30. März 2016

Grainfree, dairyfree, paleo Carrotcake

Möhrensuppe! Möhren-Overnightoats! Und jetzt Möhrenkuchen!
Und alle drei Rezepte sind eigentlich die von Freundinnen und ich verbreite sie bloß weiter, weil sie einfach zu gut sind. Der Möhrenkuchen heute geht mit besten Dank zurück auf meine liebe Luise. Das Rezept war wirklich überfällig, hat der Kuchen es doch von jetzt auf gleich in meine Standards geschafft: schnell, einfach, für fast alle Ernährungswünsche (außer vegan) passend und er schmeckt auch allen konventionellen Blech- und Rührkuchenfans.
Carrot soup! Carrotcake overnightoats! And now: Carrotcake! All three recipes are not my inventions but those of friends, I simply spread the word, as they are too good! The carrotcake today is based on a recipe from my dear Luise and I wanted to post it for so long as it became one of my favourites right from the first try: quick, easy, matching almost every diet (except vegan) and it also tastes fans of conventional tray-baked and stirred cakes.

Zutaten/Ingredients
3 große Möhren / 3 big carrots
3 große Eier / 3 big eggs
300g geriebene Mandeln / 300g shredded almonds
50ml Kokosöl / 50ml coconutoil
60g Süße der Wahl (Honig, Agavendicksaft, Ahornisrup…) / 60g sweetener of desire (honey, agave- or maplesirup) 
Vanilla / vanilla
Prise Salz / pinch of salt 
nussige Deko (Pinienkerne, Mandelstifte, Pekannüsse, Buchweizen) / nutty topping (pinenuts, almonds, pecans, buckwheat)

How to
Möhren raspeln und dann alle Zutaten vermengen. Der Teig sollte klebrig sein, aber nicht fest. Auf ein Backblech mit Backpapier geben (ca. 2cm hoch ausstreichen) und bei 180°C 30-40min backen.
Shred the carrots and then mix all ingredients. The dough should be sticky but not solid. Spread it on a tray with parchment and bake 30-40min at 180°C.

You might also like:
Carrotcake Overnightoats
Carrot Ginger Soup
Wholefood Proteincake

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27. März 2016

#pancakesunday

Frohe Ostern ihr Lieben!
Hier gibt es heute keine bunten Eier, keine Hasis und das Möhrenkuchenrezept, das habe ich in den letzten zwei Wochen nicht mehr vorbereitet bekommen… Aber passend zu Ostern habe ich noch eine Frisur im Schnee zu bieten. Ähem.
Ihr merkt schon, das hier ist ein Füller. Nessa von haartraumfrisuren.de ist gerade zu Besuch und somit dürft ihr euch freuen: die kleine Durststrecke ohne signifikanten Haarcontent hat damit ein Ende. Und ich bin ehrlich etwas gespannt, was ihr sagen werdet.
Bald, bald also mit Möhrenkuchen, Haartraum-Frisuren und einem kleinen Special.
Genießt die freien Tage, das tuen wir auch!

Diese diagonale Fischgräte hat mir meine liebe Luise geflochten. Reichlich gepancaket, aber: alles mein Haar!
Danke Süße, ich war und bin begeistert!
This diagonal fishtailbraid was made by my friend Luise. She pancaket the braid a lot, but: all my hair! Thankds darling, I was and am so happy about how the braid turned out!

Happy Easter my friends! You won’t find any coloured eggs or Easter bunnies here today and for the carrot cake recipe… I just did not manage to prepare it over the last two weeks. But matching to Easter I have a hairstyle in the snow for you… Ehem. 
You got it right, this here is just an interlude. Nessa from haartraumfrisuren.de is here for a for a visit so you can look forward to the end of this little lean period without significant haircontent. And I am really excited about what you will say about the results. 
Soon, soon you will find here the carrot cake recipe, fancy hairstyles and a little special. 
Enjoy the holidays, this is what we do too!

Auch alles mein Haar, auch März. Aber selbstgeflochten. Bibber… Blumen dann demnächst, ja?
All my hair, also in March. But this braid I braided on my own. So cold… next time with flowers please.

 

Pfannkuchen! Die hier sind so schön rund durch Pfannkuchenringe. Heißen auch Dessertringe, wenn ihr danach sucht.
Pancakes! These her are so perfectly round because I used pancake rings.

You might also like:
Pancakes & Waffles (recipe compilation from vegan to paleo)

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25. März 2016

Jakob – one month later

Meine vier Protagonisten Tom und Jakob Winter, Ellen Klee und Anna Tormann. Erste Übersicht über ihre Proportionen und ihre Aufstellung hier verrät mehr über ihre beziehungen zueinander als man vielleicht meint.
My four protagonists Tom and Jakob Winter, Ellen Klee and Anna Tormann. First proportion study and their positioning and gests tell you more about their relationsships as you might think at first.

Ein Monat schon, ein Monat erst.
Was ist passiert?
Erst mal ist mir die Grippe passiert, die keine Grippe war, aber will irgendjemand lange Erklärungen zu Viren lesen, die Fieber auslösen? Nein. Also. Eine Woche Totalausfall, eine weitere in Slowmotion. Schickes Timing, wenn man grad dabei ist das aller großartigste Projekt ever an den Start zu kriegen. Oder so.
Davon abgesehen:
Die Domains für weristjakobwinter.de sind gekauft (mit und ohne Bindestriche). Die Homepage habe ich in Auftrag gegeben ABER, damit die gemacht werden kann, muss ich noch ein paar andere Dinge voher erlededigen: Layout festlegen, Styleguide erstellen, ein Header wäre mal was, Typografie und bitte mindestens eine Beispielseite. War mir klar, dass ich das brauche, aber ächz. Also, viel zu tun an der Stelle.
Die Facebookfanpage existiert seit heute. Tada, Himmel ist das unfertig! Aber es gibt ein Profilbild und sowas ähnliches wie einen Header (könnte Facebook bitte mal diesen hässlichen grauen Verlauf aus dem Titelbild unten entfernen?!). Pinterest gibt es ebenfalls seit heute. Mit Pinnwänden für die Geschichte an sich, Moodboards und Zeichentutorials.
One month later already, one month only. What happend in the meantime? Well, first of all the flue happend to me which was no real flue, but who is interested in long explanations about nasty viruses which cause fever? Nobody, so let’s leave it like this and just name the consequences: one week total failure followed by another week in slowmotion.  Nice timing when you are about to launch the most amazing project ever. Or alike. 
Besides that: I saved the domains for whoisjakobwinter.com (with and without hyphen), the homepage is ordered but before it can be programmed and layouted I have to prepare some things: layout, styleguide, a header would be nice, typographie and at least one example page. I knew I needed to prepare that but ouf, much work to do here. 
Facebookfanpage is online sice today. Tada! Hell how incomplete… But I have a profilepic and something similar to a header (can facebook please deleted this ugly grey gradiation at the bottom of the header?!). Pinterest existes for Jakob also since today. One board for the mainstory, one for moods, one for drawing tutorials.

Jakob. Aschblond, eher blass, dunkelgrüne Augen und insgesamt eine gedämpfte Farbpalette. Ganz netter, freundlicher Typ, könnte man meine, oder?
Jakob. Ashblonde, rather pale, dark green eyes and an overall greyish muted colour palette.
You could consider him to be nice and friendly, don’t you?

In der Zeit, die ich nicht mit Röcheln und Schimpfen verbracht habe, habe ich mich um zwei weitere wichtige Dinge gekümmert: erstens habe ich am Characterdesign gearbeitet, denn, oh ja, doch, ich bin ziemlich eingerostet. Ich bekomme meine vier Protagonisten noch nicht auf Anhieb so gepackt, wie ich das gern hätte. Aber es wird besser. Und das sogar schnell, wenn man bedenkt, wie wenig Zeit ich tatsächlich in die Zeichnerei bisher investieren konnte.
Das andere ist genau der Punkt: die Zeit. Dafür habe ich euch ja schon diesen Post Anfang der Woche verfasst. Ich habe mich ziemlich radikal von einigen Themen verabschiedet, um Zeit und Platz in meinem Kopf für Jakob zu bekommen.
In the time I spent not coughing and swearing I tackled two other important aspects: first of all I worked on the character design, because, oh well, I am really rusted. I don’t get my four protagonists right always at first try.  But I am improving. I am improving even quickly considering how few time I could invest in drawing so far. 
The other aspect is exactly that: the time I can spend on my project. Therefore I published this post at the start of the week. I said good bye radically to many topics to free time and brain capacities for Jakob.

Zeichenworkouts. Immer zehn Minuten pro Bild und dann noch mal. Der Fortschritt bei Jakob ist am deutlichsten. Mit Tom war ich so zufrieden, dass ich ihn direkt mit anderen Gesichtsausdrücken gezeichnet habe – hm, hätte doch erst mal bei einem bleiben sollen. Anna ist am schwersten für mich zu greifen. Ellen ging wieder gut, sodass ich ein Extrabild angeschlossen habe.
Drawing workouts. Always 10min per sketch. The progress is the most visible for Jakob. WIth Tom I was happy enough with the first try, that I decided to proceed with other expressions – I should have clinged to only one. Anna has alwys been the one the hardest to capture for me. Ellen again was nice to draw so that I added an extra expression in the end.

Erkenntnisse also des ersten Monats: so ein Projekt macht man nicht zusätzlich. Man macht es statt anderer Projekte. Und diese anderen Dinge zu streichen, ist der erste und wichtigste Punkt für die Umsetzung des Traums. Da ich erstens arbeiten gehe, zweitens schlafe, esse und sportel und auch Freunde, einen Mann und einen Hund habe, die ich nicht erst in zwei Jahren wiedersehen will, ich außerdem Ü-30 bin, keine Putzfrau oder andere Assitenten habe, ich mich somit um meine Bude und all die lästigen Erwachsenendinge selbst kümmern muss, heißt das trotz aller Reduzierung: ich bin langsam.
Und nun?
Na und!
Ich mache das trotzdem. Wie mit dem Haarezüchten…
Insights of this first month so far: you don’t just add such a project on top of your daily schedule. You do it instead of other projects. So dismissing other topics is the first and vital point on my way to fulfill my dream. As I also go to work, sleep, eat, exercise and also have friends, a husband and a dog who I don’t want too meet next time maybe in two years and additionally I have no cleaner or other personal assistant so that I have to take care about my home, earning money and other annoying adult obligations this leads to one thing: I am proceeding slowly. 
And now?
Well, yes, I am slow. But I cling to my dream nevertheless. It is pretty similar to growing hair…

Ausblick auf den nächsten Monat: Homepage vorbereiten und da die ersten Seiten somit das sein werden, was noch am längsten dauern wird, werde ich euch einfach so schon mal ein bisschen was zur Geschichte und den Personen erzählen. Eine Art Prolog. Wenn man so will.
Preview on the next month: prepare the homepage and as the first real pages are still quite far away because of this preparation I will continue showing and telling you little beground stories about the plot and the characters. A kind of prologue if you like.

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19. März 2016

Ein Container gegen die Kirmes im Kopf

So viele Themen auf diesem Blog:
Langhaarzucht, Frisuren, Pflege, Haarausfall, Schmuck, Rezepte, Ernährungstipps, Gesundheitspalaver, nachdenkliche Themen, Buchkritiken, Entrümplung… habe ich etwas vergessen? Ach ja, Jakob!
So many subjects on this blog: growing long hair, care and style, hairloss, accessoires, recipes, diet health, something to think about, book reviews, decluttering… anything forgotten? Oh, yes! Jakob! 

Und in meinem Kopf ist noch viel mehr Kirmes.
Deswegen wird dort aufgeräumt. Und heute habe ich den Container geholt, in Form dieses Blogposts.
And in my head there is even more carnival. That is why I declutter and brought a container with me today. In form of this blogpost.

Denn was wurde eigentlich aus…
Because what about…

… der Wohnungsaufräumaktion?
Kurz: Marie Kondo hatte Recht. Wenn man es nicht 100%ig macht, kommt der Wust zurück. Wir haben das Arbeitszimmer nicht abschließen können und genau so sieht es auch wieder aus. Die 100%igen Räume sind nach wie vor 100%ig. Am wichtigsten ist mir aber gerade eben der Raum zwischen meinen Ohren, drum die Containeraktion hier.
… decluttering my home? Long story short: Marie Kondo was so right. If you don’t clean up 100%, the clutter will return. We were not able to finish the office and well, it looks just like this again. The other rooms which reached the 100% are still 100%. But the most important room by now is the space between my ears, therfore this article here.

… Minimalismus?
Dieser Artikel ist Teil davon. Aufräumen im Kopf. Ich kann nicht alles haben, ich kann nicht alles machen und ich kann auch nicht über alles nachdenken. Manche Themen werden outgesourct, so wie ich einen Steuerberater habe, so wie andere eine Putzfrau haben, so überlasse ich anderen Leuten die Lobbyarbeit für die folgenden Bereiche. Damit ich das tun kann, was ich wirklich gut kann. Ich bin immer noch eine ziemliche eierlegende Wollmilchsau, aber eigentlich reicht es mir völlig ein Eierschaf zu sein.
… minimalism? This artcile is part of it. Tidying up in my head. I can’t have everything and I can’t think about everything. Some topics get outsourced to specialized people. I am still jack of all trades device, but I am perfectly fine with beiing busy with few things instead of every thing.

… dem Nörgelfasten
Das war ein guter Gedankenansatz. Erkenntnisse: Ich nörgel bedeutend weniger, als ich dachte. Die Situationen, in denen ich was zu meckern hatte, waren nachvollziehbar, wirklich unnötiges Gekrittel gibt es von mir sehr selten und wenn dann in Situationen, in denen ich unter Stress stehe. So gesehen auch wieder nachvollziehbar, weil es um Kompensation geht. Schönreden im Sinne von „We can do it!“ und so weiter macht die Situation für mich übrigens schlimmer, da es den Druck erhöht erfolgreich aus einer schweren Situation rausgehen zu müssen: man muss ja nur wollen. Es ist ein Unterschied, ob ich Dinge beschönige, um das Hamsterrad auszuhalten oder ob ich mich motiviere, weil ich an mich glaube. „Whether you believe you can or you can’t, you are right.“ Was für ein Höher-schneller-weiter-Schwachsinn. Der Tag hat 24 Stunden. Ich muss noch andere Dinge tun, außer schaffen.
Weitere Erkenntnis: WENN es um unnötiges Gekrittel geht, hat nichts so einen starken Einfluss auf meine eigenen Gedanken und Worte, wie mein Umfeld. Das war geradezu frappierend. Wenn einer loslegt mit dem Gemecker, steigt man (nicht nur ich, ich habe ja auch beobachtet) sehr schnell darauf ein. Die Deeskalation zu wählen, kostet dann richtig Willenskraft.
In diesem Sinne ist mein Gesamtfazit: sachliche Kritik immer, emotionalisiertes Gezeter nicht. Und wenn es doch passiert, dann weiß ich Bescheid, dass einfach der Druck grad wieder zu hoch ist. Was sachliche Kritik erfordert, um den Umstand zu ändern. Wow mit Glitzer, Augen auf und durch bringt da auch nichts. Ressourcen sind immer endlich: Zeit, Energie, Optimismus, Wille, ja auch Liebe. Wer etwas anderes behauptet, beutet sich oder andere aus.
…the nagging fast? Some conclusions: how much you/I nag depends on two big factors: stress level and environment. Someoneelse is nagging? This quickly escalates as it is very easy to join but it needs willpower to stay diplomatic and kind. Stress level high? Than nagging is often just a ventile to get rid of pressure which often has not much to do with the subject you are moarning about. This is really important as this just shows, that there again is too much pressure. Not nagging and beining happily positive is not the solution. Getting rid of the pressure is. And clinging to „We can do it!“ and „Whether you believe you can or you can’t, you are right.“ won’t help but higher the pressure because you just have to believe in yourself to succedd right? No. Ressources are always limited: time, energy, optimism, yes, also love. Who claims something different  is exploiting himself and/or others in the rat race. 

 

Glas statt Plastik. Geht öfter als man denkt. Ich bin ja nicht mehr fünf und lasse alles fallen.
Glas instead of plastic. Works better as you might think. I no longer a clumsy toddler who is dropping everything.


 
plastikfrei leben?
Oh, erinnert ihr euch noch? Lange her das Thema. Wir achten bei Neukäufen darauf. Wir benutzen Stoffbeutel, aber wenn wir spontan noch in den Supermarkt huschen, wird es die Plastiktüte, die wir dann als Müllbeutel zumindest einmal noch wiederverwerten. Ich nehme Gläser mit zur Arbeit für mein Essen und wenn das nicht passt und es doch die Klickbox wird, dann erhitze ich im Plastik zumindest nichts mehr. Ich kaufe keine Getränke in PET-Flaschen, wohl aber in Tetrapacks und ich trinke auch bei anderen Leuten aus Plastik.
Insgesamt habe ich eine Abneignung gegen Kunststoff, allein schön ästhetischer Natur, was es recht leicht macht bei Neukäufen ziemlich freiwillig und intuitiv darauf zuverzichten, ohne Gedanken daran zu verschwenden.
Kurz: Das Thema ist für mich durch. Ich habe keinen Ehrgeiz in diesem Bereich. Nicht, weil es nicht wichtig wäre, sondern weil andere besser darin sind als ich, sich damit zu beschäftigen und zu zeigen wie man aus Bienenwachs und einem Trockentuch plastikfreien Frischhaltefolienersatz machen kann.
live without plastic? Do you remember? It is a long time ago, that I talked about this topic. Well, we have a look at that when we buy things new. But we are far from perfect. Occasionally we transport our grocery shopping with plastic bags, because we forgot the textitle bags. I usually use lunchjars (glas) but for some food, lunchboxes (plastic) just fit better. I don’t buy water in PET bottles but in Tetra Paks and I also frearlessly drink water from plastik bottles, when there is not other available. In general I have a natural aversion against plastic, simply depending on its aesthetic, so it is very easy for me to not buy something new. Brief: the topic is shelved. Not because it is not important but just because there are other people out there who are better than I am at telling you how to avoid fresh foil by making your own out of fabric and bees wax.

… dem Dilemma um vegane Ernährung?
Nach wie vor ist die vegane Ernährugnsweise bzw. der vegane Lebensstil in meinen Augen moralisch unantastbar. Ich weiß, dass Tiere sterben und leiden müssen, wenn ich sie esse oder Produtke von ihnen konsumiere. Ich weiß um die Schrecken. Aber ich bin ein Omnivor. Ich kann es nicht leugnen und ich will es auch nicht, macht mich doch der derzeitige Veganhype schon beinahe wütend, weil er so… ein auf mindestens einem Auge blinder Trend bei vielen ist, der viel zu viel mit Ersatzreligion zu tun hat. Immer auf der Suche nach Anschluss in einem Lifestyle, der einfach die schönsten Foodfotos bringt, weil ich sage mal freundlich „obst-vegan“ dazu einfach echt fotogen ist und viele Mädchenfarben hat. Ich traue mich bei Instagram ja selbst nicht so recht ein Bild von Eiern mit Speck zu posten, weil ich so schon die Haterkommentare unter meine Smoothies mit Ei bekomme von wegen Hühnermenstruation wäre ja eine super Zutat für Mahlzeiten. Bei Waffeln und Kuchen sind die meisten da übrigens toleranter… aber wehe der gesunde Smoothie enthält Ei. Frevel. Narf.
Aber zurück zum Thema: Ohne Fleisch geht es mir schlecht. Subjektiv (Heißhunger, Schwäche, Unrast) und objektiv: verminderte Leistungsfähigkeit, schlechtere Blutwerte. Ja, ich habe es ausprobiert. Und nein, ich probiere es nicht noch mal. Vielen Menschen geht es wunderbar mit veganer Ernährung, mir nicht. Ich bin der T-Rex, der lieber Aladar oder Little Foot wäre und jedes Mal, wenn ich Kuhbabies niedlich finde, mag ich mich innerlich ohrfeigen, weil ich Fleisch esse. Ich verurteile Tierquälerei und bin doch selber so schuldig. Ich liebe Science Fiction und immer wenn da böse Aliens sind, die Menschen fressen, denke ich mir: Jo und wir essen doch auch andere Spezies! Auch welche die beutend liebenswerter und niedlicher sind als Menschen. Ich esse anonyme Kühe und käme doch nie auf die Idee meinen Hund zu vertilgen. Menschsein ist bei dem Thema echt anstrengend. Und was mache ich nun mit dem Thema, das einen ganzen Raum in meinem Kopf beansprucht, der ein bisschen aussieht wie Dexters Labor?
Es kommt in den Container, genau deshalb. Weil auch das etwas ist, worüber andere so viel besser schreiben als ich.
Plantbased, not vegan.
Es tut mir Leid. Wirklich. Das hier fühlt sich an wie Scheitern und ist es wohl auch, aber ich bin nicht willens weiter so viel Energie in das Nachdenken über dieses Scheitern zu stecken, drehe ich mich doch sowieso im Kreis. Das macht es nicht besser.
And now I come to the point of translation (read below) and only summarize: I am not vegan, not even vegetarian and I won’t ever be one of those plant worriors.  I tried and failed and I won’t try again as for me peronally a vegetarian diet is not the healthiest way. My respect to everybody who can as we are all different, but I am T-Rex even tough I would prefer to be Alaldar or Little Foot. It feels a lot like failure and it is sad, but I have this subject in mind for years now and it hurts. And it hurts more, the more I think about it. This is why I let it go. And accept that I am not what I whish I was. I decide to feed me the way it is optimal for me even though it is not optimal if not to say deadly for animals. 

Sieht vegan aus, ist es aber nicht.
Looks vegan but isn’t.

 
… dem ethisch korrekten Einkaufen?
Wenn schon nicht vegan, ja noch nicht mal vegetarisch, dann aber mit dem Vorwissen doch nun bitte zumindest alles bio und fairtrade? Ich wünschte, es wäre so. Warum ist es das nicht? Weil Zeit und Geld endliche Ressourcen sind, siehe oben. Weil ich nicht zig Kilometer bis zum nächsten Ich-streichel-meine-Kühe-tot-Bauernhof-Schlachter-fahren kann. Weil ich es oft auch einfach nicht schaffe noch die Extrarunde zum Biomarkt zu fahren und es dann eben doch der Discounter wird, weil der infrastrukturell besser angebunden ist.
Was andere Konsumgüter jenseit des Essens angeht, bin ich mittlerweile einfach an dem Punkt, dass ich weniger kaufe, dafür hochwertiger (auch hier lieber plastikfrei, was dann auch oft zurück zu Tierprodukten führt…), damit es länger hält. Kaufst du billig, kaufst du zweimal. Dann warte ich lieber länger und kaufe dann das, was ich wirklich will. Auch das geht nicht immer, wie gesagt, auch Geld ist endlich.
Das Thema kommt damit in den Container, weil ich meinen Frieden damit habe. Der Aufwand, den ich betreibe, um weniger Schaden durch meinen Konsum zu verursachen, ist der, den ich betreiben kann. Mehr ist (derzeit) nicht drin. Ich reflektiere meine Käufe und wähle die beste der Alternativen in meiner Reichweite. Und damit bestimmen also Infrastruktur, Geld und Zeit mein Handeln. Das ist der Grund, weshalb solche Themen gesellschaftsliche Themen sein müssen. Ich wette, ich bin bei Weitem nicht die einzige, die dann doch ab und an wohlwissend unfairgehandelt und nichtbio kauft, einfach weil der Umweg zu umständlich ist. Zu umständlich wenn korrekter Konsum eben bei Lichte betrachtet einfach nicht in den Top 3 Prioritäten des individuellen Lebensentwurfs rangiert. Und alle, die wahlweise sehr gestresst sind, Kinder und/oder mehrere Jobs haben oder unter einer weiteren Doppelbelsatung stehen, die werden sich nicht beim Einkaufen noch einen Klotz ans Bein hängen. Auch wenn der Klotz fair gehandelt ist. Bitter. Letztlich sind es immer wieder die Zeit und das Geld, die bestimmen. Es ist nicht getan mit „Du hast die Wahl und das Wissen, wähle das Richtige!“
… ethical correct consumption? So If I am not vegan or vegetarian than I buy all organic and fairtrade at least? I whish it was like this. Why is it not? Because time and money are limited. I always aim for the best, but at the end of the day (literally) it happens, that my decisions were not as noble as I wanted them to be. Because the effort would have been to big. This is why subjects like organic or fairtrade produce must be a topic for society and politicians. Because the consumer in the end does not only have to make the decion he must also be in the position to go for this decision. And this depends a lot on infrastructure, time and money. I am by far not the only one to go shopping at the discounter when I am running out of time and energy because it is closer buy than the health store. 
This topic is for my mental container because I am at peace with it. I do my best but beyond that I am not mad with me, when I am not 100% perfect.

… Projekt Foodforskin?
Lässt sich leicht so zusammenfassen: „Don’t ask for a food answer, if you have a lifestyle question.“
Da kommt noch was. Ist ein Monsterartikel, den ich brutal unterschätzt habe, deswegen dauert der. Kommt also nicht in den Container, sondern liegt in der Wiedervorlage. Diesen Teil meiner geistigen Ablage kann ich wirklich herzlich wenig leiden, drum hat er ein Verfallsdatum. Wenn ich Ende April immer noch finde, dass er nicht genügt, poste ich ihn trotzdem so wie er dann ist und vermutlich war ich sowieso bloß wieder zu perfektionisitisch.
… project foodforskin? In brief: „Don’t ask for a food answer, if you have a lifestyle question.“ I highly underestimated the work on that article. It is not for the container but for the hold-file. I really dislike this segment of my mind, this is why it has an expiration date. If I am not happy with the article by the end of April I will post it regardless. And maybe I just was too perfectionistic again.

… Youtube?! Mach doch mal Youtube!
Nein. Meine Kernkompetenz ist das Schreiben, das Bloggen und die Bilder dazu. Eierschaf, ich sagte es bereits. Wenn ich etwas zu filmen haben sollte, werde ich mal ganz lieb zu Nessa blinzeln und ich glaube, dann kriegen wir das hin.
…what about YouTube? Don’t you want to…? No. I stay with what I am good at. I want to do less, not more. And if there is something worth filming, I will have a nice smile in Nessa’s direction and I guess we can handle that.  

… dem Homepageumzug?
Outgesourced. Wann es fertig wird, kann ich noch nicht sagen, aber ich bin froh, dass ich mich nicht mehr selbst darum kümmern muss.
… the homepage move? Outsourced. I can’t tell you yet, when it will be finished, but I am so happy that this is nothing anymore I have to work on my own.

… Übersetzungen? 
Gerade bei solchen Riesenposts möchte ich ehrlich immer ein bisschen heulen, wenn ich dann sehe, dass ich alles noch übersetzen muss. Deshalb verabschiede ich mich nun von dem Anspruch Satz für Satz in aller Vollständigkeit zu übersetzen. Denn dafür ist mir meine Zeit zu kostbar. Je länger der Artikel, desto zusammengefasster wird die Übersetzung. Was mich aber eher auf kürzere Artikel an sich abzielen lässt.
…translations? Especially such giant posts need way too much time to translate. This is why I decided to cut short on the English part from now on. The longer the post, the more will be shortend in the translation. Because my time is just too precious. But don’t worry, this leads more to shorter articles in generel than to minimalistic translations.

… gigantischen Blogposts?
Da wir gerade dabei sind: Das hier ist ja schon wieder so ein Monolith aus Text. Auch solche gigantischen Posts, die wieder viel zu viel auf einmal wollen, wandern hiermit in den Container. Was nicht heißt, dass es nichts mehr zu lesen oder zu denken geben wird. Einzig so ein Brocken hier braucht ca. 2 Stunden zum Schreiben, noch mal fast genauso lang zum Übersetzen, noch mal eine Stunde (mindestens!) zum Editieren und dann kommen noch die Bilder. Für Jakob bin ich bereit so viel zu geben. Ansonsten eher selten, wenn überhaupt.
Dieser Aspekt hier macht den Container mindestens halb voll sehe ich grad. Wird mir erst jetzt bei der Entsorgung bewusst, was für ein Brocken das ist. Huch…
…giant blogposts. As we are talking about it: this again is such a monolith of text. Articles like this here which want way too much and absorb hours after hours go to the container from now on. I am willing to give this time and energy to Jakob, but besides that only rarely to something else.  This aspect here fills the container over the half I see right now… Gosh…

… deinem Garten! Du wolltest doch mal zeigen…? Nein…?
Der ist vorhanden. Ich mag ihn gern und pflanze Blumen und Sträucher hinein, die ich gut leiden kann und die sich hoffentlich bald nett als Fotohintergründe machen. Ich behandle den Garten wie einen Raum in der Wohnung: Bitte leicht zu pflegen und dabei schön. Wenn ich mit dem Auge an etwas hängen bleibe, was mich stört, wird das geändert. Da ich bei Gärten ein Freund von Natur bin und keine kugeligen Buchsbäume brauche (obwohl ich welche habe) ist das recht entspannt und führt dazu, dass ich vertrocknete Blüten vom Vorjahr angucke und denke „Oh, vertrockente Blüten vom Vorjahr.“ statt „Oh ich müsste mal wieder was im Garten machen.“ Ich sehe der Natur zu, wie sie wächst und vergeht und manchmal schnibbel ich ein bisschen dran herum. Hat was von Haarewachsen lassen. Passt.
… your garden. You wanted to show…? No? The garden is just existing. Nothing to blog about. I am relaxed with it and watch it grow and wither and every now and then I go cutting here and there a bit, planting new… very similar to growing hair. You can see the garden in the backgrounds of my pictures. This is all I have to say about it. 🙂

So, Container kann abgeholt werden.
Ich gehe dann mal Wandfarbe kaufen. Was soviel heißt, wie dass ich auf der Fensterbank sitze, nichts tue und in den Garten gucke. Der Flieder treibt übrigens aus. Nett, nicht wahr?
So, well done, the container can be taken away. Which means as much as: I am sitting on the window sill, doing nothing and looking in my garden. The lavender has buds, nice, isn’t it?

15. März 2016

Flechtwerk – hair fails

EDIT:  Finally online!

Mit Flechtwerk ist es so wie mit Weihnachten: kommt immer ganz überraschend. Und ich tue gut daran nicht erst am Tag vor Heiligabend Geschenke und Essen zu organisieren.
Bei Flechtwerk habe ich mich diesen Monat leider darauf verlassen, am Wochenende meinen Artikel schreiben zu können. Tja. Und dann kam die Grippe.
Fail.
Passt zumindest ein bisschen.
With Flechtwerk it is the same a with Christmas: every time again it is surprise, you don’t know when it is going to happen… And I do good not going shopping the day before Christmas Eve.
Well, for Flechtwerk this month I relied on writing and editing my article last weekend. But than came the flue. Fail. At least there is a certain match…

Die Artikel der anderen Mädels findet ihr hier:
The articles of the other girls can be found here:
haartraumfrisuren
echtandrea
wuscheline
nixenhaar
waldelfentraum
growbeyondyourlimits

Nächsten Monat wird es wieder saisonal: Frühlingserwachen ist unser Thema.
Next month we have a seasonal topic again: springtime.  

EDIT 17.3. 
Und hier ist mein Beitrag. Nicht die Quali, die ich liefern wollte, aber immerhin, hey, hier ist etwas! Mit zwei Tagen Verspätung. Nächsten Monat bitte wieder ohne Grippe.
And finally my contribution. Quality is not, as I wanted it to be, but hey, finally it is online! With over two days delay. Next month without flue please.


Kommt euch da was bekannt vor? Jap, das Leave-in-Thema hatte ich schon mal. Und das andere, was ihr kennen könnt ist der Stil von Nadja Hermann von erzählmirnix. Immer wieder großartig. Besten Dank für die Inspiration!
Do you feel like alreadyhave already seen some of me sketches? Well yes, the leave-in topic is not new. And the other is inspired by the style of Nadja Hermann from erzählmirnix (german only). Thanks for the inspiration!

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11. März 2016

Pretraining Jakob

 …
3 Stunden.
Habe ich an diesem Post geschrieben.
Und nun ist er fort. Blogger hat ihn verschluckt.
Und es ärgert mich noch nicht mal.
Er war sowieso zu lang. Denn was ich zu sagen habe, ist eigentlich nur das:
I invested three hours in this article. And then blogger just slwallowed it. But I am not even angry about that. The post was too long anyways. Because what I want to say is just this:

Ich habe eine Glatze. Ich bin dürr und wacklig und habe keine Ahnung, wie man kocht.
I am bald. I am skinny to the bones, shaking and have no idea of how to cook.

So fühlt es sich an, mein Start hier mit Jakob. Er grinst mir einmal mindestens genauso müde zu und zusammen gehen wir trotzdem los.
Weil auch dürr, müde und ahnungslos vorbeigeht. Wenn man lernt. Und Lernen könnte meine Superkraft sein.
This is how I feel towards my start here with Jakob. He just has a tired smirk for me but we start walking together. Because skinny, tired and clueless will pass. When you learn.  And learning might be my superpower.

@whoisjakobwinter ist diese Woche zu @weristjakobwinter geworden, denn es ist so viel wahrscheinlicher, dass ich das Buch in meiner Muttersprache werde veröffentlichen können. Und wer sagt, dass ich die Übersetzung nicht immer noch wieder in Angriff nehmen kann?!
@whoisjakobwinter was turned into @weristjakobwinter this week, because it is much morem likely that I will succed in piublishing my novel in my mothertongue. And a translation ist something I can catch up again, when the times has come.

Ich habe eine Website für Jakob in Auftrag gegeben, denn er braucht ein Zuhause, in dem man ihn findet. Bis dahin hat er Instagram und ich will ihm am Wochenende ein Eckchen bei Facebook und auf Pinterest einrichten.
I comissioned a website for Jakob as he needs a jome apart from haselnussblond.de. Until then he has his room on Instagram and I want to create a little escape at Pinterest and a Facebook exile this weekend.

Deviantart baut sich in seiner schieren Masse vor uns auf und ich weiß noch nicht, ob ich mit ihm dorthin gehen will. Dorthin, in Foren, Gruppen, vielleicht auf Messen, an Orte, die ich für haselnussblond habe, zu Menschen, die ich für meinen Langhaarspleen habe, aber noch nicht für ihn.
Deviantart still scares us in its sheer mass and I don’t yet know if I want to go there with him. There and to other forums, groups, maybe fairs or places which I have for my longhair nerdom but not for my art and writing yet.

Verlag oder Selfpublishing? Letzteres, obwohl ich mich über ersteres so freuen würde. Warum dann? Weil ich Jakob keiner Kommerzialisierung opfern werde. Weil ich die sein will, die entscheidet, was mit ihm geschieht. Liebend gern nehme ich professionellen Rat an, aber ich werde nichts opfern nur für die Aussicht auf besseren Verkauf. Ich ändere für eine bessere Geschichte, ein klareres Bild oder eine schmerzhaftere Botschaft.
Publisher or selfpublishing? The last. Even though I still would be so happy to work with professional on Jakobs story. But I don’t want to sacrifice anything just for commercial arguments. I want to be the one who decides what to change for a better story, a clearer image or a more painful message.

Ich bündele meine Energien, deswegen treffe ich Entscheidungen. Für Sprache, Onlinepräsenz, Veröffentlichungsweg und Netzwerk. Ich entscheide mich gegen so vieles, was mir lieb ist, denn ich liebe Jakob mehr. Und auch wenn sich dadurch Türen schließen, heißt es doch, dass ich nicht mehr zwischen mehreren Türen hin und her springen muss, immer wieder nachschauend und abwägend hinter welcher sich der vielversprechendste Weg auftut. Ich nehme eine Tür und gehe, langsam, noch kahl und so wacklig.
I pool my my energy, therefore I make decisions. Decions for language, online presence, way of publishing and networking. And I decide against many things I love, because I love Jakob more. This means I am closing doors, but it leads to a way I now take instead of jumping from door to door not knowing which opportunity might be the best. I take one door and start going, slowly, bald and shaking.

Und bald laufe ich. Mit wehenden Haaren.
Denn das habe ich doch schon bewiesen, dass ich das kann. Von Null auf Meter, etwas dramatisiert. Von ich schaffe es nicht allein in den dritten Stock bis zu Broadjump Burpees. Von Scheiße mit Reis zu Foodmandalas.
Eines Tages bin ich Rapunzel. Eines Tages bin ich Autorin.
Eines Tages ist kein Jahr mehr entfernt.
And soon I will run. With flying hair.
Because this is what I already proved: from zero to meter (just dramatized a bit). From I can’t go upstairs on my own to broadjump burpees. From shit with rice to foodmandalas.One day I’m gonna be Rapunzel. One day I’m gonna be an author. One day is less than one year from now.

Ich bin im Pretraining, damit ich mich im Workoutplan nicht verletze. Und ich freue mich so wahnsinnig auf die ersten richtigen Einheiten. Bald. Mit wehenden Haaren.
I am in the pretraining to make shure I don’t hurt myself in the real workout plan. And I am so excited about my first real exercises. So soon. With flying hair.

Ihr kennt Jakob noch nicht – und vielleicht kennt ihr noch nicht mal mich.
Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie gepannt ich auf dieses Jahr bin. Denn vielleicht kenne ich mich ja noch nicht mal selbst.
You don’t know Jack und maybe you don’t know me. 
I can’t tell you how curious I am. Because maybe I don’t even know myself.

8. März 2016

Rapunzels everywhere! – Senza Limiti in Dortmund

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Senza Limiti Treffen sind immer wieder großartig. So viele langhaarige Menschen, so viel wundervoller Schmuck. Und irgendwie war es dieses Mal besonders beeindruckend, zumindest kam es mir so vor. So viele Überlängen, so viele außergewöhnliche Schöpfe…
Senza Limiti meetups are always great events. So many longhaired people, so much amazing jewellery. And it seems to me that this time was really impressive: so much superlong hair, so many exraordinary manes…

one day…!

Gekauft habe ich diesmal tatsächlich nichts, aber ich habe immer noch diesen einen Wunsch von letztem Jahr im Kopf und den mag ich mir erfüllen, wenn ich dann mal den Meter geknackt habe: ich spreche von diesem wudnerschönen Notenschlüssel. Ich möchte dieses Stück erst dann kaufen, wenn ich weiß, dass sich an meinen Dutts nicht mehr viel tun wird. Ich denke, das ist bald der Fall. Aber eben noch nicht jetzt. Bis dahin schmachte ich noch ein wenig.
In fact I did not buy anything this time, but I still have this one whish in mind circling around this wonderful treble clef I found last year. I only want to buy this piece of art when I have reached a bun size which won’t change a lot any more. I guess I am already close. Ah, I have a crush on this thing!

Noch relativ neue Kugelmodelle. Und wie immer die Frage der Fragen: welche Farbe?!
Some relatively new marbles. And as always one big question: which colour?!

Andrea von echtandrea.de und ich haben heute auf jeden Fall ein paar Impressionen vom Treffen für euch zusammengestellt. Sie hat auch viel mehr Frisuren und Schmuck fotografiert als ich, da gibt es sicherlich noch ganz andere Bilder zu bestaunen.
Und ich sage ja: Rapunzelmähnen, wohin man sieht!
Anyways Andrea from echtandrea.de and I have assembled some impressions from the meetup for you. She also took way more pics of hairstyles and accessoires than I did. And as I told you: Rapunzel’s manes all around!

 

Das Rezept zu den Schoko-Orangen-Bällchen, die ich mitgebracht hatte, hatte ich euch ja schon gegeben. Tatsächlich war es super, das Rezept schon online zu haben, bin ich doch mehrfach danach gefragt worden! Danke für das implizierte Kompliment! Auch auch für die anderen bezüglich meiner Haare. Ihr seid wirklich lieb!
Angesichts besagter Mähnen, bin ich da nach wie vor immer etwas ungläubig, aber ihr kamt mir nicht vor wie Heuchler. Also noch mal Danke.
The recipe for the Chocolate-Orange-Blissballs I brought with me is already online. In fact it was clever to post it right awy as I got asked several times abut it which implies a compliment, so thank you. And thank you even more for your words about my hair. You were just too kind, really! Facing all these manes I am always a bit humble and can’t really understand that you are serious about what you say.

Knielanges, sehr dickes, blondes Haar, nicht nur mir sind da erst mal die Augen dem Kopf gekugelt. Magisch, nicht wahr?
Kneelong, very thick, blonde hair – I was not the only one with popping eyes when she opened her bun. Magic, isn’t it?

Der größte Dank geht aber an all die, die mich so bei meinem Buchprojekt unterstützt haben. Mit Bestärkung und Lob – und mit sehr konkreten SEHR hilfreichen Ratschlägen. Ich habe mich sofort an die Umsetzung begeben.
But the biggest thank you goes to all of you who talked to me about my book project, encouraging me and applauding that I am willing to really live my dream. And some had really, really great advice for me. I immediately started to work accordingly. 

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5. März 2016

Chocolate-Orange-Blissballs

Heute ist das Senza Limiti Treffen in Dortmund und ich freue mich schon so sehr! Vielleicht sehen wir uns ja sogar?! Heute ab 14:00 in Dortmund im sogenannten Dojo, selbe Location, die sich 2014  schon wirklich so gut bewährt hat.
Und diese kleinen Köstlichkeiten hier, die werde ich mitbringen und an die Lanfghaarmeute verfüttern. So der Plan. Deswegen muss das Rezept hier hin, dann kann ich direkt sagen: „Schon online!“ Voilá!
Today is the Senza Limiti meetup in Dortmund in the so called Dojo, so same location which prooved to be perfect in 2014 already. Start is 14:00 and I am so excited as such events are alwas so much fun. Maybe we will even see us there?! This deliciousness here will be my food contribution for the longhaircrazy ladies. And therefore I need the recipe to be here so that I can answer „Already online!“ if I get asked. Voilá!

Ingredients
Für den Teig / For the dough:
Haferflocken / oats
Kokosraspel / shredded coconut
Kokosöl / coconutoil
Kakaobutter / cacaobutter
Nussmus der Wahl (welches ihr mögt, ich liebe Erdnuss und Mandel gemischt) / nutbutter of desire (I love the combination of peanut and almond)
Honig oder (Ahorn-)Sirup / honey or (maple-)sirup
1/2 Tafel dunkle Schokolade, gehackt und/oder Kakaonibs / 50g chopped dark chocolateand or cacaonibs
Vanille / vanilla
Orangenschalenabrieb einer Bioorange / orangezest of one organic orange
Spritzer Orangensaft / sprinkle of orangejuice
Für die Glasur / For the glaze:
Kokosöl / coconutoil
Kakaopulver / cacaopowder
Ahornsirup / Maplesirup
(dunkle Schokolade / dark chocolate)
getrockneten Orangenschalenabrieb / dried orangezest

How to
Der aufmerksame Leser hat es schon bemerkt, das Basisrezept sind meine geliebten Haferkeksteigbällchen. Und genau so werden die Bällchen auch gemacht. Nur eben noch Orangenschale und ein Spritzer -saft dazu. Ich benutze übrigens einfach ein kleines Sägemesserchen, um die Schale abzuschaben, dann wird der Abrieb schön fein.
Also Kokosöl und Kakaobutter schmelzen und zusammen mit Nussmus und Süße über die vorher schon durchmengten trockenen Zutaten geben. Die dunkle Schokolade darin habt ihr vorher in in grobe Stücke gehackt. Wenn ihr es ganz clean haben wollt, nehmt nur Kakaonibs.
Der entstandene Teig ist zäh und steht quasi, ist aber etwas bröselig, da das Öl noch flüssig ist und die Haferflocken noch nicht vollgesogen. Lasst den Teig mindestens eine Stunde ziehen (länger ist egal), am besten im Kalten. Danach formt ihr mit den Händen Bällchen daraus. Nicht erschrecken, wenn ihr den Teig nun mit dem Löffel erst abstechen müsst, der sollte sich mit der Wärme eurer Hände dann sehr rasch formen lassen. Die Bällchen stellt ihr dann wieder so lange kalt, bis sie schön hart sind.
Maybe you already guessed it, the basic recipe for theses blissballs is that of my beloved oat cookiedough balls. Just with additional orange zest and a sip of juice. Sidenote: I use a small serrated knife to rasp off the zest. Like this the particles are really nice and small. 
Got the zest and the other dry ignredients mixed? Than add the nutbutter, sweetener and the melted coconutoil and cacaobutter. The dark chocolate is part of the dried ingredients, chop it first. If you want the cookies to be really clean, use cacaonibs only instead.
The dough you created is supposed to be rather solid and sticky while still a bit crumbly because the oil is still liquid and the oats are not yet soaked with it. Therefore let the dough settle for at least an hour (more does not matter), best in a cold place. Then you form balls with your hands. Don’t worry when the dough is so hard now from the cold that you need to brake it loose with a spoon. The dough should form well with the warmth of your hands. When you are finished put the balls again into the cold to harden.

Die cleane Glasur ist ohne dunkle Schokolade und wird auch nicht ganz so fest (besser als Kuchenglasur z.B.), wie wenn ihr Schokolade mitschmelzt. Für die Bällchen mische ich ganz gern dunkle Schoki dazu, damit man die Bällchen besser anfassen kann, ohne dass sie sofort schmelzen.
The clean glaze is without dark chocolate and won’t harden so much as the version with additional dark chaocolate. For the blissballs I prefer a mix of my clean glaze with dark chcolate as t gets solid when cold and won’t melt immediatly in your hands. For cakes I prefer the clean version as it is less hard and can bet cut easier. 

Gern als Leckerchen auf einem Smoothie oder Porridge. Ihr könnt es euch denken, das hier ist Schoko-Orangen-Porridge.
Loved on top of a smoothie or porridge. Maybe you guessed it, this here is chocolate orange porridge.

Solange die Glasur noch weich ist, könnt ihr Deko aufstreuen, zum Beispiel getrocknete Orangenschale so wie ich hier. Die ist nicht selbst gemacht, sondern gekauft (findet ihr in der Regel bei den Gewürzen). Meine Orangenschale ist von Alnatura, gekauft bei dm. Kann sein, dass das ein weihnachtlich saisonaler Artikel war… aber Pastazienhack oder Kokosraspel machen sich auch sehr hübsch. Oder Granatapfel, die Kombi ist genial!
As long as the glaze is still soft you can sprinkle on decoration, just like I did here with dried orange zest. I did not make this on my own, I bought it (can be found in the supermarket in the place of the spices). Mine is from dm from Alnatura and I really like it. But maybe it was a seasonal article… If you can’t get your hand on dried orange zest try chopped pistacios or shredded coconut. Or pomgranate, really one of my alltime favourite combinations!

Liebe Mädels vom Senza Limiti Treffen heute: Ich hoffe, es schmeckt euch bzw. wird euch geschmeckt haben.
Dear girls from the Senza Limiti meetup today: I hope you like it or will have liked it.

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3. März 2016

Hallo Verlage, hier ist Jakob!

„Follow me!“
@weristjakobwinter is my Instagram artwork account.
Tom und Jakob als Grundschüler. / Tom and Jakob as young boys in elementary school.

 „Mama hat gesagt, die Geschichte ist toll!“
Hat sie noch nicht mal. Ist nämlich so gar nicht ihr Genre. Stattdessen hat sie mir gesagt, was sie verbessern würde. Das war viel mehr wert.
In jedem Fall ist es nett und schmeichelhaft von lieben Menschen zu hören, dass die eigene Kopfgeburt hübsch ist. Was anderes will man bei echten Babies ja auch nicht hören. Und so ist es dann eben etwas zweifelhaft, ob diese geistigen Ergüsse denn wirklich so toll sind, dass mehr Menschen als man selbst und der treue Dunstkreis Zuneigung dafür entwickeln könnten.
„Mom said, the story is great!“
Well she even did not. Because it is not her genre. But instead she told me which aspects or passages to improve. And that is worth so much more!
Anyways it is of course nice and flattering to hear from beloved people that the own fictional baby is pretty. Because when it comes to real babies you just don’t want to hear anything else too. And so you never really know if your invention, your story is that good that there might be more people able to like it, more than just you and your family and friends.

Was es braucht, neben ein paar Formalitäten wie angemessener Rechtschreibung, sodass dem Korrektor nicht schon nach Seite 1 klar ist, dass das Nachtschichten bedeutet, was es braucht, sind echte Argumente, die die Aussicht darauf stellen, dass das, was da geschrieben wurde auch verkäuflich ist und dass man mit dem Author arbeiten kann.
Denn an sich funktioniert eine Bewerbung beim Verlag etwa so:
Stellt euch vor, es klingelt an eurer Tür und da steht dann jemand, bestenfalls freudestrahlend und von sich selbst überzeugt, schlechtestenfalls verhuscht und stammelnd:
„Hallo, also ich hätte da eine Idee. Eine Geschichte. Die ist auch wirklich toll, ich habe sie schon zu Ende geschrieben, man müsste sie nur noch drucken. Wollen Sie sie veröffentlichen, für mich? Natürlich möchte ich Geld dafür haben und die Kosten für Werbung, Print und all den anderen Aufwand jenseits meiner kreativen Schreiberei, also diese paartausend (paar zehntausend…) Euro, die müssten Sie auch übernehmen.“
WUMS!
Tür zu.
Per Email heißt das Spam.
Per Telefon ist das das, was man entweder abwimmelt oder kommentarlos wegdrückt.
What you need besides formalities like orthograph are true arguments which promise a story which can be sold and an author to work with in a satisfying way. Because actually an application at a publisher is like this: imagine someone ringing at your door and when you open there stands somebody, in the best case smiling and confident, in the worst case awkward and stammering: „Hello, well, I just have an idea. A story. It is really great and I already finished it, it just needs to be printed. Do you want to publish it for me? Oh but the thousands of dollars costs for marketing, print and so on belong to you. And of course I want to get payed too.“ WHAM. Door closed. If you do this via email, this is considered as spam. If you give a phone call you might get fobbed off or just ignored.

Anna & Jakob
Zeichnung von 2012 / drawing from 2012

Und jetzt stelle ich mal in mein eigenes Glashaus und sehe mich um.
Rechtschreibung krieg ich hin, obwohl ich mich hier ja gepflegt ständig vertippe, nichts desto Trotz weiß ich von der Arbeit sehr SEHR gut, dass man einen Korrektor braucht. Aber die Formalitäten lassen sich wie gesagt regeln.
So my dear Heiki, what about you? Orthograph, yes… I get that. Even though I mistype ver often here as I write directly in the editor… But I know rom work  how crucial a corrector is. SO formalities can be fixed rather easily.

Was sind also meine Argumente, mein Fuß oder gar Keil in der Tür? Warum sollte jemand Geld für Jakob und mich in die Hand nehmen wollen? Und wenn das keiner will, warum solltet ihr darauf vertrauen, dass ich sie selbst veröffentlichen kann und sie für euch lesenswert ist?

Was biete ich im Gegenzug für meinen Wunsch nach
Betreung und Veröffentlichung?

So what are my arguments, what is my dooropener? Why should anyone spend invest in me and Jakob? And if nobody wants to, why should you believe, that I will do the publishing on my own granting something worth reading? What can I offer in exchange for my whish for having a lecturer and having Jakob published?

1. Ich glaube an mich und meinen Roman.
Ich glaube an Jakob und daran, dass er so viel mehr erzählt als nur eine seichte Liebesgeschichte.
I believe in me and in my novel. I believe in Jakob and in his ability to tell you more than a shallow lovestory.

2. Meine Schreiberei hier hat mir in Kombination mit meinen Bildern wie schon erwähnt 60.000 bis 100.000 monatliche Seitenaufrufe beschert und das sehr zielgruppengenau. Das heißt außerdem, dass ich nicht an Türen klingel, Spam verbreite oder Leute am Telefon nerve mit rhetorisch klug verpacktem „Bitte, bitte, verlege meinen Roman!“ Nein.  
Ich bettle nicht, ich singe vor. Hier. Vor Publikum.
My writing here in combination with my images gave me a solid followership which generates 60.000 to 100.000 monthly pageimpressions, reaching my target group very precisely. This leads to one real great aspect: I am not the one to ring at doors, so email spam or to annoy somebody on the phone presenting rhetorically polished petitions for my novel to be published. No, I am not begging, I am singing. Here. Audience included.

3. Ich bin ausgebildete Grafikdesignerin und arbeite tatsächlich in der Herstellungsabteilung eines Verlages. Das heißt, ich weiß nicht nur, wie die Konzeption und Umsetzung eines Druckwerkes abgewickelt wird, ich kenne auch die Arbeit im Verlag aus erster Hand. Dummerweise für mich jetzt verlegen wir – der Harenberg Verlag –  Magazine, keine Bücher.
I am trained graphic designer and I work in the production departement at a publisher’s. This means, I not only knwo how to work conceptional and bring a projekt from idea to print, I also now how work is done at a publisher’s. Unfortunately for me we – the Harenberg Verlag – only publish magazines, no books.  

4. Grafikdesignerin? Ja. Bachelor of Arts, Design, Medien Kommunikation.
Meinen Abschluss in Illustration habe ich genau mit der Geschichte gemacht, die ich jetzt zum Leben erwecken will. 
Ich habe eine 1,0 dafür bekommen.
Graphic designer? Yes, bachelor of arts, design, media, communication. I made my final exam in illustration with – tatda! – exactly the Jakob-story I want to bring to life now. I graduated with an A for this exam.

5. Ich habe bereits zu Schulzeiten zwei Schreibwettbewerbe gewonnen: Think Europe 2003 und eine Veröffentlichung (Platz 5) in der Nagelprobe des jungen Literaturforums Hessen-Thüringen 2004. Das ist jetzt eine gewaltige Runde her, aber dennoch.
I won two writing contests during school: Think Europe 2003 and a publication in the „Nagelprobe“ from the Hesse-Thuringia young literature forum 2004. Well, this feels like ages ago, but still.  

Zweite Preiskategorie für mich. Also kein Geld aber Teilnahme am Autorenseminar. Muss mal die anderen Gewinnergooglen, ob davon mittlereweile jemand Schriftsteller ist…
Second price categorie which gave my permission to join the author’s seminar. I just have to google the other winners to see if someboy of them already became a writer…

 

Mittlerweile wäre ich nicht mehr so bescheiden meinen Gewinn von jemand anderen präsentieren zu lassen (es war ein Computer). Ich hatte den Text im Ethikkurs geschrieben, deswegen waren wir als Kurs dort. Es war eine Gruppenarbeit. Aber ihr kennt Gruppenarbeiten. Es war mein Text. So viel zum Thema Bescheidenheit. Heute mal nicht.
Meanwhile I am no longer the girl to be that modest to let somebody else present my price (it was a computer). I wrote the text with or ethics course in school, so we got invited as a class. It was grouwork. But you know groupwork. It was my text. So much about modesty for today. Not.

*click to enlarge both pics*

6. Nicht ganz so lang her ist mein abgebrochenes Studium im Wissenschaftsjorunalismus. 4 Semester war ich dort. Das Schreibhandwerk habe ich also auch zwei Jahre lang gelernt. Warum nicht weiter? Die Antwort wird zu lang, aber kurzgefasst habe ich mich dann doch für das entscheiden, was ich wirklich liebe: die Kunst, das Schöne, die Zeichnerei – Design. Und wie meine Blogthemen beweisen, bin ich nie ganz weggekommen vom populärwissenschaftlichen Inhalt. Schreiberisch bin ich ein sehr guter Autodidakt, der eine vage Ahnung davon hat, dass es unter einem Mentor (oder sagen wir zumindest Lektor) noch mal soviel besser werden könnte.
Not that long ago I studied science journalism – and quit after 4 semesters. So I learned writing and research for two years. Why did I quit? Oh the answer will take way too long but in brief: finally I decided to do, what I love the most: art, the beauty in things, design, drawing. And as many of my blog topics prove I never lost my interest in (popular) science. When it comes to writing I am a skilled self-educator with a vague idea of how good and better I could be with a mentor (or just aim for a lecturer here) at my side.

7. Und wieder: Ich glaube an mich und an Jakob. Ich glaube an meine Worte, an meine Linien und Schraffuren, ich glaube an die romantisch naive Sehnsucht nach Liebe, die die Antwort auf alles verspricht, genauso wie ich an die wunderlichen Leser glaube, die Gefallen daran finden, genau diese Verheißung scheitern zu sehen, die mit der Fiktion leiden und sehnen wollen, die schon lange wissen, dass Licht nur im Dunkeln sichtbar wird.
And again: I believe in me and in Jakob. I believe in my words, in my lines and hatching, I believe in the romantic naive longing for love which promises to be the answer to everything, as well as I believe in the curoius reader who has this strange affection for seeing this promise fail, knowing that there is only light compared to darkness.

Belassen wir es bei diesen sieben Gründen, denn Sieben ist eine magische Zahl. Acht ist in der chinesischen Numerologie die Zahl des Geldes, doch ich mag lieber die Zahl der mächtigen Zauberei, statt die Zahl des Mammons und der unbeabsichtigten Horcruxe…
So let’s leave it like this with seven reasons as seven is a magic number. Eight is the number of wealth in Chinese numerology but I prefer that number of powerful magic over the number of money and unitended horcurxes…

Solltet ihr selbst bei einem Verlag arbeiten oder jemanden kennen, der jemanden kennt, ihr wisst schon, empfehlt mich gern weiter. Denn mich auf die Kreativarbeit voll konzentrieren zu können, statt mich mit Druck, Logistik und Vertrieb ausneinander zu setzen, wird die Veröffentlichung bedeutend beschleunigen. Und sehr wahrscheinlich auch das Endergebnis verbessern.
If you work at a publisher’s or if you know somebody who knows somebody… you know, recommend me. Because working with a publisher will give me time to focus on the creative work, leaving the print, distribution and sale to other professionals. Very likely this will lead to a much faster publishing and – I believe so – a higher qualitiy in the final result. 
And I guess you already got the point that I am professional enough to know, that I won’t do the translation on my own. 

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1. März 2016

Superlong Hybridbraid

Huch, jetzt muss ich erst mal richtig stellen: Ich werde das Haarthema nicht einstampfen! Einige von euch hatten meinen letzten Post so interpretiert.
Aber nein. 🙂
Das Buchprojekt wird hier einfach seinen Raum beanspruchen und dafür die anderen Themen etwas komprimieren. So grob über den bleistiftverschmierten Daumen gepeilt, würde ich aber schätzen, dass etwa ein Drittel hier Haarcontent bleibt, ein Drittel ist für das Buch reserviert und im restlichen Drittel tummelt sich alles andere: Rezepte, Fitness, Gesundheit, kritische Themen.
Ungefähr. Es wird nicht immer in Reihenfolge wechseln, sondern so wie es passt.
So, wie ich jetzt eben direkt Haare hinterher schiebe, weil es passt.
Oh, well, I have to make things clearer: I won’t stop posting about hair! Some of you interpreted my last post like this. Well no. 🙂 
The book project will take its space and compress the other topics. But a vague estimation leads to a planned split in three thirds: one third of my content will still be about my longhair love. Another third is dedicated to my book. And the last third is for the remaining topics: recipes, health and fitness and some subjects to think about. Just estimated. And not necessarily always in this order, just like it matches. Like I post hair today because it matches now.

Diesen traumhaften Zopf habe ich letztens beim Langhaarminibrunch an @cryptic_elf geflochten. Es ist ein Hybridzopf. Wie meistens kann ich euch hier eine Videoanleitung von Vanessa von Haartraumfrisuren ans Herz legen. Sie beschreibt hervorragend die Technik dieses Mischzopfes, der irgendwo zwischen englischem Zopf, Fischgräte und 5er-Zopf angesiedelt ist.
I styled this beautiful braid at the last mini longhair brunch on @cryptic_elf. It is a hybridbraid. As usual I can recommend a video tutorial by Vanessa from haartraumfrisuren.de . She describes the technique of this braid very well. It is somehow is a hybrid between english braid, fishtail and 5-strand braid, therefore the name.

Es war auf jeden Fall wieder eine Freude dieses goldene Seidenhaar zu flechten. Vielen Dank!
Anyways it was an honor again to braid this amazing golden silk. Big thank you!

Im Übrigen!
Senza Limiti kommt nach Dortmund!
Und zwar diesen Samstag, am 5. März. 
Ab 14:00 Uhr könnt ihr hier die wunderbare Goldschmiedekunst live ausprobieren, euch beraten lassen und wenn ihr unsicher seid, wie das mit den Frisuren geht, wird euch auch damit geholfen.
Eindrücke vom letzten Senza Limiti Treffen Oktober 2014 in der selben Örtlichkeit findet ihr hier auf meinem Blog und hier auch noch mal. Es war großartig und so werde ich natürlich auch wieder dort sein! Parkplätze sind kein Problem und solltet ihr mit der Bahn kommen, ist die Haltestelle Dortmund Wischlingen direkt um die Ecke.
And don’t forget: Senza Limiti is coming to town, to Dortmund, I mean. This Saturday, March 5th.  
Impressions of the last meetup from october can be found here on my blog as well as here. It was so great and I have been looking forward to this little event for months!

Wer weiß, vielleicht sieht man sich ja dort?
Ich bin die Große mit den Feenhaaren. Vermutlich werde ich Grün tragen.
So maybe we will meet there too? I am the tall one with the fairy hair. And I guess I will wear something green.

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