8. Februar 2017

Babybauch Woche 9-10-11 (12)

Zweites Update unter dem Obertitel: die große Müdigkeit.

*** For my English readers ***
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Wie weit

Ich bin nun in Woche 12, dementsprechend geht es um Woche 9, 10 und 11. Und ein bisschen um Woche 12.

Babys Entwicklung

Baby war und ist mit Organbau beschäftigt und nähert sich dem Ende der wichtigsten Ausdifferenzierung. Deswegen ist das erste Trimester ja so empfindlich: Wenn jetzt was schief läuft, zieht Mutter Natur die Reißleine. Eine nicht funktionstüchtige Leber ist einfach ein größeres Problem als vielleicht unterschiedlich lange Beine. Insgesamt sieht Baby jetzt wirklich schon aus wie ein Minimensch. Ich könnte so ein Menschlein in der Hand halten und alles erkennen, ohne Lupe.

Bauch

An meinen Maßen allgemein hat sich morgens so gut wie gar nichts getan. Morgens. Ab Mittags sieht das bedeutend anders aus in Kombination mit Fresserei und Bläh. Und fragt nicht nach abends… Der Bauch ist insgesamt sehr empfindlich geworden, ich fasse ihn intuitiv ständig mit der Hand an, so, wie man sich den Kopf bei Kopfweh hält. Und ich habe seit kurzem Umstandshosen, just in time. Auch wenn der Platz anfangs noch nicht weniger geworden war, habe ich den Hosenbund schon in Woche 9 nicht mehr ertragen. Soll so sein, ich mit meinem Pupsbauch werde die dann auch einfach noch länger tragen mit langen Blusen oder Pullis drüber. Bauchnabel innen, keine Dehnungsstreifen, aber wenn ich so rumgoogle, bin ich nachmittags echt schon beachtlich schwanger für Woche 11-12. Es ist die Summe mit dem Blähbauch und ich bin auch unschwanger jemand, der schnell einen Blubbbauch vom Essen bekommt und mein H-Figurtyp ist einer, der vor allem von der Seite kaum Taille hat, da wird also keine schmale Stelle erst etwas weniger schmal, sondern bei mir poppt es direkt vorn raus.

Gewicht

Keine Ahnung. Ich habe 1cm Hüftumfang zugelegt, das korreliert bei mir in der Regel mit plus 1kg. Außerdem mehr Bauch und mehr Blutvolumen. Ich tippe auf 2-3kg mehr beim nächsten Wiegen beim Gyn nächste Woche, kann auch weniger sein wegen Muskelabbau.

Haut und Haar

Haut erstaunlich gut für den ganzen Fraß, den ich vertilge… wobei mein Kinn mir das Stück Kuchen von McCafé (Alter, echt, ich? Mäcces? Neee!) wirklich nichtv erziehen hat. Aua. Haare minimal weniger fettend. Nur ja jetzt kürzer. 🙂 Mein Haupthaar fällt normal bis minimal weniger aus, was ja an verminderter Wachstumsgeschwindigkeit in der Schwangerschaft liegen soll. Kann ich von anderen Körperhaaren her nicht bestätigen, dass die langsamer wachsen würden. Doof: Ich hatte zwei Wochen lang recht deutlichen WImpernausfall. So 2-3 Wimpern pro Tag und Auge. Beruhigt sich grad wieder und ist nicht weniger dicht geworden nur optisch kürzer.

Andere körperliche Anzeichen

Der Bauch fühlt sich einfach komisch an. Nicht direkt übel, nicht direkt schmerzhaft, einfach eine… Missempfindung. Unangenehm, was leider sehr präsent ist und mich in meiner Konzentrations- und Leistungsfähigkeit ziemlich einschränkt. Kopfschmerzen sind immer noch übel für mich und ohne Schmerzmittel nach wie vor das kalte Grauen. Woche 10 war nach Woche 7 bisher die anstrengdste Woche.

Außerdem die Eisenwerte. Mein Lieblingsthema nicht erst seit es Küki gibt. Ich habe seit Jahren einen dokumentierten Eisenmangel, der mir schon recht derben Haarausfall beschert hat und als ich letztens beim Frauenarzt und auch beim Hausarzt neue Werte bekommen habe, da passte da was vorn und hinten nicht. Ohne große Umschweife: das Labor muss im Dezember einen Fehler gemacht haben und einen falsch zu niedrigen Wert heraus gegeben haben. Meine jetzigen Werte sind so gut, dass wir sie sogar gegengecheckt haben, also noch mal Blut abgenommen. Woran liegt es? Mein Wert war also im Dezember schon besser als gemessen, darauf gab es eine Eisenspritze, zusammen macht das den superduper Wert von letztens nun von fast 200. So einen Ferritinwert hatte ich noch nie. Joah. Nehme ich. Aber das ist jetzt das zweite Mal, dass das Labor meine Werte nicht korrekt abliefert und es war auch kein Kommafehler. Alles gut also. Wie nett.

Schlaf/Energie

Trotz des gerade Beschriebenen: Meine Energie kehrt zurück! Laaaangsam. Ich brauche nur noch 9-10 Stunden Schlaf statt 10-12 Stunden, dennoch ist meine Leistungsfähigkeit weiterhin deutlich vermindert. Ich mache langsam, etwa so wie meine Oma und das ist kein Scherz, sondern wirklich ein treffender Vergleich. Donnerstags bin ich ziemlich erledigt von meiner 3-Tages-Arbeitswoche und nach wie vor weiß ich echt nicht, wie anderen Frauen das Vollzeit schaffen. Wirklich nicht. Und angeblich ist meine Schwangerschaft ja bisher ein netter Spaziergang so im großen Vergleich… Aber vielleicht ist das so, eben weil ich die Ruhe  von 4 freien Tagen habe… Spekulation.
Ich träume genauso viel und bescheuert wie immer.

Übelkeit/Abneigungen

Salz, nach wie vor: Bäh. Gemüse ebenfalls außer Gurken, Tomaten und grünem Salat. Woche 9 war sehr fleischlastig aber wie beim Salz auch folgte auf diese Fressphase eine ziemliche Abneigung. Seit einer Woche esse ich gar kein Fleisch mehr. Eier kann ich auch nicht mehr essen. Und ihr wisst vielleicht noch, dass ich eigentlich der totale Eiervernichter bin, ich kille locker ein 10er-Pack die Woche. Normalerweise. Jetzt nicht mehr.
Was mir hilft: viele, viele kleine Portionen über den Tag essen. Ideal ist stündlich ein Snack. Maximum an futterfreiem Intervall sind 2 Stunden, sonst wird mir komisch und wuäh und ich mag gar nichts mehr essen, was ich aber dann tue, weil es praktisch mit dem ersten Bissen besser wird. Ich esse dabei möglichst süß und flüssig (Saft, Obst, Müsli, Honigmilch). Zu viel feste Nahrung pustet mich gigantisch auf, das tut dann weh.

Heißhunger/Gelüste

Fragt. Nicht. Nach. Sonnenschein. Ich bin wieder mit Weizen dabei, mit Butter, mit Käse, mit konventionellen Süßigkeiten (der Mäcces Kuchen…). Aktuell gehe ich wieder etwas weg davon, aber in Woche 9 noch hatte ich dermaßen gerichteten Heißhunger darauf und mir war übel, wenn ich es nicht gegessen habe. Somit habe ich die Pickel und die Blähungen in Kauf genommen und war dafür aber übelkeitsfrei. Und ja, mein Gott, das Zeug ist einfach so dermaßen lecker! Ich bin super froh, dass ich zu den Frauen gehöre, deren Unverträglichkeiten in der Schwangerschaft zurückgedrängt werden. Ein sehr gängiges Phänomen auch bei Colitis Ulcerosa. Ja, meine Haut fand das nicht so dolle, aber ich fresse auch echt viel Zucker. Das habe ich wieder runtergfahren, seit die Übelkeit Ende Woche 10 wieder abgenommen hat.
Top vier der letzten Woche waren Fladenbrot, Orangensaft, Thunfisch-TK-Pizza und Malzbier.

Insgesamt bin ich von vorschwangerschaftlichem 90% Paleo zu pesci-vegetarisch/meditarran gewechselt. das ist für mich eine sehr drastische Umstellung, aber eine die ich gut finde, erst mal. Küki rettet Kuhleben, quasi.

Was ich erst jetzt wirklich gelernt habe und was mich immer noch ein bisschen schockiert, ist die wirklich fehlerhafte Kommunikation von „Schwangerschaftsgelüsten“ nach außen. Ich bin ja nicht völlig unbedarft und halte für mich für gut informiert und für einen guten Rechercheur, aber bis ich selbst schwanger geworden bin, habe ich gedacht, dass Schwangere Heißhunger haben so wie Nicht-Schwanger auch – nur auf komische Kombinationen. So wie: „Boah, ich brauche jetzt einen Schokoriegel!“ Man isst ihn und wird kurz geflutet von Glücksgefühlen, weil es so köstlich ist, das Belohnungssystem springt voll an und man hat dieses Gefühl von: „Das ist grad des beste Essen der Welt!“. Letztlich bleibt es aber eine Frage der Willenskraft, ob man dem nachgibt oder nicht. Nur eben dann schwanger wegen mir dann mit Gurke mit Sahne oder Banane mit Senf. Mag sein, dass das für einige auch so ist. Für alle, mit denen ich gesprochen habe, ist es aber sehr, sehr anders, mich eingeschlossen. Wenn ich „Heißhunger“ habe, dann ist dieses eine sehr spezielle Nahrungsmittel das einzige, was ich dann essen kann, das einzige, welches mein Körper duldet ohne sich mit größter Übelkeit zu sträuben. Wenn ich es dann esse, dann bekomme ich keine Belohnung. Mir ist nur erst mal etwas weniger übel. Das ist die Belohnung. Und in dem Kontext spielt Willenskraft keine große Rolle mehr. Vor die Wahl gestellt Übelkeitsskrämpfe zu haben oder gar zu brechen oder ungeunde Fertigpizza zu essen, nun, da nehme ich die Pizza. Weil es eben mit einer Gurke dann nicht getan ist. Noch nicht mal mit meinen Superfoodsüßigkeiten. Keine Ahnung, was mein Körper da will, logisch erklären kann ich es mir nicht. der Steinzeitmensch hatte ja keine Pizza. Aber auch mein Test dann Beeren oder Honig zu essen oder Nüsse (nährstoffdicht, süß) hat nur dazu geführt, dass ich die Himbeeren dann gern ausgekotzt hätte. Hab ich aus Geiz nicht getan, der Würgereflex wäre schon stark genug gewesen.

Sport

In Woche 10 ging gar nichts mehr. Ich bin mit meinem Hund gegangen und habe nach wie vor viele Besorgungen zu Fuß erledigt. Mich wegen der Kopfschmerzen mal über die Blackroll zu quälen, war mein absolutes Limit. Seit Woche 11 mache ich fast jeden Morgen ein ca. 10-minütiges low-impact Mini-Bodyweight-Workout, um einmal alle Muskelgruppen durchzugehen und an meinen freien Tagen blackrolle ich meinen Rücken zur Kopfschmerzprävention. Für mehr reicht die Kraft nicht, aber es wird langsam wieder besser. Sonntag bin ich 4km durch die Nachbarschaftssonne getrödelt. Danach bin ich scheintot auf die Couch geplumpst. Ich sag ja, wie Oma. Aber ne nette Oma. 🙂

Emotional

Positiv, stabil. Ich mag mich grad gut leiden. An den Kopfschmerz- und Katertagen unleidlich und wehleidig. Das fand ich aber angemessen, muss ich sagen. Ich bin sehr dankbar dafür, dass meine Laune so konstant gut ist, zumal ich vom Typ her eigentlich anfällig für sowas bin. Ich kenne hormonabhängige Schwankungen bis hin zum wirklich dunkelsten Weltschmerzloch durch meine Migräne- und Colitismedikamente, die ich bis vor ein paar Jahren noch nehmen musste, von daher hätte mich nicht gewundert, wenn mich hier die volle Breitseite eines neuen Organs, das den ganzen Tag Hormone baut (Plazenta) voll aus der Bahn geworfen hätte. Hat es aber nicht. Braver Mutterkuchen.

Schon was gekauft?

Second Hand Umstandshosen von einer Freundin, eine lange und eine kurze Jeans. Wegen des wie gesagt so empfindlichen, wenn auch noch nicht dicken Bauchs. Außerdem einen Umstandspulli und ein Umstandskleid, welche grad im Sale waren und die beide so geschnitten sind, dass sie auch unschwanger super aussehen. Ich habe Bauchbänder und ein weiteres Jäckchen geschenkt bekommen und von meiner Schwester haben wir ein Kinderbett und ihren alten Kinderwagen geschenkt bekommen. Letzterer hat 15 Jahre Garage hinter sich und musste von uns erst mal grundgereinigt und geflickt werden, aber mega! Kinderwagen sind elend teuer. Und der ist zwar klar älter und dadurch vom Material noch schwerer als die neuen, aber es ist ein Teutonia Kombikinderwagen (kann man später zum Buggy umbauen), passend für große Eltern (Lenkstange hoch) und große Kinder (große Wanne). Sowohl meine Schwester ist groß, als auch ihre Kinder, von daher bin ich froh, dass Küken da vermutlich nicht rauswachsen wird, bevor es sitzen kann, was ein recht gängiges Problem für Eltern und Kinder großen Wuchses ist. Ach ja, ein Babybay-Beistellbett, das tagsbüber als Stubenwagen rumgerollt werden kann, haben wir auch gebraucht erstanden.

Schönste Momente

Das erste mal Weizenaufbackbrötchen mit Butter und Tomate, seit etwa…. hm…. 5 Jahren? Ja? Kann das sein? Dabei hat es geschneit vor dem Fenster. Das war ein Stück Himmel. Sag einer noch mal Essen sollte keinen psychologischen Aspekt haben.
Abends mit Benedict auf der Couch und wir lachen über irgendwas und er sagt: „Wenn das Kind dein Lächeln kriegt, werde ich es totknuddeln!“ und ich so: „Wenn es deine Augen bekommt, dann mache ich dasselbe!“ und dann haben wir ein paar Tränchen verkniffen. Und ja, ich halte das für emotional stabil! Ehrlich! Wir freuen uns derbe, trotz immer noch viel Arsch auf viel Grundeis, weil boah, krass, echt ein Baby…! Ich finde das ist eine sehr angemesse Umgehensweise mit der Situation. Und eine gute, weil positiv und realistisch. 🙂

Schreckmoment

Einen Tag hatte ich Blutungen, aber nur mini-mini bisschen. War sofort wieder weg. Trotzdem. Woche 9 und man hat sich schon so an den Gedanken mit dem Küken gewöhnt…

Einmal Darmschmerzen und ich hatte Sorge, dass meine Fresserei an der Diva doch nicht so spurlos vorbei geht. War aber wohl einfach nur ein Krampf vom dicken Blähbauch. Kein Schreck, aber schrecklich: Meine Kopfschmerzen. Meine… Güte. Ich freu mich jetzt schon darauf, wenn Schmerzmittel wieder eine Option sind. Müsst ihr nicht zu kommentieren, gibt keine, die für beides (meinen Darm und das Baby) unschädlich sind. Schon mit meinen Ärzten durchgekaut. Mistikacka. Und ich gehöre nicht zu der Sorte Frau, die sich jetzt auf die Schultern klopft und weise nickend sagt: „Siehe da, der Körper schafft das auch allein ohne chemische Helferlein, die doch ohnehin eher Giftstoffe sind!“ Ich bin ein ganzheitlich ausgerichteter Mensch. Aber ehrlich, ich bin megafroh zu einer Zeit zu leben, in der es Schmerzmittel und ein paar andere pharmakologische Errungenschaften gibt. Klar, man bezahlt für alles seinen Preis, immer. Aber. Aber. So.

Wichtigste neu gelernte Lektion/en

Durch den Mutterpass weiß ich jetzt: ich bin Rhesus-negativ. Unser Kind hat genetisch eine Wahrscheinlichkeit von 50% Rhesus-negativ oder positiv zu sein, da Benedict Rhesus-positiv ist (Blutspender, daher weiß er das) und seine Eltern Rhesus positiv und Rhesus negativ sind. Er muss also mischerbig sein.
Wenn Küki und ich den selben Rhesus-Faktor haben sollten, ist alles super, wenn nicht, könnte ich Antikörper bilden, was ein paar Risiken für die Geburt birgt außerdem insbesondere für eventuelle Folgeschwangerschaften. Um dieses Risiko zu minimieren, werde ich in der Schwangerschaft getetstet, ob ich schon Antikörper gebildet habe und sollte das der Fall sein, bekomme ich Anti-D gespritzt, was im Prinzip aufgereinigte Antikörper aus Spenderblut sind, die dann eventuell eingedrungene Babyblutzellen abwehren, bevor mein Körper selbst Anitkörper bildet. Damit verhindert man Verklumpung des Blutes (Thrombose) und ebenfalls das Risiko  einer Abstoßungsreaktion bei einer Folgeschwangerschaft mit ebenfalls Rhesus-positiven Kind wird sehr stark abgesenkt. (Infos dieses Absatzes ohne Gewähr. Ich habe hier nur oberflächlich recherchiert und vedrtraue für Details meinem Gynäkologen.)

Wir haben endlich eine Hebamme. Ich suche wohlgemerkt seit Woche sechs, also schon einen Monat. Ich weiß jetzt: bei Sommergeburten ist das tricky wegen der Urlaubszeiten der Hebammenpraxen, plus zwischen Ende August und Oktober ist immer die geburtenstärkste Zeit des Jahres. Zudem kümmern sich Frauen heute i.d.R. schon mit positivem Schwangerschaftstest um eine Hebamme. Ich hatte also etwa zwei Wochen Verspätung und es wurde schon eng. Fand ich ehrlich gesagt ganz schön krass.

Vorsätze und Aussichten

Ich habe das erste so empfindliche Trimester so gut wie hinter mir, das heißt, das Risiko einer Fehlgeburt sinkt von Tag zu Tag und angeblich bekommt Frau im zweiten Trimester dann den „Glow“ und Energie für zwei. Das mit der Energie würde mir voll reichen. Mitte Februar haben wir den nächsten Ultraschall beim Frauenarzt und da wird man zwar noch kein Geschlecht sehen können, sehr wohl aber einen Minimenschen und nicht mehr nur eine Bohne in einer Blase.

Babynamen

Stehen fest. Den Jungennamen hatten wir ja zuerst, seit letzter Woche haben wir auch den Mädchennamen. Nach wie vor haben weder ich noch Benedict ein Gefühl dazu, ob es ein Mädchen oder ein Junge ist. Wenn es ein Bauchgefühl gibt dann das, dass alles in Ordnung ist. Finde ich super.

Und der Papa…?

Benedict war in Woche 9 etwas überfordert, weil für mich das Thema Baby total dauerpräsent war (klar, wenn man immer nur mit Heißhunger und Kodderigsein beschäftigt ist oder mit Ausruhen und nach Hebamme suchen), für ihn aber nicht (arbeiten gehen, Zeugnisse schreiben, Frau hat ja noch keinen Bauch und wenn sie nur rumliegt und pennt ist das ja jetzt auch nicht so eindeutig schwanger sondern eben primär erst mal einfach eine Frau, die grad rumliegt). Ich hatte somit mehr Redebedarf als er und für ihn hat die Realisationsphase natürlich auch länger gedauert als für mich. Seit der Kinderwagen im Wohnzimmer parkt, ist für ihn aber definitiv noch mal was eigerastet. „Wir haben einen Kinderwagen!“ „Weißt du eigentlich, dass im Wohnzimmer ein Kinderwagen steht?“ „Krass, wir haben einen Kinderwagen…“ Jetzt in Woche 12 bin ich praktisch sofort nach dem Frühstück optisch schwanger und auf dem Sofa abends selbst zugedeckt eindeutig kugelig. Also doch, es ist angekommen. Ich werde von ihm jetzt öfter im Plural angesprochen.

Nach wie vor ist er der Versorger, der gigantische Einkäufe ranschleppt und sich freut, wenn da was bei ist, was ich dann esse. Er unterstützt mich großartig, indem er zu meinem Privatmasseur geworden ist, wegen der dummen Kopfschmerzen, die ja auf nichts anderes wirklich gut ansprechen. Er meinte schon, am Ende der Schwangerschaft hätte ich nen dicken Bauch und er dicke Daumen vom Kneten.

Zwei Fragen waren für ihn besonders anstrengend (und auch für mich): Wollen wir eine Nackentransparenzmessung bei der nächsten Vorsorgenuntersuchung oder nicht? Und: Wie machen wir das mit der Elternzeit? Zwei echte Brocken, wenn es um Entscheidungen geht. Dazu aber vielleicht wann anders mal mehr, denn wie gesagt: Brocken: Das sprengt hier den Rahmen.

Sonst so

Ich hätte NIE gedacht, dass Schwangersein so anstrengend ist! Vor allem nicht jetzt schon, im ersten Trimester. Klar, ich wusste von Übelkeit und spannenden Brüsten und dass viele echte Stimmungsachterbahnen fahren. Aber diese MÜDIGKEIT! Das wusste ich nicht. Irre. Ich bin oft platt vom Nichtstun. Irgendwie wird das wenig nach außen kommuniziert, aber wenn ich jetzt so frage, sagen alle: „Oh ja, klar, das ist übel. Und man ist dem so ausgeliefert. Da ist nichts mit zusammenreißen. Man pennt einfach ein.“

Schwangerschaft ist keine Krankheit – aber sorry, ein bisschen fühlt sich das schon so an. So wie krank und trotzdem Sportunterricht und Matheklausur.
Mittlerweile glaube ich, dass viele der beschriebenen Stimmungsschwankungen einfach ganz normale Reaktionen einer total erschöpften Frau sind. Ich wiederhole mich: Wenn ich mir vorstelle, ich müsste jetzt vollzeit arbeiten, ganz ehrlich ich würde mich morgens heulend  unter der Bettdecke verstecken. Nicht übertrieben.

Bis bald

Soweit für den Moment. Irgendwann nach der nächsten Ultraschalluntersuchung gebe ich euch ein neues Update. Und mir. Weil es echt heftig ist, wie viel sich grad in so kurzer Zeit verändert und ich das hier auch für mich festhalten kann. Theoretisch könnte man so in 4 Wochen das Geschlecht erfahren. Aber da ist kein Ultraschalltermin auf dem Plan… Hm. Wie neugierig bin ich denn? Zumal es mir wirklich, wirklich vollkommen gleich ist, was es wird. Ich wünsche mir, dass das Küken ein netter, gesunder, glücklicher Mensch wird. Das sind verdammt große Wünsche, da braucht es sich keinerlei Kopf darum zu machen, ob es jetzt ein Y-Chromosom hat oder nicht. 🙂

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32 Kommentare

  1. Hach, ich finde es immer so schön, bei dir von deiner Schwangerschaft zu lesen. <3
    Einfach wunderbar!
    Ich hielt tatsächlich eine Weile nach deinem ersten Eintrag einen positiven Schwangerschaftstest in den Händen (habe aber noch nicht darüber gebloggt) und es ist so toll, von dir zu lesen, was du gerade so machst und wie es dir geht. 🙂
    Das mit der Hebamme ist schon echt krass – ich habe tatsächlich am Tag meines positiven Tests hier im Geburtshaus angerufen und Glück, denn bis Juli/Agust geht da gar nichts mehr…
    Ich bin gespannt, wie es bei dir weitergeht und werde bestimmt auch bald endlich, endlich berichten. 🙂

    Viele liebe Grüße,
    Frl. Fuchs

    1. Hey, herzlichen Glückwunsch, wie schön! Ich weiß was du meinst, ich habe eine Kollegin, die 2 Wochen weiter ist als ich und es ist toll, wenn man noch so nah dran ist, aber eben jemanden hat, der etwas weiter ist und Sachen schon kennt, zumal es ihr 2. Kind ist. Und wie gut, dass du schon eine Hebamme hast. Ich hab echt ziemlich kariert geguckt, als mir auch die 6. Praxis abgesagt hat wegen Urlaubszeit und Ausbuchung. Und das waren ja immer Gemeinschaftspraxen, ich habe also insgesamt bei ca. 20-30 Hebammen angefragt.

  2. Oh man, wie oft habe ich bei deinem Artikel wieder gedacht „jaaa – genau wie bei mir ^^“!
    Die Müdigkeit wird wirklich eine Zeit weggehen… Und bei mir jetzt in ssw 32 ist sie voll wieder da -.-
    Das mit dem Essen ist ganz faszinierend. Ich habe auch wirklich fast vegan gegessen aber dann konnte ich jeden Tag eine TK-Pizza essen und mir war morgens auch nicht sooo schlimm übel wie ohne Fertigessen am Abend.

    Glückwunsch zum zeitigen Babybauch, witzig wie wir das kaum erwarten können und der Bauch quasi macht was er will… Ich kann dir übrigens empfehlen, auch 2-3 Joggingumstandshosen (schon eine Nummer Größer) zu kaufen, nichts ist bequemer als kein Bündchen mehr ^^
    Wenn du jetzt schon zu weniger Taille neigst, wird das vermutlich noch breiter, ich habe ziemlich gar keine Taille mehr jetzt und genieße jede Hose die nicht einschneidet.

    Viele Glücksgefühle euch weiterhin und ich freue mich auf dein nächstes Update 🙂
    VG
    Sandra

    1. Hallo Sandra! Oh wow, dann triffst du dein baby ja schon bald. Woche 32 klingt für mich noch so weit weg, aber vermutlich ist es dann doch schon übermorgen. 😉 Ich habe eine Umstandshose, die glaube ich eine Umstandshose ist, die habe ich mal zufällig bei H&M gekauft. Hab da schon öfter unwissentlich was aus der Mama Abteilung mitgenommen, weil es mir gefallen hat und hab dann daheim gegrinst. Umstandsmode. Haha. 😀 Aber ich merke jetzt auch schon,d ass ich sehr bald Umstandsstrumpfhosen brauche. So hochziehen wie gewohnt kann ich meine schon nicht mehr, die müssen jetzt tief auf der Hüfte aufgerollt rumhängen.
      Alles Liebe für dich und das Baby,
      Heike

  3. Ich habe mich in deinem Beitrag auch sehr oft wiedererkannt :)! Bevor ich schwanger (jetzt 28. SSW) war habe ich gedacht „Oh man ich werde eine ganz fitte Schwangere sein, Sport machen und überall stolz meinen Bauch vorzeigen“… und dann hat mich meine Zwergin schon gelehrt, dass sie ab jetzt mein Leben bestimmt ohne geboren zu sein. Fit?! >Sport?! Überhaupt nicht, leider nicht nur Müdigkeit etc. sondern mit tatsächlichen Konsequenzen- mache ich „zu viel“(also gefühlt überhaupt etwas) kriege ich Wehen oder Blutungen. Bisher nichts gravierendes, aber das sind Schrecken die man wirklich nicht braucht! Arbeit?! Keine Chance..ich war nie krank geschrieben und bin jetzt schon wochenlang zuhause.

    Von daher- wenn der Körper Ruhe will- ok, ich werde mich anpassen, am wichtigsten ist die Zwergin, nicht das was ich gerade machen will. (Und, auch wenn man sich dabei doof vorkommt oder es als „schlechtes Omen“ sieht, frühzeitig mal gucken in welche Klinik man fahren kann bei Problemen (z.B. welche ist ein Perinatalzentrum mit hohem Level) kann echt sinnvoll sein. Notfälle passieren irgendwie IMMER am Wochenende und wenn man dann weiß wohin ist das echt hilfreich :-/).

    Und die Sache mit den ganzen Untersuchungen… das ist schon eine schwierige Entscheidung. Ich habe das für mich so gehalten, dass ich mir überlegt habe, ob das Ergebnis für mich eine Konsequenz hätte (außer mich aufzuregen) oder mein Handeln beeinflussen würde. Wenn das nicht so ist, dann brauche ich die Untersuchung nicht. Nackenfaltenmessung hätte für mich z.B. keine Bedeutung, von daher verzichte ich darauf..

    Bei den Kinderwagen und deren Gewicht darf man sich nicht abschrecken lassen, ich habe mir mein Traummodell im Stil der 50s gegönnt und alle haben genörgelt, der sei zu sperrig/schwer/whatever. Dann waren wir mal welche im Babyladen anschauen und siehe da, die waren alle genau so schwer und groß, auch gefaltet..mit dem Unterschied, dass meiner kein völliger „Plastikbomber“ ist.

    Ansonsten freue ich mich darauf deinen Bauch weiter wachsen zu sehen und finde es schön, dass du trotz deiner Größe schon etwas Bauch hast (ich bin winzig und zierlich, von daher hat man bei mir fast sofort was gesehen- und die Zwergin hat auch schon ordentlich mein Magenvolumen verkleinert :))! Da du so schlank bist und ein gutes Körpergefühl hast wirst du bestimmt auch früh Bewegungen wahrnehmen können- das ist völlig absonderlich und total großartig :))!

    Pass gut auf dich auf!

    Liebe Grüße,
    Imke

    1. Moment, jetzt muss ich einmal nachfragen: Du warst nie krank geschrieben bist aber schon seit Wochen zu Hause? Wie geht das? 🙂
      Krankenhaus haben wir schon rausgesucht,d as wird das, welches ich schon von Notaufnahmen wegen meienr Colitis kenne, ist in der Nähe, ganzheitlich orientiert super Geburtstastion und Neonatologie. Eigentlich wollten wir letzten Donnerstag zu einem Infoabend, aber ich war einfach viel zu müde. Vielleicht dann nächste Woche.
      Genau den Ansatz mit „welche Konsequenz hätte das Ergebnis“? Hat und mein Frauenarzt auch mitgegeben. Wir sind jetzt an dem Punkt, dass wir sagen: Welche Konsequenz genau es für uns jeweils hätte, wissen wir nicht bei jeder Untersuchung. Aber wir möchten auf jeden Fall alles wissen, was wir wissen können, bevor das Kind kommt, um uns darauf einzustellen. Bei größeren Fehlbildungen o.ä. haben wir uns bewusst dafür entschieden jetzt nicht alles durchzugehen und bei allem die Konsequenz zu wissen, denn das hat uns beide total irre gemacht. Mein Bauchgefühl ist super gut. Wir werden somit alle Utnersuchungen mchen lassen, um uns bestätigen zu lassen, dass alles gut ist. So der Plan. Und wenn der eben nicht aufgeht, dann mache ich mir dann Gedanken, aber jetzt nicht.
      Der Kinderwagen meienr Schwester gefällt mir auch deshalb super. Metallgestell, große, schöne Reifen, alles mit Textil bezogen, bis auf ein paar kleinere Stellelemente so gut wie kein Plastik. Ein sehr klassisches Modell, navyblau mit sehr dezentem kleinen Muster, den hätte ich mir so ähnlich sogar selbst ausgesucht. Und ich finde es eben toll, dass darin schon mein Neffe und meine Nichte kutschiert wurden. Unter anderem von mir. 🙂
      Ich bin auch mega neugierig auf die Kindsbewegungen. Grad mal geguckt, theoretisch könnte ich in 2 Wochen etwa schon was merken. Abr frühestens. Da ich aber eben schlank bin und mein bauchraum sowieso meine sensibelste Körperregion, vermute ich, dass es tatsächlich auch früh soweit sein wird.

      Pass ebenfalls schön auf dich auf,
      alles Liebe, Heike

      1. Nie krank geschrieben bis zur Schwangerschaft meinte ich 😀..Ich hatte noch nie nen gelben Schein eingereicht- musste erstmal gucken wie das geht😂! Wobei nicht krank geschrieben aber Zuhause in der SS auch mit Beschäftigungsverbot möglich wäre. Dafür wäre ich eigentlich eine Kandidatin (laut zwei Hausärzten) aber mein Gyn „verlangt“ dafür mindestens eine Fehlgeburt:/..aber ok, Hauptsache ich kann mich schonen auch wenn die au etwas ins Geld geht.

        1. Ah! Jetzt hab ich das verstanden. Das mit der irgendwann teuren AU geht mir auch aktuell sehr viel im Kopf herum. Ich bin einfach so irre erschöpft, heute bin ich z.B. zu Hause und werde auch morgen mit dem Gyn drüber sprechen, wie ich damit weiter umgehen soll. Aber ich bin ja erst in Woche 13, da kommt noch so viel und ich weiß, dass man in der Schwangerschaft nach 6 Wochen krankgeschrieben dann ins Krankentagegeld rutscht, auch wenn es nicht am Stück war, sondern nur eben immer mal wieder wegen Schwangerschaftsbeschwerden. Das macht mir etwas Sorge und hat mich schon an einigen Tagen bei Stange gehalten, auch wenn ich an der Arbeit einfach… naja, ich war da. Aktuell erreiche ich von den Beschwerden her aber ein Limit, bei dem es mir anfängt egal zu werden, Hauptsache ich komme körperlich wieder klar. Bin also mal gespannt auf das Gespräch morgen.

  4. Das klingt sehr gut bei dir und erinnert mich an mich derzeit! (Ich war die mit der Fehlgeburt, als du den ersten Eintrag zur Schwangerschaft gemacht hast) Ich bin jetzt in der achten Woche wieder schwanger und wir konnten gleich in der sechsten Woche einen Herzschlag sehen, nur um zwei Tage später voller Panik wegen einer Blutung ins Krankenhaus zu fahren. Aber Blutungen sind normal, hat auch sofort wieder aufgehört, zum Glück.
    Mit der Müdigkeit sagst du was Wahres. Ich gehe wirklich gerne arbeiten, aber ich bin teilweise ins Büro gekommen und habe mich auf den Boden gelegt und die Augen zugemacht. Und mir ging es auch mit der Übelkeit besser, nachdem ich ein ganzes Wochenende quasi im Bett verbracht habe mit Lesen und Reden und Film kucken. Insofern scheint da schon was dran zu sein, dass eigentlich der Ruhebedarf das Wichtigste beim Brüten ist.
    Die Blähungen sind bei mir auch heftig, ich neige eh zum Blähbauch und sehe jeden Abend aus wie im sechsten Monat, das ist sehr unangenehm. Ich finde deine Erfahrungen sehr spannend und freue mich, dass du sie teilst (und ich gebe zu, seitdem ich den Herzschlag beim Ultraschall gesehen habe, kann ich mich noch mehr freuen. Blöder Neid, aber ich arbeite dran). Hoffentlich ist das jetzige Drittel für dich entspannter, viele sagen ja, dass sie richtig Energie bekommen. Ich drücke dir jedenfalls dafür die Daumen und wenn du darüber schreibst, wie ihr die Elternzeit aufteilen wollt, fände ich es ganz toll! LG

    1. Hey, schön von dir zu lesen und auch, dass du immer noch schwanger bist! Das ,uss eine schlimme Sorge sein, ich mag es mir gar nicht zu genau ausmalen. Aber hey, jetzt wird es super! Ganz bestimmt. Ruh dich. Schlaf gut. Lass dich massieren. Noch 4 Wochen für dich und der empfindlichste teil ist geschafft! 😀
      Ich hatte das bisschen Blut auch immer nach belastenden Tagen. Hatte es aber nur einmal mehr, sonst ab und an mal so ein, zwei Tropfen, da denke ich mir nichts bei.
      Heute ist der erste Tag, an dem ich fit genug bin abends mit dem Hund zu gehen und an dem ich endlich mal wieder gekocht habe (10 Tage TK-Pizza in Folge 😀 😀 😀 )
      Tja und morgen fängt ja wieder mein 4-Tages-Wochenende an. Ich bin so dankbar dafür. Im Büro auf den Boden legen habe ich zwischendurch auch schon in Erwägung gezogen aber Gemeinschaftsbüro. Habe immer etwas geäugt, ob der Konfernezraum frei ist, so für den Fall, das ich mich echt hinlegen muss.
      Aber meine Kollegen sind auch einfach toll. Super rücksichtsvoll, freundlich, interessiert und bringen mir von draußen Käsebrötchen mit, wenn ich darauf Heißhunger habe. <3 Die sind schon toll. Gute Menschen. 🙂
      Ach und ich glaube der Neid in deiner Situation war total nachvollziehbar. Das ist ja ein größerer lebenstraum als lange Haare möchte ich meinen, wo mich das Neiden immer noch ab und an überfällt, von daher: ist eben so. Sehnsüchte sind mächtig. Und motivierend. Alles wird gut.
      Alles liebe,
      Heike

      1. Liebe Heike,

        ich möchte zu der Bürosituation sagen: bei uns (Österreich) muss jeder grössere Betrieb eine Liegemöglichkeit für Schwangere haben. Ev. gibts sowas bei Dir im Büro auch? Als Nicht-Schwangere weiss man das ja üblicherweise nicht 🙂

        Ich wünsch Dir weiterhin alles Gute und bin auf Deine Berichte sehr gespannt!
        Liebe Grüsse
        Daniela

        1. Gibt es bei uns definitiv nicht. Ich glaiube das ist in Deutschland auch tatsächlich nicht vorgesehen. Im Zsweifel lege ich mich bei uns im Büro fors regal, das ist mir dann auch Hupe. Hurley wird dann angekuschelt kommen und das Kollegium wird lachen und besorgt sein im Wechsel. Nun denn. 🙂

  5. Liebe Heiki,

    zufällig bin ich auch Zeit schwanger, allerdings mit Kind Nummer 3, und gerade in der 11. Woche 😉
    Vieles ist gleich, auch wenn ich zugeben muss, dass die Erinnerung, wie es tatsächlich war verblasst ist und ich einiges nur noch weiß, weil ich bei meiner ersten Schwangerschaft ein Schwangerschaftstagebuch geführt habe ^^
    Ich wusste noch, dass mir die erste Zeit über den ganzen Tag schlecht war und das über Wochen hinweg, und dass ich mich nie übergeben musste und es immer besser wurde, wenn ich was gegessen habe.
    Und auch diesmal kann ich den Duft von frisch gemalenem oder frisch aufgebrühtem Kaffee so gar nicht ertragen *würg*
    Alledings bilde ich mir ein, dass es diesmal mit der Übelkeit krasser ist als vorher, und ich habe leider ab nachmittags immer Bauchkrämpfe und -schmerzen, obwohl die Übelkeit seit ca. 2 Wochen zumindest in der früh endlich weg ist – die Probleme ab Nachmittag hatte ich sicher bei den anderen beiden nicht.
    Heißhunger auf verschiedene Sachen hatte ich bei den ersten beiden Schwangerschaften auch nicht so extrem wie diesmal, ich denke dass da auch ein Zusammenhang mit den am Nachmittag anfangenden Beschwerden ist, aber so richtig rausgefunden hab ich das noch nicht :-/
    Auf Süßes bin ich (für mich völlig untypisch) auch nur sehr selten scharf, da weiß ich aber noch von den letzten beiden Malen, dass sich das bald ändern wird *g*
    Extrem müde war ich bei Schwangerschaft Nummer 1 auch ganz extrem, ich hab zu dem Zeitpunkt voll gearbeitet und bin heim gekommen und hab echt nur noch gepennt. Das war bei der zweiten Schwangerschaft zum Glück nicht so extrem (man hat da ja noch ein Kind um das man sich kümmert^^) und ist diesmal etwas mehr aber zum Glück auch nicht so krass wie beim ersten Mal.
    Was ich damit sagen will ist, dass es beim nächsten Mal nicht zwangsläufig genauso ist wie beim ersten Mal, obwohl manches sicherlich gleich sein wird 🙂
    Schön, dass du eine Hebamme gefunden hast, das Problem hatte ich nicht und da meine beiden Kleinen im März und im Mai geboren wurden wusste ich gar nicht, dass so viele Geburten zwischen August und Oktober stattfinden^^
    Ich war bislang froh, nie im Hochsommer hochschwanger gewesen zu sein, weil gegen Ende der Schwangerschaft ja oft Probleme mit Wassereinlagerungen und die Anstrengung des großen Bauchs da sind, aber ich hab mir sagen lassen, dass es zumindest kleidungstechnisch viele Vorteile hat 😉
    Apropos Kleidung – wenn du vor hast zu stillen kann ich dir sehr ans Herz legen, bei möglicher Garderobenerweiterung während der Schwangerschaft vielleicht auch zu schaun, ob du da Kombis findest, es gibt oft Schwangerschaftsmode die dann auch für danach aufs Stillen ausgelegt ist und die man so dann später gut tragen kann (Stichwort Kleider, schwierig da welche zu tragen wenn man stillt und die nicht darauf ausgelegt sind^^)
    Bei meinem ersten Kind entdeckt habe ich damals Agnes H. auf DaWanda:
    https://de.dawanda.com/shop/agnesh
    Kannst ja mal schauen, ich mag den Stil recht gerne und es gibt da wie gesagt viel kombinierte Umstands/Stillkleidung, ich habe noch vieles von meiner ersten Schwangerschaft, das ist also nicht so leicht kaputtbar 🙂
    Ich liebe deinen Blog und lese auch jetzt super gerne deine Beiträge zur Schwangerschaft. Auch jetzt beim dritten Mal hat das Ganze seinen Zauber nicht verloren, obwohl ich z.B. ständig vergesse, in welcher Woche ich jetzt genau bin (war beim zweiten Mal auch schon so, bei meiner ersten Schwangerschaft wusste ich natürlich immer auf den Tag genau, wie weit ich jetzt bin^^) und man wegen vielem nicht mehr so unsicher ist (Geburt, Stillen, wie wird es mit Kind sein, Erziehung etc.). In meiner ersten Schwangerschaft habe ich viel mehr Bücher gewälzt (auch nach der Geburt) weil alles so neu war und ich mich noch so leicht von meinem Umfeld verunsichern ließ (den Mut, etwas mehr auf sich und sein Gefühl zu vertrauen wünsch ich allen, die zum ersten Mal Eltern werden).

    Meine Haare sind jetzt auch am längsten von allen Schwangerschaften (bei der ersten ca. schulterlang, bei der zweiten etwas über BSL und jetzt ca. Hüfte), und ich denke, ich werde sie auch wieder ein bisschen schneiden. Durch die Übelkeit hab ich einfach keinen Nerv, sie richtig zu stylen und wenn sie etwas verknotet sind, bin ich extrem genervt^^

    Ganz liebe Grüße

    Anne

    P.S. Ich freu mich schon sehr auf deinen Artikel zum 12er Farbsystem, auf Deutsch hab ich bislang keinen gescheiten gefunden und da ich schon seit der Pubertät rauszufinden versuche welcher Farbtyp ich bin (beim Vierersystem bin ich bislang gescheitert ^^) und du alles immer so schön aufgeschlüsselt schreibst bin ich sehr gespannt 😀

    1. Liebe Anne, vielen Dank für die ganzem wertvollen Tipps! Der Dawandashop gefällt mir gut und mit den stillgeeigneten Klamotten hast du so recht, da habe ich noch gar nicht dran gedacht und hab da glaube ich kaum was im Schrank, was gehen würde. Danke dir!
      Ich freue mich sehr,d ass unser Kind ein Sommerkind wird, wir sind selber beide Sommerkinder und Geburtstage im Sommer sind einfach was feines. Klar, jetzt für die Hochschwangerschaft wird das bestimmt etwas anstrengender, aber da mache ich mir nicht solche Sorgen. Mit Hitze komme ich gut klar, solange ich viel trinke, Schatten und Ruhe habe, da habe ich das sogar sehr gern. Zwingt mich ja dann keiner den Garten zu trimmen. 🙂 Ich bin eher der Typ Frostbeule und bin von daher echt froh, dass ich mir keinen neuen Wintermantel kaufen musste, wobei der Frühling jetzt auch echt kommen muss, nachmittags sitzt mein Mantel jetzt schon ganz schön spack. Hab aber noch einen Wollponcho, den ich mir sonst über den weiteren Übergangswollmantel werfen kann, um den wärmer zu machen, der hat nämlich mehr Platz, weil er A-förmig geschnitten ist.
      Die Farbtypen sind einfach toll, ich freue mich auch schon super auf den Artikel zum 12er-System. Vorher kommt noch ein Haarupdate und dann ist der der nächste. 🙂

      Alles Liebe und Gute für dich und deine Kidner im und außerhalb vom Bauch,
      Heike

      1. Liebe Heike,

        noch kurz drei Tipps – es gibt Einsätze mit denen man die Jacken weiter machen kann, die man einfach mit Reißverschlüssen befestigt (wusste ich beim ersten Kind auch noch nicht), z.B. die hier
        http://www.baby-pungi.de/ aber es gibt noch mehr Suchergebnisse wenn man „Schwangerschaft“ und „Jackenerweiterung“ eingibt. Falls ihr euer Küki später mal im Tragetuch oder in einer anderen Trage tragen wollt, wäre das dann eine Weiterverwendungsoption für den Winter 🙂

        Dann kann ich dir sehr empfehlen, dir schon frühzeitig ein Stillkissen zu kaufen, das ist nämlich auch Gold wert wenn man wegen dem Bauch irgendwann Probleme bekommt und hilft sehr, dann doch noch eine gute Schlafstellung zu finden. Auch im Krankenhaus nach der Entbindung sehr praktisch, da das Abstützen auf dem Stillkissen grade am Anfang zum Stillen üben ganz praktisch sein kann. Und das Baby kann dann auch super stabil drinnen schlafen am Anfang. Unseres ist auch jetzt noch im Einsatz, um zu verhindern, dass mein fast 2-jähriger aus dem Bett fällt 😉 Ich hab allerdings ein sehr großes, das hier:
        https://www.babyartikel.de/prod/theraline-stillkissen-das-original-190-cm-waterdots-lila
        Ich finde diese Stillkissen sehr gut, kenn aber auch keine anderen – diese sind jedenfalls sehr stabil und riechen überhaupt nicht. In die Waschmaschine passt es allerdings nicht ^^

        Und als dritten Tipp kann ich dir noch sehr ein Kindle Paperwhite (oder Tolino o.ä.) empfehlen, falls du noch keines hast – super weil man während dem Stillen nicht umblättern muss und auch Abends zum Einschlafstillen kein Licht anmachen muss. Und auch, wenn man gegen Ende der Schwangerschaft nicht mehr so gut durchschlafen kann kanns auch ganz praktisch sein.

        Zwei Buchempfehlungen hätte ich auch noch
        https://www.amazon.de/Kinder-verstehen-Evolution-unsere-Vorwort-ebook/dp/B00907ABFS/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1486590764&sr=8-1&keywords=renz-polster
        https://www.amazon.de/Babyjahre-Entwicklung-Erziehung-ersten-Jahren-ebook/dp/B01M0RKMU0/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1486590773&sr=8-1&keywords=remo+largo

        Und zwei Blogempfehlungen, die vielleicht später mal ganz interessant sein könnten:
        http://www.nestling.org und
        http://www.gewuenschtestes-wunschkind.de

        So, genug zugespammt ^^

        Liebe Grüße und auch euch weiterhin alles Gute und eine spannende Zeit

        Anne

        P.S.: Für den Kinderwagen gibts übrigens auch noch sowas, etwas das ich erst vor kurzem bei einer anderen Mama gesehen habe und sehr interessant fand 😉
        https://de.dawanda.com/product/89656819-wasserdichter-kinderwagenmuff-sterne-schwarz

        1. Wow, Danke, so viele tolle Tipps! Da muss ich mich mal in Ruhe durchklicken! Ich danke dir. 🙂 Wirklich! Kindle ist vorhanden, das mit der Jacke kenne ich, Stillkissen als Schlafstütze hat mir diese Woche auch eine Freundin empfohlen. Voll gut. 🙂 Noch mal danke! 🙂

  6. Hallo Heike!
    Ich lese deine Babyupdates total gern, obwohl ich noch sehr weit davon entfernt bin, selbst Kinder zu haben (ich bin 26, habe keinen Freund, werde erst demnächst mit der Uni fertig und bin der konservativen Meinung, dass werdende Eltern doch eher gefestigt und vor allem finanziell sicher im Leben stehen sollten).
    Dennoch find ichs unglaublich unterhaltsam, wie sich bei dir alles entwickelt; besonders die Essensberichte ließen mich laut auflachen (10 Tage hintereinander TK-Pizza! Wow! Hättest du das jemals von dir gedacht?). Meine Mutter erzählt immer gern, dass sie während der Schwangerschaft mit meiner älteren Schwester total gern Schaumküsse gegessen hat; in der Schwangerschaft mit mir war sie dann eher der pappig-süßen Cola zugeneigt. Machst du dir schon Gedanken um Kükis Ernährung nach dem Stillen? Meine Mutter war damals eine Vollwertmutter hoch 10 – das ist leider etwas schiefgegangen, denn sobald mein Taschengeld für eigene Süßigkeiten reichte, und auch heute noch, gab ich dieses mit Freude für schokoladige Formen des Industriezuckers aus. Sonst heißt es ja oft, dass Kinder, die gar nicht so mit Industriezucker aufgezogen worden, diesen auch später nicht so favorisieren. Ausnahmen bestätigen die Regel oder wie war das noch? 😀
    Herzlichen Glückwunsch zur gefundenen Hebamme! Das ist ja wirklich vielerorts eine Odyssee. Ich hab neulich von einer Frau gehört, die bis zum Schluss keine Hebamme gefunden hatte – zum Glück war sie keine Erstgebärende. Ich glaube, da wäre ich total verunsichert.
    Ich finds super, dass euch das Geschlecht total egal ist und du vor allem hoffst, dass es ein netter, gesunder und glücklicher Erdenbürger wird. Ich komme aus einem sehr frauendominierten Haushalt, weswegen ich mir als Jugendliche immer eine Tochter wünschte, aber nachdem ich nun mit meinem süßen Neffen und zwei männlichen Hunden nur positive Erfahrungen gemacht habe (nicht, dass ich zuvor negative Erfahrungen gemacht hätte!), bin ich jetzt auch zuversichtlich, egal, ob es ein XX oder XY wird.
    Ist Benedict Lehrer? Ich werde nämlich auch Lehrerin 🙂

    Alles Gute euch dreien, ich freu mich schon aufs nächste Update! 🙂
    Janna

    1. Liebe Janna, ach, das freut mich immer, wenn ich lese, dass auch Leser, die noch total weit weg vom Babythema sind (oder das schon durch haben), meine Updates interessant finden, Spricht für die Schreibe, bilde ich mir ein. 🙂
      Ja, Benedict ist Lehrer, Quereinsteiger und ihm hätte nichts besseres passieren können. das ist so ein typischer Beruf, für den man gemacht sein muss, weil Kidner udn Jugendliche ja einfach brutal anstrengend sein können und meistens auch sind. Aber es macht das so toll. Er ist Mathelehrer und ich hätte mir seinerzeit auch gewünscht, dass mir jemand so Mathe beibringt. Ist eine Montessorischule, da ist das Unterrichtskonzept sowieso anders als an Regelschulen, aber ich finde das total super, was er da macht. Der Unterricht ist da sehr vernetzt und geht auf sämtliche Sinne, was ich toll finde. Waffeln backen in Mathe? Hätte es bei uns nie gegeben. Aber so rechnet man Anteile aus, Proportionen, Vervielfachungen und Einheitenumrechnung. So als Beispiel. Merkste schon, ich bin stolz auf den Mann. 🙂
      Meine mama war auch Vollwerrtmama, durch und durch. Die Süßigkeiten bei uns im Haus waren Studentenfutter und Bitterschokolade. Ich hab bei sämtlichen Freundinnen immer die SÜßigkeitenvorräte geplündert und bei Oma hab ich mich auch durchgefressen. Ich finde es trotzdem gut, wie Mama das gemacht hat. Baby möchte ich nach den selben Prinzipien ernähren, wie ich mich ernähre bzw mich und Benedict: whole foods und kein chemischer Dreck,. Aber klar bekommt es auch mal „konventionelles“ Essen. Ich bin ja super empfindlich vom Bauch her und kein Maßstab. Wenn es eine normale Verträglichkeit hat, soll es auch Weizen udn Milchprodukte bekommen, nur eben nicht als Grundlage. Essen verbieten mag ich nicht, aber vorleben und erklären, das einige Sachen wichztiger und besser sind als andere, das finde ich sehr wichtig.
      Zur Geschlechterfrage: Ich fidne beides toll und kann einfach nicht so ganz nachvollziehen, weshalb viele Frauen so total auf ein Mädchen fixiert sind und umgelehrt Männer auf Jungs. Das Argument ist ja: mein eigenes Geschlecht steht mir näher. Ja. Aber zumindest als Heteropaar hat man doch das andere Geschlecht auch super gern. Ich meine klar ein Kind ist kein Partner, niocht dass da jetzt was durcheinander kommt, aber ich verstehe da nur schwer diese teilweise Engstirnigkeit, dass man ein kleines Ich haben möchte. Wird es sowieso nicht. 🙂
      Was ich spannend und toll finde ist eher sowas wie: Welche Ähnlichkeiten hat es optisch und auch charakterlich. Ich wünsche mir ja sehr Benedicts Haar für das Baby. Und meinen Mund. So zum Beispiel. Recht sicher ist, dass es groß und langbeinig werden wird, denn das sind in unseren Familien fast alle.
      Ach ja, ich verquatsche mich grad total. 🙂
      LG!

  7. Hallo und herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft und zum (fast) überstandenen ersten Trimester! Ich lese deinen Blog erst seit einigen Tagen, hatte zu den Farbtypen im letzten Blog auch schon mal etwas auf Instagram kommentiert 🙂
    Letztes Jahr bin ich auch schwanger geworden und vieles, was du hier beschreibst, kenne ich auch noch. Es ist schön, darüber zu lesen und sich zurück zu erinnern. Leider sollte es bei mir noch nicht so weit sein mit dem Mutter werden. Aber hoffentlich finden mein Mann und ich bald die Kraft, es noch einmal zu versuchen. Bis dahin lese ich mir sehr gerne deine Erfahrungen durch und träume von dieser Zeit 🙂 Danke also dafür! Ich wünsche dir und deiner kleinen Familie alles erdenklich Gute

    1. Dann wünsche ich euch gaaanz viel Kraft und Wärme im Herzen dafür. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie das sein muss das Kind zu verlieren, vor allem, wenn man schon recht weit ist und weit finde ich irgendwie so alles, was im 2-Stelligen Wochenbereich liegt.
      Alles Liebe, Heike

  8. Hallo Heike, eine sehr schöne Entwicklung, das muss ich schon sagen. Hört sich fast nach einer Traumschwangerschaft an, denn bis auf die Müdigkeit und die Schmerzen durch die Ausdehnung der Gebärmutterbänder läuft es doch prima. Ich kenne Dich zwar nicht persönlich, da ich aber regelmäßig (fast täglich) Deinen Blog aufsuche, fühle ich mich schon fast ein wenig verbunden. Umso mehr freue ich mich für Dich, dass es so gut läuft und Du glücklich bist. Man sieht das auch auf den Fotos.

    Ich habe zwar selbst leider keine Kinder, kenne aber doch die Ängste und Nöte der werdenden Mütter, da ich lange Jahre als Spezialkraft bei einem Gynäkologen gearbeitet habe. Und es sind doch immer wieder die gleichen Ängste, die die Frauen bewegen. Verständlich, geht es da doch um einen ganz komplexen Vorgang. Es ist immer wieder ein Wunder und manchmal frage ich mich, wie die Natur das macht, dass doch immer wieder alles dran ist an so einem kleinen Zwerg.

    Und neue Themen gibt es auch bei Dir. Freut mich sehr.
    Sehr interessant finde ich Dein Farbtypensystem und den Artikel zum 12er-System. Ich versuche mich da grad einzuarbeiten.

    Ein noch größeres Rätsel ist für mich die Charaktertypisierung JIFP, GLOF, usw. Das sind gänzlich „Böhmische Dörfer“ für mich oder wie wir in Bayern sagen: ich versteh nur Bahnhof.
    Da ich aber die nächsten drei Tage Nachtdienst habe, kann ich mich näher damit beschäftigen und auch mich selbst typisieren.
    Auf jeden Fall hast Du mich und sicher viele andere Leserinnen erneut zum Nachdenken animiert.
    In diesem Sinne, Alles Liebe, Sabine

    1. Ach schön, das freut mich! Die MBTI persönlichkeitstypen sind aber echt schon Königsklasse, was das Kategorisieren angeht, hui, die sind sehr komplex. Aber lustig und machen Spaß. Man versteht Menschen ein bisschen besser, wenn man weiß, welcher Typus sie sind. Donald Trump als ESTP zum Beispiel so ganz aktuell. Da wundert einen dann nicht mehr viel…
      Jaaa ich glaube auch meine Schwangerschaft ist echt eine, die sich viele wünschen. Nur ich bin da so allgemin glaube ich nichtd er Typ für. Ich freue mich auf das Baby, fidne das alles total spannend und bin gut darin mir das rauszusuchen, was mir Spaß macht, aber schwangersein ist jetzt nichts, was ich später vermissen werde, eher im Gegenteil. Naja, muss ja auch nicht für jedermann sein. Ich bin einfach froh und dankbar, dass es so läuft wie es läuft. Ein tag nach dem anderen und eigentlich alles gut.Dass ich gestern fast aufs Sofa gkotzt hätte, so aus dem Nichts, naja, war ja nur fast. 😀 Aber ist wie gesagt nicht so mein Lieblingszustand. 😉
      Alles Liebe und viel Spaß mit dem MBTI und den Farbtypen,
      Heike

  9. Hallo Heike,

    die Übelkeit hat mich im ersten Trimester nur ab und an geplagt, aber gewisse Abneigungen haben sich bei mir auch entwickelt. Der Geruch von Bier war für mich einfach nur widerlich und (Glüh-)Wein ebenfalls. Bei Kaffees bin ich dann extrem wählerisch geworden. Aber müde war ich auch extrem. Ich bin auf einer Party dann tatsächlich in den Sekundenschlaf gefallen.

    Das mit den Hebammen kenne ich. Ich habe mich in der 8.Woche gemeldet, da ich eine Beleghebamme wollte. Das war vor etwas mehr als zwei Jahren noch etwas früh, aber den Hebammen ist bei meinem ersten Termin dort auch aufgefallen, dass der Monat vor dem errechneten Termin schon voll ist. Ich verfolge die Problematik schon länger, was mir auch den Anstoß dazu gegeben hatte.

    Tragetücher oder andere Tragen kann ich nur empfehlen, das sich unsere Maus dort am besten beruhigt hat. Man ist zwar etwas eingeschränkt, wird aber nicht permanent angeschrien. Woche 5-6 nach der Geburt können echt hart sein. Ab der 12.Woche wird es eher besser.

    Ich wünsch euch alles Gute.
    Viele Grüße,
    Katharina

    1. Danke für den Tipp mit den Tragen, das haben schon ganz viele geraten und ist uns auch sehr wichtig. 🙂 biergeruch, bah, kann ich so unterschreiben, einer der schlimmesten Gerüche überhaupt aktuell.
      Heute bin ich sehr müde und kodderig, von daher nur kurze Antwort. 🙂

  10. Herzlichen Glückwunsch zur Sc hwangerschaft! Schön, dass alles gut ist. : )

    Das Ausmaß deiner Müdigkeit kommt mir sehr bekannt vor. Ich (derzeit 23. SSW) war anfangs oft so müde, dass ich mir morgens auf dem Weg zur Arbeit mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen hab, damit ich nicht am Steuer des Autos einschlafe. Ich wollte es auf Arbeit eigentlich erst nach Ende der zwölften Woche sagen (Arbeite bei ner Zeitung mit allein rund 200 festangestellten Redakteur/innen – dazu kommen noch die Sekretär/innen, freien Mitarbeiter, sämtliche anderen Verlagsabteilungen… Im Katastrophenfall will man nicht, dass alle Bescheid wissen.). Hab dann aber meinem unmittelbaren Chef schon eher Bescheid gesagt, damit ich vom Mutterschutzgesetz profitiere. Sprich: keine Abendtermine, Spätdienste, Sonntagsdienste und Überstunden mehr machen muss.

    Hatte dennoch eine Phase in der ich etwa 1 1/2 Wochen mit dauerhaft – also rund um die Uhr – extremer Müdigkeit, Übelkeit (Gott sei Dank immerhin ohne Erbrechen), starken Brustschmerzen und häufigem Schwindel zu kämpfen hatte. Da hätte ich auch einige Male sehr gern den Tag weinend im Bett verbracht, statt auf Arbeit zu fahren. Hat sich aber alles mit Ende des ersten Trimesters gegeben, nur die Brustschmerzen kommen gelegentlich wieder.

    Trotzdem kann ich den Spruch „Du bist/sie ist schwanger, nicht krank!“ echt nicht mehr hören. Zum Glück kommt der echt selten. Es haben nun mal viele Frauen während der Schwangerschaft Beschwerden. Und ich denke, dass ein ziemlich hoher Anteil davon mit unserer modernen Arbeitswelt zusammenhängt. Ich bin ein schlechter Maßstab, weil ich seit einem Magen-Darm-Infekt im Dezember mit meiner Verdauung kämpfe. Dass Sitzen am Schreibtisch oder am Steuer eines Autos mit ständigem Bauchdrücken die unbequemste Haltung der Welt ist, erscheint mir ziemlich normal. Eine Kollegin von mir ist aber kerngesund – und kann trotzdem kaum am Schreibtisch sitzen. Wenn jeder einen Schreibtisch hätte, der sich zwischen Steh- und Sitzhöhe verstellen lässt, wäre es für viele Schwangere sicher einfacher (oder gar mit Laufbandarbeitsplatz – schon langer mein heimlicher Wunschtraum für den Job: http://www.faz.net/aktuell/stil/laufband-am-arbeitsplatz-fuer-einen-gesunden-ruecken-12972245.html).

    Ich hab mir gegen drückende Hosenbünde abends auf der Couch übrigens nen schlabbrig sitzenden Strampler – äääh, pardon, Onesie gekauft. In dem hat das Kind auch noch mit Platz, wenn es ein halbes Jahr alt ist. Da kann jetzt nix am Bauch drücken. : )

    1. Danke schööön! Oh das mit dem Laufband finde ich ja spannend!. 😀 Ich hab es an der arbeit auch deshalb früh gesagt, damit ich wegen meiner Migräne dann sofort gehen konnte und es war trotzdem noch Horror als sie kam… Das mit dem Onesie merke ich mir.
      Für dich noch alles gute für den restd er Schwanegrschaft, die Geburt und die Zeit danch. 🙂 Ich bin gespannt, wie das jetzt weiter geht. Energie geht zwar aktuell wieder hoch bei mir, dafür wird mir abends jetzt irre schlecht, so krass, das kenne ich aus dem 1. Trimester so nicht. Mal sehen.

  11. Hey Heike 🙂
    Das ist so schön, das alles zu lesen und erinnert mich daran, als ich vor 6 Jahren mit meinem ersten Sohn gerade schwanger war. Der Anfang… Hach! Das erste, was ich meinem Kind gekauft habe, war ein Kuscheltier, mit Schafwolle gefüttert und Biobaumwolle außen. Danach kamen dann nützlichere Dinge ^^ Einen Kinderwagen secondhand zu kriegen ist das beste. Wir haben unseren (auch gebraucht gekauft) die ersten 9 Monate gar nicht gebraucht. Also nicht die 9 Monate der Schwangerschaft, sondern bis mein Kleiner 9 Monate alt war. Der wollte nämlich nicht. Kinderwagen = durchdringendes Geschrei ohne Aussicht auf Beruhigung. Also kam er ins Tragetuch, wo er sich pudelwohl gefühlt hat. Das war durchaus anstrengend zu tragen, aber gleichzeitig wunderschön! Und da kleine Kinder auch von Natur aus Traglinge sind, denke ich, dass man ihnen damit Gutes tun kann. Meine Empfehlung also: Tragetuch oder Tragehilfe (über letztere sollte man sich aber gut informieren, da es hier auch Vieles gibt, das falschen Zug auf den Rücken des Kindes ausüben kann).
    Viele Grüße und alles Gute für deine Schwangerschaft!
    Ayula

    1. Tragen sind irgendwie das Lieblingsthema hier in den Kommentaren, ich merke das schon. Man liest richtig raus, dass das echte „Lebensretter“ im Alltag sind. Wir machen uns da auch grad schlau, was wir da wollen. Aktuell ist der lodger shelter ganz weit vorn. 🙂
      Liebe Grüße von eienr grad ziemlich kodderigen Heiki

      1. Ich hatte zwei, den von Fräulein Hübsch http://www.fraeuleinhuebsch.at/babysize-gr-50-8086.html
        und den Bondolino von Hoppediz. Aber erst für meinen zweiten Sohn, für den ersten hatte ich ein geliehenes Tragetuch (bitte ohne elastische Fasern, schlecht für den Rücken des Kindes). Tragetuch funktioniert auch wunderbar, aber bei größeren Kindern und auch gerade fürs auf dem Rücken Tragen fand ich dann die Hilfen besser. Und ja, das sind echte Lebensretter im Alltag 😉 Ich fand diese beiden, die ich hatte sehr gut. Es sollte nie seitlicher Zug auf den kleinen Rücken ausgeübt werden, nur oben und unten sozusagen. Beim Fräulein Hübsch lässt sich der Steg zwischen den Beinen stufenlos verstellen, das ist gerade bei den Kleinsten sehr wichtig. Schräg Tragen ist für die eigene Hüfte nicht so gut und das Kind sollte immer in der klassichen Tragehaltung sein. Also Beinchen angwinkelt, Kinderbauch an Mamabauch 🙂
        Viele liebe Grüße und ich wünsche dir ein bisschen von der Übelkeit weg!

        1. Danke für den Link. 🙂 Ich suche aktuell noch, bisher ist mein Favorit der Lodger Shelter aus Baumwolle, nicht Fleece (zu warm für den Sommer). Beim Tragetuch habe ich gedanklich schon keine List auf das Gewickel und Geknote, ich hätte gern eine Trage zum Umschnallen. Leider sind die Tragen so viel teurer… Na, mal gucken. Wenn meine Kotzigkeit wieder abgeklungen ist, wollten wir mal zu Babywalz oder so und einfach verschiedene Modelle testen.
          Liebe Grüße,
          Heike

  12. Hallo Heike, ich habe keine Kinder und finde es deswegen super interessant dass du so detailliert berichtest – und auch dass du so ehrlich bist und schreibst dass eben nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen ist.

    Ich hoffe es geht dir bald besser! Bist du auch sonst von Kopfschmerzen geplagt und kannst jetzt nur keine Medikamente nehmen oder sind die Kopfschmerzen durch die Schwangerschaft schlimmer/häufiger geworden?

    Ich hoffe die meine Fragen sind okay, wie gesagt, ich war noch nie schwanger. Mich würde interessieren, ob die Tatsache, dass du abends deutlich „schwangerer“ aussiehst als morgens damit zusammenhängt dass dein Darm so empfindlich ist oder ob das wirklich eine Folge der Schwangerschaft ist?

    Ich fand es super spannend was du zum Thema Essgelüste geschrieben hast. Da hab ich echt was dazugelernt.

    1. Aaalso. :9 Ich habe auch sonst Kopfschmerzen, die Häufigkeit hat sich auch nicht groß verändert, aber durch die Schwangerschaft bin ich sachneller verspannt, weil ich meinen Sport durch die Erschöpfung nun nicht mehr so machen kann und Verspannung ist bei mir der Hauptgrund. Unschwanger kann ich schmerzmitel nehmen, wenn ich die Schmerzen kommen fühle und brauche dann nur sehr wenig und die Schmerzen werden erst gar nicht stark. Nehme ich nichts kriege ich auch unschwanger Killerschmerzen. Tja, aber jetzt kann ich eben nichts nehmen, das ist schon nicht so fein.
      Dass Frau abends schwangerer aussieht als morgens ist bei so gut wie allen schwangeren so, ber ja, bei mir noch mal deutlicher, weil ich auch unschwanger über den Tag deutlich aufblähe, was man einfach dann nicht so sehr sieht, weil ja nicht noch ein baby und eine Gebärmutter mit nach vorn geschoben wird.
      Freut mich, dass dich die Thematik interessiert, manchmal befürchte ich, könnte zu abschreckend werden. Man ist ja als Schwangere irgendwie gesellschaftlich verpflichtet (habe ich manchmal den Eindruck) als müsste man alle anderen motivieren das auch zu machen und man deshalb die Probleme kleinredet und sich doch bitte permanent freut. SO bin ich nicht. Ich freue mich derbe auf das Küken, aber heute z.B. hab ich die Nase voll vom Schwangersein, weil ich z.B. selbst im Liegen so kurzatmig bin, dass ich klinge wie eine Dampflok.
      Alles Liebe,
      Heike

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