26. Mai 2015

One year after the big cut – before & after

Exakt heute vor einem Jahr habe ich es nicht mehr ausgehalten und mich von meinen durch den damaligen Haarausfall stark ausgedünnten, leblosen Längen verabschiedet. 17cm sind in einem großen Schnitt gefallen (den Beitrag dazu findet ihr hier), insgesamt wurden 2014 sogar ganze 40cm gekürzt.
Seit nun schon 8 Monaten ist der Haarausfall aber vorbei und seit zienmlich genau einem halben Jahr lasse ich nun ohne weitere Schnitte wachsen.
It was exactly one year aho that I cut my more than hiplength hair back to waistlength in one big chop of 17cm. Due to the hairloss episode I was going through my hair had become terribly thin and so this had been the only right decision for me. Overall I cut 40cm in 2014. But the hairloss is over now for about 8 months and I am growing my hair back for six months now without further cutting.

Mai 2014: 5,5cm ZU, Schnitt von 96cm auf 79cm Länge
Mai 2015: 5,6cm ZU, 85cm Länge
May 2014: 5,5cm ponytailcircumference, cut from 96cm back to 79cm
May 2015: 5,6cm ponytailcircumference, 85cm length

Der Doppelbusen da ist übrigens mein Brustkorb. Ich hab habe von Geburt an dort  eine leichte Fehlstellung. Bisher war die aber nie so fotoversessen wie hier. 😉
The „doubleboobs“ you see here is actually my ribcage. My body is a bit out position in that area rigth from birth. But normally my ribs are not so excited to be shootingstars on my photos. This time they were. 😉

Man sieht sauber, wo die Haare aufhören. Klar sind das immer noch dünne Haare, aber sie sind gleichmäßiger, glänzender und guckt euch bitte mal an, was mit der Struktur passiert ist! Frizz zu Wellen. Alle Bilder zeigen ausgebürstete Haare. Nur die Spitzen habe ich bei den aktuellen Bildern etwas geknetet.
You can easily tell where my hair ends. Of course I still have thin hair, but it is more even, more shiny and please have look at the structure! Frizz to waves. All pics show brushed hair. I only formed the ends on the newest pictures with my hands a bit.

Nicht schön aber aussagekräftig ist diese Bilderereihe. Ganz links zeigt eindrucksvoll, weswegen ich schneiden wollte: die untere Hälfte (!) war fast unsichtbar, wenn sich die Haare bewegt haben und nicht nett auf dunklem Shirt rumgelegen haben. Geschnitten hatte ich damals so, dass der transparente Bereich dann noch die Zopfquaste vom Flechtzopf bildete. Man sieht gut, wie der dichte Blobb herunter gewachsen ist, auch wenn die Spitzen noch weit von einer vollen Kante entfernt sind. Ist aber derzeit auch nicht mein Ziel. Die Proportion von dichtem zu transparentem Anteil der Längen ist zigfach besser, das ist es, was zählt. Für mich.
This is not really a beautiful progressline but it shows what matters.On the left you see my horror before the chop: the lower half (!) of my hair had been almost invisibl especially when my hair moved and was not draped on a dark cloth for photos. The second picture shows how I cut: the seethrough area formed my braids tassle then. And the third now shows really nice that the thickness grew downwards. The ends are stil transparent but a thick hemline is not my momentary goal. The proportion of thick to seethrough hair is much better and that is what matters most to me.

Dieser letzte Vergleich ist für mich eigentlich der beste. Krankes Rastazöpfchen zu unscheinbar stumpfem, aber nicht mehr auffällig schlimmem Normalozöpfchen zu gleichmäßigem, seidigem Flechtzopf. Immer noch dünn. Klar. Aber vor allem der Vergleich von vor dem Schnitt zu jetzt ist krass. Auf dem mittleren Bild habe ich vor allem im unteren Zopfabschnitt locker geflochten, um den Taper optisch auszugleichen. Die Zopfquasten sagen eigentlich alles. Haarpinselchen zu Struppi, zu Seide.
Noch kein sichtbares Nachdicken an der Zopfbasis, aber das müsste in den nächsten Monaten kommen.
This last comparison is my favourite. Weak rasta to mousy shorty braid to even shiny braid. Of course still thin. But compare my braid now to the braid before the cut! On the photo in the middle I braided loosely especially at the lower end to even out my taper. Actually the tassles tell all you need to know: tiny fine brush, to dry and dull frizz tassle to shiny S-strand. No visible gain of thicknesss at the braids base yet but I am shure this will show soon.

click to enlaaaaarge 🙂

Vor allem über den Zopfumfang bin ich sehr glücklich, denn das sind schon 7mm mehr als zu schlimmsten Zeiten. Und 7mm sind viel! Vor allem im untern ZU-Segment entscheiden wenige Millimeter darüber, ob Frisuren machbar sind oder nicht. Und dass meine Haare jetzt auch länger sind, das nehme ich doch mit Kusshand noch dazu. Noch 11cm bis zu meiner alten Länge vor dem Schnitt und noch 18cm bis zu der längsten Länge, die ich je hatte.
Außerdem bin ich bereits jetzt (glaube ich) in der längsten schnittfreien Phase, die ich bisher überhaupt je hatte. Und wenn ich mir das so ansehe, wird diese Phase auch noch ausgedehnt. Zumindest ein bisschen.
Mein Zopfumfang steigt ziemlich konstant Monat für Monat um etwa 1mm an. Ich bin gespannt, wie lange dieser Trend anhalten wird. Und ob ich noch mal an meinen Bestwert von 7,8cm heranreichen kann. Aber erst mal ziele ich jetzt auf die 6cm. Also wird weiter gezüchtet, gehegt und gepflegt. Und Geduld geübt natürlich.
 Especially the ponytailcircumference makes me happe as it is already 7mm higher than it was it its worst. 7mm are a lot! Especially on the thinner end of hairvolume every millimeter counts and make all the difference wether a certzain hairstyle can be done or is impossible. Well and longer hair is alwys nice, isn’t it? 11cm to go to my old length before the cut and 18cm to go till I reach my longest length I ever had again. 
Besides that I have now (at least I believe so) the longest interval withoput any cutting or trimming at all. And when I look at the pics, I think this periopd will last a litte longer. My ponytaulcircumference increases relatively constantly one millimeter per month and I am excited how long this trend will continue. And who knows? Maybe I can reach again my personal best at 7,8cm again? One day? But first I aim for 6cm. So I keep growing and caring. And waiting of course. 🙂

10 Kommentare

  1. Wow, einfach nur Wow. Sieht ganz toll aus und hat sich wunderbar gemacht, der Schopf, Frau Glöckchen!

    liebste Grüße
    Nickike

  2. Wow, was für eine tolle Entwicklung, herzlichen Glückwunsch! Selbst nach dem "großen Trimm" war der untere Teil ja noch zimlich durchsichtig, davon kann jetzt keine Rede mehr sein, und noch dazu ein deutlich sichtbarer Längenzuwachs. Was ich auch interessant finde, ist die Farbveränderung, vor einem Jahr waren die viel rötlicher!

  3. Hallo Heike.
    Ich wollte dir zu deinen tollen Haaren gratulieren :-).
    Deinen Blog verfolge ich ja schon länger und habe auch den großen Schnitt im letzten Jahr mitbekommen. Finde das es die beste Entscheidung war die du treffen konntest :-D.
    Deine Haare sehen sooooo seidig und gesund aus, vorallem im direkten Vergleich auf den Fotos.
    Herzlichen Glückwunsch auch zu den 7mm mehr ZU, ich drücke dir die Daumen, dass du deinen alten Umfang wieder bekommst :-).
    Lg Sara

  4. Wow, das ist ein echt beeindruckender Vergleich! Herzlichen Glückwunsch!
    Ich finde vor allem das "unschöne" Bild mit den frei zur Seite hängenden Haaren eindrucksvoll – ja, das ist vielleicht keine komplett perfekte Kante, aber wer hat die schon? Sie sehen aber wieder bis unten gesund aus und es ist keine krasse "ab hier sind Haarausfallschäden"-Kante mehr in der Mitte, sondern ein ganz natürlicher Übergang.

    Und dein aktueller Flechtzopf sieht echt super schön seidig aus, da kribbelt es richtig in meinen Fingern, vorsichtig drüberzustreichen. 🙂

  5. Ich kann nur sagen: WOW! In jeden Vergleich schneiden deine Haare jetzt soviel besser ab, es ist wahnsinn was in einem Jahr möglich ist. Beim runterscrollen war ich jedes mal noch begeisterter. Man sieht du machst alles richtig. Bin schon sehr gespannt auf den Vergleich vom nächsten Jahr. Und ich finde das sieht schon wieder richtig langhaarig aus 😉 Und ich freue mich so für dich!

  6. Danke!!! 😀 Ich bin auch auf nächstes Jahr gespannt. Ich hibbel ja vor allem dem Moment entgegen, indem der Flechtzopf wieder sichtbar nachdickt. Irgendwann im nächsten Viertel- bis Halbjahr sollte es soweit sein.
    Mit dem richtig langhaarig aussehen muss für meinen Geschmack der Endes Shirts erreicht werden. Aber es ist nicht mehr so total öde kurz. In meinen Augen. 😉

  7. Das Bikld von der Seite hat mich auch echt überrascht. Weil ich so zwar öfter vorm Spiegel checke, wie der Zustand ist, aber da habe ich ein Fenster im Rücken und da geht der transparente Bereich dann bedeutend weiter nach oben. So vor der Wand habe ich richtig einmal gejubelt. Damit hatte ich nicht gerechnet. 😀

  8. Danke dir! Ein bisschen sticht mich das ja immer noch, wenn ich so viele Komplimente für den Schnitt damals bekomme (was tatsächlich oft der Fall ist und ja auch irgendwie gerechtfertigt), aber es heißt eben ganz klar, dass an den Haaren letztes Jahr nix mehr zu retten war. Und da überkommt mich immer etwas Wehmut. Aber vorwärts! Jetzt so viel besser und es wird und wird und wird. 🙂 Also ehrlich: Danke. 🙂

  9. Danke! Die Farbveränderung liegt aber nur an unterschiedlichen Lichtverhältnissen. Meine Haare sind genauso wie letztes Jahr auch. Auf Fotos sind sie immer rötlicher als in Natura. Mal mehr, mal weniger. Ich habe einen warmen Haarton, aber nicht so rot, wie meine Fotos suggerieren. Lässt sich aber kaum wegphotoshoppen, sonst verfälsche ich die Hautfarben ins eklige. 😉

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