31. Januar 2015

Januar? Wohnung! – Februar? Blog!

Immer mit der Ruhe. Findet auch der Wolf im Kunstpelz.

 So ihr Lieben, es gibt eine Menge Neuigkeiten. 🙂 Dinge, die schon getan sind und viele, die noch kommen sollen. Um mich dieses Jahr nicht zu verzetteln, habe ich mir überlegt, meine großen Vorsätze auf Monate zu verteilen, um immer nur eine Priorität Eins zu haben, in die ich meine Energien richte. Natürlich beackere ich auch immer noch andere Themen, aber zu wissen, was grad ganz oben steht, hilft ungemein, mich zu organisieren.
Der Januar war also mein Wohnungsmonat.
Ich brauche einen gewissen Grund und eine gewisse Ästhetik um mich herum, wenn ich optimal arbeiten will, sonst höre ich nämlich mit dem Projekt, das grad eigentlich wichtig ist, auf, um Wäsche waschen zu gehen oder solche Späßchen. Na, kennt man, oder? Sehr verbreitetes Laster unter Studenten in der Prüfugnssphase: Nie ist die Bude so ordentlich, wie einen Monat vor den Klausuren.
Nach dem Umzug war hier natürlich viel zu tun, aber ich habe es tatsächlich geschafft hier jetzt so viel fertig zu bekommen, dass ich zum ersten Mal seit langem wieder konzentriert am Schreibtisch sitze und nichts im Hinterkopf habe, was meine Aufmerksamkeit abzieht.
So richtig fertig-fertig bin ich nicht, aber wann ist man das schon? Es ist ruhig, aufgeräumt und ich finde es schön hier. An sich sollte man vielleicht nicht meinen, dass so eine Oberflächlichkeit wie die Wohnung gleich den ersten Monat im Jahr bekommt, wenn ich so viel vor habe, aber ich brauchte das als Grundlage. Und wenn ich mir anschaue, was ich so geschafft habe und wie gut ich mich jetzt fühle und wie motiviert weiter zu machen, dann war die Entscheidung auf jeden Fall richtig.

Windlichter gehen immer. Also wirklich immer.

Also, nächster Monat:
Februar wird mein Blog-Monat. Ich möchte auch hier aufräumen, renovieren, überarbeiten und meine mir so lieb gewonnene Seite voran bringen. Heute ist zwar noch Januar, aber ich habe schon mal damit angefangen die Seiten zu aktualisieren. Vor allem Die Linksammlung hatte so dringend eine Überarbeitung nötig! Da findet ihr jetzt auch ganz neuen Content, nicht nur eine aufgeräumtere Optik.
Davon ab habt ihr es vermutlich schon im laufenden Betrieb gemerkt: Ich habe meine Schriften teilweise verändert, es gibt jetzt die Empfehlungen anderer Beiträge am Ende jedes Posts und ich habe meine englischen Übersetzungen mit einem JumpBreak abgeteilt, um hier endlich mal meine Textmassen besser im Zaum halten zu können. Also schon viel Blogbearbeitung, obwohl ja noch Januar war. Was auch dafür spricht, dass das mit der Wohnung gut geklappt hat.
Ansonsten habe ich noch ein, zwei größere Digne geplant. Und ich werde natürlich auch Laut geben, wenn es soweit ist 😉

Aber da wir gerade dabei sind: Wünscht ihr euch hier etwas? Was haltet ihr zum Beispiel noch vom Glossar? Kann das weg? Ich finde irgendwie schon… Was meint ihr?


My dearest followers I have some news to tell you. Many things which I already checked out and some still to come. I am boasting with plans and ideas for 2015. But as I know me now for over 30 years, I know that I can get a bit lost in all this motivation for EVERYTHING! 😉 That is wy I decided to pick a main topic every month and work on it with priority one. Like this it is much easier to stay focussed. 
In January our flat, our home here had the first priority. That may sound superficial: painting and decorating and such. But it isn’t. I guess many of you know this strange habit of cleaning the flat, when the exams approach. The home is never as tidy as in theses periods. This is what I talk about. If I live in a littel mess, it is most likely that I sit down to work on a certain topic only to stand up again and make the laundry. Or to search the internet for a certain chair I think I need. Or it is so untidy that I don’t start anthing as I feel blocked by all this clutter.
So I gave me this month to clean my clutter (again), to renovate, to paint the rooms, to organize and yes also to decorate like I want it. And now I am done. Okay not all done, but my home is in a condition now, that I can sit at my desk and WORK. What is exactly what I was aiming at.
The new month is almost there and let me tell you my new priority one: my blog. I love this littel website a lot and I want it to feel like (an online) home too. Maybe you already noticed some changes. The translation is now hidden behind a jumpbreak, because I was so frustrated with that nasty layout due to my translation following my German version and the enormous amount of text one sees first, when looking at a post. Then there is the „popular posts“-bar under each article now to help you navigate through my site. And I already worked on the pages here. The link list definitely needed an update so badly! So have a look around you will find new content there. 
Yeah… and I am still up to more changes and improvements. But I will tell you, be ashured.
You see, many blog things already fixed in January. What shows, that my home organization already worked for me and made me prepared for other missions.

But as we talk about it: Do you have any whishes? Do you miss something here? What can I do for you, so that you enjoy haselnussblond even more? 

29. Januar 2015

Loop Waterfall Braid

Wieder eine Frisur von Cute Girl’s Hairstyles. Die machen aber auch echt immer schöne Sachen!
Und wie auch schon der Knotted Loop Waterfall Braid letztens so ist auch dieser hier ziemlich instabil und zwar hübsch für Fotos, aber nichts, um damit um die Häuser zu ziehen. Das ist eine Sitzfrisur, so, wie es auch Sitzschuhe gibt. Also stillhalten und schön finden. 😉

And again a Cute Girl’s Hairstyle. They really create beautyful looks… And again like the Knotted Loop Waterfall Braid this hairstyle is really unstable. Nothing to go out with tonight. Maybe you can compare it to certain high heals: I call them „sitting shoes“. And this is therefore a „sitting hairstyle“. So don’t move und enjoy the look. 🙂

27. Januar 2015

Willkommen! – Flur und Farbe

Der Eingangsbereich, sagt „man“ (also mal wieder so nette Wohnzeitschriften, Entrümplungsratgeber und dergleichen), der Eingangsbereich, sagt man, heißt Gäste willkommen. Oder eben auch nicht. Je nach dem, wie er aussieht: einladend oder eher rauswerfend?
Mal davon abgesehen, dass man sich so ja auch selbst willkommen heißt, wenn man nach Hause kommt.

Das Malerfilz ist super! War zwar einmalig teurer als die übbliche dünne Plane, aber dafür haben wir es jetzt schon x-mal verwendet. Es hat sich amortisiert und Streichen ist damit viel entspannter, da weniger rutschig.

Wie die wohl allermeisten Flure in der deutschen Wohnarchitektur ist auch unserer innenliegend, fensterlos und somit dunkel.
Ein schöner Tipp, über den ich gestolpert bin: wenn der Flur sowieso dunkel ist, versuch nicht ihn auf Biegen und Brechen hell zu bekommen. Wozu denn? Für das Reh im Scheinwerferlicht? Natürlich hell genug, um sich beim Jackeanziehen noch mal im Spiegel kontrollieren zu können, aber der Flur ist kein Ort an dem man sich schminkt, man schreibt oder liest, von daher darf der ruhig auch etwas gedämpfter ausfallen.
Joah, dachte ich, dann hab ich jetzt nen Freibrief für die richtig geilen Farben!
Aktuell mögen wir gern satte, kräftige Töne, darauf wirken Bilder in weißen oder goldenen Rahmen immer so toll. Der Mann wollte ja eigentlich im Wohnzimmer schon eine blaue Wand haben, aber da ging das ja nicht, wollten wir nicht gefühlt in einem Kühlschrank sitzen. So haben wir nun Blau im Flur.
Und weil uns Gold im Wohnzimemr so gut gefiel, naja… da haben wir dem Flur auch noch was gegönnt.

Ich bin wirklich kein Fan der Fliesen. Aber sie sind nun mal da. Und wenn ich euch jetzt nicht so drauf stoßen würde, würden sie euch vermutlich auchgar nicht so übel auffallen.

Noch ein Tipp: Macht euch wirklich Farbpaletten! Unser Flur war sehr schwer farbig zu gestalten, weil wir hier sehr viele Gelbtöne haben, die an sich nicht harmonieren: graulichbeiger, kühler Fußboden, darauf etwas dunklerer auch eher kühler beiglicher Teppich der schon fast einen Tacken Grünanteil hat und wieder die sehr orangen Türzargen (und davon flurtypisch ebens ehr viele!). Erst dachten wir hier an einen Rotton, dann an Braun, aber erst die Kombi aus besagtem satten Blau mit Gold hat alles verbunden.
Palette ausgedrukt zum Baumarkt und Glück gehabt, die Farbe gab es schon ferti: „Deep“ von Schöner Wohnen ist es geworden. Die deckt auich anständig und man muss nur zweimal drüber.

Joah.
Das ist dann also der Flur.
Noch nicht fertig, aber schon mal ganz nett.
Besser als vorher – und das ist immer am meiten wert. 🙂


The entry is the place to welcome guests and therefore it shows how welcome they are. So say many books about interior design or organizing your home. I guess they are right. 🙂 And don’t forget, that the entry not only welcomes your guests, it also welcomes you, when you return from work or alike. It feels that much better to be embraced by home than by a battlefield of shoes and stuff. 
As most entries in German home architecture, ours is in the middle of the flat and therfore without windows and rather dark. But I found a really helpful advice, when I was looking for inspiration: don’t try too hard to make it a bright light room. Make it comfortable and light enough to see everything your need, that’s sufficiant. You don’t usually do your make-up in the entry, nor do you write or read there.
Well I thought, nice to know, let’s head for the saturated, darker colours! Mr. G. really wanted a dark blue in the livingroom but as I told you, that was no point, if we did not want to sit in a room feeling as cool as a the inside of a fridge. But we decided to take blue for the entry. In fact this sort of blue was the only colour which made a perfect match with the difficult shades auf beige we have on the floor (rather cool and greyish) and the deep warm orange tone of the doors. We made palettes with red and brown tones too, but only this slightly greenish blue combined with golden accents made the match. Luckyly we found exactly this coulour in the property market. Colour palletes are really helpful as I mentioned already before. 🙂

And here you are: our entry. Not yet completely finished, but that much better than before. And that is what counts most for me. 🙂

25. Januar 2015

Langhaartreffen und French Loop Braid

Ohne viele Worte lasse ich einfach ein paar Bilder sprechen. Schön war’s! Wie immer! Und ein paar Frisuren habe ich dann noch für die nächsten Tage. 🙂

Ich habe zweimal den French Loop Braid geflochten. Einmal an Nickike, einmal an Ailis.
Die Anleitung dazu findet ihr hier von cutegirlshairstyles.

Nickikes Haar ist etwas fester als das von Ailis, bei ihr ließen sich die Loops außen besser stabilisieren. Bei Ailis glattem seidigen Haar, sind die Schlaufen außenb immer wieder etwas zurück gerutscht.

translation after the click

As you see we had a longhair meeting again. What else to sday than: it was wonderful, as always! Here are some pics for you. 🙂
I made two times the french loop braid from cutegirlshairstyle, once with Nickike’s hair, once with Ailis‘ hair. Ailis hair is more  slippery than Nickike’s and the loops tend to fall back in their old place. 

Be prepared for more hairstyles the coming week. 🙂

23. Januar 2015

Knotted Loop Waterfall Braid

Dieses Geflecht kennt ihr quasi schon von meinem Wohnzimmerpost. Aber bei dem starken Gegenlicht hat man da nicht wirklich viel gesehen.
Mir war mal nach was Neuem und dabei bin ich auf das Videotutorial von Bebexo gestoßen. Die Technik ist recht einfach, aber es ist genau so, wie sie sagt: für Fotos schön, Haltbarkeit tendiert gegen Null. Die Knoten lockern sich fast sofort.
Mein Waterfall sieht deutlich anders aus als ihrer, den dünneren Strähnchen geschuldet. Zudem schiebt der Knoten bei mir den Neuwuchs frizzig nach außen.
Fand ich trotzdem schön. Zumindest eben für Fotos. 🙂

translation after the click

You already know this braiding from my recent livingroom post. But as the pic was taken with much backlight you could hardly see the braid. I felt for something new and stumbled upon the video tutorial of Bebexo (link above) who showed this braid. And as Bebexo says, yes this style is only something for pics as it is very unstable.
My version of this loop waterfall looks very different to hers as my knots are much smaller and my regrowth gets teased from this technique what makes me look pretty frizzy again. Nevertheless I likes the braid. At least for photos. 🙂

20. Januar 2015

Stacked Braid #2

Ich konnte es nicht lassen. Der Zopf war zu schön! Den wollte ich dann unbedingt auch selbst tragen.
Wenn ich eine neue Flechttechnik übe, fange ich meist mit einem seitlichen Zopf mit durch Zopfgummi gesicherter Basis an. Dann hält alles schön fest an Ort und Stelle, ich kann alles im Spiegel sehen und Umgreifen ist auch nicht nötig.

Hier also mein kleines Stapelzöpfchen. Ich finde es auch in einer so niedlichen Version wie meiner wirklich hübsch. Der Zopf ist filigran und ein bisschen besonders, da kann ich über die Kürze fast hinwegsehen.  😉

The stacked braid I recently showed you with clestina’s hair was too beautyful! I had to try it on my own head. Whenever I practise a new braiding technique I start with a sideswept ponytail. Like this all is firm in place and I can see everything in the mirror and don’t have to change the way of braiding when I flip the braid from behind my head over the shoulder to the front.
My braid is still short and tiny, nevertheless this technique makes it look intricate and special. I felt pretty comfortable and comfortably pretty when I was shopping like this (just groceries… 😉 ).

18. Januar 2015

Zeig doch mal dein Wohnzimmer!

 Und wie man Gelb schön macht, wenn man Gelb eigentlich nicht mag.
Ein paar Worte zum Farbkonzept.

Tatsächlich haben mich ziemlich viele von euch nach einem Blick in unser Wohnzimmer gefragt. Ein bisschen was hat man ja auf den Silvesterbildern gesehen, aber da ihr gefragt habt, tue ich euch gern den Gefallen und etabliere dann 2015 auch gleich eine neue Kategorie: home. Hatte ich auf einem meiner alten Blogs schon mal und tatsächlich macht mir alles rund um Wohnen, Einrichten und Handwerkern nach wie vor enorm viel Spaß. Und ganz doof stelle ich mich dabei wohl auch nicht an.
Da ich aber schon ziemliche viele Kategorien jenseits der Haare habe, habe ich beschlossen auch dieses „Offtopic“ mehr zu integrieren. Eigentlich ganz einfach, oder? 
Hier also unser Wohnzimmer status quo.

Couch, Regale und Kissen: IKEA / Lampe: näve via Westwing / Bilder: selbstgemalt, Öl auf Leinwand / Kommode und Stühle: antik, Erbstücke

28 Quadratmeter und damit wie ich finde schon recht groß. So haben wir nun auch endlich einen richtigen Essbereich. Es gibt eine gemütliche Sofeecke, einen Fensterbank, auf der man sitzen und nach draußen schauen kann (mein Zweitlieblingsplatz) und ich habe mir einen lang gehegten Traum erfüllt und einen Schaukelstuhl ins Haus geholt – was dann der Lieblingsplatz wäre. Wir haben eine neue Couch (was mit Abstand der größte Rechecheaufwand war, um was das angeht ans Ziel zu kommen. Gern dazu ein andern Mal mehr) und das alte Sofa ist nun Gästebett und steht zwei Räume weiter.

Farbkonzept
Basisfarben sind Weiß, Creme, Gold, Honigtöne und dunkles Holz – Wände, Fußboden, Türezargen und die großten Möbel. Kontrastfarben nur bei den Accessoires.

Ui, da haben wir lange dran geschraubt. Unsere alte Couch war ja rot (Erbstück) und wir hatten in der alten Wohnung dann alles daran angepasst, sodass wir auch jetzt noch viele rote Wohnaccessoires haben. Die werden grad noch sukkzessive ersetzt oder anderweitig untergebracht. Denn an sich ist Rot jetzt nicht ganz so meins. Womit ich schon bei einem wirklich wichtigen Tipp fürs Einrichten wäre:

Wenn ihr eine Gegebenheit nicht ändern könnt, versucht nicht dagegen an zu gestalten, sondern integriert sie. 
Egal ob das der Fußboden ist, der partout eine Farbe hat, die ihr euch nie ausgesucht hättet, ob es eine Ziegelwand ist, die ihr nicht wolltet, Balken an der Decke oder eben ein teures Möbel, das sich nicht so flott ersetzen lässt und das somit noch eine ganze Weile den Raum dominieren wird. Versucht nicht drum herum alles so herzurichten, wie ihr das ideal gern hättet, ignorierend, dass es nicht zu besagtem Subjekt passt. Fügt es ein. Sonst seht ihr das, was euch stört noch viel mehr, weil es immer ein Fremdkörper bleibt.

Ich hätte mir auch nie selbst einen so gelben Holzboden ausgesucht. Ich mag lieber ganz helle oder ganz dunkle Böden. Aber ausgerechnet gelb…? Vorteil des honigfarbenen Bodens ist allerdings seine Wärme. Das Licht im Wohnzimmer ist von sich aus ein sehr kühles, der Raum ist geradezu schattig. Selbst die vielen roten Accessoires und die Couch UND der Boden zusammen mit zwei sandfarbenen Wänden konnten das Licht  nicht gemütlich machen. Welche Wandfarbe also? Der neue Pantone-Ton „Marsala“ war noch kurz im Rennen, der auch gut zur bisherigen Couch gepasst hätte und eben Gold. Dann hatten wir bei Pinterest dieses Bild gesehen und waren angefixt mit Gold und eben mit diesem Blattmotiv… Den Werdegang wollte ich für euch dokumentieren. Aber… das sah wirklich nicht aus. Für so eine Wandgestaltung hätte der Raum noch größer, heller, lichter, die Wand glatter und das Mobiliar minimalistischer sein müssen. War es nicht, wird es auch nicht werden, also drüber gestrichen. Und dann waren wir sehr erleichtert. Aber war schon schade drum…

Da ist sie, die goldene Wand. Die Farbe ist „Glamourgold“ von signeo. Sehr schöne Farbe, aber deckt schlecht. 3x drüberstreichen ist Pflicht. Wenn ihr eine andere Farbe als weWeiß als Untergrund habt, streicht weiß vor, sonst schlägt das immer durch. Wir haben 8x (!!!) streichen müssen, um die Blattstruktur darunter zu verdecken. Man kann sie aber immer noch erahnen…

Also Farbkonzept. Warm war uns wichtig, warm und ruhig. Der Boden gibt mit seinem Honigton einen sehr dominanten Gelbton vor, den wir mit der goldenen Wandfarbe aufgegriffen haben. Bei Gelb hätte ich tatsächlich gestreikt, auch bei Terracotta, und das Rot hatte ich echt Leid… aber so ein Goldgelb, das war nicht nur ein Kompromiss, das war eine Lösung.

Auf Wunsch noch mal die Lampe im Detail. Sie ist sehr bunt, wenn ausgeschaltet. Eingeschaltet dagegen verbinden sich die Lichtfarben zu einem sehr natürlichen weißen Licht. Na, wer hat in der Schule aufgepasst? 🙂 Ist ja logisch dass viele bunte Lampen dann wieder weißes Licht machen, nicht wahr. 🙂
Ansonsten noch unser oller Küchentisch, der noch einen Generalüebrholung bekommen soll, die schon erwähnten antiken Stühle, meine Bilder, ein Flohmarktbesistelltischchen und – unvermeidlich – IKEA. Hier in Gestalt des Teppichs.

 Und somit sind wir bei den Grundfarben: Weiß, Honig, Gold, sanfte Naturtöne und bis hin zu sehr sattem, dunklen Braun. Vor diesem ruhigen Hintergrund lassen sich dann sehr schön einzelne Farbakzente setzen, wie wir es mit dem großen Bild und der dazu passenden Lampe sowie den Sofakissen gemacht haben. Diese bunte Palette zitiert sich aber wiederum selbst, um auch bei den bunten Akzenten keine Unruhe entstehen zu lassen. Gelb so zu integrieren, das ich es mag war bisher das schwierigste Farbkonzept, das ich in einer Wohnung umsetzen „musste“. Ein paar Kleinigkeiten sind noch nicht ganz passend, aber für zwei Monate nach dem Einzug finde ich das doch sehr vorzeigbar.

Ein Schaukelstuhl, ein Schaukelstuhl! Meine neue Lieblingsecke! Auch hier trifft wieder IKEA (Hemnes)  auf Flohmarkt bzw. Erbstück. Der Schaukelstuhl schließlich ist ein altes IKEA-Modell (Lillberg), welches wir bei ebay Kleinanzeigen gefunden haben.
Die schöne Wolldecke ist von Mama selbstgestrickt. 🙂

Tja, das war er, der Werdehgang unserer Blätterwand. Im Stadium rechts haben wir dann beschlossen, dass es uns an unserer Wand einfach nicht gefällt. In einem hohen, lichtdurchfluteten Loft oder ähnlichem mit nur wenigen Möbeln hätte das gut werden können. Aber mit unserer Einrichtung davor war das Muster einfach total erschlagend.

Wenn ihr bei eurem Farbkonzept Hilfe braucht, kann ich euch folgende Websites empfehlen, da könnt ihr wunderschöne Farbpaletten finden:

www.colourlovers.com
Hier findet ihr paletten jeglicher Art, von grell bis soft, von bunt bis monochrom. Ihr könnt mit Suchbegriffen nach Paletten suchen. Zum Beispiel „Winter“ oder „Goldfisch“, wie ihr mögt.

www.design-seeds.com
Hier findet ihr sehr natürliche Paletten. Viele entstehen auf Basis von Naturfotografie. Ich persönlich bin großer Fan der Kristall-Serie. Insgesamt ist hier alles sehr harmonisch. Und ihr könnt hier nach Paletten suchen, die einen bestimmten Farbwert schon beinhaltet. Leider ist der Farbregler ein RGB-Regler, das macht es etwas schwierig. CMYK wäre hier leichter gewesen. Oder einfach ein Farbfeld…
Wer viel bei Pinterest ist, dem werden die Paletten sehr vertraut sein. Ich finde sie dort ständig, selbst wenn ich nicht nach Farben suche.

Und mein Zweitlieblingsplatz auf der Fensterbank über der Heizung mit Blick in den Garten.
Ich fand, es war mal wieder Zeit für einen Waterfallbraid. 🙂


Many of you asked me to show pics of our new living room. So here we are! For the first time, since I am no longer living at my mom’s I have a real dining room now. We used to squat on the couch, eating in front of the television. Not because we liked to, but we had to. Making a new room feel at home and cozy can be rally difficult, especially, when the setting is completely different compared to what you come from. In our old flat our livingroom was much smaller, with dark brwon floor, a red couch and it was a really light room. Here we have more space, a honey yellow floor and the light is much darker and cooler. Most important to us was to create a room in which we feel warm and comfortable, calm and relaxed. Therefore many colours for the wall and the new couch were no-nos as they would have made the light even darker, cooler and some were simply missfitting the yellow and orange wood colour of the floor and the doors. After such a long time with a red couch we really felt for something new, but as already mentioned grey or soft shades of blue or turquoise would have made the room even more chilly. We thought about the new pantone colour „marsala“ , but… a red again? No. To make the room calm we needed a perfect warm match to the yellow floor. Well and there we were: yellow, orange, terracotta? No. Really no.
But that’s maybe the best advice I can give to you when it comes to a room with a difficult colour concept: if there is something you can not alter (or which would be very difficult and/or expensive) don’t try to make a perfect styling around this subject. The trick is to integrate it. Otherwise the subject will always stay foreign. 
I am really no lover of yellow wall paint. Okay, to be honest: yellow is not my colour at all. But for our living room which demanded yellow as a match we found the perfect solution: gold! I love gold and we have many golden interior accessoires. So why not painting one wall golden? So we did. At first we wanted to draw a huge leafe pattern, but that really did not work for our room so we painted the whole wall with a white frame.  Like this the room became what we wanted it to be: warm, cozy, calm and a perfect place to relax. The colours are now based on yellow: white, yellow, orange, gold, soft natural tones of beige and brown and dark brown. With this calm background we could add our personal note with some colourful accessoires. There are still some mismatches, but I think: hey we live here for two month now. And for such a short time, the result is really nice, isn’t it?

The furniture we have are basically IKEA, ebay, flea market, family heritage and westwing finds.

17. Januar 2015

stacked braid

Celestina hat mir wieder ihren Schopf geliehen. 🙂 Diesmal ist es ein Stacked Braid geworden, also ein „Stapelzopf“, bei dem auf einem Holländer ein kleiner Engländer bzw. Franzose aufliegt.

Wie geht das?
Bei jeder Flechtwindung des dicken unteren Holländers lässt man ein dünnes (!) Strähnchen aus, flechtet zu Ende und die ausgelassenen Strähnchen werden dann nachträglich als der aufliegende Franzose am unten liegenden Holländer festgeflochten. Alles etwas auseinanderziehen, fertig. So weit zumindest die Theorie der Kurzfassung.
Celestina was here and borrowed me her hair to braid again.This time we chose the stacked braid: an underlying dutchbraid is stacked with a smaller English/French braid. At each brading step for the dutch braid you seperate a tiny strand and leave it out. With these loose strand you braid after finishing the Dutch braid the English braid on top. Pull at the sides of the Dutch braid to pancake it and you are done. So far the short version theory. 😉

Hier mein erster Versuch:

Im Nacken noch zu locker, der Übergang zum aufliegenden Engländer ist nicht so gelungen. Aber ich hatte schon beachtet, dass man ganz am Anfang ein Mittelsträhnchen für den aufliegenden Zopf braucht, sonst setzt er schief an.
Here you see my first try: too loose at the nape and the English braid does not look nice. But I had in mind that I need a middlestrand at the start, otherwise the top braid would get crooked at the base.

Und mein dritter Versuch 
(der zweite war auch nicht wirklich besser als der erste): 

Oben ein Mittelsträhnchen vorher abgeteilt, dann auch schon oben einen „französischen Holländer“ geflochten, dadurch wird der Übergang besser.
Je stärker der Zopf von sich aus schon tapert, desto dünner muss man die Strähnchen für den aufliegenden Zopf abteilen, sonst ist am Ende der obere Zopf dicker als der untere. Teilt am Anfang größere Strähnchen ab und je weiter ihr runterflechtet, desto dünner werdet ihr, um das Verdicken des aufliegenden Zopfs abzumildern. Bei sehr langem Haar kann der Zopf unter Umständen gar nicht gelingen, weil selbst mit Ministrähnchen der aufliegenden Zopf dann dicker wird, als der darunter liegende. Ich hatte das mal bei einer Freundin aus dem LHN versucht, deren Haare knielang sind. Ab Hüfte war der Zopf hinfällig. Aber der Zwischenschritt hier, der sah spannend aus oder?
And here is my third try (the second was not better than the first): I started separating the tiny middlestrand for the English braid, than braided a „French Dutch“ braid, which makes the braid look much better when starting higher than in the nape. The more your hair and therefore braid tapers, the more important it is to take really small strands aside, otherwise the top braid will become wider than the Dutch braid underneath. Start with rather „big“ strands at the beginning and proceed with tinyer starnds each braiding round to prevent the top braid to gain thickness too fast. If the braid is very long maybe this hairstyle won’t work at all, because even with tinyest strands the top braid will turn out much thicker in the end than der Dutch braid. I tryed that once on a fellow longhair with kneelength. No way. But the braiding in action looked funny, didn’t it?

Fehler: zu dicke Strähnen abgeteilt und nicht von Anfang an den unteren Zopf auseinander gezogen. Erst auseinanderziehen, wenn man fertig geflochten hat, liefert nur sehr schwache Ergebnisse im Vergleich. Unten den Holländer und oben den Engländer geht außerdem irgendwie leichter.
Mistakes: the strands were to thick and I didn’t pull at the braid right from the start. Pulling after finishing the braid makes poor results. In addition to that I prefer now braiding a dutch braid first with a small English one on top. Not the other way round like I did here.

Also: je weniger Taper desto besser und was die Länge angeht, wäre wohl tatsächlich etwas zwischen BSL und Hosenbund optimal, damit die Zopfdicken gut zueinander passen.
So what’s optimal for this hairstyle? The less taper the better and talking about length I guess that around BSL to hiplength will make the best results as the thicknesses of the two braids are most likely to still fit.

15. Januar 2015

Flechtwerk: Throwback Thursday

Na, kennt ihr dieses nette kleine Internetphänomen schon? Throwback Thursday, und sein Zwillingsbruder Flashback Friday treiben sich grad auf diversen Blogs und in etlichen Communities herum. So auch nun bei uns Flechtwerkern.
Do you already know one of the recent internet phenomenons? Throwback Thursday and its twin, Flashback Friday, are present on many blogs and communities now – and as well today at Flechtwerk. 

Worum geht es?
Nun ja, man sucht ein Bild (oder mehrere) von sich heraus, das mindestens 5 Jahre alt ist und erzählt etwas dazu. Oder zeigt es einfach nur. Zum Lachen, für die Neugier, zum Erschrecken, wie auch immer.
What is it all about? Well, you dig up old pictures which are at least 5 years old and then you tell their storie. Maybe something to laugh about, to smirk or just to document, feel free. 

Hier ist also meine kleine Auswahl, natürlich mit haarigen Themen. 5 Jahre, das ist in meinem Fall also alles älter als meine Onlinehaarzüchterei. Aber wie ihr seht, hatte ich schon vor dem Internet einen echten Haartick.
And here is my personal collage, of course with hairy content. Five years, that is in my case all before I came to online communities for hairnerds. But nevertheless you can see that even before I had internet I was a real longhair geek.

Hallo Welt, ich bin ein Einhorn!
Hello world, I am a unicorn!

Mit zwei Jahren, blond mit lustigen kleinen Wellen. Das Maßband war tatsächlich eins meiner liebsten Spielzeuge. Herauszukriegen, wie man es eng und ordentlich wieder aufrollt, konnte mich gefühlt für Stunden beschäftigen. Aber ihr wisst ja, als Kind fühlt sich alles länger an. Vermutlich hatte meine Mutter fünf  Minuten Auszeit, wenn sie mir das Ding zum Spielen gegeben hat.
Age 2, blonde funny waves and the tape was really one of my favourit toys. I remember that rolling up that thing was a business I could work on for hours (it felt like hours, but as a small kid, you know, probably my mother had 5 minutes for herself when she gave me that thing ).

Näher als so wie links bin ich meine gesamte Kindheit bis zur Gesamtschule nicht an lange Haare heran gekommen. Rechts dann die Pottschnitttruppe aus der Nachbarschaft. Wer bin ich? Das Auto fuhr mit einer Autobatterie. Mein Vater, Schweißer von Beruf und leidenschaftlicher Selberbauer, hatte es für mich bzw. uns gebaut. Ich habe es geliebt! – Ich bin das Mädchen ganz rechts.
I did not get any closer to long hair till  fifth grade like on the left pic. On the right you see the evil eighties helmet hairstyle on all of my friends. Guess who I am! – Besides: the car run with a car batterie. My father, a welder and passionate do-it-yourselfer made it for me/us. I loved it! – I am the girl on the right side in the rear.

Links bekommt ihr eine Idee davon, weshalb man mich ein paar Jahre lang öfter mal für einen Jungen gehalten hat. Erschwerend kam hinzu, dass es im Dorf tatsächlich einen Jungen meiner Größe und Statur gab, der die gleiche Frisur und die gleiche Jacke hatte. Rechts ein Beispiel dafür, dass ich eigentlich gern lange Prinzessinnenhaare gehabt hätte. Meine Interpretation von Rapunzel. Gab es auch mit schwarzem Halstuch als Schneewittchen.
Left: here you get an idea of why there was a certain age when I was mistaken to be a boy. Okay, I have to admit that in our small village there was a boy of my frame, who wore the exact same hairstyle and jacket. Right: But I really dreamed of long hair then. This here shows my interpretation of impersonating Rapunzel. And there were many other occasions when I took a black scarf to be Snowwhite.

Mit Beginn der fünften Klasse habe ich meine Haare dann wachsen lassen (dürfen). Meinen Pony habe ich gleich mit rausgezüchtet. Ich wollte den dann angeglichen haben, (als V-Cut, also ohne Längenverlust), als er Schulterlänge erreicht hatte. Was ich stattdessen bekommen habe, seht ihr rechts. Mensch, was hab ich geheult!
As I proceeded to fifth grade I decided to let my hair grow. And I also started to grow out my bangs. As they hit shoulderlength I wanted a haircut to blend them in, I meant a V-cut without losing length. What I got instead , well that is what you see on the right pic. Hell, I was crying!

Mit siebzehn. Das sind vorher-nacher-Bilder zu einem Frisörbesuch. Wieman sieht, war meine neue Frisörin diesmal langhaarfreundlich. Vermutlich sind diese hier die ersten Langhaardokumentationsbilder, die ich gemacht habe. Wie ihr wisst, folgten noch etliche andere. 🙂 Das Bild links oben fehlt, das habe ich mal jemanden gegeben, der für irgendeinen Zweck eine Art Passbild von mir brauchte.
Age 17. Before and after I went to the  hairdresser. As you see she was longhair friendly. 🙂 Maybe theses were the first longhair documentation pics I took. And many other followed, as you know. 🙂
The left one on top is missing. I gave it once to someone who needed something like a portrait of me. For… something, I don’t know.

Und jetzt bin ich gespannt, wie es bei Nessa, Zoey, Nixenhaar, Lenja und Wuscheline aussieht.
An now I am curious what I will find when I visit my fellowes blogs.

Nächsten Monat haben mal wieder eine Frisur für euch, den
French Pinless Bun
Da freue ich mich sehr drauf. 🙂 Den habt ihr hier bei mir auch schon ab und an gesehen. Vorsatz: ich bastel euch ein Tutorial!
Next month we will show you a hairstyle: the french pinless bun. That’s a topic I am really looking forward to, as I like this hairstyle (you saw it here severeal time allready). And I gues I will make a tutorial for you. 🙂

13. Januar 2015

Individuelles Familienportrait

 Jetzt nach Weihnachten darf ich es ja zeigen:
Jana hat mich um ein Portrait ihrer kleinen Familie gebeten, welches sie ihrem Mann unter den Weihnachtsbaum legen konnte. Und nun hängt es auf Alu Dibond bei ihnen im Flur. Die Zusammenarbeit mit Jana war auch wirklich super: ein absolut perfektes Briefing darüber wer sie, ihr Mann, ihre Tochter und ihre Katze so sind, astreine Vorlagenfotos und überhaupt: Jana, es hat echt Spaß gemacht! Und ich freue mich natürlich doppelt, dass es so gut ankam. 🙂
Wenn ihr ebenfalls an einem persönlichen Portrait oder einer anderen Illustration interessiert seid, na ihr wisst schon. 🙂
Now after christmas I am allowed to show it: 
Jana asked me  to draw a portrait of her little family. She gave it to her husband as a christams present and now you can find my drawing in their entry. And I have to say that it was a really nice way of working with Jana who gave me a perfect briefing of who her husband, daughter, cat and she herself are so that drawing them was easy and a pleasure.
If you are itnerested too in an individual portrait or another illustration… well, you know. 🙂

sketch with lineart to first colouring

Als Hintergrund diente ein Urlaubsbild. Ja, Katze am Strand. Aber egal!
We used a holiday pic as background. Okay, okay, cat on the beach, but who cares? 🙂