17. Oktober 2015

The illusion of everything is possible

Schwere Kost mit schönen Bildern als Verdauungshilfe. / Rombergpark
Content made easier with nice pictures. / Rombergpark

Denkanstoß
Just think about it

„Sehnsucht ist erschöpftes Wünschen.“
Dieser Satz kam mir in der letzten Septemberwoche in den Sinn, auf den letzten Metern zu meinem Ziel: den Oktober zu erreichen und damit endlich wieder von meinem hohen Stundenpensum auf der Arbeit runter auf ein normales Maß zu kommen. Ich war bereits fast angekommen, aber so so kurz vorm Ziel war nichts mehr übrig an Vorfreude auf die bald wiedererlangte Zeit. Ich konnte sie nur noch herbei sehnen.
„Longing is wearied whishing“ I hope I translated it correctly. This is what came to my mind in my last weeks of September so close for reaching the finishing line to finally being back to normal in October. Finally back to a normal level of working hours per day, per week. I was almost there, but so so close to this last step I could no longer feel this thrill of anticipation. The only thing I could, was longing.

In meiner raren Freizeit der letzten Monate habe ich viel über Zeit und Arbeit, Besitz, Schein und Sein nachgedacht. Und über das, was das Prinzip Leistung aus unserer Lebensrealität gemacht hat.
Wohin ich schaue, wo ich auch lese, das Thema ist da: diese große Erschöpfung, die Überforderung, der Druck, die Sehnsucht nach Entschleunigung und Vereinfachung. Und damit dieser gigantische Widerspruch aus dem, was sein soll (all die Möglichkeiten, die Ideen, das Schaffen, höher, schneller, weiter, schöner, besser, ethischer, klüger… Superlative an Superlative) und dem, was ist (Überforderung, Erschöpfung, Fremdbestimmung, Montagshass, Freizeitstress, Zerissenheit zwischen Job und Familie, Druck… ein Zuviel von allem).
In my rare freetime of the last months I have been thinking a lot about time and work, possesions, making and faking. I thought about what this priciple of performance did to our lifes. Wherever I look, wherever I read this topic seems to haunt me: this big exhaustion, this overload, the pressure and the longing for slowing down and simplicity. And this is such a great contradiction to this which is supposed to be (all these possibilties, the ideas, the creations, more, higher, faster, better, smarter, more beautiful, more ethically correct… superlatives wherever you look) and this which is (overload, exhaustion, heteronomy, Mondayhate, freetime stress, being torn between job and family, pressures… to much of anything).

Venner Moor. Sehr empfehlenswert um diese Jahreszeit.

Da sind all diese Positivity-only Lamentierer, die uns Zitate entgegen schmettern wie „Whether you think you can or you can’t you are right!“ „She believed she could, so she did!“ „Live life at the fullest!“ „Do more of what makes you happy!“ „Rise and shine!“
Und so weiter.
Alles für sich genommen nicht falsch, aber… dieser Druck dahinter.
„Jetzt tu es einfach und du wirst Erfolg haben! Los, die anderen können das doch auch!“
Ich weiß, dass es nicht nur mir so geht. Im Gegenteil, es geht nicht nur wenigen anderen so wie mir, sondern den meisten.
Ich rede nicht von Menschen, die ein Motivationsproblem haben, die auf der Couch vor der fünften Folge einer Serie versauern, der sie noch nicht mal ein Lieblingszertifikat ausstellen würden. Ich rede nicht von Menschen, die auf die Frage „Und, was machst du so am Wochenende?“ mit „Mal gucken.“ antworten.
Ich rede auch nicht von einer bestimmten Generation. Generation Golf, Generation Null Bock, Generation Y… Das, was ich meine, ist umfassender und zieht sich durch alle Altersgruppen. Diese Grundstimmung findet sich wieder in anderen Zitaten: „Das L in Montag steht für Lieblingstag“ „Ich wäre dann bereit für Feierabend. Ach, was Wochenende. Nein! Urlaub. Was sage ich? Rente! Rente wäre schön!“ „But first, coffee!“ „Ich wäre dann bereit abgeholt und ans Meer gebracht zu werden!“ „Würde ich nach Müdigkeit bezahlt werden, wäre ich Spitzenverdiener!“ und der Klassiker „Thank God its Friday!“.
All die Sprüchlein, die es da sicherlich noch in Bezug auf Mütter und Kinder und die Doppelbelastung Familie-Beruf gibt, die gehen etwas an mir vorbei, bin ich da doch nicht die richgtige Zielgruppe. Aber ich bin mir sicher, die gibt es genauso.
Ich rede von Privilegierten: Job, Familie, Freunde, Absicherung, Hobbies, ein Streben nach Selbstverwirklichung, alles vorhanden. Aber es sind Menschen, die so beschleunigt sind, dass sie das nicht mehr sehen können. Und das erschreckt mich. Menschen, die sich selbst permanent gemahnen müssen, doch dankbar zu sein, für das, was sie haben. Weil es an ihnen vorbeirauscht, weil sich ihr Zuviel nur noch mit schnell-schnell-schnellen Routinen bewältigen lässt. Und Routinen sind der Energiesparmodus unseres Selbsts. Quasi die Antimaterie eines Erlebnisses.
You know them too, those endless positivity-only-quotations: „Whether you think you can or you can’t you are right!“ „She believed she could, so she did!“ „Live life at the fullest!“ „Do more of what makes you happy!“ „Rise and shine!“
And so on. Everything can stand alone and contains truth… but do you too feel the pressure behind these quotes? „So start doing and have success! The others are successfull too!“ This is what I read in the subtext. And I know I am not the only one who feels like this reading such inspirational quotes. I guess most people at least feel the slight pressure even though they can’t tell what really happened, because an inspirational quote is an inspirational quote, isn’t it?! 
I am not talking about people lacking motivation, hanging on the couch in front of the fifth episode of a series they won’t even call favourite. I am not talking about people who answer to the question „And what are you going to do at the weekend?“ with „Oh we will see.“ I am not talking about a certain so called generation. What I am talking about is comprehensive to all ages. This uncertain feeling which erupts in other quotes: „The F in Monday stands for favouriteday“ „I am ready for home time now! Ah for weekend! Or better: vaction! What am I saying: I am ready for retirement! Retirement would be nice!“ „But first coffee!“ and the alltime classic „Thank God it’s Friday!“
Not to mention all theses quotes which shurely exist about being a working mom but which I don’t know as I am not the peergroup.

Ich spreche also von Menschen, die leisten. Die auch bereit sind zu leisten. Bei denen es nicht am Wollen scheitert, einzig am (noch) können.
Wohin ich schaue: Überstunden, mehr Arbeit, weniger Personal, Termindruck in der Freizeit, um irgendwie noch Sport, Freunde, Familie, vielleicht gar ein oder mehrere Hobbies (und die der Kinder…) oder schlicht „Termine“ unterzubringen, alles natürlich so, dass es gut aussieht: mit der passenden Kleidung, dem Make-up, dem coolen Spruch auf den Lippen. Machende Männer und strahlende Frauen. Und so oft gibt es noch nicht mal mehr rettende Wochenend- und Feiertagsinseln, weil immer mehr Jobs sich dem Diktat permanenter Verfügbarkeit unterwerfen und es somit an immer mehr Stellen einen Dummen geben muss, der den 24/7-Service aufrecht erhält.
I talk about people who perform. And who are willing to perform. It is not they don’t tell themselves that they can and will, but it is that they can’t (no more). Wherever I look: extratime hours, more work, less employes, deadlines also after work to somehow manage to fit in sports, friends, family or maybe even one or more hobbies (and those of the kids) or simply to fit in appointements. And all time dressed up and made-up with a cool phrase to pass by: making men and glowing women. But it is permanent sprinting. And much too often the saving weekend or holiday islands are gone too as there are so many jobs which yield to the demand of permanent availabilty and so there are even more people who have to maintain this 24/7 service.

Für dieses Licht solltet ihr spätestens gegen 8 Uhr auf dem Parkplatz sein und dann losgehen können.
If you want to capture such light, you should be right at the parkling area to start hiking around 8:00 am.

Ich sehe Kinder, die schon in der Grundschule so viel Stress erfahren, weil die Angst der Eltern über ihnen schwebt, sie könnten keine Empfehlung für das Gymnasium bekommen. Teenager, die neben Schule und Terminen kaum Zeit haben für das, was in dem Alter an Nummer eins stehen sollte: Persönlichkeitsentwicklung.
Und im Studium? Meine Generation ist bereits in der harten Realität angekommen, dass das, was uns mit dem Studium, ja sogar mit dem Abitur versprochen wurde: bessere Jobchancen, höheres Einkommen, dass das sich als Lüge herausstellt. Reiben wir uns nicht noch mehr auf und arbeiten neben dem Studium, gehen ins Ausland und pimpen unseren Lebenslauf (und werden natürlich spätestens Mitte zwanzig fertig), sind wir am Ende mit 30 da, wo andere mit einer Ausbildung mit Anfang zwanzig stehen. Vielleicht! Wir sind keine attraktiven Arbeitnehmer, denn uns fehlt die Berufserfahrung (was schlicht heißt schon zu wissen, wie man den Druck aushält und sich noch weiter beschleunigt, die fachliche Kompetenz ist da eher zweitrangig) und mit rund um 30 dann oft auch einfach der Wille noch groß durch die Welt zu reisen. Denn wir sind bereits voll angekommen in der nächsten Rushhour: es gibt eine Partnerschaft, vielleicht sogar schon Familie oder wir denken über Familie nach. Dabei sind wir selbst gerade erst abgenabelt. Und so dann die nächste Frage nach der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, verbunden mit dem Wunsch noch selbst etwas von dem Leben zu genießen, was man sich mühsam erarbeitet hat, verdient man doch endlich Geld, um sich vielleicht eine Reise zu gönnen. Oder zwei. Etwas zu sehen, zu erleben. Was mit Kindern vielleicht auch geht, aber anders und – machen wir uns nichts vor – schwieriger.
I see children who are so stressed even in elementary school because their parents are afraid they could fail at getting a recommandation for gymnasium. Teenagers who have barely time besides school to do and learn what should have number one priority by this age: finding and getting to know themselves. Finding out, what they whish to do and be in their future. Passing to students the situation does not get better. My generation already hit reality’s hard floor realising that the promises we got in school and starting to study, that this will somehow garantee us a better life with higher wages and safe jobs, that this was a lie. If we don’t loose ourselves studying, studying in another coutnry for a while, pimping our vita with traineeships or alike we are with around 30 at the point which could already be reached in our early twenties if we only did an apprenticeship. Maybe! We are no attractive employes: lacking job’s experience (which simply means that we are not yet used to even further speeding up of things and more pressure – the qualification and networking is rarely the true reason) and around 30 we are maybe not willing to travel the world for our job. Because we are right here at the next rushhour: there is a relationship, maybe even already a small family or maybe we think about founding a family. But  keep in mind we just got independent ourselves. And there is the next question about the compatibilty of job and family added to the whish of enjoying life on our own a bit which is just now possible as we earn our own money. So much we want to do and see. You can have that too with children. But let’s stay honest: this is different and much more difficult.

Währenddessen werden die Eltern älter, denn viele von uns haben bereits selbst Eltern, die sich erst mit einer 3 an erster Stelle für Kinder entschieden haben. Das Damoklesschwert der Dreifachbelastung zwischen Job, Familie und Elternpflege hängt immer tiefer.
Und was, wenn der Partner dann geht…? Wie sich organiseren oder gar jemand neues finden, in der raren Zeit? Mit Kind…?
Ach ja, die eigenen Eltern: auch die stehen kurz vor der Verrentung. Auch an ihnen nagt die Geschwindigkeit. Das Zuviel. Das lange Finanzieren der Kinder, das fast nahtlos in die Betreuung der Enkelkinder übergeht – sofern man denn nah genug beieinander wohnt, sind Familien dochall zu oft durch hunderte Kilometer von einander getrennt. Und wie war das dann noch mit dem Fall, dass die Eltern Hilfe brauchen?
Meanwhile our parents get older too especially as many of us a born from parents who themselves were in their thirties when they made their decision to found a family. Damokles’s sword of triple pressure through job, children and care for no longrer independet parent’s is approaching. And what if the partner leaves…? How to organize such a life? How to find someone new, mybe. With a kid…?
Ah and let’s stay a bit longer with the parents: they too are confrontetd with that permanent speeding up, close to their own retirement. They too feel the pressure of more and more. The financial substituion of their children almost immediately passes by to taking care of the grandchildren – ifthey are close by enough as we are so often seperated by hundreds of kilometers. And what did I just say about parents needing assistance?

Verwundert es da noch, dass Burnout keine Altergrenzen mehr nach oben oder unten hat? Wenn wir überall hören, dass wir doch für unsere Sache brennen sollen? Begeistert im Job, liebend in der Familie, fit, sexy, gesund und ethisch so korrekt?
So is it really a question why burnout has no limit to lower or higher ages? As we hear everywhere that we are supposed to burn for what we do? Comitted in our jobs, passionate with our family, fit, sexy, healthy and morally correct?

Dieser Sommer hat mir so viel gezeigt von dem, womit wir bezahlen, für all unser Mehr. Ich und zu viele meine Lieben ebenfalls, die, als wir uns darüber unterhielten, nur müde einen Mundwinkel gehoben haben: „Willkommen im Club.“
Das Leben ist kein Ponyhof, aber mit dem Hamsterrad bin ich auch nicht einverstanden.
Ist es nicht bezeichnend, dass die Deutschen ihre Wohnungen absuchen nach Sachspenden für Flüchtlinge, aber das, was wirklich gebraucht wird, nämlich Zeitspenden, um mit den Flüchtlingen zu lernen, zu Behörden zu gehen, vielleicht auch einfach da zu sein, die sind rar. Denn an Zeit sind wir arm. Scheinbar je höher die Bildung und der Wohlstand ist, desto ärmer.
Je mehr ich in mein Leben lasse, desto mehr fordet es. Finazielle Ressourcen, Zeit, Aufmerksamkeit – Energie letztlich in welcher Form auch immer.
This summer I was really caught in the rat race. This summer shwoed me so much of what we pay for all this more and more and more. Isn’t it  striking that  the Germans search their homes for donations of clothes and even furniture  for the refugees, but that what is needed the most, that is something only very few can give: it is time. Time to help the refugees with the language, to help them with visits of the authoprities or maybe just time to be there and show compassion. Because time is our biggest limitation. When it comes to time we live in poverty. Seemingly the higher the education and the income, the poorer we are.The more I let into my life, the more it demands from me. Financial ressources, time, attention – energy in any form in the end.

Ich bin dankbar, dass dieses Nachdenken in mir „nur“ durch drei bis sechs Monate Zuviel erzeugt wurde. Denn ich bremse bereits wieder. Und zwar konsequent.
Mehr zu leisten, um damit mehr schaffen zu können, funktioniert nur bis zu einem gewissen Grad und ist wie gesagt nicht das, worauf ich hier abziele. Es geht mir nicht um Fleiß oder Engagement. Das ist bei dem, wovon ich hier spreche selbstverständlich vorhanden. Ich rede von Selbstopferung. Von einem Leben, das vorbeirauscht. Vom Gegenteil von Langeweile. Von der Schnappatmung Nachts, wenn man aufwacht und überlegt, ob man diesen einen Anruf getätigt hat…
I am grateful, that this contemplation just needed three to six month to settle in my mind. Because I am already slowing down again. Consequently.
More performance to reach more goals is only possible up to a certain level and is not what I am aiming at here. I am not talking about dedication and diligence. Because that is taken for granted  in today’s topic. I am talking about sacrificing yourself. I talk about a life rushing by, the opposite of boredom. I talk of that grasping for air when you wake up at night, pancking whether you did this one phone call or not…

Kurz vor Ende des Jahres bin ich an dem Punkt, an dem es für mich immer wieder auf eines der oben genannten Zitate hinaus läuft. „Do more of what makes you happy.“ Doch dieses Zitat ist unvollständig. „And do less of what doesn’t!“ ist die logische Konsequenz, die so viele übersehen. Entscheide ich mich für etwas, muss ich mich gegen etwas anderes entscheiden, ein Tag ist endlich. Leben ist endlich. Was will ich also wirklich? Drei und mehr Hobbies, 20 Freunde, elf Stunden Arbeit am Tag (ich rechne mal Mittagspause und Fahrzeiten mit ein), Erreichbarkeit rund um die Uhr, Statussymbole an jeder Extremität, und noch eine Hochzeit zum drauf tanzen?
At the end of the year I am at a point when all comes down to one single quote: „Do more of what makes you happy“. But this quotation is incomplete. It has to continue like „Anfd do less of what doesn’t!“ Its just the logical consequence moszt people overlook. If I make adeciosn for something I immediately make a decision against something else. A day has an end. So has life. So what dio I really want to do? Three hobbies, twenty friends, eleven hours of work a day (I include the time you spent with your way to work and back home as well as your lunchbreak), being available around the clock, status symbols on every extremity and another wedding to dance on ( German proverb for another project/event to be part of).

Das sind echte First World Problems. Denn sie sind der Preis, den wir bezahlen für unser MEHR.
These are real first world problems. Because they are the price we pay for our MORE.

„Weniger ist mehr.“
„Less is more.“

Noch so eine Teebeutelweisheit, die man überliest, weil man sie schon sooo oft gelesen hat. Aber eben sehr wahr. Lebe den Augenblick geht nicht in der kurzen Kaffeepause zwischen den nächsten zwei Terminen, geht nicht über ein schnell geteiltes Foto vom goldenen Sonnenuntergang oder dem kurzen Glücksrausch beim Auschecken mit dem virtuellen Warenkorb.
Der Augenblick lebt, je mehr wir ihn wahrnehmen. Und das geht, je weniger mit ihm in unserer Aufmerksamkeit konkurriert.
Another teebag’s wisdom. And something we overread as we just read it too often already. But nevertheless it is true. More time, more intensity, more self. Time for the sake of time and the living. For the sake of creation, for experiences and emotions in me and with others. Live the moment is nothing you can fit in in your coffeebreak or inbetween two meetings. It is not real with a shared sunset photograph on your favourite social media, nur is it real pleasure you experience with the next thrill of checking out wirth your virtual shopping cart.

Bei all dem hier geht es um Energie. Energie, die wir investieren, die uns geraubt wird – oder auch gegebene Energie, um zu überleben oder zu verändern.
Mehr Energie, um zu schaffen, zu inspirieren und zu verbessern ist das, was ich mir wünsche, weswegen ich mich gesund ernähre (ohne Gesundheit ist alles andere geradzu lächerlich weit entfernt von den eigenen Möglichkeiten), Sport treibe und eben auch solche, nennen wir es mal „Mentalhygiene“ betreibe.
Energie ist gebunden in Taten und Objekten, nicht nur so im übertragenen Sinne sondern tatsächlich auch physikalisch.
Everything here is about energy. Energy we invest, we lose or even got stolen – or maybe also energy which is given. To survive or to change. More energy to create, to inspire and to improve is what I whish for. This is why I feed myself healthyly and exercise (because without health you are not in the position to ask such questions) and this is also why I regularly do something like this, which I call „mental hygiene“ because it clears my mind to see the real important things. Energy is bound in actions and in objects. Not only in the figurative sense, but also physically.

Denn das sind die Augenblicke die ich erleben und einfangen will.
Because these are the moments I want to live and to capture.

„Wünschen ist hoffnungsvolles Sehnen.“
Und damit schaue ich positiv nach vorn. Ganz im Sinne der ersten Zitate und doch auch ganz anders. Denn auch wenn ich nicht an „Positivity only“ glaube, so glaube ich daran, dass es immer eine Wahl gibt. Dass Entscheidungen den echten Unterschied machen. Nicht das Fixieren auf nur das Gute und das Ausblenden des Schlechten. Sondern die Entscheidung für das Gute, das Bessere. Ent-scheiden ist Loslassen und Verneinen. Und das ist viel, viel besser, als es die Worte allein transportieren könnte. Denn ich entscheide mich gegen das, was ich hier so lang beschrieben habe. Denn das sind First World Solutions: die echte Möglichkeit zu haben, sich zu entscheiden. Etwas, was mich unglaublich dankbar macht. Und – man glaubt es kaum – optimistisch. 🙂
„Whishes are hopefull longings.“
And with this I face my future with a positive mind and heart. Right in the sense of the first quote collection but also very different. I don’t believe in „positivty only“, but I believe that there always is a choice. That making decicions makes all the difference. Not the almost blind focus on just the good things, ignoring the bad, but the decions for the good, the better. Deciding alsways means seperating and letting go. Which is much better than only negation. Because like this I decise against what I was talking about here in novel length. And theses are real first world solutions: having the opportunity to decide. Something which makes me grateful, and – believe it or not after thsi article – optimistic. 🙂

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22 Kommentare

  1. Ein großartiger Text! So wahr.
    Die Erkenntnisse haben sich bei mir ebenfalls in diesem Jahr gebildet und ich bin dankbar. Nur eine Lösung habe ich derzeit noch nicht. So lebe ich (leider) derzeit mit Doppel-Dreifach-Fünfach-Belastung, aber zumindest nehme ich vieles viel bewusster war und entscheide mich öfter für´s Loslassen und auch einmal das "Nein". So schwer es fällt…
    Danke für diese Worte!

  2. Du hast so Recht mit deinen Worten. Ich halte diese heutige Leistungs- und Konsumgesellschaft auch für problematisch.
    Ich merke es bereits in der Uni, wenn man nach der Semesterzahl fragt und sofort sein Gesicht verzieht, wenn diese oberhalb der Regelstudienzeit liegt… Ich bin froh, dass ich ein paar Semester mehr gemacht habe, denn ich habe im Gegensatz zu manchen Kommilitonen den Stoff schneller parat, weil ich ihn zum Großteil verstanden habe. Ich habe diese Zeit auch gebraucht und genutzt um erwachsen zu werden.
    Die Konsumgesellschaft geht mir in so fern auf die Nerven, weil ich jeden Tag bei Facebook Bilder sehe wie meine "Freunde" alle paar Wochen in einem andern Land abhängen. Man fragt sich, woher die die Zeit und das Geld hernehmen morgen nach England zu fliegen und zwei Wochen danach nach Spanien zu fliegen. Was soll dieses Jetsetten? Ich krieg doch nichts vom Ort mit und erholen tu ich mich damit auch nicht. Kürzlich habe ich mit jemanden einen Termin zum Telefonieren vereinbart und der kam dann nach zehn minuten an mit "Du, ich muss los, bin zum Wakeboarding verabredet" Das schneidet einem die Worte aus der Kehle.
    Leider war diese Jahr dank der Abschlussarbeit für mich ein sehr leistungsorientiertes Jahr. Ich bin nich

  3. Sehr guter Artikel! Ich stehe im Moment vor dem Berufseinstieg und freue mich sehr darauf – schließlich steckt hinter dieser Studien- und Berufswahl eine gute Portion Leidenschaft – aber gleichzeitig habe ich mir den ähnlichen Vorsatz gefasst, meine Lebenszeit vor materielle Werte zu stellen. Welchen Sinn hat es, seine Freizeit, die einen wirklichen Erholungswert besitzt, zu opfern, um sich dann von dem mit dieser Zeit bezahlten Geld eine Luxus-Reise zu leisten, die einen in einer Woche komplett regenerieren soll? Das kann nicht funktionieren und ist letztenendes ein ziemlich schlechter Deal.
    Inwieweit ich meinen Vorsatz umsetzen können werde, werde ich sehen – schließlich ist unsere Gesellschaft ja leider immer noch darauf gepolt, Karriere als das höchste Ziel im Leben zu sehen und den Preis dafür stillschweigend in Kauf zu nehmen. Aber ich hoffe, dass man in Zukunft dazu stehen kann, dass die eigene Lebenszeit eine höhere Priorität hat als der Job und dieser nur an zweiter Stelle steht.

  4. Hallo Heike.
    Sehr selten stimme ich mit dir überein und auch hier könnte ich mir die Finger wundtippen, was ich alles anders sehe, aber ich denke, dass wir in diesem Fall nur aus sehr verschiedenen Richtungen auf das selbe Problem schauen.
    Meine Lösung? Das Leben einfach passieren lassen. Nicht mehr so viel Planen. Ideen entstehen in der Zeit – und die muss man erst mal haben. Umsetzen kann man sie dann immer noch. Frei nach dem Motto: erstes kommt es anders…
    Mehr Gelassenhei und mehr Rücksicht, damit man überhaupt noch reagieren kann und einen nicht immer alles so komplett aus der Bahn wirft. Denn das Leben geht (fast immer) weiter. Wir können nur gestalten, wie.

    Viele Grüße, Forti

  5. Sich selber eingestehen, dass man zu viel von sich verlangt, ist der erste Schritt – aber alles ein wenig zu entschleunigen ist oft nur teils möglich. Es beeinflussen ja viele andere Menschen an unserem Leben stark. Am schlimmsten finde ich hier Arbeitgeber, die von regelmäßigen Überstunden sprechen und 200% Leistung fordern. Am besten mittags durcharbeiten, damit man noch mehr am Tag schafft und die Kunden möglichst schnell zufrieden stellt. Und ein Arbeitsplatzwechsel ändert vermutlich nicht viel, weil mittlerweile sehr viele Chefs so eingestellt sind.
    Ich bin sehr froh, dass ich nicht so gestresst in der Arbeit bin bzw. mich erfolgreich gegen diese allgemeine Hektik blockieren kann. Wobei "Blockade" der falsche Begriff dafür ist. TROP THE THOUGHT ist mein Motto in der Arbeit und hilft ungemein!

  6. Wunderbarer Beitrag und du hast es einfach richtig in Worte gefasst, was viele denken, sich aber oftmals nicht trauen auszusprechen…
    In dem Fulltime-Job den ich habe, ist es leider genauso…immer mehr Arbeit wird von der Firma angenommen, aber die Anzahl der Mitarbeiter, die das bewältigen muss, wird nicht erhöht…und so wird aus einer regulären 40 Stunden Woche gerne mehr…und mehr..und mehr…und dann wird gemeckert, wenn der Körper einfach fertig ist und man sich krank meldet, weil der Körper streikt…

  7. Ich glaube die Lösung liegt leider in mehr Nein. Nicht nur ab und an sondern öfter. Ohne natürlich zu wissen, was deine Doppel-Dreifach-Fünffach-belastungen sind. Übel wird es ja einfach ab dem Punkt, an dem einem die Entscheidungsfreiheit genommen wird, weil es um existenzielle Probleme geht. Das ist eben das, was ich meine mit First-World-Problems, wenn dem nicht so ist.

  8. Hallo Lila, leider scheint unten etwas von deinem Kommentar zu fehlen. 🙁 Aber ich glaube, das Wesentliche hast du geschrieben. Wenn deine Kommilitonen die Energie für all ihre Freuden haben und sie wirklich genißen, finde ich es nicht verwerflich viel sehen und erleben zu wollen und das auch zu tun. Miche rschreckt viel mehr, dass ich so viele Leute kenne, die sich zerreißen in dem versuch ALLES unterzubringen. Dass es bei einer Abschlussarbeit um Leistung geht, ist ja auch verständlich. Nur eben diese Dauerperformance in jedem Lebensbereich, die brennt aus. Und die entsteht ja einfach dadurch, dass an allen Stellen gefordert wird und der Druck immer größer wird. Druck, den man sich zum Teil selebr macht, weil man einem vermeintlichen ideal nachjagt, dass einem die (sozialen) Medien präsentieren und Druck, der ganz real, an einen herangetragen wird durch eben: Karriere, Familie, Pflege, Besitz, Hobbies, zig Bekanntschaften…

  9. So geht es mir eben auch. Lebenszeit vor Karriere. Bzw. hast du (und ich auch ein Stück weit zumindest) es gut, dass der Beruf etwas ist, was man als sinnvolle Lebenszeit wahrnimmt, die Zeit dort sogar vielleicht liebt. Work-Life-Balance nennt sich das ja und ist zum Glück ein Begriff, der in meiner und der jüngeren Generation immer größer geschrieben wird. Von der miesepetrigen Seite her gilt man dann schnell asl Generation Spaß. Ich habe aber eher die Erfahrung gemacht, dass viele sich wirklich einmal komplett verheizen lassen und dann mit einem Nie wieder! daraus hervorgehen. Ich würde mir einfach sehr wünschen, dass weniger Menschen, diesen totalen Zusammenbruch erleben müssen, bevor sie bremsen. Und Zusammebruch muss ja nicht heißen, das man heult und nur noch schläft. Totale Resignation ist finde ich genauso schlimm, wenn auch ganz anders.
    Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute für deinen Job.
    Behalte im Kopf: wenn du glücklich dort und auch mit der übrigen Lebenszeit bist, dann leistest du auch in der Regel bessere Arbeit. Es geht ja beleibe nicht um Müßiggang. Sondern um leben. Und wer wirklich lebt kann auch wirklich gut arbeiten.

  10. Ich denmke die Wahrheit liegt in deinem Satz: " aus sehr verschiedenen Richtungen auf das Problem schauen". Leben einfach mal passieren lassen ist in dem Szenario,d as ich beschreibe üebrhaupt nicht möglich. Und Zeit erst mal haben ist genau das Problem. Gelassenheit und Rücksicht ist genau das, was in der Hamsterradsituation fehlt, deswegen sind das keine Lösungsansätze.
    Um komplett aus der Bahn werfen geht es ja gar nicht. Sondern darum, dass eben alles nur noch auf Gleis verlaufen kann, weil für nichts mehr links und rechts Kapzitäten übrig sind. Selbst gestalten geht da dann wirklich nur noch in Verneinung. Um damit endlich wieder anderes zu bejaen.

  11. Trop the thought? Was ist das? Verstehe ich irgendwie grad nicht. *rotwerd*
    Natürlich ist man immer sehr von den Umstänmden und den Menschen um uns herum abhängig. Aber da greift ja dann genau das, was immer wieder gepredigt wird (weil es wahr ist). man kann niemanden ändern, nur sich selbst. Ich kann meine Reaktion ändern, meine Entscheidungen treffen.
    Arbeit ist per se ja nichts schlechtes. Ich finde es nur dann immer schlimm, wenn ich sehe, wie sie Menschen auffrisst. Wozu wie bei jedem Konflikt zwei Parteien gehören: der der frisst und der der sich fressen lässt in diesem Fall. Arbeit ist natürlich die härteste Faktor, da er existenzbegründend ist. Aber wie ich schon schrieb: mir geht es hier ja nicht um diese Existenzbedrohung, sondern eher um Luxusprobleme, die durch ein Mehr, Mehr, Mehr entstehen. In jedem bereich, so aber auch eben an der Arbeit, dort besonders. Es ist eing rundsätzliches Problem. unenedliches Wachstum ist unmöglich und trotzdem funktioniert unsere Wirtschaft an diesem Prinzip und diktiert sich damit hinunter bis zum Individuum. Es ist ein gesellschaftliches Problem und eines der Menschen ganz persönlich. Mir geht es darum eben diesen Denmkanstoß gemacht zu haben. Denn so eingespannt sieht man ja den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Und die Thematik war um mich herum so omnipräsent, es war mir ein Bedürfnis.

  12. Das ist genau das, was ich damit meinte, dass ich das überall um mioch herum wahrnehme. Es erschreckt mich. Menschen werden verheizt. Das ist ein gesellschaftpolitisches Problem, aber dennochj auch ein ganz persönliches. bei jedem, Konflikt gibt es zwei Seiten: der, der macht und der,d er es mit sich machen lässt. Es ist wichjtig, dass von beiden seiten am Problem gearbeitet wird, aber für das Individuum ist oft der einzige Hebel der eigene. Und nach wie vor hoffe ich sehr, dass wenn viele Menschen für sich einstehen, die Veränderung bemerkt wird.
    Ich bin immer wieder erstaunt, wie wenige verstehen, dass ers doch selbsterklärend ist,d ass wenn man gern tut, was man tut, das auch besser macht. Unter Druck mal mehr zu leisten ist nicht falsch, solange es kein Dauerdruck ist.

  13. Mmh ich hab keine Ahnug was mit dem Kommentar passiert ist. Vermutlich war der Kommentar zu lang für Blogger. Normalerweise kriegt man eine Meldung o_O

    Über Leute, die alles in ihrem Leben unterbringen werden, kann ich auch Liedchen singen. Ist das ein Hinweis darauf, dass die Gesellschaft kaputt ist oder eher, dass die Medien die falschen Ideale heran tragen?

  14. Liebe Heike, ich lese Deine Blogs wirklich schon ewig, den Gänseblümchen-Blog, den Sonstso-Blog und nun den Haselnussblond-Blog. Ich kommentiere wirklich nur äußerst wenig, eigentlich gar nicht. Bin nicht so ein Schreiberling. 🙂 Aber jetzt muss ich mich doch einmal zu Wort melden, denn Du spricht mir gerade mit diesem Post aus dem Herzen. Ich schätze Dich sowieso für Deine Art, die offen und ehrlich ist und die nichts verschönt, sondern ehrlich selbstreflektiert. Ich habe bei Dir immer das Gefühl, dass Du wirklich hinter den Dingen stehst, die Du schreibst und dass Du nichts wegen irgendwelcher Freundschaften oder gar Kooperationen erzählst. Ich denke mir so oft bei Deinen Beiträgen "sie hat so recht, mir geht es ganz genau so." Ob das am recht gleichen Alter liegen mag oder dass Du einfach generell Themen triffst, die mich interessieren, weiss ich nicht, aber es ist oft so.
    Genau wie bei diesem Beitrag. Du sprichst mir so aus der Seele! Genau das sind die Dinge, über die ich auch seit ein paar Monaten nachdenke. Wird man ab 30 nachdenklicher? 🙂
    Ich möchte auch bewusster leben! Ich habe einen tollen Job in Vollzeit, der mir Spaß macht und den ich gut ausüben möchte. Und ich gebe mir Mühe und hänge mich auch rein. Aber alles, was über meine Vollzeittätigkeit hinausgeht, ist meine Freizeit und die möchte ich für mich bestmöglich nutzen.
    Ich bin früher auch zu jedem Geburtstag entfernter Bekannter gegangen. Was hätten die denn sonst gesagt, wenn ich da abgesagt hätte? Diese Gedanken stelle ich mir nicht mehr. Ich kenne meine besten Freunde, eine bis zwei handvoll wirklich sehr guter Freunde, auf die ich mich verlassen kann und denen ich auch meine volle Aufmerksamkeit schenken möchte. Und alles, was darüber hinausgeht, muss ich einfach Abstriche machen – für mich, zu meinen Gunsten.
    So ist es auf jeden Teil meines Lebens anzuwenden. Das, was mir nicht gut tut und wo ich nicht für brenne, spare ich nun aus. Das kann für Außenstehende vielleicht egoistisch klingen, ist mir aber egal. Ich lebe nur dieses eine Leben und ich und meine Gesundheit haben immer Vorrang! Ich bin auch noch nicht da angekommen, dies wirklich zu 100% durchzuziehen, denn oft hat man dann doch ein schlechtes Gewissen. Aber ich arbeite sehr stark an mir, dieses Ziel weiterhin zu verfolgen.
    Weißt Du, in welches Lied ich mich richtig verliebt habe? Ist vielleicht nicht jedermanns Sache: Udo Lindenberg mit "ich mach mein Ding". Aber es drückt auf eine bestimmte Art und Weise genau das aus, was ich beherzige(n möchte). Puh, langer Text, sorry. Aber ich wollte Dich meine Gedanken zu diesem Thema einfach wissen lassen.

  15. Ach tschuldigung. "Trop the thought" soll heißen: wenn dich etwas belastet, an dir nagt und dich stresst – lass es fallen. Lass den Gedanken, das Problem fallen und kau nicht weiter darauf rum. Ist natürlich nicht immer möglich, manche Probleme muss man angehen und versuchen zu lösen. Aber oft regt man sich über Dinge auf, die völlig egal oder unwichtig sind. Ich sehe das in der Arbeit oft. Einer meine Kollegen ist ein Choleriker wie im Buche und er bringt soviel Unruhe in das Büroklima, nur weil er sich gerne über Dinge aufregt, die ich einfach fallen lasse. Die Arbeit ist wichtig zum Geldverdienen und "Überleben" ganz überzogen gesagt. Aber sie darf mir nicht unter die Haut gehen. Nicht meine Ruhe, Gelassenheit und Lebensfreude aussaugen und zerstören. Klar geht das nicht jeden Tag – aber aufgeben ist auch nicht und ich mag mich ruhig und fröhlich lieber als rumschreiend und fluchend – wie mein Kollege 😉
    Ja dieses mehr-mehr-mehr und alles und viel zu viel wollen ist im Privatbereich wirklich gefährlich und da muss man mal Halt machen und sich vor Augen führen was man wirklich will. 🙂

  16. Sehr guter Text, ich danke dir. Teebeutel-Optimismus hilft nicht immer und nicht auf Dauer, nein.
    Und ich gehöre ganz sicher zu den von dir beschriebenen Menschen. Nachdem ich beruflich "in Sicherheit" bin, sage ich zum Beispiel sehr bewusst "nein" zu einer wie auch immer gearteten Karriere. Ich werde nur noch so viel arbeiten, wie eben nötig ist (obwohl mir mein Beruf durchaus Spaß macht, aber ich brauche auch Platz für Dinge außerhalb). Und ich werde mir immer mal wieder ein Jahr Auszeit gönnen, um das zu tun, was ich wirklich tun will, das erste Mal ab Herbst 2017. Ich freue mich sehr darauf. 🙂

  17. Ah, ähm ups. "Drop the Thought" also… Tschuldigung. Hätte ich mir denken können. Ja, das verstehe ich. Das ist denke ich eine EInstellung, die mir sehr schwer fallen würde. Etwas fallen zu lassen, ist nicht leicht für mich.

  18. Keine Entschuldigung für lange Texte. 🙂 Ich freue mich doch, wenn ihr heier kommentiert. Vor allem bei solchen Posts, in die ich ja noch mal ganz andere Energien stecke als "nur" in ein paar Frisuren. Auch wenn ich die genauso liebe. 🙂 Ja, man wird nachdenklicher und irgendwie wohl auch anspruchsvoller, aheb ich den EIndruck. Aber ich finde das sehr gut. Es ist Weiterentwicklung. Und darum geht es doch auch. Der Weg ist nicht immer nur schön und leicht, aber es ist ein Weg und das macht mir Freude.Stillstand wäre das Schlimmste. Stillstand oder Rückschritte natürlich…

  19. Gern geschehen und Danke schön. 🙂 Ich mag meinen Job ja eigentlich auch. Aber wenn der anfängt mich zu fressen, dann beiße ich zurück. Habe heute etwas gelacht. der neue Spiegel WIssen ist da und worum geht es? Weniger ist mehr. Und "Downshifting" wird das jetzt tituliert, wenn man weniger arbeiten und mehr zeit für sich haben mag.
    Klingt nach einen Sabbatical bei dir. Großartig, wenn man einen Job hat, in dem das geht. Geht bei mir nicht. Aber ich werde mich da anders freischaufeln. 🙂

  20. Wie wahr, wie wahr. Nur kommt man aus diesem Druck immer mehr leisten zu müssen nicht mehr einfach raus, wenn man sich einmal für diesen Weg entschieden hat. Jobs werden immer weniger, je mehr Abschlüsse man hat. Man muss immer besser werden, um noch einen davon abzukriegen und dann geht's in das nächste Stadium und alles geht weiter bis zur Rente. Bis man in ein Loch fällt, weil alles wofür man jahrzehntelang gearbeitet hat einfach wegbricht und man feststellt, dass man sich selbst eigentlich gar nicht mehr kennt und nichts mit sich anzufangen weiß.

    LG
    Desert Rose

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