16. Oktober 2016

Epic Fail: How NOT to cut very long very thick hair

Sie hat es getan. Nein. Ich habe es getan.
Nessa hat von Wadenlänge auf… ungefähr  Oberschenkellänge zurückgeschnitten.
Schneiden lassen. Shame on me.

She did it! No I did. Nessa cut back from already calflength to… around thighlength again.

Und tatsächlich, ein bisschen ducke ich mich jetzt ab. Denn… es lief deutlich anders als geplant. Was ist passiert?
And really I tend to duck and cover now. Because… as the title tells you it went way different than expected. What happend?

Nessa kam mit dem Vorsatz zu mir mit mir und den anderen Langhaarmädels Nickikes ihre Hochzeit zu feiern – und sich von mir die Haare schneiden zu lassen. „Etwas weniger Einhorn.“ Im Sinne von: Wadenlänge ist wirklich schon sehr speziell. Und unpraktisch. Arme zu kurz zum flechten ohne Hilfsmittel (ich durfte noch sehen, wie sie das am Vorabend mit Hilfe einer Türklinke gelöst hat, um die sie den Zopf gewickelt hat, um wieder Zug drauf haben zu können), der Zopf und der Dutt sind schwer und sie hat sich ständig auf die Haare gesetzt. Also: alles klar, ich schneide ab soviel sie möchte. So der Plan.
Nessa came to me with the plan to celebrate with Nickike, me and the other longhaired ladies Nickike’s wedding – and to get her hair cut by me. „Less unicorn“ she called it which means: caldlength is really very special. And unpractical: Arms too short to braid down without helping tools (I could witness her braiding the evening before when she helped herself by using a doorknob to tighten her braid agin, when she braided the last segment), braid and bun are very heavy and she sat down even on her braid. So all clear, I am gonna cut as much as she wants me to. That was the plan.

Daraus ergab sich folgender Schneideplan

Mitte Oberschenkel wäre gut. Und ruhig ein bisschen kürzer, wir sehen uns ja nicht sooo oft und die Haare wachsen dann ja wieder. Also habe ich noch mal so drei fingerbreit dazugegeben bzw. abgezogen. Dann haben wir in Lagen geschnitten, denn Nessas Haar ist fraglos unglaublich dick und ich hatte bei ihr früher schon Probleme die Form wirklich sauber zu treffen, weil sich ihre Haarmenge zwischen den Scherenklingen gern wegschiebt. Wir haben drei Lagen abgeteilt, die unterste dann zuerst geschnitten, als Schablone für die beiden Lagen darüber, die wir dann nacheinander herunter gelassen haben.
With this in mind we layed out a plan to cut: Midthigh would be optimal but a bit shorter would be better as we don’t see each other that often and hair will regrow in the meantime. Considerung this I added three fingers width to the length I would cut. Then we decided to cut Nessa’s hair layerwise. Her hair is undeniably very thick and I also used to had some difficulties to get the shape correctly as the large amount of hair just gets pushed away when I close the scissor blades. We sectioned three layers, starting with the bottom layer as reference layer and than let down the other two layers one after the other.

Planen ist das eine, machen das andere

Während des Schneidens habe ich schon gemerkt, dass wir noch mehr Lagen hätten abteilen müssen. Die zweite Lage war so dick, dass ich die unterste Schablonenlage kaum durchsehen konnte. Das hat dazu geführt, dass ich die unterste Lage dann doch noch ein bisschen wieder mitgekürzt habe, als ich der zweiten Lage die Form gegeben habe. Dann folgte dasselbe noch mal mit der Deckhaarlage. Was wir dann hatten, war eine unglaubliche dichte Schnittkante an der ich dann noch das U nachkorrigiert hatte, vor allem damit die Seiten keine Ecken mehr hatten, sondern sich nach oben gut eingegliedert haben. Dann habe ich die gesamte Kante leicht angestuft, damit sie besser fällt. Das mache ich bei meiner Luise auch immer und das hat sich bewährt. Dafür schneide ich senkrecht mit der Schere von unten in das Haar hinein. Das war gut und das hätte ich noch stärker machen sollen, damit das U weicher fällt. Das U hätte in der Mitte unten auch gerader sein müssen, um harmonischer zu fallen. Bis dahin habe ich keinen echten Fehler meinerseits im Prozess des Schneidens feststellen können, bis auf das mit den zu dicken Lagen. Alles lief wie immer: schneiden, kontrollieren, schütteln, korrigieren, schütteln, kämmen, korrigieren. Aber dann. Dann war die Chipkarte der Kamera voll und mittlerweile war Nessa  brutal spät dran für den ewig weiten Heimweg und ich hatte schon so viel rumkorrigiert, dass ich auch ehrlich der Meinung war: ist gut jetzt. Das passt so.
While I cut I realized rather early: we should have sectioned more layers. The second layer was so thick that I could hardly see the reference layer. That lead to a slight adjusting (aka some more millimeters to cut) of the bottom layer too. Same for the top layer. The result was an incredibly thick hemline. I continued correcting the U-shape especially the outer corners to make them blend in smoothly upwards. After that I softly feathered the whole hemline by cutting vertically into it. That was a good decision and I should have layerd even more to make the U fall smoother. I do this for Luise’s haircut too and it really makes a big difference. I should have layered even more for Nessa and I should have flattend the base of the U-shape more to get a more parabolic shape. But until then I did not realize real mistakes except for the difficultis with the thickness of the layers. Everything went as always: cutting, controlling, shaking, correting, shaking, combing, correcting…  But then something happend: the chipcard of Nessa’s camera was full. And we realized that Nessa was already super late for her incredibly long way home. As I already corrected the hemline for quite a long while it was my honest opinion that we could finish right where we were.

Dass die Form aber tatsächlich zu zipfelig war, hätten wir beim Nachherbild schon sehen können und dann noch mal korrigieren können. Aber Eile. Zopf geflochten. Huch, was ist die Zopfquaste lang. Und… ungleichmäßig?! Egal. Aufbruch. Auch wenn Nessa da glaube ich schon Bauchschmerzen hatte, weil ein Zopf bei ihr einfach funktionieren muss und die Quaste megalang war. Das ist einfach unpraktisch. Ach ja, noch nachmessen! Ach komm, wenn dann richtig! Resultat: Ich habe 24cm geschnitten. Oweia, was?! Krass. Aber auch da erst mal nur Erstaunen. Zopf neu geflochten, wieder eine so lange Quaste. Nessa ist dann gefahren, ich habe noch die Nachherbilder und das Nachhervideo von meiner Kamera gezogen und für sie gedropboxt und dabei natürlich auch angesehen. Video: Meh, etwas zu hell… aber sonst: die Form der Haare fand ich immer noch gut. Das Nachherfoto dagegen… da hat man das Dreicekige schon gesehen. Und auch einfach, dass das nicht mehr wirklich Mitte Oberschenkel war.
That the shape in fact was too V-shaped could have already been obvious while we took the after pictures and we should have corrected the shape right then. But we were in a hurry. So Nessa made a braid, and oh my gosh, the tassle was so long and… irregular?! But they had to leave. Even though I am pretty shure Nessa already had a bad feeling when she looked at her braid a that very moment. A regular threestrand braid just has to work for her, it is her basic, her everyday hairstyle. Such a long tassle is just not practicable. But wait, we did not measure! So undo the braid and take the measuring tape. Wohoho, 24cm? I cut 24cm? Crazy. But still, basically astonishment. Braiding again, still a long tassle. Nessa left us and I dropboxed the after pictures and after video for her and of course also watched it. Video: meh, slightly too light. But besides that the shape of the hemline looked nice, I was satified with my work. But as I saw the after picture… I also realized that the shape did not turn out good. And it was obvious, that this was really no longer midthigh length.

Die nächsten Tage haben wir noch hin und her getextet und es wurde nicht besser. Zu V-förmig, kürzer als geplant, nicht gut flechtbar und die Haare fallen mit der Form auf der Länge nicht schön in der Proportion zum Körper. Nessa hat selbst noch mal nachjustiert, damit es zumindest besser flechtbar wurde – aber das hat natürlich noch mal Zentimeter gekostet.
Jetzt war ich die mit Bauchschmerzen und Nessa die, die sich einem gewissen Amputationsgefühl wohl nicht erwehren konnte. Es tat und tut mir so Leid!
The following days we texted  and it did not get any better: too V-shaped, shorter than planned, not practical to braid and the shape is not flattering for this specific length in proportion to Nessa’s overall bodyshape. She adjusted the shape on her own to at least get better braiding results – but of course this too cost extra centimeters. Now I was really the one with a bad feeling and Nessa probably felt slightly amputated. I felt so sorry and still do!

Fehleranalyse

Wie konnte das passieren? Ich schneide doch nie zu kurz! Wie ihr am Bild seht, habe ich tatsächlich gar nicht SO viel zu viel abgeschnitten – in der Mitte. Aber die Seiten sind stark gekürzt worden und das schlägt sich massiv im Zopf nieder, der dadurch jetzt SEHR viel kürzer ist als „nur“ die Schneidedifferenz von immer noch stattlichen 24cm. Und das war defintiv nicht so geplant. Dazu kommen die dem Korrekturschnitt geopferten Zentimeter.
Was lernen wir – und vor allem ich – daraus?
How could this happen? I never cut too short! As you can see on the picture I in fact did not cut very much shorter than planned – in the middle. But the sides got a very big cut and this shows significantly in the resluting braid which turns out MUCH shorter than only the cutting difference of still huge 24cm. And this was not planned. And we have to add in Nessa’s correction cut which sacrificed some more centimeters.
What do we learn from this?

• Schneidet NIEMALS eure oder anderer Leutes Haare in Eile! Nie! Der Schnitt ist fertig, wenn er fertig ist und nicht, weil etwas anders passieren muss.
Never EVER cut your or other people’s hair when you are in a hurry. Never! The cut is finished when it is finished, not when something else wants to happen.

• Das, was ihr bei mir auf dem Video seht, ist nicht optimal: Ich knie leicht seitlich, damit die Kamera sehen kann, was ich tue. Dadurch habe ich keinen guten Blick für die Symmetrie und musste da ja auch am Ende noch länger nachjustieren. Also: Der, der schneidet, sollte mittig hinter dem Haarschopf positioniert sein.
What you see on the video is not optimal: I knee slightly at the sides to give the camera a good view of what I am doing. Like this I have no good eye on symmetry and I in fact had to adjust in the end quite a long time.  So: The one who is cutting should be positioned right in the middlesymmetry.

• Ein starker U- oder V-Cut wirkt sich deutlich auf das Flechtverhalten aus. Parabelformen sind besser geeignet als V-Cuts, da sie eine längere, dichtere Zopfquaste erhalten. Also auch, wenn ihr bewusst auf ein V hinschneiden wollt, bedenkt das für eure Zöpfe!
A strong U- or V-cut has significant impact on your braids. Parabolic shapes are better for braids then V-cuts as they leave a longer, thicker tassle. So also when you want the V-shape look for you hair down, consider this braiding fact.

• Bei einem großen Rückschnitt plus Kantenformveränderung, solltet ihr Puffer einrechnen, da ihr keine alte Schnittkante habt, um euch daran zu orientieren. (2cm)
If you do a big chop plus change of hemline shape, add some buffer as you don’t have an old hemline to follow for reference. (2cm)

• Wenn ihr sehr dickes Haar deutlich kürzt und formverändert, schneidet lagenweise. Das war auf jeden Fall richtig. Teilt aber die Lagen dünn genug ab. Jede Lage muss so dünn sein, dass ihr die untere(n) Lage (n) gut durchsehen könnt. Seht ihr die unteren Lagen nicht, hättet ihr euch die Schablone der unteren Lage nämlich auch sparen können.
If you cut very thick hair for change in length and hemline shape, cut in layers. This really was the right decision. But section enough layers. Every layer has to be thin enough so you can see the bottom layer(s) through. If you can’t see the bottom layer(s) the reference layer you created before is worthless.

• Pro Lage, die ihr abteilt, solltet ihr bei so einem großen Rückschnitt 0,5-1cm Puffer einrechnen, weil ihr die untere(n) Lage(n) dennoch wahrscheinlich wieder leicht mitschneidet. Zumindest passiert das schnell.
For each section you layer you should add more buffer of around 0,5-1cm as you most likely will slightly cut the bottom layer(s) again when you adjust the toplayers. At least this happens quickly.

• Ein U- oder V-Cut braucht nochmal mehr Puffer als eine gerade Schnittkante, da ihr hier allein für den Symmetrieausgleich mehr Korrekturspielraum braucht. (1cm)
An U- or V-cut needs more buffer than a straight across hemline, as you need some room for corrections of symmetry. (1cm)

• Bei dickem bis sehr dickem Haar (es kommt hier auf die Dicke der Schnittkante an, nicht der Haare am Oberkopf! Auch oben dickes Haar kann dünne oder normale Spitzendichte haben und dann ist das kein Problem) solltet ihr nochmals Puffer einrechnen, da hier noch mehr kleine Korrekturen am Ende erfolgen, wenn die Haare aufgeschüttelt werden. Durch die Dicke verzieht sich mehr als bei dünnerem Haar. (1cm)
If the mane is thick to very thick (talking about the thickness of the hemline here, not at the head. Also thick braids can end with normal or thin ends and then this all is no problem) you should add another buffer as there will be a larger amount of corrections in the end when the mane gets shaken und readjusted. The thicker the mane, the more obvious is the effect. (1cm)

• Wenn die Haare unten angestuft/fedrig geschnitten werden sollen, rechnet nochmals 1-2cm Puffer dazu. Je dicker das Haar, desto mehr Puffer, da ihr dann mehr layern „müsst“. Das Federn empfiehlt sich generell bei sehr dicken Schnittkanten, da diese dann natülicher undw eniger blockig fallen. Etwas, was bei normalem bis dünnem Spitzenvolumen nicht relevant ist.
If you want to layer/feather the hemline add another 1-2cm buffer. The thicker the mane, the more buffer you need, because you need to layer deeper for a nice effect. The feathering is somethign Ir eally recommend for thick hemline to make them fall more naturally, less blocky. This is something which is totally irrelevant for normal to thin hemline volumes.

• Das macht ca. 8cm Puffer, die ich besser für Nessa hätte einplanen sollen – was ich aber nicht getan habe. Abzüglich der drei fingerbreit, die ich ja draufgegeben habe, damit die Haare eben in die Mitteoberschenkellänge wieder hinein wachsen können, habe ich mich noch vergleichsweise gut geschlagen. Aber da kam eben noch der Korrekturschnitt, den Nessa ja machen musste und es wird noch einer folgen, weil es ihr jetzt sonst zu kurz würde.
This sums up to around 8cm of buffer I should have planned in for Nessa – but which I didn’t. Substracting the 3 finger width which was planned to cut shorter to give her mane time to grow back to really midthigh I did not play that bad. But well, the correction cut Nessa did has to be counted in too of course and there will follow another when her hair will have regrown a bit more.

• Hauptfaktor ist hier der große Rückschnitt. Wenn insgesamt nur ein Spitzentrimm gemacht wird, schmlizt der benötigte Puffer auf vielleicht 1cm zusammen, was ich persönlich bei so einer dicken Mähne als Fehlertoleranz rechne. Und bei dünnerem Haar ist die Zielvorgabe sicher treffbar.
Mainfactor was the big chop. If you only do a small trimm, the needed buffer melts down to maybe 1cm, which I personally consider to be okay for a mistake on very thick hair. With thinner hair it is rather easy to really hit the planned length.

• Bei sehr dickem Haar wie Nessas ist zudem noch ein anderer Effekt sichtbar: ihr Haar fällt jetzt A-förmig mit Bogenabschluss (von Kopf bis Schnittkante), vorher fiel es eher parallel. Besonders diese A-Form betont die Körperpartie, die auf selber Höhe ist, wie der Sockel des As, also bevor der Bogen/die U-Form ansetzt. Das kann sehr schön eine schmale Taille betonen – wenn diese Position auf Taillenlänge ist. Meist ungewollt ist dieser Effekt auf Hüft- bis Steißhöhe. Diese Betonung gilt übrigens für gerade Kanten auch, besonders, wenn die Haare A-förmig vom Kopf zu den Spitzen liegen.
Überlegt euch also vor dem Schnitt nicht nur bis wohin die längsten Haare reichen sollen, sondern auch, wo die U-Form ansetzen soll.
For superthick hair as Nessa’s another affect shows: her hair falls down in the shape of an A with an bow below, from head to tips. Before we cut, it fell rather parallely. Especially this A-shape brings the focus on the body area which has the same height as the base of the A, the length of hair before the U-shape starts. This can be very flattering when this base of the A is at the position of the waist to focus on that but for hip- to tailbonetlength this is something often not wanted. The same counts for straight across hemlines when the manes falls down in an A-shape. So make up your mind before you cut not only about which length you want your longest hair to have but also at which length the U is supposed to start.

Fazit für mich

Das passiert mir so nie wieder! Vermutlich doppelt nicht, denn ich würde die Fehler kein zweites Mal machen, aber an Nessas Stelle würde ich mir das jetzt gründlich durch den Kopf gehen lassen, ob ich die Heiki da noch mal dran lasse…
Aber ich glaube, ich habe ganz viel Glück und Nessa mag mich trotzdem noch. 🙂
Summary for me: That won’t ever happen again! For me this counts twice as I won’t do these mistakes a second time but also at Nessa’s place I would think more than twice if I would Heiki cut her hair ever again… But I guess I am really lucky and Nessa still likes me anyways. 🙂

16 Kommentare

  1. I think you did a FABULOUS job!! And you and Nessa are such good friends, it happens. I often tell people the only way to not make mistakes is to make mistakes–that way we learn so it doesn’t happen again–but to me, there are no mistakes, only learning 😀

    I totally understand nessa’s dilema and I follow another blogger with long hair and she too recently did a big chop (not as much as this) for similar reasons—too long for styling and for her, her ends were getting very thin. I did a rather sizeable trim(my hair dresser did) as my ends were very wispy due to stress shedding. I don’t regret it but I also went very slowly. And she also shaped my ends in a U as well–the kind Nessa likes. I’ve always liked that shape as I find my braid looks the best.

    Thank you so much for sharing and you do an amazing job!!!

    1. Thank you for your nice comment. 🙂 You are so right about what you say about mistakes. Nevertheless I feel so sorry for Nessa. Better made this mistake with my own hair, but well, no worth crying any longer over spilt milk.
      Tahanks again for your words!

  2. Also meiner Meinung nach sieht Nessas Haar jetzt deutlich besser aus als vorher. Weniger abzuschneiden wäre mir zu wenig gewesen. Klar, es sind ihre Haare…wenn ich mir das so ansehe, ist die Länge echt gut für sie. Und das, was auf dem linken Bild länger ist, sieht auch nicht sooo schön aus, eher trocken und etwas ausgebleicht und vllt auch spröde. Also Heike, ich finde du hast super geschnitten, sehr gleichmäßig. Ja, es ist ein starkes U, das hätte evtl weniger sein dürfen, einfach weil Nessa ja auch so gern flechtet. Ich hätte es nun auch seltsam gefunden, wenn Nessa böse mit dir wäre-schließlich bist du keine Friseurin und erweist ja einen Freundschaftsdienst beim Schneiden, da kann auch mal ein „Fehler“ passieren 🙂 Neenee, ich finds echt top so! Die Proportionen bei Nessa sind nun auch wieder viel stimmiger!

    1. 🙂 Nessa ist mir ja auch nicht böse. Aber eben weil sie seine Freundin ist, tut es mir veilleicht noch mehr Leid. Da geht mir die Emotion des Gegenübers noch näher. Ich finde auch, dass die Proportion rechts beser ist als links, also vorher, aaaber, es hätte noch besser sein können und das hatten wir ja angestrebt. 🙂 Aber so gen Jahreswechsel sollte sie eine wieder sehr schöne proportionale Länge haben. Mal gucken, wieviel sie dann noch mal an der Form korrigiert.

  3. Hallo liebe Heike 🙂

    Ich würde dich auf jedenfall an meine Haare lassen !
    Viele denken jetzt bestimmt:“ Haare wachsen wieder, sie soll sich nicht so anstellen! „, aber ich kann das aus Nessa’s Sicht nachvollziehen. Man lässt die Haare wachsen, liebt und pflegt sie. Und dann das. Nichts desto trotz sieht es gut aus.
    Ich habe übrigens meine Haare das erste mal selber geschnitten. Nach deiner Methode die Nessa mitgefilmt hat. Hat super geklappt. 🙂

    1. Danke dir! 😀 Und das freut mich sehr zu lesen, dass der Selbsthaarschnitt so gut funktioniert hat. Da bin ich auch routinierter als bei so einem krassen Supermähnenrückschnitt.

  4. Wenn es um Fehleranalyse geht, will ich auch meinen Senf dazu abgeben. Denn ich habe mir ja alles nochmal minutiös ansehen können beim Schneiden des Videos.
    Meines erachtens hat die Eile am Schluss nichts zum „fail“ beigetragen. Ja, dadurch konnten wir nicht mehr ausbessern, das war also der Grund für meine Korrektur nachträglich, aber um ehrlich zu sein hätte ich in diesem Moment vermutlich auch nicht weiter schneiden lassen und wäre da keinen cm kürzer gegangen. Du weißt, nichts gegen dich, gell, nur eine Feststellung 😉

    Beim entscheidenden Teil, der ersten Lage, war noch gemütliche Stimmung und du hast dir dafür auch Zeit genommen. Wenn ich mir aber das Video ansehe ist schon der erste Zopf zu weit oben abgeschnitten. Das war schon fast kürzer als ich es am Ende wollte. Auch dann in der zweiten Lage hast du den Zopf direkt bündig mit der unteren Lage abgeschnitten.
    Als es darum ging der ersten Lage die Form zu geben hast du glaube ich (von der Seite gefilmt nur schwer zu beurteilen) zu steil begonnen. Du hast von der Mitte aus nach oben geschnitten und das vermutlich zu gerade. Im Video ist fast bis ganz zum Schluss auf der linken Seite so eine Ecke zu sehen, weil es dann doch noch flacher geworden ist. Bei Sabrina fang ich ja zum Beispiel immer an indem ich die Ecken „abrunde“ und mich dann weiter zur Mitte taste.

    Ich habe mich gerade mal in den am Ende empfohlenen Beitrag geklickt, wo du Luise die Haare geschnitten hast. Das Endresultat da bezeichnest du als V und selbst das ist in der Mitte flacher als bei mir (gut, dafür umso steiler an den Seiten). Ihr „vorher“ (also bevor sie selbst geschnitten hat) wäre in etwa das, was mir vorgeschwebt ist. Dass ich dann im Nachinein vielleicht doch wieder flacher gegangen wäre wegen der Zopfquast ist nicht auszuschließen 😀 Aber optisch hatte ich mir das so gedacht.

    Ich glaube wir haben nun auch genug hin und her überlegt zu dem Thema. Ab ist ab , ich bereue den Schnitt kein bisschen und das ist doch das wichtigste 🙂
    Und ich kann dich beruhigen, Nessa mag Heiki trotzdem noch 😀

    1. Uiii, das lese ich ja jetzt erst. Freue mich sehr über den letzten Satz. Und du hast voll recht. Habe das Video auch noch mal gesehen. Das mit den an den Seiten anfangen und zur Mitte hinschneiden, das werde ich jetzt übernehmen. Ich fange immer in der Mitte an, weil ich das als Referenzlänge nehme. Wenn ich an den Seiten anfange, aber ich immer sorge, dass wenn ich zu flach schneide, ich dann in der Mitte doch mehr kappen muss als geplant, weil die Bogenform schon so angelegt ist.
      Was die Form generell angeht, habe ich schon eine Idee, wie ich da in Zukunft sicherstellen kann, dass ich und diejenige, an der die Haare hängen 😉 dasselbe meinen. Ich werde ein Muster anlegen. Quasi zum Ankreuzen. 😀

  5. Ach, das ist ja blöd gelaufen… Aber wichtig ist doch, dass Du nun weißt, worauf in Zukunft zu achten ist. Ob das ein Frisör alles besser hinbekommen hätte? Ihr zwei habt ja schon eine ganze Menge Fachwissen, mit dem ihr umgehen könnt. Und ich finde Nessas Haarlänge eigentlich sehr stimmig. Danke für den ehrlichen Bericht! Und alles Gute euch beiden,
    die Mitleserin

    1. Aber immer doch nur ehrliche Berichte. Da hat ja keiner was von, wenn wir jetzt was anderes behaupten würden. 🙂 Auf dem Foto hier finde ich die Länge auch recht stimmig, aber sie hatte mir noch ein anderes geschickt (ist auch nicht bei ihr auf dem Blog), bei dem man gut sieht, was ich meine mit der betonung einer nicht ganz optimalen Stelle. Die Fotos, die wir posten sind ja in der Regel die besten aus etlichen Versuchen. Wieviele vwrsuche man braucht, ist immer ein recht guter Indikator.

  6. Oh Heike, ich kann’s dir nachempfinden! Ich habe meiner Schwester auch schon mal die Haare zu kurz geschnitten… Die war auch nicht grad erfreut, aber ne Familienfehde gab’s deswegen auch nicht. 😀 Ich meine, klar, es wächst ja wieder, aber es ist trotzdem blöd, wenn man es anbietet und dann verhaut.
    Aber ich finde es gar nicht so tragisch, wie du wahrscheinlich. Auf dem Vergleichsbild sieht man es ganz gut. So ein krasser Schnitt bei dieser Monstermähne ist auch echt schwierig. Da hätte ich mich gar nicht erst drangetraut.
    Und ich glaube auch, dass Nessa dich immernoch mag und auch wieder an ihre Haare lassen wird, na klar doch. 🙂

    1. Danke dir. 🙂 Ich denke auch, wir sind im Frieden miteinander. 🙂 Aber erst mal müssen ihre Haare jetzt wieder etwas nachwachsen, damit sie sich wieder vollständig fühlt. Dieses etwas amputierte Gefühl kenne ich selbst ja nur zu gut, auch wenn das Schnitt bei mir ja absichtlich seinerzeit war, wegen der Haarausfallschäden.

  7. Dear Heike,
    don´t feel sad or guilty, I am sure she now has magnificent ends! Your website is great, and I´d let you do my hair anytime!
    All the best,
    Lisa

  8. Hallo,
    Als Langhaarfan hat man natürlich einen Klos im Hals, wenn man sieht, dass so viele Luxuszentimeter abgeschnitten werden. Als Trägerin so einer Pracht sieht man das freilich etwas anders. Immerhin hätte es schlimmer kommen können, so ist ja doch noch sehr viel Länge erhalten geblieben. Ich finde es auch gut, dass ihr so offen darüber redet welche Fehler beim Schnitt gemacht wurden, so haben alle was davon und können es beim nächsten Mal besser machen. Ich finde die Mähne nach wie vor beeindruckend, weil so unglaublich füllig und dicht,
    obschon tatsächlich das „Einhorn“ Merkmal weggefallen ist. Aber vielleicht ist es in einem Jahr wieder über die Oberschenkel gewachsen. 🙂 Macht weiter so!

    1. Danke schön. 🙂 Ja, mir gehtd as tatsächlich ähnlich. Solches Haar ist für mich absolut unerreichbar und ich hätte es selbst sehr gern. Wenn jemand mit so großartigen haaren viel schneidet, dann werde ich immer etwas wehmütig.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.