17. Juli 2014

Mehr als eine Rezension: Clean your clutter with Feng Shui *** Part 1

Es ist einiges los im Hause Glöckchen: Es wird geräumt und sortiert und geputzt und verändert… Und das seit nun etwas über einem Jahr.
Ich bin ein großer Freund von Interior Design, aber das, was sich bei uns gerade an Wandel vollzieht, hat nur sekundär etwas mit Schönmachen zu tun – es wird eher nebenbei schöner. 🙂
Eigentlich gaben diese beiden Bücher den Ausschlag. Vor allem das linke.
Something is going on in the house of Glöckchen. We are busy organsing, cleaning and sorting. And that is happening for about a year now! I am a big fan of interior desgin, I really love beautyful flats and houses. But what is happening here has only on the second glance something to do with design and pimpinmg up the room.

Die ein oder anderen von euch könnte das Buch schon von mir kennen: Ich hab es vor gefühlten Urzeiten mal auf meinem mittlerweile eingestampften sonstso-Blog rezensiert.
Ich habe es vor grob einem halben Jahr noch mal gelesen und da hier ja auch etliche neue Gesichter vertreten sein dürften, rezensiere ich es auch gern noch mal.
Some of you might remeber the first of these books as I talked about it years ago on my sonstso-blog (which is retired by now). Well, I read it again a year ago and as there are many new faces around here now, I will give you a review once more.

Feng-Shui also. Wie kommt das Mädel denn nun wieder auf sowas? Die hat aber echt Langeweile… Hm, nö. Wie bei vielen guten Dingen kam ich da gar nicht selbst drauf, sondern die Dinge (in diesem Fall das Buch) kamen zu mir. Wer sich nur ein bisschen mit „Zeig mir wie du wohnst und ich sag dir, wer du bist“ beschäftigt oder so ein kleines Prokrastinations-Problem im Nacken hängen hat, der kommt an dem Clean-your-Clutter-Buch von Karen Kingston kaum vorbei. Ich weiß gar nicht mehr, wer es mir „damals“ hat zukommen lassen. Ist auch egal, das Buch kam zu mir und es wohnt in meinem Regal und gehört zu den wenigen Lektüren, die ich wohl solange behalten werde, bis sie totgeliebt wurden. Will heißen, ich lese da öfter drin. Das kann ich wirklich nicht von vielen Büchern behaupten. Viele behalte ich, weil sie mir einfach in ihrere Anwesenheit gut tun. Aber wirklich noch mal drin lesen… das sind wirklich wenige. Dies ist also einer meiner Buchschätze.
So feng-shui now. Girl you have too much speartime, right? No. It is the same with this book as with many other things of importance: you don’t look for thgem, they come to you. I don’t know who gave that book to me years ago, but well, here it is and it still is one of my favourites. One of the books which will stay with me. other books come and go as I only cling to those which mean som,ething to me or which give me a good feeling or a big amount of knowledge. This one has all three aspects in it. One of my booktreasures.

Und dieses Buch trägt maßgebliche „Schuld“ daran, dass meine 30-Tage-Challenge im Bereich des Aufräumens und Abarbeitens so erfolgreich war, denn ich habe es zu der Zeit ein weiteres Mal gelesen. Kingston ist ein überaus begabter Motivationscoach!
This book  is one of the main reasons why I worked so well on my procrastination list during my 30-days-challenge. Because I read it once more in that time. Kingston is a perfect motivation coach!

Und das ist auch das, was ich euch hier gern mitgeben würde: eigentlich weiß man ja ganz gut, was man noch alles aufräumen und repaieren und schön machen sollte, wollte, könnte, müsste. Aber es zu tun… hach. Provisorien für die Ewigkeit…
Kingston geht Schritt für Schirtt mit uns durch unsere Wohnungen und zeigt auf, welche Bereiche symbolisch für welchen Lebensbereich stehen und was eine zugemüllte Ecke XY über uns aussagt. Ob man dafür nun Feng Shui Baguas braucht (ein Raster, das man über die Wohnung legt, um z.B. zu gucken ob die Rumpelecke dooferweise in der Wohlstandecke ist und man deshalb nicht mehr Gehalt bekommt…) das sei mal dahingestellt. Kingston sagt aber auch selbst: Feng Shui treibt diese Wohnsymbolik einfach auf die Spitze. Jede Kultur und Architektur weiß über bessere und schlechtere Energien im Raum, über günstige Proportionen und Winkel. So, wie man nicht gern mit einer offenen Tür im Rücken sitzt, schlicht, weil man hinten keine Augen hat und ein Teil der Aufmerksamkeit so immer nach hinten gerichtet ist (potentielle Feinde könnten sich anschleichen) und nicht für das genutzt werden kann, woran man eigentlich sitzt. Ist das jetzt Feng Shui? Ja, auch. Ist aber auch einfach ein bisschen Psychologie, man mag es also nennen, wie man will und es gibt sicherlich Bücher, die dieselben Tipps geben ohne den fernöstlich-esoterischen Anhauch. Da Kingston aber wie gesagt großartig motiviert und ich ja auch ein bisschen Spaß an „Energien“ jenseits von „Boah, kannst du mal deine dreckigen Klamotten vom Boden aufheben?!“ habe, ist es also dieses Buch bei mir – und somit auch heute hier für euch.
And that is what it’s all about: motivation. Getting started. Actually we all know pretty well, what is on our to do list to be done, to be fixed, to be sorted and so on. But knowing is one thing, doing the other. 
Kingston takes us with her on a walk through our homes and step by step she unveils, what the different types of clutter mean to us and our lifes, how energy flows in rooms (or stagnates) and why it is important to overcome obstacles. She introduces the feng shui baguas which is a pattern you put over the pattern of your flat or only a room to see where the different areas (health, relationship, wisdom, wealth…) are located.
Of course you don’t need feng shui to so realize that you don’t like sitting with a door in your back (as you cannot see who is entering – friend or enemy – like that) and that clutter on the floor won’t lift your mood. Every culture and every school of architecture has knowledge about how to structure and organize a room to make it feel as right as possible. But as you are on my blog now and I like that „floating energy stuff“ and I like these books, well today you read abolut feng shui.

Die Baguas sind mir wie gesagt nicht gar so wichtig, auch wenn ich sie ganz witzig finde, so sind z.B. die besten Energiepunkte im Haus bei uns ganz eindeutig gehäuft in der Beziehungsecke (der Quadrant hinten rechts in einem Raum, von der Tür aus gesehen). Nicht das schlechteste, wenn man sich gerade dazu entschieden hat den Mitbewohner zu heiraten, oder?
Umgekehrt hatten wir auch fast in jedem Raum im selben Quadranten unseren Krempel gelagert. Welcher Quadrant das ist, sage ich jetzt nicht. 😉 Ist mittlerweile aber fast vollständig behoben.
Maybe the baguas are not neccessary. Maybe they are a bit oiver the top. But… well, it was quite funny to realize that in every room in our flat the places with the best energy are an the realtionship corner. Not the worst when you just married your roomate, right? The other way round: our clutter places were also located in always the same corner… which one this was, I won’t tell you. 😉 But the problem is almost fixed know. 🙂

Spannender als diese Quadranten finde ich andere übertragene Sinngehalte von Kram und Müll und Undums. Dinge unterm Bett oder unter Schränken oder in Kellern, die man ins Unterbewusste verschoben hat. Dinge über Kopfhöhe oder auf Dachböden, die auf einen herabdrücken, einem im Nacken sitzen und Kopfweh machen. Niedergedrückte Stimmung, die mit vermülltem Fußboden einhergehen (analog zum niedrigen Energieniveau). Türen, die man so verstelllt, das sie nicht ganz auf gehen. Schranktüren, die ständig offen sind, weil von innen das Gerümpel drückt. Wenn man einmal ein bisschen darüber nachdenkt, dann will man keinen Kabelsalat mehr unterm Schreibtisch oder hinterm Fernseher, man zieht die Gardinen auf und entsorgt die vertrockneten Pflanzen. Und man trennt sich von unglaublich viel altem Ballast.
More interesting than the quadrants are the symbolic meanings of clutter around your home. There are certain links between the habbit of storing clutter deep inside of closets, cellarrooms or under your bed and the habbit of getting things ot of your mind not be fixing them but by transfering them in your subconciuóusness. Maybe you donät see them any longer, but something inside of you always knows, that theses things re still there. Then the supressd feeling of thing of low energy which you find around clutter on hte floor which corresponds to the mainfeeling: down. Doors, which are )aprtially) blocked. Or doors and drawers of clostes and wardrobes which stand open all the time as there are things inside, which block them and always have a tendency to fall out of their storage. If you allow yourself to get a bit into that topic you don’t want any knotted kabels under your desk any mor, you draw opene the curtains and bury your dead plants. And, you almost immediately get rid of tons of old ballast.

Früher stand dort das Bild mit den Läusen. Eine tolle Zeichnung, aber an sich nun wirklich so gar nichts, was inch gegenüber meienr Frisierecke sehen möchte.
Before there were the drawings of lice… really nicce pencil drawings, but nothing I want to see close to my vanity desk.

 

Alfons Mucha. Die Cameliendame.

Zu esoterisch?
Wie unglaublich wahr die Aussage ist, dass unsere Wohnungen zeigen, wer wir wirklich sind, sieht man an einem gämzlich unesoterischen Bereich: der Marktforschung. Und glaubt mir, da ist das dicke Geld, da verlässt man sich nicht auf Analogien von unsortierten Akten und Gedanken, da zählt, was messbar ist: Kaufkraft. Motivation.
Vielleicht kennt ihr die Sinus-Milieus? Die gesellschaftliche Unterteilung der Bevölkerung in verschiedene Milieus, je nach Bildung, Gehalt und Traditionsverhaftung oder Neuorientierung. Absolutes Schubladendenken und wundert euch nicht, wenn ihr euch in mehreren Milieus widerfindet. In der Regel liegen die allerdings tatsächlich alle recht nah beinander, wenn es um Überschneidungen geht.
Zurück zur Wohnung.
Wenn mit Hilfe dieser Milieus Marktforschung betrieben wird, ist es ein gängies Mittel, die Befragten um ein Bild ihrere Wohnung zu bitten.
Wieso? Weil wir in Befragungssituationen immer auch ein bisschen schauspielern und das zeigen, was gesehen werden soll – selbst wenn wir bewusst darauf achten, das nicht zu tun. In den eigenen 4 Wänden aber, zu Hause, da sind wir daheim. Nirgendwo sind wir so wir selbst, wie zu Hause. Deswegen gibt die Wohnung, ihre Einrichtung und ihr Zustand enormen Aufschluss darüber, wer wir wirklich sind. Und zwar der Zustand der Wohnung, wie wir sie normalerweise bewohnen. Nicht der, den wir uns mühsam erkämpfen bevor Mama zu Besuch kommt.
Glaubt ihr mir nicht?
Guckt mal hier, das sind leider die alten Sinus-Milieus (sie wurden 2013 überarbeitet, meine beste Freundin war daran beteiligt, von daher dürft ihr mir das mit den Wohnungen doppelt glauben), aber auch dieser Artikel von 2009 mit seinen Bildern ist einfach bezeichnend. Sich selbst einzuordnen ist dabei immer etwas schwerer als andere, weil man sich selbst natürlich als individueller wahrnimmt. Aber guckt mal: ist das nicht wie bei Tante sowieso? Oder wie bei Kollege XY? Und Freundin A., die hat auch so ne Couch.
If you think, that this is too much esoteric for you, maybe I csan convince you with something as unesoteric as possible: marketing!
Why? Because if you work in the marketingsection, if you are interested in peergroups and who could ba a client, a consumer or a collegue, than there is always a lot of one around. MNerketing research tries to make people transparent. Not really what we like to here in times of dataabuse, but donÄt be naive: date is used. So don#t start I giant discussion here, simply look at what I want to show: if you do marketing research aand surveys, yopu ask people questions. Face to face, on a paper or at the phone. But… we are humans,. And even if we are asked to be as true as possible, we always show a certain image of us. That’s natural. And that is the point when home and living comesd on stage. Our look, our words, what we write and how we act, noithing is as true as the home of somebody. Merketing researcheers know this and it is a common tool to ask people for photos opf there home. Like this they are much easier to categorize. Because at home we are really who we are. And I mean the normale state of pour home. Maybe the state right now, when you read this post., Not the state after a day of tidying up and cleaning because Mom is comeing for a visit.  

Das soll für heute erst mal reichen.
Morgen bekommt ihr dann die zweite Hälfte des Artikels.
Bis dahin: schaut euch um.Seht ihr das, was ihr sehen wollt?
That’s it for today.
Tomorrow I will continue with the second half of this article. Until then: have a look around: Do you see, what you want so see?

Wenn ihr nicht warten wollt bis morgen, hier sind die Amazon-Links zu den beiden Büchern. Mein Favorit wurde mittlerweile sogar aktualisiert und erweitert. Und hat jetzt ein moderners Cover.
Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags: Richtig ausmisten – Gerümpelfrei bleiben
Nummer zwei sieht aus wie eh und je:
Heilige Orte erschaffen mit Feng Shui: Ein Anleitungsbuch

4 Kommentare

  1. Deine Entrümpelungslust habe ich noch gut in Erinnerung und passte zeitlich letztes Jahr zu meinem eigenen Vorhaben. Durch den Umzug hatte ich endlich den Gelegenheitszwang mich von vielem unnötigen Ballast zu trennen. Was man 5 Jahre nicht ansah oder schon vergessen hat, wird man nicht mehr brauchen. Fühlte mich danach viel freier und wohler. Eine zugemüllte Wohnung ist sehr beengend, nicht nur körperlich.
    Wo man vllt etwas unterscheiden sollte: ist es aufgeräumt und hübsch, weil die Person sehr ordendlich und strukturiert ist – oder weil sie einfach viel zu viel Zeit hat und sonst keine Hobbys oder Freunde? Mit Vollzeitjob, vielen Hobbys/Interessen und wenigen aber wichtigen engen Freunde passiert es mir schnell, dass daheim keine Schweigermama-zu-Besuch-Ordnung herrscht. 😀 Ich bin dann immer froh, wenn sich Besuch ankündigt und ich aufräumen MUSS.
    Wobei es mit mehr Platz und Stauraum viel leichter fällt, Ordnung zu halten. Ein Grund mehr zu weniger Ballast und mehr Freiraum!
    Was ich bisher von eurer Wohnung sah, passt zu dem Eindruck von dir, den ich bisher hatte. Sehr hübsch, ordendlich, auf Ästhetik geachtet und etwas außergewöhnlich und künstlerisch.

  2. Wow, erzähl mehr! Das ist so interessant!!

    Wir haben uns extra Rollos gekauft damit wir den ganzen Krempel unter der Stiege im Wohnzimmer nicht mehr sehen müssen und trotzdem halt ich mich so ungern dort auf…ob das der Grund dafür ist?

  3. Autsch, Volltreffer! Ich habe vor Wochen mal angefangen meine Wohnung zu entrümpeln und an Stellen zu putzen, die das normal nicht erleben, aber irgendwann auf halber Strecke habe ich wieder aufgehört. Und jetzt wo ich Urlaub habe bin ich noch besser im Prokrastinieren, statt die freie Zeit zu nutzen… Bin gespannt auf den zweiten Teil und werde heute auch mal meinen Hintern hochkriegen und hier was tun. Danke für den Tritt! 😉
    LG, Narya

  4. Finde beide Artikel auch sehr interessant. Für mich aber völlig fern. Mit zwei Kleinkindern hat man an einem Tag schon so viel Chaos zu beseitigen, da bleibt Anderes auf der Strecke. Und das ist auch gut so! Trotzdem habe ich vor Kurzem auch mal wieder meinen Schreibtisch (mehr nicht!) aufgeräumt und es hat mir sehr gut getan. Wobei, wenn ich jetzt so gucke: Kleinkindspielzeug, zerrissene Blätter, Buntsftifte und alles was ordentlich dalag wurde auch von Kinderhand durchwischt… Ich bin froh, das achselzuckend hinnehmen zu können und auch einfach so lassen zu können. Sonst wäre ich nicht mehr entspannt und hätte auch keine Zeit mehr für andere Dinge.
    Unser Wohnzimmer ist auch Spielzimmer, es ist eben dort, wo sich das Leben abspielt. Eine Hälfte gefällt mir sehr, die ist echt gemütlich – dort ist allerdings auch meistens Chaos – Kinderspielzeug, unordentliches Sofa, Tisch zugestellt,… Die andere Hälfte muss irgendwann nochmal geändert werden, sie ist mir zu erdückend und dunkel. Aber da freue ich mich auch sehr, dass wir das jetzt so haben, vor zwei Monaten gefiel mir das ganze Wohnzimmer nicht 😉 Und ich bin foh, dass wir kein superordentliches, steriles Wohnzimmer haben, es passt zu uns, dass man dort lebt und das auch ruhig sehen darf.
    Ja, ich habe Träume von Ausmisten und Einrichten, gleichzeitig ist es mit kleinen Kindern völlig in Ordnung, diese auf später, d.h. in unbestimmter Anzahl an Jahren aufzuschieben. Dann gucke ich hier nochmal rein 😉
    Viele Grüße!
    Ayula
    P.S. Jetzt habe ich nochmal meinen Kommentar gelesen. Natürlich freue ich mich für dich, dass du dich jetzt wohlfühlst und es so gemütlich hast, wie du es magst 🙂 Wirklich toll – und später kann ich da sicher auchmal ran.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.