29. Oktober 2014

Senza-Limiti-Treffen in Dortmund

Willkommen bei Senza Limiti! Glänzender Metallschmuck auf schwarzem Samt – da musste man einfach ins Netz gehen.
Welcome to senza Limiti! Shining jewellery draped on black velvet – we were easily caught in that net!

Gold, Silber, Edelsteine!
Und das ist nicht übertrieben.
Wenn es um wirklich hochwertigen Haarschmuck geht, dann spielt Senza Limiti wirklich ganz vorn mit dabei. Das muss ich meinen Stammleserinnen vermutlich gar nicht mehr sagen, ihr seid sowieso schon alle angefixt.
Ich liebe die Goldschmiedewerkstatt aus München ja wirklich sehr, mein Lieblingshaarschmuck, die KPO, ist eines der klassischsten Modelle, die ihr von Gundula und Giuseppe Mazzega bekommen könnt.
Die Schmuckstücke sind alle in Handarbeit gefertigt, alles selbst designt, liebevoll verpackt, und wer wie ich schon mal (schon öfter) das Glück hatte mit den beiden vor Ort in Kontakt treten zu können, der wird bestätigen, wieviel Herzblut in diesen außergewöhnlichen Accessoires steckt: Gundula und Giuseppe sind immer bemüht das perfekt passende Stück für die jeweilige Trägerin zu finden. Frisuren werden gezeigt, Steckmöglichkeiten für den Schmuck erklärt.
Preislich bewegen wir uns für Echtschmuck in einem wirklich sehr freundlichen Segment, auch wenn man natürlich einmal schluckt, wenn man ansonsten Haarschmuck aus der Drogerie oder dem Accessoireladen in der Fußgängerzone gewöhnt ist, aber wer wollte das schon vegleichen?!
Gold, silver and gemstones!
Seriously, when we talk about high quality hair jewellery Senza Limiti has to be mentioned. As a regular follower of this blog you already know that goldsmith and I guess you might also have fallen in love with their artwork. In a recent  post I just explained why Senza Limiti is my favourite brand – even before ficcare! – and that my most loved accessoire is one of their classic designs: the KPO. 
All accessoires are handmade, all own designs and the mailservice is real first class. If you are lucky and had the opportunity to meet Gundula and Giuseppe Mazzega in real life you will support my opinion: they are adorable! That is one big factor why the selling parties are such a fun event. They always give their best to find the perfect matching accessoire for every customer and they are really helpful when you are unsure about colours or how to fix that tricky little stickthing in your hair.
The prices are really, really fair, because as mentioned above, we talk about handmade high quality jewellery. For those who are used to the prices of claw clips from the drugstore or the accessoire shop in the city center, you might take a deep breath once. But seriously: all the hairtoys are worth that deep breath. And even more breaths. 😉

Diese Amethystforke hatte es nicht nur mir wirklich sehr angetan.
I really loved that fork with amethyst – and I was not the only lover!

Mein erstes Stück war damals eine KPO, welche mit knapp über 30 Euro in die günstigere Kategorie fällt (bedenkt: Echtholz, versilbert, selbst geschmiedet und so doof das klingt: Murmel ist auch nicht gleich Murmel, wenn wir erst mal bei Glaskugeln bleiben und nicht gleich zu den Halbedelsteinen schauen).
Mir geht es nach nun bald 5 Jahren Züchterkarriere aber so, wie sehr vielen anderen auch, die so lange dem Langhaarthema treu geblieben sind: man verabschiedet sich nahezu vollständig von den altbekannten Billigspängchen und dekoriert die noch lieber gewonnene Haarpracht nur noch mit etwas, was zum Wert passt. Bei mir kommt dazu, dass ich mittelfristig auf eine Sammlung abziele, die überschaubar ist, aber ausnahmslos aus Lieblingsstücken besteht. Kein „Joah, ganz nett“ mehr.
My first accessoire long ago was a KPO which is one of the „cheaper“ models with around 30€. But don’t forget: no plastic, gold and silver, really nice marbles (and not all marbles are created equal! Not to mention, that there are gemstones available too). For me it seems to be similar to many other longhairs who clinged to that topic for years: as the worth of our hair rises in our eyes, so does the worth of the accessoires. I don’t feel like wearing plastic claw clips any more. Only for having a shower or paintign the new flat…

Türkis und Lanbradorit – beide Steine sehen auf diesen Fotos nicht annähernd so toll aus, wie in natura.
Turquoise and labradorit – both harf to capture on my pics this time.

Also dann, genießt die Bilder, erfreut euch mit mir an der tollen Stimmung bei einem der größten (wenn nicht DEM größten!) Langhaartreffen bisher mit über 50 Teilnehmern. Das vollständige Gruppenfoto habe nicht ich gemacht (denn ich bin mit drauf), aber ich werde mal lieb fragen, ob ich es für den Blog bekommen kann. Heute habe ich ja hauptsächlich Stilleben für euch, Meschen (von ihrer Schokoladenseite 😉 ) gibt es dann beim nächsten Post, den ich für übermorgen geplant habe.
So enjoy the pics and maybe you get something of the vibrant mood of one of the biggest (if not to say THE biggest!) longhair cometogether. so far The complete pic of all of us is not mine but I will ask, if I am allowed to embed it here. More pics are scheduled for the day after tomorrow and we will see, if I can get the grouppic too.

Links: ander Klemmspängchen / Rechts: Mein Spängchen, aber in Telerias Locken.
left: other half-up clips / right: my clip but in Teleria’s locks

NATÜRLICH habe auch ich auch wieder zugeschlagen. Zum Einen gab es eine KPO, die ich schon mal hatte, nur diesmal in einer für mich passenden Kürze.Zum anderen habe ich mir eine Klemmspange ausgesucht, vond er Art, wie ich sie im April in München schon mal probiert, aber nicht genommen hatte, weil ich sie mir noch mal durch den Kopf gehen lassen wollte. Nun habe ich sie also am Kopf, bzw. ein kleines Schwesterchen von ihr, noch filigraner und rosévergoldet.
Durch den Klemmmechanismus ist das ein Stück, das auch für alle mit wirklich dünnem Haar auch gut funktioniert, ebenso für Schöpfe, die (noch?) ziemlich kurz sind. Boblänge reicht hier völlig. Die Größe der Schnörkel ist dabei weniger wichtig, als der Abstand der Klemme zur Spange. Giuseppe musste mir mein Spängchen auch noch zweimal nachbiegen, bis sie wirklich gepasst hat, aber das geht gut bei diesen Modellen.
Tatsächlich hat mein Spängchen bei mir noch im Nachhinein akute Schnappatmung verursacht: denn ich kam nach Hause und es war fort! Panik!
Aber ganz ruhig, esist wieder aufgetaucht. Und bald ist es dann auch wieder bei mir.
And of course I bought something for myself too! I have a new KPO (the same model as I owned before, but which I gave away because it became too large – now in fitting – smaller!) and a new clip I already tryed on in April. It is really intricate and tiny, specially made for my thin hair and a little half-up. This accessoire is perfect for thin or shorter hair. You can even wear it with chinlength. For thin hair: it is more important how tight the clip is than how big or small the ornaments are.
At the moment the clip is not at my home, as for a day of panic I thought I lost it. But it was found – in Munich. It simply traveld back home with Senza Limiti. But soon it will be with me again. 🙂

Und so sieht das Spängchen an meinem Kopf aus. Bessere Fotos folgen, sobnald ich das kleine Ding wieder bei mir habe.
And this is my head. Better pics will follow, when I have my clip back at home.

Es war so schön!
Ich freue mich jetzt schon wieder auf ein nächstes Treffen – mit hoffentlich etwas mehr Zeit, um sich zu unterhalten. 🙂 Gerade der Punkt ist bei so einer Masse an Leuten natürlich etwas schwierig. Leider.
It was a real wonderful day! I am already looking forward to the next cometogether. And hopefully I will have more time thaan to talk to the others. Of course this point is really difficult when you are at a meeting with over 50 other fellows.

Murmeln oder Halbedelsteinkugeln: Wenn ihr (noch) eher kleine Dutts habt, versucht erst mal eine Murmel. Die Steine sind etwas größer und an sich schon schwerer als das Glas. Wobei man mit einer KPO eigentlich fast alles zum Halten bekommt. Für Anfänger würde ich aber immer zu einer Glaskugel raten. Ich persönlich mag besonders die Silberfolienkugeln. Und natürölich die Kristalle.
Glass marbles oder gemstone marbles: if your hair is not (yet) that long, I would recommand a glass marble for the start. The stones are bigger and remarcably heavier, therefore a bit more diffcult to fix, especially in a smaller bun. But with a KPO you can fix almost anything. 🙂 As a beginner, I would always start with a glass marble. Personally I love the silver foil marbles. And the crystals of course.

Wenn ihr auch Interesse an einem Senza-Limiti-Treffen in eurer Nähe habt, schreibt Gundula doch einfach mal an! Sie kann euch sagen, wann und wo die nächsten Touren geplant sind.
If you too want to join such a Senza Limit event, feel free to contact Gundula. She can tell you where Senza Limiti will be the next time.

Das letzte Bild ist eine kleine Vorschau auf ein wirklich außergewähnliches Schmuckstück, das ihr die Tage dann bei nrsss/Mensch bestaunen könnt. Ich bin ganz hin und weg!
The last pic is a sneak preview to a very special accessoire you can see at nrsss/Mensch soon. It is a custom order especially for her.

28. Oktober 2014

lacebraid into fishtail

Lieben Dank an meine Nichte Alice! Ich bin ja immer noch etwas traurig, dass sie ihre Haare im Sommer hat abschneiden lassen, vorher waren sie deutlich länger… vielleicht lässt sie ja wieder wachsen. 🙂

Special thanks to my niece Alice! I am still a bit sad about the fact, that she got a cut this sumnmer. Before, her hair was much longer than now. But maybe she will let it grow again. 🙂

26. Oktober 2014

Durchatmen

Es ist geschafft! Wir sind umgezogen. Und wie ihr seht, ist sogar ein Wunder geschehen: nahtlos verfügbares Internet! Sollte tatsächlich eine neue Ära angebrochen sein, in der Netzbetreiber verstanden haben, dass man Menschen nicht einfach so wochenlang von der Telekommunikation abschnreiden darf?
Nun denn, da sind wir also, digital vernetzt und analog umzingelt von Kisten, inmitten von halbfertigen Möbeln und nach zwei Wochen Dauerrenovierung und -schlepperei auch wirklich etwas lahm in den Armen. Wie gut, dass es das Wölfchen gibt. Er hat uns dreimal täglich dazu gezwungen an die frische Luft zu gehen. Und zwar nicht nur in den Garten.
Und so seht ihr mich dann auch auf den Bildern: müde, aber glücklich.

It’s done! We finally moved and arrived in our new home. And you witness a miracle: we are online already! I don’t know how it is elsewere but in Germany you cannot take it for granted to have immediate access to the internet, when you move. I know many people who had to wait for weeks until they were online again…
Well, here we are: participants of the digital networks and in real life surrounded by boxes and work-in-progress furniture. Our arms feel definitely sore now after weeks of packing and lifting and painting.
Thank God there is the little wolf who forces us three times a day to go outside and take a deep breath – and I don’t talk about the garden this time. 😉  
And like this you see me on the pics: tired but happy.

P.S.: Das meine ich durchaus Ernst, wenn ich sage, dass es gut ist, dass der Wolf uns an die Luft zwingt. Je stressiger das Leben grad ist, desto weniger meint man ja Zeit für sowas zu haben. Das gegenteil ist der Fall: umso wichjtiger ist es, sich die zeit dafür zu nehmen. Man bekommt sie locker wieder rein, weil man erfrischter arbeitn kann, wenn es echte Pausen zwischendurch gibt.
Mai Glöckchens Stammtischweisheit des Tages. Bidde schön. 😉
P.S.: Honestly, it is really important to take your rests, whether you have a dog to go out with or not. Especially when life is busy and you feel like having no time for anything, – also not for a pause of course! – then it is of the highest importance to take this time to relax. The time you spend breathing and clearing your mind, stretching your bones is no lost time: it easyly comes back to you as you work much better and longer after this short break to refresh.
Well here your are:  Mai Glöckchen’s pub trivia (?) of the day. 😉

25. Oktober 2014

Rezension: Fit ohne Geräte

Da ist es, mein erstes Fitnessbuch. Marc Lauren ist vermutlich DER Guru im Bereich des Bodyweighttrainings, sein Buch war lange auf der Bestsellerliste und davon habe ich mich beeinflussen lassen und mir gedacht: Nehmen wir mal das!

Joah.
Es ist ein bisschen… hm… ambivalent.
Die Begeisterung, die mich bei Marco Santoros Fitmacher Formel gepackt hatte, wollte sich hier so gar nicht einstellen.
Lauren weiß, wovon er spricht, definitiv, er ist (oder war?) zuständig für die Fitness der U.S. Spezialeinheiten, er ist einer der vielzitierten Drillinstructors, der Folterknecht, der noch mehr Liegestütze sehen will. Oder, wie er es sagt: Bei seinen Klienten hängt nicht der Lebensunterhalt von ihrer Fitness ab (so wie es bei Sportlern oder Stars der Fall ist, die ja gern als Referenz von anderen Coaches genannt werden), sondern bei den Menschen, die er trainiert, hängt das Überleben an sich von ihrer Fitness ab.

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23. Oktober 2014

pancake lacebraid

Hat auch ein Weilchen gedauert, bis ich gelernt habe, dass ein auseinandergezogener Zopf ein „pancake braid“, also ein Pfannkuchezopf ist. Na bitte sehr, ich mag Pfannkuchen. 🙂
Der hier wurde am Wochenende zu einem kleinen Familienfest ausgeführt.

It tooks its time till I learned that a braid, which you gently pull at to make it larger is called pancake braid. But as you like. I enjoy pancakes. 🙂
This one was my style for a little family celebration at the weekend.

21. Oktober 2014

Sneak preview: The new garden

Es gibt Schmetterling und Libellen! Es gibt Sonne und Grün. Eichhörnchen im Baum und einen an die Büsche pieselnden noch etwas fremdelnden Hund, d3er noch nicht recht weiß, ob unser Umzug bedeutet, dass wir dort bald mehr bleiben werden ob das grad sowas ähnliches ist, wie unentspannte Ferien.
Der Garten ist noch ziemlich wüst, da „muss“ noch viel gemacht werden – wenn man es den ordentlich haben will. Aktuell haben wir einen seit zehn Jahren verwilderten Dschungel. Darin hohes Gras, ein etwas schwächlicher Kirschbaum, ein Flieder und ein Rhododendron. Und noch mehr, das ich nicht kenne, da muss ich mich noch fortbilden. 😉 Das muss zwar kein Zen-Garten werden, aber ein bisschen aufgeräumter darf es schon sein. So, dass ich nicht mehr zuerst an Zecken denke, wenn ich meinen Hund am Zaun patrouillieren sehe.

Wie immer schaue ich mir erst mal viel an, bevor ich ein neues, großes Projekt angehe. Drum hab ich natürlich auch für den Garten ein Pinterest-Board. Daran könnt ihr sehen, was uns so gefällt (wahlweise Wildblumenromantik oder aufgeräumte, strukturierte Hinterhof-Gemütlichkeit) und auch, dass das Gärtchen nicht arg groß ist – aber auch nicht winzig. Finde ich aber perfekt. Man kann ihn damit pflegen und planen wie einen sehr großen zusätzlichen Raum. Es gibt genug Platz für einen Sonnenliegebereich, einen Gemüsegarten und ein paar hübsche Spielereien.
Wer vom Aufsitzmäher träumt, wird hier enttäuscht. Wer es lieber kleiner, aber dafür feiner hat, der darf mir dann gern zugucken, was ich – wir! –  daraus machen.

Butterflies, dragonflies, squirrels, alle green, with sunlight and a little dog who is still wondering, whether this is a place to stay or only something like vacation.
Our garden looks like a little djungel right now: like a place no one took care of for many years – which is exactly what happend to this piece of soil. You find high gras, a negelcted cherry tree, a lilac tree and a rhododendron in it – and other plants I don’t already know. I am not aiming for a zen garden, but a bit more structure would be nice. I don’t want to associate ticks first when I see my dog strolling around. 😉
So here are some first pics, we took in a brake while painting the rooms. 
As always I search for inspiration on the internet before I plunge myself into work on a new project. Therefore I have made – as always – a new Pinterest board.  Have a llok and you will see, what I like: something in between romantic wild flowers and a well organized backyard. As the garden is not too big (but also not tiny), it is perfect for us, to treat it like a large extra room. Anybody who wants a riding mower might be disappointed. But those who prefer their personal green better smaller but nicer is invited to follow me (us!) and see, what we will make of this lovely green little mess.

19. Oktober 2014

Little Rapunzels & Mighty Bridezilla

 Ach, ich hab so eine schöne Mail letztens bekommen. Von der lieben Verwandtschaft und den kleinen blonden Mädchen, die ganz glücklich waren mit ihren Rapunzel-Parandis, die ich ihnen gebastelt hatte.
Und dann habe ich auch noch ein Bild gemalt bekommen.

Ich mag die Haare. 🙂 Und aus der Perspektive eines Kleinkindes geht der Rock ja dann wirklich praktischn bis unter den Hals.
I like the hair of course. 🙂 And from the point of view of a small kid the skirt part of a dress really reaches up to the neck.

Das auf dem Bild bin ich. Im Brautkleid.
Muss ich mir Sorgen machen? 😀
Kampfkoloss!
Aber hey: Wow mit Glitzer!

I recently made some parandis for our little grand cousins. The girls are always so fascinated about long hair and I was right: they had a lot of fun with their new Rapunzel braids.
And then I got  a present, a drawing: That’s me, wearing my bridal gown. Ehm… beware of the angry bride! Or so… But hey: Wow with glitter!

17. Oktober 2014

Wo bist du in 10 Jahren?

Menschen überschätzen oft, was sie in einem Jahr schaffen können, unterschätzen aber, was in 10 Jahren möglich ist.
Kleine Weisheit, die einem heute vermutlich öfter bei Pinterest als an einem echten Stammtisch begegnet.

Kordel-Half-up

Am Samstag hatte ich 10-jähriges Abiturnachtreffen, da musste ich an den Spruch wieder denken. Wobei ich irgendwie das Gefühl hatte, dass sich die allerwenigsten wirklich 10 Jahre von ihrem Abitur-Ich entfernt haben. Aber was wollte man in ein paar Stunden auch über 30-40 Leute Neues lernen? Vermutlich nicht so viel, wie sie in den letzten zehn Jahren.
Ich bin ja auch immer noch die große, schlanke mit den langen Haaren (!!! Oh ja,  und ihr könnt euch vielleicht vorstellen, wie erstaunt ich war  – und wie sehr ich mich gefreut habe! – als von mehreren Seiten angemerkt wurde, dass ich ja so lange Haare hätte. Wohlgemerkt, sie sind derzeit kürzer, als sie es beim Abi waren.), ich bin immer noch die, die gerne zeichnet und ein kleiner Klugscheißer bin ich vermutlich auch immer noch.
Ich weiß natürlich, dass da mehr war in den letzten zehn Jahren. Aber die anderen können mir ja auch erst mal nur vor den Kopf gucken. Und der sieht eben, wie bei so gut wie allen anderen am Samstag auch, noch ziemlich ähnlich aus wie der, der vor einem Drittelleben in der nordhessischen Provinz einen Lebensabschnitt beendet und einen neuen begonnen hat.

Leider sind meine Fotoalben schon in Umzugskisten verschwunden, sonst hätte ich euch mal ein paar Frisurenbilder aus der Oberstufe rausgesucht. Aber Throwback-Thursday beziehungsweise Flashback-Friday ist ja derzeit recht angesagt, da kann ich das ja bald nachschieben, wenn ihr Lust habt. 🙂

People often overrate, what they can reach within a year – but they underrate what could be possible within a decade. Wisely quoted. Pinterest is full of such proverbs and advices…
Last Saturday I met with my classmates from 10 years ago, when we all made our Abitur. When seeing them again I had the impression that they were pretty much the same as they were ten years ago. But what do you expect to come to know about 30 to 40 people in only a few hours? Not as much as they experienced and changed during the last ten year of course. Talking about myself I still am the tall, lean one with the long hair (oh yeah! And you can imagine how much I was surprised  – and happy – when several guys mentioned my „hair this long“, even though it is now shorter as it was, when we made our exams.), I am still the one who likes drawing and well, I have to admit I still am the smartypants (I had to look that word up for you – sounds funny, like someone with Smarties in the pants… 🙂 In German, the word is: Klugscheißer, litterally: wiseshitter. Could be similar to Smarties in the pants… 😉 ).
Of course I know that there was much more within the last decade. But you can only see the outside of people right? And that looks in my case (as well as considering my classmates) pretty much the same as it looked a third of a lifetime ago when somewhere in northern Hesse boondocks a period of life ended and a new was about to start.
Unfortunately my photoalbums are all packed for the move now. But as Flashback Fridays and Throwback Thursdays are so hip today, I can show you some pics of my highschool time later, if you like. 🙂

15. Oktober 2014

Flechtwerk: Lieblingshaarschmuck

Bei so viel Haarschmuck, wie ich in den letzten Wochen aussortiert habe, könnte man meinen, ich hätte keinen mehr. Weit gefehlt! Nach wie vor besteht die Qual der Wahl.

Ich bin mal gespannt, welche Schmuckstücke euch Nessa, Zoey, Lenja, Wuscheline und Bobbsi zeigen werden. Bei einigen der Mädels habe ich ja so eine Idee, bei anderen dagegen gar nicht.

Was mich angeht, so vermute ich, dass meine Flechtwerkkolleginnen etwas anderes erwartet haben dürften. Denn ich selbst hätte noch vor einem Monat gedacht, dass auf jeden Fall!!! eine Ficcare bei mir den Thron verteidigen würde.
So kann man sich irren. Zwar auch ein Klassiker, aber eben keine Ficcare:

Ich trage bei Senza Limiti ausschließlich die kürzesten Größen. Ihr seht hier also Größe XS.
I always chose the shortest size for my Senza Limiti hair accessoires: so you see here a size XS

Es ist die KPO von Senza Limiti. Sehr schlicht, sehr edel, sehr ruhig – KPO geht immer. Und da ich ja nur ein Schmuckstück auswählen durfte, habe ich mich für die schwarze KPO mit Silber und Kristall entschieden. Aber nur ganz knapp.
Denn ich bin nicht so ein eindeutiger Farbtyp wie zum Beispiel Zoey (sie ist ein Herbst). EIGENTLICH bin ich wohl ein Somemrtyp. Uneigentlich steht mir auch Kupfer und Roségold sehr gut, in den Haaren sogar besser als Silber und da geht Gelbgold auch ganz hervorragend – was für einen echten Sommertypen eigentlich ein No-Go ist. Wer weiß, vielleicht bin ich ein Spätsommer?
Drum wäre es auch beinahe die goldene KPO mit der bernsteinfarbenen Kugel geworden. Die schwarze verteidigt bloß Platz eins, weil sie zu mehr Kleidung passt.

Noch mehr Herbst geht kaum. Eigentlich ist diese Forke mein Liebling. Die schwarz-silberene Kristallforke sitzt also nicht so sicher auf Platz eins.
Autumn as autumn can! ACtually this fork is my favourite. The black and silver crystal fork is not safe on its first place.

Auf den weiteren Bildern seht ihr dann den Schmuck, den ich derzeit hier bei mir habe, der Rest ist schon in Umzugskartons verstaut.
Dabei sind also meine beiden Lieblings-KPOs, noch eine weitere KPO, bei der ich letztens erst die Kugel gewechselt habe (vorher war sie glasklar) und die ich derzeit sehr mag, weil sie so zart und blass ist und dann wäre da auch tatsächlich endlich -surprise! – eine Ficcare. Mein Lieblingsmodell, die Lotus Ivory. Dann noch ein bisschen Multifunktionsgedöns: Haarkrebs und Haargummi eben.
Und das war’s. Keine Pins, keine Flexis und vor allem keine Stäbe. Letztere halten bei mir sehr schlecht, außer in strammen Dutts und die sind mir bei meiner Haarmenge dann zu winzig.

Eigentlich fehlt in der Reihe noch meine roségoldenen KPO. Die habe ich aber abgegeben, da sie zu lang war. Aber Senza Limiti ist ja nicht aus der Welt.
Actually my rosegold KPO is missing here, but I recentely gave it away, because it was too long for my smaller buns. But Senza Limiti is always at hand, so… 🙂

So und ich sprach ja letztens von einem anderen Senza Limiti Schmuckstück mit komischem Namen: von meiner Bronzo. Und ich sage mal: klickt euch bei den Mädels durch und ihr werdet erfahren, woher die Namen kommen. Wobei die Bronzo glaube ich eine Ausnahme ist, die einfach so heißt, weil sie aus Bronze ist…

Links: Was ich wirklich immer braucher bzw. gern verwende: 4x Schmuck und 2x Helferlein.
Rechts: Wenn nur zwei Schmuckstücke ünbrig bleiben müssten,. würde ich eine kaltfarbige KPO wählen und eine warmfarbige Ficcare.
Left: What I really need respectively what I really like to use: 4x accessoires, 2x little helpers.
Right: If I could choose only 2 accessoires, I would take a cool coloured KPO and a warm coloured Ficcare.

Nächsten Monat (15.11.) erwartet euch Flechtwerk dann ganz passend mit folgendem Thema:
Haarschmuckaufbewahrung

Oweia, ich hoffe, ich hab bis dahin die neue Wohnung schon so fit gemacht, dass ich euch da was werde zeigen können, ohne Kartons aus dem Bild retuschieren zu müssen. Na, wir sind mal zuversichtlich.

What’s our favourite hair accessoire?
That’s the question of this month’s Flechtwerk posts. After my big cleaning and tossing of almost everything in my flat – hairtoys included, you might think, that there are only a few pieces left. But no, it is still hard to make a decision.  And I guess you will be a bit surprised when you see, what I finally chose. Only a short time ago I was shure that there will always be a ficcare as my number one hair accessoire, but well, times change.
So here it is: Senza Limit’s KPO: a manufactured hairfork made of wood, metal and a glass marbel or crytsal.
As I am not that definite a certain colourtype like for example Zoey is (she is an autumn), my decision was really hard. My overall appearance seems to be a summertype, but my hair definitely looks much better adorned with gold, copper or rosegold, silver is not my first choice here. So maybe I am a „late summer“, a bit autumnish.
The black, silver, crytsal KPO only wins over the golden amber version, because it matches to more of my clothes. 
Then you see all the hair jewellery I momentaryly have at hand. All the rest is already packed in boxes, to move to our new home. It was easy to chose. We have three KPOs here (the third is an older fork, but I changed the marble a few weeks ago and since then I really love it again) and of course, finally, a ficcare. My favourite model: the Lotus Ivory. Well and we all need theses little helpers like a simple claw clip and a hair tie.
And that’s it. No pins, no flexis and no hairsticks. Sticks can’t fix my buns well enough, because I tend to wrap rather loosely. A tight bun works with a stick, but looks to puny in my eyes. 

And you remember last time, when I talked about the origins of Senza Limit’s strange jewellery names. Just click around, I guess you will find an answer today.
But for the Bronzo, I wore last time: I think it is an exception of the rule, as it was called like this, because it simply is made of bronze. 

Next month we will continue the topic and show you how we organize our hairtoys. I hope our flat is then ready again. I don’t want to show boxes on my pics. But I am shure we will handle this. 🙂

12. Oktober 2014

Rezension: simplify your life

Aha, daher weht der Wind! Darum vertickt sie grad ihre Haarspangen!
Ja, tatsächlich, dieses Buch hat einen großen Teil dazu beigetragen, dass ich noch mal meine Besitztümer durchgegangen bin und mich dabei vor allem gefragt habe, wer da wen besitzt: ich die Dinge oder sie mich?!
Im Fall des Haarschmucks fiel die Antwort dann also öfter zu meinen Ungunsten aus und somit war das Schicksal der Spängchen besiegelt.

Zum Buch.
Clean your clutter with Feng Shui hatte ich euch ja schon mal vorgestellt. Auch ein Buch, das einem sagt: „Trenn dich von Überflüssigem und räum auf, dann wirst auch du selbst aufgeräumter und klarer.“
Ohne behaupten zu wollen, dass dieses Buch bei mir wahre Wunder bewirkt hat, halte ich den Ball mal lieber flach und sage: es war unglaublich befreiend und ich hätte nie damit gerechnet, wieviel Energie frei wird, wenn man sie nicht mehr in Dingen gebunden hat. Vor allem in unordentlichen, hässlichen Dingen… Clean your clutter hat mir auf jeden Fall gezeigt, dass Aufräumen nicht nur diese lästige Verpflichtung ist, an die einen Mütter erinnern, sondern etwas, was wahrlich eine Befreiung sein kann. Damit war der Weg geebnet für einen weiteren Ratgeber in diese Richtung: ich war angefixt.

Das Simplify-Buch hat aber lange nicht nur den Aufräumer-Ansatz – wobei mir das beim Kauf noch gar nicht so klar war. Ich wollte es hauptsächlich haben, um mir noch mal den letzten Arschtritt zu verpassen, der nötig war, um jetzt auch wirklich allen verbliebenen Klumpatsch aus der Wohnung zu schaffen, den, der eher versteckt ist.
Simplify your life stand schon lange auf meiner To-Read-Liste, gekauft habe ich es aber letztlich, weil ich es bei einer Langhaarfreundin im Regal wiedergesehen habe. Sie ist eine Person, die ich aus vielerlei Gründen beeindruckend, um nicht zu sagen vorbildlich finde: sie ist ruhig, strukturiert und weiß, was sie will, dabei  ist sie aber trotzdem (denn diese Attributkombination wird ja gern in einem Atemzug mit „kalt“ und „hartnäckig“ genannt) gelassen und herzlich. Sehr erstrebenswerte Eigenschaften, wie ich finde. Ihre Wohnung spiegelt vor allem ihre Strukturiertheit und Klarheit eindrucksvoll wider und darüber kamen wir dann auch ins Gespräch und letztlich das Buch auf meinen Nachttisch. Ich musste es selbst haben, auch wenn sie es mir geliehen hätte, soviel dann also noch mal kurz zum Thema Besitz…

Meine Freundin hatte mir schon gesagt, dass es eines der wichtigsten Bücher sei, das sie bisher gelesen hatte und dem muss ich mich nun anschließen.
Ich habe mir beim Lesen so oft gedacht: DAS ist mal ein Buch, das man einem jungen Menschen in der Schule als Pflichtlektüre aufdrücken sollte. Natürlich nicht als Ersatz für Lyrik und Prosa, aber zusätzlich. Wobei man vor, während oder nach der Pubertät dafür vermutlich wenig Sinn hat… also sagen wir: zum Ausbildungsbeginn. Oder Studienbeginn. Oder eben auch später. 😉
Simplify your life ist ein Ratgeber“, das wäre eine großartige Untertreibung. Das Buch ist dutzende Ratgeber. Clean your clutter with Feng Shui ist auch drin, quasi.
Die Autoren Küstenmacher und Seiwert gehen sämtliche Lebensbereiche durch und strukturieren sie, immer ein Ziel vor Augen: das Leben in diesem speziellen Bereich und damit auch im Ganzen einfacher (im Sinne von leichter, angenehmer, weniger kompliziert, nicht zu verwechseln mit eintöniger!) und glücklicher zu machen.
Es fängt tatsächlich mit den Besitztümern an, arbeitet sich weiter vor über Finanzen und Zeit, zu Sozialkontakten, Partnerschaft, Selbstverwirklichung und Spiritualität.
Euch wird es vermutlich gehen wie mir: manche Kapitel findet ihr sofort spannend (so wie ich auf das Aufräumen angesprungen bin), bei manchen möchtet ihr aber am liebsten vor dem Lesen schon einmal laut Gähnen. Aber vor allem die Gähn-Kapitel sind dann aber doch viel spannender als gedacht – und auch viel hilfreicher als die anderen. Weil es ja meist die Bereiche sind, die man sonst eher stiefmütterlich behandelt.

Was ich an dem Buch besonder toll fand und finde: Form und Inhalt der Kapitel korrespondieren. Die Kapitel sind nämlich übersichtlich, kurz, prägnant – eben einfach. Die meisten Unterpunkte füllen noch nicht mal eine Seite. Küstenmacher scheint Meister der Kurzfassung zu sein (ich nicht so, wie ihr seht 😉 ), dabei sind die Texte beleibe nicht trocken, sondern immer unterhaltsam. Man kann also wunderbar häppchenweise lesen und dabei immer auch ein bisschen schmunzeln. Es verhält sich damit wie mit dem Appetit, der beim Essen kommt: hat man erst mal zwei, drei Kapitelchen gelesen, will man noch eins und noch eins und noch eins.
Eine echte Erleichterung ist auch der Praxisbezug, denn man wird nicht allein gelassen mit der Aussage: „Unordnung im Haus spiegelt Unordnung im Kopf!“, sondern es gibt ganz konkrete Tipps, wie man die Unordnung los wird. Kleinschrittig und einfach. 

Fazit
Kaufen – oder leihen 😉 – lesen und das Leben ein bisschen besser machen. Ganz ohne den heute so verbreiteten Druck, sich perfektionieren zu müssen. Es geht immer nur darum, das Leben angenehmer zu machen, nicht fordernder.

Ich habe viele gute Bücher in letzter Zeit gelesen und ich kann viele zu verschiedenen Bereichen empfehlen. Aber bei keinem habe ich meinen Mann so sehr genervt, dass er es auch lesen sollte, wie bei diesem. Noch nicht mal bei Kris Carr und ihrer Crazy Sexy Diet – und ihr wisst ja Essen und Ganzheitlichkeit ist eins meiner Lieblingsthemen. Und Kris Carrs Buch ist bunt und hübsch und Hey-Wow für (möchtegern?) Hipster-Mädels wie mich, die Bock haben auf grüne Smoothies, schönere Haut und tolle Haare. Das simplify-Buch dagegen ist gelb, kompakt und die Küstenmacherzeichnungen sind zwar ganz süß, aber eigentlich so gar nicht mein Geschmack. Und trotzdem hat es Kris von ihrem Thron gestoßen. Und es kommt wohl noch der Tag, an dem ich es dem Mann irgendwie aufnötigen werde. Bis dahin leben er und ich grad ganz gut damit, dass ich ihm Passagen daraus vorlese. Oder ich ab und an referierend hinter ihm her laufe. Weil ich drüber reden muss. „Im simplify-Buch steht…!“
Weil es so toll ist. Und so viel ändern kann. Und das so einfach!

Vermutlich hat der Mann aber schon einen Teil des Buches ganz gut verinnerlicht: Wozu selber lesen, wenn Frau es zusammenfasst? Ist doch so dann viel einfacher.
Ich empfehle es ihm trotzdem immer noch ständig. 🙂

Ready to simplify your life?  As you might already know or at least guess: I am! Saying good bye to half of your hairtoy collection is definitely something for the pros. 😉
You know I like to read and learn about living a happy, healthy life. Diet is one of my favourite subjects concerning this lectures, but I also like to learn about structuring and organizing my home. As a designer I like things nice and beautyful which almost always goes together with neat and tidy. 🙂
I already wrote about Clean your clutter with Feng Shui, which was a real big help for me, but this time we will go more into deep. Simplify your life is a book I wanted to read for long, but in the end it was a friend of mine who gave me the last kick: she is very well organzied and does know what she want and is at the same time hearty, friendly and balanced. She had the book on her shelf and we came to a conversation about her home, which reflects perfectly well her attributes. She told me, that the book was really important for her and so it found its way to me. Even though I bought it for myself. Some things I still want to posses, but she would have lend it to me. 🙂
I was thrilled to learn more about organzing as this is the topic I already like so much, but very soon I found out that this is only the very base of the book’s intention. The material organization is followed by finances, time, social aspects, love and parternship, self-fulfillment and spirituality. Some chapters seemed to bore me to death even before I started reading – just to turn out the best of the book for me. Simply because they told me so many news and gave me so many really practical advices. So don’t be scared of finances, if you hate to calculate your spendings. Don’t stop, when it comes to spirituality when you talk of yourself as an atheist. There is so much to find out – and everthing always aims at a simpler, happier life. 
This book’s mission is not to force you into perfection. It is a signpost which shows you different ways, friendly telling you which one is the most likely to be comfortable and leading to success. 
I am no big fan of the tiny illustratiuons in the books, even though they are funny and to the point. I don’t like the jelling yellow cover, but nevertheless this book succeeded in pushing Kris Carr and her colourful hipster lifestyle and diet book from its throne. 
There is no book which I promoted that much, talking with my husband, that I want him to read it too. I followed him through our flat quoting paragraphs from the book, reading passages to him.
Well… after a little while it came to my mind, that maybe he does not have to read it. Because he already knows, that it is much easier to listen to my summary, than to read the book  himself. Simply easy.Lesson already learned. 😉
Nevertheless I still recommand it to him 🙂