20. Januar 2017

Schneidegedanken

Ich bin es Leid. Das Gedankenkarussell: Schneiden oder nicht schneiden? Mehr Länge oder endlich nicht mehr optisch so dünnes Haar? Warten? Oder nicht?
Aber eins ist heute sicher: Scrollen lohnt sich!

„Ich bin es Leid“, hat eigentlich alles gesagt. Oder wie Luise nicht müde wird zu betonen: „Heiki, du hast so viele andere Themen!“ Im Sinne von: Ich brauche nicht zwingend langes Haar. Niemand braucht das. Und auch meine Identität nicht.

Vor allem aber brauche ich besagtes Karussell nicht im Kopf. Und das stört mich mittlerweile mehr, als die Haare an sich. Geschnitten habe ich noch nicht, denn ich möchte, dass das jetzt nach JAHRELANGER!!! Geduld kein Mord im Affekt wird. Deswegen lasse ich euch an meinen Gedanken teilhaben, denn ich weiß, dass sehr, sehr viele Langhaarige sich mit ähnlichen Schneidegedanken tragen.

Ich rede nicht von der Ungeduld, dass die Länge, die man schon erreicht hat, noch nicht das ist, was man will und man dann doch lieber ganz was anderes probiert, statt weiter zu züchten. Nein.
Ich meine das, was Langhaarige oft nach ein paar Jahren des Züchtens überkommt und mein Eindruck ist, je mehr sie sich mit ihrem langem Haar identifizieren, desto größer ist der innere Konflikt: Wenn das Bild, das man von sich im Kopf hatte mit langem Haar einfach nicht mit dem übereinstimmt, welches man im Spiegel sieht. Wenn man sich eingestehen muss, dass das eigene Haar von der Struktur, Fülle, von der Gesundheit oder der genetischen Terminallänge einfach nicht zu dem passt, was man sich doch erzüchten wollte. Wenn man eigentlich schon lange weiß, dass man nicht angefangen hat langes Haar zu züchten, um es dann ständig im Dutt zu tragen, die Wäsche möglichst lang heraus zu zögern und auf die Wunschhaarfarbe zu verzichten, um es zu schonen und so ein paar Zentimeter mehr rauszuschinden. Wenn man sich alte Fotos anguckt und sich denkt: Also irgendwie war das zwar viel kürzer, aber es sah einfach… besser aus?!

An diesem Punkt stehe ich. Schon lange. Und ich hasse kaum etwas mehr als Stillstand. Und ich wollte nie, nie, nie eine von denen sein, die ich immer schon wahrgenommen habe, seit ich mich im Langhaarnetzwerk angemeldet habe und die… mir immer irgendwie Leid getan haben in einem fast schon verzweifelten Versuch jeden Zentiemeter mehr Länge zu retten und sei er noch so… ja… noch so ausgedünnt. Kaputt. Ich weiß nicht. Ich rede nicht von Fairytaleends oder einfach lang nicht geschnittenem Haar. Ich denke, ihr wisst, was ich meine. Von Züchterinnen, die an etwas festhalten, einer Idee, einem Traum, der ihnen auf eine unterschwellige Art weh tut, weil sie sich genau das nicht eingestehen. Ich rede nicht von den Züchterinnen, die ihr in meinen Augen nicht schönes Haar lieben und es hegen und pflegen. Denn ich finde es toll, wenn jemand, sich selbst so liebevoll betrachten kann, ehrlich und offen und warm. Was bedeutet da mein Urteil, dass es mir nicht gefällt? Nichts. Ich finde es schön, wenn andere sich schön finden, denn diese Selbstliebe sieht man immer.

Was ich meine ist das stille und manchmal auch jammernde Leiden. Und tatsächlich kenne ich keinen anderen Bereich, auf den das so zutrifft wie auf lange Haare. Es ist ein Körperteil und damit keine Sache, von der man sich so einfach trennt. Es ist ein Teil vom Ich und dann doch der, der als einziger so körperlich schmerzfrei verändert werden kann. Aber… die, die ich meine können nicht. Und ich meine eben auch mich. Und ich will mich nicht mehr dazu zählen. Aber vielleicht erkennt sich die eine oder andere wieder.

Ich schreibe das hier für mich. Aber ich veröffentliche es für euch. Für euch, die ihr euch jetzt angesprochen fühlt. Und für die anderen, die vielleicht nicht ganz verstehen, was das ist, worauf man da so rumdenkt und warum es so schwer ist. Für uns alle drei: mich, die anderen in meinem Boot und die anderen außen schreibe ich das, weil ich weiß, dass es besser anders ist. Das Leben ist zu kurz und auch echt viel zu schön und auch viel zu schrecklich, um sooooo lange über ein paar Haarsträhnen nachzudenken. Ehrlich.

„Heiki, du hast so viele andere Themen!“

Und ich bin sicher, ihr auch.

Bestandsaufnahme Haar

An dem Punkt bin ich also schon seit Langem und auch wenn ihr nicht müde werdet mich bei der Stange zu halten mit „Wow, so viel Geduld!“ und „Du hast unglaubliches Durchhaltevermögen!“ denke ich mir nicht erst seit gestern: „Tja, aber wofür? Es ist nicht das, was es in meinen Augen sein sollte und es ist sehr fraglich, ob ich das, was ich mir wünsche jemals werde erreichen können.“
Drum mein erster Tipp, wenn es euch ähnlich geht, seid mal so richtig ehrlich zu euch und beantwortet euch folgende Fragen:
Ist mein Haar dünn?
Hat mein Haar starken Taper (egal wodurch), wird also zu den Spitzen hin signifikant dünner?
Verliere ich täglich viele Haare oder habe ich sogar Haarausfall?
Ist mein Haar empfindlich (wenn ihr jahrelang züchtet, wisst ihr das), muss ich es also schonen, damit es lang bleibt und länger wird?
Wächst mein Haar rund 1cm im Monat oder sogar weniger?
Ist mein Haar geschädigt oder strapaziert?
Bin ich groß/sehr groß, brauche ich sowieso länger für lange Längen als andere?

Je mehr Fragen ihr mit Ja beantworten könnt, desto wahrscheinlicher ist es, dass der Traum von sehr langem und dabei vollem Haar für euch nicht so realisierbar sein wird, wie ihr euch das vorstellt.

So. Ich kann ALLE Fragen bis auf eine (Wachstumsgeschwindigkeit) mit Ja beantworten. Autsch. Sacken lassen. Okay. Eigentlich sollte hier dann schon der Punkt sein zu sagen, gut, war einen Versuch wert. Bin jetzt klüger und nehme einen anderen Weg. Aber wir alle sind doch solche Fans von „eigentlich“, nicht wahr?

Bestandsaufnahme Drumherum

Welche Gesichtsform habe ich? Passt meine Standardfrisur dazu?
Anders gefragt: Wenn ich immer Dutt und ordentliche (nicht messy) Zöpfe trage, schmeichelt das meiner Rückansicht?
Und erst recht: Was ist mit der Frontansicht?
Wie ist das Verhältnis von Kopfgröße/Gesichtsgröße zum Oberkörper? Kleiner Kopf auf breitem Körper braucht mehr Volumen für ein harmonisches Verhältnis zueinander. Je länger das Haar (südlich von Bob- bis Schulterlänge), desto schwieriger wird die Sache mit dem Volumen.
Möglicher Ausweg schon hier: Falls euer Haar das hergibt, einfach mal anders frisieren statt eine andere Frisur durch einen Schnitt zu machen. Ich bräuchte für das, was ich will, Hitzestyling und da bin ich dann sofort mit meiner jetzigen Haarlänge disqualifiziert und auch mit kürzerem Haar würde sich das sehr schnell sehr rächen. Schon probiert, weiß ich.

Ich habe ein recht volles Gesicht mit präsenter Nase, dazu zwar keine hohe Stirn aber einen hohen Haaransatz, außerdem bin ich groß. Das heißt: Wer mit mir auf Augenhöhe oder kleiner ist als ich, sieht mein Gesicht und bei zurück genommenen Haaren nur noch einen schmalen Streif Haar darüber, das absolute Gegenstück zu Ansatz- oder Oberkopfvolumen. Ein Vollpony macht mein Gesicht unvorteilhaft breit (hatte ich schon, hab ich am Tag des Schneidenlassens schon versucht wieder wegzufrisieren), ein einfacher Mittelscheitel tut nichts für mich, macht den Oberkopf platt, am besten wäre ein Schrägpony oder doch zumindest ein tiefer Seitenscheitel.
Dutts stehen mir von hinten sehr gut, da ich einen schlanken langen Hals habe. Von vorn verschlimmern sie das eben beschriebene Problem mit dem geringen Volumen. Auch seitlich am Kopf nehmen sie mir das Volumen. Ich gucke aber Menschen dann doch lieber mit dem Gesicht an, statt ihnen meinen Hinterkopf zu zeigen – außer meinen Followern, denen zeige ich lieber meine Schokoladenseite. Aber mit denen rede ich ja dann grad nicht.
Ich bin sehr groß, aber dabei schlank. Das Kopf- Oberkörperverhältnis ist damit noch okay, dennoch könnte es besser sein. Stärker schminken hilft mir, ungeschminkt sein zeigt mir recht eindrücklich, dass meine Haare nichts für mich tun, wenn ich sie im Dutt trage. Was ich meistens tue, denn sie sind so flusig, wenn ich sie ein paar Minuten offen trage. Das weiß ich, weil ich das täglich tue, um sie trocknen zu lassen nach der Wäsche. Ich packe sie dann lieber wieder weg…

Noch mehr Fragen

Bin ich bereit meine Haare den Großteil der Zeit zu schonen für seltene Momente, die dann so sind, wie ich mir das vorstelle?
Nein. In meinem Fall finde ich meine Haare zu 99% der Zeit so mäh. Der verbliebene eine Prozent sind seltene Goodhairdays und vor allem fast ausschließlich auf mein digitales Ich beschränkt. Meine Haare sind vergleichsweise fotogen, aber sobald die dritte Dimension dabei ist, ist es damit vorbei. Ich liebe viele meiner Fotos wirklich, wirklich sehr. Fotos, die ich anschaue und immer etwas ungläubgi denke: Ehrlich? So hübsch kann das sein? Kann ICH sein?!? Und dann gucke ich mir die 70 anderen Fotos aus der Reihe an und weiß wieder, ja, doch für ein zwei Momente, war es wirklich hübsch und Benedict hat ein begnadetes Händchen dafür, diese Momente einzufangen. Was mich hübsch macht, ist der Spaß im Moment des Fotografierens. Was mich hübsch macht, sind sehr, sehr sekundär meine Haare – es sei denn ich trage Extensions, die sind mega fotogen.
Ich halte mich mit hübschen Bundrops bei der Stange. Aber so in der Realität ist es mir unangenehm, wenn ich meinen Dutt in Gesellschaft neu machen muss oder noch übler, wenn ich die Extensions rausnehmen muss (weil sie eben doch irgendwann echt ziepen). Ich bin selbstbewusst genug, um das zu überspielen, aber mich selbst veräppeln kann ich nicht. Und ich mag mich selbst auch genug, um in diesen Momenten innerlich zu seufzen und zu wissen: Ja mein Gott, dann hatte ich jetzt grad keine schönen Haare. Aber ich mag mich so ganz allgemein, da ist genug an mir, was ziemlich prima ist, sodass es eben nur ein Seufzen und kein Verzweifeln ist.
Ich freue mich dennoch nach jedem kleinen Haarschnitt, dass es jetzt ein bisschen besser ist als vorher. Aber in den ca. 90 Tagen zwischen den Schnitten schaue ich mir das wieder an und denke mir: Boah und beim nächsten Schnitt wieder nur so eine kleine Verbesserung? Nerv. Wie lang dauert die Ewigkeit? So lange wie es dauert 100cm Haar nachwachsen zu lassen. So in etwa.

Die Vergleicheritis

Instagram und Pinterest sind voll von Bildern, die ich wundervoll finde, auch was dünneres Haar angeht, Feenhaar. Aber das sind in der Regel Hochglanzfotos oder so ein paar Momentaufnahmen, die ich von meinen eigenen Fotos wiedererkenne und weiß: das war DER Moment. Vorher und nachher war nix. Dann all die tollen dicken Zöpfe, gesundes dichtes Haar und wer’s nicht hat, benutzt wie ich ja auch Extensions. Ein gewisser Realitätssinn geht verloren. Gleichzeitig weiß ich aber auch: Ich kann dünneres sehr langes Haar schön finden. In leider absoluten Ausnahmefällen. Lady Amaltheas Haar ist einfach ein Traum. Aber… dann fällt mir auch schon nicht mehr viel ein an anderen Beispielen. Und ihr Haar ist traumhaft, weil so gesund und seidig, kein starkes Ausdünnen, sondern gaaaanz gleichmäßiger natürlicher Volumenverlust bei auch nicht sehr dünnem Haar sondern einfach etwas unterdurchschnittlichem Seidenhaar. Es sieht nicht dünn aus, das ist der Punkt. Es fühlt sich auch nicht so an und fällt auch nicht so. Und von der Farbe habe ich in dem Kontext noch gar nicht geschwärmt.

Ich schaue online, ich schaue auf den Straßen, ich schaue immer: den Leuten auf die Köpfe. Auch auf vieles anderes, ich bin generell ein totaler Augenmensch, aber bleiben wir bei den Haaren. Was ich schön finde, ist volles, sehr langes Haar. Beides kann ich nicht haben, nicht natürlich. Solches Haar sehe ich an jungen Mädchen, in der Regel 10-20 Jahre jünger als ich oder an Frauen mit einer anderen Ethnie (osteuropäisch oder südländisch in der Regel). Bin ich nicht. Ich sehe Hipster-Schönheiten auf Instagram, die doch scheinbar spielend leicht so tolles Haar… na, da zeigt mir der Algorithmus, was ich like und gibt mir mehr davon. Auch im Übrigen in der Regel jünger als ich, andere Ethnie und/oder Extensionsträger.
Ich denke daran, wie mir früher, als ich so in der Oberstufe war und fast hüftlanges Traumhaar hatte (hatte ich wirklich, wusste ich nur damals nicht, weil etwas vernagelt) andere, ältere Bekannte oft einen erzählt haben von wegen „Früher hatte ich auch so langes Haar!“ und ich sie mir angeguckt habe mit ihren in der Regel etwas flusigen vergleichsweise kurzen Haaren und „Aha, ehrlich?“ gesagt habe und gedacht habe „Ja sicher! Was du nicht sagst. Never!“. Mittlerweile weiß ich, dass sie wohl nicht verklärt in die Vergangenheit geblickt haben, sondern dass das einfach den meisten passiert, wenn sie älter werden. Auch wenn wir bei „älter“ nur vom Sprung aus der Adoleszenz ins nicht mehr ganz so junge Erwachsenenalter sprechen.

Ein realer Vergleich

Wie sehen denn Frauen aus mit meiner Ethnie, in meinem Alter? Was haben die für Haar? Sehr selten länger als BSL. Sehr selten gesund und voluminös. Gibt es ja, ist aber dann auch echt ein Hingucker. Die meisten haben durchschnittliches bis dünnes Haar mit Färbe- oder Hitzeschäden, gern im Topknot weggewurschtelt. Klar, je älter wir werden desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass wir schon durch Stress, Krankheit, Ernährungsfehltritte, what ever Haarausfall hatten. Je älter wir werden, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass wir Kinder bekommen haben und auch dadurch verlieren die meisten auch erst mal einen Schwung Haare.
„Komischerweise“ habe ich ja viele Freundinnen meines Alters und meiner Ethnie mit ganz tollem Haar. Tja, die kenne ich aber auch durch das Haarhobby. Das verschiebt das Ganze dann deutlich. Und macht mich natürlich erst mal etwas unglücklich, weil ich unterbewusst denke, dass es doch gehen muss. Nein. Müssen tut gar nichts. Das große Ganze in der Stadt und am Bahnhof zu beobachten, ist besser für mich und rückt die Realität etwas gerade.

Und dann kommt der eigentlich wichtige Schritt: aufzuhören mit anderen zu vergleichen, sondern einfach nur an anderen zu sehen, was geht und was gefällt und was eher nicht. Und zwar an denen, die WIRKLICH vergleichbares Haar haben. Also auch so zerbrechlich und auch so dünn und auch so flusig durch viel Neuwuchs. Damit lässt sich arbeiten. Konstruktiv. Und nicht mehr rumheulend „Hätte, hätte Fahrradkette“.

Der Grat zwischen Inspiration und Neid und Frust ist ein ganz schmaler.

Positiv!

Da war doch was mit Vorsätzen. Positiver sein. Mehr lieben, weniger meckern und rummähren. Und tatsächlich ist es jetzt das, was mich meine Haare schneiden lässt, statt sie weiter mit Mikroschnitten vielleicht ein bisschen nachzubessern. Ich wünsche mir jeden Tag, dass sie anders sein sollen, als sie sind. Aber das können sie nicht sein. Mir fehlt in den Längen mehr als 2/3 meines früheren Volumens, am Oberkopf fehlt immerhin noch etwas mehr als ein Drittel, von dem fraglich ist nach über einem Jahr mit identischem Zopfumfang, ob es je wieder nachwachsen wird. Und: Kann ich bitte meine Wünsche auf was Konstruktives richten? Ja? Mein Buch zum Beispiel? So langsam mag ich mich packen und schütteln.

Was tut am meisten für mich?

Ich habe das Thema schon so oft mit so vielen Freundinnen durchgekaut, hier auch abschließend noch mal: Das Dilemma ist folgendes: Die schmeichelhaftesten Längen sind für mich Platz eins eindeutig Steißlänge, der Meter, und Platz zwei ein tiefes U auf ca. BSL, kürzeste Haare ca. APL.  Da sind sich alle einig. Alle. Zwischen BSL und Steiß ist ein grooooßes Niemandsland an „Gääääähn, sie hat eben Haare.“ Nicht besonders lang, nicht besonders schmeichelhaft, nicht besonders dicht oder sonst was. Haare eben. Immerhin. Das ist ja schon mal was. Und das meine ich hier und heute endlich mal ganz ernst nicht mehr abwertend. Also ohne „Gähn“ und ohne „eben“.

Ich kann meine dünnen Haare auch vergleichsweise gut tragen, auch darin sind sich alle einig. Ich habe das Glück, dass ich figürlich und vom Typus her Feenhaar noch recht gut abfangen bzw. sogar in meinen Typ integrieren kann. Aber, auch da sind sich alle einig: Ich habe knappe 6cm Zopfumfang am Oberkopf. Das ist Feenhaar, das ist dünn, aber hübsch dabei, das kann ich gut tragen, sieht stimmig aus und niemand kommt auf die Idee, dass ich früher so viel mehr Haar hatte. Aber so ab… nicht ganz BSL endet der Neuwuchsblobb und meine Längen dünnen dramatisch aus. Das ist nicht einfach dünnes Feenhaar, das ist leider vor allem sehr dünner Haarausfallschaden. Für mein digitales Ich kann ich das mit richtigem Licht, richtiger Klamotte und liebevollem Drapieren in etwas verwandeln, das wirklich hübsch aussieht. Für die Dauer eines Fotos oder vielleicht auch einer kleinen Fotoserie. Dann war’s das.

Ich bin die, die die Farb- und Figurtypen liebt, weil sie dazu dienen das Beste aus mir (und anderen) herauszuholen und mir das Leben einfacher und schöner zu machen.

Ich bin die, die Minimalismus liebt und jeden Tag weiter in diese Richtung geht, vor allem, weil er Energien freisetzt und ich weniger Themen im Kopf habe.

Und da ist dieses eine Thema, bei dem es sowas von an der Zeit ist loszulassen. Auch trotz dieses mittlerweile so großen Blogs, der doch als Basis immer Haare hatte und noch… hat er das noch? Auch trotz Instagramaccount mit 10,5k Followern, die lange Haare gucken. Ja und? Für zwei, drei sponsored Posts im Jahr? Hm, ich glaube nicht. Aber aus einem Gefühl von Verpflichtung heraus sicherlich. Ich kann doch nicht… Was denkt ihr denn dann? Mittlerweile halte ich euch für wesentlich cleverer und reifer, denn meine übrigen Themen sind das auch. Ich glaube ihr bleibt. Auch deshalb ist heute der Tag für diesen Post. Weil ich weiß, dass ihr toll seid. Toller, als Leute, die nur Haarfotos gucken (obwohl ich das natürlich auch gern dürft, das mache ich ja auch so gern! Weil es schön ist. Einfach so.), nämlich Menschen, die richtig viel zu sagen haben. So viel, dass ich in den letzten Wochen stundenlang Kommentare beantwortet habt. Das seid ihr. Ihr wärd noch da, hätte ich Glatze. Auf Insta vielleicht nicht, aber hey, ich glaube schöne Fotos, Haarfotos und Portraits werden es weiter sein. Und vielleicht sogar… ein Stück weit freier.

Meine Haare… Sie sind nicht optimal für mich und können es auf der Länge, die ich trage auch gar nicht sein. Ich habe länger dran gekaut als gut ist, aber es ist noch verschmerzbar. Haare sind langsam. Ein Jahr habe ich ihnen Zeit gegeben noch nachzudicken, aber am Oberkopf tut sich nichts mehr. Ein Jahr habe ich die Länge gehalten und ja, es ist besser als vorher aber immer noch meilenweit von dem weg, was ich eigentlich will. Haare sind langsam. Man sollte ihnen auch etwas mehr Zeit geben als anderen Entscheidungen, zumindest wenn man langes Haar will. Aber nun ist es genug. Alles wurde gesagt und das sogar mehrfach. Und Hilfe, allein dieser lange Artikel… Wieviel hätte ich jetzt für meine Lektorin vorbereiten können?

Es muss sein.

Endlich. Nach monatelangem Hin-und-Her ist es nun genug. Meine Frisur ist nun nicht optimal für mich und mein digitales Ich hat einstecken müssen – vielleicht. Vielleicht entwickelt es sich auch bloß weiter. Aber meine realen Haare sind nun besser für mich als sie es seit über 3 Jahren haben sein können.

Ich züchte mir nie wieder dünne Längen. Allein schon damit ich nie wieder so lange Blogposts schreibe, über ein Thema, das meinen Kopf dermaßen verstopft. Ich züchte weiter langes Haar, das schon. So lang, wie ich kann. Und ja, ich habe nun wirklich keine besondere Länge mehr. Aber ich habe Haar, um das ich mir keine Gedanken mehr mache, wenn andere es sehen. Das war nötig.

Lass gehen, was dich nicht glücklich macht.

Und da habe ich also geschnitten. Zwischen Beginn des Artikels und Veröffentlichung habe ich geschnitten. Nach noch 4 Nächten darüber schlafen. Es war kein Mord im Affekt. Es war ein Loslassen und ein Einschlafenlassen. Mein Wunsch nach langem Haar ist damit nicht beerdigt, sondern nur wieder ein Traum.

Hallo Schlaf, ich habe gehört du sollst so heilsam sein.

111 Kommentare

  1. So blöd das vielleicht klingt, aber ich hatte gerade wirklich Tränen in den Augen beim Lesen, hab mich selbst auch in vielen wiedererkannt (Größe, dünne Haare, am liebsten offen tragen, ..). Verrückt, es sind ja „nur“ Haare, eigentlich, aber für viele von uns ist es schon lange viel mehr. Ich hab dich persönlich kennengelernt und kann mir vorstellen, wie schwer dieses Eingeständnis gewesen sein muss und dann auch der jetzige Schritt entsprechend zu handeln. Aber auch nur durch das Lesen deiner bisherigen Blogposts merkt jeder, wie viel Hingabe du in das ganze Thema steckst und gesteckt hast.
    Ich gehöre zu den Lesern, die täglich schauen, ob es einen neuen Post gibt, weil ich deinen Schreibstil liebe und du mich mit vielen Sachen direkt ansprichst. Daher werde ich natürlich auch weiterhin fleißig mitlesen 🙂
    Ich finde deine Entscheidung sehr mutig, so logisch sie vielleicht gewesen ist, und wünsche mir selbst manchmal etwas mehr Mut.
    Liebe Grüße, Eva

    1. Huhu Eva! So, endlich habe ich zu deinem Kommentar durchgescrollt. Dabei war er hier der erste (mein Dashboard zeigt das dann antichronologisch an, musste dich grad richtig suchen). Mut ist eben so eine Sache, weil man ja das Gefühl hat, man könnte etwas verlieren und beim Haareschneiden ist das ja dann auch definitiv kein Konjuktiv mehr, denn man trennt sich sehr tatsächlich von etwas. Ich glaube, was mich am längsten gehemmt hat, war der Blog, weil… „haselnussblond“ und naja, lange Haare eben. Letztlich war es aber auch der Blog, der mir mit den meisten Mut gegeben hat. Weil das Feedback zu meinen nicht-haarigen Themen einfach in den letzten Monaten so gut geworden ist, dass mir klar geworden ist: auch hier geht es meinen Lesern schon längst um mehr. Das war toll. Ich bin eventuell mtuig, ja, aber ich bin jemand, der Entscheidungen seeeeehr lange abwägt. Da lerne ich grad noch von anderen Menschen, um mich herum. Weniger rumeiern. Machen.
      Mut war nötig mir einzugestehen, dass das, was ich mir so wünsche für mich nicht machbar ist. Auf diversen Wegen nicht. Ich ändere in der Regel nicht den Traum, ich ändere nur den Weg, wenn einer sich als nicht gangbar erweist. Aber auch damit bin ich jetzt durch. Was ich jetzt tue, ist mir quasi eine Auszeit gönnen, mich vorbereiten darauf es später noch mal zu versuchen, sollten sich die Umstände geändert haben und Wege damit für mich frei geworden sein. Weniger bildlich gesprochen: Ich gucke jetzt erst mal wie sich meine Haare in der Schwangerschaft entwickeln und vor allem ob und/oder wie stark der postnatal HA bei mir dann noch mal die Karten neu mischt und dann sehe ich weiter. In einem Jahr weiß ich dann mehr. Aber in einem Jahr hätte ich meine alte Länge egal wie niemals in den Zustand pflegen, trimmen und züchten können, den ich mir gewünscht habe, das ist einfach nicht möglich gewesen. Also war nun der Moment loszulassen. Logisch und mutig. Und ich bereue kein Stück. 🙂
      Liebe Grüße, Heike

  2. Die neue Länge sieht toll aus! Ich werde weiter hier lesen und freue mich auch auf unhaarige Themen.

    Viel Glück mit Deinem Buch und viel Freude in Deiner Schwangerschaft.

    1. Danke schön. 🙂 Unhaarige Themen sind in Arbeit – genauso wie weiterhin auch haarige, aber irgendwie hab ich jetzt einen Grund mehr, mich wirklich einfach ganz auf das zu stürzen, worauf ich am meisten Bock habe, auch wenn es dann mal ein paar Artikel hintereinander nicht um Haare gehen sollte.

  3. Wow. Ich freu mich so für dich!
    Das scheint eine starke, liebevolle Entscheidung gewesen zu sein 🙂

    Und du hast Recht: Ich werde bleiben. Um zu lesen, mich inspirieren zu lassen, mich an schönen Bildern zu erfreuen und oft noch ein zweites Mal zu lesen . Über die wunderschönen Haarbilder hier habe ich mich immer gefreut, aber das war nie der Grund warum ich deinen Blog so gerne mag.

    Viel Freude mit dem neuen freien Platz im Kopf und der neuen Frisur wünsche ich dir 🙂

    1. Huhu! 🙂 Freier Platz im Kppf ist toll. Noch besser als freier Platz in der Wohnung. Licht, Wärme und Platz. Das ist wahrer Luxus. Irgendwie… Ja doch. Schön, dass du bleibst. 🙂

  4. Liebe Heike,

    Ich lese hier eigentlich nur still mit, aber nachdem es jetzt zwei so große Überschneidungen gibt, sage ich doch einmal was 🙂

    Erst einmal herzlichen Glückwunsch nachträglich zur Schwangerschaft! Ich bin aktuell selbst in der 32. Woche und finde es sehr schön, jetzt hier quasi alles noch einmal von vorn mitzuerleben 😉

    Und dann bin ich selbst auch so eine, die immer lange Haare haben wollte und es dann auch endlich geschafft hatte. Ja, bis zum Po und minimal darüber hinaus (ab da hat mich die Länge im Sitzen immer genervt). Soooo…. und dann hat man eine autoimmune Schilddrüsenkrankheit und obendrein das gleiche Problem wie du, nämlich dass der Eisenspeicher eher einem schwarzen Loch als einem Speicher gleicht. Daraus ergab sich dann auch genau das Problem, dass du schilderst: lange Haare ja, aber immer nur im Dutt. So hatte ich mir das nicht vorgestellt.

    Und dann habe ich überlegt: in der Schwangerschaft wird es mit der stabilen Einstellung mit Eisen und L-Thyroxin nicht besser werden. Und will ich mich wirklich ständig mit Unzufriedenheit herumschlagen, wenn das Kind da ist? Das Kind, das ein Mädchen wird, und dem ich deshalb umso mehr ein positives Vorbild sein will? (Ich muss dazu sagen, dass sie wahrscheinlich dank der Haarpracht meines Mannes deutlich besseres Ausgangsmaterial haben wird, aber trotzdem…)

    Langer Rede kurzer Sinn: Ich war im November beim Friseur und bin nun einfach happy. Ich habe endlich wieder einen schrägen Pony und meine Haare sehen soviel voller und schöner und gepflegter aus, dass Offentragen wieder viel mehr Spaß macht. Im Moment wachsen sie aber schon wieder ein Stück, denn wenn ich mir mal einen Dutt machen möchte, sieht das im Moment aus, als hätte ich einem klitzekleinen Igel eingesperrt XD ansonsten haben meine Haare aber einfach einen deutlich angenehmeren Stellenwert in meinem Leben als vorher, weil ich das Gefühl habe, dass ich endlich wieder nach etwas aussehe. Und das, obwohl meine Frisur jetzt eine Beschreibung verdient, die ich vorher nie mit gutem Aussehen in Verbindung gebracht hätte: sie ist praktisch, weil ich nicht erst mühevoll drapieren muss, um mich wohl zu fühlen 😉

    Ich glaube also, dass deine Entscheidung dich auf lange Sicht sehr viel glücklicher machen wird und drücke dir dafür die Daumen 🙂

    Liebe Grüße, Nina

    1. Hallo Nina!
      herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft und alles Gute für die letzten und dann auch die ersten Wochen. 🙂 Deine Erfahrungen lesen sich so, so gut, dass bestätigt mich grad nur noch mal nachträglich. Total toll!
      Schwarzes Loch statt Speicher, das merke ich mir. 😀 😀 😀 Sehr treffend. Mein Dutt ist erschereckend wenig geschrumpft. Auch ads bestätigt mich, dass es nötig war zu schneiden. Ach ja. Praktisch. Also praktisch fand und fidne ich sehr langes Haar eigentlich schon. Eben genau wegen der Dutts. Aber dann ist es ja auch einfach offen nicht mehr lang. Und schon ist man wieder im Teufelskreis von lange Haare vs. Dutt. Da hatte ich ja auch einfach keine Lust mehr drauf.
      Alles Liebe,
      Heike

  5. Hello! I would really like if you could also write the text in English, or at least parts of the text. I understand if you don’t have the time. Maybe you have more foreign readers? I have tried to google-translate your text but it isn’t translated correct and hard to understand 🙂 I really like your blogg and I think your hair looks really nice after the cut.

    1. Oh I am Sorry, look above in my header, there are „buttons“ to switsch between German and English. 🙂 They are pretty new, sorry I did not point that out. I made that to keep my blog more organized.

  6. Ach Heike.
    Du schreibst so schön, so reflektiert, ich muss da Tränchen wegmachen.
    Also, was immer du machst: schreib weiter! Von mir aus auch mit Glatze 😉

    1. Aber gerne doch. 🙂 Aber lieber ohne Glatze. 😉 Klingt jetzt ein biosschen psycho, wenn ich schreiben würde, dass es mich freut, dich zu Tränen gerührt zu haben, oder? Also, nun denn, weißt schon. Liebe Grüße!

  7. Das wichtigste ist, das du dich wohlfühlst und mit deinen Haaren als Teil von dir zufrieden bist!
    Ich lese schon ewig deine Blogs und werde auch weiterhin hier bleiben und alle 3 instagram accounts verfolgen. Ich mag gerne lange Haare und gucke sie auch gerne an, aber bei dir hab ich schon so viel mehr gelernt, als haarige Angelegenheiten. Du inspiriert mich, bringst mich zum Nachdenken und ich will nicht verpassen, wie es bei Jacob weiter geht. Aber ab und zu ein Frisurenbild würde mich auch freuen 😉
    Die Fotos mit der kürzeren Haarlänge sind wunderschön! Auch dafür lohnt sich das folgen bei instagram schon. Das Gedankenkarussell kann ich gut nachvollziehen. Ich hoffe, dass du dieses Thema jetzt abgeschlossen hast und dich entspannter positiven Dingen widmen kannst.
    LG

    1. Yeeeah! Ein Jakob-Fan! Ihr seid mir hier doch die Liebsten! 😀 Und die, die ich immer längsten hinhalte… Oweia, hätte mir das mal einer vorher sagen können, dass der primäre Nebeneffekt von Schwanegrsein nicht Übelkeit sein muss, sondern idR diese MÜDIGKEIT ist?! 😀 Hehe… Aber meine Energie stabilisiert sich grad wieder. Und da das Haarthema ais dem Kopf ist habe ich da jetzt auch wieder mehr Platz.
      Liebe Grüße zurück, Heike

  8. Liebe Heike,
    wow, ich bin echt unglaublich beeindruckt. Und das motiviert mich, nachdem ich deinen Blog nun schon so lange lese, zu meinem ersten Kommentar. Denn alles was du hier schreibst, spricht mir so dermaßen aus der Seele. Seit Ewigkeiten züchte ich an meinem langen Haar herum, das in seinen Eigenschaften deinem wirklich sehr nah kommt (ZU um die 6cm, starke Wellen, aktuell knappe Hüftlänge, starker Taper, nur etwas dunklere Farbe als deins. Wir sind auch etwa im selben Alter und gehören vermutlich derselben Ethnie an ;-)). Und seit etwa einem Jahr, seit ich angefangen habe im LHN und an anderen Stellen systematisch nach Möglichkeiten zu suchen, mein Haar besser zu pflegen, werde ich einfach immer unglücklicher damit (obwohl ich vorher schon immer sehr unzufrieden war). Ich bemerke bei mir genau dieselben Tendenzen: Ich gucke einfach ALLEN Leuten auf den Kopf, jeder Pferdeschwanz der herumläuft wird automatisch (ich will das nicht!) erst mal auf geschätzten ZU gecheckt, und immer vergleiche ich mich und schneide dabei schlecht ab. Dass 7cm Durchschnitt sein soll, kann ich schon kaum mehr glauben, denn ÜBERALL sehe ich Traumhaar, nur auf meinem Kopf wird es nichts. Etwa 95% aller Tage kann ich mein Haar nicht leiden, trage Dutt (obwohl ich auch finde, dass mir das nicht steht), und habe Hemmungen, meine Haare offen öffentlich zu zeigen, weil ich mich für die dünnen Längen schäme. Ich hab alles mögliche probiert, denn ich „züchte“ schon seit ich ca. 13 Jahre alt bin, aber weder nicht färben/tönen noch nicht fönen noch nicht offen tragen hatte irgendeinen anderen Effekt, als dass ich mich im allgemeinen hässlich finde und mein Haar nicht ausstehen kann. Einfach jeder einzelne Gedanke den du beschreibst, von der Identifikation mit dem langen Haar (jede andere Frisur würde mich wohl noch viel neidischer auf die anderen mit dem Traumhaar machen) bis zu den (sinnlosen) Hoffnungen, dass es nach dem nächsten Minimalschnitt doch bestimmt diesmal viel schöner nachwächst, geht auch mir andauernd durch den Kopf. Ich sehe überall (oft ganz simple) Frisuren von denen ich weiß, dass ich sie niemals werde tragen können (weil es einfach an Substanz fehlt, und ich nicht stundenlang mit „Hilfsmittelchen“ herumhantieren möchte). Ich werde sauer und finde es unfair, hier einfach so genetisch Pech zu haben, und keinerlei Möglichkeit zu haben, daran irgendwas zu ändern. Es frustriert mich jeden Tag. Ich finde es daher nicht nur sehr mutig, dass du mit denselben Gedanken die Konsequenz gezogen hast, vor der ich mich bisher drücke. Ich finde auch dein Ergebnis großartig und inspirierend und es füllt genau die „Lücke“ in meinem Gedanken zu diesem Thema, nämlich die Frage „Wird es mit kürzerem (z.B. BSL-langem) Haar nicht einfach genauso blöd sein, nur eben kürzer?“ Wenn deine Fotos die Wahrheit sagen, dann ist es einfach nur eine Befreiung und der Schritt dahin, wo wir alle hinwollen: Ohne riesigen Aufwand, Drappieren und ohne ständige Angst, was andere denken könnten, schöne offene Haare tragen zu können, eine echte, schmeichelhafte Frisur zu haben, wie du schreibst, nicht nur „Haare“. Die man nicht ununterbrochen, zugunsten eines „höheren Wohls“, wie ein rohes Ei behandeln muss. Fast immer „nicht schön sein“ zugunsten der angestrebten „Schönheit“, irgendwie absurd. Ich glaube, dein Schritt wird mir helfen, denselben Mut zu haben. Wenn du willst, lasse ich es dich wissen.
    Viele liebe Grüße
    Lani

    1. Oh ja. serh gern, lass es mich wissen. 🙂 Aber finde dein Tempo, deinen Zeitpunkt. Manchmal braucht es trotz aller Argumente einfach noch das passende Gefühl dazu oder einen kleinen Schiksalswink. „Hormone!“ hat mir jemand auf Instagram kommentiert. Nee, nicht wirklich. Ich hab da ja auch vor dem baby im Bauch lange lange drauf rumgekaut, aber natürlich war das baby jetzt auch ein Grund mehr zu sagen: „Mein lieber Herr ggesangsverein! Mit was für Gedanken verschwende ich eigentlich meine Frei- und Lebenszeit?!“ Es gibt Wichtigeres. Und schöneres. Freundinnen mit tollem Haar zu haben hat es mir Anfangs schwer gemacht, mittlerweile macht es das ganze für mich leichter. Weil ich von ihnen ja auch weit mehr kenne als die Haare. Und lange haare sind toll, ich schaue sie dann einfach bei ihnen an, freue mich, wenn ich flechten oder Spitzenschnibbeln darf und tja, sonst utnerhalten wir uns eigentlich kaum noch über Haarkram. Sie sind da. Das ist gut und das reicht. 🙂
      Ich wünsche dir alle, alles Gute für deinen Weg.
      Alles Liebe, Heike

  9. Liebe Heike 🙂
    Erstmal schicke ich dir eine virtuelle Umarmung.
    Ich bin eine von denen, die mit dir im Boot sitzt. Nur habe ich noch nicht den Mut gefunden, es zu verlassen. Ich habe Haare in Taillenlänge, hatte lange Cortison-Haarausfall und ich habe in den letzten 20 cm rote Henna-Reste. Also ja, ich müsste auch. ABER ich heirate in 4 Monaten. Meine Trauzeugin wird meine Frisur machen und die Haare locken und hochstecken. Deswegen lasse ich sie noch wachsen.
    Nach den Flitterwochen wird geschnitten. Und auch nicht zu knapp. Und ich freue mich jetzt schon darauf 🙂

    Und ja, wir bleiben. Auch wenn du Glatze trägst. Der Schnitt sieht super aus und steht dir hervorragend. Und du siehst sehr glücklich aus.
    Ich freue mich für dich 🙂

    Liebe Grüße
    Sandra

    1. Hey, also eine Hochzeit ist doch sowas von was anderes! 😀 Glückwunsch erst mal! Bei Hochsteckfrisur zählt oft ja echt jede Strähne, von daher würde ich das ganz genauso machen. Beziehungsweise… höh, okay, ich hab damals vor der Hochzeit auch von Hüfte auf BSL gekappt. Aber da hat der HA auch noch richtig gewütet und mir war der Symbolwert so wichtig: ich wollte das kaputte Elend nicht an diesem wundervollen Tag auf meinem Kopf haben. Du siehst, man bekommt irgendwie immer alles verargumentiert.
      In jedem Fall: schön dass du hier bist und bleibst. Ich wusste doch, dass ich tolle Leser habe!

  10. Liebe Heike!
    Ich bewundere dich sehr für deinen Schritt. Es ist nicht einfach, ein Thema loszulassen oder beiseitezuschieben (oder abzuschneiden, in diesem Fall). Ich fand und finde deine Haare schön, egal, welcher Zopfumfang. Es gibt viele Zöpfe, vor allem die breitgezogenen, Fischgräten und Fünferzöpfe, die ich bei feinerem Haar viel schöner finde, als bei dickem. Ich kann dich aber verstehen, dass du diesen Schnitt gemacht hast, um dich selbst auch wieder wohlzufühlen.
    Was mich fasziniert ist, dass du scheinbar extrem genau weißt, welcher Haarschnitt zu welcher Körperform, Gesichtsform etc passt. Das ist ja genial! Das wüsst ich auch gern… Bei mir liegen sie mit Glück so, dass ich mir denk „oh, das sieht aber besser aus als sonst“ und manchmal nicht so. Hut ab! Die Länge und der Schnitt stehen dir wirklich super (aber ich habe bei deiner Einschätzung auch nichts Anderes erwartet 😛 ) und ich werd deinen Blog auf jeden Fall weiter lesen. 🙂
    Alles Gute für dich/euch weiterhin!!
    Moni

    1. Oh, ich beschäftige mich einfach gern mit Farbtypen, Figurtypen etc. Das Thema Frisur und GEsicht lässt sich echt mega leicht googlen, da bist du in 10-15 Minuten durch, da gibt es etliche gute Artikel mit Bebilderung und Erklärung, das ist ganz einfach. Im prinzip geht es immer darum eine Frisur zu finden, die das Gesicht näher an das Ideal vom Oval heran bringt. Je nach eigener Gesichtsform betont oder kaschiert man mit der Frisur dann verschiedene Bereiche, fügt Volumen hinzu oder verschmälert optisch.
      Und Danke schön. 🙂

  11. Mein erster Gedanke bei den „neuen“ Bildern: Hui, so schöne Haare! Der Schnitt hat sich gelohnt. Das „elektrisch, nicht optimal drapiert“ wirkt richtig schön lebendig, vom Wind frisiert, bereit fürs Abenteuer 😀

    Ich würde mich mit 10-15 cm weniger wohler fühlen (auch ausgedünnte Längen – hatte nie Haarausfall, aber viel Haarbruch in den Längen), habe aber einen furchtbar banalen Grund, nicht zu schneiden: Meine Lieblings-Dutts halten gerade so gut. Mit etwas weniger Länge sind immer die Spitzen aus dem Dutt gerutscht …
    Ich mag an langem Haar eigentlich ja die Unkompliziertheit – ich kann selbst schneiden und muss nicht zum Frisur, Dutt oder Zopf ist schnell gemacht und damit sind flott _alle_ Haare aus dem Gesicht … kein langes „in Form föhnen“ am Morgen. Und trage sowieso fast nie offen … aber wenn, stören mich doch die fisseligen Enden …
    Momentan schneide ich den Neuwuchs ab und hoffe, dass es sich noch ein wenig mehr verdichtet nach unten.

    Aber mal sehen – ich gehöre nicht zu den Menschen, die sich übers Haar identifizieren. Meine Kindheit und Jugend habe ich kurzhaarig verbracht und mit 14, 15 das erste Mal wachsen lassen. Wenn es noch dünner wird in den Längen, müssen die Spitzen eben wieder extra fixiert werden.

    1. Wie man die Haare am liebsten trägt, macht natürlich einen riesen Unterschied aus. Ich liebe offenes Haar. Imemr schon. DAfür habe ich sie auch lang. Dutts sind alltagspraktisch und mit passendem Schmuck fidne ich sie auch echt hübsch, aber so fürs gefühl brauche ich offen schöne Haare. Wenn du der Duttyp bist dann macht das echt Sinn, erst mal nur das Wachstum zu trimmen. Abschneiden kann man dann ja, wie du auch sagst, immer noch.

  12. Hallo Heike,

    ich finde deinen Post und die Tatsache das du deine Haare geschnitten hast, sehr mutig.
    Wenn man in der Langhaarwelt unterwegs ist, legt man andere Maßstäbe an und vergleicht sich echt wahnsinnig mit anderen.

    Ich bin seit ca. 8 Jahren „im Thema“ und hab meine langen Haare nie als wirklich lang empfunden, denn sie waren ja nicht so lang wie auf den ganzen Fotos die ich online gesehen habe! Ich hab sie nie gemessen, aber in meiner längsten Phase waren sie unterer Rücken und haben mich furchtbar genervt weil ich immer darauf lag.
    Daraufhin hab ich mir sie ebenfalls abschneiden lassen und beschlossen, wenn die Länge für mich schon unpraktisch ist, laufe ich dem Ideal Rapunzelhaare zu haben nicht mehr hinter her.

    Meine Haare sind auch durchaus fein und haben Spliss, wachsen aber wie Unkraut. Momentan gehen sie mir offen wieder bis zur Mitte des unteren Rückens. Und mehr geht nicht bei mir. 😉
    Bald steht der nächste Friseurbesuch an und dann verabschiede ich mich wieder von ein paar Zentimetern und meinem Spliss.

    Gesunde Haare zu haben, die gut zu einem passen und einen glücklich machen, finde ich wichtiger als eine bestimmt Länge zu erreichen. Ich finde die neue Länge steht dir sehr gut!

    LG
    Nana

    1. Liebe Nana, Danke auch für deine Erfahrungen. 🙂 Klingt sehr danach, als hättest du deinen Weg für dich gefunden. Was super ist, klingt entspannt. Je älter ich werde, umso ein größerer Fan werde ich vom Entspanntsein. Aber das schöne am „im thema sein“ ist ja eigentlich, das man ganz viel lernt: über Pflege und Umgang. Und das hilft einem bei jeder Länge. LG, Heike

  13. Liebe Heike,
    ich verstehe dich total, ich überlege grade das gleiche… 🙂
    Ich warte vermutlich noch etwas, weil ich recht große Hoffnung habe, dass was nachkommt von der Dichte. Aber wenn nicht, mach ich dir das nach 😀

    Sieht jedenfalls bei dir super aus! Ich mag zwar keine frisch geschnittenen Kanten (also vom Aussehen her, anfühlen tun sie sich toll!), aber wenn die sich wieder ein kleines bisschen verwächst, wird es noch schöner aussehen! Ich bin gespannt, wie es bei dir weitergeht. 🙂

    Liebe Grüße,
    Lainwen

    1. Ich hab ja auch echt lange gewartet und Haare brauchen ja einfach echt Ewigkeiten. Also gib dir ruhig zeit, man muss da ja leider eher in Quartalen als in Wochen oder Monaten rechnen.Ich fidne optisch nicht ganz gemeißelte Kanten auch besser, also lieber etwas natürlicher, aber meinen Enden sind immer noch so fein, dass ich da nichts anstufen wollte. Bei Luise mache ich das z.B. so gut wie immer. Dadurch fällt das haar einfach besser, auch wenn es immer noch eine fette Kante hat. So ein 2-4 Wochen wird sich das bei mir schon verwachsen haben. 🙂

  14. Liebe Heike. Da muss ich erstmal durchatmen! Und: Wow! Damit habe ich nicht gerechnet. Es gab neulich schonmal einen Artikel, in dem du dich mit Schneiden versus Nicht-Schneiden (dafür nicht wachsen lassen, sondern durch regelmäßige Trimms die Länge halten und die Kante verdichten) beschäftigt hast und dich für letzteres entschieden hattest. Da dachte ich mir, hm, verstehe ich, aaaber: Das ist nichts Halbes und nichts Ganzes und irgendwie so „Nicht Heike“. Und dann dauert das ja auch wirklich Monate, dieses langsame Schneiden und Kante verdichten, und klappt auch nur, wenn nichts dazwischen kommt (Haarausfall oder whatever). Das ist doch ätzend! Das ist es doch für ein paar Millimeter ZU mehr nicht wert. Und glaub mir, ich kann das Thema schon nachvollziehen, da ich jahrelang im haarforum aktiv war. Ich selbst habe zwar dickes Haar, aber auch das bringt Probleme mit sich. Nun ja. Ich sage: Glückwunsch zu deiner Entscheidung! Ich lese da ein tiefes Durchatmen, ein Lächeln, eine Erleichterung und viel Energie heraus. Wie du schon sagst, Minimalismus setzt Energie frei, und das Haarschneidethema war nun sehr lang in deinem Kopf präsent. Sicher hast du wieder und wieder die letztlich immer selben Pro und Contra Argumente durchgekaut und dich mit Freunden ausgetauscht. Manchmal gehts halt nicht Hühott, manches braucht seine Zeit. Gut Ding braucht Weile! Trotz dass ich dich dazu beglückwünsche und deine Entscheidung echt richtig toll finde (es sieht super aus! Und ja, es sieht besser aus! Und außerdem hört man einfach heraus, dass es dir damit besser geht!) hatte ich trotzdem bissl Pipi in den Augen bei diesem Satz: „Mein Wunsch nach langem Haar ist damit nicht beerdigt, sondern nur wieder ein Traum.“ Das klingt einfach ein wenig sehnsüchtig, darf es ja auch. Ach, ich hätte dir diesen Traum gegönnt! Aber ach, die Fotos mit dem olivgrünen Pulli, die Luise gemacht, stehen für sich, sprechen Bände. Meiner Meinung nach hast du alles richtig gemacht. Ich sage, super!

    1. Ach ja, und selbstverständlich werde ich hier auch weiterlesen. Die Nicht-Haar-Artikel finde ich sowieso NOCH interessanter, als die Haarartikel. Falls du irgendwann mal dazu kommst, könntest du ja eventuell etwas dazu schreiben, welcher Körper/Gesichtsform welche Frisur gut steht, ich finde das gar nicht so einfach…und ich erinnere mich daran, dass du dich gut mit Vitamin D auskennst und damit, wie man das richtig supplementiert. Da wollte ich auch mal vorsichtig anklopfen 🙂 So, genug Blogartikelwünsche meinerseits.

      1. Puh, da muss ich grad mal überlegen… hatte ich vor Urzeiten nicht mal einen Vit-D-Artikel…? Nee, ich glaube tatsächlich nicht, nur so angerissen in anderen Zusammenhängen vermutlich. Ganz kurz für dich zusammen gefasst: ich supplementiere von November bis März mit 4000IU täglich. In der hellen jahreszeit gehe ich einfach in die Sonne.
        Gesichtsform und Frisur ist geistig notiert, aber ich kann nichts versprechen. Das lässt sich aber tatsächlich wirklich sehr leicht googlen, das hab ich innerhalb von 10-15min durchgehabt. Gibt schöne Artikel mit Zeichnungen und Erklärungen dazu.

        1. Vielen Dank 🙂 ich hatte nämlich einen Test gemacht und mein Wert liegt bei 17..daher nehme ich nun sogar 20.000IU, allerdings erstmal nur eine Zeit lang und dann werd ich auch runter auf 4000 wie du, denk ich mal. Voll gut, das hilft mir schon!
          Okidoki, ich google mal nochmal. Vllt war ich zuvor einfach auf doofe Artikel gestoßen und daher so verwirrt. Wobei ich mir eben auch nie so sicher bin wegen meiner Gesichtsform, finde das schon recht schwierig einzuschätzen.

    2. 🙂 Ja, es ist auch etwas wehmütig, natürlich. Aber so ist das. Ich konnte mit 13-14 nicht mehr reiten, weil ich eine starke Pferdehaarallergie entwickelt habe. Stattdessen habe ich Pferde noch mehr gezeichnet als früher schon. Pferde kann ich richtig, richtig gut. Das war auch ein Traum, der nicht wahr geworden ist, aber auch das war nicht schlimm. Ich bin nicht so der Typ fürs lange Betrauern, ich mache dann einfach was anderes draus. So wie ich mangels eigener Haare auch mittlerweile echt gut darin bin anderer leutes Haare zu frisieren, zu schneiden und zu fotografieren. Ich habe mein Wissen ja. Und meine Extensions fürs Rumträumen zwischendurch.
      Und ja, das war ein großes Durchatmen. Ein überfälliges irgendwie, aber irgendwie auch nicht. Der Moment jetzt war richtig. Der Neuwuchs ist jetzt weit genug, ich hab wirklich alle Alternativen durch, um irgendwie meine alte Länge zu erhalten oder optisch dichter zu machen und jetzt mit dem Baby im Bauch kann ich mentalen Ballast einfach nicht mehr haben. Also ja: Durchatmen. Es tut echt gut.

      1. Vielen Dank für die Antwort :). Kann das wirkluch gut nachvollziehen. Daher nochmal: Glückwunsch zu dieser Entscheidung! Wirklich toll. Und ja, mentaler Ballast, das braucht wirklich niemand. Gut dass du das überhaupt so bemerkt hast, das ist ja schon der erste Schritt in die „richtige“ Richtung gewesen.

  15. Huhu Heike, ich kann Dich voll verstehen und das Thema wird mich eines Tages auch beschäftigen. Ich stehe derzeit mit 64 cm kurz vor BSL, noch ist alles gut, aber mit ZU um die 6 cm (immerhin, ich komme von 5,2 cm dank zwei HA Episoden) wird man sich irgendwann fragen, sieht es offen überhaupt noch schön aus (Taper, Spliss, fisselige Enden). Ich weiß nicht, wohin mich meine Reise führt. Fülle kommt aber bei mir vor Länge. Es gibt viele Haare, die finde ich einfach nicht mehr schön wegen mangelnder Fülle, dies würde ich aber niemals aussprechen. Ich mochte Deine Haare vorher, aber ich hätte sie wohl auch geschnitten wg der dünnen Spitzen. Ich finde es sieht toll aus und der Schnitt hat sich viel mehr gelohnt als der Schnitt davor (auch wenn er auch schon etwas gebracht hat). Haare sind nicht alles und Du hast lange genug über den Schnitt nachgedacht, ich denke es war das richtige 🙂 Deine Prioritäten haben sich verlagert und es ist bestimmt befreiend für Dich gewesen. Lg

    1. Mit 6cm ZU und erst 64cm sag ich jetzt mal: da geht noch was. 🙂 Es sei denn, dein Haar tapert sehr stark. Aber so die 70cm packen wirklich die allermeisten. 🙂 wobei Fülle ja auch immer wieder auch Auslegungssache ist. Für mich sind meine Haare jetzt dicht und füllig. Aber natürlich weiß ich, dass das in anderer Leutes Augen immer noch ziemlich dünn sein kann – nur transparent sind sie nun echt nicht mehr undas war mir SEHR wichtig.
      Ja, es war befreiend. Mega gut einfach.

    2. Hallo Isa, ja, da hast du Recht: lang genug nachgedacht und nun auch andere Prioritäten. Ich fand meine Haare vorher auch schön – auf fotos, auf Momentaufnahmen. Aber sonst fand ich sie einfach immer… schwierig. Mit einer 6er ZU kommst du aber bestimmt noch gut auf 70cm, das ist eigentlich für die allermeisten drin, es sei denn, dein Haar tapert stark.

  16. Genau aus den von dir genannten Gründen habe ich im August von Steiß auf Irgendwo-zwischen-Kinn-und-Schulter geschnitten. Ich wollte – und will immer noch – lange Haare. Aber nicht meine Haare. Ich habe den Schnitt nie bereut. Ganz im Gegenteil, ich fühle mich so hübsch und selbstbewusst wie zuletzt 2006. Ganz liebe Grüße und alles Gute für Dich!

    1. Wow, das ist echt ein riesiger Schnitt! Aber du klingst wirklich, wirklich begeistert davon. So soll das sein. 🙂 Freut mich zu lesen. Allgemein ist die Stimmung hier in den Kommentaren echt gut, das finde ich grad total toll!

  17. Nach dem langen Artikel dachte ich, „jetzt hat sie einen Pixie!“
    Deine Haare wachsen doch wieder. Schau doch erst mal, wie sie aussehen, wenn sie die jetzige Länge wieder erlangen und wie du dich dann fühlst. „Langhaarig“ bist du ja noch immer!
    Ich habe jahrelang immer den Zyklus vom Pixie zu BSL oder Midback und wieder zurück gemacht. Spitzenschneiden war mir zu teuer, daher kam ca. 3 Jahre lang gar nichts ab und dann alles.
    Ich finde, man sollte vorfühlen, wie eine Entscheidung sich anfühlt, quasi schmeckt, und sie dann schlucken, also durchführen. Unabhängig davon, was andere für sich entscheiden und wie sie DEINE Entscheidung bewerten. Denn immerhin ist es dein Leben und hier insbesondere auch dein Körper!
    Mich würde vom Pixie zur Zeit die Haarschmucksammlung abhalten. Wenn man schon einiges ausgegeben hat und Stücke hat, an denen man hängt, fällt es schwer, einfach alles aufzugeben und die Haare so kurz zu schneiden, dass man diese Stücke nicht mehr tragen kann. Natürlich wachsen Haare wieder, man kann Stücke verschenken oder verkaufen, aber oft fällt das ja schon schwer.
    Und egal, welche Haarlänge man hat, es wird immer Leute geben, die sie verboten lang oder viel zu kurz finden. Was einem steht ist mMn aber auch Gewöhnungssache (Mode ändert sich ja mit der Zeit). Man kann sich an Dutts gewöhnen, an Pixies, an lange, immer offen getragene Haare – und meist unbewusst einen Stil finden, der dazu passt oder an den man sich selbst und andere halt gewöhnt. Man sollte nicht zu kritisch mit sich selbst sein. Wenn man schlecht drauf ist, sieht alles an einem aus der eigenen Sicht schlecht aus, weil man überkritisch ist; ist man gut drauf, ist es oft andersherum, es sei denn, jemand kritisiert einen sehr stark.

    Am Ende muss aber jeder selbst wissen, wie er sich sieht und wohl fühlt und sollte das vor niemandem verteidigen müssen!
    Nächstes mal würde ich an deiner Stelle einfach austasten – also, vorfühlen – was ich möchte, einen Termin festlegen, noch mal kurz prüfen, wie sich das anfühlt (richtig oder falsch) und dann einfach durchziehen. Hinterher gewöhnt man sich an fast alles. 🙂

    1. Oh ja die Haarschmucksammlung, da sagst du was, die steht bei mir ja auch immer auf der Contra-Schneiden-Liste. das mit dem Vorfühlen und dann machen habe ich ja gemacht. Auch mit dem Rantasten. Ich pendel seit 2010 zwischen BSL und Steiß, das ist so mein Bereich. Kürzeres Haar als APL hatte ich zuletzt in der Grundschule und mag ich an mir auch nicht. Klar kann man haar auf jeder Länge schön tragen, aber manche Längen/Schnitte sind einfach besser als andere. Das wird bei langen Schnitten nicht so augenfällig wie bei sehr markanten Schnitten. Der Bob zum Beispiel. Das ist eine Frisur, die entweder großartig an jemandem aussieht oder fürchterlich, weil sie sehr spezielle ist, sehr klare Linien hat und damit ein Gesicht sehr typisch betont. So Ab Schlüsselbein abwärts tut sich vergleichsweise wenig und hat dann mehr mit Vorliebe zu tun.
      Ich bin auf jeden Fall froh es jetzt durchgezogen zu haben. Früher hätte ich mich denke ich doch geärgert. Auch weil der Neuwuchs erst jetzt so weit ist, dass ich wirklich zu einem dichten bereich zurück schneiden konnte und dabei lange Haare behalten konnte.

  18. Liebe Heike, ich bin so dankbar, dass du diesen Artikel geschrieben hast. Ich habe noch feinere Haare als du und empfinde es als eine tägliche Herausforderung, zumal ich jemand bin, dem das eigene Aussehen ziemlich wichtig ist. Meinen Traum vom langen Haar hab ich schon lang begraben, und so empfand ich mich manchmal leicht „deplatziert“ 🙂 auf deinem Blog (und ich bin eine langjährige Leserin), wenn die (Lang-) Haar-Themen aka Schmuck & co überhand nahmen. Minimalismus, Clean Eating, Organisation, Haarausfall, schöne Bilder und dein unvergleichlicher präziser und herzlicher Schreibstil sind alles Gründe, warum ich so gerne auf deinem Blog bin und es immer sein werde. Und nun natürlich auch Küki!! Bleib so wie du bist, wollte ich nur sagen und ich freue mich sehr auf alle zukünftigen Posts von dir! Liebe Grüße

    1. Dankeeee! Ach ich wusste doch: ich habe echt tolle leser! Wirklich. Ich mag meine nicht-haarigen themen auch schon seit einiger zeit lieber als die haarigen, aber langes Haar ist einfach eine Leidenschaft von mir. Langes Haar ist so schön, ich freue mich immer, wenn da Fotos anschmachten kann, andere Leute flechten darf, das ist einfach toll. Aber eben längst nicht alles. Und spätestens jetzt mit dem Küken wird sowieso noch mal vieles anders. 🙂

      1. Manchmal hat man halt Phasen, in denen ein Hobby oder Interesse in den Hintergrund tritt. Das kann einige Tage, Wochen, Monate oder auch Jahre dauern. Dann sollte man es einfach nicht forcieren, sondern akzeptieren. Einige Leute finden dann heraus, dass sie aus dem Thema rausgewachsen sind, in eine andere Richtung gegangen sind, in der anderes wichtiger wurde. Andere finden heraus, dass sie mal eine kurze oder auch längere Pause vom Thema brauchten und später wieder mit neuem Elan einsteigen wollen/ können.
        Ich habe das schon oft bei mir und auch anderen mitbekommen. Einige verzweifeln erst mal ein bisschen und versuchen, das Thema zu forcieren, sich zu zwingen, es weiter als Hobby oder Interesse auszuüben. Andere hören gelassen eine Zeit lang auf. Oft findet man später, wenn man längere Zeit gar nicht an der Thema gedacht hat, durch einen Anstoß von außen oder durch den eigenen Gedanken „stimmt, das könnte ich ja auch wieder mal machen!“ mit neuer Motivation zum Thema. Dann ist der Frust und ggf. die Schaffenskrise oder der Leistungsdruck – je nach Thema – erst mal weg und man hat wieder den Kopf frei dafür.
        Warum sollte das nicht auch das Interesse am Langhaarzüchten/ Haarbloggen usw. treffen?

        Übrigens: Ich finde, Blogs, zumal Hobbyblogs, sind eine ganz persönliche Sache und sollten es auch bleiben. Ich habe mal einen Blog gelesen, dessen Betreiberin sich rechtfertigen wollte, dass der Blog mehr und mehr zum Näh-Blog wurde. Wenn so eine Idee der Rechtfertigung kommt, sollte man laut „STOPP!“ sagen. Wenn alte Leser abspringen, werden neue Leser einen finden! Man sollte keinesfalls auch noch das Hobby zur Pflicht verkommen lassen und immerhin sein Leben vom Interesse der Blogleser diktieren lassen. Der besagte Blog ist inzwischen zum großen Teil ein Nähblog und hat immer noch viele Leser. So wird es den meisten gehen, die zwischendurch mal den Schwerpunkt ändern – aber rechtfertigen oder gar nach dem Interesse der Leser (das eigene Leben) richten sollte man sich deshalb mMn nicht!

        1. Sehr viel Wahres! Und ich sehe das ganz genauso – bin aber für mich ja echt jemand, der an solchen Entscheidungen immer ein bisschen länger rumkaut als der Durchschnitt. 🙂 Fühle mich so auf jeden fall sehr wohl damit. Ich glaueb, bei dem haarschnitt ist es einfach das, dass ich SEHR langes Haar bevorzuge und liebe und das irgendwie schon eine art Lifesytle ist, vielleicht auch weil ich bis vor noch 1-2 Jahren so viel zeit im LHN verbracht habe und das wie ein kleiner großer verein ist. So ein großer Cut ist einfach… sehr gegen den Trend, quasi. Aber allein dass ich 1-2 Jahre eben nicht mehr im LHN war, heißt ja schon viel. Der Schnit war nötig, ich bin einfach ja auch nicht mehr dieselbe wie vor 2 Jahren. Was ich immer gut finde, weil es immer heißt, dass man sich weiterentwickelt.

  19. Hallo liebe Heike,
    vor kurzem hatte ich genau die selben Gedanken wie du. Auch ich habe recht dünne Haare (5,5 cm ZU, du kennst mich vielleicht aus dem LHN unter dem Namen sternchen01) und es ist fast unheimlich, wie gleich unsere Gedanken zu dem Thema sind. Deswegen zähle ich jetzt nicht alle Beweggründe auf, du kennst sie ja schon 😉
    Kurz gesagt : ich habe auch geschnitten, von knapp Hüfte zurück auf BSL. Und ich fühle mich sehr sehr wohl mit der neuen Länge. Endlich mal wieder eine Frisur, und nicht dieses dünne Gefluse, das man ständig drapieren muss, damit es halbwegs erträglich aussieht. Ich bleibe dabei, dass ich sie gut pflege und kein Hitzestyling verwende, aber ich mache mir insgesamt viel weniger Gedanken und genieße es einfach sie sorglos offen zu tragen. Ich wünsch dir weiterhin alles Gute und bleibe dir natürlich als Leserin weiterhin erhalten.

    1. Das liest sich auch sehr entspannt und zufrieden mit dem Schnitt, so soll es sein. 🙂 Und das denke ich mir auch: das LHN hat echt tolle Pflegetipps, wirklich und die passen fast alle eigentlich zu allen Haarlängen. Man kann dort viel lernen. Aber ich für mich habe irgendwann im letzten jahr etwas den A schluss verloren, vielleicht vor allem deshalb, weil ich mich nicht mehr mit dem Wunsch nach auf Biegen und Brechen mehr Länge mehr identifizieren konnte. Hab ich ja alles ausprobiert und ja, mehr länge geht, aber mir gefällt das Ergebnis dann nicht. Also hier auch: Pflegen und lieb haben und mal gucken, was so geht. 🙂

  20. Liebe Heike,
    ich bin stolz auf dich, dass du den Schnitt gewagt hast. Ich hätte mich das vermutlich nicht getraut.
    Du bist und bleibst mein Haarvorbild, denn du bist so ziemlich die ehrlichste Person, was Haarposts angeht, finde ich. Dein Durchhaltungsvermögen hat mich sehr motiviert und ich finde es einfach toll, dass du bist wie du bist:3
    Liebe Grüße,
    Jenny😘

    1. Viiiielen lieben Dank, liebe Jenny! 😀 Nützt ja nix, wenn ich mir und euch hier einen vormachen würde. Ich finde Ehrlichkeit ist etwas, was bei Beautythemen… hm.. doch oft geheuchelt wird: „Wie ich meine Figur halte? Ach, das sind nur die Gene! Und ganz viel Wasser trinken!“ „Bei Vollmond die Kopfhaut massieren führt zu schnellerem Haarwuchs!“ Oder mein Favourite „i woke up liek this!“ Hahaha. Hust. Naja. Gibt ja genug glückliche tolle Frauen, die wirklich wenig Aufriss machen müssen, für tolles Haar, Figur, what ever. Aber da hat die Allgemeinheit dann wenig von, außer nette Bilder zum Gucken.
      Mein Durchhaltevermögen habe ich ja weiterhin. Auch mit kürzerem Haar. Ich werde immer wieder versuchen wachsen zu lassen. Wenn es eben geht. Aktuell geht es erst mal nicht, aber wenn doch mal wieder, dann nehme ich das mit Kusshand und freue mich. 🙂

  21. Liebe Heike,

    schön, dass der Schritt jetzt endlich gemacht ist. Schön, dass du den Wust endlich aus dem Kopf bekommen hast, das freut mich so sehr für dich. Wie es weitergeht, wirst du sehen, werden wir sehen. Ich kann mir die aktuelle Dicke sehr gut mit der alten Länge vorstellen – aber bis es soweit ist hast du ein Kind bekommen. Also… ja, abwarten und kucken, was kommt. Selbst wenn sich in den nächsten Jahren gar nichts tun sollte: Die Länge ist toll an dir. Nicht übersuperdupermega lang und ohmeingottwiedick, aber wirklich schöne lange Haare, die zu dir passen. Und eine Länge, mit der man haartechnisch auch noch genug machen kann.

    Was die Inhalte betrifft: Am liebsten lese ich ehrlichgesagt deine nicht-haarigen Inhalte und bei den Haaren fand ich die „Sachthemen“ (Anleitungen für Frisuren, Pflege, Schneiden, Gegenüberstellung von Flexigrößen, Vorstellung von Extensions und Schmuckherstellern) immer am interessantesten, bzw. sie waren für mich einfach am relevantesten.
    Oder kurz: Ich mag dich und nicht nur deine Haare. Ich mag das, was in deinem Kopf drin ist und nicht nur das, was drauf ist. Ich mag den Weg, den du einschlägst, auch wenn wir weder an der gleichen Stelle stehen, noch unsere Wege vergleichbar sind. Aber die Richtung ist ähnlich und das gefällt mir.

    Eine Kleinigkeit möchte ich in Richtung Farbtypen übrigens noch loswerden: Deine Haare harmonieren sehr gut mit dem grünen Pullover und ergeben ein stimmiges Gesamtbild.
    Wenn ich in Hinblick auf die Farbtypen durch deinen Blog eins gelernt habe, dann dass mir (Bright Irgendwas) meine eigenen Farben tendenziell auch gefallen, wenn sie Leuten nicht so toll stehen, aber alles „Softe“ nur, wenn es jemandem wirklich steht. Mit Figurtypen passiert im Übrigen gerade etwas ähnliches, das ist ganz interessant zu beobachten.

    Wie immer liebe Grüße und es freut mich, dir zukucken zu dürfen,
    Katja (nenn_mich_kari)

    1. Ah, du bist nenn_mich_kari! 😀 Hey und Hallo! Und Dankeschön. 🙂 Petrolgrünblau ist einfach eine sehr sehr dankbare Farbe, wobei sie ja gerade zu denen gehört, die man für Farbtypbestimmung eigentlich ausklammern sollte – weil sie allen Typen stehen kann, je nach Nuance bzw. alle Farbtypen tolerieren sie sehr gut. Ist einfach eine meiner Lieblingsfarben. Deshalb auch das Blogdesign in Türkis/Petrol und einem meiner Haarfarbe ähnlichem Braungoldton. 🙂
      Ich mag meine Nicht-Haarigen Themen auch schon lange am liebsten… Aber laaaaange haare sind einfach so ein Traum. Ich glaube, das wird auch immer so bleiben. Ich finde die Ästhetik einfach zauberhaft. Aber ich kann sie auch an anderen weiter schön finden. 🙂

      1. Ich meinte eigentlich den Pullover von den Bildern draußen, aber der petrolfarbene ist auch toll, ja 😀 Die Farbe generell. Petrol/Türkis habe ich übrigens auch viel im Schrank (weil es eben so gut mit den meisten Typen geht), aber dieses gedämpfte Grün (ich suche gerade vergeblich nach einer Alternative zu „schlammgrün“, die netter klingt), ginge an mir zum Beispiel nicht gut.

        Ach, ich denke dass der Haarcontent uns noch eine Weile erhalten bleibt – noch ist der Blog ja haselnussblond und nicht Heikis Blog oder so 😉 Wie ist eigentlich dein aktueller Plan? Länge halten oder die dichte Kante züchten? Oder einfach mal kucken?

        Liebe Grüße,
        Katja

        1. Ah, der Pulli. Ja sage „olivegrün“ dazu, aber unter „oliv“ hat jeder was anderes im Kopf, genauso wie bei khaki, da denkt auch jeder an was anderes. Ja, den liebe ich, auch weil ich Oversizepullis einfach toll finde. So gemütlich.
          Plan… tatsächlich hab ich keinen konkreten im Moment, was die Haare angeht. Sie werden immer noch genauso pfleglich behandelt wie vorher, ich werde sie nicht mit Hitze stylen, denn das hatte ich ja mit den alten Längen noch probiert und sie damit zu Strohspliss gegrillt. Im Moment bin ich hauptsächlich gespannt, wie sie sich jetzt in der Schwangerschaft entwickeln werden und dann natürlich noch mal danach. Postnataler HA oder nicht. Wenn das durch ist, dann plane ich wieder. Vielleicht. Also so in 15 Monaten dürfte ich wissen, wie die Karten für mich gemischt wurden.
          Ich werde weiter ab und an meine Extensions verwenden und mit und ohne flechten und frisieren. Ich mag Haare und Frisuren. Und zu kurz sind meine dafür ja nun nicht. 🙂
          LG

  22. Oha!!
    Na, damit hätte ich jetzt irgendwie gar nicht gerechnet!
    Aber, ich schließe mich an, Hauptsache, du fühlst dich wohl, das ist doch das Wichtigste.
    Hm. Vor ca. 2 Jahren hätte ich wahrscheinlich noch gedacht, Mensch, schade.
    Man lässt sich sooo schnell beeinflussen, wenn man in der Langhaarcommunity unterwegs ist, man übernimmt diese Ziele mal eben, bevor man es merkt.
    Ich glaube, wenn ich jetzt Bilder ins LHN setzen würde, dann würden wahrscheinlich die „alten Hasen“ sagen, nee, das ist nicht die Leia. Kann nicht.
    Mal wieder Mords-HA in 2014 nach dem Pilleabsetzen, letztes Jahr nochmal so krass, weil ich länger Cortison nehmen musste und dann abgesetzt hab, und nun eben einfach „normale“ Haare. Unauffällig. Kein Geschiss mehr drum.
    Und weißt du was: es ist mir mittlerweile sowas von egal. Mir gehts gut damit.
    Klar, das Haarehätscheln macht ne Weile echt Spaß. Wenn man denn Erfolge sieht.
    Das war bei mir nie so das Ding, und ich hab mir, um ehrlich zu sein, auch noch was drauf eingebildet. Aber war ja keine Kunst, wenn mans im Nachhinein betrachtet.
    Wenn das Ganze aber nur noch in Frust endet, ist es das nicht wert.
    Jeder hat so seine Baustelle, wo man sich echt schwertut, einfach von den gegebenen Voraussetzungen her.
    Bei mir ist das z. B. die Figur. Immer wieder.
    Wenn ich EXTREM diszipliniert bin, kann ich halbwegs dünn sein. Fast jeden Tag Sport, extrem cleane Ernährung. Ja, es funktioniert. Man weiß ja, wie. Und wenn mans nicht umsetzt, kommt das schlechte Gewissen.
    Aber mal ehrlich, wer kann das über Jahre? Und das Ganze soll doch Spaß machen und kein einengendes Korsett sein.
    Von daher: ja, Spaß solls machen, aber eben kein Zwang sein. Und auch wenn man weiß, man könnte mit noch mehr Disziplin perfekter sein: so what?
    Ich übe mich da gerade im Gelassenheit, steige wieder ein, und freue mich nebenbei, wenns was bringt. Aber mache es, weil es mir gut tut, weil ich eben wieder Zeit und Lust habe und es nach anderthalb Jahren mit anderen Prioritäten wieder in mein Leben passt, und nicht für irgendwelche „goals“ oder „challenges“. Ist eh alles Quark.
    Keine Ahnung, eventuell wird man da mit Ü 30 entspannter? Naja, klappt, um ehrlich zu sein, mal mehr, mal weniger. Aber man kann ja dran arbeiten.
    Wünsche dir auf jeden Fall viel Zufriedenheit! 🙂

    1. *suchsuchsuch* Ich wusste doch, dass da noch ein Kommentar von dir war und ich noch nicht geantwortet hatte. Gefunden! 😀 Klingt, als hättest du jetzt auch deutlich Länge gelassen? Bin neugierig, wie lang sind die Haare denn noch?
      Und ich verstehe dich sowas von bzw. wir verstehen uns. Prioritäten, Ziele, Ü-30 und entspannter was die Vergleicherei angeht und definitiv nicht mehr so… hm, vielleicht ist stur das richtige Wort (für mich), wenn es darum geht, etwas zu wollen. Soll eben ja doch dazu dienen, das Leben schöner zu machen und das haben meine Haare für mich einfach schon lange nicht mehr länger geschafft als für den Moment eines hübschen Fotos und ja auch noch für die Momente, die es Likes bekommen hat. Aber so für mich, wie ich dann zu Hause sitze oder durch die Weltgeschichte laufe, haben sie nur noch sehr selten etwas getan. Jetzt dagegen ist es super. Heute war ein Tag, der echt garstig war (Kopfschmerzen und ich will nichts beschreien, ich hoffe, sie bleiben weg) und ich sah echt gequirlt aus. Aber trotzdem hatte ich nette Haare. Das hatte ich seit Jahren nicht mehr.
      Was du mit deiner Figur beschreibst, das ist bei mir ähnlich mit der Haut. Ich muss ultra clean essen, damit sie nicht mit Pickeln reagiert. Und darf dann auch keine Periode haben. Was ja schon mal nicht geht. Also jetzt grad schon, aber jetzt habe ich eine Plazenta, die ist auch nicht grad unkomplizierter. 😀 😀 😀 Also hab ich eben Pickel. Es gibt eine Rahmen, den toleriere ich eben, anderes ist mir zu viel, dann justiere ich nach. Habe da immer noch die Hoffnung, dass sich da noch mal was tut, aber mein Ehrgeiz hält sich mittlerweile nach jahreslangem Rumprobieren doch sehr in Grenzen.
      Jaja.

      Alles Liebe,
      Heike

      1. Naja, Länge hab ich gar nicht mal so sehr gelassen, aber Umfang.
        Mir ist das zum ersten Mal so richtig aufgefallen, als ich beim H&M in einer Kabine mit so einem schrägen Rückansicht-Spiegel stand und meinen Zopf sah. Ich dachte erst so, naja, vielleicht heute besonders straffes Haargummi?
        Aber dann bekam ich meinen neuen Badezimmerspiegel, wo man das auch gut sehen kann. Nix Haargummi. Einfach eindeutig kein iii mehr. Ich merke es auch beim Reingreifen am Hinterkopf ganz deutlich, dass da weniger ist als früher.
        Und an den Längen… eigentlich müssten da locker 10 bis 15 cm weg, wenn ich so den Ansprüchen an dichte Spitzen von früher folgen würde, aber ich weiger mich einfach. Bleibt jetzt so.
        Aber kein Wunder, die Haare haben über die letzten Jahre ein Pillen-hin-und-her und obendrauf noch nen stressigen Hausbau hinter sich. Aufregen wär sinnlos. Kein Bock mehr.
        Allgemein kommt aber so langsam der Vorsatz wieder „tu mal wieder was für dich“.
        (ich hab in letzter Zeit ein paar Bücher aus der „Versenkung“ geholt, die du auch gut kennst… das war die letzte Umzugskiste, die ich jetzt im Januar endlich ausgepackt hab, war irgendwie symbolisch, dass mir da Kris Carr und co. entgegenkamen, die waren fast 2 Jahre verpackt auf dem Dachboden, wahrscheinlich zusammen mit meinen Vorsätzen).
        Aber ich möchte es für mich machen, und nicht, damit jemand sagt, aha, du siehst ja wieder besser aus (naja, das wär ein netter Nebeneffekt…)
        Böse Zungen sagen, ich war faul.
        Ich sage, man muss sich seine Energie eben einteilen, so! 🙂
        Auch ein Lerneffekt. Dafür ist der Sportkeller nun fertig und wird auch eifrig genutzt. Fällt schon mal die Ausrede „ich muss ja noch raus in die Kälte“ flach, haha!
        Na gut, grad lieg ich mit Grippe flach – aber das sind nur kurze Rückschläge, pfff!
        Genauso ist es mit dem Kochen. Als wir zeitweilig bei der Family gewohnt haben, bis das Haus fertig war, war es zwar super, dass man oft einfach mitessen konnte, und es war immer genial lecker, aber eben auch kalorienreich… Und nun ist die eigene Küche da und man kann wieder, wie man will. Und vor allem: man hat wieder ZEIT. Nicht „wir müssen jetzt dies, dann kommt Firma X, und dann Firma Y, und das und das muss bis dahin fertig sein… Das ist so unglaublich schön. Na gut, es geht weiter. Garten und so… Aber ich habe mir vorgenommen, auch das ohne Stress anzugehen. Mit Freude an der Sache.
        Ach ja, übrigens: dein empfohlenes Ausmistbuch (das mit dem Feng Shui) war auch nochmal sehr hilfreich… 😉

        1. 😀 Ich liebe das Buch von Karen Kingston! Hab es letztens erst wieder verliehen und es hat wieder gute Dienste getan. Und Kris Carr macht einfach gute Laune, auch für einen Nicht-Veganer wie mich. 🙂 Das mit dem nun fertigen Haus klingt toll. haus ist auch ein Traum so für die Zukunft, aber: eins nach dem anderen. Ich bin kein Freund von Multitasking, mir reicht das schon immer, wenn es von außen aufgezwungen wird. SO für mich/uns, ziehen wir uns da immer so gut wie möglich raus.
          Ich finde das toll, wie du dich liest. Immer noch ganz eindeutig du, aber mit einer guten Portion Rutsch mir den Buckel, also die gelassenheit einer generell sehr aktiven Person. EIn ruhiger Mensch ist anders gelassen und ich glaiube, da sind viele extrovertierte dann oft mit überfordert, weil sie meinen, sie sollten zu Zen-Gurus werden und in sich ruhend auf dem Meditationskissen sitzen, während um, sie das Choas tobt. Ich finde Gelassenheit hat mehr mit dem zu tun, was man im Kopf hat, wie man Dinge bewertet.
          Ach ja.
          Gute Besserung für deine Grippe und egal, was du tust: viel Spaß bei deinen Vorhaben, sei es nun Sport oder Haarkram oder Garten. Spaß ist immer eine gute Voraussetzung.
          Liebe Grüße,
          Heike

  23. Hallo, Heike, es sieht super aus! Deine Haare wirken viel voller und gesünder, fallen lockerer und die Länge passt sehr harmonisch zu deiner Körpergröße. Nachdem ich hier schon lange mitlese, muss ich heute unbedingt kommentieren: Ich kenne all deine Gedanken nur zu gut – nachem ich von 2014 bis zum letzten Sommer starken Haarausfall hatte und ca. 40 % meiner Haare verloren habe, trage ich zur Zeit einen Longbob mit ca. 45 cm Länge, also gut 20 cm kürzer als vorher. Aber die Spitzen waren einfach so dünn und fusselig (und das auch noch ungleichmäßig, d.h. rechts noch weniger als links), dass ich es einfach nur furchtbar fand. Und vorher hatte ich immer ganz volles Haar – wie schön es tatsächlich war, realisiere ich erst jetzt, vor allem, wenn ich ältere Fotos ansehe. Erstaunlicherweise geht es mir jetzt, mit den kürzeren Haaren, aber besser: Es ist einfach eine so andere Frisur, dass ich gar nicht mehr mit früher vergleiche. Und wie du schon sagst: Wir sind soviel mehr als unsere Haare! Du hast mit deiner Schwangerschaft, für die ich dir alles erdenklich Gute wünsche, eine so spannende Zeit vor dir, dass ein paar cm Harlänge weniger bald keine Rolle mehr spielen werden 😊
    Und deinen Blog, der mir in den letzten Jahren so viele Informationen über Haarausfall und auch so viel Trost gegeben hat, würde ich auch weiterlesen, wenn es überhaupt nicht mehr um Haarthemen ginge… Ich mag deine Art zu schreiben und das Leben anzupacken, einfach sehr!
    Liebe Grüße, Susanne

    1. Liebe Susanne, das klingt doch nach Wohlfühlen mit den eigenen Haaren. 🙂 So soll das sein. Und dass ich dir zum THema HA hier schon helfen konnte,d as freut mich sehr. Auf einen guten Neuwuchs! 😀
      Ach ja schwanger und Baby. 🙂 Das ist grad wirklich eine heftige, spannende Zeit. Und das wird ja jetzt auch einfach nicht abreißen. Aber es ist eben auch nur ein Themenbereich.
      Noch mal lieben Dank für deinen schönen Kommentar,
      alles Liebe,
      Heike

  24. Liebe Heike, ich freue mich, dass Du Dich wohl fühlst – und die neue Länge ist immer noch lang. Und jetzt schön dicht – und mit bestimmt splissfreien Spitzen. Aber Hauptsache wohlfühlen in der eigenen Haut und nicht nur für uns. Wir stehen alle hinter Dir, wie Du schon sagtest, auch mit Glatze.
    Die bunte Mischung von Deinen Themen und Gedanken ist spannend und auf vielen Gebieten motivierend. Minimalismus z.B. Bin noch dabei es umzusetzen. GANZ ohne haarige Themen wäre, finde ich, schade, würde ich in der Tat vermissen, weil die bisherigen immer so toll waren, aber es muss sich für Dich richtig anfühlen – bloss kein Druck oder Zwang, am wenigsten von uns.
    Hätte Dir heute früh übrigens ein großes Lobeslied singen können, wegen Deinem Scalpwash. War spät dran aka hatte verschlafen, eine Wäsche war aber wirklich notwendig, und mir fiel Dein Video ein. Klappte wunderbar. Ging super schnell und mit einem guten Endergebnis. Die Haare waren im nu trocken, sehr praktisch im Winter. Das werde ich bestimmt öfters machen, auch ohne vorher verschlafen zu haben. Siehst Du, Deine Erfahrungen und Weisheiten berühren uns, hab vielen Dank dafür.
    Ganz liebe Grüße an Dich, und Deinen Bauch, und an Deinen Mann, der schön fotographiert.

    1. Danke schön! Richte ich dem Mann aus, dass die Fotos gefallen. 😀 Dann freut er sich. Ich finde auch, er ist in den letzten Jahren richtig gut geworden.
      Minimalismus ist ein so großer Themenbereich (obwohl ja eigentlich sehr simpel), dafür habe ich auch eine ganze Weile gebraucht bzw. brauche ich noch. Aber einfach zu gut. Der braucht hier mal eine eigene Kategorie, glaube ich…
      Und freut mich, dass dir die Scalpwash-Methode so geholfen hat. Mit der bin ich ja jetzt bei der aktuellen Länge ziemlich raus, was ein ehrliches „Leider“ ist, aber nun denn.
      Ganz ohne haarige Themen wird es hier auf keinen Fall weiter gehen. Ich liebe langes Haar, Frisuren und schöne Haarfotos. Daran hat sich auch nach dem Schnitt nichts geändert. 🙂
      LG, Heike

  25. Wow! Einfach nur wow! Nach all den Jahren wo ich hier mitlese, hätte ich zwar echt nicht gedacht, dass du es durchziehst, aber ich bin froh, dass du es getan hast. Die neue Länge tut echt so viel für dich, es sieht richtig klasse aus! Ich bin echt froh, dass du auch so zufrieden bist.
    Der Monsterpost war echt inspirierend zu lesen. Ich selbst habe schon vor einigen Monaten geschnitten, von mehr als Hüfte auf APL. Hab mich echt in dem Post wiedererkannt, wenn auch meine Unzufriedenheit von alten Bleichschäden statt vom Haarausfall kam, und ich jetzt wieder am wachsen lassen bin. (Züchten hört sich mittlerweile so komisch an)
    Ich bin schon gespannt wie es jetzt mit deinem Blog weiter geht und freue mich schon auf die nächsten Beiträge!

    Ganz liebe Grüße,
    Elina bzw. missblueeyes im LHN

    1. Danke schön! 😀 Und wow, da hast du ja auch echt einen Riesenschnitt hinter dir! Hüfte auf APL ist eine ganz schöne Ansage. Für mich istd as Wachsenlassen auch längst nicht vom Tisch, nur eben nicht unter den Voraussetzungen, die ich aktuell habe. Ich will jetzt einfach immer gesund aussehendes, dichtes Haar haben. Das geht mir vor Länge. Wenn irgendwann mal wieder beides geht, dann nehme ich das dankend mit Kusshand. 🙂
      LG, Heike

  26. Das Entscheidende ist doch, dass du dich wohlfühlst!
    Ich finde sogar, dass das schöne Weathering jetzt noch besser rauskommt.

    Ich werde dir auch als Leser erhalten bleiben. Ich bin wegen der Haare gekommen, aber lese auch gerne über Ernährung (und du machst sooo tolle Food Fotos) und was dich sonst noch so alles bewegt. Ich bin auch gespannt wie es mit Jakob Winter weitergeht. Ganz zu schweigen von Küki!

    1. Danke schön! 😀 Das ist so toll zu lesen! Aktuell nimmt das Küken einfach mega viel Zeit in Anspruch (weil ich so viel schlafe und ruhe), aber ich hoffe ganz sehr auf das zweite Trimester im Sinne von Jakob. 🙂

  27. Hui, du hast mich grad echt überrascht mit deinem Schnitt! Und ich hab mich von deinem Text sehr angesprochen gefühlt… Ich denke, dass ich wohl auch (leider) zu den Menschen gehöre, deren Haare in lang nie so aussehen werden, wie ich es gerne hätte. Im Grunde tüdel ich auch seit Jahren mehr oder weniger mit der aktuellen Länge (+/- Hüfte) herum und rede mir ein, dass die Spitzen irgendwann nachdicken werden. Mal schauen, ich bin noch nicht so weit die Haare abzuschneiden – und wenn dann wohl nicht kürzer als Midback/Taille – zumal bei mir gerade eine recht dicke Ponysträhne rauswächst, die mir oben nun 0,5 cm mehr ZU eingebracht hat. Ich werde auf jeden Fall noch meine Hochzeit abwarten und danach entscheiden, ob ich noch weiter züchte oder abschneide (ja, irgendwie gibt es nur entweder-oder und kein weiteres Rumtrampeln auf der Stelle). Ich weiß aber nicht, ob ich – ohne Schwangerschaftshormone 😉 – auch so mutig sein werde wie du 😉

    1. 😀 Dass so viele denken, dass das jetzt die Hormone waren…! 😀 Nein. Ich kaue an dem Thema seit… boah… dem Frühjahr? Die Schwangerschaft hat wenn üebrhaupt dann einfach nur eine sehr eimfache logische Konsequenz für mich: Ich habe jetzt noch grob 1 Jahr bis aller Wahrscheinlichkeit nach der postnatale HA meinem Schop zusetzen wird. In der Zeit kann ich weder meine alte Länge auf etwas hinzüchten/pflegen/trimmen, was mir dann vorher für eine kurze zeit so richtig, richtig gut gefällt, geschweigedann, dass ich mir Puffer anzüchten könnte. Somit habe ich mich dafür entschieden jetzt noch das nächste Jahr einfach schönes, für mich schmeichelhaftes Haar zu haben. Und was die Länge angeht, da gucke ich dann noch mal, wenn die Karten nach dem postnatalen HA neu gemischt wurden.
      An deienr Stelle würde ich jetzt auch echt nichts schneiden. Vor der Hochzeit, auf keinen Fall. Für die meisten Frisuren kann man da jeden Zentimeter mehr echt gut gebrauchen. 🙂
      Dann kommt ja noch dazu, dass alle unterschiedlich sind mit dem Bild, was sie für sich im Kopf haben, wie ihr Haar aussehen soll. Manche fangen an zu leiden, wenn die Kante nicht mehr gemeißelt aussieht, andere finden dünnes Haar fast grundsätzlich unproblematisch, solange es gesund ist. bei Wünsch-dir-was wäre mein Ideal ein 9er-10er ZU mit wenig Taper auf Steiß- bis Mitteoberschenkellänge mit Kante. Wünsch-dir-was-ist aber nicht. 😀 Ich für mich trauere dem nach, was meine Haare mal waren und was sie trotz besert Pflege von innen und außen einfach nie wieder geworden sind: 7,8er ZU, normaler Taper, Hüftlänge mit Kante (das war das beste, was ich je hatte, dann kam der HA) Meine Schmerzgrenze wird durch Transparenz bestimmt. Untere Spitzen durchsichtig stören mich Null. Aber bei mir war die Hälfte der Längen betroffen. Der Vergleich mit einem Idealbild von anderen ist also gar nicht so mein Ding, aber ich war es Leid jeden, jeden Tag die HA-Schäden zu sehen. Tue ich ja quasi immer noch, weil auch am Oberkopf dünneres Haar, aber es ist jetzt nicht mehr so augenfällig.
      Ich finde deine Haare z.B. sehr schön. Ich persönlich bin wie gesagt bei Transparnezen raus, bei mir und bei anderen. Das ist der Punkt, ab dem bei mir automatisch die Assoziation „ungepflegt“ im Kopf angeht, auch wenn ich noch so gut weiß, dass die Trägerin ihre Haare hegt und pflegt wie nur was.
      Hab weiterhin ganz viel Spaß an den Hochzeitsvorbereitungen, das ist einfach eine so, so tole Zeit, das hat mir seinerzeit so viel Freude gemacht!
      Alles Liebe, Heike

  28. Ich finde es auf eine Art schade. Ich habe deine langen Haare immer gemocht. Andererseits musst du damit glücklich werden und so wie es sich für mich anhört bist du das und dann war es für dich die richtige Entscheidung.

    Gleichzeitig ist sie es für mich nicht. Das ist das Fazit, das ich nach zweimaligem Lesen und etwas Reflektionszeit für mich ziehen muss. Du siehst also dein Beitrag hat mich beschäftigt. Diesen Beitrag habe ich mit einem sehr seltsamen Gefühl gelesen, weil sich unsere Haare in einigen Punkten sehr ähnlich sind und ich mich deshalb irgendwie seltsam angesprochen gefühlt habe. Auf eine Weise war das vielleicht sogar beabsichtigt, weil du ja gezielt auch die Leser ansprichst, die in einer ähnlichen Situation sind. Aber manchmal sind trotz eines ähnlichen Ausgangszustands zwei völlig unterschiedliche Entscheidungen für verschiedene Menschen richtig.

    Ich kann einige Punkte in deiner Liste mit ja beantworten. Eigentlich alles bis auf Haarausfall, der seit Beheben des Eisenmangel 2013 ad acta gelegt worden zu sein scheint, Beschädigung, da sie soweit gesund sind und die Größe, da ich bin 1,60 m groß bin. Wobei unsere Längen durch das optische Verkürzen meiner Wellen trotzdem ähnlich sind und der letzte Punkt somit eigentlich rausfällt.

    Leicht ist die Reise für mich nicht. Leichter würde ich mir tun, wenn ich kürzere Haare schön finden könnte. Das kann ich aber nicht und ich habe wie du inzwischen für mich den direkten Vergleich. Als ich 2012 ins LHN gekommen bin hatte ich BSL-Länge, da ich zuvor meine hüftlangen Haare durch Haarausfall in Etappen zurückschneiden musste. Nur habe ich mich damit nicht wohler gefühlt. Sie waren unten dichter, aber ich habe trotzdem immer geduttet. Weil es bei mir beruflich im Labor gar nicht anders geht. Weil ich mich mit Dutt fast lieber mag als mit offenen Haaren. Und vor allem weil ich nicht wollte, dass jemand sieht wie kurz sie tatsächlich sind. Das war nicht ich. So habe ich mich nicht wohlgefühlt. Und seit sie wieder Hüftlänge erreicht haben bin ich viel zufriedener damit, trotz immer noch ausgedünnter Längen. Und andererseits passt das auch zu mir. Wann bin ich in meinem Leben jemals den leichteren Weg gegangen?

    Ich weiß nicht welcher Typ ich nach deinem Beitrag bin. Eine von denen, die dir leid tun, weil sie verzweifelt versuchen einem Ideal nachzurennen, das nicht erreichbar ist. Vielleicht. Ich bin mir der Schwächen meiner Haare bewusst und versuche tatsächlich immer das beste daraus zu machen und herauszuholen, was eben herauszuholen ist. Und ja, manchmal ist da auch Unzufriedenheit. Nicht oft und nie lange, aber sie ist da. Oder doch eine von denen, die selbst eine liebevolleren Blick auf die eigenen Haare haben als andere das tun? Auch hier vielleicht. Ich bin mir der Schwächen meiner Haare bewusst und ich mag sie trotzdem. Meine langen dünnen sogar lieber als ich meine kürzeren mit volleren Spitzen je gemocht habe. So wenig verständlich das für Außenstehende sein mag. Frust und Abschneidegedanken wie du sie beschreibst kenne ich so nicht. Vermutlich bin ich also irgendetwas dazwischen.

    Im Alltag spielen Haare so oder so nicht die größte Rolle in meinem Leben. Meine eigenen sind meist im Dutt und damit aus dem Sinn. Anderen schaue ich gerne nach, wenn sie mir gefallen. Manchmal mit ein bißchen Sehnsucht. Aber ohne Stachel. Das habe ich aber auch vor dem LHN schon getan, meine Sicht auf Haare hat sich durch das LHN nicht im geringsten verändert.

    Deshalb auch für mich die simple Feststellung: An der Stelle trennen sich unsere Wege. Die haarigen wie die nichthaarigen. Dein Leben und damit deine Themen haben sich über die letzten Wochen/Monate in eine ganz andere Richtung entwickelt als mein Leben. Trotzdem werde ich vermutlich noch ab und an vorbeischauen. Manchmal ist es ganz schön in ein anderes Leben einzutauchen oder andere Blickwinkel zu betrachten. Manchmal nicht.

    Ich wünsche dir alles Gute für deine Zukunft, für deine Schwangerschaft, deine beginnende kleine Familie und dass du so glücklich bleibst wie es beim Lesen den Anschein hat.

    1. Danke für den tollen, lange Kommentar! 🙂 Ich versuche mal auf alles einzugehen, was mir wichtig ist: Nein, du tust mir nicht Leid, mir tun Leite Leid, die verzweifelt sind und das bist du ganz eindeutig nicht, wenn ich deinen Worten hier Glauben schenken darf. 🙂 Das ist toll! Du hast für dich doch genau das, was du brauchst: eine klare Aussage dazu, dass du deine Haare lieber magst in länger dafür eben dünner als kürzer, dafür dichter. Damit ist alles gut. Kenne ich, das Gefühl hatte ich auch. Jahrelang und es war der Grund, weswegen ich nicht geschnitten habe. Es war nicht optimal in meinen Augen, aber besser als kürzer. Auch ganz subjektiv/objektiv 😉 du hast schönes Haar. Du bist für mich wirklich eine von denen, bei denen ich persönlich finde, dass sie alles richtig macht, mit dem Haar, das sie hat. Du gehts deinen Weg, du pflegst und frisierst, bist dabei realistisch und positiv dabei. Das finde ich super. Für mich hat das eiwg „Ja aber“ einfach überhand genommen. Für mein Haargefühl muss ich sagen, dass ich auch jetzt natürlich nicht 100%ig zufrieden bin. Denn wie gesagt: lange Haare sind mein Traum. Sie sidn wundervoll. Ich hatte sie mal und trauere ihnen nach. Ich muss gestehen, dass ich sehr enttäuscht bin, dass ich mein altes Volumen nicht zurück bekommen habe, trotz so guter Pflege von innen und außen. 6,1cm zu ehemals 7,8cm ist einfach eine ganz schöne Ansage. Es bleibt eine Narbe. Die Länge stattdessen wiederzuerlangen hat mich nicht glücklicher gemacht, nicht so, wie ich das dachte. Ich war stolz, dass es ging und war und bin echt sehr happy über die tollen Fotos, die ich dennoch damit hinbekommen habe. Aber im gegensatz zu dir wollte ich meine haare immer für das Offentragen haben. Dutt ist Mittel zum Zweck für mich, den man so schön wie möglich machen kann, natürlich, aber so wirklich meins ist das nicht und war es nie.
      Andere Themen sind natürlich einfach andere Themen. 🙂 Und klar verändert man sich. Wenn es jetzt einfach zu wenig Schnittmenge für dich hier auf haselnussblond gibt, dann ist das einfach so, Menschen sind unterschiedlich, völlig wertungsfrei. In diesem Sinne wünsche ich dir auch alles, alles Gute und freue mich aber natürlich, wenn du trotzdem ab und an vorbei schaust. Du weißt ja, wo du mich findest. 🙂
      Alles Liebe,
      Heike

  29. Liebe Heike,

    es sieht ganz toll aus und vorallem siehst du glücklich damit aus! 🙂
    Ich glaube, es war die richtige Entscheidung.
    Es ist auch immer noch eine tolle Länge!

    Trag sie offen, genieß es. „Noch!“ muss ich mit einem Augenzwinkern schreiben, denn aus meiner Babysitterzeit kann ich sagen, Dutt (und keine Halskette) ist bei neugierigen Mini-Händchen manchmal wirklich notwendig. 😉

    Ist Instagram in zu großen Dosen nicht eh der Tod jedes noch so guten Selbstbewusstseins? Haufenweise perfekte Leute mit perfekten, 5m langen Haaren, Model-Figuren etc, die irgendwo an einem perfekten Strand liegen… Wir wissen doch alle, dass das nicht das echte Leben ist! 😛

    Trotz neuerdings der selben Haarlänge mag ich deine „nicht-haarigen“ Posts auch sehr gern, Sport, Minimalismus, Farbtypen, alles spannend! Und Haare, die das Bloggen wert sind, hast du ja trotzdem noch!

    Liebe Grüße,
    Johanna

    PS: Ich habe meine Haare schon mehrfach mit Hilfe deiner Beschreibung geschnitten. Danke für’s Erklären, das klappt so gut! 🙂

    1. Hey schön, dass es mit dem haareselberschneiden so gut klappt, das freut mich.
      Ich glaube ein Problem aktuell ist, dass sich die sozialen Medien und generell unser Informationszeitalter schneller voran entwickelt, als der menschliche Geist nachkommt. Instagram kann ganz toll sein, aber man muss es bewerten lernen, den Umgang damit lernen. Und wenn man das geschafft hat, ist es schon wieder weiter. Die erste Folge der serie „Black Mirror“ ist in dem Zusammenhang grandios. Es ist eine Utopie mit Instagram auf die Spitze getrieben. Nach dem Folge hab ich mein Handy echt ziemlich angewidert angeschaut und fand alles in meinem Feed nur noch lächerlich – einschließlich vieler meiner eigenen Posts.
      Dutts kann ich mit der neuen Länge ja imemr noch tragen. Tue ich auch. Ist wie du sagst ab und an einfach praktischer und ich liebe meine KPOs auch viel zu sehr. 🙂 Die passen trotz der Masse an Länge, die gefallen ist, noch erschreckend gut. Noch eine Bestätigung, dass der Schnitt genau richtig war.
      LG, Heike

  30. Oh, Heike, ein großer Schnitt, aber es steht dir gut und du strahlst! Du bist zur Zeit meine letzte Verbindung zum LHN, ich bin irgendwann plötzlich einfach nicht mehr gucken gegangen. 🙂 Bei mir gab es auch Nachwuchs und meine Haare sind zwar fast bei Klassik, aber dank Baby hab ich jetzt sehr viele kurze Haare rund um den Kopf, ausgefallen, ausgerupft, aber es ist mir egal. 🙂 Geschnitten hast du das letzte Mal vernünftig, danach hat nur mein Mann einmal nen Zentimeter geschnitten. Und zwar wirklich, nicht viel Zuviel. 😉
    Dir auch noch herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft! Babys sind was tolles! Ich guck sicher weiter vorbei.

    1. Oh, hallo Pieps! 😀 Schön von dir zu lesen. Wow, der Klassiker bei deiner blonden Seidenmähne, das muss großartig aussehen, auch mit kurzen Babyhaaren dazwischen. Ich hab zum LHN ja auch ziemlich den Anschluss verloren, wohl aus zwei Hauptgründen: Instagram gefällt mir besser, auch weil ich beser filtern kann und ich bespiele nicht so gern viele verschiedenen Plattformen. Das foppelt sich dann alles und raubt nur Zeit. Hauptspielort bleibt der Blog hier. Und zum anderen verliert man im LHN rasant schnell den Anschluss, wenn man nicht dabei bleibt, weild as Forum einfach so riesig ist. Und… ich war genervt von der Bildereinbinderei. Das ist an sich ja keine große Sache, aber immer musste ich meine Bidler separat noch mal fürs LHN abspeichern in der passenden Größe, dann musste das verlinkt werden und jetzt nach dem Blogumzug im Sommer waren dann alle Links im Eimer und… da hatte ich keine Lust mehr. Diese vergleichsweise kleine technische Hürde ist mir einfach zu lästig. Manchmal mag ich gern wieder hingehen, aber meistens, schaue ich dann nur durch ein paar Threads und gehe wieder.
      Jaja… In diesem Sinne: dann gratuliere ich dir mal verspätet zum Nachwuchs und freue mich, dass du noch hier bist. 🙂
      LG,
      Heike

  31. Ich gebe zu, ich habe erstmal einen Schrecken bekommen, als Instagram mir per Handy erstmal nur den abgeschnittenen Teil deiner Haare angezeigt hat.
    Aber jetzt, wo ich deinen Beitrag hier lese – Es hat sich wohl wirklich gelohnt. Die Haare sehen toll aus, finde ich, gesund (Auch wenn ich sie auch bei deinen letzten Beiträgen nie als „ungesund aussehend“ bezeichnet hätte! Das hatte ich ja nun selber durch…), glänzend, schön. Und die Länge passt auch. 🙂

    Ich gucke selber hin und wieder gerne mal auf Instagram – oder im Forum – nach Mähnen, die ich total toll finde, die für mich aber absolut unerreichbar sind. Das mache ich mal ’ne halbe Stunde – und stelle dann fest, dass es das halt nicht für mich gibt und ich es auch nicht zwingend brauche, um mich wohlfühlen zu können. Aber so richtig kommt das nicht immer an, ich arbeite dran. Und ich finde es toll, dass du das jetzt doch durchgezogen hast!
    Wenn’s sich gut anfühlt, war es die richtige Entscheidung.

    Ich würde definitiv auch weiter hier mitlesen, wenn du dir eine Glatze rasieren würdest. Ich habe auch deine zwei Schwangerschaftspostings sehr interessiert gelesen, obwohl ich mir absolut nicht vorstellen kann, jemals Kinder haben zu wollen. Mehr muss ich dazu nicht sagen, oder? 😀

    Viele Grüße und weiter so,
    End Of All Hope
    – nach dem Nightwishlied, nicht wirklich am Ende der Hoffnung, nicht mehr. 🙂

    1. 🙂 Das mit Nightwish habe ich mir gemerkt. Ich war beim ersten Mal lesen ja wirklich etwas erschrocken wegen des Namens.
      das mit der Vergleicherei ist ja auch einfach ein bekanntes psychologisches Phänomen, dass man sich dann schlechter fühlt, wenn man lange sehr schöne Personen angeschaut hat. Im Bezug auf Figur/Gewicht nennt man das „Barbiedoll-Effect“. Lässt sich aber auf andere Körperbereiche übertragen. Menschen sind da mal wieder gemein zu sich selbst. Fasziniert mich immer wieder, vor allem, weil man dennoch sehr hart an sich arbeiten muss, um etwas für sich auch emotional zu ändern, denn nur von dem Effekt zu wissen reicht nicht. Vergleich und Ansporn lasse ich für mich immer gelten. Das ist Inspiration. Aber Neid und Frust folgen wie beschrieben da leider auf dem Fuß, da muss man sich wirklich immer vor schützen.
      Und freut mich, das du auch die babythemen spannend findest. 🙂 Ich hoffe das weiter so halten zu können. Ich bin nämlich auch echt kein Fan von reinen Muttiblogs. bzw ich bin schon etlichen accounts entfolgt, weil ich mir das ganze Babygelaber nicht geben konnte. Klar hat man da erst mal einen ganz schönen Hau weg, ist ja auch eine mega Veränderung, aber bei manchen Frauen habe ich den Eindruck, sie verlieren alles, was sie vorher sonst ausgemacht hat. Das fand ich immer gruselig und das will ich für mich nicht. Auch deswegen werde ich es unterhaltsam und informativ weiter halten. Bisschen säuseln gehört dazu, aber eben nicht zu viel. 🙂
      Liebe Grüße,
      Heike

  32. Hallo liebe Heike,
    Deine haselnussblonden Haare glänzen wirklich schön auf den neuen Bilder und die Länge steht dir gut. „Hoffentlich macht sie es!“, dachte ich, je weiter ich gelesen habe. Für einen Nicht-Langhaarzüchter ist es vermutlich schwer nachzuvollziehen, wie viel Kopfzerbrechen 16cm Haar mehr oder weniger bereiten können. Ich selbst hänge jedoch auch sehr an meinen Haaren und so ein Schnitt ist nicht einfach nur ein Haarschnitt, sondern ein Entschluss mit Symbolik.
    Ich schaue mir kaum Blogs an, deiner ist eine der wenigen Ausnahmen. Ursprünglich kam ich auf der Suche nach Frisuren und allgemein dem Haarthema hier her. Aber es gibt viele Blogs von der Sorte und dass ich ausgerechnet bei dir hängengeblieben bin und regelmäßig nachschaue liegt nicht daran, dass du von allen die längsten oder beeindruckendsten Haare hättest. Ich mag es, wie du deine ehrlichen und reflektierten Gedanken mit uns teilst, mal schönes und mal unangenehmes ansprichst und deinen sympathischen und kurzweiligen Schreibstil, geschmückt mit tollen (nicht auf die hochglanz-retuschiert-Art) Fotos.
    Und du glaubst doch wohl nicht, dass du uns erst ständig auf Jakob neugierig machen kannst und uns dann loswirst, nur weil ein Teil deiner Haare fehlt 😉

    1. Daaaanke schön! 😀 Noch ein Jakob-Fan, ich hab euch so lieb! 😀 Was du schreibst, ist so toll, vielen lieben Dank! Irgendwie ist das wohl wirklich der Knackpunkt, das was haselnussblond wirklich ausmacht: die Themen und die Schreibe, denn das haben nun schon so viele kommentiert, da könnte ich grad ganz rührselig werden. Weil das so… ein riesiges Kompliment ist! Denn das ist ja wirklich etwas, was ich erschaffe, nichts, was einfach da ist. Noch mal, vielen lieben Dank!

  33. Hallo Heike, ich lese schon eine ganze weile ganz still bei dir mit. Und mit diesem Post hier hast du bei mir nun was bewegt.
    Im Moment kämpfe ich noch mit fiesen Färbeleichen und dementsprechend auch mit noch fieserem Taper. Meine NHF ist mittlerweile schon seh weit rausgewachsen und über die letzten 1 1/2 bis 2 Jahre hab ich so viel an Länge geschafft wie nie (bin momentan bei BSL), aber richtig gesund und hübsch sieht es halt nicht aus. Und ich bin jetzt ebenfalls schon so lange am überlegen was ich denn mache; Länge behalten, weil ja schon so viel geschafft ist, oder doch gesündere, voluminösere Haare und zudem weiter weniger Farbleichen, sodass die NHF immer besser zur Geltung kommt. Zweiteres wird es jetzt, und das werde ich morgen dann angreifen!
    Wollte dir nur kurz ein großes Danke da lassen für den Anstoß, und außerdem ein ehrlich gemeintes Kompliment: deine Haare sehen nach dem Schnitt wirklich super aus! Total schön! 🙂

    Viele liebe Grüße aus Bayern,
    Natascha

    1. Danke schön, Bitte schön und gern geschehen. 🙂 Das freut mich, dass der Post für dich eine Entscheidungshilfe war – aber brav noch mal drüber schlafen, nicht, dass du dich hinterher ärgerst. Was bei dir natürlich super ist: wenn das Färbetheme erst mal final abgeschnitten ist, dann geht es auch bedeutend leichter mit mehr Länge und Dichte, das ist dann ein echetr Meilenstein und vor allem keienr mit Ja-aber. Letzteres mag ich immer weniger für mich, kann aber gut nmachvollziehen, wenn adnere den Weg wählen, war ja auch sehr lange meiner. 🙂
      VG, Heike

  34. Ich kann die Gedanken sehr gut nachvollziehen und finde deinen neuen Schnitt richtig schön! Man sieht dir an, dass diese Entscheidung überfällig war und dass du glücklich damit bist. Was nutzt es, sich jahrelang mit dem Thema zu quälen, wenn es biologisch einfach nicht möglich ist und wenn es dir nicht gefällt?! Trotzdem finde ich, dass sich die Arbeit gelohnt hat, denn du hast mit deiner neuen Länge richtig schöne Haare. Ehrlich gesagt hat mich als Leser auch nie interessiert, ob du nun 92 oder 95 cm hast, sondern eher, wie du deine Haare pflegst und stylst, damit du über deine Länge hinaus kommst. Ich lese den Blog hauptsächlich wegen den Minimalismus Posts.

    Seit Jahren träume ich davon, über die blöde Schulterlänge hinaus zu kommen, weil ich noch nie längere Haare hatte. Ich würde so gerne mal andere Frisuren ausprobieren, denn leider reicht meine Länge noch nicht, um sie hoch zu stecken oder einen Zopf zu flechten. Offen getragen sehen sie auch nicht gut aus, deswegen habe ich seit über zehn Jahren die gleiche Frisur, was mich richtig nervt und langweilt. Ich hab vor Jahren meine Haare mal zu einem längeren Bob schneiden lassen, aber den konnte ich leider auch nicht ausführen, weil sie richtig schlecht gefallen sind. Ich habe nämlich sehr viele, voluminöse Haare, die umso schlimmer aussehen je gerader die Kante wird. Kürzer wollte ich auch nicht ausprobieren, weil meien Haare zum Brechen neigen und diese Länge dann stagniert oder aufgrund der splissigen Enden noch schlimmer aussieht. Wenn das Züchten klappt, wärs toll.. wenn nicht, dann muss ich nach Alternativen suchen die ich mit meiner Haarlänge machen kann.

    1. Ui, schwierige Haarlänge, um sie zu überwinden. Schulterlänge ist echt für ganz viele ein Knackpunkt. Da hab ich keinen anderen Rat als pflegen, pflegen, pflegen und de Länge aussitzen, bis sie sich gut hochstecken lassen, zumindest erst mal ein Tails-up mit einer Ficcare oder einer hübnschen anderen Spange/Klammer.
      Und Danke schön. 🙂 Ich muss ja gestehen, dass ichg erade die Pflegethemen hier etwas zu kurz kommen lasse, einfach weil ich sie fad zu bebildern finde und irgendwie… ich mache das eben, aber ist jetzt nichts, wobei mein Herz aufgeht. So wie Zähneputzen. Da bin ich auch ein sehr penibler, gründlicher Mensch, aber ohne Bedürfnis die Welt daran teilhaben zu lassen. Aber ich verstehe schon, dass die Haarpflege interessiert. Ist innerlich notiert für die Zukunft. Ach und Minimalismus ist auch echt eine tolle Sache, da komme ich auch immer wieder drauf zurück bzw. verinnerliche immer mehr. Kommt Zeit, kommen Artikel. Aktuell halten meine lieben Leser mich wahnsinnig wauf Trab mit den Kommentaren. das hat in den letzten 2-3 Monatend ermaßen Fahrt aufgenommen, ich komme kaum noch nach und bin an der Grenze, ab der ich bald nicht mehr jedem werde antworten können. Was ich etwas schade finde, aber nun denn. Wird sich dann zeigen. Generell finde ich das einfach genial, wieviel Austausch hier aktuell besteht, das war und ist das, was mir am meisten zurückgibt und mir auch am deutlichsten zeigt, dass ich Themen bespiele, die wirklich einen Nerv treffen. Das ist toll. 🙂
      Liebe Grüße! 😀

      1. Danke für die Tipps! Leider habe ich immer das Gefühl, dass meine Haare 2-3cm wachsen und dann genau um diesen Teil brechen -.- Gerade jetzt im Winter, wo ich immer mit Kapuze und Schal herumlaufe, weiß ich nicht wo ich die Haare hintun soll, damit sie nicht brechen.
        Ich würde mich freuen wenn du über Haarpflege schreiben würdest. Du musst dann auch keine vorher und nachher Bilder machen, vielleicht mal die Produkte oder Zutaten benennen und was dir wichtig ist. Ich hüpfe von einem Condi zum nächsten, weil ich von jedem Juckreiz kriege, aber beim Anrühren muss man es auch irgendwie wieder ausspülen 🙁 Naja, das ist kein Thema das hier diskutiert werden muss, aber ich denke, dass es andere interessieren würde.
        Du kannst stolz sein, dass deine so viel Kommentieren. Das bedeutet, dass ihnen die Themen wichitg sind und dass sie deine Mammutposts bis zum bitteren Ende lesen. Andere Blogs haben nur Kommentare a la „hübscher Nagellack, folg mich zurück“ – Da entstehen doch keine interessanten Dialoge, aus denen man selbst etwas lernen kann. Ich lese auch gerne die Kommentare anderer durch. Mach weiter so!
        Liebe Grüße und ein schönes Wochenende

        1. Danke schön. Ja, meine Leser sind toll, finde ich. 😀 Genau das schätze ich ja so, den echten Austausch.
          Pflegepost, ja, ich weiß, ist mal wieder fällig. Bin aber tatsächlich grad motiviert, hab so schöne Videos von Sarah von Holistic Habits geschaut, sie macht das toll. Sie hat zwar absolut unvergleichliche Haare, aber ihre Videos kann ich echt emüfehlen, sie legt auf dasselbe Wert wie ich, wäre somit schon mal ein Tipp von mir, bevor ich jier selbst was zu Wege bringe. 🙂
          Liebe Grüße, Heike

  35. Liebe Heike,

    wunderschön siehst Du aus! Was man auf den Bildern besonders gut sieht ist, dass Du zufrieden bist, Du strahlst richtig. Und irre ich mich, oder kommen Deine leichten Wellen nun viel besser zur Geltung? Ich finde, ja. Gratuliere, dass Du Dich erfolgreich mit dem Thema befasst und es verabschiedet hast. Wenn der Kopf immer wieder mit Gedanken um das Thema Haare beschäftigt ist, weil sie eben nicht „von Natur aus“ wundervoll sind, sondern besonders gehegt und gepflegt werden möchten, bleibt weniger Zeit für andere Dinge. Ich habe mich letztes Jahr von der Vorstellung frei gemacht jemals schöne und lange Haare zu haben – bei mir geht es auch nur entweder lang und nicht sooo arg schön oder eben kürzer und dafür gepflegt (und vor allem auch pflegeleichter). Ich bin Deinem Blog treu geblieben, obwohl ich über die Haare hier gelandet bin und das Thema ja nun für mich abgehakt war, aber Du bist so authentisch und sympathisch und hast so viele andere interessante Dinge vorgestellt, dass die Haare auf einmal zweitrangig wurden. Hast zum Nachdenken angeregt, hast hier und da ein Schmunzeln auf mein Gesicht gezaubert, hast Ideen geteilt, auf die man selbst so vielleicht nicht gekommen wäre. Und ich bleibe hier auch weiterhin treuer Leser. Ich freue mich über jeden neuen Post!

    Liebe Grüße und alles Gute!
    Peh

    1. Danke liebe Peh! 🙂 Das freut mich immer so, wenn jemand soetwas schreibt: Über die Haare gefunden, für die anderen Themen geblieben, das ist toll. Das ist ein riesen Kompliment.
      Ich für mich bin ja durchaus bereit meine Haare zu hegen und zu pflegen und das tue ich auch weiterhin, aber das verhindert eben nur Bruch und Spliss, kann aber keinen HA aufhalten oder verlorenes Haar ersetzen, so dass ich da dann einfach am Ende meiner Möglichkeiten angelangt war.
      Alles Liebe,
      Heike

  36. Hui, hier greift wirklich der Haarschneidewahn um sich! Wuscheline hat ja auch gerade erst einiges an Länge gelassen, noch mehr als du. Aber es war für euch beide wichtig und ihr klingt zufrieden. Das ist das Wichtigste! Auch steht dir die Länge gut und sie wirken optisch gleich so viel dichter!

    Ich hatte auch immer wieder Phasen, in denen mich meine Haare genervt haben. Zum Glück hatte ich es immer ausgesessen. Einfach weggesteckt und grundlegende Pflege betrieben. Kein LHN, keine Haarblogs, kein Tüddeln, nichts. Hat sich dann immer von selbst gelegt.

    Allerdings fühlen sich meine Haare auch nach wie vor nach „ich“ an, also war es kein Fehler durchzuhalten. Lediglich der Haarausfall macht mir Sorgen und es gibt laut Arzt nichts, was ich machen kann. Eisen und alles ist ok, lediglich einen starken Vit D Mangel habe ich, da werde ich jetzt supplementieren.

    LG Valandriel

    1. Oh dann erst mal alles Gute wegen dem Vit D Mangel. Vielleicht ist es das ja schon und deine haare beruhigen sich wieder, ich wünsche es dir.
      Ja, aktuell schneiden viele deutlich was ab. Aber ja alle aus unterschiedlichen Gründen bzw. bei vielen ja dann doch einfach auch nachdem man eine sehr lange Länge ausprobiert hat und dann einfach nur auf praktikabler lang zurück geht.
      ich liebe, liebe, liebe lange Haar nach wie vor und wenn es irgendwann mal wieder gehen sollte, dann nehme ich mehr Länge mit Kusshand. Aber aktuell ist das, was ich jetzt habe einfach optimal für mich. In meinen Augen. Das mut dem Aussitzen so wie du es beschreibst habe ich in der Oberstufe gemacht. Da hatte ich dann auch ca Hüftlänge, bevor ich sie vor dem Studium auf BSL habe abschneiden lassen, stufig und mit STrähnen, so ein richtiges Make-over. Das hat auch sehr gut gepasst, ich habe es null bereut und der Schnitt jetzt fühlt sich ähnlich an. Nicht wie der letzte große Rückschnitt,d er ja einfach ein Muss war, weil da wirklich nur noch ein paar Fdchen Haar übrig geblieben waren und es weiter stark ausfiel. Das jetzt war Wollen, kein explizites Müssen. 🙂
      LG, Heike

  37. Liebe Heike!
    Deinen Blog lese ich schon lange nicht mehr wegen der Haare: Oft finde ich deinen anderen Themen ohnehin sehr viel interessanter 🙂
    Deine neue Frisur steht dir sehr gut! Und ich freue mich für dich, dass du diesen Schnitt gewagt hast, du strahlst richtig auf den Fotos!
    Viele liebe Grüße,
    Ayula

    1. Huhu Ayula!
      Dankeschön! 🙂 Ich freue mich auch immer noch sehr über meine „neuen“ Haare. Und was die Themen angeht: da scheint es wohl tatsächlich für die allermeisten so zu sein, dass Haare zwar schön und nett sind, aber alles andere hier interessanter ist. Nun denn, finde ich ziemlich gut! 😀

  38. Liebe Heike,

    ich kommentiere hier ja nur sehr selten, aber jetzt muss ich das doch mal machen 🙂
    Ich fand deine Haar in lang sehr schön, ich finde deine Haare in „kurz“ jetzt sehr schön. Aber das wichtigste ist, dass du auf den aktuellen Fotos noch glücklicher und strahlender aussiehst als sonst. Auch dieser ganze Blogpost liest sich einfach so, dass es klar ist, dass das für dich zu diesem Zeitpunkt genau die richtige Entscheidung war. Herzlichen Glückwunsch dazu 😉 Ich lese schon seit Jahren bei dir mit und finde, dass das einfach auch der konsequente Schritt in deiner Entwicklung war. Mach das, was dich am glücklichsten macht. Punkt. Und du hast einfach auch wirklich jede Menge andere Themen, die dir wichtig sind. Und du bist nicht nur deine Haare, sondern so viel mehr. Also: gefällt mir sehr gut die neue Länge 🙂

    Abgesehen davon „brauche“ ich mal so eine Typ-Beratung von dir, Farben, Haarlänge, Schnitt etc 😉 So viele Gedanken habe ich mir einfach nie darum gemacht. Sind bei mir einfach nur Haare. Manchmal traurige Haare, weil sie mir ausfallen. Manchmal nettere Haare, weil sie trotzdem wachsen und manchmal gut aussehen. Und die Länge ergibt sich immer eher aus Gewohnheit und Faulheit. Tatsächlich fast genauso lang wie du jetzt, habe ca. 78 cm, das ist bei mir fast Taillenlänge, ZU ca. 6,7 cm. Mir sind in den letzte Jahren so viel Haare ausgefallen, da wäre eine kürzere Länge sinnvoller und pflegeleichter. Aber ich hab mich jetzt gerade daran gewöhnt ein paar Dutts machen zu können und ich trage meine Haare immer, wirklich immer zu, da wäre kürzer doof, weil dann wieder kein LWB klappt…. Und Baustellen habe ich eigentlich auch andere, die mir wichtiger sind, Figur, Sport, Essen, etc. Und irgendwann mal endlich den Haarausfall loswerden.

    Liebe Grüße
    Simone

    1. Huhu Mölli! War schön dich letztens mal getroffen zu haben, wenn auch fast nur im Vorbeigehen. 🙂
      Danke schön! Ich bin auch nch wievor echt happy mit den haaren. Ich fasse immer wieder den haarpinsel an und freue mich total, dass der nun wirklich so hübsch dicht ist. Hatte ich seit, boah, 5 Jahren nicht mehr, fast 6. Ganz schön lange Zeit.
      Der Farbtyppost ist tatsächlich der nächste, der für hier geplant ist, ich muss ihn noch übersetzen und die Bilder einfügen, hoffe, dass ich da in den nächsten Tagen zu komme. dann sind wir schon einen großen Schritt weiter. SO direkt mit einer Person das zu machen, finde ich auch total schwer. Die Theorie kann ich gut und ich kann andere gut anleiten, das für sich selbst rauszufinden. Aber ich bin kein Stil- oder Typberater. Mir fällt es schwer mich von dem Bild zu lösen, das ich schon von jemandem im Kopf habe (weil ich ihn ja sehe, wie er vor mir steht) und dann sehen zu können, was optimal wäre. Aber ich werde immer besserMacht mir Spaß. Je ähnlicher mir jemand ist, desto leichter fällt es mir natürlich, aber bei einer rundlichen, kleinen Frühlingsfrau hätte ich vermutlich echt Schwierigkeiten das zu erkennen und zu beraten. Aber kommt vielleicht noch. 🙂
      Alles Gute weiter für dein Haar!
      Liebe Grüße,
      Heike

  39. Hallo Heike!

    Ich verfolge deinen Blog schon ein Weilchen, ein/zwei Mal jetzt schon mal geschrieben…

    Ein großer Schritt, den ich nachvollziehen kann, der mich aber auch etwas traurig stimmt. Bist sowas wie meine „Haarschwester“ … sehr ähnlich … ich habe zwischendurch auch diese Gedanken, ob das so das richtig ist. Wieviele Morgende/Abende stand ich vor dem Spiegel, nix funzte, nichts wie es sein sollte und ich am liebsten alles rausgerissen hätte (…nie dazu gekommen…puh…). und das seit immerhin über 30 Jahren 🙂 nie viel geschnitten (außer ein einmaliger Verschnitt – Friseure- nei nei nei), aber jedes mal traurig gewesen. Und dann wieder nicht, weil diese „Dichte“ ist schon echt schön.

    Am aller allerwichtigsten ist das Wohlbefinden! Das steht an erster Stelle!
    Der Kommentar meines Mannes, als ich ihm deine aktuelle Länge nebst vorher zeigte: ist doch überhaupt nicht viel! – und er ist auch ein Landhaariger 😉

    Viele liebe Grüße

    Yvonne

    1. 😀 Mein Favorit an Kommentaren im echten leben bisher: „Sie sehen jetzt länger aus!“ 😀 😀 😀 Nun ja, ähm nein. 🙂 Aber lieb von deinem Mann auch, das ist irgendwie süß. Grüß mal ganz lieb. 🙂
      Ich mag auch wieder mehr Länge habe, und wäre das einfach meine Dichte, wie sie immer schon war, ich denke, ich hätte dieses Gedankenkariussell nicht gehabt. Für mich war es einfach auch sehr, sehr wichtig die Haarausfallschäden loszuwerden. Ich wollte da nicht mehr verzweifelt dran rum pflegen und züchten. Denn es war ja mehr verzweifelt als liebevoll mittlerweile. So ist es nun gut. 🙂

  40. wie schön du aussiehst auf den fotos. befreit und glücklich. bewahre dir das – das leben ist so groß, so bunt, sich einzuschießen auf nur einen aspekt davon ist immer eine einschränkung. und wenn die nicht mal gut tut – let it go. =)
    sehr sympathisierende grüße!

  41. Hallo Heike,

    finde ich gut, dass du geschnitten hast. Die Länge ist schön und die Haare sehen gleich viel gesünder und dicker aus.
    Wie du weißt, habe ich auch geschnitten – nur um einiges radikaler als du. Das ist ein sehr befreiendes Gefühl. Und man kann direkt so viele neue schöne Frisuren machen!

    Liebe Grüße!
    Die Inga

    1. Huhu Inga! 😀 Ja, ich finde auch, die Länge tut so einfach viel mehr für mich, eben weil dichter und gesünder. Aber gegen deinen Schnitt kann ich nicht an. 😀 Freut mich,d ass du nach wie vor so happy damit bist, ich bin es auch. 🙂
      LG, Heike

  42. Liebe Heike,
    Glückwunsch zu diesem Schnitt, Du siehst klasse aus! Für mich geht es sowieso nie darum Länge um jeden Preis zu haben sondern die schönstmöglichen Haare. Inspirierend finde ich Deine Frage „was tut am meisten für mich“, die Du ja schon öfter gestellt hast – seitdem kann ich meine Haare auch entspannter betrachten und finde mich in so vielem was Du schreibst wieder.
    Wer weiß was die Schwangerschaft Deinen Haaren bringt… und was danach kommt. Mein Baby ist knapp 4 Wochen und ich muss meine Haare gerade neu kennenlernen: von meinen inzwischen 7 cm ZU fallen mir Büschel des Grauens aus, statt in der Schwangerschaft alle 3 Tage muss ich wieder täglich waschen, die Pflegeprodukte wirken anders. Und wenn dieser Spuk vorbei ist überleg ich mir auch „was tut am meisten für mich?“ Deutlich kürzer? Pony?
    Das wichtigste ist doch sich selbst zu gefallen. Und ich freu mich so über Deine ehrlichen, reflektierten, inspirierenden Blogposts!
    Liebe Grüße!

    1. Danke schön. 🙂 Und hui, schon 4 Wochen nach der geburt, das ist sehr früh. Aber: Jede Schwangerschaft ist anders, ich glaube den Satz kann ich schon jetzt in Woche 11 nicht mehr wirklich hören. 😀 😀 😀 Ich werde das genauso amchen. Ich liebe langes Haar, aber mir ist eben wichtiger, dass das Gesamtpaket Heiki stimmt.
      Ich wünsche dir, dass deine haare dich nicht zu sehr ärgern. Es geht vorbei, soviel ist sicher. 🙂
      Liebe Grüße,
      Heike

  43. Hallo Heike, ich verfolge Deinen Blog ja nun schon ne Zeitlang und auch Dein vermeintliches Haarproblem.
    Ja…ok, sie waren schon in einem besseren Zustand, aber nach dem Schnitt sind sie doch wieder perfekt. Mir gefallen sie total gut. Und noch etwas wollte ich mal loswerden. Wenn ich mich mit Dir vergleiche (was man generell nicht tun sollte, aber mal nur zum Beispiel), dann mag es sein, dass ich vielleicht dichteres Haar habe, ABER………Mann, Deine Figur und Dein Hintern sind der absolute Hammer. Neid, Neid, Neid.
    Wenn ich diese Figur hätte, würde ich mir um Haare aber wahrlich keinerlei Gedanken mehr machen.
    In diesem Sinne, Alles Liebe, Sabine

    1. Liebe Sabine, danke für das Figurkompliment. Ich denke, ich kaue an den haaren so herum, weil ich die einfach nicht in die Richtung verändert bekomme, die ich mir wünsche trotz wirklich bester Pflege etc. meine Figur ist natürlich schlank, aber fit habe ich mir über 2-3 Jahre hart erarbeitet. Da verändert sich bei mir auch nichts wochenweise, wie man das so von manchen Social Media Sternchen kennt, die sich mal eben ein Sixpack züchten. Es dauert. Aber das ist okay. meine Haare verhätschel ich seit 2011, um sie wieder aufzupäppeln und es klappt sehr, sehr begrenzt, deswegen war ich wohl so sehr gefrustet. Mit Figur geht es eben. Meine Freundin hat das umgekehrt. Sie isst super, macht Sport, aber niemand würde sie für fit halten, das frustet sie total, verständlicherweise. Menschen sind so utnerschiedlich, manchmal fast schone rschreckend. 😉
      Also: nicht neiden. Das nehmen und lieben, was man hat und das dafür tun, was man kann. Was für eine furchtbar schwere Aufgabe, aber eine so lohnenswerte.
      Liebe Grüße,
      Heike

  44. Thank you for sharing your journey. You are beautiful–inside and out and your hair is gorgeous at any length. Wishing you the best with your pregnancy and I am sure you will notice your hair growing faster due to hormones.

  45. Hi,
    ich „verfolge“ dich und deine Haare jetzt schon ein paar Monate. Du warst/bist in Sachen Haare mein Vorbild, da ich ähnliche Haare (auch fein und ein ZU von 6cm) hab wie du und ich wirklich Motivation brauche sie mir lang wachsen zu lassen. ABER, und da bist du wirklich nicht die einzige, habe ich jedes mal wenn ich vor dem Spiegel stehe Zweifel. So ziemlich die gleichen wie du beschrieben hast. Es sieht mit unseren dünnen, feinen Haaren einfach bescheiden aus, wenn sie lang. Und ich musste mich echt zusammen reißen, nicht die Augen vor der Wahrheit zu verschließen, denn es ist nun mal so (auch wenns irgendwo tief im inneren weh tut). Aber ich muss für mich wissen wie meine Haare aussehen, wenn sie (irgendwann) mal lang sind. Erst wenn ich das weiß und es vielleicht wirklich einfach scheiße aussieht, kann ich meinen Frieden damit schließen, dass es nun mal nicht sein sollte. Deswegen finde ich es super, dass du das eben für dich so beschlossen hast und das durchgezogen hast 🙂
    Ich bleib dir auf jeden Fall treu und werde ab und zu vorbei schauen 😀

    1. Danke Meli! Das mit dem Längemalaustetsetn kenne ich. Das brauchte ich vor ein paar Jahren unbedingt mit dem Meter. War für mich leider ein sehr ambivalentes Ergebnis: Die Länge war ein PERFEKT, aber die Dichte… das ist mein andauerndes Haardilemma.Ich züchte jetzt einfach weiter. SO lang ich kann bei in meinen AUgen schöner Dichte. Ich glaube, die ist immer noch vielen Leuten zu dünne, aber ich bin damit happy. Und vielleicht, vielleicht schaffe ich den Meter ja doch noch mal. 🙂

  46. Hallo Heike, ich nochmal.
    Ich habe Deinen ganzen letzten Post nochmal gelesen und erst jetzt realisiert, dass Du jeden Tag …JEDEN TAG…Deine Haare wäschst.Um Gottes Willen! Ich will nicht schulmeisterlich rüberkommen, aber wie kann man das tun!!! Ich selbst bin ja auch Langhaarträgerin seit 25 Jahren (ich bin 48) und schneide sie zwischendrin immer wieder ab, da auch ich mich mit derart quälenden Gedanken kasteie und zwischendrin einfach die Nase voll habe, vor allem im Winter, wenn die Haare richtig rebellisch sind. Den Winter lieben meine gar nicht, auch nicht das Haarewaschen an sich. Ich wasche einmal die Woche, im Sommer und wenn ich viel Sport mache zweimal, aber mehr nicht. Ich habe versucht öfters zu waschen mit dem Ergebnis, dass sie strohig wurden, rebellisch, schwer zu bändigen und mir mega ausgegangen sind. Ich hatte in der täglichen Haarwaschphase einen extremen Haarausfall und seit ich auf die einmal wöchentlich Tour zurückgeschraubt habe, sind sie wieder friedlicher geworden. Vielleicht ist auch Dein Haar von der vielen Wasseranwendung beleidigt. Das Zurückschrauben vom täglichen Haarewaschen ist ein schwerer Kampf und erfordert Durchhaltevermögen, aber ich kann nur sagen. Bei mir hat es sich gelohnt.
    Auch kenne ich das Problem dünne fransige Haarspitzen. Auch ich bin groß, 174 cm und merke, dass es ab 80 cm sehr schwer wird. Mein Ziel wäre 100cm, schaffe ich aber nicht. Ich merke immer wieder bei 80 ist schluss. Da muss ich wieder anfangen zu schneiden. Mehr habe ich noch nie geschafft. Umso bemerkennswerter finde ich Deinen Kampfgeist. Ich habe mich mit meinen 80 cm (habe ich derzeit noch nicht erreicht) abgefunden und habe das Glück, dass sie mir länger auch fast nicht mehr stehen und meinem Typ nicht schmeicheln.

    Auch wollte ich noch ein Wort zu der Meinung anderer Leute loswerden.
    Ich habe an sich eigentlich einen ganz guten Haarzustand (bis auf einige Tage, die man als Langhaarträgerin so kennt…badhairday…..wo einem der Schopf meint zeigen zu müssen, wer der Chef ist und wer die mieseren Launen hat) und wenn ich richtig gemessen hab, bringe ich einen Zopfdurchmesser vom 10 cm zusammen. Aber selbst bei mir gibt es immer wieder Leute, die meinen mir sagen zu müssen, dass sie sich die Haare lieber abschneiden lassen würden, als dass sie mit so dünnen Strähnen rumlaufen würden. Einige meinen auch, mir sagen zu müssen, dass mir das lange Haar nicht steht oder dass ich zum Tragen superlanger Haare zu dünne Haar hätte!!! Soviel dazu. Und soviel zu den Neidern und Besserwissern, die meinen dass ihre Meinung zu irgendwas nütze ist. Auch ich habe mich da immer wieder irre führen lassen…und das Ganze hat das Gedankenkarussel immer wieder entfacht und nicht zur Ruhe kommen lassen.
    Lass Dir von keinem etwas einreden. Auch nicht von Deinem eigenen Kopf. Die quälenden Gedanken rund um den Schopf kann man glaube ich nur einigermassen in den Griff kriegen in dem man dem Schopf einfach weniger Zeit widmet und die Gedanken auf andere Themen bringt. Oder wie Deine liebe und übrigens bildhübsche Freundin Luise so schön sagt….Heiki, du hast so viele andere Themen!!!
    Alles Liebe, Sabine

    1. Liebe Sabine, jetzt musste ich etwas lachen. Ja, ich wasche meine Haare jeden Tag. Ich habe den Waschrhythmus schon mal auf alle 5 Tage bringen können, aber das wa unter der Pille und mit doppelt so viel Haar wie jetzt. Rauszögern ist mit dünnem Haar, dass schnell fettet praktisch unmöglich, zumal, wenn das Haar blond bis mitteltonig ist, das sieht sofort fettig aus. Bei mir juckt es aueßrdem am Ende von Tag zwei schon. Alle Tipps rund um aussitzen, Water only, Kopfhaut ölen, WIldschweinborstenbürste etc habe ich schon vor langer zeit durchprobiert. Fazit: gegen Hormone komme ich nicht an. Und mit fettigem Haar rumlaufen ist keine Option. Ich wasche Scalpwash mit lauwarmem Wasser mit wenig SHampoo und öle meine Kopfhaut. Jetzt schwanger kann ich auf alle 2 Tage gehen, aber sonst, nein, ist das nicht möglich, ohne echt fies dabei auszusehen. Fettiges Haar ist für mich aber auch ein ähnliches No.-Go wie belegte Zähne oder Trauerränder unter den Fingernägeln, das mag ich bei mir und auch bei anderen nicht, von daher ist da auch nichts mit aussitzen, was länger als ein Strohwitwenwochenende dauern sollte.
      Aber ich finde das überhaupt nicht schlimm. Ich habe bis auf diese kurze Phase mit dem Rauszögern unter der Pille immer alle 2-3 Tage gewaschen ohne Pille eben immer täglich. Es ist etwas lästig, aber nicht weiter dramatisch. Meine Pflegeroutine und Tropcknungszeit ist ja vergleichsweise wenig zeitaufwändig. Ist also nicht schlimm.

      Die anderen, ach, die haben immer was zu meckern. Fürchterlich. Da rege ich mich jedes Mal drüebr auf,d ass man vor allem bei der Haarthematik irgendwie Freiwild für dumme Sprüche ist. Nun ja. Auf jeden Fall: alles gut. 🙂
      Liebe Grüße,
      Heike

  47. Liebe Heike, ich weiß nicht wie und wo man Instagram kommentieren kann, weil ich wirklich nicht up-to-date bin, aber ich liebe Deine Seite, DEINE Fotos und all das, was Du schriebst. Du bereicherst und versüsst mein Leben.

    PS Las bloss keine merkwürdige Kommentare (gab was im Instagram) Deine Gefühle verletzen. Wir lieben Dich und Deine Haare genau wie Du bist! Übrigens die deutschen Gerichtsmediziner behaupten, mindestens 20% der Bevölkerung sind Psychopathen und das ist was dran.

    1. Danke schön! Ach die Trulla da, da war mir einfach mal nach nicht bloß ignorieren. Ich fand es eher lächerlich. 🙂
      P.S.: Bei Instagram klickst du auf das Sprechblasenicon unterm Bild, um zu kommentieren. Dann öffnet sich ein Textfeld und wenn du da tippst kommt die Tastatur. 🙂

  48. LOL liest sich im Ablauf und Art der Gedanken exakt wie es mir mit so einem Blog und den Haaren gehen würde. Ich kenn so vieles von dem von mir selber, vor ein paar Jahren und auf einem niedirgeren Niveau – dadurch dass ich keinen Haarblog hab, hab ich einfach abgeschnitten. Hab nicht mal mehr Lust auf sehr lange Haare, oder die LHN-typischen Frisuren/Schmuck, und das schon seit ein paar Jahren. Also dann, auf zu neuen Ufern! 😀 Solang du dir deine Haare nicht umfärbst, passt ja der Blogtitel auch nach wie vor xD

    (Nur den Post-Titel find ich seltsam gewählt, klingt so nach Selbstverletzerblog xD )

    1. Wuah, so hab ich den Titel noch gar nicht gesehen! Das war angelehnt an das LHN, wo das ja ein recht fester Begriff ist und ich hab das auf Insta auch als Hashtag verwendet, immer wenn es um Gedanken zum Haareschneiden ging. Irgs. Naja, könnte ich jetzt noch ändern, aber der Link wird weiter so heißen. Blöd. Nun ja. Kann ich mit leben. 😉
      Ach lange Haare liebe ich anch wie vor und wären sie vom haartyp anders, hätte ich sie auch immer noch sehr lang. Mal gucken, was in Zukunft noch geht. Ich liebe lange Haare seit ich denken kann, auch sehr lange haare. Ich hab die ja schon gemessen und Spliss geschnitten bevor ich das LHN kannte, ich hab auch schon immer anderen Mädchen und Frauen mit sehr langen haaren hinterher geschaut. Ist einfac so mein Ding. Glaube, das ändert sich nicht mehr. Nur dass ich eben für mich schauen muss, was für mich machbar ist, Vorliebe hin oder her. Und da bin ich einfach zu dem Schluss gekommen, dass es so nun besser ist. Finde ich auch immer noch. Einfach diese wohltuende Abwesenheit der Gedankenkreise. Bäh. Nee, die will ich nicht wieder, auch nicht für steißlanges Haar.
      Liebe Grüße,
      Heike

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