28. November 2014

Blaukäppchen und der liebe Wolf

Eine von beiden ist nicht rothaarig.
One of the girls is no real readhead.

 Teleria und ich waren am Wochenende mit dem kleinen Wolf im Wald spazieren. Wir haben derzeit so ziemlich die selbe gemessene Länge, und je nach dem wie glatt oder lockig eine von uns unterwegs ist, haben wir auch propotional eine sehr ähnliche Länge. Teleria ist eine echte Rothaarige, aber eher der sanfte, fuchsfarbene Typ, nicht der ganz grelle Karottenkopf. Meine Haare machen aus jeden Sonnenstrahl ja auch sofort Kupfer. Und so mussten wir doch feststellen, dass unsere haare auf den Bildern verdammt ähnlich aussehen.

Blaukäppchen

  Natürlich konnten wir nicht gegen die Niedlichkeit des Wölfchens anstinken und wenn ich euch sage, dass wir rehe gesehen haben, ich aber mit der Kamera nicht schnell genug war, dann waren unsere Haare nun wirklich definitiv das langweiligste Event des Spaziergangs, aber egal. Ich finde die Bidler trotzdem schön. 😉

„Guck, da, Rehe!“ „Wo?“
„Look, deers!“ „Where?“

Ein Grund Chucks zu tragen, ist der, dass die Schuhe so verdammt fotogen sind.
One reason for wearing chucks, is, that they always look good on pics.

 

War schon hart für Hurley so zu modeln. Wie ihr seht, hatte er an sich viel wichtigeres zu tun. 😉
It was a hard job for Hurley, modelling, I mean. As you see he was actually there for another business. 😉
26. November 2014

Wellen? Locken? Glatt? – Dreides!

Dreides ist das neue Drölf.
„Wie viel Uhr ist es?“ – „Drölf!“
„Das, das oder das?“ – „Dreides!“

ungekämmt vs. ausgebürstet / uncombed vs. brushed

Hab ich mir grad ausgedacht…
Ähm ja. Zum Thema.
Im LHN lasse ich mich ja gern darüber aus, dass meine Haarstruktur mittlerweile nicht mehr glatt, sondern wellig ist. Ich finde das tatsächlich auch wirklich faszinierend. Aber nur von Wellen zu reden ist irgendwie doof, oder? Also, guckt mal, so sieht das aus.

Ponysträhne / strand of my bangs
nach der Wäsche, trocken aber ungekämmt / after wash, dry but uncombed
gekämmt / combed

Waves? Curls? Straight? All together! On the LHN I often lament about my hair structure changeing. I come from straight hair only with a soft body wave, but now I am undeniably wavy. It’s fascinating. There are even some strands which form real curls. But talking about waves and curls is somehow useless without pics, isn’t it? So I finaly took some. 

Morgens ist hier praktisch kein Licht… Am Vorabend gewaschen, trocken drauf geschlafen, Haircreme als Leave-in, kein Entwirren, kein Kämmen. Zack, da waren sie nur noch BSL. Um locker eine Handbreit geschrumpft.
In the morning light is something really rare… Hair washed the evening before, airdryed, slept on it, haircreme as leave-in, no detangeling, no combing. Whoosh! And back top BSL. Shrinkage of a abut a hand wide.

Wenn ich mir die Bilder so ansehe, kann ich kaum glauben, dass ich mal glattes Haar hatte. Und das ist ja nun noch nicht SO lange her.
When I look at the pics I can hardly believe that I had straight hair once. And that was not SO long ago.

24. November 2014

Zwischen Herbst und Winter: Kürbiskuchen

  
Kürbiskuchen
(vegan), glutenfrei, laktosefrei, ohne raffinierten Zucker
ohne Backen

Zutaten:
1 Packung gepoppter Amaranth / one bag of popped amaranth
Kakaobutter / cocoa butter
Kokosöl / coconut oil
Mandelmus / almond puree
Backkakao / baking cocoa
Honig und/oder Ahornsirup / honey and/or maple sirup
Zartbitterschokolade (200-300g)  / dark chocolate
Zimt / cinnamon

Ihr seht, ich habe keine echten Mengenangaben, da ich meistens nach Gefühl koche und backe.
Pumpkin cake: You see, I have no real  weights or measurements here as I bake and cook mostly intuitive. 
This cake needs no oven, only a fridge. It can be vegan, it is glutenfree, dairyfree and without refined sugar.

Für den Boden
Kakaobutter und Kokosöl überm Wasserbad schmelzen. Zusammen mit Mandelmus, Honig und der Packung Amaranth vermengen bis die Masse ölig glänzend  und teigig ist. Zerfällt die Masse krümelig, ist sie zu trocken. Zerfließen muss sie auch nicht, aber im Zweifel ist das besser als die Krümelvariante. Kakaopulver dazu, ich sag mal, etwa so 3-4 Esslöffel. Ungefähr.
Die warme Masse auf ein Blech geben und gleichmäßig platt drücken. In den Kühlschrank damit und aushärten lassen. Passt nicht in den Kühlschrank? Seid kreativ! An einem zu großen Blech soll es nicht scheitern, wenn man doch auch Teller oder Auflaufformen hat.
For the cake base: melt coconut oil and cocoa butter over boiling water. Mix it with honey (or sirup), almond pruee and the amaranth until you have an dough, a bit glossy from the oil. The dough is supposed to be soft, not crumbly.  You don’t need to add butter and oil until you reach a creamy constistency, but the dough should really be far away from dry. Add cocoa powder, I guess about 3-4 table spoons full. Pour the sttill warm dough on a baking plate and gently press it until the plate is fully covered with a thin amaranth layer. Put the plate in the fridge and let the dough harden. Maybe your plate does not fit into your fridge? Feel free to use any other flat container für your cake.

Für die Kürbiscreme
Hokkaido waschen, entkernen, in Stücke schneiden und kochen bzw. dampfgaren. Wer es noch nicht weiß: Hokkaidoskürbisse muss man nicht schälen. Nur diese pockigen Stellen und natürlich die Blüte und die Narbe, die schneide ich ab. Wenn der Kürbis weich ist, pürieren (ohne das Kochwasser!). Auch hier rührt ihr noch geschmolzene Kakaobutter ein, damit die Masse später im Kühlschrank etwas fester wird. Ahornsirup passt ganz hervorragend dazu. Die Kürbiscreme ruhig großzügig süßen. Der Amaranthboden braucht nicht so viel, aber hier gebt ihr ruhig eine Portion extra dazu. Ich brauche ja wenig Süße, aber bei dem Kuchen habe ich schon mehr gesüßt als sonst und er hätte ruhig noch mehr vertragen. Ein, zwei, drei Prisen Zimt dazu und wie gesagt alles schon weich und gleichmäßig pürieren. Hokkaido ist so weich, das geht zur Not aber auch mit einem Stampfer und etwas Geduld. Kürbiscreme auf den Amaranthboden streichen und wieder kalt stellen.
For the pumpkin creme: clean and deseed the hokkaido, chop into icecube sized pieces and cook them. Better use a steamer, because you won’t need any water, when the pumpkin is done. Your hokkaido is squashy, then blend it together with some hands full of melted cocoabutter (with that ingredient, the creme will harden a bit, later in the fridge), a bit cinnamon and a little lot of maple sirup. Normally I am no fan of a lot of sweetness in my food, but for this cake I say: add more! I took more, than I usually do, but still the creme could have been sweeter for a perfect taste. The amaranth base does not need much sweetness, but the creme definitely does. Pour the creme on the hardened surface of the amaranth base and spread evenly. And again: in the fridge!

Für die Schokoglasur
Einfacher geht’s kaum: Schokolade schmelzen und über die Kürbiscreme verteilen. Muss man aber  gaaaanz sanft verstreichen, um nicht mit der Creme zu mischen. Kalt stellen.
For the chocolate icing: That’s easy: melt the chocolate and pour it over the pumpkin creme. Geeeeeently spread it and – a last round in the fridge. 

Das Ergebnis ist ein flacher Blechkuchen mit knackiger Schokoglasur, cremiger Füllung und crunchigem Boden. Geschmacklich zwischen Herbst (Kürbis) und Weihnachten (Zimt). Einfach genial! ich habe so viel Zutaten nachgekauft, dass ich demnächst gleich zwei Bleche machen kann, um mich zu bevorraten.
The result is a flat plate cake with a crisp chocolate topping, a smooth creme and a crunchy base. The taste is really inbetween autumn (pumpkin) and Christmas (cinnamon). Super delicious!

 

Ich liebe Kürbis! Deswegen bevorrate ich mich immer, wenn Saison ist. Diese hier lagern kühl und trocken auf der Terrasse. Ein trockener Keller tut es natürlich auch, der hat den Vorteil auch noch dunkel zu sein.
I love pumpkins! So I stock them, when  it is pumpkinb season. They are easy to store cool and dry like I do on my terrace. A dry cellar works as well.

 

21. November 2014

Ich hab da mal… ach nee, doch nix…

Gestatten?
Heike von haselnussblond.de
Visitenkarten erster Versuch. Zu verbuchen unter: Lehrgeld.
Was kann ich darüber sagen?
Ökopapier ist prima von der Haptik her, lässt aber die Farben ungemein absaufen. Verläufe werden streifig und 3mm Beschnittzugabe reichen nicht aus, um Blitzer zu vermeiden und überhaupt sitzt das Druckbild nicht mittig (Abstände oben und unten bei den Texten!)
Insgesamt bin ich vom Druckergebnis überhaupt nicht überzeugt und werde meine nächsten Karten woanders machen lassen. Die hier mag ich eigentlich noch nicht mal übergangsweise verwenden. Aber die Adresse stimmt ja nun auch sowieso nicht mehr…
Pardon me? I am Heike from haselnussblond.de.
Businesscards first try. In one word: fail. 
What to say in more words: recycling paper is nice and feels all fine between my fingers, but it really kills the colours: it soaks them up. Everything is too dark, the gradiations look horrible and in addition to that the print is not centered. I made it with 3mm extra „Bedschnittzugabe“ (extra space to print on so that you can cut the card without the risk of white emptyness next to the print itself), as it was demanded, but nevertheless there are white lights at the edges. The margins don’t fit either. All together: no, I don’t like, what I see. Next try will be printed elsewhere. But well, the adress is no longer correct anyway.

So fotografiert sieht es wieder gar nicht so schlecht aus.
Naja, wie gesagt, Adresse ist ohnehin hinfällig.
Looking at my cards on pohotos now they don’t look that bad. But well, the adress.

19. November 2014

Back to Midback aka. Novemberlänge

Mehr als 6 Wochen Haarbehaltphase! Endlich wieder zunehmender Zopfumfang! Und um das Ganze für mich perfekt zu machen: Ich habe ich mich vom letzten Rest Gefransel getrennt!
Meine Kante hat jetzt die ersten Ausläufer des Eisenmangelneuwuchs erreicht und sieht nun nicht nur deutlich dichter aus, sie fühlt sich auch endlich so an.
More than 6 weeks without shedding! Finally regrowing ponytailcircumference! And to make it perfect for me I got rid of the last shabby ends. My hemline is now not only visibly a thicker hemline, it also finally feels nice and even.

 
Länge vor dem Schnitt: 82cm
Länge nach dem Schnitt: 76cm
Zopfumfang: 5,2cm
Somit 6cm geschnitten und 2mm mehr an der Volumenfront.

Ich bin jetzt wieder bei Midback (kleine Wehmut: damit bin ich im LHN erst mal raus aus der Motivtions-Gruppe „Kleine Umfänge ab Taille“, aber das wächst ja schnell wieder nach), die alten noch glatten Längen sind weg und ich habe jetzt eine vollständige, deutlich wellige Zweierstruktur, die auch irgendwie immer NOCH welliger wird. Ausgekämmt komme ich auf sehr volumiges 2a, ungebürstet auf platteres da zusammengerottetes 2c mit ein paar 3a-Strähnen.
I am back to midback now (which means, that I am out of the motivation group for thin hair beyond waistlength on hte LHN, but well, hair grows, doesn’t it? ), the old, straight remnants of my old length are gone and left me with a head that is definitely wavy, no longer straight. Uncombed I am at 2c with some strands really curling into 3a, brushed you see me on the pics with still defined 2a waves. And it even seems as if my hair becomes wavier from week to week.

Und da ich mir hier einen Tag vorher *kreisch* einen Fignernagel bis aufs Rosa runtergerissen habe, habe ich jetzt beschlossen, erst wieder meine Haare zu messen, wenn der Nagel seine alte Länge wieder hat. Ich trage etwa 5mm Krallen, da bin ich einfach mal neugierig wieviel schneller meine Haare im Vergleich sind. Wollte ich immer schon mal wissen. Nerd, ich. 😉
Maybe it was fate, but one day before the cut I broke one fingernail *scream* down to the fleshy part. So now I can follow a little experiment: I will only measure my hair again, when my nail will have its old length. I wear my claws at 5mm so that would be a nice calculation to see how much faster my hair is in comparison. Something I wanted to now for years. For fun. Nerd, I am. 😉

17. November 2014

Ich MUSS es tun!

Abzeichnen und portraitieren kann ich praktisch im Schlaf. Wohin ich aber wieder mehr möchte, sind echte Kreativarbeiten, ohne Vorlagen.
Drawing from a pattern or portraits are really easy for me. But what I want is to improve are my skills of real creative works.

Ich liebe lange Haare. Ich liebe meinen Blog. Ich liebe die Schreiberei. Hier. Und auch grundsätzlich.
Und ich liebe es zu zeichnen. Ich pinne bei Pinterest wie eine Besessene Bilder, die mich inspirieren. Stile, die ich auch erproben will, Motive, die etwas in mir bewegen.
Es wird Zeit! Es ist schon lange Zeit! Das zu tun, was ich am besten kann: schreiben und zeichnen.
Gut für euch, es wird haarig bleiben.
Aber… warum zur Hölle, habe ich überhaupt aufgehört? Zwischendurch?

Hard work beats talent, if talent doesn’t work hard! 

War das nicht mal mein Credo? Ist es das nicht immer noch? Ich habe Talent! Zu zeichnen. Zu schreiben. Beides. Einen guten Blog zu machen wohl auch.
Aber ich würde es mir nie verzeihen meine Stifte verstauben zu lassen, weil ich den x-ten Dutt geknipst und gepostet habe. Nicht, dass Dutts schlecht wären. 😉 Aber… meine Zeichnungen!
Die werdet ihr hier ab jetzt auch wieder öfter sehen. Ist beschlossene Sache, da macht ihr nix dran. Und ich hoffe ja auch ein bisschen darauf, dass ihr euch darüber freut.
I love long hair. I love my blog. I love writing. Here and in general. And I love to draw. I pin tons of pics on Pinterest. Pics that inspire me, stiles I want to try myself, images that move something in me… It is time to come back to one of my most loved but somehow most postponedvtalents: drawing. Hard work beats talent, if talent doesn’t work hard. That was my credo, once. And it still is, isn’t it?I mean, photos of buns are nice, no question, but I mean… you know, what about my artwork?
Well, I made my decision: you will see much more artwork here from now on. And somehow I hope a bit, that you will like it more than be bored of it.

P.S.: Ab heute findet ihr in der Sidebar eine kleine Umfrage dazu, was ihr euch hier als Adventskalender wünscht. 

Die Umfrage läuft bis Freitag Nachmittag. Und keine Sorge, das wird dann kein eintöniger monothematischer Dezember, sondern den Adventskalender gibt es als Extra zum ünlichen Content quasi on top.
From now on till Friday afternoon you find a little poll in my sidebar, asking you what you would like to find here as an advent calender. And don’t be afraid: December won’t be boring an monothematic, the advent calender is an extra on top. 🙂

15. November 2014

Flechtwerk: Haarschmuckaufbewahrungen

 Schmuck ist schön, Schmuck ist schmückend. Deswegen habe ich ihn gern sichtbar und nicht nur in Schubladen. Bisher bin ich immer auf meinen Haarschmuckrahmen angsprochen worden, wie ich den gemacht hätte. Drum bekommt ih heute passend zum Flechtwerk-Thema eine Anleitung zum Nachbauen!
Viel Spaß!
Accessoiriescan be more than only decoration for your body – and hair! – they can also be part of your home decoration. I really love my hairtoys, that is why i don’t store them in boxes or drawers, but present them in a frame. Everytime people see my vanity table and the walls behind it, the mention the frame anbd ask how I made it. So here we are today with a little tutorial. Have fun recreating!

Material
Bilderrahmen / picture frame
MDF-Platte oder dünne Holzplatte / thin sheet of wood or fibreboard
weiße Farbe (am besten Lack) / white paint (lacquer)
Pinsel und/oder Lackröllchen/ brush or that role thing you use for lacquer (poor translation here…)
schöne Servietten oder schönen Stoff / nice piece of fabric or napkin
Sprühkleber (Atemmaske und/oder nur draußen verwenden!) / spraying glue (use a breathing mask and/or use oiutdoors, that glue is hell for your lungs!)
Säge (Stichsäge ist super, Laubsäge tut es auch) / saw, jigsaw or fretsaw (?)
Bohrmaschine / electric drill
Holzfeile, rund / wood file, round
Schmirgelpapier / sandpaper
Montagekleber / assembly adhesive

dekorative Möbelknöpfe / nice furniture knobs
Unterlegeholz  / wood panel to place under your fibreboard, when drilling

Erstre Einmblick in unsere neue Wohnung. Sieht doch alles recht vertraut aus, oder? 🙂
First pics of our new flast: looks quite fmiliar, doesn’t it?

Nicht nur meine Stäbe und Forken hängen an der Wand, auch meine Ohrringe haben Rahen. Undvorn auf der Kommode liegen meine Ficcare Clips und ein paar ganz besondere Schätze.
Not only my hairsticks and forks are displayed on the wall. My earrings have frames too. And on the little board there you find my fiacce clips and some very spacial treasures.

How to
Nehmt aus dem Bidlerrahmen das Glas und die Rückwand heraus. Die Rückwand nehmt ihr als Größenvorlage für eure MDF-Hintergrundplatte. Ausmessen oder einfach drumrum aufzeichnen und dann aussägen. Passt? Passt. Ansonsten nachsägen oder nachfeilen.
Schneidet die Servietten oder den Stoff etwas größer zu als eure Rückwand, gut 2-4cm umlaufend mehr.
Sprüht die Rückwand mit Sprühkleber ein, legt den Stoff darauf, zieht gegebenenfalls glatt und drückt an.
Aushärten lassen. Bitte wirklich nur draußen verwenden und auf keinen  Fall den Kleber einatmen! Ganz schlimmes Sauzeug! Und leider nein, ein anderer Kleber kommt nicht zum selben gute Ergebnis, leider.
Remove the glass and the backpanel of the frame. Use the backpanel as a pattern for your wood or fibreboard. Saw your new backpanel, file it if neccessary. Fit? Fit. Take the new panel, place it on the fabric and add 2-4cm all around. Cut the fabric like this. Then you spray the glue (really, only use it outdoors, I am not joking! And no other glues don“t come to the same nice result as spraying glue, unfortunately).
Messt die Stege für die Stabhalterungen aus. Meine sind unten so breit wie der Rahmen innen (schmaler als das Hintergrundbrett also!) und dabei 2cm tief. Nach dem Zusägen kommt das Bohren. Entscheidet vorher wieviele Löcher ihr braucht und in welchen Abständen. Bei mir passt es derzeit nicht mehr optimal, weil ich den Rahmen schon lange habe und die Löcher mal passend für anderen Schmuck angefertigt habe. Würde ich einen neuen Rahmen machen, ich gleichmäßige Löcher bohren. Sieht besser aus. Und: im Zweifel etwas größere Löcher! Nehmt den dicksten Bohrer und feilt das Loch danach noch mal größer. Wenn ihr einen gut ausgestatteten Werkzeugkeller habt, vielleicht habt ihr ja auch sowieso einen Lochschneideaufsatz für euren Bohrer, dann seid ihr fein raus.
Measure the size of you small boards for your hairsticks and forks. Mine have the size of the inner frame (not as wide as the whole backpanel!) and are 2cm wide. After sawing comes drilling. Take the largest drill you have. Think beforehand how many holes you need. You can make them fit perfectly well your momentary hairtoy collection (like I did, when I made my frame), or you make a bit larger holes than neccessary all with even  space betwenn them. I recommand the last version because, as you see, hairtoy collections change over the time and therefore my frame looks a bit unfitting.
Alles gesägt, alles gebohrt, alles gefeilt? Dann Farbe drauf! Trockenen lassen und dann die andere Seite. Trocknen lassen. MDF saugt stark, unbehandeltes Holz auch. Also noch mal, zweiter Anstrich!
Jetzt könnt ihr die Löcher für die Knäufe bohren und diese dann einschrauben. Ankleben geht aber auch. 
Und jetzt setzt ihr zuerst die Rückwand wieder in den Rahmen (der überstehende Stoff klappt nach hinten einfach um) und erst dann klebt ihr eure Leisten auf das Brett. Nicht vorher. Wenn ihr euch verschätzt, kriegt ihr nämlich sonst die Platte nicht mehr durch den Rahmen.
Liegend aushärten lassen und jetzt bloß keine Ungeeduld, gebt dem Kleber 24 Stunden Zeit, erst dann richtet ihr den Rahmen auf, hängt ihn an seinen Platz und bestückt euer neues Schmuckboard.
All done? Fine, then it is time for paint. Let the paint dry, flip the boards and paint them from the other side  – and then paint again. Raw wood as well as fibre panels soak a lot of colour. Therefore you need to paint twice. After painting you first place the backpanel in your frame and then you place the boards and glue them with the assembly adhesive! NOT the other way round! With only a small missmatch you can’t put the backpanel in the frame, because the boards stopp at the sides. Now please, be patient: the assembly adhessive needs about 24 hours to harden. For this that time let the frame lie down, and only after that day of harding pcik it up and place it on the wll to fill in your accessoires.
Voilá! Sieht doch echt ganz schick aus, oder?
Ist übrigens auch hübsch für Pinsel, ganz gleich ob zum Malen oder Schminken.
Voilá! Looks nice, doesn’t it?  After all ou can also use such a frame for brushes for painting or make-up, as you like.

Tjaaaa und ich, ich mache mir jetzt noch mal Gedanken, wie ich meine Ficcares hübsch arrangiert bekomme. Meine Hängekonstruktion aus der alten Wohnung gefällt mir nicht mehr. Aber einfach so angeklammert liegen lassen will ich sie auch nicht. Hmhmhm… vielleicht haben die Mädels ja einen Tipp für mich?
Schaut mal vorbei bei Nessa, Lenja, Wuscheline und Bobbsi, wie sie ihren Haarschmuck aufbewahren.
Welllllll… and now I will have a look at my fellows from Flechtwerk, Nessa, Lenja, Bobbsi and Wuscheline, how they store they hair accessoires. Because I need a new solution for my ficcare clips. In the old flat I had a sort of hanging construtin for them, but  I don’t feel like reinstalling it.But only clips to that fabric that’s not how I want them to be presented. Hmhmhm… we will see. 🙂

Eine fehlt, die hatte ich beim Fotografieren am Kopf. Na, wer errät, welche es ist?
One clip is missing: I had it in my bun when I took the photos. Guess which model it is?

Drei Prachtstücke von Senza Limiti: Bronze,  vergoldet Roségold und vergoldet Gold.
Three precious from Senza Limiti: bronze, galvanized rosegold and galvanized gold.

Nächsten Monat, haben wir bei Flechtwerk uns eine kleine weihnachtliche Überraschung für euch ausgedacht! Seid gespannt!

Next month we will have a little Christmas surprise for you. Stay curious!

P.S.:Tut mir Leid, wegen der Formatierungsfehler. So ist da, wenn man alles selber macht und nicht mal eben die IT anrufen kann…
P.S.: Sorry for the poor format this time. That happens sometimes when you a one-woman-show and can’t call the IT for help if neccessary…

13. November 2014

Geschenke, Geschenke!

Für jeden von uns gab es bei dem Senza Limiti Treffen in Dortmund einen kleinen Haarstab als Kundengeschenk. Mit unterschiedlichen Farben und Größen war für jede etwas Passendes dabei. Ich habe mich mal wieder meiner Goldschwäche ergeben.
Das Stäbchen ist recht leicht und hat damit weniger Schlagseite als z.B. eine Canoa oder eine Bonbon.
For every one of us Senza Limiti brought a little gift: a hairstick with crytsal topper. We could chose between different colours and sized and as you see  I felt like gold again. 🙂 The stick is really comfortable as the topper is rather light. Sticks with heavy toppers like a Canoa or a Bonbon tend to drop out of my buns. 

11. November 2014

Struktur: helle Räume

Ihr habt euch ja mehr zum Thema Wohnen, Aufräumen und Strukturieren gewünscht. Da bin ich ja nun wirklich voll im Thema durch den Umzug.
Es gab letztens zwei Kommentare, die ich gern hier im Post mit beantworten möchte, denn ich glaube, sie sind stellvertretend für viele andere. Anbei ein paar Impressionen aus der alten Wohnung, zwecks Veranschaulichung.
You asked for some more articles about home and living and organising in general. Well, let’s say that with the move I am really deep into that topic at the moment.
Last time there were two comments which I want to answer here in public, because they stand for many of you. Besides that I’d like to show some impressions of our old flat, as an example. 

Vorhang auf! Wer nicht „auf dem Präsentierteller“ sitzen mag, für den sind weiße, halbdurchlässige Vorhänge sinnvoll. Relativ viel Licht kommt rein, aber man wird nicht mehr selbst gesehen. Die Wand um die Fenster  komplett farbig zu streichen, hätte die Farbfläche unnötig zergliedert und unruhig gemacht.
Open the curtains! If you want light but don’t like to be seen by your neigbours, choose light transparent white curtains.

Wie bekommt man ein dunkles Zimmer heller?
Die Fenster sollten frei sein. Vorhänge müssen sich ganz zurück schieben lassen, Blumen sollten wenn dann eher klein sein, die Fensterbank (eines Raums, der heller werden soll)  ist kein Ort für hohe Deko. Fenster putzen hilft auch wirklich erschreckend viel, vor allem, wenn ihr Dachflächenfenster habt. Ich bin jedes Mal wieder erstaunt, was das ausmacht und ich gehöre nicht zu denen, die warten bis die Scheibe blind ist.
Das Zimmerfarben sollten möglichst helle gehalten werden. Weiß ist optimal, aber vielen – so auch mir – allein zu kalt. Lasst die Wand gegenüber des Fensters weiß, damit sie das Licht bestmöglich reflektiert. Eine Wand verträgt aber eigentlich immer eine zarte Akzentfarbe. Je heller, desto besser in diesem Zusammenhang. Gelb- und Sandtöne sind hell UND warm. Grau ist aktuell schwer angesagt und kann wirklich edel wirken, ist aber eben ein kalter Farbton, das muss man wissen. Nehmt die Wände seitlich der Fenster. Wenn ihr um die Fenster herum streicht, wird die Fläche stark durchbrochen durch die Formen der Fenster, außerdem wirkt die Farbe wieder sehr viel dunkler, da ihr sie im Gegenlicht betrachtet.
Die besten weißen Wände nützen nichts, wenn sie vollgestellt oder vollgehängt sind. Auch die Gegenstände im Raum beeinflussen das Licht. Also: helle Möbel und helle Deko. Helle Fußböden sind toll, die kann man sich aber oft nicht aussuchen. Ich persönlich finde auch dunkle Böden in ansonsten hell gestalteten Räumen sehr ansprechend, weil sie „Festigkeit“ zurück geben. Sind eure Böden echte Lichtschlucker, versucht einen helleren Teppich.
Und ganz wichtig: räumt auf! Jeder Gegenstand wirft Schatten. Je aufgeräumter und glatter die Oberflächen sind, desto heller wird es.
Und da wären natürlich noch die Lampen. Mehrflammig ist da das Stichwort. Deckenlampen, die sowohl nach unten leuchten als auch nach oben gegen die weiße Decke strahlen, bringen den größten Effekt.
How to lighten up a dark room
First of all: the windows should be free: pull back the curtains, don’t line up (tall) plants or decoration on the window sill. Cleaning the windows also helps much more than you might think . It is almost frighting how much light is blocked by seemingly invisible dirt. Paint your walls in light colours. Of course white is the beste choice, when you only strive for as much light as possible, but many people don’t feel at home and comfortable surrounded only by white and so do I. Choose soft, warm colours to warm the mood, like shades of sand, cream, beige or powder. The wall opposite of the window should remain white as it reflects zthe mosts light, so better paint the sides. Don’t paint the wall around the windows: the windows destroy the shape of the couloured surface which makes the look a bit unruly. The nicest walls can’t do their job when  they are packed with pics and posters. And remeber: every object has a shadow. The more objects, the more shadows. So keep your room tidy especially the surfaces. Try to choose light furniture and light deco. If your floor is (too) dark, maybe a carpet can help. Last but important: lamps! Choose those with more than one bulb. Lamps high on the ceiling which send their light both to the floor and to the ceiling to be reflected from there make the biggest effect. 

Seht ihr das dunkle Loch? Der Hocker wirft Schatten in einen ohnehin schon dunklen Bereich zwischen den Antiquitäten, der dunkle Boden tut sein Übriges. Wir haben gegengesteuert mit einer Kombination aus Weiß und Sand an den Wänden, noch anderen hellen Möbeln, einer mehrflammigen Lampe und offen gehaltenen Fenstern (siehe oben).
Do you see the dark whole? The shadow of the stool combined with the dark floor and the anitquities absorb all light. Nevertheless we got a light romm: white and sandcoloured walls, other light furniture, a lamp with three bulbs and  „open“ windows balance the dark wood.

Ihr werdet sehen, nicht alles lässt sich so ohne weiteres umsetzen, aber einiges geht eigentlich immer. Wir haben z.B. dunklen Fußboden (gehabt) und dunkle Möbel, da etliche Antiquitäten dabei sind (die ich sehr mag und die bleiben sollen), das schluckt viel Licht. Dafür haben wir die anderen Aspekte beherzigt.
Manchmal haben dunkle Räume aber auch eine sehr eigene, gemütliche Geborgenheit. Auch das lässt sich gut einrichten. Verwechselt da aber wieder nicht Gemütlichkeit und Wärme mit Durcheinander und verstaubten Ecken. 😉
You“ll see, not everthing can be done to every room. And maybe it even shouldn’t. But some things always work.  For example we had dark floor and some dark furniture, because we like antiquities. But we chose the light colours for our walls and good lamps. Sometimes dark rooms have their own cosyness. But never mistake that with a dark little mess with dusty corners. 😉

Mit Kindern lässt sich eine aufgeräumte Wohnung kaum realisieren.
Ich habe selbst keine Kinder, von daher dürft ihr da gern sagen, dass ich keine Ahnung habe. Aber ich kenne dasselbe Argument für Haustiere. Oder für Berufstätige. Oder für Menschen mit vielen Hobbies. Oder wenn man gerade etwas großes plant (Hochzeit, Umzug, Selbstständigkeit, Umbau, Weltreise, etc.). Und ich sage jetzt mal: da kann ich gut mitreden!
Also widerspreche ich hier.
Gerade mit Kindern (und allen anderen Lebenssituationen, die ich grad genannt habe) finde ich Ordnung noch mal wichtiger. Ich sage nicht, dass das leicht ist, vor allem nicht, wenn man erst mal Grund reinbringen muss. Aber mit Kindern ist einfach viel mehr los, es gibt viel mehr Dinge und diese Dinge werden schneller verteilt (sie verteilen sich nicht selbst, auch wenn unsere Sprache das suggeriert…). Da ist es um so wichtiger, dass alle Sachen einen festen Platz haben. Das spart enorm viel Zeit beim Suchen und bringt eben auch Struktur in ein Leben, das sonst schon sehr durchgewirbelt wird.
Das wichtigste Stichwort ist sicherlich: Stauraum. Schubladen und Schränke sind natürlich super, aber günstiger, variabler und auch hübsch vielseitig im Design sind die guten alten Boxen. Aber auch hier: einfach reinwerfen und Deckel drauf bringt nicht wirklich was. Ordnung ist nur zweitranging dafür da besser auszusehen. In erster Linie geht es darum Zeit und Nerven zu sparen, weil man nicht mehr suchen muss.
Die Qualitäten einer Mutter messen sich sicherlich nicht daran, wie tippitoppi die Bude aussieht. Aber es ist für alle Beteiligten besser, wenn eine Grundstruktur vorhanden ist. Selbes gilt übrigens auch für alle anderen Bereiche, in denen Mütter gern vorschieben, sie wären mit ihren Kindern ja voll ausgelastet: wenn es um Sport geht, um Kontakte, um selbstgekochtes Essen. Zu sagen, „Dafür habe ich keine Zeit, ich habe ja Kinder!“ ist extrem kurz gedacht. Niemand muss perfekt sein. Niemand „muss“ irgendwas. Schon gar nicht Kuschelzeit mit den Kleinen abzwacken, weil man den Herd schrubben will. Aber wenn man nur eine Ecke weiterdenkt, erkennt man schnell, dass man letztlich Lebensqualität gewinnt, wenn ein paar Routinen dafür sorgen eine strukturierte und gesunde Basis zu erhalten. Wie gesagt, das schwerste ist, diese Struktur zu schaffen, wenn sie einmal verschüttet wurde. Und dass das mit Kindern schwieriger ist, das bezweifle ich kein Stück – aber es ist eben auch um so lohnenswerter.
Fazit also: je wuseliger ein Leben ist, desto wichtiger ist die Ordnung. Im eigenen Interesse und nicht, weil es für Gäste schöner aussieht. Ein Zuhause ist der Ort des Auftankens, keine (zweite) Arbeitsstelle.
When you have kids it is almost impossible to keep a home tidy!
I don’t have children myself,  so feel free to blame me, that I am an ignorant talking about something I have no idea of. But I know the same arguement for haveing pets, working a lot, being involved in bigger projects, being on the move or occupied with timesoaking hobbies. Well, and you won’t deny, that this is definitely something I can talk about. 🙂 So I have to disagree here: the more troubles (nice and nasty) life offers, the more important it is to stay (or become) organized. Of course, when you have kids you have plenty of other things to think of than your household but let me come right to the point: organisation is not about household in first place. It is about having a clear and focussed mind. Therefore structure in the material world is helpful. The busier you are the more you profit of knowing were to find your belongings. Give all your possesions their right place and you will safe hours of precious time not searching any more. Searching is hell! You quickly become frustrated and angry and that is definitely nothing you want to spend your time with. The most helpful advice should be: storage! Keep your walkways and your floor free of mess. Add cleaning to your routines and tidy up after use. And show that early to your kids! Again: of course kids are much messier than… well, no kids. 😉 But as a part of your life they too profit from structure and organization. You don’t have to become pedantic, but remember: searching is frustrating. Stay calm for yourself and stay calm for your kids. This is easier unfrustrated. The time you spend cleaning up the mess will come back to you doubled, when  you don’t have to search any more (or at least less). 
And that is the same for other aspects: Many parents say: „I don’t have time for this and that (sports, self cooked food, time for friends), I have kids!“ but it is the other way round;: when you are fit, and healthy, when your are organized and in contact with your loved ones, than your whole family will profit from that. Be an example. Of course the qualities of a mother should not be measured by the non existent dust in her house. I am not talking about „the perfect home“ or „the perfect mother“. I talk about thinking twice. What seems to be the easiest way at first glance is often not the easiest way on the long run. Home is meant to be a place of joy, of rest, a place to restore your energy. Not a (second) workplace. Again: creating structure is much harder than to maintain it. And with kids that is definitely harder than without. But on the other hand it is really worth it.

Flure sind sehr häufig dunkel, da sie im Inneren der Wohnung oft ohne eigene Fenster auskommen müssen. Auch hier: helle Wandfarbe (Puder), mehrflammige Deckenlampe mit Licht nach oben und unten, heller Boden, helle Möbel und nur wenige dunkle Objekte. Schuhe sind alle im Schuhschrank, das macht auch sehr viel aus. Freie luftige Blickachsen suggerieren Helligkeit, wo vielleicht eigentlich gar nicht so viel davon ist. 🙂
Türen zu den Räumen mit Fenstern offen lassen für mehr Licht hilft natürlich auch.
The entrance in German flats is often dark, as it is in the middle of the flat with no own windows. Kepp the doors to the beneighboured rooms open, choose light colours und keep it tidy. And invest in a good lamp. 🙂

P.S. Post noch mal verschoben, Umzug gewuppt. Und heute lange geschimpft, weil ich die Briefmarken nicht gefunden habe. Sowas kommt bei mir alle paar Wochen mal vor, dass ich etwas wirklich suchen muss. Und wenn es passiert, dann weiß ich wieder ganz genau, warum ich aufräume und sortiere.
P.S.: I postponed this post because meanwhile we in fact moved to our new flat. And today I was really raging because I could not find the stamps! That happens only very seldom, maybe all few weeks. But if it happens I quickly know again why I love to have all things well arranged and in place. I hate searching. 
Again: ten minutes of cleaning up your mess prevents severel hours of bad temper!

Also: einmal zehn Minuten aufgeräumt erspart euch locker etliche Stunden an schlechter Laune.