-2-typ-rausfinden.html) hab ich mich als „Dramatic Classic“ eingestuft und versuche das auch noch beim Kauf neuer Klamotten zu berücksichtigen.
        Aber da braucht man in den Geschäften dann teilweise richtig Nerven… 😀

        1. Huhu Eva, ja die Archetypen kenne ich und auch die Kibbe-Figurtypen. Einfach haferbrei ist einer meiner liebsten Blogs zu solchen Themen und ich hab mit materialfehler auch schon viel dazu geschrieben. Ich bin ein Flamboyant Natural wohl, vond er Archetypen her ist meine Grundform sehr eckig, ein Trapez in meinem Fall. Außer im Gesicht, gesicht und Körper sind bei mir nicht zueinander passend, im Gesicht bin ich viel weicher, weswegen ich z.B. vom gesicht her auch nie so dünn aussehe, wie sonst zumBeispiel schnell im Schulterbereich.
          Ich finde Kibbe tatsächlich etwas anstrengend und ZU differenziert. Ich halte mich da lieber an die schlichte Unterteilung nach Buchstabenfigurtypen (X, H, Y, V, O, A), da leichter zu googlen und für mich vollkommen ausreichend. Vielleicht aber auch deshalb ausreichend für mich, weil ich ohnehin nicht der Typ für Muster und prints bin und die ja bei Kibbe dann Gewichtung bekommen. Hab mich damit mal oberflächlich beschägtig, kann auch gut einschätzen, wer in welche Richtung geht, aber ich mag Spiotzen und niedliche Details einfach zu gern um sie sein zu lassen, bloß weil ich kein Romantic bin. Auch vieles aus der Gamine und auch der Classic und Dramatic Richtung mag ich.
          Liebe Grüße, Heike

  3. Ooooh ich freue mich schon tierisch über die nächsten Wochen auf deinem Blog. Ich beschäftige mich jetzt auch schon ein weilchen mit diesen Farbtypen, muss sagen das macht echt Laune :}
    Dabei hätte ich gleich schon mal eine Frage vorab: für mich selber hab ich einen kühlen Farbtypen diagnostiziert. Das weiß ich unter anderem, weil ich auch schon knalig rote und auch blaue Haare hatte. Die rote Farbe an mir war einfach nur bäh, aber das Blau war der Hammer! 😀
    Aber zurück zu meiner Frage: was denkst du, wären Sommer und Winter irgendwie miteinander vereinbar? Weil, irgendwie hab ich das Gefühl mich in beiden Farbpaletten wiederzufinden, aber logisch ist das ja nicht; immerhin läge da ja immernoch eine Jahreszeit dazwischen, wenn das irgendwas ineinander verlaufen wollen würde..? ^^
    Aber ich warte erst mal mit Geduld die nächsten Posts ab, bin schon sehr gespannt 🙂

    Liebe Grüße aus Bayern, Natascha

    1. Hallo Natascha, ja, jein, da geht schon was, das ist dann im 10er-System der „Cool“. Das ist quasi der Mischtyp aus True/Clear Summer und True/Clear Winter. Ich arbeite nicht so gern mit dem 10er-System, da mir da eine gewisse Genauigkeit fehlt. Genauso wie ich im 16er-System dann irgendwie nicht mehr gut unterscheiden kann. Viele Winter können als Akzentfarbe zu ihren echten Winterhauptfarben gut die dunklen Blau-, Beeren- und Violetttöne aus der True Summer Palette einbauen. Das ist nicht ideal, aber noch gut machbar und erweitert die Möglichkeiten, die ja vor allem beim Winter recht eingeschränkt sind. Rot ist ja bei Haarfarben nicht gleich Rot. Hennarot /Orange ist nichts für einen kalten Typ, aber magentastichiges Kirschrot geht schon eher, wobei das eine sehr leuchtende Farbe ist, die einen Sommer eher erschlägt. Und Blau wäre auch wieder die Frage: Leuchtend Blau (also schon richtig plastikhaft grell) oder etwas gedämpft. Elen im LHN hat beides ja mal getragen, früher leuchtend blau, später mit der dunklen Farbe darunter eher gedämpft. Kommt einfach drauf an. 🙂

  4. Das ist so ein spannendes Thema – danke für Deine ausführlichen und trotzdem leicht verständlichen Artikel!

    Ich versuche nun schon seit Monaten meinen Farbtyp zu bestimmen. Klischeetypisch wäre ich undiskutabel ein Sommer, die Haare sind aschblond bis aschbraun, die Augen blaugrau. Mit der Bestimmung der Haut habe ich meine Probleme, unabhängig von der Kleidung wirkt mein Hautton manchmal eher geblich, manchmal eher rosa.

    Und dann habe ich den Test mit den Farbtönen aus der Sommerpalette gemacht, soviele Farben stehen mir dort einfach überhaupt nicht, weshalb ich mich dann eine Zeitlang beim Herbst einsortiert hatte… aber auch da stehen mir einige Farbtöne nicht.

    Gar nicht so einfach, da durchzusteigen. Deine Ausführungen und vor allem die Beispiele dazu machen es aber schon um einiges leichter zu erkennen, in welche Richtung man geht. Ich werde einfach noch ein bisschen herumexperimentieren und auch mal Fotos machen, da sieht man dann doch recht schnell, welche Farben einem stehen und welche nicht.

    Liebe Grüße,
    Peh

    1. Hallo Peh, hin und her Experimentieren hilft da wirklich. Und gerade wenn der Hautton nicht eindeutig ist, weil man z.B. zu Rötungen bei Nervosität neigt oder man der müde-käsige Typ ist (hier ich) und dadurch gelber wird als man ist, wird es tricky. Gelb zu gelb macht noch gelber. Rot zu rot noch roter. mein problem mit dem make-up hatte ich ja schon im Text erwähnt. Ich bin z.B. auch ein Herbst, dem einfach kein Senfgelb steht, es ist eine der schlimmsten Farben an mir. Weil ich dann eben superduper gelb werde. So gibt es auch Sommer, die kein Altrosa tragen können, weil sie damit aussehen wie Ferkelchen. 😉 Probier vor allem die Farben aus, die nicht dem hautton ähneln, als Grün, Blau, Violett, Braun. Die kollidieren nicht sofort mit dem Hautton, sondern zeigen einfach das pasende oder unpassende Sonst immer die No-Gos probieren. Ich mag z.B. zwar kein Senfgelb, aber Rostorange steht mir (No-Go für Sommer) und in Taubenblau… (typisch Sommer) sehe ich… tja, nicht direkt schlimm aus, aber doch so, dass ich das Bedürfnis habe mich stark zu schminken. Augenringe und so. Beerentöne gehen aus beiden Paletten für mich genaus wie die schweren Blautöne. Hell Sommermints sind wieder raus, dafür kann ich Olivgrüns total gut ab. Und so wure es dann doch ein Herbst. 🙂

  5. Jetzt muss ich mich nachdem ich lange still mitgelesen habe doch mal zu Wort melden. Ich gehöre zur Kombi die angeblich nie vorkommt. Bin ein Wintertyp mit einer Haarfarbe die wahrscheinlich ein sehr dunkles Blond ist. Ich habe mich jahrelang wie ein Herbst gekleidet und habe Winter immer kategorisch ausgeschlossen bis ich mich drapen hab lassen und eindeutig Winter raus kam.

    Liebe Grüsse
    Vanessa

    1. Ah, spannend, siehst du mal! Wobei ich mega neugierig wäre, ob es wirklich wirklich ein Winter ist oder doch nur ein dunkler Sommer. Ich kenne zu viele im Bekanntenkreis, die sich auch professionell haben bestimmen lassen und bei denen auch Winter rauskamen, die aber tatsächlich ein typ sind wie Nessa: ein dunkler Sommer. Ihre Farben sind ja auch kräftig und schwer, sie sehen nicht blass aus, gar nicht. Dennoch sind sie nicht leuchtend gesättigt, sondern gedämpft. Da ist auch ein begrifflichkeitsproblem vorhanden (schon in anderen Kommentaren auf Insta diskuttiert), dass viele menschen unter „leuchtend“ einfach sehr satte Farben verstehen, also mit viel Farbanteil, egal ob nun leicht vergraut/gedämpft oder nicht. 🙂

  6. Danke für diesen ausführlichem und gut erklären Post! Dein Beitrag kommt gerade passend – mir ist neulich aufgefallen, dass die meisten Sachen in meinem Kleiderschrank nicht kombinierbar sind und ich mal paar neue Lieblingsteile brauche. Bisher habe ich mich mit Farben nicht groß beschäftigt und eher intuitiv eingekauft. Andere haben gesagt ich bin typisch Herbst (rotblonde Haare, blaue Augen, helle Haut mit Sommersprossen. So Typ Kirsten Dunst oder ein wenig wie Nicole Kidman), aber jetzt bin ich mir nicht mehr ganz so sicher… Ich könnte nachdem ich deine Beschreibung gelesen habe rein theoretisch wohl trotzdem eine anderer Farbtyp sein und muss mich mal etwas intensiver einlesen. Bisher habe ich mich da eher auf mein rotblond berufen, viele Farben „beißen“ sich damit auch sehr. Senfgelb sieht an mir grausam aus, marineblau finde ich an mir passend. Ansonsten sind es aber es schon viele Herbstfarben, die intuitiv gut aussehen.
    Winter kann ich nach deiner Beschreibung auf jedenfall ausschließen (in reinem weiß sehe ich auch schrecklich aus weswegen ich mir auch gerade echt schwer tue bei der Brautkleiderwahl)
    Gibt es auch Mischtypen zwischen Herbst und Sommer? Vermutlich muss ich da wohl deinen 12-Typen Beitrag abwarten 🙂

    Liebe Grüße

    1. Ja, es gibt einen Mischtyp zwischen Sommer und herbst, das ist der Soft. Soft Summer bzw. Soft Autumn. Die sind sich so ähnlich,d ass sie sogar „Zwillingstypen“ genannt werden und eigentlich nie ohne den anderen erwähnt werden. Sie teilen sich die Beerentöne bis auf winzige Nuancen Unterschiede, genauso das von dir beschriebene Marineblau ist dabei. Der Soft Autumn kommt dabei noch sehr gut mit gedämpften gelblichen Grüntönen klar (Oliv), der Soft Summer dagegen mit gedämpften Blautönen. Du kannst auch ein Sommer mit rötlichen Haaren sein, gar so ungewöhnlich ist das nicht, wenn man bedenkt, wie viele Rothaarige nicht die typische Alabasterhaut haben sondern eher rosig sind. Diese Woche war bei „Schrankalarm“ auf Vox eine Frau dabei mit wirklich sehr rosiger Haut und erdbeerrotblondem Haar. sie hat auch eine gute Farbberatung bekommen und sah nachher wirklich einfach so, so großartig im Vergleich zu vorher aus. Guck mal im Stream von voxnow. Die Sendung ist sowieso toll, die Moderatoren sind herrlich wohlwollend, dennoch ehrlich ohne bloßzustellen und nichts ist verboten, aber alles wird erklärt, warum etwas besser passt als anderes.
      Liebe Grüße,
      Heike

  7. Huhu, spannender Post! 🙂

    Ich sehe mich eigentlich als Sommertypen, trage aber trotzdem gerne und viel Schwarz, bekomme Komplimente wenn ich dazu knallroten Lippenstift trage und bilde mir ein, dass ich auch manche Farben ausm Herbst tragen kann (z.B. Khakigrün und manche Brauntöne). Gar nicht geht bei mir Gelb und Orange, daher kann ich Frühling ausschließen. Blautöne sehen aber wirklich in allen Varianten gut an mir aus, auch das von dir vorhin erwähnte Rauchblau/Taubenblau. Und Taupe liebe ich auch sehr!

    Silberner Schmuck sieht zu meiner Haut am besten aus, klassisches Gelbgold geht nur in meinen Haaren 😉

    Ich bin sehr gespannt auf die Vorstellung des 12er-Systems, vielleicht weiß ich dann endlich meinen Farbtypen. Sommer ist schon sehr wahrscheinlich, aber keine Ahnung in welche Richtung es dann geht.

    Was ist deine Einschätzung? 😀

    1. Hmmmmm, schwierig, ich bin so auf deine Rücknsicht eingeschossen. 😀 Würde aber auch einen Sommer vermuten, ich habe sofort ein Bild von dir mit der Lotus 2Tone Lavender vor Augen, die einfach immer aussah wie für dich gemacht. Unspektakuläres Foto war das, aber ich hab es mir gemerkt, weil die Kombi so gut war.
      Roter Lippenstift hat einfach ja auch noch eine andere Aussage als nur Farbtyppassend oder nicht. Musste sofort an Luise denken, die das auch ab und an trägt. Und sie bekommt dafür auch Komplimente und auch verdient, weil das richtig kracht und ihr Gesicht irre ausdrucksstark macht. Nichts desto trotz ist die Farbe absolut erschlagend für ihren Farbtyp, sie ist dann nur noch Lächeln mit ein bisschen Luise dran. 😉 Aber eben ein tolles Lächeln, von daher finden Leute das schön und sie auch. Ich bin da voreingenommen, weil ich Lippenstift fast grundsätzlich nicht mag. kann aber auch daran liegen, dass ich zu viele klebrige Tantenküsse als Kind bekommen habe. 😉

      1. Danke für deine Antwort und die Einschätzung.

        Ja hihi, als LHN-Mädel ohne eigenen Blog oder richtigen Instagram-Account kennt man nur meine Rückansicht 😀 Die Lotus 2tone Lavender passt wirklich super zu mir, vor allem zu meiner Haut. Ich würde mir ja echt wünschen, dass Ficcare endlich mal neue Farben rausbringt, z.B. Taupe (natürlich dann auf silberner Basis). Generell sehe ich in Lila objektiv betrachtet vielleicht besser aus als in Schwarz, aber irgendwie ist meine Lila-Phase schon seit ein paar Jahren vorbei und ich habe nur noch einige wenige Lieblingsstücke von damals im Schrank. Außer bei Sportklamotten, da greife ich nach wie vor gerne zu Lila 😉

        Ja, es kann sein, dass der Effekt mit rotem Lippenstift bei mir ähnlich wie bei deiner Freundin Luise ist. Es gab auch schon länger keinen geeigneten Anlass mehr für mich, so herauszuleuchten 😉 Aber letztes und vorletztes Jahr habe ich den Lippenstift auf einer Hochzeit und ab und zu zum Ausgehen abends benutzt. Wenn ich jetzt mal Lippenstift auftrage, dann eher einen zarten und unauffälligeren Rosenholzton, der nur die natürliche Lippenfarbe verstärkt. Meine Lippenstifte färben übrigens nicht ab beim Küssen… 😉 Ich benutze ausschließlich die zwei eben genannten Farben von Loreal 24 h SuperStay (oder so ähnlich). Die halten tatsächlich auch Essen und Trinken aus.

        1. Ich mag noch ganz gern Lipliner. Hält gut, ist matt und und gibt es in schönen Nudetönen. 🙂 Farbphasen kenne ich,. Aktuell habe ich es sehr mit Rosa und Beerentönen. Grün war letztens. 🙂

  8. Hallo Heike,

    schön, nochmal was von dem Thema zu lesen und, hach ja, nochmal ganz klar mein größtes Problem damit zu sehen: Ich passe nirgendwo so richtig rein – deswegen war ich damals über das 12er-System so glücklich, auch wenn ich eine Weile gebraucht habe, in der richtigen Ecke zu landen 😀

    Ich kann nach 4er-System nur den Herbst richtig ausschließen (Herbstorange ist ja so grausig an mir :D) – aus allen anderen Paletten passt nie alles, aber mal mehr mal weniger. Die gedämpften Sommertöne sind nicht toll an mir, aber navy kann ich (je nach Ton) gut tragen. Viele eindeutig warme Frühlingstöne stehen mir gut, wenn sie kräftig und klar genug sind, obwohl Rot schwierig ist. Ich kann viel vom Winter nehmen, aber reines Schwarz,Weiß oder beide in Kombination sind nicht so toll. Kräftige Blau- und Türkistöne sind super.
    Tjo. Und am Ende bin ich im 12er-System bei Bright Winter rausgekommen: braucht grelle Farben, mit Tendenz zu kalt, verträgt aber auch warme Farben (ich habe einen ganz guten Vergleich: mein Vater müsste ein Bright Spring sein, der kann wärmere Farben tragen als ich, auch wenn es genauso knallig sein muss). Schwarz geht mit was Knalligem kombiniert, aber reines Schwarz ist nicht toll. Tada 😀

    Liebe Grüße,
    Katja

    1. Ah, spannend wieder, wie die Leute ihr Farbzuhause finden. 😀 Der Bright Winter ist krass, weil eben so viel Bums in den Farben liegt. Da würde ich direkt den Blog der „Modeflüsterin“ empfehlen, sie ist auch einer. Papa als Frühling ist natürlich auch heftig. Aber in der regel scheren sich Männer da einfach weniger drum und kaufen konsequent Blau. 😉

      1. Ja schon 🙂 Ich bin mir mit dem Bright Winter auch ehrlichgesagt noch nicht zu 100% sicher, weil ich die Unterschiede zwischen Bright Spring und Winter noch nicht allzu gut sehe. Aber das wird noch – zum Einkaufen reicht es jedenfalls: Knallfarben 😀

        Oh, mein Vater ist ein exzentrischer Paradiesvogel – ich weiß nicht, ob er außer Jeans überhaupt etwas Blaues im Schrank hat, aber es gibt eine Menge pink, rot, orange und apfelgrün. Es gab auch schonmal die orangene Hose zum apfelgrünen Hemd (mit passendem zweifarbigen Gürtel), aber in der Regel lassen die Anlässe sowas Buntes nicht zu.

        Ich habe heute morgen in der Stadt übrigens einen Soft Summer gesehen, der richtig typgerecht gekleidet war. Normalerweise mag ich die Farben ja nicht sonderlich – aber am passenden Typ sind die so gut *_*
        Ich habe eh die These, dass man Farben, die einem nicht stehen, oft allgemein nicht ansprechend findet. (Oder zumindest nicht, wenn man ein grundlegendes Gespür für Farben hat.)

        1. Wenn man ein Gespür für Farben hat, dann vielleicht eher ja, sonst… eher nein. Ist so mein Eindruck. Bzw… puh, das wird jetzt schon beinahe politisch unkorrekt… aber sagwen wir so: in meinem Freundekreis, meiner Familie und unter meinen Kollegen sind sehr wenige dabei, deren Lieblingsfarben nicht auch Farben wären, die ihnen stehen. Wenn ich dagegen Bahn fahre oder in der Sadt am Bahnhof unterwegs bin wird diese These sofort widerlegt. Es ist eben das, was man sehr schnell als „geschmacklos“ abstempeln mag, obwohl die Leute ja selbsterklärend auch einen Geschmack haben nur eben einen, der anders funktioniert als der von Menschen, die um Farbharmonien wissen bzw. diese intuitiv erspüren können, wenn du verstehst.

          1. Ja, da hast du vollkommen Recht. Ein Geschmack der anders funktioniert ist eine sehr schöne Beschreibung dafür ^^,

  9. Hallo Heike 🙂

    Endlich mal eine gute Erklärung zu diesem System! Ich bin schon häufiger darüber gestolpert und auch wenn ich persönlich meinen Kleiderschrank nicht ändern werde hat es mich doch interessiert.
    Ganz Hundertprozentig kann ich mich nicht einordnen (habe blass bläuliche Haut mit dunkelbraunen Augen aber dazu aschblonde Haare mit goldblondem Weathering), aber da schwarz mir wirklich ausgezeichnet steht, genau wie roter Lippenstift bin ich vermutlich ein Wintertyp und hab meinen Kleiderschrank intuitiv in diesen Farben gehalten.
    (wobei schwarz überwiegt als Anhänger der Metalszene mit Gothicakzenten :D)

    Aber ich wollte eigentlich fragen warum du grün für den Winter ausschließt?
    In der Farbpalette ist ja auch ein schönes grasgrün zu sehen, daher die Frage was das denn in der Farbpalette zu suchen hat, wenn grün eigentlich nicht für den Winter geht.
    Grün ist nämlich meine Lieblingsfarbe (besonders eben in Kombi mit schwarz), daher das Interesse.

    Liebe Grüße,
    Mara

    1. Ah, Grasgrün… ddu meinst das leuchtende in der unteren Reihe. Der Winter ist primär leuchtend, erst sekundär kalt. Deswegen kann er die superduper leuchtenden Primärfarben tragen, somit auch Knallrot, Grasegrün und sogar das leuchtende Gelb dort, OBWOHL grasgrün nur neutral warm ist, Knallrot und Gelb sogar warm sind. Ist die Komi. In der Regel trägt der Winter dann kein grünes Outfit, sondern ein schwarzes mit grünem Akzent, eine Farbkombi, die kein anderer Farbtyp so abkann.
      Grün an sich ist nichts für den Winter, WEIL es bis auf das Grasgrün aus 100% Gelb und 100% Cyan es sofort zu einer Dämpfung der Farben kommt ooooder der gelbanteil so stark überwiegt, dass der Ton zur Frühlingspalette gehört. Petrole gehen wieder, auch wenn sie für den Witner auch wieder richtig dolle leuchten müssen. Petrole gehen aber so gut wie für alle Farbtypen. Grüns sind in der Regel ähnlich wie Brauns Farben aus sogar drei Farbanteilen, was zu einer Dämpfung führt.
      Aschblond (egal welches Weathering, die meisten leute weather golde, weil schwarze Pigmente von der Sonne schneller zerstört werden als rote) spricht für mich eher für einen dunklen Sommertypen, das würde ich an deiner Stelle mal gegenchecken. der dunkle Sommer ist der absolute verwechslungsklassiker, also in dem Sinne, dass man ihn für einen Winter hält, siehe Nessa. Da du Gothic und Metal liebst ist außerdem die Wahrscheinlichkeit hoch, dass du schwarz und roten Lippenstift einfach magst, weil er zu deinem Lifestyle passt, der dir gefällt und das ist ja auch super. Solltest du doch ein Sommer sein, könntest du in der Richtung ganz viel mit schweren Violetts, schweren petrols und einem eher brugunderfarbenem Lippenstift machen, was immer noch deinem Style gerecht wird, aber vielleicht mehr für deine Haut und Gesamterscheinun tut, sodass man mehr von dir sieht. Roter Lippenstift an SOmmern hat richtig Bums, aber das sieht oft aus wie ein dickes Lächeln mit Mensch dran, nicht wie ein schöner Mensch mit tollem Lächeln, wenn du verstehst. 🙂 Dennoch immer eine beliebte Kombi, weil sie ebn so kracht und eine sehr typische Assoziation hat.
      VG

  10. Huhu Heike,

    irgendwann kommt sicher der Tag, an dem ich die Muse habe, anständige Fotos zu machen und meinen Farbtyp zu bestimmen 😀 Mit einer Freundin ist eine gute Idee!

    Wie sieht es eigentlich bei „südländischen“ Typen aus? In Frauenzeitschriften immer mit olivfarbenem Hautton beschrieben – was mich schon immer sehr verwirrt hat. Sind die wirklich alle eindeutig dem Wintertyp zuzuordnen?

    LG
    Lena

    1. Nein, nein, auf keinen Fall sind das alles Winter! Genauso wie Schwarze ja auch nicht alle Winter sind, siehe meine beiden Sommertypbeispiele im Text. Es gibt in den Ethnien einfach eine Häufung. So wie es für den kaukasischen und nordischen Typ einfach sehr wahrscheinlich ist, dass es Richtung Sommer geht und der keltisch-rothaarige Typ ist gut beraten Herbst und Frühling als erstes zu testen. Ich muss gestehen, gerade mit südländischen Typen kenne ich mich am wenigsten aus, aber sie können ebenfalls Herbste, Frühlinge oder Sommer sein, ich weiß nur nicht in welcher Häufung.

  11. Liebe Heike,
    schöne Erklärung!

    Wobei, ich finde das für mich richtig schwer…
    Soft Summer geht bei mir, aber ich trage eigentlich konsequent die Herbstpalette (soft autumn?), und als ich noch schwarz gefärbt habe, fand ich auch die Winterpalette gar nicht übel, mit dem zusätzlichen Effekt, dass ich z. B. kräftigere Lippenstiftfarben verwenden musste, um im Winter nicht ganz so leichenartig auszusehen.
    Hat nur immer gleich die kleinste Hautunreinheit betont.
    Im Moment bin ich mit meinen rosenholzfarbenen Lippenstiften ganz glücklich, das wurde immer besser, je mehr die hellbraune NHF rauskam.
    Aber ist schon krass, was das ausmacht, neulich hab ich einen Lippenstift getragen, der minimal „kälter“ war, prompt fragt mich der Mann, warum ich denn lila Lippen hätte…
    Mit schwarzen Haaren ging der noch gut!
    Also, ich glaub, ich bin irgendwie eine Mischung…?

    1. 🙂 Du bist ein Beispiel dafür, dass man mit aufeinander abgestimmter Haarfarbe, Make-up und Kleidung einen Farbtypen sehr gut imitieren kann. Du bist einer der besten „Winterimitate“, die ich kenne, ein ganz entzückendes Schneewittchen hast du abgegeben, aber ja, das hat dich irre blass gemacht. Ich könnte mir den Dark-Autumn an dir vorstellen, der steht dem Winter ja noch recht nah, ist aber warm, genauso wie ein dunkler Sommertyp, wobei ich dich eher beim True Summer (Dark) sehe, als beim Soft, weil ich schon finde, dass die Farben nicht zu gedämpft für dich sein sollten. Make-up ist wie gesagt ein anderes Fass, da recherchiere ich noch. Aber bei Make-up geht es noch mehr um farbliche Korrektur und Balance, wobei es bei der Kleidung um Farbunterstützung geht. Deswegen auch ich mit der Sommerpallette am Herbsttyp, damit ich nicht total gelb aussehe.
      Liebe Grüße! 😀
      P.S. Mal so in die Kommentare gespoilert: Wir beschäftigen uns mit Hauskauf. 😀 😀 Hahaheheh… oweia. Aber erst mittelfristig, nicht so bald. Nur, nun ja, 90qm mit Kind wird nicht ewig wirklich komfortabel bleiben.

      1. Dann nehme ich den Spoiler doch mal auf! 🙂

        Kaufen oder neu bauen? Oder erst mal allgemein „wir haben da was vor“?
        Das ist so ein Riesenthema…
        Aaaalso, wenn du (oder auch ihr beide) mal wieder in Richtung Allgäu unterwegs seid, einfach kurz hinter dem Elchinger Kreuz mal rausfahren, da steht so ein Häuschen, das kann man sich zu Inspirationszwecken gerne angucken und die Bewohner zu allen möglichen und unmöglichen Themen bzgl. „Haus“ interviewen (ja, das war ne Einladung!) 🙂 Vielleicht passts ja mal!

        Verspreche dir aber jetzt schon: nehmt euch viel Zeit dafür, informiert euch gut, und plant den „irgendwas ist immer“-Faktor ein! Und immer schon ommmmmm…

        Gruß
        Leia

        1. 😀 Es ist das Allgemeine „Wir haben da was vor.“ 😀 Und tausend Dank für die Einladung, ich würde da sehr gern drauf zurück kommen, muss dafür aber Mr Introvert mobilisiert bekommen. 😉 Aber: Häuschenhaben ist noch viel mehr sein Traum als meiner (mein Lebenstraum ist ein Buch, seins besagtes Eigenheim), vielleicht reicht das ja. 🙂 Wir bleiben einfach in Kontakt. Deine Emailadress habe ich noch. Meine ist ja im Impressum.
          Und oh ja, definitiv ganz viel Ommmmmmmm!

  12. Hallo Heike,

    ein toller Artikel. Ich bin sehr gespannt auf das 12er-System. Wenn ich Zeit finde, werde ich mich ransetzen und Farben an mir testen.

    Am besten gefallen mir die dargestellten Herbstfarben. Sie lassen in mir direkt ein gutes Gefühl aufkommen. Da würde es natürlich ausgezeichnet passen, wenn ich ein Herbsttyp wäre (deine Klischeetypangaben und Personenvergleiche passen einigermaßen). Vielleicht bin ich aber auch ein Herbsttyp und mir gefallen die Farben deshalb?

    (Mir ist noch eine Kleinigkeit aufgefallen. Die Grundfarben der additiven und der subtraktiven Farbmischung sind genau umgekehrt.)

    Grüße
    Kathrin

    1. Ah, jo, Mist, da sagst du was! Additiv und Subtraktiv verstauscht, da hab ich immer einen Denkfehler, weil „additiv“ für mich bedeutet, dass ich Farben zusammenmische, dabei mische ich ja Licht und kein Acryl. Danke dir! Ändere ich gleich!
      Ja, das mit den Farben, die man mag ist natürlich so ein Ding. So gesehen bin ich einfach recht happy kein Frühling zu sein, das sind Farben, die mir zu mächtig und grell sind, da würde ich wohl eine fast ganz weiße Garderobe haben… 😀

  13. Wow, toller Artikel! Man merkt einfach, wie viel Zeit und Herzblut du da rein gesteckt hast. Und bei deinem tollen Schreibstil (spätestens beim Color Waschmittel musste ich echt grinsen), ist das Lesen ein Genuss (und eignet sich auch Ideal als Nebenbeschäftigung beim Stillen :D).
    Ich freu mich schon total auf den Artikel über das 12er-System. Im 4er-System habe ich mittlerweile meinen Platz gefunden. Ich bin ziemlich sicher ein Sommer. Blau geht in den meisten Abstufungen super, vor allem dieses verwaschene blau. Am allerwenigsten bin ich Herbst, orange sieht an mir furchtbar aus. Kann aber auch sein, dass da der persönliche Geschmack mit rein spielt, die Herbtspalette gefällt mir einfach auch am wenigsten. Ich bin mir allerdings nicht sicher wo genau im Sommer ich einzuordnen bin, aber da wart ich mal auf deinen Artikel zum 12er-System. Denn nicht alle Sommerfarben gehen bei mir gleich gut und ich bediene mich doch auch immer wieder bei manchen Farben in anderen Paletten (und bilde mir ein, dass mir das steht). Rottöne gehen zB ziemlich viele bei mir auch sehr gut, was ja gar nicht typisch Sommer ist. Und spätestens wenn ich im Sommer gut gebräunt bin, ist auch reinweiß, braun und Gelb gut tragbar.
    LG aus dem Krankenhaus :),
    smiley-annie aka annie_blubb mit dem kleinen Wurm 🙂

    1. Huhu! Auch hier noch mal herzlichen Glückwunsch! 😀 Schön, dass du wohlauf klingst und du auch stillen kannst, das freut mich. 🙂 Ich hoffe ja ein bisschen, dass du den Namen des kleinen noch verrätst? (ich hoffe ich hab ihn nicht verpasst, solltest du das schon getan haben).
      Gebräunt erhöht immer die Toleranz auch gegen nicht optimale Farben. Ich hätte für dich sofort den Frühling und den Winter ausgeschlossen, ich finde leuchtende Farben für dich sogar schon im Haar schwierig. Hätte dich am ehesten beim Sommer eingeordnet aber hätte den Herbst gegengetestet. Ich meine beim SL Treffen, als wir uns ja begegent sind hast du braun getragen. Das ging… war aber nicht der Kracher. Hmmmmm… Ja, doch, das was du sagst: Blau geht irgendwie immer gut für dich, bei allem, was ich dazu so im Kopf habe. Das geht schon deutlich Richtung Sommer dann. Aber naja, Fotos und so gut wie immer nur ein bisschen Halbprofil von hinten. 😀 Aber so die Richtung eben. 🙂
      Liebe Grüße und alles, alles gute für dich und deine Familie! <3

      1. Danke auch hier für die Glückwünsche :-). Ja, Stillen klappt zum Glück super, bin ich total froh drüber und ansonsten sind wir uns so ein Bisschen am „eingrooven“ :-). Den Namen des Kleinen werde ich allerdings nicht öffentlich lesbar im Internet verraten. Da halte ich es genauso wie mit meinem eigenen Vornamen. Das ist so ein Bisschen die Grenze, die ich mir im Internet selber gezogen habe, um zumindest noch eine gewisse Privatsphäre zu wahren ;-). Aber ich kann dir gerne bei Instagram oder im LHN eine Privatnachricht zukommen lassen :-D.
        Welche Farben nehme ich denn am Besten, um den Herbst komplett auszuschließen? Orange ist wie gesagt ein absolutes No-Go an mir, aber ich hab da ehrlich gesagt auch nicht sooo das Auge für, lasse sowas gern von anderen einschätzen, weil man ja mit persönlichem Geschmack und so immer ein Bisschen voreingenommen ist. Ich hab vor einiger Zeit auch mal Fotos gemacht, wo ich mir alle möglichen Farben angehalten habe und im LHN ein paar Leute drauf gucken lassen, die waren sich alle einig mit Sommer. Aber wenn du auch mal gucken magst, kann ich dir gern den Link schicken :-).
        LG, Annie 🙂

        1. Oh ja, schick mir bitte mal den Link! Nickike erzählt mir ab und am vom Farbtypthread im LHN, aber der ist ja riesig, wenn du direkt zu deinem Beitrag linken könntest wäre das super, dann muss ich nicht so suchen. 🙂 Mit dem Namen kann ich gut verstehen und ich finde es voll gut, dass du für dich auch einfach überlegt hast, was so deine Grenze ist. Ich finde „mal so mal so“ immer irgendwie irritierend, aber straight finde ich gut, egal ob das dann sehr offen oder sehr streng ist, weil sich die Leiute einfach eine Meinung gebildet haben, das finde ich wichtig.
          Liebe Grüße und viel Spaß beim Grooven. 😀

  14. Hallo Liebe Heike!

    Ich bin ein (bis jetzt) nur heimlicher Mitleser deines Blogs ..vielen Dank für diesen super Artikel, sowas hab ich schon lange gesucht ..die BJs sind mir bezüglich Farbtypen persönlich etwas zu langatmig, deswegen hab ich mich sehr über deinen überschaubaren Artikel gefreut ..

    Das 4er-System ist mir persönlich zu ungenau, ich würde mich als primär gedämpft einordnen. Meine Haarfarbe ist ein kupfriges Naturrot (Tendenz eher Rotblond, weniger „Kastanienrot“) ich hab dazu einen rosigen, evtl. sogar nur neutralen Teint, blaugraue Augen und nur im Sommer Sommersprossen, im Winter bin ich einfach nur extrem blass. Rothaarige werden ja meistens sofort in die Herbstschublade gestopft, da fühle ich mich allerdings nicht wirklich wohl ..Rostrot und Schokobraun sind die einzigen Farben, die mir davon wirklich stehen, Grün geht nur kalt und gedämpft, Beerentöne sind nur kalt sehr gut und am liebsten trage ich ein gedämpftes graublau… Senfgelb macht mich total krank ..also ich würde mich selbst als ein Mittelding zwischen soft summer und soft autumn bezeichnen. Vielleicht ist das aber auch meinen persönlichen Vorlieben geschuldet? Es ist klar, dass du hier ohne Fotos sowieso schwer was zum Thema sagen kannst, aber wie ist denn deine Einschätzung zu Rothaarigen und Farbtypen? Geht da nur der Herbst? Ich freu mich auf jeden Fall schon auf deinen 12er-Artikel 🙂

    Liebe Grüße,
    Maria

    1. Liebe Maria, oh nein, es gibt mehr kühle Rothaarige, als man denken sollen. Rothaariger Herbst/Frühling ist einfach Klischee, aber es geht ja wie gesagt mehr um die haut und überleg mal wie VIELE Rotschöpfe es gibt, die sehr, sehr eindeutig einen rosigen Teint haben. Das ist genauso möglich wie Evangeline Lilly als neutrale bis Aschblondine im Herbstsegment. Ich hab kein prominentes kühlöes Rotschopfbesipiel, aber ich empfehle dir auch (hier in den Kommentaren hatte schon jemand ein ähnliches „Problem“ die letzte Folge von „Schrankalarm“ diese Woche. Kannst du über voxnow auch noch streamen. Da ist ein junge Mutter mit wirklich SEHR rosigem Teint und erdbeerrotblondem Haar, bei der sehr schön zu sehen ist, wie gut sie mit gedämpften Tönen aussieht und dass das gar nicht in die Vollen bei den Farben gehen muss. Gesytlt wird sie zwischen Soft Summer und Soft Autumn und sie sieht danach einfach aus wie ein neuer Mensch. Wundervoll!

  15. Interessanter Artikel. Ich würde auch gerne mal wissen, wo ich mich einordnen müsste. Grundsätzlich mag ich die Herbstfarben am liebsten, wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass so etwas wie Senfgelb gut an mir aussieht 😉 Auch trage ich gerne Schwarz und Dunkelblau, bei Schmuck eigentlich nur Silber.
    Funktioniert das drapieren auch am PC? Also ein passendes Foto nehmen und die entsprechenden Farben dann dazumalen?
    Liebe Grüße
    Nina

    1. Jein, das geht auch, aber lange nicht so gut wie vor einem Spiegel. Hab ich für mich aber auch schon mal gemacht. Wichtig ist dann einfach, dass der Weißabgleich des Fotos PERFEKT ist und daran scheitert es in der Regel dann schon. Du brauchst einfach wirklich neutrales Licht. Drapierst du dich life mit Stoffen bekommen die Stoffe dasselbe Licht ab wie dein Gesicht. Malst du am PC dazu ist das eine künstliche Farbe, die das Umgebungslicht nicht mit aufnimmt, das verfälscht enorm.
      Ich finde Accesspireläden imemr ganz gut, die haben so viele Tücher, da kann man sich einfach mal mehrere ans Gesicht halten, ohne sie gleich kaufen zu müssen. Kaufhaus mit großer Handtuchabteilung geht auch gut. 😉

  16. Danke für deinen gut recherchierten Mammut Post!

    Seit ich meinen Kleiderschrank ausgemistet habe, habe ich mich auch sehr intensiv mit Farbtypen beschäftigt und hatte richtige Probleme damit, mich einzuordnen. Tendenziell wäre ich als fahles-sommerprossiges-honigbrünettes Mädel ein Herbsttyp, aber richtig warme Farben wie gelb, orange und hellgrün sehen an meinem Hautton einfach unmöglich aus. Ich habe goldenen und kupfernen Schmuck probiert, doch nur silber und rosegold sehen an mir okay aus – Richtig gut sieht es nur aus, wenn ich eine bunte Komponente dazu habe, oder halt Natursteine, Leder und so was. Klassische Herbstfarben passen zwar zu meiner Haarfarbe, aber sie passen nicht zu meinem Hautunterton, der leider weder rosa noch gelb sondern graugrün (!) ist. So etwas bemerkt man allerdings nur, wenn man seit Jahren die richtige Foundation sucht und sogar bei Pieper und MAC zahlreiche Verkäuferinnen um den Verstand bringt. Rosa ist mein schlimmster Feind, dicht gefolgt von allem, was pastellfarben ist. Alles, was irgendwie mit weißpigmenten angemischt wurde, sieht an mir neonfarben aus. Leider gibt es auch keine Möglichkeit, sich sein Make Up so zu mischen, dass es passt, denn rosa und orange ergibt apricot und das wird an mir noch schlimmer als rosa. In Sachen Foundation schwebt bei mir also ein riesiges Fragezeichen über den Kopf. Ich würde alles geben, um endlich ein Produkt zu finden, das mich nicht fahl oder gelb macht und für meinen Hauttyp gedacht ist.
    Die aktuelle Mode hat mich lange Zeit in den Sommertyp gedrängt, doch ich fühlte mich damit einfach null wohl. Mit dunkelblau, teal und lila kann ich leben, aber die ganzen Pastelltöne gingen gar nicht, insbesondere hellblau und grau sind an mir einfach blah. Dann suchte ich weiter… und weiter… probierte mich durch das 12er Schema und stellte fest, dass es bei mir auch nicht so richtig funktionierte. Letztlich bin ich auf eine 16er Theorie gestoßen, wo ich endlich etwas gefunden habe, was zu 90% stimmt. Stumpf ausgedrückt sind mittle bis dunkle, stark gesättigte Farben relativ unabhängig davon ob warm und kalt + die hellen Farben aus der Herbstpalette. Beim Shoppen wurde ich verrückt, denn die Verfügbarkeit dieser Farben ist auch im Herbst so etwas von beschränkt! Im Sommer habe ich dunkelgrün finden können, im Herbst fast nur dunkelrot gekauft. Wo sind petrol, braun und lila abgeblieben? Da ich dringend Kleidung brauchte, habe ich viel schwarz eingekauft, weil es das geringere Übel im Vergleich zu taupe, grau und beige ist… Aber es ist für mich definitiv keine Wohlfühlfarbe – Vor allem nicht in Kopfnähe. Ich mache mir jetzt schon Sorgen, wo und wie ich bewerbungstaugliche Kleidung in meinen Farben finden soll, wenn es überall nur meine Erzfeinde schwarz-weiß-grau-rot gibt. Nein, ich möchte nicht in einem schwarzen Hosenanzug mit weißer Bluse stecken, wenn ich alle zwei Minuten das Bedürfnis habe, mich davon zu trennen…

    Eine ebenfalls sehr verwirrende Geschichte gab es in meinem Bekanntenkreis. Da hielt sich jemand aufgrund der etwas dunkleren Hautfarbe für einen Herbsttyp, aber am Ende kam heraus, dass es ein ziemlich untypischer Frühlingstyp ist, weil Farben wie oliv und petrol überhaupt nicht gingen, dafür aber so Exoten wie Pistaziengrün, Magenta und Wassermelone umso besser. Diese Person kann jedoch keine Pastellfarben wie Apricot oder Hellblau tragen, aber dafür ein paar knallige Töne aus der Winterpalette (cyan, pink). Da merkte ich auch wieder, dass es mit dieser 4-Typen-Geschichte nicht getan ist.

    Es gibt eine Sache, die du implizit im Text erwähnt hast, und die mich auch immer auf die Palme bringt: Andere Menschen, die ihren Geschmack aufzwingen wollen. Wenn ich einkaufen gehe, höre ich häufiger mal „Es ist doch Frühling, wieso kaufst du dir nicht eine weiße Hose und mal farbige Oberteile?“ dicht gefolgt von „Grau geht immer und passt zu allem“. Warum soll man in Farben herum laufen, in denen man sich nicht wohlfühlt? Und warum denken andere, sie wüssten das tausend mal besser?!

    Könntest du bitte in einem deiner zukünftigen Posts erklären, was der Unterschied zwischen Hautunterton und Hautoberton ist?

    Als ich Jacob gesehen habe, war ich auch lange am Rätseln ob das ein Summer oder Soft Autumn Typ ist, weil bei ihm ja alles in diese grau-grün Richtung abdriftet… Was ist denn nun der Unterschied zwischen diesen beiden Typen? Gefühlt ist beides grau in grau. Oder liegts daran dass einer eher warm und der andere eher kalt ist?!

    1. Hui, so viele Fragen. 😀
      Also: Foundation ist wirklich absolute Königsklasse, was Farbtypen angeht und Make-up sowieso, finde ich. Da muss ich gestehen, bin ich absoluter Anfänger. Ich benutze keine, sondern nur Camouflage für fiese Pickel und Concealer für Augenringe, bisl Puder und fertig. Die Camouflage passt nicht 100%ig, genügt aber meinen Anprüchen es einfach unauffälliger zu machen.
      Das 16er System entspricht am ehestem dem, wonach ich persönlich auch shoppe, ich empfinde es aber als zu schwer zu merken und zu verstehen, um andere damit zu beraten. Tinted? Was ist das denn jetzt nun noch? Viele haben ja schon beim 12er-System Probleme zu unterscheiden, dass eine kräftige Herbstfarbe nicht gleichbedeutend ist mit einer leuchtenden Farbe, zu viele Adjektive werden alltäglich synonym gebraucht, sind es bei den Farbtypen aber nicht.
      Klamotten kaufen: ich betreibe sozusagen „Binge Shopping“ seit ich meine Farbtypen kenne. Dieser Herbst war für mich perfekt. Und somit teuer. Ich kenne aber genug Durststrecken in denen es scheinbar nur pastellblau, grau, weiß und irgendwelche Neonentgleisungen gibt. Ansonsten färbe ich Kleidung, wenn der Schnitt perfekt ist. Hab ich schon öfter gemacht, geht aber natürlich nicht mit Kunstfaser. Da ich ja gedämpft tragen kann, geht färben auch echt gut, selbst wenn es nicht genau die Farbe wird, die ich angepeilt habe.
      Shoppingkommentare: Ich glaube, da bin ich nicht so. Das ist ja lieb gemeint, weil es darum geht die STimmung der Jahreszeit zu transportieren und in der regel von einem gegenüber kommt, das keine Ahnung von Farbtypen hat, aber sich immerhin so viel für Mode interessiert, dass er/sie sich darüber ausdrücken möchte und es schön findet, wenn man auch ander Kleidung sieht, dass es weihnachtet oder Sommer wird oder so. Ich gebe garantiert auch wohlmeinende Ratschläge zu falschen Schnitten an Freundinnen weiter, weil ich es nicht besser weiß, aber mit einem bestimmten Schnitt etwas assoziiere oder da mal ein tolles Foto (von jemand anderem ) gesehen habe.
      Hautoberton und Hautunterton. Oh, da du in Sachen Foundation schon so weit bist,d achte ich, du wüsstest das. 🙂 Ode rmeinst du auch so für andere? Hautoebrton ist quasi der erste Eindruck: rosig, goldig, oliv, gräulich, bläulich. Der Oberton verändert sich, je nach Müdigkeit, Gesundheit, Bräunungsgrad. Der Unterton ist der Hautton, der bestehen bleibt er gibt deswegen eien grundsätzliche Richtung vor und kann in die oben aufgezählten Richtungen gehen, wobei gräulich und bläulich da GLAUBE ICH raus sind, weil die echt was mit Müdigkeit/Gesundheit zu tun haben. Die Töne können sich aufsummieren, sich ausbalancieren, sich beißen oder harmonieren. Ich bin wie gesagt gelb und gelb und das summiert sich so sehr auf, dass ich als Make-up einen gegenpol brauche, um nicht noch einen dritten Gelbfaktor dazuzupacken. 🙂
      Ach ja, der Jakob. Ja genau, es geht bei Soft Summer und Soft Autumn eigentlich nur um eine Unterscheidung in der Farbwärme, beide Typen stehen sich aber sehr, sehr nahe. Grau in Grau sind beide typen per se nicht, sie werden nur schnell dazu gemacht, weil es für viele einfacher ist, Richtung grau zu gehen, als sich mit den Nuancen von Blau, Grün, Erd- und beerentönen zu beschäftigen. SOfts nehmen Grau so wie Winter einfach schwarz nehmen, damit fühlen sie sich sicher und so ganz falsch sieht es ja auch nicht aus. 🙂

      1. Danke, dass du dir so viel Zeit genommen hast 🙂
        Kommentare: Ja, da kannst du Recht haben! Ich weiß nur nicht, was man diesen Leuten sagen soll. Früher habe ich mich von solchen Leuten beraten lassen und Haufenweise Sachen gekauft, die ich einfach niemals trug, weil ich mich darin nicht wohl fühle.
        Make Up: Was alles farbliche betrifft habe ich mittlerweile den Dreh heraus, aber die Produkte sind nicht ganz leicht zu finden. Im Groben nutze ich für Lippenstifte und Rouge überwiegend Farben, die mehr ins bräunliche als ins gräuliche abgedunkelt sind und habe alles verbannt was nur annähernd rot, pink oder pastellfarben ist. Beerenfarbenes und zimtfarbenes Rouge ist das beste, was mir passiert ist – Aber darauf kommt man i.d.R. nicht, weil die meisten Pink benutzen. Lidschatten nutze ich genauso wie Klamottenfarben.
        16er System: Ehrlich gesagt wüsste ich auch nicht, wie ich es jemandem erklären soll, der sich nicht den ganzen Tag mit Photoshop oder Kunst beschäftigt… Ich hab aber auch noch keine Website gefunden, wo alle aufgelistet sind. Gerade im Fall meiner Bekannten wäre es interessant, ob es einen sogenannten dunkleren Frühlingstyp gibt.
        Ober/Unterton: Danke für deine Erklärungen! Die beiden Begriffe werden häufig Synonym verwendet. Das erklärt dann auch, warum viele Personen rosane Haut mit gelber Foundation ausgleichen. Gott, was hab ich da schon herumexperimentiert, gemischt und bestellt – Aber die Foundation will einfach nicht. Da sitzt du schon extra bei MAC und Bobbi Brown herum und wirst mindestens 3x komplett von vorn geschminkt, weil irgendetwas nicht stimmt… Ich bin doch kein Alien @.@ Da ich beim Augen Make Up tiefer in den Farbtopf greife als der Durchschnitt, fällt es auf, wenn man Augenringe oder Rötungen hat. Ich sehe häufig Ränder am Hals, aber nicht weil es zu dunkel ist, sondern weil die Farbe nicht passt. Und spätestens dann, wenn ich meine Hand daneben halte wirkt sie richtig grün gegenüber dem Gesicht. Weiß der Geier was da ist. Im Zweifel kaufe ich eher gelbliche Produkte ein, aber richtig passen tun sie auch nicht.

        1. Oha, so viel Make-up Odyssee, das ist allerdings frustrierend. Da kann ich wirklich gar nichts raten. Ich kene einen weitere person, die nicht Latina ist und ins Grünliche geht,d as ist Andrea von echtandrea.de. Aber sie schminkt sich selbst kaum,w as sie bei ihrer haut auch nicht nötig hat. Wenn sie für Fotos geschminkt wird geht das mit ein bisschen Nachbearbeitung immer sehr gut, life sieht man schnell, dass es nicht ganz passt, also ist sie nur ein Beispiel dafür, dass du da nicht allein bist, aber leider keins, bei der du dir wirklich Anleihen holen könntest, zumindest nicht dass ich wüsste. Aber wenn du sie lieb fragst, vielleicht weiß sie ja doch was. Ihre Freundin Tanja Weber, die ie ja immer schminkt und fotografiert, hat mehr Ahnung zu Make-up und evtl haben sie für Andrea da schon was gefunden. Vielleicht. 🙂

        2. P.S.: Hier auch beerentoniges Rouge. Geh mir weg mit Pink! Zimttöne nehme ich für seeehr dezentes Konturing. Eigentlich nehme ich da einfach Bronzer. Echte Konturfarben sind viel zu krass und gräulich für mich.

          1. Vielen Dank, ich schau da mal vorbei 🙂
            Einen guten Bronzer hab ich bis heute nicht gefunden. Aber da ich grad 1,5 orangestichige sah-im-Laden-wirklich-tragbar-aus-Exemplare herumliegen habe, brauch ich sie vielleicht irgendwann mal auf… Die Suche nach einem Contouring Produkt hat gut zwei Jahre gedauert, aber ich hab letztes Jahr ein limitiertes bei Artdeco gefunden. Wer weiß, vielleicht gibt es bei dir ja dann doch bald einen Beitrag dazu 🙂
            Einen schönen Abend noch ^^

          2. Uuuuh, also zu Make-up kann ich wirklich nur ganz wenig sagen, da bin ich mehr Laie als alles andere. Vielleicht habe ich von Natur aus bzw. durch Job und andere Vorlieben wie eben Farbtypen und Haare und so ein ganz gutes Gespür dafür, aber ich kann das nicht gut begründen und Produkte empfehlen schon mal gar nicht. Aber mal sehen, heißt ja nicht, dass ich das nicht lernen könnte, wenn ich wollte. 🙂

  17. Hallo Heike,
    Eine super Übersicht. Früher war ich gänzlich irritiert von Farbtypen, da ich als Laie bei „Sommer“ mit „leuchtend und gebräunt“ assoziierte, was für die Typenbestimmung ja überhaupt nicht zutrifft. Spätestens nach deinem Artikel bin ich mir sicher, Sommer zu sein. Haar- und Augenfarbe sind gedämpft und schwer definierbar (ein dunkles, tendenziell eher aschiges Blond und irgendwas grau-blau-grünes, das jeder je nach Licht anders beschreibt). Könnte man als langweilig, aber auch als wandelbar bezeichnen.
    Die Sommerfarben gefallen mir gut und sind auch unter anderem in meinem Schrank zu finden. Es könnte nicht schlecht sein die passende Farbfamilie für einen selbst im Hinterkopf zu haben – sich daran zu richten ist ja kein Muss. Wie viele Leute trage ich dennoch häufig schwarz.
    Lustigerweise gab es in den letzten Tagen viele Anlässe sich auf gediegene Weise schick zu machen – die allgemeine Farbe der Wahl war schwarz, ich hatte jedoch noch eine Tuch mit hellblauem Farbverlauf um den Hals, ohne Hintergedanken an irgendwelche Farbtypen. Und was sehe ich da in der Sommer-Auswahl? Blassblau in allen Schattierungen! Unbewusst richtig gemacht.
    Zu dem Test „steht mir Orange“: In meinem Kleiderschrank war absolut nichts in dem Farbton zu finden, also habe ich ein orangefarbenes Buch neben mich gehalten. Nein. Definitiv nicht.

  18. Hallo Estrella,

    ich klinke mich mal ein, weil ich deine Überlegungen ganz gut kenne.

    Kurz gesagt gibt es einfach einen Unterschied, ob man Farben toleriert oder ob sie einem wirklich richtig gut stehen.
    Es kann bei deinen Khaki- und Brauntönen sein, dass sie kalt und gedämpft genug sind, dass sie an dir funktionieren. Bzw. du kannst sie mal mit deinen richtig guten Blautönen vergleichen – das Blau ist wahrscheinlich besser.
    Gerade bei Schwarz ist man auch gewohnt, es an Leuten zu sehen, denen es nicht so gut steht. Es bringt oft nicht das Optimum raus, aber in den meisten Fällen (besonders, wenn man sich den nötigen Kontrast schminkt 😉 ) sieht es ok aus und wird gut toleriert. Dita van Teese zum Beispiel gibt einen sehr glaubwürdigen Schneewittchentyp ab, solange sie geschminkt ist. Ohne Makeup merkt man aber, dass sie kein Winter sein kann.
    Auf Truth is Beauty gibt es auch einige Beispiele, bei denen man den Vergleich zwischen einer tolerierten und einer richtig guten Farbe sieht.

    Liebe Grüße,
    Katja

    1. Auf dein Anraten hin habe ich mal bei Truth is Beauty vorbeigeschaut, die Vergleichsbilder sind wirklich interessant. Und ja, es gibt Farben (gerade auch Haarfarben!), die gut aussehen, wenn man sich passend schminkt, ganz natürlich belassen jedoch nicht so richtig stimmig sind.

      1. Stimmt. Das widerlegt ein bisschen dieses „die Naturhaarfarbe ist immer am besten für einen“. Ich finde, die NHF ist niee ganz falsch, aber manchmal gibt es eben Früjhlinge oder Winter mit sehr gedämpften, aschigen Haarfarben, denen tut eine verstärkung des eigenen Tons dann oft sehr gut. Umgekehrt „brauchen“ goldene oder gar rothaarige Sommer oder Winter mit rosigem Teint mehr Ausgleich als ihre aschfarbigen Kollegen.
        Truth is beauty ist ziemlich gut. Hab lange aber nicht mehr reingeschaut, mich hat das Seitenlayout immer abgeschreckt, hehe… 😀

        1. Es freut mich, dass dir (Emalya) der Kommentar weitergeholfen hat – ich wollte nur eigentlich wirklich Estrella schreiben, die das gleiche Problem hat, und hab’s verbockt :’D Äh ja. Aber es freut mich auf jeden Fall, wenn es dir geholfen hat 🙂

          Heike, hast du ein Beispiel, für Leute, die von einer Anpassung der Haarfarbe profitiert haben? Ich finde das Thema interessant 🙂

          1. Hmmmm… leider keine Beispiele, die ich verlinken könnte da es Bekannte und Verwandte aus dem realen Leben sind. Aber an sich ist es von der Logik her gar nicht so schwer: ein aschiger Frühling lebt auf mit einer goldigeren Haarfarbe (immer Vorsicht mit dem Grad der verädnerung, die Ansätze sehen sonst teilweise brutal schlimm aus), ein herbst ebenfalls mit etwas mit mehr Rotanteil. Sehr typisch ist das Phänomen bei Sommertypen, die ja oft dazu noch blond sind. Wer da Richtung Asch geht, dem tut das richtig gut, die gerade sehr aktuellen kühlen Töne rund um graubeige, taupe oder sogar leichte Rosatäne gehen ganz hervorragend an ihnen, besser als ein uner Umständen natürliches Goldblond.
            Menschen die stark von einer Haarfarbverädnerung profitieren sind meisten die, deren Haarfarbe und Hautton, sehr sehr nah aneinander liegt, weil sie total verschwimmen. Ich habe zwei Beispiele im Kopf einer Rotblonden mit Hautfarbe selber Helligkeit, die auch sehr rot wurde, so schlecht Blondieren ist, einfach dadurch, dass sie nicht mehr so einfarbig dadurch wurde, war das großartig. Das andere war eine Klassenkameradin mit mausgrauem Haar und sehr grauem Teint. Sie sah in einem kühlen satten Braunton so unglaublich gut aus, man hat sie endlich mal gesehen. Letzteren Typus findet man recht oft, musst mal drauf achten. Aschbrunette, die einfach mit einem ebenfalls kühlen aber etwas satterem Farbton plötzlich anfangen zu strahlen. Das ist für viele Leute ja der Grund, weswegen sie Färben, wenn die grauen Haare überhand nehmen, also zumindest unterbewusst ein Grund. Grau an sich ist keine schlechte Farbe (wie oben beschrieben kann das richtig toll aussehen), aber viele verlieren ihre Kontur, wenn die Farbe geht. Das hat dann viel mit Kontrast zu tun, was im Farbtypsystem weder im 4er noch im 12er System abgebildet wird, was mir aber erheblich bei beiden fehlt. Es gibt traumhaft schöne, sehr monochrome Menschen, andere dagegen brauchen harte Kontraste, egal bei welchem Farbtyp. Und mit Haarfarben kann man da einfach enorm viel machen, weil gesichtsnah. 🙂
            Ah, mein Beispiel! Da kommt es auf den Hautton an. Ich bin zwar ein Herbst, aber mein Teint ist sehr, sehr gelb. Meine Haare weathern ja deutlich kupfrig aus, sind aber am Ansatz eher neutralbraun bis vielleicht etwas golden. Zu meinem Glück! Ich sehe mit rötlichen Haaren am Ansatz grauenvoll aus. Schon öfter gefärbt, früher, weil ich es so hübsch fand und immer dachte, dass mir das doch stehen müsste mit grünen Augen und heller Haut und so. Nee. Lebrkrank. Furchtbar. Ich war jedes mal froh, dass es auswaschbare Tönungen waren. Man sieht den Effekt gut, wenn ich meine Pitzen als Fakepiny drapiere. Okay, jetzt mit den kürzeren haaren nicht mehr so deutlich, aber je länger desto heller udn rötlicher und wuah, nee. Wenn ich im SOmmer einen Bikini anhabe blenden meine Längen auch vollkommen mit der Rückenhaut ein, man sieht nicht, wo sie enden. Sehr unvorteilhaft und beidem der Farbe und der mangelnden Dichte geschuldet.

    2. Danke für deinen Kommentar, den ich leider jetzt erst gesehen habe (kann man sich da irgendwie hier benachrichtigen lassen, Heike?)! Ja, vermutlich hast du Recht. Die Sommer-Farbpalette sieht bei mir wahrscheinlich im Vergleich immer besser aus als Farben von anderen Typen. Und Schwarz geht tatsächlich am besten geschminkt (vor allem Augen inkl. Augenbrauen) 😉 Früher fand ich allerdings mal, dass Schwarz mir nicht steht und hätte z.B. auch keinen schwarzen Mantel oder so gekauft. Inzwischen trage ich sehr viel Schwarz 🙂

      1. Puh da fragst du was, eigentlich müsste da so ein Kästchen sein, in dem man ein Häkchen für Benachrichtigungen setzen kann, aber kann vielleicht davon abhängen, wie du eingeloggt bist… bin grad überfragt. Ich gucken demnächst mal.

        1. Ja, früher gab es dort so ein Kästchen, aber bei der aktuellen Version nicht. Ich bin übrigens gar nicht eingeloggt…? Sondern nutze einfach die Kommentarfunktion und gebe dort meinen (Nick)Namen und E-Mail-Adresse ein.

          1. Hm… muss ich mal so weitergeben, doof. Stimmt, das mit dem Einloggen war noch bei Blogger, da musste man einen Account wählen, idR den Google-Account.

  19. So, jetzt komme ich endlich zum kommentieren 🙂 Der Artikel ist super, weil er so differenziert ist. Ich habe lange die Kriese bekommen, weil nur der Sommer passen wollte aber die Farben soll hell und gruselig waren und mir nicht gefallen haben und oft auch nichtmal besonders gestanden. Mit (achtung, Klischeebeschreibung) Mausbraunen Haaren und blau-grau-grünen Mischaugen treffe ich aber auch voll das Klischee.
    Ich hab mit dem Thema erst meinen Frieden gemacht, als ich mich über Soft Summer (Buärks bei den meisten Farben, die man so googelt) zum Dunklen Soft Summer im 16er System vorgearbeitet habe. Ich kann nicht ganz so viel Farbe ab wie Nessa, aber ich fühl mich dunkel so deutlich viel wohler. Das glaubt man als anderer Farbtyp dann gar nicht so recht, aber mit der Farbvorliebe und bestimmten Wünschen an den Schnitt (klar, halbwegs figurbetont und keine Muster) und Material wird Einkaufen schon schwierig.
    Ich toleriere zum Glück viel im Schlammfarben-Bereich (dieses kühle braungrün in Armeefarbenrichtung) und bei kalt genug auch etwas knalligere Farben. Ohne Colorwaschmittel verwäscht sich zu knalliges sowieso 😉
    Ich bin so silber-Typ, ich hab mich gegen meinen Mann durchgetrotzt und goldene Eheringe verweigert. Wir haben jetzt Palladium, das ist für ihn nur etwas zu gedämpft. Nur so ganz ganz altgold funktioniert, wenn es gedämpft und nicht gelblich ist.
    Dank den Farbtypen weiß ich immerhin, was ich suche, und nicht finde, als etwas zu suchen, ohne zu wissen was 🙂

    Erstaunlicherweise beiße ich mit an meinem Mann die Zähne aus. Dunkelstbraune Haare, dunkelblaune Augen, den Hautunterton finde ich eher schwierig. Er kann gut schwarz tragen, Knallgrün, Knatschblau (=Winter) aber grade sitzt er hier in blassem Komischgelb und wirkt ziemlich gut. Eines seiner besten Outfits ist ein dunkeldunkelbrauner Anzug mit klirrend kaltem hellblauem Hemd. Orange ist eher gruselig, Ich versuch ihn aus den zu gedämpften Klamotten rauszuhalten (und schwupps ist er optisch graue Maus), aber das ist bei Männern so verdammt schwer, wenn sie nicht nur schwarz tragen wollen. Ich bin bei Dark Winter gelandet – das Oberteil könnte mit viel gutem Willen der Dealbreaker für Dark Winter auf Truth is Beauty sein und das Dark Winter Pink ist … örks an ihm. Dann stören nur noch die Knallfarben. 😀 Und die passenden Klamotten.

    1. Danke schön! 🙂 Ja, es gibt so ein paar Leute, die sind einfach echt schwer einzuordnen, bei Männern ist es oft noch schwerer, weil für sie weniger Farben gesellschaftlich kon form gehen als für Frauen, die Sehgewohnheit geht da dann auch total dagegen. Frühling könntest du für ihn noch gegentesten.
      Für dich bist du ja schon echt weit, voll gut! Sogar mit Figurtyp bzw. eben welche Schnitte gut für dich gehen. Finde ich super. 🙂

      1. Ich muss für mich so konsequent und weit sein, weil bei mir stehen und gefallen oft meilenweit auseinander liegen. Ich frag mich dann nur, warum ich die auch so tollen Sachen nie trage. 😀

        An Frühling bei meinem Mann hab ich noch nie gedacht, teste ich aber mal. Dafür muss ich nur mal Farbkartons kaufen, denn die Farben gibt es hier im Haushalt so gar nicht.
        Aber so wie ich ihn letztens wegen einem klaren Dunkellila (also definitiv nicht gedämpft aber total dunkel) angestarrt hab, weil das so toll war, würde mich ein Treffer bei Frühling schon überraschen.
        Danke jedenfalls!
        Ich freu mich echt auf den nächsten Beitrag zum Thema.

        Und gute Besserung an dich, damit dein Bauchbaby dich nicht mehr so platt macht, dass für das Kopfbaby keine Zeit mehr bleibt.

  20. Toller Beitrag! 🙂
    Ich find sowas ja total interessant, da könnte ich ewig drüber lesen. Ich freue mich dementsprechend sehr über deinen nächsten Beitrag zu diesem Thema, über das 12er-System hab ich nämlich noch nichts gehört.
    Leider hast du mich jetzt komplett verwirrt 😉 Ich dachte immer, ich wäre ein Sommertyp. Ich habe hier irgendwo so ein Buch rumfliegen, mit dem ich das bestimmt hatte. Da hat wirklich alles gepasst. Hautton, Untertöne, Haare, Augen. Nun wird mir aber relativ häufig gesagt, mir stünde schwarz sehr gut. Außerdem einige Herbstfarben, wie dunkelrot oder senfgelb, welche ich ja nun so gar nicht dem Sommer zuordnen würde. Da muss ich wohl noch mal nachschauen 🙂

      1. Ja gut, das stimmt wohl auch. Trotzdem bin ich mir unsicher, da mir auch viele der gezeigten Sommerfarben nicht wirklich stehen. Vorallem die Rosa- und Fliedertöne lassen mich irgendwie…kränklich erscheinen?
        Ich kann mich einfach nocht so recht irgendwo einordnen 🙂 Da muss ich mich wohl noch etwas ausprobieren, denn mich irgendwo bestimmen zu lassen kann ich mir nicht wirklich leisten 😉

        1. Mhm, eine gute Farbtypbestimmung ist auch leider echt teuer UND, was ich viel schwieriger finde, ich kenne zu viele Leute, die sich haben bestimmen lassen und Sorry, es war falsch. Selbes Dilemma wie bei allen Dienstleistern: wer sagt mir vorher, dass die es wirklich können? Empfehlungen sind immer gut genauso wie Referenzen, aber die Farbtypberatung ist ein sehr überschaubares Metier, da will man dann auch nicht unbedingt ans andere Ende der Republik fahren.

  21. danke für diese tolle Zusammenfassung. Und ja als Mischtyp wird es schwer, du hast recht. Ich bin eindeutig Winter und sehe in Frühlingsfarben aus wie der Tod. Ich bin schon blass aber das macht es schlimmer. Dazu kommt aber das ich ein mittelblond mit Gold-/Rotstich habe. Aus dem Grund kann ich tatsächlich auch volle Brauntöne gut tragen – auch wenn es etwas langweilig aussieht.
    Meine Taktik gegen viel zu helle und bunte T-Shirts: Im Winter einkaufen! 🙂

    1. Wow, die Haarfarbe ist mir bei einem Winter ehrlich gesagt noch NIRGENDS untergekommen, aber man soll ja niemals nie sagen. 🙂 Würde deshalb die dunklen, schweren farben des Sommers gegenchecken, da vertun sich ganz viele. Auch dass du sagst, dass Frühling für dich so tödlich ist. Winter können die meist noch ein bisl ab, so wie Herbste und Sommer nicht ganz verkehrt in den jeweils anderen Typen aussehen bzw viel leihen können. Winter und Frühling sind ja beide primär klar, deshalb.
      Die Taktik habe ich auch, nur natürlich mit dem Herbst. 🙂 Dieser Herbst war richtig teuer für mich! 😀

      1. Die Vermutung hatte ich tatsächlich auch schon. Ja marineblau und petrol gehen gut aber weinrot, aubergine und ein dunkles pink stehen mir am aller besten. Es ist wirklich etwas merkwürdig, kommt aber meinem Stil zu gute.
        Aber denn weiß man immerhin wann man Geld zum ausgeben braucht. Man wird dann sehr regelmäßig 😉
        Letztenendes denke ich ist es aber am wichtigsten wie sich jeder am wohlsten fühlt: Wenn ein Soft Spring Gothic ist, soll er oder sie auch damit glücklich werden 🙂

        1. Genau, Hauptsache glücklich, aber dennoch sind Farbtypen einfach hilfreich. 🙂
          P.S.: Pssst, Soft Spring gibt es nicht. 😉 Ich denke du meinst Light Spring oder Soft Autumn. 🙂

  22. Huhu Heike,

    Ich hab in den vergangenen Jahren viel hin und her überlegt, wie ich mich farblich einstufen könnte.
    In deinen Texten oben hat mich dann besonders der Satz mit dem Gelb-Problem beim Wintertyp sehr angesprochen. Ich habe vor kurzem nach… mehreren Jahren Suche endlich einen grünen Nagellack gefunden, der meine Hände nicht ungesund aussehen lässt – dunkel, hoher Blauanteil, etwas gedämpft.
    Ich merke auch beim Klamottenkaufen, dass ich Grüntöne nach „mein Grün“ und „meine Schwester Grün“ aufschlüssle, da stehen dann Forest Green den Oliv-Tönen gegenüber 🙂
    Da ich ja über Jahre meine Haare kupfern getönt habe (und das so glaubhaft, dass ich regelmäßig erklären musste, dass ich eigentlich blond bin), habe ich ‚Winter‘ immer angezweifelt, auch wenn mich die Farbpalette von allen am meisten anspricht (Auch wenn mir Navy aus den Ohren rauskommt, habs durch Anthrazit ersetzt). Ich bin mir aber seit einer Weile ziemlich sicher, dass das Kupfer so gut funktioniert, weil es einen starken Kontrast zu Haut- und Augenfarbe gibt. Ergo, noch ein Punkt für Winter.
    Mit den türkis-blau-grünen Haare von früher wars ja ähnlich, hoher Kontrast, aber in kühl.
    Ich bin gespannt auf die genauere Aufschlüsselung 🙂 Ich ahne einen kleinen Hint in Richtung Frühling…

    Liebste Grüße,
    Müllfee

    1. Hallo Müllfee, ich lehne mich jetzt mal weit aus dem Fenster und sage: Du bist kein Winter. Mehr könnte ich tatsächlich nicht sagen, auch weil ich zu viele Haarfarben an dir kenne, was mich irgendwie verwirrt, aber Winter schließe ich total aus. Wenn ich mir vorstelle: du in schwarz. Never. In Schwarz knallrot oder schwarz pink? Oh nein, bitte nicht! Frühling könnte gehen, ja, weil wärmer und unschwarz. Aber wie gesagt, mehr krieg ich nur aus dem Gedächtnis nicht hin. 🙂

      1. Hihi 🙂
        Ja, das hab ich irgendwie erwartet. Aber schwarz wird man mir aus meinen eisigen Händen reißen müssen.
        Winter ist mir farblich einfach super sympathisch, bei den anderen Monaten ist zumindest hier im 4er System immer einiges was so gaaaarnicht passt. Viele Herbstfarben sind unmöglich (orange und Erdtöne lassen mich aussehen wie ne Wasserleiche) und Sommer ist einfach zu lasch, diese ganzen hellblau/blaugrau Töne lassen mich auch nicht gesünder aussehen. Und Frühling hat diese Bonbonfarben :/
        Ich glaub es ist auch schwierig, weil ich eben sehr blass bin und diese höhere Farbtoleranz durch Sommerbräune niemals nie erreicht wird (Ich erreiche ja im Sommer noch nicht mal ‚gesunde Hautfarbe‘, um meine Mama zu zitieren)
        Über den Umweg von bunt bin ich aktuell auf dem Weg zu meiner NHF und es wird auf jeden Fall spannend wie sich das auf Kleidung etc. auswirkt. Bisher fehlt mir so dieser Eyecatcher-Effekt, den das Kupfer zu nem monochromatischen Outfit hatte…

        Danke für die Antwort, ich freu mich auf die weiteren Teile,
        die Müllfee
        (Nicht-Winter in schwarz und bordeaux :D)

        P.S. Alles erdenklich Gute für eure wachsende Familie!

        1. 😀 Ach ja, dass liebe Schwarz. 😀 Pfff ich hab auch etliches davon im Schrank, pack nen passenden Schal dazu und alles ist schon wieder viel entspannter. 🙂 Schwirig auf jeden fall bei dir, ich kann so übers Netz auch einfach nicht weiter was sagen.
          Und Danke für die guten Wünsche! Die nehme ich immer. 🙂

  23. Ich hab mir bis jetzt nie ernsthaft Gedanken über das Thema gemacht, ich probiere an was ich am Kleiderständer hübsch finde und was dann angezogen gut aussieht darf mit nach Hause. Und wenn ich jetzt gedanklich meinen Kleiderschrank durchgehe kommt da Frühling bei raus. Ob das tatsächlich meinem Farbtyp entspricht weiß ich aber nicht 😀

    1. Muss man ja auch nicht. 🙂 Ich hab da einfach Spaß dran. Ich hatte auch mal eine Phase mit Anfang 20 mit viel schwarz, pink und grün genauso wie eine Phase mit viel Lila, Flieder und Grau. Alles nicht optimal, aber ich mochte es und das ist die Hauptsache. Aktuell mag ich einfach diese Kategorien gern, weil sie es ruhiger in meinem Kopf machen und da bin ich immer ein großer Fan von. 🙂

  24. Huuuh, Heike, ein super spannendes Thema und ich freue mich schon sehr auf den Beitrag zu dem 12er System.

    Das Wissen um dem Farbtyp erleichtert mir auch das Leben und erspart mir die ein oder andere in der Vergangenheit getätigte sinnlose Ausgabe.

    Ich selbst bin beim 12er System äußerst unsicher und bin mittlerweile der Überzeugung dass ich einfach eine furchtbare soft autumn- soft summer Mischung bin. Gibt es Mischtypen von Mischtypen?!

    Wenn du Unterscheidungensfarben/Ausschlussfarben für diese Typen aufführen könntest, dann wäre ich dir sehr dankbar. Wenn es das gibt…

    Bei der soft autumn palette muss ich zu orangige Töne meiden, dafür sind alle Olivgrün/ Tarbfarbentöne einfach umwerfend an mir, auch mit blasser Winterhaut, Rötungen im Gesicht und Augenringen.

    Bei der soft summer Palette muss ich einen riesen Bogen um alle Blautöne machen, dafür gehen abgegrautes Mint und die Lila und Beerebtöne prima.

    Ah, vielleicht muss ich mich damit abfinden, dass ich einfach kein ganzer Typ bin, sonder aus jeder Palette nur einen Teil der Farben nutzen kann. Aber einen Namen hätte man dann trotzdem gerne dafür *lach*

    Übrigens finde ich, dass dir die Herbstfarben hervorragend stehen, dieser rostrote Mantel ist einfach der Traum an dir, ebenso wie bordeaux 🙂

    Ach und übrigens, für den Herbsttyp ist es auch seeehr schwer Business Kleidung zu finden, eine olivfarbene Bluse sieht im besten Fall casual aus, aber nie nach busuniss dress – sehr schade ist das!

    1. Huhu Antares!
      das Gefühl kenne ich,d ass man dann doch so gern einfach auch einen Namen für sich selbst haben möchte. Irgendwie wünscht man sich seine eigene Schublade. 😉 Eigentlich verrückt oder, wo wir doch alle so stolz auf unsere Individualität sind. Aber bei solchen Kategorisierungen ist es natürlich einfacher Tips zu finden, wenn man eindeutig ist. Ging mir beim MBTI ja so, da hab ich ja dann auch für mich letztlich das genommen, was am ehesten passte, wenn auch nichts davon voll zutraf. Einen Namen für einen Mischtyp wie du ihn beschreibst habe ich nicht, aber ich sehe sowas immer mehr als Schnittmengen, das erleichtert vieles. Und du weißt ja schon, was du brauchst, von daher ist das doch super. Ist übrigens meiner Palette gar nicht so unähnlich, nur dass ich bei den Herbstfarben eben vor allem Gelbtöne echt mit sehr viel Vorsicht genießen muss. Vom Sommer kann ich viel tragen, bis auf die hellen Blaus, da brauche ich dann viel Schminke (was mich nicht davon angehalten hat ein blaues Glitzerkleid unbedingt besitzen zu müssen. 😀 ).

      Business für Herbst finde ich gar nicht so schwer. Braun und Navyblau gibt es eigentlich immer, genauso wie Creme- und Beigetöne, viele Nudes sind auch sehrherbstig und immer sehr edel, Beerentöne in Kombi ebenfalls. Und ich finde auch dass eine Olivvfarbe Bluse sehr wohl Business sein kann. Bei Business finde ich sind Schnitte und Materialien (wertig bitte, schwerer ist idR gut) wichtiger als die Farben. Außer bei Frühlingen, die sind echt gebranntmarkt mit ihren Farben, die gehen Business echt sehr sehr schwer.
      Liebe Grüße!

  25. Liebe Heike,
    ich war lange nicht im Netz und habe jetzt alle deine Artikel nachgelesen. Hoffe, es ist ok, wenn ich alles in diesen Kommentar packe. 😉 Zu allererst: Wow, ein Baby! Herzlichen Glückwunsch, ich freue mich so für dich und deinen Mann. Dann: Deine Haare sehen toll aus! Ich finde, es war eine gute Entscheidung. Und auch diesen Artikel finde ich total spannend. Ich halte mich für einen Wintertypen. Im Winter bin ich eher blass, aber sobald die Sonne rauskommt, bekomme ich einen sehr südländischen Touch. Ich mag an mir auch Oberteile in Altrosa und Creme und Schmuck in Rosegold. Mir gefällt das zu brauner Haut sehr gut. Und ich weiß gar nicht, ob ich das so schreiben soll, in einer Zeit, in der es scheint, als gehöre es zum guten Ton, sich selbst zu kritisieren. Ich mag mich, meine Haut, meinen Typen und die Art und Weise, wie ich mich kleide. Alles Liebe für dich und ganz ganz viel Gesundheit, Susanne

    1. Aber sowas von sollst und darfst du sowas schreiben! Ich finde gerade weil Selbstliebe so rar ist ist es wic htig, wenn man auf unarrogante einfach sich selbst gegenüber wohlwollende Weise kommuniziert, dass man sich mag. Das ist toll. 🙂 Und Danke schön für die Glückwünsche und das Haarkompliment! 😀
      Alles Liebe, Heike

  26. Danke für den wieder mal tollen Beitrag, ich sauge immer alles gierig auf, was sich zu den Farbtypen finden lässt 🙂 Ich bin ein sehr typischer, so ein richtiger Vorzeige-Sommer, ich glaube, das sieht man sofort auf meinen Fotos in meinem Blog. Als ich jünger war, versuchte ich einen Winter aus mir zu machen, indem ich mir die Haare schwarz färbte – gut, jungen Leuten steht alles 🙂 Da ich mich damals immer recht stark geschminkt habe, hat das auch recht okay ausgesehen.
    So mit 28, 29 fühlte ich mich nicht mehr so wohl damit und färbte die Haare mit Henna rot… Das war zum Glück nur eine kurze Phase 🙂 Die Haare wurden von Henna nicht besser, wie ich es mir davon versprochen habe, dafür hab ich heftig viele Fehlkäufe getätigt… Die Hände griffen von allein zu Herbst-Sachen, aber das passt nun mal weder zu meinen Augen, noch zu meinem Teint… Nach einem Jahr beschloss ich, meine Naturhaarfarbe wachsen zu lassen – allen Ratschlägen von Freunden und Familie zum Trotz 🙂
    Nun bin ich unglaublich glücklich damit und empfinde meine eigene Haarfarbe als richtig schön. Ich habe weniger Sachen, dafür passen sie super zu mir und auch alle untereinander. Ich hätte viel früher zu meinem Typ stehen sollen, wollte ich nur sagen 🙂
    Ganz liebe Grüße
    Juli

    1. *zum Blog rüber hüpf* Woooow! Das Graue Kleid, bzw. die Rock-Oberteil-Kombi! Das ist ja mal großartig! Wundervoll! Ich hätte keinen echten Anlass dafür, aber was für ein Outit! Großartig! Oh ja, ich glaube auch, du bist ein Sommer, auf jeden Fall ein kalter Typ und das gemustert Blaue Blusenoberteil zeigt auch gut, dass Winter für dich zu hart ist, obwohl es gar nicht so viel Knallblau enthält. Ich glaube du kannst bei dir gut gucken, was viel für dich tut und was weniger so rund um die Augen. Die Wasserlinie neigt bei dir zu Rötungen und das sind so Klassiker die mit den falschen Farben dann noch mehr rauskommen. Ich bin ja der Typ Hautunreinheiten, an denen kann ich gut schauen, wie Farben wirken, je nach dem, wie die rauskommen. Grad jetzt nach meiner schrägene Esserei blühe ich um Kinn und Kiefer wieder ganz gut… hab gestern keine große zeit mehr für Make-up für die Arbeit gehabt, nur das allernötigste und es sah trotzdem okay aus, weil ich eine Weinrot-Schlammbraun-Kombi anhatte. Das häte ich mal mit meinem schwarzen Pulli wagen sollen. 😀 Obwohl, vielleicht hätte man mich armes schwangeres Hasi dann wieder nach Hause geschickt… 😉 Nee, weißt schon. Gibt so Klamotten, die zieht man zum Arzt an, wenn man sich furchtbar fühlt, man aber findet,d ass man es vielleicht nicht genug sieht, um glaubwürdig zu sein. Für mich war das immer mein schwarzer Pulli mit dem kreischpinken Schal. Hab ich beide nicht mehr, weil ich allein vom Angucken in der Schublade Augenkrebs gekriegt habe.
      Alles Liebe,
      Heike

  27. Ich habe mich ehrlich gesagt sehr lange null um Farbtypen geschert. Ich trage seit ich 14 bin fast ausschließlich schwarz *hust* Erst als ich mit Makeup manchmal seltsam aussah, ging ich dem auf den Grund. Und tadaaa, kein Wunder sahen kühle lila Lidschatten und rosastichige Foundations an mir seltsam aus, da ich einen warmen (!) gelblichen Teint habe! Da habe ich mich lange von der Assoziation helle Haut / Blonde Haare = kühl/rosa täuschen lassen. Auch weil meine NHF im Winter sehr aschig/kühl wurde, aber im Sommer ein krasses Weathering bis zu weißblond bekam, die Grundlage ist eigentlich ein irgendwie Gold-Aschblond (keine Ahnung, wie man sowas nennt).

    Bei Makeup habe ich mittlerweile perfekt heraus, was ich tragen kann und experimentiere gerne. Bei Kleidung halte ich es nach wie vor als oller Grufti 😉 einfach – schwarz. Steht mir auch sehr gut. Wenn ich dann mal Farbe trage, halte ich es ähnlich wie bei Makeup – Herbstfarben kommen ganz gut hin. Da ich gerade Rot und Grün liebe, kommt dann Dunkelgrün, Rostrot, Weinrot, Grau usw zum Einsatz. Rosé und gelbe Töne mag ich leider so gar nicht, das kann ich mich einfach nicht überwinden zu kaufen. Aber mit dem rest komme ich gut hin!

    Und du hast recht, gerade bei Herbst und schicker Kleidung wird es schwierig, denn gerade Rot und Grün ist oft nur in Pastell oder Knallfarben vorhanden. Ein klares sattes Rot geht bei mir erstaunlich gut, aber dann nur dezent eingesetzt in Kombination mit schwarz. Von daher bin ich mir manchmal nicht sicher, ob ich wirklich ein klassischer Herbst bin?

    Ein Winter bin ich definitiv nicht, denn das ist eine Freundin von mir und sobald ich ihren Haarschmuck oder Kleidung anziehe, sieht es bei mir verboten schlecht aus – ihr steht es hervorragend. Bei Schmuck trage ich aber nach wie vor Silber, da ich eben so viel schönen Schmuck über die Jahre (Haar, Finger, Ohr usw) angesammelt habe, den ich nicht umtauschen mag, auch wenn ich Roségold mittlerweile hübsch fände. Außerdem ist es sehr anstrengend, über 10 Piercings komplett in Gold umzutauschen 😀

    Danke dir für den Beitrag und ich bin auf Fortsetzungen gespannt! =)

    LG Valandriel

    1. Ach weißt du, bei dir leist man ja auch sofort raus, dass du dich ja sehr damit beschäftigst, was du trägst und was du schön findest, was dir an dir gefällt. Da „braucht“ es dann nicht zwingend auch noch Farbtypen. 🙂 Die sidn ja besonders für leute toll, die da eben ein Fabel für haben 8so wie ich) oder Leute, die irgendwie nie wissen, wie sie es hinkriegen sollen, dass es endlich mal stimmig aussieht bzw. die nicht wissen, weshalb ihnen manche farben stehen und andere nicht und worauf sie achten können.
      gerade in sehr typischen Moderichtungen wie Gothic, Steampunk oder sowas romantisches mit SPitze z.B. setzen sich die Trägerinnen damit ja sehr auseinander. Klar gibt es optimal und weniger optimal, aber sie haben schon das worum es hauptsächlich geht: Spaß dabei und etwas, was ihnen gerecht wird. In dem Fall ihrem Stil, Farbtyp ist da dann sekundär.

      1. Okay sehr interessant, deine Meinung dazu zu hören! Vor allem den ersten Satz finde ich so als Außenwirkung sehr interessant. Und das alles aus meinem Beitrag? Oder beziehst du dich da auf was anderes?
        Aber recht hast du irgendwie schon. Nur auch bei speziellen Stilrichtungen muss man aufpassen, denn auch hier wirken absolut falsche Farben und Schnitte nicht gut – aber das ist wohl logisch =)

        1. Ich beziehe mich primär auf deinen Beitrag und ich kenne etliche deiner Fotos, die einfach zeigen, dass du mindestens 😉 😀 ein Grundverständnis von Ästhetik hast. 🙂

  28. Ich freu mich schon auf den nächsten Beitrag. Dass ich ein Sommertyp bin weiß ich, aber eigentlich bin ich eher so der Typ für so lachsfarben etc und nicht reines rosa, aber die Kategorisierung in einen der Sommertypen scheint mir fast unmöglich :D.
    Jaja, Männer und Kleidung. Mein Freund scheint mir ein soft summer, trägt aber alles von blau bis mint und rot (was aber ganz schlimm aussieht), ich glaube er würde sogar ein knallpinkes T-Shirt tragen wenn etwas lustiges draufstehen würde 😀

    Gekommen bin ich auf Farbtypen… weil meine Hennafarbe mir eigentlich doch gar nicht so gut stand.

    1. Farbtxppost kommt die Tage. Ich bin ja grad irre langsam durch das baby, aber auch kleine Schritte führen ans Ziel. Omatempo eben. Zu nicht so passenden Haarfarben sage ich im Folgeartikel auch was, wenn auch nur am Rande. Ist unter Langhjaarzüchtern fast schon ketzerisch, aber ja, meiner Meinung nach gibt es Haarfarben, die nicht optimal zum eigenen Farbtyp passen, die NHF ist nicht immer das Non-plus-ultra. Aber für die allermeisten ist sie auch weit weg von unpassend. 🙂

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