21. Februar 2015

Wind in den Haaren – Kopfhaut lüften

„Lass mal wieder ’n bisschen Luft dran!“
Weiß man doch, oder? Wo man nicht lüftet, da mufft’s. Am Körper ist das auch so. Da lassen sich manche Stellen auch einfach schlechter lüften als andere. Waschen hilft, ja, aber Luft ist eben doch noch was anderes gerade, wenn es um feuchte oder fettige Miliues geht. Und ich kratze jetzt mal eine scharfe Kurve zurück zur Kopfhaut, damit es hier nicht ins Unappetitliche abdriftet.

Wie schon öfter erwähnt, habe ich sehr empfindliche Kopfhaut, die erst mal alles doof findet: neues Shampoo, zu oft gewaschen, zu selten gewaschen, kratzen, nicht kratzen, Mützen, Hitze, Kälte… Ja. Wenn ich so im Forum herumlese, wer da alles über „zickige Kopfhaut“ klagt und wie schwer das für so viele ist ein passendes Shampoo zu finden, dann bin ich sicher: ich bin damit nicht allein.
Ich für mich habe im letzten Jahr festgestellt, dass es für meine Kopfhaut eine Wohltat ist, gelüftet zu werden.
Ganz einfach: mit offenen Haaren durch die frische Luft gehen. Deswegen fiel mir das auch erst letztes Jahr auf. Die Jahre davor habe ich ja zu bestimmt 70% der Zeit, wenn nicht mehr, geduttet getragen. Und in der Zeit davor habe ich da einfach nicht drauf geachtet, ob das einen Unterschied macht.

Auch ohne Wind nur mit Licht und Luft oft schon angenehmer als geduttet. Finde ich.

Leichter Wind in den Haaren bei milden Temperaturen ist perfekt. Föhnen allerdings meine ich mit Lüften definitiv nicht. Föhnen trocknet aus. Meine Kopfhaut mag es umgekehrt gar nicht, wenn ich noch feuchtes Haar dutte oder am Kopf entlang flechte. Auch Ölkuren dürfen nicht zu lange (über Nacht ist so der längste Zeitraum) einwirken, sonst juckt es wieder. Selbes gilt für von sich aus fettiges Haar. Auch das wird etwa einen halben bis Tag toleriert, danach muss das runter.
Ist die Kopfhaut schon genervt, hilft es mir enorm einfach den Dutt oder Zopf zu lösen und eine Runde mit meinem Hund zu gehen. Muss ich ja sowieso, also kein Extraaufwand hier.

Er ist einfach zu flauschig, um ihn nicht ab und zu zu knuddeln.

Ich kann mir vorstellen, dass das vor allem für Langhaarzüchter die Probleme mit einem sebborhoischen Ekzem oder Schuppen haben ein gar nicht so verkehrter Hinweis ist. Besonders wenn man versucht den Waschrhythmus zu verlängern, wird ja sehr viel geduttet und auch schon leicht fettiges Haar glatt gebürstet und eng an den Kopf gelegt. Wenn es dann anfängt zu jucken, würde ich sagen: dann doch lieber einmal öfter waschen. Und ruhig mal offene Haare tragen.
Klar, offene Haare reiben mehr auf und bekommen schneller Spliss. Ich für meinen Teil habe aber lieber eine glückliche Haut als perfekte Spitzen. Aber das könnt ihr schon selbst entscheiden.
Ich finde es aber irgendwie super eine „Ausrede“ dafür zu haben, weswegen ich meine Haare im Wind wehen lasse. Ist ja definitiv nicht das schlechteste, was man mit langen Haaren machen kann.

How about long hair in the wind? 
Last year I made the experience, that my scalp really likes it to catch some fresh air, which means: hair down, no buns or braids. let it float. 
As often before mentioned my scalp is super sensitive and tends to be itchy. Itchy because of dry air, damp air, heat, cold, washed too often, washed too seldom, wrong shampoo, stress… anything. Therefore I pamper my scalp as often as possible with oil or yopghurt treatments, with gentle brushing and – what I am talking about know – with fresh air. Don’t be mistaken: mild air outdoors is best. Don’t try to fake it with a blow dryer! That’s definitely not, what iks meant. 😉 
I would sah that this advice might be helpful for some longhairs struggeling with eczema or dandruf. As most of my online lognhair fellows a wore my hair most of the times in a bun till last year. Hairprotection. Of course with your hair down your ends have higher risk to split, but I personally perfer a healthy scalp over healthy ends. I guess you can make up your own mind, when it comes to this decision. 😉 But just think about it. Long hair in the wind is definitely not the worst thing to do with your mane. Maybe you even enjoy it. 😀

6 Kommentare

  1. Dein Mann ist ein braver und guter Fotograf! 🙂 Meiner ziert sich immer und findet es scheinbar etwas peinlich oder seltsam (selbst nach 3 Jahren, hach ne harte Nuss).
    Deine Haare strahlen richtig schön!
    Tolle Ausrede für öfter offen tragen hihi Das merke ich mir!

  2. Er ist bei den Bildern manchmal sogar engagierter als ich. Ich denke immer, dass ihm das doch mal zu blöd werden könnte, aber er bietet sich immer an und gibt auch richtig gute Anweisungen: Kopf ein bisschen anch links, vor, zurück, so bleiben, warte, noch mal von der anderen Seite…
    Einen Blick fürs Schöne hatte er immer schon, aber er ist in den letzten zwei Jahren noch mal deutlich besser geworden. Als ich sagte, ich möchte ein besseres Objektiv haben, war er sofort dabei. 🙂

  3. Sehr interessant, danke für den Beitrag (und überhaupt – toller Blog!).
    Mir geht es genauso. Ganz schlimm wurde meine Kopfhaut übrigens, nachdem ich mir eine haarschonende Kopfbedeckung für nachts angefangen habe. Schade, denn die Längen profitieren sehr von den Steckfrisuren und dem nächtlichen Schutz. Aber mir ist dann auch letztlich eine gesunde Kopfhaut wichtiger, zumal ich bei Kopfhautproblemen auch Fusselspitzen wegen Haarausfall bekomme…

    1. Danke schön! 🙂 Versuch doch mal für nachts sonst nur einen Zopfschoner aus Seide. Das hilft auch sehr viel und lässt dedn Oberkopf frei. Einen Artikel dazu findest du hier auch auf dem Blog. Einfach mal über die Suchfunktion gehen. „Sleeping Beauty“ hieß der Artikel.

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