29. November 2015

Fishtail Advent – Ährenzopf / Triple Fishtail

Advent, Advent, ein Lichtlein… och nee, nicht das als Satzanfang!
Zu spät.
Es ist zwar noch nicht Dezember, aber Advent ja trotzdem schon. Und damit ist hier Tag eins meines Fischgrätenzopf-Adventskalenders.
It may not be December yet, but the first advent Sunday. So today marks day one of my fishtailbraid adventcalender.

mit Clip-ins / with clip-ins

Ich fange an mit dem Ährenzopf, einer Dreierfischgräte. Ein sehr hübscher, einfacher Zopf, der nach viel aussieht und eigentlich nur von einer Sache viel braucht: Zeit. Wie die meisten Fischgrätenzöpfe, nur eben mal drei.
I start with a combinationbraid, a triple fishtail. A nice and intricate braid which has a big effect but in fact the only thing you really need for this braid is time. Like for all fishtailbraids but here you need it three times more.

Teilt euer Haar im Nacken in drei gleichgroße Stränge wie für einen normalen Flechtzopf und flechtet jeden Strang zu einer Fischgräte. Sichert am Ende mit Silikongummis. Habt ihr alle drei Zöpfe fertig, flechtet ihr daraus dann einen großen Zopf. Unten ein Haargummi als Abschluss rein, Silikongummis wieder raus und fertig.
Split your hair in the nape in three equal parts like for a regular braid. Then braid every strand to a fishtail, so that you end up with three fishtails which you now braid to a large combination braid. Secure the end of the big braid with an elastic and remove the elastics of the three single fishtails and you are done.

Fischgräten sehen breitgezupft ja immer sehr hübsch aus. Bei diesem Zopf bevorzuge ich aber tatsächlich die strammere Variante, da er sehr schön glänzt und man so mehr vom Muster sieht.
Fishtailsbraids often look very pretty when pancaked, but for this braid I prefer the tightly braided version as it is shiny and you see more of the pattern.

Da heute der erste Tag ist, lege ich euch das Fischgrätentutorial von Nessa ans Herz. Die Basis. Auf dieser Flechttechnik bauen alle folgenden Zöpfe auf.
As today is the first day of the calender, I recommend the basic fishtailbraid tutorial from Nessa. On this technique all following braids are based.  

In meinen Worten
Haar in zwei gleichgroße Stränge teilen und vom linken Strang außen eine kleine Strähne abteilen und zum rechten Strang innen hinzufügen. Rechts von außen eine kleine Strähne abteilen und zum linken Strang innen hinzufügen. Und wieder links außen nach rechts innen. Und so weiter.
Versucht die Strähnen eher vom Hauptstrang „abzustechen“ als wirklich zu greifen. Abstechen geht bedeutend besser. Die kleinen Strähnen werden immer über die Hauptstränge gelegt, damit ihr das typische V-förmige Muster erhaltet. Legt ihr die Strähnen unter den Hauptsträngen entlang, flechtet ihr holländisch und das Muster wird A-förmig.
In my words: Split your hair in two equal sections. From the left strand split a tiny strand from the outside and add it to the inside of the right big strand. Then so the same on the right side: split a tiny section of hair from the outside of the right strand and  add it to the inside of the left big strand. And so on: Ouside left to inside right, outside right to inside left. Try to pinch off the tiny strands rather than picking them. Piniching is easier and turns out more accurate. All small strands move over the big strands to come to the typical V-shape of the braiding pattern. If your braid the tiny strands under the big strand, than you braid the dutch version which leads to an A-shape.

Tüdelü. Tageslicht ist rar und war es auch schon bei diesem Zopf.
Ladida. Daylight ir rare and was already rare, when I prepared the pics for this post.
Das nächste Türchen wartet am 1. Dezember auf euch.
The next door is waiting for you on December 1st.

27. November 2015

Project Sixpack – completed?

Alle Bilder hier wie immer nur tonwertkorrigiert. Ich habe keine Schatten gesetzt, nichts verschoben, nichts weg- oder dazugemogelt. Außer einen Pickel, den habe ich euch vorenthalten.
Ein Waschbrettbauch ist nicht nur Training, sondern gerade am Anfang, wenn er noch etwas scheu ist, vor allem gutes Licht und sich in Pose werfen. Siehe unten. Also hier müsst ihr meine Muckis schon suchen, bis auf das obere Pärchen, das sagt Guckguck.
All pics here are again only adjusted from the lighting. No photoshopping to get some more definition, to become thinner or bigger or to erase something. Only one spot in my face had to vanish, I am honest.
A sixpack is not only about training but also about friendly light and posture, especially in the beginning when your abs are still a bit shy. Or do you see them here? Well the first little pack says Hello, but the rest is snuggling under its fat layer.

Ihr erinnert euch, nachdem ich den Bikini Body Guide Ende Oktober beendet hatte, habe ich angekündigt es jetzt wissen zu wollen und mich bis zum Advent mit Sport und Futter noch mal richtig auf das Ausdefinieren einzufahren. Gucken was geht. Schauen, ob ich es kann. Und da wären wir nun.
Woran ich während der letzten Wochen immer wieder denken musste:

„Don’t expect to see 100% results when you don’t give 100% effort.“

So und wieviel Prozent habe ich gegeben? Definitiv keine 100%.  Ich weiß jetzt besser als zuvor: Ein Sixpack, das ist richtig viel Arbeit und eine Menge Disziplin. Mehr, als ich bereit bin für dieses Ziel aufzuwenden, vor allem, wenn es dann auch noch „schnell“ gehen soll. Ich mache gern Sport und bin gern stark und sehe gern Resultate. Aber ich brauche keinen Waschbrettbauch fürs vollständige Selbstbild (im Gegensatz z.B. zu mindestens steißlangen, vollen Haaren…).
Also sagen wir… ich denke ich habe so 60-70% gegeben. Ist ja auch müßig, da stellt sich jede von euch sowieso wieder was anderes drunter vor.
Do you remember how I told you at the end of October when I just finished the Bikini Body Guide that I just want to really push me and want to see if I can reach this one fitness goal of shredded abs until advent time? Just to see if I am able to? Well and here we are now. 
What I was thinking about often over the last weeks was:
„Don’t expect to see 100% results when you don’t give 100% effort.“
Well and how many percent did I give? Definitely not 100%. And now I know even better than before: a sixpack, this is a hell lot of work, especially when you expect to get there „fast“! This and a ton of discipline. More than I am willing to give this goal. I really enjoy sports and I love being strong and seeing results. But I don’t need a sixpack for feeling complete (in contrast to full healthy hair at at least tailbonelength…).
So let’s say… I gave about 60 to 70%. But the exact number is not of importamnce as you will all have something different in mind thinking about my workout intensity.

Also. Licht und Pose. Ich spanne hier an wie bescheuert und hab das Studiolicht seitlich auf mich gerichtet. Das sind die zwei besten Fotos aus einer Serie von 70!
So here we are: light and posture. I flex like crazy and have a studio light from the side. These are the two best pics from a series of 70!

 
Wie habe ich trainiert?
3x die Woche Resistance Training nach dem BBG. Ich habe den BBG 1 von vorn angefangen und war somit in Woche 1-4.
Ich bin unregelmäßig laufen gegangen, im Schnitt 2,5x die Woche.
Eine längere Yoga- und Blackroll-Session pro Woche. Nach jedem Krafttraining aber 10min Yogastretch.
War also schon mal nichts mit dem Vorsatz noch ne Schüppe drauf zu legen. Weder beim Krafttraining, noch bei den low intensity Einheiten, die noch wichtiger gewesen wären, um den Körperfettanteil runter zu drücken. Einzig, ich habe noch einmal pro Wocher einen 5km Hundespaziergang drangehängt. Aber das ist bei meinem Trödelwolf auch wirklich very low intensity.
How did I train?
3x per week resistance training following the BBG. I restarted BBG1 and therfore worked out with weeks 1-4. I was out for running irregularly, average of 2,5 time per week. One longer yoga and black roll session per week plus 10min of yoga stretch after every resistance training.
So you see my best intention to push me even harder did not work. Not with the resistance training and not with the low intensity sessions which would have been of even higher importance to reduce bodyfat. Okay I managed to fit in an extra walk of 5km every week with my little wolf, but as he is really a little turtle this turned out to be of
very low intensity.

Wie habe ich gegessen?
Das Was hat sich kaum verändert, wohl aber das Wann und das Wie. Es gab also keine Proteinpulver und ich bin meiner Mischung aus Whole Foods treu geblieben. Allerdings habe ich auf mehreres geachtet, um Fett abzubauen:
Nur essen, wenn ich hungrig bin. Was automatisch dazu geführt hat, dass ich meine Snacks fast vollständig gestrichen habe. Dementsprechend wurden die verbliebenen vier Hauptmahlzeiten größer: Frühstück, zweites Frühstück an der Arbeit, Mittagsessen, Abendessen.
Vor dem Essen eine halbe Stunde lang nichts mehr trinken, nach dem Essen 1-2 Stunden nichts  trinken, um die Verdauungssäfte nicht zu verdünnen. In den Phasen dazwischen viel trinken. Wasser natürlich.
Lange Phase von intermittierendem Fasten über Nacht einhalten. Da ich morgens um halb sieben frühstücke, habe ich darauf abgezielt nach sechs nichts mehr zu essen, geworden ist es ein „nach sieben nichts mehr“ an etwa 80% der Abende.
Abends kohlenhydratarm essen. Auch etwa an 80% der Abende.
Nur zwei Cheatmeals (keine ganzen Cheatdays!) pro Woche. Das sind keine zusätzlichen Mahlzeiten, sondern ich habe mir dann einfach statt meines üblichen Tellers gegrilltem Gemüse o.ä. abends eine halbe Tüte Chips oder meinen Kürbisfudge gegönnt. Yay.
Also über den Tag gesehen weder Low-Carb noch Low-Fat, immer möglichst nährstoffdicht dabei, weil ich schnell gemerkt habe, dass ich durch das gestrichene Snacken einfach doch weniger esse, trotz angepasster Hauptmahlzeitgrößern. Und das Letzte, was ich will, ist ein Nährstoffdefizit. Das ist weder gut zum Muskelaufbau, noch für meine geliebten Haare noch für sonst was. Auch deshalb habe ich die Cheatmeals möglichst klein gehalten, weil die ja einfach Gemüse und gute Fette vom Speiseplan verdrängt haben und die sind wichtiger.
How did I eat? The what did not change signifcantly but the when and the how. So still no proteinpowder for me and I clinged to my usual abundace of whole foods. But I followed some rules to reduce bodyfat: I only ate when I was hungry. Which lead automatically to cancel my usual snacks. Because of that my main meals grew in sizes: breakfast, second breakfast at work, lunch and dinner. I drank for the last time 30min before a meal and after meals I waited about 1-2 hours for not diluting my digestive juices. In the intervals in between I drank a lot. Water of course. I aimed for long intermitting fasts overnight between dinner and breakfast. As I eat breakfast at halb past six I aimed for not eating after 6pm – and ended up at eating not after 7pm 80% of the evenings. In addition to that I ate low carb in the evenings, got that also around 80%  of the time. There were only two cheatmeals (no cheatday!) per week. These were no extra meals but replaced my regular dinner of grilled veggies or alike and I enjoyed half a bag of chips or my pumpkin fudge. Yay. 
So you see: all over the day this was neither low carb, nor low fat. I aim on eating foods dense in nutrients as I quickly noticed, that my cancled snacks lead to less food over the day even though I leveledp my serving sizes for meals. The last thing I wanted was to eat too few nutrients as this is not good for muscle growth, not food for my beloved hair of course – not good in any case. This was another reason to keep my cheatmeals small as they replaced my regular veggies and healthy fats, which are of higher priority.

Man sieht die Muskeln, aber eben auch die Reserveröllchen darüber. Die Muskulatur habe ich mir also definitiv erarbeitet. Einzig, sie ist verdeckt, mal mehr, mal weniger.
You can see the muscles but also my little belly fat covering it. So I really gained the muscle which is needed to be not only thin but also strong, just they are not yet obvious, it is more a guessing, that they are there.

War das schwer?
Ja. Wie immer bei Umstellungen vor allem am Anfang, ab Woche drei ging es eigentlich, weil eine Routine entstanden war, aber gleichzeitg ließ da die Motivation auch schon nach.
Gerade das Timing mit dem Trinken braucht Routine bzw. am Anfang muss man da wirklich aktiv dran denken und das Snacken zu lassen, frisst Willensstärke, die ich eigentlich auch lieber für andere Dinge in meinem Tagesablauf nutzen würde.
Nein. Natürlich ist „schwer“ relativ. Im Vergleich zu den Diäten, die ich für meinen damals kranken Darm schon machen musste, war das hier Kindergarten. Aber beinahe sofortgier Schmerz ist ein bedeutend besserer Motivator als es die vage Aussicht auf einen definierten Bauch irgendwann in ein paar Wochen ist.
Was it hard? Yes. As always when you change something the first time was the hardest until you start to get used to it and build new habits. So from weeks three onwards it was okay but my motivation dropped. Especially the drinking habits needed some routine and at first I really had to remind me constantly of this new behaviour. And this needs willpower which I prefer to spent on other projects throughout my day. 
And no, it was not hard. It only was „relatively“ hard. Compared to the diets I had to deal with due to my ill colon, this way of eating was baby easy. But of course almost immediate pain is a bigger motivator than the idea of having a sixpack. Maybe. Someday in the future.

Ergebnis
Leichter Fettabbau hauptsächlich oberhalb des Bauchnabels. Mein Äquator rund um Bäuchlein, Po und Oberschenkel hat sich kaum verändert, wenn überhaupt. Allerdings ist mein Bauch flacher geworden, da weniger gebläht. Das war schnell sehr eindeutig, dass der das gut findet, wenn ich nicht ständig snacke und vor allem die Trinkintervalle haben richtig viel gebracht. Das mit dem Trinken wird deshalb auf jeden Fall beibehalten, das mit den Snacks… werden wir sehen.
Results: I slightly dropped my bodyfat percentage which shows mostly above my bellyline. Around my midsection of tummy, hips and thighs things did not change much if at all. But my belly is much flatter, because it is less bloated. It was really obvious that my belly liked it that I stopped snacking all the time and drank my water seperate from my meals. The drinking habits will definitely stay, but with the snacks… we will see.

Und weiter?
Ich sportel mich also weiter durch den BBG, überlege demnächst aber mal wieder zu fitnessblendern und freue mich fit, gesund und stark zu sein. Optisch bin ich mit mir im Reinen. Was nun vielleicht noch kommt oder auch nicht, das kommt – oder auch nicht. Das passt so. Ich muss nicht aussehen wie @Corporate Sneakers und selbst Kayla hat ja „nur“ ein Sixpack wenn sie anspannt (aber auch etntspannt ist sie sehr definiert, also jetzt nicht denken, da würde man keine Muskeln sehen). Ich mag fit aussehen. Und ich finde, das habe ich nun schon. Alles weitere ist absolute Kür.
To be continued? I will continue exercising with the BBG, yes, and I am thinking about doing some Fitnes Blender workouts soon again too. I enjoy being fit, healthy and strong. I am at peace with how my body looks. If there will follow even more progress, this will come or it won’t.  I am at ease. I don’t have to look like @Corporate Sneakers and even Kayla Itsines herself has „only“ a sixpack, when she is flexing (but she is very defined even relaxed, don’t be mistaken). I want to look fit and healthy. In my eyes I am already at this point. Everything which might follow is just optional. A bonus.

Fazit für euch
Mein Projekt Sixpack bis zum Advent ist gescheitert. Schöner scheitern mit Haselnussblond quasi. Denn schlimm finde ich es nicht und meine Erkenntnisse der letzten Wochen halte ich auch so ohne dauerpräsentes Waschbrett für ziemlich hilfreich für all die, die gelauert ob, und wenn ja wie, ich das schaffe.
Ein Sixpack ist kein Programm für wenige Wochen. Auch nicht, wenn ihr schon schlank und relativ fit seid. Ein Sixpack ist etwas für wirklich langfristiges Training mit abgestimmtem Essen. Wenn ihr „schnell“ an dieses Ziel kommen wollt, stellt euch darauf ein euren kompletten Tagesablauf danach auszurichten: Wann ihr aufsteht, wann ihr trainiert (und zwar mehrfach am Tag höchstwahrscheinlich), wann ihr trinkt, esst und wann vor allem nicht. Wann ihr Freunde treffen könnt, damit es nicht mit dem Workout kollidiert, außerdem wird Mealprep extrem wichtig, damit ihr nicht plötzlich „gezwungen“ seid aus Hunger und Unvorbereitung etwas essen zu müssen, was eure Pläne torpediert. Stellt euch darauf ein, dass ihr Willenskraftressourcen dafür abziehen müsst und zwar nicht zu knapp oder ihr umgekehrt eine riesige Motivation braucht, um mehr Willenskraft zu generieren.
Summary for you: My project sixpack until advent failed.  Happy failing with haselnussblond. But I am not too sorry about that and I am shure my experiences I share with you here are helpfull for you if you consider to try it on your own. A sixpack is no project for a few weeks. Also not if you are already lean and fit. A sixpack is something for consistent training and adjusted eating habits. If you aim for a „quick“ fix, be prepared to plan your whole day around achieving this goal: when you get up, when you workout (severeal times daily probably), when you drink, eat and especially when you don’t, when you meet your friends without interfereing with your workout plan and mealprep will become incredibly important to avoid being „forced“ to eat something which throws you back on your way, just because you are so hungry and there is nothing available matching your diet. Be preapared to sacrifise a whole lot of your daily willpower to this project and/or you need a hell lot of motivation to generate more willpower.

Es ist möglich sehr schnell sehr definiert auszusehen. Mit dieser Möglichkeit verdient die Menth Health ihre höchstwahrscheinlich kohlenhydratreduzierten Brötchen. Und Kayla ihr Huskyhundefutter. Aber da folgt ein sehr großes ABER. Lasst euch nicht von Momentaufnahmen zu sehr täuschen. Gerade auf Instagram sind die Mädels mit Waschbrettbäuchen entweder schon sehr lange im Training oder sie haben zusammen mit dem Training hart diätet. Und da kann mir keiner erzählen, dass die nicht sehr hungrig zwischendurch waren bei den Miniportionen, gesundes Essen auf den Tellern hin oder her – meine Untertassen sind so groß wie deren Mittagsteller, viele essen noch nicht mal mehr Obst, weil das ja süß ist. Lasst euch auch nicht täuschen von „Oh mein Gott, früher habe ich nur 1000kcal gegessen, jetzt esse ich 2000 und werde schlanker und definierter!“ Ja, generell ist das schon mal eine bessere Richtung, aber wenn ihr solche Workouts durchzieht, wie Kayla in den höhreren Wochen, dann seid ihr auch nach 2000kcal nicht satt, da braucht ihr trotzdem noch Disziplin, um die Finger vom Mandelmusglas zu lassen. Von der Schokischublade gar nicht zu sprechen. Oder besagte Waschbrettbäuchinnen haben beides zusammen gemacht. Also Diät plus langes Training. Also halbes Jahr und länger (ich selbst trainiere nun seid etwa 15 Monaten, 10 Monate davon mit strammen Workoutplänen und ich komme von einer zwar sehr schwachen aber schon sehr schlanken Ausgangssituation). Selbst bei den BBG-Mädels, die über ein Jahr dabei sind, haben nicht alle definierte Abs. Ich vermute fast, weil sie eben noch ein Leben neben dem Sport haben und Essen nicht bloß als Muskeltreibstoff ansehen – wie beruhigend, wie sympatisch. Und nur um es noch gesagt zu haben: Kommt außerdem bloß nie auf die Idee euch mit Männern und deren Trainingsfortschritten zu vergleichen. Testosteron ist einfach zu wichtig im Muskelaufbaukontext.  Ich hab ja selber so einen Kandidaten daheim, bei dem ich immer nur ungläubig glotzen kann, wie schnell der sich seine Keksexzesse wieder abtrainiert.
So yes, it is possible to look shredded quickly. With this possibility the Men’s Health is earning their low-carb bread and Kayla her Husky dogfood. But here is following a big BUT (haha…). Don’t be fooled by momentary snapshots. The girls you find on Instagram with ripped abs are mostly in training for a very long time or the went through a hard diet. And nobody can tell me really that they were not really hungry in the meantime, healthy food on their plates is not the argument here. Because their lunch plates are of the same size at my saucers. Many of the girls even don’t eat fruit, because it is sweet. Don’t be fooled by „Oh my God, I used to ate only 1000kcal and now I am at 2000 and still getting leaner!“ Well this is the right direction to eat more, when you workout more, but who is tackling workouts like in the BBG, you will need even more calories, you will still need much discipline to stay away from the almond butter. Not to mention the chocolate drawer. Or the before mentioned sixpack ladies did both: strict diet focussed on defining the body and long training, let’s say over half a year at least. And even many girls doing the BBG for over one year don’t all have shredded abs. I guess because they have a life besides their workouts and they consider food not only to be fuel for muscle – how relaxing, how likeable. And just to state it: never ever compare with men’s progress! Testosteron is very mighty when it comes to muscle growth. Me too I have such a candidate at home and I always can’t help but stare amazed at his super quick transformation training away his recent cookie feasts.

Halbjahresfortschirtt mit Fitness Blender Programmen und dem BBG. Links bin ich aber schon fast 3 Monate im Training. Ich hab bloß kein Vorher-Foto in passender Pose, das ich für internettauglich halten würde. Also: in Wochen zum Sixpack geht, aber der Preis ist hoch. Dabeibleiben ist der Schlüssel für all die, die zwischendurch auch noch ein bisschen was anders machen wollen als trainieren und Mealprep. Wobei man um Trainieren und Mealprep auch dann nicht ganz herum kommt.
Halfyear progress using Fitness Blender programs and the BBG. On the left I am already for three months in training, just I did not have a real befopre-pic in a similar pose which I could regard suitable the internet. So: You can get a sixpack within weeks but the price you pay is very high. Consistency is the clue to get there if you want to have some life around training and mealprep. But you won’t get rid of training and mealprep completely of course.

In diesem Sinne: Ich brauche kein Sixpack, nicht für den hohen Aufwand, aber wenn es über die Dauer des Trainings noch mal eins werden sollte, nehme ich es natürlich gern mit. Wir werden sehen.
Und bis dahin habe ich Freude an Bewegung und an Essen: gesund, abwechslungsreich, darum wissend, wie wichtig beides ist, aber auch entspannt mit Dingen, die einfach anders schön sind: wie Eistorte mit Freunden auf der Couch. Und nein, Selleriestangen sind nicht dasselbe.
By these lines: I don’t need a sixpack, not for this price of dedication. But if I get one just by being consistent in the long run, well I won’t say no. We will see. And until then I keep on enjoying moving my body and eating healthy foods: whole, an abundance and knowing about the importance of training and diet but also keeping in mind this: the wonderful moments when you sit on the couch, relaxing and having a nice little feast with icecreamcake and a friend. And no it is not the same with cellery sticks.

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25. November 2015

Flexi sizes & Giveaway

EDIT 30.11.2015: Rebekah und ich haben das Gewinnspiel noch mal vergrößert – einfach weil ihr SOOO viel Feedback gegeben habt. Ihr habt es möglich gemacht durch eure Bestellungen, dass Rebekah noch mal mehr verschenken kann.  Es werden nun alle drei Flexis der Spring is in the Hair Kollektion verlost. Ist das nicht toll?! 😀
Rebekah and I made the giveaway even bigger! Just becausse of your amazing feedback. Now we will give away all three flexis of the Spring is in the Hair Collection. You made it possible through your orders that Rebekah can give away even more to you. Isn’t this great? 😀

Wie ich euch ja schon vor zwei Wochen gezeigt habe, haben meine Haare im letzten Jahr ordentlich an Länge und Volumen zugelegt. Was für mich neben der allgemeinen Freude darüber auch bedeutet, dass mein Haarschmuck nun anders sitzt.
Bei Stäben und Forken dauert es vor allem bei dennoch eher dünnem Haar sehr lange, bis eine neue Größe erreicht wird, bei Spangen und Clips merkt man das allerdings bedeutend früher.
As I already showed you two weeks ago, my hair made significant progress in length an volume over the last year. Which leads to two things: happiness of course and a change in matching hairtoy sizes. With forks and sticks it takes a long time to grow out a certain size when your own hair is in the medium to thin range of volume, but when it comes to clips you make progress much faster.

Heute zeige ich euch, wie ich in meinem Haar alle Größen der Flexi Clips unterbringen kann – oder auch eben nicht. Je nach Clip-Größe bedarf es einfach einer anderen Frisur. Oder kleinen (oder größeren) Hilfsmitteln.
Today I show you, how I can work with all the different flexi clip sizes with my hair (or maybe not?) just by chosing the right hairstyles – or maybe a little (or bigger) helper.  

Immer links im Bild meine natürlichen, eigenen Haare, rechts mit Flip-in-Extensions.
Always on the left pic is just me with my own natural hair, on the right I addedd more hair with my flip-in extensions.

Mini / XXS
Dekoflexi mit der ich gern Half-ups bzw. Tiebacks mache. Ich nehme nur sehr wenig Haar von den Seiten auf und zusätzlich noch mal welches direkt am Hinterkopf, unter der Spange, dann bleibt sie besser an Ort und Stelle.
Decoration for tiebacks. I take very few hair just from the front sies of my head and add in some extra hair at the back of my head right underneath the clip. Like this the clip is less slippery than working with only hair from the sides.

XS
Ebenfalls für Half-ups oder Tiebacks, aber besser mit schon etwas geflochtenem. Nur glatt zurück genommenes Haar rutscht hier leicht raus. Ein Hairpaddy hilft da, indem es die Größe verkleinert und zusätzlich das Rutschen verringert.
XS passt bei meinem Zopfumfang ebenfalls ohne Hairpaddy für einen Pferdeschwanz. Schöne Größe immer noch für Dutts als Deko.
Also for tiebacks but better for braided versions,. Working just with my hair pulled straight back the clip slips out easily. A hairpaddy can help here to shrink the size and minimize the slippering. XS is also matching for a low ponytail (ponytailcirumference of XXcm there) without hairpaddy.

S
Mit Hairpaddy gehen immer noch Half-ups, aber da sind wir dann wirklich bald bei der Hälfte des Haares und nur noch mit Hairpaddy. Mit Hairpaddy passt es auch gut für meinen tiefen Pferdeschwanz. Geht auch ohne, rutscht dann aber. Erste Größe, die mit Dutt passt.
With hairpaddy I can still create nice tiebacks with with size, but I should really call them half-ups now. Also with hairpaddy I can bundly my hair to a ponytail in the nape. It also works without paddy, but than it is slippery, you guessed it.First size which is fitting in a bun.

M
Geht noch mit Hairpaddy grad so als Flechtzopfbasis aber nur an welligen Haartagen. Klappt bei mir hervorragend für eine Logroll, genauso aber auch für einen strammen LWB.
With hairpaddy I can just use it for the low ponytail, but only on wavy hair days. Besides that this is the perfect match for a logroll as well as for a tightly wrapped LWB.

L
Beste Größe für einen normalen bis lockeren LWB. Stramme Dutts hält diese Größe bei mir noch nicht, das sackt dann ab. Sehr gut passend für Centerhelds, allerdings nur geflochten oder geduttet. Nicht im Cinnamon, der rutscht oder braucht Verstärkung durch diverse Pins.
This is the best size for a normal to loosely wrapped LWB. Tightly wrapped buns are still too small for this larger clip, they drop down quickly after doing them. L is a good match for braided of ropebraided centerheld buns, but not for a centerheld cinnamon which needs extra pins or screws to be secure.

XL
Oh ja, ich kriege XL bei mir zum Halten! An sehr welligen, um nicht zu sagen krausen Tagen hält damit ein LWB. Und zwar auch über Stunden mit nur minimalem Absacken. Ansonsten ist das für mich eine Größe, die ich nur mit Paranda oder Extensions im Dutt trage.
Oh yes, I can secure a bun with this size!  On wavy if no to say kinky (frizzy…) hair days I can make a nice LWB with this clip. And it stays in place for hours with only minimum dropping. But to be honest, this is in 95% of my hairdays a size which only fits with paranda or extensions in my bun.

Mega  / XXL
Okay, hier gebe ich mich geschlagen. Diese Größe funktioniert für meine 90cm-Feenhaare nicht,nur gerade so mit Extensions. Der Sprung von XL zu Mega ist außerdem sehr groß. Diese Größe ist wirklich etwas für außergewöhnlich langes Haar, das dabei dick oder zumindest mitteldick sein sollte. Meine liebe Nickike trägt mit ihren 9-10cm Zopfumfsang und klassischer Länge mit normalem Taper XXL im Dutt. Nessa kann mit XXL dutten. Keine Frage also, weshalb ich nicht. 🙂
Okay, I am conquered. This size is way too big for my 90cm fairyhair, only when I try to pimp them up with extensions. This size is meant for extraordinary long hair which has medium to thick volume. My dear Nickike wears this size in her buns made of her classic length hair with 9-10cm ponytailcircumferenve with normal taper. Nessa can bun her rapunzelmane with this size. So no question why I don’t. 🙂

Giveaway time!
Ich hoffe, das hat euch als Richtschnur schon mal geholfen.
Und jetzt habe ich noch ein, nein zwei! Gewinnspiele für euch.
I hope this helped you to decide for your own, which sizes you might need or how to style your hair to make the size you have match. And here come the giveaways. Yes, you read it right, there are two giveaways:

Zum einen könnt ihr eine Flexi in der Größe eurer Wahl aus der Tawny oder der Festive Leaf Collection gewinnen.
In meinen Augen sind das mit die schönsten Designs überhaupt und da wir doch so viel über Farbtypen gesprochen haben, fand ich es zudem sehr hübsch euch die Möglichkeit zu geben zwischen einem warmen und einem kühlen Design zu wählen.
First you can win a flexi clip of the size you desire from the Tawny or the Festive Leaf Collection.
Just becauser this colour season topic seems to be still very present, I thpught it was a nice idea to give you tha chance to choose between a warmer and a cooler design.

a Rafflecopter giveaway

Und weil Rebekah von Lilla Rose so angetan war von eurer Reakltion auf mein letztes Giveway, habe ich heute sogar zwei für euch. Eine dieser Spring is in the Hair Flexis könnt ihr ebenfalls gewinnen. Die Gewinnerin darf sich eine der hier abgebildeten Größen Mini, XS oder L aussuchen, denn dieses Model wird nicht mehr hergestellt und ist somit nicht mehr in andere Größen verfügbar.
Mit den verschiedenen Aktionen im Widget für mehr Teilnahmetickets könnt ihr also diesmal für zwei Gewinne dabei sein. Ihr müsst z.B. nicht doppelt kommentieren oder teilen, um beide Gewinnspiele zu aktivieren. 
Wenn ihr nun auch gerade daran denkt, dass ihr ja doch noch dieses und jenes Flexi-Modell haben wolltet, wartet noch bis Freitag, denn dann startet der tradiotionelle Black-Friday-Sale mit Rabatten von 20-50%. Und Rebekah würde sich natürlich besodners freuen, wenn ihr über ihre Seite bucht, nicht über die Hauptseite bei Lilla Rose, denn sie hat dieses Giveaway möglich gemacht. Zum Abschluss noch mal lieben Dank für die tolle Zusammenarbeit und den Austausch von Ideen!
And Rebekah from Lilla Rose was so happy about your reaction to my last giveaway I have even two giveaways for you today! This very rare flexi design Spring is in the Hair is for raffle too! The winner may choose between the three sizes you see on teh photo: mini, extra small and large. As this design is retired there are no other sizes available any more.
And you don’t have to comment or share twice to ective the extra tickets in both giveaways. One action is sufficiant for both. 
And if you think about ordering right now for your flexi clip of sesire – just wait until Friday as the tradional Black-Friday-Sale starts then. And go shopping via Rebekah’s site, as she made this Giveaway possible for you. So finally from me to you Rebekah: thank you again for the nice collaboration and the exchange of ideas. 

EDIT: Wie schon oben geschrieben, Rebekah und ich haben beschlossen, dass wir alle drei Flexis verlosen werden! Die erste Siegerin darf sich zuerst eine Größe aussuchen, die zweite dann aus den verbleibenden zwei Flexis und die dritte bekommt die übrige Flexi.
As mentioned above, Rebekah and I decided to give away all three of the Spring is in the Hair flexis. The first winner can chose her size of desire first, the second can chose between the reamining two und the third will get the third flexi.

a Rafflecopter giveaway

  • Die Giveaways beginnen JETZT
  •  Teilnahmeberechtigt sind volljährige, natürliche Personen. Minderjährige bedürfen zu ihrer Teilnahme, sofern diese nicht ausdrücklich ausgeschlossen ist, der Zustimmung ihrer/ihres Erziehungsberechtigten.
  • Hinterlasst einen Kommentar unter diesem Beitrag, welche Flexi-Clip-Größe ihr für euch bevorzugt, am besten natürlich einer kurzen Beschreibung eures Haares.
  • Dann folgt einfach den Anweisungen im Rafflecopter Widget. Über das Widget könnt ihr keinen Kommentar hier hinterlassen, das geht nur am unteren Rand des Beitrags. Ihr müsst im Widget nur bestätigen.
  • Eure Accountnamen oder Links werden im Widget nur abgefragt, damit ich verifizieren kann.
  • Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen.
  • Der Teilnahmeschluss ist nach einer Woche am Mittwoch den 2.12.2015 um 00:00 Uhr. Der Gewinner wird über Rafflecopter per Zufall ausgelost und zeitnah via Email benachrichtigt.
  • Im Anschluss werden die Gewinner hier auch über die Widgets bekannt gegeben.
  • Das Giveaway ist weltweit geöffnet!
  • Eure Emailadresse wird ausschließlich genutzt, um euch später im Fall des Gewinns kontaktieren zu können.
  • Versand der Gewinnflexis erfolgt aus den USA.
  • Vielen Dank an Rebekah Behrens, die mir diesen tollen Preis zur Verfügung gestellt haben!
  • The giveaways start NOW.
  • Eligible is every full age, natural person (over 18). Underage persons need the agreement of their parents.
  • Leave a comment below (not within the Rafflecopter widget) and tell me which flexi clip size you prefe,  best with a short description of your hair..
  • Then follow the Rafflecopter widget.  The information I ask for there (account name, link…) is only used to be able to verify your entries.
  • Deadline for entries is in one week, Wednesday 2.12.2015 at 12:00 (GMT +01:00). The winner will be drawn by Rafflecopter and will be contacted shortly after this via Email.
  • After this the winners will be displayed here on the widgets too.
  • The giveaway is open worldwide.
  • The prizes will be shipped from the USA.
  • Your email adress in only used for being able to contact you if you are the winner.
  • Thanks to Independent Consultant Rebekah Behrens who gave me this price!

Die Gewinnspiele sind eine Woche geöffnet, der Gewinner wird dann von mir am 2. Dezember ermittelt und via Email benachrichtigt.

Viel Spaß und viel Glück!
Have fun and good luck!

23. November 2015

New hair! – Flip-in extensions

Einmal Wallemähne to go bitte! Hier mit rundem Vierer als Half-up.
Big hair to go please! Here with round 4-strand-braid as tie-back.

Erinnert ihr euch? Letztens war ich in Düren und habe dort mit Andrea von nrsss.de so schöne Fotos an der Rur gemacht. Tatsächlich war ich aber dort nicht wegen des hübschen Naturschutzgebietes, sondern weil ich bei Xtend-your-hair vorbei gefahren bin. Ihr kennt die Clip-in Extensions dieses Shops bereits von etlichen meiner Beiträge hier und noch von mehr Frisuren auf Instagram. Und natürlich von meiner Hochzeitsfrisur.
Do you remember? I was in Düren recently with Andrea from nrsss.de and we made these nice photos at the river Rur. But actually I wasn’t in Düren for the riverside, but because I visited the store of Xtend-your-hair. You can know theses shops‘ clip-in extension I own for some years already from other posts here and on Instagram. And of course from my wedding hairstyle.

Vorher – Nachher. Leichter Duttknick am Oberkopf.
Before and after. Little bit of a bunwave on the back of my head.

Was ich aber nun habe, sind keine Clip-ins, sondern Flip-in-Extensions. Aha…? Genau, die mag ich euch heute vorstellen, denn es gibt sie noch nicht lange auf dem deutschen Markt. Ihr könnt sie vielleicht schon als Halo-Extensions oder Crown-Extensions kennen, allerdings dann eher von amerikanischen Anbietern.
Normalerweise bestelle ich einfach online. Vorher natürlich Probesträhnen zuschicken lassen, damit die Farbe, die man sich am Monitor rausgesucht hat, sich nicht bei Tageslicht doch als zu hell, zu dunkel, zu rot oder zu aschig herausstellt. Das hatte ich auch diesmal brav gemacht, aber weswegen ich doch lieber vor Ort sein und anfassen wollte, hatte zwei Gründe:
What I have now are no clip-ins but flip-in extensions. Ahhh, right…? Exxactly. I want to introduce theses tresses to you today as they re pretty new on the German market. You may already know theses tresses as halo-extensions or crown-extensions but most likely only from American shops. 
Normally I just order online. Of course I bought test strands beforehand to check the colour matching my hair. This is important as the colours shown on you computer monitor can be really diffrent to the real colours in daylight. I had my test strands this time too but nevertheless I made up my mind, that it was way better to see the extentions live.
Der erste Grund ist sehr naheliegend. Ich rede ja ständig von meiner Haarstrukturveränderung hin zu immer mehr Wellen, gar Locken. Meine bisherigen Clip-ins sind für glattes Haar. Sie sind wunderbar für Flechtzöpfe und Dutts, aber im offenen Haar fallen sie mittlerweile ziemlich auf. Ich war aber unsicher, ob die starken und sehr regelmäßigen Wellen der Extensions, die ich auf den Fotos gesehen hatte, dann besser passen würden.
Der zweite Grund war, dass ich bisher noch keine Flip-in-Extensions live anfassen konnte. So langes Zweithaar ist teuer und ich wollte nichts kaufen, was hinterher doch ziept oder nicht passt oder oder.
The first reason, to head over to the store is obvious: I lament all the time here about my change in hairstructure from straight to more and more wavy, even curly. The clip-ins I already own are for straight hair. They are perfect for braids and buns, but for my hair down, they don’t work (anymore). But only judging from  the photos on the website I was sceptical if the big, very regular wavy of the wavy extension could fit my own rather irregular waves. 
The other reason was, that I had no opportunity to test flip-in extensions before.And extensions this long are expensieve. I did not want to buy something which could end up being too itchy, to heavy, simply not fitting or alike. 

Schön natürliche Struktur, glänzendes Echthaar mit guter M bis C-Einzelhaarstruktur und ansehnliche Dichte. Farbton in Natura deutlich rotbrauner, weniger golden.
Natural structure, shiny real hair and nice thick tresses wkith single hair structure of M to C. The colour is much more redish brown in reality, less golden.

Und tatsächlich, da ziept nichts und es sitzt super, drum sind hier meine Flip-in Extensions, wellig, 60cm lang (längste verfügbare Länge), Farbton #9 haselnussbraun. 60cm Länge ist auch bei meiner über 90cm SSS Eigenhaarlänge ausreichend, da das Flip-in recht tief am Hinterkopf verläuft und Nackenhöhe ist ja schon grob 35cm SSS. Außerdem sind meine Extensions länger mit 60cm in gewelltem Zustand und langgezogen sogar knapp über 70cm.
And indeed, there is nothing itchy about the flip-in. So this is my new hair: wavy, 60cm long (longest length available), colour #9 hazelnutbrown. 60cm of length is sufficiant for my 90cm+ of own hair, as the flip-in is positioned rather deep at the back of the head which is already a measured length of about 36cm from front to tips. Besides that my flip-in here is longer with around 60cm when wavy, but a bit over 70cm when pulled straight.

Da, an diesem Nylonfaden hägt das ganze Gewicht. Die Kämmchen an den Seiten sind optional, ich habe sie wieder entfernt, ich finde sie eher ziepig als hilfreich. Ich habe aber auf Kämmchenhöhe auch nur sehr, sehr feines eigenes Haar.
You see this nylon thread? It holds all the weight. The comb clips are optional. I removed them already as thexy are rather itchy for me, but I have onlky very thin own hair at the position of theses clips.

Hier seht ihr gut, weshalb diese Extensions sonst auch oft Halo-Extensions heißen: weil sie kreisförmig sind bzw. wie ein Heiligenschein aufgesetzt werden. Die Haare liegen dann hinten, der Nylonfaden verläuft  vorn über den Scheitel.
Here you see, why theses extensions are also often called halo-extensions: because they are made as a circle, like a halo you can just put on like a headband. The tresses are on the sides and the back of the head, the nylon yarn is on the front on top. 

Ich hätte tiefer abteilen können. Und warten, bis die Haare ganz trocken sind, doofe Strähnen… Aber netter Glanz, den ich da im Neuwuchsbereich habe. Ihr seht, die farbe der Extensions ist eher an die Längen als an den Ansatz angepasst, damit sie im frei hängenden bereich gut verblenden. Meine Spitzen sind etwas heller, mein Ansatz etwas dunkler und kühler als das Flip-in.
I could have parted a bit lower. And I should have waited for my hair to dry completely, nasty strands… Butt nice shine in the regrowth area, isn’t it? You see I chose a colour matching the mainpart of my length. My roots are coooler and darker, the tips are even lighter and more golden. But with this colour the extensions blend in perfectly well.

Und so setzt man die Flip-ins ein: Haar kreisförmig am Oberkopf abteilen, versucht dabei so zu trennen, dass der entstehende Scheitel dann dort ist, wo die Tressen liegen werden. Das übt sich, die Position zu treffen, ich kann noch ruhig etwas tiefer abteilen, wie ihr seht. Clipt die oberen Haare beiseite, Flip-in aufsetzten, Oberkopfhaare lösen, evtl. etwas einkämmen, fertig.
Bei kürzerem Haar könnt ihr auch die Extensions direkt aufsetzen und mit einem Stielkamm dann die Oberkopfhaare hervorziehen. Ich bevorzuge die  – heute habe ich mal wieder einen politischen inkorrekten Tag – „Asipalmenmethode“. Da knotet dann garantiert nichts.
And this is how you use the flip-in extensio: part your crown hair circularly and clip it away on top of your head. Try to part the same shape as the position of the flip-in, I can part a bit lower still, as you see. Put on the flip-in, let down the crown hair, maybe comb all hair to blend in extensions and own hair and done. If your hair is shorter you can alternatively put on the flip-in first and then pull out the crown hair with a comb afterwards. I prefer the other method as it has no risk of tangling. 

Rausnehmen: Als würdet ihr ein Stirnband abziehen. Einfacher geht’s nicht.
To remove the flip-in just do it like you would pull off a headband. Foolproof. 

Das ist so das auffälligste Foto, das ich machen konnte, um den Nylonfaden am Oberkopf zu zeigen. Mit aufrechtem Kopf sieht man ihn bedeutend weniger. Die Haare sind sehr bequem, auch schwingen und bewegen stört nicht. Nur hinter die Ohren klemmen klappt nicht so ganz.
This is the photo which shows the nylon thread the most. With your head in a normal upright position it shows less. The extensions are really comfortable, even when you move around or even swing your hair. Only pulling you hair behind the ears is not possible as usual.

Für mich das perfekte Extensions zum Offentragen. Die Struktur passt. Sie sind wirklich unglaublich bequem, der Faden drückt nicht, trotz des beachtlichen Gewichts der Tresse. Clip-ins kann ich auch nicht so weit seitlich einclipsen, weil ich über den Ohren nur sehr feinen Haarwuchs habe, dafür sind meine Clip-ins zu groß und zu schwer. Mit dem Flip-in habe ich auch vorn schön volles Haar. Und das war mir sehr wichtig. Am Hinterkopf etwas schönes zu flechten oder Volumen zu zaubern, das kann ich gut. Aber dieser platte und immer noch dünne Look von vorn, der hat mich immer noch gestört.
For me the flip-in is perfect as extensions for wearing your hair down. The structure is matching, the tresses are incredibly comfy. The thread does not press, you don’t feel the weight of the infact rather heavy extensions. The best: with clip-ins I cannot thicken up the sides of my head as my own hair over the ears and around the temples is too fragile to hold the clips painfree, with the flip-in I can have full hair practically all around my head, which also looks great from the front. This was really important for me. Brading something nice at the back of my head or adding volume there is easy for me. But this flat and thin look from the front has been something bothering for me for a very long time now.

So schon auf einen Geburtstag ausgeführt und den Abend tadellos überstanden.
Like this I went to a birthday party already and felt comfortable all night long.

Diese Extensions sind sicherlich für viele eine tolle Möglichkeit sich schnell, einfach und absolut haarschonend den Traum von langem, vollen Haar zu erfüllen. Sei es als Verlängerung oder Verdichtung. Sie sind bedeutend einfacher zu handhaben und günstiger als die üblichen dauerhaften Extensions, die der Frisör mit verschiedenen Bondingmethoden anbringen kann. Es gibt kein Geziepe oder gar ausgerissene Haare (durch falsches Handling! Ist mir persönlich nie passiert) wie bei Clip-ins. Damit sind sie für mich mit nur einer Einschränkung empfehlenswert: bei Flechtfrisuren muss man die Techniken etwas abwandeln, aber dazu komme ich bestimmt ein andern mal.
These extensions most likely are the best possibilty to have long and full hair, super quickly, easy and absolute hairfriendly. They are much easier to handle and much cheaper than the common bonded extensions, which need to be put in by a hairdresser. There is no itching or even pulled out hair (from wrong handling! I personally never had problems with that) as you my have with clip-in extensions. So in my eyes these extensions are fully recommendable with only one exception from the rule: braiding techniques have to be ajusted of course. But I guess we will see this later.

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21. November 2015

Marie Kondo: The lifechanging magic of tidying

New York Times Bestseller zum Thema Aufräumen und Entrümpeln – komm zu Mama!
So in etwa lief der Bestellvorgang.

Marie Kondo ist also der neuste Stern am Ausmisthimmel und ich wollte dann natürlich auch wissen, was dran ist am Hype, zumal ich ja knietief drin stand in meinen Rumpelkisten. Und ihr vielleicht gerade auch? So nach meinen letzten Beiträgen? (Less is more 1, Less is more 2)
Meinen Aufräummotivationsliebling von Karen Kingston erwähne ich ja praktisch in jedem Beitrag zum Thema, aber natürlich gibt es da noch andere Ansätze. So wie eben die KonMari-Methode.
The New York Times Bestseller for all around tidying and decluttering – come to Mama!
This is how you can imagine my book order. Almost. Marie Kondo is the newest star on the decluttering sky and me too I wanted to know what this hype around her was all about. Especially as I was standing kneedeep in my decluttering boxes by that time. And maybe you too at the moment? I mean just after my recent articles? (Less is more 1, Less is more 2) I mention my decluttering favourite Karen Kingston practically in every article to this topic but of course she is not the only one. So here we are with Marie Kondo and her KonMari method.

Ich mag für euch hier ihre wichtigsten Ausmist- und Aufräumprinzipien zusammenfassen.
I like to summarize her most important decluttering and tidying instructions.

1. Erst ausmisten, dann aufräumen. Und zwar wirklich 100% aufräumen (siehe Punkt 2). Sonst räumt ihr einfach Krempel von A nach B und verzettelt euch.
1. Discard first, storing and arranging follows after that. And discard completely, 100% (see tipp number 2). Otherwise you start carrying things from A to B and get lost in that.

2. Macht es einmal richtig. 100%ig. Perfekt. Dieser Impact ist so stark, dass ihr nie wieder zum alten Zustand zurück wollt, sagt Kondo. Wenn ich hier Wow-Effekt schreibe, spricht sie von „lifechanging magic“. Wie man es auch nimmt, ich mag hier zustimmen. Nichts hält sich leichter in Ordnung als etwas, was von Grund auf her Ordnung hat. Und nichts zieht mehr Gerümpel an, als anderes Gerümpel und sei es auch nur eine winzig kleine Ecke. Es ist geradezu magnetisch… Dieses einmal in einem Rutsch alles Ausmisten führt Kondo als Hauptgrund dafür an, weswegen ihre Klienten nie rückfällig Kramhorter werden.
2. Do it right, do it 100%. Perfect. The following impact is so strong that you will never ever want to get back to your old way of living and storing, Kondo says. What I call „wow-effect“ she calls „lifechanging magic“ but no matter how you name it, I want to agree with her. Nothing is easier to keep tidy than things which are already tidy. On the other hand nothing attracts clutter more than other clutter. It is almost magnetic… This once and for all technique is the reason why Kondo’s clients don’t fall back to old hoarding habits, she says.

3. Behaltet nur die Dinge, die dich erfreuen. Genauer gesagt „things, which spark joy“, was ja noch etwas kräftiger im Englisch ist, als „erfreuen“ auf Deutsch. Dieser Rat ist wunderbar, muss aber etwas abstrahiert werden. Manche Dinge erfreuen mich natürlich nur, weil sie praktisch sind (Putzlappen), andere, weil sie mir Sicherheit geben (wohlsortierte Aktenordner mit wichtigen Papieren). Dass ich da nicht glücklich werde, wenn ich die Dinge anfasse, ist klar. Aber es geht um das Grundgefühl. Habe ich eine positive Verbindung zu einem Ding? Oder ist es eher so mehhhhh oder gar richtig ätzend? Das ist Kondos Maß dafür, ob man Dinge behalten soll oder nicht.
3. Only keep things, which please you, literally: „which spark joy“. This advice is wonderful but needs a bit subtext. Because some things only please me because they are useful (cleaning cloth) others because they give me security (well organized papers, contracts and polices). That I don’t burst in happiness when I touch them, is obvious. But it is about the basic feeling. Do I have a positive relation to a certain object? Or is it more like mehhhh or even nasty? This is Kondo’s way of deciding between things which may stay and things which should be discarded.

4. Nehmt jedes Ding in die Hand und entscheidet dann, welche Gefühle ihr ihm gegenüber habt. Angucken allein reicht nicht, nein, bitte anfassen, jedes einzelne. Sehr gut geeigenet zum Einstieg ist Kleidung. Hier sind die Emotionen meist sehr eindeutig. Tipp von mir: Holt euch jemanden dazu, der euch vielleicht beobachtet. Gerade bei Dingen, bei denen der Verstand noch nicht sicher ist, ist die Körpersprache oft schon sehr eindeutig wissend.
4. Take every object in your hand and then decide from your feelings towards it. Looking at it is not sufficiant. Touch it. Every single one. Try this at first with clothing. Usually your emotions will be obvious here. My tipp: ask another person to help you, just by watching your process. When it comes to unshure things, when the mind has not yet made a clear decision often the body language already knows and shows.

5. Geht kategorienweise vor, nicht raumweise/schrankweise. Hervorragender Tipp! Bisher hatte ich es immer andersherum gemacht – ich bin sicher, ihr auch! Aber nach Kategorien ist viel besser. Weil ihr dann wirklich mal seht, wo ihr überall Klamotten bunkert und wie viele das wirklich sind. Gar nicht nur der übervolle Kleiderschrank. Hier noch eine Box Handschuhe, da noch eingemottete Wintermäntel und da noch ein Anzug oder ein Ballkleid, Schuhe, Stiefel, Accessoires… das streut. Alles auf einem Haufen zu sehen, ist erschreckend. Ich bleibe mal wieder bei mir/ uns und sage nur: Verlängerungskabel und Werkzeug. Es war einfach überall. Wie eine Plage.
Kondo empfiehlt dann in logischer Konsequenz beim Aufräumen die Dinge auch kategorienweise zusammengefasst zu lassen und sie nicht wieder zu streuen. Begrenzt machbar, je nach Wohnung, aber die Richtung sollte stimmen.
5. Sort by categorie, not by location. Genius advice! Until then I always did it the other way round – I am shure you did too. But sorting by categorie is much better. Because you just realize on how many places you stored your clothes. Overall the house! And how many they are! Much much more than in the bursting wardrobe. Here a box of gloves, there some stored winter coats, an evening gown or a suit, shoes, boots, accessoires… that’s spread! Seeing all this on one big heap is frightening. Talking abolut me again I can only just refer again to cables and tools. It was everywhere. Like a plague.
Kondo recommands for storing the objects after the finsihed discarding process in only one place, don’t spread them again. Depends on your home if this is possible, but aim for it at least.

Mein Haarschmuck. Alles auf einen Blick. Ich dachte mir, das solche Schubladen für euch am interessantesten sein würden.
My hairaccessoires, all at one glance. I thought by myself that drawers like this are the most interesting for you.

 

Dekorative Kosmetik und ein bisschen Haarpflege.
Make-up and a bit of haircare.

 

Kleine Helfer – aber viele. Haargummis, klammern, Pins und Co. Nicht optimal, da die Behälter rund sind. Eckig ist besser.
Little helpers – but many of them. Elastics, clips, pins and Co. Not optimal as the containers are not rectangled.

Das sind die Grundpfeiler. Und die finde ich sehr, sehr hilfreich. Im zweiten Teil des Buches geht es um möglichst organisiertes Aufräumen der Dinge, die man behalten mag. Ich sage jetzt mal… da reicht es die Überschriften zu lesen, es sei denn, es ist für euch eine bahnbrechende Neuigkeit, dass man Kleidung besser faltet, statt sie auf einen Haufen zu werfen oder in Fächer zu stopfen. Ich persönlich brauchte keine seitenweise Anleitung zum Falten. Aber Kondo hat da wohl ein Fable für.
Nützlich ist noch der Rat möglichst nicht zu stapeln, sondern die Dinge so anzuordnen, dass man immer an alle heran kann, immer alle sehen kann. Aufrecht in Schubladen idealerweise, das Pendant zu einer Hängekartei quasi. Ich habe zwar immer noch nicht ganz den Denkfehler gefunden, der sich bei „store vertically“ verbirgt, denn ihr System ist für mich horizontal, stapeln geht ja in die Höhe und ist vertikal… aber ich kann das auch auf sich beruhen lassen.
These are the main principles I consider to be very, very helpful. In the second part of the book, Kondo talkes about how to store and organize the things you now want to keep. I would say… well it is sufficiant to read the chapters‘ headlines. Just go into deep when it is really something new for you, that it has certain advantages to fold your clothes instead of piling or stuffing them. I personally did not need pages after pages of instructions for folding clothes. But Kondo seems to be keen on that. Nevertheless the advice for sorting upright and next to each other, not piled on top of each other is very good. Like this you can always see everything  and take everything out easily. Best in drawers. The pendant of hanging files, if you like. Very practical. But I don’t understand, why she calls it „vertically storing“. Because it is horizontal in my eyes… piling is vertical. But okay, I can leave her with that.

Ah! DAS hat einen Unterscheid gemacht. Büromaterialien. VIEL besser als gestapelt.
Ah! That made a difference! Office supplies. MUCH better like this than piled.

Und? Buchempfehlung?
So halb. Marie Kondo ist zwar Japanerin, schreibt aber ganz im Stil amerikanischer Ratgeberliteratur, also mit viiiiielen Wiederholungen. Soweit, so gut, bin ich gewohnt. Schleift sich ja dann ein. Etwas anstrengend ist, dass sie wirklich sehr, sehr viel einfach von sich und ihrer Aufräumerei erzählt. Kapitelweise. Und das meiste davon hat zu Menschen in anderen Lebessituationen als der ihren einfach keinen Bezug und somit kaum Mehrwert. Ist ja schön, dass sie in der Schule schon gern aufgeräumt hat. Aber nach der vierten Wiederholung ist das einfach etwas nervig.
Die erste Hälfte des Buches finde ich dennoch empfehlenswert wegen der oben angeführten Eckpfeiler ihrer Strategie. Die zweite Hälfte ist wirklich Aufräumen für Anfänger. Etwas ermüdend.
Da das aber so ein Bestseller ist, frage ich mich ein bisschen, ob das an der PR-Maschinerie liegt oder ob sie hier tatsächlich den Nerv der Menschen getroffen hat, für die es eine Offenbarung ist, wenn ihnen jemand aufschreibt, wie man Strumpfhosen ideal zusammenlegt und in den Schrank sortiert. Hm.
Would I give you the advice to read this book too? Well, yes and no. Marie Kondo is Japanese but she writes in the style of American coaching books, which means with tons and tons of repetitions. So far so good, I am used to reading such books. Repetions make you learn things… But for me it was a bit tiring that she writes about herself and her tidying carrier from childhood onwards really chapterwise. And most of her story is not comparable with other people’s life so there is nothing you can extract from that only just coming to know Kondo better. Nice for her, that she was obsessed with tidying already in her school time. But after the fourth repetion I really got that. 
The first half of the book nevertheless is something I can recommend reading because of the above mentioned main principles of her tidying. The second half is storing for beginners and a bit boring. As her book is such a bestseller I can’t help but asking myself whether her success is based on well placed marketing or if she indeed hit a nerve of people for who it is a revelation, when someone tells them how to store their tights in a cupboard. Hm.  

Und so bleibt der Schreibtisch frei. Hier war ich sehr rigoros mit dem Ausmisten.
And like this my desk stays clear. I discarded rigorously here.

Ich bleibe bei Karen Kingston. Ob das nun Feng Shui oder KonMarie heißt, ist mir ja egal. Ich brauche Motivation und Realitätsbezug. Und beides bekomme ich besser bei Kingston. Außerdem hat sie Humor. Marie Kondo hat vor allem sich selbst.
So I stay with Karen Kingston as my favourite. Whether you call things KonMari or Feng Shui, this does not matter much to me. What I need it motivation and advice for real life. Both is much better from Kingston. Besides that she has humor. Whereas Marie Kondo mostly has herself.

Fazit: Kann man lesen, muss man aber nicht.
Summary: You can read that, but you don’t have to.  

Wenn ihr findet, doch, kann man bestimmt sehr gut lesen, fühlt euch frei den Link zu klicken, mit dem gelangt ihr direkt auf Amazon.
The Life-Changing Magic of Tidying: The Japanese Art

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19. November 2015

Last autumn days

10 Sekunden Zeit, um vom Selbstauslöser auf Position zu sprinten, balancieren, halten, den hochegrutschten Pulli zu vergessen uuuuund – klick – wieder umzufallen. Das ist der Yoga-Baum. Für mich der winzige Moment, vor dem „Baaaaaum fällt!“
Tall girl problems: 10 seconds to sprint from the camera after pressing the button to start the selftimer, jump in pose, balance, forget about the pullover aaaaand – click – tumble down again. 😀 When this is the treepose, I played „Tiiiiiimber!“

Vor knapp zwei Wochen war ich mit Andrea von nrsss.de unterwegs in Düren. Unter anderem waren wir an der Rur (nicht Ruhr!) und haben euch Fotos mitgebracht. Letzte Herbsttage. Der Winter naht… man mag es glauben oder nicht bei diesen Bildern von einem 20 Grad warmen Novembertag.
Wie sagten sie im Radio so passend? „Im Sommer ist es schon kälter gewesen!“
Almost two weeks ago I met Andrea from nrsss.de in Düren. Among other things we had a walk by the river Rur (not Ruhr!) and brought some photos for you. Last autumn day. Winter is coming… you may believe it or not with pics like these from a  20°C warm November day.

Andrea macht ebenfalls wie ich den BBG und Yoga. Letzteres vermutlich sogar noch ambitionierter als ich. Schaut euch dazu auf jeden Fall auch ihre Bilder an, ich war ganz beeindruckt von ihrem Kopfstand.
Andrea is doing the BBG and yoga like I do. But when it comes to yoga I am shure she is even more ambitious than I am. So check out her pics of that day too. I was really impressed by her headstand.

Ach Gott ach Gott! Mit Bauchi. Tall girl’s problems wie gesagt. 😀
Oh my good you can see bare belly! Tall girl’s problems, as mentioned above. 😀

Irgendwie habe ich eine Vorliebe für Sprungfotos entwickelt. Dafür mag ich nie zu alt werden.
Somehow I developed a fable for jump photos. I never want to grow too old for this.

 

 

Andreas Seidenmähne. Ich bin jedes Mal wieder fasziniert.
Andreas silky hair. Fascinating everytime again. 

 

Dagegen wirke ich mal wieder ziemlich plüschig. Aber der Herbst ist mein Freund. Der Herbst und diese Szenerie an sich.
Compared to her my head is all plush again. But autumn is my friend. Autumn and this whole scenery.

Aber Plüsch kann Seide auch schon mal die Show stehlen.
But plush can steal the show of silk, sometimes.

Was mich nach Düren geführt hat, gibt es in vier Tagen zu sehen. Huihuihui… Ich bin ganz begeistert. Und es ist was Haariges. Ist man ja bei mir mittlerweile nicht mehr so sicher, nicht wahr Frau Sport und Futter und so?!
What brought me to Düren will be shown in four days. Oh my…! I am really excited. And it is something hairy. Because, meanwhile you can’t be all shure about that, here, right, Mrs. Fitness, Food and so on?!

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P.S.: Neugierig, weshalb ich da war? Noch ein Grund bei Andrea vorbeizuschauen, sie hat ein bisschen mehr verraten als ich. 😀
P.S.: Courious about the real reason to go to Düren? So another push to Andrea, as shetold a bit more than I did. 😀

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17. November 2015

1 year no cuts – 1 year without hairloss!

Und da ist nun tatäschlich ein Jahr verstrichen, in dem ich meine Haare nicht geschnitten habe. Am 10.11.2014 um genau zu sein, habe ich zum letzten Mal etwas großzügiger die Schere angesetzt und mich von den letzten dünnen Haarausfallschäden (herrührend vom Eisenmangel 2011) in den Spitzen verabschiedet. Seit dem durften meine Haare ungeschnitten wachsen.
Wie ihr seht, habe ich deutlich an Länge gewonnen. Und zwar ging es von 76cm auf 91,5cm, somit also 15,5cm Jahreswachstum.
Damit wäre auch widerlegt, dass ich ja angeblich so schnellen Haarwuchs habe. Habe ich nicht. Ich komme auf knappe 1,2cm pro Monat. Einzig, ich habe eben ein Jahr nicht geschnitten.
And it just happend: one year has passed and I did not cut my hair at all. On November 10th 2014 to be exact I cut for the last time to get rid of the last thin ends of hairloss damage (due to the irondeficiancy 2011). Since then my hair just grew.
As you see I gained a signifiant distance of length. I came from 76cm and am know at 91,5cm which results in 15,5cm of growth over a year. And so it is proven: my hair is not fast with 1,2cm per month. I just did not cut it.

gekämmt/combed

Trotz diesem ganzen Jahr schnittfrei fallen meine Haare auch in den Spitzen reeeelativ gut. Locken und Fairytaleends sind gute Freunde.
Ausgebürstet sieht man allerdings natürlich deutlich, dass die Enden ausgedünnt sind. Was normal ist: in einem Jahr habe ich natürlich weiter Haare verloren und ein bisschen Haarbruch kommt noch dazu, außerdem ungleichmäßiges Wachstum. Spliss ist leider deutlich vorhanden (hab ich versucht zu fotografieren, hat aber nicht geklappt). Auch das ist normal nach so langer Zeit schnittfrei, zudem erschwerend mit so fragilem Haar wie meinem. Außerdem habe ich viel offen getragen und viel gezopft, was einfach mechanischen Stress durch Reibung verursacht. Und, auch wenn meine Haare nicht rasend lang aussehen: sie sind es. Über 90cm ist einfach auch schon altes Haar. Da sieht man dann schon einen gewissen Verschleiß. UND ich habe auch kein S&D betrieben. Was ich sonst immer gemacht habe. Somit viele Gründe für Spliss und der Spitzenzustand ist ziemlich so, wie er demnach zu erwarten war, eigentlich sogar besser.
Despite this long time without cuts my hair looks reeelatively nice in the ends. Curls and fairytale ends are a good match. Brushed you see of course that the ends have thinned. Which is just normal as you continue shedding some hair every day, and some brakeage adds up. Split ends unfortunately are now a big topic for me (tried to photograph it, but failed). This too is totally normal after such a long period without cuts especially with hair as fragile as mine and I wore my hair down or in braids very often which causes mechanical stress. And keep in mind: even though my hair does not look very long, it IS very long. More than 90cm means my ends are pretty old so there is some wear. And I did not do my usual S&D sessions. So having all this in mind, my ends look just like you would expect them. Maybe even a bit better.

Diese Jahreszeit bedeutet leider mal wieder schlechte Fotolicht drinnen…
This time of the year unfortunately means bad lighting indoors…

Aber wie gesagt ist nicht nur das eine Jahr schnittfrei erreicht, sondern auch ein Jahr ohne Haarausfall. Was eigentlich viel, viel genialer ist. Und drum gibt es jetzt natürlich auch hier noch den Dichtenvergleich. Auf Petrol bin ich absolut zufrieden. Von oben bis unten. Länger, voller und das Bisschen, was es in den Spitzen dünner ist, da hatte ich mich ja grad schon drüber ausgelassen. Passt. Sehr, sehr zufrieden. Die Vorher-Fotos habe ich, wie ihr seht letztesJahr im Dezember gemacht, weil ich ja erst mal schauen wollte, ob der HA wirklich weg ist oder ob es nur eine Atemnpause war.
But as before mentioned this date does not only mark one year without the scissors but also one year without hairloss. Which is much, much more genius! So here comes the comparison of thickness. On teal I am absolutely satisfied, from roots to tips. Longer, fuller and this little loss of thickness in the ends, well I just talked about that in detail. I like. I am very, very pleased with what I see.
The before pictures from 2014 are from one month post hairloss as I wanted to wait a little before  I celebrated the end of my hairloss. Could have been just a catching breath before shedding again.

Tiefer U-Cut hat sich zu einem V verwachsen.
My deep U-cut grew to a V-shape.

Weiß ist natürlich immer gemein, aber auch hier bin ich wirklich zufrieden. Der dichte Teil ist runtergewachsen, der dünne Spitzenbereich ist nur unwesentlich länger als vor einem Jahr. Würde ich auf dieselbe Länge zurückschneiden, hätte ich nun blickdichte Haare bis in die Spitzen auch auf heller Kleidung.
White is always nasty, but here too I am satisfied. The thicker part grew down. The thin part in the ends on the other hand did not get much worse. If I cut back to the same length I had last year I would have thick hair all the way down even on light clothing.

😀 😀 😀

Na Hallo! Wir sehen hier plus minus 12mm mehr Zopfumfang. Knapp unter 5cm zu knapp über 6cm. Schwankt immer ein bisschen je nach Lockigkeit. Sehr zufrieden. Ich schätze sogar, dass ich die 6,5cm auf jeden Fall noch knacken werde. Steht und fällt alles mit dem täglichen Haarverlust. Und der ist aktuell wirklich zufriedenstellend moderat bis gering.
Die Haaransätze sind außerdem kein Vergleich mehr zu vor einem Jahr. Davon ab sieht man auf dem linken Bild trotz meiner Gesichtsanonymisierung, dass ich da bedeutend schwächlicher war. So insgesamt. Megagut, was sich da getan hat!
Oh hello! Around 12mm more ponytailcircumference make a significant change. From close under 5cm to close over 6cm, it still varies a bit depending on how wavy my hair is. Very pleased. I even believe that I will hit the 6,5cm demarcationline next year easily. It all depends on the daily shedding rate. But this is momentary really nice with moderate to low shedding.  
And look at the hairline. And my overall appearance even though I cencored my face on the left. I look that much stronger, fitter – better!

Links hat der Zopf  so wenig Eigengewicht, dass er schon einen Drall bekommt und sich wegdreht.
On the left the braid is so light weighted, that it turns in itself.

Stramm geflochten. Sieht man was? Na, sieht man was? Ich befürchte fast immer noch nicht, es sei denn, man will etwas sehen. Feste Flechtzöpfe lügen nicht. Sie sind mit die beste Frisur, um das Haarvolumen anhand eines Fotos einzuschätzen. Dementsprechend bei Feenhaaren nicht gerade beliebt.
Tightly braided. Can you see something? Really? Can you see something? I am afraid you can’t see much, still, or only if you want to see it. Tight braids don’t lie, they are the best hairstyle to tell the true hairvolume just from a photo. This is why fairyhaired ladies ofetn don’t like this hairstyle that much.

Links ist der Zopf so locker geflochten, dass er schon schlabbert. Rechts wohl auch locker aber nicht so arg. Auch deshalb optisch kaum ein Unterscheid, außer, dass der Zopf länger ist und besser liegt.
On the left the braid is so loosely braided, that it is really wobbly. On the right it is also loosely braided but not that much. Maybe no difference in thickness because of that, but you see the new braid is much more reagular and falls down smooth.

Und hier noch mal locker geflochten. Ich sehe immer noch keinen Unterschied. Ist aber auch normal. Bei 15cm Jahreswachstum sind ja noch nicht mal die neuen Fronthaare lang genug, um im Nacken an der Zopfbasis anzukommen. Das Nachdicken sieht also auch hier aus wie natürliches Tapern. Das sollte noch etwa 6-12 Monate dauern, bis man es wirklich im Zopf als Dickensprung sieht. Hoffentlich!
Loosely braided. I still see no difference. But that’s also normal. With 15cm of growth over the last year my front hair is not yet long enough to reach down to a low braid. That is why the regrowth and thickening still looks like normal tapering. I guess it will take 6-12 months more until we can see a significant change in thickness at my braid. Hopefully!

Links hätte ich den Dutt gar nicht so hoch ansetzen können wie rechts ohne Kopfhautblitzer an den Schläfen zu produzieren.
On the left I could not position the bun that high without producing seethroughs on my scalp around my temples.

Stramm gewickelter LWB jeweils. Und auf unvorteilhafter Höhe für mich, macht eine komische Kopfform… irgendwie. Auf jeden Fall: Haha, da geht was! Ist auch sehr eindeutig mittlerweile, wenn ich Haarschmuckgrößen für meine Alltagsdutts zur Arbeit auswähle.
LWB tightly wrapped. Not that flattering for me in this position, makes a strange shape of head… But the point is: Haha, it is growing! The pictures proves what I experience week by week, when it comes to choosing the right hairtoy sizes for my everyday buns for work.

Das Nackenloch am Haaransatz! Es ist vollständig weg (war es schon nach einem halben Jahr).
That bald spot at my nape hairline! It is fully covered with hair again (hair was regrown already after half a year).

Und locker gewickelt, da geht noch mehr! Kombi aus mehr Länge, mehr Dichte und mehr Locken sieht man deutlich. Braver LWB!
LWB loosely wrapped and look even more improvement! Combination of more length, more thickness and more curls add up. Fine LWB!

Und wie geht es weiter?

Und langgezogen schon Hüftlänge. 🙂 Aber wer wollte an den Wellen denn ziehen? Ich nicht.
Pulled at the ends this would be already hiplength. 🙂 But who want’s to pull this hair straight? I don’t.

Tja, und da die Haare auf undokumentarischen Fotos so aussehen, sehe ich auch ein Jahr nach dem Schnitt keinen Grund nun zu schneiden. Die Länge kommt geraaaade so wieder in dem Bereich an, der anfängt mir zu gefallen und bei dem ich mir nicht mehr ein total affig vorkomme Haarposerbilder zu machen denn… womit pose ich denn? Durchschnittliche Länge, ziemlich dünn. Im Vergleich zu Schöpfen, die sonst so fleißig Poserbilder machen. Aber ich dokumentiere hier ja quasi eine Genesung, und da ist schon mal klar, dass die besser läuft, wenn ich meine Haare schön finde und lieb habe. Für das, was meine Haare durchgemacht haben (drei Haarausfallphasen innerhalb von 3-4 Jahren, zwei davon mit jeweils einem Verlust von über 60% Volumen), sehen sie wirklich hervorragend aus und dürfen deswegen auch posen. Finde ich. 🙂
And what will follow now? Well, as my hair looks like this on non-documentary pictures I don’t feel the urge for a cut one year after the last. My length juuuust came down again to where I like it again and I finally start not feeling super crazy taking poserphotos…. because… what am I posing with? Average length, rather thin, compared to other manes posing around. But even posing is somehow a documentation of recovery. And recovery works much better, when you enjoy the way. For what my hair has been through (three hairloss episodes in 3-4 years two of them with a total loss of over 60% volume) it looks really pretty. And therefore they are allowed to pose. I think. 🙂

Dem Spliss werde ich mit gründlichem S&D zu Leibe rücken und was den Plüsch angeht, tja, ich muss mich einfach von meinen Pflegeroutinen, die immer noch eher auf glattes Haar ausgerichtet sind, verabschieden und mich anpassen. Eigentlich weiß ich ja wie Lockenpflege geht. Ich sag nur: bloß nicht bürsten! Also keine Frage des Schnitts hier, sondern des Werkzeugs und der Leave-ins. Das kriege ich hin.
Against the split ends I will do some big S&D sessions and concerning the plush effect, well I guess I have to say goodbye to my old haircare routine which still is for straight hair needs. I will adjust to curly haircare. I just say: no brushing! So no question of cutting here but of tools and leave-ins. Something I can manage.

😀

 

😀 BÄHM! 😀

Wie hast du das durchgehalten, ein Jahr nicht zu schneiden?
Tatsächlich bin ich das jetzt wirklich oft gefragt worden. Nun, ich habe eben nicht geschnitten. Das ist absolut Kopfsache. Die Schere überfällt euch ja nicht nachts im Schlaf. Ihr müsst zum Schneiden selbst aktiv werden oder gar jemanden aufsuchen, der das für euch übernimmt. Lasst es einfach. Die ersten vier Monate hatte ich einen recht deutlichen Schneidedrang, da das bisher so mein maximaler schnittfreier Intervall war. Ab dem halben Jahr hab ich es tatsächlich einfach nur noch ausgesessen. Ich habe auch jetzt keinerlei Schneidedrang. Würde ich nun schneiden, wäre es ein vernünftiges Abwägen, ob das besser für die Optik ist. Aber dieses Bauchgefühl von wegen: Uuuuuh, also ich müsste/sollte/MÜSSTE aber mal wieder, das gibt es nicht mehr.
Sehr angenehm, entspannt und wesentlich objektiver.
P.S.: In fact this here was a frequently asked question over the last weeks: How did I manage not to cut over one whole year? The answer is plain simple: I just did not cut. It’s all in your head. Your scissors won’t jump at you while you are sleeping. You have to get active on your own or even ask somebody to do the cut for you. So just don’t. The first four month I felt a strong urge to cut, I have to admit, as this has always been the longest interval which passed without cuts for me. From half a year onwards it suddenly became really easy and the urge vanished completely. If I cut now this would be a decicion all made by my mind concerning the visible results. The urge of „Oh I shoul/could/have to cut!“ is no longer existent. Which is really nice, relaxed and mucb more objective.

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15. November 2015

Flechtwerk: Fishtailbraids

Stark breit gezogene dreifache Fischgräte mit Half-up inspiriert von @aurorabraids an meiner lieben Celestina
Paaaaancaked triple fishtailbraid with half-up inspired by the gogeous @aurorabraids on my dear Celestina.

Ohne Witz, auf diesen Post freue ich mich nun schon seit knapp sechs Wochen. Seit wir beschlossen haben, dass unsere Novemberthema „Fischgrätenzöpfe“ heißen wird. Ich meine: Fischgrätenzöpfe! Das sind so ziemlich die tollsten Zöpfe überhaupt: Sie machen immer viel her, sind sehr wandelbar und das Grundprinzip ist sooo einfach.
No kidding, I am looking forward to this post for over six weeks now. Since we decided that our November topic will be „fishtailbriads“. I mean: Fishtailbraids! These are eventually the most popular braids ever! They are so easy, look always special and you can vary them in hundred ways. 

Ich bin schon total gespannt, was es bei Haartraumfrisuren, Wuscheline, Waldelfentraum und Nixenhaar zu sehen geben wird, ich selbst konnte mich nämlich echt kaum entscheiden. Beziehugnsweise… ich konnte mich tatsächlich nicht entscheiden.
Und deswegen habe ich nicht einen Fischgrätenzopf für euch, sondern ich kündige ein ganzes Fischgrätenprojekt an:
I am so excited which braids can be seen today at Haartraumfrisuren, Wuscheline, Waldelfentraum and Nixenhaar, because deciding which braid I wanted to show was really the hardest part. If not to say… I did not decide for one braid. I am here to give the teaser for a whole fishtailbraid project:

Dieses Jahr wird es einen Fischgrätenzopf-Adventskalender geben!
Täglich werde ich nicht posten, aber alle zwei Tage plus natürlich an den Adventssonntagen.
Mein Kalender letztes Jahr hat mir ja deutlich gezeigt, dass soetwas Vorlauf braucht und das habe ich dieses Jahr auch beachtet. 🙂 Wird also keine „Husch, husch noch schnell mal eben was zusammenzimmern-Beiträge“ geben. Mehr als die Hälfte habe ich nämlich schon fertig, und die übrigens Posts sind schon vorbereitet.
This year there is going to be a fishtailbraid advent calender!
I won’t post on a daily basis, but every other day and of course every advent Sunday. My calender from last year taught me that a project like this needs weeks of time for preparation so this year I learned the lesson. More than half of the posts are already edited so you can look forward to inspirational posts, nothing quick and dirty just to get it fixed on the very last minute.

Der Zopf ist noch von September, aber für den Adventkalender habe ich ausschließlich neue Fotos gemacht.
Das hier ist meine Sabrina. Ich kenne niemanden, bei dem Blondierung so tadellos und schadfrei funktioniert, wie bei ihr. Soooo dicke Haare!
This braid is still from September but for the advent calender I made all new pics.
This is my Sabrina. I know nobody else who’s hair deals that easy and damagefree with bleach blonde. Soooo thick hair!

Ich freu mich schon riesig auf das Projekt. Ganz viele tolle Fotos, verschiedenen Schwierigkeitsgrade, immer mit Anleitungserklärung und falls vorhanden mit verlinkten Tutorials. Die beste Feiertagsfischgräte wird es auch nicht erst am Heiligabend zu sehen geben, denn ihr sollt ja die Chance haben, selbst nachstylen zu können. Mein Favorit steht nämlich schon fest. Aber natürlich, natürlich gibt es am 24. dann etwas Besonderes.
I am so excited about the project! So many beautiful pictures, differnet levels of difficulty, always with my instructions how to make the braids and if available of course with linked tutorials. The best festive fishtailbraid will not be on Christams Eve, December 24th of course, because you should have the chance to recreate the style for your own celebratiom. My favourit is already chosen and prepared. But of course on December 24th there will be something special waiting for you too.

Noch ein Zopf aus dem Sommer. Alle Bilder hier könnt ihr schon von Instagram kennen. Somit war der Beitrag hier für mich willkommene Gelegenheit diese außergewöhnlichen Zöpfe doch noch zu zeigen.
Another braid from this summer. I already showed all pics in this article on Instagram, so our Flechtwerk topic was very welcome to finally show them here too.

Nächsten Monat wird es auch bei Flechtwerk weihnachtlich. Ein recht offenes Thema, aber wir waren alle so begeistert vom Herbstthema, dass ja auch viel Spielraum gegeben hat, dass wir beschlossen haben, dass wir das für Weihnachten wieder so handhaben möchten. Da es der 15. Dezember sein wird, verrate ich wohl nicht zu viel, wenn ich durchblicken lasse, dass es bei mir etwas mit Fischgrätenzopf zu sehen geben wird.
Next month Flechtwerk will work on Christams hair. I rather open topic, but we all were very happy with our autumn hair topic, so that we decided to handle the Christmas theme the same. As it will be the 15th of December I don’t spoil to much saying, that something with a fishtailbraid is most likely to be seen here.

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EDIT: Spoiler gelöscht. 😀

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14. November 2015

French Twist for Paris

Doppeldeutiger Titel und auch so beabsichtigt. Mir fällt nichts Kluges sonst ein. „To Paris with Love?“ Mache ich mich dann lustig?
More than one sense for this title – which is intended. I can’t come up with something brilliant. „To Paris with Love?“ I don’t want to sound funny today.

Die deutsche „Banane“ ist im Englischen der French Twist.
The french twist si in German called „Banane“ and yes it means banana.

 Also hier meine Solidaritätsfrisur.
#frenchtwistforparis #frenchbraidsforparisVielleicht mögt ihr mitmachen. Oder auch nicht. Ist das dann was Gutes, oder was Schlechtes, wenn man sich über die Frisur gedanklich vereint? Gut als „Wir denken an euch!“ oder schlecht als oberflächliches „Oh cool ein Hashtagprojekt!“?
Ich habe beschlossen, dass es etwas Gutes sein kann als Teil einer Gemeinschaft, die international ist, vereint durch etwas so simples, was sie erfreut. Und diese Dinge sind in Momenten wie diesen doch noch mal wichtiger: dass Menschen nicht nur hassen und verzweifeln können, sondern dass sie auch Freude teilen. Einfach aus einer kleinen Gemeinsamkeit heraus. Und sei es soetwas flaches wie eben Frisuren.
So here my hairstyle for showing solidarity. 
#frenchtwistforparis #frenchbraidsforparis
Maybe you like to join, maybe not. Is is something good oder something „bad“ to unite through a common hairstyle? Good in the sense of „United we stand!“ or bad in the superficial sense of „Oh cool, a hashtagproject!“?
I decided for me that it can be something good. Because the braiding community is international and friendly, just united over the common topic of joy through hairstyles. Maybe we can keep this in mind in moments like these: that humans are not only able to hate and to be desperate, but also to build a community and share happiness just on the base of something as simple and as superficial as hairstyles.

13. November 2015

Carrotcake overnightoats / Möhrenkuchen Overnightoats

Die Idee habe ich von meinem Nickike-Rapunzel. Die Overnightoats hatte sie durch mich gefunden und bei einem Telefonat schwärmte sie dann von Möhrenkuchenovernightoats.
Und dieses spezielle Rezept hat es mir wirklich angetan. Overnightoats und Gempüse in einem, das ist doch perfekt!
I got this idea from my Nickike-Rapunzel. She got overnightoats from me and one day on the phone she came up with this special recipe: carrotcake overnight oats! I mean, how cool is that? Overnightoats and veggies in one!

Und so sieht das dann in einer meiner gelibten Schicht-Kombinationen aus. Zusammen mit Avocadocreme, Kekskrümeln und Walnüssen.
And this is how it look in one of my beloved layered jars combined with avocadocreme, cookiecrumble and walnuts.

Zutaten / ingredients
Nussmilch / nutmilk
Haferflocken / oats
geriebene Mandeln / shredded almonds
1 mittelgroße Möhre / 1 medium sized carrot
Schuss Ahornsirup / gulp of maplesirup
Vanille/ vanilla
optional Kokosraspeln und Chiasamen / optional shredde coconut and chiaseeds

Die großen Möhrenstüpckchen sind hier nur Deko. Auch hier im Porridge ist die Möhre geraspelt verarbeitet.
The bigger carrot pieces here are just decoration. I use shredded carrot for this porridge as well.

Die Möhre putzen und raspeln wie für Möhrensalat, also möglichst fein. Schraubglas etwa zur Hälfte mit Nussmilch füllen und dann alle Zutaten hineingeben. Ich nehme etwas mehr Haferflocken als Mandeln und weil das dann recht flüssig bleibt noch 2 EL Chiasamen dazu, um das ganze etwas stocken zu lassen.
Deckel drauf, durchschütteln und über Nacht im Kühlschrank auf den Einsatz am nächsten Morgen an der Arbeit warten lassen.
Clean the carrot and shredd it like for carrotsalad, which means: fine: Fill a jar almost to the half with nutmilk and than add the other components. I take a bit more oats than almonds and as this leads to a rather liquid result I add 2 tablespoons of chiaseeds to bind the liquid. Close the jar, shake to mix and then let rest in the frisge overnight.

Das geht übrigens auch ganz wunderbar erwärmt als Porridge und mit geschmolzener Schoki dazu.
Hier war ich sogar mal ganz korrekt und habe die Schokosße selbst gemacht, statt einfach gekaufte Zartbitterschokolade zu schmelzen.
Schmelzt Kokosfett und rührt Kakaopulver und Honig oder einen Sirup ein, bis es geschmacklich passt.
Ich hatte 2 EL Kokosfett, 1 EL Honig und 1 EL Kakaopulver, jeweils alles eher die gehäufte Variante.
This also works pretty well with warmed porridge and melted chocolate. Here I was really correct and made my own chcolate sauce instead of melting dark chocolate as I usually do. Therefore m,elt some coconutoil and stir in cacaopowder and honey or a sirup. until the taste pleases you. I had 2 tablesppons of coconutoil, 1 tablespoon of honey and one tablespoon of cacaopowder.

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