18. Oktober 2017

Benedicts Schoko-Erdnuss-Protein-Energiebällchen

Klingt das jetzt versaut? Ich glaub, ich bin grad pubertär… So oder so: Benedict liebt dieses Rezept, ich werde zur Nachproduktion angehalten bzw. zur Not macht er sie sich eben selbst. Oweia. Nun ist es ganz vorbei.

Ich wollte doch nur mal wieder ein Rezept mit euch teilen, wie ist das denn jetzt hier passiert? Nun denn. Da wären wir. In diversen Schwangerschaftsposts habe ich meine Liebe zu Energiebällchen besungen, weil sie einfach prima für die Vorratshaltung funktionieren und dabei eine echte Alternative zu konventionellen Süßigkeiten darstellen. Diese hier sind wie gesagt Benedicts Lieblinge. Und Luise und Cordula haben auch schon bekudnet, dass sie sich daran wälzen könnte. Mir sind sie etwas zu stückig, Benedict und Luise finden sie gerade dadurch genial. Dass wir da noch extra Eiweißpulver reingehauen haben, das geht auch auf Benedict. Der Herr macht Sport, dass ich vor Neid erblasse. Ist also optional, die gehen auch ganz wunderbar ohne und sind dann immer noch gut mit Eiweiß bestückt (und mit Fett und Kohlenhydraten, kalorienreduiziert findet ihr hier bei mir ja eher weniger).

Stillkugeln

Oder auch Lactationballs. Sowas muss ja immer einen Namen haben… Und tatsächlich habe ich diversen Energiebällchen schon so betitelt gefunden. Ich bleibe bei Energiebällchen. Aber ja, die machen sich ganz hervorragend auf dem Beistelltisch neben Spucktuch und Stilleinlage und einem Glas Wasser.

Zutaten

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12. Oktober 2017

Haare im Oktober: 1 Monat post partum

Alles eine Frage der Prioritäten. Das hätte auch die Überschrift für diesen Monat sein können. Was passiert also mit der Langhaarmähne, wenn plötzlich ein Baby da ist?

Zuallererst mal: Die Haare sind nebensächlich und sie müssen aus dem Weg. Babys Greifreflex ist ziemlich stark und das ziept nicht nur bei mir, das ist auch ziemlich lästig, die einzelne lange Haare aus den Fäustchen zu bekommen, ohne dass es schneidet. Also: Dutt oder Zopf.

Meine Go-To-Frisur…

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7. Oktober 2017

Healthy Mindset – Alles eine Frage der Einstellung

Über Ernährung, Fitness und ein Pfund Lifestyle rund um Produktivität und Positivität habe ich mich ja schon mehr als einmal ausgelassen. Heute geht es an die Grundlage all dessen: Wie bekomme ich das eigentlich hin, das alles zu wollen, zu tun und mich dabei gut und nicht unter Druck gesetzt zu fühlen?

Das ist so ein Artikel, von dem ich längst nicht gedacht hätte, dass ich ihn mal schreibe. Mindset. Mir ist dieser Begriff in verschiedenem Kontext immer wieder begegnet: Einstellung, Achtsamkeit, Meditation, Haltung, Positivität, Affirmation, Visualisierungen, Dankbarkeit, Disziplin, Dedication, Commitement… Das waren die Begleitbegrifflichkeiten. Meist kam das Thema an mich heran durch Fitnessrecherchen und auch über meine Liebe zum Minimalismus.

Und nun bin ich doch da. Und mag mit euch teilen, denn offenbar bin ich so nah zu diesem Kern vorgedrungen, dass ich es so soweit ausstrahle, dass ihr mich danach fragt, wie ich das mache. Was für mich ein enormer Ritterschlag ist. Tausend Dank dafür!

Was wirklich zählt, ist das Innere

Das Innere, das seid ihr, das Selbst, das ist was euch wirklich ausmacht. Es ist die Kraft und Macht eurer Gedanken, die letztlich bestimmt, wie ihr euch selbst und eure Umwelt wahrnehmt und wie ihr auf sie reagiert.
Bei solchen Sätzen war ich lange Zeit total raus. Ist ja toll, hab ich gedacht, und was, wenn mein Inneres aber ein Zweifler ist und irgendwie da drin alles so vollgestopft ist und ein bisschen oder auch ein bisschen mehr durcheinander und unsortiert und ab und an auch dunkel, zynisch und vielleicht sogar agressiv oder deprimiert? Klar, da sind auch andere, schöne Seiten in mir, aber wie soll denn meine Kreativität, mein Intellekt, mein „Und es ist mir nicht egal!“, wie soll das denn die andere Teile kompensieren? Muss ich die kompensieren? Das bin doch auch ich? Ruht ihr mal alle schön in euch selbst, Menschen sind unterschiedlich und ich bin so eben nicht!

Und da bin ich dann gestolpert. Denn das kollidierte mit einer meiner grundsätzlichsten Säulen meines Selbst- und Weltverständnisses: Es ist eben nicht einfach so! Und so hab ich ein Auge auf das Thema behalten. Ein skeptisches.

Ich funktioniere von außen nach innen

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28. September 2017

Wochenbett – Das Schöne und das Andere

Denn ich hatte ja keine Vorstellung… Was ist das Wochenbett denn nun wirklich? Kennenlernzeit, Kuschelzeit, Heilzeit oder einfach nur viel Zeit daheim, weil ohnehin im Mutterschutz?

Ich dachte: letzteres. Bisschen viel stillen, bischen wenig Schlaf, bisschen rumhumpeln, weil zwischen den Beinen noch alles etwas lädiert ist. So in etwa. Nun, fast. Als ich gemerkt habe, dass die Realität für mich ziemlich anders aussah, habe ich das gemacht, was ich immer tue: recherchieren. Wieso? Weil mir das Sicherheit gibt und ich damit einschätzen konnte, wie normal oder schlimm es tatsächlich war. Und was ich teilweise tun konnte (oder auch nicht), um die Situation zu verbessern.

Mir ist bei meinen Recherchen vor allem ein Satz im Kopf geblieben. Nämlich der, dass sich junge Mütter/junge Familien keine Vorstellung davon machen, wie das Wochenbett wirklich ist, weil man so gut wie keine authentischen Berichte dazu findet. Die meisten laufen gefühlt vor eine Wand, wenn sie sich vorstellen, wie das das süße Neugeborene im Stubenwagen schlummert, man ihm beim Stillen verträumt den glatzköpfigen oder auch flaumigen Schädel streichelt und es in die niedlichen Miniklamotten packt – und dann kommt die Realität. In der all das stattfindet. Vielleicht. Aber eben eher… nicht nur und wenn es nicht ganz so toll läuft, auch eher nur am Rande. Mit der Wand zum Dagegenlaufen habe ich also auch Bekanntschaft gemacht. Mehrfach.

Und deshalb schreibe ich für euch hier mal zusammen, wie das Wochenbett eben tatsächlich ist bzw. sein kann. Allgemein und speziell auch bei uns. Denn mir hätte es unglaublich viel geholfen, vorher zu wissen, was mich da erwartet. Aber ich wusste es eben nicht. So viel man zu Schwangerschaft und Geburt findet, so wenig zu der Zeit unmittelbar danach. Ich bin jetzt etwas über 4 Wochen post partum, das Thema ist somit noch nicht durch, aber das Bedürfnis darüber zu schreiben war in der letzten Zeit einfach sehr hoch, drum gibt es den Artikel jetzt.

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15. September 2017

Haare im September: Sie sind noch dran! – Und: Babyhaar

Schneiden oder noch nicht schneiden, das ist ja die ewige Frage, wenn man auf Länge züchtet, aber die Spitzen ziemlich empfindlich sind. Ich habe meinen geplanten Mikrotrimm also aufgeschoben.

Wieso? Ist die Geburt dazwischen gekommen?
Auch das. Aber vor allem wollte ich einfach lieber mehr Länge haben. Beste Vorbereitung hin oder her, ich weiß ja nicht, wie lang ich meinen Schopf so erhalten und genießen kann, drum nehme ich jetzt einfach noch jeden Zentimeter mehr an Länge mit, den ich kriegen kann. Und so richtig gut wird meine Länge für mich auch erst ab 90cm, aber geradeso. Ihr wisst ja, ich will den Meter.

Daten für September

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9. September 2017

Willkommen Merle! – Geburtsbericht

Und damit willkommen zum vermutlich spannendsten, anstrengendsten und abgefahrendsten Tag meines Lebens. Und mit Sicherheit einem der längsten.

Merle Annabelle Gerkrath

Geboren 2017, am 28.08. um 0:08 Uhr
2886g schwer (paar Millimeter mehr Nabelschnur und wir hätten noch eine 8…)
54cm lang
33,5cm Kopfumfang

Damit ist unser Töchterchen lang und schlank, aber kein Stück schwach. Ich habe ja gegen Ende der Schwangerschaft schon die ganze Zeit gesagt: „Die kommt raus und kann laufen!“. Nun, das nicht, aber ihren Kopf hat sie schon ganz gut im Griff und, da die Stillberaterin ihr den Spitznamen „Schnappschildkröte“ verpasst hat, könnt ihr euch denken, was da sonst noch mit richtig viel Power funktioniert. Aua für mich, aber läuft und ist ein anderes Thema. 🙂

Wie alles begann. Donnerstag.

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3. September 2017

DIY: Wolkenmobile mit Perlenregen

Hast du eine Anleitung für das Mobile, das du auf Instagram gepostet hast? Ja. Jetzt schon. Nämlich hier!

Und irgendwie muss ich gewusst haben, dass es wirklich gut werden würde, denn ich habe schon beim Basteln Fotos vom Werdegang gemacht, eben für diesen Blogpost. Ich finde, das Mobile hat es auch wirklich verdient!

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30. August 2017

Senza Limiti Angelique mit Goldfluss

Es ist golden, es glitzert, ich will es! Und dann noch mit Blätterranke.
Warum habe ich überhaupt noch mal darüber schlafen müssen?

Weil es einfach noch eine Forke ist und ist ja nicht so, als hätte ich keine. Aber. Diese Farbkombination und dann noch die Blätterranke, das war einfach zu perfekt. Goldfluss ist wahnsinnig schwer zu fotografieren. Bis ich die Kugeln in der Senza Limiti Werkstatt life gesehen hatte, fand ich sie von Fotos her eher nichtssagend. Irgendwie plastikhaft. In natura dagegen war ich sofort fasziniert. Goldfluss ist wirklich ein passender Name für diesen Schmuckstein, sieht er doch eher aus wie ein riesiger Lacktropfen voller Flitterpartikel. Gar nicht wirklich hart, eher flüssig, mit Tiefe und wirklich starkem Funkeln. Die Grundfarbe ist ein Rostrot bzw. Orange, also eine Farbe, wie ich sie ja sehr liebe und in diversen Kleidungsstücken trage. In Kombination mit dem Gold der perfekte Schmuck für mich als Herbsttyp.

Was gibt es noch zu sagen außer: Lassen wir Bilder sprechen!

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27. August 2017

Babybauchshooting mit Tanja Weber Fotografie & Duedate!

Happy Birthday to me! Und da wären wir. Am Tag, der darüber entscheidet, ob ich meinen Geburtstag weiterhin für mich habe oder ob ich ganz wie berechnet eine Tochter dazu geschenkt bekomme.

Statistisch gesehen kommen nur so 3-6% aller Babys am ET zur Welt (je nach dem, wen man fragt oder wo man liest), aber dieser Post ist terminiert, das heißt: Wer weiß, ob ich grad daheim sitze und Waffeln mampfe (oder noch schlafe, je  nach dem, wann ihr lest) oder im Krankenhaus unser Kind auf die Welt bringe?

Für heute habe ich ein paar wunderschöne Fotos dabei, die ich eigentlich schon längst habe zeigen wollen, aber irgendwie hatte ich sie dann doch nur auf Instagram. Wollte sie mir hier für den Blog aufheben „für gut“, für einen besonderen Artikel. Ich finde der ET ist da nun wirklich passend, auch wenn ich heute meinen Bauch noch mal in Woche 34 präsentiere. Tanja Weber hatte „damals“ nämlich mit mir, Luise und Désirée Fotos gemacht, Anfang Juli. Haariges, Bauchiges und Portraits. Hier ist auch ihr Instagram: @tanja_weber_fotografie

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25. August 2017

Wie stellst du dir ein Leben mit Kind vor?

„Mich würde interessieren, wie du dir ein Leben mit Kind vorstellst, jetzt, da es noch nicht da ist. Und dann vielleicht ein paar Monate oder ein Jahr später, noch mal einen Artikel dazu, wie es dann wirklich gekommen ist!“

Ein Vorschlag von euch und ich fand ein richtig guter! Bevor ich aber konkret auf meine Vorstellungen und Erwartungen eingehen mag, gibt es einen kleinen Denkanstoß, der dazu geführt hat, dass ich unter Umständen etwas aggressiver hier klinge als üblich. Denn da war etwas, das fast immer mitschwang, wenn diese Art Frage an mich heran getragen wurde.

„Na da bin ich mal gespannt, wie du das noch machen willst, wenn das Kind da ist!“

Die eigentlich Aussage war also gar nicht wirklich Interesse daran, wie ich mir das vorstelle, denn anderer Leutes Luftschlösser sind ja nur so mittelinteressant… Ich hatte sehr oft das Gefühl, dass da eigentlich gesagt wurde: „Du wirst dich noch sowas von umgucken!“ Ein vorweggenommenes: „Hab ich doch gewusst!“ Tatsächlich hier auf dem Blog noch freundlicher und ehrlich interessierter als im sogenannten realen Leben…

Und das hat mich wirklich… getroffen. Meine erste Reaktion war Blockade und Groll. Als würde mich da jemand besser kennen als ich mich selbst! Ich habe mich stark bevormundet gefühlt, auch wenn einige der Kommentare von Menschen kamen, die mir am Herzen liegen und ich somit ausschließen konnte, dass man mir da absichtlich einen reinwürgen wollte. Aber es kam bei mir so an. Mittlerweile bin ich ruhiger, denn ich habe den Standpunkt gewechselt. Ich fühle mich jetzt weniger angegriffen als dass ich es bedauerlich finde, dass manche Menschen mir so eine Breitseite verpasst haben. Tatsächlich sogar wohl öfter gar nicht im Bewusstsein das zu tun. Denn ich habe darauf rumgedacht wie das kommt.

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