29. Juni 2014

Meine Hochzeitsfrisur: Galadriel!

Ah, das ist er endlich! Der Post zum Thema Hochzeitsfrisur.
Jetzt zeig doch mal im Detail:! Aber gerne doch. 🙂

Die meisten von euch kennen vermutlich meine Suche nach der perfekten Brautfrisur.
Denn gerade bei dünnem Haar ist man doch recht eingeschränkt. Oder nicht? Man muss eben wissen, wie man frisieren muss und wo es Fallstricke gibt.

Bitte unterscheidet hier:
Feines Haar bezieht sich auf die Dicke des Einzelhaares. Auch mit feinem Haar kann man sehr großes Gesamtvolumen haben und keinerlei Frisier- oder Dichtenprobleme.
Dünnes Haar bezieht sich auf das Gesamtvolumen, nämlich eher wenig. Das geht sowohl mit feinem Einzelhaar als auch mit dickem Einzelhaar. Je weniger Volumen und je weniger Einzelhaare man hat, desto schwieriger wird es, denn desto dünner werden Zöpfe und desto weniger Volumen hat man sowohl am Oberkopf als auch in den Längen.

Eine große Übersicht darüber, was es bei dünnem langen Haar und einer Brautfrisur zu beachten gibt, findet ihr auf Zankyou.de. Dort habe ich einen Gastbeitrag verfasst.

 

 

Aber hier geht es jetzt noch mal ganz egoistisch nur um meinen Elfentraum einer Galadrielfrisur zur Hochzeit. 

Wie ihr hier an verschiedenen Stellen nachschauen könnt, wollte ich von vornherein offenes, gewelltes Haar. Dazu habe ich verschiedene Versuche mit Küchenkreppwicklern (ohne Hitze, nur über Nacht trocknen lassen) und Lockenstab unternommen.
Die Küchenkreppmethode (alternativ hätte man auch Papilloten nehmen können) war schnell raus, wegen zu langer Vorbereitungszeit, außerdem zu fehleranfällig, falls eine Strähne nicht durchtrocknen sollte.
Beim Lockenstab musste die richtige Temperatur und der richtige Durchmesser (die oben verlinkten Locken fand ich schön, ich wollte aber aber lieber große, schwere Wellen) gefunden werden. Außerdem stand ich mit schwindender Haarmenge durch den anhaltenenden Haarausfall alsbald vor dem Problem, dass ich nicht nur zwingend auf Clip-in Extensions angewiesen war, wollte ich meine Frsiur weiterhin so stylen wie geplant, nein, es musste auch eine andere Technik her, da die Clips bei dem wenigen Restvolumen am Kopf in Kombination mit dem Gewicht der Tressen bei einer Länge von fast einem Meter Haar (reale Länge, nicht SSS) einfach rausrutschten und dabei enorm ziepten.
Nach etlichen zuppeligen Fehlversuchen hatte ich auch nur noch wenig Lust, die Frisur am großen Tag selbst zu machen, auch wenn ich dann natürlich noch mal stolzer drauf gewesen wäre.

Meine Lösungen:
Laaange Clip-ins. 😀 Ich wollte Rapunzel sein, Galadriel, wie auch immer, auf jeden Fall eine Braut mit wirklich langen, langen Haaren.
Für meine derzeit sehr dünnen Haare, habe ich noch Zusatzkämmchen angenäht (okay, Mama hat sie angenäht, noch am Tag der Hochzeit… manchmal verfliegt die Zeit doch wirklich…), damit es besser hält und das Gewicht besser verteilt wird, außerdem habe ich eine andere Einclip-Technik gewählt:
Wie üblich die Haare etagenweise abteilen und jede Lage für sich dann zu einem oder mehreren kleinen Zöpfchen bündeln und fixieren. Oberhalb der Zopfbasis dann die Clips einschieben. Dadurch kann nichts abrutschen, weil die Kämmchen zwingend an der Zopfbasis stoppen.
Dazu mache ich euch alsbald noch mal ein Tutorial. Das sprengt hier sonst den Beitrag.

Für die armen Brautnerven war meine liebe Freundin und Flechtwerkkollegin Nessa von Haartraumfrisuren.de zur Stelle und hat das Flechten der Zöpfchen, das Einarbeiten der Clip-ins und das Locken der Haare übernommen.
Beim Lockenstab habe ich einen mit großen Durchmesser für sogenannte „Hollywood Waves“ gewält, Turmalinoberfläche (kein Metall bitte!) ohne Halterungsclip (für lange Haare ist das ungeeigent, man bleibt daran sonst hängen). Vorher Hitzeschutzspray drauf (ich hab einfach ein paar Bewertungen gegooglet und dann nach Schönheit entschieden) und dann bei 180 Grad die Haare für etwa 3-5 Sekunden locken. Es  sollte ganz leicht Dampf aufsteigen, nicht viel, aber eben ein bisschen. 130 und 150 Grad waren zu wenig, das hatten wir getestet.
Ja und dann Krönchen auf, lächeln und winken, gell?
Ich fand mich wunderschön. Und an einem Hochzeitstag darf Braut das auch von sich auch ganz unarrogant sagen. Sie sollte sogar, finde ich!

Besten Dank noch mal an Nessa, die mit mir vorher noch zig andere Varianten (eine seht ihr unter anderem hier) durchgespielt hat, was wir machen, auch wenn durch den Haarausfall doch gar nichts mehr mit den Clip-ins machbar gewesen wäre.
Durch die neue Einclip-Technik hat aber alles geklappt und ich habe die Frisur bekommen, die ich von Anfang an wollte:
offen und laaaaang!

Und eines Tages – vielleicht – habe ich diese Länge dann auch mit meinem eigenen Haar.
Aber – pff! – selbst wenn nicht: meine Clip-ins sind ja wiederverwendbar. 😀

 

Here we are, finally: the post about my wedding-hairstyle. Yor have already seen it on other wedding photos of course, but nevertheless I want to talk a bit about how I came to that style.
Right from the start I wanted super long hair, worn down and with big waves. How to get there was much more difficult than expected. 
Why?
Because my hair has neither the length nor the thickness neccessary for the style I wanted. So very quickly I bought some clip-in extensions in that super size. But… my hair thinned so much over the last 1,5 years that I had to invent a new way of clipping in the tresses (tutorial is scheduled!): basically  you have to make tiny, short braids at the head to clip the tresses above the braid base so that they can not slip down the hair. 
I looked for a curling iron of high quality (turmalin, not metal, no clip, with variable temperature and different sizes) and found my elven tiara on Dawanda. Than, after some trials with errors, I asked Nessa for help, my fellow from Flechtwerk, who you might know from haartraumfrisuren.de. We curled at 180°C, used heat protection spray beforehand and a little ton of hairspray afterwards.
Like this the hairstyle was safe and turned out like I wanted it. No big braiding, no updo, only impressive with that super length.

 

 

One day maybe I will reach that length with my own hair.

And if not: clip-ins are reusable! 😀

Eine andere wirklich tolle Lösung für sehr langes, dabei aber auch sehr dünnes Haar könnt ihr bei Lenja von waldelfentraum.blogspot.de sehen. Sie hat eine Woche nach mir geheiratet. Bei ihr wurde mehr gesteckt und es gibt zarte Akzentzöpfchen und einen Blumenkranz.

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13 Kommentare

  1. Wow Heike du warst wirklich wuuuuunderschön!!!! Eine wahre Elfenbraut! Die Haare sehen alle toll aus und man sieht überhaupt keinen Übergang oder farblichen Unterschied. Herrliche Bilder!! Du strahlst überglücklich und das zurecht!

  2. Wow! Das sind wirklich Traumlocken bzw. Wellen. GENAU so will ich sie auch haben, wenn ich irgendwann einmal heiraten sollte 😀

    Darf ich fragen, was genau das für ein Lockenstab war? Vor allem welcher Durchmesser?
    Ich lege zwar normalerweise viel Wert auf haarschonende Frisuren und Techniken, aber so ein Ergebnis erreicht man wohl leider nicht haarschonend ^^

  3. Ist es nicht langsam mal gut mit dem Hochzeitsthema? Ist schön, dass du deine Märchenhochzeit hattest, aber langsam nervt es mich ehrlich gesagt etwas und ich würde mir wünschen, dass du dich (endlich 😉 ) wieder anderen Themen widmen würdest… Es ist jedem bekannt, dass du geheiratet hattest und dabei ausgesehen hast wie eine Elfe 😉

  4. Else, das tut mir ja fast Leid, aber ich muss dich enttäuschen: ich hab noch einige Posts zum Hochzeitsthema und gedenke auch alle abzusenden unter anderem auch, weil die Nachfrage sehr groß ist. Davon ab aber uch schlicht, weil ich Freude daran habe.
    Und ich mag hier noch mal – wie auch letztens schon in meinem PP – darauf hinweisen, dass mir dein Tonfall mittlerweile schwer missfällt. Wenn es dich nicht interessiert, dann musst du eben nicht hier reinklicken. Es zwingt dich niemand das zu lesen.

  5. Danke, dass du das öffentlich aussprichst. Keiner muss hier hineingucken! Else, lass es doch einfach, wenn es dich nervt!
    Danke dass du uns, Heike, an deinem Fest teilhaben lässt. Traumhafte Braut!
    LG Cornelia

  6. @ Else: Ich muss ehrlich sagen, dass ich meinen Hut vor Heike ziehe. Sie hat diesen Blog aus Spaß an der Freude begonnen, mit Themen die sie beschäftigen und die sie mag und zieht das bis jetzt so durch. Sie gibt damit auch dem Netz und der Welt einen ziemlich bedeutenden Einblick in ihr Privatleben, besonders bei dem Hochzeitsthema. Von der Zeit, die sie investiert mal ganz zu schweigen. Egal was man tut, ob man blogt, eine Zeitschrift herausgibt oder sich sonstwie präsentiert und kundtut – man macht es nie allen recht. Und denjenigen, denen gewisse Teile davon nicht passen sind sicher herzlich willkommen, solche Posts zu überlesen und auf die nächsten, für sie interessanteren, zu warten. Solche Kommentare kann ich wirklich nicht nachvollziehen.

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