15. Februar 2015

Flechtwerk – French Pinless Bun

Heute zeigen wir euch bei Flechtwerk eine Frisur, die sich bei mir großer Beliebtheit erfreut, weil sie schnell geht, gut hält und auch bei dünnem Haar zu einer recht ansehnlichen Flecheterei anwächst.

Der French Pinless Bun hat als Basis einen französischen Zopf, durch den ein Haarstab oder eine Forke senkrecht durchgestochen wird. Den restlichen Zopf wickelt man außen rum und das war’s schon. Je nach Zopflänge, -dicke und je nach dem, wie fest man wickelt, hält das dann ohne weitere Pins, einfach durch Unterstopfen der Spitzen.

Das war die Kurzanleitung.
Natürlich guibt es ein paar Kniffe, wie die Frisur besser gelingt. Also:

Anleitung

Flechtet einen Französischen Zopf und setzt dabei nicht zu hoch an. Flechtet auch nicht bis ganz runter in den Nacken französisch, sondern addiert die letzten Stränge etwas oberhalb. Ziel ist es einen nicht zu langen französischen Teil am Hinterkopf zu haben, damit der Dutt eine schöne Höhen-Breiten-Proportion bekommt. Je dünner eure Haare sind, desto besser wird die Frisur, wenn ihr keinen ganz langen Franzosen flechtet.

Flechtet die restlichen Längen zuende. Oben eher stramm, nach unten hin lockerer bzw. nach unten hin zieht ihr den Zopf etwas breit, damit er gleichmäßig dick aussieht, sonst wird die Frisur arg asymmetrisch.

Stecht den Stab/die Forke also nur durch den französischen Teil der Frisur. Allein aus Bequemlichkeitsgründen ist es jetzt auch gut, dass der Franzose nicht bis ganz in den Nacken geflochten wurde.

Zopf hinter dem Stab/der Forke aufwickeln, bei Bedarf mit Pins fixieren und fertig.

Je nach Haarlänge oder auch bei stärkerem Taper kann die Frisur recht asymmettrisch werden, weil der dickere Zopfteil auf einer Seite liegt, der dünnere auf der anderen. Eventuell gibt es auch für eine zweite Wickelrunde nicht genbügend Zopflänge, sodass ihr nur eine halbe Windung schafft – was das Ungleichgewicht verstärkt.
Deswegen empfehle ich allen, die genügend Haarmasse haben, lieber ab dem Nacken zwei Zöpfe weiter zu flechten und diese dann über Kreuz aufzuwickeln. Bei dünnem Haar könnt ihr euch mit einem Parandi behelfen. Keine Frage, ich tue das gern. Und das sieht dann so aus:

Ganz schön beachtlicher Dutt, oder? Parandis sind nicht jedermanns Sache, da schon ziemlich auffällig und anders, aber ich liebe sie sehr. Vielleicht auch gerade wegen dieser Attribute.

Hier findet ihr die Beiträge von 

Nächsten Monat werden wir uns bei Flechtwerk dann mit Game of Thrones Frisuren beschäftigen. Das verspricht spannend zu werden!





This month Flechtwerk (Haartraumfrisuren, Wuscheline, Waldelfentraum, Nixenhaar, Grow Beyond Your Limitis – and I) present a hairstyle to you: The french pinles bun. I likle this hairstyle a lot, as it turns out big and special even on thinner hair. 
The basic idea is: make a french braid, pin in a hairfork or – stick vertically and then wrap the remaining braid around the french base, behind the pin. Tuck under the ends, maybe you will need some pins (despite the bun’s name) and that’s it.
But of course I have some tricks for you to make this hairstyle even more perfect. The style tends to turn out asymmetric, because the upper part of the braid is thicker than the ends. Therefore pull gently at the braid the lower you braid to even it. Even better: make two braids from the nape downwards and wrap them around the base in opposite directions. If you hair is rather thin and two braids are not manageble, help yourself with a parandi. I often do so and like the look a lot!
Another trick: don’t braid the french base all down till the nape. Try to finish it slightly higher. Like this the bun is more comfortable with the vertical stick in it and it becomaes rounder, less oval. 

Next month Flechtwerk will go into the Game of Thrones topic. So be courisou about the hairstyles we will choose.

13 Kommentare

  1. Hallo, ein guter Tipp, den Zopf im Nacken in zwei Teile zu teilen. Leider sind dafür meine Haare glaube ich nicht dick genug und Parandis sind nicht so ganz mein Ding. Aber vielleicht probiere ich es mal und hoffe, dass mit Breitziehen der Zopf doch breit genug ist um gut auszusehen ;-).

    LG Melanie

  2. Das muss Gedankenübertragung sein 😀
    Ich habe den Post erst heute gelesen, weil ich gestern recht beschäftigt war, aber passenderweise bin ich gestern selbst mit pinless (allerdings dutch) herumgelaufen 😉
    Mir gefällt die Idee mit den zwei Zöpfen, weil mich das Ungleichgewicht immer etwas stört… Das muss ich ausprobieren!
    Nimmst du dann einfach direkt nach dem französischen Teil alle Haare zusammen und teilst ganz neu ein? Oder teilst du bestimmte Stränge des oberen Teils in bestimmte Stränge der zwei Zöpfe? (Macht das jetzt irgendwie Sinn? Ich frage mich einfach, wie man den Übergang hinkriegt, ohne dass einem dabei irgendwas auseinanderfällt. Vllt sollte ich einfach etwas experimentieren…)

  3. Ich nehme im Nacken den Strang der links ist nach links, den rechten nach rechts und den mittleren teile ich auf. Dann nehme ich eine Krebsspange und klemme die eine Seite fest. Die andere wird dann geflochten: ein Strang ist der ja schon halbierte Mittelstrang und die anderen beiden Stränge bekomme ich aus dem vormaligen Seitestrang. Schön fest flechten, dann passt das. 🙂

  4. Danke für deine Antwort!
    Ich habe es gerade nach deiner Beschreibung probiert und es hat wunderbar geklappt 🙂
    Eigentlich ist das eine interessante Idee, man könnte dieses Aufteilen bestimmt auch noch als Basis für weitere Frisuren benutzen… Danke für die Inspiration!

  5. Mit der Aufteilung hast du die Basis zum Beispiel für den/die Madora. 🙂 Eine Art Krone. Meine alten Bilder sind leider grad mal wieder down, da die Bandbreite erschöpft ist. Aber ich kann den demnächst sowieso noch mal machen.
    Und meine alten Bilder von Photobucket nehmen und neu hochladen, das ist sowieso noch ein Projekt…
    Aber kannst den Madora ja mal googlen. 🙂

  6. Ja, an sowas in der Richtung zum Beispiel dachte ich 🙂
    Ich habe mir das Video von torrinpaige dazu angesehen, aber ich fände es sehr interessant, die Frisur auch mal an deinen Haaren zu sehen, wenn du irgendwann dazu kommst, die Bilder wieder hochzuladen. Das sieht wahrscheinlich noch mal ganz anders aus, torrin hat ja einfach unglaubliche Haarmassen 😉

  7. Ich muss mal sagen, diesmal hast du von allen Flechtwerkmädels den schönsten Dutt. Zu deinen Haaren, finde ich von euch allen, hat er am besten gepasst und du hast ihn auch am besten geflochten bekommen. Wirklich superhübsch auch mit der KPO, hat mir wirklich von allen mit Abstand am besten gefallen! Steht deinen Haaren und dir total!
    Lg, Melanie

  8. Dankeschön! 😀 Das freut mich doppelt, weil das ja auch dann einfach beweist, dass möglichst lange und dicke Haare nicht immer die Antwort auf alle Frisurenfragen sind. 🙂

  9. Die Parandis sind wirklich super schön! 🙂 Mit diesen ist man immer ein Blickfang 🙂 Es dauert zwar eine Weile und erfordert ein bisschen Übung, aber Flechtfrisuren sind einfach immer wieder toll. Ich bin nämlich immer auf der Suche nach neuen Flechtzöpfen und für jeden Tipp dankbar. Neulich bin ich auch auf eine coole Grafik gestoßen, in der Flechtzöpfe als Trend für dieses Jahr vorgestellt werden. Was denkt ihr darüber? Also für mich sind Flechtzöpe immer aktuell 🙂

    LG Bine

  10. Hallo Bine! 🙂

    Ich glaube, Flechtfrisuren haben in den letzten jahren schon ein ziemliches Revival erlebt. Ob man das dann Trebnd nennt… hm, joah, ich glaube schon ein bisschen, Je nach Altersgruppe. Bei kleinen Mädchen sehe ich aktuell sehr oft auch komplexere Zöpfe und bei Teenagern viele Fischgräten, Holländer, geflochtene Half-ups und Kombinationszöpfe. In den ALtergruppen darüber wird es dann aber wird bedeutend seltener. 🙂

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