30. Mai 2015

Waterfall Crown Half-up – Long Bridalhair

Ihr habt so oft gefragt, nun muss es sein: hier ist die Anleitung zu dieser wirklich außergewöhnlichen Frisur, die ich schon auf Instagram und im LHN gezeigt hatte. Eigentlich wollte ich sie hier bloß auch unter „Hairstyles on Instagram“ posten. Aber ihr habt schon Recht, diese Frisur verdient einen eigenen Beitrag.
You kept demanding and so I obey: here are the instructions to create this very special longhair updo which I already showed an Instagram and on the LHN. Actually I just wanted to post it as part of a Hair-on-Instagram-post, but you are right, this style deserves an own feature.

Nickike hat mir mal wieder ihren traumhaften Schopf zur Verfügung gestellt. 🙂 Ihre Haare sind in jeder Hinsicht perfekt zum Flechten: lang, dick, wenig Taper, nicht zu lockig, nicht zu glatt und schön hell, sodass man die Flechtmuster gut sieht.
Nickike lend me her head again. 🙂 Her hair is perfect for braiding in every aspect: long, thick, barely any taper, not too curly, not too straight and light coloured so that the braiding patterns really show.

Material
1 kleine Krebsspange
1 Silikonhaargummi
einige U-Pins, nach Bedarf
gut 1 Stunde Zeit 😉
You need a smal clawclip, a silcone hairtie, some U-pins and plan to be busy for approximately an hour. 😉

Haarvorraussetzungen
Besser länger als kürzer, besser dicker als dünner. Nickike hier auf den Fotos hat fast den Klassiker bei 9-10cm ZU und wenig Taper. Je dünner die Haare sind, desto feiner müssen die Akzentzöpfchen abgeteilt werden, da sonst zu viel Volumen im offenen Haarbereich fehlt. Auch bei dickem Haar nicht zun groß abteilen, sonst geht das  Flechtmuster verloren. Und sonst wird der Abschlussdutt überproportional groß.
Ideal wäre Haar rund um Taillenlänge, mitteldick bis dick, wellig und leicht gestuft. Damit würde der Übergang der losen Waterfallsträhnen besonders harmonisch und der Dickenverlust durch den Half-up würde sich im offenen Haar nicht negativ auswirken.
Nicht zu empfehlen für gleichzeitig sehr langes und dünnes Haar, das wird im unteren Abschnitt sonst ziemlich dünne. Ich würde in so einem Fall ja dann eiskalt mit Clip-ins nachhelfen. 😉
This style works better with longer than shorter hair, better thicker than thinner. Nickike’s hair here on the photos is almost at classci lenmgth with 9-10cm ponytailcircumference and few taper. The thinner your hair is, the tinier must be the braiding sctions and therefore the accentbraids. If you take to big sctions you braid to much hair up and the hair down might become too seethrough. But also with thick hair: don’t make too big sctions, because you want to see the intricate braiding. Therefore thinner braids are better. And with to big sections you end up with a rather thick bun at the end which might look a bitunproportional. Ideally you have hair around waistlength, medium thick to thick, wavy and slightly layered. WIth hair like this the shortend hair from the waterffallbraid blend s in best and you won’t see w harsh layer where the upper thickness ends and the lower thin ends begin. Also with hair like this the substracted volume of the hair down should not matter for the final style. I wouldn’t recommand this style for hair which is both (very) long and thin, because I gues that the lower part might become very transparent. But, if you are like me: simply help yourself with clip-in extensions. 🙂

Könnt ihr das Flechtmuster erkennen? Bei diesem Zwischenschritt sind die akzentzöpfchen noch nicht wieder aufgelöst.
Can you see how the braid is done? As it is not finished yet on theses pics the accent braids or not yet loosend again.

How to
Ihr flechtet etwa 5 Runden einen normalen Waterfallbraid. Dann sichert ihr den Zopf mit einem kleinen Krebsspängchen und flechtete aus den fallen gelassenen Strähnen kleine Akzentzöpfe. Einfach so weit runter, dass sie sich nicht sofort wieder aufribbeln. Ihr müsst sie nicht extra mit einem Haargummi sichern.
Braid about five normal waterfall stitches then scure the braid with the clawclip and braid the left out starnds from the waterfallbraid to tiny accentbraids. Just braid that far, that the braids don’t open right after you let go of them, You don’t need to secure them with a hairtie here.
Dann löst ihr das Sicherungskrebschen und flechtet weiter, addiert nun aber immer, wenn ihr von unten Haar aufnehmt, einen Akzentzopf dazu. Dabei fangt ihr mit dem vordersten Zopf an und legt ihn einfach in einem Bogen über alle anderen Zöpfchen und das offene Haar. In der nächsten Runde nehmt ihr den zweiten Zopf und so weiter. Wenn eure Akzentzöpfchen aufgebraucht sind, sichert ihr wieder den Waterfallbraid mit dem Krebschen und flechtet wieder die losen, fallen gelassenen Strähnen ein.
Remove the clawclip and continue braiding the waterfall. Now add in the accentbraids. Start with the first braid from the front and continue till you reach the point where there is no more braid to add. Secure the waterfall again and braid new accent braids. 
So arbeitet ihr euch um den Kopf herum. Kurz hinter Ohrhöhe hört ihr auf einen Waterfallbraid zu flechten, sondern flechtet einen normalen dreisträngigen Zopf zu Ende. Zieht den Zopf schön auseinander, dann bekommt ihr einen hübsch blumigen Dutt, wenn ihr den Zopf dann aufrollt (das düne Ende in die Mitte, also schneckenförmig). Alles mit U-Pins und oder Bobbypins fixieren und jetzt nur noch die heraushängenden Akzentzöpfchen öffnen, damit das lose hängende Haar auch wirklich offen ist. Justiert noch mal die Bögen der Zöpfchen und fertig.
Like this you keep on braiding until you reach the opposite side of the head, behind the ear. Finish the waterfall braid with a regular english braid. Pancake the braid and wrap it up like a seashell, the end of the braid at the inside of the bun. Like this you create a flowerbun. Pin and secure in place with the U-pins or bobbypins and you are almost done. Just losen the remaining accentbraids which hang out of the waterfall, so that all hair down is not braided. Adjust the accent braids and, tada, finished!

Hier habe ich noch masl versucht deutlicher zu machen, wie die Strähnen verlaufen. Es sieht bedeutend komplizierter aus, als es ist.
I tried to make the pattern more visible for you. Don’t be afraid: it looks much more complicated than it actually is.

Ich könnte mir dazu super gut gewellte oder gelockte Enden vorstellen. Vielleicht noch etwas Glitzer oder Perlen dazu und ihr habt eine wirklich umwerfende Hochzeits- oder Ballfrisur, die dabei noch schön Länge zeigt. Und mit Locken in den Spitzen fällt es dann auch gar nicht mehr groß auf, sollte der Half-up etwas viel Volumen gefressen haben.
If you ask me, wavy or curly ends would make a perfect match to this half-up. Maybe some glitter or pearls on top and you have a wonderful unique bridal- or promhairstyle which shows both: intricate braiding and length. And with curled ends you can hide a bit if your lengths are nor that superthick after you braided away the half-up.

Nickike, du brauchst auch einen Blog. Oder zumindest Instagram. Oder so. Das geht doch nicht, dass immer nur ich deine tollen Bilder poste! 😀
Nickike, you need an own blog! Or at least Instagram. Can it be that is is always me who posts your gorgeous hairpics? 😀

Warum noch mal habe ich letztes Jahr schon geheiratet?
Ach ja, aus Liebe.
So was aber auch! Diese Frisur hätte ich auf jeden Fall auch genommen. 😀
So why did I already marry last year?
Ah, because of love, I remember!
Too bad! This hairstyle would have been absoulutely me too.:D

28. Mai 2015

I have not no time, I am busy!

Monatsthema. Da war doch was. Januar: Wohnung. Februar: Blog. März: Sport. April: Zeit.
Es fehlt das Aprilresumee und die Aussicht auf den Mai. Und selbst der ist schon wieder fast vorbei.
Nun, das Resumee fällt anders aus als üblich, überdies noch verspätet. Wobei die Verspätung thematisch passender kaum sein könnte.
My monthly projects. Well, yes… somehow I am late this time. January: home, February: blog, March: fitness, April: time. So where is the review of April? It is almost June by now!  Let’s say: being late with this subject simply nails it.

Heike und die Entdeckung der Langsamkeit. Auch mein Trödelwolf kommt ans Ziel. Und das oft nicht zu schlecht.
Heike and the discovery of slowness. My dawdle-dog reachs his aims too. And often not too bad.

Ich habe wirklich sehr mit dem Zeitmanagement gehadert und war zwischenzeitlich sehr frustriert. Wenn ihr wissen wollt, wie sehr, lest unten nach dem Jumpbreak weiter. Eigentlich wollte ich das so Anfang Mai bloggen. Uneigentlich nicht, weil es eben so frustig war. Und Blogger sind doch immer so happy peppy positiv, nicht wahr…?!
Jetzt bin ich froh es nicht getan zu haben – bis jetzt – denn so kann ich euch zeigen, dass ich eben NICHT alles schaffe, aber – und das ist der Punkt – dass ich mich davon nicht beirren lasse. Ich halte es für wichtig, eben nicht alles zu zensieren, was nicht ins glückliche Hochglanzbild passt. Ich weiß, das ist im Social Media Bereich sehr gängig, weil man gerade damit viele Leser bekommt und hält (ebenso Sponsoren). Aber das bin nicht ich, das ist nicht mein Leben und ich wette: eures auch nicht. Der Trick ist es eben trotz Hindernissen weiterzumachen.
I really, really struggled with timemangemant and I was really, really frustrated in the meantime. I wrote a frustrated article to post at the beginning of May, but I did  not publish it. It is hidden in this post after the jumpbreak, but well, I did not translate it completely as it is very long long and as my title tells you: I am busy. 😉 By now I am happy I did not publish my complaining earlier, because by now I can tell you that I was frustrated but also how I overcame that state – which is much more beneficial for you than just reading my words, written when I was annoyed. Nevertheless I think it is important to tell you how nasty it was, to deal with that time topic, because when I look around I have the impression that bloggers tend to be happy peppy all the time, and … seriously? People are not happy all the time nor is life. I don’t want to be a pretender just because the most hip bloggers decided to do so for more followers, more sponsoring and the idea of a life that does not exist in reality.

Manchmal braucht man Pausen. Und manchmal auch einfach nur die richtige Einstellung.
Sometimes you just need a break. And sometimes you just need to shift your point of view.

Mein Titel sagt eigentlich alles. Es geht nicht darum, wieviel Zeit man hat, denn Zeit haben alle gleich viel. Es geht darum, was man damit macht. Schon zu sagen: „Ich habe keine Zeit!“ ist Gift in diesem Zusammenhang. Ich bevorzuge deshalb nun eher die Formulierung: „Ich bin beschäftigt.“ Eben mit anderen Dingen. Das wertet meine Zeit auf, die ich gerade in etwas investiere, nicht ab.
Actually my post titletells you almost everything. It is not about having time or not, it is about how we spend it. To say“ I have no time!“ is toxic in this topic. Better say: „I am busy“ because that is what you actually are. The amount of time is alwys the same. Like this you appreciate your time and what you are doing with it and don’t talk and think about it like something you are lacking or should be spent otherwise.

Ich weiß nun besser, was ich wirklich will und das ist nach wie vor viel. Wichtiger für mich war deshalb zu akzeptieren, dass ich mich von der Idee verabschiede über Nacht ein Projekt auf die Beine zu stellen und mich auf das besinne, was mich unter anderem 5 Jahre Haarzüchterei aber auch 10 Jahre Futter- und Gesundheitsrecherche gelehrt haben: Geduld. Nicht unterkriegen lassen, weiter machen. Wichtig ist, dass ich in die richtige Richtung gehe und nicht vor lauter Ungeduldsfrust stehen bleibe oder gar umkehre. Und die Richtung stimmnt. Schon lange. Dafür habe ich mir innerlich direkt mal auf die dann vom Druck befreiten Schultern geklopft. Man soll ja gut zu sich sein.
By now I know much better what I really want and this is still a lot. Because of that it was more important to accept that my idea of building a whole project overnight won’t work. I had to bethink of my talents I evolved over the last years of growing hair and doing my health- and nutrition research: patience. Don’t give in, keep going. Most important thing is to face the right direction all the time. If you do this, being slow is no longer that bad. And the direction is right for long in my case. Being able to see that again relieved my shoulders of tons of selfmade pressure.

Beim Aufräumen gefunden. Ein kleiner Schatz.
Found whilst cleaning the house. A little treausre.

Weitere Schulterklopfer und viel Schmunzeln hat mir übrigens die Seite von Oliver Emberton beschert (vielen Lieben Dank an materialfehler an dieser Stelle fürs Daraufstoßen). Besonders der Artikel zu „line up your bumblebees“ hat für mich einen großen Schritt nach vorn bedeutet. Kurz geht es darum seine Energien und Wünsche zu bündeln. Wer zu viel will, strebt oft in zu viele verschiedenen Richtungen, sodass sich alle Projekte untereinander ausbremsen. Die Kunst ist es, alle Bemühungen in eine Richtung zu lenken und sich von konträren Zielen zu verabschieden. An diesem Punkt bin ich schon länger, aber es noch mal gelesen zu haben, hat trotzdem einen Unterschied gemacht, da ich nun noch mal fokussierter arbeiten kann.
More relieves and even smiles came to me as I read some articles on Oliver Emberton’s website (thanks to materialfehler for the link). Especially what he writes about „line up your bumblebees“ made a big difference to me. In brief: if you want too many different things you most likely push in too many directions and therefore don’t move at all. So it it is our task to align our wishes and get rid of those who aim in the opposite direction. I am at this point for long already but reading this made me think about my choices again and really aligned my bumblebees e.g. wishes.

Somit gehört meine Zeit wieder mir und nicht mehr dem Monster von „Du musst, du musst, du musst und du solltest doch schon längst!“ in mir. Gar nichts muss ich. Aber ich will. Und etwas sehr zu wollen, ist perfektes Marschgepäck auf dem Weg zum Ziel. Und endlich fühlt es sich nicht mehr nach Arbeit an, sondern nach einem Abenteuer.
So by now my time belongs to me again and is no longer occupied by that big monster inside of me telling me „You have to, you are supposed to, you should!“ I don’t have to! But I want. And wanting something really badly is perfect for a long journey and big goals. And I am happy to say, that now that I know this , my journey feels no longer like a bruden but again like an adventure. What could be better to keep going?

Ich glaube ja daran, dass Dinge zu einem kommen, wenn man sie braucht. Zumindest ein bisschen. So wie diese Steine. Die sind auch nicht über Nacht entstanden.
I believe a bit in the idea that things come to you when you need them. At least a tiny bit. Just like tthese gemstones. Thoses beauties did not grow overnight too.

Habt ihr jetzt noch Lust auf meinen Frust von vor ein paar Wochen? So von wegen Authentizität einer nicht so happy peppy Bloggerin? Bitte schön. Weiter geht’s nach dem schlecht programmierten Klick. Aber Sorry HTML, ich bin grad beschäftigt. 😉
No translation after the click as it is only the article I decided not to publish and now I just add it as documentation. Because, sorry, I am busy you know… 🙂


Achtung Frust!

Wie ich bereits schrieb, will ich einfach sehr viel. Zu viel wohl. Pausen helfen mir sehr zu priorisieren. Pausen helfen aber nicht Dinge zu erledigen oder zu erschaffen. Denn Pausen kosten – genau – Zeit. Das kann ich schönreden, wie ich will, mein Tag hat genauso viele Stunden wie eurer auch. Und verdammt, sie reichen einfach nicht. Nicht für das, was ich tun möchte.
Echte First World Problems. Immerhin gehe ich arbeiten, kann schlafen, essen, Sport machen, sogar eben diesen Blog hier mit Liebe pflegen. Bladibla. Mir geht es ja so gut.
Und doch. Ich bin sehr gut im Organisieren und Priorisieren. Ich befolge sogar intuitiv schon so viele Tips, die man findet, wenn man nach Zeitmanagement sucht: Listen machen, first things first, eat the frog, was ist am wichtigstens, was ist am dringendsten. Sowas. Das habe ich schon lange verinnerlicht. Ich habe einen Mann an meiner Seite, der mich unterstützt. Ich arbeite noch nicht mal Vollzeit und mein Arbeitsweg ist kurz. Ich habe keine Kinder.
Und doch!
Ich will zu viel.
Und ich kann mich nicht entscheiden, was ich mehr möchte. Denn ich will alles. Oder doch zumindest eben mehr als in meinen Tag hinein passt. Sport, Essen, Schlaf, Pausen, alles indiskutabel, wie ich schon schrieb und wie auch sämtliche Ratgeber betonen, die ich so durchgestöbert habe.
Ich will zu viel für mich. Was dann doppelt ätzt, weil ich mir dann auch noch eingestehen muss, dass es sowieso nur mein Egotrip ist. Ich will ja noch nicht mal sowas wie mehr Zeit für liebe Menschen haben, ich will mehr Ich-Zeit, Projekt-Zeit.

Auf Blogs und sozialen Accounts sind die großen, erfolgreichen Bloggerinnen immer positiv: Sunshine happy, Positivity only! Weiße Fotos, wallendes Haar, gebräunte Haut, ungezwungen schöne Kleider und Trophäenkinder auf dem Arm, am besten mit Trophäenmann gleich dazu, zumindest kommt es mir so vor. Schwupps ein schickes Zitat für den Tag (Progress not perfection! / Just do it! / She believed she could, so she did! … ). Mal eben ein bisschen Foodporn, nett drapiert auf den Knöcheln in den angesagten Sneakern nach dem Sport, immer freundliche Worte auf den Lippen bzw. in den Tasten und wenn mal was nicht klappt dann „Rise and shine“ und so.
Versteht mich nicht falsch: Ich finde das gut. Ich sehe gern schöne Fotos. Ich werde gern inspiriert. Ich tröäume mich auch gern an Orte und in Situation, die ich so gerade nicht ereichen kann. Natürlich bringt uns Optimismus weiter als Pessimismus. Aber… wie ich es jetzt so schön irgendwo gelesen habe und innerlich sofort mit in die Luft gereckter Faust „Genau so ist es!“ geschrien habe:
„Powerfrauen ermutigen nicht, sie setzen unter Druck.“ Der Neid.
Dieser eine Satz spukt durch meinen Kopf und erinnert mich daran, dass ich mich nicht an diesen Damen messen kann/darf/sollte/muss, deren Bilder ich so gern anschmachte. Udn Himmel, bnitte dass sich hier keiner von mir unter Druck gesetzt fühlt! Kein Druck! Inspiration und Information, das ist meinm Anliegen. Deswegen heute auch eine Fuhre Ehrlichkeit. Wenn man (ich, ihr) sich diese Powerfrauen genauer anguckt, wird schnell einiges klar: Entweder sie schaffen lange nicht all das, was sie vorgeben zu schaffen ODER sie haben Hilfe (Nannys, Haushälterinnen) ODER sie haben viel Freizeit. Weil der Mann das Geld reinbringt. ODER sie haben sehr viel Zeit, weil Geld kein Thema ist und es Haushälterinnen, Nannys und noch Extrakohle gibt. Oder sie schaffen das alles, weil sie mit dem, was sie schaffen gleichzeitg ihr Geld verdienen.
Ehrlich? Dann würde ich auch alles schaffen, was ich möchte. Man muss noch nicht mal die Bloggerinnen oder Promis heranziehen. Schaut euch mal ehrlich in eurem Bekanntenkreis um. Wer schafft da wirklich alles? Ihr werdet feststellen, spätestens beim Kinderthema gehen die, die beide arbeiten (müssen) am Stock. Entspannte Mütter kenne ich nur in klassichen Rollenverteilungen und auch dann nur so teilzeitentspannt quasi. Also Papa arbeitet und Mama ist daheim, vielleicht hat sie noch ein kleines Hobby, das ein Taschengeld abwirft, aber das war’s dann auch. Ansonsten sind entspannte Eltern etwas aus dem Bereich der urban legends…

Zurück zu mir.
Meine Zeit ist endlich und ich bin ein Schwafler. Auch hier bleibt wieder Zeit auf der Strecke. Aber eigentlich auch nicht, denn ich schwafle gern. In echt sowie geschrieben.
Und es bleibt nur eine Konsequenz: Ich verabschiede mich von einigen Ich-will-abers und Ansprüchen an mich und arbeite gezielt in eine Richtung in der Hoffnung dadurch irgendwann dort anzukommen, wo ich  meine Wünsche zurückholen kann. Weil ich mir dann auch Hilfe kaufen kann. Denn Hilfe kaufen ist Zeit kaufen.
Vielleicht klappt das aber auch nicht und ich sage einfach Lebewohl zu Träumen und Idealen.
Und das ist es, was mich wirklich deprimiert. Die Energie ist da, der Wille auch, einzig, verdammt: ich muss schlafen, essen, sporteln, ruhen und so lästige Dinge wie Papierkram und Haushalt erledigen.

Ihr kennt mich. Ich bin ja auch so eine doofe Sprücheklopferin. Progress not perfection. Never compete with others, only with yourself. Better then yesterday. Und so was.
Aber eins werdet ihr von mir nicht hören:
Positivity only!
Chronisch glückliche Menschen waren mir schon immer suspekt. Das Leben ist nicht nur rosa und kuschlig und hinfallen ist nicht nur eine Lektion sondern in erster Linie schmerzhaft.

Wir werden sehen.
Irgendetwas werde ich vernachlässigen müssen in Zukunft. Freunde? Haushalt? Hund? Sport? Blog? Träume???

Was will ich wirklich?
Eine Antwort auf diese Frage.

Und die Antwort gab es oben ja eigentlich schon.  Ziel im Blick, Energien bündeln und auf Kurs halten. Und Geduld. Wer ungeduldig ist, muss sich dann doch von mehr Wünschen verabschieden, dann geht es für Priorität eins schneller. Diese Wahl bleibt.

26. Mai 2015

One year after the big cut – before & after

Exakt heute vor einem Jahr habe ich es nicht mehr ausgehalten und mich von meinen durch den damaligen Haarausfall stark ausgedünnten, leblosen Längen verabschiedet. 17cm sind in einem großen Schnitt gefallen (den Beitrag dazu findet ihr hier), insgesamt wurden 2014 sogar ganze 40cm gekürzt.
Seit nun schon 8 Monaten ist der Haarausfall aber vorbei und seit zienmlich genau einem halben Jahr lasse ich nun ohne weitere Schnitte wachsen.
It was exactly one year aho that I cut my more than hiplength hair back to waistlength in one big chop of 17cm. Due to the hairloss episode I was going through my hair had become terribly thin and so this had been the only right decision for me. Overall I cut 40cm in 2014. But the hairloss is over now for about 8 months and I am growing my hair back for six months now without further cutting.

Mai 2014: 5,5cm ZU, Schnitt von 96cm auf 79cm Länge
Mai 2015: 5,6cm ZU, 85cm Länge
May 2014: 5,5cm ponytailcircumference, cut from 96cm back to 79cm
May 2015: 5,6cm ponytailcircumference, 85cm length

Der Doppelbusen da ist übrigens mein Brustkorb. Ich hab habe von Geburt an dort  eine leichte Fehlstellung. Bisher war die aber nie so fotoversessen wie hier. 😉
The „doubleboobs“ you see here is actually my ribcage. My body is a bit out position in that area rigth from birth. But normally my ribs are not so excited to be shootingstars on my photos. This time they were. 😉

Man sieht sauber, wo die Haare aufhören. Klar sind das immer noch dünne Haare, aber sie sind gleichmäßiger, glänzender und guckt euch bitte mal an, was mit der Struktur passiert ist! Frizz zu Wellen. Alle Bilder zeigen ausgebürstete Haare. Nur die Spitzen habe ich bei den aktuellen Bildern etwas geknetet.
You can easily tell where my hair ends. Of course I still have thin hair, but it is more even, more shiny and please have look at the structure! Frizz to waves. All pics show brushed hair. I only formed the ends on the newest pictures with my hands a bit.

Nicht schön aber aussagekräftig ist diese Bilderereihe. Ganz links zeigt eindrucksvoll, weswegen ich schneiden wollte: die untere Hälfte (!) war fast unsichtbar, wenn sich die Haare bewegt haben und nicht nett auf dunklem Shirt rumgelegen haben. Geschnitten hatte ich damals so, dass der transparente Bereich dann noch die Zopfquaste vom Flechtzopf bildete. Man sieht gut, wie der dichte Blobb herunter gewachsen ist, auch wenn die Spitzen noch weit von einer vollen Kante entfernt sind. Ist aber derzeit auch nicht mein Ziel. Die Proportion von dichtem zu transparentem Anteil der Längen ist zigfach besser, das ist es, was zählt. Für mich.
This is not really a beautiful progressline but it shows what matters.On the left you see my horror before the chop: the lower half (!) of my hair had been almost invisibl especially when my hair moved and was not draped on a dark cloth for photos. The second picture shows how I cut: the seethrough area formed my braids tassle then. And the third now shows really nice that the thickness grew downwards. The ends are stil transparent but a thick hemline is not my momentary goal. The proportion of thick to seethrough hair is much better and that is what matters most to me.

Dieser letzte Vergleich ist für mich eigentlich der beste. Krankes Rastazöpfchen zu unscheinbar stumpfem, aber nicht mehr auffällig schlimmem Normalozöpfchen zu gleichmäßigem, seidigem Flechtzopf. Immer noch dünn. Klar. Aber vor allem der Vergleich von vor dem Schnitt zu jetzt ist krass. Auf dem mittleren Bild habe ich vor allem im unteren Zopfabschnitt locker geflochten, um den Taper optisch auszugleichen. Die Zopfquasten sagen eigentlich alles. Haarpinselchen zu Struppi, zu Seide.
Noch kein sichtbares Nachdicken an der Zopfbasis, aber das müsste in den nächsten Monaten kommen.
This last comparison is my favourite. Weak rasta to mousy shorty braid to even shiny braid. Of course still thin. But compare my braid now to the braid before the cut! On the photo in the middle I braided loosely especially at the lower end to even out my taper. Actually the tassles tell all you need to know: tiny fine brush, to dry and dull frizz tassle to shiny S-strand. No visible gain of thicknesss at the braids base yet but I am shure this will show soon.

click to enlaaaaarge 🙂

Vor allem über den Zopfumfang bin ich sehr glücklich, denn das sind schon 7mm mehr als zu schlimmsten Zeiten. Und 7mm sind viel! Vor allem im untern ZU-Segment entscheiden wenige Millimeter darüber, ob Frisuren machbar sind oder nicht. Und dass meine Haare jetzt auch länger sind, das nehme ich doch mit Kusshand noch dazu. Noch 11cm bis zu meiner alten Länge vor dem Schnitt und noch 18cm bis zu der längsten Länge, die ich je hatte.
Außerdem bin ich bereits jetzt (glaube ich) in der längsten schnittfreien Phase, die ich bisher überhaupt je hatte. Und wenn ich mir das so ansehe, wird diese Phase auch noch ausgedehnt. Zumindest ein bisschen.
Mein Zopfumfang steigt ziemlich konstant Monat für Monat um etwa 1mm an. Ich bin gespannt, wie lange dieser Trend anhalten wird. Und ob ich noch mal an meinen Bestwert von 7,8cm heranreichen kann. Aber erst mal ziele ich jetzt auf die 6cm. Also wird weiter gezüchtet, gehegt und gepflegt. Und Geduld geübt natürlich.
 Especially the ponytailcircumference makes me happe as it is already 7mm higher than it was it its worst. 7mm are a lot! Especially on the thinner end of hairvolume every millimeter counts and make all the difference wether a certzain hairstyle can be done or is impossible. Well and longer hair is alwys nice, isn’t it? 11cm to go to my old length before the cut and 18cm to go till I reach my longest length I ever had again. 
Besides that I have now (at least I believe so) the longest interval withoput any cutting or trimming at all. And when I look at the pics, I think this periopd will last a litte longer. My ponytaulcircumference increases relatively constantly one millimeter per month and I am excited how long this trend will continue. And who knows? Maybe I can reach again my personal best at 7,8cm again? One day? But first I aim for 6cm. So I keep growing and caring. And waiting of course. 🙂

23. Mai 2015

Maiglöckchen Fischgrätendutt – Lily of the valley fishtail bun

Ich finde, das sollte mein Hinterkopf sein. So aus Prinzip. Wegen der Blümchen und weil das einfach so ein großartiger Dutt geworden ist!
Aber – leider – ist das Celestinas Haar. 😉 Aber zumindest meine Flechterei. Ich bin immer noch ganz verliebt. Und weil ich eben Maiglöckchen dazu dekoriert habe, bekommt dieser Dutt einen eigenen Post.
I really think that this here should be my head. Just because! Because of the flowers and well, this bun is simply stunning, isn’t it? But – unfortunately – it is Celestina’s hair. 😉 But at least my braidwork. I am still in love with it… And because I decorated the updo with lily of the valley flowers it deserves an own post.

Ich finde diese Frisur perfekt als Hochzeits- oder Ballfrisur. Ob als Gast oder Haupattraktion ist dabei fast egal und ließe sich durch Schmuck oder Blumen entsprechend aufwerten oder zurücknehmen. Mittlere Haardicke und Haarlänge (plus minus Taille) wären ideal, bei dickerem, längerem Haar gibt es sonst Ohrenwärmer, dünneres Haare dagegen sollte eigentlich kein Problem darstellen, außer, dass man etwas schauen muss, dass es keinen Kopfhautblitzer gibt und dass die Zöpfchen am Ende etwas breiter gezogen werden müssen.
This hairstyle is perfect for a wedding or a prom. Both, for guests and for the star of the event. Just pimp it up with accessoires or flowers and you have really big hair.  Medium thick hair with medium length (around waistlength) is ieal for this style. Otherwise with thicker, longer hair you risk earmuffs. With thinner hair just braid very neat to avoid sclap see throughs and pancake the braids in the end to add volume.

Vielleicht kennt ihr die Frisur auch schon. Ich hab die Vorlage dazu vor Urzeiten auf Pinterest gefunden (leider habe ich keine Originalquelle) und habe das Bild sogar in meinem Adventskalender gezeichnet. Nicht ganz identisch, aber ähnlich.
Maybe you already know the style from my advent calender last year. I drew it. Reference was a picture I found on Pinterest a long time ago (unfortunately I can give no original credit here). Not identical but close.

How to
Eigentlich sehr simpel und ich schätze, ihr könnt es eigentlich sogar direkt erkennen, wenn ihr euch die Fotos anschaut. Es sind zwei französische Fischgräten, die von vorn beginnend über die Seiten des Kopfes bis ganz nach hinten geflochten werden. Also Fischgrätenclassics, wenn ihr so wollt. Die Zöpfe werden dann im Nacken gekreuzt und immer um das schon bestehende Flechtmuster herum aufgewickelt. Dabei entsteht ein Oval beziehungsweise eine Bohnenform.Die Frisur schreit geradezu danach noch mit Deko versehen zu werden.
The style is pretty simple and I guess you can already tell it by just looking at the photos. You braid two french fishtail braids at the sides of the head to the back in the middle. Fishtail classics if you like. Cross the braids in the nape and wrap them around the opposite bases. Like this you get an oval or beanlike shape. When I look at it his bun just demands to be decorated with some jewellery or flowers!

Diese Frisur würde ich so so gern auch mal an mir selbst sehen. Sie wäre sozusagen eine Zielfrisur. Zusammen mit der Zopfkrone à lá Timoschenko. Seufz. Eines Tages. 🙂
Wobei ich ja oben doch eigentlich grad selbst geschrieben habe, dass das mit dünnerem Haar auch gehen müsste… Also: to do!
I would really love to see this style on my own head once. So you can regard it as a „goal hairstyle“ if you like. This bun and the crown braid like Timoschenko wears it. Sigh. One day. 🙂 
But hey, I just wrote above that this style should be managable with thinner hair too… To do!

Wenn ihr ihr mal eine spezielle Frisur sehen wollt, hinterlasst mir einfach einen Kommentar.
Bedeutend mehr Frisurenkreationen findet ihr übrigens auf meinem Instagram-Account. Auch dort könnt ihr mich gern taggen, wenn ihr eine Frisur gefunden habt und sie euch quasi von mir wünscht. Bei Instagram bin ich auch in der Regel schneller im Nachbauen, als hier auf dem Blog, da ich hier noch mehr Informationsposts veröffentliche. Also, schaut ruhig mal vorbei. Ich verspreche, ihr werdet nicht enttäuscht sein. 
If you want me to braid a specific hairstyle just leave a comment. By the way: you can find many more hairstyles on my Instagram. And of course you can also tag me there, if you found a style which you want me to try. Normally I am much faster with recreations on Instagram than I am here because here is more information content. So just head over and have a look. I promise you won’t be disappointed. 

Edit 31.5.
Ich habe den Dutt nun auch an mir selbst geflochten. Ausgferechnet an einem Tag, an dem der Mann nicht da war und so habe ich mir mit Stativ und Selbstauslöser einen abgebrochen… Trotzdem schöne Frisur. Auch für dünne Haare!
I finally did the hairstyle on myself too! But why did I do that on a day when Mr. G. was not at home…? Well, I did my best with my tripod and the remote release. Nevertheless, a wonderful hairstyle. For thin hair too!





Mehr Blumen für mich: Rhododendron und natürlich Maiglöckchen.
More flowers for me: rhododendron and lily of the valley of course.

20. Mai 2015

Langhaarfotokalender – making of

Avilee, MoneBone, *Kitty*, celestina und Mai Glöckchen. Also ich. 😉

Es wird einen Langhaarfotokalender geben! Ist das nicht toll?!
Wann genau es soweit ist, dass ihr etwas (vor)bestellen könnt, ist noch nicht klar, aber die ersten Arbeiten laufen. Tanja Weber (im Forum „Svala“) ist als Fotografin im Einsatz und vor zehn Tagenm waren ein paar von uns mit ihr unterwegs, um Bilder zu machen.
Eine klitzekleine Vorauswahl konnten wir schon sehen und hach, ich bin so gespannt, was das noch Schönes wird!
Mehr von Tanjas Arbeiten findet ihr auf ihrer Facebookseite oder bei nrsss.de mit der sie ebenfalls ganz zauberhafte Fotos gemacht hat. Hier von mir eion kleines Making-of.
Be excited: There is a longhair photo calender coming! 
When exactly you can (pre)order is not fixed yet but the shootings are in progress. Tanja Weber (you might know her as „Svala“ from the forums) is the photographer and last weekend some of us met her for a photo session.
A small preview already arrived at us and gosh, I am so curious how the other pictures turned out!
More of Tanja’s work can be seen on her facebook page or at nrsss.de as she made beautiful pics with her too. Here for yout today a small making-of.

Behind the scenes with celestina.

Die meisten Bilder entstandem im frühlingshaftem Wald. Leider war es dort doch vergleichsweise dunkel, obwohl die Sonne schien. Mein Objektiv ist da schnell an die Grenzen seiner Lichtstärke gekommen. Verzeiht mir also gewisse Verwackler. Ich bin ganz stolz bei einer Achtelsekunde überhaupt noch scharfe Bilder ohne Stativ machen zu können. Dafür darf sich aber mein Motiv dann nicht bewegen. 😉
Most pictures were taken in a springlike forrest. Unfportunately it was pretty dark there even though the sun was shining, so my lens was a bit overchallenged with that setting. Because of that, please be patient with some pics being more or less out blurry. I am a bit proud that I am able to take focussed photos with in eighth second of time without tripod but only if my subject does not move. 😉

Wie man sieht, war Tanja da doch besser ausgerüstet. Wow, ich bin neidisch!
As you can see Tanja was much better prepared. Hell, I am jealous!

Licht! Es ist immer wieder das Licht. Im Gras, in den Blättern – in den Haaren. MoneBone und Avilee haben ihre Kleider übrigens selbst genäht. Dieser Brokatstoff von Mones Kleid hatte es mir besonders angetan.
Light! It is always about the light! In the gras, in the leaves – in the hair. MoneBone’s and Avilee’s dresses were handmade by the way. And the brocade of this one of Mone’s dresses really caught my eye.

MoneBone

Auch dieses Kleid ist selbstgenäht. Und der Apfelimbiss war einfach zu sehr Schneewittchen, als dass ich das nicht hätte ablichten können. Braunes Haar hin oder her.
This dress is handmade too. And the apple snack was to snowwhite-like not to take pics of it. Who cares about brown or black hair then?!


Avilee &*Kitty*

Wobei wir ja auch Kitty als Schwarzhaarige dabei hatten. Von ihr habe ich leider kein wirklich gutes Foto. Schwarze Haare und eben sehr dämmriger Wald. Schade eigentlich. Die Unschärfe bei Avilee dagegen geht schon wieder fast als Absicht durch. Hm, fast. Tanja macht dort gerade Portraitbilder von ihr und ich versuche Gegenlicht, Haar und Pusteblumen einzufangen.
Actually we had a real blackhaired lady with us: Kitty. But well, twilight in the forrest and black hair… so I have not better pics of her unfortunately. Avilee being out of focus even looks as if it is supposed to be like this. Well, almost. But I like the pic nevertheless. Tanja made portraits of her then while I tried to capture backlight, dandelions and glowing hair.


Tanja und die Gefährten / Tanja and the fellowship
Das Motiv darf sich nicht bewegen… Habe ich schon erwähnt, dass ich dieses Kleid liebe?! Es wird noch als Hochzeitsgast diesen Sommer ausgeführt.
The subject should not move… Did I already mention that I love this dress? I bought it to wear it as a guest on a wedding this summer.


celestina

Da wir von Pusteblumen sprachen…
Talking about dandelions…

celestina & ich

Das Bild zeigt eigentlich uns alle fünf. Aber ich weiß nicht, ob das allen Mädels recht wäre. Von vorn mit Gesicht und so. Mädels: schreibt mir gern, wenn es für euch okay ist. Dann wüde ich das auch noch austauschen. 🙂
The whole photo shoes all of us. But I don’t know from all the ladies if it is oky for them to be posted her with their faces. Ladies: please comment or email me if it is okay, than I would replace this pic by the complete photo. 🙂

Insgesamt war es echt ein toller Tag! Trotz Stau auf der Hinfahrt und Monstermücken. Allein für die Fotos in der Wiese, die ich bisher gesehen habe. Ich bin so gespannt, was da noch so kommt.
Und ich halte euch natürlich auf dem Laufenden, was das Erscheinen des Kalenders angeht.
It was such a fun day! Traffic jam and monster moscitos could not change that fact. Simply for the last pics on the meadow it was all more than worth it. I am so curious about more photos. And of course I will keep you updated about news of the calender. 🙂

18. Mai 2015

nogluten or lowgluten? – Overnightoats & Co.

Overnight-chia-oats, Smoothiereste, Dinkelpoppies und frische oder gefrorene Beeren
overnight-chia-oats, smoothie leftovers, spelt poppies and fresh or frozen berries

Über Gluten kann man denken, was man möchte: Teufelszeug oder Medienhype, „Yeah, geil, Seitan!“ oder „Pfui, Weizen ist so nährstoffarmer Mist!“.
Alles und nichts davon ist ein bisschen wahr und ein bisschen falsch. Ob es für euch Sinn macht, auf Gluten zu verzichten, findet ihr nur heraus, indem ihr es einfach mal weglasst.
Für mich war nach diesem Selbsttest damals eindeutig: ich reagiere glutensensitiv, bin aber Meilen von einer echten Zölikaie entfernt. Ich meide Gluten somit strikt, wenn mein Bauch sowieso schon andere Baustellen hat. Ist er gesund, lockere ich die Zügel. Und da bin ich jetzt.
Von Weizen halte ich nicht viel, was aber nur sekundär etwas mit Gluten zu tun hat. Die Pflanze ist extrem überzüchtet (selbes gilt auch für Mais und Soja), die Nahrugnsmittel, die aus Weizen bestehen, sind meistens kalorienreich und gleichzeitig nährstoff- und balaststoffarm. Nur lecker ist das Zeug, das muss man zugeben.
Ich habe vor über anderthalb Jahren hier die „Weizenwampe“ vorgestellt. Mittlerweile ist mir wichtig hinzuzufügen, dass man es sich ein bisschen zu leicht macht, alles auf den bösen Weizen und das böse Gluten zu schieben. Der durchschnittliche Weißmehl-Vielesser hat häufig auch noch andere schlechte (Essens-)Gewohnheiten, die dann im Zusammenspiel vermutlich erklären, weshalb Menschen, die auf Gluten verzichten, sich oft so viel besser fühlen. Die Veränderung ist nie nur das, was man weglässt, sondern auch das, was man stattdessen isst.
You may think about gluten whatever you want: from „poison from hell“ to „it’s all just about the media“, from „Yeah! Seitan!“ to „Well this is lacking any nutrients does’t it?“. There is a bit of truth and a bit of falsery in all these statements. Whether avoiding gluten or not makes sense to you is a personal decision. You have to eliminate it for a while to find out for your own. For me the situation was clear after I made that personal test: I am gluten sensitive, but miles away from a real celiac disease. So for me it makes sense to eliminate gluten strictly whenever my colon is already busy with other trouble, but when I am healthy I can slowly transition back to a diet which includes gluten in small amounts. And that’s where I am now.
I am no friend of wheat in general, but this has more to do with the plant’s history of being bred and manipulated so much over the last decades (which counts for corn and soy as well). Most foods made of wheat are dense in calories but lack nutrients and fibre. But they taste good, I have to admit. 🙂 I talked to you about the book „wheatbelly“ here over 1,5 years agao. I want to add now that it is a bit too easy to just blame gluten or wheat alone. The average „wheateater“ is very likely to have some other not so good (eating-)habits besides his fancy for pasta, cookies and bread. So this habit combination might be the true reason why people who avoid gluten feel that much better. Eliminating is not only saying no to a certain food. It is also what you eat instead. Both together makes the change.

Mein persönliches Highlight ist derzeit Hafer! Ich hatte ihn im Zuge von wehem Darm und Umstieg auf Paleo als Heildiät seinerzeit gestrichen, vorsichtshalber, obwohl er mir nie Ärger gemacht hat. Nicht so, dass ich es explizit gemerkt hätte. Aber in meiner Situation damals wollte ich sichergehen und würde das auch wieder so handhaben. Hafer an sich ist sogar glutenfrei. Einzig, Hafer ist sehr oft mit glutenhaltigen Getreiden verunreinigt, weswegen sich abgepackter Hafer nicht ohne weiteres glutenfrei nennen darf. Für jemanden mit einer Zöliakie wäre das sonst ein böses Erwachen. Für mich stellt sich aber die Frage nicht, ob ich glutenfreie Haferflocken (ohne Verunreinigungen) für 3 Euro die Tüte kaufe oder die normalen für 40 Cent. Die paar Körner Weizen, Roggen oder Gerste darin, die sind mir gleich.
Jetzt habe ich also meine Hafer zurück und feiere ihn! Porridge, Overnightoats und Haferkekse sind einfach grandios: so mild und beinahe süßlich im Geschmack, dabei über cremig weich bis crunchy-knusprig zuzubereiten. 
My personal highlight actually is: oats! I used to eliminate them from my diet when I changed my way of eating to paleo to heal my colon. I did that to be on the safer side. Oats never caused me any remarkable trouble before. But in my siutuation then I did not want any maybes and I would do it the same again if I had to. Oats arein fact even glutenfree. But, the oat you can buy packaged can be contaminated with other grains which might contain gluten. For a real celiac that is dangerous! That is why oats are not labeled glutenfree normally.  But you can buy some really glutenfree in the health store. For me it is an easy decision: 3 euro for the glutenfree oats or 40 cent for the normal, maybe contaminated version. These few gluten-grains in the whole package don’t bother me.
Now that I have my oats back I celebrate them! I love the mild, almost sweet taste and the variety of recipes ranging from creamy soft to crispy crunchy.

Schoko-Haferkekse (wie roher Plätzchenteig!) Rezepte basieren auf denen von vanillacrunnch und hartmann_health auf Instagram, geschichtetes Smoothie-Müsli, klassische Overnightoats mit Erdbeeren und Bananeis mit Kokos, Himbeeren, Bütenpollen und Dinkelpoppies oben drauf.
Chocolate-oat-cookies (like raw cookie dough!), layered smoothie-muesli, simple overnightoats with strawberries and nicecream with coconut, raspberries, beepollen and spelt poppies on top.

Basisrezept Overnightoats
Pflanzenmilch der Wahl  mit etwa 2/3 bis derselben Menge Haferflocken mischen und über Nacht (bzw. mindestens 3 Stunden) stehen lassen. Am nächsten Morgen frische Früchte dazu und fertig.
Basic recipe overnightoats
Plant milk of your choice mixed with 2/3 to the same volume of oats and left to soak overnight – or at least for three hours. Add some fresh fruits the next morning and your are done.

Für mehr Geschmack etwas Vanille, Ahornsirup oder Kakao in die Milch mischen.
Das Rezept ist erweiterbar mit Chiasamen, Hirseflocken (müssen etwas länger ziehen, wirklich über Nacht) oder Kokosraspeln. Ich verwerte auch ganz gern Fruchtsmoothie- oder Bananeneisreste wieder, indem ich mit etwas Pflanzenmilch aufschütte und darin dann meine Haferflocken einweiche. Dann werden die Overnightsoats fruchtiger und bunter.
To add more taste experiment with vanilla, maplesirup or cocoa. You can vary the recipe by adding chiaseeds, millet flakes (but they really need to soak overnight) or shredded coconut. I like to recycle fruitsmoothie- or nicecreamleftovers by adding some more plantmilk and soaking my oats in that. Like this the overnightoats turn out fruity and even colourful.

Die Paleoargumentation, dass Getreide recht nährstoffarm im Vergleich zu Obst und Gemüse sind, stimmt nach wie vor. Somit sind meine Getreide auch weiterhin für mich mehr wärmende Sättigungsbeilage als echtes Hauptgericht. Aber das macht sie eben so toll: sie wärmen. Ich esse zwar recht viel Fleisch und Fett zu meiner Pflanzenbasis, aber ich friere schnell. Mit Getreiden bleibe ich wärmer.
Da gab’s doch was aus der TCM zu… na, das muss ich aber noch mal nachrecherchieren. 🙂 Gefährliches Halbwissen…
The paleo argumentation that grains contain far less nutrients than veggies and fruits in comparison still counts. So grains are for me a warming side dish to keep me full and satisfied for longer. I already eat a lot of meat and fats alongside my fruit and vegetable basis, but I am a person who feels chilly quickly. With more grains in my diet I stay warm easier and for longer. Wasn’t there something TCM taught about it…? Have to check that. I am not firm in that field only very superficial knowledge about that by now.

Also: wenn ihr euch ein Frühstück für die Arbeit vorbereiten müsst: versucht es mal mit den Overnightoats. Noch unkomplizierter geht es kaum! Ich bin sicher, irh werdet sie mögen.
So: if you need a quick and easy mealprep for your workday, try overnight oats. I am shure you will like them

15. Mai 2015

Flechtwerk: Warum langes Haar? / Why long hair?

Diese Frage hatten nicht nur wir Flechtwerkmädels (Nessa, Lenja, Wuscheline, Nixenhaar und ich EDIT: 25.5. Zoey ist auch wieder mit dabei) uns gestellt, sondern auch euch! Wir sind gespannt, auf eure Antworten!  
Vergesst nicht den Link zu eurem Post hier bei mir in den Kommentaren zu hinterlassen!
Die Beiträge der anderen Flechtwerkmädels folgen auch im Laufe des Tages.
This was not only the question for us (Nessa, Lenja, Wuscheline, Nixenhaar and I) but also for you! And we are exited about your answers. So don’t forget to post the link to your article in the comments here below. The posts of the other Flechtwerk girls will follow during the day.

Also. Kann man langes Haar denn eigentlich auch nicht schön finden?!
Ich finde und fand langes Haar schon immer schön, ich wollte selbst welches, seit ich darüber nachdenken kann, wie ich denn gern aussehen würde. Ich wollte immer sehr langes Haar haben, was für mich bei Taillenlänge von vorn respektive Hüftlänge von hinten anfängt. Warum? Weil es für mich ab der Länge etwas besonderes ist. Und das wollte ich gern haben bzw. wohl auch sein. Ich hatte immer die Attribute „groß“ und „dünn“, was ich als wenig schmeichelhaft empfunden habe (als Teeny ist man ja auch einfach doof, was sich selbst angeht…). Ich wollte lieber „die mit den langen Haaren“ sein. Groß und dünn sind geblieben, aber das mit den langen Haaren kam dann wirklich irgendwann dazu. Tatsächlich ziemlich genau ab der Länge, die ich eben beschrieb: Taillenlänge von vorn. Dermentsprechend bin ich derzeit auch eher die große dünne „mit dem Langhaarblog“ statt „mit den langen Haaren“. Aber wächst ja zum Glück endlich wieder. 🙂
So why such long hair? I have been admiring long hair as long as I can remember and I always wanted my own hair to be that admireable too. and I have always been aiming for „very long hair“, which is to my mind hiplength downwards, because hiplength on your back looks like waistlength from the front and that is what matters more to me. From waistlength on I regard hair as extraordinarily long, no longer normally long. I have always bee the tall and skinny girl. Which I did not like as attributions as I was a teenager. But as a teenager you are often a bit silly when it comes to yourself… I wanted to be „the one with the long hair“. Tall and skinny stayed with me but  „the girl with the long hair“ followed indeed after a certain length. And guess what? It was when I hit waistlength from the front, I mean hiplength. Due to this I am momentarily not „the one with the long hair“ but „the one with the longhair blog“. But I am shure „the one with the long hair“ will come back to me soon. 🙂

Mit Parandizopf ein bisschen Nessa spielen. 🙂
To do as if I was Nessa with my parandi braid. 🙂

Ich schätze es sehr, dass langes Haar so extrem vielseitig ist, was Frisuren angeht und ich kenne tatsächlich keinen Haarschnitt, der so unkompliziert wäre, wie langes Haar: Dutten, fertig. Flechten fertig. Kämmen, fertig. Kein Föhnen, kein ewiges Stylen, kein ständiges Gerenne zum Frisör, weil es „nicht mehr liegt“.
I really appreciate, that you can do so many different styles with long hair and let me think about it, no, I don’t know another haircut which is so eady to handle as long hair: make a bun and go. Braid and go. Brush and go. No blowdrying, no endless styling routines, no shortterm meetings at the hairdresser because your cut has grown out.

Licht im Haar ist der schönste Schmuck.
Light in your hair is the best accessoire.

Der Hauptgrund ist aber einfach, dass ich die Ästetik von langem Haar liebe. Sowohl live als auch auf Fotos, auf Bildern, im Film. Ich mag das Schwingen, das Springen und das Fliegen, ich mag die glänzenden Reflektionen, das Seidige, das Fließende. Ich mag langes Haar im Gegenlicht als leuchteneder Schleier ums Gesicht. Ich mag langes Haar im Wind und im Wasser.
Ich hätte auch einfach sagen können: Ich finde lange Haare schön. Punkt. Aber ich wollte ja erklären, weshalb. Zum Beispiel wegen solcher Bilder. Ich habe mal wieder in meinem Fotoarchiv gewühlt und ein paar bisher verschmähte Schätze ausgegraben, zusammen mit Bildern, die ich einfach liebe. Wenn ich mir die so ansehe, ist ziemlich klar, weshalb ich wieder zurück auf mehr Länge möchte. Ich finde es an mir SEHR eindeutig, dass mir sehr langes Haar besser steht als durchschnittlich langes. Auf, auf! Wachst!:)
But the main reason is, that I sbolutely love the beauty of long hair. I love it in real life, on photos, on pictures, in films, everywhere. I like the swinging, the bouncing and the flying, I like the shiny reflexions, the silkyness, the floating. I love long hair glowing against the light like a golden veil around the face. I love long hair in the wind and in the water.
It would have been shorter to say: I like long hair because it is beautiful. That’s it. But I wanted to describe why. For example because of photos like these. I browsed my photo archive and picked some images I haven’t shown yet or which are simple my favourites. And if you look at them, I guess you will agree: very long hair looks much more like me than average long hair momentarily does. So: grow, hair, grow!

Januar 2015

Großer Zeitsprung zurück.
Big jump back in time.

Sommer 2012, links schon mit ersten Dip-Dye. Knapp unter 6,5cm Zopfumfang. Das hier wäre mein nächstes Ziel, sowohl was Länge als auch Dicke angeht
Sunmmer 2012, on the left already with my first dip-dye. Ponytailcircumference a bit lower than 6,5cm. This here is my next goal. Both length and thickness.
müsste Ende 2012 gewesen sein
early 2012 I think
Anfang 2013 mit einem Rest Dip-Dye. Neben mir ist PrincessLeia.
End of 2012 with a hint of dip-dye remaining in my ends. Nect to me is PrincessLeia.
Frühjahr  2013, unmittelbar vor dem letzten heftigen Haarausfall. Meine Haare zu ihren besten Zeiten: Über ein Meter lanmg, fast 8cm Zopfumfang. Danach sehen ich mich so zurück!
Spring 2013 short before the last sever hairloss episode. My hair at its best: ober one meter long and a ponytailcircumference at almost 8cm. I am so longing for this!

Und nun kommt ihr. 🙂
And now it is your turn!

Meike von durchgrueneaugen.blogspot.de

Schümli von fabelhafteschuemli.blogspot.de
Nrsss von nrsss.de
Anita von anitaswelt.wordpress.de
Nymeria von zuckerfeentraumtaenzerin.blogspot.de
Sara von schokohaar.blogspot.de
Schneeweißchen & Rosenrot
Sciura Venustra von sciuraswelt.blogspot.de
Flicksi von bento-garden.blogspot.de
Penny Box von muffin-mayhem.blogspot.de
Valandriel Vanyar vonm valandriel-vanyar.blogspot.de
Nihal von nihalsleben.wordpress.com 
Kitty-Curl von seifigelockenpflege.blogpsot.de
Jenny von haarsaite.misfortuna.de

Nächsten Monat schreiben wir über unsere Haarsünden. Denn auch wenn wir viele Tipps zu Haaren geben: fehlerlos sind wir sicherlich nicht!
Next month we will talk about our hair sins. Because just because we give much advice for hair does not mean we are flawless 😉

12. Mai 2015

Fitness Blender Before & After – Review after one year of exercising and completing the 8-week-program

Was ne Überschrift!
Nun, aber genau darum geht es.
Ich trainiere nun seit einem Jahr mit Kelli und Daniel von fitnessblender.com und gestern habe ich dann nach 11 Wochen auch das 8-Wochen-Program abgeschlossen.
Was? 8 Wochen in 11 Wochen?
Wie ich hier schon mal schrieb, ich/wir (mein Mann und ich) haben länger gebraucht wegen einer Erkältung, zwei Wochenendtrips und zu schönem Wetter, bei dem wir lieber draußen Sport gemacht haben als drinnen vor dem Fernseher zu zappeln. Aber JETZT sind wir durch.
What a title! But well: it is just what it is all about. 🙂 I am training for one year now with Kelli and Daniel from fitnessblender.com and yesterday I finished their 8-week-program after 11 weeks.
What? Well yes. As I already mentioned we (my husband and I) needed a bit longer because of a visit of the flue, two weekend vacations and just too good wheather to exercise indoors in front of the TV. But now: Program complete!

Alle Bilder hier zeigen mich ohne Makeup und ohne Photoshopretusche bis auf Tonwertkorrekturen.
All pics show me without make-up and without pjhotoshop retouch except a little light adjusting.

vorher-nachher / before and after
Muss ich noch viel sagen? Schlaffi zu Sporti. Die rechten beiden Bilder zeigen mich vor und nach dem 8-Wochen-Programm.
Do I have to comment on that? Frail to fit. The two pictures on the right show me before and after the 8-week-program. 

Meine Klamotten habe ich drüber gezeichnet, um meine Bilder internettauglich zu machen.
My outfit is painted to make my progress pics be okay for the internet.

 

Gewicht / weight
Zunehmen war das Ziel! Die Kombi aus sehr hochwertigem, cleanem Essen (und davon viel!) und Sport hat zum gewünschten Ergebnis geführt: Muskelaufbau von 5-6kg im letzten Jahr. Im Rahmen des 8-Wochenprogramms habe ich 2,4kg zugenommen. Ihr seht mich hier mit dem mit Abstand höchsten Gewicht, das ich jemals hatte, egal wie viel ich in mich hineingestopft habe.
Over the last year I was finally able to gain 5 to 6kg. This was made possible for me by the combination of eating lots of clean food and working out to build muscles. Over the course of the 8-week-program I gained 2,4kg. You see me here with the by far highest weight I ever had in my whole life. Just feeding me to the fullest never worked like exercising did.

gestreckt /strechted

Maße / inches
Jeweils vor einem Jahr, Start 8-Wochen-Programm und jetzt.
Always comparing last year with start of the 8-week-program and now.
Hüfte/hips: 101cm -> 102,5cm -> 102cm
Taille/waist: 76cm -> 71,5cm -> 70,5cm
Bauch/belly: 88cm ->  87,5cm -> 83cm
Oberschenkel/thighs: ? -> 55,5cm -> 56cm
Bauch- und Taillenumfang hängt bei mir sehr vom Aufgeblähtsein ab. Aber auch das ist trotzdem sehr viel besser geworden. Hüfte und Oberschenkel sind trotz ja doch recht satter Gewichstzunahme gemessen ziemlich gleich geblieben. Also: Muskelaufbau und Fettabbau. So, wie es sein soll.
Waist and belly has much more to do with more or less bloating in my case. But there is definietely some progress. Hips and thighs are almost at the same size, even though I gained a significant amount of weight. So again: more muscle, less fat.

Fitness
Daniel und Kelli empfehlen einen PFT (physical fitness test), um die Erfolge zu dokumentieren. Da es Anfang März draußen kalt und eklig war und wir nicht laufen gehen wollten, fehlt bloß der Teil mit der Zeit, die wir für eine Meile Lauf gebraucht hätten. Letztes Jahr habe ich keinen PFT gemacht. Milde gesagt: Da war nichts groß zu dokumentieren. Ich konnte fast nichts. Die Squats wären das einzige gewesen, was ich in sauberer Form hätte ausführen können.
Daniel and Kelli recommand a PFT (physical fitness test) to track the progress. Okay, it was cold and nasty outside when we started early March so no comparison of the one mile run. Last year I did no PFT at all. But there was nothing to document then. The squats would have been the only exercise I could have beformed with clean form.
Push-ups: 8 -> 14
Squats: 100  -> 110 +4kg
Static Plank: 47s -> 97s
Sit and Reach: +6cm -> +16cm

Sonst so / additional benefits
Bessere Haltung, festere Muskeln, weniger Aufgeblähtsein, weniger monatliche Zipperlein, weniger Muskelverspannungen (und dadurch noch mal weniger Kopfweh), besserer Schlaf, mehr Appetit, schnellere Erholung.
Better posture, toned muscles, less bloating, less monthly problems, less muscle tenseness (and therefore even less headaches), better sleep, more appetit, shorter recovery time.

angespannt / flexed


Empfehlung? / Recommandation?
Aber Hallo! Alle Fitness Blender workouts sind kostenlos bei YouTube zu bekommen. Wirklich alle. Das 8-Wochen Programm kostet niedliche 9,99$. Ich habe damit fast drei Monate nun trainiert, umgerechnet für wenige Cent am Tag. Geschenkt, ehrlich. Dafür bekommt ihr ein Rundumsorglospaket: aufeinander aufbauende Workouts für jeden Tag, mit Warm-up, Cooldown und Stretch selbstverständlich anpassbar an unterschiedliche Fitnesslevel. Kelli und Daniel turnen vor und erklären dabei immer, worauf es ankommt: Rücken gerade, Fersen auf den Boden, nicht schwingen. Sowas.
Die Videos sind abwechslugnsreich und verbinden das Beste aus Bodyweighttraining, Yoga, Pilates, klassischem Hanteltraining, Kettlebell, Kickboxen und ich glaube das eine Workout war sogar an Eiskunstlauf angelehnt. Keine öden Endloswiederholungen, keine abgefahrenen Gerätschaften nötig, die dann doch wieder teuer oder nur im Fitnmessstudio erreichbar wären, keine krasse Begleitdiät mit abgezählten Weintrauben und Omakaffeetässchen als Portionsgrößeneinheit, sondern einfach: „After this workout drink lots of water, eat at least a hearty snack, ideally a meal. Eat clean, eat real food.“
Oh yeah! Definitely! All Fitness Blender workouts are available on YouTube for free. Really all videos. The 8-week-program costs cute 9,99$. I exercised with this program for almost three months which means only a few cents per day. Ridiculously cheap. 🙂 For this you get fulllength workout videos which gradually get harder, warmup, cooldown and stretch included and of course adjustable to different fitness levels. Kelli and Daniel always train with you and comment how to do the exercises right: keep your back flat, heels on the ground, no momentum. Like this.
The videos are rich in variety and combine the best of bodyweight training, yoga, pilates, common dumbbell training, kettlebell training, kickboxing and if I am not mistaken one workout looked as if it was inspired by iceskating. You don’t need fancy equipment which would be either expensive or only available in a gym, there is no special diet you are supposed to follow for success where you are asked to eat cupsized babyportions or counted amounts of single grapes… it is simply: „After this workout drink lots of water, eat at least a hearty snack, ideally a meal. Eat clean, eat real food.“

Was ihr braucht, um loszulegen:
Wenn ihr das hier lest, habt ihr das wichtigste: Internetzugang. Schafft euch ein bisschen Platz vor einem Monitor und ihr könnt eigentlich sofrot loslegen. Eine Sportmatte wäre super, aber ein großes Handtuch tut es auch erst mal.
Da die Übungen rasch sprunglastig werden, wäre die wichtigste Klamotte, die ihr euch vielleicht doch anschaffen solltet ein Sport-BH. Alles andere ist dann bloß für die kleinen Eitelkeiten. Noch nicht mal Schuhe braucht ihr.
Kelli und Daniel betonen zwar auch immer, dass man die Übungen auch Bodyweight only ausführen kann, aber ich sag jetzt mal: Jein, äh nein. Ihr könnt euch Videos raussuchen, die absolut kein Equipment benötigen, aber wenn ihr dem 8-Wochen-Programm folgen wollt, braucht ihr Hanteln, am besten mit wechselbaren Gewichten. Kettlebells dagegen  sind wirklich optional. Ich brauchte welche von 0,5kg für meine ersten Ventral Raises bis 2x 12kg für Deadlifts. Spätestens bei den Deadlifts könnt ihr auch nicht mehr wirklich mit Büchern oder Flaschen improvisieren.
Wenn irh bei Bodyweight only bleiben wollt, haben Fitness Blender auch dafür ein Programm. Das 8-Wochen-Programm würde ich dann aber wie gesagt nicht unbedingt empfehlen. .
Here is what you need to get started:
As you read this you already have the most important: access to the internet. Clear a little space in front of a computer and you can get started. An exercise mat would be super, but if you have not, take a big towel.
As the exercises quickly proceed to hops and jumps: ladies, I highly recommand to invest in a sports-bra. All other workout outfit is just for vanity. You can even do the workouts barefoot.
Then there are dumbbells. Kelli and Daniel say that you can do the exercises bodyweight only too, but well, I say… ehm, no. But they provide many videos for which you need no dumbbells, even a specific bodyweight only program. If you want to follow the 8-week-program you need dumbbells (kettlebells are optional), ideally those where you can change the weights. I needed 0,5kg for my first ventral raises to 2x 12kg for deadlifts. And at least for the deadlifts you can no longer improvise with books or waterbottles.

Muskeln, die ich an mir noch nie gesehen habe: seitliche Bauchmuskeln, Oberarmmuskeln.
Muscles I never saw before on myself: obliques and arms.

Was mochtest du am liebsten? / What did you like best?
Kickboxen! Mit Abstand. Generell mag ich Squats und die ganzen Bauchübungen. Darin bin ich gut.
Kickboxing! By far. In general I like squats and core exercises because I am good at them.

Was war hart? / What was hard?
Push-ups machen mich nach wie vor fertig, Hanteltraining in der klassischen, langsamen Version finde ich öde und ich glaube bei Burpees fangen die meisten irgendwann an zu schimpfen. Aber nur was den Körper fordert, formt ihn auch. 🙂
Push-ups are still my death and I am no big fan of common dumbbell training as it is slow and I easily get bored. I guess everybody starts talking bad when it comes to burpees. But only challengeing your body will change it. 🙂

Tipps? / Advice?
NIEMALS Cooldown und Stretch auslassen! Ich weiß, man denkt, man ist fertig und dann kommen da noch 10 Minuten. Aber die machen einen enormen Unterschied für eure Erholung.
Macht Vorher-Fotos, vermesst euch, wiegt euch. Seid ihr eher dicker, werdet ihr zuerst was an den Maßen merken. Seid ihr eher dünner, dann vermutlich als erstes auf den Fotos. Die Waage braucht ihr tatsächlich am wenigsten.
NEVER skip cooldown and stretch! I know you think you are done with your workoput but no still 10 minutes to go. But these 10 minuts make a big difference for your recovery.
Take before-pictures, measure and weigh yourself. If you are heavier you might notice first changes on the measuring tape. If you are skinnier, you might see first results on the pics. The scale is the instrument you need least.

Fortsetzung folgt? / To be continued?
Aber klar! Ich/wir werden weiter machen mit dem 4-Wochen-Abs-Programm. Mal gucken, was am Bauch noch so geht. Aber um Kelli zu zitieren:
„Its not about what your body looks like. It’s about what your body can do. Those superficial changes are just a bonus!“
 Oh yes! We will continue with the 4-week-abs-program. let’s see, what can be done to that belly . 🙂
But to quote Kelli:
„Its not about what your body looks like. It’s about what your body can do. Those superficial changes are just a bonus!“

P.S.: Guckt euch das Video an und ihr habt eine Ahnugn davon, wie gut ich mich fühle. Was ich jetzt habe, war harte Arbeit, viiiiiiel Geduld und – man glaubt es kaum – jede Menge Spaß!
P.S.: Watch the video and you have an idea of how I feel now. What I have now was reached with hard work, loooots of patience and – believe it or not – a lot of fun.

Thank you Kelli & Daniel! You do a GREAT job!

 

Merken

11. Mai 2015

Senza Limiti

 

Senza Limiti ist einfach zu gut. Nicht umsonst findet ihr hier bauf dem Blog schon etliche Beiträge (hier und hier zum Beispiel) über die Münchner Haarschmuckmanufaktur von Gundula und Giuseppe Mazzega. Stöbert einfach mal durch meine Haarschmuck-Kategorie zum Beispiel (rechte Sidebar).
Senza Limiti is too good to be only featured once on my blog. It is for a reason that you find here older articles about the goldsmith from Gundula and Giuseppe Mazzegfa from Munich.Just browse my hairaccessoire category (right sidebar)!

Vor zehn Tagen waren wir (die Mädels vom Langhaartreffen bei Nessa) auch wieder dort und haben in den Schmuckstücken geschwelgt. Und natürlich habe ich auch wieder etwas mitgenommen… 🙂 War ja klar.
10 days ago we (the girrls form the longhaior cometogether at Nessa’s) visited them again to drool over there wonderful jewellery. And of course some pieces found new homes.

Lassen wir (viele!) Bilder sprechen. Und zwar nicht nur hier, sondern auch auf den Blogs von Nessa, Lenja und Nrsss.
But let’s talk with pictures. Not only here but also on the blogs of Nessa, Lenja and Nrsss. 

Meine Beute. Reparierte Kristall-KPO jetzt mit Wengebeinchen, Spiralstäbchen, Canoa ohne Kugel, Roségold, Nussholz, Recyclte KPO (war ausgeleiert, hier war vorher der Kristall drin) jetzt mit Edelstein. Bloß: welcher ist das? Ichw eiß es nicht. Es ist ein dunkles, gedäm,pftes Blau mit leichtem, Grüneinschlag und leichten Flecken
My prey: crystal KPO now with wenge prongs, spiral stick, Canoa withoput Marble, rosegold, nutwood, recyled KPO prongs (this were the former prongs of the crystal) now iwth gemstone. Don’t know whgich gemstone it is. It is a tinted blue, slightly greenish with some soft stains

 

Habe versucht die Farbe des Steins einzufangen. Schier unmöglich.
Trying to capture the colour of the gemstone. Almost impossible.

 

Spiralstäbchen. Die sind im Moment übrigens im Sale. Foto von Nrsss.
Spiral hairstick. The are for sale momentary, I just want to add. Photocredit: Nrsss
Canoa T (topless 😉 . Foto: Nrsss

 

Das ergab sich grad so… KPO vor Regenbogen.
I just seized the moment. KPO and rainbow.

Sehnsuchtsstück. Der Notenschlüssel hier passend aus, war aber zu groß.
I am really longing for this clef here. The piece looks fitting here, but in fact it was too large.
Ein wundervolles Einzelstück mit Labradorit, einem der schönsten Schmucksteine überhaupt.
A singleton with labradorit, one of the most beautiful gemstones at all.
Hat das Stück eigentlich eine von uns löetztlich geklauft? Nessa nicht, auchw enn das hier ihr Dutt ist. Nymeria vielleicht?
Did anybody of us purchase this fork? Nessa did not though this here is her bun. Nymeria maybe?

 

Buncage

 

Nickikes neue Mondsteinforke.
Nickikes new moonstone fork.
Und ihr Buncage mit Amethyst.
And Nickikes Buncage with amethyst.

 

Eine KPO Fiore von Nymeria. Haben will!
A KPO Fiore from Nymeria. I want!
Und noch eine. / And another.
Und der Notenschlüssel noch mal. Liebe!
And the clef again. Love!
Wenn ich den Meter wieder knacken sollte, dann gönne ich mir so ein Stück. In passend. Ich bin immer noch ganz hin und weg.
If I reach the meter again I am going to reward myself with such a piece. Fitting, of course. 🙂

 

Merken

10. Mai 2015

Mother knows best / Mutter weiß mehr

Eigentlich ein bisschen gemein, das als Überschrift zu nehmen, ist meine Mutter doch sicherlich keine Mutter Gothel. Aber mit Rapunzel kriegt man euch doch immer. 🙂
I am a bit mean choosing this title, you know. Because my mom definitely is not mother Gothel. But I know you all love Rapunzel. 🙂

Unabstreitbar die Tochter mneiner Mutter. Mampf.
Undeniably my mother’s daughter. Nomnomnom…

Also: Muttertag! Und ich dachte, ich poste etwas, wovon ihr wirklich etwas habt, jenseits von in letzter Minute gekauften Blumen, im Morgengrauen gebackenem Kuchen oder gestern über den Premium-Account geordertem Badezimmerinventar.
So here we are: Mother’s day. And I made up my mind to post something you can really use. Something better last minute flowers, cake you made by the break of dawn or bathroom equipement you bought online yesterday with your premium account.

Ich gebe euch einen Gesprächsimpuls.
Kennt ihr die Buchtitel: „5 Dinge die Sterbende am meisten bereuen“ / „100 Dinge, die man im Leben getan haben soll“ und so weiter? Geschenkbuch-Evergreens.
Aber es muss doch eigentlich niemand erst im Sterben liegen, bevor man mal fragt, was wirklich wichtig war und ist.
I give you something to talk about. Di you know book titels like: “ % thing dying people regret the most“, „100 things you have to do in life“ and alike? Gift book evergreens. But I think you should not wait until someone is dying until you ask.

Hier quasi als Muster für euch:
Heikes Mamas Lebensweisheiten, Stand: Mai 2015.
Here you are: Heike’s mom’s worldly wisdom, effective May 2015.

Sei neugiereig!
Interessiere dich! Auch und vor allem für Dinge, die dir nicht in der Schule begegnen. Nur so findest du heraus, was wirklich zu dir passt, was du willst, was dich erfreut. Netter Nebenffekt: Wenn du in vielen Themen zuhause bist, kannst du mit vielen interessanten Menschen ins Gespräch kommen.
Be curious!
Show interest! Especially when it comes to topics school did not cover. Only like this you find out what is really your passion, what you really want and what you really are. Nice sideeffect: When you know a lot it is easier to talk to interesting people. 

Sei mutig du selbst zu sein!
Du weißt nun, was dich wirklich interessiert? Lebe es! Auch wenn andere an deiner Persönlichkeit anecken. „Die vielgepriesene Individualität, die in Uniformität ausartet, ist heute sehr verbreitet, dabei ist das dann häufig nur Fake. Alle bilden sich ein einzigartige Superstars zu sein. Was dann eben auch wieder uniform ist.“

Vielleicht kannst du tatsächlich singen. Vielleicht auch eher nur so mäßig. Vielleicht hast du viel mehr Freude daran Kunst aus alten Handyteilen zu machen. Oder Kuchen in Form von Körperteilen zu backen. Oder das weltgrößte soziale Netzwerk aufzubauen. Wer weiß, wenn nicht du? Finde es heraus, und wenn es wirkllich speziell sein sollte, lebe es aus mit einem Augenzwinken. Denn…
Be brave to be who you are!
You know what you are really interested in? Go and live it! Even though others may find your personality too edgy. And don’t mistake real individualitäty with this common form of uniformity which comes in the disguise of individuality. So many people today think they are unique superstars. Which makes them copies of the others. So maybe you are a real good singer. Maybe not. Maybe you can be a pro in making art from broken cellphones, baking cakes in the shape of bodyparts or maybe you want to build the world’s biggest social network. Who knows if not you? Go and find out for yourself. And if it turns out to be something really particular, go and take it with a smile. Because…

Humor ist dein Freund!
Menschen zu finden, die den eigenen Humor teilen, ist Gold wert. Lache. Mit anderen. Das Drumherum ist oft schön dröge genug.
Humor is your friend!
Finding peolple with the same sense of humor is priceless. Laugh. With others. The world around you can be boring enough.

Das sind die längsten Haare, die ich an meiner Mutter kenne. Dunkler als ich, aber sonst ziemlich ähnlich.
This is the longest haircut I know on my mom’s head. She as darker than I am, but the structure is pretty similar.


Vorsicht gegenüber Fanatikern!
Egal in welchem Bereich, politisch, religiös, ökologisch… sei auf der Hut und immer kritisch. Das gilt übrigens auch für dich selbst und deine Leiblingsthemen.
Beware of fanatics!
No matter in which field: political, religious, ecological… beware and always be sceptical. Which counts for yourself and your favourite topics too.

Jeder Kosum findet auf Kosten eines anderen statt!
Sei dir dessen bewusst. Unser kapitalistisch geprägter Wertekanon denkt von zwölf bis Mittag. Bescheidenheit ist keine Tugend aus Grimms Märcchen, sondern eine Fähigkeit mit Ressourcen schonend umzugehen.
For every consumption there is a price. 
Be aware of that. Our capitalistic values only work on the very short run. Modesty is not just a word to describe fairytale princesses but an ability to use ressources wisely. 

Cui bono?
Frage dich immer: Wem nützt das? Rechne immer mit der Käuflichkeit anderer, ob mit Währung, Zeit, Macht oder etwas anderem bezahlt wurde, ist dabei egal. Menschen sind zu allererst Opportunisten. Manch Opportunismus ist auch gut für andere, oft aber eben auch nicht.
Cui bono? 
Always ask yourself: who profits? Always consider that others got payed, for what they did. Whether they were paid with money, time, power or something else is not of first interest. Humans are opportunists. Some opportunisms are beneficial for others too, some are not. 

Augen auf bei der Partnerwahl!
Kaum ein Mensch beeinflusst euch als Erwachsener so stark wie euer Partner. Nie mehr verändert man sich so schnell und so drastisch wie in jungen Jahren. Die Wahrscheinlichkeit, sich in die selbe Richtugn zu entwickeln, ist dadurch geringer, zumal oft beide einfach noch nicht wissen, wer sie wirklich sind und was sie sein wollen (siehe oben). Wer sehr jung heiratet, trägt somit ein größeres Risiko, sich dann an einen Partner zu binden, der zur eigenen Lebensvorstellung nicht (mehr) passt. Großes Unglück.
Wer sagen wir mal mit 18 tatsächlich schon den Partner fürs Leben gefunden hat, hat vermutlich mehr Glück als Verstand dabei gehabt. Liebt euch. Aber zwischendurch dürft ihr trotzdem noch mal nachdenken.
Choose your partner wisely!
There is hardly another person who influences your adult self as much as your partner. And when we are young we are all developing our personality in a high speed. The risk is high, that you and your partner’s directions might become too different soon because both of you are still in the phase of finding out what really matters to you. If you marry at such a young age, it is very likely that you find out soon, that your ways can’t be gone together. Big sorrow. If you did find your soulmate partner lets say at the age of 18, well, congratulations! Luck and fate were with you somehow. Love each other. But you may think about your relationship too. 🙂

Ein ähnliches Bild kennt ihr vielleicht schon vom Flashback Friday. Mama und Rapunzel…
You might already know a similar pic from Flashback Friday. Mom and Rapunzel….


Setze nicht so früh Kinder in die Welt!
In diesem Zusammenhang fast noch wichtiger, denn trennen kann man sich ja auch einvernehmlich und dann muss man eben „nur“ in den teuren Bürokratieapfel beißen: Früh Kinder zu bekommen, erhöht das Risiko großen Unglücks. Nicht, weil man sie nicht lieben würde (!). Scheidungskinder haben ja auch nicht per se ein Lebensqualitätsdefizit. Aber das Leben mit Kindern wird härter. Und alleinerziehend noch mal mehr.
(Meine Mutter hat meine Schwester mit 18 bekommen und musste damals dann heiraten).
Don’t get babies so early!
Talking about getting married, the question of having children is even more important. Because if your marriage fails, there are only two people who have to go through bureaucratic (expensive) hell, but with children there is a third party involved. We are not talking about not loving your kids (!). It is just that life gets harder with children and especially if you have to raise them alone.
(My mother got my sister at the age of 18 and had to marry the father then.)

Ergreife berufliche Chancen!
Organisiere das Drumherum und habe nicht zu viel Angst. Der Weg des geringsten Widerstands ist meist nicht der zu größtem Erfolg. Sei mutig! (siehe oben). Aber informiere dich vorher bitte ordentlich. Deine Existenz hängt davon ab.
Take your chances in your job!
Organise your private life and don’t be too scared. The way most travelled by is not very likely to lead to the biggest successs. Be brave (read above). But please: use your brain and inform yourself before you make stupid decisions.The way you will live your life depends on it. 

Höre auf deinen Bauch!
„Auch wenn andere gesagt haben: „Oh nein, tu das nicht (schon wieder!)“, Selbst wenn es doch ein Katzenjammer wurde. Rückblickend war es richtig.“
Schöner kleiner Widerspruch zu all dem anderen hier, oder? Aber nur scheinbar. Ich möchte anfügen: „Höre AUCH auf deinen Bauch!“
Listen to your gut instinct.
„Even when others told me „Oh no, don’t do that (again!)“, even when it turned out to be a big blues afterwards – looking back it was right. For me.“ Nice little contradiction to all the others aspects here, isn’t it? Well not that much. Let’s say: „Listen to your gut instinct TOO.“

Rechne mit der Dummheit der anderen.
Und auch mit deiner eigenen. Leider ist dagegen immer noch kein Kraut gewachsen.
Be prepared for people’s stupidity. 
And for your own too. Unfortunately we still have no pill to cure that.

In diesem Sinne: Habt einen schönen Muttertag und ich hoffe, ihr führt anregende Gespräche. 🙂
Besten, liebsten Dank an meine Mama. Viele deiner Antworten hatte ich erwartet, manche aber nicht und genau die waren für mich die schönsten.
Hab dich lieb!
Along these lines: Have a nice Mother’s Day and I hope you have some inspiring talks. 🙂
Best, loving thanks to my mom. I expected many of your answers but some I didn’t. And these were the most interesting for me. 
Love,
Heike

Vor zwei Jahren. Mama, es gibt keine aktuellen Fotos von uns! Wir müssen das ändern!
Two years ago. Mom, there are no actual photos of us! We have to change that as soon as possible!