7. Januar 2016

2016 will be fit! – Find your workout plan

„Ich will fit(ter) werden!“

Das ist wohl die Nummer eins unter den Neujahrsvorsätzen. Zumindest, wenn man den etwas zu einfachen Wunsch nach Gewichtsverlust mitzählt.
Okay, bei den Langhaarmädels steht wohl noch ein Längenziel auf Platz eins, aber dann… ist es doch sehr wahrscheinlich, dass dieser Punkt anschließt.
„I want to get fit(ter)!“
I guess this is the number one new year’s resolution. At least when you also count in the too easy whish for loosing weight. Okay, maybe the longhaired ladies have a number one length goal but then… then it is probably this goal which follows. 

Ich bin keine Profisportlerin, keine Trainerin, aber weil ich die mit dem Blog bin, die da auch ein paar Fitness-Fotos und -Reviews gezeigt hat, und ich allgemein jemand bin, der eine Sache nicht halbgar macht, werde ich nun doch öfter gefragt, was denn so passen würde, sportmäßig. Und drum mag ich heute antworten, so gut ich es als ambitionierter Amateur eben kann.
I am neither a professional athlete nor a trainer but I am the one with blog which also covers fitness topics and shows some progress pics, reviews and I am never the one to do things only halfheartedly. This seems to be sufficiant to get asked what to do for sports. And therefore I want to answer today as good as I can as an ambitious amateur.

Vorweg: Ich spreche hier bewusst von Fitness. Gewichtsverlust geht für die meisten Menschen damit dann einher. Umgekehrt muss das nicht so sein, im Gegenteil. Bloß Gewicht zu verlieren, macht euch weder automatisch gesünder, noch leistungsfähiger.
At first: I am talking about fitness here. Loosing weight is something which follows for most people but the other way round is not given, rather the opposite. Only loosing weight won’t make you more healthy or capable automatically. 

Wie finde ich den Fitnessplan, der zu mir passt?
Vorsicht vor Plänen, die sehr schnellen Gewichtsverlust versprechen, eine einseitige Ernährung propagieren, Wunderpillen oder andere Supplemente benötigen, an ein super-duper-tolles Equipment gekoppelt sind oder die ständige Folgekosten verursachen. Und etwas, was ebenfalls einfach nur Geldmacherei ist: alles was Muskeln und schlanke Körper ohne Diät und ohne Schwitzen verspricht. Es tut mir Leid, nein, ihr müsst auf euer Essen achten und wenn ihr euch nicht anstrengt, dann ist das auch kein Sport. Also keine kleinen Elektroschockerpads und solche Späße kaufen, ja?
You can’t fake fitness.
How do I find a matching workout plan?
Be careful with programs who promise fast weightloss and/or promote a restrictive diet, supplements or even magic pills, which demand fancy expensive equipment or lead to follow-up-costs. On the other hand the promise of lean mucles without any diet or sweating is only made to get your money. I am sorry, but without watching what you eat and getting sweaty this here won’t lead to fitness. So don’t even consider buying those scary electronic patches buzzing electricity into your abs… 
You can’t fake fitness.

Seriöse Fitnesspläne sind ehrlich, auch in der Ankündigung, dass es hart werden wird. Ihr werdet dort kein Versprechen für schlank in X-Wochen finden. Wichtig vor allem für Anfänger ist, dass ihr bei eurem persönlichen Trainingslevel einsteigen könnt. Je nach eigener Fitness, eigenem Gewicht oder Vorerkrankungen sind manche Trainings sonst ziemlich risikobehaftet.
Reliable workout plans are honest – also in telling you beforehand that it is going to be tough. You won’t find a promise of becoming skinny within a given number of weeks. Very important especially for beginners is that the programs need to be adjustable in difficulty. Otherwise depending on your momentary fitness, weight or maybe deseases or injuries some workoutplans are really risky!

Abs are made in the kitchen, in the gym – and in the perfect light setting.

Methoden

Laufen
+ Wenig Equipment. Theoretisch könnt ihr sofort loslegen. Praktisch sind Laufschuhe angeraten und als Frau ein Sport-BH. Alles andere könnt ihr dann kaufen, wenn ihr merkt, dass ihr dabei bleibt. Oder es auch dann noch sein lassen. 😉
+ Haustür auf und los. Keine Zeitverzögerung.
+ Frische Luft.
+ Geringes Risiko sich völlig falsch zu bewegen, auch ohne Trainer. Einzig wenn ihr ziemlich schwer seid, dann walkt erst mal, um eure Gelenke nicht sofort zu überlasten.
+ Geht sowohl allein als auch im Rudel. Wenn ihr dabei noch eine Unterhaltung führen könnt, lauft ihr in einem guten Pulsbreich zur Fettverbrennung.
+ Sehr schnelle spürbare Leistungssteigerung (Motivation!).
– Wetterabhängig, da brüllt der innere Schweinehund.
– Kein Ganzkörpertraining, auch wenn Laufen immer noch besser den ganzen Körper trainiert als anderen Beinübungen allein. Zumindest Arme, Brust und oberer Rücken kommen ziemlich kurz.
– Fettabbau juche, Muskelaufbau naaaja.
-> Ich laufe gern, aber unregelmäßig. Wenn es dunkel ist und/oder regnet bin ich raus. Dunkel und Regen krieg ich so oder so schon mit den Hunderunden ab, das gebe ich mir dann nicht noch mal.
Running
+ Few equipment needed. In theory you could only just step outside and run. Practically some good running shoes are helpful and if you are female I highly recommend a sports bra. Anything else can be bought after you are shure that running is something you will stick to. Or you still don’t buy it. 😉
+ Open the door and run. The way is the goal literally.
+ Fresh air.
+ Low risk to move wrong, even without trainer. If you are heavier, consider walking first to protect your joints. 
+ You can run alone or in groups. When you are still able to have a little chat than you run with a heartrate good to burn fat.
+ Very quick progress in speed and endurance. And this promisses motivation. 
– It depends on the weather, your weak inner self will find a whole book full of excuses.
– No fullbody workout even though running trains the whole body better than other legworkouts alone. But chest, arms and upper back don’t get that much of training.
– Fatburning yeah, more muscles…? Meh.
-> I really like running but I am out as soon as it is dark and/or raining. I get darkness and rain with my walking with the little wolf so I am not that excited about getting an extra from this.

Bodyweight Training
+ Kein Equipment nötig.
+ In der Regel auf sehr geringem Raum machbar.
+ Resistance, HIIT, Cardio… alles möglich.
+ Fullbodyworkout.
-> Ich habe zwei Bücher zum Bodyweight Training hier (hier und hier), aber keinen der Pläne habe ich durchgezogen. Mir fehlte die Motivation. Ich fühlte mich irgendwie allein. Ich mein Körpergewicht und ein leiser Raum (oder auch mit Musik…). Das hat mich innerhalb von Minuten gelangweilt. Obwohl ich die Übungen an sich durch die Bank gut fand. Ich mache dennoch viel Bodyweight Training derzeit. Aber im Zusammenhang mit anderen Trainingsplänen (siehe unten).
+ No equipment needed.
+ Normally you can train on very little space.
+ Variation from resistance, HIIT to cardio… all possible.
+ Fullbodyworkout.
-> I have two books (here and here) about this method but I did not workout with their plans. I somehow felt alone: me, my bodyweight and a silent room (okay, sometimes with music…). I was bored within minutes, even though I liked the excercises in general. I do a lot of bodyweight exercises still but attached to other plans (read below).

Gewichtstraining/Hanteltraining
+ Großartige Methode zum Kraft- und Muskelaufbau.
+ Sehr gut für die Knochendichte (Ostheoporose lässt grüßen!).
+ Damit erreicht ihr das, was als „toned“ bezeichnet wird, also Muskeln, die wirklich fest sind, wenn man sie anspannt.
+ Fullbodyworkout – wenn man es richtig macht mit dem passenden Plan dazu.
– Entweder ihr braucht ein Fitnessstudio…
– …oder ein kleines Hantelarsenal daheim. Mindestens ein 20kg-Set mit zwei Kurzhantelstangen und Wechselscheiben. Für Männer reicht das in der Regel lange nicht.
– Hohe Verletzungsgefahr, wenn euch niemand gezeigt hat, wie es geht (siehe Discopumper weiter unten).
– Konditionstraining fehlt. Es werden also die Muskeln trainiert, aber das Herz-Kreislaufsystem nur in geringem Maße.
– Unbedingt stretchen! Dieses Training kontrahiert die Muskeln so stark, dass ihr sonst schnell verspannt und verkürzt.
– Gewichtstraining allein (!) kann tatsächlich eher „bulky“ machen. Ist bei Frauen aber sehr ungewöhnlich, von daher geringeres Risiko als die meisten argwöhnen (und ihr könnt auch einfach vorher aufhören, wenn es euch zu viel wird. Dasselbe wie bei langen Haaren, sowas braucht Zeit. 😉 ). Wir haben einfach nicht genug Testosteron, um wirkliche Brummer zu werden. Die, die das sind in euren Augen, glaubt mal, die sind schon lange über fitte Neujahrsvorsätze hinaus. Man wird genauso wenig über nacht bulky, wie man über Nacht dünn wird. 😉
-> Der letzte Punkt ist also kein wirklicher Kontrapunkt, sondern eine Erinnerung daran, dass ausgewogenes Training auch Cardio und Stretch beinhalten sollte. Hanteltraining ist für mich eine angenehme Ergänzung. Ich mache das gern als Abschluss, als Burnout-Runde, wenn ich keine Lust mehr auf großes Geschnaufe habe, nachdem ich vorher schon gestrampelt habe.
Lifting/Dumbbelltraining
+ Great method to gain muscles and strength. 
+ Very good for bone density (think of ostheoporosis).
+ This is what will make you toned, which means that your muscles feel solid, when you flex.
+ Fullbodyworkout – if you follow a matching plan.
– Either you need a gym…
– …. or a dumbbellcollection at home. At least a 20kg set of two short dumbbells with different weights is required. As a man you will need more very, very quickly.
– High risk of injuries, if nobody showed you how to train correctly (read further below about the „Discopumpers“).
– Cardio is missing. So you train your muscles but not your heart and lungs and so on.
– Stretching is missing. And this is important as weight training makes your muscles tight and short. Be shure to fit in stretching after the workout.
– Weighttraining alone (!) can in fact make you bulky. This is rather uncommon among women and the risk is much lower than most ladies fear (and you will see it coming and can stop before it is too much in your eyes – muscles don’t grow over night. Same as hair, you know? 😉 ). Women simply don’t have enough testosterone to become real muscle machines. And the women which are „too bulky“ in your eyes, be shure they are no beginners and they train mean and for a long time. So don’t be afraid of that.
-> The last aspect is no real contra argument. It just reminds you that a balanced workout consists also of cardio and stretch. Dumbbelltraining is a nice extra for me at the end of my regular workouts. I like to do this as a burnout round, when I don’t want to pant any more, but my muscles still have some energy.

HIIT/Tabata
+ Sehr kurz, sehr intensiv.
+ Afterburn effect: Ihr verbrennt auch an den Folgetagen (angeblich) mehr Kalorien als nach anderen Workoutmethoden.
+ Sehr effektives Herz-Kreislauf-Training.
– Brutal. Wirklich. Vorsicht als Anfänger. Das sind die Trainings, bei denen man seine Grenzen kennenlernt. Das sind die Trainings, bei denen von „blood, sweat and tears“ gesprochen wird. Blut, weil das Verletzungsrisiko hoch ist (und durch die sehr schnelle sehr hohen Wiederholungszahlen kann es sein, dass ihr euch verletzt ohne es zu merken), Schweiß ist selbsterklärend und Tränen – ich sagte, es geht an die Grenze. Und das meine ich auch. Man fühlt sich im Moment der Übung als wolle man heulen und ein bisschen sterben. Und wer nicht aufpasst, kann die Liste mit „Blood, sweat, tears and vomit“ vervollständigen. Nicht trainieren bis euch schwindelig wird! Nicht trainieren bis euch schlecht wird! Bis ihr heulen wollt ist okay. 😉 An die Grenze gehen ist gut, darüber hinaus ein dummer Spruch. Darüber hinaus bezahlt ihr mit dem Gegenteil von Fitness.
-> HIIT/Tabata mache ich derzeit nicht, einfach weil ich mehr Spaß an anderem habe, vielleicht mag ich mich gerade auch einfach nicht so sehr quälen. Habe ich aber mal und Hölle, yeah, krass! Ich hab mich danach immer gefühlt wie eine Überlebende. Sehr effektiv, was Kraftgewinn und Muskelaufbau angeht. Aber ich bin auch einmal über die Grenze gegangen. Nie wieder. Mir war einen ganzen Nachmittag lang kotzig. Das brauche ich nicht.
+ Short time but super intensive.
+ It is said, that you burn even more calories the following day (afterburn effect). 
+ Very effective training to get your heartrate through the roof. 
– This is brutal. Really. Newbies be warned, I am serious. These are workouts which push you to your limits. These are the trainings which lead to the saying „Blood, sweat and tears“. Blood because it bears a high risk of injuries and because it is so fast and with so many repetitions that it can easily happen that you hurt yourself without even noticing. Sweat, you got this point. Tears because you will really feel like crying. I said you push yourself to the limit. In the moment of exercise you feel like dying. And if you are not sensitive enough you easily go over the limit and then you can complete the list with „blood, sweat, tears and vomit“. So be tough but careful.  Don’t train till you feel nauseous. Don’t train until you throw up. Until you feel like crying is okay though. 😉 The limit is the limit. If you go over it you will pay with the opposite of fitness. This is how you find out what the limiti is and what bare „I don’t want any more!“ is.
-> At the moment I don’t do HIIT, just because I have more fun exercising in other ways. But I did a few months ago. And hell, yeah, I felt like a survivor afterwards. It was very effective for gaining strength and muscles. But once I went over my limits. I felt like throwing up all afternoon long. Not my preference.

Yoga
+ Praktisch kein Equipment nötig.
+ Benötigt wenig Platz.
+ Fullbodyworkout.
+ Sehr gut gegen Verspannungen.
+ Verbessert die Haltung enorm (und Haltung allein kann optisch 5-10kg ausmachen).
+ Bessere Atmung.
+ Ruhigerer Geist.
– Von allem, was ich hier aufzähle, würde ich sagen, ist Yoga das, was am dringendsten eine saubere Anleitung braucht. Das ist also nur ein Stay-at-home-Workout, wenn ihr schon mal Kurse belegt hattet. Wie beim Gewichtstraining auch: Im besten Fall bringt es sonst einfach nichts, oder ihr tut euch wirklich weh.
– Sehr zeitintensiv. Vertut euch nicht mit den schicken Yogaposen, die man jetzt überall sieht und den 15 Sekunden Videos, die so fließend daher kommen. Um wirklich in eine Übungen reinzukommen, braucht es bedeutend länger!
– Wenn ihr nicht grad in die „Acro-Yoga“ Richtung geht (Akrobatik plus Yoga), wird es sehr lange dauern, bis ihr den Muskelaufbau wirklich merkt. Und Acroyoga ist auch nichts für Neujahrsvorsätze. Da kommt ihr genauso schnell hin wie zum „big & bulky“ Zustand durch Hanteltraining. 😉
– Cardio fehlt ebenfalls.
-> Yoga ist anstrengender, aber auch wesentlich zeitintensiver als es aussieht. Ich bin kein Yogi, ich bin nur so ein Teilzeit-Asana-Poser. Ich stretche damit nur und habe dadurch Übungen, um meine Muskeln elastisch zu halten oder wieder zu bekommen, wenn ich verspannt bin. Die Langsamkeit der Übungen langweilt mich zu schnell, als dass ich mein Training nur auf Yoga ausrichten wollte.
+ You barely need any equipment.  
+ Only few space needed.
+ Fullbodyworkout.
+ Very good against tight muscles.
+ Very good for your posture (and posture can make a 5-10kg difference in your appearance!)
+ Better breathing habits.
+ Calms your mind.
– Of all methods mentioned here, this is the method which needs the most instructions. It is only a stay-at-home-workout when you already attended some classes. Otherwise it is the same as for lifting: if you don’t do the exercises right, than in the best case they won’t work and in the worst case you will hurt yourself. 
– Yoga is VERY timeconsuming. Don’t be mistaken by the fancy poses or 15 second videos popping up everywhere and look so fluid. To really get into the poses you need very much time.
– If you don’t go in the acro-yoga direction (acro=acrobatic) it will take a lot of time to build muscle. And acro yoga really is nothing for new year resolutions, it is for the pros. You get there as fast as you get big and bulky through lifting. 😉
– Cardio is missing too.
-> So yoga is much more demanding and much more timeconsuming than it looks. I am no Yogi, I am just a parttime wannabe. I stretch with yoga after my workout routine and I have some exercises to care for tight muscles. I get bored by the slowlyness of the exercises too easy, so I can’t focus on a yoga only workoutplan.

Wie ihr seht hatte ich das mal auf meinem Futteraccount auf Instagram geteilt.
As you see I shared this on my foodie account on Instagram already.


Workoutplans

Training im hochwertigen Fitnessstudio
+ Es ist ein Trainer vor Ort, der mit euch eure Anfangsfitness feststellt, einen Plan ausarbeitet und der auf individuelle Probleme direkt eingehen kann. Sowas wie die Klassiker: Knie- oder Bandscheibenprobleme.
+ Ihr müsst keine Geräte kaufen und euch nicht die Bude damit vollstellen.
+ Es sind immer neue, stabile Geräte vorhanden, ihr könnt also viel ausprobieren, ohne gleich horrende Summen für ein eigenes Gerät auszugeben.
+ Ihr könnt den einsamen Wolf geben oder Kurse besuchen. Vielleicht lernt ihr sogar Workoutbuddies oder gar Freunde kennen.
– Größter Minuspunkt ist bei allem, was nicht zu Hause ist, der Schweinehund sich erst mal auf den Weg zu machen. Selbst bei nahegelegen Studios geht locker eine halbe bis Stunde mit Hin- und Rückweg drauf.
– Monatliche Kosten, in der Regel vertraglich festgelegt auf mindestens ein Jahr. Wenn es nichts für euch ist, dann zahlt ihr noch lange für Leistungen, die ihr nicht in Anspruch nehmt. Kann auch Motivation sein, dann trotzdem hinzugehen, man hat ja schließlich bezahlt…
– Relativ hohe Kosten. In den guten Fitnessstudios sind selbst die Studententarife so hoch, dass man erst mal tief Luft holen muss.
– Man ist nicht allein. Vor allem für sehr untrainierte Neulinge kann das abschrecken, da man sich beobachtet und bewertet fühlt.
-> Ich war immer sehr gern in meinem Studio. Dass ich dort nicht mehr Miglied bin, liegt an zwei Punkten: der Anfahrtsweg und die damit verbundene „verlorene“ Zeit und mir ist es zu teuer, vor allem im Vergleich zu dem, wie ich jetzt tainiere.
Working out in a quality gym 
+ You have a trainer at hand who will measure you starting fitness level, work out a plan for you matching your goals and abilities. He or she can directly answer questions if you have certain problems. Like the very common pain in kneejoints for example.
+ You don’t have to buy equipment and therefore don’t have to store them in your home. 
+ You always have new, modern equipment to use. If you want to try something new, you don’t have to pay a high amount for something you eventually don’t even like. 
+ You can workout alone or if you want to attend classes and meet other people who might become workout buddies – or maybe even friends.
– Biggest contra is always the battle against your week self, which has to be fought to go to the gym instead of staying at home. (note: in German we talk of beating the „innerer Schweinehund“, translated as „inner pigdog“. This discribes the weak inner self. The inner pigdog is the lazy guy in all of us who always has excuses to stay inactive).
– Monthly costs are a big contra especially as quality gyms are not cheap. Even the student’s fees are so high, that you will think about membership twice. Most times you have to sign a contract for a one year’s membership. But this can be motivation too to go there and workout. Because you already payed for it. 
– You are not alone. Especially for newbies this can be a contra as you feel watched or even judged. 
-> I was always happy when I was at my gym. That I don’t go there any more has two reasons: The „inner pigdog“ 😉 for getting there and it was just too expensive, especially compared with how I workout now.

Training im günstigen Fitnesstudio
+ Geringere Kosten als im hochwertigen Pendant.
+ Ebenfalls nicht nötig Geräte zu kaufen.
– Trainer sind rar und oft nicht gut ausgebildet.
– Oft keine Kurse.
– Geräte sind oft nicht in gutem Zustand, teilweise komplett defekt (meine Erfahrung, mehrfach).
– Meist sehr… unansprechendes Ambiente. Schlechte Lüftung, fieses Licht etc.
– Auch hier seid ihr nicht allein. Die günstigen Muckibuden sind auch oft genau das: Revier der Discopumper.
– Fragt nicht nach den Duschen und Umkleiden. Wirklich nicht.
– Auch hier müsst ihr den Schweinehund überwinden erst mal hinzugehen. Und bei der Liste an Minuspunkten, wird das noch mal härter. Der Schweinehund ist vermutlich dann der einzige, der ordentlich Muskeln aufbaut.
-> Das war für mich ein echter Abturner. Mein gutes Fitnesstudio war weiter weg und eben teurer, aber bevor ich in die Bude gegangen wäre, dauerhaft… nee. Für Anfänger halte ich es auch für eher riskant. Man braucht eine Einführung an den Geräten. Gebt mal bei Youtube „Gym Fail“ ein und ihr seht, was ich meine. Kann sein, dass ich mehrfach einfach Pech hatte, aber… so war es. Ist ja auch abhängig von der Filiale…
Working out in a low budget gym
+ Lower costs then for the quality pendant.
+ Here also you don’t need to buy equipment for your home. 
–  Trainers are rarely seen and sometimes not well educated.
– Often no classes.
– Equipment often is in a shabby state if not totally broken (made this experience more than once!)
– Cheap looks cheap. The interior often is no place you want to be. Not to mention the airconditioning and the light. 
– Here also you are not alone. And these gyms are ofen the natural habitat of the „Discopumper“s (no English word for this again, but what you think it means is what it means. 🙂 ).
– Please don’t ask for the changerooms. Or the showers. Really not. 
– Here you also have to beat that inner pigdog (I like to spoil my translation today…). And beating it with this long list of contra arguments… Well the pigdog will probably be the only one to gain muscles here…
-> These experiences I made with dicount gyms we real turn-offs. My quality gym was expensieve and I had a longer way, but before I went to a place like this… No. Especially for beginners these gyms are nothing to recommend. You need some experience for the machines (and a routine to do your thing even though the surrounding is so ugly…). Just browse for „gym fails“ at YouTube and you see what I mean.

Fitness Blender
+ Alle einzelnen Workouts kostenlos auf YouTube abrufbar.
+ Ganze Workoutpläne sehr preisgünstig (dann müsst ihr die Videos nicht mehr selbst zusammenstellen).
+ Stay-at-home-workouts.
+ Wenig Equipment nötig (Hantelset und Matte).
+ Variabel für alle Fitness-Level.
+ Fullbodyworkouts.
+ Resistance, Cardio, HIIT, Yoga, Pilates, Bodyweight, Stretch, Warmup, Cooldown… ALLES dabei.
+ Gesundheitlich ausgerichtet mit schickem Body als Bonus.
+ Sympathisch, ehrlich, keine falschen Versprechen – mit Daniel und Kelli wäre man gern befreundet.
– Öhm… also ich fand es manchmal doof, erst den Computer anmachen zu müssen. Also da hat der Schweinehund dann aber schon sehr nach einer Ausrede gesucht…
-> Einzige Punkte, weswegen ich von Fitness Blender weggewechselt bin, waren tatsächlich Neugier auf das, was es sonst noch gibt und dass ich mich mit der Community nicht identifizieren konnte. Mein Review zum FB-Fit-8-week-program findet ihr hier.
+ All single workouts can be found for free on YouTube
+ Complete workout plans are really cheap (like this you don’t have to search and combine the videos on your own)
+ Stay-at-home-workouts.
+ Few equipment needed (set of dumbbells and mat).
+ Adjustable to all fitness levels.
+ Fullbodyworkouts.
+ Resistance, cardio, HIIT, yoga, pilates, bodyweight, stretch, warmup, cooldown… ALL included.
+ „It is all about what your body can do. The superficial changes are just a bonus!“
+ Friendly, honest, authentic, no false promisses. You would like to be friends with Daniel and Kelli.
– Ehm, maybe I was annoyed sometimes to have to start my computer first before I could workout. So you see I tried to make excuses. There is nothing negative to say.
-> The only reason why I am now with Kayla Itsines was bare curiosity and that I could not identify with Fitness Blender’s community. 
You can find my review of their FB-Fit-8-week-program over here.

Bikini Body Guide / Kayla Itsines
+ Fullbodyworkouts.
+ Resistance, Cardio, HIIT, Stretch, Faszientraining (Foam Roll), eine gute Mischung, die alles nötige abdeckt.
+ Großartige Community, sehr motivierend.
+ Kayla erreicht all die, die wegen der Optik zum Sport kommen und dann wegen dem „Hey-Wow, ich bin fit! Gesundsein ist ja geiler als Dünnsein!“  bleiben. Sie verpackt gesunde Themen in das Glitzerpapier von definierten Bauchmuskeln und der Vision eines Bikinikörpers.
– Teuer. Vor allem dafür, dass es keine Videos gibt. Also gibt es schon, aber nicht explizit im Plan, sondern nur mal hier und da auf Instagram oder YouTube.
– Nicht anfängergeeignet, hohes Verletzungsrisiko ohne Anleitung, ohne Grundfitness sind die Übungen (fast) nicht machbar. Es gibt ein Pretraining, aber das ist eher mau.
– Neue Trainingspläne nur noch als App – und das derzeit auch nur fürs iPhone (aber ich denke das zieht bald nach für Android) und noch mal teurer als die alten PDFs…
– Wer die Trainings wirklich durchziehen will, braucht relativ viel Equipment oder dann doch wieder ein Fitnessstudio.
– Wer die Traings voll durchziehen will braucht viel Zeit. Siehe mein Review hier.
-> Ganz schön viele Minuspunkte, dafür, dass ich nach wie vor ziemlich begeistert dabei bin – wenn auch nicht 100%ig, dafür reicht meine Zeit nicht, die ich bereit bin in Sport zu investieren. Zweimal täglich ist mir zu viel. Ich betone es gern wieder: Die Community und die davon ausgehende Motivation sind für mich der Schlüssel.
+ Fullbodyworkouts.
+ Resistance, Cardio, HIIT, stretch, Foam Roll – a good mix to cover everything neccessary.
+ Great community, so, so motivating!
+ Kayla reaches all these girls who aim for a certain body but when they follow the BBG they learn the more important lesson: that being fit and healthy is much better than being just skinny. This is Kayla’s gift. And it comes in a wrapper of amazing before&after pics and girls with abs. 
– Expensive, Especially as there are no videos included. Videos exist, but not part of the BBG-plan. You have to look out for them on Instagram and YouTube. 
– Nothing for beginners, high risk of injuries. Without a basic fitness many exercises are not manageable. There is a pretraining, but it is not that nice.
– New guides only available as an app – and for iphone only at the moment. But I guess the android version won’t take too long any more. And the app is even more expensieve than the old PDFs were…
– Who wants to follow the plan closely needs much equipment – or a gym.
– Who wants to follow the plan closely needs a lot of time for this. As I explained in my review here. 
-> Puh, many contrapoints on the list. And I am still so happy with the plan? Yes, indeed. I am not following it 100% as  I am not willing to dedicate this much time to workouts (no second workout on one day for me!). I stress it again: it is the community and the motivation radiating from it which makes all the difference for me.

Und da wären wir. Das sind Trainings, die ich kenne und zu denen ich also etwas sagen kann. Somit kein Anspruch auf Vollständigkeit.
And here we are. These are the workouts I know and therefore can talk about. Therefire don’t expect this list to be complete.

Empfehlungen
Uneingeschränkt Fitness Blender. Immer und immer wieder. Egal, welcher Typ Mensch ihr seid.
Laufen gehen. Ebenfalls uneingeschränkt.
Recommendations: For really everybody: Fitness Blender. Every time again. For everybody. And running. Also for everybody.

Ihr seid weiblich, habt eine Grundfitness und braucht für die Motivation erst mal einen optischen Anreiz? Kaylas Bikini Body Guide. Laufen gehört hier als LISS sowieso zum Training.
If you are female, have a certain basic fitness and need some superficial motivation to get started? Kayla Itsines bikini body guide. Running/walking is part of the program as LISS here anyways.

Für Anfänger: Ein gutes Fitnesstudio, wenn in der Nähe (Schweinehund klein halten) oder Fitness Blender, wenn ihr lieber für euch sein wollt. Wirklich, für ganz am Anfang empfehle ich immer einen Trainer. Und Laufen gehen.
If you are a beginner I recommend a good gym close to your home (for feeding the inner pigdog 😉 as few as possible) or Fitness Blender if you want to stay for yourself. Really, for the very start I always recommend consulting a trainer. And go running/walking.

Mit Einschränkungen/Vorerkrankungen: Gutes Fitnessstudio. Auf keinen Fall ins Blaue hinein trainieren, wenn ihr keine Ahnung habt, wie die Übungen sauber ausgeführt werden und wie ihr improvisieren könnt, um eure Schwachstellen zu umgehen.
Yoga. Mit Kurs, nicht nur so nach YouTube, vor allem nicht als Anfänger.
If you have some injuries, diseases or other handycaps really start at a gym to ask a trainer how to train correctly and how to improvise for exercises which you are not able to perform. Don’t start right from where you are, that can cause more damage than it might help. 
Or try yoga. Please attend a class, no YouTube only when your health is already weak. Especially as a beginner.

Also dann! Fit durch 2016!
Und jetzt dürft ihr mal raten, wie es bei mir weitergehen wird. Fitness Blender oder Kayla? Oder muss es denn ein ODER sein?
So let‘ rock it! 2016 will be fit! And you can be curious now how I will continue. Fitness Blender or Kayla? Or maybe the real question is: is it the question of OR?

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31 Kommentare

  1. Alles Gute fürs neue Jahr liebe Heike! Und gleich so eine tolle Übersicht.

    Ich kann noch als Tipp zum Yoga Adriene auf Youtube sehr empfehlen. Ich finde sie hat sehr gute Anfänger-Videos bei denen die Verletzungsgefahr sehr gering und der Lerneffekt sehr hoch ist! Ich habe mit ihr Yoga begonnen und als ich dann im Studio einen Anfängerkurs gemacht habe gesehen dass ich das zuhause in Ruhe mit Adriene viel genauer hinbekommen hab.

    Ich bin noch am überlegen wie ich mein neues Fitness-Jahr starten soll, aber dank deiner Liste hab ich ja jetzt genug zum auswählen. Danke dir.

  2. Faszinierend. Ich habe festgestellt, dass ich ein Gym brauche. Ohne "Zuschauer" streng ich mich weniger an als alleine. Dann sieht ja keiner wenn ich mal was auslasse. Ist aber bestimmt Typsache. Ich geh zur Zeit sehr gerne zum freien Krafttraining mit dem Liebsten 🙂

  3. Durch deinen Blog habe ich Fitnessblender kennengelernt und bin immer noch begeistert! Danke für die Empfehlung. Ich habe auch einige Zeit im Fitnessstudio trainiert weil ich zusätzlich zu laufen und klettern bzw FÜR laufen und klettern gezielt Muskeln aufbauen wollte. War überhaupt nix für mich – da kann ich dir bei den Minuspunkten voll zustimmen, inklusive zwei/drei Monate bezahlen ohne hingehen 😀
    Deine Übersicht hier werde ich bestimmt an ein paar Bekannte mit genau diesem Neujahrsvorsatz weiterleiten 😉

  4. Hallo Heike! Wieder mal ein toller Fitness-Post.
    Fitnessblender klingt so klasse, das werde ich mal ausprobieren, wenn ich wieder Zeit haben sollte. Im Moment geht leider all meine Energie für das Studium drauf.
    Du hast das Dilemma mit dem Fitnesstudio sehr gut beschrieben. Dasselbe gilt auch für Kurse aller Art. Einerseits ist das Workout meist effektiver, wenn man Zuschauer hat und sich keine Blöße geben will. Andererseits ist die Schwellenhaftigkeit ein riesiger Minuspunkt, der bei mir dazu geführt hat, dass ich es gleich sein lasse. Und Workouts zuhause gehen auch nur, wenn man einen guten Motivator hat, wie Bikinibildchen, und möglichst gute Geräte oder Videos als Anleitung…sonst schludert man nur so dahin.
    Für mich hat es sich bewährt, einen Kurs auszusuchen, der eine(n) sehr sympathische(n) und engagierte(n) Trainer(in) hat und eine niedrige Gruppenzahl. Auf die Weise macht es einfach so viel Spaß, da hin zu gehen, dass der Schweinehund gar keine Chance hat. In der kleinen Gruppe wird viel geredet und gelacht und die Betreuung ist natürlich allererste Sahne. Ich habe letztlich so einen Kurs gefunden und lasse ihn nie wieder los!!

    Was ganz anderes: Was hältst du von der Foam Roll? Hat sie bei dir etwas bewirkt, wie oft hast du das gemacht, und hatte sie bei dir einen Effekt aufs Bindegewebe? (Meine Trainerin schwört, dass es Cellulite reduziert…)

  5. Hey Heike,
    ich kann mich deiner Liste anschließen. Ich bin optisch ziemlich anti-fit und seh nach 2 Minuten Laufen aus wie geduscht, dass hat mich lange von Fitness Studios abgehalten. Mein Schweinehund dagegen ist fit wie n Rennpferd was das tranieren zu Hause angeht. Für mich war daher uneingeschränkt das Laufen gehen die beste Lösung.
    Dabei kann ich für Anfänger nur empfehlen: Setzt euch kleine Ziele! Nicht gleich mit dem Profi mit halten. Macht euch schlau über verschiedene Trainingsmethoden (Intervall Zeit/Distanz). Nicht zu häufig und nicht zu selten. Ich kann von mir (mit Meniskusschaden und Übergewicht!) empfehlen am Anfang abwechselnd zu laufen und zu gehen, die erste Zeit ruhig "häufiger" also 4x die Woche mnd und nur kurz (max 15 min), dass hält die Motivation aufrecht und belastet das Zeitkonto nicht zu sehr. Dabei kann man sich langsam immer mehr steigern/ größere Abschnitte am Stück zurück legen. Und nach ein paar Wochen auf seltener aber länger ausweiten. Als APP Empfehlung kann ich Runkeeper geben. Die Trainingspläne lassen sind teilweise kostenlos und lassen sich sehr gut umsetzen. Ich hab den " 8 wochen 10km am Stück in 60 min"gemacht und kann sagen Ja ist möglich (mit der geforderten mindestfitness). Und es ist zu empfehlen einen Kurs zu belegen in dem man sich wohlfühlt, ein Workoutbuddie ist dabei gold wert.

    Da mein Männe nu auch etwas für seine Figur tun will, wird sich zeigen wo wir landen. Das Fitnessblender werde wir mit Sicherheit mal testen! Danke für dein Review 😀

    Liebe Grüße
    Josepha

  6. Hi,
    ich habe durch Deinen Blog fitnessblender kennengelernt und bin damit sehr glücklich. Da ich recht unsportlich bin finde ich direkten Vergleich mit anderen Leuten immer eher unmotivierend, weshalb die Übungen daheim genau das Richtige für mich sind. Ich finde die beiden erklären gut und wirken außerdem sympathisch.
    Liebe Grüße,
    El

  7. Ich bin genau wie Anonym durch dich zu FB gekommen und war auch ganz gut dabei. Ende Herbst ging es mir nicht so gut und ich hab es schleifen lassen, jetzt hab ich ein Band gerissen und bin deshalb sehr eingeschränkt, aber danach gehts wieder weiter. 🙂 Zumindest so dreimal die Woche. So Hardcore 5x die Woche brauch ich nicht unbedingt nochmal. 😉
    Ich finde es interessant, dass dir die Community zum BBG besser gefällt als FB. Ich finde bei FB gerade angenehm, dass es nicht nur ums gute Aussehen geht. Das stresst mich so schon genug in der ganzen "Online-Fitness-Instagram…blub…usw…-Welt". Das brauch ich beim Sport nicht noch in geballter Form. 😀 Aber vielleicht bin ich da auch etwas speziell. 🙂
    Vielen Dank nochmal, dass du mich motiviert hast, FB eine Chance zu geben!
    Lg, Zuma

  8. Wenn man sich die (freien) Hantelübungen selber im Internet zusammensucht (Youtube), dann braucht man keinen Trainer.
    Ich bin in einem Fitnessstudio für 20€/Monat und damit sehr zufieden. Bei uns ist es sauber und wenn man nicht am Freitag Abend geht sind die Leute dort auch nett.
    Mit Bodyweight-Training und so HIT-Sachen steht man halt schnell an, irgendwann wirds zu leicht und man hat keinen Reiz mehr für mehr Muskeln.

  9. Was ich der Liste gerne noch hinzufügen würde, wenn es nicht primär um die Optik, sondern "nur" um Fitness geht: Sportarten im "klassischen" Sinn. (Handball, Volleyball, Klettern, Schwimmen, Tanzen, u.ä.)

    Ich bin persönlich mit "dem Fitnessbereich" nie wirklich warm geworden.
    Für mich ist er hilfreich, wenn ich bestimmte Muskelgruppen gezielt trainieren will, aber ich kann mich auf Dauer nicht motivieren, stumpf Übungen zu wiederholen, wenn es mir in einem anderen Bereich keinen Nutzen bringt. Mir macht "Sport im klassischen Sinn" wegen der sich ständig ändernden Situationen einfach mehr Spaß, als vorm Computer oder im Fitnesstudio zu hampeln.

    Liebe Grüße,
    Katja

  10. STimmt, das ist auch nich ein Argument. Bei mir war es immer eher umgekehrt, ich habe dann abgebrochen, wenn ich anfangen musste Grimassen zu schneiden oder lauter zu atmen, weil mir das vor anderen unangenhm war. Das heißt, ich habe meine Muskeln nie so gefordert, wie ich es hätte tun sollen.

  11. Hallo Sophie,
    das wäre natürlich toll, wenn meine Liste hier sogar zum Weiterschicken taugen würde. 🙂 Ich würde mich sehr freuen. Fitnessblender ist super. 🙂

  12. Solche kleinen Kurse sind natürlich auch fein. Für mich war das bisher nie was, ich bin zwar nicht auf den Mund gefallen, aber beim Sport bin ich lieber für mich allein oder wenn dann mit jemandem zusammen, den ich schon so gut kenne, dass mir mein Geschnaufe nicht peinlich ist.
    Die Foam Roll (bzw. ich habe die Blackroll, etwas anders, ohne Noppen, andere Firma) finde ich sehr angenehm. Bzw. eben gerade nicht. 😉 Das ist schon schmerzhaft. Ich empfinde die Muskelstimulation als sehr ähnlich wie das, was ich von der Physiotherapie kenne, nur dass ich die Massage so selbst machen kann. Es ist ein Wohlweh, ein angenehmer Schmerz, man weiß, das es gut tut. Verspannungen lösen sich damit schneller und Muskelkater geht auch ein bisschen rascher zurück bilde ich mir ein. Merke ich vor allem in den Beinen. Was Cellulite angeht: Nope, kein Effekt bei mir. Aber vielleicht mache ich das auch nicht oft genug. Habe nur sehr schwache Cellu an den typischen Reiterhosenstellen, weiß nicht, wie repräsentativ ich da bin. Auf jeden Fall geht die nicht weg. Die war mal weg, als ich sehr konsequent auf Zucker (auch aus Obst!) verzichtet habe, aber ob das am Zucker oder am Gewichtsverliust lag (der bei mir nicht so wünschenswert ist), kann ich nicht sagen.

  13. Liebe Josepha,
    Danke für die Tipps zur App und so. 🙂 Gerade am Anfang ist es ja einerseits mega unmotivierend, wie wenig man kann ABER dafür sind die Erfolge, die man erzielen kann um so größer und rascher da. Wer sich Kilometerweise steigern kann ist ja wirklich super dabei. Das kann ich mit meiner Lauferei nicht. Da müsste ich schon hart trainieren, um mich noch weiter pushen zu können.
    Viel Spaß mit Fitnessblender! Sucht euch dann am besten WOrkouts der Stufe 2 heraus. Vielleicht auch 3. (auf der Homepage gibt es eine Filterfunktion nach Schwierigkeitsstufen). Ich kann die 4er gut, die 5er machen mich alle. So als Vergleich. Angefngen habe ich mit 3er Videos und war danach völlig fertig.

  14. Ach ja, die beiden sind schon echt süß! Die würde ich so gern kennen! Vielleicht eines tages, das wäre irgendwie toll. 😀 Verlgeich kann eben motivieren oder demotivieren, das ist denke ich individuell. Ich ziehe daraus mehr Motivation. Ist bei Haaren auch so. 🙂 Aber genau da weiß ich auch, wie wichtig es ist, trotzdem bei sich zu bleiben. Realistisch zu bleiben. Be your best self. Das ist so der Kern bei all dem. 🙂

  15. Hallo Zuma,

    jaaaa… ich bin ein sehr visueller Mensch. Die Communityy von Fitnessblender postet einfach so viele grottenschlechte Bilder, das verleidet es mir dann: Fotos vom fernseher, auf dem "Workout complete" steht, das ist so der Klassiker. Schlimm hässliches Essen. Trübdunkle Badezimmerselfies. Nichts davon ist schlimm, aber mir fehlt eben die Identifikation. Aber das bin ja nur ich. Die Aussagen von Kelli udn Daniel sind wunderbar, da gibt es überhaupt nichts zu meckern.

  16. Hm… das mit dem Trainer udn YouTube sehe ich noch etwas anders. Auch wenn es da qualitativ wirklich enorme Unterschiede gibt. Super, dass dein Studio so gepflegt ist. Ich kenne wie gesagt mehrer der Gübstig-Filialen und war wirklich ejdes Mal… abgeschreckt. Wie ich schon schrieb, vermutlich stark filialabhängig.
    Bei Bodyweight mag ich widersprechen. Sobald es in den Bereich von Plyometrics geht (also mit Sprüngen) wird es sehr hart. Oder solche Übungen: Supermanpushups, Pistolsquats, Flag, Klimmzüge, Tuckjumpburbpees… da möchte ich den sehen, der ein echtes Plateau erreicht. Da sind wir dann schon im Bodybuilding bzw. Leistungskraftsport. Mir geht es hier ja um Fitness. Einen geusnden, ausbalancierten und eben dabei auch starken Körper.
    Aber natürlich haben Gewichte ihren Reiz. Ich mache das auch gern, einfach weil es eine Abwechslung ist. Und ich bin ein Zahlenfan. Ein Kilo drauflegen zu können ist immer ein kleiner Sieg. 🙂

  17. Hallo Katja, da habe ich tatsächlich länger überlegt, ob ich das noch mit aufführe. Habe mich aber dagegen entschieden, weil ich bis auf den reitverein als Kind keinen Sportverein besucht habe. Ganz kurz mal Judo und das war ein Reinfall aus Gründen, die nichts mit dem Sport an sich zu tun hatten. Die Liste ist eben unvollständig so. Sie beinhaltet nur Bereiche, in denen ich tatsächliche Erfahrungen habe.
    Aber natürlich hast du Recht, vereinssport ist eigentlich der goldene Weg. Wenn man einfach Spaß hat und nebenbei fit wird. Und nicht umgekehrt. 🙂

  18. Studios sind auch JAhreszeitenabhängig, jetzt grad sind wieder viele Prolls da… Liegt vermutlich am Jänner
    Und ich kenn auch nicht so schöne Studios, aber da denk ich mir immer, ich bin ja e nur zum Training da und nicht für Wellness. Maschinen braucht man nicht für gutes Training und eine Hantelstange gibts überall… 😉

    Plyometrics und HIT gehen für mich eher in Richtung Ausdauertraining als Kraft, vom Gefühl her.

    Mein Problem mit Bodyweight-Training ist halt, dass es nicht wirklich ausgewogen ist. Ich kenn viele (schwere) Übungen für Oberkörper und Körperspannung aber beim Beintraining ist bei Pistolsquats schon ziemlich Ende. Für mich sind die aber kein Trainingsreiz für Muskelaufbau mehr, davon schaff ich zuviele.

    Schwierig wirds dann auch beim Steigern, Klimmzüge kann ich, bei einarmigen schaff ich nichtmal die Negativphase kontrolliert.
    Es wird da halt sehr schnell sehr schwer, wenn man Abwechslung will.
    Am Anfang hat man schnelle Fortschritte und dann geht ewig nichts weiter, weil der Sprung aufs nächste Level ein riesiger ist.

    Und Eisen lügt nicht, bewegte 100kg sind immer 100kg, 100 Burpees sind halt nicht gut vergleichbar 😉

    Für Fitness ala Fit-For-Fun reichts sicher, für nennenswerten Muskelaufbau gibts vermutlich effizientere Wege 😉

    Bin gespannt, was du aus deinem Training rausholst. 🙂

  19. Nur ne kleine Anmerkung zu "Eisen lügt nicht": Voraussetzung ist da aber absolut korrekte, gleichbleibende Form. Manchmal reichen schon kleine Abweichungen wie Gewichtsverlagerung, leicht in eine andere Richtung drehen, minimal veränderte Winkel… um die Belastung der Muskeln zu verändern/anders zu verteilen. Das gilt natürlich immer, aber die gefühlte Objektivität der Zahlen lässt einen das schneller vergessen glaube ich 😉

  20. Stimmt, die Form muss stimmen. Man kann dafür auch Leute aus einem Gewichtheberverein fragen, die sind in der Regel sehr nett und zuvorkommend. Da gehts dann aber eher um Verletzungsprophylaxe.
    Sicher können manche Übungen auch mit Schwung gemacht werden, um dann mehr Gewicht zu bewältigen, in dem Fall muss man halt ehrlich zu sich selbst sein. 😉
    Mit ein bisschen Gewichtsverlagerung schafft man nicht plötzlich doppelt soviel Gewicht, es sei denn, die Technik war vorher grottig und bei Verbundübungen belastet man so oder so den ganzen Körper.
    Das wären dann eben Kniebeugen, Kreuzheben und Bankdrücken. Kombiniert man diese Übungen evtl noch mit Überkopfdrücken, Klimmzügen und Ruderbewegungen gibts keinen Muskel, der nicht trainiert wird.
    Netter Nebeneffekt: schwere und tiefe Kniebeugen formen einen richtig knackigen und großen Popo. 😉

  21. okay, das versteh ich. Ich hatte mal die App installiert, fand die dann aber total unattraktiv und hab sie nie angeklickt. ^^

  22. Hallo Heike,

    du hast ja sehr deutlich geschrieben, dass du keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebst (und ich habe mir schon gedacht, dass du deine Gründe hast 😉 ) – für mich ist Vereinssport einfach so normal, dass ich es unbedingt irgendwo hier erwähnt wissen wollte ^^,

    Was mich wegen der Sprünge in vielen Programmen interessieren würde: Ihr habt niemanden, der direkt unter euch wohnt, oder?

    Liebe Grüße,
    Katja

  23. Ich find deine sportliche Entwicklung echt enorm und ein großes Vorbild für andere!
    Ich bin jemand, der nicht auf der Stelle stehen darf. Ich war schonmal in einem Fitnesstudio, aber nach einem halben Jahr brach ich ab. Stumpfsinnig auf einem Gerät sitzen und bewegen… ist mir einfach echt zu langweilig! Das verleitet zum Verkürzen und Aufhören. So ging es mir auch beim Schwimmen im Hallenbad. Ich brauch eine Strecke, wo ich immer weiter fahren/gehen/laufen muss, weil ich sonst nicht mehr heim komme 😀 Dann geht das toll.
    Beim Pilates daheim ist das natürlich nicht so, aber ein fixer Programmablauf (dann gibts kein "vergessen" und schummeln) und nebenher eine Lieblingsserie und dann geht das auch. Den Schweinehund habe ich in der Hinsicht Gott sei Dank schon um die Ecke gebracht 😀

  24. Die Langsamkeit der Übungen beim Yoga 😀 ich glaube dieser Gedanke ist genau das "Problem" warum du nicht so wirklich angefixt bist (Anführungszeichen, weil das ja kein Problem ist, jeder sucht ja nach etwas anderem). Denn genau das ist eigentlich das spezielle, kann das besondere sein, wenn man sich darauf einlässt. Runter kommen, Gedanken ordnen. Flexibilität und Kraft ist Bonus und nicht Ziel. Darum würde ich Yoga nicht unbedingt beim "Fitness" aufführen. Für mich hat da auch definitiv der richtige Kurs den Unterschied gemacht. Wollte ich nur mal anmerken 😀

  25. Huhu Heike 🙂

    Ich muss dir mal ein riesengroßes DANKE hierlassen für diese tolle Übersicht! Mir war vorher gar nicht bewusst, dass es so etwas wie den BBG oder Fitness Blender gibt. Im Endeffekt habe ich dank der BBG-Community grade richtig Lust auf Sport und möchte einfach mal wissen, ob ich auch einen Körper mit Muskeln haben kann. Ich bin dank meinen Genen recht schlank, aber es schwabbelt trotzdem irgendwie alles – mal gucken, wie lange ich durchhalte. Muss mich nur noch zwischen Kayla und Fitness Blender entscheiden. 😀

    LG Nenuial

  26. Mein Mann funktioniert genauso. Wenn er Laufen geht, dann auch bloß nicht mehrere Runden im Park, dann werden es aus Langeweile weniger als angepeilt. Er läuft einfach immer möglichst weit weg, dann muss man ja zurücklaufen. 🙂
    Ich zähle gern Wiederholungen, Zeiten, Gewichte. Von daher mag ich Gerätetraining.

  27. Da hast du Recht. Irgendeine von den Instagram-Yogis hat es letztens so schön zusammengefasst. "Yoga is exercising your soul. Everything else is just a circus." Oder so ähnlich. Mir fällt sowas Ruhiges extrem schwer. Wobei Yoga da noch das Beste für mich ist, weil es zumindest eine leichte Aktivität beinhaltet. Meditation, autogenes Training, da werde ich sofort kribbelig. Schade eigentlich. Aber kann ja noch kommen. 🙂

  28. Gern geschehen. 🙂 Dünn und weich kenne ich. Nennt sich "skinny fat", das habe ich auch, bzw. mittlerweile wohl "hatte". Zu den untriniertesten zeiten bestand mein Körper zu einem Viertel aus Fett, das glaubt einem ja immer keiner… Na, auf jeden Fall wurde es dann besser. 🙂
    Ich wünsche dir ganz viel Spaß und natürlich auch Erfolg.

  29. Tja, das hab ich mir leider schon gedacht 🙁 ich habe nämlich zu dieser Wunderwirkung nicht viel im Netz gefunden. Schade. Ich habe ebenfalls nur schwache Cellu, bin aber erst 20 und habe dementsprechend Angst, dass das bald mehr wird. Ich habe sie schon seit dem Teenageralter. Abnehmen ist für mich auch überhaupt keine Option, das wäre sehr schädlich und auch nicht schön. Naja, dann gibt es halt für mich keine Lösung 😉

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