13. April 2016

Mamas Mohnkuchen / Mom’s Poppy Cake

Diesmal habe ich ein Familienrezept aus meiner Linie für euch. Dass es jetzt hier auftaucht, ist der Tatasache geschuldet, dass ich letztens so herzlich über den Maya Mausdreck lachen konnte.
Den was? Den Hype um Chiasamen. Lest mal, der Artikel vergoldet euch die Lachmuskeln.
Auf jeden Fall habe ich daraufhin mal direkt Leinsamen gekauft. Und Mohn. Denn ich bin schon lange der Meinung, dass es nicht immer Gojibeeren und Moringa und Acai (mir fehlen die Sonderzeichen hier…) sein müssen. Ich bin sicher, Chinesen oder Peruaner finden Brombeeren auch ganz schön fancy. Und letztens wurde ich auf Instagram tatsächlich gefragt, wo man in Indien Blaubeeren herkriegt.
This time I have a family recipe from my line for you. It shows up now because of a discussion (and a funny article but in German only, sorry, people) we recently had here about the hype about chiaseeds and their superfood friends acai and moringa and gojiberries. Long story short: superfood is more a word for advertising than for describing a food.

Also. Nüsse, Samen, Kräuter und Beeren sind in der Regel sehr nährstoffdicht. Und unsere Regionalia hier müssen sich da kein Stück verstecken.
Mohn ist nun auch nicht grad billig, aber gegen Chia noch nicht ganz so versnobt. Nur so einen Pudding kann man weder mit Leinsamen noch Mohn machen. Der Mausdreck darf deshalb bleiben…
You don’t need to buy so exotic (and expensieve) to get foods dense in nutrients. Our regional food here must not hide. In general, nuts, seeds and berries are good choices when you want food packed with nutrients. Just think about it: how fancy are our blackberries to asians? And I really got asked recently on Instagram where to buy blueberries in India.
So well, poppy seeds for today. This is still not really cheap but not as snobbish as chia. But neither poppy nor flax seeds can make a nice pudding, so chia still has its right to exist in my kitchen…

super fluffig / super fluffy

Also dann: Glutenfreier Superfoodkuchen, der nach Omas Kaffeekränzchen klingt und nach „Krieg ich noch ein Stück?“ schmeckt. Zu Weihnachten angefixt worden, Ende Februar beim Mamageburtstags abhängig gemacht und seit dem schon dreimal nachgebacken, Zutaten für Charge vier sind bereits eingekauft.
And here it is: glutenfree superfood cake which sounds like Granny’s afternoon coffee boredom but tastes like „Can I get another piece, please?“. I got fixed to it on Christmas, addicted in Fabruary on Mama’s birthsday and since then we already recreated it three times. And I have the ingredients at home for charge number four. 

Ingredients
200g Mohn / poppy seeds
90g Süße (ich mag Ahornsirup…) / sweetener (I like maplesirup…)
4 Eigelbe / eggyolks
6 Eiweße / eggwhites
150g Butter oder Kokosöl / butter or coconutoil
abgeriebe Schale eienr Zitrone / lemon zest of one lemon

How to
Die Mohnkörnchen müssen zerschlagen werden. Dafür tut ihr den Mohn am besten in den Mixer oder dreht ihn durch eine Kaffeemühle, das Ergebnis sollte ein leicht klebriges Mohnmehl  bzw. Mohnschrot sein.
Vermengt zunächst das geschmolzene Öl mit dem Ahornsirup. Dann werden die Eigelbe untergerührt und schließeich der gemahlene Mohn und die Zitronenschale. Die Eiweiße schlagt ihr zu Eischnee und hebt diesen dann vorsichtig unter.
Gebt den Teig in eine Springform, die ihr vorher mit Kokosöl ausstreicht und mit Kokosraspeln paniert und backt bei 200°C ca. 45 Minunten.
The littel poppy seeds have to be shredded to a somehow sticky poppy flour. Therefore put the seeds in your blender or coffee grinder. Start with mixing the melted oil with the maplesirup, then add the eggyolks and finally the poppy flour and the lemon zest. Beat the egg whites until they are snowy stiff and carefully stirr in the dough. Prepare a springform pan by spreading coconutoil in it and coat it with shredded coconut. Then pour in the dough and bake at 200°C for around 45min.

Ich esse Kuchen ja fast noch lieber im Smoothie, statt pur. Hier in Bananen-Blaubeer-Smoothie.
I love my cake almost more when I eat it with my smoothies. Here with blueberry banana smoothie.

Danke Mama für das Rezept. Danke Herr Blond fürs Backen. Denn das sind tatsächlich fremde oder doch zumindest angeheiratete Federn, mit denen ich hier grade meinen Blog schmücke.
Thanks to Mama for the recipe. Thanks to Herr Blond for the baking. Because in fact I adorn my blog today with borrowed plumes – at least I married these plumes. 

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1 Kommentar

  1. Oh lustig – mein absoluter Lieblingskuchen, den ich mir jedes Jahr an meinem Geburtstag wünsche, ist ein Mohnkuchen 😀
    Ich will das Rezept schon seit einigen Monaten umbasteln auf gesünder und eventuell vegan, aber hatte noch keine Lust/Zeit. Danke für die Erinnerung und das Rezept. Vielleicht kann ich bald nachziehen und meinen Geb-Kuchen posten 😉

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