30. August 2014

Schöne dünne Haare!

Wonach sucht ihr, wenn ihr meinen Blog anklickt?
Wenn ich meinen Statistiken trauen darf, dann liegt ein Thema ganz weit vorn: Inspirationen für dünnes Haar.
Und da das so ist, habe ich mir gedacht, wurde es nun wirklich mal Zeit meinen alten Artikel zu diesem Thema zu aktualisieren.
Manch eine mag sich noch erinnern, vor mittlerweile über einem Jahr hatte ich das Thema „dünne Haare“ schon mal aufgegriffen und es wurde doch – zu Recht – kontrovers diskutiert.
Wundert euch nicht, der alte Post ist weg, ebenso alle Kommentare. Das passte schon lange nicht mehr zu mir, meinem Blog und meiner Einstellung.
Ich hoffe also, dass ich mit dem neuen Post diesmal treffender geworden bin – und der ein oder anderen von euch doch einen guten Rat mitgeben kann.
Um das ganze authentisch bebildern zu können, haben ein paar Feen aus dem LHN mir einige ihrer Bilder überlassen. Schaut doch mal rein!

Ich bedanke mich bei Lady Amalthea, Lenja und Thari!
People who find me via google come to me for one big reason: inspiration for thin hair. At least my analytics say so.  😉 So I edited one of the most frequented posts about how to grow thin hair. Have a look! It is much more positive than the older version, the pics are athentic and I really hope you enjoy it and maybe I even have some advice for you.
27. August 2014

Heute ist ein schöner Tag…

… denn ich habe Geburtstag!
Oh mein Gott, 30!
So ein Quatsch. Wer sich den kindlichen Spaß am Geburtstag vom Erwachsensein und der Angst vor Falten und Schwerkraft nehmen lässt, der verpasst doch das Beste! Ich meine, hey: Vor 30 Jahren (und 9 Monaten) habe ich angefangen zu existieren. Und da Zeugungstag jetzt nicht das ist, was wir in unseren Breiten feiern (feiert man das überhaupt irgendwo?), nehmen wir doch den Geburtstag. Einmal im Jahr darf man sich, finde ich, sehr darüber freuen, dass man am Leben ist, denn je länger man darüber nachdenkt, desto unwahrscheinlicher wird genau diese eine eigene Existenz.
It’s my birthday today! And hey, wow! I am part of the universe now for 30 years (and nine months). Think of it: that is really somehow a real wonder: being here, alive and concious. So don’t moarn about wrinkles or gravitiy, simply celebrate like you did as a child. At least that is what I will do. 🙂

25. August 2014

„Septemberlänge“: 80cm

Nach dem Schnitt. Nur meine Haare, keine Tressenb, dafür Duttwellen (ich glaub, es war ein Nautilus).
So dürfen sie gern immer aussehen.
Post-trimm: not clip-ins, just my own hair with bun waves (I guess it was a nautilus). I want it to look always like this. 🙂

Anführungsstriche, weil ja nun wirklich noch nicht September ist. Aber ich habe am Wochenende getrimmt.
Die Haare waren wieder turboschnell und haben erneut stabile 2cm geschafft – genauso viel ist auch wieder gefallen. Sie waren lieb und seidig, schön unfrizzig, das Schnibbelhäufchen ist auch ein bisschen größer als letztes Mal, mir gefällt die sichtbare Kante und auch der Vergleich zu Mai nach dem großen Cut stimmt mich positiv: sie werden wieder geschmeidiger.
Zopfumfang ist ungefähr gleich geblieben, derzeit schwanken meine Messwerte sehr, aber es fühlt sich nicht groß anders an.
Plan weiterhin: Länge halten und mal schauen, ob die Kante mit der Zeit doch noch etwas voller wird.

Okay, it is not September yet, but nevertheless I made my monthly trimm last weekend and somehow that counts for September… My hair was superfast again last month with a growth of 2cm – and that’s exactly the length I trimmed off. It was smooth and nice, not as frizzy as it was so often the last weeks, the little heep of cut hair is slightly bigger, than it was last time, I am satisfied with how my hemline looks now – even when compared with the May pic after the big cut because again you see: smoother and shinier. 
My ponytailcircumference seems to stagnate now, measuring won’t work at the moment, but it looks and feels all the same. As last month: I still plan to maintain some months longer on that length to see, if it is possible to thicken up my hemline a bit more.

Diese Länge zu halten funktioniert also schon mal. Schauen wir mal, ob mit etwas mehr Geduld es vielleicht auch möglich wird Länge und Qualität etwas zu verbessern.
Maintaining works. We will see, if a bit more improovement of length and quality is possible.

23. August 2014

Jeder sollte eine Trauerweide haben

Bilder, Bilder, Bilder!
Ich hab euch ja rasch noch eine Rezension dazwischen gepackt, damit ihr vor lauter Schauen das Lesen nicht verlernt. 😉
Letztes Wochenende  habe ich mich mit celestina, Mensch aka. nrsss, Nickike und Teleria im Schlosspark in Herten getroffen und zwar vorsätzlich, um Langhaarfotos zu machen. Beinahe hätte uns das Wetter die Stimmung schon am Vortag versaut, aber wir hatten letztlich solches Glück mit Sonnenschein und Schönwetterwolken, dass es ein voller Erfolg wurde.

Grund zu tanzen: die Sonne schien, es waren kaum Leute im Park, wir hatten eine perfekte Location ganz für uns allein.

Es sind so viele Bilder geworden, dass ich gar nicht recht wusste, wo ich anfangen sollte. Ich dachte aber, ich nehme letztlich einfach die, die ich als meine Lieblingsbilder erachte, außerdem so, dass jedes Mädel etwa gleich oft zu sehen ist. Die Bilder, auf denen ich drauf bin, habe logischerweise nicht ich geschossen, sondern das war dann die liebe Mensch. Bei ihr auf dem Blog könnt ihr ihre persönliche Auswahl bestaunen. Ich bin gespannt, welche Bilder, sie ausgewählt hat. Klick, klick!

Zeit also sich noch mal schick zu machen…

… oder in Schale zu werfen, wenn man das noch nicht war. 🙂
Teleria hat sowohl dieses bezaubernde Kleid,als auch ihr Cape selbst genäht! Wir waren alle ganz hin und weg. Das Diadem hat das Outfit einfach komplettiert.
Und ich habe mich ja schwer in ihr Cape verliebt…

Dieses Cape. Wie ihr seht, war ich nicht die einzige, die es großartig fand.
Nana-nana-nana-nana Batman!
Wobei Mensch ja auch „nur“ mit Haaren und Casualoutfit schon irre fotogen ist.

Was ihr nicht seht: Nickike balanciert auf der Brückenbrüstung über der Schlossgräfte. Danebentreten wäre also nicht so geschickt. gewesen. 🙂
Blau ist eine Superfarbe für Blodntöne darauf.

Bei celestinas Haaren ist die Kleidungsfarbe schlichtweg egal: so dicht und voll.
Wie Nickike sagt: Sie sollte immer mit einem weißen Oberteil einen Raum betreten, dafür aber am besten rückwärts.
Das rechte Bild straft diese Aussage Lügen. 😉

Ich finde, Nickike sollte immer einen Teich, einen sonnigen Steg und eine Trauerweide mitnehmen, wenn sie in einen Raum kommt. Seitlich.

Aber Seifenblasen passen vielleicht besser in die Handtasche.

Wenn alle Stricke reißen: immer ne Kamera umhängen, sieht beschäftigt aus und legitimiert bequeme Schuhe, praktische Zöpfe und gut waschbare Kleidung.

Okay, ich wollte dann doch auch mal… 😉

Ich sag doch: jeder sollte Sonne haben. Und einen Steg und eine Trauerweide. Und lange Haare. 😉

Ich denke, ich werde die Tage noch mal ein paar Bilder zusammenstellen, denn das hier war jetzt wirklich nur die erste Auswahl.

Und ich darf schon mal verraten, dass ich so ein geniales Cape auch bekommen werde. Da freue ich mich schon „wie Bolle“ drauf. Muss mir nur noch über die Farbe klar werden. Hmmmm….. ein Beerenton? Mein geliebtes Petrol? Schokobraun? Anthrazit? 😀 Teleria wird mich bestimmt gut beraten. Ich freu mich schon so!

Pics, pics, pics! It’s a real overload here, isn’t it? So I posted a review for you the day before yesterday, that you still have something to read, not only to stare at. 😉
Last weekend, Mensch aka. nrsss, celestina, Nickike, Teleria and I met in the park in Herten (where you can find a littel castle too) explicitely to take longhairphotos. We were really lucky with the weather so we were able to take many, many photos in the sun (we all know, that sunlight makes shiny hair).
We have so many pics, that it was really hard to decide which to show first, but I made up my mind and chose to take those I like most and balancing the amount, so that you can see pics of all the girls. Of course the pics on which you can see me are not made by myself, but Mensch took them. 😉 
I really enjoeyd the day with the girls! And I am happy to tell you that I will get such a wonderfull medieval cape too. I only have to think a bit about the colour… But we will see.
As we have so many pics, I plan to publish another post soon with more photos, not too bad, that idea, no? ;).
You don’t want to wait? Have a look at nrsss.de, where she made her own selction. I am curious too, what she decided to show today.

21. August 2014

Rezension – Ernährung nach dem Stoffwechseltyp

Es gibt mal wieder Neuigkeiten von der Futter- und Lesefront!
Allein vom Cover her hat es mich ja so gar nicht angesprochen – und das hier ist die zweite Auflage, da sieht es schon besser aus. Dieses Buch habe ich für meinen eigenen Bestand nachgekauft, denn die erste Auflage mit Miss-Wet-T-Shirt vor unscharfem Kuchenhintergrund vorn drauf, die hatte ich von Thari (LHN) geliehen bekommen. Nur wegen dieses schäbigen Covers hab ich das Buch zwei Monate lang verschmäht. Zu Unrecht! War wieder ein schönes Bespiel dafür, weswegen mein gelernter Job (Grafik Designerin) doch seine Existenzberechtigung hat.
Because you judge a book by its cover.

Worum geht es also?
Basis sind die verschiedenen Stoffwechseltypen, bezogen auf die großen Makronährstoffe Eiweiße und Kohlenhydrate (Fette kommen hier nicht als eigener Typ vor). Somit ergeben sich

Eiweißtyp, Kohlenhydrattyp und Mischtyp.

Ann Gittleman erklärt, wie es kommt, dass nicht jeder Mensch mit jeder Diät die gleichen Erfolge erzielen kann. Schlimmer noch: dass eine Diät, die für den einen ein Heilsbringer ist, für den anderen eine kleine Katastrophe sein kann, je nach eigenem Typ.
Außerdem betont sie, dass manetwas nicht vergessen sollte, was oft übersehen wird:

Eine Heildiät ist nicht gleich Dauerdiät.

Ich habe das Buch auch deshalb lange verschmäht, weil das für mich immer so sehr nach Hausfrauenklatschblatt klang: Abnehmen mit der Blutgruppendiät! So, wisst ihr?
Tatsächlich werden Blutgruppen auch angeführt, aber der Kontext ist dankbarerweise ein besserer, bzw. wenn man seine Blutgruppe nicht weiß, ist das auch nicht dramatisch. Aber klar war ich so neugierig meine dann auch wissen zu wollen (wem es genauso geht: Man kann in Apotheken Schnelltests für Zuhause bestellen. Kostet keine 20 Euro. Beim Arzt ist das viel teurer!).

Zum ersten (also den Stoffwechseltypen nach Makronährstoffen) komme ich gleich, da es der größte Komplex des Buches ist, aber der zweite Punkt (Heildiät vs. Dauerdiät) war schon wieder so ein Ding, bei dem ich mir echt hätte vor den Kopf schlagen wollen, weil ich da nicht selber drauf gekommen bin. Ich meine, wir alle wissen doch, dass wir anders essen (sollten), wenn wir z.B. einen Magendarminfekt haben. Krebspatienten haben je nach Behandlungssstadium auch ganz unterschiedliche Diätpläne. Aber es käme doch keiner auf die Idee Haferschleim, Kraftbrühe und geriebenen Apfel als Dauerdiät anzupreisen, weil man damit seinen Durchfall gut überstanden hat, oder? Bei der Krebsgeschichte aber, da sieht das schon anders aus, da wird viel propagiert… Dieser Punkt „Heildiät ist nicht gleich Dauerdiät“ entkräftet (fast möchte ich sagen: leider) sehr viele vegan-vegetarische Argumente. Denn tatsächlich bietet eine Ernährung ohne tierisches Protein viele Vorzüge – nicht alle Menschen profitieren aber dauerhaft davon, sonder eher in bestimmten Situationen.

Nun also der Stoffwechseltyp.
Grob gibt es laut Gittleman wie gesagt drei: den Eiweißtyp, der Kohlenhadrattyp und den Mischtyp (letzteren eher selten). Das sind alles keine scharfen Grenzen, aber doch deutliche Tendenzen. Bei den Typen geht es nicht darum, wer womit am besten abnimmt oder wem wass am besten schmeckt, sondern wer womit eine optimale Gesundheit erhalten kann. Für sehr viele Menschen aus unserem Kulturkreis ist das schlicht gleichbedeutend mit Gewichtsabnahme. Für mich zum Beispiel aber nicht.
Die Blutgruppen geben noch innerhalb dieser groben Typenunterteilung weitere Tendenzen an, was bestimmte Lebensmittelgruppen angeht und auch noch mal mehr was das Eiweiß-Kohlenhydratverhältnis anbelangt

Wie finde ich heraus, welcher Typ ich bin?
Wie gesagt geht es nicht um Vorlieben oder Geschmack, sondern darum, was zu unserem Stoffwechsel am besten passt, was uns am besten bekommt, uns am besten nährt. Nicht jeder Grillmeister ist ein Eiweißtyp, nicht jeder Nudelfan ein Kohlenhydrattyp. Im Buch befindet sich ein Schnelltest, um eine grobe Idee davon zu bekommen, wo man sich selbst einordnen kann. Mir fiel der Test sehr leicht, ich bin aber auch sehr senisbilisiert für das Thema Ernährung. Bei absoluten Neulingen im Thema vermute ich, dass der Schnelltest recht fehleranfällig ist, weil die Selbsteinschätzung bei einigen Fragen nicht wirklich einfach  bzw. tagesformabhägig ist. Vorerkrankungen insbesondere des Verdauungdtraktes verzerren das Ergebnis natürlich zusätzlich, wobei wir dann auch schnell wieder bei der Frage nach Heildiät vs. Dauerdiät sind.
Kennt man nun Stoffwechseltyp und Blutgruppe, hat man einen Fahrplan, nach dem man sich richten kann, um bei der Suche nach der eigenen optimalen Ernährung nicht so viele errors bei den trials zu erleben.

Und selbst?
Dass Heildiät nicht gleich Dauerdiät ist, weiß ich schon lange (Aber wie gesagt hat es irgendwie ohne das Buch vorher nicht so recht Klick gemacht). Ich heile beispielsweise sehr gut mit vielen Smoothies und rohen, frischen Säften, erst mal auch ohne Fleisch, bzw. nur Brühe, keine tierisschen Feststoffe. Dauerhaft (gesund, länger als ein paar Tage) ist das aber etwas, was mich nicht sättigt, nicht kräftigt und womit ich immer friere. Auch beim Schnellteest kam bei mir das heraus, was ich vermutet hatte: ich bin ein Eiweißtyp, was gut erklkärt, warum ich Dauerhaft nicht glücklich werde mit Salat, Smoothies, Rohkost und Getreiden. Meine Ausprägung dabei ist normal mit einer guten Toleranz für glutenfreie Getreide, aber Nachtschatten sind nicht so toll.
Tada! Alles richtig gemacht. Aber es hat gedauert dahin zu kommen, also vorher, ohne das Buch, nämlich gut und gern 10 Jahre,in denen ich mich ja wirklich so ziemlich du alle heilsversprechenden Diäten durchgetestet habe – glücklicherweise nie extrem, mein Körpergefühl ist schon lange geschult genug, um sehr schnell anzuzeigen, wenn etwas funktioniert – oder auch nicht. Mit Buch hätte ich Paleo und AIP aber vermutlich bedeutend früher gefunden.

Mal wieder: paleo vs. vegan
Ich nenne die beiden, weil es die extremen Pole auf einer Ernährungslinie sind. Ich hätte auch Low-Carb vs. Low-Fat nehmen können, aber wir wollen jetzt nicht verwirren mit dem Fett… Ein Eiweißtyp (vor allem einer mit Blutgruppe Null) kann laut Gittleman praktisch unmöglich vegan leben ohne dabei körperlich Tribut zu zahlen und selbst vegetarisch ist nicht empfehlenswert. Paleo und Low-Carb allgemein sind dagegen seine Ernährungsformen der Wahl. Ein Kohlenhydrattyp (am besten laut Buch mit Blutgruppe A) kann dagegen gut vegetarisch oder vegan leben. Das erklärt wunderbar, weswegen manche Vegetarirer/Veganer überaus missionarischen Eifer an den Tag legen (abgesehen vom Moralthema, bei dem alle Veganer, ob passender Stoffwechseltyp oder nicht, Recht haben) andere zu überzeugen, denn mit der Diät fühlen sie sich so gut wie nie. Das stimmt auch. Für sie. Aber eben nicht für alle. Ein Kohlenhydrattyp würde mit Paleo unglücklich, sowohl körperlich als auch emotional, letzteres wohl sowieso, wenn man eben aus der vegan-vegetarischen Richtung kommt. Bei Paleos ist dieses Missionieren an der Gesundheitsfront ja noch stärker ausgeprägt. Ich vermute, weil sich dort noch mehr Menschen tummeln, die schon viele andere Ernährungsversuche durch haben, denn Paleo ist ja nicht so populär wie viele andere Diäten (Vegetarismus, Rohkost, 80-20, Brigitte-Diät, Low-Fat, Weight Watchers, Crazy Sexy Diet, Kimberly Snyders Beauty Detox Solution, Säure-Base-Diäten…), die bis auf wenige Ausnahmen (Atkins, Low-Carb, Glyks, typische Sportler-Diäten) eher für Kohlenhydrattypen geeignet sind. Wenn die nicht geklappt haben und bei Paleo macht es dann AHA!, dann ist klar, dass man denkt, man hätte für sich (und andere) den goldenen Gral der Ernährung gefunden. Also Obacht wenn jemand eine Ernährungsform als das Non-Plus-Ultra anpreist (auch bei mir hier. Bitte bewahrt euch eure Skepsis, ich bemühe mich immer kritisch zu sein, aber auch mein Horizont ist begrenzt, durch das Wissen, das ich habe, das ich nicht habe und natürlich durch eigene Subjektivität). Im Zweifel kennt niemand euren Körper so gut wie ihr selbst – nur das Hinhören muss oft geschult werden.

Das Dilemma eines vegetarischen Eiweißtypen
Gerade die vegetarisch-vegan-Frage ist für die meisten, die sich für diese Ernährung entschieden haben, ja keine rein gesundheitliche Frage, sondern der Gesundheitsaspekt ist eher ein zusätzliches Benefit, neben der Ethik – oder aber eben leider auch ein bedauerlicher Tribut, den viele dann bereit sind auch zu zahlen. Um so schöner fand ich, im Buch ein wirklich ausführliches Kapitel zu diesem moralischen Zwiespalt vorzufinden. Die Autorin selbst hat lange Zeit vegetarisch gelebt – gegen ihren Ernährungstyp. Auch sie kannte die Ersterfolge einer rohen, pflanzlichen Kost (sich leicht fühlen, Energiekicks – typisch für vegetarisch-rohköstliche Heil- und Detoxerfolge), auch sie hat diese Diät lange propagiert. Langfristig (womit wir wieder bei der Dauerdiät wären) hat es ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden aber erheblich geschwächt. Dieses ethische Dilemma ist wie gesagt etwas, was sie auf einem breiten Kapitel ausrollt, das kann ich so hier nicht widergeben, aber mir ist wichtig für meine Pflanzenkostleser darauf explizit einzugehen, denn diese Frage ist eine, die einen immer wieder einholt, wenn man sich entscheidet, sowohl so gesund wie möglich, als auch so korrekt wie möglich essen zu wollen.
Mein Einwand an dieser Stelle: Veganismus und Paleo stellen zwei Extremformen der jeweiligen Ernährungstypen dar. Ist gibt viele Wege dazwischen. Besonders solche Extreme sind nicht für jeden geeignet, zumindest nicht – na, seht ihr das Satzende voraus? – dauerhaft.

Persönliches Fazit
Für mich heißt das: vegetarisch/vegan ist nicht drin. Ich habe das ja schon gemerkt, als ich Fleisch auf nur 1-2 Portionen pro Woche reduziert habe, dass es mir sofort SEHR fehlte. Und damit habe ich weitere Experimente in die Richtung gelassen. Gut so, sage ich jetzt. Schade, dachte ich seinerzeit und denke ich noch.
Fast noch bedauerlicher finde ich, dass dieser moralisch so edle Weg wohl für sehr viele Menschen nicht gangbar ist, wenn man Gittleman glaubt (und ich bin schwer geneigt ihr zu glauben), ich also keine Ausnahme bin, die bezüglich des empfindlicheren Verdauungstraktes damit nicht gut umgehen kann.
Was ich moralisch mit dem Erkenntnisgewinn mache, ist etwas anderes, weitaus Schwierigeres. Dabei bin ich noch zu keinem abschließenden, befriedigenen Ergebnis gekommen. Der hohe Tierproduktkonsum, der sich für mich in den letzten zwei Jahren als gesundheitliche Wohltat herausgestellt hat, ist mit Tier rein aus biologischer Aufzucht schlichtweg nicht umzusetzen. Aktuell läuft es auf eine Mischung aus echten Bioprodukten und Bio vom Discounter hinaus. Muss ich wohl nicht dazu sagen, das letzteres eher Augenwischerei ist.
Aber wie gesagt, das ist dann eine neue Baustelle und ich werde sehen, was ich da noch tun kann, um Wunsch und Wirklichkeit näher zueinander zu bringen.

Fazit zum Buch
Ich war erstaunt soviele Ernährungsansätze in einem vereint vorzufinden (noch dazu so viele Ansätze, die jetzt gerade gehypt werden und das in einem Buch aus den Achtzigern!) und es ist das erste, das mal ein bisschen hilfreicher ist als: „Probiere es aus und höre auf deinen Körper!“ (was ja  letztlich zum VBeispiel auch bei der befrieten Ernährung von Christian Opiz stehen bleiben würde) und dabei keine Diät per se verurteilt – außer natürlich mal wieder die American Standard Diet, aber wer sollte die auch loben, den man damit ernst nehmen wollen würde?
Was mir etwas fehlt in der Betrachtung sind die Fette, denn wenn wir uns schon auf Makronährstoffe stürzen, ist das schließlich die dritte Gruppe. Es wird erwähnt, wenn auch eher in Nebensätzen, dass Eiweißtypen meist gut mit High-Fat leben, Kohlenhydrattypen mit weniger Fett. Deckt sich mit den Paleo-Empfehlungen und auch mit vielen Diöätempfehlungen von typischen Kohlenhydrattypn-Ernährungsweisen.

Verständlich, hilfreich, umfassend. Passt so. Nur wie gesagt mit dem Selbsttest, da bin ich etwas skeptisch was die Treffsicherheit angeht. Für Menschen, die schon geübter im Ernährungsthema sind, halte ich die Lektüre für sehr sinnvoll und zielführend. Für Anfänger würde ich das vermuten, was auch Gittleman schreibt: Um sich richtig einzuordnen und sich nicht zu verrennen, sollte man sich dann jemanden dazu holen, der mehr Ahnung hat. Im Idealfall jemanden, der sich schon schwerpunktmäßig mit den Stoffwechseltypen beschäftigt hat. In der Regel findet man solche Personen eher im heilpraktischen als im ernährungsberatenden Sektor.
Allerdings kann man nicht wirklich was verlieren, wenn man es selbst versucht. Im Zweifel hat man eben einen error mehr bei den persönlichen trials. Also das, was man vermutlich ohne Buch auch gehabt hätte.

After such a long review in German I want to kepp the English version shorter (because of: scrollscrollscroll…). The original title of the book I am talking about is „Your body knows best“, the German Title translated litterally would sound like „To eat according to your metabolism type“. Both titles describe, what the book is about. We are all different and not every diet is made for everybody. What is perfect for person A must not be perfect for person B. Ann Gittleman – the athor – gives advice how to find out, which diet could fit to your special body and metabolism, so that you have less errors while trying to find out, what is best for you. The metabolism types are different, she says. You can make differences between  the protein type, the carbohydrate type and the mixed type (the mixed type is the smallest group). These types tell you which macronutrient should be the base of your diet. Not specially intended to loose weight, but to live as healthy as possible. For many people in Europe and America that simply means the same: becoming healthier and loosing weight. To help you find out wether your diet should be rather carb based or protein based, Gittleman offers a quicktest in the book. A test which was easy for me, but I am shure, for many people not as much in that dietary topic as I am, the test is not the clearest. Nevertheless it gives you an idea where to start. Proteintypes profit from a diet high in protein, like low-carb, paleo or Atkins. Carbohydrate types profit from diets high in carbs (and rather low in fat) like vegetarian or vegan diets, low-fat, or maybe Weight Watchers. 
For more details Gittleman takes the blood types into consideration. The strongest proteintype is one with blood typoe zero, the strongest carbohydrate type has blood type A. The other way round:  a protein type with blood type zero won’t prosper on a vegetarian or vegan diet, a carbo type with A won’t feel healthy and comfortable with paleo or other diets rich in meat and eggs. 
Somehow that’s a hard point, especially for those who want to eat without animals dying for them, but who are themselves protein types – welcome to my world. :-/ Not easy to solve that problem, but who said life and especially moral is supposed to be easy…?. 

Besides that typing, Gittleman states something else that I think is of real high importance: a diet to heal should not be mistaken as a diet for every day. Think about it. What do you eat, when you are sick? Naaa? And do you think you should eat that every day, because that helped you to recover? The answer is a clear no. That’s a point of importance especially for those who follow a certain diet, because they healed with it. Something typical for many vegetarians, vegans, raw foodists or – on the opposite side – paleos. A diet without animal protein has many benefits, especially, when you are not healthy. Nevertheless, after all Gittleman say – and I tend to believe her – that is not an everyday regimen for everybody.

For me personally the book underlined, what I found out on my own. But I whished to have found it earlier. I needed about 10 years to come to the point I am now. I guess with that book I would have found paleo und AIP much earlier…
So, here I am, a protein type with a good tolerance of gluten free grains, but nightshades are not the best for me… tada. Though I am a protein type my body heals best with a mostly raw, plant based dioet: many smoothies, fresh juices and no meat or eggs, especially not in a solid form.But after healing I have to switch back to animal proteins. If not; I feel chilly, hungry, unsteady and not at ease. Yes, I have tried it. Raw and vegan is wonderful to recover for me, but when I am healthy I live much better with meat…

I recommand the book for all of you who are still searching, what might be best for you. Simply be a bit careful with the quicktest. Because in the end, it comes to the English title: Your body knows best.

19. August 2014

we don’t remember days, we remember moments

Es gibt fünf Menschen, die am meisten darüber entscheiden, wie eine Hochzeit ablaufen wird:
Das Brautpaar natürlich, der Pfarrer oder Standesbeamte (also derjenige, der die Zeremonie durchführt) der Trauzeuge bzw. die Trauzeugin als wirklich wichtige Helferin (meist sind es doch die Mädels, die hier am meisten leisten, wären also auch sechs Menschen, wenn man zwei Trauzeugen hat) und der Fotograf.

Wir hatte unglaubliches Glück mit Roland einen Profifotografen im engtsen Freundeskreis zu haben, aber für alle ohne so einen Luxus: sucht gut und spart nicht an dieser Stelle! Der Tag geht so schnell vorbei und es sind die Erinnerungen, die bleiben. Und Erinnerung sind eben nicht nur die Bilder, die man im Kopf hat.

Kurz vor dem Urlaub haben wir also unsere Fotos bekommen! War ein bisschen so, wie wenn bei 4 Hochzeiten und eine Traumreise die Paare dann ihr Video gucken und dabei rumheulen. Nur, dass wir uns keine fiesen Bewertungen anhören mussten. 🙂

 

There are five (or six) peolpe who really decide how a wedding stays in memory:
The bride and groom, the maid(s) of honor, the person who leads the ceremony and – the photographer.
We were extraordinaryly lucky to have Roland as a professional photographer in our cirle of friends, but for all of you who are not in such a situation: make real good research and really, don’t decide to save money at this important point. The day passes so quickly and we want to keep the memories in mind as brilliant and shining as possible, don’t we? And the mind as not the best place for pictures to store… 😉 Good photos will make you smile many years after a wonderful moment. Bad photos will make you ask yourself if it was really that dark that day… and what the hell is aunt XY doing there in the background?! And so on.
Short time before our honeymoon we received our wedding photos. And it was a bit like watching the little film at The perfect wedding – only without being judged by nasty competitors.;)
17. August 2014

… deine Welt sind die Be-her-ge!

Heiki, Heiki…!
Na, im Moment wohl eher die Klamottenberge. Wir räumen um. Immer noch. Mal wieder. Aber wir sind so gut wie fertig! Noch eine Rutsche ebay, und es ist geschafft. Also so richtig geschafft. Fertig-fertig. 😀
Zwischendurch habe ich noch die letzten Urlaubsbilder für euch und dann ist’s auch gut damit. 🙂
I miss the moutains. But at home I live betwenn them: mountains of stuuf. We are reorganising our flat. Still. Again. So inbetween this little mess  here come the last pics of our honeymoon in the Allgäu.

Flechtdutt mit Tressen. / Blick aufs Nebelhorn.
Morgenstimmung vor unserer Ferienwohnung.

 

Wer sagt mir, was das für ein Schmetterling wird? Schwalbenschwanz ist die falsche Antwort.

 

Und das wächst da alles wild…!  – Okay ein Foto ist ein Garten, aber sonst, sind das Wiesenblumen.

 

scroll, scroll, scroll… Den Wasserfall kennt ihr schon mit mehr Wasser – und mit mehr Haaren davor.

 

Auf der Suche nach einem Stein für daheim.

 

Es gibt kein schlechtes Wetter – nur unpassende Frisuren! 😉

 

An der Iller.

 

Für den Küchentisch. Klee, Gräser und sonst nur Blumen, von denen auch immer ganz ganz viele auf einem Haufen da waren. Wollte ja nichts Bedrohtes abschnibbeln.

 

Von Nessa geflochtener runder Vierer vorm Alpsee.

 

Und immer wieder Wasser in der Luft und aus dem Boden. Miniminiwasserfall und Fischgräte.

 

Und das mit Abstand beste Hundeportrait seit Langem!

Ich hab Fernweh…

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15. August 2014

Flechtwerk – Strukturveränderungen

some of my experiments with curls

Wenn es um die Haarstruktur geht, gilt oft noch mehr als bei den Farben:

 

Man will immer das, was man nicht hat!

Meistens.
Glatthaarige wünschen sich Wellen oder gar Locken, Wuschelköpfe (nicht unsere liebe Wuscheline, soweit ich weiß!), hätten gern glatteres Haar. Und damit sind wir also beim Augustthema von Flechtwerk: glätten, locken, wellen!
When it comes to hairstructure, most ladies simply want the opposite of what they already have: straight heads want curls and the other way round. And there we are with the Flechtwerk topic for August: change your hairstructure!

Wie kann man denn nun glätten, locken oder wellen?

Chemische Verändungen wie chemisches Glätten oder Locken (aka Dauerwelle oder Volumenwelle) sind so schädlich für die Haare (noch schlimmer als Blondierung), dass ich da gar nicht näher drauf eingehen muss. Bei einer Blondierung wird das Haar geöffnet, die Pigmente werden zerstört und danach wird die Schuppenschicht wieder angelegt. Bei einer chemischen Strukturveränderung wird das Haar so stark aufgeweicht und geradezu zersetzt, dass es danach (ähnlich wie ein Brei…) die gewünschte Form annimmt und darin wieder „aushärtet“ und zwar so, dass die Struktur auch Haarewaschen übersteht. Ihr könnt euch also vorstellen, dass das ein echter Haarkiller ist und für jeden, der sich sich lange Haare wünscht, heißt es da wirklich: Finger weg!
What to do, when you want another structure?
There are different possibilities. First: chemical change. I won’t talk about that long as this method is the most damaging one. Even worse than bleaching. For all of you who are striving for long hair: don’t even „try“ this! That’s not only surface damage, it is damage from the inside out.

Hitzestyling (Lockenstab, Glätteisen, Heißwickler) bringt recht schnell sehr vorzeigbare und auch haltbare Ergebnisse, ist aber ebenfalls sehr haarschädigend. Mit Hitzeschutz (Spray oder Leave-in) lässt sich das angeblich etwas abfangen und viele Geräte haben eine variable Temperatureinstellung. Trotzdem braucht man Temepraturen von 150 Grad und eher mehr, um ein haltbares Ergebnis zu erzielen. Das Ergebnis ist frisch frisiert oft sehr schön und glänzend, weil durch die Hitze auch die Haarschuppenschicht angedrückt und geschlossen wird (besonders beim Glätteisen merkt man das). An sich wird hier aber sehr sehr schnell viel Feuchtigkeit entzogen (es dampft!), das Haar härtet also auch wieder in einer anderen Form aus, dadurch bekommt man die Glätte bzw. die Locken. Wasser über 100 Grad kocht und verdampft aber, wie wir wissen. Und Wasserdampf dehnt sich im Vergleich zu flüssigem Wasser sehr stark aus. Das Haar kann dadurch regelrecht aufgesprengt werden und wird dadurch beschädigt.
Eine mildere Variante ist der Föhn. Es dauert länger, das Haar bekommt keinen direkten Hitzekontakt (wenn ihr Metallbürsten eindreht, dann natürlich schon!) und die Temperatur kann besser dosiert werden. Hier muss man dann das Haar in der gewünschten Form auskühlen lassen. Föhnen eignet sich besonder für volumige Wellen und um leicht bis mittelstark zu glätten. Wie immer: vorsichtig bitte, Föhn auf Abstand, nicht permanent auf eine Stelle halten und:  Geduld. Bei Frisören sieht man ja oft dieses hektische Rumgereiße mit einem Föhn auf höchster Stufe: so nicht. Das geht schneller, ja, macht aber auch mehr kaputt.
Than it comes to heatstyling, which means: curling iron, flat iron or blowdryer. Like this the nice styles are quick and easy to do at home and the results are easy to turn that way you want them. But also: that causes damage to your hair as it becomes dry and much more brittle, especially, if you do that more often. The moisture is fryed out of the hairstrands. When water is heated over 100 degrees it turns to steam, which needs much more space than water (remember physics at school…? 🙂 ). So it can happen, that the steam „explodes“ out of the hair, damaging through all layers, not only the surface. A blowdryer is somehow milder, as it has no direct hair contact, but still: better use heat protection leave in and don’t blow your hair on the highest temperature. Better take your time with less heat. Don’t do it like you see it at most hairdressers: this quick stormy action with rough brushing. Of course this is faster, but like this you will cause a lot more damage.

Haarschonende Alternativen abseits dieser nennen wir sie mal „konventionellen“ Methoden, haben alle eins gemeinsam: sie funktionieren mit normalem Lufttrocknen.
Die gängigste Strukturveränderungen sind Flechtwellen oder auch Dutttwellen. Nicht immer erwünscht, da es je nach Dutt auch eher ziemlich verknickt aussehen kann.
Davon abgesehen gibt es Papilottenlocken/-wellen, Küchenkreppwellen, Strohhalmlöckchen, Sockenduttwellen und diverse andere Flecht- und Aufwickeltechniken, um verschiedene Wellen im Haar zu erzeugen.
Idealerweise macht man diese Wellen, indem man die Haare am Vorabend wäscht und sie dann aufdreht, wenn sie nur noch klamm sind, nicht nass! Nasse Haare trockenen aufgewickelt/geflochten nicht bis zum nächsten Tag durch.
Hairfriendly alternatives: they all work with simply airdrying your hair (and yes, that need time). The most common changes in hairstructure are braidwaves or bunwaves. They are not always wanted, because especially out of a bun, hair sometimes looks rather folded and crimped. Ideally you create good looking neat waves by washing your hair in the evening, braiding it, when it is only still a bit damp and let it dry in the braid overnight. Don’t braid wet hair it won’t dry till the next morning!

You see? Regular and shining compared to crimped and dry.

Was mache ich am liebsten?
Ich persönlich mag gleichmäßgie Flechtwellen sehr gern. Bei dünnem Haar werden die aber vor allem im unteren Abschnitt nicht mehr hübsch wellig, sondern sehen durch den geringen Zopfumfang aus wie gekreppt. Außerdem hat man bei Flechtwellen das Problem mit der Zopfquaste, die nicht mitgewellt wird. Man kann sie extra auf eine Papillote drehen (oder ein Stück Küchenkrepp), oder, und das ist meine Methode der Wahl, man flechtet sich ein Parandi ein, am besten französisch oder holländisch, damit der Zopf schön oben am Kopf beginnt und man nicht erst Wellen von Schulterhöhe abwärts hat. Dadurch werden die Spitzen mit gewellt und man vermeidet durch das Extravolumen den Kreppeffekt.
What do I prefer? Well, I am a big fan of neat, big braidwaves. But with thin hair, you have to „cheat“ a bit, because the ends, which are the thinnest, won’t become wavy in big, shiny waves, but look really crimped and frizzy. And the tassle can’t be curled like the rest of the hair too. That is why I like to use a parandi to create those waves. The waves get bigger und more even right to the tips. 

pic is about one year old with much longer hair than now

Kringelige Locken gefallen mir auch sehr, fressen aber enorm an Länge! Mit Steißlänge hatte ich gelockt grad noch Taillenlänge, als ich Küchenkrepplocken gemacht habe. Ich mag die Methode nicht, weil sie selbst bei meinem dünnen Haar ewig braucht um durchzutrocknen, bei meiner jetzigen Länge schrumpft die optische Länge von Taille hoch auf nur noch knapp Schulter bis APL und die Methode ist sehr fehleranfällig, weil manche Strähnen vielleicht doch zu trocken waren und die Wellen nicht annehmen, andere sind beim Öffnen noch zu feucht und hängen sich aus. Das Ergebnis wird dadurch schnell ungleichmäßig.
I also like real curls, which I create every now and then using the papertowel method. Which is the same as using papillotes, but on my head paper towels feel much more comfortable. Nevertheless this method is nothing I really like doing, because it is very prone to turn out imperfect. Some strands were to dry while rolling them up and don’t take the curling form. Others were to wet or not completely dried, when putting out the paper towels, and the curls hang out quickly. That can look really uneven. I only do it, when I have a full day of speartime before the event I want to go at with these curls. 

Yes! We finally got our professional wedding shooting photos! There will be more soon. 🙂

Für meine Hochzeit hatte ich mich deshalb entschieden ausnahmsweise auf Hitzestyling zurückzugreifen. Die Trocknungszeiten waren einfach viel, viel zu lang und wie gesagt zu fehleranfällig für den großen Tag.
Dafür habe ich mir einen speziellen, hochwertigen Lockenstab gekauft, der für lange Haare geeignet ist.
For my wedding I therefore decided to use the „evil“ heating methods and bought a professional curling iron. I had not enough time on my big day for papertowels or alike and I wanted a style which definetly worked and not a style that only maybe worked…

Ein Lockenstab sollte folgende Kriterioen erfüllen:
1. Kein Clip! Dieser Klemmclip ist bei kürzeren Haaren ganz praktisch , bei langem und sehr langem Haar ist er hinderlich beim Aufwickeln der Strähnen. Haarstäbe ohne Clip kommen mit einem Thermohandschuh, damit man die Strähne dann festhalten kann.
2. Kein Metall! Metall verteilt die Hitze ungleichmäßig und kann Haare partiell regelrecht wegschmelzen. Keramikbeschichtung ist da besser.
3. Variable Temepratur! So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Ich habe mich von der neidrigsten Temepratur her rangetastet (130 Grad) und dann bei 180 Grad die für meine Haare plus Extensions richtige Hitze gefunden. Drunter hing es sich fast sofort wieder aus.
4. Variable Durchmesser! Damit könnt ihr verschiedene Stylings kreieren. Ich wollte vor allem die Möglichkeit von „Hollywoodwaves“ haben, also große, sanfte Wellen. Die habe ich für die Hochzeitsfrisur verwendet (verwenden lassen), den Stab mit mittlerem Umfang habe ich hier eingesetzt, der dünne ist bisher unbenutzt und Locken mit einem konischen Aufsatz sehen so aus.
A curling iron should have no clip (not useful for long hair), it should be made af ceramic and especially not out of metal, because metal heats unevenly and might burn some strands litterally away, it should allow you to choose your temperature (as low as possible, as high as neccessary) and I wanted a curler with different curling diameters for different curling styles.

My curler, bought via ebay. I was looking for a similar one like that Lilith Moon uses in her videos. This one was close and available in Germany. The heat protection spray was chosen after an afternoon of google research. I cannot tell you whether it is a good or not. It worked for me, that’s it.

Wie immer gilt: vorsichtig bitte! Wenn schon Hitzestyling, dann bitte mit Schutz, so geringer Temepratur wie möglich, sanftes Handling und am Folgetag freuen sich die Haare über eine Extrraportion Feuchtigkeit in der Pflege.
Ich habe zwar dünnes Haar, aber die einzelnen Haare an sich sind ziemlich gesund. Vor der Hochzeit (ich habe glaube ich viermal vorher Locken getestet, also fünfmal insgesamt ein Hitzestyling an meinen Schopf gelassen) hatte ich praktisch Null Haarbruch und Spliss musste ich sehr suchen.
Haarbruch habe ich nach wie vor nicht, aber es wäre gelogen zu sagen, man würde es den Haaren nicht anmerken. Es ist ein bisschen mehr Spliss geworden und mein „trockener Frizz“-Problem ist deutlicher geworden.
Man muss also sehen, wieviel Dauerschaden man bereit ist zu akzeptieren für einen Tag oder Abend mit perfekten Locken oder pefekter Glätte.
Der Schaden ist wie gesagt minimal, aber ich lehne mich mal ganz weit aus dem Fenster und behaupte, dass ich auch sehr, sehr viel vorsichtiger mit meinen Haaren umgehe als der Durchschnittslockenstabbenutzer.
As always: be careful! If you use heat styling, use heat protection also. Handle your hair with love and care, don’t be rough.  And after such a style your strands will profit from a deep moisture treatment the next day.
My hair is still very healthy, after my wedding experiments with the curler, but I have to admit, that it was even healthier before. The damage is really  small, but take into consideration that I usually treat my hair, very, very careful, so that maybe this makes a lot of difference.

Wenn ich also Wellen haben will, dann gibt es aktuell einfach ein Parandi vorher. Oder ich flechte etwas mit meinen Tressen zusammen, dadurch wird der Zopf dicker und die Wellen geschmeidiger. Ein runder Vierer macht übrigens sehr schöne Wellen, die konntet ihr letztens erst auf den Fotos von Nessa und mir am Wasserfall betrachten.
Wenn ich mit Dutt unterwegs bin und weiß, die Haare sollen danach noch mal geöffnet werden, nehme ich immer den Pha-Bun oder den Wickeldutt (nicht LWB!), also einen Dut auf jeden Fall, bei dem die Restlängen dann einfach nur noch stur um die Zopfbasis gewickelt werden. Öffne ich diesen Dutt, habe ich Stand ab Nacken und Kringel in den Spitzen. Was übrigens nur bei dünnem Haar funktioniert. Bei mittlerem und dickem Haar sind die Windungen um die Duttbasis selbst zu dick, als dass sich da ein Kringel oder gar zwei bei bilden könnten. Das Ergebnis wird dann eher etwas windschief.
If I want cuwaves, I use my parandi. Or braid in my clip-ins to crete boigger waves. When I am outside with a bun but want to wear my hair down afterward, I always choose a pha-bun or a wrapped bun, which created nice curls in the end for me. That works best on thin hair, though. ;). WIth mdeium thick or thicker hair, you won’t get curls in the ends, but larger „folds“, as the diameter of the bun base is too thick for real curls.

Zum Schluss: Jede Haarstruktur hat ihre schönen Seiten. 
Besser mit Pflege optimieren als mit Styling frittieren!
Glaubt mir, da habt ihr dann länger was von. 🙂

So, ich war ja nun sehr ausführlich, habe aber letztlich doch nur die gängisten Strukturveränderungen gezeigt. Ich bin gespannt ob

eine etwas ausgefallenere Strukturveränderung versucht haben. Klick-klick! 😀

Im September erwartet Flechtwerk euch wieder mit Geflecht:
Es geht um runde Zöpfe

Da freue ich mich drauf, denn diese Zöpfe sehen oft sehr kompliziert aus, sind aber eigentlich ganz simpel.
At last: every hairstructre has its own beauty! You better optimize with hour caircare than manipulate with styling. Believe me, like this you will have more fun on the long run. 
Next month Flechtwerk will be back with round braids. SOmething really intricate but not as difficult as you might think. 🙂

14. August 2014

Vegan Street Schlangestehen

Nun ja, zusammengefasst: Letztes Jahr war es besser.
Das Eis war zwar natürlich lecker, aber kleiner als letztens, die Schlangen überall waren eine echte Zumutung und irgendwie wollte weder bei mir noch bei meinen Freunden echte Stimmung aufkommen. Vielleicht weil mir auch vieles zu trödelig unprofessionell war, trotz des Andrangs. Man kann auch persönlich und freundlich sein, ohne dass man dabei halb im Gehen einschläft… Zwei aus unserer 6er-Truppe haben sich ausgeklinkt und sind zum Thüringer gegangen, Bratwurst essen. Also „echte“. Weil es einfach zu lang gedauert hat, wenn man da wirklich mit Hunger angekommen ist.

hairstyle made with clip-in-extensions

Ich selbst habe rohveganen Brownie probiert und eklig gefunden, dafür aber rohveganes Rotkohlbrot gekauft, das zwar sauteuer, aber dafür auch sehr lecker. Der grüne Smoothie vom Bianco-Stand war okay, aber verglichen, mit denen, die ich sonst so kenne, deutlich wässrig.
Unter einem Vortragszelt haben Veganer anderen Veganern erzählt, dass man keine Tiere essen darf, weil sie leidensfähig sind. Was irgendwie ein bisschen so ist, als würde ich zu einem Langhaartreffen gehen und mich vor die Gruppe stellen und sagen: „Mir ist aufgefallen, dass man weniger pro Monat abschneiden darf, als es wächst, sonst werden sie nicht lang!“
Applaus.
Damit erschöpfen sich meine veganen Erfahrungen dieses Jahr. Letztlich haben wir faul in der Sonne in den Liegestühlen vor der Berswordthalle gelegen und Tee getrunken, der nur zufällig vegan war und uns über YouTube-Fitness-Videos unterhalten.

Ich weiß nicht, bin ich ein Banause? Weiß ich einfach schon zu viel? Bin ich selbst eben nicht vegan genug? Oder waren die „coolen Sachen“ einfach am Vormittag schon gelaufen? Wir waren erst gegen 15-16:00 Uhr dort.
Sei es drum. Wer ganz neu im Thema war, fand es vermutlich besser, als wir.

Haariges: Ich habe einen Dutt mit blaugrüner Forke gesichtet und einen Gigantodutt mit Flexi, war aber jedes Mal nicht willens, meinen in der Anstehschlange ergatterten Platz aufzugeben und hinzulaufen. Für mich selbst gab es einen Fischgrätenzopf mit Flexi. Irgendwie wohl nicht ganz stilecht für einen veganen Tag?
Ansonsten gab es an Haaren wieder unheimlich viel zu sehen: diverse Farben, etliche Klassiker, einmal Knielänge (wenn auch sehr, sehr ausgedünnt…), Zopfkronen, Kordelzöpfe, einen Fünferzopf habe ich sogar auch gesehen, diverse Lacebraids, schräge Holländer und eine ältere Frau auf dem Fahrrad mit weißem, zarten Flechtzopf.

Kleines Highlight am Schluss, war aber dieses süße Kaninchen, das völlig furchtlos ganz nah heran kam. Vielleicht wusste es, dass ihm nichts Böses drohte?

Last weekend we met some friends and went to the Vegan Street Day. Well, what to say but: last year was better!? We had to wait that long at the various food stalls, that our guys decided to go elsewere and have a real sausage, because they were really hungry.
Finally we eneded up in a café nearby, enjopying tea and beer that were vegan only as a sideeffect. In a tent next to us some vegans told other vegans, that eating animals is crule, because they suffer. That is a bit as if I would go to a longhair cometogether, strike a pose and proclaim: „I finally found ot, that you have to cut less than it grows, if you want to grow your hair long!“
Okay, ehm, yeah.
Maybe I am not vegan enough, maybe I have already read too much about that topic to find something really new on an event like that, maybe the cool things took all place before we arrived.
Hairy facts: many, many super long manes, even two I recognized as part of the community (a flexi and a fork), all sorts of colours and many, many intricate braiding styles. 
Me myself, I wore a heringbone adorned with a small flexi.
Oh, but right in the end, it was supercute to watch the tiny bunny which came out of its hidning place, somehow feeling, that nobody would do it any harm…

12. August 2014

„Und wie grün das hier ist…!“

 Soll ja angeblich einer der am häufigsten aus Touristenmund gesprochenen Sätze sein, wenn man Frank Goosen glauben darf. Radio Heimat ist eine super Lektüre für alle eingeborenen und zugezogenen Ruhrpottler und für Weggezogene ein tolles Geschenk…
Ja. Also.
Ich war im Grünen. Umme Ecke. Hunderunde mit celestina.
Eigentlich sollte es auch ein Doppelselfie geben, aber das wurde nichts.
„Das war das Geräusch, das ich nicht hören wollte.“
Dem voraus ging ein dumpfes „Fump!“, als meine geliebte Sony vom Poller auf den Waldboden fiel. Ausgelöst hat sie leider auch im Sturz nicht. Aber sie hat es gut überstanden. 🙂

„It is so green here!“
Most people (tourists, visitors…) don’t believe how much green can be found in the Ruhrgebiet. Because, it is all industrial culture here, isn’t it? Well, it is too. But nevertheless: yes, it is much greener here than expected. So last weekend I went outside, in the green, met with celestina and gave my dog perfect opportunities to collect some ticks.